Deutschlands schönste Radwanderwege

Auf zwei Rädern in den Urlaub liegt in Deutschland voll im Trend. Mehr als 5.800 Unterkünfte, von der Jugendherberge bis zu Hotels und Campingplätzen zählen in Europa zur Initiative Bett + Bike, die speziell auch auf Radreisende ausgerichtet ist.

Dabei ist gerade die Bundesrepublik reich gesegnet mit traumhaften Radwanderwegen, von der Küste bis zu den Bergen.

Familienfreundlich und selbst mit Fahrradanhänger geeignet ist der rund. Die Strecke verläuft auf ebenem Gelände über meist asphaltierte Wege, die zudem meist autofrei ist – ideal für Familien oder Einsteiger. Die Gegend selbst zählt zu den schönsten, mit satt-grünen Winzereien, Schlössern und romantischen Altstädten. Den Anfang nimmt der vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub mit fünf Sternen ausgezeichnete Weg in Kulmbach, am Zusammenfluss von rotem und weißem Main. Die Strecke führt durch das Fichtelgebirge, die, das Fränkische Weinland und entlang der Residenzstadt Würzburg. Einen längeren Abstecher ist auch wert, mit seiner als Weltkulturerbe geschützten Altstadt. Am Ende des liegt Mainz, wo der Main in den Rhein übergeht.

Auf meist ebenem Gelände verläuft auch der internationale. Von seinen stattlichen 1.220 Kilometer Länge liegen 860 Kilometer auf deutschem Boden. Wer sich auf der überwiegend autofreien Strecke Elbluft um die Nase wehen lassen will, kann vom Wattenmeer bei Cuxhaven aus bis zur Lutherstadt Wittenberg und weiter durch Tschechien bis zur Elbquelle im Riesengebirge radeln. Zu den Höhepunkten entlang der familienfreundlichen Route gehören die Hansestadt Hamburg mit ihrem geschäftigen Hafen und der Speicherstadt, die malerische Altstadt von Glückstadt und das Elbsandsteingebirge. Die Schönheit und Bequemlichkeit des Elbe-Radwegs, der durch sieben Bundesländer führt, sind seit Jahren ein Hit bei Freizeitradlern. Seit 2004 liegt er bei Umfragen des ADFC regelmäßig an erster Stelle, was die Beliebtheit anbelangt.

Über Mangel an Attraktionen können Radler sich auch auf dem nur 230 km langen nicht beschweren. Die leicht zu befahrene Strecke führt fast immer nahe an dem kurvenreichen Fluss durch eines der schönsten Weinbaugebiete Deutschlands. In der Nähe finden sich auch historische Kleinode, vom römisch geprägten Trier bis zur Altstadt von Saarburg mit ihrem Wasserfall und den romantischen Moselburgen. Obwohl sich auf dem Radweg oft spektakuläre Aussichten bieten, ist die Strecke überwiegend eben und auch mit Kindern zu bewältigen.

Traumhaft schön ist auch der, der auf seinem deutschen Abschnitt von Donaueschingen bis nach Passau führt. Wälder und Wasser prägen die familienfreundliche Strecke, die unter anderem an der zum Welterbe gehörenden Stadt Regensburg und entlang des Benediktinerklosters Weltenburg und des Hohenzollernschlosses Weltenburg vorbeiführt.

Wer zum berühmtesten Schloss Deutschlands radeln will, muss sich allerdings auf etwas mehr Mühe gefasst machen. Schloss Neuschwanstein liegt am Bodensee-Königssee-Radweg, der mit seinen hügeligen, teilweise nur geschotterten Teilstrecken nur etwas für geübte Radwanderer ist.

Gurkenradweg im Spreewald

Der Spreewald Gurkenradweg ist eine 260 km lange Rundtour und wird von Radfahrern gern als Sternentour genutzt. Dabei besuchen Sie die Orte und Sehenswürdigkeiten im Spreewald.

Zahlreiche Touren auf dem Gurkenradweg führen Sie entlang von Kanälen, Feldern und Wiesen. Erleben Sie Natur pur und Geschichte hautnah. Besuchen Sie Museen mit spreewälder Geschichte, kehren in gemütliche Gaststätten ein und entdecken interessante Ausflugsziele der Spreewaldregion.

260 km Radweg durch das Biosphärenreservat

Unsere Empfehlung: Planen Sie etwa 5 Tage für eine Tour auf dem gesamten Spreewaldradweg ein. So können Sie links und rechts noch kurze Abstecher zu Sehenswürdigkeiten im Biosphärenreservat unternehmen. Radreisepartner haben für Ihren Urlaub im Spreewald schon buchbare Radurlaub Angebote mit Gepäcktransfer geschnürt.

Informationen zum Gurkenradweg

Der Spreewald ist eher ein Flachland. Aufgrund der geringen Steigungen ist das Radfahren auf dem Gurkenradweg auch für den Familienurlaub geeignet. Wer mit dem E-Bike (Elektrofahrrad) unterwegs ist, findet ein nahezu flächendeckendes Netz an Ladestationen, Akkuwechselstationen im Spreewald.

Der Gurkenradweg ist der bekannteste Radweg im Spreewald. Weitere Radwege wie der Hofjagdweg oder Spreeradweg führen ebenfalls durch die Region Spreewald.

Da der Gurkenradweg eine Rundtour ist, legen Sie am besten selbst fest, wo Start – und Zielpunkt sein sollen.

Für die gesamte Tour sollten Sie etwa 5 bis 6 Tage einplanen.

Asphalt, befestigter Kies, überwiegend sehr gute Qualität, vereinzelt Feldwege, Schotter – und Plattenstraßen, Flachland, teilweise auf mäßig bis stark befahrenen Straßen

Empfohlene Etappen

Etappe 3 – 43 kmLübben – Schlepzig – Alt Schadow (am Neuendorfer See)

Buchbare Angebote: Radeln auf dem Gurkenradweg

Wer seinen Urlaub mit dem Rad nicht allein planen möchte, nutzt gern die organisierten Radreiseangebote unserer Partner. Von der Buchung der Unterkunft, der Bereitstellung der Fahrräder bis hin zum Gepäcktransport, alles wird für Sie organisiert. Sie brauchen nur noch Ihren Koffer packen und los gehts zur Gurkenradtour durch den Spreewald.

KartenTipp „Gurkenradweg Spreewald“

Die Radwanderkarte „Gurkenradweg Spreewald“ widmet sich dem gleichnamigen rund 260 km langen Rundweg.

Die Beschreibung der Route hat Cottbus als Start – und Zielort, bietet Infos über Vetschau, Lübbenau, Lübben und Peitz. Zudem wird das gesamte Naturschutzgebiet Spreewald, das zum UNESCO-Biosphärenreservat ernannt wurde, beschrieben.

Kartengröße (B x H)19 Teilkarten je 18 x 20 cm zu einem Falzflyer zusammengelegt, dadurch gute Handhabung während der Radtour, plus 10 redaktionelle Seiten wetterfest – reißfest – abwischbarGPS-genau

Die Fahrradroute des Gurkenradweges verläuft als 265 km lange Rundtour durch den ganzen Spreewald

Folgen Sie dem Schild der radelnden Gurke! Oder kombinieren Sie den Gurkenradweg mit dem Hofjagdweg Radweg, dem Fürst-Pückler Radweg oder dem Spreeradweg für einen individuellen Radurlaub im Spreewald. Die Radwege im Spreewald mit geringen Steigungen und gut ausgebautem Untergrund sind für jeden geeignet. Und wer lieber direkt durch den Spreewald radeln möchte, für den haben wir im Anschluss vielfältige Routen zusammengestellt.

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Ob Naturgeladen, ganz entspannt oder mit der Familie. So individuell wie Ihre Bedürfnisse sind unsere Fahrradtouren durch den Spreewald

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Immer der radelnden Gurke nach, führt Sie diese Fahrradroute auf dem Gurkenradweg im Spreewald von Burg über Lehde nach Lübben und von dort über Straupitz zurück auf den Kräutermühlenhof. Der Gurkenradweg führt Sie durch die malerische Natur des Spreewaldes entlang an zahlreichen Fließen der Spree. Neben der einzigartigen Spreewaldlandschaft gibt es so einiges unterwegs zu entdecken. Das sind unsere Highlights:

    Der Kräutermühlenhof in Burg Spreewald mit Pension, Festscheune und Restaurant „Zur Kräutermühle“. Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück lässt es sich viel besser losradeln. Die Heimatstube in Burg Spreewald. Hier lernen Sie die Geschichte unseres Kurortes kennen. Die Holländerwindmühle in Straupitz. Erleben Sie die Herstellung des Leinöls „Spreewald Gold“ hautnah mit. Die Kräutermanufaktur in Burg Spreewald bietet regelmäßig Kräuterwanderungen anbietet. Der Bismarckturm in Burg Spreewald. Die 65 m hohe Wallanlage besticht auf der Aussichtsplattform mit einer beeindruckenden Aussicht.

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Diese Route des Gurkenradweges ist für alle Genussradler. Vom Kräutermühlenhof startend führt Sie diese Tour durch die spreewaldtypische Natur entlang an Flussläufen der Spree zum Inseldorf Leipe und von dort aus ins Spreewalddorf Lehde. Hier lohnt sich eine Pause unterwegs:

    Der Kräutermühlenhof in Burg Spreewald mit Pension, Festscheune und Restaurant „Zur Kräutermühle“ für einen guten Start in den Tag und einem erholsamen Ausklang am Abend Die Spreewaldtherme für Wellness und Entspannung nach einer schönen Radtour durch den Spreewald Die Heimatstube in Burg Spreewald, wo Sie der Geschichte der Sorben und Wenden auf die Spur kommen Der Bismarckturm mit 62 Metern Höhe, den Entschlossene über eine Wendeltreppe erklimmen können

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Entdecken Sie die Spreewälder Landschaft mit dem Kräutermühlenhof als Start – und Endpunkt Ihrer schönen Radtour durch den Spreewald mit der Familie. Der Gurkenradweg führt Sie von Burg aus durch Werben über Striesow bis ins Storchendorf Dissen. Hier gibt es für Groß und Klein allerhand zu sehen. Das sind unsere Favoriten:

    Der Kräutermühlenhof in Burg Spreewald mit Pension, Festscheune und Restaurant „Zur Kräutermühle“ wo Sie ausreichend Platz für sich und Ihre Familie finden und den Tag nach einer erfolgreichen Fahrradtour mit einem kühlen Bier und einer leckeren Rhabarberschorle im Biergarten ausklingen lassen können. Auf dem Gurkenradweg entlang fahren Sie durch spreewaldtypische Dörfer und die unberührte Natur des Spreewaldes. Hier lohnt sich ein Besuch der Spreewaldaue, wo wildlebende Tiere wie Wildpferde, Auerochsen und Wasserbüffel beobachtet werden können. Das Heimatmuseum in Dissen mit dem Freilichtbereich „Stary Lud“ mit Nachbau einer originalgetreuen slawischen Siedlung ist einen Besuch wert. Den Sorben und Slawen auf der Spur können Sie hier erleben wie damals gelebt, gefeiert und gearbeitet wurde.

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Immer der Gurke nach – Auf dem Gurkenradweg durch den Spreewald

Auf die Gurke, fertig, los – der Gurkenradweg führt dich auf rund 260 Kilometern durch die Region des Spreewaldes. Dabei durchquerst du das UNESCO-Biosphärenreservat, malerische Auenlandschaften, urige Spreewalddörfer und spannende Kulturstätten. Auf deiner Strecke wirst du an zahlreichen Stellen die Gelegenheit haben, die traditionell eingelegten Gurken zu verkosten: sei es mit Senf, Pfeffer, Knoblauch, oder raffinierte Kreationen an Honigsenf, Meerrettich und Chilligewürzen. Wenn dir nun das Wasser im Munde zusammenläuft, dann schwing dich auf’s Rad und folge der Gurke durch den Spreewald!

Der Gurkenradweg verläuft von Lübben aus in drei Rundschleifen. Richtung Osten führt dich die Strecke durch das Spreewaldreservat über Lübbenau und Burg bis in die Kulturstadt Cottbus. Von hier aus radelst du durch eine herrliche Teichlandschaft zurück in Richtung Westen, wo sich der Kreis bei Burg und Lübben wieder schließt. Die Nordschleife bringt dich durch das UNESCO-Biosphärenreservat, die spreewaldtypische Stadt Schlepzig und vorbei an malerischen Badeseen. Die letzte Runde verläuft westlich über Golßen, wo im August der traditionelle Spreewälder Gurkentag stattfindet.

