Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

https://www. sue-nrw. de/radkomm-tv-hallo-fahrradgesetz/

Ein Gespräch mit Rebecca Peters (ADFC-Bundesvorsitzende), Ruth Hammerbacher (FUSS e. V. Bundesvorständin), Sonja Thiele (RADKOMM)

Wem gehört die Straße? Wie können Radfahrer sicherer durch die Stadt kommen? Berlin bekommt als erstes Bundesland ein Fahrradgesetz – das auszugestalten ist gar nicht so einfach. Politik, Stadtplaner und Umweltschützer setzen sich für ein Umdenken im Stadtverkehr ein.

Als Verkehrsteilnehmer müssen sich auch Radfahrer an bestimmte Regelungen halten. Das Verkehrsrecht soll verkehrserziehend wirken und alle Fahrer dazu bringen, sich angemessen und rücksichtsvoll zu bewegen.

„Das sehe ich nicht so“, winkt NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes ab. „Ich weiß auch: Nordrhein-Westfalen ist ein sehr großes Bundesland mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen, vor allen Dingen natürlich Stadt und Land. Aber wir haben eben auch die Unterschiede zwischen Mobilitätsbedarf bei jungen und bei älteren Menschen.“

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

Die Volksinitiative hatte als Zieldatum das Jahr 2025 gefordert. Im Entwurf der Landesregierung wird dieses Datum zwar in Zusammenhang mit der Initiative genannt, aber nicht im Gesetzestext verankert. Die Volksinitiative nannte das Gesetz zwar einen Erfolg, vermisste aber den „Wumms“. Es fehlten konkrete Maßnahmen, um zeitnah spürbare Verbesserungen für den Radverkehr zu erreichen.

Für Verstöße mit dem Fahrrad gibt es laut StVO Bußgelder.

Fußgänger fühlen sich in keiner Stadt so unsicher wie hier

Fürs Fahrradfahren auf dem Gehweg fällt ein Bußgeld zwischen 15 Euro und 30 Euro an.

Aus diesem Grund sieht die StVO Bußgelder für verkehrssündige Radfahrer vor – etwa, wenn Sie das Verkehrszeichen 240 missachten. Eine falsche Straßenbenutzung kann zwischen fünf Euro (freihändig fahren) und 35 Euro (als „Geisterfahrer“ auf dem Radweg unterwegs, mit Unfallfolge) kosten. In der Regel gibt es keine Punkte in Flensburg.

Die 25 Prozent stehen als Zielgröße nun auch im Gesetz. Ein Zieldatum gibt es aber nicht, bemängelt die Vorsitzende des ADFC in Nordrhein-Westfalen Annette Quaedvlieg. „Das ist unsere zentrale Kritik an dem Fahrrad – und Nahmobilitätsgesetz, dass es an der Selbstverpflichtung fehlt, wann, wie, mit wem, in welcher Verteilung diese Ziele, der 25 Prozent Radverkehrsanteil, wie das erreicht werden soll.“

Karlsruhe ist laut ADFC eine besonders fahrradfreundliche Großstadt. Ein Fahrradgesetz wie in Berlin oder Nordrhein-Westfalen gibt es in Baden-Württemberg nicht, wohl aber eine grün geprägte Landesregierung und eine konsequente Rad-Politik.

Ein Gespräch mit Ursula Buttgereit (Leiterin des Bereiches Technik und Umwelt, Straßen. NRW), Christine Fuchs (Vorständin AGFS), Dr. Ute Symanski (Vorsitzende RADKOMM)

Ein Fahrradfahrer nutzt in Berlin eine Busspur auf dem Kurfürstendamm (imago stock&people / Stefan Zeitz)

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

Moderation: Vivien Leue (Journalistin, freie Korrespondentin beim Deutschlandradio)

Fahrradfahrer müssen Radwege benutzen, wenn diese als solche ausgeschildert sind. Fahren sie trotz Zeichen auf der Kfz-Fahrbahn, drohen Bußgelder ab 20 Euro!

Es mag zuerst widersprüchlich erscheinen: Radler sind auf der Straße für Autofahrer besser sichtbar . Ist das Fahrrad korrekt beleuchtet, kann es auf der Fahrbahn schon von weitem gesehen werden. Taucht das Rad allerdings plötzlich seitlich von einem Radweg aus auf, sind viele Autofahrer nicht darauf vorbereitet .

„Ich glaube tatsächlich, dass, wenn man die Menschen dazu bringen möchte, dass sie ihr Mobilitätsverhalten verändern – und das ist ja das, worum es hier geht, dass man eben nicht mehr automatisch ins Auto steigt, sondern dass man eben das Fahrrad nimmt, kann ja inzwischen auch das E-Bike oder das Pedelec sein: Da muss man das möglichst bequem und sicher machen“, meint dazu Brandes.

Moderation: Petra Ensminger und Michael Roehl | 14.06.2017

„Ich glaube tatsächlich, dass, wenn man die Menschen dazu bringen möchte, dass sie ihr Mobilitätsverhalten verändern – und das ist ja das, worum es hier geht, dass man eben nicht mehr automatisch ins Auto steigt, sondern dass man eben das Fahrrad nimmt, kann ja inzwischen auch das E-Bike oder das Pedelec sein: Da muss man das möglichst bequem und sicher machen“, meint dazu Brandes.

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) blieb skeptisch. „Uns fehlt es an Konsequenz, um die bisher landesweit nur rund zehn Prozent Radverkehrs-Anteil an der Gesamtmobilität in den nächsten Jahren auf 25 Prozent zu steigern“, sagte der NRW-Vorsitzende Thomas Semmelmann. Wie das „Zuständigkeits-Ping-Pong“ der Behörden bei der Finanzierung und der Planung von Radwegen überwunden werden soll, bleibe unklar. „Wir müssen uns einfach fragen, ob die Politik aus dem Fahrradboom während der Corona-Pandemie nichts gelernt hat“, kritisierte der Verbandschef.

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

Forderungen nach einer besseren Infrastruktur fürs Rad werden in den Kommunen immer lauter. In Aachen, Essen, Mönchengladbach und etlichen weiteren Städten gibt es Bürgerbegehren, die sogenannten „Radentscheide“. Der Initiative von „Aufbruch Fahrrad“ für ein Radgesetz auf Landesebene haben sich 215 Vereine und Verbände angeschlossen, darunter Attac, Greenpeace und der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD)

„Ich drücke es mal bewusst, hart aus. Im Moment ist erst einmal zu befürchten, dass es schöne Kosmetik ist“, bringt Quaedvlieg es auf dem Punkt.

„Das ist kein unrealistischer Wert“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) in Düsseldorf. „Im Münsterland liegen wir schon deutlich darüber. Nicht zuletzt mit E-Bikes, Pedelecs und besserer Infrastruktur geht das überall.“ Das Fahrrad solle eine „alltagstaugliche Alternative zum Auto“ werden. Auf ein Zieldatum für die Erreichung des Werts wollte sich der Minister vor Journalisten nicht festlegen. „Je schneller, desto besser“, sagte er. Nach Ministeriumsangaben liegt der Wert aktuell bei elf Prozent. Eine Verbändeanhörung ist nach früheren Angaben des Ministeriums für März geplant. Im Sommer soll der Entwurf in den Landtag.

Auch auf dem Fahrrad ist die StVO zu beachten. Verstöße gegen die Verkehrsregeln werden gemäß dem Bußgeldkatalog sanktioniert.

Viele Radler fühlen sich auf der Straße unsicher , da sie sich in unmittelbarer Nähe von Pkw und Lkw bewegen müssen. Sind keine Radwege vorhanden, weichen sie gerne auf den Fußgängerweg aus. Dies ist in den meisten Fällen allerdings verboten: Nur Kinder dürfen mit dem Fahrrad auf den Gehweg.

Video: Wann gilt das Rechtsfahrgebot auf dem Fahrrad?

In der Straßenlandschaft befinden sich Verkehrszeichen nur fürs Fahrrad. Verkehrsregeln werden auf diesem Wege für die Radfahrer sichtbar.

Als Verkehrsteilnehmer müssen sich auch Radfahrer an bestimmte Regelungen halten. Das Verkehrsrecht soll verkehrserziehend wirken und alle Fahrer dazu bringen, sich angemessen und rücksichtsvoll zu bewegen.

Sie können sich gern mit Ihrer Meinung und Ihren Ideen an der Sendung beteiligen unter der kostenfreien Telefonnummer 00800 44 64 44 64. Oder Sie schicken uns eine Mail: laenderzeit@deutschlandfunk. de

hat schon immer gern geredet und geschrieben. Auf die Idee etwas sinnvolles damit anzufangen, ist sie dennoch nicht alleine gekommen. Erst mephisto 97.6 nötigte sie dazu, ihren Gehirnschmalz in etwas Produktives umzuwandeln: Radio! Heute arbeitet sie als freie Journalistin für diverse Medien, wie die apparat multimedia GmbH, den Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Bei detektor. fm ist sie regelmäßig als Reporterin und Moderatorin unterwegs. Außerdem ist sie für das brand eins-Magazin zum Hören verantwortlich.

