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Zusammen mit Uhrenmarke – Cancellara gründet Profi-Radteam

Die Schweiz verfügt bald wieder über ein Profi-Team im Radsport mit dem Berner Doppel-Olympiasieger als Chef.

Doppel-Olympiasieger Fabian Cancellara gab am Rande der 75. Tour de Romandie in Lausanne bekannt, ab 2023 mit dem Tudor Pro Cycling Team in der zweithöchsten Kategorie (Pro Team) antreten zu wollen. Seit Ende 2016 und dem Rückzug der World-Tour-Equipe IAM und auch des damaligen Pro-Continental-Teams Roth war die Schweiz nicht mehr auf den höchsten zwei Stufen vertreten.

Es sei deshalb definitiv an der Zeit, «dass der Schweizer Radsport wieder ein Profi-Team erhält», so Cancellara, der 2016 nach höchst erfolgreicher Karriere und als Doppel-Olympiasieger sowie je dreifacher Sieger der Radsport-Monumente Paris-Roubaix und Flandern-Rundfahrt zurückgetreten war.

Viele junge Schweizer

Der 41-jährige Berner war zuletzt als Manager von Marc Hirschi sowie unter anderem bei der Swiss Racing Academy – einem Team der dritthöchsten Stufe – als Mentor engagiert. Diese Equipe mit zahlreichen talentierten Schweizer Nachwuchsrennfahrern wird in die Tudor-Struktur integriert.

Fahrer wie Filippo Colombo, Nils Brun und Yannis Voisard, die schon heuer mit dem Nationalteam von Swiss Cycling die Westschweizer Rundfahrt bestreiten, sollen auch künftig das Gerüst des Teams bilden. Angestrebt wird ein Kader von 22 bis 24 Fahrern. «Wir werden versuchen, so viele Schweizer Fahrer wie möglich unter Vertrag zu nehmen. Aber diese sind schwierig zu finden, deshalb verpflichten wir natürlich auch ausländische Fahrer», so Cancellara.

Cancellara nicht als Sportdirektor oder Trainer

Er sieht sich als Gründer, Eigner und Mentor der Schweizer Formation, aber keineswegs in einer aktiven Rolle als Sportdirektor oder Trainer. «Nein, das werde ich sicher nicht sein, und ich werde auch nicht die Taktik im Rennen vorgeben.» Vielmehr habe sich die Rolle als Mentor bislang bewährt. «Falls ich um Rat gefragt werde, gebe ich diesen gerne.»

Kapitän beim Straßenrennen

Jede des Radsports hat einen, wobei es auf das Rennen ankommt, welche Aufgabe der Kapitän erfüllt oder auch, warum gerade dieser eine Radprofi der Kapitän seiner Mannschaft ist. Damit wird die Hierarchie des gesamten Teams vordefiniert, was für die Gestaltung des Rennens wesentlich ist und auch für die eigene Taktik und Zielsetzung.

Wer ist Kapitän im Eintagesrennen?

Bei einem sind die, weil als Kapitän jener Fahrer ausgewählt und bestimmt wird, der die größten Erfolgschancen hat. Es macht keinen Sinn, einen Mitfahrer als Kapitän zu bestimmen, der sich im Massensprint nicht durchsetzen kann, es macht aber auch keinen Sinn, einen Sprinter auszuwählen, wenn das Eintagesrennen über höhere Berge verläuft und die Siegchancen überschaubar sind.

Die Konsequenz aus der Bestimmung zum Kapitän ist die Tatsache, dass man Hilfe bekommt und nicht helfen muss. Als Kapitän holt man normalerweise kein Wasser vom Teamfahrzeug, sondern bekommt das Wasser von den Kollegen (Wasserträger) zugestellt. Man braucht also keine Kraft aufwenden, um sich zurückfallen zu lassen und später aufzuholen, um seine Position im Feld wieder einzunehmen. Gleichzeitig hat man aber auch mehr Druck, denn die Mannschaft fährt für den Kapitän und wenn dieser nichts zusammenbringt, werden die Kollegen nicht sehr glücklich sein.

Wer ist Kapitän in der Rundfahrt?

Bei großen Rundfahrten gibt es völlig unterschiedliche Strategien. Es gibt Mannschaften, deren Kapitän jener Fahrer ist, der. Alles wird dieser Siegoption untergeordnet, häufig hat man keine Unterstützung für den oder die Sprinter im Team übrig. Andere Teams haben keinen, der in der Gesamtwertung eine Rolle spielen kann und bestimmten den. Er wird bei einer Tour de France am Ende zwar drei Stunden Rückstand in der Gesamtwertung haben, aber das ist egal, wenn er drei Etappen gewinnen konnte. Daher fährt die Mannschaft in dem Fall vor allem auf den Flachetappen für den Kapitän, um den Sprintsieg zu ermöglichen. Und dann gibt es noch Mannschaften, die haben weder das eine noch das andere und Kapitän ist meist. Ziel dieser Mannschaft ist es, in Ausreißergruppen mitzufahren und vielleicht bei den Sprints zu überraschen.

Kapitän und Leutnant

In großen Mannschaften mit mehr Geld und daher auch erfahreneren Profis kann es einen Leutnant geben, einen Fahrer, der Ansehen hat und die Interessen des Kapitäns schützt, wo es notwendig sein sollte. Solche Profis sind selbst nicht für den Sieg zuständig, sie können aber bei der Koordination mithelfen und haben auch im Fahrerfeld etwas zu sagen. Dann ist nicht immer der Kapitän derjenige, der seine Meinung kundtut oder auch Befehle erteilt, sondern sein Partner und Kollege.

Es gibt auch die Konstruktion, dass es mehr als einen Kapitän gibt, wobei das meistens keine so gute und praktische Idee ist. Movistar hatte etwa bei der Tour de France 2018 mit Nairo Quintana, Mikel Landa und Alejandro Valverde gleich drei bärenstarke Fahrer, die allesamt Kapitäne waren. Das hieß, dass jeder der drei gewinnen hätte können und letztlich stand man sich ziemlich im Weg und gewonnen hat zwar nicht Chris Froome, den man besiegen wollte, sondern dessen Kollege und Langzeitedelhelfer Gerraint Thomas. Hätte Movistar sich auf einen Siegfahrer verständigt, wäre es vielleicht anders ausgegangen.

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Im Radrennen gibt es die unterschiedlichsten Typen und Rollen innerhalb der Mannschaft. Wenn es um den Sprint geht, dann braucht es einen Anfahrer für ein hohes Thema. Davon profitiert der Sprinter und er muss aber auch liefern und den Sieg für seine Mannschaft holen. Bevor es zum Sprint kommt, sorgt der Wasserträger für die Unterstützung und holt Getränke vom Teamfahrzeug.

Geht es in die Berge, dann sind die Bergfahrer gefragt. Die besten unter ihnen werden auch als Bergziege bezeichnet. Sie sind leicht und können daher auch besser und schneller die Pässe hinaufklettern. In den großen Rundfahrten ist das die Voraussetzung für ein gutes Gesamtergebnis. Hat man die Fähigkeit, dann ist man auch ein Klassementfahrer und manche fahren ganz gut hinauf, aber noch besser hinunter, ein solcher Radprofi ist dann ein Abfahrtsspezialist.

Zwischen dem Sprinter und der Bergziege gibt es noch andere Fahrer wie den Allrounder, der alles recht gut kann. Ein Rouleur ist wiederum ein Radprofi, der eine hohe Geschwindigkeit lange halten kann. Und ein Ausreisser ist ein Fahrer, der dem Feld enteilt, wobei es auch Leute gibt, die ständig angreifen.

Weitere Bezeichnungen im Straßenradsport betreffen den Kapitän im Team, was einer sein kann, der viele Sprints in einem Sprinterteam gewinnt oder einer, der in der Gesamtwertung gewinnen soll. Radprofis mit vielen Erfolgen gelten auch als Siegfahrer, wobei sie meist Edelhelfer für den Erfolg zur Unterstützung brauchen.

Artikel-Infos

Artikel-Thema: Kapitän beim Straßenrennen Der ? Kapitän ist beim Straßenrennen im Radsport jener Fahrer, der die ✅ größten Erfolgsaussichten im jeweiligen Team hat, wobei der Erfolg unterschiedlich sein kan

Wie viele Fahrer hat ein Profi-Radteam

Fabian Cancellara, einer der bekanntesten Schweizer Radrennfahrer. Auch nach Ende seiner Karriere als Athlet ist er in der Branche tätig. Ab 2023 will er mit einem selbst gegründeten Team auf zweithöchster Stufe antreten.

Fabian Cancellara – hier im Jahr 2017 – gründet ein Profi-Radteam. Foto: Keystone/Ti-Press/Gabriele Putzu

Die Schweiz verfügt bald wieder über eine Profi-Equipe im Radsport. Doppel-Olympiasieger Fabian Cancellara gab bekannt, ab 2023 mit dem Tudor Pro Cycling Team in die zweithöchste Kategorie (Pro Team) aufsteigen zu wollen.

Seit Ende 2016 und dem Rückzug der World-Tour-Equipe IAM und auch des damaligen Pro-Continental-Teams Roth war die Schweiz nicht mehr auf den höchsten zwei Stufen vertreten. Es sei deshalb definitiv an der Zeit, «dass der Schweizer Radsport wieder ein Profi-Team erhält», so Fabian Cancellara anlässlich einer Medienkonferenz, die wenige Stunden vor dem Auftakt der 75. Tour de Romandie in Lausanne stattfand. Der Berner, der 2016 nach höchst erfolgreicher Karriere und als Doppel-Olympiasieger sowie je dreifacher Sieger der Radsport-Monumente Paris-Roubaix und Flandern-Rundfahrt zurückgetreten war, präsentierte dem interessierten Publikum in der Folge auch sogleich die Lösung.

Schweizer Fahrer als Basis des Teams

Cancellara ist seit seinem Rücktritt an vielen Fronten tätig und ist unter anderem auch Manager von Marc Hirschi. Seit letztem Sommer engagiert er sich ebenfalls bei der Swiss Racing Academy – einem Team der dritthöchsten Stufe – als Mentor. Diese Equipe mit zahlreichen talentierten Schweizer Nachwuchsrennfahrern wird in die Tudor-Struktur integriert.

Fahrer wie Filippo Colombo, Nils Brun und Yannis Voisard, die schon heuer mit dem Nationalteam von Swiss Cycling die Westschweizer Rundfahrt bestreiten, sollen auch künftig das Gerüst des Teams bilden. Angestrebt wird ein Kader von 22 bis 24 Fahrern. «Wir werden versuchen, so viele Schweizer Fahrer wie möglich unter Vertrag zu nehmen. Aber diese sind schwierig zu finden, deshalb verpflichten wir natürlich auch ausländische Fahrer», so Cancellara. Der 41-Jährige sieht sich als Gründer, Eigner und Mentor der Schweizer Formation, aber keineswegs in einer aktiven Rolle als Sportdirektor oder Trainer. «Nein, das werde ich sicher nicht sein, und ich werde auch nicht die Taktik im Rennen vorgeben.» Vielmehr habe sich die Rolle als Mentor bislang bewährt. «Falls ich um Rat gefragt werde, gebe ich diesen gerne.»

Mehrjähriges Engagement des Hauptsponsors

Die Zielsetzung des Teams lautet weiterhin, vor allem auch Schweizer Talente zu fördern und diese möglichst an die Weltspitze heranzuführen. Neuer Hauptsponsor des Rennstalls ist Tudor. Die in Genf beheimatete Schweizer Luxus-Uhrenmarke, eine Schwesterfirma von Rolex, hat sich langfristig zu diesem spannenden Projekt im Schweizer Radsport verpflichtet.

Gefragt, ob er mit dem Team vielleicht sogar den schnellen Aufstieg in die World Tour anstrebe, sagte Cancellara: «Aktuell spreche ich nur über die kommende Saison. Aber klar sage ich nicht Nein zur World Tour, diese hat aber in den kommenden zwei Jahren nicht Priorität.» Auf vereinzelte Teilnahmen an World-Tour-Rennen hofft der ehemalige Tour-de-Suisse-Sieger allerdings sehr wohl. Konkret formulierte er in Lausanne die Hoffnung, bereits 2023 mittels Wildcard für die zwei Schweizer World-Tour-Rundfahrten berücksichtigt zu werden.

Cube stattet belgisches Radteam aus: Tour de France made in Waldershof

Cube stattet erneut das Wanty-Team aus. Die belgischen Radprofis wollen bei der Frankreich-Rundfahrt ein gewichtiges Wort mitreden.

Wanty-Fahrer Leon von Bon (rechts) bei einem Ausreißversuch mit einem Cube-Rad bei der Tour de France im vergangenen Jahr. Bild: Cube‘>

Wanty-Fahrer Leon von Bon (rechts) bei einem Ausreißversuch mit einem Cube-Rad bei der Tour de France im vergangenen Jahr. Bild: Cube

Diesmal wollen sie richtig angreifen. Wenn das belgische Profi-Radteam Wanty-Groupe-Gobert am 7. Juli zur ersten Etappe der Tour de France startet, sind viele Waldershofer mit dem Herzen in Frankreich. Die acht Fahrer um ihren Star Guillaume Martin erhoffen sich bei ihrer zweiten Teilnahme beim weltweit größten Radsportspektakel nicht weniger als einen Etappensieg – und das auf Rädern von Cube.

Lob von L’Équipe

Erst vor wenigen Tagen hat Wanty-Groupe-Gobert eine der vier begehrten Wildcards erhalten, die zur Teilnahme an der Frankreich-Rundfahrt berechtigen. „Als Continental Team ist Wanty nicht automatisch bei der Tour de France gelistet“, erklärt Marko Haas, bei Cube in Waldershof für das Marketing zuständig. Einer der Gründe, warum die Belgier als eines der wenigen nicht in der World-Tour startenden Teams auch dieses Jahr wieder dabei sind, ist deren Angriffslust. Mit der hat sich Wanty 2017 in die Herzen der Fans gefahren. Für diesen Mut ernteten die Fahrer von der französische Sportzeitung L’Équipe ein dickes Lob.

Dass Cube ein belgisches Profi-Radteam ausstattet, ist einem Zufall zu verdanken. „Unser belgischer Distributor wohnt nur fünf Kilometer vom Wanty-Team-Manager entfernt. Und als das Team einen neuen Ausrüster gesucht hat, ist Cube ins Spiel gekommen“, sagt Haas. Bisher hatte das Waldershofer Unternehmen auf Nachwuchsteams gesetzt. „Aber wir waren nicht abgeneigt, bei den Profis einzusteigen.“

Diesen Schritt hat Cube nicht bereut. Vor allem in den klassischen Rennrad-Nationen wie Frankreich, Italien, die Benelux-Staaten oder England sind die Räder aus der Kösseine-Stadt nun noch weitaus bekannter als bisher schon. „Viele Kunden orientieren sich an den Profis und schauen, auf welchen Rädern sie unterwegs sind.“ Ob sich die Fernsehübertragungen tatsächlich auf die Verkaufszahlen ausgewirkt haben, lässt sich nicht exakt messen. Allein die mediale Reichweite und das positive Image des belgischen Teams seien aber für Cube ein lohnendes Geschäft.

Bevor das Unternehmen und das Team die Zusammenarbeit vereinbarten, waren Manager, Fahrer und Mechaniker von Wanty in Waldershof und haben die Cube-Renner sowie die Zeitfahrmaschinen unter die Lupe genommen. „Wir haben viel mit dem Team getestet. Denn es ist doch etwas anderes, wenn ein Sprinter bis zu 1500 Watt auf die Pedale bringt, als wenn ein Hobbyradler fährt.“ Derartige Belastungen seien auf den Prüfständen bei Cube kaum realistisch zu simulieren.

Immer wieder schickte Cube Räder von Waldershof nach Belgien. „Es muss eben alles passen, von den Anforderungen ans Material bis zum Komfort für die Fahrer. Wichtig ist das Gesamtpaket.“ Nicht nur die Fahrer, auch das Unternehmen profitiert von der Zusammenarbeit. „Die Profis haben in der Saison etwa 80 Renntage. Insgesamt sind sie um die 60 000 Kilometer auf dem Rad unterwegs. Die Erfahrungen wirken sich letztlich auf alle Rennräder aus.“

Die Profis setzen auf Vollcarbon-Laufräder. Auch Lenker und Vorbau sind aus Carbon. Die Profiräder kosten um die 12 000 Euro. Derzeit sei das aktuelle Tour-de-France-Rad für das Wanty-Team in der Entwicklungsphase. „Wir wollen eine Schippe drauflegen und die Mannschaft mit noch stärkerem Material ausstatten.“

Bekanntes Terrain

Pro Saison erhält das belgische Profi-Radteam 110 Straßenräder und 25 Zeitfahrräder. „Die Mannschaft besteht aus 22 Fahrern. Jeder erhält ein Trainingsrad und zwei Wettkampfräder, wovon eines immer zur Sicherheit während der Rennen auf den Begleitfahrzeugen transportiert wird“, sagt Haas. Beim Zuschnitt der diesjährigen Tour de France rechnet der Cube-Marketing-Verantwortliche mit vielen Stürzen. Zum einen gebe es einige kürzere Etappen, die viele Fahrer zu risikoreichen Attacken reizen werden, zum anderen stünden auch mehrere Kopfsteinpflaster-Passagen, etwa nach Roubaix, auf dem Programm. Vor allem letztere Etappen werden dem Team Wanty-Groupe-Gobert liegen. „Das ist genau das Terrain, das die Belgier lieben, weil sie es aus ihrer Heimat bestens kennen.“

Vor der Tour de France im Juli, dem Saison-Höhepunkt, startet Wanty bei mehreren sogenannten Frühjahrsklassikern. „Wir stecken momentan in der heißen Organisations-Phase und entwickeln eine Marketing-Strategie“, sagt Haas. Im vergangenen Jahr hatte Cube beim Start der Tour de France in Düsseldorf ein Heimspiel. „Wir veranstalteten einen Tag zuvor ein Händler-Event und haben ein Boot gemietet. Mit den Händlern und einem Teil des Teams sind die Cube-Mitarbeiter dann auf dem Rhein geschippert. Für den Tour-Start hatten wir eine Bar zur Verfügung, in der unsere Gäste exklusiv das Geschehen verfolgen konnten.“

Vor dem diesjährigen Tour-Start, müssen die Profis noch etliche Trainingskilometer zurücklegen. Und auch die acht Team-Mechaniker von Wanty werden noch öfter in Waldershof sein, um sich mit den Cube-Experten auszutauschen. Sollte dann tatsächlich Wanty einen Etappensieg holen, werden in Waldershof einige Champagner-Korken knallen.

Wie viele Fahrer hat ein Profi-Radteam

Spätstarter: Songezo Jim saß erst mit vierzehn Jahren zum ersten Mal auf einem Fahrrad Bild: picture alliance / Augenklick/Ro

Das Radteam MTN Qhubeka vereint Fahrer aus Ruanda, Eritrea, Algerien und Europa. Der Deutsche Gerald Ciolek war schon bei der Tour de France, seine neuen Kollegen wollen es 2015 schaffen.

I n Europa medial gerügt und abgestraft, schreibt der Radsport in Afrika noch schöne Geschichten. Wie die von Songezo Jim, der mit 14 Jahren in einem Township das Radfahren lernte und keine acht Jahre später als erster Schwarzafrikaner bei einem europäischen Frühjahrsklassiker am Start stand. Oder die von Tsagbu Grmay, der in Äthiopien, dem Land der Läufer, ein Volksheld ist, seit er bei einem UCI-Rennen unter die besten zehn fuhr.

Möglich gemacht hat all diese Geschichten Douglas Ryder. Gesponsert von einem Telekommunikationsmogul, gründete der Südafrikaner vor zwei Jahren das Team MTN Qhubeka und leistet seither Pionierarbeit. „Bevor es uns gab, war der afrikanische Kontinent nicht im Radsport vertreten. Dabei schlummert dort unglaubliches Potential. Zumal positive Schlagzeilen in unserem Sport rar geworden sind und die Aufmerksamkeit, die wir erhalten, bereits gigantisch ist“, sagt der Sportliche Leiter Jens Zemke.

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Ob Deutschland, Italien oder Belgien – wo immer die Mannschaft des Hessen antritt, fällt sie auf im Peloton. Nicht nur wegen ihrer leuchtend gelben Trikots, sondern auch wegen ihrer Herkunft. Radprofis aus Ruanda, Eritrea oder Algerien – das ist neu für die Rennkollegen in Europa. „Ich werde viel ausgefragt von den anderen Fahrern, alle wollen wissen, wer ich bin und wieso ich das mache“, sagt Tsagbu Grmay.

Der 21 Jahre alte Äthiopier ist nicht nur der erste Radprofi des Landes, sondern auch der einzige. Doch wie kommt man in Äthiopien zum Radsport? Einem Land, in dem das Laufen populär ist, aber nicht das Pedalieren? „Eigentlich wollte ich Torhüter werden, aber meine Familie hatte ein Fahrrad, mit dem ich zur Schule fuhr, und dabei bin ich geblieben“, erzählt der Landesmeister.

Jugendliche Township-Bewohner mobil machen

Dass Kinder mit dem Rad zur Schule kommen, ist in weiten Teilen Afrikas fern aller Klischees noch immer eher die Ausnahme denn die Regel. Dank Ryder und MTN fahren nun schon mehr von ihnen mit stabilen gelben Rädern, auf denen notfalls auch Einkäufe und jüngere Geschwister transportiert werden können. Mehr als 100.000 der robusten Lastenträger wurden von Qhubeka bereits verteilt.

Die soziale Organisation, deren Name so viel bedeutet wie „Voranbringen“, hat neben sportlichen vor allem humanitäre Ziele: Sie will jugendliche Township-Bewohner mobil machen. Doch die Räder werden nicht verschenkt, sie müssen „verdient“ werden, indem Abfälle gesammelt oder Baumsetzlinge gepflanzt werden. Die Rechnung ist simpel: 1000 Kilo Müll oder hundert Bäume ergeben ein Fahrrad. „Würden wir ihnen die Räder schenken, wären sie in ihren Augen nichts wert, deswegen müssen sie etwas dafür tun“, erläutert Zemke das Konzept.

