Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

E-Bike FAQs

In Deutschland besteht keine Helmpflicht für Fahrradfahrer. Es ist allerdings erwiesen, dass dich ein Helm im Falle eines Sturzes vor schweren Kopfverletzungen schützen kann. Zu deiner eigenen Sicherheit solltest du darum unbedingt immer einen geprüften Fahrradhelm tragen.

Bei Fahrradmodellen mit Aluminiumrahmen ist die Rahmennummer unter dem Tretlager eingeschlagen. Bei unseren E-Bikes findest du die Rahmennummer auf der in Fahrtrichtung linken Kettenstrebe/Ausfallende oder auf der hinteren Seite am Sitzrohr, oberhalb des Tretlagers. Bei Fahrrädern mit Carbonrahmen ist die Rahmennummer auf einen weißen Sticker mit Strichcode in Höhe des Tretlagers zu finden. Dieser Sticker ist mit Klarlack überlackiert, sodass er nicht ohne Weiteres entfernt werden kann.

Technisch ist es zwar möglich eine solche dämpfende Sattelstütze zu montieren, allerdings besteht dabei die Gefahr eines Rahmenbruchs durch des beim Federn vergrößerten Winkels nach hinten und der damit verbundenen Kraft, die auf das Sattelrohr/Oberrohr wirkt. Daher erlischt bei Einbau einer Parallelogrammstütze die lebenslange Garantie des Rahmens. Hinweis zum Bauteiletausch bei E-Bikes: Bevor Du an Deinem E-Bike Bauteile austauschst, beachte bitte den Leitfaden für den Bauteiletausch bei CE-gekennzeichneten E-Bikes / Pedelecs mit Tretunterstützung. https://www. ziv-zweirad. de/uploads/media/PM_2016_07.07._Leitfaden_Bauteiletausch_Stand_Juli_2016.pdf

Grundsätzlich sind nur die ab Werk verbauten Reifengrößen auf unseren Fahrrädern getestet und damit freigegeben. Außer es ist etwas Abweichendes bei den jeweiligen Produktspezifikationen auf unserer Webseite angegeben. Denn bei zu breiten Reifen können Schäden am Rahmen oder Gabel entstehen, falls der Freigang durch Matsch oder Steine nicht mehr gegeben ist

Eine pauschale Angabe zur maximalen Reifenbreite kann nicht gegeben werden, da Reifen unterschiedlicher Hersteller mit identischer Größenbezeichnung sich sehr oft in der tatsächlichen Baubreite unterscheiden.

Zudem hängt die Baubreite von Reifen von weiteren Faktoren ab
– Felgeninnenweit
– Profil des Reifen
– Luftdruck

Wenn ein anderer Reifen montiert werden soll, muss zwingend darauf geachtet werden, dass zwischen Reifen und Rahmen/Gabel ein Mindestabstand von 5-7mm ist, damit der Reifen nicht am Rahmen schleifen kann

Besonders zu beachten ist bei E-Bikes/Pedelecs (Unterstützung bis 25km/h) der Leitfaden für den Bauteiletausch. LINK

Bei schnellen S-Pedelecs (Unterstützung bis 45km/h) dürfen Reifen nicht ohne weiteres getauscht werden
Wir empfehlen spezielle E-Bike Reifen mit der ECE-R75 Zulassung

Link zum Leitfaden für den Bauteiletausch bei S-Pedelecs. LINK

Die Montage anderer Reifenbreiten geschieht auf eigenes Risiko und u. U. unter Ausschluss der Garantie

Bitte kontaktiere bei Unklarheiten und speziellen Fragen stets deinen GIANT Vertragshändler.

Grundsätzlich sind nur die ab Werk, in der jeweiligen Modellserie verbauten Bremsscheibengrößen getestet und damit zulässig und freigegeben. Eine größere Bremsscheibe verursacht durch die größere Hebelwirkung eine höhere Belastung auf den Rahmen, die unter Umständen zu einem Bruch führen kann

Die Montage einer anderen Bremsscheibengröße geschieht auf eigene Gefahr und unter Ausschluss der Garantie

Die für die Gabel zulässige und freigegebene maximale Bremsscheibengröße muss beim jeweiligen Gabelhersteller (RockShox/Fox etc.) erfragt werden

Bitte kontaktiere bei Unklarheiten und speziellen Fragen stets deinen GIANT Vertragshändler.

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass die Verwendung eines Fahrradanhängers (eines Drittherstellers) oder eines Anhängefahrrads die elektrischen und/oder mechanischen Komponenten des E-Bike zusätzlich belastet und erhöhten Verschleiß verursachen kann. Da unterschiedliche Arten von Anhänge – und Anbaukomponenten erhältlich sind (je nach Marke/Modell usw.), ist es nicht möglich, jede Kombination aufzuführen und die Resultate jedes Einsatzszenarios vorherzusehen. Befolgen Sie immer die Anweisungen des Anhängerherstellers hinsichtlich Montage, Verwendung und Sicherheit. Modifizieren Sie niemals Originalteile des E-Bike, um einen Anhänger eines Drittherstellers montieren zu können. Überschreiten Sie niemals das angegebene zulässige Gesamtgewicht des E-Bike.

Um die Akkulaufzeit deines E-Bikes zu erhöhen, kannst du eine zusätzliche Batterie montieren, das sogenannte EnergyPak Plus, das mit 250 Wh Akkukapazität für extra Reichweite sorgt. Um das EnergyPak Plus zu montieren, muss der Rahmen entsprechende Montagevorrichtungen besitzen, außerdem muss die Ladebuchse deines E-Bikes über zwei zusätzliche Kommunikations-Pins verfügen. Deshalb ist das EnergyPak Plus ausschließlich mit folgenden Modellen Ab Modelljahr 2020 kompatibel: GIANT Reign E+, GIANT Revolt E+, GIANT Explore E+ Pro GTS, GIANT FastRoad E+, GIANT FastRoad E+ EX.

Ein Tuning mit zusätzlichen Mitteln, welche im Schadensfall von unseren Service Mitarbeitern immer nachgewiesen werden kann, ist nicht erlaubt und führt automatisch zu einem sofortigen Erlöschen jeglicher Herstellergarantie – und Gewährleistungsansprüche.

Mit der GIANT RideControl App kannst du deine Motoreinstellungen individualisieren und das Unterstützungslevel nach deinen Vorlieben und deinem Einsatzbereich anpassen. Eine stärkere, aggressivere Kraftentfaltung ist ebenso möglich, wie ein komfortableres Motorsetup oder eines für maximale Reichweite. Du entscheidest, welche Einstellungen am besten zu dir passen und kannst diese selbst über dein Smartphone vornehmen. Die App ist mit allen GIANT E-Bikes ab dem Modelljahr 2019 kompatibel.

