Wie lange kann ein Motorrad stehen, bevor es kaputt geht

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Wie lange kann man Motorräder stehen lassen?

Diese abgebildete Puch SV125 aus dem Jahr 1965 mit ihrem 2-Takt-Doppelkolbenmotor stand seit 1986 in einem Keller. Ich habe letztes Jahr den Tank innen entrostet und mit einem Schutzmittel behandelt. Das Getriebeöl wurde gewechselt und der Vergaser gereinigt.

Dann habe ich Benzin aufgefüllt (4% Gemisch), dem Zylinder durch das Kerzenloch ein wenig Oel aufgefüllt, ein paar mal durchgekickt ohne Zündung und dann die Zündung eingeschaltet. Nach drei Kicks lief sie an und läuft seither problemlos mit der vollen Leistung von damals (6.5 PS).

Ähnliche Fragen

Ich hätte villt ein Motorrad das in gutem zustand ist jedoch fast 5 jahre lang nicht mehr bewegt worden ist. Das Motorrad läuft über einen Kardan antrieb. Jetzt meine Frage, kann ich den Motor (benziner) soford versuchen zu starten oder muss ich Öl und andere Flüssigkeiten erst wechseln? Ich möchte ja nichts kaputt machen. danke für jede hilfreiche andwort!

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Zu mir bin 18 Jahre alt(falls das alter irgend eine rolle spielt in Sachen Motorräder) Fahrstil ist eher ruhig und gelassen bin eher ein Cruiser und ruhiger Fahrer will keine Geschwindigkeitsrekorde in Kurven aufstellen 🙂

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Mein Motorrad ist vor 1Woche während der Fahrt einfach ausgegangen. Der ehemalige Verkäufer der mir das Motorrad verkauft hat, hat mir Heute gesagt das ich den Motor von Hand drehen soll um zu gucken hab es sich drehen läst aber wozu? Was bringt das? Ja es hat sich drehen lassen da ist an der linken seite ein deckel was ein großen Schlitz hat den habe ich raus gemacht und mit einer Ratsche gegen den Uhrzeigersinn gedreht was sollte das bringen? Es hatte am anfangen wie ein Klemmer und dan hat es sich Butterweich drehen lassen. Sollte ich jetzt versuchen das Motorrad zu starten? Mein E starter funktioniert nicht deswegen wollte ich es mit dem 2Gang anschieben und so starten. Kann man das auch mit dem 1 oder 3 gang machen wo ist der Unterschied?

Ich habe eben mit meinem Vater einen kleinen Sonntags Motorrad Ausflug gemacht.

Auf einmal ging der Motor aus und als wir ihn wieder Starten wollten, war der Motor fest. Nach ein paar versuchen und großem kraft aufwand ging es wieder.

Wie schlimm ist es für den Motor, Getriebe, Kupplung wenn der Motor beim Anfahren stottert weil man die Kupplung zu schnell los lässt und zu wenig Gas gibt. Und wie schlimm ist das stottern weil man langsam fährt so das der Motor fast abstirbt weil die Autos vor einen soooooo langsam fahren weil es sich staut.

Ich habe es nun schon tausend mal Online gesehen, dass Leute am Motorrad mit gezogenem Kupplungshebel oder im Neutralgang, bis zum Begrenzer (Maximale RPM) drehen und dort für eine weile bleiben.

Ich hab eine Kawasaki z800e Baujahr 2013 Diese habe ich gebraucht gekauft und bin jetzt ca. 2000km gefahren. Die hat jetzt 5400km runter. Nun leuchtete auf einmal diese gelbe Kontrolleuchte als ich zur Arbeit fahren wollte, davor bin ich kurz 2min in die Stadt gefahren und hatte das Motorrad für 1h stehen. Als ich dann zur Arbeit fahren wollte war die auf einmal am leuchten, da hatte ich dann ziemlich Panik und dachte erst das sei Öl oder so Dann hab ich aber gelesen das dies die gelbe Motor Kontrolleuchte ist und das, dass heißt das es Probleme mit der DFI gibt bzw. der digitalen Kraftstoffeinspritzanlage wenn diese während der Fahrt leuchtet. Als ich dann 6h später mit der Arbeit fertig war und wieder nach Hause gefahren bin war die Kontrolleuchte so schnell erloschen wie sie gekommen war. und auch als ich bei der Arbeit angekommen bin und 30min später nochmal kurz die Zündung des Motorrads angemacht habe, war diese schon wieder verschwunden. Bis jetzt ist dies auch so geblieben, trotzdem frage ich mich jetzt ob ich bedenkenlos weiter fahren kann weil ich eigentlich erst in 3 Wochen eine Inspektion bei Kawasaki machen lassen wollte und auch wenn die wieder an geht nimmt das irgendwelche negativen Auswirkungen auf das Motorrad? Zur Information noch das Motorrad habe ich vor den 2000km die ich gefahren bin drosseln lassen mit einer Gaswegbegrenzung. Kann es sein das sich das Motorrad einfach nur „verschluckt“ hat und könnte das auch vielleicht was mit der Drossel zu tun haben.

Es geht hier um A1 zugelassene Motorräder. Lohnt es sich, ein günstiges Elektro Motorrad zu kaufen (sagen wir 4-5k) oder lieber ein normales?

Wie lange kann man ein Motorrad stehen lassen, ohne Standschäden zu bekommen?

„Standschäden“ ist ein grosses Wort, es sind eben Kleinigkeiten, die passieren, wenn ein Fahrzeug nicht bewegt wird. Würde sagen ein halbes bis ein Jahr, aber auf jeden Fall betankt, bei einer Vergasermaschine würde ich den Benzinhahn offen lassen, damit der Vergaser nicht austrocknet bzw. sich keine Rückstände in der Schwimmerkammer bilden (auch wenn das ein bisschen nach Sprit stinkt) . Was kann sonst noch passieren? : Diese Reifengeschichten (Standplatten) sind eher überschaubar, die Batterie würde ich alle paar (vielleicht 4) Monate mal laden.

Gut ist dieses Stehenlassen auf keinen Fall, hab es erst kürzlich wieder gesehen, bin einen Monat nicht mit meiner Blade gefahren und nach der ersten Runde ist prompt vorne an der Gabel ein Simmering kaputt. gut, könnte auch Zufall sein, glaub ich aber nicht. auch das ABS fällt bei der Blade gerne (gleich nach dem Losfahren) aus (Lampe blinkt) , wenn man länger nicht gefahren ist. dann fährt man 100 km und alles ist wieder normal, auch an den Tagen darauf.

Das mit dem ABS sollte aber nach solch kurzer Standzeit nicht sein. Hast Du da schon mal beim Händler gefragt?

Ja, es wurde auch schon ein neues Steuermodul eingebaut. ABS-Ausfall ist eine alte Fireblade-Krankheit (seit 2009 bis heute noch! ) , meist ist die Sache harmlos, weil das Bremsen bei einem Ausfall auch noch „normal“ funktioniert und das Problem auch in immer den gleichen Situationen auftritt. Aber schön ist die Situation nicht, vor allen Dingen, weil sich Honda bei dem Thema nicht sehr kulant verhält. Würde trotzdem nicht auf ABS verzichten wollen, habe es auch einige Male „gebraucht“. Das Fireblade-ABS ist etwas komplizierter, weil es gleichzeitig noch einen Überschlag-Schutz enthält, und da scheint es manchmal Probleme zu geben (meine persönliche Theorie)

Meine SV stand ca. 1 1/2 Jahre. Sie stand in der Garage mit vollem Tank (Stahltank, ein Kunststofftank sollte möglichst leer sein) und erhöhtem Luftdruck. Die Batterie wurde ausgebaut und alle 3 – 4 Monate mal geladen. So ca. im 6 – 8 Wochen-Rhythmus wurde sie ’nen halben Meter vor oder hinter geschoben um nem „Standplatten“ vorzubeugen. Das war alles. Gab keine Probleme als sie mein Sohn damals übernommen hat.

Wie lange kann ein Motorrad stehen, bevor es kaputt geht

Wenn Ihr Motorrad nach längerer Standzeit etwas verpennt wirkt, ist das ganz normal. Geben Sie der Maschine ein bisschen Zeit zum Wachwerden, lassen Sie sie in Ruhe duschen und sich etwas stärken, bevor es losgehen kann.

Eine ausgiebige Wäsche weckt selbst die müdesten Geister. Bei älteren Motorrädern ist nach längerer Standzeit mitunter sogar das ein oder andere Gelenk etwas eingerostet – man sollte also nicht mit einem absolut fitten Untersatz rechnen, der sich von null auf gleich über jeden Sprint und jede Marathonetappe freut. Nein, es bedarf einer gezielten Vorbereitung. Lieber ganz in Ruhe zunächst den Staub entfernen und dabei mit Lupenblick die Maschine auf Mängel überprüfen.

Das ist seit gut zwei Jahrzehnten zum Glück eine sehr überschaubare Angelegenheit: Alu-und Kunststofftanks, Auspuffanlagen aus rostfreiem Edelstahl, Einspritzung und wartungsarme Batterien gehören mittlerweile zur Standardausstattung und erübrigen nach längerer Standzeit meistens eine umfangreiche Fahrzeugpflege. Dennoch ist es sinnvoll, die Technik auf optimalem Stand zu halten, um sich hohe Zuverlässigkeit und guten Werterhalt zu sichern. Die Zeitinves­ti­tion dafür: ein entspannter Vormittag. Der monetäre Aufwand: ebenfalls gering, denn Putzmittel, Öl und eventuell nötige Ersatzteile wie etwa neue Bremsbeläge kosten nicht die Welt.

Sprit aus der Schwimmerkammer ablassen

Also, los geht’s mit dem Check! Zuerst sollte der Blick auf die rechte Lenker­armatur fallen, zum Killschalter. Sie wären nicht der Erste, der wie verrückt nach dem Fehler für das vermaledeite Startproblem gesucht hat und dabei mehrfach die Batterie aus – und wieder eingebaut hat. Obwohl nur der Schalter von „Off“- auf „Run“ hätte umgelegt werden müssen. Es ist aber allzu menschlich, dass man beim Rangieren in der Garage oder beim Anbau von Zubehör irgendwann in der Winterpause unbemerkt den Knopf gedrückt hat. Ähnlich schnell übersieht man eine defekte Hauptsicherung, die beim Herumfrickeln in der Hobbywerkstatt aus Unachtsamkeit (Stichwort „Masse“) zwar ihrer Schutz­aufgabe nachkam, aber dies eben mit dem ­Leben bezahlte. Macht nichts, einfach wechseln, und dann sollte wieder Strom fließen.

Doch es lauern weitere Probleme. Der Anlasser orgelt, und dennoch will die Maschine nicht ­anspringen? Vermutlich gibt es Schwierigkeiten mit der Spritversorgung. Bei Motor­rädern mit Vergasern wird vor längerer Standzeit nämlich gerne mal vergessen, den Sprit aus der Schwimmerkammer abzulassen. Der restliche Kraftstoff büßt beim langen Lagern in den Kammern einen Großteil seiner Zündfähigkeit ein und kann bei Auf­spaltungsprozessen sogar die Vergaser­düsen verstopfen. Dann muss der Vergaser ausgebaut und komplett im Ultraschallbad gereinigt werden. Nervig. Bevor man nun aber gleich das Motorrad panisch zur nächs­­ten Werkstatt karrt, Folgendes versuchen: Schwimmerkammer leeren (je nach Zugänglichkeit in wenigen Minuten möglich), Starthilfespray reinsprühen und erneut Motor anlassen. Oft geht’s dann doch.

Vor dem Start zwei – bis dreimal Gas geben

Zwar laufen spätestens seit der Umstellung auf die vergleichsweise strenge Abgasnorm Euro 3 im Jahr 2006 fast alle Maschinen jüngeren Baujahrs mit Einspritzung, aber bei älteren Schätzchen, die gerne auch als Zweitmotorrad zum Liebhaben hingestellt werden, ist das nach wie vor ein gro­ßes Thema. Bei den Einspritzern gehört das Schwimmerkammer-Gefummel zwar der Vergangenheit an, und der Motor springt auch nach längerer Standzeit an – aber keine Regel ohne Ausnahme. Sprit bleibt nicht ewig haltbar und kann bei monatelangen Standzeiten auch bei Einspritzmotoren für Startprobleme sorgen, etwa indem gelöste Benzinbestandteile die Einspritzventile verkleben. Oder der Sprit zieht Wasser an, das sich am Tankboden absetzt, dort, wo gezapft wird. Bei extrem unrundem Motorlauf muss mitunter der Tank geleert und frischer Sprit mit Kraftstoffsystemreiniger rein. Ist es ernster, stehen Ausbau und Reinigung des Systems auf dem Plan. Das ist eher ein Job für Profis als für Hobbyschrauber. Dieses Worst-Case-Szenario ist jedoch eher die Ausnahme, selbst halbjährige Pausen stecken Einspritzer üblicherweise gut weg.

Doch eine Besonderheit sollte man auch bei modernen Maschinen beachten: Wurde die Batterie abgeklemmt, sollte man bei eingeschalteter Zündung, aber noch vorm Betätigen des Starterknopfs zwei – bis dreimal Gas geben. Warum dies? Weil sich das Motorsteuergerät neu einjustieren muss und es durch die beschriebene Prozedur leichter Signale vom Drosselklappen-Potenziometer erfassen kann. Ganz normal ist übrigens, dass Einspritzmotoren nach Neustart ein paar Augenblicke benötigen, bis sie ­ihren Rhythmus gefunden haben. So, dem Start zur ersten Tour steht nun nichts mehr entgegen. Strom, Sprit, Luft und Licht sind in Ordnung, der Motor brabbelt zufrieden vor sich hin, und auch alle anderen Ausmott-Prüfpunkte wurden erledigt.

Fitness und Bekleidung

Doch zur perfekten Saisonvorbereitung gehört mehr als nur der Technik-Check. Man sollte sich selbstkritisch fragen: Bin ich genauso fit wie die Maschine? Ein paar Gymnastikübungen schaden keinem, und Joggen oder Radfahren erhöhen die Ausdauer und somit die fürs sichere Motorradfahren nötige lang anhaltende Konzentra­tionsfähigkeit. Radeln fördert zudem den Gleichgewichtssinn. Ein kurzer Bekleidungs­-Check ist außerdem kein Fehler – wäre vielleicht mal ein neuer Helm fällig?

Und noch was: lieber die erste Tour nicht zu heftig auslegen und locker, aber konzentriert und vorsichtig einfahren. Achtung, die meisten Unfälle passieren nicht am ersten Saisonwochenende, sondern erst drei, vier Wochen später, wenn man sich fahrtechnisch wieder eingewöhnt hat! Trotz aller Frühlingsgefühle: Es im Überschwang zu übertreiben ist ebenso gefährlich wie nach langer Pause noch allzu ver­pennt aufs Motorrad zu steigen.

