Welches ist das schwierigste Radrennen

Strasser: Nein, die Vorstellung von hunderten Leuten in der Zielgeraden hat mich nicht gefesselt. Beim RAAM liebe ich den Abenteuerfaktor, man ist Tag und Nacht unterwegs und durchquert einen ganzen Kontinent.

Welches ist das schwierigste Radrennen

Das Rennen startet am 17. Juni. Ich werde Christoph mit seinem Team von der West – an die Ostküste begleiten. Und zwischendurch von den Ereignissen berichten.
Bis zum Start führt Christoph ein Tagebuch über die Vorbereitungen.

Strasser: Nein, die Vorstellung von hunderten Leuten in der Zielgeraden hat mich nicht gefesselt. Beim RAAM liebe ich den Abenteuerfaktor, man ist Tag und Nacht unterwegs und durchquert einen ganzen Kontinent.

Welches ist das schwierigste Radrennen

Ob es sein bisher härtestes Rennen war, wollen wir wissen, als der Churer Extremsportler Ingo Heeb diese Woche im Medienhaus zu Besuch ist. «Ja, absolut», kommt die Antwort, kaum ist die Frage fertig formuliert. 20 Ironmans hat Heeb in den Beinen, zweimal nahm er bereits solo an der Tortour, einem Radrennen 1000 Kilometer durch die Schweiz, teil.

Ob Janine auch 2024 beim Ötzi ganz vorne mit dabei ist? „Das wird schwierig – jetzt muss ich erstmal alles sacken lassen. Das war schon der Wahnsinn in Österreich. Die Bilder, die Stimmung – das alles werde ich nicht vergessen.“

„Mit diesem Sieg hab ich meinen persönlichen Radsport-Olymp erklommen. Es war immer mein Traum, im Ötztal einmal zu gewinnen. Meine Familie ist hier – und dass ich mit neuem Streckenrekord gewinne, ist unfassbar für mich“, sagte Janine kurz nach der Zielankunft in Sölden gegenüber „radsport-news. com“.

Gibt es den Moment während des Rennens, wo Sie das Ganze verfluchen und sich fragen, was Sie da eigentlich machen?

Sie erzählen öfter, dass der schlimmste Moment jener ist, wenn man nach einer Stunde Schlaf wieder aufgeweckt wird und weiß, die nächsten 23 Stunden stehen bevor. Was macht man, um diesen Moment zu überwinden?

https://www. fnweb. de/orte/bad-mergentheim_artikel,-bad-mergentheim-das-schwerste-radrennen-der-welt-gewonnen-_arid,982004.html

Strasser: Wir leben komfortabel und viele Menschen haben Berufe, in denen man viel sitzt und sich nicht bewegt. Deshalb sehnen sich viele im Sport nach Erfahrungen, die es im normalen Leben durch unseren Luxus kaum mehr gibt. Das ist der Grund, warum Ultrabewerbe so beliebt sind.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, wie wichtig es ist, zwei Teams vorzubereiten: Crewmitglieder sowie Radfahrer.

Ein Grüppchen Amateure aus Thüringen gewinnt das schwierigste Radrennen der Welt. Wie haben sie das geschafft? Was ist dabei in ihren Köpfen passiert? Zwei Radfahrer und ein Hirnforscher sind sich sicher: Wenn ein Team einen gemeinsamen Traum verfolgt, ist es nicht aufzuhalten.

Strasser: Nächstes Jahr werde ich das RAAM auslassen und mich anderen Langstreckenrennen wie dem Race across Italy oder Race around Austria widmen. Wenn man das RAAM fährt, hat man im selben Jahr kaum Zeit für was anderes, weil man im Vorhinein seine Kräfte sparen muss und danach Zeit braucht, bis man wieder fit ist.

Janine Meyer aus Köln gewinnt das schwerste Hobby-Radrennen

Monschau Das schwerste Dreitage-Radrennen Belgiens führt auch wieder durch das Monschauer Stadtgebiet. Jetzt werden noch Helfer gesucht.

Sie haben heuer bereits zum 9. Mal am schwierigsten Radrennen der Welt teilgenommen. Wie kommt man zu so einem extremen Sport?

