Laden Elektrofahrräder den Akku auf während man in die Pedale tritt

Sozialverband VdK Deutschland e. V.

Fahrradtouren können anstrengend und schweißtreibend sein. Wer lange Entfernungen zurücklegen oder steile Anstiege bewältigen möchte, braucht viel Ausdauer und Muskelkraft. Der Fahrspaß bleibt da oftmals auf der Strecke. Für Motivations – und Energieschübe sorgen sogenannte Pedelecs. Bei dieser modernen Elektrorad-Variante unterstützt ein mit Akku betriebener Hilfsmotor den Fahrer – aber nur dann, wenn dieser auch selbst in die Pedale tritt.

Immer noch sportlich

Kaufen sollte man ein Pedelec unbedingt im Fachgeschäft, das seinen Kunden neben einer kompetenten Beratung auch die Möglichkeit bietet, das gewünschte Rad vor Ort zu testen. Für ein empfehlenswertes Modell müsse man mit einem Preis von mindestens 1400 Euro rechnen, räumt Huhn ein. „Mit einem Pedelec aus dem Baumarkt für 800 Euro wird aber kein Kunde glücklich.“

Was den Akku betrifft, sind Modelle mit moderner Lithium-Ionen-Technologie (Li-Ion) die erste Wahl. Diese Batterien lassen sich auch halbleer nachladen und verlieren nicht so schnell ihre Leistungskraft. Ist der Akku vollgeladen, bietet er in der Regel Strom für eine Tagestour mit einer Länge von bis zu 50 Kilometern und mehr. „Die Reichweite des Akkus hängt aber von vielen Faktoren ab“ , erklärt Roland Huhn. „Generell gilt: Wird der Hilfsmotor während der Fahrt stark beansprucht, wird auch viel Strom verbraucht.“ Wer seinen kleinen Helfer also ständig mit voller Leistung zuschaltet, nur in hügeligem Gelände unterwegs ist oder viele Pfunde in den Sattel bringt, muss damit rechnen, dass sein Pedelec-Akku nicht ganz so lange durchhält. Aufgeladen werden die Akkus mit einem separaten Ladegerät. Der Ladevorgang dauert dann meist eine ganze Nacht. Gegen Aufpreis gibt es im Handel aber auch Schnellladegeräte.

Https://www. vdk. de/deutschland/pages/27419/fahrradspasz_mit_muskelkraft_und_motorschub

FAQ – Was ich über e-bikes wissen muss

E-bike ist die Kurzform für Elektrofahrrad. Englisch: electric bicycle oder auch electric bike. Dank eines Antriebssystems, einem Akku und einer Steuereinheit wird das herkömmliche Fahrradfahren durch zusätzliche Unterstützung vereinfacht.

Ein Pedelec ist hingegen ein Elektrofahrrad, bei dem der Motor nur dann läuft, wenn man auch in die Pedale tritt. Der Begriff Pedelec ist eine Verschmelzung der Worte PedAl EleCtric CYcle.

In der Fahrradbranche wird e-bike aber oft auch als Oberbegriff für alle Arten von elektrisch unterstützten oder angetriebenen Fahrrädern verwendet.

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Wie schnell fährt ein e-bike?

E-bikes unterstützen den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 h/km.

Wie funktioniert ein e-bike?

Im Tretlager des e-bikes befindet sich ein integrierter Drehmomentsensor, der deine Tretkraft misst. Diese wird, je nach eingestelltem Unterstützungsmodus, durch den Drehmomentsensor verstärkt. Je höher der Gang bzw. je höher die Tretkraft, desto mehr Schub erhält der Motor – aber nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 Stundenkilometern; danach schaltet er sich automatisch ab.

Wie weit komme ich mit einem Akku?

Das lässt sich nur schwer beantworten, da viele Faktoren mit im Spiel sind. Hersteller geben auch über 200 km an, doch die Reichweite eines Elektrofahrrads hängt von der Fahrweise ab, dem Streckenprofil, dem gewählten Unterstützungsgrad, dem Fahrergewicht und der Außentemperatur (je kälter es ist, desto weniger weit reicht der Akku). Außerdem: Je mehr Kapazität die Batterie hat, sprich Wh (= Wattstunden), desto weiter kann man damit fahren. Die Akkus haben nur eine begrenzte Lebensdauer: Die Angaben auf dem derzeitigen Markt besagen, dass sie um die 1.000 Ladevorgänge halten.

Tipp: Für alle, die längere Radtouren lieben bzw. wissen, dass es auf den gewählten Strecken keine Auflademöglichkeiten gibt, empfiehlt sich der Kauf eines zweiten Akkus.

Wie lange braucht es, den Akku zu laden?

Ein neuer Lithium-Ionen-Akku erreicht seine volle Kapazität erst nach mehreren Vollladezyklen. Zu beachten gilt, dass er bei den ersten drei Vollladezyklen vollständig leer gefahren werden muss. Die Ladezeit variiert je nach Typ.

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Wie steht es mit dem e-bike Betrieb bei Kälte?

Die Technik ist kälteresistent. Allerdings mögen Lithium-Ionen-Akkus keinen Frost. Die ideale Lade – und Lagertemperatur für Akkus liegt bei 10-20° Celsius, deutlich tiefere Bereiche können den Akku schädigen. Allerdings: Mit einem zimmerwarmen Akku kann man auch bei Frost fahren; die Wärmeentwick­lung während der Fahrt genügt, um die nötige Betriebs­temperatur zu halten. Wichtig ist, dass der Akku während eines Stopps nicht auskühlt.

Wie viel mehr wiegt ein e-bike?

Alle Bauteile zusammen, die ein e-bike ausmachen und die es von einem normalen Fahrrad unterscheiden, wiegen zusammen etwa 7 bis 10 kg.

Darf man bei Regen fahren?

Kein Problem, das e-bike kann man auch bei Regen benutzen, da die Komponenten alle entsprechend geschützt sind. Zu vermeiden sind jedoch Wasserdurchfahrten, bei denen die Motorkomponenten unter Wasser stehen.

Wie wäscht man ein e-bike?

Genauso wie ein normales Bike. Die Zutaten sind: Eimer mit warmem Wasser und Spülmittel, Bürste, Zahnbürste, mehrere Lappen, Schwamm, Fahrradöl und Kettenreiniger. Das Abspülen mit einem klassischen Gartenschlauch ist kein Problem. Bei Verwendung eines Hochdruckreinigers soll man die Motorbauteile und die Lager nicht direkt abspritzen.

