Radtour: So hält der Akku von E-Bikes länger durch

Sie planen eine längere Tour mit dem E-Bike? Mit diesen zehn Tricks hält der Akku deutlich länger – und erleichtert Ihnen so das Radeln.

Mit der Energie des Akkus am E-Bike ist es ähnlich wie mit der Kraft des Menschen: Beides ist endlich. Doch mit der richtigen Krafteinteilung holen Sie bei längeren Radtouren das Beste aus dem Elektroantrieb Ihres Pedelecs heraus.

Grundsätzlich gilt: Wie lange der Akku hält, hängt von mehreren Faktoren ab, wie etwa der Akkukapazität, dem Gewicht des Fahrrads, der Leistung und dem damit verbundenen Stromverbrauch des Motors oder dem Gelände, auf dem Sie unterwegs sind. Diese zehn Tipps können Ihnen helfen, den Energiespeicher bestmöglich zu nutzen und dadurch selbst Kraft zu sparen:

Routenplanung: Weniger Steigungen, mehr Ebenen

Je mehr Steigungen Sie fahren, desto stärker muss sich der Antrieb dazuschalten – und umso schneller ist der Akku leer. Mit passenden Routenplanungs-Tools speziell für E-Bikes können Sie einstellen, wie die Topograhie beschaffen sein sollte. Wenn Sie natürlich genau die Herausforderung durch bergige Strecken suchen, müssen Sie sich darauf einstellen, irgendwann umso kräftiger strampeln oder den Akku laden zu müssen.

Überflüssigen Ballast weglassen

Machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie wirklich mitnehmen müssen. Je nach Länge der Tour brauchen Sie nicht immer viel schweres Gepäck mitschleppen. Und wenn es doch etwas länger gehen sollte, überlegen Sie, ob Sie möglicherweise das Ladegerät für den Akku oder einen Zweitakku mitnehmen.

Akku richtig laden

Vor einer Tour sollten Sie den Akku komplett laden – im Alltag reicht in der Regel ein Füllstand zwischen 20 und 80 Prozent. In diesem Bereich bleibt die Kapazität lange erhalten. Manche Ladegeräte bieten für einen solchen Zweck auch einen „Long Life“-Modus an, schreibt der Pressedienst Fahrrad (pd-f).

Akku pflegen

Wenn Sie den Akku pfleglich behandeln, wird er es Ihnen mit einer längeren Haltbarkeit danken. Heißt: Bei Kälte bewahren Sie ihn am besten im Haus, also bei Zimmertemperatur auf, wenn er nicht im Einsatz ist. Mit einem Neupren-Cover können Sie ihn während der Fahrt schützen.

Auch bei starker Hitze braucht der Akku Schutz: Achten Sie auf eine recht kühle Umgebung, wenn er nicht im Gebrauch ist, und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.

Reifen wechseln

Mit dem richtigen Reifen kommen Sie besser voran. Ideal ist die Kombination auf Pannenschutz und geringem Rollwiderstand: Je besser ein Reifen abrollt, desto weniger Energie wird gebraucht, um ihn anzutreiben. Und je besser er vor Platten geschützt ist, desto seltener sind unfreiwillige Stopps. Daher sollten Sie überlegen, ob sich die Investition in neue Reifen lohnen könnte.

Auf den richtigen Reifendruck achten

Die besten Reifen nützen natürlich nichts, wenn der Luftdruck nicht stimmt. Daher sollten Sie auf einen passenden Druck achten, der Ihrem Körpergewicht, Ihrem Fahrrad, und dem Reifen entspricht. Probieren Sie am besten welcher Druck am besten zu Ihren Bedürfnissen und Ihrer Fahrweise passt. Grundsätzlich gilt: Je besser der Reifen aufgepumpt, desto geringer ist der Rollwiderstand – und entsprechend auch der Kraftaufwand für Motor und Waden.

Zustand des Fahrrads überprüfen

Ist die Kette noch gelenkig oder macht sie den Antritt eher zäh? Schleifen die Bremsen und sorgen sie für mehr Widerstand? Mit ausreichend Pflege beseitigen Sie solche Störfaktoren und lassen Ihr Rad leichter rollen – und damit hat auch der Motor leichteres Spiel und verbraucht weniger Energie.

Richtige Trittfrequenz

Wie schnell und mit wie viel Kraft Sie treten, hat auch unmittelbaren Einfluss darauf, wie stark das System sie unterstützt. Nutzen Sie daher die Gangschaltung und fahren Sie so, dass einerseits sie selbst nicht zu kräftig oder zu schnell strampeln müssen, andererseits der Motor nicht zu stark gefordert wird.

Stop-and-Go vermeiden

Mit dem E-Bike ist es wie mit dem Auto: Ständiges Abbremsen und Beschleunigen und dauernde Stopps mit erneutem Anfahren kosten Energie. Planen Sie Routen so, dass Sie gleichmäßig vorankommen, fahren Sie vorausschauend, vermeiden Sie viele Ampelkreuzungen. Wenn sich häufiges Anfahren nicht vermeiden lässt, tun Sie dies in einem niedrigen Gang. Auf diese Weise muss der Motor weniger Antriebskraft beisteuern, die Batterie wird geschont.

Fahrmodi richtig nutzen

Die meisten E-Bikes haben verschiedene Antriebsstufen (nicht zu verwechseln mit den Gängen der Gangschaltung). Ständig im höchsten Modus zu fahren, kostet unnötig Energie. Bei ebenen Strecken oder bei Bergabfahrten können Sie in den Eco-Modus schalten oder den Motor ganz weglassen.

Der Eco-Modus ist auch sonst für den Alltagsbetrieb gut geeignet, weil er Unterstützung und Sparsamkeit kombiniert. Ein höherer Modus lohnt sich bei Bergauffahrten oder am Ende der Tour Sinn, wenn Ihre eigenen Kräfte zur Neige gehen. Wenn dann auch noch der Akku vom Fahrrad leer ist, wird der Abschluss der Radtour sonst zur Tortur.

Wie Lange Halten E Bike Akkus?

