Mit dem E-Bike ist man immer schneller da

E-Biken ist wie Radfahren – nur besser. Zehn Argumente, die für eine elektrische Trittunterstützung sprechen – und Kritikern zum Schweigen bringen sollten.

Die Verkaufszahlen von E-Bikes explodieren – knapp ein Viertel der 2018 in Deutschland verkauften Fahrräder verfügte bereits über einen Elektromotor für die Trittunterstützung an der Steigung oder gegen den Wind. Und ein Ende der Entwicklung ist noch nicht abzusehen: Das Angebot der Zweiradindustrie in dem Segment wächst trotz weiterhin hoher Preise zwischen knapp 3000 und über 8000 Euro pro Rad weiterhin stetig. Ein Grund: Während bei den allein muskelbetriebenen „Bio-Bikes“ der Fortschritt nur noch in Trippelschritten erfolgt, erleben wir bei den so genannten Pedelecs Innovations-Sprünge. Neue Motoren, leistungsstärkere Batterie und gänzlich neue Fahrzeuggattungen drängen auf den Markt und locken die Konsumenten.

„Der E-Bike-Boom treibt die gesamte Fahrradbranche“, sagt Arne Sudhoff von Derby Cycle aus Cloppenburg, der mit den Marken Focus, Kalkhoff, Raleigh und Univega zu einem der größten Anbieter in Europa zählt. Und dennoch: Die Vorurteile gegen die so genannten Pedelecs noch immer groß. Die einen sagen: „Das ist doch kein Radfahren mehr“. Die anderen lästern: „Ich bin noch nicht so alt, ich kann noch selbst treten.“ Ein Großteil der Kritiker und Skeptiker saß allerdings noch nie auf einem Pedelec. Wer ein E-Bike in der Stadt, bei Überlandfahrten oder im Gebirge schon einmal selbst erlebt hat, mag den künstlichen Rückenwind meist nicht mehr missen. Für die Vertreter der Zweiradbranche halten viele Vorurteile gegen E-Bikes einer näheren Betrachtung nicht stand. Hier ihre zehn wichtigsten Argumente, mit denen Besitzer von E-Bikes Lästermäuler zum Schweigen bringen sollten.

4. E-Bikes und Fahrräder sind Bausteine der Verkehrswende

Jedes genutzte Rad oder E-Bike in der Stadt bedeutet für die anderen Verkehrsteilnehmer: „Weniger überfüllte Städte, weniger Staus, bessere Luft und Bewegungsfreiheit für jeden“, ist Christian Witscher von Winora überzeugt. Für Fußgänger ist jeder Radfahrer mehr ein potenzielles Auto weniger, das immerhin die größte Gefahrenquelle im Straßenverkehr ist. Und dann reden wir noch vom stehenden Verkehr:

5. E – oder Bio-Bikes haben den gleichen Flächenverbrauch

Auf der Fläche eines Autos können ganz bequem acht Fahrräder stehen. Das muss man eigentlich nicht ausführen, oder?“, fragt Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Schneller, entspannter und schlauer vorankommen und dabei nicht mehr Platz verbrauchen als jeder andere Radfahrer! Okay, die immer beliebter werdenden Transporträder brauchen etwas mehr Platz – eine gut funktionierende Radverkehrsinfrastruktur bietet aber auch ihnen den nötigen Raum.

E-Bikes sind perfekte Pendlerfahrzeuge. Jedes genutzte Rad oder E-Bike in der Stadt bedeutet weniger Staus, bessere Luft und Bewegungsfreiheit für jeden.© Copyright pd-f

6. Keine Umgewöhnung in der Stadt nötig

Da das E-Bike beim Treten unterstützt, ist das Fahren mit den Rädern (zumindest jüngerer Baujahre) absolut intuitiv. „Etwaig anderes Kurvenverhalten durch höheres Gewicht oder leicht längere Bremswege sind versierten Fahrern im Handumdrehen vertraut“, weiß Matthias Rückerl von Haibike. Vorausgesetzt natürlich, man ist den modernen Stand der Bremsen, Schaltung und Federung gewohnt. Ein wichtiger Grund dafür ist auch:

7. Das Tempo steigt nur leicht

Unterm Strich sind E-Bikes gerade einmal 2,5 km/h schneller unterwegs als Räder ohne Motor. Der Tempounterschied zwischen Fahrrad und E-Bike ist also geringer als die Tempodifferenz der heterogenen Gruppe der Radfahrer.

8. Das E-Bike treibt die Qualität

Das E-Bike hat der Fahrradindustrie einen systemischen Evolutionsschub beschert. Nicht nur müssen Hersteller unter dem thematischen Dach der Maschinenrichtlinie für E-Bikes ganz andere Fertigungsprotokolle beachten –durch den deutlich höheren finanziellen Aufwand bekamen Qualitätsmanagement und internes Controlling einen zentraleren Stellenwert in der Zweiradindustrie. Davon profitiert natürlich auch die Herstellungsgüte der unmotorisiertenRäder.

Die auch dank Elektroantrieb immer beliebter werdenden Lastenräder brauchen zugegebenermaßen mehr Platz im Stadtverkehr, sind aber auch ein wichtiger Baustein der Verkehrswende in der Stadt.© Copyright pd-f

9. E-Bike-fahren ist gesünder als Radfahren

Nur noch Uninformierte halten dem E-Rad vor, es sei ein Vehikel der Faulheit. Denn: „Selbst Sportler nutzen das E-Bike gezielt fürs Training“, macht Philipp Martin von Cannondale deutlich. Der Grund: Der Belastungsbereich beim Sportlässt sich so präzise steuern. Denn natürlich ist Bewegung grundsätzlich wichtig, aber die falsche Ertüchtigung kann auch schaden.