Was spornt Sie an, 5.000 Kilometer durch die Wüste zu fahren? Ist der Weg das Ziel?

Und wie arbeiten Sie mental?

https://fm4v3.orf. at/stories/1650201/

Welches ist das schwierigste Radrennen

Wie aber konnte es einem No-Name-Team – zu dem auch wir Autoren gehörten – aus der deutschen Provinz gelingen, mit dem sagenhaften Vorsprung von 4 Stunden und 36 Minuten die Besten der Besten auf die Plätze zu verweisen? Wie konnte dieser Traum wahr werden?

Solche herausragenden Teamleistungen sind selten. Denn noch immer gilt die Leistung von Einzelkämpfern mehr als die einer ganzen Gruppe. Das beginnt mit den Selektionsverfahren an unseren Schulen, geht weiter über die Auswahlkriterien von Universitäten und Ausbildungseinrichtungen, über die Einstellungskriterien von Unternehmen und Organisationen bis hin zu den oberen Sprossen auf der Aufstiegsleiter: Überall sind Einzelkämpfer gefragt.

So: Eine Gemeinschaft von mehreren Menschen, ein Team aus ganz unterschiedlichen Typen und mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die aber alle den gleichen Traum verfolgen und fest entschlossen sind, ihn gemeinsam zu verwirklichen – so ein Team ist nicht aufzuhalten. Nicht durch ungünstige Voraussetzungen, nicht durch Geldmangel und erst recht nicht durch unterwegs auftauchende Schwierigkeiten. Noch nicht einmal durch innere Konflikte, die bei solchen Unterfangen zwangsläufig entstehen.

Strasser: Wir leben komfortabel und viele Menschen haben Berufe, in denen man viel sitzt und sich nicht bewegt. Deshalb sehnen sich viele im Sport nach Erfahrungen, die es im normalen Leben durch unseren Luxus kaum mehr gibt. Das ist der Grund, warum Ultrabewerbe so beliebt sind.

von Kristina Schubert-Zsilavecz

In der Crew blieb die Stärke des Quadrizeps zu jedem Bewertungszeitpunkt stabil, aber die allgemeine Müdigkeit nahm während des gesamten Rennens zu.

Ein Grüppchen Amateure aus Thüringen gewinnt das schwierigste Radrennen der Welt. Wie haben sie das geschafft? Was ist dabei in ihren Köpfen passiert? Zwei Radfahrer und ein Hirnforscher sind sich sicher: Wenn ein Team einen gemeinsamen Traum verfolgt, ist es nicht aufzuhalten.

Ob es sein bisher härtestes Rennen war, wollen wir wissen, als der Churer Extremsportler Ingo Heeb diese Woche im Medienhaus zu Besuch ist. «Ja, absolut», kommt die Antwort, kaum ist die Frage fertig formuliert. 20 Ironmans hat Heeb in den Beinen, zweimal nahm er bereits solo an der Tortour, einem Radrennen 1000 Kilometer durch die Schweiz, teil.

Welche Erfahrungen aus dem Ultracycling können Sie Menschen mit »normalen« Berufen mitgeben?

Sie haben heuer bereits zum 9. Mal am schwierigsten Radrennen der Welt teilgenommen. Wie kommt man zu so einem extremen Sport?

Was spornt Sie an, 5.000 Kilometer durch die Wüste zu fahren? Ist der Weg das Ziel?

Immerhin: Von den sechs Kilogramm Körpergewicht, die der als Bauleiter tätige Heeb während dem Race across the West verlor, sind die meisten wieder zurück. Und auch die nächsten sportlichen Ziele nehmen im Kopf des Churers Formen an. Zwar möchte er nun erstmal den Sommer geniessen und kein neues Grossprojekt planen. Angesprochen auf das Race across America, das unbestritten schwierigste aller Ultracycling-Rennen, flackert bei Heeb aber sofort Begeisterung auf.