Wie viele Ladezyklen hält ein E-Bike-Akku? – Als Faustregel kannst du dir merken: Hersteller geben die Lebensdauer eines modernen Lithium-Ionen-Akkus mit bis zu 1.000 Ladezyklen an.500 bis 700 Ladezyklen sind Standard. Dies entspricht normalerweise einer Lebensdauer von drei bis fünf Jahren.

Eine Vollladung von z. B.0 auf 500Wh entspricht einem Ladezyklus. Von einem verschlissenen Akku bei einem E-Bike spricht man, wenn 30% der ursprünglichen Kapazität vorhanden sind. Bei einem modernen Lithium-Ionen-Akku ist das dauerhafte vollständige Laden und Entladen jedoch nicht die korrekte Methode.

Dadurch wird die Lebensdauer des Akkus negativ beeinträchtigt. Teilentladene Lithium-Ionen-Akkus kannst du also ohne Bedenken aufladen. Lädst du dein E-Bike zur Hälfte auf, hast du einen halben Ladezyklus verbraucht. Bei Ladungen von 25% kannst du dementsprechend viermal nachladen, bis du auf einen vollen Ladezyklus kommst.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass hochwertige Akkus häufiger als die vom Hersteller angegebenen 1.000 Mal aufgeladen werden können. Mitunter sind bis zu 1.500 Ladezyklen möglich, bevor der Akku nur noch 30% seiner Kapazität übrig hat. Allerdings verlieren die Akkuzellen auch unabhängig von der Nutzung mit der Zeit etwas von ihrer Kapazität.

Allein durch die Lagerung gehen, je nach Hersteller, 0,5 bis 3 Prozent an Leistung pro Jahr verloren. Am meisten wird die energiereiche Batterie allerdings durch unsachgemäße Behandlung in Mitleidenschaft gezogen.

Wie lange halten Bosch ebike Akkus?

Wie pflege ich den Akku optimal und auf welche Lebensdauer ist der Akku ausgelegt? Für eine lange Lebensdauer, berücksichtige folgendes: Laden: Das Laden sollte in trockener Um­gebung und bei Raumtemperatur sowie bei installiertem Rauchmelder erfolgen Reinigung & Pflege: Für die Reinigung des Akkus eignet sich ein feuchtes Tuch.

Die Steckerpole sollten gelegentlich gesäubert und mit medizinischer/ technischer Vaseline leicht gefettet werden. Der Akku ist vor jeder Reinigung des eBikes zu entnehmen. Zum Schutz der elektronischen Komponenten dürfen die Akkus nicht mit direktem Wasserstrahl oder gar Hochdruck gereinigt werden Hitze: Achte darauf, das eBike im Schatten oder in einem kühlen Raum abzustellen.

Der eBike Akku kann bei hohen Temperaturen beschädigt werden, weshalb übermäßige Erwärmung und direkte Sonnen­einstrahlung vermieden werden sollte. Das intelligente Bosch Batterie-Management-System schützt den Akku vor zu hohen Betriebstemperaturen und gewährleistet den sicheren Betrieb.

    Winterbetrieb: Im Winterbetrieb (insbesondere unter 0 °C) empfehlen wir, den bei Raumtemperatur geladenen und gelagerten Akku erst kurz vor Fahrtantritt in das eBike einzusetzen. Bei längerer Fahrt im Kalten empfiehlt sich die Verwendung von Thermoschutzhüllen Überwinterung: Der ideale Ladezustand für längere Lagerzeiten liegt bei ca.30 bis 60 % oder zwei bis drei leuchtenden Dioden auf der Akku-Anzeige.

Lagere deinen Akku bei einer Temperatur zwischen 10 und 20 °C. Die Strecke, die ein Bosch eBike Akku während seiner Lebensdauer zurücklegt, kann bei entsprechender Nutzung und Behandlung sogar bis zu 60.000 km erreichen. ? Vielen Dank für dein Feedback! Vielen Dank für dein Feedback!

Wie viele Kilometer hält ein Bosch E Bike Motor?

Wie lange hält Bosch Akku 500? – Bosch gibt an, dass die Akkus der Performance Line mind.500 Voll-Ladezyklen aushalten. Dies entspricht einer Fahrleistung von ca.25.000 Kilometern. Aus Erfahrung kann man von einer Lebensdauer von circa fünf Jahren ausgehen.

Wie lange hält ein E Bike Akku am Tag?

Der E-Bike-Akku: Lebensdauer, Erfahrungen und Grundlagen – In den meisten handelsüblichen E-Bikes oder Pedelecs ist ein Lithium-Ionen-Akku verbaut. Dies ist die typische Akku-Variante, wie sie in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten eingesetzt wird. Unter anderem in Smartphones, Laptops, Digitalkameras und E-Autos kommt vorrangig diese Art von Akku zum Einsatz.

Denn Lithium-Ionen-Akkus zeichnen sich durch eine große Energieverwertung aus. Doch was heißt das konkret: Wie lange halten die Akkus tatsächlich? Ein handelsüblicher Akku-Block im E-Bike kommt auf 500 bis 1.000 volle Ladezyklen, Das bedeutet, dass ein leerer Akku zwischen 500 bis 1.000 mal wieder voll aufgeladen wird.

Auch eine Teilladung ist unproblematisch. Noch vor einigen Jahren konnten ständige Teilladungen durchaus Probleme verursachen und die Kapazität des Akkus schwächen – Stichwort „Memory Effekt”. Bei modernen Akkus müssen Sie dies nicht befürchten. Hersteller gehen daher von einer Gesamtfahrleistung von 25.000 bis 100.000 Kilometern aus, bevor der Ersatz-Akku eingesetzt werden muss. Wenn Sie Ihre Fahrweise auf die Akkuleistung einstellen, verlängern Sie den Lebenseinsatz der unterstützenden Batterie.

Wann sollte man ein E Bike Akku laden?

So laden Sie Ihren E-Bike Akku richtig – Die äußeren Umstände sind für das Laden wichtig. Idealerweise liegt die Raumtemperatur zwischen 10 und 20 Grad Celsius, bei trockenem Raumklima. Der Akku sollte nicht direktem Sonnenlicht preisgegeben sein. Achten Sie auch darauf, dass der Akku nicht über längere Zeit Feuchtigkeit oder Regen ausgesetzt ist.

Den Akku können Sie immer dann aufladen, wenn er teilweise entladen ist. Der optimale Ladezustand wird häufig mit 20 bis 80 Prozent angegeben. Das bedeutet also, dass Sie eine vollständige Auf – und Entladung besser vermeiden sollten und dafür lieber öfter laden, um im genannten Rahmen zu bleiben. Sie müssen den Akku zwar nicht nach jeder Fahrt laden, können damit aber einer kompletten Entladung vorbeugen.

Es kommt natürlich darauf an, wie lange die Fahrt war und wie hoch ihr Akkustand noch ist. Bei vielen Netzteilen lässt sich der aktuelle Ladestand über eine LED-Anzeige auf dem Display ablesen. Besonders schädlich für den Akku ist eine Tiefenentladung über einen längeren Zeitraum, etwa im Winter.

Noch ein Tipp: Laden Sie Ihren Akku nicht unbeaufsichtigt. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie während des gesamten Ladevorgangs neben dem Gerät sitzen müssen. Vielmehr sollten Sie beim Laden in der Nähe des Akkus sein und den Vorgang ab und zu checken. Wenn Sie den Akku über Nacht laden wollen, gilt natürlich grundsätzlich dasselbe.

Am besten ist es, den vollständig geladenen Akku so schnell wie möglich vom Strom zu nehmen. Damit schonen Sie die Ladeelektronik. Es wäre auch ratsam, den Vorgang im Blick zu behalten, um beispielsweise bei einem Fehler reagieren zu können und den Hersteller zu kontaktieren.

Warum E Bike Akku nicht voll lagern?

Sollte ich meinen E-Bike-Akku voll geladen lagern? – Nein, ein Fahrrad-Akku sollte vor einer längeren Lagerung nicht vollständig geladen sein. Eine Aufladung auf ca.60% reicht aus. Prüfe den Ladestand dann nach sechs Monaten erneut. Fällt er unter 30%, ist eine „Nachladung” zu empfehlen.

Wie lange hält ein E-Bike-Akku wirklich?

Wie es sich mit der maximalen Reichweite bei Elektrofahrrädern tatsächlich verhält, lässt sich nie sicher vorhersagen. Denn beim Akkuverbrauch, analog zum Benzinverbrauch bei PKWs, spielen immer verschiedene Parameter eine Rolle. So sind die Werksangaben eigentlich nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen zu erreichen. Damit jeder eine objektivere Vorhersage treffen kann, hat Bosch eBike Systems auf seiner Homepage einen eBike Reichweiten-Assistenten, der die Reichweite eines vollgeladenen Akkus unter bestimmten äußeren Gegebenheiten berechnet, veröffentlicht.

Zu den Parameter, die der Nutzer verändern kann, gehören u. a. der Fahrbahnbelag, der Fahrmodus, die Durchschnittsgeschwindigkeit, der Antriebs – und Akkutyp, Schaltungsvarianten, Radtyp oder Reifentyp. So bekommt man endlich auch ein Gefühl dafür, wie stark die einzelnen Variationen die maximale Reichweite im Betrieb beeinflussen können. Interessant sind auch die Tipps und Tricks, wie zum Einen die Akku-Lebensdauer, zum Anderen die Reichweite durch eine entsprechende intelligente Fahrweise erhöht werden kann.

Gepäckträger SKS Infinity Universal: Bepackt auf die Trails

    28. August 2023 28. August 2023

Ihr sucht für ein vollgefedertes Bike nach einem preiswerten Gepäckträger mit MIK-System? Dann könnte das etwas für euch sein.

Trés Chique: Cixi und Look entwickeln gemeinsam ein S-Pedelec

    24. August 2023 24. August 2023

In französischer Koproduktion entsteht ein Bike, das nicht nur optisch aus der Reihe tanzt, sondern weitere Überraschungen bietet.

Camper Capsulbike von Tinyvroum: Zwei Räder, Dusche und Beamer

    21. August 2023 21. August 2023 , E-Bike Reisen

Mit diesem Camping-Anhänger für E-Bikes scheint der nächste Urlaub nur ein paar Kilometer entfernt. Und zudem bezahlbar.

E-Bike Pioniere, est. 2007. Wir füttern euch regelmäßig mit aktuellen News, umfangreichen Tests und spannenden E-Bike Reiseberichten ⚡️

Wie lange hält der E-Bike-Akku

Sie ist nicht totzukriegen: die Angst vor dem leeren Akku. Sie ist ja auch nicht ganz unbegründet. Gerade erst jüngst ist es in einer hessischen Kurstadt passiert: Da kommt die Gruppe E-Biker nach 50 zehrenden Kilometern zur Mittagsrast im Kurpark an und will ihre Bikes aufladen, doch steht sie dann vor einer defekten Ladesäule. Zwar findet die Gruppe einen freundlichen Gastronom, der aushilft. Doch nicht immer geht es so glimpflich aus. Pech, wer die übrigen 40 höhenmeterreichen Kilometer im Eco-Modus oder ganz ohne Unterstützung fahren muss. Darum stellen wir jedes Jahr aufs Neue die Frage nach der Effizienz der E-Bike-Antriebe: bei unserem großen Reichweiten-Test.

Weil jede Tour so individuell ist wie ihr Fahrer, wechseln wir die Testregionen und die Anforderungen an die Route. Beim Reichweiten-Test 2021: eine sehr lange, touristisch einladende Runde um Deutschlands größten Binnensee, die Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Topfeben, aber mit wechselnden Untergründen gespickt, ist diese Genusstour für Ausdauernde.

Rundherum – das ist nicht schwer: Immer rund um den See führt uns der Weg. Er ist sehr gut mit Wegweisern markiert, die immer auch die Entfernung zum nächsten Ort anzeigen. Außerdem findet sich in jedem Dorf eine große Übersichtskarte. Dort sind auch die Anlegepunkte der Linienschiffe verzeichnet. Ausstieg ist somit jederzeit möglich. Die Schiffe transportieren auch Fahrräder. Mit der Gästekarte der Region gibt es zudem Rabatt auf den Fahrpreis.

Reichweiten-Test 2021: Neue Testkriterien

So, wie wir immer wieder neue Touren fahren, so entwickeln wir beim Reichweiten-Test auch unsere Testparameter weiter. Zielgabe dabei: so praxisnah und gleichzeitig, so allgemeingültig wie möglich. Das ist gar nicht so einfach. Denn die Reichweite hängt von zahllosen Faktoren ab. Zuerst einmal natürlich von Akku und Motor. Dazu kommen dann aber auch Eigenleistung des Fahrers, Witterung, Wind, Temperatur. Wie und worauf wir fahren, hat ebenso Einfluss auf die Reichweite wie unser Gesamtgewicht – Fahrrad, Fahrer und Gepäck.

In den vergangenen Jahren sind wir so lange gefahren, bis der Akku leer war – um anschließend mit der vom Hersteller angegebenen Akkugröße zu rechnen. Dabei war uns immer bewusst, dass das recht vage ist. Denn manch ein Hersteller programmiert die Antriebe so, dass zehn Prozent Restkapazität im Akku verbleibt, andere lassen noch mehr oder etwas weniger Saft im Speicher. Das haben wir in Kauf genommen. Denn letztlich ist es unterwegs ja egal, ob der Akku nun nach 560 verbrauchten Wattstunden leer ist oder nach 625 – leer ist nun mal leer.

Problematisch war hier vielmehr die unterschiedliche Wegstrecke, die wir den Bikes in den vergangenen Jahren damit aufgebürdet haben. Denn auch auf den letzten Kilometern verändern sich Topografie und Wegebeschaffenheit. Also haben wir nach einem Weg gesucht, mit den Testbikes stets die genau gleiche Entfernung auf identischem Untergrund abzuspulen. Die Lösung: Wir messen, was die Räder genau verbraucht haben.

Messgerät beim E-Bike-Akku-Reichweiten-Test 2021

So fahren wir immer mit vier Rädern gleichzeitig den schönen und abwechslungsreichen Müritz-Radweg einmal um den See herum. Start und Ziel ist eine alte Schreinerei in Waren, wo wir unsere Räder sicher unterstellen, vorbereiten, warten und laden können. Von dort geht es auf den ersten zwei Kilometern an den Stadthafen, wo die Müritz-Runde beginnt. Nach rund 85 Kilometern sind wir wieder zurück in unserer „Fahrrad-Schreinerei“. Wir messen die Wegstrecke doppelt, fahren alle in der niedrigsten Unterstützungsstufe und mit einem Gesamtgewicht – also Fahrrad plus Fahrer plus Gepäck – von 120 Kilogramm. Auch unsere Eigenleistung messen wir: Etwa 100 Watt im Durchschnitt ist unser Ziel. Diesen Dreiklang erachten wir als realistisch auf der flachen, genussbetonten Runde.

Fahrrad-Schreinerei: Start – und Zielpunkt des Reichweiten-Test ist eine alte Schreinerei im Norden von Waren. Viele Jahrzehnte entstanden hier Möbel für die gesamte Region. Noch heute werden die bis zu 65 Jahre alten und bestens gewarteten Maschinen gerne benutzt. Viele Freizeitschreiner nutzen die Halle für ihre Handwerkskunst. Während des Tests finden wir hier viel Platz und eine einmalige Atmosphäre. Wir und die Räder fühlen uns inmitten der alten Technik und immer mit dem Duft frischen Holzes in der Nase pudelwohl.

Die Eigenleistung schwankt etwas zwischen den Testgruppen. Denn die müssen wir Testfahrer versuchen, so konstant wie möglich zu halten. Nicht einfach auf einer fast 90 Kilometer langen Runde und mehr als fünf Stunden Fahrzeit. So kommen wir auf der ersten Runde auf einen Durchschnittswert von 108 Watt pro Fahrer, auf der zweiten Runde auf 102 und auf der dritten auf 117. Entsprechend lassen sich die Räder nur innerhalb der Testgruppen valide vergleichen.

Denn die Motorunterstützung erfolgt prozentual: Bosch etwa schiebt im „Eco“-Modus des Performance Line mit 55 Prozent der Fahrerleistung mit. Beispiel: Treten Sie 117 Watt, gibt der Motor rund 64 Watt dazu. Bei 102 Watt sind es „nur“ 56 Watt. Auf Strecke macht sich dieser Unterschied dann also schon bemerkbar: Der Akkuverbrauch in unserer dritten Testgruppe lag am Ende am höchsten. Zur Ehrenrettung dieser Antriebe sei aber ebenfalls gesagt: Diese Runde beendeten wir mit einer einen Stundenkilometer schnelleren Durchschnittsgeschwindigkeit als die beiden anderen Testrunden.

Anfang und Ende: Der Stadthafen in Waren ist Anfangs – und Endpunkt des Müritz-Rundwegs. Das Wasser des größten Sees, der komplett auf deutschem Gebiet liegt, begleitet die Radfahrer von dort aus auf gut 85 Kilometern. Auch wenn das Binnenmeer die meiste Zeit gar nicht zu sehen ist, bleibt das Wasser doch dominierend. Sei es in den Mooren an den Nebenflüsschen oder den Kanälen.

Software

Das Batterie-Management-System (BMS) eines jeden Antriebs sorgt dafür, dass nicht die gesamte gespeicherte Energie verbraucht werden kann. Denn eine so genannte Tiefenentladung würde dem Akku schaden und dessen Lebensdauer verkürzen. Eine weitere Software hat Einfluss auf die Reichweite: das Motormanagement. Bosch gibt dem Fahrer von Performance Line CX im Eco-Modus 60 Prozent der Eigenleistung dazu, im Turbo-Modus bis zu 340 Prozent. Daran lässt sich nicht drehen. Denn das geschlossene Bosch-System lässt keine individuelle Motorsteuerung zu. Andere Motoren lassen sich je nach Vorliebe einstellen – bei Specialized etwa passt sich die Unterstützung im „Smart­-Control“-Modus der geplanten Tour an. So hält der Akku laut Hersteller garantiert bis zum Tourende.

Wir sind alle Testbikes im Auslieferungszustand gefahren. Das heißt, wir haben die Unterstützungsmodi auch bei den konfigurierbaren Bikes so belassen, wie sie die Hersteller uns auf den Hof gestellt haben. Getrickst hat keiner: Alle Bikes liefen auf den Standard-Werkseinstellungen.

Schließlich spielt auch die Schaltung eine Rolle bei der Reichweite: Erfahrungsgemäß schlucken Nabenschaltungen etwas mehr Energie als Kettenschaltungen. Der Vorteil der gekapselten Getriebe: Sie sind deutlich wartungsarmer und weniger defektanfällig.

Baudenkmäler wie die Dorfkirche Zielow säumen den Weg. Daneben: schöne Einkehrmöglichkeiten wie etwa der kleine Tante-Emma-Laden von Zielow. Hausgebackene Kuchen und frischer Kaffee stärken für die Weiterfahrt.

E-BIKE MOTOR LEBENSDAUER:

E-Bikes sind technische Highend-Geräte, die wie alle Gebrauchsgegenstände regelmässig gewartet und gegebenenfalls repariert werden müssen. Doch wann ist eigentlich der Punkt erreicht, wenn die elektronischen Komponenten eines E-Bikes ihr Lebensende erreicht haben? Darüber sprachen wir mit unserem FIT E-Bike Experten Lukas Kaufmann.

Ich bin seit Anfang 2020 bei FIT und habe ursprünglich als Projektleiter angefangen. Nun bin ich seit etwa zweieinhalb Jahren Leiter im Bereich Kundenprojekte und bin einerseits Ansprechpartner der OEM-Fahrradhersteller in technischen Fragen, andererseits liegt in meinem Team die Projektleitung für die Motoren-Integrationen, für die Akku-Entwicklung und die ganze Verkabelung. Ursprünglich bin ich gelernter Elektroingenieur.

Die Lebensdauer eines E-Motors wird üblicherweise mit einer MTTF-Angabe beschrieben. MTTF steht dabei für «Mean Time To Failure», also die Zeit, bis es zu einer Fehlfunktion kommt. Diese Angabe umfasst also die Zuverlässigkeit eines Antriebs. In der Regel kann man anhand der Zeitangabe auch auf die Laufleistung in Kilometern schliessen.

Die E-Bike Motoren sind in der Regel für eine Laufleistung von 10.000 bis 20.000 Kilometern ausgelegt. Einige Modelle können jedoch auch eine viel höhere Kilometerzahl erreichen, insbesondere wenn sie regelmässig gewartet werden. Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Lebensdauer eines E-Bike Motors nicht nur von der Kilometerzahl abhängt, sondern auch von der Art der Nutzung und der Wartung.

Die Lebensdauer eines Antriebs hängt stark von dem Lastkollektiv ab, das auf ihn einwirkt. Als «Lastkollektiv» bezeichnen wir die Gesamtheit aller auftretenden Belastungen an einem Bauteil über einen bestimmten Zeitraum – etwa durch Drehmomente, Beschleunigungen, Temperaturen etc. Wenn ein Antrieb zum Beispiel in einer städtischen Umgebung betrieben wird, wo das Drehmoment eher moderat ist, wird er tendenziell weniger Verschleiss erfahren als beim Offroad-Betrieb. Bei einem Mischbetrieb wie zum Beispiel 80 Prozent Stadt und 20 Prozent Mountainbiking ist das Lastkollektiv gemischt. Bei der Erprobung und Entwicklung eines Antriebs wird das Lastkollektiv in einem gesunden Mix ermittelt und erprobt.

Betriebsbedingungen wie Fahrweise, Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit können die Lebensdauer eines E-Bike Motors tatsächlich erheblich beeinflussen. Eine aggressive Fahrweise, bei der das E-Bike oft hohe Geschwindigkeiten erreicht oder häufige Beschleunigungen und Bremsungen vornimmt, kann den Motor schneller verschleissen lassen als eine sanftere Fahrweise. Insbesondere beim Bergauffahren kann der Motor durch hohe Drehmomente und Belastungen beansprucht werden.

Auch die Umgebungstemperatur hat einen grossen Einfluss auf die Lebensdauer des Motors. Wenn der Motor bei hohen Temperaturen betrieben wird, kann dies zu Überhitzung führen und den Motor beschädigen. Es ist wichtig, sicherzustellen, dass der Motor ausreichend gekühlt wird, insbesondere bei längeren Fahrten oder bei heissem Wetter.

Die Luftfeuchtigkeit kann ebenfalls Auswirkungen auf die Lebensdauer des Motors haben. Wenn das E-Bike oft bei feuchtem Wetter oder in feuchten Umgebungen eingesetzt wird, kann Feuchtigkeit in den Motor eindringen und Korrosion verursachen. Es ist wichtig, das E-Bike regelmässig zu warten und sicherzustellen, dass der Motor trocken und geschützt bleibt.

Wie lange hält der E-Bike-Akku

Das E-Bike ist so beliebt wie noch nie. Laut den aktuellen Marktdaten des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) wurden im Jahr 2020 deutschlandweit 1,95 Mio. E-Bikes verkauft. Das sind 43 Prozent mehr als im Vorjahr.

Was viele E-Bike-Besitzer:innen nicht wissen: eine unsachgemäße Benutzung des Akkus reduziert nicht nur seine Lebensdauer, sondern kann sogar im schlimmsten Fall brandgefährlich werden!

Da Lithium-Ionen-Batterien derzeit der Standard bei den E-Bike-Akkus sind, beziehen wir uns in diesem Blogbeitrag ausschließlich auf diese. Sie zeichnen sich durch ein geringes Gewicht und eine hohe Leistungsfähigkeit aus.