Https://my. sportler. com/gut-zu-wissen-ueber-e-bikes/page/9/

Zeitlose Bikes und Pedelecs

Utopia Velo & Pedersen Fahrradmanufaktur stellen einzigartige Räder
Mit Stahlrahmen aus 25CrMo4 mit langem Radstand her.

Infos zur Pedelec-Technik

Daten und Garantie

Mit zwei Akkus

Der gewünschte Akku muss am Kippschalter angewählt werden.

Akku Spannung + Kapazität

Akku Reichweite* + Ladezeit

Akku Hersteller + Garantie

Van Raam, Varsseveld NL, Garantie 2 Jahre. Service von Utopia.

Akku vom Fahrrad abnehmen und bei Raumtemperatur lagern. Nach spätestens 3 Monaten ohne Aktivität wieder aufladen. Zwischenladen ist gut für die Akkuzellen. Die ideale Ladekapazität bei längerer Lagerung sind 60-80%.

Akku-Halterungen sind seitlich im Utopia-Träger integriert. Hier ist auch die Kontaktstelle zum Controller.
Das Schloss ist kein Diebstahlschutz, es verhindert das Runterfallen des Akkus bei unebenen Strecken.
Die Schiene unten am Gepäckträger ist einstellbar und muss bei Höhentoleranz des Akkus nachjustiert werden.
Ein wackeln des Akkus muß sofort durch Nachstellung in der Schiene abgestellt werfden, sonst werden die Kontakte auf dauer beschädigt.

Am Display sind: Ein/Aus-Taste, Tasten für die 3 Motorstufen, Start – und Schiebehilfe, Batteriestandsanzeige. Folgende Warnhinweise erscheinen: Dauerblinken des Ladestandsanzeigers bei Überwärmung;
Blinken aller Lichter bei Ausfall des Systems durch Kabelschaden, Lösung von Steckverbindungen, Sensorfehler.
Ab Display Version V4 mit Bluetooth-Funktion, kann damit Kontakt zum Smartphone aufnehmen.

Https://www. utopia-velo. de/pedelec/infos-zur-pedelec-technik

Beginn der Zweiradsaison
Brandgefahr bei Fahrradakkus

Früher wurde ein Fahrrad mit reiner Muskelkraft durch Treten in die Pedale in Bewegung gesetzt. Heute wird sein großer Bruder das E-Bike per Elektromotor mit Lithium-Ionen-Akkus angetrieben. Die motorisierte Unterstützung zaubert dem Radler auch bergauf ein entspanntes Lächeln ins Gesicht.

Und immer mehr Deutsche kaufen E-Bikes wie die folgende Grafik zeigt. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) rechnet langfristig mit einem Marktanteil von 35 Prozent im Zweiradmarkt.

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Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Das Institut für Schadenverhütung (IFS) warnt jedoch davor, dass es immer wieder zu Bränden durch die Akkus von Elektrofahrrädern kommt. Die Ursachen lassen sich unter der Überschrift Kälte, Hitze und Handhabungsfehler zusammenfassen. Die Energiespeicher sind zwar im Allgemeinen sicher, jedoch anfällig für technische Defekte. Diese können zum Beispiel durch mechanische Beschädigungen, niedrige Temperaturen oder Tiefentladungen (Akku ist nahezu vollständig entladen) hervorgerufen werden.

Ladevorgänge nach Standzeit in Kälte überwachen

Die meisten Brände entstehen in der Ladephase. Deshalb rät das IFS: „Wenn Ihr E-Fahrrad den Winter in der kalten Garage verbracht hat, sollten Sie bei den ersten Ladevorgängen etwas genauer hinsehen“. Zur Sicherheit Lithium-Akkus immer auf einer nicht brennbaren Unterlage laden und darauf achten, dass der Raum einen Rauchmelder besitzt.

Hitzeschäden treten nur im Extremfall auf

Neben Frost können sich auch hohe Temperaturen negativ auswirken. So weist beispielsweise der Hersteller Bosch in der Bedienungsanleitung seines „Power Pack 300/400/500“ darauf hin, den Akku vor dauerhafter Sonneneinstrahlung zu schützen. Das abgebildete Piktogramm verbildlicht eine maximale Temperatur von 50 °C. In den meist schwarzen Gehäusen der Akkupacks kann dieser Wert im Sommer natürlich überschritten werden.

Der Bosch eBike Service gab jedoch Entwarnung: Es sei unproblematisch, Elektrofahrräder bei Sonnenschein abzustellen. Wärme könne allerdings dazu führen, dass der Alterungsprozess eines Akkus beschleunigt werde, erläutert Bosch den Sicherheitshinweis. Lithium-Akkus sind üblicherweise bis zu einer Temperatur von 80 °C zugelassen. Bei höheren Werten besteht die Gefahr einer Schädigung oder sogar einer Brandentstehung.

Sachgerechtes Laden vermeidet Überladungen

Auch Überladungen können zum Defekt im Akku und damit zum thermischen Durchgehen führen. Dabei wird die gespeicherte Energie explosionsartig freigesetzt. Um Überladungen zu vermeiden, dürfen Akkupacks von Elektrofahrrädern ausschließlich mit dem vom Hersteller vorgesehenen Ladegerät aufgeladen werden.

Wie schnell Lithium-Akkus brennen können und was beim thermischen Durchgehen passiert, zeigt das folgende Video des IFS:

Https://www. sv-sachsen. de/content/service/blog/brandgefahr-bei-fahrradakkus/

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Ein etwas tiefer gezogenes Oberrohr als bei den Diamantrahmen finden Sie bei sogenannten Trapezrahmen. Der Vorteil: Ein etwas tieferer Einstieg ins Rad und eine geringere und damit komfortablere Überstandshöhe. Genau richtig für alle, die zwar ein sportliches E-Bike wünschen, aber z. B. beim Anhalten bequem stehen wollen.

Kann ich nicht auch mein altes Rad zu einem Pedelec umrüsten?

Beim 3. DVM-Workshop „Sicherheit von Elektrofahrrädern“ in Darmstadt Anfang Februar 2011 wurde vermehrt auf die höheren Lasten hingewiesen, die bei einem E-Bike/Pedelec im Vergleich zu einem normalen Fahrrad auftreten. Selbst bei Serien-Pedelecs kommt es immer wieder einmal zu Rahmenbrüchen aufgrund der höhren Kräfte, die bei höheren Geschwindigkeiten wirken.

Beim elektrisch unterstützten Fahrrad muss das komplette System an die höheren Anforderungen angpasst sein, also Bremsen, Rahmen und Schaltung.

Das Nachrüsten von alten Fahrrädern ist nur in Ausnahmen sinnvoll und unbedingt von einem Fachmann vorzunehemn, der prüft, ob der Nachrüstsatz mit Ihrem Rad überhaupt kompatibel ist.

Nicht zu vergessen: die Preisfrage. Zwischen 1.000 Euro und 2.000 Euro müssen Sie für ein Nachrüst-Kit investieren. Gute Pedelecs (bis 25 km/h Motorunterstützung) hingegen gibt es bereits ab 1.700 Euro.

ElektroBIKE meint: Sowohl aus sicherheitstechnischer als auch aus finanzieller Sicht ist das Nachrüsten eines herkömmlichen Rads eigentlich unattraktiv und lohnt sich höchstens, wenn Sie bereits über eine sehr hochwertiges und stabiles Rad verfügen.

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Was für Bremsen soll mein Pedelec/E-Bike haben?

Pedelec fahren macht auch wegen der höheren Geschwindigkeiten Spaß – dieses Tempo müssen Sie aber im Griff haben, und dafür taugen altmodische V-Brakes (Felgenbremsen) mit Stahlzug nur bedingt.

Ein Pedelec sollte also möglichst hydraulische Felgenbremsen mitbringen. Wenn Sie aber über den Kauf eines S-Pedelecs (Unterstützung bis 45 km/h) nachdenken oder oft längere Strecken bergab fahren werden, sollten Sie unbedingt auf Scheibenbremsen setzen.

Https://www. bike-x. de/e-bike/werkstatt/e-bikes-und-pedelecs-das-muessen-sie-wissen/

Keep rolling: Was ist wichtig beim Pedelec-Kauf?

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Als E-Mobilitäts-Experte der Stadt­werke werde ich immer wieder auch gefragt, worauf es eigentlich beim Kauf eines Pedelecs ankommt. Da meine Expertise eher bei den Ladesäulen liegt, habe ich dazu mit dem Solinger Rad-Experten Willi Henkel gesprochen.

Christian Olbrisch: Hr. Henkel, mit Ihrem Unter­nehmen „Zweirad Henkel“ hatten Sie schon vor über drei Jahrzehnten ihre aller­erste Begegnung mit Fahrrädern, die über eine elektrische Motor­un­ter­stützung verfügen, richtig?

Willi Henkel: Ja, die Firma Hercules gilt als die Ur-Mutter aller E-Fahrräder und hat 1985 das erste Modell auf den Markt gebracht. Ich erinnere mich noch gut an die Hercules-Modelle, bei denen war die Motor­bat­terie sogar in einem Extra-Körbchen platziert, das am Fahrrad befestigt war. Fahrräder mit elektro­ni­scher Unter­stützung blieben aber erst einmal ein Nischen­markt. Vor etwa zehn Jahren entstand dann ein größerer Markt für Pedelecs und E-Bikes. Inzwi­schen ist die Entwicklung nicht mehr aufzu­halten. Fast jedes dritte verkaufte Fahrrad war 2019 ein Pedelec oder E-Bike. Deshalb haben wir uns auf E-Fahrräder spezia­li­siert und zwar nicht nur im Verkauf sondern auch in der Reparatur und Wartung.

Christian Olbrisch: Da möchte ich Sie als erfah­renen E-Bike-Pionier doch gleich einmal um Aufklärung bitten: Sie sprachen gerade von E-Bikes und von Pedelecs – mir als E-Fahrrad-Neuling ist noch nicht klar, wie sich E-Bikes und Pedelecs eigentlich vonein­ander unterscheiden.

Willi Henkel: Die Begriffe bezeichnen ganz unter­schied­liche Zweiräder. Zwar liest und hört man immer wieder von E-Bikes, aber das sind Fahrzeuge, die per Drehgriff oder Schalt­knopf mit einer Geschwin­digkeit von bis zu 45 km/h fahren können, auch ohne dass der Fahrer gleich­zeitig in die Pedale tritt – also eigentlich mehr Mofa als Fahrrad. Der Großteil unserer Kundinnen und Kunden inter­es­siert sich aber gar nicht für E-Bikes, sondern für ein Fahrrad mit elektri­scher Motor­un­ter­stützung. Die heißen E-Fahrräder oder Pedelecs, kurz für PEDal­E­LE­tric­Cycle. Pedelecs machen rund 90 Prozent des Marktes für Elektro­fahr­räder in Deutschland aus. Pedelecs haben eine elektrische Tretkraft­un­ter­stützung bis 25 km/h. Es gibt aber auch noch die schnellen, sogenannten S-Pedelecs, bei denen bis maximal 45 km/h elektrisch unter­stützt wird. Diese zählen nicht mehr zu den Fahrrädern, sondern schon zu den Kraft­fahr­zeugen. Als Fahrer oder Fahrerin benötigt man dafür einen Führer­schein mit mindestens Klasse AM und ein Versicherungskennzeichen.

Christian Olbrisch: Alles klar. Wenn also ein Kunde zu Ihnen kommt und ein Pedelec kaufen möchte, was raten Sie dem? Es gibt ja ganz unter­schied­liche Varianten und Ausstattungen.

Willi Henkel: Natürlich, die gibt es. Deshalb geht nichts über eine ausführ­liche Probe­fahrt. Aber bevor ich konkrete Modelle vorstelle, frage ich: Was haben Sie eigentlich mit dem Fahrrad vor? Denn es macht einen großen Unter­schied, ob ich damit nur ab und zu zum Brötchen­holen oder Langstrecken fahren möchte, ob ich auf bergigem Gelände wie hier in unserer Klingen­stadt unterwegs bin oder nur am flachen Nieder­rhein.

Christian Olbrisch: Wie sieht es denn mit der Motori­sierung eines Pedelecs aus? Ich habe gelesen, dass in Pedelecs je nach Typ entweder ein Frontrieb, ein Heck – oder ein Mittel­motor verbaut ist.