Das bedeutet natürlich auch, dass zahlreiche Baustellen entstehen und auch die Kosten sind kein unwesentlicher Faktor. Vor allem die zusätzlichen Fahrradwege an den Hauptstraßen werden von den Oppositionsparteien CDU, FDP und AfD kritisiert.

Die StVO bestimmt zwar das Gebot, Radwege zu benutzen sofern diese gekennzeichnet sind – allerdings ist dies nicht gültig, wenn der Weg zugeparkt , kaputt oder anderweitig versperrt ist. Zudem müssen Radfahrer auch auf Radwegen möglichst rechts fahren – sind mehrere Fahrspuren aufgezeichnet, ist die rechte Fahrbahn zu wählen.

Ihr fehlt ein echtes Umdenken: Das Fahrrad müsse dem Auto gleichgestellt werden. „Es gibt keine wirklichen Regelungen, die dazu führen, das bestehende Straßenfläche umverteilt wird. Es wird zwar viel geschrieben von Sanierung bestehender Radinfrastruktur, Neubau. Aber wenn das Gesetz das ernst meint, dass das Fahrrad ein gleichberechtigtes Verkehrsmittel ist, dann finde ich, ist die logische Folge, dass dem Fahrrad auch gleichberechtigt Fläche zugesprochen gehört.“

Welche Verkehrsregeln fürs Fahrrad?

Erwachsene müssen hingegen die Fahrbahn benutzen . Zudem ist das Rechtsfahrgebot grundsätzlich zu befolgen. Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Video:

Mit dem Gesetzesentwurf hat der Berliner Senat etwas vorliegen, dass es so in der Bundesrepublik noch nie gab. Ein Fahrradgesetz könnte aber nicht nur die Mobilität in Berlin verändern. Auch andere Bundesländer könnten nachzuziehen. In Bamberg hat es bereits eine Bürgerbefragung gegeben. Aber auch in großen Städten wie Hamburg, München und Stuttgart gibt es in Teilen der Bevölkerung den Wunsch nach einem ähnlichen Konzept.

Forderungen nach einer besseren Infrastruktur fürs Rad werden in den Kommunen immer lauter. In Aachen, Essen, Mönchengladbach und etlichen weiteren Städten gibt es Bürgerbegehren, die sogenannten „Radentscheide“. Der Initiative von „Aufbruch Fahrrad“ für ein Radgesetz auf Landesebene haben sich 215 Vereine und Verbände angeschlossen, darunter Attac, Greenpeace und der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD)

Die Radwege in Nordrhein-Westfalen sind heute genauso mangelhaft wie vor einigen Jahren, wenn es überhaupt welche gibt. Aber jetzt gibt es immerhin die berechtigte Hoffnung auf eine zügige Verbesserung. NRW hat als erstes und bislang einziges Flächenland im vergangenen November ein eigenes Fahrradgesetz verabschiedet. „Man sieht noch keine Veränderung auf der Straße, aber das Gesetz hat eine enorme Signalwirkung“, sagt Ute Symanski, Vorsitzende des Thinktanks Radkomm und der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“.

Düsseldorf (dpa/lnw) – In Nordrhein-Westfalen soll in einigen Jahren im Schnitt jede vierte Fahrt mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Dieses ohne genaues Datum genannte Ziel soll im neuen „Fahrrad – und Nahmobilitätsgesetz“ (FaNaG NRW) festgeschrieben werden, das am Dienstag vom Kabinett verabschiedet wurde. Demnach sollen künftig 25 Prozent der Verkehrswege auf das Rad entfallen. Der Radfahrerverband ADFC zweifelt, dass die Landesregierung dieses Ziel mit den angekündigten Maßnahmen erreichen kann.

Fürs Fahrradfahren auf dem Gehweg fällt ein Bußgeld zwischen 15 Euro und 30 Euro an.

Am 4. November 2021 verabschiedet der Landtag Nordrhein-Westfalen das Fahrrad – und Nahmobilitätsgesetz, als erstes Flächenland in Deutschland. „Radfahren hat jetzt Gesetzesrang. Das gibt dem Ganzen natürlich eine Ernsthaftigkeit“, meint Verkehrsministerin Ina Brandes (CDU). Sie hat den Gesetzesentwurf von Amtsvorgänger Hendrik Wüst übernommen.