Ob es sein bisher härtestes Rennen war, wollen wir wissen, als der Churer Extremsportler Ingo Heeb diese Woche im Medienhaus zu Besuch ist. «Ja, absolut», kommt die Antwort, kaum ist die Frage fertig formuliert. 20 Ironmans hat Heeb in den Beinen, zweimal nahm er bereits solo an der Tortour, einem Radrennen 1000 Kilometer durch die Schweiz, teil.

Vor einem Jahr habe ich den Grazer Extremradfahrer Christoph Strasser und sein Team (Jürgen Gruber, Daniel Guarise, Thomas Jaklitsch, Alexander Karelly, Markus Kinzlbauer, Christian Schebath, Albert Schober, Ulrich Schönfelder, Markus Vogl und Viktor Weinrauch) beim Race Across America begleitet. Habe ständig das Mikro hingehalten und versucht, diesen Wahnsinn akustisch einzufangen. Euphorie und Adrenalin neben Schweiß, Blut und Tränen. Höhen und Tiefen. Erfolge und Krisen.

Ist ein Rennen wie das RAAM für jeden schaffbar, der genug trainiert und den nötigen Willen hat?

Machen Sie Ausgleichssport?

Monschau Das schwerste Dreitage-Radrennen Belgiens führt auch wieder durch das Monschauer Stadtgebiet. Jetzt werden noch Helfer gesucht.

Nur: Wer so träumt, wird schnell vom Träumer zum Getriebenen. Solche Einzelkämpfer vollbringen oft bemerkenswerte Leistungen. Aber zwangsläufig auf Kosten derer, die sie ausgenutzt und frustriert zurückgelassen haben. Wer so unterwegs ist – und dabei auch noch Erfolg und Anerkennung findet –, kann sich nicht mehr vorstellen, was möglich wäre, wenn die Mitglieder einer Gemeinschaft sich auf den Weg machen, um einen gemeinsamen Traum zu verwirklichen.

Umgekehrt aktiviert Gemeinschaftserfahrung Verknüpfungen, die sich als Erfolgsrezept entpuppen: Sie sorgen dafür, dass ein Team etwas schafft, was keiner dem Einzelnen je zugetraut hätte – und was der Einzelne allein kaum bewältigt hätte.

Nun also das RAAM. Von 17. bis 29. Juni 2009 will Christoph seinen großen Traum realisieren. Und als „Rookie of the year“ in Washington D. C. ankommen. Derzeit bereitet er sich in der kalifornischen Wüste auf den Start in Oceanside, südlich von L. A., vor. Weil das Schwitzen unter der kalifornischen Sonne doch etwas anderes ist als die Vorbereitung in einer steirischen Sauna.

„Ich habe einen normalen Bürojob, bin Vollzeit beschäftigt, da muss ich meine Vorbereitung für solche Rennen gut planen“, sagt Janine. In den letzten Jahren habe sie ihr Trainingslager immer für drei Wochen auf Gran Canaria absolviert. Viel Urlaub bleibe dann nicht mehr übrig.

Wie erholt man sich denn von einem Rennen wie dem Race Across America (RAAM)?

Umgekehrt aktiviert Gemeinschaftserfahrung Verknüpfungen, die sich als Erfolgsrezept entpuppen: Sie sorgen dafür, dass ein Team etwas schafft, was keiner dem Einzelnen je zugetraut hätte – und was der Einzelne allein kaum bewältigt hätte.

Welches ist das schwierigste Radrennen

Um nur einige Ötzi-Daten zu nennen: Das Rennen ist 227 Kilometer lang und 5500 Höhenmeter müssen die Athleten und Athletinnen bewältigen. Vier heftige Alpenpässe müssen überquert werden: Kühtai, Brenner, Jaufen und das Timmelsjoch. Jeder Pass ist für sich schon eine Herausforderung. Aber alles an einem Tag – in einem Rennen – unfassbar hart!

Im Interview: Christoph Strasser – „Ich bettle um Pausen und Schlaf“

Was sind die größten Herausforderungen bei einem Rennen wie dem RAAM?

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Im letzten Jahrhundert war das noch eine durchaus erfolgreiche Auslesestrategie. Aber heute, im 21. Jahrhundert, mit den gewachsenen Anforderungen, der zunehmenden Komplexität, werden Menschen gebraucht, die zusammenarbeiten, anstatt sich gegenseitig zu überholen. Mitarbeiter, die ihr Wissen und Können mit anderen teilen und auf diese Weise Leistungen hervorbringen, die kein Einzelner von ihnen zu erbringen imstande ist. Die praktische Umsetzung dieses Wissens fällt vielen schwer.

Vor einem Jahr habe ich den Grazer Extremradfahrer Christoph Strasser und sein Team (Jürgen Gruber, Daniel Guarise, Thomas Jaklitsch, Alexander Karelly, Markus Kinzlbauer, Christian Schebath, Albert Schober, Ulrich Schönfelder, Markus Vogl und Viktor Weinrauch) beim Race Across America begleitet. Habe ständig das Mikro hingehalten und versucht, diesen Wahnsinn akustisch einzufangen. Euphorie und Adrenalin neben Schweiß, Blut und Tränen. Höhen und Tiefen. Erfolge und Krisen.

2023 gab es 19.000 Bewerbungen für das Rennen. 4335 Sportler und Sportlerinnen erhielten einen Startplatz. Athleten und Athletinnen aus 36 Nationen waren dabei.

„Ich habe einen normalen Bürojob, bin Vollzeit beschäftigt, da muss ich meine Vorbereitung für solche Rennen gut planen“, sagt Janine. In den letzten Jahren habe sie ihr Trainingslager immer für drei Wochen auf Gran Canaria absolviert. Viel Urlaub bleibe dann nicht mehr übrig.

Das Race Across AMerica (RAAM) gilt als eines der längsten und schwierigsten Radrennen der Welt. Es kann alleine oder in einer Staffel von zwei, vier oder acht Personen durchgeführt werden.

Wie alles anfing, verrät Janine auch im Gespräch mit EXPRESS. de: „Das war 2007 – da habe ich mit meinem Schwiegervater bei der Transalp im Mixed teilgenommen. Da hat mich das Radfieber so richtig gepackt.“

Strasser: Sicher, vielleicht nicht in acht Tagen, aber ein gesunder Mensch mit entsprechender Vorbereitung kann das RAAM innerhalb der zwölf Tage beenden. Ein Märchen ist allerdings der Glaube, dass sich alles im Kopf abspiele. Ohne körperliche Basis agiert man fahrlässig, man übersteht so ein Rennen nur ohne Folgeschäden und Verletzungen, wenn man topfit ist.

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Janine Meyer aus Köln gewinnt das schwerste Hobby-Radrennen

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Welches ist das schwierigste Radrennen

Wie alles anfing, verrät Janine auch im Gespräch mit EXPRESS. de: „Das war 2007 – da habe ich mit meinem Schwiegervater bei der Transalp im Mixed teilgenommen. Da hat mich das Radfieber so richtig gepackt.“

Im letzten Jahrhundert war das noch eine durchaus erfolgreiche Auslesestrategie. Aber heute, im 21. Jahrhundert, mit den gewachsenen Anforderungen, der zunehmenden Komplexität, werden Menschen gebraucht, die zusammenarbeiten, anstatt sich gegenseitig zu überholen. Mitarbeiter, die ihr Wissen und Können mit anderen teilen und auf diese Weise Leistungen hervorbringen, die kein Einzelner von ihnen zu erbringen imstande ist. Die praktische Umsetzung dieses Wissens fällt vielen schwer.

Die Erholung nach dem Wettkampf freilich dauerte etwas länger. Rund drei Wochen sind vergangen, seit Heeb das Ziel im Radsportmekka Durango als Erster durchquerte. Fit genug, um den Medien Auskunft zu geben, ist er erst jetzt. Ein Virus hatte ihn zwischenzeitlich ans Bett gefesselt. Nichts Ungewöhnliches nach einer Leistung, die eigentlich sämtlichen physiologischen Funktionen des menschlichen Körpers widerstrebt.

Herausragende Teamleistungen sind selten. Denn noch immer gilt die Leistung von Einzelkämpfern mehr als die einer ganzen Gruppe. Ein Fehler.

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Strasser: Ja, aber in meinem Fall nur Flüssignahrung in Form von hochkalorischen Getränken mit Fett, Eiweiß, Kohlehydraten und Elektrolyten. Das ist alles, was ich dort bekomme.

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Dabei beginnen alle tiefgreifenden Veränderungen damit, dass jemand den Mut hat, sich vorzustellen, dass es auch anders sein könnte, als es ist. Nur wir Menschen sind zu dieser Gedankenleistung in der Lage. Nur wir können uns etwas vorstellen, also eine Idee von etwas entwickeln, was es noch gar nicht gibt. Und wenn dann auch noch andere Personen den gleichen Traum in sich tragen und sich zusammentun, um ihn zu verwirklichen, wird das zur Realität, was anfangs einer zunächst nur zu träumen gewagt hat.

Das Radrennen „Triptyque Ardennais“ gilt als das schwerste Dreitage-Rennen Belgiens und führt auf der Etappe Kelmis-Monschau-Bütgenbach bereits zum 14. Mal durch das Stadtgebiet Monschau. Am Samstag, 20. Mai, werden die Fahrer gegen 13.20 Uhr das Stadtgebiet Monschau erreichen.

Seit 1982 gibt es das RAAM. Ursprünglich soll es die Wette einiger Studenten gewesen sein. Für eine Kiste Bier mal lässig von der West – an die Ostküste fahren. Mittlerweile ist das Rennen bis ins kleinste Detail durchorganisiert – zumindest soweit es sich organisieren lässt. Schließlich fährt man auf öffentlichen Straßen, und das Wetter lässt sich auch nicht vorherbestimmen.

Sobald die Mitglieder eines Teams bereit sind, einander wirklich zu begegnen und ihr unterschiedliches Wissen und Können ohne Vorbehalte und Eigeninteressen zusammenzuführen, erwächst eine außergewöhnliche Kraft. Dann vollbringen diese Gemeinschaften Leistungen, die niemand, nicht einmal sie selbst, ihnen zugetraut hätte.

Sie haben teilweise aufgrund des Schlafentzugs sogar Halluzinationen auf dem Rad. Das heißt, Ihr Team muss drauf schauen, dass Sie gesund und im wörtlichen Sinn in der Spur bleiben.

Strasser: Ich habe zwar immer viel zu tun, aber es gibt Urlaube, in denen das Rad zuhause bleibt, das Handy ausgeschaltet wird, um mich im Kopf zu erholen. Regelmäßig Langsamkeit und Gemütlichkeit zu zelebrieren ist wichtig.

Die Erholung nach dem Wettkampf freilich dauerte etwas länger. Rund drei Wochen sind vergangen, seit Heeb das Ziel im Radsportmekka Durango als Erster durchquerte. Fit genug, um den Medien Auskunft zu geben, ist er erst jetzt. Ein Virus hatte ihn zwischenzeitlich ans Bett gefesselt. Nichts Ungewöhnliches nach einer Leistung, die eigentlich sämtlichen physiologischen Funktionen des menschlichen Körpers widerstrebt.

Strasser: Nein, leider gar nicht. Da bin ich sicher kein Vorbild. Ich mache zwar ein bisschen Oberkörpergymnastik für eine stabile Wirbelsäule, aber außer Radfahren macht mir kein Sport Spaß.

Strasser: Ja, absolut, das gegenseitige Vertrauen ist wichtig. Bei vielen anderen Teilnehmern ist es so, dass der Radfahrer der Chef ist, der alle Entscheidungen trifft und die Kontrolle übernimmt. Ich gebe jegliche Entscheidungen ans Team ab, also wann wir Pausen machen, wann geschlafen wird etc. Gerade in den harten Phasen brauche ich auch sehr viel Zuspruch von meinem Team.

Welches ist das schwierigste Radrennen

Strasser: Körperlich ist es ganz normales Radtraining. Ich bin täglich sechs bis sieben Stunden am Fahrrad, bei Schönwetter draußen, bei Schlechtwetter am Heimtrainer. Mittlerweile bin ich schon so viele Jahre dabei, dass ich kein weiteres spezielles Training brauche. Man glaubt oft, dass wir Extremsportler in der Nacht trainieren, Zwölf-Stunden-Ausfahrten machen oder den Schlafentzug üben. Das mache ich alles nicht. Um seine körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, ist ein Biorhythmus wichtig, also dass man zu normalen Zeiten schläft und trainiert, damit der Körper sich gut regenerieren kann.

Wie aber konnte es einem No-Name-Team – zu dem auch wir Autoren gehörten – aus der deutschen Provinz gelingen, mit dem sagenhaften Vorsprung von 4 Stunden und 36 Minuten die Besten der Besten auf die Plätze zu verweisen? Wie konnte dieser Traum wahr werden?

In der Crew blieb die Stärke des Quadrizeps zu jedem Bewertungszeitpunkt stabil, aber die allgemeine Müdigkeit nahm während des gesamten Rennens zu.

Strasser: Ich habe den Sport schon als Jugendlicher verfolgt. Aber der eigentliche Auslöser war recht unspektakulär: Wir wollten als Teil eines Viererteams an einem 24-Stunden-Rennen teilnehmen und dann haben zwei Kollegen abgesagt. Wir sind zu zweit übriggeblieben und haben es beide solo probiert. Es war faszinierend zu sehen, wie viel man in 24 Stunden schafft. Ab dem Moment war ich dabei. Als ich dann immer besser wurde, habe ich angefangen davon zu träumen, eines Tages das RAAM zu fahren.

In der Crew wurde das Körperfett in der Mitte des Rennens (Mitte) gegenüber einer Woche vor dem RAAM (Pre) (–1,5%) verringert und das gesamte Körperwasser in der Mitte vor dem Rennen erhöht (+2,5%). Daher scheint die Durchführung des Rennens mit acht gut vorbereiteten Amateurfahrern die potenziellen Gesundheitsrisiken zu verringern.

Vom Träumer zum Getriebenen

https://www. fnweb. de/orte/bad-mergentheim_artikel,-bad-mergentheim-das-schwerste-radrennen-der-welt-gewonnen-_arid,982004.html

Janine Meyer (45) aus Köln hat den Ötztaler Radmarathon gewonnen.

https://fm4v3.orf. at/stories/1603777/index. html

„Ich habe einen normalen Bürojob, bin Vollzeit beschäftigt, da muss ich meine Vorbereitung für solche Rennen gut planen“, sagt Janine. In den letzten Jahren habe sie ihr Trainingslager immer für drei Wochen auf Gran Canaria absolviert. Viel Urlaub bleibe dann nicht mehr übrig.

Welches ist das schwierigste Radrennen

Strasser: Ja, aber in meinem Fall nur Flüssignahrung in Form von hochkalorischen Getränken mit Fett, Eiweiß, Kohlehydraten und Elektrolyten. Das ist alles, was ich dort bekomme.

Und doch: Das Race across the West – 1600 Kilometer vom kalifornischen Oceanside nach Durango, Colorado – bezeichnet Heeb ohne zu zögern als bislang schwierigste Prüfung als Sportler. Temperaturen von bis zu 45 Grad in den Wüsten Kaliforniens, schlechte Strassen und Trucks, die den 47-Jährigen beim Vorbeifahren beinahe aus dem Sattel bliesen, machten die Aufgabe so anspruchsvoll.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, wie wichtig es ist, zwei Teams vorzubereiten: Crewmitglieder sowie Radfahrer.

von Kristina Schubert-Zsilavecz

Wie erholt man sich denn von einem Rennen wie dem Race Across America (RAAM)?

Welches ist das schwierigste Radrennen

Nur: Wer so träumt, wird schnell vom Träumer zum Getriebenen. Solche Einzelkämpfer vollbringen oft bemerkenswerte Leistungen. Aber zwangsläufig auf Kosten derer, die sie ausgenutzt und frustriert zurückgelassen haben. Wer so unterwegs ist – und dabei auch noch Erfolg und Anerkennung findet –, kann sich nicht mehr vorstellen, was möglich wäre, wenn die Mitglieder einer Gemeinschaft sich auf den Weg machen, um einen gemeinsamen Traum zu verwirklichen.

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