„Das Projekt ist und bleibt ein afrikanisches“

Der ehemalige Profi hat schon bei vielen erstklassigen Teams gearbeitet und sorgte dafür, dass der zunächst rein afrikanisch besetzte Rennstall mit europäischen Profis verstärkt wurde. Deren Prominentester ist Gerald Ciolek. Mit seinem Sieg beim Klassiker Mailand-San Remo in diesem Frühjahr hat der deutsche Kapitän eine nicht unerhebliche Anschubhilfe für das bis dahin weitgehend unbekannte Pro Continental Team geleistet. „Das Projekt ist und bleibt dennoch ein afrikanisches. In erster Linie wollen wir dort junge Talente an den Sport heranführen. Wir sind zuversichtlich, irgendwann bei der Tour einen von ihnen ganz weit vorne zu haben“, sagt Zemke.

Spätestens 2015 will MTN zur Frankreich-Rundfahrt, auch Songezo Jim und Tsagbu Grmay möchten dann dabei sein. „Ich hoffe, dass durch uns mehr afrikanische Kinder zum Radsport finden und ich irgendwann niemandem mehr sagen muss, wer ich bin und warum ich Rad fahre“, sagt Grmay. In seiner Heimat muss er sich längst niemandem mehr erklären. Seit seiner Top-Ten-Plazierung bei der Tour de Langkawi, einem UCI-Rennen, ist er dort ein Star, wird auf der Straße erkannt. Das äthiopische Fernsehen berichtet regelmäßig über ihn, die Zahl seiner Follower beim Kurznachrichtenkanal „Twitter“ ist nach oben geschnellt.

„Am Anfang war es hart in Europa“

Dabei finden sich in dem ostafrikanischen Staat bislang nur schwerlich zwei Dutzend Amateure zusammen, um hin und wieder ein Rennen zu bestreiten. In Äthiopien gibt es keinen Verband, keinen Nationaltrainer, keine organisierte Unterstützung. Bis ihn vor zwei Jahren Ryder entdeckte und zum Nachwuchsstützpunkt in Johannesburg brachte, war Grmay wie viele afrikanische Talente weitgehend auf sich allein gestellt. Bis heute ist vieles eher improvisiert denn organisiert.

So wie bei der letzten Weltmeisterschaft im limburgischen Valkenburg, als die Betreuer mit seiner Ausrüstung nicht rechtzeitig ankamen und Grmay kurzerhand einen Aufkleber mit der äthiopischen Fahne auf einen roten Rennanzug klebte, den ihm Zemke nebst Rennmaschine eilig besorgt hatte. Grmay schaffte es damals mit dem Feld ins Ziel, und allein das war ein Triumph. „Am Anfang war es hart in Europa, alles war anders – die Härte, der Regen, die Kälte“, sagt der Äthiopier, dessen Ambitionen inzwischen gewachsen sind: „Bei der nächsten WM bin ich nicht mehr mit einem Platz im Peloton zufrieden.“

COFIDIS

Nur im ersten Jahr ihres Bestehens (1997) unter Leitung von Cyrille Guimard lockt die Formation Cofidis zu Beginn ihrer Geschichte die großen Namen des internationalen Radsports, die aber in ihren Farben bei der Tour de France nicht glänzen können: Lance Armstrong, Maurizio Fondriest, Tony Rominger, Francesco Casagrande, Frank Vandenbroucke… Der Amerikaner Bobby Julich (mit dem späten Doping-Geständnis) wird bei der Tour 1998 zwar Dritter der Gesamtwertung. Aber erst 2000, als das schottische Talent David Millar bei seinem Tour-Debüt gleich das Gelbe Trikot trägt (bezeichnenderweise im Futuroscope), beginnt ein neues Kapitel in der Teamgeschichte und die von einem Kreditinstitut gesponserte Formation bringt Frankreich im Juli zum Strahlen. Es ist ein weiterer Fahrer mit Vornamen David, der allein die Langlebigkeit des Radsport-Sponsors aus dem Norden verkörpert: David Moncoutié. Bei elf Tour-Teilnahmen verbucht der Kletterer jedes Jahr Erfolge und durchlebt die Irrungen und Wirrungen von Cofidis. Er gewinnt zwei Etappen, die erste davon in Figeac in seinem Heimat-Departement Lot, was in den Tour-Annalen selten ist! Der Stern von Cofidis verblasst zwischenzeitlich leicht mit dem freiwilligen Abstieg zum Zweitdivisionär 2009 und dem Verlust seiner besten Fahrer, wie Sylvain Chavanel, dem letzten Etappensieger von Cofidis (2008). Der Straßenradrennfahrer und Sprinter Christophe Laporte fährt 2018 in einem Duell mit Arnaud Démare, wie es der französische Radsport in einem Massensprint bei der Tour de France seit Jacques Esclassan und Yvon Bertin in Saint-Amand-les-Eaux vor 40 Jahren nicht mehr erlebt hatte, in Pau haarscharf am Sieg vorbei. 2019 vom Pech verfolgt, hat das inzwischen von Cédric Vasseur geleitete Team mit der Rekrutierung von Guillaume Martin im Gebirge wieder ein Wörtchen mitzureden: Er liegt bei der Tour 2020 nach den Pyrenäen und vor einem Sturz auf dem dritten Platz der Gesamtwertung und ist am Ende auf Rang 11 der bestplatzierte Franzose. Er ist außerdem der beste Bergfahrer der Vuelta. 2021 steigert sich weiter: Achter der Tour und Neunter der Vuelta. Er mag lange Ausreißversuche in halbbergigen Lagen und ist Spezialist für den Jo-Jo-Effekt: Nach zwei Dritteln der Tour de France 2021 (14. Etappe) hängt er Tadej Pogacar an den Fersen, nur um am Tag darauf zurückzufallen und auf einer Abfahrt den Abschluss an die Spitze zu verlieren. Aber seine konstante Leistung auf höchstem Niveau ist beispielhaft. Als er im Vorjahr nach der Hälfte der Tour durch einen positiven Covid-19-Test schachmatt gesetzt wird, bringen Simon Geschke (lange im Gepunkteten Trikot) und Benjamin Thomas (der in Carcassonne haarscharf den Etappensieg verpasst, als er weniger als 500 Meter vor der Ziellinie vom Peloton eingeholt wird) an seiner Stelle Leben ins Peloton. Kapitän von Cofidis bleibt jedoch Guillaume Martin – einer der größten französischen Hoffnungsträger auf eine Platzierung unter den TOP 10 der Gesamtwertung.

    Finalsieg 0 Etappensiege 10 Gelbe Trikots 5 Sonstige verdientes Rennen 0

10- 1997: Laurent Desbiens in Perpignan (nach Disqualifikation von Sergej Uschakow)- 2000: David Millar im Futuroscope (Zeitfahren)- 2002: David Millar in Béziers – 2003: David Millar in Nantes (Zeitfahren)- 2004: Stuart O’Grady in Chartres und David Moncoutié in Figeac – 2005: David Moncoutié in Digne-les-Bains – 2006: Jimmy Casper in Straßburg – 2008: Samuel Dumoulin in Nantes und Sylvain Chavanel in Montluçon

3- 1998: Christophe Rinero (bester Kletterer) und Mannschaftswertung – 2008: Sylvain Chavanel (kämpferischster Fahrer)

2. August 1998: Cofidis gewinnt die Mannschaftswertung auf den Champs-Elysées.1. Juli 2000: Dem jungen David Millar gelingt mit seinem Sieg im Eröffnungszeitfahren im Futuroscope bei der ersten Tour im neuen Jahrtausend eine Sensation.15. Juli 2004: David Moncoutié ist einer der wenigen Fahrer, der eine Etappe in seiner Heimat gewinnen kann: Figeac im Departement Lot.

UAE TEAM EMIRATES

Das letzte noch in der WorldTour verbliebene italienische Team wechselt 2017 unter arabische Flagge. Nach der Tour de France 2016 gibt La Lampre die Übernahme durch ein chinesisches Konsortium bekannt. Aber vier Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, darunter die Fluggesellschaft Dubai Emirates, sichern den Fortbestand dieser Formation, die Giuseppe Saronni bereits seit seiner letzten Saison als Fahrer 1990 leitet und dabei je nach Jahren und Ereignissen im Hintergrund bleibt oder ins Rampenlicht tritt. La Lampre räumt häufig dem Giro d’Italia Vorrang ein. Die beste Platzierung des Teams in der finalen Gesamtwertung der Tour de France erzielt der Litauer Raimondas Rumšas, der 2002 auf das Podium steigt (3. Platz). In dem Jahr kommt Roberto Conti, der 1994 als dritter Italiener nach Fausto Coppi und Gianni Bugno in L’Alpe d’Huez gewinnt, in Paris auf den 6. Platz. Damiano Cunego fährt 2011 auf den 7. Platz. Das blau-fuchsiafarbene Trikot des italienischen Herstellers von Stahlwalzprodukten tritt 1993 erstmals bei der Tour in Erscheinung – dem gleichen Jahr, in dem der Usbeke Dschamolidin Abduschaparow seine beste Tour fährt. Er gewinnt drei Etappen und die Punktewertung. Das Team verschwindet nach einer kurzlebigen Fusion mit Mapei von 1997 bis 1999 von der Bildfläche, knüpft aber auf Betreiben der Familie Galbusera (Vater und Sohn führen das Unternehmen) wieder an seine Radsportgeschichte an und schickt einen anderen Sprinter ins Rennen: den Tschechen Ján Svorada. Er gewinnt vor und nach diesem Kapitel Etappen der Tour de France (1994 und 2001). Vor dem Aufstieg der italienischen Sprinter Daniele Bennati, Alessandro Petacchi und Sacha Modolo in den Teamfarben beschert die Formation Lampre der Tour de France einen ihrer emotionalsten Momente, als 2002 der junge Schweizer Rubens Bertogliati auf dem letzten Kilometer das Peloton zum Narren hält und zum großen Leidwesen von Erik Zabel, der noch einige Zeit Großmeister des Sprints bleibt, davonzieht. Der Sieg, den sich Rubén Plaza 2015 in Gap im Alleingang holt, ist der bisher letzte Erfolg für La Lampre. Bei seinen sechs Teilnahmen unter dem Namen UAE Team Emirates setzt das Team auf die Gesamtwertung und landet zweimal auf dem 8. Platz: 2017 mit dem hageren Südafrikaner Louis Meintjes und 2018 mit dem Iren Dan Martin, der als Erster einer im Mittleren Osten registrieren Formation einen Etappensieg schenkt. Alexander Kristoff erweitert die Liste der Erfolge 2019 um einen Etappensieg auf den Champs-Élysées, aber insgesamt tut sich die Formation in diesem Jahr kaum hervor (Fabio Aru und Dan Martin platzieren sich auf dem 14. bzw. 18. Rang der Gesamtwertung). Das Blatt wendet sich 2020 jedoch komplett, erneut unter dem Einfluss von Alexander Kristoff, der die erste Etappe in Nizza gewinnt und das Gelbe Trikot übernimmt. Dieses holt Tadej Pogacar am Tag vor dem Finale beim Zeitfahren in La Planche des Belles Filles endgültig ins Team. Das Porträt des jüngsten Siegers der Tour de France seit 1904 ist daraufhin auf Burj-Khalifa in Dubai zu sehen, dem höchsten Wolkenkratzer der Welt! Das war kein Gelegenheitssieg. Der erste slowenische Gesamtsieger wird im Jahr darauf zum Wiederholungstäter und bestimmt das Rennen ab dem Zeitfahren in Laval (5. Etappe). Er trägt das Gelbe Trikot vierzehn Tage lang und beendet die Tour mit einem Vorsprung von 5’20’’ auf seinen ärgsten Widersacher Jonas Vingegaard. Und damit gibt er sich nicht zufrieden, denn er ist international erfolgreich und sammelt Siege bei den großen Denkmälern der Radsportwelt: Lüttich-Bastogne-Lüttich sowie Lombardie – und Flandern-Rundfahrt.

Vor und während der Tour 2022 wird UAE Team Emirates stark von Covid-19 gebeutelt, was größtenteils erklärt, warum Pogacar am Col du Granon sich selbst überlassen ist und Jonas Vingegaard unterliegt. Der fulminante Einstieg des Slowenen in die diesjährige Saison (zwölf Siege, darunter Paris-Nizza und La Flèche wallonne in 19 Renntagen) versprechen eine triumphale Rückkehr im Juli, aber dann wirft ihn ein Kahnbeinbruch im Rennen Lüttich-Bastogne-Lüttich aus der Erfolgsspur. Er hat einen neuen Edelhelfer in Person von Adam Yates, Sieger der Tour de Romandie und Zweiter der Critérium du Dauphiné in diesem Jahr.

    Finalsiege 2 Etappensiege 19 Gelbe Trikots 24 Sonstige verdientes Rennen 0

– 1993: Dschamolidin Abduschaparow in Vannes, Bordeaux und Paris – 1994: Ján Svorada im Futuroscope; Roberto Conti in L’Alpe-d’Huez – 1999: Ludo Dierckxsens in Saint-Étienne – 2001: Ján Svorada in Paris – 2002: Rubens Bertogliati in Luxemburg – 2007: Daniele Bennati in Castelsarrasin und in Paris – 2010: Alessandro Petacchi in Brüssel und Reims – 2015: Rubén Plaza in Gap – 2018: Dan Martin in Mûr-de-Bretagne; Alexander Kristoff in Paris – 2020: Alexander Kristoff in Nizza; Tadej Pogacar in Laruns, Grand Colombier und La Planche des Belles Filles – 2021: Tadej Pogacar in Laval, Saint-Lary-Soulan/Col de Portet und Luz Ardiden – 2022: Tadej Pogacar in Longwy, La Super Planche des Belles Filles und Peyragudes

– 1993: Dschamolidin Abduschaparow (Punktewertung)- 2006: Damiano Cunego (bester Jungprofi)- 2010: Alessandro Petacchi (Punktewertung)- 2018: Dan Martin (kämpferischster Fahrer)- 2020: Tadej Pogacar (bester Kletterer, bester Jungprofi)- 2021: Tadej Pogacar (bester Kletterer, bester Jungprofi)- 2022: Tadej Pogacar (bester Jungprofi)

– 2002: Rubens Bertogliati, zwei Tage – 2020: Alexander Kristoff, ein Tag; Tadej Pogacar, zwei Tage – 2021: Tadej Pogacar, vierzehn Tage – 2022: Tadej Pogacar, fünf Tage

2: Gesamtsiege von Tadej Pogacar bei der Tour de France mit nur 22 Jahren

19. Juli 1994: Roberto Conti (6. Platz in der Gesamtwertung in Paris) gewinnt in L’Alpe d’Huez, obwohl La Lampre nur noch drei Fahrer im Rennen hat. Die anderen beiden sind der Sprinter Ján Svorada und der Mannschaftshelfer Marco Zen.12. Juli 2018: In Mûr-de-Bretagne holt Dan Martin den ersten Sieg bei der Tour de France für ein Team, das den Mittleren Osten vertritt.19. September 2020: Tadej Pogacar wendet das Blatt im Zeitfahren von La Planche des Belles Filles, entthront seinen Landsmann Primož Roglič und gewinnt im Alter von 21 Jahren im ersten Anlauf die Tour de France.

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Retro Radsport Winterjacke (Fleece) Z-Peugeot – Mehrfarbig

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Equipe Cycliste Z ist ein ehemaliges französisches Radsportteam, das von 1987 bis 1992 im Peloton aktiv war. Z, eine Marke für Kinderbekleidung und Kinderbekleidungsgeschäfte, war der Hauptsponsor dieses Radsportteams. Co-Sponsor war damals Cycles Peugeot, daher der Name Z-Peugeot. Z ist die Fortsetzung des früheren Peugeot-Teams und geht auf das Jahr 1901 zurück. Der bekannteste Fahrer von Z-Peugeot war der Amerikaner Greg LeMond. Im Jahr 1990 gewann LeMond auch die Tour de France für Z. Roger Legeay war der sportliche Leiter des Teams. Als Legeay 1992 zum Gan-Radteam wechselte, nahm er viele Fahrer von Z mit (darunter Greg LeMond). Unter anderem wegen dieses Wechsels hörte das Z-Team 1992 auf zu existieren.

Es fällt etwas kleiner aus. Im Zweifelsfall zwischen zwei Größen, wählen Sie die größte Größe. Siehe Größentabelle für die Abmessungen.

Wechselt in die Profimannschaft als Fachberater des Teams und Markenbotschafter für Q36.5

Bozen (Italien), 4. November 2022 – Der Spezialist für Radsportbekleidung Q36.5 baut seine Mission ‘Innovation for Human Performance’ (Innovation für menschliche Leistung) weiter aus und kündigt offiziell seine Unterstützung als Sponsor und Ausrüster für technische Bekleidung des Q36.5 PRO CLYCLING TEAM an, das von Doug Ryder geleitet wird. Als Fachberater und Markenbotschafter für Q36.5 schließt sich dem Team der italienische Ex-Profi-Fahrer Vincenzo Nibali an.

Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat Q36.5 die Grenzen der Radsportbekleidung durch die Verwendung von Hightech-Geweben definiert, die den Athleten unter den extremsten und schwierigsten Bedingungen ein Höchstmaß an Thermoregulierung garantieren. Schon der Name des Brand Q36.5, der auf das lateinische Wort für Forschung („quaerere“) und die ideale Körpertemperatur des Menschen (36,5 Grad Celsius) bei körperlicher Betätigung Bezug nimmt, bringt seine Schwerpunkte Forschung und Entwicklung zum Ausdruck. Als Forschungslabor mit Wurzeln in der italienischen Handwerkskunst zeichnet sich Q36.5 durch preisgekrönte Innovationen wie die UNIQUE Bibs Shorts aus, die weltweit ersten vollständig nahtlosen und dreidimensionalen Trägerhosen.

Die Mission von Q36.5 spiegelt sich zudem im Motto „Racing the Future“ (Rennen um die Zukunft) des Pro Team wider, wobei das Team zu einer Art Forschungslabor und Vehikel für Neuerungen wird, die weltweit neue Maßstäbe für die Zukunft des Sports setzen werden.

“Unsere Expertise in der Produktentwicklung ermöglicht es den Athleten seit Jahren, signifikante Fortschritte zu machen und ihre Leistung zu verbessern, und wir sind sehr stolz darauf, dass die Fahrer des Teams von unseren Produkten profitieren“, erklärt Luigi Bergamo, der Geschäftsführer und Leiter der Forschungs – und Entwicklungsabteilung von Q36.5.

Bergamo erklärt, dass das Team für Q36.5 ein Testgelände für die Schaffung weltmeisterlicher Leistungen mit Hilfe von Menschen, Produkten und Technologien sein wird. Das Team wird die nächste Generation hochtechnischer, nachhaltiger und absolut funktioneller Rennbekleidung entwickeln, die von Profi-Athleten unter härtesten Bedingungen getestet wird. Der Fokus liegt dabei auf Leistungsmaximierung durch nachhaltige Innovationen und Verschieben der Grenzen durch radikale Produktentwicklung.

“Dank Nibalis Engagement können wir einen unglaublichen Wissens – und Erfahrungsschatz nutzen in dem wir ihn aktiv in Produkttests und die Entwicklung der neuen Q36.5 Pro Team Race Wear einbeziehen”, Bergamo fügt hinzu.

“Nach 18 Jahren Rennsport auf höchstem Niveau freue ich mich darauf, in dieser neuen Rolle weiter in der Welt des Profiradsports tätig zu sein. Als Fachberater des Teams werde ich die Möglichkeit haben, das Wissen, das ich in all den Jahren der Profikarriere erworben habe, an die nächste Generation weiterzugeben. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Q36.5 werde ich aktiv mit dem F&E-Team zusammenarbeiten, um weitere und fortschrittlichere Produkte zu entwickeln”, fügt Nibali hinzu.

Ziel des Team ist es, für eine neue Zukunft des Sports und seine globale Wirkung das weltweit erste klimaneutrale Profi-Radsportteam zu werden. Im Zeichen der Fortentwicklung soll das Team sowohl Sprungbrett für Athleten und Talente sein als auch Gemeinschaften durch die Aufwärtsmobilität, die das Fahrrad bietet, nachhaltig verändern. Teammanager Doug Ryder unterstreicht dabei die bedeutende Rolle der Fahrräder: „Fahrräder bringen Menschen nicht nur zusammen, sondern auch vorwärts. Als Team werden wir nicht nur fahren, um zu siegen, sondern auch um unsere Zukunft, bei der Mobilität, Erziehung und Entwicklung im Mittelpunkt stehen, positiv zu gestalten“.

Im 23-köpfigen Kader von Q36.5 Pro Cycling sind 13 Nationalitäten vertreten und das Team bietet eine inspirierende Mischung aus Jugend und Erfahrung. Die Mannschaft wird mit dem Ziel antreten, sich im Profipeloton zu etablieren. Ihr Continental Team wird als Sprungbrett für Menschen und Talente dienen.

Die 2023 Q36. 5 Fahrer des Profi-Radteams: · Negasi Haylu Abreha – ETH · Matteo Badilatti – SUI · Jack Bauer – NZL · Gianluca Brambilla – ITA · Walter Calzoni – ITA · Marcel Camprubi Pijuan – ESP · Fabio Christen – SUI · Filippo Colombo – SUI · Filippo Conca – ITA · Corey Davis – USA · Tom Devriendt – BEL · Mark Donovan – GBR · Alessandro Fedeli – ITA · Carl Fredrik Hagen – NOR · Damien Howson – AUS · Tobias Ludvigsson – SWE · Cyrus Monk – AUS · Matteo Moschetti – ITA · Nicolo’ Parisini – ITA · Antonio Puppio – ITA · Joseph Rosskopf – USA · Szymon Sajnok – POL · Nickolas Zukowsky – CAN

Das Team wird von Performance Manager Alex Sans Vega geführt, den die sportlichen Leiter Aart Vierhouten und Gabriele Missaglia unterstützen. Der Coaching-Staff wird von Carles Tur Carbonell und Mattia Michelusi geleitet.

Der Verantwortliche für Leistung, Alex Sans Vega, erläutert: “Wir haben eine talentierte, motivierte und engagierte Gruppe zusammengestellt, die in jeder Art von Rennen und in jedem Gelände wettbewerbsfähig sein kann. Wir wollen von Anfang an auf höchstem Niveau fahren. Die erfahrenen Fahrer, die aus der WorldTour zu uns gestoßen sind, bringen eine Fülle von Kenntnissen mit und werden den jungen Fahrern in unserem Team als Mentoren dienen können. Wir haben eine hervorragende Mischung, um eines der besten Profi-Teams zu werden”. Der Entwicklungsteam wird als Q36.5 Continental Team weiter bestehen, das als Plattform für junge Talente und Chancen dienen wird. Die Bekanntgabe des vollständigen Kaders für die Saison 2023 wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

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