Der Radweg ist mit einer sympathischen, radelnden Gurke ausgeschildert – dieses Logo findet sich auch auf dem Etikett des Gurken-Radlers der Brauerei Kirchers. Wenn du vom Gurkenschmaus nicht genug bekommst, solltest du dir dieses Getränk nicht entgehen lassen. Doch nicht nur für Gurkenliebhaber ist die Tour spannend, denn neben der herrlichen Landschaft warten im Spreewald noch weitere Delikatessen auf dich, wie frisch gepresstes Leinöl an Pellkartoffeln mit Quark oder frisch geangelter Karpfen aus den Teichlandschaften. So kannst du dich stets nach geradelter Tour mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnen.

Diese Collection fasst den Gurkenradweg in fünf Etappen für dich zusammen. Die Tour verläuft mit einer einzigen Ausnahme durchgehend flach und ist daher auch für Familien und ältere Menschen wunderbar geeignet. Die Strecken sind von etwa 45 bis zu 60 Kilometern lang und bieten so dennoch eine sportliche Herausforderung. Natürlich kannst du auch mehrere Etappen auf einmal fahren, oder dir nur ein Teilstück aussuchen.

Von Lübben aus hast du außerdem die Möglichkeit, dir einen der Rundkurse auszusuchen, wenn du eine Tagestour unternehmen möchtest. Auch ein Wochenendausflug mit Übernachtung von Lübben nach Cottbus ist möglich. Wenn du einen ganzen Urlaub in Brandenburg planst, so kannst du den Radweg beispielsweise mit der Tour Brandenburg oder dem Spreeradweg kombinieren. Du kannst dir den Gurkenradweg also ganz flexibel zurechtschneidern, so wie es für deine Reiseplanung am besten passt.

In den Etappenzielen findest du stets Übernachtungsmöglichkeiten, bei den kleineren Orten empfiehlt es sich, im Voraus anzufragen. Der Radweg bietet mehrere Einstiegsmöglichkeiten mit der Bahn: Lübben, Lübbenau, Cottbus und Vetschau. Diese Städte sind mit der Regionalbahn hervorragend an Berlin und den Rest Brandenburgs angebunden. Also schnapp dir dein Rad, steig in die Bahn und freu dich auf buchstäbliches Herumgurken im Spreewald.

Streckenplan für Der GURKEN-RADWEG im Spreewald (Gurkenradweg)

Haben Sie eine Lieblings-Radtour, eine Rennradroute oder eine MTB-Tour, die Sie gern einem größeren Publikum vorstellen würden? Dann tragen sie diese doch einfach bei uns ein.

Spezielle Rubriken: Radwanderführer für deutsche Radwege und Radrouten, spiralgebunde Ausführung – Radwanderkarten ADFC Regional – und Radtourenkarten für alle wichtigen Fahrradregionen in Deutschland – Fahrradliteratur – Fahrradbücher – Übersicht Radfernwege in Deutschland (Flußradwege und anspruchsvolle Bergtouren) – Europäische Radrouten – Radwandern Deutschland – Radsportferien (organisierte Touren fürs Rennradfahren) – Mountainbike Reisen in Deutschland und weltweit – Fahrradurlaub – Rennradreisen – Mountainbiketouren / Mountainbikerouten – Bikehotels.

Wo verläuft der Gurken-Radweg

Auf Westberliner Zoll – und Ostberliner Kolonnenwegen führt diese Radtour mitten in die deutsche Vergangenheit – immer am ehemaligen Verlauf der Berliner Mauer entlang. Brandenburger Tor und Reichstag liegen ebenso auf der Strecke wie Mauerpark und Checkpoint Charlie. Weil von der Mauer nur noch wenige Überreste stehen, ist die Strecke in der Innenstadt meist mit einem gepflasterten Streifen gekennzeichnet. 18 Kilometer der rund 160 Kilometer langen, überwiegend ebenen Route befinden sich im Stadtgebiet, der Rest führt durch beschauliche Auen – und Seelandschaften. Achtung: Manchmal ist der Weg von Brombeersträuchen überwachsen oder vor lauter Unterholz kaum zu identifizieren!

Dieser landwirtschaftliche Themenradweg verläuft zwischen Gemüseäckern und Obstplantagen, Getreide – und Tabakfeldern, Wald und Weinbergen. Meist führt die Route parallel zur Deutschen Weinstraße durch die Pfalz. Dort, wo sich die beiden Radfernwege begegnen, können Kraut und Rüben gegen Wein getauscht werden. Zwischen Bockenheim und Schweigen-Rechtenbach radelt man am besten von Hof zu Hof, probiert regionale Produkte an den „Kraut & Rüben-Radweg-Stationen“ und deckt sich für unterwegs mit frisch geerntetem Proviant ein. Entlang der Route locken auch Sekthersteller zur Verkostung prickelnder Tropfen, und nach einer leichten Apfelprobe beim Obstbauern und vielen geradelten Kilometern füllt ein Pfälzer Saumagen das heruntergewirtschaftete Kalorienkonto wieder auf.

Pilgerfahrt auf den Spuren des Papstes: Benedikt-Radweg

Ein Streifzug durch Joseph Ratzingers Heimat, das südbayerische Voralpenland zwischen Inn und Salzach: Das Geburtshaus des Papstes in Marktl am Inn, seine Wohnorte in Tittmoning, Aschau am Inn und Hufschlag/Surberg sowie Traunstein, wo Ratzinger die Schulbank drückte, sind Etappenziele auf der 224 Kilometer langen Route für mehr oder minder religiöse Sportler. Unzählige Kirchen, Klöster und der Wallfahrtsort Altötting liegen auf dem Weg – und als kleiner Trost für alle, die damit nichts anfangen können, auch landschaftliche Höhepunkte wie der Chiem – oder der Wagingersee. Die Rundstrecke ist wegen mangelnder Steigungen leicht zu bewältigen und auch für Familien geeignet.

Ab in den Whirlpool:Wellness-Radroute Teutoburger Wald

Die Region rund um den Teutoburger Wald ist bekannt für ihre Heilbäder und Kurorte. Ob Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, Bad Driburg oder Bad Lippspringe – auf der Wellness-Radroute, einem 534 Kilometer langen Rundkurs, können Radler an rund 30 Orten richtig entspannen. Damit es nicht zu beschaulich wird, bringt die eine oder andere Steigung in der Mittelgebirgsregion die Fitness-Willigen ins Schwitzen. Zwischendurch gibt es aber immer wieder ebene Strecken und mit Wäldern, Feldern und Parklandschaften auch Erholung fürs Auge.

Über dieser Strecke strahlen die Sterne: Fürst-Pückler-Weg

2006 hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC diese Route als ersten Radfernweg in Deutschland mit vier Sternen zertifiziert – und in den Rang eines Qualitätsradwegs erhoben. Bewertet wurden Befahrbarkeit, Wegweisung, Sicherheit und das touristische Angebot entlang der Strecke. Auf rund 500 Kilometern verbindet die Tour, benannt nach dem Gartenkünstler Herrmann Fürst von Pückler-Muskau, zahlreiche Sehenswürdigkeiten im brandenburgischen und sächsischen Teil der Lausitz. Weitläufige Parks wechseln sich hier mit bizarren Mondlandschaften ab, Spreewaldromantik trifft Industriedenkmäler. Und im alten Lausitzer Braunkohlerevier, einer riesigen Landschaftsbaustelle, wo derzeit die größte künstliche Seenkette Europas ensteht, laden ein paar bereits fertig gestellte Seen zum Schwimmen, Surfen oder Tauchen ein.

Zurück in die Antike: Römerradweg

Entlang der Lippe von der Römerstadt Xanten über Hamm und Paderborn bis nach Detmold erstreckt sich diese 315 Kilometer lange, geschichtsträchtige Route durch Nordrhein-Westfalen. In Haltern am See lockt ein Römermuseum, und irgendwo im Teutoburger Wald setzte die berühmte Varusschlacht dem Siegeszug der römischen Legionen ein Ende. Für Hobbyfotografen lohnt sich eine Radreise in dieser Gegend besonders in diesem Jahr: Bei einem Fotowettbewerb der Münsterland Touristik (www. muensterland-tourismus. de) werden bis Ende Oktober Aufnahmen gesucht, die den historischen Charakter der Römerroute widerspiegeln. Dem Gewinner winken 300 Euro; Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2007.

Glück auf und Bein heil: Route der Industriekultur

Wer sich für die Entwicklung der Industrie im Ruhrgebiet interessiert, sollte zu den alten Zechen und Hochöfen, den Fördertürmen und Gasometern zwischen Duisburg und Hamm strampeln. Diese sind längst in der Zukunft angekommen – rauchende Schlote gibt es kaum noch. Dafür jede Menge zu Kunststätten oder Freizeitanlagen umgestaltete Industriemonumente und daneben herrliche Landschaftsparks zwischen Rhein, Lippe und Ruhr. Touristische Highlights: der Gasometer in Oberhausen, heute die höchste Ausstellungshalle Europas, der Museumspfad der Welterbestätte Zeche Zollverein in Essen, ein Tauchgang in einem ehemaligen Gasdruckbehälter sowie eine Klettereinlage im ehemaligen Erzbunker. Das radtouristische Netz besteht aus zwei Hauptrouten, dem Emscher-Park-Radweg (230 Kilometer) und dem Ruhrgebiet-Rundkurs (350 Kilometer). Beide Strecken verlaufen großteils auf ehemaligen Bahntrassen, Ufer – und Waldwegen oder auf verkehrsarmen Straßen.

Freilichtmuseum für moderne Kunst: Vechtetalroute

Durch das Flusstal der Vechte schlängelt sich dieser Radweg für Liebhaber moderner Kunst: Auf dem Abschnitt „kunstwegen“, der ab Nordhorn in Niedersachsen bis in die Niederlande führt, wird er zum 132 Kilometer langen Freilichtmuseum mit 67 Ausstellungsstücken. Geschaffen wurden die Werke, die Natur und Kultur verbinden, von zeitgenössischen Künstlern. Die komplette 245-Kilometer-Route beginnt an der Quelle der Vechte in Darfeld und folgt dem Flusslauf bis ins niederländische Zwolle – durch Auwälder, vorbei an Blumenwiesen und Mooren, Gehöften und Feldern.

Unterwegs im Wasserlabyrinth: Gurkenradweg

Eine lachende Gewürzgurke als Motto: Damen in sorbischer Tracht eröffnen den Radweg im Spreewald

Radeln im Unesco-Biosphärenreservat: Ab und zu müssen Radler absteigen und den Kahn nehmen. Sonst bahnen sie sich den Weg an hunderten Seitenarmen der Spree vorbei, die die einzigartige Wald – und Wiesenlandschaft im Spreewald durchziehen. Und immer wieder lockt dabei das prominenteste Produkt aus Deutschlands Gemüsekammer: die Spreewälder Einlegegurke. Jede Etappe der familienfreundlichen 250 Kilometer langen Route ist mit einer radelnden Gurke ausgeschildert. Entlang der Strecke erfährt man etwa, wie die Kräuter für das berühmte Einlege-Gemüse angebaut werden; man kann Gurkeneinlegereien oder das einzige Gurkenmuseum Deutschlands besuchen.

Paradies für Sandburgenbauer: SandAchse-Radweg

Seit April führt zwischen Bamberg und Weißenburg in Bayern ein neuer, 180 Kilometer langer Radweg durch das sandige Herz Frankens. Interessant für biologisch Interessierte: In Dünen und auf Sandäckern leben allerlei an die fränkische „Wüste“ angepasste Tiere und Pflanzen, etwa Ameisenlöwen, Sandlaufkäfer, Silbergras und Filzkraut. Wer sich für Architektur und Sehenswürdigkeiten begeistert, besichtigt die Sandstein-Bauwerke aus den Steinbrüchen der Gegend: Bamberger Dom, Fürther Rathaus, Nürnberger Kaiserburg. Und Familien mit Kindern legen ihre Radelpause am besten an einem der vielen Sandstrände an Baggerseen oder der Regnitz ein.

Tagestour 6 (Brandenburg): Von Cottbus in den Spreewald

Wer kennt sie nicht: die Spreewaldgurken. Sogar bis in die Supermärkte Süddeutschlands schafft es der Exportschlager. Mit einer Million Übernachtungsgäste jährlich zählt der Spreewald touristisch zu den bedeutenden Ferienregionen Deutschlands. Für das Spektakuläre sorgen folkloristische Inszenierungen. Märchenhaft wirken die Trachten, abenteuerlich die hölzernen Blockhäuser, die einen Hauch von Sibirien verbreiten. Dann wären die unzähligen Kanäle zu nennen, auf denen man stilecht mit einem Spreewaldkahn auf Tour gehen kann. Man könnte viele weitere Attribute sammeln, um den Spreewald zu zeichnen. Dass der Spreewald so exotisch anders wirkt, ja wie eine Insel in Brandenburg, das liegt freilich auch daran, dass die Region durch den slawischen Volksstamm der Sorben besiedelt wurde. Synonym werden die Sorben auch Wenden genannt. Das Sorbische hat sich bis heute erhalten, die sorbische Kultur wird gepflegt, die Ortsschilder sind zweisprachig. Diese Tour führt zwar nur an den Rand des Spreewalds, Spreewaldflair schnuppern kann man allerdings (vor allem rund um Burg) schon.

Auf dem Gurken-Radweg

Was könnte besser zum Spreewald passen als ein Gurken-Radweg? Den gibt es tatsächlich, das Logo zeigt eine radelnde Gurke. Der Radweg erschließt den Spreewald auf drei Rundkursen. Der Gurken-Radweg hat (grob) sogar die Form einer Gurke, was sicher kein Zufall ist. Man muss allerdings einräumen, dass ein großer Teil des Gurken-Radwegs keinen Premium-Status hat, da zu viele Passagen auf (oftmals recht stark) befahrenen Landstraßen verlaufen. Nur der südliche Abschnitt des Gurken-Radwegs ist premium. Um die Landpartie auf dem südlichen Teil des Gurken-Radwegs zu einem quasi autofreien Rundkurs zu schließen, muss man (bei Burg) einige Kilometer auf den Spree-Radweg ausweichen.

Viel los!

Auf der Radelrunde von Cottbus nach Burg und zurück trifft man an Wochenenden viele Radler. Der beliebte Parcours spaltet die Gemüter. Manche finden, dass die Radwege zu häufig an befahrenen Straßen entlang verlaufen, was natürlich eine entsprechende Beeinträchtigung an Lärm und Abgasen zur Folge hat. Ganz zu schweigen davon, dass die Radtour die sehr lebendige Großstadt Cottbus fast komplett durchquert. Es stimmt, dass einige (überschaubare) Abschnitte entlang von befahrenen Straßen nicht zu vermeiden sind. Der größte Teil der Tour führt jedoch durch die Natur. an der Spree entlang und durch die Peitzer Teichlandschaft. Auf der Etappe von Burg bis Cottbus verläuft der Radweg nahezu durchgehend auf einer ehemaligen Bahntrasse, sodass man entspannt radeln kann. In den ehemaligen Bahnhöfen in Burg und Briesen sind Ausflugscafés untergebracht.

Cottbus

Cottbus darf sich mit knapp über 100.000 Einwohnern offiziell Großstadt nennen. Viele denken bei Cottbus an ein Braunkohlerevier und an eine graue Industriestadt. Wer durch die Altstadt von Cottbus flaniert, etwa über den schönen Marktplatz mit seiner barock-klassizistischen Architektur, der entdeckt eine prächtige Stadt mit belebten Plätzen und attraktiven Straßencafés. Die Spremberger Straße, die auf den Marktplatz zuläuft, ist die pulsierende Geschäftsstraße der Stadt. Die Bezeichnung Museumslandschaft ist im Hinblick auf Cottbus nicht übertrieben: es gibt beispielsweise ein Museum für Natur und Umwelt, weiterhin ein Apothekenmuseum, ein Luftfahrtmuseum, das Wendische Museum und das Fürst-Pücklermuseum (mit Schloss Branitz und Gärten). Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk (moderne Kunst) ist in einem historischen Industriegebäude untergebracht ist. Es ist das (einzige) Landesmuseum Brandenburgs für moderne Kunst. Teile der historischen Stadtbefestigung von Cottbus sind erhalten. Der Spremberger Turm (14. Jahrhundert) ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Klosterkirche am lauschigen Klosterplatz stammt aus dem 13. Jahrhundert. Auf dem Schlossberg erhebt sich heute (anstelle einer slawischen Burg aus dem 10. Jahrhundert) der 46 Meter hohe Schlossturm. Der heutige Turm (und das angeschlossene Gerichtsgebäude) sind ein Produkt des 19. Jahrhunderts. In Cottbus gibt es mehrere, große Parks, die zur Entspannung und Kurzweil einladen wie etwa der Goethepark mit seinen Parkseen, einer Gastronomie und einem Aussichtspunkt oder der Puschkinpark, der sich nördlich der Altstadt erstreckt. Am Schillerplatz (gleichfalls eine Gartenanlage) stößt man auf das Staatstheater (das einzige in Brandenburg): Das Gebäude ist architektonisch ein Mix aus Jugendstil, Neoklassizismus und Moderne. In der Südstadt verbindet die Cottbuser Parkeisenbahn mit historischen Dampfzügen und modernen Triebwagen den Eliaspark (Bahnhof Sandower Dreieck) mit dem Spreeauenpark, dem Tierpark und dem Park und Schloss Branitz.

Peitzer Teiche

Die Peitzer Teiche sind eine der größten, künstlich angelegten Teichlandschaften Mitteleuropas. Die Teiche entstanden im 16. Jahrhundert (durch Flutung aus der Spree). Die größeren Teiche sind flach und durchschnittlich nur rund einen Meter tief. Ob die Teiche nur zur Fischzucht oder auch aus militärischen Gründen zur Sicherung der Peitzer Festung angelegt wurden, ist bislang nicht geklärt. Viele seltene Vogelarten brüten hier. Der Radweg führt mitten durch die Teichlandschaft hindurch.

In der modernen Spreewald-Therme in Burg können sich müde Radlerbeine erholen. Der Salzgehalt der Sole ist ausgesprochen hoch und entspricht etwa dem des Toten Meeres. Die sogenannte Heimatstube (ein Heimatmuseum) ist in einem für den Spreewald charakteristischen Holzblockhaus untergebracht. Der große Kurpark lädt mit seinen Gärten (Kräutergarten, Rosengarten. ) zu einer Rast ein. Vom 27 Meter hohen Bismarckturm hat man eine großartige Aussicht über den Spreewald.

Abkürzen / Routenvarianten (Radachter), Besonderheiten (§!)

Wem die 60 Kilometer lange Tour zu lang wird, der kann auch entsprechend abkürzen (siehe Übersichtskarte zur Tour). Natürlich kann man die Routenalternativen auch nutzen, um von Cottbus aus beispielsweise einen Radachter (statt einen Rundkurs) zu radeln. Bitte beachten Sie, dass der Tourenabschnitt von Cottbus bis nach Briesen (direkte Verbindung) als reiner Radweg ausgeschildert ist (§! für Fußgänger gemäß StVO nicht nutzbar!)

Fakten zur Tour

Je nach Fernradweg, der in Anspruch genommen wird als Gruken-Radweg, Spree-Radweg oder lokale Beschilderung von Ort zu Ort

Auf der Spur der Gurken – Rad fahren im Spreewald

Wer anhält, ist verloren. Denn die Spreewälder Mücken sind hartnäckig. Kaum ist der erschöpfte Radler abgestiegen, stürzen sie sich auf ihn. Jedenfalls wenn man den haarsträubenden Geschichten glaubt, die so erzählt werden. Und erzählt wird viel im Spreewald, jener so geheimnisvollen und märchenhaften Landschaft. 250 Kilometer lang ist der Gurkenradweg, der einen großen Teil des Spreewaldes durchzieht. Vorbei an den träge dahingleitenden Fließen geht es an Gurkenfeldern und Erdbeer-Beeten entlang. Mitten durch den Hochwald oder durch weitläufige Wiesen, mit Station in reizvollen Dörfern und Städten wie Lübben, Lübbenau, Vetschau, Burg (Spreewald), Peitz, Straupitz, Lehde und Leipe. Die liebliche Landschaft wirkt wie Balsam auf nervöse Großstadtseelen.

Keine hohen Berge sind zu erklimmen, was das Radfahren zu einer der angenehmsten Arten macht, den Spreewald zu erkunden. Die höchsten Erhebungen sind die hölzernen Fließ-Übergänge, und die bewältigt man ohnehin zu Fuß. Um kurz darauf ein neues Dorf zu entdecken, mit geduckten Häuschen samt Storchennest auf dem Dach, Kahnanlegestelle und liebevoll gehegten Gärten. Mit Ortsschildern auf dem Wasser und der Postbotin, die per Kahn kommt.

Wie eine krumme, etwas verzogene Acht verläuft der Gurkenradweg, meist auf nahezu unbefahrenen Strecken. Eine radelnde Gurke, auf Bäume oder Pfosten geklebt, weist Unkundigen den Weg, und das Symbol hätte nicht passender gewählt werden können: Überall auf den Feldern wachsen die gebogenen Grünen, die Kräuter zum Einlegen werden gleich daneben gezogen. Wer Appetit bekommt, kann das leckere Gemüse überall im Spreewald kaufen.

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