Willi Henkel: Richtig. Jeder Motor hat so seine Vor – und Nachteile. Welchen man für sich persönlich auswählen sollte, hängt auch wieder davon ab, was ich mit dem Pedelec vorhabe. Ein Mittel­motor bietet in der Regel den größten Komfort, denn da stört der Motor beim Fahren am wenigsten.

Christian Olbrisch: Und was ist beim Akku zu beachten? Kauft man Pedelec und Akku eigentlich wie bei einigen E-Autos separat oder gibt es zum Pedelec gleich den Akku mit dazu?
Willi Henkel: Beim Pedelec kauft man beides zusammen. Der Akku ist in Kombi­nation mit dem Motor und dem Einsatz­gebiet des Pedelecs für die Reich­weite verant­wortlich. Die Akkuleistung wird in Ampere – oder Wattstunden angegeben. Aus meiner Sicht ist die Akkureich­weite beim Pedelec aber nicht ganz so wichtig, denn wenn man sein Ladegerät unterwegs mitnimmt, kann man sein Rad überall wieder aufladen.

Christian Olbrisch: … zum Beispiel auch bei den Stadt­werken Solingen: Neben unseren Ladesäulen für E-Autos findet sich jeweils eine Laterne, an der man sein E-Fahrrad anschließen kann ;-). Wieviel Geld sollte man denn für ein gutes Pedelec ungefähr ausgeben?

Willi Henkel: Ein gutes Mittel­klasse-Pedelec kostet rund 2.500 Euro, denn Qualität hat wie immer seinen Preis. Natürlich gibt es für Pedelecs noch diverse weitere Features wie ein Naviga­ti­ons­system, ein Anti-Blockier­system (ABS) uvm., was aber für ein solides Standard-Pedelec nicht unbedingt erfor­derlich ist.

Christian Olbrisch: Die Stadt­werke gewähren übrigens beim Kauf eines E-Bikes oder Pedelecs im Rahmen des Förder­pro­gramms Klingen Plus: Elektro­mo­bi­lität einen Förder­bonus in Höhe von 100 Euro.

Willi Henkel: Das ist gut zu wissen!

Weiter­füh­rende Infor­ma­tionen
Mehr Infor­ma­tionen zum Thema Elektro­mo­bi­lität bei den Stadt­werken Solingen und zum Förder­pro­gramm Klingen Plus:

Https://www. stadtwerke-solingen. de/blog/keep-rolling-was-ist-wichtig-beim-pedelec-kauf/

E-Bike-Akku: Was steckt in der mobilen Batterie? (mit Grafiken)

E-Fahrräder sind längst kein Novum mehr auf deutschen Straßen. Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) nahmen 2018 ganze 980.000 E-Bikes am Straßenverkehr teil* – das sind 36 Prozent mehr als im Vorjahr. 2019 dürfte diesbezüglich noch einmal zugelegt haben. Schon allein das boomende Bike-Sharing hat daran einen großen Anteil. Doch ohne einen leistungsstarken Akku kann das E-Bike seinen Zweck nicht erfüllen. Wir haben uns angeschaut, was in einem E-Bike-Akku steckt, was seine Lebensdauer negativ beeinflusst und wie man ihn richtig behandelt. Die Ergebnisse sind auf einbettbaren Grafiken zusammengefasst.

Die Vorteile eines elektrischen Fahrrads sind offenkundig: Durch die Unterstützung beim Antrieb sind Gegenwind und Anstiege kein schweißtreibendes Problem mehr. Dadurch sind die ersten Amtshandlungen im Büro auch nicht das Umziehen und Verstauen der verschwitzten Kleidung, sondern wahrscheinlich eher Kaffee-Holen und PC-Hochfahren. Und wer denkt, dass E-Bikes deswegen etwas für Faule sind, der irrt sich. Denn Studien belegen, dass E-Radler längere Strecken zurücklegen und damit länger unterwegs sind.

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Wie funktioniert ein E-Bike?

Laut ZIV-Zahlen sind 99 Prozent der elektrisch betriebenen Fahrräder auf deutschen Straßen sogenannte „E-Bikes 25“. Das heißt, dass es sich um Elektrofahrräder handelt, deren Antriebssystem den Fahrer bis zu einem Tempo von 25 km/h unterstützt. Es gibt in dieser Hinsicht auch Ausnahmen, die jedoch aufgrund ihrer geringen Nutzung für diesen Beitrag nicht allzu relevant sind.

Wenn du ein E-Bike in dieser 25er-Kategorie hast beziehungsweise dir eins zulegen möchtest, musst du wohl oder übel in die Pedale treten. Dabei messen Sensoren die Frequenz und Kraft, die beim Treten aufgewendet werden. Der Motor unterstützt beim Vorwärtskommen, Übernimmt das Fahren aber nicht gänzlich. Hinsichtlich Unterstützungslevel gibt es unterschiedliche Stufen wie Eco – das bedeutet wenig Unterstützung – und Turbo – hier supportet der Motor stark, benötigt aber auch viel Akkuleistung.

Eben dieser Akku ist das Herzstück des E-Bikes. Er sorgt dafür, dass der Radfahrer an den gewünschten Stellen die Unterstützung erhält, die er benötigt. Dabei ist das Fahrverhalten ein wichtiger Faktor bei der Akku-Lebensdauer. Die folgende Infografik zeigt, was weder der Reichweite noch der Lebensdauer des Akkus gut tut:

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Sollte bei Ihrem Akku die Luft beziehungsweise die Power raus sein, bekommen Sie bei Akku. net leistungsstarke und strapazierfähige Gepäckträger-Akkus zum Beispiel für E-Mountainbikes.

Wie sollte der E-Bike-Akku richtig behandelt werden?

In der obigen Grafik wurde bereits deutlich, wie Umwelteinflüsse auf die Reichweite eines E-Bikes einwirken und nicht nur die Watt-Stunden-Zahl. Unabhängig von den externen Faktoren sind die fast ausschließlich verwendeten Lithium-Ionen-Akkus exzellente Stromspeicher und erreichen eine Reichweite zwischen 130 und 200 km. Es liegt am Menschen, das bestmögliche aus diesen Grundvoraussetzungen herauszuholen:

Gleichmäßige Trittfrequenz von 60 bis 80 Umdrehungen pro Minute Stop-and-go vermeiden Rechtzeitig schalten Geringe Unterstützungsstufe wählen Luftdruck kontrollieren Mechanische Teile regelmäßig reinigen

Weitere wichtige Tipps zum Handling des Akkus, wenn er nicht am E-Bike angebracht ist, gibt diese Grafik. Nicht nur das Fahrverhalten beeinflusst nämlich die Lebensdauer des Akkus, auch die Aufbewahrung und Wartung hat einen entscheidenden Einfluss:

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Wie viel Leistung hat ein moderner E-Bike-Akku?

Je mehr Watt-Stunden ein Akku aufweist, desto größer ist seine Reichweite. Heutzutage liegt die Wh-Zahl bei 400 bis 500. Diese variiert von Hersteller zu Hersteller und Art des E-Bikes. Ein Trekking-Rad hat in der Regel eine höhere Wh-Zahl als ein City-Bike. Das muss es auch, ist der Akku doch aufgrund der vielen Anstiege und der damit verbundenen höheren Unterstützungshäufigkeit stärkeren Anforderungen ausgesetzt. Das bedeutet allerdings auch, dass gerade Akkus, die vermehrt im hohen Unterstützungsbereich laufen, häufiger geladen werden müssen. Deswegen erreichen diese nicht dieselbe Lebensdauer wie die Akkus von City-Bikes.

Ein E-Fahrrad-Akku kann Circa 1000x geladen werden, jedoch nimmt die Leistungsfähigkeit nach ungefähr 500 Ladezyklen ab. Es kann also sinnvoll sein, bereits vorzeitig einen neuen Akku beziehungsweise einen Ersatz-Akku zu kaufen – gerade dann, wenn es häufiger in bergige Regionen geht. Apropos Ladezyklen: Bei Lithium-Ionen-Batterien gibt es Keinen Memory Effekt. Das heißt, wenn der Akku zu 50 Prozent geladen hat und dann abgekoppelt wird, handelt es sich nicht um einen vollen Ladezyklus, sondern um einen halben. Erst wenn 100 Prozent aufgeladen wurden (egal, in wie vielen Einzel-Intervallen), ist ein Ladezyklus komplett. Mehr dazu auf der folgenden Grafik:

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Fazit

Reichweite und Lebensdauer eines E-Bike-Akkus hängen nicht allein von der Technik in und der Leistungsfähigkeit von der Batterie ab, sondern zu großen Teilen von dem richtigen Verhalten und Handling des Radlers. Wichtig ist, sich nicht auf die Herstellerangaben allein zu verlassen, denn gerade die Reichweiten beziehen sich auf einen Optimalfall, der in der Praxis selten eintritt. Mit einem Mittelklasse-Akku können realistisch 40 bis 60 Kilometer erreicht werden. Jedoch versprechen Hersteller deutlich größere Distanzen, jedoch sind in diesen Werten externe Einflüsse wie Gegenwind, Fahrbelag, Anstieg etc. nicht einbezogen.

* Der Einfachheit halber wird in dem Artikel der Begriff ‚E-Bike‘ verwendet, auch wenn es einen Unterschied zwischen E-Bikes und beispielsweise Pedelecs gibt. Pedelecs unterstützen den Fahrer, sobald er in die Pedale tritt. E-Bikes hingegen sind elektromotorisierte Räder, die ohne Treten des Radlers per Knopfdruck beschleunigen können. Jedoch besitzen Pedelecs mittlerweile oft Anfahrhilfen und viele Händler kennzeichnen ihre eigentlichen Pedelecs als E-Bikes, weswegen die Begriffe nicht mehr trennscharf voneinander definiert werden können.

Https://www. akku. net/magazin/e-bike-akku/

In 10 Schritten zum E-Bike Experten

Der Begriff E-Bike und Pedelec „E-Bike“ wird gerne als Oberbegriff für Elektrofahrräder verwendet. Streng genommen steht aber der Begriff E-Bike für ein Elektrofahrrad, das auch fährt, ohne dass man in die Pedale tritt. Dies funktioniert über einen Drehgriff, ähnlich wie bei einem Motorrad.

Pedelec (pedal electric cycle) hingegen ist ein Rad mit Elektroantrieb, bei dem man stets in die Pedale treten muss, um elektronische Unterstützung beim Fahren zu bekommen. Aufgrund der Motorleistung und der Tretunterstützung lassen sich grundsätzlich zwei Kategorien unterscheiden: Pedelecs, die bis zu 25 km/h fahren und S (Speed) Pedelecs, die bis zu 45 km/h fahren. Die S Pedelecs sind helm – und fahrausweispflichtig. Du brauchst ein gelbes Kennzeichen und dementsprechend eine Versicherung.
Im Bild: Das Diavelo Fortyfive 1500 Speedbike

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2. Wie funktioniert ein E-Bike?

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Drehmomentsensor beim Diavelo Speedbike

Es gibt zwei Arten von Pedelec-Ansteuerungen: Den Pas-Sensor und den Drehmomentsensor.

Beim Pas-Sensor erkennt das System beim Losfahren, dass in die Pedale getreten wird. Der Motor „schiebt“ bis zur zuvor im Display eingestellten Leistungsstufe an, bis er die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat. Tritt man nicht mehr in die Pedale, stoppt der Motor automatisch. Pas-Systeme werden meist in preisgünstigen Velos verbaut.

Beim Drehmomentsensor wird zusätzlich zur Trittbewegung der Pedaldruck gemessen. Das Velo erkennt also, wie stark in die Pedale getreten wird und unterstützt lastabhängig. Dies führt neben einer höheren Reichweite zu einem natürlicheren Fahrgefühl. Tritt man nicht mehr in die Pedale, stoppt auch hier der Motor seine Unterstützung.

3. Motoren – welches Antriebskonzept ist das Beste?

Auf dem Weg zum idealen E-Bike sollte man wissen, welchen Antrieb man fahren möchte. Generell unterscheidet man zwischen drei Motorenpositionen: Vorne, Mitte und Hinten. Der Mittelmotor ist ein beliebtes System, da er für ein ausgewogenes Fahrgefühl sorgt. Frontmotoren findet man vor allem im günstigen Einsteigerbereich, Heckmotoren sorgen in der Regel bei sportlichen bzw. bei Speedbikes für den Antrieb.

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Aufgrund der Gewichtsverteilung kann hier das Vorderrad des E-Bikes leichter wegrutschen und bergauf einen Teil der Schubkraft verlieren. Der Frontmotor ist oft die kostengünstigste Variante. Der ruckartige Einsatz des Antriebs kann unter Umständen das Steuerverhalten in Kurven beeinflussen.

Diavelo verwendet keine Frontmotoren.

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Der Hinterradmotor funktioniert nur in Kombination mit Kettenschaltungen oder mit der exklusiven Pinion-Tretlagerschaltung. Bei sehr langen Steigungen neigt dieser Motor zu Wärmeproblemen. Daher ist der Hinterradmotor vor allem bei sportlichen, schnellen Modellen wie den Speedbikes optimal eingesetzt. Die Motorposition in der Heckradnabe zeichnet sich durch eine direkte Kraftübertragung auf das Hinterrad aus, da der Antriebsstrang nur durch die Trittkraft des Fahrers und nicht durch die Motorkraft beansprucht wird.

Im Bild: 500 W Hinterradmotor des Diavelo Speedbike

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Der Mittelmotor ist in den meisten Fällen der optimale Motor. Er meistert auch sehr lange Steigungen ohne Wärmeprobleme, unterstützt bei niedrigen Geschwindigkeiten gut und kann mit allen Schaltungstypen kombiniert werden. Die Position des Motors im Tretlagerbereich bewirkt ein unverfälschtes Fahrgefühl. Durch integrierte Drehmomentsensoren kommt man mit diesem Motor dem „echten“ Fahrradgefühl am nächsten. Der Mittelmotor treibt die Kette direkt an. Dadurch werden die Komponenten des Antriebssystems zwar höher belastet, aber man nutzt die Fahrradschaltung wie ein Getriebe beim Auto. Die wichtigste Kennzahl zur Ermittlung der Leistung des Motors sind neben der Wattangabe die Newtonmeter (Nm). Je mehr Unterstützungsstufen die Leistungselektronik bietet, desto feiner kann die Motorkraft auf den individuellen Fahrbetrieb eingestellt werden. Dadurch erhöht sich in der Regel die Reichweite.

Im Bild: Diavelo 350 W Mittelmotor

4. Batterie

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Diavelo Inframe Batterie

Die wichtigste Kennziffer bei einem Akku sind die Wattstunden. Je höher diese sind, desto höher ist die Reichweite. Entscheidend ist die Qualität der einzelnen Zellen. Man sollte auf Zellen namhafter Anbieter wie zum Beispiel Panasonic achten. Die einfache Entnahme des Akkus ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, genauso wie die Qualität des Batteriemanagement-Systems. Um weitere Strecken zurückzulegen, empfiehlt sich ein Akku ab mindestens 400 Wh Kapazität. Wichtig ist, dass der Akku nicht im Gepäckträger sitzt, da dies die Lastverteilung ungünstig verändert.

Akkus sollten nie unter 0 Grad Celcius gelagert werden und eine Garantie von mindestens 2 Jahren aufweisen.

5. Tipps für mehr Reichweite

Wusstest du schon? Durch rechtzeitigen Gangwechsel kannst du richtig Akkuenergie sparen und so weiter fahren. Faustregel: Je höher die Trittfrequenz, desto geringer der Verbrauch. Vor allem in den Bergen lohnt sich also das Schalten in kleinere Gänge. Am besten ist es, wenn du nicht immer auf höchster Unterstützung fährst. Achte gerade auf längeren Touren darauf, mit wenig Unterstützung zu fahren, wann immer es möglich ist. Man kennt es vom Autofahren: Stop-and-Go kostet Sprit. Beim E-Bike ist das nicht anders. Versuche daher, vorausschauend zu fahren, um seltener anfahren zu müssen. Genauso wichtig ist auch der richtige Reifendruck. Er sorgt für geringen Rollwiderstand und somit für weniger Verbrauch.

6. Die optimale E-Bike Bremse

Es geht nichts über hydraulische Scheibenbremsen. Die nahezu wartungsfreie Scheibenbremse bietet die perfekte Bremskraft bei jeder Wetterlage. Somit sind sie erstklassige Allrounder für jede Tour mit dem E-Bike. Wichtig: Scheibenbremsen müssen erst eingebremst werden, bevor sie die volle Bremsleistung erzielen.

So bremst man richtig: Vor jeder Fahrt sollte das Bremssystem überprüft werden. Lassen sich die Bremshebel frei betätigen? Gibt es Schleifgeräusche? Generell gilt: Vorausschauendes Fahren und vorausschauendes Bremsen sollten selbstverständlich sein. Empfohlene Bremsverteilung in der Ebene: Vorne 70 % und hinten 30 %. Bremsen in der Stadt / bei Ausflügen: Optimal ist es, die Geschwindigkeit vor einer Kurve oder Gefahrenstelle zu reduzieren. Dabei sollte mindestens ein Finger jeweils auf dem Bremshebel liegen. Das beschleunigt die Bremsreaktion. Eine gleichmässige Betätigung der Bremshebel verhindert ein Blockieren der Reifen. Keine Stotter-Brems-Technik anwenden! Das abrupte Auf – und Zumachen macht ein Korrigieren des Fahrrades unmöglich. Tipp: Auf einem ruhigen Parkplatz Anfahren und Bremsen bis zum Stillstand trainieren. Und als zweite Übung: So langsam wie möglich fahren und balancieren. Das bringt enorm viel Sicherheit im typischen innerstädtischen Stop-and-Go-Verkehr. Diavelo Hydraulische Shimano Scheibenbremsen sind in allen Diavelo E-Bikes verbaut.

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Hydraulische Shimano Scheibenbremsen in allen Diavelo E-Bikes verbaut

Bremsen auf Touren: Auf Touren ist der Untergrund meist lose oder uneben. Deshalb sollte man nicht nur vorausschauend fahren, sondern auch jederzeit den Untergrund im Visier haben. Zudem muss man bedenken, dass das Tourengepäck das Rad träge macht, was den Bremsweg verlängert. Tipp: Mit beladenem Rad ein paar Bremsungen üben. Achtung: Vollbremsungen übt man besser ohne Zuladung. Zur Übung kann man auf einem geschotterten Parkplatz bei moderatem Tempo eine Vollbremsung mit der Hinterradbremse machen. Kurzes Rutschen fühlt sich erst komisch an, gibt aber mit der Zeit Sicherheit, da man den Bremspunkt kennenlernt. Bergab ohne und mit Gepäck sollten keine Dauerbremsungen vorgenommen werden. Stattdessen die Bremse öfter mal öffnen, damit die Felgen bzw. Bremsscheiben wieder abkühlen können. Naturpisten machen Spass, bergen aber auch versteckte Gefahren. Deswegen sollte man das Gelände immer gut im Blick haben und bei nassen Wurzeln oder Laub auch mal absteigen, da hier Rutschgefahr besteht. Um auf ein plötzliches Abbremsen vorbereitet zu sein, sollten auch im Gelände zwei Finger immer an den Bremsen liegen, so dass schnell reagiert werden kann.

Http://www. diavelo. swiss/e-bike-guide

VBG-Poster Sicher unterwegs mit dem Pedelec

Für alle Fahrräder – motorisiert oder nicht – gibt es Vorschriften, wie sie für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr ausgestattet sein müssen.

E-Bike, Pedelec, S-Pedelec: Das motorisierte Fahrrad hat viele Namen. Während das E-Bike ein elektrisch angetriebenes Kleinkraftrad bezeichnet, das selbst fährt, bedeutet die Bezeichnung Pedelec, dass die fahrende Person nur durch den Motor unterstützt wird, wenn sie in die Pedale tritt. Das Pedelec, mit dem Geschwindigkeiten bis 25 Stundenkilometer möglich sind, gilt dabei – im Unterschied zum E-Bike oder S-Pedelec – als Fahrrad.

Laden Elektrofahrräder den Akku auf während man in die Pedale tritt

Foto: VBG/Gina Rosas

Reifen

Für einen sicheren Halt auch auf nassen oder rutschigen Fahrbahnen sollten die Reifen Ihres Rads stets über ein gutes Profil verfügen.

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Foto: VBG/Gina Rosas

Bremsen

Zur Standardausstattung jedes Fahrrads gehören zwei voneinander unabhängige Bremsen: eine für das Vorder – und eine für das Hinterrad. So schreibt es auch die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vor. Die Bremsen sind in Gefahrensituationen die Lebensversicherung, um Kollisionen oder Unfälle zu vermeiden.

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Foto: VBG/Gina Rosas

Ein Fahrradhelm ist auf dem Fahrrad oder dem Pedelec keine Pflicht, aber unbedingt ratsam. Denn bei Unfällen sind Kopfverletzungen besonders häufig. Ein Helm schützt also nur allzu oft Leben.

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Pedale

Die Pedale sorgen nicht nur für den manuellen Antrieb des Fahrrads, sondern betreffen auch die Sicherheit beim Fahren. Deshalb sind rutschfeste Pedale und Schuhwerk, das einen sicheren Stand darauf garantiert, empfehlenswert.

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Foto: VBG/Gina Rosas

Der Akku ist das Herzstück des Pedelecs. Verwenden Sie nur zugelassene Ladegeräte und laden Sie den Akku im Trockenen, idealerweise bei Raumtemperatur. Bei Beschädigungen oder einem Defekt des Akkus sollten Sie niemals selbst das Akkugehäuse öffnen, sondern die Reparatur in einer Fachwerkstatt durchführen lassen.

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Reflektoren

Reflektoren am Fahrrad stellen sicher, dass andere Verkehrsteilnehmende – insbesondere Kfz-Fahrende – Sie im Dunkeln aus großer Entfernung und von der Seite sehen. Deshalb schreibt die StVZO vor, dass alle Fahrräder mit jeweils zwei gelben Speichenreflektoren an den Rädern oder mit reflektierendem Material an Reifen, Felgen oder Speichen ausgestattet sein müssen. Für die Sichtbarkeit von vorne ist ein weißer Reflektor und von hinten ein großflächiger roter Reflektor vorgeschrieben. Auch die Pedale müssen über nach vorn und nach hinten wirkende gelbe Reflektoren verfügen.

Foto: VBG/Gina Rosas Foto: VBG/Gina Rosas

Front – und Rücklicht

In der Dämmerung oder bei eingeschränkter Sicht durch Nebel oder Regen braucht es eine ausreichende Fahrradbeleuchtung. Das Frontlicht darf dabei sowohl eine Tagfahrlicht – als auch eine Fernlichtfunktion haben. Das Rücklicht darf über eine Bremslichtfunktion verfügen. Front – und Rücklicht können über einen Dynamo oder Batterien betrieben werden. Bei Pedelecs ist manchmal auch eine Koppelung an den Akku möglich. Die Beleuchtung und ihre Energieversorgung dürfen abnehmbar sein, müssen aber angebracht werden, wenn sie – aufgrund von Dämmerung, Dunkelheit oder sonstigen Sichteinschränkungen – benötigt werden. Wichtig ist, dass die Leuchten über ein amtliches Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamts mit dem Kennbuchstaben K verfügen. Nur so gekennzeichnete Geräte sind zulässig.

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Foto: VBG/Gina Rosas

Klingel

Um im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein, ist eine hell tönende Klingel, die mit wenig Aufwand bedienbar ist, unerlässlich. Fahrräder und Pedelecs werden durch fehlende Fahrgeräusche häufig übersehen. Mit der Klingel können Sie in brenzligen Situationen andere Verkehrsteilnehmende warnen und sich Aufmerksamkeit verschaffen.

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Das „Sicher unterwegs mit dem Pedelec“-Poster gibt es hier als Poster zum Download

Das S-Pedelec …

Ist die schnellere Variante des Pedelecs. Mit ihm sind durch die Tretunterstützung Geschwindigkeiten bis 45 Stundenkilometer möglich, daher gilt es – wie das E-Bike – als Kleinkraftrad. Entsprechend müssen beim Fahren, anders als beim Pedelec, die Führerscheinpflicht, die Versicherungspflicht und die Helmpflicht beachtet werden. Als Kleinkraftrad verfügt das S-Pedelec auch über weitere Sicherheitsmerkmale, zum Beispiel einen Rückspiegel, und es gelten die Verkehrsregeln für Kraftfahrzeuge.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Verkehrssicherheit:

Informationen und Filme rund um das Fahrrad oder Pedelec:
VBG – Sicher auf zwei Rädern – Informationen und Videos

Https://www. certo-portal. de/artikel/vbg-poster-sicher-unterwegs-mit-dem-pedelec

Mit eingebautem Rückenwind

Sparsam, schnell und ohne Stau: Elektroräder werden immer beliebter. Wer mit E-Bikes fährt, zeigt sich technikbegeistert und aufgeschlossen für moderne Mobilität. Welche verschiedenen Typen es gibt und worauf man beim Kauf achten sollte.

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Fahrradampel – Foto: Helge May

Während Verkehrspolitiker in Sonntagsreden immer wieder die elektromobile Zukunft beschwören, ist ihnen entgangen, dass Elektromobilität auf unseren Straßen längst alltäglich ist – allerdings nicht auf vier, sondern auf zwei Rädern. Bundesweit sind laut Zweirad-Industrie-Verband bereits über eine Million Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor unterwegs, sogenannte Pedelecs. Ihr angestaubtes Image als Mobilitätshilfe für alte Leute haben Elektroräder längst abgelegt. Wer mit dem Pedelec vorfährt, zeigt sich technikbegeistert und aufgeschlossen für moderne Mobilität. Und wer mit einem E-Lastenrad Pakete und Essen ausliefert, schont dabei das Klima.

Der Boom dürfte weiter anhalten, denn für das Elektrorad spricht vor allem seine hohe Alltagstauglichkeit. Auf dem Pedelec lässt sich der tägliche Weg ins Büro garantiert ohne Schwitzen zurücklegen, man steht nie im Stau, in der Stadt ist man auf Strecken von bis zu zehn Kilometern schneller am Ziel als mit dem Auto und die lästige Parkplatzsuche entfällt auch. Das Bewältigen von Gegenwind und längeren Steigungen wird zum Kinderspiel.

In Regionen, die nur selten von Bus und Bahn frequentiert werden, bietet sich das Pedelec darüber hinaus als billige Alternative zum Pkw an. Während eine Akku-Ladung, die für etwa 50 Kilometer reicht, rund zehn Cent kostet, schluckt ein Kleinwagen für die gleiche Strecke Sprit im Wert von 4,50 Euro. Hinzu kommt, dass Pedelecs die Gegend nicht verlärmen und dort, wo sie gerade fahren, keine giftigen Abgase ausstoßen.

Verschiedene Typen

Das E-Rad schließt die Lücke zwischen Fahrrad und Auto. Hinter dem Sammelbegriff „E-Rad“ verbergen sich allerdings höchst unterschiedliche Zweirad-Typen. Da wäre zum einen das klassische Pedelec mit einem 250-Watt-Hilfsmotor, der anspringt, sobald der Fahrer in die Pedale tritt. Die akkubetriebene Trethilfe verstärkt den Pedaldruck und schaltet bei Tempo 25 automatisch ab. Wer schneller fahren will, muss auf Muskelkraft umsteigen und das kann – je nach Gewicht des Rades – in die Beine gehen: Pedelecs wiegen zwischen 14 und 30 Kilo. Rechtlich gelten Pedelecs als Fahrräder und sind zulassungsfrei.

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Anders das sogenannte S-Pedelec mit einem 300 bis 500 Watt starken Motor, der die Tretkraft bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometer verstärkt: S-Pedelecs gelten als Kleinkrafträder; um sie fahren zu dürfen, benötigt man Versicherungskennzeichen, Mofa-Prüfbescheinigung und Schutzhelm. Gleiches gilt für das sogenannte E-Bike, dessen Motor tretunabhängig bis auf Tempo 45 beschleunigt. E-Bikes und S-Pedelecs werden allerdings eher selten gekauft. Über 95 Prozent der Elektro-Fahrräder, die der Handel absetzt, sind klassische Pedelecs.

Die Preise im Handel liegen je nach Qualität zwischen 700 und 4.000 Euro. Ein hochwertiges Pedelec koste zwischen 2.200 und 2.700 Euro, schreibt die Stiftung Warentest, die 2011 zwölf gängige Pedelecs unter die Lupe nahm. Rahmen und Bremsen, die dem höheren Gewicht und der höheren Geschwindigkeit der Räder standhalten müssen, seien bei manchen Pedelecs zu schwach ausgelegt, heißt es im Testbericht. „Das beste Testergebnis brachten hydraulische Bremsen“, sagt Warentester Jürgen Tewes. Er rät, grundsätzlich im Fachhandel zu kaufen; dort werde das Pedelec optimal eingestellt und – falls nötig – fachkundig repariert. Die Stiftung Warentest rät, vor dem Kauf unbedingt eine ausgiebige Probefahrt zu machen.

Inzwischen gibt es jeden Fahrradtyp auch mit elektrischer Trethilfe, und die Wahl wird zusätzlich erschwert durch die verschiedenen Antriebsarten, die möglich sind. Sitzt der Motor in der Vorderrad-Nabe, lässt er sich problemlos mit einer Rücktrittbremse kombinieren, die viele Radler nicht missen wollen. Ist der Motor in der Radmitte am Tretlager montiert, glänzt das Pedelec durch besonders ausgewogene Fahreigenschaften. Elektroräder mit Heckmotor spielen ihre Stärken dagegen aus, wenn es bergauf geht.

Weiteres wichtiges Kaufkriterium: der Akku. Meist werden Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt. Sie wiegen etwa drei Kilo und können zum Laden in der Regel abgenommen werden. Je nach Hersteller und Entladungsgrad muss der Akku zwischen zwei und acht Stunden an die Steckdose. Vollgeladen reicht er für 20 bis 100 Kilometer Fahrt – abhängig vom Geländeprofil, dem Gewicht des Fahrers und der Intensität der Tretunterstützung.

Gewöhnungsbedürftiges Fahrverhalten

Ist das passende Modell gefunden, heißt es erst einmal üben. Selbst erfahrene Radler müssen sich an das Fahrverhalten eines Pedelecs erst gewöhnen. Besonders gewöhnungsbedürftig: das vergleichsweise hohe Tempo, das plötzlich möglich ist. Autofahrer könnten mangels Erfahrung mit Elektrorädern deren Beschleunigung und Fahrgeschwindigkeit leicht unterschätzen, warnt die Versicherungsbranche. Pedelec-Fahrer seien deshalb einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt. Die Unfallstatistik kommt jedoch zu anderen Ergebnissen: In Bayern etwa wurden im ersten Halbjahr 2012 insgesamt 6.186 Fahrradunfälle gezählt. Elektroräder waren in lediglich 76 davon verwickelt – das sind gerade einmal 1,2 Prozent.

Https://www. nabu. de/umwelt-und-ressourcen/verkehr/oepnv-umweltverbund/elektrofahrrad. html

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