Verschärftes Handyverbot am Steuer – Alle Details

Das Telefonieren während der Fahrt ist nur mit Benützung einer zulässig. Unter den Begriff „Telefonieren“ fallen sowohl die Führung des Gesprächs als auch alle Handlungen zum Aufbau und zur Beendigung des Gesprächs. Daher ist sowohl das als auch das während der Fahrt, sofern für das Telefonieren eine verwendet wird. Wird während der Fahrt mit Freisprecheinrichtung telefoniert, muss das Handy nicht im Wageninneren befestigt sein.

Wer während des Fahrens ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, wird mit einem Organmandat von bestraft. Wenn die Bezahlung dieses Strafbetrags verweigert wird, erfolgt eine an die Behörde, die eine Geldstrafe, im Falle der Uneinbringlichkeit eine Freiheitsstrafe bis zu 24 Stunden, verhängt.

Freisprecheinrichtungen

Freisprecheinrichtungen sind Zusatzeinrichtungen für Mobiltelefone, die das Führen eines Telefongesprächs während des Fahrens mit einem Kraftfahrzeug ermöglichen, wobei bleiben. Freisprecheinrichtungen müssen den Anforderungen der Produktsicherheitsbestimmungen für Freisprecheinrichtungen entsprechen. Grundsätzlich dürfen fixe und mobile Freisprecheinrichtungen verwendet werden, die jedoch bestimmten Anforderungen entsprechen müssen.

Müssen eine Vorrichtung zur Befestigung von Mobiltelefonen im Wageninneren enthalten. Diese Vorrichtung muss so ausgeführt sein, dass die Lenkerin/der Lenker nach dem Einbau der Freisprecheinrichtung die maßgeblichen Funktionen des Mobiltelefons mit einer Hand bedienen kann, ohne die beim Lenken erforderliche Körperhaltung wesentlich zu ändern. Mikrofon sowie Ohrhörer (Kopfhörer) oder Lautsprecher der Freisprecheinrichtung müssen so angebracht werden können, dass die beim Lenken erforderliche Körperhaltung während des Telefonierens nicht wesentlich geändert werden muss und weder die freie Sicht noch die Bewegungsfreiheit der Lenkerin/des Lenkers – insbesondere durch Kabel – beeinträchtigt wird. Weiters muss das Mikrofon so angebracht werden können, dass die Lenkerin/der Lenker bei Zuwendung nicht von der Beobachtung des Verkehrsumfeldes abgelenkt wird.

Müssen über ein ausreichend langes Verbindungskabel für Kopfhörer, oder schnurlos mit einem Headset, so mit dem Mobiltelefon verbunden sein, dass gewährleistet ist, dass das Verbindungskabel nicht durch das Blickfeld der Lenkerin/des Lenkers verläuft. Weiters muss gewährleistet sein, dass das Mikrofon so angebracht werden kann, dass ein einwandfreies Sprechen möglich ist und die beim Lenken erforderliche Körperhaltung während des Telefonierens nicht wesentlich geändert werden muss und weder die freie Sicht noch die Bewegungsfreiheit der Lenkerin/des Lenkers – insbesondere durch Kabel – beeinträchtigt wird und sie/er bei Zuwendung nicht von der Beobachtung des Verkehrsumfeldes abgelenkt wird. Die Lenkerin/der Lenker muss die maßgeblichen Funktionen des Mobiltelefons mit einer Hand bedienen können, ohne die beim Lenken erforderliche Körperhaltung wesentlich zu ändern.

Telefonieren mittels Lautsprecherfunktion

Wenn das Handy nur zum Telefonieren verwendet wird, spricht nichts dagegen, wenn der Lautsprecher quasi als „Freisprecheinrichtung“ verwendet wird. Dasselbe gilt, wenn mit Spracherkennungssoftware wie „Siri“ gearbeitet wird. Die Kommunikation muss aber möglich sein. Um allfälligen Problemen bei einer Kontrolle vorzubeugen, wird empfohlen, das Mobiltelefon an einer Halterung als fixe Freisprecheinrichtung anzubringen. Wird das Mobiltelefon auch als Navigationssystem verwendet, muss es im Wageninneren befestigt sein.

Zwischen Kopf und Schulter fixiertes Handy

Es ist, das Mobiltelefon zwischen Kopf und Schulter zu fixieren und damit während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung zu telefonieren.