10. Das Beste zum Schluss: Es macht Spaß

Das Fahrrad ist der Deutschen liebstes Freizeitgefährt, denn Radfahren macht einfach Spaß. Der Verführung des Fahrtwinds und der extrem effizienten Art der Fortbewegung kann sich kaum einer entziehen. „Das E-Bike nimmt, wenn man sowill, dem Radfahren das Unangenehme: Berge und Gegenwind lassen sich nun per Knopfdruck entschärfen“, beschreibt Sebastian Marten vom schweizerischen Hersteller MTB Cycletech. Fahrradhändler Ronny Deutscher aus Leipzig erlebt das beste Argument für das E-Bike tagtäglich: „Viele Kunden sind erst mal skeptisch. Die schicke ich ohne viele Worte auf eine Runde um den Block. Kein einziger kommt zurück, ohne über beide Ohren zu strahlen. Das sagt doch alles, oder?“

Die hohe Nachfrage nach hochwertigen E-Bikes treibt den Innovationseifer der Zweiradindustrie und die Qualität ihrer Produkte.© Copyright pd-f

Das Fazit: Rad plus E = Rad plus

Das E-Bike hat alle Vorteile des Radfahrens und verstärkt diese zum Teil noch: Radfahren beugt Krankheiten vor, es schont Gelenke und Rücken, es ist gut für die Psyche, es schont die Umwelt und es ist günstig – und, wie heißt es in der Radler-Hyme „Ich fahr so gerne Rad von Sänger Max Raabe doch so schön, „Radler sind gerade in der Stadt immer zuerst da“.

Höchstgeschwindigkeiten von Elektrofahrrädern: Wie schnell können Sie fahren?

Elektrofahrräder sind eine großartige Möglichkeit, sich in der Stadt fortzubewegen, und sie können praktisch sein, wenn Sie schnell viel zurücklegen müssen. Aber wie schnell kann ein E-Bike fahren? Und was sind die.

Elektrofahrräder sind eine großartige Möglichkeit, sich in der Stadt fortzubewegen, und sie können praktisch sein, wenn Sie schnell viel zurücklegen müssen. Aber wie schnell kann ein E-Bike fahren? Und was sind die Höchstgeschwindigkeiten für verschiedene Arten von E-Bikes? Wir sehen uns einige der schnellsten E-Bikes auf dem Markt an und besprechen, wie Sie Ihre Geschwindigkeit auf einem E-Bike maximieren können.

Die Höchstgeschwindigkeit eines Elektrofahrrads hängt von einigen Faktoren ab, darunter dem Motor, der Batterie und dem Treten des Fahrers. Die meisten Elektrofahrräder haben einen Motor, der bis zu 32 km/h unterstützen kann, aber einige können schneller fahren. Der Akku ist ein weiterer Faktor, der die Geschwindigkeit beeinflusst. Eine größere Batterie ermöglicht es dem Motor, länger und schneller zu laufen, wodurch das Fahrrad schwerer wird. Das Treten des Fahrers beeinflusst auch, wie schnell ein Elektrofahrrad fahren kann. Wenn der Fahrer stark in die Pedale tritt, leistet der Motor mehr Unterstützung, wodurch das Fahrrad schneller fährt. Die durchschnittliche Fahrradgeschwindigkeit beträgt etwa 20 Meilen pro Stunde. E-Bikes können jedoch viel schneller fahren. Die Höchstraten für E-Bikes können von 20 mph bis 28 mph oder mehr reichen.

Ein ist ein Elektrofahrrad, das den Fahrer mit Strom versorgt wie stark sie in die Pedale treten. Je härter der Fahrer in die Pedale tritt, desto mehr Kontrolle erhält er vom Motor. Tretunterstützungsfahrräder eignen sich hervorragend für Fahrer, die während der Fahrt trainieren oder in ihrem eigenen Tempo fahren möchten, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass ihnen die Batterieleistung ausgeht. Im Allgemeinen werden pedalunterstützte E-Bikes eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten. Der Umfang der Nutzung des Fahrzeugs und die Szenarien, in denen es eingesetzt wird, erfordern die Einhaltung der Verkehrsvorschriften

Ein ist eine Art Elektrofahrrad, das die Merkmale eines herkömmlichen Fahrrads kombiniert Fahrrad mit der zusätzlichen Kraft eines Elektromotors. Elektro-Hybridfahrräder haben normalerweise einen Motor, der bis zu 32 km / h unterstützt, und eine Batterie, die dem Motor hilft, länger und schneller zu laufen. Elektro-Hybridfahrräder eignen sich hervorragend für Fahrer, die die Vorteile eines Elektrofahrrads ohne zusätzliches Gewicht und Volumen nutzen möchten.

Sie können ein paar Dinge tun, um Ihre Geschwindigkeit auf einem Elektrofahrrad zu maximieren.

Sicher, dass Sie einen guten Akku haben. Eine größere Batterie lässt den Motor länger und schneller laufen.

Wählen Sie ein Elektrofahrrad mit einem Motor, der bis zu 45 km/h unterstützt. Drittens: Verwenden Sie beim Fahren den Pedalunterstützungsmodus anstelle der Gasmethode. Auf diese Weise können Sie den Motor je nach Stärke des Tretens mit Strom versorgen, wodurch das Fahrrad schneller wird.