Wie lange kann ein Motorrad stehen, bevor es kaputt geht

Folgekosten durch Standschäden machen ein Gebrauchtschnäppchen schnell zum Geldgrab. Ein Überblick zeigt, womit man rechnen sollte.

Während Flugrost an den Krümmern in der Regel nur optisch störend wirkt, zeugen Auswölbungen entlang der Prallbleche von starken Korrosionsschäden. Offenbart eine Klopfprobe zudem klappernde Geräusche, ist der Schalldämpfer kaum zu retten. Ein Nachrüstdämpfer mit Betriebserlaubnis kostet je nach Modell zwischen 200 bis über 1000 Euro.

Wurde während der Winterpause oder bei längeren Standzeiten die Batterie nicht trocken und kühl (ideal: am Frischhaltegerät) gelagert, besteht große Gefahr, dass die Batterie ersetzt werden muss. Eine neue Qualitätsbatterie kostet zwischen 40 und 120 Euro. Brüchige Kabel, oxidierte Steckverbindungen sowie poröse Isolierungen bereiten ebenfalls des Öfteren Probleme. Sie sind zwar preisgünstig zu ersetzen, die Suche nach dem Elektrik-Wurm kann jedoch Zeit und Nerven kosten.

Ganz schlecht: stark verrostete Bremsscheiben, festsitzende Kolben, sämtliche Gummiteile und Dichtungen ausgehärtet und die Sättel korrodiert. In so einem Fall ist die Bremse schrottreif. Manchmal kann noch ein Reparatursatz retten, dann fallen inklusive Arbeitslohn etwa 100 Euro pro Bremse an. Weniger dramatisch ist das Ersetzen von alter Bremsflüssigkeit durch frische (Werkstatt: rund 50 Euro; Selbermachen: Flüssigkeit für ein paar Euro und eine Stunde Arbeit). Bremsflüssigkeit sollte in jedem Fall alle zwei Jahre gewechselt werden.

Selbst, wenn die Metalloberflächen an Gabel und Federnbein(en) prima aussehen, können versteckte Standschäden ein Loch in den Geldbeutel reißen. Etwa, wenn die Dichtungen versprödet sind und Öl austritt. Das Ersetzen von Gabeldichtringen ist für Hobbyschrauber eine Herausforderung, aber machbar. Beim Profi kostet die Reparatur schnell mal über 150 Euro. Schäden an nicht zerlegbaren Original-Federbeinen erfordern meist den Kauf eines Nachrüstteils (je nach Modell mehrere hundert Euro teuer).

Bei längeren Standzeiten draußen lassen die UV-Strahlung und das Ozon Gummi – und Kunststoffteile im Eiltempo verspröden. Während eine ausgeblichene Armatur nur als ärgerlicher Schönheitsfehler gilt (Ersatz ist unter Umständen je nach Modell erschreckend teuer), müssen poröse Bremsleitungen und Ansaugstutzen sofort erneuert werden. Zieht der Motor wegen Rissen im Stutzen nämlich Luft, und das Gemisch magert ab, droht ein Motorschaden. Bei Reifen sollte man auf die Kennung achten. Daumenregel: Die Pneus sollten nicht älter als sechs Jahre und frei von feinen Rissen (Anzeichen für Ozonbrüche) in der Seitenwand sein.

Sitzt der Rost zu tief, ist es mit einer Oberflächenbehandlung, zum Beispiel mit Poliermitteln wie Autosol oder Nevr-Dull, nicht getan. Bei der Besichtigung der Maschine sollte man sich deshalb unbedingt die Mühe machen, auch an unzugänglichen Stellen wie unter dem Tank nach Korrosionsschäden zu fahnden. Während eine rostige Lampenhalterung relativ einfach durch ein günstiges Secondhand-Ersatzteil ersetzt werden kann, ist die Sanierung eines stark korrodierten Rahmens ein Großprojekt und lohnt sich nur bei Liebhaberstücken.

Nicht vom guten Allgemeinzustand der angebotenen Maschine blenden lassen. Auch bei gerade mal ein paar Jahre alten Motorrädern sind Standschäden beim Tank keine Seltenheit. Starke Temperaturschwankungen führen zu Kondenswasserbildung, diese wiederum kann einen Stahlblechtank von innen aufblühen lassen – der fiese Rost innen (Taschenlampenprobe!) sieht nicht nur hässlich aus, Teilchen und Krümel setzen auch den Bohrungen zu und behindern einen korrekten Benzinfluss. Eine professionelle Renovierung kostet je nach Aufwand zwischen 50 und 200 Euro. Ein neuer Tank kommt teurer, selbst als gut erhaltenes Gebrauchtteil.

Schon bei kürzeren Standzeiten wie der Winterpause können Schäden an den Vergasern entstehen. Ablagerungen sind dabei die häufigsten Ärgernisse, wenn der (Vor-)Besitzer die Kammern vor dem dauerhaften Abstellen nicht entleert hat (eigentlich kein Aufwand: Benzinhahn schließen, trockenfahren). Ein Ultraschallbad vom eigenhändig in Einzelteile zerlegten Vergaser kostet rund 30 Euro, eine kompletter Service samt Einstellarbeiten zwischen 70 und 150 Euro. Bei längeren Standzeiten müssen außerdem des Öfteren poröse Vergasermembranen getauscht werden. Die Preise für die Ersatzteile variieren je nach Modell stark: von 25 bis 150 Euro pro Vergaser.

Wie lange kann ein Motorrad stehen, bevor es kaputt geht

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Motorrad nach langem Stand richtig starten

Nach einer langen Standzeit muss das Bike schön langsam von seinem Schönheitsschlaf geweckt werden. Ein bisschen Sorgfalt kann nicht schaden.

    Benzin tauschen Motoröl tauschen / bzw. vor einem Stand durchpumpen Batterie vollgeladen/ getauscht Kontrollieren, ob alle Öffnungen frei sind. (Auspuff, Luftfilter. )

Meisten springen die Maschinen nach ein paar Umdrehungen ohnehin an, tun Sie dies nicht, hilft dir unser 1×1 Start Guide weiter.

Quick Guide – Motorrad starten

Dein Motorrad startet nach langer Standzeit nicht? Oder möchtest du nur sichergehen, dass alles passt bevor du startest? Hier sind die wichtigsten Punkte kurz & knapp zusammengefasst:

    Zündkerze putzen (Extrem Wichtig!) Wie alt ist der Benzin? Normaler Treibstoff sollte nicht älter als ~ 1 Jahr sein Batterie leer? z. B. Es tut sich nichts bei der Betätigung des Startknopfs Choke einschalten

Quick Guide Motorrad startet nicht

Du hast alle Punkte oben ausgeführt? Eventuell benötigt dein Motorrad nur etwas Zündhilfe. Dafür eignet sich ein Starterspray super. Nach dem Winter verwenden wir gerne ein paar Sprüher vom.

Einfach ein paar Stöße in den Vergaser, Ansaugstutzen (Am besten den Luftfilter abmontieren und dort in den “Kanal” einsprühen) und direkt starten!

Sollte dein Motorrad mithilfe des Startersprays starten, danach aber wieder ausgehen, hast du höchstwahrscheinlich ein Problem mit deiner Treibstoffzufuhr!

Das waren unser Quick Guide um dein Motorrad sicher aus dem Schlaf zu erwecken. Wichtig, wir sind hier nur kurz und knackig auf die wichtigsten Punkte eingegangen. Für eine ausführliche Erklärung einfach den ganzen Artikel lesen. ? Gute Fahrt!

Kickstarter leicht bewegen Gang einlegen und das Bike schieben

Checkliste

Batterie geladen?

Entweder zieht eine verbaute Elektronik ein wenig Saft oder die Batterie ist alt. Dies kann dazu führen, dass die verbaute Batterie nicht genug Leistung zum Starten bringt. Erkennbar durch:

    Es tut sich beim Betätigen des Startknopfs rein garnichts Die Instrumente springen nicht an oder flattern Der Starter schafft es nicht den Zylinder zu bewegen, ein plagendes Geräusch.

Luftzufuhr frei? Luftfilter, Lufkasten Auspuffrohr frei?

Wie beim Punkt zuvor könnten Tiere sich in der Anlage wohlfühlen. Ein verstopfter Auspuff kann Folgen haben.

Startversuch, macht der Starter einen Mucks?

Entweder ist die Batterie leer oder die Elektronik ist kaputt. Bei langer Standzeit mit ein wenig Nässe kann es passieren, dass Kabeln verrotten und zu wenig Energie weiterleiten.

Wieso frischer Benzin wichtig ist

Es gibt unterschiedliche Qualitätsstufen beim Treibstoff. Sprit von Discount-Tankstellen setzt sich schneller ab und in jedem Treibstoff steckt Wasser. Öl schwimmt bekanntlich über dem Wasser.

Somit saugt der Vergaser bei altem Benzin zuerst Wasser an. Wasser ergibt gleich keine Explosion.

Batterie nach langem Stand

Sollte dein Motorrad längere Zeit gestanden haben, musst du mit ziemlicher Sicherheit deine Batterie tauschen. Besonders kalte Temperaturen machen der Batterie zu schaffen und führen zu einer Entladung.

Es gibt aber auch Möglichkeiten die Batterie über ein Ladegerät vorab aufzuladen, z. B. Recovery Modus für entladene Batterien.

Motorrad mit leerer Batterie starten (Starthilfe geben)

Es gibt kompakte Powerbanks mit Kapazitäten für 1-3 Starthilfen, diese passen sogar in Bauchtaschen.

Moderne, neuere Motorräder laden die Batterien während der Fahrt. Bedeutet also: Solltest du eine leere Batterie haben und mit einer Starthilfe dein Motorrad zum Laufen bekommen, lädt dein Motorrad die Batterie bei der nächsten Fahrt.

Wie schnell und wie lange eine komplette Ladung dauert, testen wir gerade und werden wir demnächst auf unserem Blog an euch weitergeben!

Die Batterie lässt sich nicht mehr Aufladen

Sollte deine Batterie schon älter oder komplett entladen worden sein, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du eine komplett neue Batterie benötigst. Nicht viele können nach einer kompletten Entladung erneut Aufgeladen werden.