Verwenden der Sprachsteuerung zum Telefonieren

Sofern eine verwendet wird, darf das Handy mit Sprachsteuerung zum Telefonieren verwendet werden.

Das Mobiltelefon darf als Navigationssystem verwendet werden, sofern es ist. Es ist jedoch nicht erlaubt, während der Fahrt eine Adresse einzugeben, da es durch die Blickabwendung auf die Tastatur und das Display zu einer Ablenkung kommt. müssen daher schon werden oder das Fahrzeug muss dafür werden.

SMS / E – Mails /Soziale Netzwerke ( Facebook, Twitter, WhatsApp etc. )

Während des Fahrens ist nur das Telefonieren mit Freisprecheinrichtung und die Verwendung des Handys als Navigationssystem, sofern es im Wageninneren befestigt ist, erlaubt. Daher ist z. B. das Schreiben und das Lesen von SMS, E – Mails oder Nachrichten auf Social-Media – Kanälen sowie das Internetsurfen.

Speichern einer Rufnummer

Beim Speichern einer Rufnummer während des Fahrens handelt es sich um eine, nicht um telefonieren. Das Verbot gilt daher auch dann, wenn das Handy fix montiert ist.

Strafen

Wer sein Handy während der Fahrt unzulässig verwendet, wird mit einem Organmandat von bestraft. Wenn die Bezahlung dieses Strafbetrags verweigert wird, erfolgt eine an die Behörde, die eine Geldstrafe, im Falle der Uneinbringlichkeit eine Freiheitsstrafe bis zu 24 Stunden, verhängt.

Stopptafel

Bei einer Stopptafel darf das Mobiltelefon verwendet werden. Wer an einer Stopptafel (oder auch aus anderen Gründen) verkehrsbedingt angehalten hat, muss nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes jederzeit in der Lage sein, weiterzufahren, sobald die Verkehrslage es zulässt. Man befindet sich auch im Stillstand im „fließenden Verkehr“.

Ob das Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung im Stau verwendet werden darf, kommt auf die konkrete Situation an. Ist der Stau so erheblich, dass ein ist, spricht nichts dagegen, dass ohne Freisprecheinrichtung telefoniert wird bzw. das Handy anderweitig verwendet wird. Handelt es jedoch um, ist das Telefonieren ohne Benützung einer Freisprecheinrichtung sowie jegliche andere Verwendung des Mobiltelefons nicht zulässig.

Aufheben des Handys vom Fahrzeugboden

Fällt das Handy während der Fahrt runter, darf es aufgehoben werden, wenn bleibt und von der Straße bzw. vom Verkehrsgeschehen weg erfolgt.

Rechtsgrundlagen

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie

Kurz & Knapp: Handy auf dem Fahrrad

Die Nutzung von einem Handy auf dem Fahrrad ist nicht zulässig und wird mit einem Bußgeld geahndet.

Nein, nicht nur das Telefonieren mit dem Handy in der Hand auch das Tippen von Nachrichten oder das Suchen von Musik ist nicht gestattet.

Musikhören ist beim Fahrradfahren nicht grundsätzlich untersagt. Die Musik darf aber nicht so laut sein, dass der Verkehr bzw. die Umgebung nicht mehr wahrgenommen wird. Zu laute Musik kann ein Bußgeld nach sich ziehen.

Ist Telefonieren auf dem Fahrrad erlaubt?

Jeder Autofahrer weiß, dass Handys am Steuer von Pkw strikt verboten sind – bei Verstößen folgen. Doch der Bußgeldkatalog fürs Fahrrad fällt in vielen Fällen aus, als der entsprechende Strafkatolog für Auto, Lkw und Motorrad.

Aus welchen Gründen sind Handys und Smartphones während des Fahrens so? Und welche Strafen werden für verhängt?

In folgendem Ratgeber finden Sie neben allgemeinen Informationen rund ums Handy auf dem Fahrrad auch das entsprechende Bußgeld gemäß sowie Tipps zu.

Handy und Fahrrad: Wenn die Aufmerksamkeit gestört wird

Eine belgische führte 2012 ein Experiment mit ihren Schülern durch. Die Fahrlehrer behaupteten, dass eine zusätzliche Prüfung notwendig wäre, um den Führerschein zu bekommen. In diesem Test müssten Fahranfänger beweisen, dass sie gleichzeitig fahren und können.

Bei der Übung für den vermeintlichen Test kläglich. Sie waren nicht in der Lage, rechtzeitig oder angemessen vorausschauend zu fahren. Einige gingen so weit zu behaupten, dass sie nicht mehr auf den Straßen unterwegs sein wollen, wenn diese Regelung tatsächlich greife.

Dieses Experiment zeigt eindrucksvoll auf, wie sehr unsere von dem kleinen Gerät in Anspruch genommen wird. Dies geht und stellt ein großes Risiko im Straßenverkehr dar. Gerade in der Großstadt oder im Feierabendverkehr ist zum Fahren die notwendig. Dies gilt auch für das Radfahren!

Handy auf dem Fahrrad benutzt? Diese Bußgelder folgen

Nutzen Sie auf dem Fahrrad ein, müssen Sie mit Bußgeldern rechnen. Zwar birgt ein unaufmerksamer Radfahrer nicht dasselbe wie ein Pkw-Fahrer mit Handy am Ohr – dennoch kann er den Verkehr. Zwingt er durch seine beispielsweise einen Lkw zum Ausweichen, kann es zu einem sehr schweren Unfall kommen.

Aus diesem Grund droht der Bußgeldkatalog 2023 mit einem Strafgeld von für die Benutzung des Handys auf dem Rad.

Der Terminus ist absichtlich gewählt, da er mehr umfasst, als das reine Telefonieren. Auch das ist verboten und wird geahndet. Grundsätzlich gilt: Beide Hände müssen für den Lenker. Durch eine Freisprechanlage bzw. Kopfhörer ist es unter Umständen erlaubt, auf dem Fahrrad Musik zu hören oder zu telefonieren.

Für Fahrränder gibt es entsprechende, an denen das Handy befestigt werden kann. Ihre Hände bleiben. Bedenken Sie jedoch, dass Sie durch das Telefonieren trotz Handyhalterung könnten. Auf der Grundlage des belgischen Experiments empfiehlt es sich, das Fahren beim Telefonieren üben um Ihr in dieser Situation auszutesten.

Musik hören beim Fahrradfahren: Erlaubt oder nicht?

Viele Radfahrer nutzen das Rad auf dem täglichen oder zur sportlichen Betätigung. Dabei hören sie unterwegs gerne ihre Lieblingslieder – entweder über das Handy oder ein entsprechendes Gerät. Dies ist.

Grundsätzlich dürfen Sie also. Beim Radfahren sind Sie allerdings zum Teil auf die im Straßenverkehr angewiesen.

Sie dürfen die Musik beim Radfahren also nur so laut stellen, dass Sie die – etwa eine Hupe oder ein Martinshorn – noch gut wahrnehmen können. Geht dies nicht mehr, Sie nicht nur sich selbst sondern auch. Der Bußgeldkatalog 2023 sieht dafür ein Bußgeld von vor.

Achten Sie also auf die, wenn Sie Musik hören auf dem Fahrrad. Ob sie zu hoch ist oder nicht, kann von Polizei – oder Ordnungsamtsbeamten nur werden. Ist der Fall nicht offensichtlich (wenn Sie etwa auf ein wiederholtes Hupen nicht reagieren), kommen Sie oft mit einer davon.

Wohin mit dem Handy beim Radfahren auf der Straße

Die StVO erlaubt dazu zwar, eine „kurze, den Straßen-, Verkehrs-, Sicht – und Wetterverhältnissen angepasste Blickzuwendung zum Gerät“ oder auch eine Sprachsteuerung und Vorlesefunktion. Doch der Sicherheit sei all das nicht förderlich, sagt Roland Huhn, der beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als Rechtsreferent arbeitet. Er sagt: „Am sichersten ist das Fahren mit dem Handy in der Tasche.“

Nur halten sich viele Radfahrer nicht daran. Um das zu bestätigen, braucht man nur einmal in Hamburg oder Berlin den Straßenverkehr zu beobachten. Ob vor diesem Hintergrund Handyhalterungen das Radfahren sicherer machen könnten, weil diese dessen Bedienung wenigstens in Bahnen lenken? Dazu gibt es laut Roland Huhn „keine wissenschaftlichen Erkenntnisse“. Fest steht jedoch: Wer als Radfahrer gegen Paragraf 23 der StVO verstößt, muss laut ADFC mit einem Verwarnungsgeld von 55 Euro rechnen.

Ungeachtet dessen ist das Angebot an Halterungen fürs Smartphone und deren Produktvielfalt groß. „Von aufwendig bis total simpel ist alles dabei“, sagt David Koßmann vom industrienahen Pressedienst-Fahrrad (pd-f) in Göttingen, einer Art Lobby-Agentur in Sachen Fahrrad. Als Preisspanne nennt Koßmann rund 10 bis 60 Euro. Das Spektrum reiche von einfachen Silikonbändern, die um den Lenker gewickelt werden, bis zu Geräten mit Stromversorgung des Smartphones über den Nabendynamo.

Beim Kauf sollte vor allem auf die Befestigung geachtet werden

Es gibt Halterungen mit Regenschutzhülle, mit zusätzlicher Box für Kleinkram oder Upcycling-Produkte aus Lkw-Plane oder ausgedienten Schläuchen von Traktorreifen. Teils ist für Radler, die keinen Dynamo am Rad haben, eine Powerbank mit USB-Ports schon integriert. Andere Halterungen sind universell einsetzbar, zum Beispiel am Kinderwagen oder an der Autowindschutzscheibe mit Zusatzadapter. Die Halterungen nehmen manchmal nur bestimmte Smartphone-Modelle auf oder sind in der Größe variabel auch für XXL-Handys geeignet. Sitzt das Telefon auf einem Kugelgelenk, kann es für eine bessere Draufsicht auch im Winkel verstellt werden.

Achten sollte man vor dem Kauf auch darauf, wie die Halterung befestigt wird. Es gibt Schellen für Vorbau oder Lenker, teils auch zur werkzeuglosen Montage. Manche werden mit Gummibändern oder Kabelbindern befestigt, andere mit Klettverschlüssen. Grundsätzlich gilt: Schnell anzubringende Lösungen eignen sich für spontane Einsätze – etwa, wenn man mehrere Fahrräder hat oder sein Telefon am Bikesharing-Rad fixieren möchte. Doch sie bieten dem Telefon oft weniger Halt und Schutz vor Vibrationen.

, Messingschlager, Fahrer Berlin, Topeak, Delta Cycle, Rokform, Thule, iOmounts, Finn oder Morpheus – sticht Cobi hervor, nicht nur beim hohen Preis. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter mit Geld versorgt, weckte das 2014 gegründete Start-up schnell Interesse von Bosch, das das Unternehmen aufkaufte. Seit 2017 ist Cobi hundertprozentige Tochter von Bosch E-Bike Systems.

Für pd-f-Mitarbeiter Koßmann bietet das System Cobi die „weitestgehende Smartifizierung von Telefon und E-Bike“. Das Handy findet ebenfalls in einer Halterung Platz. Über Bluetooth mit der Einheit gekoppelt, ersetzt es über eine App das Display des E-Bikes, erweitert es aber um Funktionen des eigenen Handys.

Zum Tracking von Tour – oder Fitnessdaten – zum Beispiel wird die Trittfrequenz direkt vom Rad abgegriffen – ist Cobi kompatibel mit den gängigen Apps Komoot und Strava. Während das System für E-Bikes nur mit Boschmotoren zusammenarbeitet, gibt es auch eine Produktvariante für alle normalen Fahrräder. Mit abgespecktem Funktionsumfang – der aber immer noch groß und teuer ist. Mindestens 250 Euro muss man dafür hinblättern.

Bedenken, dass das System vom Verkehrsgeschehen ablenke, hält Erik Troppenz aus der Marketing-Abteilung von Cobi für unbegründet. Schließlich bediene der Radler alles per Daumen-Controller und müsse die Hände nicht vom Lenker nehmen. Zudem sei die Cobi-App bewusst minimalistisch und ablenkungsarm gestaltet und biete für selbst getätigte Anrufe nur Zugriff auf sieben vorausgewählte Kontakte sowie verkürzte Spotify-Listen. „So kommt man erst gar nicht in die Verlegenheit, sich durch 200 Einträge zu scrollen.“ So etwas wäre dann aber auch wirklich verboten.

Sicheres Fahrradfahren

Nein, 16 Kehren reichen nicht aus, um die gesamte Runde zu fahren. 16 sind die Kehren des Falzarego-Passes, 13 km purer Genuss mit spektakulären Panoramapunkten.

In den letzten Jahren begeben sich immer mehr Radfahrer auf unsere Straßen um die legendären Dolomitenpässe zu erklimmen, die Radsportgeschichte geschrieben haben. Wenn auch Sie sich der Herausforderung stellen wollen und gleichzeitig zu einem harmonischen Verhältnis zwischen Rad – und Autofahrern beitragen wollen, ist es wichtig, ein paar Grundregeln zu beachten.

1. Beachten Sie die Straßenverkehrsordnung

Die italienische Straßenverkehrsordnung regelt die Art und Weise, wie sich Menschen im Straßenverkehr bewegen, einschließlich Radfahrer. Einige Regeln: bleiben Sie auf der rechten Spur, überqueren Sie nicht bei Rot, geben Sie an Kreuzungen Vorfahrt, geben Sie ein Abbiegesignal (mit dem Arm).

Straße, Radweg oder Fußweg – Wo dürfen Radfahrer fahren?

Als Radfahrer darfst du nicht automatisch überall fahren. Fußwege und Fußgängerzonen sind in der Regel tabu und mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet. Hier gilt also: absteigen und schieben. Als erwachsene Person bist du dazu verpflichtet mit dem Fahrrad auf der Straße zu fahren, so lange kein spezieller Radweg vorhanden ist. Auf dem Radweg dürfen Erwachsene, Jugendliche und Kinder gleichermaßen mit dem Fahrrad fahren.

Der Gehweg ist nur von Kindern bis maximal 8 Jahren zu befahren, allerdings darf eine Aufsichtsperson ab 16 Jahren das Kind auf dem Gehweg ebenfalls mit dem Fahrrad begleiten. Kinder von 8 bis 10 Jahren dürfen den Gehweg benutzen, oder auf Radwegen und der Fahrbahn fahren. Ab 10 Jahren müssen Kinder auf der Fahrbahn fahren.

Das sind laut spanischem Verkehrsamt (Dirección General de Tráfico – DGT) die 20 wichtigsten Verkehrsregeln für Fahrradfahrer:

Handy am Ohr? Kopfhörer? Nein!

Die Benutzung eines während des Radfahrens ist strengstens verboten. im Ohr auch! Warum? Kopfhörer lenken ab! Außerdem werden die Umgebungsgeräusche schlechter wahrgenommen und das kann schnell zu Unfällen führen. Alles, was den Blick ablenkt oder das Hören einschränkt, ist nicht erlaubt.

Bremsen vorwarnen? Nicht unbedingt!

Es ist, ein. Wenn Sie wissen, dass jemand hinter Ihnen fährt, können Sie zum Beispiel den Arm heben, um zu warnen, dass Sie bremsen müssen. Allerdings ist dies – schließlich kann das Loslassen des Lenkers mit einer Hand auch mal gefährlich sein.

Strasse oder Fahrradweg?

Wie in Deutschland, sind die Radwege auf Mallorca in der Regel rot markiert. Eine, dass Radfahrer die speziellen Radwege benutzen müssen, gibt es hier allerdings.

Alkohollimit beim Radeln

Alkohol ist. Bei Kontrollen kann man Sie (verpflichtend) auffordern, einen Alkoholtest zu machen. Tatsächlich gelten hier für. Wer mehr als Alkohol in einem Liter Atemluft hat, muss zahlen: zwischen.

Radfahren mit Kindersitz

Sie möchten Ihre Kinder auf einem Fahrrad-Ausflug mitnehmen? Hier sind die Regeln ähnlich wie in Deutschland relativ streng: Kinder dürfen nur bis zum auf einem anderen Rad hinten drauf mitfahren – und auch nur unter den Voraussetzungen, dass Sie einen haben und der Radfahrer, der das Kind mitnimmt, schon ist. Wer sich hier nicht an die Regeln hält, kann mit rechnen.

Fahrradfahren mit dem Handy: Was man als Radler alles darf und was nicht

Playlisten oder Podcasts hören oder gar eine neue Sprache lernen. Daddeln, Nachrichten lesen, schauen oder hören sowie den Kalender checken und schon vor der Arbeit ein paar Anrufe erledigen. Einkaufslisten und To Dos schreiben, WhatsApp-Nachrichten absetzen: Auf dem Weg zur Arbeit in öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich einiges erledigen. Und selbst im Auto darf man mit einer Freisprecheinrichtung telefonieren oder Siri beziehungsweise Google Assistant bemühen. Doch wie sieht es auf dem Fahrrad aus: Darf man Musik hören oder an der Ampel man eben eine Nachricht checken? Was Radfahrer im Straßenverkehr beachten müssen:

Darf man das Smartphone auf dem Fahrrad benutzen?

Jein: Als Radfahrer darf man das Handy nicht halten und bedienen – beide Hände müssen am Lenker sein. Übrigens gilt auch freihändiges Fahrradfahren ohne Handy in der Hand als Verstoß und kann mit einem geringen Bußgeld geahndet werden.

Erlaubt ist die Handynutzung auf dem Fahrrad nur dann, wenn sich dieses in der Tasche oder in einer Handyhalterung am Lenker befindet, etwa über die Freisprechfunktion oder zur Navigation. Laut Bußgeldkatalog 2018 müssen Radfahrer, die mit dem Smartphone in der Hand erwischt werden, mit 55 Euro Strafe rechnen. Das gilt auch für die Bedienung am Lenker, wenn sich das Smartphone in einer Halterung befindet. Während der Fahrt und auch an einer roten Ampel darf weder gewischt noch getippt werden: Dafür müsst ihr anhalten und absteigen.

Zur Erinnerung: Auch für Autofahrer gilt Finger weg vom Handy, solange der Motor läuft. Das Handy ist am Steuern nicht nur eine gefährliche Ablenkung, sondern kann mit 100 Euro Strafe und einem Punkt in Flensburg auch eine teure Angelegenheit werden. Lediglich Fahrer von Autos mit einer Start-Stopp-Automatik dürfen theoretisch an der roten Ampel daddeln – solange der Motor aus ist. Aber bis man mitbekommen hat, dass die Ampel auf grün gesprungen ist, sein Handy weggelegt hat und aufs Gas tritt, hupt es garantiert von hinten – zu Recht, wie wir finden.

Eine Ausnahme für freihändiges Radeln

Es gibt eine Ausnahme, wann man als Radler eine Hand vom Lenker nehmen kann beziehungsweise sogar muss. Und zwar, wenn man abbiegen möchte. Das muss den anderen Verkehrsteilnehmern durch ein Handzeichen signalisiert werden. Allerdings reicht es aus, das Abbiegen durch das Ausstrecken des Armes kurz anzukündigen, bevor man sich dann wieder beidhändig in die Kurve legt. Wer sein Manöver nicht rechtzeitig und deutlich genug ankündigt, riskiert ein Strafgeld zwischen zehn und 35 Euro.

Darf man beim Radeln telefonieren?

Ja, sofern man das Smartphone dafür nicht in der Hand beziehungsweise am Ohr hält. Mit Bluethooth-Kopfhörern oder einer Freisprecheinrichtung ist es theoretisch erlaubt, während er Fahrt zu telefonieren. Unsere Erfahrung zeigt allerdings, dass es dafür schon ein gutes Headset braucht, über das man auch Sprachbefehle erteilen oder Anrufe annehmen oder Gespräche per Knopfdruck am Ohr beenden kann. Bewährt haben sich in meinem Fall die Jabra Elite Sport, weil die Knöpfe selbst unter dem Fahrradhelm gut im Ohr sitzen und man die richtige Taste für den jeweiligen Befehl schnell findet und auch nur einen Hörer nutzen kann, während das andere Ohr den Verkehr hört. Die CURVED-Kollegen schwören auf Bragis The Dash oder die Zolo Liberty Plus – sofern man nicht zu schnell fährt und der Fahrtwind das Gesagte verchluckt.

Musik hören: Stimmt es, dass nur ein Kopfhörer erlaubt ist?

Nein. Fahrradfahrer dürfen zwei Kopfhörer benutzen, sofern die Lautstarke sich in einem Rahmen bewegt, in dem man den Straßenverkehr noch wahrnehmen kann. Aus unserer Erfahrung haben sich Hörbücher oder Podcasts hier noch eher bewährt als Musik. Unsere persönlichen Lieblinge auf Spotify findet ihr mit Klick auf den jeweiligen Link.

Ob man als Radler auf Bluetooth-Kopfhörer mit steuerbarem Noise Cancelling setzt, wie etwa die neuen Track+ von Libratone, nur mit einem Ohr hört oder normale Kabelkopfhörer nutzt und die Musik runter regelt, ist jedem selbst überlassen. Das Bußgeld von 15 Euro, das bei Verstoß anfallen kann, ist zwar noch zu verschmerzen – ganz im Gegensatz zu der Gefahr, in die man sich und Dritte bringt, wenn man nur noch auf sein vorderes Sichtfeld verlässt. Im Auto hört man zwar auch nicht viel, aber dafür hat man auch noch jede Menge schützendes Blech um sich herum.

Außerdem solltet ihr wissen, dass es weitreichende Folgen für euch haben kann, wenn ihr die Geräusche im Straßenverkehr ausschaltet: Seid ihr draußen mit Kopfhörern in einen Unfall verwickelt – egal ob auf dem Rad oder zu Fuß, könnt ihr euren Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verlieren oder sogar als Schuldiger für den Unfall zur Verantwortung gezogen werden. Inwieweit man hier nachträglich prüfen kann, ob die Musik im Moment des Unfalls zu laut war oder nicht, ist fraglich. Insofern macht euch bewusst: Kopfhörer sind auf dem Fahrrad zwar grundsätzlich nicht verboten, minimieren aber definitiv eure Reaktionsfähigkeit und machen euch im Zweifel bei einem Unfall juristisch angreifbar.

Ampeln, Radwege und Alkohol: Was müssen Radfahrer noch beachten?

Wer noch eben über eine rote Ampel rauscht, kann dafür mit bis zu 60 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft werden. Ist die Ampel schon länger als eine Sekunde rot, drohen sogar 100 Euro Strafe.

Viele Rennradfahrer sind der Meinung, sie dürften auf der Straße in die Pedale treten: Das gilt allerdings nur, wenn es keine extra ausgewiesenen Radwege gibt. Eine Ausnahme gilt nur für unbefahrbare Radwege, die voller Äste oder Unebenheiten sind. Wer sich weigert, befahrbare, ausgewiesene Radwege zu nutzen, riskiert ein Bußgeld von 20 Euro. Diese Strafe droht auch Geisterfahrern, die gegen die Fahrtrichtung radeln. Die Ausnahme bilden Einbahnstraßen mit dem Hinweis, „Radverkehr frei“. Ist ein Radweg nicht explizit beschildert, darf aber muss er nicht von Radfahrern genutzt werden. Manchmal lohnt aber doch ein Blick nach links: An vielbefahrenen Straßen kann es vorkommen, dass ein obligatorischer Radweg für beide Richtungen angelegt wurde. Auf Gehwegen haben Fahrradfahrer über acht Jahren – und ihre Begleitperson – hingegen nichts verloren und zahlen fünfzehn Euro, wenn sie sich erwischen lassen.

Und was haben Radler zu befürchten, die zu viel Radler hatten? Offiziell ist die Toleranz hier vergleichsweise hoch: Während Autofahrer sich mit 0,5 Promille am Steuer strafbar machen, müssen Fahrradfahrer erst ab 1,6 Promille mit drei Punkten, hohen Bußgeldern und einer Anordnung zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung rechnen. Das heißt allerdings nicht, dass man sich mit unter 1,6 Promille grundsätzlich noch kann aufs Rad schwingen kann. Eine Strafanzeige droht bereits ab 0,3 Promille – wenn man auffällig fährt und damit eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt. Ein Taxi kann Leben retten: Wir empfehlen euch, Alkohol auch als Fahrradfahrer oder Fußgänger nicht zu unterschätzen. Wer aktiv am Straßenverkehr teilnehmen möchte, sollte sich zügeln und vielleicht mal einen Promille-Rechner fragen.

Diese Rechte genießen Radfahrer

Ihr dürft euch auf dem Fahrrad an einer Autoschlange vor einer roten Ampel rechts vorbeischlängeln, müsst dabei allerdings mindestens einen Meter Sicherheitsabstand zu den Autos wahren. In vollen Städten wie Hamburg scheint das allerdings utopisch. Umgekehrt müssen Autofahrer sogar 1,5 bis zwei Meter Abstand einhalten, wenn sie uns auf dem Rad überholen – das werden wir uns merken und Autofahrern, die so scharf an uns vorbei düsen, dass man vor Schreck fast vom Fahrrad fällt, künftig einen Vogel zeigen! Halt, mit Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog vielleicht doch keine so gute Idee: Für Beleidigungen wie diese, selbst durch eine Geste, kann man zu bis zu 750 Euro Bußgeld verdonnert werden.

In diesem Sinne: Wir hoffen, dass unser Update euch sicher ans Ziel bringt und raten nicht nur zu mehr Aufmerksamkeit, sondern auch etwas Umsicht und Gelassenheit im Straßenverkehr. Wir wünsche euch allzeit gute Fahrt und wenn ihr Gefallen am Biken findet und noch ein paar smarte Gadgets für euren Drahtesel sucht, lest weiter. Die besten Apps für Radler – von Tracking bis Mitfahrer finden – haben wir ebenfalls für euch gesammelt, neben den besten Fahrradhalterungen fürs Smartphone.

Was ist beim Radfahren erlaubt?

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat für die Kampagne Runter vom Gas Tipps fürs sichere Fahrradfahren zusammengestellt und klärt über Irrtümer rund ums Radfahren auf. Im Mittelpunkt stehen die Helmpflicht, die Beleuchtung von Fahrrädern oder wo Radler fahren dürfen und was sie dabei beachten müssen.

Rechtsfahrgebot auch auf Radwegen

Wie alle Verkehrsteilnehmer müssen auch Radfahrer in Deutschland stets rechts fahren. Gibt es also an einer Straße nur auf einer Seite ein Radweg und ist dieser nicht für beide Richtungen ausgeschildert, darf der Radweg nur in die eine Richtung befahren werden. Die Radler auf der anderen Straßenseite müssen die Fahrbahn nutzen.

Ist ein ausgewiesener Radweg sauber und hat er keine Beschädigungen, muss er von den Radlern genutzt werden. Ansonsten dürfen Radfahrer auch auf der Straße fahren. Und Radfahrer dürfen nebeneinanderfahren, solange sie den Verkehr oder andere Verkehrsteilnehmer dadurch nicht behindern.

In Deutschland gibt es keine Helmpflicht fürs Radfahren

Auch wenn es viele für sicherer halten, einen Kopfschutz beim Radeln zu tragen: Es gibt keine gesetzliche Helmpflicht in Deutschland. Deshalb hat der Helm auch keinen Einfluss auf die Versicherung. Wer also keinen Helm trägt, riskiert deshalb nicht die Mitschuld bei Verletzungen oder senkt seinen Schadensersatzanspruch.

Licht und Reflektoren bieten Sicherheit beim Fahrradfahren in der Dunkelheit

Seit 2013 darf das Fahrrad außer der Dynamobeleuchtung auch mit akku – oder batteriebetrieben Lampen ausgestattet sein. Außerdem müssen je zwei Speichenstrahler oder weiße reflektierende Ringe am Reifen vorhanden sein sowie Pedal-, weißer Front – und roter Großflächenrückstrahler.

    ab 0,3 Promille strafrechtliche Folgen, ab 1,6 Promille Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe sowie je nach Ergebnis der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) auch der Führerscheinentzug.

Achtung beim Radfahren auch bei folgenden Situationen

Wer mit dem Handy in der Hand telefoniert oder freihändig fährt riskiert ein Bußgeld.

Und Rauchen und zu laut Musik hören sind nicht nur gefährlich, sondern können bei einem Unfall auch zur Mitschuld führen.

Handyverbot am Rad fix: 50 Euro pro Vergehen

Wien – Telefonieren beim Fahrradfahren ist künftig verboten. Die entsprechende Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist im Ministerrat beschlossen worden. Das darin enthaltene „Fahrrad-Paket“ bringt zahlreiche Neuerungen für Radler. Ende Jänner soll die Novelle im Nationalrat beschlossen werden, am 31. März 2013 wird das neue Gesetz in Kraft treten.

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