Sind Radwege immer rot

Rot für mehr Sicherheit für Frankfurts Fahrradfahrer

Fahrradfreundliche Nebenstraßen, umgebaute Kreuzungen werden dabei umgesetzt. Seitdem ist das Amt für Straßenbau und Erschließung damit beschäftigt zahlreiche Fahrradwege mit rotem Kaltplastik zu überziehen. Dieser kostet pro Quadratmeter 8,50 Euro. Die Beschichtung ist äußerst widerstandsfähig gegenüber Witterung und mechanischen Einflüssen, auch bei hoher Verkehrsbelastung. Aktuell wurden schon rund 20 Kilometer Fahrradwege rot eingefärbt. Die rote Signalfarbe soll die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen und dadurch das Radfahren noch sicherer werden. Das Verkehrsdezernat geht davon aus, dass die Signalfarbe Rot die Sichtbarkeit erhöht und das Gefahrenpotenzial senkt. In der Vergangenheit seien lediglich Unfall – und Gefahrenstellen in der Stadt in roter Farbe gekennzeichnet worden. Inzwischen hat sich aber gezeigt, dass auch andere Straßenzüge und Knotenpunkte, wo Radfahrer übersehen werden könnten, rot eingefärbt werden müssen. „Radwege werden künftig auch jenseits bekannter Gefahrenstellen eingefärbt“ so das Verkehrsdezernat. Auch würden komplette Straßenzüge eingefärbt wo Autos häufig auf dem Radweg parken, so wie auf der Mainzer Landstraße und der Bockenheimer Anlage, hin zum Reuterweg in der City, was inzwischen auch schon ausgeführt wurde.

Ich fahre selber täglich Fahrrad und mein Fahrweg führte mich kürzlich vom Gallus nach Sachsenhausen und wieder zurück. Auf dem Rückweg ist mir dann aufgefallen, dass es einen neuen, rot markierten Radweg auf der Baseler Straße in Richtung Hauptbahnhof gibt. Das ist das Stück vor dem Centro Hotel National. Dort wurde ich selber schon von Autofahrern auf dem Fahrrad an die parkenden Autos gedrängt. Die Fahrradwege an der Kreuzung am Baseler Platz wurde vor längerer Zeit schon rot Eingefärbt. Es beruhigt mich, dass mir immer mehr neu rot markierte Radwege in Frankfurt auffallen, denn so zeigt das Frankfurter Stadtparlament, dass das Beschlossene auch wirklich umgesetzt wird und somit mehr Sicherheit für Fahrradfahrer gibt. Jedoch sind inzwischen Diskussionen aufgekommen wie: „Sind die rot markierten Fahrradwege zu grell?“ Meiner Meinung nach nicht, denn Rot signalisiert „Achtung“ und diese Wirkung wird ja gewünscht. So schaffen die Rotmarkierungen mehr Aufmerksamkeit für den Radverkehr.

Rot gefärbter Fahrradweg am Mainkai

Rot gefärbter Fahrradweg am Mainkai

Fahrradfreundlicher Mainkai

Erst kürzlich im August 2021 wurden die Radstreifen am Mainkai rot markiert. Dadurch verloren die Autofahrer eine von drei Fahrspuren. Rund 150 000 Euro haben die Markierungsarbeiten gekostet. Die rot markierten Radwege sind aber nicht die einzigen Veränderungen am Mainkai. Bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2026 will die Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt den Mainkai wieder Autofrei machen. Der Wirtschaftsverkehr soll aber weiterhin funktionieren. Durch mehr Grünräume, Spielflächen, Platz für Kunst und Kultur und mehr Raum für Begegnungen soll der Mainkai mehr Aufenthaltsqualität bekommen.

Mainzer Landstraße, rechts Savignystraße

Es gibt auch rot markierte Fahrradwege, die anscheinend nicht richtig überdacht wurden. So zum Beispiel auf der Mainzer Landstraße kurz vor dem Platz der Republik in Fahrtrichtung Gallus (siehe Foto). Dort wurde nur das kurze Stück Radweg rot markiert, wo man von der Savignystraße auf die Mainzer Landstraße abbiegt. Auch die Fahrradwege auf der Mainzer Landstraße in Fahrtrichtung Innenstadt sind nur teilweise rot markiert, jedoch auf der anderen Seite in Fahrtrichtung Gallus und Griesheim nicht. Warum nur in einer Fahrtrichtung?

Wo das Verkehrsaufkommen von Autos und Fahrrädern gut gelöst wurde ist an der Bockenheimer Anlage und der Bockenheimer Landstraße. Man sieht sofort wo die Fahrradwege sind. Trotz des ganzen Getümmels von Autos, Fahrrädern und Passanten findet jeder seinen vorgesehenen Weg.

Bockenheimer Anlage

Sind Radwege immer rot

Bockenheimer Anlage

Sind Radwege immer rot

Bockenheimer Anlage

Die Walter-Kolb-Straße ist jetzt auch fahrradfreundlicher als zuvor

Anfang 2022 wurde die Walter-Kolb-Straße für Fahrradfahrer umgebaut. Dadurch habe Autofahrer eine Fahrspur verloren, aber Radfahrer haben eine sicheren Fahrradweg erhalten. Er ist übersichtlich gestaltet und durch die rote Markierung gut zu sehen.

Sind Radwege immer rot

Walter-Kolb-Straße in der Höhe der Straßennummer 9-11

Sind Radwege immer rot

Walter-Kolb-Straße in der Höhe der Straßennummer 9-11

Sind Radwege immer rot

Walter-Kolb-Straße in der Höhe der Straßennummer 9-11

Https://www. erlebnisraum-frankfurt. de/ausflugsziele/outdoor/rot-fuer-mehr-sicherheit-fuer-frankfurts-fahrradfahrer/

Ist ein Radweg ein solcher, nur weil er rot ist?

Ist ein mit roten Steinen gepflasteter Weg eigentlich automatisch ein Radweg?
Vor ein paar Tagen bin ich durch ein Wohngebiet geradelt und fragte mich, wo ich denn nun fahren darf. Neben der Straße verlief ein relativ breiter Weg (halfte rot, hälfte grau), aber weit und breit kein Schild in Sicht. Mit gesunden Menschenverstand aus betrachtet, war es auf jeden Fall ein Radweg. Aber wie sieht die rechtliche Lage aus. Eigentlich ist ein Radweg ja nur dann ein solcher, wenn entsprechend beschildert ist. Wie weit darf das passende Schild den entfernt sein??

flevo

Werner

_knud

>Ist ein mit roten Steinen gepflasteter Weg eigentlich automatisch ein Radweg?
>Vor ein paar Tagen bin ich durch ein Wohngebiet geradelt und fragte mich, wo ich denn nun fahren darf. Neben der Straße verlief ein relativ breiter Weg (halfte rot, hälfte grau), aber weit und breit kein Schild in Sicht. Mit gesunden Menschenverstand aus betrachtet, war es auf jeden Fall ein Radweg. Aber wie sieht die rechtliche Lage aus. Eigentlich ist ein Radweg ja nur dann ein solcher, wenn entsprechend beschildert ist. Wie weit darf das passende Schild den entfernt sein??

Wenn er ‚mit gesundem Menschenverstand‘ gesehen ein Radweg ist, dann ist er wohl einer, wenn kein Schild dran ist, dann kein benutzungspflichtiger. Dann darfst aber musst Du nicht drauf fahren.

_bernhard

Meinst du mit Wohngebiet evtl. eine Tempo 30 Zone? ich meine mal gelesen zu haben das dort keine Radwege ausgeschildert werden dürfen. Und zwar egal wie wie superdupertoll der Radweg gebaut ist. Dann wäre es logisch warum es noch die Pflasterung als Überrest gibt und die Schilder abmontiert sind.

_andreas hünnebeck

>Ist ein mit roten Steinen gepflasteter Weg eigentlich automatisch ein Radweg?
>Vor ein paar Tagen bin ich durch ein Wohngebiet geradelt und fragte mich, wo ich denn nun fahren darf. Neben der Straße verlief ein relativ breiter Weg (halfte rot, hälfte grau), aber weit und breit kein Schild in Sicht. Mit gesunden Menschenverstand aus betrachtet, war es auf jeden Fall ein Radweg. Aber wie sieht die rechtliche Lage aus.

Auf jeden Fall ist dieser Weg nicht benutzungspflichtig, dazu muss naemlich das blaue Schild sichtbar stehen. Du solltest ihn dann auch nicht benutzen, ist (normalerweise) viel zu gefaehrlich.

_andreas hünnebeck

>meinst du mit Wohngebiet evtl. eine Tempo 30 Zone? ich meine mal gelesen zu haben das dort keine Radwege ausgeschildert werden dürfen.

So kenne ich das auch. Leider haelt sich nur keine Verwaltungsbehoerde daran, dabei ist die Radwegnovelle schon seit 6 Jahren in Kraft.

_joerg046

Ein Radweg ist nur dann ein solcher, wenn auch ein Schild dran ist. (z. B. Zeichen 240, siehe oben)
In Wohngebieten mit Tempo 30 darf aber seit der „neuen“ Straßenverkehrsordnung von ’97 kein Radweg mehr ausgewiesen werden.
Evtl. ist deshalb bei dir kein Radwegeschild montiert.
Dann darfst du aber auch nicht auf dem ehemaligen Radweg fahren (wenn du über 9 Jahre alt bist)
Siehe auch :

_lars amsel

>Ein Radweg ist nur dann ein solcher, wenn auch ein Schild dran ist. (z. B. Zeichen 240, siehe oben)

Falsch. Ein mit Zeichen 237, 240, 241 gekennzeichneter Weg ist Benutzungspflichtig. Ansonsten sage Paragraph 2 Abs 4 ‚. Andere rechte Radwege dürfen sie benutzen. . ‚. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass man mit gesundem Menschenverstand einen Radweg als solchen erkennt (farbliche Markierung, abgesenkte Bordstehe. ).

>In Wohngebieten mit Tempo 30 darf aber seit der „neuen“ Straßenverkehrsordnung von ’97 kein Radweg mehr ausgewiesen werden.

Auch falsch. Es darf kein Benutzungspflichtiger Radweg ausgewiesen werden.

>Dann darfst du aber auch nicht auf dem ehemaligen Radweg fahren (wenn du über 9 Jahre alt bist)

Schon wieder falsch. Paragraph 2 Abs 5 ‚Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. . ‚

Wenn man so sieht, wie es selbst unter den Radfahrern um die Kenntnisse der StVO bzgl. Radwegen bestellt ist, wundert es eigentlich nicht, dass die meisten Autofahrer auch keinen blassen Schimmer von der aktuellen Gesetzgebung haben.

Https://www. velomobilforum. de/forum/index. php? threads/ist-ein-radweg-ein-solcher-nur-weil-er-rot-ist.7862/

Sind Radwege immer rot

Das bringen bunte Radwege

Sind Radwege immer rot

Sie leuchten grün, rot und manchmal blau: Zunehmend setzen Kommunen auf flächig bunte Radwege. Erste Untersuchungen zeigen: Das bringt was für die Sicherheit.

Sind Radwege immer rot

Sie bestehen aus Kaltplastik und Epoxidharz: Bunte Radwege sollen die Verkehrssicherheit verbessern [Quelle: Jim. henderson via Wikicommons, https://creativecommons. org/publicdomain/zero/1.0/deed. de]

Auf dem Bürgersteig und gebaut aus Pflastersteinen, die von Baumwurzeln nach und nach zur Buckelpiste aufgeworfen werden. Oder mit einem weißen Streifen von der Fahrbahn abgetrennt: So kennen wir Radwege seit vielen Jahrzehnten. Neue Konzepte der Kennzeichnung sollen die Sicherheit erhöhen. Viele Städte, darunter Berlin und München, streichen ihre Radwege bunt. Bringt das tatsächlich was? Mehr Sicherheit, mehr Verbindlichkeit, ein besseres Vorankommen?

Die landeseigene Infravelo GmbH, die in Berlin für die Neugestaltung der Fahrrad-Infrastruktur zuständig ist, sagt: „Sind die Radstreifen farblich vom motorisierten Verkehr getrennt, erhöht das die Wiedererkennung und damit die Sicherheit im Straßenverkehr“. so die Organisation. Auf den gut sichtbaren Radspuren fühlten sich die meisten Radfahrenden sicherer. Autofahrer und Lieferdienste nutzen den farblich klar von der Fahrbahn abgetrennten Streifen zudem seltener zum Parken oder Halten. Die Stadt Wien hebt hervor: Es geht darum, allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern eindeutig zu signalisieren, dass die jeweilige Fläche für den Radverkehr vorgesehen ist.

Daraus bestehen grüne Radwege

Aktuell listet Infravelo in Berlin rund 31 Kilometer farblich hervorgehobene Radstreifen. In Nachbarländern wie Dänemark oder den Niederlanden, aber auch aus Städten wie Wien oder San Francisco, ist das Konzept lange bekannt. Derzeit wird entweder eine Schicht aus Kaltplastik oder aus Epoxidharz auf den Straßenbelag aufgebracht. Die Trocknungszeit dauert bei Epoxidharz mindestens drei Stunden bis zu drei Tagen. Plastik härtet schneller aus. Trotzdem benötigen die Arbeiter im Schnitt sechs Wochen, um einen Radweg zu markieren. Die Arbeit sei stark witterungsabhängig, der Asphalt müsse komplett trocken sein und baulich eine ausreichende Entwässerung hergestellt werden. In der Regel wird dafür die Radspur ausgefräst und dann aufgefüllt. Das Problem: Bei Regen kann vor allem Epoxidharz den darin enthaltenen eingefärbten Quarzsand nicht binden. Dann verteilt sich die Farbe durch Regen und darüberfahrende Fahrzeuge großflächig auf der Straße.

Warum grüne Radwege? Psychologie und Kontrast

Warum eigentlich Grün? Diese Farbe hat sich international durchgesetzt. Neben Lübeck und Berlin setzen darauf auch Großstädte in den USA, Wien oder das andalusische Cadiz. Die Farbe biete sowohl farbpsychologisch als auch von der Kontrastwirkung die besten Eigenschaften, schreibt der Industriedesigner Holger Quick in einer Studie zu Radwege-Farben in München. Die Farbe sei gut sichtbar, weise eine starke Abgrenzungswirkung auf und erlaube das separate Kennzeichnen von Gefahrenstellen in Rot.

Psychologisch stehe Grün für Natur, Gelassenheit und Toleranz. Rot dagegen suggeriere Abgrenzung und Gefahr, Blau im Verkehr Vertrauen und Gebote. Quick empfiehlt daher die Kennzeichnung von Radwegen in Grün und die Hervorhebung von Gefahrenstellen in Rot. Einige Städte wie Gelsenkirchen und Tübingen haben sich dennoch für blaue Radwege entschieden. