Video & interview: one dream – oisin o’callaghan

Oisin, zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Wie waren die letzten Wochen für dich?
Die letzten Wochen waren für mich die verrückteste Zeit meines Lebens! Angefangen bei meinem ersten Rennen mit den Besten der Welt, bei dem ich einfach nur sehen wollte, wo ich im Vergleich zu den anderen stehe – und am Ende gewinne ich und werde Junioren-Weltmeister! Dann ging es weiter nach Slowenien zu den Runden 1 & 2 des World Cups und ich gewinne beide! Es war verrückt, aber auf eine gute Art und Weise. Davon habe ich geträumt, seit ich ein kleines Kind war. Diesen Traum jetzt zu leben, ist einfach unbeschreiblich.

Auch in ‚One Dream‘ sagst du, dass du schon als Kind davon geträumt hast, Weltmeister zu werden. Dieses Ziel hast du in deinem allerersten UCI-Rennen der Saison erreicht. Was waren deine Gedanken, als du an den Start gegangen bist?
Mein Ziel waren die Top 5. Das hätte ich schon krass gefunden und darüber wäre ich auch echt glücklich gewesen, schließlich war das mein erstes Rennen auf dem Level. Mir war es wichtig herauszufinden, wie gut ich im Vergleich zu den Junioren im zweiten Jahr bin, damit ich an einigen Dingen arbeiten kann, die ich für die nächsten Rennen noch verbessern muss.

Wusstest du zu diesem Zeitpunkt, dass du der erste irische Mountainbike-Fahrer überhaupt bist, der das Rainbow Jersey tragen darf? Wie war die Reaktion zu Hause in Irland?
Zu dem Zeitpunkt konnte ich nicht glauben, dass ich geschafft hatte, was ich geschafft hatte. Das habe ich erst begriffen, nachdem mir gesagt wurde, dass noch nie jemand aus Irland die Regenbogenstreifen getragen hat und ich Geschichte geschrieben habe. Die Leute zu Hause drehten durch, und ich bekam so viele Nachrichten, dass ich mein Telefon erstmal ausschalten musste. Jetzt freue ich mich riesig darauf, wieder nach Hause zu kommen und alle zu sehen.

Letztes Jahr hast du an der YT MOB World Tour teilgenommen. Wenn du darauf zurückblickst, wo du damals warst und wo du heute bist, was hast du deiner Meinung nach am meisten verbessert? In welchen Bereichen hast du die größten Fortschritte gemacht, seitdem du dem YT MOB beigetreten bist?
Seitdem ich beim YT Mob bin, habe ich sehr an meiner Positionierung auf dem Bike gearbeitet, damit ich besser angreifen kann. Das ist etwas, das ich im Winter viel geübt habe, Woche für Woche. Ich glaube, das ist jetzt schon ganz gut, kann aber trotzdem auch noch besser werden.

Dieses Jahr war eine ziemliche Achterbahnfahrt, weil die Rennen nach und nach abgesagt wurden und dein erstes Jahr im Junioren-Weltcup immer wieder verschoben wurde. Wie hast du dich vorbereitet und was hat dir geholfen, nicht den Fokus zu verlieren?
Ich hatte mich mental darauf vorbereitet, dass die Rennen wegen COVID abgesagt werden würden, sodass es für mich kein großer Schock war. In diesem Sommer verbrachte ich meine gesamte Zeit in Europa, hauptsächlich in Morzine, wie ich es jeden Sommer tue, um fit zu bleiben – den Fokus habe ich zum Glück nie wirklich verloren.

In ‚One Dream‘ sehen wir dich und deine Freunde auf einem Trail, der während des Lockdowns gebaut wurde. Wie wichtig ist Trail Building für dich und für dein Zuhause in Irland?
Ich selbst baue gar nicht so viele Trails, aber ich helfe gerne anderen dabei. Beim ersten Lockdown musste ich raus und einen Trail bauen, sonst hätte ich nicht trainieren können. Ich denke auf jeden Fall, dass ich in diesem Winter noch ein bisschen mehr machen werde, denn ich finde es echt cool und entspannend, einen Trail mit viel Flow zu bauen. Es macht zudem einfach super viel Spaß, einen Trail zu fahren, den man selbst gebaut hat.

Du arbeitest viel mit einem lokalen Trail Center zusammen. Kannst du uns mehr über die Entwicklung erzählen und wie das Trail Center dich als Rider nach vorne gebracht hat?
Schon als ich noch ganz klein war, bin ich mit meinen Freunden hier hingefahren und habe einfach Spaß auf den Trails gehabt. In meinem Trail-Center hier vor Ort habe ich wahrscheinlich fast alle meine Skills gelernt.

Wo in der Welt fährst du am liebsten und welcher Race Track ist bis jetzt deine Lieblingsstrecke
Sicherlich Morzine, weil es dort so viele und so unterschiedliche Trails gibt. Von den Race Tracks ist Lousã mein Favorit oder der ganz neue untere Abschnitt von Leogang.

Wie sehen deine nächsten Ziele aus, jetzt wo du bereits die Regenbogenstreifen trägst? Was motiviert den amtierenden Weltmeister?
Ich will den World Cup Overall gewinnen. Die Chance habe ich in Lousã ja leider verpasst, also werde ich nächstes Jahr noch mehr auf diesen Titel hinarbeiten. Meinen Titel als Junioren-Weltmeister im nächsten Jahr zu verteidigen, wäre auch ziemlich gut.

Https://mtbrider. de/news/video-interview-one-dream-oisin-ocallaghan

Mountain Biking und Downhill in Irland – 4 tolle Tipps auf dem Land (außerhalb von Dublin)

Mountain Bike Parks erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in Irland und Nordirland und laufend kommen neue dazu, oder bestehende werden erweitert.

Einige sind noch kleiner und bieten Spaß für einen halben tag oder Tag. Andere haben schon eine sehr beeindruckende Auswahl an Trails gebaut und bieten sich locker auch für ein längeres Wochenende an.

Nachfolgend stelle ich dir Trailparks in Irland vor, die nicht in der Nähe von Dublin liegen, wo du aber vielleicht im Rahmen einer Rundreise vorbeikommst.

Wir leben übrigens in Irland (Zweitwohnsitz) und betreiben hier in den Sommermonaten unsere Motorradvermietung (www. easycruiser. tours). Außerdem haben wir schöne Gästezimmer (www. the-view-accommodation. ie). Wir haben die Insel über viele Jahre immer wieder bereist und kennen sie daher sehr gut.

1. Ballyhoura Mountain Bike Trails

Die Liste beginnt mit einem „BANG“: Ballyhoura ist vielleicht einer der besten Trailparks in Irland und ganz sicher der größte. Inzwischen gibt es hier über 100km Trails!

Von leichteren bis schweren Abfahrten bis zu tollen langen Endurance Strecken ist hier sehr viel geboten. Die Trails sind auch bestens markiert und es gibt unterwegs immer wieder Streckenkarten.

Du findest Ballyhoura Mountain Bike Trails südlich von Limerick, zwischen Ardpatrick und Rockspring.

Dort findest du auch eine MTB-Vermietung: siehe: www. trailriders. ie. Der Eintritt in den Park kostet 5€ und ein Miet-MTB kostet 40€ inklusive Helm für den Tag.

2. Coolaney Mountain Bike Trail

Dieser Park liegt nahe dem Ort Coolaney im County Sligo, also an der Nordwestküste.

Der Park in den Ox Mountains ist noch recht neu. Es sind etwa 30km Trails ausgebaut, viele weitere sind in Planung. Am Ende sollen das 80km Trails werden.

Die Trails sind weitgehend geschottert, so dass du auch bei nassem Wetter ich im Matsch versinken musst. Oben auf den Hügeln hast du tolle Aussichten auf die Küste.

Ich bin nicht ganz sicher, ob es dort auch eine MTB Vermietung gibt, aber wenn du mit dem eigenen Bike auf Reise bist, ist Coolaney ganz sicher ein heißer Tipp.

3. Bike Park Ireland / Bigwood

Der Bike Park Ireland liegt relativ mittig in Irland, in Ireland`s Hidden Heartlands. Du findest ihn südwestlich der Stadt Birr an der Old Birr Road.

Es ist ein Downhill Park mit zahlreichen Strecken verschiedener Schwierigkeitsgrade. Du kannst den Berg raufstrampeln, oder einen Uplift-Service Service nutzen, der dich nach oben bringt.

Du kannst dort für 70€ am Tag ein MTB mieten und der Uplift Service für den Tag kostet 40€. Mehr Informationen findest du auf der Seite: www. bikeparkireland. ie.

4. Slieve Bloom

Slieve Bloom ist schon lange ein Geheimtipp für Wanderer und nun dabei sich auch zu einem Hit in der MTB Szene zu entwickeln: Derzeit sind 35km Trails gebaut, in Planung sind am Ende 100km Trails!

Es gibt zwei Einstiege, bei Kinnitty und bei Baunreagh. Die Wege sind markiert, es gibt derzeit leichtere und mittelschwere Trails. Die schwierigeren Trails sind bei Baunreagh.

Mountain Bikes zu Mieten gibt es bei: https://sbmbc. midirelandadventure. ie/rental/. Ein MTB Hardtail für 6 Stunden kostet z. B. 55€, mit Federung vorne und hinten 85€.

Fazit:

Die Mountain Bike Szene in Irland ist noch vergleichsweise jung, erlebt aber ein rasantes Wachstum. Es gibt schon etliche tolle MTB Parks in Irland und sie werden laufend erweitert. Wenn du also eine Irland-Reise mit dem Auto machst, kannst du unterwegs sehr gut einen oder mehrere Mountain Bike Tage einlegen!

Https://irland-insider. de/mountain-biking-und-downhill-in-irland-4-tolle-tipps-ausserhalb-von-dublin/

Mountainbike Irland

Die Topographie von Irland macht diese Insel zur idealen Mountainbike-Destination. Das hat sich unter Fitness-Urlaub-Begeisterten bereits stark herumgesprochen – und so verdichtete sich über die Jahre das irische Mountainbike-Streckennetz immer mehr (siehe den untenstehenden Google-Maps-Screenshot von www. trailbadger. com). Die meisten Trails befinden sich in Nordirland – viele davon in den Küstenregionen. Wahre Leckerbissen gibt es nordwestlich und südöstlich von Galway sowie südlich von Dublin. Achtung: Manche Strecken führen über Privatbesitz. Wenn der Trail nicht als offizielle Mountainbike-Strecke ausgewiesen ist, sollte man unbedingt die Erlaubnis der Eigentümer einholen. Da die Iren sehr gastfreundlich sind, kann man mit einem „you are welcome“ rechnen. Wer Glück hat, bekommt darüber hinaus eine Einladung auf einen Drink oder einen Snack.

In den Mountainbike-Zentren bekommen Anfänger eine Einführung, über die Bedienung der Gangschaltung und der Bremsen, die richtige Armhaltung, Verhaltensregeln gegenüber Wanderern, Hunden und Pferden. Die verschiedenen Routen werden allen Leistungsansprüchen gerecht. Zwischendurch gibt es immer wieder Punkte, wo man unbedingt ein paar Minuten verharren möchte. Aussichtsplätze, historische Gebäude, eine prächtige Vegetation und Begegnungen mit netten Menschen „zwingen“ einfach dazu. Hier einige Fotos von Barbara Lang, die auf einem Bike die Wälder von Castlewellan erkundet hat.

Https://www.50plus. at/mobile/irland/mountainbike-irland. html

Focused on mountain biking

Video & interview: one dream - oisin o'callaghan Video & interview: one dream - oisin o'callaghan

Mit dem Mountainbike unterwegs zu sein beschert einzigartige Momente. Es gibt unzählige Gründe es zu lieben: Die pure Freiheit, Zeit mit Freunden zu verbringen, Selbstvertrauen zu tanken, Spaß zu haben, die Natur zu genießen. Es ist unmöglich alles aufzuzählen.

Lazer ist davon überzeugt, dass jeder das Mountainbiken genießen kann. Vom geschwindigkeitsorientierten Freerider bis hin zum Kind, das seine Fertigkeiten erst entwickelt. Lazer strebt danach, zu einer Gesellschaft beizutragen, in der jeder Radfahrer sicher unterwegs ist und setzt sich dafür ein, das Fahrerlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten. Ganz egal, welcher Fahrertyp, in unserer Produktpalette findet jeder den perfekten Helm, der nicht nur Schutz und Komfort bietet, sondern auch Freiheit, Style, Spaß und Selbstvertrauen mit sich bringt. Was das genau bedeutet? Finde es heraus!

Https://www. lazersport. com/de/focused-on-mountain-biking

Mountainbike-Trails in Belfast

Video & interview: one dream - oisin o'callaghan

Nordirland erlebt einen wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung. Dabei setzt die britische Provinz ganz besonders auf die Mountainbike-Szene und investiert rund 40 Millionen Euro in den Ausbau der Radwege.

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„Wenn du nicht aus der Kurve fliegst, dann warst du zu langsam“, so lautet ein geflügeltes Wort unter irischen Mountainbikern. Ian war nicht zu langsam, ganz sicher nicht. Ian liegt ziemlich zerzaust im Gebüsch, sein Bike wie achtlos weggeworfener Müll ein paar Meter entfernt auf dem schmalen Weg. Ian verzieht das Gesicht zu einer Fratze und fletscht die Zähne; das Aufstehen schmerzt, und die Schürfwunden an Unterarm und Unterschenkel zeigen, dass sein Abflug heftig gewesen ist. „Ich habe mit dem Lenkerende den Baumstamm touchiert, dann hat es mir das Vorderrad quer gestellt, und ich bin geflogen wie Peter Pan“, erzählt der 36-Jährige, und danach lacht er herzhaft, als habe er gerade den besten Witz aller Zeiten vernommen.

Nordirland steckt viel Geld in die Mountainbike-Infrastruktur

Die Burschen von der irischen Insel können viel einstecken und verlieren eigentlich niemals ihren makabren Humor. Ian war nicht der erste Mountainbiker, der auf dieser Strecke unfreiwillig vom Rad gestiegen ist, und er war garantiert auch nicht der letzte, der ein paar Schrammen made in Northern Ireland mitbekommen hat. „Wir investieren sehr stark in Mountainbike“, sagt Aileen O’Neill von Tourism Northern Ireland, „der Markt um diesen Freizeitsport boomt seit Jahren, und wir sind überzeugt, dass wir damit viele Menschen ansprechen.“ Das Programm hat 2002 begonnen, es wurden seitdem an den fünf Standorten Blessingbourne, Davagh, Castlewellan, Rostrevor und Barnett Demesne knapp sechs Millionen Euro in den Bau von Trails und Jump-Parks investiert. Im vergangenen Jahr ist bereits die zweite Phase des Tourismus-Programmes angelaufen, in dem bis zum Jahr 2024 weitere 34 Millionen Euro in eine Mountainbike-Infrastruktur gesteckt werden.

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Und weil eine erfolgreiche Strategie nicht bloß eine Stoßrichtung besitzt, bewerben sich die Nordiren fleißig darum, renommierte MTB-Wettbewerbe in die britische Provinz zu holen. So finden Sportler und ihr Gefolge ins Land, die TV-Spartensender und Insider-Magazine berichten über die spektakulären Events wie Speed-EM und den Red Bull Fox Hunt, bei dem sich nach 2013 im vergangenen Oktober bereits zum zweiten Mal mehr als 400 mutige Biker die steilen Schotterhänge von Rostrevor herunterstürzten. „23 internationale Wettbewerbe wurden bislang ausgerichtet, zudem zahlreiche andere Events“, betont Aileen O’Neill. „Insgesamt haben in den vergangenen 13 Jahren mehr als 15 000 Menschen daran teilgenommen.“

Anfänger, die die technisch sehr anspruchsvolle Strecke des Red Bull Fox Hunts bezwingen müssten, würden sich entweder in die Hose machen und aufgeben oder sich den Hals brechen, das meint zumindest Niall. Er ist beileibe kein Neuling, er ist 42, und Angst scheint der Bursche nicht zu kennen. Die Hügel und Sprünge, der grobe Schotter mit seinen scharfen Kanten, die schmalen Trails, bei denen es links steil hinauf und rechts in die gähnende Tiefe hinab geht, das alles ringt aber auch Derek allerhöchste Konzentration ab. Jacob ist für seine technischen Fähigkeiten jedoch etwas zu optimistisch in die überhöhte Kurve geprescht, er bremst, das Vorderrad rutscht auf dem mit flachen Schiefersteinen übersäten Boden weg, der Kerl steigt wenig ästhetisch über den Lenker ab und landet zweifellos recht unsanft. Als sich Niall schließlich vergewissert hat, dass Jacob außer einigen blutenden Schrammen am Arm keine Schäden davongetragen hat, will er den schadenfrohen Iren in sich nicht verleugnen: „Ich benutze immer meine Bremsen, um anzuhalten – aber wenn du meinst, mit den Armen geht es besser. “

Anfänger und Profis finden in Nordirland passende Trails

Der Gegenentwurf zum anspruchsvollen Angebot in Rostrevor befindet sich in Blessingbourne – dort sind die Trails eher flach und breit, der Untergrund recht fest; der ideale Parcours für Anfänger und Familien. Grün bis Rot sind die Farben der Trail-Markierungen – Grün für MTB-Grünschnäbel, Blau für Fahrer mit Basiskenntnissen, Rot für geübte Fahrer, Schwarz für technisch und konditionell starke Biker, die Gelb markierten Strecken sind den Profis vorbehalten. So gerät keiner auf die falsche, weil zu schiefe Bahn, zudem gibt’s an jedem der fünf Standorte handliche Karten, auf denen alle Strecken eingezeichnet sind. „Wir sind froh über das Mountainbike-Programm“, sagt Colleen Lowry, die mit ihrem Gatten Nick das Anwesen in Blessingbourne betreibt, „es beschert uns Besucher, die sonst nicht aufs Land kämen.“ Wären nicht die modernen Bikes auf den Kieswegen, man könnte sich lässig 100 Jahre zurückversetzt fühlen – das Herrenhaus der Familie, erbaut im 17. Jahrhundert, strahlt, umrahmt von gepflegtem Rasen und akkurat geschnittenen Buchsbäumen, noch immer das vergangene British Empire aus.

Für MTB-Profis mag es die Erfüllung sein, täglich Steigungen zu besiegen, sich bei Abfahrten im Wald an eng stehenden Bäumen vorbei zu manövrieren, durch Steilkurven zu rasen und über Kuppen zu springen. Wer eine Pause zu schätzen weiß, weil der Körper Entspannung benötigt und der Geist Erfrischung, der findet Ablenkung in Belfast. Die Provinzhauptstadt erlebt seit Ende des Bürgerkriegs einen wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung – um die City Hall und die Royal Avenue gibt es allerhand zu entdecken, etwa den ältesten Pub Nordirlands, den Crown Liquor Saloon von 1826, den sanierten Hafen mit dem „Titanic“-Museum, das dort steht, wo der Ozeanriese erbaut worden ist. Es werden Fahrrad-Touren angeboten, mit denen man an Orte gelangt, die für Auto und Bus tabu sind. Die Besichtigungstour ist ein Kontrapunkt zu den wilden Ritten über Stock und Stein. Bike-Führer Rhys warnt vor jedem Start: „Fahrt vorsichtig, damit keiner stürzt und sich verletzt.“ Das sollte er mal Ian sagen.

Infos zu Belfast und Dublin

Belfast und Dublin

Anreise

Von Stuttgart bietet Aer Lingus, Www. aerlingus. com , Direktflüge nach Dublin (ab 210 Euro).
Nach Belfast gibt es von Stuttgart keine Direktverbindung, aber KLM, Www. klm. com , British Airways, Www. britishairways. com , oder Air Berlin, Www. airberlin. com , bieten Verbindungen mit einem Zwischenstopp an. Von Dublin aus kommt man problemlos mit dem Zug nach Belfast, die Fahrzeit beträgt 90 Minuten, die einfache Fahrt kostet etwa 25 Euro.

Unterkunft

In Dublin liegt das Blooms Hotel direkt im Pub-Viertel Temple Bar, die Einkaufsmeile O’Connell Street ist gut erreichbar. Zimmer ab 90 Euro, Www. blooms. ie .
In Belfast liegt das Clayton Hotel (22 Ormeau Avenue) unweit des Zentrums, Zimmer kosten von 90 Euro an aufwärts, Www. claytonhotelbelfast. com

Allgemeine Infos

In der Republik Irland wird mit dem Euro bezahlt, in Nordirland (als Teil Großbritanniens) mit dem Pfund.

Https://www. stuttgarter-nachrichten. de/inhalt. nordirland-mountainbike-trails-in-belfast.6b29df8f-0403-44ad-b247-4b2e661a4e95.html

Irland Urlaub Auf der grünen Welle

Das Wellenbollwerk im Atlantik ist wild bewachsen und von rauer Schönheit. Wir finden in unserem Irland Urlaub jede Menge Surfspaß und Bike-Abenteuer.

Video & interview: one dream - oisin o'callaghan

Im Irland Urlaub wird mit den Vorurteilen abgerechnet

Grau, kalt, verregnet. Das Essen einfach, aber geschmacksarm, die Wiesen immer grün und die Einwohner mit überschaubarer Schönheit bedacht. Dazu eine überdurchschnittliche Dichte an Gingern – rot­haarigen, sommer – sprossigen Halbstarken. So muss Irland sein. So sieht es mein inneres Auge. Doch auf Vorurteile ist auch kein Verlass mehr. Reisender, komm mit nach Mullaghmore im Nordwesten der irischen Insel. Dort wirst du eines Besseren belehrt: Die blond gelockte Bedienung im Restaurant „Eithna’s By the Sea“ ist nicht nur hübsch, sondern fesselt einen regelrecht mit ihrem freundlichen Lächeln. Das Hummerhauptgericht schmeckt besser als in vielen Sterne-Gourmettempeln, die Luft streichelt weich mit ihren 22 Grad über das Meer, und rot ist nur die Sonne, als sie sich am Horizont für ­diesen Tag verabschiedet. Nur die Farbe der rauen Schönen selbst stimmt: Die Insel leuchtet derart sattgrün, wie kein Amazonas-Regenwald es besser könnte. Zumindest auf das eine Vorurteil ist noch Verlass.

Auf Jagd nach der Welle

Wir sind zum Surfen im Irland Urlaub. Und Biken. Mit Juni Thalmann (37), der sein Geld eigentlich als Filmproduzent verdient – seine Leidenschaft aber ist das Surfen. Und diese Leidenschaft hat ihn schon um den ganzen Globus ziehen lassen, immer auf der Suche nach der perfekten Welle: Teahupoo auf Tahiti, Neuseeland, Indonesien, Aus­tralien. Und natürlich Portugal, Frankreich und Spanien. Aber Irland fehlt auf seiner Wellenagenda. Also machen wir uns auf, zusammen die Grüne Insel zu erkunden. Dass der Atlantik veritable Wellen an die Küste der Insel schleudert, hat sich in Surferkreisen schon lange rumgesprochen. An diesem Abend leckt das Wasser jedoch nur zaghaft an dem felsigen Ufer. Aber die Aussichten sind nicht übel: Der Swell soll kommen, schon am nächsten Tag. Das berichten die Surfreports im Internet. Und Juni hat sie alle studiert.

Irland Urlaub: Die Westküste ist hart umkämpft

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Als wir uns am Morgen darauf von Tom Hickey (60) ein paar Boards leihen, liegt der Atlantik immer noch müde vor der Küste und macht keine Anstalten, sich zu bewegen. Hickey hatte bereits im Jahr 1998 seine Surfschule in Strandhill, rund 30 Kilometer südlich von Mullagh­more eröffnet. Es war die erste an der ganzen Westküste, und seine „Perfect Day Surf School“ hatte die Poleposition in dem kleinen Ort mit dem unaufgeregten Urlaubs­charme und den perfekten Wellen für entspannte Longboard-Sessions. Aber Hickey hatte auch Neider. Jungs aus Neuseeland eröffneten direkt neben ihm eine zweite Surfschule. Und dann eine dritte. Sie machten ihm seinen Standort und den Strand streitig, wo Hickey seine Schüler langsam in die Kunst des Wellenreitens einführte. Es wurde mit harten Bandagen um jeden Neusurfer gekämpft, ein langer Streit entbrannte und gipfelte mit bösen Unterstellungen vor Gericht. Das zerstörte nicht nur Hickeys finanzielle Basis, sondern auch das sensible Nervenkostüm des gutmütigen Iren. Jetzt ist er mit seiner Schule ein paar 100 Meter weiter gezogen, an den Rand der Bucht. Seine Tochter ­Elisha (25) hat inzwischen die Schulung übernommen, leitet im Sommer die Kidscamps.

Auf ins wasser

Hickey hilft noch ein wenig mit, bietet seit zwei Jahren auch Stand-up-Paddling-Touren an. Die Surfspots an ­Irlands Küste kennt er alle: „Früher musste ich oft jemanden suchen, der mit mir an etwas abgelegene Plätze wie Easkey kommt, damit ich nicht allein im Wasser bin.“ Für den Abend schickt er uns nach Tallun. „Dort laufen die Wellen schon, wenn es an den anderen Stränden noch nicht funktioniert.“ Der Surfspot liegt etwas nördlich von Bundoran, the Surf Capital of Irland. An dem Beachbreak laufen die Wellen wie mit dem Lineal gezogen in die lange Sandbucht. Ein guter Tipp – aber das wissen auch die anderen Surf-Dudes. Im First und Second Peak, wie die ersten beiden Sektionen genannt werden, tummeln sich jeweils rund 15 Surfer. Den Strand weiter runter versuchen die Surfnovizen, ihre erste grüne Welle zu erwischen – jenen Teil, der sich noch nicht überschlagen hat. Juni verschafft sich Respekt am First Peak, erwischt ein paar gute Wellen, zieht seine Turns spielerisch mit dem Shortboard in die Wasserwände. Die größeren Wogen sind kopfhoch, brechen glassy, wie es im Fachjargon heißt, wenn die Wasseroberfläche durchsichtig schimmert wie eine Glasscheibe. Ich schnappe mir mit Hickeys Lieblings-Longboard ein paar Wogen, gleite gemütlich den Wellenhang hinunter. Unsere dünnen Neoprenanzüge reichen aus, das Wasser ist mit 18 Grad wärmer als erwartet. Nur der Himmel lässt sich etwas hängen, dunkle Wolken schieben sich über unsere Köpfe, in der Ferne hört man das Grollen eines Gewitters.

. Wie es sich im Irland Urlaub gehört

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Nach zwei Stunden beenden wir un­sere Surfsession. Zufrieden, glücklich, ­entspannt. Auf dem Parkplatz neben uns steht ein roter Kastenwagen mit deutschem Kennzeichen. NF für Nordfriesland. Nadine kommt von Sylt. „Schau aber nicht auf die TÜV-Plakette“, lacht sie. Vor sieben Jahren ist sie das erste Mal in Irland Urlaub gemacht, mit ihrem neusee – ländischen Freund, der sich als Surflehrer verdingt. Inzwischen lebt die Physiotherapeutin seit zwei Jahren ganz in Bundoran. Unsere erste Surfsession endet, wie soll es anders sein, im Pub, in „Maddens Bridge Bar“. Der Laden ist dunkel, das Bier nicht wirklich kalt, aber dafür ziemlich dünn. Schön, dass doch noch ein weiteres Vor­urteil bestätigt wird.

Grüne Landschaft, Traumhafte wellen

Am nächsten Morgen drängt Juni früh raus, der Swell soll später wieder abnehmen. Wir checken Easkey, rund eine Autostunde westlich. Vergebens. Der Spot funktioniert nicht, die Wellenrichtung ist zu westlich. Also zurück zum bekannten Platz nach Bundoran. Die Wellen sind höher als am Vortag, der Spot noch voller. Ein paar Jungs erzählen uns, dass es die ersten guten Wellen seit vier Wochen sind. Das Grinsen in Junis Gesicht wird noch breiter. Am Nachmittag wechseln wir nach Strandhill, an Tom Hickeys Homespot. Auch hier: die Wellen ein Traum, die Atmosphäre entspannt. Irland klettert in unserem internen Reise-Ranking nach oben. Prädikat „unbedingt hinfahren“.

Auch biken kann man im Irland urlaub

Video & interview: one dream - oisin o'callaghan

So unmittelbar wie die Wellen am Abend zuvor gekommen sind, so schnell verschwinden sie wieder. Wahrscheinlich ist das gut so, sonst hätten wir Warner Wilders (31) wohl nicht getroffen. Denn noch lieber als auf dem Bike tobt sich der Ire in den Wellen aus. Am Vortag saß er im gleichen Line-up, jetzt aber zeigt er uns die Hügel und Trails um Sligo. Auf einem alten Hof, eingefasst von den typischen grauen Steinmauern, hat „North West Adventure Tours“ das Bike-Depot und die Werkstatt. Die ist auch dringend notwendig, denn die Mountainbikes sind – freundlich ausgedrückt – gewöhnungsbedürftig: Eine gerissene Kette, eine springende Schaltung und eine defekte Scheibenbremse motivieren nicht, extreme Downhill-Passagen an­zugehen. „Wir ­tauschen die Bikes bald aus“, entschuldigt sich Warner. Dass die Gegend um den See Lough Gill viel Potenzial hat, lässt sich auch mit den MTB-Möhren erkennen. Keine extremen Downhill-Strecken, aber abwech – selnde Blicke auf weite Hügel­landschaften oder vermooste, tiefgrüne Waldtrails. Unsere Tour endet am Lough Gill, an dem „North West Adventure Tours“ ein kleines Bikecamp errichtet hat. Und endlich, endlich fängt es an zu regnen. Nur ein paar Tropfen. Aber nun wissen wir: Wir sind wirklich in Irland. Ein Hoch auf die Vorurteile.

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Irland Urlaub: Grüne Insel vor der Tür

Zwei Flugstunden von Deutschland entfernt liegt Dublin, von dort geht es in drei Autostunden in den Nordwesten der Insel. Hochburgen für Surfer und Biker sind die Küsten und Hügel in der Region um Sligo.

Https://www. fitforfun. de/shopping/aktivreisen/irland-urlaub-auf-der-gruenen-welle-168800.html

Mountainbiking in den USA – unsere MTB Reisepakete

Keine Frage – Nordamerika ist ein einziges Mountain Biking Eldorado! Es gibt unzählige Bike Parks. Praktische jedes Skigebiet funktioniert im Sommer als Bike Park. Und jeder Bike Park ist etwas anders. Eins steht aber fest: die Möglichkeiten sind typisch USA fast unbegrenzt. Technisch anspruchsvolle Downhill Tracks, herrlich lange Flow Trails durch atemberaubende Bergwelt oder funnige Jumplines, alles das ist da und von jedem viel! Außerdem gibt es in vielen Teilen des Landes freie Trails. Ganz ohne Bike Park, ohne Lift und ohne Rummel drum rum.

Aber wie funktioniert das in Amerika? Welches Revier ist für mich das Richtige? Wie komme ich an Bikes, wie an Ausrüstung, wie an Lifttickets. oder gibts andere Transportmöglichkeiten? Was muss ich beachten, wenn ich den USA biken möchte?

Wir bei TourConsult biken selbst gerne und viel. Und so haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, nach und nach ein Bike Revier nach dem anderen zu erkunden und für Euch „buchbar“ zu machen.

Hier findet ihr unsere ersten Angebote, die sich im Übrigen wunderbar mit einem Roadtrip durch die USA kombinieren lassen. Gerne bauen wir Euch einfach ein paar Tage Mountain Biking in Eure Reise durch die USA ein! Schreibt uns oder Ruft mich An, ich berate Euch gerne!

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    Featuring: Telluride liegt wunderschön in den Bergen und der Bike Park bietet alles was das Biker Herz begehrt. Vom entspannten Flowtrail bis hin zur anspruchsvollen Jumpline!

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    Featuring: Big Bear / Snow Summit liegt in Kalifornien, ca. 2 Stunden östlich von Los Angeles. Die Berglandschaft ist einzigartig und ist weit und breit der beste Downhill Park mit Llift!

Andreas Fraißl

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    Tel.: 07251 / 3926045 Email: fraissl@tourconsult. com Haben Sie Fragen – kontaktieren Sie mich gerne

Am Mantel 1 , 76646 Bruchsal
Tel: 0 72 51 / 39 26 045
Email: info@tourconsult. com

Https://www. tourconsult. com/mtb-reisen/

Gibt es in Irland Mountainbiking

Kindertrainer / Kids On Bike
Referent für Kinder – und Jugendschutz

Mit dem Mountainbiken habe ich bereits als Student angefangen, auch im südlichen Ruhrgebiet ist es hügelig und es gibt einige Trails. Das Rad hat mich dann auch nach Irland und Frankfurt begleitet, aber erst nach meinem Umzug nach München 2008 ging es richtig los. Meine neuen Arbeitskollegen meinten, wer in Bayern wohnt muß auch mal eine Transalp gefahren sein, also wurde ein neues Scott-Fully angeschafft und mit dem Training begonnen…

In den MTB-Club bin ich 2016 eingetreten, um andere Mountainbiker kennenzulernen, als Vater von drei Mädels habe ich aber natürlich auch daran gearbeitet meine Kinder für das MTB fahren zu begeistern, statt ihnen bei Ballettaufführungen zuzuschauen ? Also haben wir 2017 eine Familienmitgliedschaft beim Club begonnen und die Kinder haben angefangen beim Kinder/ Jugendtraining am Freitag mitzufahren. Da es immer einen Mangel an Kinderguides gibt und gerade kleinere Kinder mit 7-8 Jahren mehr Betreuung brauchen bin ich Anfangs als „letzter Mann“ mitgefahren.

Daraus ist dann mein Engagement als Kinderguide im MTB-Club entstanden, neben den Freitagstrainings sind wir mit der Kinder/ Jugendgruppe in Bikeparks unterwegs, organisieren das jährliche Zeltlager, Techniktrainings und weitere Aktionen an den Wochenenden.

Mittlerweile habe ich bei der DIMB (Deutschen Initiative Mountainbike) eine Ausbildung als Kinder/ Jugendguide absolviert, daneben haben alle MTB Guides einen umfangreichen Outdoor Erste-Hilfe-Kurs abgeschlossen, der regelmäßig erneuert wird.

Ab 2022 habe ich die Position des Referenten für Kinder – und Jugendschutz im MTB-Club München übernommen. Nach den ganzen Skandalen im Sport und in anderen gesellschaftlichen Bereichen in den letzten Jahrzehnten ist es wichtig, dass Vereine und Verbände das Thema Kinder – und Jugendschutz proaktiv auf ihre Agenda nehmen und ein sicheres Umfeld für alle Minderjährigen im Verein schaffen. Das will ich für meine eigenen Kinder und für alle anderen minderjährigen Vereinsmitglieder sicherstellen.

Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und den Kinder – und Jugendsport im MTB-Club voranzubringen!

Https://mtb-club-muenchen. de/peter-schmidt

Gibt es in Irland Mountainbiking

Die Schweiz mit ihren traumhaft schönen, vielfältigen Landschaften und dem dichten, gut ausgebauten und bestens beschilderten Wegenetz ist für Mountainbikeferien wie geschaffen. Ob gemütlich entlang von Flüssen und Seen, leicht kupiert über sanfte Hügel und durch einsame Täler oder anspruchsvoller auf flowigen bis technisch herausfordernden Trails, dieses kleine Land im Herzen Europas hat für jeden Geschmack und jedes Können die passenden Touren zu bieten.

In Graubünden, der Zentralschweiz und dem Wallis begegnen geübte Mountainbikefans nicht nur glitzernden Bergseen und mit Glück einem Adler, sie treffen auch auf wahrhaft alpine Herausforderungen. Himmelnah geht es über einsame Pässe, und gelegentlich gibt es eine Schiebepassage. Bei unseren Bikeferien im Tessin führen die Routen durch Kastanien – und Birkenwälder, im Wallis folgen sie gemächlich den Suonen oder kraxeln unerbittlich in Regionen mit ewigem Schnee und Eis empor. Für Einsteiger ist der Jura ideal. Von Basel bis Nyon legen sich immer wieder einfache Abschnitte vor die Stollenpneus, ideal, um den Blick über die Schönheit der Landschaft schweifen zu lassen.

Neben unzähligen idyllischen Picknickplätzen gibt es unterwegs viele sympathische Möglichkeiten zur Einkehr. Ob in einem lauschigen Gartenrestaurant unter Bäumen am See oder auf der sonnigen Aussichtsterrasse einer abgelegenen Bergbeiz, stets kann man mit regionalen Spezialitäten den Hunger stillen und etwas Hausgemachtes für den Gluscht geniessen. Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus sind in der Regel vorhanden. Start und Ziel der Touren lassen sich fast immer mit dem Postauto oder der Bahn erreichen.

Die schönsten Mountainbikeregionen der Schweiz im Überblick

Graubünden / Alta Rezia

Das Bündnerland ist ein wahres Mountainbikeparadies. Himmelnahe Täler laden zu beschaulichen Touren entlang von glitzernden Seen, Gipfelregionen zu unvergesslichem Trailvergnügen Aug’ in Auge mit ewigem Eis und Schnee. Wenn dann noch die Alpenrosen blühen, Murmeli pfeifen und Gämsen davon stieben, und man auf in einer Gastwirtschaft feine Capuns oder andere Spezialitäten geniessen kann, ist das Mountainbikerglück perfekt.

Die Tour Bikeferien rund um den Nationalpark ist etwas für geübte Mountainbiker. Sie führt auf den Spuren des international beliebten Bike-Marathons rund um den beliebten Schweizer Natur – und Wanderpark. Dabei mountainbiket man durch das zauberhafte S-Charltal und das mystische Val Mora und gelangt über italienischen Boden zurück ins Engadin, begegnet da und dort technisch anspruchsvollen Trails – und mit Glück auch mal einem Steinbock.

Noch einen Tick anspruchsvoller ist die Tour Alpine Bike Graubünden. Im äussersten Graubünden, im Grenzgebiet mit Österreich und Italien, liegt die Region Alta Rezia. Im Kernland der einstigen römischen Provinz, die einst vom Alpenvorland bis zur Donau reichte, rauschen heute Mountainbiker auf den knackigen Trails von Samnaun nach Tirano und lassen die Glückshormone tanzen.

Die Alpine Bike Graubünden mit Start in Scuol führt über Livigno nach St. Moritz und vorbei an den zauberhaften Oberengadiner Seen weiter nach Bivio. Sie kombiniert aufs Schönste beschauliche Abschnitte mit wahrhaft hochalpinen Herausforderungen. Täglich gibt es kurze Schiebepassagen.

Gotthard / Tessin

Die Sonnenstube der Schweiz ist auch bei Mountainbikefans beliebt. Das Tessin wartet zwar nicht mit dem einfachsten Terrain auf, garantiert Geübten jedoch mit seinen unendliche langen Trails in schattigen Wäldern, auf grasbewachsenen sonnigen Anhöhen und in den archaischen Gipfelregionen einen Mountainbikerausch nach dem anderen. Fast schon ein Klassiker ist die Lugano Bike im Süden des Kantons. Auf flowigen Singletrails geht es durch Kastanien – und Birkenwälder des Val Colla, mit der Gondelbahn auf den bekanntesten unter den Tessiner Mountainbikegipfeln, den Monte Tamaro, und in atemberaubender Fahrt durch die Hügel des Malcantone. Romantische Tessiner Dörfer, gemütliche Grotti und immer wieder atemberaubende Aussichten auf die Alpengipfel und Poebene machen das Mountainbikeglück perfekt.

Etwas weiter nördlich davon, in der Gotthardregion, liegt ein wahrer Geheimtipp für versierte Mountainbikerinnen und Mountainbiker: die Gottardo Bike. Sie führt auf alten Passstrassen, schmalen Saumpfaden und spektakulären Singletrails über einsame Hochebenen und Pässe von Andermatt über Gotthard und Lukmanier ins Tessin nach Biasca. Immer wieder löst man den Blick vom anspruchsvollen Traumtrail, erspäht hier einen glitzernden Bergsee in sattgrünen Alpwiesen oder im ewigen Grau des Gesteins, dort ein paar leuchtende Enziane oder Alpenrosen und mit etwas Glück in der Felswand einen Steinbock oder hoch in den Lüften einen Adler.

Bikeferien im Tessin

Wallis

Bei Mountainbikefans rangiert das Wallis ganz oben auf der Liste der beliebtesten Regionen. Nahrhafte aber abwechslungsreiche Anstiege führen durch Rebberge, dichte Wälder und urige Dörfer, vorbei an historischen Burgen und weltberühmten Safranfeldern hinauf zu majestätischen Gipfeln mit ewigem Eis und Schnee. Und wenn man oben ist und sich sattgesehen hat, dann gilt es, den Blick auf den Trail zu richten und sich auf unendlich langen Downhills zu Tale zu mountainbiken, bis die Glückshormone tanzen. Auf gewissen Touren können Hobbymountainbiker die spektakulären Mountainbikestrecken der Profis geniessen. Bei der Valais Alpine Bike Folgen die Mountainbikerinnen und Mountainbiker wunderschönen Suonen, überqueren einsame Pässe, passieren himmelnahe Bergsehen und tauchen ab in enge Täler und das breite, sonnige Haupttal, ganz ohne Zeitdruck, ein Lächeln auf den Lippen.

Die Alpen mögen spektakulär sein, in Sachen Mountainbiken steht ihnen der Jura in nichts nach. Ein grosses Mountainbikewegenetz eröffnet unzählige Möglichkeiten, die einsamen Anhöhen und geheimnisvollen Täler mit dem Mountainbike zu erkunden und den Jura von den verborgenen Grotten bis zu den aussichtsreichen Bergkämmen zu geniessen. Einerseits bietet der Jura wahrhaft knackige Touren wie die Neuchâtel Bike. Auf tollen Trails geht es zu jurassischen Höhepunkten wie der Vue des Alpes und auf den Felsenkessel des Creux du Van. Beide belohnen den Aufstieg mit einem traumhaften Panorama auf die Alpen, zu den Vogesen und in den Schwarzwald. Wer Zeit hat, macht in La-Chaux-de-Fonds Halt und besucht die Geburtsstätte der Uhrmacherei.

Für Mountainbike-Einsteiger eignet sich etwa die zauberhafte Jura Bike von Basel nach Nyon. Das romantische Tal des Doubs, die Weiten der Freiberge, das Hochtal des Lac de Joux, die Abfahrt nach Nyon – immer wieder legen sich den Mountainbikerinnen und Mountainbikern einfachere und beschauliche Strecken vor die Stollenpneus, die es erlauben, die Schönheit der Landschaft und Natur in vollen Zügen zu geniessen.

Panoramabike

Was hat die Schweiz mit ihren vielen Hügeln und Bergen für ein Glück: Wo auch immer man Höhe gewinnt, z. B. mit dem Mountainbike, wird man mit einem fantastischen Panorama belohnt. Doch welches Panorama ist nun das schönste? Das soll auf der Panorama Bike zwischen Bodensee und Genf jeder für sich selbst entscheiden. Diese Mountainbikereise stellt technisch und konditionell keine besonders hohen Anforderungen und eignet sich daher hervorragend für Einsteiger und Geniesser.

Die Panorama Bike macht ihrem Namen bereits auf dem Streckenabschnitt Ostschweiz alle Ehren: Aussichtsreich geht es durchs Appenzell und das Toggenburg, der mächtige Säntis ist als stiller Begleiter stetig präsent. Die Churfirsten im Rücken mountainbiket man nun an den beiden Mythen vorbei der Rigi entgegen. Wie atemberaubend präsentiert sich der Vierwaldstättersee aus der Höhe! Panorama pur. Doch weiter geht es von der gipfel – und seenreichen Zentralschweiz über urtümliche Hochmoorlandschaften, auf alten Polenwegen und Schotterpfaden ins Berner Oberland, wo der erhabene Anblick des Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau jedem den Atem raubt.

Https://www. eurotrek. ch/de/aktivitaeten/veloferien/schweiz/mountainbike-schweiz

Mountainbiken im Zillertal

Das Zillertal ist ein Eldorado für Radler, denn hier gibt es immerhin 800km Mountainbike – und Fahrrad-Routen aller Art. Vom Downhill-Trail über Gipfeltouren bis zur familienfreundlichen Ausfahrt. Also rauf aufs Rad, bis die Waden schlapp machen oder dem E-Bike der Saft ausgeht!

Auf zur Rastkogelalm

Heute wird Höhenluft geschnuppert – denn auf der Tour zur Sidanalm geht es bis auf 2.100m! Der Weg führt zuerst über die Zillertaler Höhenstraße, vorbei an zahlreichen Gasthäusern, in denen man wunderbar einkehren kann, bis man schließlich die Baumgrenze erreicht.

Nun beginnt eine tolle Rundtour mit faszinierenden Aussichten und der Rastkogelhütte als Zielort. Auch hier kann man sich als Radler nochmals auf herzhafte Weise stärken. Fahrtzeit für die 31 Kilometer: mindestens 3 Stunden.

Immer gut: unser Zillertalradweg

Der Zillertal Radweg führt über 31 Kilometer von Mayrhofen bis nach Strass – also auch durch Ramsau und somit in direkter Nähe Ihrer Unterkunft Logenplatz Zillertal. Sie genießen nicht nur eine herrliche Strecke entlang des Zillers, sondern auch einige interessante Zwischenstopps, darunter Spielplätze, Freischwimmbäder, Erlebnisparks und Restaurants.

Https://www. logenplatz-zillertal. at/freizeit/mountainbiken/

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