Versuchen Sie, in Gebieten mit wenig Windwiderstand zu fahren. Dies wird Ihnen helfen, schneller zu fahren und Batteriestrom zu sparen.

Elektrofahrräder sind eine großartige Möglichkeit, sich in der Stadt fortzubewegen, und sie können von Vorteil sein, wenn Sie schnell viel zurücklegen müssen.

Einige professionelle Fahrer möchten die Geschwindigkeitsbegrenzung weiter erhöhen, damit sie mehr Freude an ihren Fahrten haben; Sie können ein E-Bike wählen, das zu Ihrer Geschwindigkeit passt, je nachdem, wofür Sie es verwenden, aber bitte beachten Sie die Sicherheits – und Verkehrsregeln.

Fahren mit e-bikes

Reden wir von einem e-Bike, dann ist meist das Pedelec (Pedal Electric Cycle) gemeint.

    e-Bikes ohne Anfahrhilfe (bis max. 25 km/h) e-Bikes mit Anfahrhilfe (bis max. 25km/h) schnelle Pedelecs (bis max. 45 km/h)

Beachten Sie folgende Tipps und nutzen Sie Ihre Energie und die des e-Bike-Akkus clever:

    mit gleichmäßigem Pedaltritt bei konstanter Geschwindigkeit sparen Sie Strom.
    spontanes bremsen und wieder beschleunigen führt zu erhöhtem Energieverbrauch. Daher am besten immer besonders vorausschauend fahren und z. B. vor roten Ampeln das Bike am besten ausrollen lassen, statt bis kurz vor der Haltelinie zu beschleunigen.
    Achten Sie auf den richtigen Reifendruck. e-Bikes haben durch Antrieb und Akku ein höheres Gewicht und einen anderen Schwerpunkt als Bikes ohne Antrieb. Besonders in Kurven ist daher der richtige Reifendruck wichtig, damit ein stabiles Fahrverhalten gewährleistet ist. Der richtige Reifendruck modellabhängig und wird u. a. auch direkt auf dem Reifen direkt angegeben.
    mit e-Bikes werden höhere Geschwindigkeiten gefahren und daher sind gut funktionierende Bremsen unabdingbar. In der Regel sind e-Bikes mit Scheibenbremsen ausgerüstet, die wesentlich effizienter bremsen als z. B. herkömmliche Felgenbremsen. Deshalb will richtiges Bremsen mit dem e-Bike auch gelernt sein. Denn auch wenn Sie auf dem Pedelec zum Beispiel in Kurven bremsen, schaltet die Motor-Unterstützung ab und sobald Sie beschleunigen, setzt diese wieder ein – dabei kann es durchaus zu überraschenden Geschwindigkeitsschüben kommen und wenn in solchen Situationen dann wieder bremsen müssen, vergeuden Sie elektrische Energie. Beim e-Bike hingegen läuft der Motor, unabhängig ob Sie bremsen oder nicht, weiter.

Ob Ketten-, Nabenschaltung oder Riemenantrieb – wer die Schaltung beherrscht, kann bei jeder Situation, ob am Berg, in Kurven oder bei Glätte gelassen bleiben. Und wer mit dem e-Bike clever schaltet spart Akku-Energie und steigert somit die Reichweite.

Nachfolgend, was bei den verschiedenen Schaltungen zu beachten ist und welchen praktischen Tipps Sie effizient und sicher unterwegs sind.

Das Schaltwerk und der Umwerfer der des e-Bikes befördern die Kette mechanisch durch seitliches drücken auf das benachbarte Zahnrad. Die Kette rutscht jedoch nur dann geschmeidig auf ein Zahnrad weiter, wenn sie in Bewegung ist und die Pedale getreten werden.

– Bei der sollte man daher sanft weitertreten und den Druck vom Pedal nehmen, bis die Kette auf dem nächsten Zahnrad liegt.

Bei erhöhter oder voller Tretkraft während des Schaltvorganges kann die Kette durch den hohen Druck abspringen oder reißen. Bei der, muss dagegen der Tretvorgang sogar kurz unterbrochen werden, um zu schalten.

Auf ein sollten Sie möglichst verzichten, denn wenn man zu stark in die Pedale tritt und dabei schaltet, kann die Kette des e-Bikes bei starkem Druck reißen oder von den Zahnkränzen springen.

Wenn der Druck zum Schalten jedoch kurz von den Pedalen genommen wird oder bei der Nabenschaltung sogar der Tretvorgang unterbrochen wird, bleibt man bei bereits zu geringer Geschwindigkeit womöglich stehen. Hier ist dann in beiden Fällen ist die Bergauf-Fahrt schon mal jäh unterbrochen.

Es ist daher bei jeder Schaltungsvariante ratsam, vorausschauend zu fahren, im Voraus zu überlegen, in welchem Gang der Berg hochfahren werden soll – damit auf ein Schalten möglichst verzichtet werden kann. Sollte trotzdem ein Gangwechsel nötig sein. diesen dann möglichst auf einem vornehmen.

Neben den üblichen Gängen, können Sie beim e-Bike anhand verschiedener Fahrmodi einstellen, wie stark die Motorunterstützung sein soll. Achten Sie auch hier darauf, dass Sie nicht ausschließlich in der höheren Stufe fahren und daher oft zu schnell werden. Denn so müssen Sie evtl. auch häufiger bremsen und das kostet Strom!

Mit möglichst konstanter Geschwindigkeit kommen Sie entspannt und mit ausreichender Akkuleistung ans Ziel.

E-Bike: gesund oder doch eine Gefahr?