    Der Akku fühlt sich im Temperaturbereich zwischen 15 und 20 Grad am wohlsten.
    Extreme Temperaturen verträgt der Akku überhaupt nicht. Bei tiefen Temperaturen lässt die Akku-Kapazität nach, weil der elektrische Widerstand steigt. Dies kann zur Senkung der Leistungsfähigkeit und der Reichweite des E-Bikes führen. Dem kann man mit einer Thermoschutzhülle entgegenwirken. Diese hält den Akku trocken und schützt vor Unterkühlung.
    Tipp: im Winter sollte der Akku mit in die Wohnung genommen und nicht in der kalten Garage stehengelassen werden.
    Der Akku braucht Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Deshalb sollte das Bike keinesfalls für eine längere Zeit der prallen Sonne ausgesetzt sein.
    Wie beim E-Bike selbst, ist es auch empfehlenswert, den Akku ab und an zu säubern. Lass lieber die Finger von scharfen Reinigungsmitteln. Besser geeignet ist ein feuchtes Tuch.

Der Akku ist immer mit dem vom Hersteller mitgelieferten Original-Ladegerät aufzuladen. Dieses stellt sicher, dass es zu keiner gefährlichen Überladung kommt. Während des Ladevorgangs sollte die Außentemperatur bei den in der Betriebsanleitung angegebenen Temperaturen liegen. In der Regel geben die Hersteller hier einen Bereich zwischen 0 bis 40 Grad Celsius an.

Den früher oft genannten Memory-Effekt gibt es heute nicht mehr. Diese berüchtigte Regel, dass sich das teilweise Entladen und anschließende Laden des Akkus schädlich auf die Gesamtlebensdauer auswirke, gilt für die modernen Lithium-Ionen-Akkus nicht mehr. Der teilweise entladene Akku kann einfach in das Ladegerät gesteckt und aufgeladen werden. Auch das oft empfohlene „Einfahren“ des Akkus, bei dem man den Akku bei Neukauf komplett leer fährt, ist heutzutage nicht notwendig.

Wenn das vollständige Ent-und Aufladen des Akkus vermieden wird, kann die Lebensdauer des Akkus bedeutend verlängert werden.

Im Winter solltest Du den Akku erst kurz vor Fahrtantritt in Dein E-Bike einzusetzen. Denn wenn der Akku ausgekühlt ist, kann seine Reichweite deutlich geringer sein.

Bei längeren Radtouren empfehlen wir, sich im Vorfeld über Ladestationen zu informieren. Besser noch: das eigene Ladegerät mitführen. Achtung vor Akku-Klau! Wird der Akku in einer fremden Umgebung geladen, sollte man ihn immer im Auge behalten. Im Zweifel hat der Dieb sonst nicht nur einen Akku, sondern gleich auch das dazugehörige Ladegerät ergattert.

An immer mehr Ladestationen gibt es verschließbare Boxen. Den Ladevorgang kann man dann gut mit einer kleinen Sightseeing-Tour zu Fuß verbinden.

Nach einer ausgiebigen Tour empfiehlt es sich den Akku erstmal ausruhen zu lassen. Wenn der Kern des Akkus „akklimatisiert“ bzw. ausgekühlt ist, kann er mit dem Ladegerät aufgeladen werden.

Beabsichtigt man das E-Bike für eine längere Zeit nicht zu fahren, sollte man den Akku unbedingt aus der Halterung des E-Bikes herausnehmen. Für die Lagerung ist Raum – bis Kellertemperatur optimal. Niemals sollte der Akku im leeren Ladezustand gelagert werden, denn auf Tiefenentladungen reagiert er empfindlich. Eine Restladung von 30 bis 60 Prozent ist für die Lagerung völlig ausreichend. Da Akkus zur Selbstentladung neigen, ist der Ladestand nach Möglichkeit alle paar Wochen zu überprüfen.

Bei richtiger Handhabung sind die Akkus von angesehenen Herstellern unbedenklich. Außentemperaturen von über 60 Grad sind jedoch gefährlich.

Viele laden ihre Akkus über Nacht unbeaufsichtigt in ihren Wohnräumen auf. Davon raten wir ab, denn während des Ladevorgangs besteht die Gefahr, dass der Akku Feuer fängt. Deshalb ist beim Laden erhöhte Achtsamkeit erforderlich. Falls man den Akku dennoch unbewacht aufladen möchte, ist es ratsam einen Rauchmelder im nahen Umfeld zu platzieren. Auf keinen Fall sollte er in der Nähe von brennbaren Materialien geladen werden.

Ganz wichtig ist es, einen Akku nicht mehr aufzuladen, nachdem er heruntergefallen ist. Auch wenn optisch keine Schäden zu sehen sind, könnten mechanische Beschädigungen interne Kurzschlüsse auslösen. Außerdem: Der Akku darf auf keinen Fall selber geöffnet werden!

Wenn der Akku das Ende seiner Lebenszeit erreicht hat, darf er nicht einfach im Hausmüll landen, da Pedelec-Akkus als Industriebatterien gelten und gesondert entsorgt werden müssen. Der verbrauchte Akku kann meist kostenfrei bei kommunalen Sammelstellen (z. B. Werkstoffhöfen) oder bei Fachhändlern abgegeben werden.

Lebensdauer des E-Bike-Akku durch richtige Pflege erhöhen

Die Lebensdauer eines Akkus liegt bei den aktuellen Modellen zwischen 500 bis etwa 1.000 Ladezyklen. Das heißt, dass ein Akku, je nach Typ, maximal rund 1.000 mal aufgeladen werden kann, danach ist er reif für den Müll (beziehungsweise den Rückversand an den Hersteller). Zu beachten ist allerdings, dass auch bei guten Akkus bereits ab 500 Zyklen die Kapazität nachlassen kann und somit Einbußen in der Reichweite drohen. Wer vorsorgen will, kann sich einen Ersatz-Akku zulegen, dabei liegen die Preise allerdings zwischen 300 bis 700 Euro pro Akku. Wir erklären, wie die Lebensdauer der Akkus bei richtiger Pflege erhöht werden kann. Außerdem stellen wir kurz eine kostengünstigere Alternative zum Ersatz-Akku vor.