Viele Ladegeräte erkennen eine tiefenentladene Batterie als defekt. Da die Messwerte einer defekten Batterie gleichen. Eine entladene Batterie kann durchaus noch gerettet werden mit den richtigen Geräten.

Meine Batterie begleitet mich schon mehrere Jahre! Über den Winter führe ich eine Ladung durch, damit sie nicht zu 100% entladen wird. Halte den Ladestand zwischen 30 und 70%.

Mein Motorrad ist etwas spezieller was die Ladung angeht. Kein Optimales Set-Up für eine Lithium Batterie. Sie benötigt Strom damit der Motor läuft! Ist die Batterie leer, läuft auch kein Motor! Und bei Standgas (=niedriger Drehzahl) lädt die Batterie nicht.

Deshalb war es für mich besonders wichtig, eine Lesitungsstarke Batterie zu finden. Und das habe ich! Eindeutig, für mich, die beste Batterie: SHIDO Der Link führt dich zu meiner persönlichen Wahl.

    Trocken Lagern Keine Last auf den Rädern Fahrwerk entlasten Tank – leer oder voll? Batterie ausbauen

Motorrad Tank leer oder voll füllen bei längerer Standzeit?

Die Geister scheiden sich. Eines ist klar, sollte der Tank vollgefüllt eingelagert werden MUSS es ein hochqualitativer Benzin sein. z. B. Aspen (Rennbenzin). Ansonsten trennen sich die Substanzen voneinander.

Der Vorteil den Motorradtank leer zu lassen, es lagert sich nichts ab. Auch nicht nach einer längeren Zeit. Auf der anderen Seite, sollte der Tank nicht schwitzen. Denn Wasser lässt Metall rosten.

Fürs Überwintern würde ich in einen hochwertigen Benzin investieren und den Tank bis obenhin voll füllen, die/den Vergaser leeren und den Benzinhahn abschalten.

Für längere Standzeiten, über Jahre, den Tank komplett entleeren und säubern, nicht mit Wasser!

Kann ich alten Benzin im Motorrad verwenden?

Kennst du die Qualität? Welche Benzin eingefüllt wurde? Wie alt ist der Benzin? Hochwertiger Treibstoff hält eine längere Zeit und kann auch nach dem Winter noch verwendet werden. Über mehrere Jahre würde das Gemisch entsorgen, die paar Euro sind einen eventuellen Schaden nicht wert.

Alten Benzin aus dem Tank zu bekommen kann tricky sein. Schau dir unseren Guide an, mit paar hilfreichen Tipps, wie du den Sprit am besten OHNE Gefahr aus dem Tank bekommst.

Was kann passieren, wenn ich alten Benzin in meinem Motorrad verwende

    Unruhiger Motor Springt nicht oder nur schwer an Fehlzündungen Stirbt ab

Alter, speziell minderwertiger Treibstoff, verstopft die feinen Düsen. Er spaltet sich nach längerer Zeit von seinen Komponenten. (z. B. Wasser ist ein Übeltäter) Es befindet sich ein geringer Anteil an Wasser im Sprit, welcher sich dann am Boden vom Tank ablagert. Schlechter Sprudel kann dein Motorrad beschädigen, solltest du die Qualität und das Alter nicht kennen, tausch es aus. Der Ärger zahlt sich nicht aus.

    Welcher Benzin ist im Motorrad? Batterie geladen? Wann wurde das letzte Mal das Öl gewechselt? Das Motoröl ein wenig in Bewegung bringen

Standschäden vermeiden

Für eine längere Standzeit, sollte ein Auto entsprechend vorbereitet werden. Sonst können Standschäden die Folge sein. Damit der Wagen nach einigen Wochen aber noch anspringt, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Wird der Wagen längere Zeit nicht gefahren, können Standschäden die Folge sein. Dafür muss das Auto nicht mal lange rumstehen. Die reichen von platten Reifen bis zu entladenen Autobatterien. In jedem Fall gilt: Fahren Sie das Auto absehbar über längere Zeit nicht, sollten Sie Vorkehrungen treffen. Vor dem Abstellen sollte der Wagen auf jeden Fall nochmal auf Betriebstemperatur gebracht werden, damit Kondenswasser in Motor und Auspuff verdampfen kann. Die beste Maßnahme gegen einen Standschaden ist übrigens – wer hätte es gedacht – das Auto zu bewegen. Wichtig dabei: Der Wagen sollte richtig Warmgefahren werden, Kurzstrecken schaden eher.

Vorab: den richtigen Stellplatz suchen

Wie schlimm die Standschäden letztlich ausfallen, ist auch eine Frage des Ortes, an dem das Auto abgestellt wird. Ein Stellplatz sollte möglichst sicher sein – geschützt vor Witterungseinflüssen und Vandalismus. Aber manchmal kann man es sich eben nicht aussuchen und muss den Wagen draußen abstellen. Dann kann eine Stoffgarage helfen. So vermeidet man, das Laub von Bäumen Ablauföffnungen verstopft, Wasser in den Innenraum oder Vogelkot den Lack angreift. Wichtig: . Je nach Region können mit wenigen Tagen Vorankündigung temporäre Halteverbote eingerichtet werden – und Ihr Wagen könnte dann auf dem Abschlepper landen.

Nach Möglichkeit abstellen. Muss man an der Straße parken, möglichst nicht unter Bäumen stehen. Am besten eine ebene Stelle wählen, Telefonnummer ins Auto legen, regelmäßig nach dem Wagen gucken.

Standschaden Nummer 1: Rostige Bremsen

Die Bremsen sind besonders rostanfällig, Nässe, Schmutz und Streusalz setzen ihnen zu. Schon. Das ist vor allem der Fall, wenn das Auto draußen abgestellt ist. Aber auch wenn es trocken und geschützt steht, kann ein Rest Nässe für Rost an den Bremsen sorgen. Der Wagen verzögert dann nicht mehr wie gewohnt, das Bremspedal muss fest betätigt werden, um eine Bremswirkung zu erziehen.

Um die Bremsen zu schützen, sollte man sie. Wird das Auto wieder genutzt, ist anfangs Vorsicht geboten: Die Bremsen müssen erst mal vorsichtig freigebremst werden. Dabei, sonst löst sich der Rost nicht. Die Feststellbremse nach Möglichkeit nicht anziehen, sie könnte bei langer Standzeit festgammeln.

Platte Reifen vom Stehen

Steht das Auto, drückt das Gewicht einseitig auf die Reifen. . Man spricht dann von einem Standplatten. Beim Fahren macht sich das durch ein verändertes Abrollgeräusch und eine holprige Fahrweise bemerkbar. Handelt es sich nur um eine sehr leichte Verformung, erholt sich der Reifen oft auf den ersten Kilometern wieder. Bleibt das ungünstige Fahrverhalten bestehen, müssen die Reifen getauscht werden. Wichtig: Wenn das Auto wieder genutzt wird, zuerst den Reifendruck prüfen (Anleitung) !

Ein Standplatten lässt sich vermeiden, indem man. Außerdem ist es ratsam den Wagen – sofern möglich – mindestens alle vier Wochen etwas zu bewegen, damit ein anderer Teil des Gummis belastet wird. Parken Sie das Auto für mehrere Monate, eigenen sich. Alternativ kann man den Wagen aufbocken und so die Reifen entlasten.

Feuchter, muffiger Innenraum

Wird der Wagen nass abgestellt, kann Feuchtigkeit nach innen gelangen. Auch feuchte Kleidung oder nasse Schuhe erhöhen die Feuchtigkeit im Innenraum. und der Mief schlägt einem entgegen, wenn der Wagen nach der Standzeit wieder genutzt wird. Außerdem beschlagen die Scheiben schneller und beeinträchtigen die Sicht. Mehr dazu, wie Sie Gerüche aus dem Innenraum entfernen, lesen Sie hier

Am besten legen Sie sich. Oft tut es auch schon Zeitungspapier oder Katzenstreu. Steht der Wagen trocken und geschützt, kann man auch die, sodass ein Luftaustausch stattfinden kann.

Müffelnder Klimaanlage vorbeugen

Die Klimaanlage kann man einfach selbst desinfizieren. Reiniger versprühen, Klimaanlage laufen lassen – fertig.

Wird die Klimaanlage nicht genutzt, können sich ungehindert vermehren. Eine warme, feuchte Umgebung begünstigt diesen Prozess noch. Ein muffiger Geruch beim nächsten Einschalten ist die Folge. Dann hilft nur noch eine Klimaanlagen-Desinfektion. Wichtig: Die Desinfektion ersetzt nicht die regelmäßige Wartung beim Profi! Mehr zum Thema Klimaanlage im Auto lesen Sie hier

Ein paar Minuten, dann kann das restliche Kondenswasser verdampfen. Bakterien haben es dann nicht mehr so leicht. Müffelt die Klimaanlage bereits, hilft nur eine Desinfektion. Die kann man mit speziellen Reinigern, die im Innenraum versprüht oder direkt auf den Verdampfer gesprüht werden, ganz einfach selber machen. Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich den Innenraumfilter wechseln.

Autobatterie entlädt sich weiter

Auch wenn das Auto nicht genutzt wird, entlädt sich die Autobatterie. Verbraucher wie die Alarmanlage, aber auch eventuelle Kriechströme, ziehen langsam den Saft vom Akku ab. . Der Akku nimmt dann schweren Schaden und der Wagen springt nach der Standzeit gar nicht erst an.

Um das Entladen zu verhindern, kann die. Viele moderne Autobatterie-Ladegeräte verfügen über diese Funktion ( Welche Autobatterie-Ladegeräte gut sind, lesen Sie im Test ). Auch wenn es schon zu spät und die Batterie leer ist, kann eine Ladegerät Abhilfe schaffen. Hat der Akku schon Schaden genommen, kann eventuell noch ein Batteriepulser oder ein Ladegerät mit spezieller Regenerationsfunktion helfen.

Motorradbatterie richtig überwintern

Mit Hilfe richtiger Wartung und Pflege können Sie die Lebensdauer Ihrer Batterie entscheidend verlängern. Unsere Experten raten dringend, bei einer Einmottung von Motorrad oder Roller die Batterie auszubauen, sie vollzuladen und an einem kühlen Ort (bei etwa zehn Grad Celsius) zu lagern.

Beim Ausbau der Batterie sollten Sie immer den Minuspol zuerst abklemmen und beim Einbau auch als letztes wieder anklemmen. Beim Einbau der Batterie sollten Sie die Klemmen an die sauberen und fettfreien Pole montieren und danach erst mit Polfett schützen. Wird die Batterie im eingebauten Zustand geladen, darf auf keinen Fall die Zündung eingeschaltet werden! Sonst drohen Schäden an Motorsteuergeräten!

Steht das Fahrzeug in der Winterpause in einem Raum mit Temperaturen über zehn Grad, können Sie die Batterie auch im Fahrzeug lassen. Allerdings darf kein Dauerverbraucher (z. B. Warnanlage) angeschlossen sein. Falls solche Geräte nicht abschaltbar sind, sollten Sie zumindest die Batteriekabel abschrauben. Auch wenn die Batterie im Fahrzeug bleibt, muss sie entsprechend gewartet werden. In vielen Fällen ist dies aufgrund der Lage der Batterie allerdings nur mit zusätzlichen Kabelverbindungen möglich, so dass der Ausbau meist die bequemere Methode ist.

Auf jeden Fall sollten Sie bei herkömmlichen Batterien den Säurestand kontrollieren. Fehlt der Batterie Flüssigkeit, korrigieren Sie den Stand mit destilliertem Wasser. Ganz wichtig: Erst nach dem Ladevorgang, denn die Säure gewinnt beim Laden an Volumen und ihr Pegel steigt. Die Batterie muss immer vollständig geladen werden. Teilweises Laden ist ebenso schädlich wie eine Überladung.

Wer eine Fahrpause von rund drei Monaten einlegt, der sollte die Batterie zwischendurch mindestens einmal mit einem Ladegerät laden, um wieder 100 Prozent der Kapazität zu erreichen. Selbstverständlich gilt dies auch fürs Ende der Standzeit. Der Ladevorgang sollte in einem rund 20 Grad warmen Raum laufen, jedoch nicht in Wohn – oder Schlafräumen.

Batterie-Ladegeräte für Motorrad und Roller

Standard-Batterien können Sie mit nichtautomatischen Ladegeräten laden, die günstig zu haben sind (ab zehn Euro). Dabei muss allerdings nach der Formel „maximaler Ladestrom = maximal 1/10 der Batteriekapazität“ die Ladezeit errechnet und die Batterie beobachtet werden. Wenn die Säure zu gasen beginnt, müssen Sie den Akku vom Netz nehmen.

Bei Fahrzeug-Ruhezeiten von mehr als drei Monaten müssen Batterien zum Erhaltungsladen dauerhaft an spezielle Motorradbatterie-Ladegeräte angeschlossen werden, damit Schäden durch die sogenannte Tiefentladung vermieden werden. Von amperestarken Auto – oder Baumarkt-Ladegeräten ist abzuraten, sie können die kleine Motorradbatterie schädigen oder zerstören. Die richtige Wahl ist ein Automatik-Ladegerät mit Regelelektronik, das sich selbständig der Größe der Batterie und deren Ladungszustand anpasst. Für die in neueren Motorrädern zunehmend eingebauten wartungsfreien Gel – und Microvlies-Batterien sind solche intelligenten Ladegeräte zu Preisen zwischen 15 und 30 Euro zwingend nötig: Eine Sichtkontrolle der Batterieflüssigkeit ist schließlich nicht möglich.

Wer die Batterie seines Motorrades oder Rollers noch schonender über einen langen Winter oder andere lange Standzeiten bringen will, der sollte den Preis für ein automatisches Gerät mit zusätzlicher Be – und Entlade-Funktion wählen. Solche Geräte simulieren den Rhythmus des alltäglichen Fahrbetriebs: Ist die maximale Ladespannung erreicht, wird die Batterie wieder entladen. Das ständige Formieren der Zellen schützt die Batterie und verlängert deren Lebensdauer. Ein solches Gerät ist im Fachhandel zu Preisen zwischen 40 und 60 Euro zu bekommen. Es lohnt sich übrigens auch für Wenig-Fahrer und Zweirad-Fans, die während der Saison längere Pausen einlegen.

Fehler: Motor im Leerlauf laufen lassen

Die sich hartnäckig haltende Empfehlung, den Motor der abgestellten Maschine von Zeit zu Zeit im Leerlauf laufen zu lassen, halten unsere Motorrad-Experten für den größten Fehler bei einer Winterpause ohne Batteriepflege. Denn das hilft nicht bei der Batterie-Ladung und ist für das restliche Motorrad sogar richtig schlecht. Wer seine Batterie richtig pflegen will und sich auch nach unseren Tipps noch unsicher ist, der sollte sich beim Fachhändler oder beim Hersteller beraten lassen.

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