Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Die Daten der Radstation sind beeindruckend: Auf über 2.500 Quadratmetern gibt es 3.300 Stellplätze, davon 550 persönliche. „Die sind alle ausgebucht“, erklärt Hundt. 300 Mieträder und 17 E-Räder sowie Sonderräder komplettieren das Angebot. Vor allem Pendler, aber auch Touristen bilden die Kundschaft. Heute gehört das Rad-Haus am Bahnhof mit seiner markanten Stahl-Glas-Architektur und seinem unterirdischen Innenleben zu Münster wie Dom und Rathaus. Die Münsteraner sind stolz auf ihre Radstation, sie zählt wie selbstverständlich zur Infrastruktur der langjährigen Fahrradhauptstadt der Republik.

Jahr / Ergebnis [Schulnoten]

In einer Großstadt wie Hamburg gibt es zahlreiche Fahrradgeschäfte, die sich teilweise, etwa auf den Elektromobilmarkt, spezialisiert haben. In der Hektik des Alltags fühlen sich manche Kunden jedoch schlecht beraten oder gehetzt, einige befürchten, zu einem Kauf gedrängt zu werden. Dies kann aufgrund der großen Konkurrenz unter den Fahrradgeschäften auch der Fall sein. Es lohnt sich deshalb, einen Blick auf seriöse Internethändler zu werfen, die viel Erfahrung im Umgang mit Fahrrädern haben. ROSE Bikes blickt auf eine über hundertjährige Tradition zurück und führt neben Mountainbikes und Rennrädern auch E-Bikes in seinem Sortiment. Die Beliebtheit der Fahrräder mit Elektroantrieb ist nach wie vor ungebrochen. Weil seriöse Anbieter schnell liefern, steht der Service dem Fahrradhändler vor Ort in nichts nach. Darüber hinaus spart der Kunde Zeit und Anfahrt, was wiederum den Geldbeutel entlastet.

II. Das Radfahren ist von Region zu Region unterschiedlich. Vor allem im Norden wird relativ viel geradelt. Die deutsche Fahrradhauptstadt iSt Münster, dort erledigen die Menschen 30 Prozent ihrer Wege mit dem Rad.

Räder vor dem Institut für Biochemie

In Münster gibt es mehr Fahrräder als Menschen. Und die Einwohner fahren häufiger mit dem Rad als mit dem Auto. Das macht Münster zur deutschen Fahrrad-Hauptstadt. Die Kehrseite der Medaille: Nirgendwo in Deutschland werden so viele Drahtesel geklaut wie in der westfälischen Metropole.

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Vom Rathausmarkt aus verlaufen in die Randbezirke zwölf sternförmig angeordnete Radwege, die alle Stadtteile mit dem Zentrum verbinden. Sie wurden so gelegt, dass sie zumeist abseits stark befahrener Autostraßen liegen und teilweise durch Parks führen. Geschätzt und beliebt ist Route Nummer 1, die vom Stadtzentrum in den Osten Hamburgs führt und das Rathaus, Millerntor, den Jenischpark und schließlich den Botanischen Garten kreuzt. Fahrräder mit oder ohne Elektroantrieb kommen hier nicht nur zu Stoßzeiten zum Einsatz, sondern – aufgrund der schönen Routenführung – gerne auch in der Freizeit.

Beispiel Abstellanlagen: Zwischen 2003 und 2017 wurden im Herzen von Münsters Innenstadt 1.523 Stellplätze für Fahrräder abgebaut. Im gleichen Zeitraum kamen 347 Stellplätze für Autos dazu. Vor allem am Hauptbahnhof ist die Stellplatzsituation seit Jahren eine Katastrophe. Ja, wir haben die größte Radstation Deutschlands, die ist aber quasi seit dem Eröffnungstag ausgebucht und nicht 24/7 zugänglich. Während der Radverkehrsanteil massiv gestiegen ist und immer mehr Menschen multimodal pendeln, stagnieren die Kapazitäten der Abstellanlagen hier seit 20 Jahren.