E-Bike-Akku-Pflegetipps für ein langes Leben

Je nach Hersteller, Pflege und Nutzung, ist die Lebensdauer eines Akkus auf umgerechnet knapp zwei Jahre begrenzt. Dabei geht man davon aus, dass er etwa 1.000 Ladezyklen durchsteht. Heutzutage kommen überwiegend Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz, die Tage der Bleigel-, Nickel-Cadmium – und Nickel-Metallhydrid-Akkus sind gezählt. Um die Lebensdauer möglichst hoch zu halten, sind folgende Maßnahmen ratsam:

1. Den Akku „einfahren“

Damit der Akku seine Kapazität ausschöpfen und sich richtig kalibrieren kann, ist es notwendig, dass er zunächst „eingefahren“ wird. Es empfiehlt sich daher, denn Akku zunächst abwechselnd drei bis fünf Mal voll aufzuladen und ihn anschließend komplett zu entladen.

2. Den Akku nach jeder Fahrt aufladen

Früher waren Teil-Ladungen eher schädlich für Akkus, doch das ist Dank der neuen Methoden passé. Der Akku sollte daher nach jeder Nutzung wieder aufgeladen werden. Dabei sollte er im Trockenen bei Temperaturen von rund 0 bis maximal 40 Grad Celcius (siehe Betriebsanleitung) aufgeladen werden, so die Empfehlungen. Verwendet werden sollte dabei immer das dazugehörige Ladegerät vom Hersteller, um eine optimale Ladekapazität zu erzielen. Zudem sehen die Hersteller die maximale Sicherheit nur dann gewahrt, wenn nicht auf günstigere Varianten zurückgegriffen wird. Wer das Bike täglich benutzt, könnte sich ein zweites Ladegerät zulegen, um den Akku bequem auch auf der Arbeit laden zu können. So ist er bei jedem Fahrtantritt voll aufgeladen. Außerdem sollte er nur sehr selten vollständig entladen werden.

3. Den Akku richtig lagern

Falls das E-Bike, beziehungsweise Pedelec, in den Wintermonaten nicht genutzt wird, muss der Akku sachgerecht gelagert werden. Das heißt konkret, dass er im Haus aufbewahrt werden sollte. Das gilt auch für Akkus, die im Winter zum Einsatz kommen, da Akkus generell vor großer Kälte, wie auch Hitze (keine direkte Sonneneinstrahlung) geschützt werden müssen. Hersteller warnen ansonsten vor frühzeitigen Kapazitätsverlusten des Akkus. Wer sein Bike im Winter unterstellt, sollte den Akku bei rund 60 Prozent der Kapazität und relativ kühl (10 bis 15 Grad Celsius) einlagern. Über einen längeren Zeitraum hinweg lohnt es sich, den Akkustand alle zwei bis drei Monate zu kontrollieren, damit er sich nicht vollständig entlädt. Die Biker sind sich uneinig, ob Kälte dem Akku nun schadet oder nicht. Um sicherzugehen, raten wir aber, sich an die Vorgaben der Hersteller zu halten.

4. Keine Laien-Experimente

Wer Probleme mit dem Akku hat, sollte sich an seinen Fach-Händler oder den Hersteller direkt wenden. Niemals aber sollte man selbst versuchen, den Akku zu reparieren oder gar zu öffnen. Einerseits geht dann der Versicherungsschutz (Garantiefall) verloren. Andererseits stellt dies ein Sicherheitsrisiko dar.

Doch auch die beste Pflege schützt den Akku nicht vor dem Ermüdungszustand. Nach rund 1.000 Ladezyklen ist es in der Regel aus und vorbei: Der Akku lässt sich nicht mehr laden und muss ersetzt werden. Da dies aber mit bis zu 700 Euro richtig teuer werden kann, hat sich nun ein Anbieter darauf spezialisiert, Lithium-Akkus wieder aufzufrischen.

Lithium-Ionen-Akkus erneuern statt wegwerfen

Die hat ein patentiertes Verfahren entwickelt, um verbrauchte Lithium-Ionen-Akkus wieder aufzufrischen. So sollen rund 80 bis 100 Prozent der Gesamtleistung wiederhergestellt werden. Damit ist es nicht notwendig, verbrauchte beziehungsweise defekte Akkuzellen wegzuwerfen und einen neuen Akku zu besorgen.

Bisher lassen sich nur Akkus einer bestimmten Herstellerauswahl wiederaufbereiten. Die Refresh-Angebote gelten aktuell für Akkus der Hersteller: Biketec AG, BMZ Gmbh, BionX, Derby Cycle Werke GmbH, Panasonic, Pantherwerke, Phylion Battery Co. Ltd. und TXED Bike. Akkus anderer Hersteller können individuell angefragt werden.

Das Unternehmen gibt dabei eine Garantie von einem Jahr auf die wiederaufbereiteten Akkus. Die Wiederaufbereitung kann dabei von knapp 100 Euro (Einzelzellenausgleich) bis zu rund 400 Euro (Zellentausch im Paket) kosten. Es liegt nun im eigenen Ermessen, ob man sich für eine Aufbereitung oder direkt einen Neukauf entscheidet. Da uns hier noch die Erfahrungswerte fehlen, würden wir uns freuen, wenn ihr uns von eurer „Akku-Reanimation“ berichten würdet. Kennt ihr das oder ähnliche Verfahren? Wird die Original-Kapazität wiederhergestellt? Wir sind schon auf eure Antworten gespannt.

E-Bike Akkupflege – Deinen E-Bike Akku richtig aufladen

Der Akku in deinem E-Bike ist das Herzstück an deinem Rad. Moderne E-Bike Akkus garantieren leistungsstarke Motorunterstützung und somit Fahrspaß auf allen Strecken. Um langfristig von einer vollen Akkuleistung zu profitieren, gibt es bei der E-Bike Akkupflege, also beim Laden, beim Gebrauch sowie der Lagerung ein paar Punkte zu beachten, die wir in diesem Blog benennen werden.

E-Bike Akkus und deren Reichweite:

Die Frage nach der Reichweite ist die wohl meistgestellte Frage in Bezug auf E-Bikes. Die Antwort kann jedoch nicht zu 100% genau beantwortet werden, da die Reichweite des E-Bikes von vielen Faktoren abhängig ist. Faktoren können die Außentemperatur, Fahrstil oder eigenes Körpergewicht sein. Am realistischsten ist wohl eine Akkureichweite von 60 bis 90 km je nach gewählten Fahrmodus bei einem 625 Wh starken Akku welche die aktuell gängigsten sind.

E-Bike Akku aufladen:

Mit dem passenden Ladekabel was du beim Kauf deines E-Bikes erhältst ist das Aufladen deines E – Bike Akkus zuhause ganz einfach möglich. Als erstes sei gesagt: Achte immer darauf das du deinen E – Bike Akku niemals vollständig entlädst, denn dann kommt es dazu, dass der Akku tiefentladen wird, was dem Akku nicht gerade guttut. Verwende zum Aufladen des Akkus immer das Original – Ladegerät und stecke dieses zuerst in die Steckdose, bevor du den E-Bike Akku anschließt. Wenn der Akku vollständig geladen ist, nimmst du ihn zeitnah vom Strom, um die Ladeelektronik zu schonen. Du kannst deinen Akku auch unterwegs aufladen, erfahre mehr dazu in unserem Beitrag zu E-Bike Ladestationen.

E-Bike Lagerung für eine lange Akkulebensdauer:

Neben der richtigen E-Bike Akku Ladung, gehört aber auch eine geeignete Lagerung. Lithium-Ionen – Akkus solltest du niemals bei direkter Sonneneinstrahlung oder bei hohen Temperaturen lagern, da das sehr schädlich für deinen Akku sein kann. Auf der anderen Seite sind kalte Temperaturen auch nicht förderlich für eine lange E-Bike Akkulebensdauer da die Akkus kälteempfindlich sind, allerdings reden wir von Temperaturen, die sich um den Gefrierpunkt bewegen. Daher versuche das du deinen E-Bike Akku bei 10-20 Grad lagerst, so machst du alles richtig, um eine lange Akkulebensdauer zu erreichen. Wenn du diese Punkte alle beachtest, kann man abschließend sagen, mit der richten E-Bike Akkupflege halten womit viele Kilometer auf deinem E-Bike absolviert werden können.

Wie lange muss mein E-Bike Akku laden?

Wie lange dein Akku zum Laden braucht, hängt von der Akkuleistung ab. Es kann 6 bis zu 8 Stunden dauern, bis der Akku wieder voll aufgeladen ist. Wenn der Akku nicht so eine große Reichweite hat, kann es auch nur 3 bis 5 Stunden dauern. Zur richtigen E-Bike Akkupflege gehört auch, dass du deinen Akku bestenfalls auflädst, bevor er ganz leer ist.

Wie lange hält ein E-Bike Akku von Bosch?

Bosch Akkus haben eine sehr gute Lebensdauer. Sie können 1.514 Mal wieder aufgeladen werden. Mit der richten E-Bike Akkupflege kann die Lebensdauer deines Bosch Akkus sogar noch verlängert werden.

29. Juni 2023 | Advanced, Advanced Ebikes, eurobike Eurobike 23: Advanced Bikes zeigt die neuesten Trends der Fahrradbranche

Wie lange hält ein E-Bike Akku?

Dies ist wohl die am häufigsten gestellte Frage, die wir bislang zu den ben-e-bikes gehört haben. Und es ist gleichzeitig die Frage, die sich am schwierigsten beantworten lässt. Denn die Akkulaufzeit hängt von so vielen Faktoren ab, dass es einfach unmöglich ist, eine allgemeingültige Aussage zu treffen.

    Gewicht des Fahrers – ob 25kg oder 45 kg zu unterstützen sind, macht einen gewaltigen Unterschied Welche Unterstützungsstufe wird gewählt? Wenn Ihr Kind ausschließlich die Stufe 1 nutzt, dann sind mit dem 175 Wh-Akku auch locker 60 – 70 km Fahrtstrecke möglich; wer allerdings primär mit den Unterstützungsstufen 3 – 5 pedaliert, muss sich nicht wundern, wenn bereits nach 20 – 30 km Fahrtstrecke das Display am Lenker blinkend signalisiert, dass es bald nur noch mit Muskelkraft vorwärts geht Auch das Geländeprofil hat einen großen Einfluss – denn je steiler die Anstiege, desto schneller leert sich der Akku. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass am Berg gerne eine stärkere Unterstützungsstufe gewählt wird, aber bei Stufe 3 in der Ebene braucht der Motor dennoch weniger Energie als bei Steigungen von beispielsweise 5 – 10%.

Wir halten deshalb auch nichts von diesen Fantasieangaben, wie sie gerne bei Erwachsenen-Bikes gemacht werden, wo gerne mit Reichweiten bis zu 150 km oder mehr geworben wird.

    Wenn Chef-Tester Ben (7 Jahre) mal an einem schlechten Tag keine richtige Lust zum Radeln hat, dann ist nach ca. 800 hm und 25 km Fahrtstrecke bei einem Systemgewicht von 43 kg (Fahrer + Bike) das ben-e-bike antriebslos. Dagegen schafft es unser Extrem-Tester Emilian (9 Jahre) bei einem Systemgewicht von 45 kg trotz 2.000 Höhenmeter (in Worten: zweitausend!) und 60 km Fahrtstrecke nicht, den Akku auf „Null“ zu entladen.

Die effektive Reichweite liegt also irgendwo zwischen diesen Extremen. Bedenken sollte man auch die Umgebungstemperatur des Akkus, denn bei winterlichen Verhältnissen reduziert sich die Akkuleistung merklich.

Wer Sorge hat, mit leerem Akku liegen zu bleiben, dem empfehlen wir als Ideallösung die „Twin Power Option“. Man kauft das ben-e-bike gleich mit einem Zweitakku und verdoppelt damit auf einen Schlag die Reichweite. Der Zweitakku lässt sich mit einem Gewicht von 970 g und kompakten Abmessungen (200 mm Länge, 63 mm Durchmesser) im Rucksack der Eltern transportieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert