Gemeinde Glienicke/Nordbahn

Bereits zum dritten Mal beteiligt sich die Gemeinde Glienicke/Nordbahn beim Stadtradeln. Einheitlich im gesamten Landkreis findet die Aktion dieses Jahr vom 27. August bis zum 16. September statt.

Im letzten Jahr haben die 78 Teilnehmer aus der Gemeinde in drei Wochen knapp 17.000 km mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das sind im Schnitt 10 km, die pro Teilnehmer und Tag geradelt wurden. Das gilt es dieses Jahr zu überbieten!

Das Stadtradeln ist eine Initiative des Klima-Bündnisses, ein Netzwerk von Landkreisen, Gemeinden und Städten, die das Klima schützen wollen. Ziel der Aktion ist es, in den drei Wochen des Stadtradeln möglichst viele Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. 2021 haben sich knapp 2.100 Kommunen und rund 800.000 Teilnehmer beteiligt. Zum Vergleich: 2020 waren es rund 1400 Kommunen und 544.000 Teilnehmer.

Beim Stadtradeln geht es darum, möglichst viele Wege im Alltag klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, mit dem Lastenrad zum Einkauf oder am Wochenende eine Radtour durch Oberhavel und Umgebung antritt. Es ist ein Wettbewerb, bei dem Kommunen gegeneinander antreten, um möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurückzulegen. Die Teilnehmer können dabei sowohl einzeln antreten wie auch Gruppen bilden. Zum Beispiel können alle Mitarbeiter eines Unternehmens, alle Mitglieder eines Vereins oder alle Schüler einer Klasse in einem Team zusammen radeln. Die Aktion findet 2022 zum insgesamt 15. Mal statt.

Teilnehmen kann jeder, der in einer teilnehmenden Kommune gemeldet ist, dort arbeitet, zur Schule geht oder in einem dort ansässigen Verein Mitglied ist. Jeder Teilnehmer kann Mitglied in einem Team pro Kommune sein, wenn für mehrere Teams geradelt wird, sind separate Accounts notwendig. Zum Beispiel kann man morgens und nachmittags den Weg zur und von der Arbeit dem Team des Arbeitgebers zuordnen und danach noch für den Sportverein eine Runde auf dem Fahrrad drehen. Jede geradelte Strecke darf dabei nur genau einem Team und damit nur einer Kommune zugeordnet werden, das mehrfache Registrieren von Kilometern ist nicht erlaubt. Bitte bleibt fair.

Alles, was im Sinne der StVO als Fahrrad gilt, berechtigt zur Teilnahme am Stadtradeln. Einfach auf der Webseite (siehe Infobox) registrieren und dann die geradelten Kilometer eintragen. Dazu kann man die App verwenden, hinterher die Kilometer auf der Webseite eintragen oder ein Papierformular ausfüllen. Die Team Captains helfen gerne weiter!

Während des Stadtradeln-Zeitraums werden diverse Touren angeboten, zum Beispiel von teilnehmenden Teams, Vereinen, privaten Organisatoren oder auch dem ADFC. Details werden rechtzeitig auf der Webseite der Gemeinde, der Stadtradeln Webseite und in weiteren Medien bekannt gegeben. Für jede Tour wird gesondert bekannt gegeben, ob und wie man sich vorab anmelden oder einfach mitfahren kann. Geltende Hygienevorschriften müssen trotzdem beachtet werden.

Wer eigene Ideen und Vorschläge für Radtouren hat, kann damit gerne auf den Koordinator (siehe Infokasten) zukommen und wir veröffentlichen die Touren auf der Webseite.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Landkreises unter www. oberhavel. de/stadtradeln sowie unter www. stadtradeln. de/glienicke-nordbahn zu finden. Dort sind auch Informationen zur Registrierung, den Ergebnissen aus 2021 und vieles mehr nachzulesen.

Am 30. April 2022 fand das traditionelle “Anradeln” im Landkreis Oberhavel statt. Dieses Jahr war das Ziel der neu gestaltete Marktplatz in der Ofenstadt Velten. Aus dem ganzen Landkreis – und darüber hinaus – kamen Hunderte Radfahrer nach Velten. Aus Glienicke/Nordbahn starteten etwa 25 Radfahrer, um in Hohen Neuendorf mit weiteren rund 25 Radfahrern zusammen zu treffen und dann weiter Richtung Velten zu radeln.

Die Route führte ein Stück über die B96 und den Fürstendamm und ging durch Frohnau und über den Mauerweg, weiter bis Hohen Neuendorf. Von Hohen Neuendorf ging es den alten Postweg – samt Stopp am alten Meilenstein – entlang über Bötzow nach Velten.

Teile der Strecke lassen sich gut mit dem Fahrrad fahren, speziell am Mauerweg entlang oder der alte Postweg. Andere Teile sind gefährlich. Danke an die Ofenstadt Velten für das Ausrichten der Veranstaltung.

Wie viele Kilometer werden pro Tag geradelt

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47,7 Kilometer pro Tag

Die schweizweite Aktion «Bike to Work» gibt es seit fünf Jahren. Dabei fahren Mitarbeitende einer Firma im Monat Juni an mindestens 50 Prozent der Arbeitstage mit dem Fahrrad zur Arbeit. Die Stadtverwaltung Burgdorf ist zum dritten Mal dabei, dieses Jahr mit elf Viererteams. Diese 44 Mitarbeitenden sind im Monat Juni total 6600 Kilometer geradelt. Unter dem Dach der Stadtverwaltung machten auch elf Teams aus kleineren Burgdorfer Firmen mit. So summiert sich die Gesamtzahl an Kilometern für die Burgdorfer im Monat Juni auf 10800 Kilometer. Das beste Team der Stadtverwaltung ist insgesamt 1212 Kilometer geradelt. Mitglied des Gewinnerteams war auch jener Mitarbeiter mit den meisten Kilometern: Er hat total 1000 Kilometer in den Beinen, was einem Tagesschnitt von 47,7 Kilometern entspricht. nh>

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In drei Wochen 5173 Kilometer geradelt: Wessobrunner wird Zweiter bei „Stadtradeln-Stars“

Michael Adami legt bei der Aktion „Stadtradeln“ 5173 Kilometer zurück – und wird bundesweit Zweiter in der Kategorie der „Stadtradeln-Stars“. Nochmal mitmachen möchte er aber nicht.

– Die Beine von Michael Adami (39) haben in den vergangenen Wochen einiges geleistet. Auf satte 5173 Kilometer brachte er es bei der Aktion „Stadtradeln“. Mit dieser wird dafür geworben, Alltagswege klimafreundlich zurückzulegen. Doch der Wettbewerb weckt auch Ehrgeiz – wie bei Adami. Bundesweit wurde er in der Kategorie „Stadtradeln-Stars“ – wer in dieser Wertung startete, durfte 21 Tage lang gar kein Auto nutzen – Zweiter.

Der Wessobrunner, der für die Stadt Weilheim antrat, wurde nur von Werner Messing übertrumpft. Der Vize-Bürgermeister der Stadt Rhede (Nordrhein-Westfalen) trug sich mit 5752 Kilometern in die Liste ein. Für den Wettbewerb hatte sich Adami, der Techniker bei der Wohnbau Weilheim ist, Urlaub genommen. Im Interview spricht er über lange Strecken auf dem Rad, Probleme bei der Nahrungsaufnahme und seine Entscheidung, kein weiteres Mal teilzunehmen.

Ja, jeden Tag. Ich hatte das vorher ja nicht zugegeben, aber ich hatte mir schon insgeheim das Ziel gesetzt, die 5000 Kilometer zu knacken. Und das hat dann auch geklappt.

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Witterungsbedingt war es oft nicht angenehm. Daher habe ich an einigen Tagen nur kurze Pausen gemacht. Durchnässt hat man nicht wirklich Lust, irgendwo anzuhalten. Das Schlimmste in der Zeit war aber das Essen. Man muss schon fast Fressen sagen. Ich habe schauen müssen, dass ich angesichts des hohen Kalorienverbrauchs genug zu mir nehme. Ich habe in den drei Wochen insgesamt zwölf Kilogramm Nudeln, sechs Kilogramm Müsli, drei Kilogramm Proteinpulver und zahlreiche Riegel gegessen. Man muss schon schauen, dass man das alles reinschaufelt. Das fand ich furchtbar. Aber es war ohnehin das letzte Mal, dass ich beim Stadtradeln mitgemacht habe.

Weil ich mit der Auswertung nicht einverstanden bin. Werner Messing (.) hatte eine Woche vor mir begonnen und war entsprechend eine Woche vorher fertig. Ich habe verfolgt, wie er regelmäßig seine Kilometer eingetragen hat. Er stand am Ende der 21 Tage bei etwa 4067 Kilometern. Da habe ich gedacht: Das schaffe ich. Nach meinen drei Wochen war ich Erster, zeigte meinen Eltern einen Screenshot der Ergebnisliste. Und als ich wieder reingeschaut habe, hatte Werner Messing 1700 Kilometer hinzugebucht und war Erster. So mache ich das nicht mit. Zumal ich die ganze Strecke mit dem Rennrad ohne Unterstützung gefahren bin. Soweit ich weiß, hat er ein E-Bike.