Während viele Städte versuchen, die Autofahrer zu reduzieren und sich mehr den Fahrradfahrern anzupassen, werden gleichzeitig auch mehr Fahrräder verkauft. Ganz vorne mit dabei: E-Bikes. Diese Fahrräder verfügen über einen Akku und einen Elektromotor und erleichtern dem Fahrer damit die Fortbewegung. Zunächst könnte man annehmen, dass dies insgesamt eine positive Entwicklung ist. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, sorgt bei den Radfahrern für mehr Bewegung, gleichzeitig ist es die umweltfreundlichere Fortbewegung. Auf den ersten Blick profitieren davon also gleich mehrere Seiten.

E-Bikes bringen aber nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch bestimmte Gefahren. Zudem sind sie nicht für jeden geeignet. Wie so oft hat also auch der Anstieg der E-Bike-Fahrer Vor – und Nachteile.

Grundsätzlich gibt es E-Bikes in zwei Varianten. Einerseits die Ausführung, die den Fahrer bei einer Geschwindigkeit von bis zu 25 Stundenkilometern unterstützt. Trotz der Hilfe des Elektromotors muss man nach wie vor selbst in die Pedale treten. Gerade bei Steigungen macht der Motor aber das Vorankommen deutlich leichter. Auch längere Strecken lassen sich so besser fahren, ohne zu schnell zu ermüden.

Eine zweite Variante, die S-Pedelecs, werden bis zu 45 Km/h schnell. Für diese Ausführung braucht man jedoch ein Kennzeichen und eine Versicherung, auf Radwegen darf man damit nicht mehr fahren.

Obwohl bei einem E-Bike die Anstrengung durch den Motor gemindert wird, haben diese Fahrräder positive Effekte auf die Gesundheit. Die Unterstützung durch den Motor kann dafür sorgen, dass das Fahrrad öfter genutzt wird und auch längere Strecken damit gefahren werden. Gerade Menschen, die weniger gut trainiert sind, können so vom E-Bike profitieren, denn sie treiben Sport und können allmählich fitter werden, ohne sich gleich zu überfordern und die Lust daran zu verlieren. Auch Menschen, die sich lange mit dem Rad fortbewegt haben, deren körperliche Fitness mit der Zeit aber nachgelassen hat, beispielsweise Senioren, können mit einem E-Bike länger im Sattel bleiben.

Dass der Motor unterstützt, verringert zwar den Trainingseffekt. Umgekehrt ist es aber immer noch besser, sich mit dem Fahrrad fortzubewegen, weil man weiß, dass man sich durch den Motor weniger anstrengen muss, als z. B. das Auto zu nehmen. So können die E-Bikes durchaus für mehr Bewegung sorgen und damit für eine gesündere Lebensweise.

Umgekehrt stecken in den E-Bikes aber auch diverse Gefahren. So ließ sich in den letzten Jahren ein Anstieg der Unfälle verfolgen, bei denen E-Bikes beteiligt waren. Zwar nimmt die Anzahl der Elektro-Räder zu und wenn sich mehr E-Bikes auf den Straßen befinden, ist es logisch, dass sie auch öfter in Unfälle verwickelt sind. Doch wenn man die Daten so umrechnet, die Unfälle mit dem normalen Fahrrad und die Unfälle mit dem E-Bike verhältnismäßig vergleichbar werden, sind die E-Bikes gefährlicher. Dabei steigt auch die Anzahl der Unfälle ohne Beteiligung weiterer Personen. Anders ausgedrückt: Es geht nicht nur darum, dass zum Beispiel Autofahrer im Stadtverkehr die Elektro-Fahrräder übersehen, auch dass Fahrer von Elektro-Rädern ganz ohne äußere Einflüsse schwer stürzen, kommt immer häufiger vor.

Unfallforscher sehen die Ursache vor allem darin, dass die Geschwindigkeit vom Fahrer unterschätzt wird. Wenn man schon längere Zeit häufig mit dem Rad unterwegs war und daran gewöhnt ist, hat man ein wesentlich besseres Gefühl für das E-Bike. Gerade Neueinsteiger, die sich nach Jahren ohne Fahrrad nun an ein E-Bike trauen, weil sie sich die unterstützte Art der Fortbewegung vorteilhafter vorstellen, sind jedoch schlicht ohne Übung.

Das Unterschätzen der eigenen Geschwindigkeit trifft vor allem bei Senioren noch auf eine längere Reaktionszeit. Mit zunehmendem Alter braucht man schlicht länger, um Gefahren einzuschätzen und richtig zu reagieren. Gerade Senioren sind aber auch deswegen besonders gefährdet, weil Unfälle für sie gefährlicher sind als für jüngere Menschen.

Die Unfallgefahr ist mit einem E-Bike insgesamt tatsächlich höher als mit einem gewöhnlichen Fahrrad. Deswegen ist es wichtig, sich mit dem Elektro-Rad erst richtig vertraut zu machen und schon einige Kilometer gefahren zu sein, beispielsweise auf einem Übungsplatz, bevor man sich auf die Straße begibt.

Wovon hängt der Kalorienverbrauch beim E-Bike fahren ab?

Es ist ein hartnäckiges Vorurteil gegenüber E-Bikern: Sie müssten sich im Vergleich zu anderen Radlern kaum anstrengen und verbrennen nur wenig Kalorien. Aber selbst mit Elektromotor verbrennst du genügend Kalorien beim Radfahren. Der Kalorienverbrauch auf deinem E-Bike bzw. Pedelec hängt dabei von zahlreichen Faktoren ab:

– Wie viel Kraft wendest du auf, um in die Pedale zu treten? Mit der Intensität steigt auch die Kalorienverbrennung beim E-Bike Fahren.

– Wie viele Kurbelumdrehungen schaffst du in einer bestimmten Zeit? Trittst du entspannt in die Pedale, oder gibst du Vollgas?

– Je schneller du fährst, desto mehr musst du dich anstrengen. Damit steigt auch dein Kalorienbedarf und Leistungsumsatz auf dem Rad.

– Dein Körpergewicht, beziehungsweise das Systemgewicht deines Rades, beeinflussen den Kraftaufwand. Je höher das Gesamtgewicht, desto mehr Kalorien verbrennst du bei bestimmten Geschwindigkeiten oder Trittfrequenzen.

– Je mehr Muskelmasse arbeitet, desto höher ist der Grundumsatz. Dies bedeutet, dass mit mehr Muskeleinsatz die Kalorienverbrennung beim E-Bike Fahren steigt. In unserem Blog findest du Tipps, wie du den Muskelaufbau für den Radsport gezielt unterstützt.

– Strecken mit vielen Höhenmetern sind anstrengender als ebene Radwege und fördern so auch den E-Bike Kalorienverbrauch.

Deines E-Bike Motors – Je niedriger du die Unterstützungsstufe deines E-Bikes einstellst, desto mehr eigene Energie und somit Kalorien verbrauchst du. Der Kalorienverbrauch auf dem E-Bike ist zum Beispiel im Eco Mode höher als beim Fahren mit einer stärkeren Unterstützungsstufe.

Wie lässt sich der Kalorienverbrauch mit dem E-Bike berechnen?

Eine pauschale Berechnung des Kalorienverbrauchs beim Fahrrad – bzw. E-Bike Fahren ist leider schwer anzugeben. Zu viele Faktoren (siehe oben) haben Einfluss auf die Höhe des Kalorienumsatzes. Die Mittelwerte für Erwachsene beim Fahrradfahren können deshalb pro Stunde zwischen 200 und 600 Kalorien (kcal) pro Stunde schwanken. Der durchschnittliche Kalorienverbrauch mit dem E-Bike oder Fahrrad unterscheidet sich nochmals zwischen Männern und Frauen. Dies liegt an Unterschieden in Muskelmasse und Eigengewicht.

Nutzt du ein E-Bike mit Motorunterstützung ist die Trainingsbelastung geringer. Somit sinkt auch der Kalorienverbrauch im Vergleich zu einem Rad ohne Elektromotor. Trotzdem ist ein E-Bike ideal, wenn du gelenkschonend Gewicht verlieren möchtest. Sportmediziner und Studien zum Kalorienverbrauch auf dem E-Bike gehen bei einer moderaten Belastung von 160 bis 300 Kalorien (kcal) pro Stunde als Richtwert aus. Auch auf dem E-Bike unterscheidet sich der Kalorienbedarf nach Gewicht: ein Mensch mit 90 Kilogramm Eigengewicht liegt deutlich näher an der 300 kcal-Marke als eine leichtere Person. Mit 65 bis 70 Kilogramm rechnest du eher mit etwa 200 kcal pro Stunde.

Kann ich mit dem E-Bike besonders gut abnehmen?

Das E-Bike bietet eine hervorragende Möglichkeit, um effektiv und gelenkschonend abzunehmen. Du kannst je nach Gewicht und Anstrengungsgrad zwischen 100 bis 600 Kalorien (kcal) pro Stunde verbrennen. Die Unterstützungsstufen des Motors können individuell an die Muskelkraft angepasst werden. So kannst du einfach mit dem Training starten und dich langsam steigern. So stärkst du schonend deine Muskeln und kannst den Kalorienverbrauch auf dem E-Bike nach und nach anpassen. Wenn du beispielsweise weniger Unterstützung vom Motor benötigst, erhöht sich der Kalorienverbrauch beim E-Bike Fahren automatisch.

Darin liegt auch der große Vorteil an der Fettverbrennung mit dem E-Bike: die Motorleistung beim E-Bike-Fahren lässt sich an jede körperliche Verfassung anpassen. Ein E-Bike ist für Menschen jeden Alters ideal, um Fitness und Ausdauer zu steigern. Insbesondere, wenn du dein Training mit einer gesunden Ernährung kombinierst.

Ein weiterer Vorteil zum Abnehmen mit dem E-Bike: Die Motorunterstützung steigert nachweislich die Motivation. Viele schätzen den Gedanken im Hinterkopf, dass du im Fall der Erschöpfung dank Tretunterstützung leichter wieder nach Hause kommst. Studien belegen, dass Radfahrer mit einem E-Bike 60% mehr Zeit auf dem Fahrrad verbringen. Wenn das kein guter Antrieb ist!

Welche positiven Effekte auf deine Gesundheit hat das E-Bike-Fahren noch?

Neben dem Verbrennen von Kalorien und Gewichtverlust hat das E-Bike-Fahren weitere positive Effekte auf deine Gesundheit:

Die Hemmschwelle Fahrrad zu fahren ist mit einem E-Bike um 60 % geringer, sodass du automatisch häufiger in Bewegung bist.

E-Bike Fahren in der Sonne regt die Vitamin-D Produktion an, die das, den Geist und die Knochen stärkt

Positive Effekte vom E-Bike auf das Herz-Kreislauf-System

Bewegung ist gut für das Herz-Kreislauf-System und da macht das E-Bike fahren keine Ausnahme. Regelmäßiger gehört zu den optimalen Möglichkeiten, sich vor Herzerkrankungen zu schützen und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Wenn du unter Herzbeschwerden leidest, solltest du mit deinem Arzt sprechen. Frag ihn, ob und in welcher Form E-Bike fahren für dich gut ist. Es bietet sich in solchen Fällen an einen Pulsmesser zu nutzen, um die Herzfrequenz zu überwachen.

Muskelaufbau & Kondition durch Bewegung mit dem E-Bike

Das E-Bike bietet eine tolle Möglichkeit, um Muskeln aufzubauen und deine Kondition zu verbessern. Wichtig ist dabei, dass du nicht ausschließlich im „Power-Modus“ des Motors fährst. Ein leichtes Maß an Anstrengung beim Fahren hat positive Auswirkungen auf deine Muskeln und das Herz-Kreislaufsystem. Besonders lange Fahrten eignen sich dazu, deine Kondition bei moderater Herzfrequenz zu stärken. Dabei kannst du dich auf eine höhere konzentrieren und mit etwas weniger Kraftaufwand mehr Kurbelumdrehungen machen. Dies fördert die Durchblutung in deinen Beinen und trägt zum Muskelaufbau bei.

Stressabbau mit dem E-Bike: Eine Wohltat für Körper und Geist

Bewegung, frische Luft und Sonnenlicht – drei Zutaten für einen entspannten Körper und Geist. Wer sich draußen an der frischen Luft bewegt, ist nachweislich entspannter und besser gelaunt. Dies gilt natürlich für die Freizeit, aber auch beispielsweise für den Arbeitsweg. Wer vor dem Büroalltag einige Kilometer auf dem Fahrrad oder Pedelec zurücklegt, startet besser in den Tag. Du profitierst von Ausgeglichenheit und mehr Energie. Hinzu kommen positive Faktoren für die eigene Gesundheit. Diese sorgen im Umkehrschluss nicht nur für weniger Kilogramm, sondern auch für ein besseres Körpergefühl und mehr Lebensfreude.

E-Biking

Das Radfahren mit elektronischer Unterstützung erfreut sich zunehmender Beliebtheit – nicht nur aufgrund der umweltfreundlichen Alternative zum PKW, sondern auch in der Freizeitgestaltung bei Fahrradtouren: Längere Strecken verlieren auch für Ungeübte ihren Schrecken, wenn man auf Unterstützung beim Treten zählen kann.

Natürlich sind E-Biker im Heinsberger Land immer herzlich willkommen. Denn die Region bietet nicht nur ein ausgezeichnetes Radwegenetz in attraktiver Landschaft, sondern auch diverse, gut positionierte Ladestationen für Ihre Elektroräder.

: Der Begriff „Elektrorad“ beinhaltet verschiedene Kategorien elektrisch unterstützter Räder. Zum einen gibt es die sogenannten „Pedelecs“ (Pedal Electric Cycle) in verschieden schnellen Ausführungen. Der am oder im Rahmen eingebaute Akku unterstützt den Fahrer beim jedem Tritt in die Pedale. Dadurch können Radler ohne große Anstrengungen schneller und weiter fahren. Pedelecs sind rechtlich dem Fahrrad gleichgestellt. Das heißt, es dürfen alle Fahrradwege mit ihnen befahren werden. Eine Helmpflicht gibt es nicht, ebenso wenig eine Altersbeschränkung. Da man mit den Gefährten leise und flott unterwegs ist, ist jedoch besondere Vorsicht vor allem auf kombinierten Rad/Gehwegen geboten. Allgemein empfohlen wird die Fahrt mit dem Pedelec ab 14 Jahren.

Unter einem E-Bike im engeren Sinne versteht man ein Rad, das völlig ohne Treten mit einem Hilfsmotor angetrieben werden kann – ähnlich dem Elektromofa. Sie gibt es in verschiedenen Ausführungen vom Kleinkraftrad mit geringer Leistung (bis 20 km/h) bis zu Rädern, die 45 km/h erreichen. Verkehrsrechtlich gibt es hier mehr zu beachten. Kleinkrafträder mit geringer Leistung dürfen nur auf Radwegen fahren, wenn es das Zusatzschild „Mofas frei“ erlaubt. Einbahnstraßen, die für Radfahrer in Gegenrichtung frei sind, dürfen nur vom klassischen Drahtesel und Pedelecs entgegen des üblichen Verkehrs befahren werden. Diese Unterschiede gelten auch für Waldwege, für Radfahrer freigegebene Fußgängerzonen und Fahrradabstellanlagen. E-Bikes mit geringer Leistung brauchen ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und ihre Fahrer eine Mofa-Prüfbescheinigung.

Ausführlichere Infos zu Eigenheiten und Unterschieden sowie rechtliche Hinweise zu Elektrorädern hält der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) auf seinen Seiten bereit.

Daumen hoch für Daumengas

Mit dem eflizzer E-Bike Daumengas fahren Sie bis zu 20 km/h ohne in die Pedale zu treten – wie auf einem Kleinmotorrad. Auf längeren Strecken können Sie zwischendrin eine Strampelpause machen und der Motor übernimmt die Arbeit für Sie. Ausgeruht, können Sie wieder kräftig in die Pedalen treten.

Daumengas an und los!

Sie stehen an der Ampel und es wird Grün? Mit dem Daumengas beschleunigen Sie rasch und einfach und können auf freier Bahn wieder strampeln. So sind Sie schneller und halten andere Verkehrsteilnehmer nicht auf.

Anlauf für die Steigung

Sie müssen den Berg hoch und haben es verpasst den nötigen Anlauf zu holen? Beim Anfahren am Berg kann das Handgas helfen, indem Sie es drücken, während Sie auf einen tieferen Gang wechseln und dann kraftvoll den Berg hochstrampeln.

Geschmeidig durch den Verkehr

Das tolle am Daumengas ist die feine Dosierbarkeit der Motorenunterstützung. Mit dem eflizzer gleiten Sie geschmeidig durch den dichtesten Feierabendverkehr, enge Kurven oder chaotische Baustellen.

Daumengas lenkt weniger ab

Müssen Sie sich mal mehr auf eine neue Strecke oder eine unüberschaubare Kreuzung konzentrieren, geht Vorausdenken – ohne gleichzeitig in die Pedale zu treten – einfacher.

Bequemlichkeit ist eine Wahl

Das Daumengas gibt Ihnen die Möglichkeit für mehr Abwechslung beim E-Bike-Fahren und wenn Sie lieber immer strampeln, dann benutzen Sie ihn einfach nicht. Aus eigener Erfahrung können wir aber sagen: es ist viel schöner und praktischer mit dem Handgas und wenn man es mal hat, will man es nicht mehr missen.

E-Bike mit Daumengas

Mit allen eflizzer E-Bikes und E-Falträdern können Sie auf drei Arten fahren:

    Mit einem Gasgriff wie ein Kleinmotorrad (20 km/h) Mit Tretunterstützung wie beim klassischen E-Bike (bis 25 km/h) Ohne Motorunterstützung wie ein normales Fahrrad

Zuzanna arbeitet seit Mai 2022 für eflizzer als Content Managerin. Auch davor hatte sie ein E-Bike, liebt es heiss und fährt damit vor allem in der Stadt Zürich: zur Arbeit, in der Freizeit und für Ausflüge ins Grüne.

3 Idee über “ Daumen hoch für Daumengas ”

Hallo Zuzanna, Einen Vorteil würde ich noch hinzufügen, und zwar die Sicherheit. An einer belebten Kreuzung bedeutet eine schnelle Anfahrt mittels Gashebel rasches Gleichgewicht und weiterfahren. Seit Jahren fahre ich ein Liegefahrrad, selbst umgebaut als E-Bike mit Gashebel. Ich überlege jetzt umzusteigen auf einer ihrer Modelle und deshalb folgende Frage. Bei meinem Gashebel gefällt mir eine Sache nicht so gut (vor allem bei Steigungen). Ich benutze den Gashebel und fange irgendwann an in die Pedale zu treten, sobald ich den Gashebel danach loslasse, gibt es eine kurze Motorpause beim Umschalten vom Gasantrieb auf Pedal antrieb. Ist das bei ihren Fahrrädern ebenfalls, oder ist der Übergang fließend, ohne Unterbrechung der Unterstützung?

Lieber Wim, danke für deinen geschätzten Input. Bei den eflizzern ist der Übergang fliessend. Gerne kannst Du das bei uns auch austesten bei einer Probefahrt. Liebe Grüsse, Zuzanna

Lieber Wim, danke für deinen geschätzten Input. Bei den eflizzern ist der Übergang fliessend. Gerne kannst Du das bei uns auch austesten bei einer Probefahrt. Liebe Grüsse, Zuzanna

EBikes

Aufgrund der diversen Antriebssysteme, Akkus und Fahrradtypen bieten Elektro-Fahrräder einige interessante Einsatzmöglichkeiten für Radfahrer.

Es gibt für nahezu jeden Einsatszweck auch ein passendes Pedelec. Von einer gemütlichen Tour bis zum Einsatz im Bikepark kann alles auch mit Motorunterstützung erfolgen.

Der Mittelmotor – wie von Bosch – vermittelt von unserer Seite von den drei Antriebssystemen (Front-, Heck – und Mittelmotor) am ehesten das Gefühl vom Fahrradfahren. Die direkte Kraftübertragung auf das Pedal und der günstige Schwerpunkt des Mittelmotors sind klare Vorteile beim Handling des Pedelecs und vermitteln ein super Fahrgefühl. Bei vielen Modellen von Stevens und Centurion ist der Akku ebenfalls in der Mitte des Rades angebracht, welches einen weiteren Vorteil beim Handling mit sich bringt.

Das sportliche Fahren kann jeder selbst bestimmen. Je nach Unterstützungsstufe wird mehr oder weniger Tretunterstützung vom Motor auf das Fahrrad zugelassen.

Sowohl die Stevens als auch die Centurion Pedelecs überzeugen in jeder Preisstufe durch eine sinnvolle Komponentenzusammenstellung. So können die Räder auch ohne Unterstützung sehr leicht gefahren werden.

Sind Fahrräder mit elektronischer Fahrunterstützung. Der Hilfsmotor springt an, wenn der Radfahrer in die Pedale tritt. Ein verstellbares Bedienteil regelt dabei die einzelnen wählbaren Unterstützungsmodi. Die Motoren von Pedelecs sind auf eine Leistung von 250 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h begrenzt und somit ist es im rechtlichen Sinne ein Fahrrad und kein Kraftfahrzeug. Wer schneller fahren möchte, kann dies tun, durch eigenständiges Pedale-Treten ohne Unterstützung.

Fährräder über 25 km/h, sogenannte unterliegen der Versicherungspflicht und sind rechtlich Kraftfahrzeuge.