Damit die Geschwindigkeit wieder in km/h angezeigt wird, musst du im eingeschalteten Zustand die Info-Taste für fünf Sekunden gedrückt halten. Ist eine RideControl Ergo – SG an deinem E-Bike musst du die Licht-Taste für fünf Sekunden gedrückt halten.

Wenn der Motor bei 15 km/h abriegelt, befindet sich das System im Sicherheitsmodus. Dieser Modus ist zum Beispiel für Kinder oder ältere Fahrer gedacht, die nicht so sicher auf dem Fahrrad unterwegs sind und kann ganz einfach aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden. Dafür musst du die Lichttaste deines E-Bikes innerhalb von fünf Sekunden fünfmal drücken und anschließend über die Power-Taste das System neu starten.

1. Bike wird nicht gefunden / lässt sich nicht verbinden
• Bluetooth-Einstellungen überprüfen
• In den Systemeinstellungen Bluetooth deaktivieren und wieder aktivieren
• In den Einstellungen der App (in dem Bereich, wo alle Apps auf dem Handy aufgelistet sind) prüfen, ob der Regler bei Bluetooth aktiviert ist
• Handy so nah wie möglich an der Bedieneinheit positionieren
• Prüfen, ob weitere Bluetooth-fähige Geräte in der Nähe sind bzw. evtl. sogar noch mit dem Handy verbunden sind
• Bike ausschalten und nochmal einschalten
• Akku am Bike entfernen, Einschaltknopf an der Remote kurz drücken, Akku wieder einsetzen

2. Update bricht in der Regel bei 4% – 7% des letzten Arbeitsschritt ab
• Möglicherweise war hier der Server aufgrund der hohen Anzahl an Downloads überlastet
• Zuerst prüfen, ob die WLAN Verbindung bzw. Mobile Daten schnell und stabil laufen
• Display Sleep Einstellungen auf maximale Leistung stellen (nicht nur Display, sondern auch die Bluetooth Leistung wird dadurch runtergeregelt) bzw. nach 5 Minuten ca. auf das Display tippen
• Handy so nah wie möglich an der Bedieneinheit positionieren
• Bei fehlgeschlagenem Update: In den Systemeinstellungen Bluetooth deaktivieren und wieder aktivieren Bike ausschalten und nochmal einschalten Akku am Bike entfernen, Einschaltknopf an der Remote kurz drücken, Akku wieder einsetzen
• Letzter Schritt, App deinstallieren und neu aufspielen

3. RideControl Bedieneinheit reagiert nicht nach Update
Das ist das aktuell kritischste Problem, was bei uns intern im Testverlauf überhaupt nicht eintrat, aber nun doch schon einige Male passiert ist. Leider scheint vereinzelt das Bluetooth Modul an der RideControl defekt zu sein, was sich ohne App Nutzung nicht bemerkbar macht, bei dem Versuch einer Bluetooth Verbindung zur App wird aber dann leider die RideControl Bedieneinheit „zerschossen“… Ansonsten helfen auch hier die bereits bekannten Lösungswege.
• RideControl vom Hauptkabel abstecken
• Akku am Bike entfernen, Einschaltknopf an der Remote kurz drücken, Akku wieder einsetzen Alle Wünsche nach mehr Features in der App (Navigation, deutsche Sprache, Komoot usw.) sind bekannt und werden im Laufe der nächsten Updates realisiert.

Zum Schutz der Akkukontakte vor Korrosion und sonstige Schäden durch äußere Einflüsse zu verhindern, empfehlen wir, die Rahmenöffnung mit den entsprechenden GIANT Schutzcover zu verdecken.

Je nach Akkuintegration im Rahmen stehen 3 verschiedene Cover zur Auswahl:

Https://www. giant-bicycles. com/de/faq-ebike

Wie viel Kilometer kann schafft man Fahrrad fahren in 30min?

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Und in den ersten 30 Minuten sowie den ganzen restlichen Tag, an dem man keinen Sport treibt erzeugen die Muskeln Energie aus dem Nichts? Zum Teufel mit dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik?

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Kommt auf das Gelände, die Geschwindigkeit und dein Training an. In der Stadt brauchst du länger als auf dem Land.

Als Ungeübter kannst du bei relativ flachem Gelände von ca. 15 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ausgehen – das wären bei 30 Minuten ca. 7 – 8 km.

Ich habe im Stadtverkehr für eine Strecke von 25 km bei gemütlicher Fahrt durchschnittlich 1,5 Stunden gebraucht.

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Danke dir, ich bin Anfänger dann müsste ich also ungefähr 15km in eine Stunde schaffen oder also 5km – 20min?

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Jepp, sollte so in etwa drinliegen – sofern nicht große Höhenunterschiede zu bewältigen sind.

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Bei einem rennen über 10 Meilen oder 16 Kilometer schaffen es die absoluten Profis die Distanz schon mal in 25 Minuten zu fahren (Tour de France Fahrer, Zeitfahrer. ) mit einem normalen Rad wirst du ungefähr in einem Halben Stunde eher um die 8-10km schaffen. Mein Persönlicher Rekord liegt bei 16 in ungefähr einer Halben Stunde (32min) aber mit Rennrad etc.

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Wenn ich gut drauf bin reiße ich 6.8 km in 14min ab

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Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

20km/h ist eine gute Reisegeschwindigkeit fuer’s Rad – ergo um die 10. Max. sind natuerlich viel mehr drin – bis zu 20.

Ähnliche Fragen

Hallo. Eine Freundin und ich wollten zusammen in eine größere Stadt fahren und das wäre etwa 20 km. Da Zug und Bus zu teuer sind und uns unsere Eltern nicht fahren können haben wir uns auf Fahrrad fahren geeinigt. wie lange würdet ihr schätzen werden wir fahren? Es gibt auf dem Weg kaum berge. Ich hab mal davon gehört, dass man davon ausgehen kann, dass man mit dem Fahrrad etwa alle 5 min, einen Kilometer schafft. Allerdings weiß ich nicht, ob das stimmt..

Wie lange würden wir etwa brauchen? Wir haben beide keine Sportlerkondition aber auch keine wiiiirklich schlechte.. 😉

Also ich meine, wenn man ganz gemütlich fährt und auch nicht mit irgendeinem speziellen Fahrrad. Wie viele Kilometer schafft man da in wie vielen Stunden?

Was meint ihr: Wie viele Kilometer könnte ein Fahrradfahrer zurücklegen ohne Pause?

Ist das anstrengend an einen Tag 100 Kilometer mit ein Fahrrad zu Fahren.?

Also bei joggen ist 10 Kilometer in eine Stunde gut. Wieviel Kilometer mit dem Fahrrad und welche Zeit ist gut?

Hey ich 14/m und ein Kollege 15/m wollen in Sommer 200 Kilometer mit den Fahrrad fahren, also sprich 100 Kilometer hin und 100 Kilometer zurück, wäre das an 1 Tag möglich?

Und was müssen wir beachten?

Was sollten wir mit nehmen?

Und was für Fahrrad Equipment Brauch ich?

Vielen Dank für jede Antwort 🙂

Hallooo also mein Problem ist das, ich will soooo gerne Fahrrad fahren aber meine Eltern haben gesagt ich kann nur gehen wenn mein Bruder mit kommt. Also ich will einfach die Feld Wege entlang fahren zum Wald und da ein bisschen spielen und dann zurück fahren. Aber mein Bruder hat keine Lust er will nur Filme gucken obwohl wir das eigentlich nicht mal dürfen heute (er macht das heimlich.

Was soll ich machen? Also ich meine wie kann ich ihn übereden, das wir doch Fahrrad fahren? Er mag das eigentlich auch aber heute nicht und ich will soooo gerne Fahrrad fahren. ?

Ich hab überlegt ich könnte alleine fahren und es wäre heimlich und dafür verate ich nicht, das er auch heimlich Filme guckt. Also wir beide veraten uns nicht gegenseitig. Aber das wäre schon schlimm weil, wir dann beide etwas schlimmes machen.

Was würdet ihr machen? DANKE ? ? ?

Die ganzen Lkws sind ja meist Tag und nacht unterwegs und fahren von land zu land.. Wieviel Kilometer schafft so ein Fetter LKW, was denkt Ihr?

Https://www. gutefrage. net/frage/wie-viel-kilometer-kann-schafft-man-fahrrad-fahren-in-30min

1000 Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit

Das da oben auf dem Bild ist der Fahrradstellplatz meiner Firma und der blaue Flitzer ganz links ist mein Fahrrad, mit dem ich jeden Morgen zur Arbeit fahre. Angesichts der überschaubaren Anzahl an Fahrrädern könnte man glatt denken, dass ich in einem kleinen Familienbetrieb arbeite. Aber weit gefehlt: mein Betrieb beschäftigt mehr als einhundert Menschen, von denen die meisten mit dem Auto zur Arbeit kommen, wie der meist rappelvolle firmeneigenen Auto-Parkplatz verrät.

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Alles klar: Meine Arbeit liegt ganz offensichtlich auf dem Gipfel eines schwer zugänglichen Bergs und ist nur über eine steile und hunderte Meilen lange Gebirgsstraße erreichbar. Und die wenigen Fahrradfahrer sind diejenigen, die das Glück haben, kurz unterhalb des Gipfels zu wohnen. Nein, wieder daneben. Tatsächlich befindet sich meine Arbeitsstelle in Stone, einer beschaulichen kleinen Ortschaft mit guter Verkehrsanbindung inmitten der eher wenig bergigen englischen Landschaft. Und wie ich in Gesprächen mit meinen Kollegen mitbekommen habe, wohnt der größte Teil der Belegschaft auch keinen Hundert-Meilen-Ritt entfernt, sondern entweder direkt in Stone oder in den etwa zwölf Kilometer entfernten Orten Stafford und Stoke-on-Trent. Wie aber kann es dann sein, dass 95 Prozent meiner Kollegen mit dem Auto zur Arbeit fahren, obwohl sie kaum weiter als einen Steinwurf entfernt wohnen? Ich habe dafür nur eine Erklärung: Auf dem Weg müssen gefährliche Tiere, Banditen oder Zombies in den Büschen lauern. Denn warum sonst sollten vernünftige Menschen mit zwei gesunden Beinen lieber gelangweilt in einem gigantischen motorisierten Rollstuhl herumsitzen wollen und Benzin und Geld dafür verfeuern, sich vollautomatisch bis vor den Firmeneingang karren zu lassen, statt den Arbeitsweg mit einer entspannten Fahrradtour an der frischen Luft zu verbinden?

Joana und ich wohnen im Augenblick in Wolverhampton, etwa 35 Kilometer südlich von Stone, wo sie vor kurzem ihren Abschluss an der Uni gemacht hat. Natürlich wäre es ziemlich vernünftig, wenn wir näher an meinen Arbeitsplatz ziehen würden, aber da Joana gerade noch auf Jobsuche ist, wollen wir mit einem Umzug erst einmal abwarten, wo sie arbeitstechnisch so unterkommt. Deshalb radle ich zur Zeit jeden Morgen zweieinhalb Kilometer zum Wolverhamptoner Bahnhof, wo ich das Rad anschließe und mit dem Zug weiter nach Stafford fahre. Dort wartet dann mein zweites Fahrrad auf mich, mit dem ich die restlichen elf Kilometer bis nach Stone zurücklege. Am Abend geht es den gleichen Weg wieder zurück. Macht also 27 Kilometer am Tag und damit in den acht Wochen, die ich bereits in meinem Job arbeite, immerhin gut 1000 Kilometer auf dem Fahrrad. Und was musste ich zu meiner Verwunderung feststellen? Mir sind weder wilde Tiere noch Banditen oder Zombies über den Weg gelaufen! Zwar bin ich durch einige kräftige Regenschauer und sogar Orkanböen gefahren und musste dank der Dornenhecken, die am Wegrand wachsen, schon den ein oder anderen Reifen flicken, aber nichts davon hat in mir auch nur im entferntesten den Wunsch aufkommen lassen, mich stattdessen lieber in einen feuerspeienden Motor-Rollstuhl zu zwängen.