Klar. Ich mag es zwar nicht so, im Mittelpunkt zu stehen. Aber ich fahre gern Radl. Es war eine Gaudi. Und meine Firma hat mich mit dem Urlaub super unterstützt.

Wie viele Kilometer werden pro Tag geradelt

Wird das Radfahren in München überschätzt? Gemessen an den tatsächlich zurückgelegten Kilometern pro Person und Tag, wird der öffentliche Nahverkehr in München immer wichtiger.

    Eine Studie hat untersucht, wie die Münchner sich fortbewegen. Das Fahrrad spielt dabei offenbar keine so große Rolle, wie oft angenommen wird. Während der öffentliche Nahverkehr ein gutes Drittel der zurückgelegten Strecken ausmacht, bringt es der Radverkehr nur auf fünf Prozent. Das Fazit: „Wenn Verkehr umweltgerechter werden soll, wird es über den Radverkehr hinaus darauf ankommen, vor allem den ÖPNV weiter zu verbessern sowie den Autoverkehr effizienter zu gestalten.“

Wie kommen die Münchner im Alltag vorwärts? Laut der vergangenen Sommer vorgestellten Studie „Mobilität in Deutschland“ bevorzugen mehr Menschen denn je das Rad, dafür immer weniger das Auto. Jetzt liegt eine konkretere Auswertung der Untersuchung vor, die am Mittwoch im Planungsausschuss behandelt wird. Und die zeigt: Gemessen an den tatsächlich zurückgelegten Kilometern pro Person und Tag, spielt das Fahrrad keine so große Rolle, wie oft angenommen. Immer wichtiger wird dagegen der öffentliche Nahverkehr. Vor allem dieser müsse weiter ausgebaut werden, schreiben die Verfasser der Studie.

Der Straßenraum in München ist heiß umkämpft. Auf der einen Seite stehen die Auto-Verfechter, wegen der seit Jahren steigenden Zulassungszahlen von Autos wollen sie diesen mehr Platz geben. Auf der anderen Seite haben gerade erst am Sonntag wieder Tausende Münchner für eine bessere Radinfrastruktur demonstriert. Dass diese benötigt wird, ist bei der Politik angekommen. Bis Mitte Juli will das Planungsreferat deshalb die Möglichkeiten für einen Altstadt-Radlring prüfen. Dieser trüge dem steigenden Anteil der Radfahrer erstens Rechnung und wohl auch dazu bei, dass noch mehr Personen auf das Fahrrad umsteigen.

In Münchens Altstadt werden weniger Autos fahren

Der Stadtrat hat beschlossen, den Autoverkehr im Zentrum zu reduzieren. Den Grünen geht das Vorhaben nicht schnell genug, die CSU dagegen bremst. Von Andreas Schubert

Laut der Studie, für die 2017 rund 29 000 Menschen im Gebiet des Münchner Verkehrs – und Tarifverbunds befragt wurden, ist der Anteil des Radverkehrs in der Stadt im Vergleich zum Jahr 2008 um vier Prozent auf 18 Prozent gestiegen, während der Anteil der Teilnehmer am motorisierten Individualverkehr um drei Punkte auf 24 Prozent gesunken ist; hinzu kommen zehn Prozent Mitfahrer. Zum Individualverkehr, kurz MIV, zählt alles, was selbst gelenkt wird und einen Motor hat, etwa auch Mofas. Der Anteil des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) stieg von 21 auf 24 Prozent, der Anteil der zurückgelegten Fußwege sank in der Stadt von 28 auf 24 Prozent. Im Umland gelten ganz andere Werte. Der MIV lag bei 44 Prozent plus 14 Prozent Mitfahrer, der ÖPNV bei elf, das Rad bei 13 und die Fußwege bei 18 Prozent.

Die genannten Prozentangaben beziehen sich jedoch nur auf die Zahl der zurückgelegten Wege. Nicht berücksichtigt ist, wie lange diese tatsächlich sind. Schaut man sich die Personenkilometer an, also die zurückgelegten Strecken, verschieben sich die Relationen deutlich. So haben die Radler zwar stolze 3,1 Millionen Kilometer zurückgelegt, im Zehn-Jahres-Vergleich ein Plus von einer Million, dennoch liegt der Anteil dieser Rad-Kilometer im Stadtgebiet nur bei fünf Prozent. Zum Vergleich: Der MIV kommt auf 35 Prozent, die MIV-Mitfahrer auf 20, der ÖPNV auf 37 Prozent und der Anteil der Fußwege beträgt drei Prozent.

