Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Spatenstich zum 3. Bauabschnitt Radweg Pischelsdorf-Gersdorf

Radfahren für Alltagszwecke, für die Freizeit (Familien, Junge und „Junggebliebene“) und für die Touristen u. Gäste der Region ist wahrlich ein Boom und steigt im Beliebtheitsgrad enorm. Im Rahmen des Radmasterplans der Regionalentwicklung Oststeiermark und der Radverkehrsstrategie Steiermark 2025, ist der Radwegausbau Pischelsdorf-Gersdorf durch die Marktgemeinde Pischelsdorf ein wesentlicher Lückenschluss: 2,5 km Länge, bis zu 3m Asphaltbreite, Sonderbauwerke in Form von Brücken und Ufersicherungen etc.. Nach Fertigstellung des 3. Bauabschnittes, der am 24.03.2021 mit dem Spatenstich feierlich eingeläutet wurde, zählt dieser Lückenschluss des Radweges WZ 2 von Pischelsdorf bis zur Gemeindegrenze nach Gersdorf a. d.F., welcher in den R8 Feistritztalradweg führt, zu den bestausgebauten der Region. Somit gibt es dann „freie Fahrt“ für alle begeisterten Radfahrerinnen und Radfahrer.

„Die Regionalentwicklung ist mit 25% an der Gesamtfinanzierung beteiligt – auf jeden Fall gut investiertes Geld, denn Radfahren ist – egal ob Alltags – oder Freizeitradeln – das Zukunftsthema schlechthin“!
LAbg. Bgm. Silvia Karelly (Vorsitzende des Regionalverbandes Oststeiermark)

Dieses zukunftsweisende Radinfrastrukturprojekt wird aus Mitteln des Landes Steiermark/Ressort Verkehr zu 50% und damit rd. € 600.000.- unterstützt. Die Region Oststeiermark will sich als ideale Region zum Leben, Wirtschaften und Genießen etablieren, mit dem ambitionierten Ziel, eine der wirtschaftsfreundlichsten und familienfreundlichsten Regionen Österreichs zu werden. Dieser Radweglückenschluss der Marktgemeinde Pischelsdorf ist für die Entwicklung der Radregion Oststeiermark von großer Bedeutung.

Https://oststeiermark. at/2021/03/24/spatenstich-zum-3-bauabschnitt-radweg-pischelsdorf-gersdorf/

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Die „Resolution zur Entwicklung einer EU-Fahrrad-Strategie” trage den Europaabgeordneten zufolge wesentlich zur Erreichung der Ziele des Europäischen Green Deals sowie des „Fit for 55“-Paketes für besseren Klimaschutz bei.

Radfahren in Deutschland immer noch rar

Und gerade die Deutschen haben in Sachen Radfahren mächtig Nachholbedarf. Denn laut einer Auswertung der Umweltorganisation Greenpeace investiert München jährlich nur 2,30 Euro pro Kopf in den Radverkehr, Köln 2,80 Euro, Hamburg 2,90, Berlin 4,70 Euro. In anderen europäischen Städten wie Kopenhagen dagegen sind es 35,60 Euro, in Oslo 70 Euro, in Utrecht sogar 132 Euro. Fast jede Fahrt wird dort inzwischen statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Und das soll sich auch EU-weit ändern. Fahrradfahren schont das Klima – die Zahl der mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer in Europa soll bis 2030 auf 312 Milliarden Kilometer pro Jahr verdoppelt werden. Die Europaabgeordnete Karima Delli sagte: „Radfahren bringt so viele Vorteile mit sich: bessere Gesundheit, weniger Staus, lebenswertere Städte und so weiter. Bisher fehlte uns jedoch von den EU-Institutionen ein starkes Signal, das die zentrale Rolle des Radfahrens in unseren Gesellschaften anerkennt.“

Es gibt aber auch Hürden

Gleichzeitig verweisen die EU-Abgeordneten auf Hindernisse, die zum Problem werden könnten. So herrsche ein Mangel an gesicherten Abstellplätzen und Radwegen, es brauche auch mehr Synergien mit anderen Verkehrsträgern wie der Bahn. Dazu gehören auch mehr Abstellplätze in Zügen oder sicherere Parkmöglichkeiten an Haltestellen des ÖPNVs.

Neben der Ausrufung eines „Europäischen Jahrs des Fahrrads 2024“ sollen mit dem EU-Fahrradplan außerdem die Mehrwertsteuersätze für den Kauf, den Verleih und die Reparatur von Fahrrädern und E-Bikes gesenkt werden.

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Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

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Radinfrastruktur ausbauen

Wir wollen eine Radinfrastruktur, die den Ansprüchen von Radfahrenden gerecht wird. Unser Ziel ist es, angstfreies Radfahren für alle möglich zu machen und Radverkehrswege zu schaffen, die zum Umstieg auf das Fahrrad einladen.

Radentscheid Würzburg

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Am 14.09 gestartet, am 26.09. übernommen: Innerhalb von zwei Wochen hat der Stadtrat unsere Forderungen aus dem Bürgerbegehren Radentscheid Würzburg eins zu eins übernommen!

Der Stadtratsbeschluss ist ein Meilenstein für alle, die gerne in Würzburg Rad fahren möchten, und bringt uns den unten stehenden Zielen des Bündnisses ein Stück näher.