Während du nämlich im Auto einfach nur langweilig und sinnfrei herumsitzt und mit jeder Betätigung des Gaspedals dein sauer verdientes Geld in Form von Wärme und CO² aus dem Auspuff bläst, wirst du auf dem Fahrrad mit jeder Pedalumdrehung mehr und mehr zum Hulk . Ich habe es bei mir selbst gemerkt: In den ersten Wochen war ich noch ganz schön fertig, nachdem ich fünfmal hintereinander diese Strecke gefahren bin, so dass ich mich am Wochenende am liebsten gar nicht mehr bewegen wollte. Mittlerweile kenne ich aber den Weg mit sämtlichen kleine Abkürzungen und habe die nötige Kondition aufgebaut, so dass die Strecke ganz angenehm zu fahren ist. Alles eine Frage der Gewöhnung. Gerade wenn man im Bürojob sowieso schon acht Stunden regungslos auf seinem Stuhl sitzt, ist das Fahrradfahren ein optimaler Ausgleich. Der Wind pustet dir um die Ohren, du lässt die Gedanken fliegen und trittst einfach mal so richtig in die Pedale. Und wenn dann noch prasselnder Regen und ein ordentlicher Sturm dazu kommen: Perfekt, dann wird das ganze wenigstens ein anständiges Abenteuer, an das du dich noch in einigen Jahren zurück erinnerst. Du lebst schließlich nur einmal. Ob du dich aber daran erinnern würdest, wie du mit laufendem Motor an der Ampel gewartet, dem Scheibenwischer zugesehen und deinen Vordermann angehupt hast? Wahrscheinlich nicht.

Mit dem Fahrrad zu fahren verleiht mir aber nicht nur Superkräfte und hält mich gesund und fit, sondern ich werde ganz nebenbei auch noch reich. Denn damit dein Auto sich auch nur einen mickrigen Zentimeter vom Fleck bewegt, musst du jedesmal wieder teures Benzin in den Tank kippen. Auf dein Fahrrad steigst du einfach auf und fährst los, Betriebskosten gleich Null. Unterhaltskosten wie Steuern, Versicherung und Inspektionen gibt’s auch nicht und die Kosten für Wartung und Reparaturen sind im Gegensatz zum Auto quasi völlig vernachlässigbar.

Machen wir mal eine kleine Beispielrechnung: Angenommen mein sparsamster Auto fahrender Arbeitskollege kauft sich für 1000 € einen alten Gebrauchtwagen und fährt damit zehn Jahre lang täglich von Stafford nach Stone und zurück (etwa elf Kilometer pro Strecke an 20 Arbeitstagen im Monat). Das Auto ist mit monatlich 50 € für Steuern, Versicherung und Inspektionen günstig im Unterhalt und für die ca. 450 Kilometer weite Strecke im Stadtverkehr und auf der Landstraße gibt er noch einmal 50 € für Benzin aus. Dazu kommen Kosten in Höhe von 200 € im Jahr für Ersatzteile und anfallende Reparaturen.
Ich fahre die selbe Strecke mit dem Fahrrad. Dafür habe ich im Vorfeld natürlich auch ein paar Ausrüstungsgegenstände angeschafft: Meine beiden Fahrräder habe ich gebraucht über die Kleinanzeigen-Website Used für zusammen 85 €* besorgt. Das blaue ist sogar von seinem Vorbesitzer liebevoll instand gesetzt worden und hat fast alle Verschleißteile neu spendiert bekommen. Bei Aldi habe ich für zusammen 38 € eine Regenhose und Regen-Überschuhe gekauft und für 28 € ein Set LED-Fahrradlampen mit wiederaufladbarem Akku. Ein Fahrradschloss habe ich aus Deutschland mitgebracht und noch ein zweites bei Aldi für 5,50 € gekauft.
Für zusammen nicht einmal 160 € bin ich also für viele tausend Kilometer und jedes Wetter ausgerüstet. Und dabei habe ich sogar noch einen Sicherheitspuffer: Wenn eins der Fahrräder mal eine größere Reparatur braucht, kann ich das zweite einfach mit in den Zug nehmen (das ist in England praktischerweise kostenlos) und die gesamte Strecke mit einem Rad fahren, bis ich das andere reparieren konnte.
Kannst du für 160 € auch ein Auto kaufen und kriegst sogar ein Ersatzfahrzeug mitgeliefert? Das will ich mal sehen. Natürlich muss ich auch bei meinem Fahrrad ab und an mal einen neuen Fahrradschlauch einbauen oder hier und da ein Verschleißteil austauschen. Rechnen wir dafür mal großzügig mit 10 € im Monat, die diese Wartungskosten locker abdecken sollten.
Das Geld, das ich im Gegensatz zu meinem Auto fahrenden Kollegen spare, lege ich nun (etwas vereinfacht betrachtet) mit einer jährlichen Rendite von 5 % an, beispielsweise in ein gemischtes Aktien – und Anleihen-Portfolio. Um wieviel ist mein Erspartes nach zehn Jahren größer? Die Antwort: etwa 18.000 €! Und das gerade mal im Vergleich zu einem sparsamen Autofahrer. Bei einem durchschnittlichen deutschen Auto mit höheren Anschaffungs – und Betriebskosten (entsprechend dieser ADAC-Studie) steigt der Unterschied schon auf 30.000 bis 40.000 €. Führe dir das mal vor Augen: Um nur mit meinem Arbeitslohn soviel sparen zu können, müsste ich zwei ganze Jahre arbeiten! Nach 25 Jahren wächst der Unterschied schon auf 130.000 €. Dafür kann ich mir ein ganzes Haus inklusive Grundstück kaufen. Und währenddessen habe ich glücklicher gelebt und bin im Gegensatz zum Durchschnitts-Autofahrer deutlich fitter (das sagt sogar eine eine aktuelle Studie aus England).

Auch wenn du meinst, dass du mit dem Auto ja immer ein paar Minuten schneller da wärst… Netter Versuch, aber egal wie oft du in deiner Blechbüchse auch im Kreis fährst: mit dem Fahrrad bist du in jeder Hinsicht immer meilenweit voraus.

*Natürlich zahlt man in England nicht mit Euros, sondern in Pfund, für die beiden Fahrräder habe ich beispielsweise 40 und 20 Pfund bezahlt. Damit der Text nicht völlig unleserlich wird oder ihr immer erst den aktuellen Wechselkurs nachschlagen müsst, habe ich alle Pfund-Werte darum in die entsprechenden Euro-Beträge umgerechnet.

Https://frugalisten. de/1000-kilometer-mit-dem-fahrrad-zur-arbeit/

Umrechnung von Geschwindigkeiten.

Was will uns das runde Schild mit dem roten Rand sagen?
Soll das bedeuten, dass hier eine 20 km lange Hofdurchfahrt folgt??
So etwas gibt es wohl nicht!

Das Schild begrenzt die Geschwindigkeit in der Hofdurchfahrt, aber auf diesen alten Schildern, die man gelegentlich noch in ländlichen Gebieten finden kann, ist die Einheit der Geschwindigkeit falsch angegeben.
Man misst Geschwindigkeiten natürlich nicht in Kilometern (km), sondern in Kilometern pro (je) Stunde (km/h).

