Fahrradmitnahme

In den ÖBB Zügen haben Sie eine Reihe an Möglichkeiten, Ihr Fahrrad mitzunehmen.

Von der gemütlichen Fahrt um den See bis zur Gipfeltour mit dem Mountainbike: Unzählige Radwege laden in ganz Österreich zum Radeln ein. In den ÖBB Zügen haben Sie eine Reihe an Möglichkeiten, Ihr Fahrrad mitzunehmen.

Die Preise für die Fahrradmitnahme hängen davon ab WANN und WO Sie das Ticket kaufen. Es gilt je früher, desto billiger und online über shop. oebbtickets. at und über die ÖBB App ist günstiger als beim Automaten, beim Ticketschalter oder im Zug. Außerdem können Sie Wochen – oder Monatskarten für Ihr Fahrrad kaufen. Für internationale Strecken bieten wir Ihnen das Biking International Ticket zum Preis ab € 12,- an.

Wer das Fahrrad nicht selbst im Zug transportieren möchte, kann es ganz bequem mit dem Gepäckservice der ÖBB von zu Hause abholen und innerhalb Österreichs transportieren lassen.

Wenn Sie Ihr Faltrad zusammenlegen (Maximalmaß 90 cm breit x 60 cm hoch x 40 cm tief), können Sie es in allen Zügen kostenfrei und ohne Reservierung als Handgepäck mitführen. In allen Zügen des Nah – und Regionalverkehrs sowie in den ÖBB-Railjet – Zügen (nur in den gekennzeichneten) Bereichen können zusammengelegte Falträder sogar mit der Maximalmaßen 110 cm breit x 80 cm hoch x 40 cm tief kostenfrei mitgenommen werden.

Sie können Ihr Radticket bei diesen Stellen bis zu 6 Monate im Voraus buchen: online, über die ÖBB App, beim ÖBB Kundenservice unter +43 (0)5 1717 und an den ÖBB Ticketschaltern.

Bitte sorgen Sie vor der Reise für volle Akkus! Die Akkus müssen während der Bahnfahrt am E-Bike bleiben und dürfen in den Zügen nicht geladen werden.

Wir ersuchen Sie um Verständnis, dass bei kurzfristig notwendigen Schienenersatzverkehren in den Bussen keine Fahrräder mitgenommen werden können.

    ÖBB App Einfach-Raus-Radticket ÖBB & nextbike Folder „Fahrradmitnahme“ PDF, 371 KB

Mit dem Rad im Nahverkehrszug

Im Nahverkehr (Cityjet Xpress, Regionalzug, Regionalexpress und S-Bahn) nehmen wir Ihr Fahrrad gerne mit, wenn es genügend freie Stellplätze gibt. Sie können in diesen Zügen keinen Platz für Ihr Rad reservieren.

Mit dem Rad im Fernverkehrszug

Im Fernverkehr (Railjet, Railjet Xpress, Intercity, Eurocity, Schnellzug/D-Zug, ICE sowie im Nightjet) müssen Sie einen Platz für Ihr Fahrrad reservieren. Die Reservierung kostet im ÖBB Ticketshop und über die ÖBB App € 3,-. Beim ÖBB Kund:innenservice unter +43 (0)5 1717 und an den ÖBB Ticketschaltern zahlen Sie dafür € 3,50.

Fahrräder, die unsere Standardmaße überschreiten (Länge über 185 cm, Höhe über 110 cm, Breite über 60 cm, Reifengröße ab 28 Zoll, Reifenbreite mehr als 4,2 cm sowie ein Maximalgewicht von 30 kg) bzw. Tandems, Liegeräder und Fahrradanhänger können nur in speziellen Gepäckabteilen transportiert werden. Dafür sind Reservierungen online bzw. über die ÖBB App nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass pro Fahrradticket nur eine Fahrradreservierung möglich ist. Wir würden Sie nach Möglichkeit bitten, Ihre Fahrradreservierung auszudrucken und gut sichtbar auf Ihrem Fahrrad anzubringen. Damit unterstützen Sie unsere Mitarbeiter im Zug bei der Ticketkontrolle.

    Damit Bahn – und Radfahren von Anfang an zum Vergnügen wird, empfehlen wir, 5 bis 10 Minuten vor der Abfahrt zum Bahnsteig zu kommen. Auf Ihrer Reservierungsbestätigung (für Fernverkehrszüge) steht, in welchem Wagen sich Ihr Fahrradstellplatz befindet. Informieren Sie sich vorab am Wagenreihungsanzeiger am Bahnsteig in welchem Sektor der Fahrradwagen hält. Nehmen Sie bitte vor dem Eintreffen des Zuges Gepäckstücke (z. B. Packtaschen) vom Rad. Dann geht das Einsteigen und Verladen ohne Hektik. Bitte reinigen Sie Ihr Fahrrad vor dem Einsteigen, wenn dieses stark verschmutzt ist. Sie sind selbst verantwortlich, Ihr Rad zu verladen. Achten Sie beim Ein – und Aussteigen bitte darauf, weder den Zug noch Ihr Fahrrad zu beschädigen. Um Ihr Rad für die Zugfahrt sicher zu verstauen, gibt es in den meisten Fernverkehrszügen Fahrradhaken. In Nahverkehrszügen gibt es definierte Bereiche, in denen Gurte zur sicheren Befestigung des Fahrrades zur Verfügung stehen. Bitte sperren Sie Ihr Fahrrad ab.

Bildrechte und Quellenangaben

Paar mit Fahrrädern im ÖBB Railjet – ÖBB / Harald Eisenberger

Die ÖBB gehörten 2022 mit rund 95,5% Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiter:innen bei Bahn und Bus (zusätzlich über 2.000 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen.

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 323 Millionen Fahrgäste und rund 95 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 100% des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern.

49-Euro-Ticket: Wo kann ich mein Fahrrad kostenlos mitnehmen? Ein Überblick

Das 49-Euro-Ticket soll Anreize schaffen, das Auto häufiger stehenzulassen. Wer viel mit dem Rad fährt, tut das meist schon. Darf das Fahrrad demnach mit in Bus und Bahn?

Frankfurt – Verhältnismäßig günstig mit Bus und Bahn fahren, dank des „ÖPNV-Tarifs“ des Deutschlandtickets – auch damit soll ab 1. Mai 2023 die Verkehrswende geschafft werden; auch wenn Fachleute daran zweifeln. Ist das Wetter schön, ist vielerorts auch das Rad eine gute Alternative zum Auto. Doch es gibt Strecken, die sich einfach nicht – oder nur sehr schlecht – mit dem Fahrrad zurücklegen lassen. Wäre es da nicht super, beides miteinander kombinieren zu können?

Kostenlose Fahrradmitnahme mit dem 49-Euro-Ticket? Hier ja, da nein

Der Anblick von Menschen mit ihren Fahrrädern am Bahnsteig oder an der Bushaltestelle ist kein ungewohnter. In Bussen und Bahnen vieler Verkehrsgesellschaft sind bestimmte Bereiche eigens für Radfahrerinnen und Radfahrer gedacht, in ausgewählten Städten winken sogar Prämien der Deutschen Bahn fürs Radeln. Doch ist die kostenlose Fahrrad-Mitnahme auch im 49-Euro-Ticket mit inbegriffen?

Die Antwort ist wieder mal ein Jein. Was gilt, hängt, wie bei so manch anderen Belangen, mit den jeweiligen Tarifbestimmungen der einzelnen Verkehrsverbünde und Gesellschaften zusammen, informiert die Deutsche Bahn. So ist beispielsweise das Deutschland-Ticket doch nicht für ausnahmslos alle Regio-Bahnen gültig, andernorts lassen sich damit sogar IC-Züge von Fernverbindungen nutzen.

49-Euro-Ticket: Wie ist die Fahrradmitnahme in den einzelnen Bundesländern geregelt?

Unter Umständen berechtigt das 49-Euro-Ticket zur kostenfreien Mitnahme des Fahrrads. In anderen Fällen muss das Zweirad draußen bleiben, etwa wenn die Züge voll sind, und zu manchen Zeiten fällt eine Extra-Gebühr dafür an. Ausschlaggebend für die Regelung ist auch, wo man in Bus oder Bahn einsteigen möchte.

    Baden-Württemberg: Montags bis freitags vor 6 Uhr und nach 9 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ist die Fahrrad-Mitnahme mit einem verbundübergreifenden Fahrschein kostenfrei. Für manche Strecken ist jedoch ein Ticket bwFAHRRAD nötig, das es für 5,50 Euro gibt. Werktags zwischen 6 und 9 Uhr hängt der Preis vom Verbund ab. Bayern: Eine Fahrrad-Kurzstreckenkarte kostet zwischen 75 Cent und sechs Euro – diese gilt für Verbindungen bis zu 39 Kilometern bei einer Einzelfahrt und bis zu 18 Kilometern bei Hin – und Rückfahrt. In diesem Fall dürfen bis zu drei kostenfrei mitfahrende Kinder bis 14 Jahre auch ihr Fahrrad für die Strecke unentgeltlich mitnehmen. Eine Fahrradtageskarte, die bis 3 Uhr am nächsten Tag gilt, kostet sechs Euro. In Verbünden gelten andere Tarife. Auf einigen Strecken ist die Mitnahme auch kostenlos. Berlin/Brandenburg: Für das VBB-Gesamtnetz gibt es einen Einzelfahrausweis Fahrrad für 3,60 Euro, eine Tageskarte kostet sechs Euro. Für Vielfahrer lohnt sich die Monatskarte zum Preis von 23,50 Euro. Hamburg: Die Fahrradtageskarte kostet 4,50 Euro, für 5,30 Euro gibt es ein Kombiticket für die Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg. In U-, S – und A-Bahnen sowie vielen Buslinien des HVV ist die Mitnahme montags bis freitags vor 6 Uhr, von 9 bis 16 Uhr und nach 18 Uhr ebenso kostenfrei, wie samstags, sonntags und feiertags und den Hafenfähren ganztägig. Die HVV-Fahrradkarte für Züge im Regionalverkehr innerhalb des HVV ist für 3,50 Euro erhältlich. Hessen: Im RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) und im NVV (Nordhessischer Verkehrsverbund) ist die Mitnahme generell kostenfrei, im RNN (Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund) bis auf wenige Ausnahmen montags bis freitags ab 9 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. Der VRN (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) fordert nur montags bis freitags zwischen 6 und 9 Uhr ein Fahrradticket. Mecklenburg-Vorpommern: Der VVW (Verkehrsverbund Warnow) bietet Fahrradkarten für 3,50 Euro, Fahrrad-Tageskarten für sechs Euro und Fahrrad-Monatskarten für 20 Euro. Niedersachsen/Bremen: Eine Fahrradtageskarte im Niedersachsentarif kostet fünf Euro für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Kostenfreie Mitnahme gibt es nur im GVH (Großraum-Verkehr Hannover) – nicht allerdings montags bis freitags zwischen 6.30 und 8.30 Uhr und zwischen 15 und 19 Uhr. Im VRB (Verkehrsverbund Region Braunschweig) gibt es die Fahrradkarte für 2,50 Euro. Der VBN (Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen) fordert für ein Fahrrad-Tagesticket 3,95 Euro, für ein Fahrrad-Monatsticket 54,30 Euro und für ein Fahrrad-Abo-Ticket 45,30 Euro pro Monat. Geringer fallen diese Preise bei den Preisstufen I, A, B, S (1-2 Zonen) aus: zwei Euro fürs Tagesticket, 36,20 Euro für das Monatsticket, 29,60 Euro pro Monat für das Abo-Ticket. Nordrhein-Westfalen: Für das Fahrradtagesticket NRW werden 4,80 Euro verlangt. In den Verbunden gibt es verschiedene andere Angebote, unter anderem auch Monats – oder Abo-Karten. Rheinland-Pfalz: Von Montag bis Freitag vor 9 Uhr werden für die Fahrradtageskarte 6,50 Euro aufgerufen. Ansonsten ist die Mitnahme kostenfrei möglich. In den verschiedenen Verbünden gelten andere Tarife; in Mainz etwa ist die Mitnahme stets kostenlos. Saarland: Der Preis für die Fahrradtageskarte beträgt für Fahrten von Montag bis Freitag vor 9 Uhr 6,50 Euro. Zu anderen Zeiten kann der Drahtesel kostenfrei mitgenommen werden. Sachsen: Bei Fahrten zwischen Verkehrsverbünden werden für eine Fahrradtageskarte sechs Euro aufgerufen. In den Verbünden ist die Mitnahme in vielen Fällen kostenfrei. Sachsen-Anhalt: Fahrräder können hier mit wenigen Ausnahmen kostenfrei mitgenommen werden. Schleswig-Holstein: Für 4,50 Euro gibt es eine Fahrradtageskarte, im Gesamtnetz des SH-Tarifes kostet diese mindestens 5,30 Euro. In S-Bahnen dürfen Fahrräder montags bis freitags von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 18 Uhr nicht mitgenommen werden. Thüringen: Generell ist die Fahrradmitnahme hier kostenfrei.

Fahrradmitnahme bei der Deutschen Bahn: Extra-Tickets für Nah – und für Fernverkehr im Angebot

Knifflig wird es, wo es zu Überschneidungen kommt. Wer sein Rad über mehrere Bundesländer hinweg in Nahverkehrszügen transportieren will, ist mit der Fahrradtageskarte Nahverkehr gut beraten. Kostenpunkt: sechs Euro. Sie gilt bis 3 Uhr des nächsten Tages und berechtigt laut der Deutschen Bahn dazu, das Rad in allen Zügen des Nahverkehrs (IRE, RE, RB und S-Bahn) mitzunehmen. Für mitreisende Kinder unter sechs Jahren fallen keine Fahrrad-Gebühren an.

Das 49-Euro-Ticket kommt: Ab 1. Mai kann deutschlandweit verhältnismäßig günstig Bus und Bahn gefahren werden; und auch das Fahrrad kostenlos mitnehmen? © Monika Skolimowska/dpa

Der Großteil der Fernverkehrszüge ist vom 49-Euro-Ticket ausgeschlossen. Doch auch für Inter-City-Züge gibt es ein Angebot zur Fahrradmitnahme, doch neben der „Fahrradkarte Fernverkehr“ (neun Euro) braucht es zusätzlich eine Stellplatzreservierung fürs Bike. Wichtig: Beides muss vorab gebucht werden, und zwar möglichst frühzeitig vorgenommen werden. Der früheste Zeitpunkt für die Reservierung ist sechs Monate vor Abfahrt.

Grundsätzlich weist die Bahn darauf hin, dass es aus Sicherheitsgründen nur begrenzte Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme gibt. Eine Garantie, dass das Rad in Bus und Bahn Platz findet, gibt es nicht. Bei größeren Zweirädern, wie Tandems, Liegerädern oder Dreirädern sollte im Vorfeld Kontakt mit der Bahn aufgenommen werde, da sie nur in Zügen mit größerer Stellplatzkapazität unterkommen können.

Tipps, wie Sie in der Bahn entspannt Ihr Fahrrad mitnehmen

Ihre nächste Radtour beginnt mit einer Bahn-Anreise? Dann freuen wir uns, dass Sie mit uns klimafreundlich unterwegs sind. Fahrrad und Bahn passen nämlich sehr gut zusammen. Damit Ihr Ausflug auch entspannt wird, geben wir Ihnen hier ein paar Tipps zur Fahrradmitnahme im Nahverkehr.

1. Planen Sie Ihre Verbindungen

Fahren Sie möglichst nicht zur Hauptverkehrszeit, denn morgens zwischen 6 und 9 Uhr, sowie nachmittags zwischen 16 und 19 Uhr sind die Züge und S-Bahnen oft voll.

2. Vergessen Sie das Fahrradticket nicht

Sie benötigen für Ihr Fahrrad eine Fahrkarte. Wenn Sie den ganzen Tag unterwegs sind, empfehlen wir Ihnen die. Mit ihr können Sie den ganzen Tag das Fahrrad in den Zügen des Eisenbahn-Regionalverkehrs in Berlin-Brandenburg (IRE, RE, RB und S-Bahnen) mitnehmen. Beachten Sie bitte, dass die Fahrradtageskarte nur in den Zügen der Deutschen Bahn AG sowie ausgewählter Eisenbahnverkehrsunternehmen gilt und in den Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen im VBB nicht anerkannt wird.

    Einzelfahrausweis Fahrrad für eine Fahrt im VBB-Gesamtnetz: 3,80 Euro 24-Stunden-Karte Fahrrad für beliebig viele Fahrten im VBB-Gesamtnetz: 6,00 Euro Monatskarte Fahrrad für beliebig viele Fahrten im Geltungszeitraum; 25,00 Euro

Darüber hinaus gelten die VBB-Fahrradtickets für die Tarifbereiche Berlin sowie für die kreisfreien Städte. Die VBB-Fahrradausweise Fahrrad für das VBB-Gesamtnetz gelten in den Nahverkehrszügen bis ins polnische Szczecin.

3. Steigen Sie in die gekennzeichneten Wagen ein

Ein großes Fahrradsymbol am Zug weist Ihnen den Weg zu den Mehrzweckabteilen.

4. Nehmen Sie bitte Rücksicht

Achten Sie beim Ein – und Ausstieg auf die anderen Reisenden und lassen Sie Rollstuhlfahrern und Reisenden mit Kinderwagen bitte den Vorrang. Haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir Ihre Fahrradmitnahme nicht garantieren können.

5. Nutzen Sie die Möglichkeit ein Fahrrad am Bahnhof zu leihen

An immer mehr Bahnhöfen können Sie sich ein Fahrrad leihen und sparen sich damit alle Fragen rund um die Fahrradmitnahme im Zug.

Auf der Website des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg finden Sie alle Informationen für Ihren Ausflug mit dem Fahrrad in Bahn & Bus auf einen Blick.

Fahrradtageskarte

    Gültig im gesamten Geltungsbereich des Niedersachsentarifs von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages bzw. bis zur letzten, im Fahrplan als Nachtzug bezeichneten Fahrt. Falträder können zusammengeklappt als Gepäck kostenfrei mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Kinderfahrrades von einem Kind unter 6 Jahre ist kostenfrei.

Gelten als alleinige Ausnahme die Fahrkarten des Niedersachsentarifs (z. B. das Niedersachsen-Ticket) im IC. Für die Radmitnahme in diesen ICs brauchen Sie eine Fahrradtageskarte Niedersachsentarif.

Hier erhalten Sie weitere Informationen, ebenso bei der DB Service-Hotline, Telefon 030 2970 Hier finden Sie die nächste DB Verkaufsstelle.

    Die Fahrradmitnahme ist nur bei ausreichenden Platzkapazitäten in den dafür vorgesehenen Bereichen im Zug möglich. Es besteht keine Gewähr für die Mitnahme von Fahrrädern! Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollstühlen haben Vorrang vor Fahrrädern.
    Im Zweifelsfall entscheidet das Betriebs – und Kontrollpersonal im Zug. Die Fahrradtageskarte gilt nur zur Radmitnahme in den Zügen. Die Fahrradmitnahme ist im Schienenersatzverkehr mit Bussen nicht möglich.
    als Handy-Ticket mit der FahrPlaner-App (zum Download in den App Stores) als Online-Ticket im Ticketshop an Fahrkartenautomaten in den Servicestellen der Eisenbahnunternehmen.

Das Online-Ticket kann nach dem Kauf als Handy-Ticket in die geladen werden.

Hier erhalten Sie weitere Informationen sowie bei der DB Service-Hotline 030 2970 Hier finden Sie die nächste DB Verkaufsstelle.

Fahrrad mitnehmen

Fast alle unsere Züge haben Mehrzweckabteile, die von außen sichtbar mit einem Fahrradsymbol markiert sind. Sie befinden sich meist am Zuganfang oder Zugende.

Gerne nehmen wir so viele Radler wie möglich mit – wenn es eng werden sollte, leidet jedoch die Sicherheit. Eine Mitnahmegarantie für Fahrräder können wir daher leider nicht geben. Bitte befolgen Sie die Anweisungen unserer Mitarbeiter(innen) und weichen Sie, falls es nötig sein sollte, auf eine spätere Verbindung aus.

Was gilt es im Zug zu beachten?

Mit Rücksicht klappt es besser. Fahrradsymbole beachten, Rollstühle und Kinderwagen haben Vorrang. Und: nicht die Absprache mit anderen Bikern für den geordneten Ausstieg vergessen.

Anmeldung von Fahrradgruppen

Sind Sie in einer Gruppe mit 4 oder mehr Personen/Rädern unterwegs, melden Sie diese bitte bis spätestens eine Woche vor der Fahrt bei unserem Kundendialog an:

Fahrradtransport im Zug

Für Liebhaber des Drahtesels ein Muss: das eigene Rad auch im Urlaub. Wer sein eigenes Fahrrad mit in den Urlaub nach Frankreich nehmen möchte, findet nachfolgend einige Hinweise für den Transport von Fahrrädern in Zügen der französischen und deutschen Bahn.

Kostenloser Transport von demontierten Fahrrädern

Wenn ihr und in einer Hülle (maximal 90x120cm, erhältlich in Sportgeschäften) transportiert wird, reist es wie ein Gepäckstück: Das verpackte Fahrrad gilt dann als Handgepäck und muss deshalb mit einem Namensetikett versehen werden.

Fernverkehrszüge

Die ICEs, TGVs und Thalys-Zügen, die, nehmen keine Fahrräder mit. Eine Reise über Straßburg oder Luxemburg ist hier zu empfehlen. Ab Straßburg gibt es TGV-Verbindungen nach Paris, Rennes, Nantes und Bordeaux, ab Luxembourg nach Paris. Alle grenzüberschreitenden Nahverkehrszüge nehmen Räder mit. Der Transport in den Zügen des ist in einer Schutzhülle, also als Gepäckstück, möglich.

Viele (Karte der Verbindungen mit Fahrrad-Abteil (Externer Link) ) verfügen über ein kleines Fahrradabteil, in dem transportiert werden können. Der Fahrradtransport ist und kostet. Die entsprechende Reservierung erhalten Sie beim Kauf Ihrer Fahrkarte.

Die meisten verfügen ebenfalls über ein separates Fahrradabteil, in dem Fahrräder transportiert werden können (20 Stellplätze pro Zug). Auch in den (Intercité de nuit) gibt es ein großes Fahrradabteil für den Transport von Fahrrädern. Eine und kostet wie beim TGV.

Regionalzüge

In (TER) ist meist ein Fahrradabteil vorhanden, welches Platz für bietet. Die Mitnahme des Fahrrads ist, jedoch nur außerhalb der Stoßzeiten (Mo-Fr vor 6.30 Uhr und zwischen 9.30 und 16.30 Uhr sowie nach 19.30 Uhr) möglich. Die Fahrradplätze sind nicht im Voraus buchbar.

Je nach Region können unterschiedliche Mitnahmeregelungen gelten. Informationen gibt es auf der regionalen TER-Webseite. Auf bestimmten TER-Routen ist die Fahrradmitnahme nicht erlaubt.

In und rund um Paris

Rund um Paris, in der Île-de-France, darf Ihr Fahrrad kostenlos in den (RER in Paris und regionale, mit Buchstaben gekennzeichnete Linien), wenn Sie nicht zu Stoßzeiten (Mo-Fr vor 6.30 und zwischen 9.30 bis 16.30 sowie nach 19.30 Uhr) reisen. In der ist die Mitnahme eines Fahrrads.

Gut zu wissen

In den Zügen sind nur erlaubt. Liegeräder, Dreiräder, Tandems und Fahrradanhänger jeglicher Art dürfen nicht transportiert werden.

Sie wissen nicht, ob der Zug Fahrräder mitnimmt? Schauen Sie auf die Fahrpläne: Alle Züge, die für den Transport Ihres Fahrrads ausgerüstet sind, werden auf den mit einem kleinen gekennzeichnet.

Für die reservierungspflichtigen Züge (Intercité, TGV) sollten Sie Ihren. Das können Sie am Bahnhof, in den SNCF-Verkaufsstellen, bei Bahn-Reisebüros, und neuerdings auch tun. Auf der Seite der SNCF erfährt man, welche Züge fahrradtauglich sind, indem man bei der gewünschten Verbindung auf die Option „NEU! Reisen Sie mit Ihrem Fahrrad“ klickt. Es werden dann nur die Verbindungen angezeigt, für die eine Fahrradmitnahme möglich ist. Der Preis wird automatisch inklusive Fahrradstellplatz errechnet.

Telefonisch kann man sich auch unter folgender Nummer informieren: +33 (0)8 92 35 35 35 (0,34€/min, Mobilfunk abweichend).

Fahrradtransport in deutschen Zügen

Für die Zuganreise ab Deutschland ist zu beachten, dass die ist. In zahlreichen IC – und EC-Zügen können Sie jedoch mit Ihrem Fahrrad reisen. Hierfür benötigen Sie eine Fahrradkarte mit Stellplatzreservierung. Diese kostet 9€ (mit Bahn-Card 6€) und muss spätestens einen Tag vor Reiseantritt erfolgen.

Bei der der Deutschen Bahn kann man das und bekommt nur Züge angezeigt, die für den Transport von Fahrrädern ausgelegt sind.

Fahrradmitnahme

Die Fahrradmitnahme ist in Schleswig-Holstein in allen Nahverkehrszügen (RE, RB, NBE, AKN, erixx, neg, Arriva), Regional – und Stadtbussen sowie bei der Kieler Fördeschifffahrt möglich, sofern die Platzkapazitäten dies zulassen. Für die Fahrradmitnahme benötigen Sie eine Fahrradkarte:

    Die Fahrradtageskarte für 5,00 Euro berechtigt zu beliebig häufiger Mitnahme auf der gewählten Strecke (Hin – und Rückfahrten) am aufgedruckten Tag bis 6 Uhr des Folgetages. Als Netzkarte für das Gesamtnetz SH-Tarif ist sie ab 5,90 Euro erhältlich. Für kurze Strecken unter Preisstufe 4 mit dem Bus oder der Kieler Fördeschifffahrt gibt es die günstige Fahrradeinzelkarte für eine einfache Fahrt.

Erhältlich im Bus, an und personalbedienten Verkaufsstellen ( | ). Die Fahrradtageskarte ist auch als und als zum Selbstausdruck erhältlich.

    Eine Mitnahme ist Nur bei ausreichender Platzkapazität möglich, wenn die sichere Unterbringung gewährleistet ist. Die Mitnahme kann nicht garantiert werden; ein Recht auf Mitnahme besteht nicht. Kinderwagen und Rollstühle genießen Vorrang. Im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes (hvv) gibt es Sperrzeiten, in denen die Fahrradmitnehme generell ausgeschlossen ist: montags bis freitags von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 18 Uhr ist die Mitnahme in U-, S-, A-Bahnen und auf Buslinien generell nicht möglich, auch nicht mit einer Fahrradkarte des SH-Tarifs. Diese Sperrzeiten gelten jedoch nicht während der Hamburger Sommerferien. Bitte stellen Sie Ihr Rad stets in den besonders gekennzeichneten Mehrzweckabteilen ab. Sind diese nicht vorhanden, nutzen Sie die Einstiegsräume und Bereiche mit Klappsitzen. Sichern Sie Ihr Fahrrad während der Fahrt. Die Mitnahme ist beschränkt auf Zweirädrige, einsitzige Fahrräder sowie entsprechende Fahrräder mit Elektromotor (im Weiteren E-Bike genannt), z. B. E-Bikes, Pedelecs, schnelle Pedelecs. Nur im Bahnverkehr können auch Liegeräder, Tandems, Segways und Scuddys mitgenommen werden, sofern im Einzelfall ausreichend Platz vorhanden und die sichere Unterbringung gewährleistet ist; siehe Übersicht zur Fahrradmitnahme im Bahnverkehr. Im Bahnverkehr können Zusammengeklappte Fahrräder/E-Bikes, die wie Handgepäck untergebracht sind, unentgeltlich mitgenommen werden (max. Koffergröße). Im Busverkehr können zusammengeklappte Fahrräder/E-Bikes unentgeltlich mitgenommen werden, wenn sie vollständig in einer Tasche verstaut sind. Auf den Fähren der Kieler Fördeschifffahrt bei der Schlepp – und Fährgesellschaft Kiel (SFK) erfolgt die Fahrradmitnahme auf der Schwentine-Fährlinie F2 im Rahmen eines Modellversuchs bis auf Weiteres kostenlos. Für die Mitnahme von Tretrollern / E-Tretrollern, auch als E-Scooter und E-Roller bezeichnet, die die Größe eines Fahrrads erreichen, gelten dieselben Regelungen wie für die Fahrradmitnahme:

      für die Mitnahme ist eine Fahrradtageskarte bzw. Fahrradeinzelkarte erforderlich, Kleinere Tretroller / E-Tretroller sowie zusammengeklappte Tretroller / E-Tretroller, die wie Handgepäck untergebracht sind, werden bei vorhandenen Platzkapazitäten unentgeltlich befördert. Bitte legen Sie Ihren Tretroller / E-Tretroller bevor Sie einsteigen und während der Fahrt möglichst immer zusammen – das spart Platz und ist für alle sicherer!
      Lastenräder sind aus Platz – und Sicherheitsgründen von der Mitnahme Ausgeschlossen. Hiervon abweichend ist bei ausreichender Platzkapazität eine Mitnahme bei der Schlepp – und Fährgesellschaft Kiel (SFK) möglich, wenn die Fahrt durch eine der neuen Plug-in-Hybrid-Personenfähren oder der vollelektrischen Fähren durchgeführt wird. Nähere Informationen erhalten Sie bei der SFK.

    Wie viel kostet es in Deutschland, mit dem Fahrrad im Zug zu fahren

    Wer sein Rad im Fern­verkehr mitnehmen will, braucht oft Glück, überhaupt einen Platz zu finden. Denn die Anzahl der Fahrrad­stellplätze ist begrenzt. Die Bahn plant jetzt, das Angebot auszuweiten.

    Ob für den Wochenend­ausflug oder einen längeren Urlaub: Reisen mit dem Rad liegen voll im Trend. Wer im Urlaub mobil und flexibel reisen möchte, kann das eigene Rad im Zug mitnehmen. Das ist umwelt – und klima­freundlich, aber längst nicht immer komfortabel.

    Mit dem 9-Euro-Ticket nach Sylt: Punks, Tagestouristen und Urlauber in einem Zug

    Mit dem 9-Euro-Ticket wollen Punker und Party-Touristen Sylt stürmen. Im Zug treffen sie auf Tagestouristen und Urlauber.

    Nicht alle Züge haben Fahrrad­stellplätze

    Denn die Fahrrad­mitnahme ist nicht in allen Fern­verkehrs­zügen der Deutschen Bahn möglich. Fahrrad­stellplätze gibt es zwar in allen IC – und EC-Zügen, im ICE aber nur in den neueren Zügen.

    Und auch dort sind die Plätze sehr begrenzt. Der ICE T etwa verfügt über drei Fahrrad­stellplätze, der ICE 4 über acht. Pro Tag gibt es im Fern­verkehr insgesamt rund 4000 Fahrrad­stellplätze, erklärt ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND).

    Ein überfülltes Fahrrad­abteil im Zug von Stralsund nach Berlin (Archivfoto). So sieht es zu beliebten Zeiten und auf beliebten Ausflugs­strecken oftmals aus.

    Bahn erweitert das Angebot bis 2025

    Vor allem in den Sommer­monaten seien die sehr beliebt. Wer sich spontan für eine Zugreise mit dem Rad entscheidet und nicht Monate im Voraus einen Stell­platz reserviert hat, hat daher aktuell oft keine Chance, kurz­fristig einen freien Platz zu ergattern. Die Bahn erweitert deswegen ihr Angebot für die Fahrrad­mitnahme.

    „Die Fern­verkehrs­flotte wird bis 2025 zu knapp 65 Prozent über Fahrrad­stellplätze verfügen“, erklärt der Bahn­sprecher gegenüber dem RND. Demnach sollen Fahr­gäste künftig auf fast allen Verbindungen im Fern­verkehr das Rad mitnehmen können.

    „Gerade auf den Haupt­achsen mit großer Nach­frage wird das Angebot durch die neuen ICE-3-Neo – und ICE-4-Züge mit je acht Stell­plätzen kontinuierlich ausgeweitet und so die Flexibilität bei der Fahrrad­mitnahme sukzessive weiter erhöht.“

    So finden Fahr­gäste Züge mit Fahrrad­mitnahme

    In welchen Fern­verkehrs­zügen eine Fahrrad­mitnahme möglich ist, können Reisende sich auf der Webseite der Bahn oder in der DB-App anzeigen lassen. In der Reise­auskunft können sie unter „Optionen“ das Kästchen „Nur Verbindungen zur Fahrrad­mitnahme anzeigen“, beziehungsweise in der App „Fahrrad­mitnahme möglich“ anwählen. In der Verbindungs­suche werden dann verfügbare oder ausgebuchte Plätze angezeigt.

    Sylt und das 9-Euro-Ticket: Partytouristen friedlicher als gedacht

    Bei gutem Wetter und mit dem 9-Euro-Ticket stürmen Partytouristen die beliebte Urlaubsinsel Sylt. Am Strand ist die Polizei als Party-Crasher unterwegs.

    Anders als Sitz­plätze, die Fahr­gäste in der Regel freiwillig reservieren können, ist eine Stellplatz­reservierung für das Fahrrad Pflicht. Die Bahn rät Reisenden, früh­zeitig einen Platz zu reservieren. Bis zu sechs Monate vor dem Reise­datum ist das möglich – „spätestens jedoch bis zur plan­mäßigen Abfahrts­zeit am Start­bahnhof des Zuges“, so der Bahn­sprecher.

    Sollte es keinen freien Stell­platz mehr geben, könne sich der Fahr­gast an den „personen­bedienten Verkauf“, also an das DB-Reisezentrum, DB-Agenturen oder an die DB-Hotline wenden, um eine alternative Verbindung zu finden.

    Fahrrad­mitnahme im Zug: Das gilt im Nahverkehr

    Wenn die Stellplatz­reservierung zusammen mit der Fahrrad­karte gebucht wird, ist sie kostenfrei. Wird sie nachträglich gekauft, kostet sie 4 Euro. Für die Fahrrad­karte innerhalb Deutschlands zahlen Reisende 8 Euro ohne Bahncard, 5,40 Euro mit Bahncard 25 oder 50 und mit der Bahncard 100 ist sie kostenfrei.

    Laut Bahn gilt die Fahrrad­karte in der Regel für die gesamte Reise­verbindung – auch im Nahverkehr. „Auch dort, wo die Mitnahme von Fahrrädern grundsätzlich möglich ist, können wir als DB aber nicht immer garantieren, dass die Fahrrad­mitnahme bei jeder Fahrt mit unseren Zügen umsetzbar ist“, sagt der Bahn­sprecher.

    9‑Euro-Ticket: Fahrrad­mitnahme ist manchmal gratis

    Abhängig sei das von der jeweiligen Auslastung des Zuges. Besonders auf beliebten Strecken in die Urlaubs­gebiete wird es häufig eng im Fahrrad­abteil. Mit dem Start des 9‑Euro-Tickets dürfte sich das Problem in den Sommer­monaten verschärfen.

    Zahlreiche Fahrgäste steigen aus einem Regionalzug aus. Mit dem Start des 9‑Euro-Tickets könnten die Züge in den Sommer­monaten sehr voll werden.

    Die Fahrrad­mitnahme ist zwar nicht generell im 9‑Euro-Ticket enthalten. Stattdessen gelten in jedem Bundes­land eigene Regeln, ob und wie viel die Mitnahme zusätzlich kostet. Trotzdem warnt die Deutsche Bahn: „Bitte beachten Sie: Von Juni bis August werden die Züge sehr voll werden, daher kann die Mitnahme Ihres Fahrrads nicht garantiert werden.“

    Fahrradmitnahme in Regionalzügen wird einfacher

    Ab dem 30. April 2017 gibt es deutliche Verbesserungen für Fahrgäste, die ihr Fahrrad im Zug mitnehmen wollen. In fast allen Zügen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) können Fahrräder außerhalb der morgendlichen Hauptverkehrszeit, also werktags ab 9 Uhr sowie samstags, sonn – und feiertags ganztägig kostenlos mitgenommen werden. Verkehrsminister Winfried Hermann: „Fahrrad und Bahn sind wichtige Bausteine für die Mobilität der Zukunft. Je einfacher die Regelungen sind, umso eher werden die Vorteile von Fahrrad und Bahn kombiniert. Unser Ziel ist es daher, die bisher in den einzelnen Verkehrsverbünden sehr unterschiedlichen Regelungen für die Fahrradmitnahme zu vereinheitlichen. Diesem Ziel sind wir heute einen großen Schritt nähergekommen.“

    „Die weitgehend vereinheitlichte Regelung zur Fahrradmitnahme im Regionalverkehr ist für unsere Fahrgäste sicherlich ein Gewinn und geht in die richtige Richtung“, so auch David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg. Lediglich auf einzelnen Strecken in fünf Verkehrsverbünden Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF), Waldshuter Tarifverbund (wtv), Verkehrsunternehmen Hegau-Bodensee (VHB), Verkehrsverbund TUTicket (TUTicket) und Verkehrsverbund Rottweil (VVR) im Süden und Südwesten von Baden-Württemberg gelten derzeit noch abweichende Regelungen. Aber auch hier sollen es eine schrittweise Angleichung an die landesweit einheitlichen Regelungen geben.

    Schrittweise Vereinheitlichung der Fahrradmitnahme

    Gleichzeitig wird auch die Definition der mitnahmeberechtigten Fahrräder nach und nach einheitlich gestaltet. Als Fahrräder gelten zukünftig neben dem klassischen Fahrrad auch Pedelecs und E-Bikes mit Pedalen. Bei ausreichenden Platzverhältnissen können auch Tandems, Fahrradanhänger oder Fahrradsonderkonstruktionen (zum Beispiel Liegeräder, Dreiräder) kostenlos mitgenommen werden. Diese Regelungen haben noch nicht alle Verkehrsverbünde übernommen. FahrradfahrerInnen mit Sonderkonstruktionen und E-Bikes sollten sich daher sicherheitshalber vor Fahrtantritt über die Regelungen im jeweiligen Verbund erkundigen.

    Da es in Baden-Württemberg viele Verkehrsverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten und Anforderungen gibt, erfolgt eine Vereinheitlichung der Fahrradmitnahme im SPNV schrittweise zum jeweiligen Fahrplanwechsel. Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) hat zur begleitenden Kommunikation und Information der Fahrgäste gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC-BW) eine Faltkarte entwickelt, die im Internet aufgerufen werden kann und die aktuellen Regelungen transparent zusammenfasst.

    Zusätzliche und vergrößerte Mehrzweckabteile

    Durch die neuen Verkehrsverträge wird aber nicht nur die Fahrradmitnahme im Land in den Zügen des SPNV künftig noch einfacher und komfortabler. Zusätzliche und vergrößerte Mehrzweckabteile erhöhen den Platz für die Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern. Die Mehrzweckabteile werden bei allen Neufahrzeugen von außen deutlich gekennzeichnet werden und sind damit noch einfacher auffindbar.

    Je nach Strecke und Tageszeit werden sich vermutlich aber auch weiterhin Kapazitätsengpässe bei Nachfragespitzen nicht ganz vermeiden lassen. In diesem Fall gilt: Fahrgäste mit Rollstühlen oder mit Kinderwagen sowie Fahrgäste ohne Fahrräder haben Vorrang. David Weltzien von der DB ergänzte: „Wir bitten aber auch um Verständnis, dass wir leider bei starker Nachfrage keine Mitnahmegarantie geben können.“ Eine kombinierte Nutzung von Fahrrad und Bahn ist dennoch auch hier möglich. In immer mehr Stationen gibt es attraktive Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und Haltestellen. Das Land fördert den Ausbau entsprechender Anlagen.

    Auch sollten RadfahrerInnen beachten, dass beispielsweise gerade an warmen Sommerwochenenden mit plötzlichem Gewitter die Mitnahmekapazitäten einzelner Verbindungen ausgeschöpft sein können. Einen unbedingten Anspruch auf Beförderung des Fahrrades gibt es auch zukünftig nicht. Im Zweifelsfall entscheidet das Zugbegleitpersonal, das für die Sicherheit im Zug verantwortlich ist. „Wir bitten die radelnden Fahrgäste, den Anweisungen Folge zu leisten und somit zu einem sicheren und pünktlichen Eisenbahnbetrieb im Interesse Aller beizutragen. Fahrgäste ohne Rollstuhl, Kinderwagen, sperriges Gepäck oder Rad sollten im Gegenzug die Klappsitze in den Mehrzweckbereichen bei Bedarf unaufgefordert räumen. Wir setzen hier auf gegenseitige Rücksichtnahme“, so Minister Hermann.

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