Insgesamt wurden in der Stadt München 60 Millionen Personenkilometer am Tag zurückgelegt. Schaut man sich die durchschnittliche Länge der zurückgelegten Wege an, so wird deutlich, dass auf den weiteren Strecken nach wie vor das Auto dominiert. MIV-Fahrer legen im Schnitt 18,9 Kilometer zurück. MIV-Mitfahrer, also zum Beispiel Personen, die Fahrgemeinschaften nutzen, kommen gar auf 25,8 Kilometer im Schnitt. Gleich danach folgt der ÖPNV mit durchschnittlichen 18,6 Kilometern. Radfahrer legen 3,6 Kilometer zurück, Fußgänger nur 1,4 Kilometer pro Weg. Als Weg definiert die Studie alle Strecken von A nach B, die zu einem bestimmten Zweck zurückgelegt werden. Wer etwa auf dem Heimweg von der Arbeit noch einen Zwischenstopp im Biergarten einlegt und sich erst später endgültig nach Hause aufmacht, hat demnach zwei Wege hinter sich gebracht. So kommt die Statistik denn auch auf die Zahl von 3,2 Wegen pro Person und Tag.

Zahlenhuberei sind derartige Statistiken nicht, für die Verfasser der Studie haben sie eine eindeutige Botschaft. Obwohl München einen anerkannt guten ÖPNV habe und der Radverkehr zunehme, würden noch immer mehr als die Hälfte aller Personenkilometer mit dem Auto (Fahrer plus Mitfahrer) zurückgelegt.

Dass der zwar deutlich gestiegene Radverkehr es im Gesamtbild nur auf einen Wert von fünf Prozent bringe, der städtische ÖPNV aber immerhin ein gutes Drittel bewältige, weise die einzuschlagende Richtung. „Wenn Verkehr umweltgerechter werden soll, wird es über den Radverkehr hinaus darauf ankommen, vor allem den ÖPNV weiter zu verbessern sowie den Autoverkehr effizienter zu gestalten“, so das Fazit. „Hier liegen bezogen auf die Verkehrsleistung die wirksamsten Hebel für eine stadtverträglichere Mobilität.“

Was die Beliebtheit der einzelnen Fortbewegungsarten betrifft, ist das Fahrrad laut der Studie „emotional“ bei jüngeren Menschen ganz vorne. Erst mit zunehmendem Alter schnitten ÖPNV und Auto besser ab. Bei den mittleren Altersgruppen ist dabei nur etwa die Hälfte von Bussen und Bahnen überzeugt. Hier ist ein deutlicher Unterschied zwischen Stadt und Land festzustellen. Während der großstädtische Verkehr die Freude am eigenen Auto buchstäblich und zunehmend bremst, findet es auf dem Land nach wie vor die größte Zustimmung.

„STADTRADELN“ – Brandenburg an der Havel sammelt wieder Radkilometer

Im September fällt der Startschuss für die fünfte Runde der Aktion „STADTRADELN“ in Brandenburg an der Havel. Zwischen dem werden unter www. stadtradeln. de jene Kilometer auf dem Rad gesammelt, die die Brandenburgerinnen und Brandenburger privat oder beruflich zurücklegen.

Mitmachen kann jeder, der in Brandenburg an der Havel wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine (Hoch-)Schule besucht. Alle sind herzlich eingeladen, für ihre Stadt in die Pedale zu treten – egal ob auf dem Weg zum Einkaufen oder bei einer Radtour ins Grüne. Möglichst viele Wege sollen im 21-tägigen Aktionszeitraum mit dem Rad zurückgelegt werden. An der Aktion des Klima-Bündnis haben sich im letzten Jahr 649 Radelnde beteiligt und dabei rund 91.600 km eradelt – Ziel in diesem Jahr ist es, das Ergebnis noch zu toppen. Jeder Fahrradkilometer zählt!

Oberbürgermeister Steffen Scheller, selbst aktiver Radfahrer, ruft alle Brandenburgerinnen und Brandenburger zum Mitmachen auf:

Wer mitmachen möchte schließt sich einem Team an oder gründet kurzerhand ein eigenes und registriert sich auf der Webseite www. stadtradeln. de/brandenburg-havel. Dies ist ab sofort möglich. Danach kann man über einen Online-Radelkalender oder über die STADTRADELN-App seine pro Tag gefahrenen Kilometer eintragen und mitverfolgen, wie weit alle Teilnehmer der Stadt gemeinsam geradelt sind.

Ziel der Aktion ist es, das Interesse am Radfahren zu erhöhen und gleichzeitig den Blick auf wichtige Themen, wie den Klimaschutz, die Verkehrsinfrastruktur und die eigene Lebensqualität zu lenken.

Auch in diesem Jahr werden unter allen aktiven Radlern fünf im Wert von je 20 Euro verlost!

Rekordjahr beim STADTRADELN in Siegen-Wittgenstein1.000 Radler mehr und siebenmal häufiger um die Erde geradelt

Drei Wochen lang ging es darum, möglichst viele Kilometer klimaschonend mit dem Fahrrad statt mit dem PKW zurückzulegen.

Das dritte STADTRADELN im Kreis Siegen-Wittgenstein ist mit einem Rekordergebnis zu Ende gegangen. Drei Wochen lang ging es darum, möglichst viele Kilometer klimaschonend mit dem Fahrrad statt mit dem PKW zurückzulegen. haben ihre geradelten Kilometer in der App des STADTRADELN-Veranstalters aufgezeichnet oder nachgetragen – letztes Jahr waren es 1.989 aktive Radlerinnen und Radler. Das entspricht einer Und auch die gemeinsam erradelten Kilometer sind herausragend: Fast 700.000 – exakt 698.300. Das bedeutet auch: Jeder einzelne Teilnehmer ist im Durchschnitt in diesem Jahr eine längere Strecke geradelt als im letzten. Waren es 2022 im Schnitt rund 200 Kilometer pro Teilnehmer, sind es 2023 über 230.

„Im dritten Jahr können wir feststellen, dass das STADTRADELN in Siegen-Wittgenstein nicht nur angekommen, sondern fest etabliert ist“, freut sich Landrat Andreas Müller: „Das Fahrrad ist für viele inzwischen ein echtes Alltags-Fortbewegungsmittel. Durch den E-Bike-Boom sind auch die Berge in unserer herrlichen Mittelgebirgslandschaft keine wirklichen Hindernisse mehr. Die unglaublich große Resonanz auf das STADTRADELN macht das deutlich. Ich bedanke mich bei allen, die mitgemacht haben und besonders auch bei denen, die auch in Zukunft immer öfter mal das Auto stehen lassen und aufs Fahrrad steigen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“

Hätte man die rund 700.000 STADTRADELN-Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, wären rund entstanden, die so vermieden werden konnten.

Auch die Zahl der STADTRADELN-Veranstaltungen war in diesem Jahr rekordverdächtig – insgesamt wurden 20 Touren in allen elf Städten und Gemeinden des Kreises angeboten. Ein besonderes Highlight war das am 11. Juni am Alten Bahnhof in Deuz. Neben heißen Waffeln und kalten Getränken gab es auch Fahrrad-Akrobatik und Live-Musik.

Ergebnisse

3.002 Radlerinnen und Radler haben an der diesjährigen Aktion teilgenommen. Dabei ist allen davongefahren. Die Radlerin aus Erndtebrück ist für das Team der Erndtebrücker Fahrrad Galerie angetreten und – das entspricht in etwa der Strecke von Siegen bis Ankara. Sie war schon beim STADTRADELN 2022 Erstplatzierte bei den Damen, übertrifft diesmal aber auch den Herren, der am meisten geradelt ist, . Er ist für das Offene Team Hilchenbach angetreten und in drei Wochen 2.290 Kilometer geradelt. Aus Hilchenbach kommt auch der Zweitplatzierte: J vom Team Rothaarbiker-Hilchenbach. Er hat 2.058 Kilometer zurückgelegt. Platz 3 belegt der Vorjahressieger vom CVJM Büschergrund mit 1.863 Kilometern. von der Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde Erndtebrück hat 1.388 Kilometer zurückgelegt und belegt damit Rang 2 bei den Damen, gefolgt von vom MTB Laasphe e. V. mit 1.268 Kilometern.

Unter den Städten und Gemeinden des Kreises ist die einwohnerstärkste, wie auch im letzten Jahr, der Spitzenreiter – mit 216.448 Kilometern. Damit hat die Stadt ihren Mit 5,78 Kilometern pro Kopf hat die erradelt – auch hier gab es eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr; Hilchenbach hatte auch da das Ranking angeführt, allerdings mit 3,97 Kilometern pro Einwohner.

Die erfolgreichste Schule war, wie auch schon im Vorjahr, das in Hilchenbach. 141 Schülerinnen und Schüler haben für dieses Team zusammen 26.104 Kilometer zurückgelegt. Bei den „klassischen Teams“ liegt die vorne, mit 23.428 Kilometern, die 71 Teammitglieder geradelt sind.

Pro Kopf hat das die meisten Kilometer zurückgelegt. Die drei Teammitglieder sind zusammen 2.517 Kilometer, oder 839 Kilometer pro Person geradelt.

Großes Gewinnspiel der Kreisverwaltung

Noch bis Freitag können sich STADTRADELN-Teilnehmer zum diesjährigen anmelden. Wer im Aktionsraum an mindestens fünf Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren ist und sich das von seinem Arbeitgeber bescheinigen lässt, hat die Chance, einen zu gewinnen. Der Preisträger wird nach den Sommerferien bekannt gegeben. Mehr Informationen gibt es unter www. siegen-wittgenstein. de/stadtradeln.

STADTRADELN 2024

STADTRADELN ist eine bundesweite Aktion des Klimabündnisses. Die Grundidee von Stadtradeln ist es, drei Wochen lang einen besonderen Fokus auf das Radfahren zu legen – und damit einen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten. In Siegen-Wittgenstein wird STADTRADELN vom Kreis und allen elf Städten und Gemeinden organisiert. . Der genaue Zeitraum wird in Kürze festgelegt. Koordiniert wird die Teilnahme von der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Klimaschutz und Mobilität der Kreisverwaltung.

Radfahrer der Hochschule: Reiner Brandstetter

Bei unserer Reihe “Radfahrende/r der Hochschule”, suchen wir Hochschulangehörige aus, die sich bereit erklären etwas über sich und das Radfahren zu erzählen.

„Eigentlich ist Radfahren gar nicht so mein Ding.“ Mit dieser Aussage verblüfft mich Herr Brandstetter im Laufe des Gesprächs. „Eigentlich bin ich Läufer“, ergänzt er und berichtet von seinen sportlichen Erfolgen auf Wettkämpfen. Er läuft zwischen 3.000 Metern und Halbmarathon alle Disziplinen mit. Den Trainingseffekt, den ihm das tägliche Radeln zur Arbeit beschert, möchte er aber nicht missen. In der Woche fährt er bis zu 15 Stunden Fahrrad, denn aus dem Landkreis Esslingen hat er einen Arbeitsweg von 32 Kilometern zur Hochschule, verbunden mit 150 Höhenmetern. 80% seiner Rad-Kilometer legt er auf dem Arbeitsweg zurück.

Herr Brandstetter führt seit 24 Jahren Buch über seine Rad-Kilometer und zeigt mir dazu auch eine Grafik. 2021 war ein besonders starkes Jahr: Corona-bedingt ist Herr Brandstetter gar nicht mehr in den Zug gestiegen, der in besonders winterlichen Phasen sonst eine Alternative war. Stattdessen ist er (bis Anfang Dezember) insgesamt 14.000 km geradelt. In seiner Lebenszeit kommt Herr Brandstetter auf eine Kilometer-Fahrleistung von ca. 300.000 km. Mit seinem derzeitigen Fitnessbike ist er schon 65.000 km unterwegs. Das Rad ist ein guter Kompromiss für seine Zwecke: nicht gefedert, kein Gepäckträger, Schutzblech und Beleuchtung zum Abnehmen, so ist das Fahrrad halbwegs leicht, aber trotzdem alltagstauglich, robust und auch auf Schotterwegen problemlos zu fahren. Es handelt sich um sein sechstes Fahrrad.

Wie kam Herr Brandstetter zum Radfahren? Bevor er vor 20 Jahren an die Hochschule kam, war er bei einer Firma beschäftigt, die irgendwann ihren Firmensitz nach Italien verlegt hat. Von dem Unternehmen erhielt Herr Brandstetter einen Firmenwagen, mit dem er ein halbes Jahr lang nach Italien gependelt ist. In dieser Zeit hat er sein eigenes Auto abgemeldet und gemerkt, dass es auch gut ohne geht. Die nächste Arbeitsstelle erreichte er bequem mit dem Fahrrad, radelte hin und zurück pro Tag 25 km. Mit dem Stellenwechsel an die Hochschule Reutlingen ist er dabei geblieben, viele Wege mit dem Fahrrad oder alternativ mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

Manchmal ist das Fahrrad auch im Urlaub dabei. In den Alpen war Herr Brandstetter bereits auf über 2.600 Metern ü. NN, kennt hier jedoch nur Nettoanstiege mit ca. 1.800 Höhenmetern. Auf La Palma betrug der geradelte Höhenunterschied 2.400 Meter. Mittlerweile hat er sich das Fliegen abgewöhnt.

Auf seine Erlebnisse im Alltag angesprochen, berichtet Herr Brandstetter von seinen Erfahrungen. In Ortschaften gibt es oft ehemalige reine Gehwege, die zu Rad-Gehwegen umdeklariert wurden. Diese Wege sind in der Regel nicht nur ein Ärgernis für Radfahrer, die zügig unterwegs sind, sondern bei gemeinsamer Benutzung eine Gefahr für alle Benutzer. Außerdem sind Querstraßen mit nicht richtig abgesenkten Bordsteinkanten (zumindest für ungefederte Räder) eine Tortur und es besteht erhöhte Gefahr, durch Autos „abgeschossen“ zu werden.

Viele solcher Wege sind inzwischen durch das Schild „Radfahrer frei“ von der Nutzungspflicht ausgenommen, dann fährt Herr Brandstetter lieber auf der Straße. Hier jedoch wollen einem viele Autofahrer erklären, dass man auf dem Multifunktionsweg zu fahren habe. Manche Autos fahren extrem knapp vorbei. Gedankenlosigkeit, Ignoranz, Nötigung oder einfach nur fehlendes räumliches Vorstellungsvermögen? Da gab es schon manch unangenehme Begegnung. Einen LKW-Fahrer, der ohne Unterfahrschutz gefährlich eng überholt hat und sich im anschließenden Gespräch nicht einsichtig zeigte, hat Herr Brandstetter bereits bei der Polizei angezeigt. Seitdem fährt der LKW immer einen großen Bogen.

Wie viele Kilometer werden pro Tag geradelt

Beim STADTRADELN ging es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag mit dem Fahrrad fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht, wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.

An dieser Aktion, an der sich die Stadt Böblingen beteiligt, haben auch wir als OHG Schulgemeinschaft teilgenommen und sind gemeinsam als Schulgemeinschaft geradelt: Schüler, Lehrer und Eltern.

Die 21 Tage waren unglaublich und es war sehr schön zu sehen, wenn morgens sehr viele Schüler mit dem Fahrrad ans OHG gekommen sind. Jeden Tag sind viele von euch fleißig geradelt und haben Kilometer gesammelt, sei dies auf dem morgendlichen Weg zur Schule oder mittags bei einer Radtour. Ihr habt es geschafft möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Jeden Tag hattet ihr die Möglichkeit auf der OHG Homepage spannende Interviews mit Lehrern, Schülern und Vertretern der Stadt rund ums Fahrrad anzuschauen (s. u.) und interessante und neue Aspekte rund ums Fahrrad kennenlernen.

Darüber hinaus gab es weitere Aktionen wie beispielsweise den Rad-Check am OHG, bei dem jeder die Möglichkeit hatte, sein Fahrrad durchchecken zu lassen.

Nach 3 Wochen STADTRADELN, in denen 133 Schüler, Lehrer und Eltern fleißig fürs OHG Kilometer gesammelt haben sind wir stolz, dass insgesamt 30.056 Kilometer von der OHG Schulgemeinschaft geradelt wurden. Dabei bestand unser Team des OHGs aus 14 Unterteams. Der beste Einzelfahrer des OHGs hatte beeindruckende 1.645,5 Kilometer zurückgelegt und pro Kopf ist jeder OHG Fahrer im Schnitt 226 Kilometer geradelt und wir haben damit 4.418 kg CO2 gespart. Ein Beitrag für die Umwelt der sich sehen lässt. Mit diesem sensationellen Ergebnis haben wir in der Kommune Böblingen nicht nur mit Abstand die meisten Kilometer zurückgelegt, wir sind zusätzlich auch noch das größte Team.

Und so schnell können 21 Tage STADTRADELN dann auch wieder vorbei sein, wir die #ohgforfuture AG bedanken uns bei jedem einzelnen von euch, der fürs OHG geradelt ist und unsere Schule unterstützt hat.

Wir hoffen, dass auch in Zukunft viele von euch mit dem Fahrrad zur Schule kommen werden und freuen uns auf weitere Aktionen.

Am Montag, dem 16.11., erhielten wir als OHG-Schulgemeinschaft diesen Pokal für unsere Leistung beim „Stadtradeln“. Leider konnte die Prämierung zum Stadtradeln coronabedingt nicht wie geplant stattfinden. Stattdessen finden Sie hier ein Video „Siegerehrung Stadtradeln 2020“ vom Böblinger Bürgermeister Dr. Stefan Belz. (https://www. youtube. com/watch? v=AAZlVGaS3og&feature=youtu. be )

21 Tage lang radelten Schüler, Eltern und Lehrer mit großem Fleiß und Elan, um möglichst viele Kilometer zu sammeln. Die Aktion „Stadtradeln“ am Otto-Hahn-Gymnasium Böblingen (OHG) sollte vor allem Schüler dazu animieren, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen, CO2 zu sparen und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Für das OHG war die Aktion ein voller Erfolg. Die Schule gewann in den Kategorien,,Radelaktivstes Team in ganz Böblingen“ mit erstaunlichen 30.463 km und,,Radelaktivstes Schulteam in ganz Böblingen” mit 1 812 km, was jeweils mit einer Urkunde und einem Pokal prämiert wurde. Zusätzlich wird die Schule eine Rad-Service Station erhalten, die an den Fahrradständern montiert werden wird. Am 16.11. fand die Preisverleihung am OHG unter Pandemiebedingungen statt. Die besten Einzelfahrer waren Florian Mast (945,5 km), Luis Schneider (1.641,7 km) und Niklas Große, der in den 21 Tagen 1.645,5 km mit den Rad gefahren ist. Die Sieger der Teams waren das 18-köpfige „Team999“ (341,2 km pro Kopf), „TourdeLändle“ (365,8 km pro Kopf) und „DaBikeSeinIstAlles“ (408,2 km pro Kopf). Die an der Schule tätige Umwelt-AG OHG for Future hat die Aktion unterstützt und sieht das Ergebnis als Ansporn und Bestätigung ihrer Arbeit – nicht nur die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft leisten einen Beitrag zum Umweltschutz!

Verkehrsverhalten in Augsburg

Wie oft, wie lange und wohin sind wir Augsburgerinnen und Augsburger unterwegs? Welches Verkehrsmittel wählen wir dafür? Im Fünf-Jahres-Rhythmus werden zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Verkehrsverhalten befragt. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die örtliche und regionale Verkehrsplanung. Auch Trends in der Mobilitätsentwicklung sind abzulesen.

3.635 zufällig ausgewählte Augsburgerinnen und Augsburger wurden im zu ihrem Verkehrsverhalten befragt – die Ergebnisse:

3,5 Wege legen wir im Schnitt pro Tag zurück

– zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, in der Freizeit, … Unser Durchschnitts-Weg ist 7,8 Kilometer lang und dauert 21,3 Minuten.

Zwei Drittel der Wege im Stadtgebiet werden nicht mit dem Auto zurückgelegt,

Sondern im sogenannten Umweltverbund, also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im ÖPNV.

Der Radverkehrsanteil im Binnenverkehr (Wege im Stadtgebiet) liegt bei 19,4 %, der Fußgängeranteil bei 31,3 %, der ÖPNV-Anteil bei 15,5 %, der MIV-(Motorisierter-Individual-Verkehrs-)Anteil bei 33,7 %.

Verkehrsverhalten abhängig von Streckenlänge

28 Prozent dieser Wege radeln wir. Strecken bis 1 Kilometer Länge gehen wir vor allem zu Fuß.

Für jeden vierten Weg zwischen 3 und 5 Kilometern Länge nutzen wir den ÖPNV. Ab einer Entfernung von 3 Kilometern sind wir auf mindestens jeder zweiten Strecke mit dem Auto unterwegs.

Verkehrsverhalten abhängig von Wegzweck

Unser Arbeitsweg ist im Schnitt 16,1 Kilometer lang. Diese Strecke legen viele von uns zweimal pro Tag und zu Stoßzeiten zurück. 47 % der Arbeitswege werden mit dem Auto gefahren, 21 % mit dem Rad und 21 % mit Bus oder Bahn.

Bei den Kita-/Schule-/Ausbildungswegen liegt der MIV-Anteil bei 23 %. Augsburgerinnen und Augsburger sind hier also vor allem zu Fuß, mit dem ÖPNV oder dem Radl unterwegs.

So entwickelt sich unser Verkehrsverhalten

Auch 2014/2015 und 2008 wurden zufällig ausgewählte Augsburgerinnen und Augsburger für den Zeitraum von einem Jahr zu ihrem Verkehrsverhalten befragt. Folgende Trends sind zu erkennen:

. 2018 war der Durchschnittsweg 7,8 Kilometer lang, 2014/15 6,6 Kilometer. 78 % unserer Wege legten wir 2018 im Binnenverkehr (Stadtgebiet) zurück, 2014/15 befanden sich 83 % der Wege im Stadtgebiet.

. 2008 lag der Radverkehrsanteil im Augsburger Binnenverkehr bei 15,3 %, 2014/15 bei 17,0 %, 2018 bei 19,4 %. Mehr geradelt wird vor allem auf dem Weg zur Arbeit und auf Strecken, die zwischen 1 und 3 Kilometer lang sind.

2008 lag der MIV-Anteil bei 37,9 %, 2014/15 bei 34,5 %, 2018 bei 33,7 %. Vor allem Arbeitswege und kürzere Strecken werden seltener mit dem Auto zurückgelegt. Auf längeren Strecken hat der MIV-Anteil in den letzten vier Jahren zugenommen – zu Lasten des ÖPNV.

Der PKW-Bestand pro Haushalt bleibt nahezu konstant (1 PKW/Haushalt). Bei steigenden Bevölkerungszahlen bedeutet das, dass insgesamt mehr Autos in Augsburg gemeldet sind (auch im statistischen Jahrbuch der Stadt zu erkennen). Der Anteil der Haushalte mit 2 oder mehr PKW hat ebenfalls zugenommen.

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