Sind die dritte Kategorie der elektrischen Fahrräder, vergleichbar mit einem Mofa. Mittels Drehgriff oder Schaltknopf lässt sich das E-Bike mit Hilfe des Elektroantriebes (max. 500 Watt/ 20 km/h) auch ohne in die Pedale zu treten, fahren.

Ein rein elektrischer Fahrbetrieb (max. 6 km/h) ermöglicht das Anfahren am Berg oder ein Schieben des E-Bikes/ Pedelecs mit Motorunterstützung.

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Wer noch nie ein E-Bike getestet hat, ist meist skeptisch. Wer schon einmal eine Probefahrt auf einem Elektrofahrrad hinter sich gebracht hat, will meist mehr. Wer ein E-Bike sein Eigen nennt, will es meist nicht mehr hergeben. Sind E-Bikes nur ein Trend oder Mobilitätskonzept der Zukunft? Lesen Sie unsere Antwort auf die 5 häufigsten E-Bike Vorurteile. 1. E-Bikes sind was für Alte & Gebrechliche! Kaum ein Vorurteil hält sich so hartnäckig, wie ein vermeintlicher Zusammenhang zwischen Alter bzw. körperlicher Fitness und dem Fahren eines E-Bikes. Nur wer gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe ist, darf auf ein E-Bike steigen. Und wer draufsitzt, ist automatisch gebrechlich. Absoluter Quatsch! Zwar kann die elektrische Antriebshilfe eines Elektrofahrrades helfen, körperliche Schwäche auszugleichen. Wer sich jedoch bei voller Gesundheit auf ein E-Bike setzt, der wird sich wundern, wie rasant und sportlich er mit dem Elektromotor unterwegs ist. Außerdem: Wer die Spitzengeschwindigkeit ausreizen will, muss ganz schön in die Pedale treten. Das führt uns direkt zum E-Bike Vorurteil Nr. 2. 2. E-Bikes fahren doch von allein! Beseelt von Erinnerungen an die gute alte Velosolex meinen viele, auf einem E-Bike führe man wie auf einem Mofa ganz ohne zu treten mit reiner Motorleistung. Dies ist bei den meisten Pedelecs nicht der Fall. Beim Großteil der angebotenen E-Bike Modelle setzt der Elektromotor erst mit der Tretbewegung des Fahrers ein. Entsprechend setzt die Unterstützung aus, sobald der Fahrer das “pedalieren” unterbricht. Einige Modelle verfügen über eine sogenannte Anfahr – oder Schiebehilfe. Diese bringt das Zweirad auch ohne Tretbewegung vorwärts, allerdings nur bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h. Wer dann nicht mitstrampelt, wird lange brauchen, bis er am Ziel ist. 3. E-Bikes sind lahm! Wer das behauptet, hat in den letzten Jahren keine einzige Probefahrt auf einem Elektrofahrrad unternommen und sollte mit unserer Suche schnell den nächsten E-Bike Händler ausfindig machen. Ein “Pedelec” unterstützt seinen Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Mit dieser Spitzengeschwindigkeit und der flotten Beschleunigung lässt man die meisten Radfahrer im Stadtverkehr schonmal an der Ampel stehen. Ein schnelles Pedelec (“S-Pedelec”) unterstützt seinen Fahrer sogar bis zu 45 km/h und ist damit für viele Strecken eine echte Alternative zum Motorroller oder Auto. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit ist das Tragen eines Helms empfehlenswert und eine Mofa-Profbescheinigung (oder höherer Führerschein) Pflicht. Wer mit seinem S-Pedelec den Berufsverkehr bezwingt, ist in Windeseile und mit einem Gefühl tiefster Genugtuung daheim. 4. E-Bikes haben keine Reichweite! Wieder falsch. Wie das Deutsche Mobilitätspanel der Uni Karlsruhe errechnet, legt der durchschnittliche deutsche Radfahrer etwa 70 Kilometer pro Woche mit dem Rad zurück. Gutes Wetter vorausgesetzt, versteht sich. Diese Reichweite erzielen die meisten Qualitäts-E-Bikes locker mit einer einzigen Akkuladung. Die meisten Smartphones müssen also häufiger an die Steckdose. Mit Spitzenreichweiten von über 100 km muss man auch auf längeren Touren keine Angst haben, dass einem plötzlich der Saft ausgeht. Fahrrad und Meer Tip: Fragen Sie bei uns nach der Möglichkeit, ein Rad für einige Tage (z. B. über das Wochenende) auszuleihen und machen Sie den Härtetest. Wir können Sie außerdem beraten, wie sie die optimale Leistung aus Ihrem E-Bike Akku kitzeln. 5. E-Bikes sollten Energie aus der Tretkraft zurückgewinnen. Häufig wird von E-Bike Einsteigern die Frage nach der sogenannten “Rekuperation”, also der Rückführung von Tretenergie zur Ladung des Akkus, gestellt. Wenngleich technisch möglich, lohnt dieser Mechanismus bei Elektrorädern nicht. Zur effektiven Ladung eines Akkus ist Masse und Geschwindkeit notwendig. Die Masse eines Radfahrers (+ Rad) reicht in der Regel nicht aus, um die Spannung aus der Steckdose zu erzeugen – geschweige denn zu ersetzen. Da der Effekt so verschwindend gering ist, verzichten die Hersteller darauf, die Rekuperations-Technik in Elektrorädern zum Einsatz zu bringen. Aber: Wie unter 4. bereits festgehalten, reicht die Leistung eines Akkus für den normalen Radfahrer locker aus. Wenn sie noch mehr Fragen haben kommen sie zu Fahrrad und Meer und wir werden ihnen jede ihrer Fragen beantworten.

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