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Nicht nur als Kurier – so verdient man mit dem Fahrrad Geld

Göttingen (dpa/tmn) – Die Stimmung ist gut, die Begrüßungsdrinks sind im Umlauf, der Chef hat seinen Toast ausgesprochen, doch dann setzt der Hunger ein auf der Firmenparty. «Wenn der Koch auf dem Lastenrad vorfährt, seine Utensilien ausklappt und anfängt zu brutzeln, dann ist das schon ein Highlight», sagt Thomas Geisler vom Pressedienst Fahrrad (pd-f) in Göttingen.

Noch sei Catering per Fahrrad nicht sehr verbreitet in Deutschland und vor allem eine hippe Berliner Erscheinung. Doch es sei im Kommen. Und es ist nur eine Möglichkeit, mit dem Fahrrad Geld zu verdienen.

Der Fahrradkurier ist hier schon der Klassiker. Es gibt kaum eine Großstadt, in der nicht manche Sendung oder Pizza per Pedalarbeit schneller zum Kunden kommt, als mit dem Auto, wenn die City mal wieder verstopft ist. Allerdings sollten sich Interessenten die Arbeitsbedingungen genau anschauen. Welcher Versicherungsschutz bei Unfällen greift, sollte man zum Beispiel vorab klären, rät Geisler.

Auch das erhöhte Unfallrisiko sollten Einsteiger auf dem Zettel haben. Zwar habe noch niemand die Kilometer-Fahrleistung oder die Unfallbeteiligung von Fahrradkurieren ermittelt, sagt Unfallforscher Siegfried Brockmann vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Der Zeitdruck und die hohen Fahrleistungen bedeuteten aber generell erhöhtes Unfallrisiko, das mit der Erfahrung jedoch oft wieder sinke: «Fahrradkuriere sind jedenfalls nach kurzer Zeit sehr erfahren und können kritische Situationen antizipieren.»

Wer als Kurier radelnd Sendungen zum Kunden bringen oder Bio-Lebensmittel mit dem Cargobike ausliefern möchte, findet potenzielle Arbeitgeber auf der Website des Radlogistikverbands Deutschlands (RLVD), der dort seine Mitgliedsunternehmen verlinkt. Der Verband hat sich «faire und sichere Arbeitsverhältnisse und eine Stärkung der Stellung von BerufsradfahrerInnen» zum Ziel gesetzt.

Verbandsvorsitzender Martin Schmidt, Chef des auf urbane Transporte mit dem Lastenrad spezialisierten Unternehmens Cycle Logistics, sagt: «Versicherungspflicht besteht in der BG Verkehr, sofern diese für das Unternehmen zuständig ist.» BG Verkehr steht für Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation, sie ist unter anderem der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.

Für größere Lasten betreiben Anbieter eigene Flotten, die sie ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Wer aber als klassischer Kurier losradeln will, kann das relativ spontan und je nach den örtlichen Möglichkeiten auch mit dem eigenen Rad tun.

«Das Fahrrad sollte aber robust gebaut und vor allem wartungsarm sein», rät Geisler. Statt einer Kette eigne sich ein langlebiger Riemenantrieb besser, der weder geölt noch geschmiert werden müsse. Oft verzichteten Kuriere auch auf die Schaltung – eine Komponente weniger, die kaputt gehen kann. Gegen Reifenpannen können sogenannte Tubeless-Reifen mit Dichtmittel helfen. «Es gibt keinen Schlauch, der kaputt gehen kann, das Dichtmittel verschließt kleinere Löcher gleich während der Fahrt.»

Fahrradpannen haben noch eine andere Geschäftsidee hervorgebracht: mobile Fahrradwerkstätten. «Das gibt es mittlerweile in fast jeder Großstadt», sagt Geisler. Mit Werkzeug und Ersatzteilen an Bord, machen sich kundige Schrauber per Lastenrad auf den Weg zum Kunden.

Doch hier kann man sich nicht ohne Weiteres betätigen, selbst wenn man fachkundig ist. Die Fahrradreparatur sei zulassungspflichtiges Handwerk und dürfe nur von in die Handwerksrolle eingetragenen Meisterbetrieben ausgeführt werden, erläutert Christian Hagemeyer, Syndikusrechtsanwalt beim Bundesinnungsverband Zweirad-Handwerk. «Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt und handwerkliche Leistungen anbietet, riskiert ein Bußgeld wegen Schwarzarbeit.»

Außerdem seien Fahrräder technisch mittlerweile auf einem anderen Niveau als früher. «Zu denken ist unter anderem an Pedelecs, komplexe Fahrwerkskomponenten sowie neuartige Brems – und Schaltsysteme», sagt Hagemeyer. Arbeiten an Fahrrädern ohne eine handwerkliche Ausbildung könnten deshalb auch zu Gefahren im Straßenverkehr führen.

Radelnd arbeiten – dafür gibt es vor allem im Gastronomiebereich viele Beispiele. Auf Basis von meist elektrifizierten Lastenrädern bauen Spezialanbieter neben Küchen – und Bistro-Bikes auch mobile Cocktailbars oder Bier-Bikes mit Zapfanlage an Bord auf. Der Haken an der Sache: Eine mobile Küche mit vielen Extras kostet schnell mehr als 10 000 Euro, ein Kaffee-Bar-Bike um 6500 Euro. Einzelne Kommunen gewähren gewerblichen Kunden aber auch Fördergelder auf Lastenräder.

Wer die Investitionskosten für ein Coffee-, Waffle – oder Catering-Bike gering halten möchte, kann nach Franchise-Unternehmen Ausschau halten, die Spezialräder im Rahmen des Geschäftsmodells zur Miete anbieten. Ein Beispiel dafür ist das international agierende Unternehmen Coffee-Bike aus Osnabrück. Ein ähnliches Angebot macht CoffeeAngels aus Dortmund und bietet umgerüstete, überdachte Pedelecs mit Siebträgermaschine, Kaffeemühle und Kühlschrank zur Miete an.

Chancen gibt es auch im Tourismus – und Sportbereich. Man könne sein Geld als Mountainbike-Guide ebenso wie als Fahrtechniktrainer verdienen, sagt Geisler. Detaillierte Informationen zu entsprechenden Ausbildungen gibt die Deutsche Initiative Mountain Bike (DIMB). «Oder man betätigt sich als Stadtführer, der seine Tour per Rad anbietet.»

In Berlin, Dresden, Münster oder Köln zum Beispiel gibt es City-Sightseeing-Touren; die Anbieter laden gegen Bezahlung entweder zur Tour mit der eigenen Fahrradflotte ein oder nehmen Gäste in überdachten Fahrradrikschas mit, die als Velotaxi oft auch als Shuttle gerufen werden können. Mitarbeiter werden regelmäßig gesucht.

Einfach nur radeln und kassieren, damit wirbt Bikuh. Das Start-up aus Frankfurt/Main hat sich den Slogan «Pedal for Payback» ausgedacht. Die Idee: Man lässt sich eine Scheibe mit Werbung ins Vorderrad einbauen und verdient mit jedem gefahrenen Kilometer, den die Bikuh-App auf dem Smartphone registriert. Bis zu 20 Cent seien je nach Kampagne dabei möglich, heißt es bei dem Unternehmen.

«Minimum 80 Kilometer müssen im Monat gefahren werden, und je nach Kampagne können bis zu 350 Kilometer pro Monat ausgezahlt werden. Das sind in der Spitze 70 Euro pro Monat», sagt Mitgründer Patrick Kolb. In Frühling und Sommer gibt es dem Unternehmen zufolge im Schnitt 16 Neuregistrierungen täglich, im Winter ist es rund die Hälfte.

Auch ohne selbst auf den Sattel zu steigen lässt sich mit dem eigenen Fahrrad hinzu verdienen – indem man es vermietet. Als eine Art Airbnb für Fahrräder gilt zum Beispiel die Peer-to-Peer-Plattform Spinlister. Wer sein Fahrrad dort einstellt, nimmt üblicherweise 10 bis 25 Euro Tagesmiete und ist in Deutschland und anderen Ländern gegen Diebstahl, Schäden und Verlust bis zu einer Summe von 5000 US-Dollar (gut 4500 Euro) abgesichert. Die Bezahlung an den Vermieter wird bargeldlos über die Website oder per Smartphone-App abgewickelt.

Das Fahrrad-Hobby zum Beruf machen

Du hast dich schon immer gefragt, wie man durchs Fahrradfahren Geld verdienen kann? Du liebst es zu radeln und würdest gerne Hobby und Beruf kombinieren? Dann bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir die coolsten Fahrradberufe:

Der Briefträger

Briefträger übernehmen die Zustellung der Tagespost an Privathaushalte und Unternehmen. Das Gesamtgebiet ist in einzelne Zustellbezirke eingeteilt, welches jeweils ein Zusteller übernimmt. Die Postzustellung erfolgt häufig vormittags und mit dem Fahrrad. Hierfür werden Pünktlichkeit und eine gute körperliche Fitness vorausgesetzt.

Der Fahrradkurier

Ob millionenschwere Verträge, Fotos oder Blutproben: alles, was nicht mit der Post geliefert werden soll oder kann, transportiert der Fahrradkurier. Wer den Film ‘Premium Rush’ gesehen hat, kann sich vorstellen wie in etwa der Alltag eines Fahrradkuriers aussieht. Sie fahren täglich 80 bis 120 km und natürlich ist ein gewisses Risiko dabei. Deshalb sind die meisten Fahrradkuriere auch unfallversichert. Viele arbeiten selbständig und bekommen ihre Aufträge per Funk von mehreren Kurierdiensten. Meist bietet der Kurierdienst ein Grundeinkommen und für die gefahrenen Aufträge bekommt der Fahrradkurier dann eine kleine Provision. Um Fahrradkurier zu werden brauchst du keine Ausbildung. Prinzipiell kann jeder Fahrradkurier werden, nach einem Probearbeitstag kanns direkt schon losgehen. Der Transportdienst Bikesyndikat zum Beispiel arbeitet mit solchen Fahrradkurieren. Hier wird nicht nur leichte sondern auch schwere Ware schnell per Lastenrad transportiert.

Der Lieferservice

Auch der Lieferdienst foodora sucht viele junge Leute, die Essen aus Restaurants nach Hause transportieren, denn auch sie haben erkannt, dass durch das Fahrrad viel Zeit gespart und die Umwelt geschont wird. Hierbei erhalten die Fahrradkuriere per App ihre Aufträge und werden von A nach B navigiert.

Der Fahrradverkäufer

Der Fahrradverkäufer präsentiert und verkauft Fahrräder, Zubehör sowie Ersatzteile. Er informiert und berät Kunden, prüft den Warenbestand und bestellt Ware nach. Hierfür benötigt man im Gegensatz zum Fahrradkurier eine Ausbildung. Fachwissen zu Fahrrädern, sowie gute Überzeugungskraft ist gefragt.

Der Fahrradmechaniker

Zweiradmechatroniker warten und reparieren Fahrräder, bauen sie um oder stellen sie her. Doch auch die Kundenbetreuung ist für Fahrradmechaniker nicht ohne Bedeutung, denn ein typischer Fahrradladen ist ein kleiner Betrieb. Auch der Mechaniker steht dann vorne im Laden und berät die Kunden. Für diesen Beruf benötigt man eine 3,5 jährige Ausbildung, die durchaus anspruchsvoll ist. Doch Zweiradmechaniker sind gefragt wie nie, denn Fahrräder werden zunehmend zu Hightech-Maschinen und können nur von ausgebildeten Fachleuten repariert werden.

… oder einfach mal ein Startup gründen

Wir befragten natürlich auch unsere Gründerin Nora Grazzini zu dem Thema. Denn wer hat sich mehr verwirklicht, als jemand, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und zusätzlich einen großen Beitrag zur Umwelt geleistet hat?

Zunächst einmal einige Infos zur Person. Nora Grazzini hat Design studiert und war an der Entwicklung verschiedener digitaler Produkte beteiligt. Die Innovation war schon immer ein Thema, das Nora interessierte. Als leidenschaftliche Fahrradfahrerin fragte sich die Gründerin des Startups schon immer, was man tun kann, um Radfahrer zu belohnen.

„Eigentlich hab ich mich immer geärgert über die Autofahrer, die die Radfahrer ärgern. Radfahrer machen was für die Umwelt, die Gesundheit und das Gesundheitssystem. Eigentlich müssten wir jedem einzelnen Radfahrer danken dafür, dass er so viel Gutes tut. Ich will was aufbauen, was die Welt verändert“ äußerte Nora Grazzini in einem Interview.

Und diese Philosophie hat sie auch prompt umgesetzt. Zunächst stand die Verbesserung und Förderung des Image des Rades im Fokus. Denn wirklich präsent ist das Radfahren laut Nora nicht und hier kommt Radbonus ins Spiel. Mithilfe des Belohnungssystems der App werden Menschen motoviert, umweltbewusster und gesünder zu leben. Geradelte Kilometer bringen den Nutzern Boni oder gar Cash. Es handelt sich außerdem um eine Art Präventionsmaßnahme. Die Menschen sollen erst gar nicht krank werden und wenn doch, sollen Krankheiten besser besiegt werden können.

Wieso also sein Hobby nicht zum Beruf machen? Ob als Nebenjob oder hauptberuflich, vielleicht ist ja das richtige für dich dabei. Falls du dann gerade als Fahrradkurier mit einem millionenschweren Vertrag unterwegs bist, kannst du mit der Radbonus-App auch noch leicht Boni sammeln und dich belohnen.

5 Tipps: So verdient man Geld mit dem E-Bike

Wer ein E-Bike besitzt, freut sich zunächst mal über den Extra-Schwung. Mit dem Elektrofahrrad lässt sich aber auch Geld verdienen. Hier sind unsere Tipps und Ideen.

1 – Das E-Bike gegen Gebühr verleihen

Kaum jemand nutzt sein Elektrorad wirklich jeden Tag. Aber in den Pausenzeiten muss das gute Stück dennoch nicht ungebraucht herum stehen. Dank neuer Plattformen im Internet kann man sein e-Bike an Fremde ausleihen, die es gerade dringender brauchen.

Als das AirBnB für Fahrräder und e-Bikes stellt sich zum Beispiel Listnride vor. Über deren kann man das eigene Rad an andere Mitglieder vermieten. Dabei kann man selber bestimmen, wie lang der Verleihzeitraum ist, oder wie hoch die Gebühr für die Nutzung pro Stunde sein soll. Interessenten können auf der Website nach sehen, welche Räder an ihrem Standort auszuleihen sind und dann Kontakt mit den Eignern aufnehmen.

2 – Lieferant oder Messenger werden

In den großen Städten sind sie schon überall zu sehen: Fahrradkuriere, die Pizza oder Gourmetmenü vom Lieblingsrestaurant schnell und unkompliziert vor die Haustür liefern. Bestelldienste wie Foodora, Lieferando oder Deliveroo machen sich das flotte Durchkommen von Rädern im dichten Stadtverkehr sowie die Fortschritte in der digitalen Datenübertragung zu nutze.

Warum sich dieser Job für viele anbietet, ist die unkomplizierte Anmeldung. Es braucht nicht mehr als ein Smartphone und ein Fahrrad. In den meisten Fällen gibt es keine festen Schichten, sondern die einzelnen Lieferanten melden sich immer dann, wenn sie Zeit für einen Einsatz haben. So können sie selber bestimmen, wie viel und zu welchen Tages – oder Nachtzeiten sie arbeiten möchten.

Top im Test und mit nur 15 kg ein echtes Leichtgewicht. Tenways bietet aktuell wieder einen Rabatt auf das attraktive Urban-E-Bike CGO600. Statt 1.599 Euro kannst das E-Bike dank 200 Euro Rabatt für nur 1.399 Euro bestellen. So günstig ist das E-Bike nur äußerst selten zu haben!

Schon länger unterwegs sind professionelle Bike Messenger, die sich auf die Zustellung von sensiblen Paketen oder Schriftstücken zwischen Büros spezialisiert haben. Diese Kuriere kennen jeder Abkürzung und sind meist bei Agenturen als freie Mitarbeiter angestellt.

3 – Sich als E-Bike Tourguide versuchen

Im Programm der Reiseveranstalter mit Radtouren im Angebot steht immer die gute Betreuung der Reisenden im Mittelpunkt. Dafür sind Menschen nötig, die die gewählten Strecken gut kennen. Wer oft in der eigenen Gegend unterwegs ist, oder eine Lieblingsregion hat, die schon öfter bereist wurde, kann sich für eine e-Bike Reiseleitung bewerben. Dazu ist natürlich ein gewisses Grundwissen zu den Sehenswürdigkeiten, den Streckenverläufen und auch zu der Technik der Elektrofahrräder von Vorteil. E-Bike Touren gibt es in kleiner Form, wo sie bestimmte Highlights einer Stadt erfahren. Aber auch lange Fahrten, wie bei den e-Bike Gruppenreisen von Belvelo sind heute keine Seltenheit mehr.

4 – E-Bike im Fahrdienst für Senioren

Gerade in kleineren Städten bietet sich diese neue Form des Transportes an – insbesondere für Menschen, denen manche Strecken zu weit sind, um sie zu Fuss zu bewältigen. In Essen übernehmen Langzeitarbeitslose einen Fahrdienst für Senioren an. Dieser wird von der Stadt finanziell unterstützt. Fahrer wie Gäste freuen sich, dass sie dadurch wieder aktiver sind.

In Fürstenfeldbruck hat die Stadträtin Alexa Zierl ihr Hobby Radfahren zum Beruf gemacht. Mit ihrem Elektro-Cargobike hat sie als Ein-Frau-Unternehmen einen Service für ältere Menschen eingerichtet. Wenn mal eine Fahrt in die Innenstadt anfällt, holt sie ihre Gäste vor der Haustür ab und bringt sie gegen kleine Gebühr zum Ort der Wahl – und auch wieder zurück. Durch die langsamere Fahrt genießen die Mitfahrenden gleichzeitig die Aussicht und ein bisschen frische Luft. Sieht man eine alte Bekanntschaft am Wegesrand, kann gegrüßt und auch mal kurz angehalten werden, ohne dass das Taxometer weiter rauscht. Zu beachten ist natürlich, dass für den Transport eine Genehmigung für die Personenbeförderung einzuholen ist. Diese erstellt die zuständige Straßenverkehrsbehörde.

5 – E-Bike Schulungen

Anderen das E-Bike Fahren näher zu bringen ist eine schöne Sache. Und der allgemeinen Sicherheit dient sie auch. Oft werden Schulungen von Einrichtungen wie der Polizei oder Verkehrsclubs wie ADAC oder ADFC angeboten. In diesem Fall ist meist eine vorherige Anstellung nötig, innerhalb derer man dann eine Lehrtätigkeit übernehmen kann. Um allerdings unabhängig Geld damit zu verdienen, kann man auch privat oder über einen freien Träger gebührenpflichtige Kurse oder Schulungen anbieten. Ein besonderes Projekt, in dem Ehrenamtliche den Unterricht gestalten und das sich vornehmlich aus Spenden finanziert, ist Bikeygees e. V. in Berlin. Hier erlernen geflüchtete Frauen das Fahrradfahren, um so einen Pedaltritt in Richtung Unabhängigkeit machen zu können.

Radfahren mit Gewinn

Das Sozialunternehmen „bikuh“ belohnt Radfahrer für jeden Kilometer und schützt so das Klima.

Der Verkehr macht etwa ein Fünftel der CO2-Emissionen in Deutschland aus. Vor allem in Städten ist die Schadstoffbelastung durch Autos enorm. Das Sozialunternehmen „bikuh“ motiviert Menschen, aufs Rad umzusteigen.

Fahrrad fahren und Geld verdienen – das ist, kurz gesagt, die Idee von „bikuh“. Bei einem Aufenthalt in Australien stieß Angela Gonzalez zufällig auf Radfahrer, die Anhänger mit Werbung zogen. „Dann fing es im Kopf an zu rattern“, sagt die Gründerin, die sich während ihres Projektmanagement-Studiums mit unternehmerischer Verantwortung beschäftigte und schon immer mehr wollte als bloß einen Job: „Ich möchte meine Arbeitskraft nutzen, um einen sozialen Mehrwert zu generieren.“ Zusammen mit Patrick Kolb entwickelte sie die Fahrrad-Idee weiter. Kolb ist Vertriebsexperte in der Elektronikbranche. Privat legt er alle Wege mit dem Rad zurück. Wie wäre es, wenn man Unternehmen dazu bringen könnte, Radfahrer dafür zu bezahlen?

Die App ist das Herzstück von „bikuh“. Über sie finden Radfahrer und Werbekunden zusammen. Wer mindestens 100 Kilometer im Monat fährt, kann sich registrieren und bekommt eine Auswahl von Werbepartnern angezeigt. Hat er sich entschieden, lässt er bei einer Fahrradwerkstatt eine Scheibe mit Werbung in sein Vorderrad montieren. Die App zeichnet auf, welche Strecken er damit zurücklegt. Je mehr man fährt, desto höher ist der Verdienst. Neue Mitglieder starten mit zehn Cent pro Kilometer.

Fahrradfahren und Geld verdienen

Vor einigen Jahren hat sich Timo Michael entschieden, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Und zwar jeden Tag. Sonst, so sagt er, findet man jeden Tag einen anderen Grund, es nicht zu tun. Einmal ist es zu kalt, einmal zu nass oder man ist zu müde.

„Daher fahre ich jetzt einfach jeden Tag, ohne Wenn und Aber“, sagt der 41-jährige Banker und leidenschaftliche Fahrradfahrer. Sein Weg mit dem Rad zum Büro beträgt ungefähr 6,6 Kilometer. Hin und zurück sind das dann schon fast 14 Kilometer, die er täglich zumeist auf dem Radweg zurücklegt. „Ich bin schneller, als wenn ich mit dem Auto fahre und dazu kann ich das Klima schützen“, erklärt Timo Michael. „Das ist für mich eine klassische Win-Win-Situation“.

Klimaschützen und Geld verdienen

Ganz rund wurde die Sache, als er im Internet auf das Angebot der Firma BiKuh aufmerksam wurde. BiKuh ermöglicht Radfahren in ihren Vorderrädern Werbescheiben anbringen zu lassen. Sie erhalten dann pro gefahrenen Kilometer eine Vergütung. Hierzu musste Timo Michael nur die BiKuh App auf seinem Smartphone installieren, eine Werbekampagne auswählen und in einem Fahrradladen die Werbescheibe an dem Rad anbringen lassen. Dann trackt er mit dem Smartphone seine gefahrenen Routen und verdient so pro gefahrenen Kilometer Geld. Die Unternehmen, die diese Art der Werbung nutzen, profitieren von einer klimafreundlichen und aufmerksamkeitsstarken Kommunikation.

So auch die Stadt Frankfurt am Main: Für die Klimaschutz-Kampagne „Danke, dass Du was für das Klima machst“ setzte sie Anfang März 2018 über BiKuh 25 Fahrradfahrer im Frankfurter Stadtgebiet ein. Mit dabei war auch Timo Michael, der das Thema super findet: „Ich war schon bei der Pilotkampagne mit dabei. Klimaschutz ist ein Thema, für das man gerne radelt.“ Neulich ist ihm ein BiKuh-Radler entgegen gekommen, der auch eine DANKE-Scheibe an seinem Bike hatte. Dann winkt man sich kurz zu, man zieht ja am gleichen Strang. In diesem Fall für den Klimaschutz in Frankfurt am Main.

Die hier genannten und/oder verlinkten Unternehmen, Anbieter oder Orte sind eine Auswahl und bilden nur eine Momentaufnahme ohne Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit. Du vermisst hier ein Unternehmen, einen Anbieter oder einen Ort? Dann gib uns gerne über klimaschutz. team@stadt-frankfurt. de Bescheid.

Klimaschutz geht alle an

Ansgar Roese betreut bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt unter anderem Klimaschutz-Projekte und ist Jurymitglied beim „Ideenwettbewerb Klimaschutz“.

Bühne im Kellertheater erstrahlt in klimafreundlichem LED-Licht

Das Kellertheater Frankfurt hat seine 40 Jahre alten Halogenscheinwerfer gegen moderne LED-Technik getauscht. Und spart 50% Strom pro Jahr.

Kostenlose Beratung vom Verein Energiepunkt FrankfurtRheinMain e. V.

Technik und Wissen für eine nachhaltige Lebensweise sind vorhanden, davon ist Marc Dauner überzeugt. Was es braucht, sei ganz viel Aufklärungsarbeit.

WWF Jugend bei Earth Hour mit dabei

Mit ihrer Kunstinstallation lenkt die WWF Jugend anlässlich der diesjährigen Earth Hour die Aufmerksamkeit auf den Artenreichtum der Meere und dessen Bedrohung.

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Umweltfreundliche Transportmittel liegen voll im Trend. Warum nicht auch gleich Geld dabei verdienen, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist? Genau das ist mit der App bikuh möglich. Für jeden gefahrenen Kilometer können Sie bis zu 20 Cent verdienen. Über die App können Sie nämlich an verschiedenen Werbekampagnen teilnehmen, viele davon zu einem guten Zweck. Innerhalb der Anwendung sehen Sie, ob momentan in Ihrer Nähe verfügbar ist. Wenn Ihre Teilnahme bestätigt wurde, müssen Sie nur noch eine entsprechende Anzeige abholen, an Ihrem Fahrrad anbringen und schon kann die Fahrt losgehen.

Bikuh – iPhone App 1.7.0

Die Android-App bikuh ermöglicht es Ihnen, beim Fahrradfahren Geld zu verdienen. Suchen Sie einen Werbepartner, bringen Sie dessen Werbescheibe an Ihrem Fahrrad an und tracken Sie Ihre Strecke.

Bikuh – Android App 1.7.0

Mit bikuh können Sie beim Fahrradfahren Geld verdienen. Alles, was Sie dafür benötigen, ist die Android-App und ein Werbepartner, dessen Werbescheibe Sie an Ihrem Fahrrad anbringen.

Geld verdienen mit bikuh: So funktioniert’s

Zunächst müssen Sie die bikuh App für Android oder iOS herunterladen und sich registrieren. Suchen Sie sich im Anschluss eine Werbekampagne aus und lesen sich die Angaben durch. Nachdem Sie Ihre Teilnahme bestätigt haben, holen Sie in einem teilnehmenden Fahrradladen die Werbeanzeige für Ihr Fahrrad ab.

Damit Sie nun auch Geld verdienen, müssen Sie jedes Mal, wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, das Tracking über die bikuh-App aktivieren. Nur so werden die Strecke und Ihre gefahrenen Kilometer gezählt. Sie müssen zudem darauf achten, dass Sie innerhalb des Werbegebiets bleiben. Zu Beginn erhalten Sie 10 Cent pro Kilometer. Sie können die Rate auf maximal 20 Cent erhöhen, wenn Sie einen höheren Status erlangen. Das können Sie, indem Sie monatlich eine bestimmte Strecke zurücklegen. Folgende Status gibt es:

    Bronze-Status für 50 km im Monat (12 Cent pro km) Silber-Status für 100 km im Monat (15 Cent pro km) Gold-Status für 400 km im Monat (20 Cent pro km)

Auch wenn Sie keine Kampagne finden können, lohnt es sich den bikuh-Tracker zu aktivieren. Sie können so nämlich trotzdem Kilometer sammeln und Ihren Status verbessern. Startet dann eine Kampagne in Ihrer Nähe, können Sie bereits mit einem höheren Status einsteigen und mehr verdienen.

Neue Kampagnen kommen erst im Frühling

Angela Gonzalez, Gründerin von bikuh, hat auf Anfrage von CHIP erklärt, derzeit seien mehr Radfahrer als Werbekunden bei bikuh registriert. Aus diesem Grund seien die Werbekampagnen in der Regel sehr schnell ausgebucht – auch momentan ist das der Fall. Im Frühling und Sommer 2020 sollen allerdings wieder neue hinzukommen. Kampagnen gibt es dann voraussichtlich in Frankfurt, Mannheim und Hamburg. Aktuell seien auch Leipzig, Dresden, Köln, Nürnberg und München im Gespräch.

Mit dem Fahrrad Geld verdienen

Fahrradfahren ist trendy, es ist gut für die Fitness und kann zum Job werden: Neben dem klassischen Fahrradkurier gibt es mittlerweile eine ganze Menge Möglichkeiten, im Sattel Geld zu verdienen.

Franchise-Möglichkeit für Berufsradler: Die international agierende Mobile Coffee Company aus Osnabrück bietet Spezialräder im Rahmen des Geschäftsmodells zur Miete an – das hält die Investitionskosten gering. Foto: coffe-bike GmbH/dpa-tmn

Fahrrad-Catering etwa für Firmenfeiern ist noch nicht sehr verbreitet in Deutschland. Aber: «Wenn der Koch auf dem Lastenrad vorfährt, seine Utensilien ausklappt und anfängt zu brutzeln, dann ist das schon ein Highlight», sagt Thomas Geisler vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).

Geld verdienen mit Velofahren – nun auch in Rapperswil

Das Start-Up «Working Bicycle» bietet einen unkonventionellen Weg an, Werbung zu machen und mit dem Velofahren Geld zu verdienen. Nun kommt das Unternehmen auch nach Rapperswil.

Auf der täglichen Fahrradroute ohne zusätzlichen Aufwand bis zu 80 Franken im Monat zu verdienen, das klingt nicht übel. Und ist zudem möglich mit dem jungen Start-Up Unternehmen Working Bicycle. Working Bicycle ist eine Buchungsplattform für mobile Aussenwerbung, welche sowohl Vorteile für Werbekunden als auch Fahrradfahrende bringt.

So funktioniert’s

Alle Velofahrenden, welche wöchentlich an drei oder mehr Tagen Fahrrad fahren, mindestens zehn Kilometer pro Woche zurücklegen und einen Gepäckträger haben, können sich bei Working Bicycle ein Profil erstellen. Mit dem vollständigen Profil kann man sich für eine erste Kampagne in der eigenen Stadt entscheiden. Die Kampagnen sind von Werbekunden, welche ihre Werbung auf den Fahrrädern sehen wollen. Am Starttag bekommt man dann eine persönliche Werbebox mit der ersten Kampagne auf das Fahrrad montiert und ist bereit, während dem Fahrradfahren die Kampagnen der Werbekunden quer durch die eigene Stadt zu fahren. Bei jeder weiteren Kampagne bekommt man Werbefolien direkt nach Hause geliefert, welche man dann wieder auf der Werbebox anbringen kann. Mit fünf Werbeflächen pro Fahrerin und Fahrer lassen sich Produkte, Marken oder Events mobil und flächendeckend bewerben. Fahrerinnen und Fahrer erhalten für ihre alltäglichen Velotouren eine Entlöhnung, pro Kampagnenwoche erhalten die mobilen Werbeflächen-Chauffeure 20 Franken.

Ziel von Working Bicycle ist es allerdings nicht nur, mobile Werbeflächen in der ganzen Schweiz anzubieten, sondern auch das Velofahren zu fördern. Um dies umzusetzen, spricht das junge Unternehmen aktiv Personen aus allen Altersklassen an. Das Altersspektrum reicht von 16 bis über 70 Jahren.

Fahrerinnen und Fahrer in Rapperswil gesucht

Das junge Unternehmen ist ständig am Expandieren. Nun erreicht Working Bicycle auch Rapperswil-Jona. Erste Kampagnen sind für Anfang April geplant und die Unternehmer sind auf der Suche nach motivierten Velofahrenden und interessierten Werbekunden. Die Firma meint, man sei gespannt, was für eine Community sie in Rapperswil erwartet. Als junges Start-up Unternehmen liegt eine Herausforderung noch darin, die Stadtbevölkerung auf sie aufmerksam zu machen. Die Unternehmer zeigen sich aber zuversichtlich, dass Working Bicycle auch in Rapperswil auf Anklang stossen wird. Sowohl Werbekunden, welche ihre Werbung quer durch Rapperswil fahren wollen sehen als auch Fahrradfahrende, welche mit ihrer gewohnten Velostrecke noch ein bisschen Geld verdienen wollen, können sich bei Working Bicycle ein Profil anlegen und «die Werbung ins Rollen bringen».

Das junge Unternehmen spricht alle Altersklassen an – das Spektrum reicht von 16 bis über 70 Jahren. Bild: Raphaël Leibundgut

Mit fünf Werbeflächen pro Werbebox lassen sich Produkte, Marken oder Events mobil und flächendeckend bewerben. Bild: Raphaël Leibundgut

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