M�nster hat f�r den Radverkehr viele vorbildliche L�sungen entwickelt. So kommen in einer eigenen Schleuse Radler sicher auch �ber gr��ere Kreuzungen.
(Foto: Amt f�r Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Stadt M�nster)

Greifswald. Greifswald ist die Fahrradhauptstadt Deutschlands. Nach einer standardisierten und bundesweit akzeptierten Umfrage nutzen 44 Prozent der Greifswalder das Fahrrad für die Alltagswege, wie Ruth Bördlein von der Universität Greifswald am Dienstag bei der Vorstellung der Studie sagte. Damit habe die Hansestadt den bundesweit höchsten Anteil an Fahrradfahrern. Bisher galt Münster mit einem Anteil von 38 Prozent als die Fahrradhauptstadt.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter rund 4.000 Menschen im Rahmen der Mobilitätsstudie des Versicherers Huk-Coburg. Demnach setzt sich die positive Sicht auf das Fahrrad auch beim Blick in die kommenden fünf Jahre fort. Die Bewohner der vier genannten Nord-Länder erwarten am häufigsten, dass der Tritt in die Pedalen für sie die beste Art bleibt, um von A nach B zu gelangen.

Über Jahrzehnte wurden in Münster vorbildliche Lösungen für den Radverkehr entwickelt, die zum Teil bereits in der bundesweiten Verkehrsgesetzgebung Berücksichtigung gefunden haben. Beispielsweise können Radler in Gegenrichtung durch Einbahnstraßen fahren, dank eigener Ampeln und „Radschleusen“ sicher auch große Kreuzungen queren und an Bike-and-Ride-Stationen direkt auf Bahn und Bus umsteigen. Die Fahrradinfrastruktur ist beeindruckend: 25 Radschleusen, sieben Umweltspuren für Bus und Rad, neun Fahrradstraßen, eine stadtweite Radwegweisung und schließlich Deutschlands größte Radstation, eine Fahrradtiefgarage am Hauptbahnhof mit 3.500 Stellplätzen.

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https://www. radstation. de/20-jahre-radstation-munster

Modal-Split in Greifswald

Warum M�nster?

Einen durch Lokalpolitiker und Medien geschürten “Fahrradkrieg” zwischen Münster und Greifswald gibt es aber nicht. Greifswald muss von Münster lernen. Dort ist die Stadt wirklich fahrradfreundlich. Hier gibt es noch vieles zu verbessern. Keine Zeit, sich auf selbst vergebenen Titeln auszuruhen.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter rund 4.000 Menschen im Rahmen der Mobilitätsstudie des Versicherers Huk-Coburg. Demnach setzt sich die positive Sicht auf das Fahrrad auch beim Blick in die kommenden fünf Jahre fort. Die Bewohner der vier genannten Nord-Länder erwarten am häufigsten, dass der Tritt in die Pedalen für sie die beste Art bleibt, um von A nach B zu gelangen.

https://www. radstation. de/20-jahre-radstation-munster

Gut 15 Mitarbeiter beschäftigt die Radstation, viele davon schon lange Jahre. „Wir hatten und haben wenig personelle Fluktuation“, sagt Robin Schäfer. Der 35-Jährige ist Betriebsleiter und designierter Nachfolger von Georg Hundt. Eigentlich hatte er Lehramt studiert, aber dann wurde aus einem studentischen Aushilfsjob eine feste berufliche Heimat. In absehbarer Zeit wird Schäfer den Geschäftsführer-Job von Hundt, der inzwischen 65 Jahre alt ist, komplett übernehmen. Erst aber möchte man sich gemeinsam noch um den Aufbau einer zweiten großen Radstation an der Ostseite des Hauptbahnhofs kümmern. „Bis zur Eröffnung kann es noch drei Jahre dauern“, vermutet Hundt.

II. Das Radfahren ist von Region zu Region unterschiedlich. Vor allem im Norden wird relativ viel geradelt. Die deutsche Fahrradhauptstadt iSt Münster, dort erledigen die Menschen 30 Prozent ihrer Wege mit dem Rad.

https://www. hamburgportal. de/freizeit/tipps-und-infos/fahrradstadt-hamburg/

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

https://www. hamburgportal. de/freizeit/tipps-und-infos/fahrradstadt-hamburg/

Jahr / Ergebnis [Schulnoten]

02.05.2017
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Von Anfang an war Münsters Radstation viel mehr als nur ein Parkhaus für Fahrräder. Im Tiefparterre vor dem Bahnhof sowie in der Dependance an der Stubengasse erhalten Kunden einen Service, wie es ihn nicht allzu oft gibt: Vermietung, Reparatur, Shop, Schließfächer, Waschanlage und Information. „In unserer Meisterwerkstatt reparieren wir innerhalb von 24 Stunden, in unserer Zweigstelle an der Stubengasse bieten wir zudem einen, Just-in-Time – Service’“, sagt Georg Hundt. „Nach einem Kurzeinkauf können Sie Ihr Rad wieder mitnehmen. Das sind wohl die schnellsten Radreparaturen Münsters!“

Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter rund 4.000 Menschen im Rahmen der Mobilitätsstudie des Versicherers Huk-Coburg. Demnach setzt sich die positive Sicht auf das Fahrrad auch beim Blick in die kommenden fünf Jahre fort. Die Bewohner der vier genannten Nord-Länder erwarten am häufigsten, dass der Tritt in die Pedalen für sie die beste Art bleibt, um von A nach B zu gelangen.

19.04.2017
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Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

29.04.2017
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V. 2001 hat die Deutsche Bahn in München den Dienst Call a Bike eingeführt. Man konnte ein Fahrrad leihen und nach der Benutzung einfach an einer beliebigen Kreuzung in der Innenstadt abstellen. Da waren viele skeptisch. Mittlerweile steht der Service den Kunden in sieben Städten zur Verfügung. Allein in Berlin sind 1650 solche Fahrräder in der Innenstadt verteilt. Wer eines leihen möchte und in der Nähe keins findet, kann im Internet oder per Telefon erfahren, wo das nächste Fahrrad steht. Durch einen Anruf wird das Fahrrad entriegelt und kostet acht Cent pro Minute, neun Euro pro Tag.

Auto, Rad, Bus und Zug – die M�nsteraner kombinieren geschickt die verschiedenen Verkehrsmittel. Die Voraussetzung dazu wurde mit dem Bau von Mobilstationen geschaffen.
(Foto: Amt f�r Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Stadt M�nster)

Gut 15 Mitarbeiter beschäftigt die Radstation, viele davon schon lange Jahre. „Wir hatten und haben wenig personelle Fluktuation“, sagt Robin Schäfer. Der 35-Jährige ist Betriebsleiter und designierter Nachfolger von Georg Hundt. Eigentlich hatte er Lehramt studiert, aber dann wurde aus einem studentischen Aushilfsjob eine feste berufliche Heimat. In absehbarer Zeit wird Schäfer den Geschäftsführer-Job von Hundt, der inzwischen 65 Jahre alt ist, komplett übernehmen. Erst aber möchte man sich gemeinsam noch um den Aufbau einer zweiten großen Radstation an der Ostseite des Hauptbahnhofs kümmern. „Bis zur Eröffnung kann es noch drei Jahre dauern“, vermutet Hundt.

Auch Bus – und Bahnfahren ist in Münster attraktiv. So gibt es neben dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt im Fern – und Regionalverkehr noch sechs Vorortbahnhöfe, zwei weitere stehen zur Reaktivierung an. Dem Busverkehr stehen u. a. 33 Busspuren mit einer Gesamtlänge von zehn Kilometern, freie Fahrt über Ampelvorrangschaltungen, moderne Haltestellen mit dynamischer Fahrgastinformation und fahrplanmäßig abgestimmte Bus-Bahn – und Bus-Bus-Verknüpfungspunkte zur Verfügung.

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Ist Greifswald Deutschlands neue Fahrradhauptstadt?

02.05.2017
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Bereits die Grünen und der Fleischervorstadt-Blog beschäftigten sich mit dieser Thematik.

Deshalb, liebe Städte und Initiativen in Deutschland: Schaut nochmal genau, was ihr euch von der „Fahrradhauptstadt“ Münster wirklich abgucken möchtet. Ein paar gute Beispiele gibt es nämlich trotz aller Kritik auch. Und meldet euch gerne, wenn ihr mal in der Gegend seid, dann drehen wir eine Runde durch die Stadt!

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III. Um Menschen zum Radfahren zu bewegen, muss nicht nur die Infrastruktur gut sein. Man muss die Menschen aufklären, also Öffentlichkeitsarbeit leisten. Viele Leute brauchen einfach einen Anstoß, um auf das Rad umzusteigen. Eine Aktion wie Mit dem Rad zur Arbeit kann so ein Anstoß sein. Wer daran teilnimmt, verpflichtet sich, an 20 Tagen des Sorrimers mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Sogar die Deutsche Bundesbank ist dabei.

Wer als Nicht-Münsteraner mit dem Auto in die Stadt kommt, dem graut häufig vor dem Fahren in der Innenstadt. Links, recht, vor und hinter dem Auto: Nur Radfahrer. Ob jung oder alt: Fast die Hälfte aller Fahrten erledigen die Münsteraner mit Rad. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt werden nur zehn Prozent aller Strecken mit dem Rad bewältigt.

https://www. muenster. de/stadt/livcom/index203.htm

Die Daten der Radstation sind beeindruckend: Auf über 2.500 Quadratmetern gibt es 3.300 Stellplätze, davon 550 persönliche. „Die sind alle ausgebucht“, erklärt Hundt. 300 Mieträder und 17 E-Räder sowie Sonderräder komplettieren das Angebot. Vor allem Pendler, aber auch Touristen bilden die Kundschaft. Heute gehört das Rad-Haus am Bahnhof mit seiner markanten Stahl-Glas-Architektur und seinem unterirdischen Innenleben zu Münster wie Dom und Rathaus. Die Münsteraner sind stolz auf ihre Radstation, sie zählt wie selbstverständlich zur Infrastruktur der langjährigen Fahrradhauptstadt der Republik.

19.04.2017
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Grundlage dieser Zahlen ist die Verkehrsumfrage der Stadt im Mai, die das geographische Institut der Universität durchgeführt hat.

https://www. fahrrad-initiativen. de/beitraege/warum-muenster-nicht-mehr-fahrradhauptstadt-sein-sollte

Schaut man sich die Ergebnisse in den Gesamtnoten an, so wird deutlich, dass Münster, abgesehen von der kleinen Verbesserung 2014, eine deutliche Talfahrt hinlegt. Karlsruhe und Freiburg hingegen, die beiden anderen Podiumsplätze von 2016, zeigen eine genau gegenläufige Entwicklung: Sie werden offensichtlich immer besser. Außerdem ist erkennbar, dass es an der Spitze sehr eng wird. Während der Vorsprung von Münster auf die Konkurrenz in frühen Jahren des Klimatests stets deutlich und komfortabel war, so gab es 2016 nur noch einen hauchdünnen Abstand von 0,02 Punkten gegenüber Platz 2 (Karlsruhe: 3,09) – mal ganz abgesehen davon, dass es ziemlich bezeichnend für den Radverkehr in Deutschland und Münster gleichermaßen ist, wenn ein schlechter werdendes Mittelmaß immer noch Spitzenreiter ist.

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Modal-Split in Greifswald

https://www. hamburgportal. de/freizeit/tipps-und-infos/fahrradstadt-hamburg/

Grundlage dieser Zahlen ist die Verkehrsumfrage der Stadt im Mai, die das geographische Institut der Universität durchgeführt hat.

05.04.2017
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So kamen Daten von insgesamt 3.500 Wegen zusammen. Besonders auffällig war hierbei der hohe Anteil der Radfahrer. Während im Bundesdurchschnitt der Fahrradfahreranteil bei nur 10 Prozent und in Münster der bisherigen so genannten Fahrradhauptstadt bei 38 Prozent liegt, kamen 44 Prozent in Greifswald zusammen. 31 Prozent fuhren mit einem Auto oder Motorrad (davon 9 Prozent als Mitfahrer), 21 Prozent gingen zu Fuß und ganz abgeschlagen lag der Öffentliche Nahverkehr mit nur 2 Prozent weit hinten.

Fahrradgeschäfte genau unter die Lupe nehmen

https://www. fahrrad-initiativen. de/beitraege/warum-muenster-nicht-mehr-fahrradhauptstadt-sein-sollte

https://www. abendblatt. de/region/norddeutschland/article107576898/Greifswald-ist-die-Fahrradhauptstadt. html

Beispiel Abstellanlagen: Zwischen 2003 und 2017 wurden im Herzen von Münsters Innenstadt 1.523 Stellplätze für Fahrräder abgebaut. Im gleichen Zeitraum kamen 347 Stellplätze für Autos dazu. Vor allem am Hauptbahnhof ist die Stellplatzsituation seit Jahren eine Katastrophe. Ja, wir haben die größte Radstation Deutschlands, die ist aber quasi seit dem Eröffnungstag ausgebucht und nicht 24/7 zugänglich. Während der Radverkehrsanteil massiv gestiegen ist und immer mehr Menschen multimodal pendeln, stagnieren die Kapazitäten der Abstellanlagen hier seit 20 Jahren.

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Warum ausgerechnet in Münster so viele Menschen das Rad benutzen, dafür gibt es mehrere Gründe: Hauptgrund ist sicherlich, dass es in Münster flach wie in Holland ist und es kaum Steigungen gibt. Aber auch die vielen Staus in die Stadt sind dafür verantwortlich. Die Pendler verstopfen die wenigen Einfallstraßen in die City, sodass es für viele Münsteraner mit dem fahrrad schneller zur Arbeit geht. Fast die Hälfte der Menschen nutzt das Rad auch für Fahrten zur Arbeit. Aufgrund der vielen Radfahrer hat die Stadt das Radwegenetz auch immer weiter ausgebaut. Das macht das Fahren bequemer und sicherer und hat so weitere Rad-Fans angezogen.

Viele Faktoren, darunter der Zustand der Radwege, wenn vorhanden, die Beleuchtung, ständig Glasscherben und und und erschweren in Greifswald eher den Radverkehr, als dass es positive Anreize gibt, das Rad zu benutzen. Daher ist das Ergebnis tatsächlich erstaunlich. Ein Beispiel: In Münster gibt es 293 Kilometer eigenständige Fahrradwege, in Greifswald 14. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Münster vier Mal mehr Fahrradwege.

Greifswald. Greifswald ist die Fahrradhauptstadt Deutschlands. Nach einer standardisierten und bundesweit akzeptierten Umfrage nutzen 44 Prozent der Greifswalder das Fahrrad für die Alltagswege, wie Ruth Bördlein von der Universität Greifswald am Dienstag bei der Vorstellung der Studie sagte. Damit habe die Hansestadt den bundesweit höchsten Anteil an Fahrradfahrern. Bisher galt Münster mit einem Anteil von 38 Prozent als die Fahrradhauptstadt.

Unglücklich, aber sehr provokativ wurde darin die Information gestreut, dass Greifswald einen Anteil von 44 Prozent Fahrradfahrern am Gesamtverkehr hat, Münster dagegen nur 38 Prozent. Die Stadt mit einem König als Bürgermeister verlieh sich nun noch den Hauptstadtstatus. Fahrradhauptstadt Greifswald!

Mit dem integrativen Gesamtverkehrskonzept „münster. mobil – Modellstadt für stadtgerechte Mobilität“ hat die Stadt in Kooperation mit den Verkehrsbetrieben ein innovatives Konzept zur stadt – und umweltverträglichen Steuerung des Verkehrs entwickelt. Es vereint Mobilitätsberatung, Mobilitätsservice und Mobilitätsmanagement, wobei die Verkehrsangebote vom Pkw über Bahn, Bus und Rad bis zum Fußgänger übergreifend und in ihrer Gesamtheit gefördert werden.
Und diese integrierte Planungskonzeption geht auf: Rund 60 % der Münsteraner bewegen sich im Umweltverbund, also mit Bahn, Bus, Rad und zu Fuß. Insbesondere im Radverkehr ist Münster Vorreiter; der Anteil des Radverkehrs liegt bei 35 % im gesamten Wegeaufkommen. Fahrräder prägen nicht nur das Stadtbild, sondern haben Münster auch zur Fahrradhauptstadt Deutschlands werden lassen; eine Tatsache, die nicht zuletzt in einer offensiv angelegten Radförderung begründet ist.

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Statistisch gesehen werden jeden Tag allerdings 13 Fahrräder in Münster gestohlen. 5.000 im gesamten Jahr. Das sind rund 1750 pro 100.000 Einwohner. So viele wie in keiner anderen deutschen Großstadt. Münster liegt bei den Diebstählen 179 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Trotz verstärkter Kontrollen der Polizei und Fahrrad-Parkhäusern konnte Münster in dieser Statistik den Spitzenplatz nicht abgeben.

II. Das Radfahren ist von Region zu Region unterschiedlich. Vor allem im Norden wird relativ viel geradelt. Die deutsche Fahrradhauptstadt iSt Münster, dort erledigen die Menschen 30 Prozent ihrer Wege mit dem Rad.

Vielleicht fallen bei einigen Lokalpolitikern endlich die Groschen und es kommt zu einem fahrradfreundlichen Ausbau der Infrastruktur.

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Fahrradgeschäfte genau unter die Lupe nehmen

Am Samstag, 15. Juni, ab 11 Uhr wird gefeiert. Und zwar nicht nur in der Radstation, sondern auch und vor allem im Bahnhofstunnel unter den Gleisen. Dort spielt die Band „Die Zwillinge“, außerdem werden Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, Peter Todeskino, Geschäftsführer Westfälische Bauindustrie (WBI), Bahnhofsmanager Michael Jansen und WN-Redakteur Klaus Baumeister ihre Glückwünsche überbringen. Bei einem Preisausschreiben gibt es ein Stadtrad in Radstation-Qualität und weitere Preise zu gewinnen. Münsteraner und Gäste sind eingeladen, auf die Zukunft ihrer Radstation anzustoßen. Auf die nächsten 20 Jahre!

Was ist Deutschlands Fahrradhauptstadt

Die Busse der Stadtwerke bieten keine gute Alternative zur Fortbewegung, das zeigt sich im schlechten Abschneiden bei der Befragung. Der Schwung aufs Rad ist daher wahrscheinlich den kurzen Wegen – 95 Prozent der Bevölkerung wohnen innerhalb eines 3-Kilometer-Radius – und der Unatraktivität des Autoverkehrs zu verdanken.

M�nsters Radstation vor dem Hauptbahnhof bietet Platz f�r 3500 Fahrr�der, Waschanlage und Werkstatt inklusive.
(Foto: Joachim Busch)

Öffentlichkeit und Politik waren sich uneins. Ein großes Fahrradparkhaus direkt vor dem Hauptbahnhof? Geht’s noch? So dachten damals viele in Münster. Aber eben längst nicht alle, schließlich trug man schon damals den Titel „Deutschlands Fahrradhauptstadt“ mit einem gewissen Stolz. Also wurde das Projekt Radstation durch alle politischen Gremien gebracht und 1996 endgültig beschlossen. Darauf hatte Georg Hundt gewartet, er pachtete die Station von der Westfälischen Bauindustrie (WBI) und stieg als Geschäftsführer ein. Zur feierlichen Eröffnung 1999 kamen der damalige Bundesverkehrsminister Franz Müntefering (SPD) und NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn (Grüne) – beide waren begeistert.

https://www. radstation. de/20-jahre-radstation-munster

I. Die Deutschen lieben ihre Autos, dafür sind sie weltweit bekannt. Da überrascht es, dass sie gleichzeitig zu den fl eißigsten Fahrradfahrern Europas zählen. 80 Prozent der Deutschen besitzen ein Fahrrad und benutzen es hauptsächlich auf Strecken unter fünf Kilometern. Sie legen damit neun Prozent aller Wege zurück, bis 2012 sollen es elf Prozent sein. Dazu sollen Autofahrer motiviert werden, auf Streckenbis zu fünf Kilometern statt Auto Rad zu fahren. Um den Radverkehr zu fördern und diese Ziele zu erreichen, hat die Bundesregierung die finanziellen Mittel dafür auf 80 Millionen Euro verdoppelt.

II. Das Radfahren ist von Region zu Region unterschiedlich. Vor allem im Norden wird relativ viel geradelt. Die deutsche Fahrradhauptstadt iSt Münster, dort erledigen die Menschen 30 Prozent ihrer Wege mit dem Rad.

In einer Großstadt wie Hamburg gibt es zahlreiche Fahrradgeschäfte, die sich teilweise, etwa auf den Elektromobilmarkt, spezialisiert haben. In der Hektik des Alltags fühlen sich manche Kunden jedoch schlecht beraten oder gehetzt, einige befürchten, zu einem Kauf gedrängt zu werden. Dies kann aufgrund der großen Konkurrenz unter den Fahrradgeschäften auch der Fall sein. Es lohnt sich deshalb, einen Blick auf seriöse Internethändler zu werfen, die viel Erfahrung im Umgang mit Fahrrädern haben. ROSE Bikes blickt auf eine über hundertjährige Tradition zurück und führt neben Mountainbikes und Rennrädern auch E-Bikes in seinem Sortiment. Die Beliebtheit der Fahrräder mit Elektroantrieb ist nach wie vor ungebrochen. Weil seriöse Anbieter schnell liefern, steht der Service dem Fahrradhändler vor Ort in nichts nach. Darüber hinaus spart der Kunde Zeit und Anfahrt, was wiederum den Geldbeutel entlastet.

Guckt man, welche Schwerpunkte die Befragten bei den Stärken und Schwächen in Münster angeben, so sind diese eigentlich seit Jahren gleich. Als Stärken werden genannt, dass alle Rad fahren, dass die City gut erreichbar ist und viele Einbahnstraßen für gegenläufigen Radverkehr geöffnet sind. Diese Errungenschaften sind aber nicht so wahnsinnig positiv der Verwaltung oder Politik zuzuschreiben, wenn man sich die Topografie der Stadt im flachen Westfalen anschaut und schlicht geltendes Recht umgesetzt wird. Bei den negativen Aspekten hingegen wird sehr deutlich, wo die Verantwortlichen seit Jahren den Anschluss an echte Radverkehrsförderung verloren haben: zu schmale und kaputte Radwege, Konflikte mit dem motorisierten Verkehr und das ewige Leid der Diebstähle. Bei diesen Bewertungen müssen sich die oben genannten Akteure mindestens Handlungsunwillen, wenn nicht sogar Ignoranz vorwerfen lassen.

Schaut man sich die Ergebnisse in den Gesamtnoten an, so wird deutlich, dass Münster, abgesehen von der kleinen Verbesserung 2014, eine deutliche Talfahrt hinlegt. Karlsruhe und Freiburg hingegen, die beiden anderen Podiumsplätze von 2016, zeigen eine genau gegenläufige Entwicklung: Sie werden offensichtlich immer besser. Außerdem ist erkennbar, dass es an der Spitze sehr eng wird. Während der Vorsprung von Münster auf die Konkurrenz in frühen Jahren des Klimatests stets deutlich und komfortabel war, so gab es 2016 nur noch einen hauchdünnen Abstand von 0,02 Punkten gegenüber Platz 2 (Karlsruhe: 3,09) – mal ganz abgesehen davon, dass es ziemlich bezeichnend für den Radverkehr in Deutschland und Münster gleichermaßen ist, wenn ein schlechter werdendes Mittelmaß immer noch Spitzenreiter ist.

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