Auf modernen Schildern zur Geschwindigkeitsbeschränkung ist heute gar keine Einheit mehr angegeben (vgl. unteres Schild). Dieses Schild bedeutet, dass man sich hier in einer „Tempo-30-Zone“ befindet, in der nur maximal 30 km/h schnell gefahren werden darf.

Neben der Einheit km/h (Kilometer pro Stunde) gibt es auch noch zahlreiche andere Geschwindigkeitseinheiten: sehr gebräuchlich ist noch m/s (Meter pro Sekunde).

In England und den USA wird die Geschwindigkeit im Meilen pro Stunde (mph) gemessen. Dabei ist eine Meile etwa 1,6 km.
In der Seefahrt gibt man die Geschwindigkeit hingegen in Knoten an. 1 Knoten = 1 Seemeile / h was etwa 1,852 km / h entspricht.
Die Verwirrung ist perfekt, denn eine Landmeile und eine Seemeile sind auch nicht gleich und vor 1959 hatte in England eine Landmeile eine leicht andere Länge als danach!
(vgl. http://de. wikipedia. org/wiki/Meile)
Damit sind aber auch die Geschwindigkeiten verschieden!

In der Wetterkunde (Meteorologie) gibt es das Beaufort, mit dem man Windgeschwindigkeiten angibt (vgl. Deutscher Wetterdienst

Auf alle Fälle gilt aber:

2.) Umrechnung von Geschwindigkeitseinheiten.

In der Physik brauchen wir häufiger die Umrechnung zwischen den Einheiten km/h und m/s.
Das ist leider nicht ganz so einfach, denn die Zeit passt nicht ins Hunderter – oder Tausendersystem.
Eine Minute hat bekanntlich 60 s und eine Stunde hat 60 Minuten – also 3600 Sekunden (60*60).

Wir wollen die Umrechnungen hier einmal kurz vorführen:

2.1.) Umrechnung km/h in m/s.

So ausführlich musst du das natürlich nicht immer machen. Wir gehen hier bewusst viele kleine Schritte, um es besonders klar zu machen. Zahlen und Einheiten der Wegstrecken sind in rot, Zahlen und Einheiten der Zeit in blau wiedergegeben. Beim letzten Schritt rechts wird Zähler und Nenner jeweils durch 1000 geteilt.

Bei Umrechnung von km/h in m/s muss man den Zahlenwert durch 3,6 teilen.

Häufige Geschwindigkeitsumrechnungen in Aufgaben:

2.2.) Umrechnung m/s in km/h.

Hier nun die umgekehrte Umrechnung. Diese ist etwas schwieriger. Dazu musst du wissen, dass dann 1 m = 1/1000 km ist und 1 s = 1/3600 h.
Dann wird bekanntlich durch einen Bruch dividiert, indem man mit dem Kehrwert multipliziert! Also:

Bei Umrechnung von m/s in km/h muss man den Zahlenwert mit 3,6 multiplizieren.

Häufige Geschwindigkeitsumrechnungen in Aufgaben:

Wenn du zu Fuß unterwegs bist, dann machst du in jeder Sekunde etwa einen Schritt. Ist deine Schrittweite 1 m, dann bis du also mit der Geschwindigkeit 1 m/s unterwegs. Das sind in einer Stunde 3600 Schritte, also 3600 m = 3,6 km. Deine Geschwindigkeit ist also 3,6 km/h.

3.) Probleme und Tipps für die Praxis.

3.1.) Multiplizieren oder dividieren – das ist hier die Frage.

Tipp: Meist erinnern sich Schülerinnen und Schüler noch daran, dass man bei der Umrechnung einen Faktor 3,6 braucht.
Aber wie war das noch einmal, muss ich jetzt mit 3,6 malnehmen oder durch 3,6 teilen?

Versuche es mit dem „gesunden Menschenverstand“ und deiner Alltagserfahrung:

Was sind 18 km/h in m/s?
18 km/h, das ist etwa die Geschwindigkeit, mit der ich mit dem Fahrrad unterwegs bin.
Sind das jetzt 5 m/s (18 / 3,6) oder 64,8 m/s (18 * 3,6)?

Wie weit komme ich dann in einer Sekunde – 5 m oder 64,8 m?
5 m ist etwa die Länge eines Autos, 64,8 m ist etwas mehr als die Entfernung zwischen zwei Straßenbegrenzungsprosten. Das kann also nicht sein, so schnell bist du nicht!!
Damit ist die Lösung klar.

Du kannst dir aber auch folgenden Tipp merken:
„Die größere Zahl gehört zur größeren Einheit (km/h).“

3.2.) Das Problem mit der Darstellung.

Was auch immer wieder falsch gemacht wird, ist folgende Darstellung:

Warum ist die obere Darstellung falsch?
Nun, wenn du die Zahlen links multiplizierst, dann steht links und rechts vom Gleichheitszeichen die Zahl 18 (denn 5 * 3,6 sind 18).
Nun behauptet die Gleichung aber, dass 18 m/s das Gleiche ist wie 18 km/h – und das stimmt natürlich nicht!

Die untere Darstellung ist so wie es sein soll. Der Faktor 3,6 wird nur gedacht und gerechnet, aber nicht geschrieben!

Https://www. schule-bw. de/faecher-und-schularten/mathematisch-naturwissenschaftliche-faecher/physik/unterrichtsmaterialien/mechanik/bewegung/geschwindigkeitsumrechnung. htm

Arbeit, Freizeit und Nachhaltigkeit in der 15-Minuten-Stadt

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Illustration mit freundlicher Genehmigung von iStock

Das letzte Jahr hat große Veränderungen der Arbeitswelt mit sich gebracht, aber was werden die nächsten Herausforderungen sein? Wir zeigen, wie man Strategien und systemische Verbesserungen umsetzt, die Unternehmen langfristig voranbringen, Mitarbeiter motivieren und eine nachhaltige Umwelt fördern.

Hier kommt die Idee der 15-Minuten-Stadt ins Spiel, in der Menschen binnen einer Viertelstunde oder sogar weniger alle notwendigen Dinge zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen können. Dies reduziert nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern sorgt auch dafür, dass die Menschen sich wieder mehr mit ihrer Nachbarschaft verbunden fühlen und sich an ihrem Wohnort wohlfühlen. Während einige Städte auf der ganzen Welt dabei sind, wieder zu öffnen, kann der Ansatz, Mitarbeiter auf nachhaltige Weise zurück ins Büro zu holen, auch die Wirtschaft wieder ankurbeln. Wir haben diese Idee kürzlich in einer Podiumsdiskussion auf dem WeWork Innovation Summit erörtert, moderiert von Chris Ferzli, Head of Public Affairs for Americas bei WeWork. Schau dir die Diskussion hier auf Abruf an. Im Folgenden findest du einige Erkenntnisse aus der Diskussion.