19.00 Uhr

Wem gehört die Straße? Wie können Radfahrer sicherer durch die Stadt kommen? Berlin bekommt als erstes Bundesland ein Fahrradgesetz – das auszugestalten ist gar nicht so einfach. Politik, Stadtplaner und Umweltschützer setzen sich für ein Umdenken im Stadtverkehr ein.

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Verkehrs-Klatsche für Köln

Dass die Politik das Autofahren unattraktiver machen soll, fordert auch Iko Tönjes, Sprecher des Landesvorstands des ökologischen Verkehrsclubs VCD in NRW. Dazu gehören etwa mehr und höhere Parkgebühren. „Man muss von außen Druck ausüben“, sagt er. Für die FDP sei es der Markenkern, Autolobby zu sein. Die großen Parteien wollten für alle wählbar sein und schreckten deshalb vor Maßnahmen gegen das Auto zurück.

Das Gesetz ist nicht auf Initiative der Politik, sondern auf Drängen einer Volksinitiative entstanden. Mehr als 200.000 Unterschriften hatte sie eingesammelt, um den Fahrradverkehr endlich voranzubringen – und damit auch einen Schritt in Richtung Verkehrswende zu gehen. Der Fahrradanteil am Gesamtverkehr sollte von aktuell knapp zehn auf 25 Prozent steigen, bis 2025, so die zentrale Forderung.

Erwachsene müssen hingegen die Fahrbahn benutzen . Zudem ist das Rechtsfahrgebot grundsätzlich zu befolgen. Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Video:

Verkehrsminister Wüst betonte, dass in dem Gesetz der Verkehrssicherheit ein herausragender Stellenwert beigemessen werde. Die „Vision Zero“ als Bestreben, dass niemand im Straßenverkehr zu Schaden kommt, sei fest verankert.

Ein Gespräch mit Rebecca Peters (ADFC-Bundesvorsitzende), Ruth Hammerbacher (FUSS e. V. Bundesvorständin), Sonja Thiele (RADKOMM)

https://www. stmb. bayern. de/med/aktuell/archiv/2023/230124_radgesetz/

Ein Fehlverhalten wird bestraft – durch Bußgelder , Punkte in Flensburg oder gar durch Fahrverbot und Entzug des Führerscheins ! So gelten auch beim Fahren mit dem Fahrrad Regeln im Verkehr, deren Missachtungen zu Ahndungen führen. Die Straßenverkehrsordnung schreibt fürs Fahrrad allgemeine und auch bestimmte Regelungen vor.

„Das Fahrrad als Allround-Verkehrsmittel wird immer wichtiger“, sagte Wüst. Mit dem Gesetz werde die Grundlage für den weiteren systematischen Ausbau eines landesweiten Radwegenetzes geschaffen. Mobilität in NRW werde damit besser, sicherer und sauberer.

Ein Gespräch mit Rebecca Peters (ADFC-Bundesvorsitzende), Ruth Hammerbacher (FUSS e. V. Bundesvorständin), Sonja Thiele (RADKOMM)

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

Verkehrsminister Wüst betonte, dass in dem Gesetz der Verkehrssicherheit ein herausragender Stellenwert beigemessen werde. Die „Vision Zero“ als Bestreben, dass niemand im Straßenverkehr zu Schaden kommt, sei fest verankert.

Ihr fehlt ein echtes Umdenken: Das Fahrrad müsse dem Auto gleichgestellt werden. „Es gibt keine wirklichen Regelungen, die dazu führen, das bestehende Straßenfläche umverteilt wird. Es wird zwar viel geschrieben von Sanierung bestehender Radinfrastruktur, Neubau. Aber wenn das Gesetz das ernst meint, dass das Fahrrad ein gleichberechtigtes Verkehrsmittel ist, dann finde ich, ist die logische Folge, dass dem Fahrrad auch gleichberechtigt Fläche zugesprochen gehört.“

Damit das neue Fahrrad-Gesetz für ein Flächenland wie Nordrhein-Westfalen mehr ist, muss das Fahrradfahren auch außerhalb der Städte, an Land – und Bundestraßen sicher sein.

Die Volksinitiative hatte als Zieldatum das Jahr 2025 gefordert. Im Entwurf der Landesregierung wird dieses Datum zwar in Zusammenhang mit der Initiative genannt, aber nicht im Gesetzestext verankert. Die Volksinitiative nannte das Gesetz zwar einen Erfolg, vermisste aber den „Wumms“. Es fehlten konkrete Maßnahmen, um zeitnah spürbare Verbesserungen für den Radverkehr zu erreichen.

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

Ein Fehlverhalten wird bestraft – durch Bußgelder , Punkte in Flensburg oder gar durch Fahrverbot und Entzug des Führerscheins ! So gelten auch beim Fahren mit dem Fahrrad Regeln im Verkehr, deren Missachtungen zu Ahndungen führen. Die Straßenverkehrsordnung schreibt fürs Fahrrad allgemeine und auch bestimmte Regelungen vor.

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

NRW hat nach Druck von Ak­ti­vis­t:in­nen als einziges Bundesland ein eigenes Radgesetz verabschiedet. Das verschafft eine andere Grundlage.

Bußgelder – Falsche Straßenbenutzung mit dem Fahrrad

In der Straßenlandschaft befinden sich Verkehrszeichen nur fürs Fahrrad. Verkehrsregeln werden auf diesem Wege für die Radfahrer sichtbar.

Bisher gebe es vor allem an den Übergängen von einem Landkreis zum anderen Lücken im Radwege-Netz, weil sich der eine kümmert, der andere aber nicht.

In der Straßenlandschaft befinden sich Verkehrszeichen nur fürs Fahrrad. Verkehrsregeln werden auf diesem Wege für die Radfahrer sichtbar.

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

hat schon immer gern geredet und geschrieben. Auf die Idee etwas sinnvolles damit anzufangen, ist sie dennoch nicht alleine gekommen. Erst mephisto 97.6 nötigte sie dazu, ihren Gehirnschmalz in etwas Produktives umzuwandeln: Radio! Heute arbeitet sie als freie Journalistin für diverse Medien, wie die apparat multimedia GmbH, den Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Bei detektor. fm ist sie regelmäßig als Reporterin und Moderatorin unterwegs. Außerdem ist sie für das brand eins-Magazin zum Hören verantwortlich.

Ihr fehlt ein echtes Umdenken: Das Fahrrad müsse dem Auto gleichgestellt werden. „Es gibt keine wirklichen Regelungen, die dazu führen, das bestehende Straßenfläche umverteilt wird. Es wird zwar viel geschrieben von Sanierung bestehender Radinfrastruktur, Neubau. Aber wenn das Gesetz das ernst meint, dass das Fahrrad ein gleichberechtigtes Verkehrsmittel ist, dann finde ich, ist die logische Folge, dass dem Fahrrad auch gleichberechtigt Fläche zugesprochen gehört.“

Fürs Fahrradfahren auf dem Gehweg fällt ein Bußgeld zwischen 15 Euro und 30 Euro an.

Rechnen Sie selbst mithilfe unseres kostenlosen Bußgeldrechners aus, welche Konsequenzen drohen:

Video: Wann gilt das Rechtsfahrgebot auf dem Fahrrad?

Das Gesetz ist nicht auf Initiative der Politik, sondern auf Drängen einer Volksinitiative entstanden. Mehr als 200.000 Unterschriften hatte sie eingesammelt, um den Fahrradverkehr endlich voranzubringen – und damit auch einen Schritt in Richtung Verkehrswende zu gehen. Der Fahrradanteil am Gesamtverkehr sollte von aktuell knapp zehn auf 25 Prozent steigen, bis 2025, so die zentrale Forderung.

https://taz. de/Fahrradgesetz-in-NRW/!5850444/

https://www. sue-nrw. de/radkomm-tv-hallo-fahrradgesetz/

Was ist das Fahrradgesetz in Deutschland

Auf Druck der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ hat die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ein landesweites Fahrrad-Gesetz verabschiedet. Kritiker befürchten allerdings, dass die Verkehrswende weiter auf sich warten lässt.

Lange haben die Initiatoren des Rad-Volksentscheides gekämpft. Dabei hatten sie bereits im Juni 2016 fünfmal so viele Unterschriften wie sie gebraucht hätten. Mit dem Thema scheinen sie einen Nerv getroffen zu haben. Denn im April dieses Jahres haben sich die Initiatoren mit dem Senat geeinigt: 100 neue Kilometer fürs Rad und 100.000 neue Abstellplätze. Dazu soll es Grüne Wellen geben und Schnellstraßen.

Die 25 Prozent stehen als Zielgröße nun auch im Gesetz. Ein Zieldatum gibt es aber nicht, bemängelt die Vorsitzende des ADFC in Nordrhein-Westfalen Annette Quaedvlieg. „Das ist unsere zentrale Kritik an dem Fahrrad – und Nahmobilitätsgesetz, dass es an der Selbstverpflichtung fehlt, wann, wie, mit wem, in welcher Verteilung diese Ziele, der 25 Prozent Radverkehrsanteil, wie das erreicht werden soll.“

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