Auf der Radentscheid-Website kannst du immer noch Problemstellen melden. Wir verfolgen natürlich auch, inwiefern die Stadt diese behebt und wie es nach dem Stadtratsbeschluss weitergeht.

Unsere Forderungen und Ziele für den Radverkehr

Der Radverkehrsanteil im Gesamtverkehr der Kernstadt soll in diesem Zeitraum auf 50 Prozent steigen. Dies bedingt, dass der Straßenraum neu aufgeteilt wird. Der Autoverkehr darf von Politik und Verwaltung nicht mehr als gegebene Größe hingenommen werden und Radverkehrsförderung nur in dem Raum stattfinden, der übrig bleibt. Wir wollen eine wirkliche Gleichberechtigung der Verkehrsträger und dazu benötigt das Fahrrad deutlich mehr Platz auf der Fahrbahn.

Die Stadt Würzburg soll die organisatorischen und personellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Inhalte der vorliegenden Ziele bestmöglich umgesetzt werden.

Die Verwirklichung der im Radverkehrskonzept der Stadt Würzburg definierten Routen muss deutlich schneller vorangetrieben werden als bisher, eine Ergänzung um sichere Schulwegrouten für Kinder und Jugendliche bis zum Schulabschluss ist notwendig. Die Routen müssen eine stringente Führung aufweisen, von Radnutzern intuitiv erfassbar sein und durch ihre Ausgestaltung zeigen, dass Radfahrer hier willkommen sind. Man muss auf ihnen zügig und sicher zugleich vorankommen und nicht in Konkurrenz zum Fußverkehr stehen. Speziell stellen Fahrradstraßen, Lichtsignalanlagen mit Priorisierung für den Radverkehr, Querungshilfen („Sprung – oder Mittelinseln“) sowie niveaufreie Kreuzungsmöglichkeiten wichtige Elemente dar.

Zumindest an vielbefahrenen Hauptstraßen müssen Radfahrende einen besonderen Schutz genießen, z. B. durch abgetrennte Fahrradstreifen (Protected Bike Lanes) oder bauliche Radwege. Mischverkehr sollte sich auf Straßen mit Tempo 30 oder darunter beschränken.

Auch die Kreuzungsbereiche sollen nach und nach radverkehrsfreundlich umgebaut werden, denn sie stellen momentan eine hohe Gefährdung für den Radverkehr dar. Radverkehrsmarkierungen sollen an Kreuzungen nicht enden (in Würzburg der Normalfall!), sondern weitergeführt werden. Der Radverkehr wird mit dem motorisierten Verkehr oder durch eigene Signalanlagen geregelt, aber keinesfalls mit der Signalanlage für Fußgänger, da die längeren Räumzeiten für Fußgänger die Grünphase für den Radverkehr erheblich und unnötig verkürzen. Eine Überplanung und fahrradfreundliche Umgestaltung von mindestens fünf Kreuzungen pro Jahr erachten wir als notwendig, vorrangig dabei unsichere und vom Radverkehr vielbefahrene Kreuzungen.

In Würzburg gibt es – seit dem 20. August 2019 – eine Fahrradstraße. Fahrradstraßen sind Straßen, in denen der Radverkehr Vorrang genießt. Sie sind ein wichtiges Element der Radverkehrsförderung. Sie können nicht nur in Straßen eingerichtet werden, die bereits einen hohen Radverkehrsanteil aufweisen, sondern laut Verwaltungsvorschrift auch dort, wo dieser zu erwarten ist. Dies ist daher insbesondere bei der Planung von Radverkehrshauptachsen zu berücksichtigen.

Es sollen mögliche Trassen entwickelt werden, um so auch den Radpendlerverkehr aus dem Umland schnell und sicher an die Stadt anzubinden. Gemäß dem entsprechenden Arbeitspapier der Forschungsgesellschaft für Straßen – und Verkehrswesen sollen Radschnellwege durchschnittliche Reisegeschwindigkeiten von mindestens 20 km/h erlauben, die Breite bei Zweirichtungsradwegen sollte im Idealfall so gewählt sein, dass zwei Fahrräder nebeneinander fahren und ohne Störung durch ein drittes Fahrrad überholt werden können bzw. Gegenverkehr möglich ist.

Bedarfsorientiert sollen deutlich mehr diebstahlsichere Fahrradabstellanlagen dezentral in der Stadt errichtet werden. Der Bedarf soll anhand der abgestellten Fahrräder regelmäßig überprüft und ggf. durch Ergänzung fortgeschrieben werden. Die Stadt Würzburg soll darauf hinwirken, dass auch an Wohnanlagen (sowohl im Neubau als auch im Bestand) ausreichend sichere und insbesondere witterungsgeschützte Fahrradabstellanlagen vorhanden sind. Insbesondere die Stadtbau Würzburg GmbH ist hier in der Pflicht. Zeitnah müssen Gespräche mit der DB Station & Services sowie den Bauherren der angrenzenden Entwicklungsflächen geführt werden, um eine ausreichende und zeitgemäße Anzahl an Fahrradabstellmöglichkeiten am Würzburger Hauptbahnhof in Form einer Radstation sicherzustellen.