Den CO2-Fußabdruck reduzieren

Die globale Pandemie hat sich auf unseren CO2-Fußabdruck ausgewirkt. Das 2020 Global Carbon Project meldete für das vergangene Jahr einen Rückgang der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen um 7 Prozent, wovon der Boden – und Flugverkehr 40 Prozent dieses Rückgangs ausmachte. Zudem pendelten die Amerikaner im Jahr 2020 890 Millionen Meilen weniger pro Tag.

Andy Keeton, Daten – und Produktstratege bei Commutifi, einer Plattform für Arbeitsweg-Management und Datenautomatisierung, sagt, dass seine Organisation drei Messwerte analysiert, um Unternehmen zu helfen, die Auswirkungen eines Arbeitsweges zu quantifizieren: Kosten, Zeit und CO2 [Emissionen]. „Vor der Pandemie gab eine Person etwa 6 US-Dollar pro Strecke für ihren Arbeitsweg aus. Sie brauchten 27 Minuten für jeden Arbeitsweg und verursachten 4,5 kg CO2. Solange jeder von zu Hause aus gearbeitet hat, fiel das alles weg – das ist eine enorme Zeit – und Kostenersparnis“, sagt er.

Die Auswirkung einer 15-Minuten-Stadt sind enorm, denn wenn Autos durch aktive Fortbewegungsmittel wie Gehen, Radfahren und Elektroroller ersetzt werden, summiert sich das mit der Zeit. „Eine einzelne Person könnte 3.000 US-Dollar pro Jahr, 100 Stunden und 2.250 kg CO2 einsparen, wenn jeder einfach seinen Radius reduziert. Das sind über 100 Bäume, die man sonst zum Ausgleich pflanzen müsste“, sagt Keeton.

Das Arbeitserleben der Mitarbeiter steht an erster Stelle

Unternehmen setzen auf ein dezentralisiertes „Hub-and-Spoke“-Modell, um die Pendelzeiten der Mitarbeiter zu verkürzen und den neuen Arbeitsgewohnheiten ihrer Angestellten gerecht zu werden. WeWork waren die ersten, die diese Idee in New York City umsetzten. Ihre Hauptgeschäftsstelle war von Satellitenbüros umgeben, die über die ganze Stadt verteilt waren. Über 70 Prozent der Angestellten gaben an, mit diesem Modell zufrieden zu sein.

Dr. Chris Pyke, Senior Vice President of Product bei Arc Skoru, sagt, dass „den Menschen bewusst geworden ist, dass der Ort, an dem sie arbeiten, einen direkten Einfluss auf ihre Gesundheit hat.“ Die Untersuchungen seines Teams zeigen, dass sich Mitarbeiterzufriedenheit und Nachhaltigkeit nicht gegenseitig ausschließen. „Vom Designstandpunkt aus gesehen haben wir festgestellt, dass die Projekte [Gebäude], die von den Nutzern bevorzugt werden und mit denen sie zufriedener sind, auch 50 bis 60 Prozent weniger Treibhausgasemissionen erzeugen, als dies bei herkömmlichen Projekten der Fall ist. Beides [Nachhaltigkeit und Mitarbeiterzufriedenheit] ist möglich, und in der realen Welt bedeutet das nicht, Abstriche machen zu müssen“, so Pyke.

Zudem ist für die Mitarbeiterzufriedenheit nicht nur die Umgebung selbst entscheidend, sondern auch die Wahlfreiheit, die ein Unternehmen bietet. Das „Hub-and-Spoke“-Modell erlaubt es den Beschäftigten, dahin zu gehen, wo sie sich wohlfühlen, und es geht mit einem hybriden Arbeitsplatz einher, der immer mehr zum Standard wird.

Ferzli ist ein entschiedener Befürworter dieses Modells, da es nicht nur eine Trennung zwischen Arbeit und Privatleben ermöglicht, sondern auch die natürliche Kreativität fördert, die aus der räumlichen Nähe zu den Kollegen entsteht – ganz zu schweigen von den positiven Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, die sich aus der persönlichen Zusammenarbeit ergeben. „Wir brauchen Arbeitsplätze, die Wahlmöglichkeiten bieten, der Isolation entgegenwirken, die Produktivität steigern und einem Burnout vorbeugen“, fügt Pyke hinzu.

Gut für die Umwelt = gut fürs Geschäft

Die 15-Minuten-Stadt hat noch einen weiteren Vorteil: Sie ermöglicht es neuen Geschäften – wie Tante-Emma-Läden und unabhängigen Einzelhändlern, die vor allem von Laufkundschaft profitieren – zu florieren. Retail Healthcare, eine Art ambulante Medizinversorgung, ist ein weiterer Bereich, der große Veränderungen erleben wird. Tom Grech, Präsident und CEO der Queens Chamber of Commerce, erklärte, wie es in Queens County, der viertgrößten Stadt der Vereinigten Staaten und dem größten geografischen Bezirk, funktionieren könnte. „Wenn man ‚Live, Work, Play‘ in die Tat umsetzen will, sollte es eine medizinische Versorgung in unmittelbarer Nähe geben, z. B. im ersten Stock eines WeWork Gebäudes, das von verschiedenen Bewohnern genutzt wird. Medizinische Versorgung, unabhängig von der Telemedizin, muss einfach zu erreichen und am besten nahe des Arbeitsplatzes verfügbar sein“, sagt er.

Von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet, unterstützt das Konzept der 15-Minuten-Stadt aktive, multimodale Fortbewegungsarten wie Gehen und Radfahren, was nicht nur der Umwelt, sondern auch den Unternehmen zugute kommt. Eine Studie von Transport for London hat ergeben, dass Menschen, die zu Fuß gehen, Rad fahren und öffentliche Verkehrsmittel nutzen, im Vergleich zu Autofahrern jeden Monat bis zu 40 Prozent mehr Geld in lokalen Geschäften ausgeben. Die Verbesserung der Infrastruktur zur Unterstützung dieser neuen Transportformen kann den Einzelhandelsumsatz insgesamt um bis zu 30 Prozent steigern.

Wenn mehr Mitarbeiter zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sparen die Arbeitgeber auch bei den Parkkosten. „Die meisten Unternehmen stellen eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen für Mitarbeiter zur Verfügung. Angenommen, ein Unternehmen hat 200 Mitarbeiter und 100 fahren mit dem Auto, irgendwann sind es dann 150 – woher sollen die 50 weiteren Parkplätze kommen? Die Einrichtung von Satellitenbüros allein spart Zehntausende von Dollar an Parkkosten und trägt zu mehr Zufriedenheit und einem höheren Wohlbefinden der Mitarbeiter bei“, sagt Keeton.

Und wie geht es jetzt weiter?

Die 15-Minuten-Stadt ist eine Dreifach-Lösung für Menschen, Unternehmen und für den Planeten. Die Diskussionsteilnehmer beschrieben realisierbare nächste Schritte, die sofort implementiert werden sollten.

Zum einen sollten die Einstellungsprozesse neu strukturiert werden und Bewerber nicht nur aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgewählt werden, sondern auch unter Berücksichtigung der bevorzugten Arbeitsweise eines Kandidaten. Grech erklärt: „Als Arbeitgeber kann es genauso wichtig sein, jemanden zu finden, der wirklich gut ist und nicht ins Büro kommen muss – was ein Vorteil für mich, den Angestellten und für die Umwelt wäre.“

Und zweitens sollte die Rolle des Arbeitsplatzes jenseits der üblichen Arbeitszeiten neu überdacht und dabei die Bedürfnisse der Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt werden. Pyke sieht den Arbeitsplatz der Zukunft nicht nur als einen Ort der Arbeit, sondern als einen Ort, an dem man sich wohl fühlt. „Unsere Arbeitsplätze sollten unsere Psyche berücksichtigen und dafür sorgen, dass die Mitarbeiter motiviert und produktiver sind“, sagt er. „Der Arbeitsplatz ist kein leeres Blatt Papier. Man kann ihn bewusst einsetzen und so etwas Gutes tun.“

Keeton verweist auch auf die Bedeutung des Arbeitsweges und wie dieser umstrukturiert werden kann, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Umwelt positiv zu beeinflussen. „Der wichtigste Faktor ist Flexibilität“, sagt er. „Überlege, wie du deinen Mitarbeitern ein flexibles Umfeld bieten kannst – sei es bei den Arbeitszeiten oder der Art und Weise, wie sie ins Büro kommen.“ So könnten wir die 15-Minuten-Stadt in die Realität umsetzen.

Melissa Yap ist Content Marketer für die führende Technologieplattform SteelHouse und freiberufliche Autorin mit australischen Wurzeln, die jetzt nach New York City und London in Los Angeles lebt. Ihre Texte wurden bereits in Fortune, Huffington Post, Monocle, CNN und Adobe veröffentlicht.

Https://www. wework. com/de-DE/ideas/growth-innovation/work-play-and-sustainability-in-the-15-minute-city

Teil II: Inspiration für Radreisen durch Filme und Bücher während des Ausgehverbots

Möchten Sie weitere Anregungen für Filme und Bücher als Inspiration zum nächsten Fahrradabenteuer bekommen? Während der Recherche zu unserem ersten Artikel entdeckten wir viele weitere Bücher und Filme über spannende Reisen auf dem Zweirad. Daher dachten wir, es ist auch schön, diese mit Ihnen zu teilen.

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Während viele Länder in Europa nun langsam beginnen, die Beschränkungen der letzten Wochen zu lockern, sind wir noch weit davon entfernt, Fernreisen über Grenzen hinweg durchzuführen. Deshalb haben wir Ihnen diese zweite Liste zusammengestellt, damit Sie weiterhin von diesen Reisen träumen können. Die Liste umfasst nicht nur Reisen durch Europa, sondern auch durch Nordamerika, Asien und Afrika.

Während der Recherche stellten wir fest, dass eine Fahrradreise oft dann begonnen wird, wenn sich nach Abwechslung gesehnt wird. Die Personen kehren offenbar nicht nur mit einer unendlichen Menge an Erkenntnissen und Erfahrungen zurück, sondern auch mit dem Gefühl von Glück, Freiheit und Zufriedenheit. Ist das nicht ein enormes Kompliment an das Velo? Tauchen Sie ein in die Geschichten, lassen Sie sich inspirieren und dann, wenn die Gelegenheiten wiederkommen (und das werden sie), schwingen Sie sich auf Ihr Zweirad und beginnen Sie Ihre Reise.

Bitte teilen Sie uns mit, wenn wir Ihr Lieblingsstück vergessen. Wenn Sie Ihr eigenes aufregendes Fahrradabenteuer erzählen wollen, teilen Sie uns dies gerne auf Facebook in der EuroVelo Discussion Group mit.

Klicken Sie hier, um zur ersten inspirierenden Liste über Filme und Bücher rund um Fahrradurlaube zu gelangen.

Https://de. eurovelo. com/news/2020-04-29_part-ii-what-to-read-and-watch-for-cycling-tourism-inspiration-during-lockdown

Radtouren rund um den Zürichsee

Unsere Tourenvorschläge basieren auf Tausenden von Aktivitäten, die andere Personen mit komoot durchgeführt haben.

Viele Wege rund um den Zürichsee sind wie gemacht für Radtouren. Das macht es nicht einfach, die richtige Strecke für die perfekte Tour zu finden. Damit du gleich loslegen kannst, haben wir für dich unsere 20 besten Touren in der Region für zusammengestellt. Schau einfach nach: In unserer Liste findest du bestimmt genau deine Tour zum Radfahren rund um den Zürichsee.

Https://www. komoot. de/guide/176289/radtouren-rund-um-den-zuerichsee

Trek 100: Warum ich 100 Meilen fahren will (und du vielleicht auch) Erfahre, warum ein Mann seine erste 100-Meilen-Tour fahren möchte

Im Jahr 2020 schrieb ich eine abgewandelte Version dieser drei Sätze über einen Zeitraum von sechs Monaten in Dutzende von E-Mails, die oft einfach unbeantwortet blieben. Seit sieben Monaten bin ich nun als Content Creator und Coordinator für den Trek Race Shop hier bei Trek verantwortlich, aber das Muskelgedächtnis hat meine Finger noch nicht ganz verlassen. Die Wörter sprudeln immer noch aus mir heraus.

Doch dazu gleich mehr. Viel wichtiger ist, dass ich einer dieser Trottel bin, die eine 100-Meilen-Tour (160 Kilometer) mit dem Fahrrad fahren wollen. Und da ich meinen Lebensunterhalt damit verdiene, Worte ins Internet zu stellen, habe ich beschlossen, meine Erfahrungen diesem Weg dorthin schriftlich festzuhalten.

„Ich bin einer dieser Trottel, die eine 100-Meilen-Tour mit dem Fahrrad fahren wollen.“

Normalerweise schreibe ich über die übermenschlichen Athleten, die für von Trek gesponserte Teams fahren, wie dem Familienmensch Elisa Longo Borghini, der vielseitigen und virtuosen Hattie Harnden oder der unvergleichlich entschlossenen Kiran Kumar Raju sowie vielen anderen. Ich – und das kann ich nicht genug betonen – bin jedoch weit davon entfernt, ein ambitionierter Radsportler zu sein. Ich bin ein überaus normaler Kerl, der bis jetzt noch nicht einmal mit Klickpedalen fahren kann. Bisher hatte ich eigentlich immer nur Fahrräder, die mir von anderen überlassen wurden oder ziemlich minderwertig waren. Außerdem wäre es mir nie in den Sinn gekommen, mehr als 50 mühsame Meilen (80 km) zu fahren, da mein Körper relativ schnell an seine Grenzen stößt und irgendwann mehrere Sandwiches sowie ein Nickerchen verlangt hätte.

Hier ist der Plan:

Schritt 1: Die nächsten sechs Wochen für das am 21. August stattfindende Event Trek 100 trainieren. Trek 100 ist eine jährlich durchgeführte Wohltätigkeitsveranstaltung an Treks Hauptsitz in Waterloo, Wisconsin. Bis heute konnten damit über 17,3 Millionen US-Dollar an Spenden für den MACC Fund gesammelt werden, der sich für die Bekämpfung von Kinderkrebs und verwandten Blutkrankheiten engagiert. Eine wirklich großartige Aktion! Unter diesem Link kannst du spenden.

Schritt 2: Über die Erfahrung schreiben – auch über jeden Fehler und jeden Durchhänger. Einerseits, um dich zu inspirieren, für eine gute Sache zu spenden ( Psst, hier ist nochmal der Link ), und andererseits, um dich zu motivieren, dass auch du deine Komfortzone verlässt. Darüber hinaus möchte ich eure Geschichten über Missgeschicke und Triumphe beim Radfahren erzählen. Richtig, das ist ein Gruppenprojekt. Ich werde nicht die einzige Person sein, über die man sich hier lustig machen wird.

Schritt 3: Entspannung finden.

Sind 15 Meilen zu weit um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Diese Maschine brachte mich überall hin.

Zum letzten Schritt möchte ich etwas ausholen: Ich lebte in New York City, als ich im April 2020 von meinem letzten Arbeitgeber erst beurlaubt und dann drei Monate später endgültig entlassen wurde. Ich pendelte regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit, aber als ich plötzlich nichts mehr zu tun hatte, fuhr ich mit dem Rad, um aufgestaute Energie und die Angst vor der Pandemie abzubauen.

Die meisten Kilometer habe ich im Prospect Park zurückgelegt, dem Anderen großen, von Olmsted entworfenen Park in New York City (der laut Olmsted übrigens schöner ist als der Central Park ). Zwischen März und Oktober bin ich den Hügel am nordöstlichen Rand des Prospect Park bestimmt 140 Mal hochgefahren. Der Anstieg ist eher mit einer Bodenschwelle wie mit dem Mont Ventoux zu vergleichen, aber ich habe ihn jedes Mal mit dem nötigen Ehrgeiz in Angriff genommen, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine beruflichen Ziele.

Ich bin diese Schleife immer und immer wieder gefahren, angefangen beim letzten Aufbäumen des Spätwinters, durch die ersten schönen Frühlingstage, den extrem schwülheißen Sommer und schließlich den angenehm kühlen Herbst.

„Ich habe wie wild reingetreten und bin auf meinem mattschwarzen Stahlhaufen im dritten von drei Gängen so schnell ich konnte über den Asphalt geflogen.“

Im Oktober wurde in der Prospect Park Bandshell, einer Konzertmuschel, eine Kunstinstallation angebracht, die in Neonfarben Worte aus dem Gedicht „won’t you celebrate with me“ von Lucille Clifton zitiert:

COME CELEBRATE WITH ME
THAT EVERYDAY SOMETHING HAS
TRIED TO KILL ME AND HAS FAILED

Diese Worte waren an eine Stadt gerichtet, in der fast ununterbrochen Sirenen von Einsatzwagen ertönten und gegen die Rassenungerechtigkeit protestiert wurde. Clifton schrieb das Gedicht 1993, um daran zu erinnern, wie schwarze Frauen tagtäglich kämpfen und durchhalten.

Diese Worte durchbrachen für mich eine Art Trance, die durch kleine Rhythmen wie E-Mails und Pedaltritte hervorgerufen wurde und mich Tag für Tag weitermachen ließen, aber auch einen sich auftürmenden Berg von Stress verdeckten. Sie brachten mich dazu, über die Welt sowie das Leben, das ich die letzten sieben Monate geführt hatte, nachzudenken. Mir kamen die Tränen, denn die Ungewissheit hatte mich sehr belastet. Ich habe wie wild reingetreten und bin auf meinem mattschwarzen Stahlhaufen im dritten von drei Gängen so schnell ich konnte über den Asphalt geflogen.

Warum möchte ich eine so lange Strecke mit dem Fahrrad bewältigen? Für mich stellt es die Krönung eines langen und schwierigen Weges dar. Eine Art Bestätigung, dass ich wieder mit beiden Beinen im Leben stehe und ein neues Kapitel aufgeschlagen habe. Dass ich wieder auf etwas hinarbeite, anstatt nur ziellos in den Tag hineinzuleben.

Ich möchte mich in einem der wenigen flüchtigen Momente des Ausgleichs sonnen, die uns unser unaufhörlich rasendes Leben erlaubt. Ich möchte einen Punkt ans Ende eines Satzes setzen, der viel zu lang geworden ist. Ich möchte die Wunden lecken, die mir der Stress des vergangenen Jahres zugefügt hat, und damit beginnen, das Muskelgedächtnis neu zu programmieren und von Augenblick zu Augenblick leben.

Mit einer 100 Meilen langen Fahrradtour lässt sich wahrscheinlich nicht alles erreichen, aber gemeinsam mit anderen kleinen Schritten – wie sich impfen zu lassen, Freunde wiederzusehen und sich für einen guten Zwecke zu engagieren – kann dies ein echter Fortschritt auf dem Weg zu einer neuen, besseren Normalität sein.

Also! Folgt mir hier auf meiner Reise und erfahrt von Freunden bei Trek, die viel mehr über diese Dinge wissen als ich, viele praktische Informationen über die Vorbereitung auf diese schwierige Aufgabe. Schickt mir eure Geschichten. Oh, und hier nochmal der Link. Vielen Dank für eure Unterstützung.

Https://blog. trekbikes. com/de/2021/08/20/warum-ich-100-meilen-fahren-will-und-du-vielleicht-auch/

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