Schon im Kindergarten soll das Thema Radfahren bei Elternabenden thematisiert werden. Durch den Einsatz von Laufrädern können die Kinder im Kindergarten ihren Gleichgewichtssinn trainieren, der Umstieg auf ein Fahrrad wird erleichtert. Wichtig ist, die Eltern ab dem Kindergarten zu animieren, ihre Kinder nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß oder mit dem Fahrrad/Laufrad zu bringen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Entsprechend sind Fahrradwege in die Schulwegpläne mit aufzunehmen. Hilfreich sind insbesondere schulnahe Umbauten von bisher dem Autoverkehr gewidmeten Fahrbahnbereichen zu Radwegen. Um allen Kindern das Fahrradfahren zu ermöglichen, sollen alle Grund – und weiterführenden Schulen über mehrere Leihfahrräder für Kinder ohne eigenes Rad verfügen.

Die Stadt Würzburg unterstützt den privaten wie gewerblichen Einsatz von Lastenrädern und Fahrradanhängern. Hierfür soll der erhöhte Platzbedarf für solche Räder bei der Radinfrastruktur berücksichtigt werden. Die Förderprämie der Stadt Würzburg für Lastenräder in Höhe von 50.000 Euro soll bei Bedarf auch aufgestockt werden können. Die Stadt Würzburg sorgt für eine umweltfreundlichere Zustellung von Lieferungen durch die KEP-Branche (Maßnahme aus dem Green City Plan). Sie unterstützt und fördert den Ausbau des kostenlosen Lastenradverleihs durch die Initiative Freies Lastenrad Würzburg und fordert bei der Ausschreibung ihrer Postzustellungen den Einsatz umweltfreundlicher Zustellfahrzeuge.

Ziel teilweise erreicht!

Die Stadt Würzburg fördert seit dem 24.06.2019 den Kauf von E-Lastenrädern für private Nutzung. Wir freuen uns über diese Entwicklung und hoffen, dass viele andere Gemeinden in der Region folgen!

Update Oktober 2019:
Die Förderung war innerhalb von wenigen Monaten komplett ausgeschöpft obwohl sie zwischendurch noch erweitert wurde. Wir hoffen, dass die Stadt die Förderung nicht aufgibt und viele anderen ihr Beispiel folgen!

Update Januar 2020:
In April 2020 wird die Förderung mit 100.000 Euro erneuert!

Diese Maßnahmen soll konsequent weitergeführt werden mit dem Ziel, in absehbarer Zeit alle Einbahnstraßen einbezogen zu haben. Ausnahmen sollen einer besonderen Begründung bedürfen. Gegebenenfalls sind zur Verdeutlichung und für die Sicherheit der Radfahrenden Einfädelstreifen und Fahrradsymbole aufzubringen. Wenn es die Sicherheitslage erfordert, sollen in Gegenrichtung Radfahr – oder Schutzstreifen mit eingefärbt werden.

Die Stadt Würzburg trägt dafür Sorge, dass das Halten und Parken auf Fußwegen und Radverkehrsanlagen konsequent unterbunden wird. Um die notwendigen Kontrollen durchführen zu können, ist zu prüfen, ob die personelle Ausstattung des Kommunalen Überwachungsdienstes ggf. erhöht werden muss.

Die Würzburger Bürger sollen durch gezielte und professionelle Image – und Aufklärungskampagnen für mehr Radverkehr sensibilisiert werden. Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiges Instrument der Radverkehrsförderung. Die Wahrnehmung, die Bedeutung und Akzeptanz des Radverkehrs wird dadurch in den öffentlichen Fokus gerückt und bei allen Verkehrsteilnehmern positiv erhöht. Ein Grundsatzbeschluss des Stadtrates zur Durchführung solcher Kampagnen mit einem Finanzansatz von 60.000,- € pro Jahr liegt vor, mindestens diese Gelder sollen daher jährlich in den Haushalt eingestellt und auch bewilligt werden.

Radverkehrsanlagen müssen in Breite und Ausführungen dem Normstandard der gängigen Regelwerke (RASt, ERA) genügen, Mindestbreiten sind in jedem Fall zu vermeiden. Bei der Planung muss der zunehmende Einsatz von Pedelecs, Lastenrädern und Fahrradanhängern berücksichtigt werden, die breitere Fahrspuren benötigen und wegen der unterschiedlichen Geschwindigkeiten vermehrt Überholvorgänge mit sich bringen.

Https://www. verkehrswende-wuerzburg. de/ziele-radverkehr/

Wo Radfahren funktioniert

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

In niederländischen und dänischen Städten dominieren die Radfahrer. Nach Protesten in den 70er-Jahren gegen den Autoverkehr haben beide Länder die Radinfrastruktur stark ausgebaut. Elektromobilität und Radfahrunlust unter Jüngeren erfordern neue Anreize.

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Die Welt verstehen mit der „Weltzeit“: Der Auslandspodcast von Deutschlandfunk Kultur erklärt Krisen, Konflikte und Zusammenhänge. Wir recherchieren für Sie überall auf der Erde.

Geert Kloppenburg aus Zandvoort berät Firmen, hält Vorträge und betreibt einen Podcast zum Thema Mobilität. Darin spricht er mit Experten weltweit über Verkehrslösungen, die das Leben in Städten besser machen. Bei den Niederlanden denken alle ans Radfahren, wobei das nicht immer so war.

„Manche Leute glauben, das ist seit hunderten von Jahren so. Aber das ist der größte Quatsch. Es brauchte fast Straßenkämpfe in Amsterdam in den 70ern und 80ern, um das System zu ändern.“

„Fragt man die Leute: Wie wünschst du dir deine Mobilität? Dann kommen da Antworten wie: ‚Ich will mein Auto vor dem Haus parken.‘ Und so entstehen dann Berichte in denen steht: Wir haben Hundertausende Menschen gefragt und alle wollen ihre Autos vor dem Haus parken.“

„’Wie soll deine Straße aussehen? Was soll da stattfinden?‘ Dann lautet die Antwort: ‚Ich hätte gern eine ruhige Straße, an der ältere Menschen spazieren gehen und auf der Kinder spielen können. Ich hätte gern einen öffentlichen Raum, wo ich ein Buch lesen oder Grillen kann.‘ Die Menschen beantworten die Frage dann als Bürger, nicht als Konsumenten.“

Niederlande: Autofahrer sind Schuld

Meredith Glaser leitet das Urban Cycling Institute an der Universität von Amsterdam. Sie erzählt, dass in den 50ern und 60ern die Stadtplaner Platz für das Auto machten. Das wurde als Technologie der Zukunft gesehen: „Die Vision war eine Auto-basierte Mobilität.“

„Die Zahl der Verkehrstoten stieg, darunter viele Kinder. Das war ein großer Faktor. Die waren es gewohnt auf den Straßen zu spielen. Aber mit den Autos wurde das immer gefährlicher. Dazu kamen Umweltbewegungen und andere Proteste. All das passierte in den 70ern.“

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Fahrrad-Infrakstruktur in Amsterdam: kostenloses Parkhaus für über 2500 Fahrräder am Hauptbahnhof. © picture alliance / Jochen Tack

Die Bürger fanden Gehör. In den 80er – und 90er-Jahren wurde in ein Radwege-Netz investiert. Und neue rechtliche Grundlagen wurden geschaffen, erklärt Fahrrad-Forscherin Glaser.

„Man richtete sich nach drei grundlegenden Prinzipien: 1. Menschen machen Fehler. 2. Die Regierung ist für die Sicherheit der Menschen zuständig. Und 3. Die Gestaltung der Straßen sollte die Fehler der Menschen einkalkulieren und den daraus entstehenden Schaden minimieren.“

Diesen Leitgedanken folgend, reorganisierten die Niederländer die Straßen in ihren Städten. Fußgänger und Radfahrer erhielten mehr Platz. Auf Straßen mit viel Verkehr wurden die verletzlichen Verkehrsteilnehmer räumlich von den Autos getrennt. Ein Meilenstein der niederländischen Radfahr-Geschichte. Bei Unfällen mit Radfahrern waren ab sofort außerdem prinzipiell die Autofahrer Schuld.

Jetzt kommen die Elektroräder. Ihr Anteil steige rasant, sagt Mathijs de Haas, Verkehrswissenschaftler von der Universität Delft.

„Unsere Forschung zeigt, dass nur Berufspendler das E-Bike als Auto-Ersatz nutzen. Die Mehrzahl der E-Bike-Nutzer ersetzt damit das herkömmliche Rad. Das ist ein wichtiger Hinweis für politische Entscheidungsträger. E-Bikes zu bewerben führt nicht automatisch zu einer geringeren Autonutzung.“

In Dänemark fahren mehr Frauen als Männer

In Dänemark war es vor allem die Ölkrise in den 70er-Jahren, die zu Protesten für mehr Radverkehr in den Städten führte, sagt Marianne Weinreich, Vorsitzende der Cycling Embassy of Denmark – einem Dachverband für die Förderung des Radverkehrs mit Sitz in Kopenhagen.

„Im Gegensatz zu anderen Städten haben wir eine ausgeglichene Quote zwischen Frauen und Männern, die Rad fahren: 50 zu 50. In ganz Dänemark gibt es sogar ein wenig mehr Frauen als Männer, die Rad fahren. In anderen Ländern ist es genau das Gegenteil: Einfach, weil Frauen eine viel größere Abneigung gegenüber Risiko haben. Sicherheit im Verkehr ist ihnen viel wichtiger. Deshalb hat Kopenhagen die Stadt fürs Radfahren geplant. Es ist nicht so, dass wir ein besonderes Radfahr-Gen haben oder wir uns besonders um die Umwelt sorgen. Kopenhagener fahren, weil es sicher ist, einfach und es ist die schnellste Möglichkeit sich in der Stadt zu bewegen.“

Marianne Weinreich berät auch Städte wie Hamburg oder Berlin, wie sie fahrradfreundlicher werden. In Kopenhagen absolvieren inzwischen mehr als 60 Prozent der Menschen ihre täglichen Wege zur Schule, Uni oder Arbeit mit dem Rad. Aber es gibt Nachwuchsprobleme.

„Es ist richtig, dass Radfahren in Dänemark abnimmt. Wir hatten Anfang Juli einen großen Fahrrad-Gipfel in Kopenhagen, wo wir besprochen haben, wie wir diese unglückliche Entwicklung ändern. Das bedeutet, dass alle Akteure jetzt zusammen arbeiten müssen, um neue Lösungen zu finden. Da geht um alles: Die Infrastruktur weiter ausbauen, die jungen Leute besser ansprechen, die jetzt lieber Autofahren – mit ihrem eigenen Auto oder mit dem der Eltern. Wir können ihnen quasi eine Karotte hinhalten – also positive Belohnungen geben fürs Radfahren. Und wir können es auch schwieriger und teurer machen, ein Auto zu fahren.“

Https://www. deutschlandfunkkultur. de/niederlande-daenemark-radfahren-fahrrad-100.html

Wirtschaftsfaktor Radfahren Kurzstudien 2009 und 2022

Um die Bedeutung des Radfahrens für Wertschöpfung und Beschäftigung aufzuzeigen, wurden im Rahmen einer Kurzstudie die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Fahrrades und des Radfahrens in Österreich ermittelt.

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Diese Studie wurde 2009 von der Technischen Universität Wien im Auftrag des Bundesministerium mit Unterstützung der Wirtschaftskammer durchgeführt.

Das Fahrrad erlangt wieder immer mehr Bedeutung, vor allem für die Alltagsmobilität im Nahbereich: Das Fahrrad als umweltfreundliches, gesundes, kostengünstiges und schnelles Nahverkehrsmittel. Aber auch im Bereich Freizeit und Tourismus steigt seine Nutzung, wo Radurlaube und Radausflüge schon seit vielen Jahren stark nachgefragt sind.

Um die Bedeutung des Radfahrens für Wertschöpfung und Beschäftigung aufzuzeigen, wurden im Rahmen einer Kurzstudie die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Fahrrades und des Radfahrens in Österreich ermittelt. Zu bemerken wäre, daß in den volkswirtschaftlichen Effekten die Umwelt – und Gesundheitseffekte nicht bewertet wurde.

Es wurden sechs Module für die Ermittlung der Wertschöpfungs – und Arbeitsplatzeffekte erfasst:

Fahrrad-Produktion: Fahrräder, Fahrradkomponenten und – zubehör Fahrrad-Handel: Großhandel und Einzelhandel Fahrrad – Service : Reparatur und Verleih (Gewerbe) Radtourismus: Radurlaube und Rad-Tagesausflüge, inklusive Events, Transportservice, Karten und Magazine Radsport: Touristische Radsportveranstaltungen und Radrennen Rad-Infrastruktur: Radwegebau, inklusive Marketing und Promotion, Verleihsysteme und Servicestationen

Darüber hinaus erfolgte noch eine Querschnittsbetrachtung des Spezialsegments Elektro-Fahrräder (Produktion und Handel), um die Bedeutung dieses internationalen Trends für Österreich zu erfassen. Insgesamt werden durch den Radverkehr in Österreich direkte und indirekte Wertschöpfungseffekte in der Höhe von 882,5 Millionen Euro erwirtschaftet mit Arbeitsplatzeffekten in der Höhe von 18.328 Vollzeit-Äquivalenten.

2022 wurde die Publikation „Wirtschaftsfaktor Radfahren“ aktualisiert und veranschaulicht wieder die vielfältigen positiven volkswirtschaftlichen Effekte der Radwirtschaft in konkreten Zahlen und Fakten.

Https://www. bmk. gv. at/themen/mobilitaet/fuss_radverkehr/publikationen/volkswirtschaft. html

1. EU-Fahrradplan: Parlament will Radverkehr stärker unterstützen

Der gezielte Ausbau von Fahrradinfrastruktur und der Aufbau einer eigenständigen europäischen Fahrradproduktion soll die grüne Transformation in der EU beschleunigen. Die Zustimmung für den 1. EU-Fahrradplan im Europäischen Parlament wird kommende Woche erwartet.

Radverkehr rückt in den Fokus: Im Europäischen Parlament steht kommende Woche eine Abstimmung zur Stärkung von Fahrradinfrastruktur und – produktion in Europa an. Ein positives Votum wird erwartet.
Foto: PantherMedia / monticello

„Fahrradfahren kann heute nicht länger als reines Hobby verstanden werden, sondern ist als Teil der Transport-Infrastruktur in Europa anzusehen.“ Dies erklärte in Brüssel am 31. Januar die Vorsitzende des Verkehrs – und Tourismusausschusses im Europäischen Parlaments (TRAN), Karima Delli, nach dem vorbereitenden Votum zum 1. EU-Fahrradplan. Kommende Woche findet dazu die Abstimmung im Parlament statt. War die Verkehrs – und Transportpolitik der EU in den zurückliegenden Jahrzehnten vor allem auf Auto – und Wasserstraßen sowie Schienen ausgerichtet, läutet das EU-Parlament damit eine Zeitenwende ein.

„Ich bin sehr stolz auf den TRAN-Parlamentsausschuss, der mit diesem grundlegenden Beschluss einen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung und Integration des Fahrradsektors im EU-Transportsystem geleistet hat”, zeigte sich die 44-jährige französische grüne Europaabgeordnete Delli euphorisch.

Dass Fahrräder und Pedelecs – allgemein auch als E-Bikes bezeichnet – zunehmend in das Zentrum kommunaler und städtischer Verkehrsplanung gerückt sind, war zunächst den beiden Coronajahren und der dadurch eingeschränkten öffentlichen Transportinfrastruktur geschuldet. Doch inzwischen hat sich der Hype verstetigt.

Die aktuelle ökonomische Situation mit hohen Energiepreisen und damit verbundenen steigenden Mobilitäts – und Transportkosten begünstige in den kommenden Jahren die Nachfrage bei unterschiedlichsten Fahrradtypen, prognostiziert der in Brüssel angesiedelte europäische Fahrradindustrieverband Conebi (Confederation of the European Bicycle Industry). Die rund 1000 im Conebi zusammengeschlossenen Hersteller von Fahrrädern und Bauteilen aus 23 EU-Staaten und Großbritannien begrüßten die Verabschiedung der Parlamentsentschließung als Durchbruch. Sie erhoffen sich dadurch die prosperierende Entwicklung einer eigenständigen europäischen Fahrradbranche. „Was für eine großartige Nachricht! Dass der Transportausschuss des Europäischen Parlaments für die allererste #EUCyclingResolution gestimmt hat. Dieses positive Votum sollte am 16. Februar in Straßburg bestätigt werden”, postete die Conebi-Direktorin Daniela Leveratto auf Linkedin.

Zustimmung im Plenum von Straßburg gilt als reine Formsache

Das Mehrheitsvotum im Plenum von Straßburg gilt als reine Formsache. Denn die mit 38 Ja-Stimmen und einer Enthaltung im TRAN-Ausschuss angenommene „Resolution zur Entwicklung einer EU-Fahrrad-Strategie” trage nach Ansicht der Europaabgeordneten wesentlich zur Erreichung der Ziele des Europäischen Green Deals sowie des „Fit for 55“-Paketes für besseren Klimaschutz und einer klimaneutralen Wirtschaft bei. Aber bisher ließen die EU-Institutionen ein starkes Signal vermissen, dass das Fahrrad die zentrale Rolle im Verkehrsgeschehen der europäischen Gesellschaften habe, bemängeln die Abgeordneten in ihrer Resolution. Daher fordert das EU-Parlament nun die EU-Kommission auf, für eine sichere Fahrradinfrastruktur zu sorgen, den Mangel an diebstahlsicheren Fahrradstellplätzen zu beheben sowie noch benötigte Fahrradspuren und – wege einzurichten.

Https://www. vdi-nachrichten. com/technik/mobilitaet/1-eu-fahrradplan-parlament-will-radverkehr-staerker-unterstuetzen/

Pröll überreichte Meilenstein-Zukunftspreise 2006

„Weiterer Impuls für Entwicklung in die richtige Richtung“

Pröll überreichte Meilenstein-Zukunftspreise 2006

„Weiterer Impuls für Entwicklung in die richtige Richtung“

Der Begriff Meilenstein stehe für Neuorientierung, Herausforderung des kreativen Potenzials und Bewährung in vielen Bereichen, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute bei der Überreichung der Meilenstein-Zukunftspreise 2006 in St. Pölten. In Niederösterreich passiere Zukunft nicht zufällig, sensibel werde Schritt für Schritt gesetzt, das Land unter neuen Herausforderungen gesellschaftlich und wirtschaftlich weiter zu entwickeln. Was jetzt versäumt werde, könnten zukünftige Generationen nicht mehr aufholen; die Schritte, die jetzt gesetzt werden, bringen das Land hingegen nach vorne. Die heute überreichten Meilensteine seien ein weiterer Impuls für die Entwicklung Niederösterreichs in die richtige Richtung.

Je größer die Welt sei, in die man hineingehe, umso bedeutender werde die selbst gestaltete Heimat. Dabei gehe es darum, sich auf die eigenen Wurzeln zu besinnen, offen für Neues zu sein und nicht überkommenen Modernismen zu folgen. Der Aspekt der Nachhaltigkeit bringe Beständigkeit und Dauerhaftigkeit. In Niederösterreich sollen die Bürger das Sagen haben, wohin der Weg gehe, und auch bereit sein, diesen Weg mitzugehen. 70.000 Landesbürger, die sich an der WIN-Strategie beteiligt und 50.000, die sich über das Internet mitgeteilt haben, seien dabei ein großer Erfolg, so Pröll abschließend.

Der vor zehn Jahren ins Leben gerufene „Dr. Erwin Pröll Meilenstein-Zukunftspreis“ wird alle zwei Jahre verliehen und trainiert zukunftsweisende Projekte in den fünf Kategorien Innovation, Qualifikation, Lebensqualität, Einklang mit Natur sowie Nachbarschaft. Insgesamt wurden bisher 600 Projekte bei der NÖ Landesakademie eingereicht, diesmal waren es 134, von denen 15 – 3 pro Kategorie – nominiert wurden.

Die Meilensteine 2006, verbunden mit einem Preisgeld von je 8.000 Euro, gingen an das Projekt „Frühdiagnose des Prostatakarzinoms – Innovative Molekulare Harndiagnostik“ des Landesklinikums Weinviertel in Mistelbach (Innovation); das Projekt „Bilinguale Ausbildung und Interkulturelles Lernen“ der International School St. Pölten (Qualifikation); das Projekt „Grenzenlos Kochen – Förderung der Integration von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationen“ des Vereines Grenzenlos in St. Andrä-Wördern (Lebensqualität); das Projekt „S-Haus: Innovative Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen am Beispiel eines Büro – und Ausstellungsgebäudes in Böheimkirchen“ der Technischen Universität Wien (Einklang mit Natur) sowie das Projekt „Jugendbotschafter – Konferenz der ARGE Donauländer 2004 bis 2005/Jugendkooperation entlang der Donau“ der ARGE Donauländer in St. Pölten (Nachbarschaft).

Nähere Informationen: NÖ Landesakademie unter 02742/294-17405, Mag. Michael Urban und www. meilenstein. noe-lak. at

Zu diesem Artikel gibt es eine unterstützende Audiodatei. Diese ist zum Download nicht mehr verfügbar. Bitte wenden Sie sich an: presse@noel. gv. at

Bitte füllen Sie das Formular aus, um die gewünschten Dateien anzufordern.

Https://www. noe. gv. at/noe/52388_19-Mai-2006-11-00-Proell-ueberreichte-Meilenstein-Zuk. html

SHIMANO erreicht den Jahrhundert-Meilenstein

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Firmengründer Shozaburo Shimano

SHIMANO feiert 100 Jahre Erfahrung als HerstelleR

In Sakai City, Japan, gründete Shozaburo Shimano 1921 das Unternehmen, das seinen Namen tragen sollte. Heute, 100 Jahre später, beschäftigt SHIMANO mehr als 11.000 Menschen bei insgesamt 50 konsolidierten Produktions-, Forschungs-, Verkaufs – und Marketing-Niederlassungen in aller Welt, ist jedoch nach wie vor ein überwiegend im Familienbesitz befindliches Unternehmen unter der Leitung von SHIMANO President Yozo Shimano.

Shimano Factory 1936 Luftaufnahme von 1961 Luftaufnahme von 2020

In den Jahren zwischen 1921 und 2021 hat SHIMANO eine ganze Reihe von Produkten geschaffen, die sich einen festen Platz in der Historie der Fahrradtechnik gesichert haben.

Vom allerersten 3.3.3. Freilaufritzel über Innovationen wie Dreigang-Naben, indexierte Schaltsysteme, Dual Control Schalt-/Bremshebel, HYPERGLIDE Kassetten, oder elektronische Di2 Schaltsysteme bis hin zum SPD Schuh-Pedal-System, wurden diese Technologien und Innovationen nicht nur zu Standards in der Fahrradindustrie, sondern zum Synonym für die jeweils besten Produkte in ihrer Klasse.

Dennoch wird SHIMANO dieses Jubiläum nicht mit Partys, Galaveranstaltungen oder großartigen Zeremonien begehen. Stattdessen wird das Unternehmen einfach weiter das tun, wofür es bekannt ist: an herausragenden Technologien zu arbeiten und die Produkte für sich sprechen zu lassen.

SHIMANO 100-Jahre-Webseite und „SHIMANO 100 WORKS“ Fotobuch

Selbstverständlich ist SHIMANO trotzdem unglaublich glücklich und stolz auf die Produkte, die das Unternehmen über die Jahrzehnte geschaffen hat – zugleich aber auch berührt durch den Enthusiasmus und die Leidenschaft, die Radfahrerinnen und Radfahrer auf der ganzen Welt diesen Produkten entgegenbringen. Um das Erreichte zu würdigen, rückt SHIMANO aus Anlass des Jubiläums einige der Highlights aus den letzten 100 Jahren mit einer neuen Webseite und einem limitierten Fotobuch nochmal ins Rampenlicht

Insgesamt wird es lediglich 2.000 Exemplare dieses Fotobuchs geben, die an ausgewählte Empfänger sowie durch eine Verlosung verteilt werden. Die Inhalte des Fotobuchs bilden den historischen Hintergrund für einige von SHIMANOs bahnbrechenden Innovationen und Produkte.

Das „SHIMANO 100 WORKS“ Fotobuch umfasst 264 Seiten (333 mm × 265 mm × 30 mm) und ist über eine Verlosung für glückliche Gewinner zu haben. Radsport-Interessierte und SHIMANO Fans können sich unter Www. shimano. com/en/100th/ für die Verlosung registrieren.

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Zudem können Radfahrerinnen und Radfahrer, die sich für SHIMANOs 100-jährige Geschichte interessieren, auf der neuen Webseite Www. shimano. com/en/100th/ tief in die Historie der Technologien und die Geschichten im Hintergrund eintauchen – eine wahre Schatzkiste für jeden, der sich für Fahrradkomponenten interessiert.

Yozo Shimano, President von Shimano Inc.:

Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

SHIMANO President Yozo Shimano

„Herzliche Grüße zum 100. Jahrestag der Gründung von SHIMANO. Am 21. März 2021, feierte SHIMANO seinen 100. Geburtstag.

Zu dieser Gelegenheit möchte ich meine tiefste Dankbarkeit für die Unterstützung ausdrücken, die Sie SHIMANO über so viele Jahre entgegengebracht haben.

Die Geschichte von SHIMANO begann 1921, als der Unternehmensgründer Shozaburo Shimano eine kleine Eisenverarbeitungswerkstatt in Sakai, Osaka, eröffnete. Er gründete die Basis unseres Fahrradkompo-nenten-Geschäfts, indem er verschiedenste Herausforderungen meisterte, unter anderem die ursprüngliche Herausforderung, Fahrrad-Freilaufritzel herzustellen, die zu dieser Zeit nach Japan importiert wurden.

Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts hat SHIMANO radikale Veränderungen des geschäftlichen und sozialen Umfeldes erlebt. Trotz dieser Veränderungen haben wir kontinuierlich daran festgehalten, technologische Innovationen zur Herstellung qualitativ hochwertiger, zuverlässiger Produkte für unsere Kunden einzusetzen, während wir zugleich immer unserer Mission treu geblieben sind: ‚To promote health and happiness through the enjoyment of nature and the world around us‘ (Gesundheit und Glück durch die Freude an der Natur und der Welt um uns herum zu fördern).

Heute sehen wir, dass immer mehr Menschen mit Umwelt – und Gesundheits-Themen beschäftigen. Zudem führt ein durchdringendes Gefühl von Stagnation dazu, dass viele Menschen verstärkt dem Fahrradfahren und dem Angeln nachgehen und sie als Möglichkeit sehen, Stress abzubauen und Körper und Geist zu erfrischen. In diesem Zusammenhang weiß SHIMANO um die Bedeutung seiner Rolle zur Förderung eines gesunden und bereicherten Lebensstiles durch die dafür geeigneten Produkte und durch seinen Beitrag für eine nachhaltige Gesellschaft.

Zum 100-jährigen Jubiläum, das wir als Startschuss für das nächste Jahrhundert sehen, hat SHIMANO ein neues Corporate Brand Logo kreiert, das drei farbige Linien in Hellgrün, Blau und Dunkelblau beinhaltet. Diese Farben stehen für Land, Himmel und Meer. Sie repräsentieren damit auch die Weltsicht, die SHIMANO realisieren möchte.

Zu guter Letzt sind wir entschlossen, die Ideale und Technologien als Hersteller, die wir von unserem Gründer übernommen haben, an künftige Generationen weiterzugeben und SHIMANO als entwicklungsorientiertes digitales Produktionsunternehmen weiterzuentwickeln, das sich der Schaffung von Werten verschrieben hat, insbesondere der Entwicklung neuer und erweiterter Fahrrad – und Angler-Kulturen. Für diese Ziele würde ich mich über Ihre weitere Unterstützung freuen.”

Im Zuge eines solch bedeutenden Jubiläums wird SHIMANO selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt weitere spannende Momente präsentieren. SHIMANO freut sich darauf, bald wieder direkt mit Kunden in Kontakt zu treten und gemeinsam auf Messen und Events all das Schöne und Positive am Radfahren zu feiern.

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Ist Radfahren ein Meilenstein in der Entwicklung

Der hessische Grünen-Vorsitzende Tarek Al-Wazir spricht auf dem Länderrat der Grünen. Foto: Boris Roessler/dpa (Foto: dpa)

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Wiesbaden (dpa/lhe) – Hessen ist auf dem Weg zum Fahrradland nach den Worten von Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) bereits große Schritte vorangekommen. Das Land arbeite seit einigen Jahren an diesem Ziel und nun sehe man die ersten Meilensteine, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden zum Start der Radbranchenmesse „Eurobike“ kommende Woche in Frankfurt. Parallel zur Messe treffen sich Fachleute zum Nationalen Radverkehrskongress.

Al-Wazir betonte, in der hessischen Verkehrspolitik habe sich in den zurückliegenden Jahren der Ansatz verändert. „Früher war Radverkehrspolitik in Hessen eigentlich Tourismuspolitik“, sagte er. „Da hat man das Fahrrad als Freizeitmittel gesehen, aber nicht als vollwertiges Verkehrsmittel.“ Dies sei inzwischen anders. „Die erste Strukturveränderung ist die, dass wir sehr viel mehr Geld für Radverkehrsinfrastruktur bereitstellen als früher“, sagte Al-Wazir. „Und zwar nicht nur für Radwege, sondern auch für das, was dazugehört. Also von der Abstellanlage bis hin zur Beschilderung.“

Da mehr als 80 Prozent der Radwege innerhalb der Kommunen verlaufen, habe das Land die Städte und Gemeinden zusammengebracht und die Fördermittel deutlich aufgestockt, ergänzte der Minister. „Wenn man wirklich die Bedingungen fürs Radfahren verbessern will, dann muss man die Kommunen unterstützen“, sagte er. „Und da merken wir, dass sich da wirklich vor Ort was verändert.“ Innerhalb der Städte gingen die Radverkehrsanteile hoch, da die Infrastruktur ausgebaut werde. Das lasse sich auch an der Summe von Fördermitteln ablesen, die abgerufen werde.

„Der dritte große Meilenstein war sicherlich der Baubeginn für den ersten Radschnellweg“, sagte Al-Wazir. Die Strecke führt von Darmstadt nach Frankfurt. Insgesamt seien 19 weitere Projekte in Planung. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hatte vor kurzem gefordert, der Bau von Radschnellwegen und Radwegen an Landstraßen in Hessen müsse sichtbar vorankommen, es fehle an Geld und Personal.

Al-Wazir verwies unter anderem darauf, dass sich die Investitionen in den Radwegebau an Landstraßen in den zurückliegenden Jahren deutlich erhöht habe – von 1,7 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 13 Millionen Euro im laufenden Jahr. Zudem sei bei der Landesbehörde Hessen Mobil eine eigene Abteilung Mobilität und Radverkehr eingerichtet worden mit Planerinnen und Planern, die sich ausschließlich um Radwegeplanung kümmern.

Https://www. sueddeutsche. de/wirtschaft/verkehr-wiesbaden-al-wazir-hessen-erreicht-auf-weg-zum-radland-meilensteine-dpa. urn-newsml-dpa-com-20090101-230617-99-88006

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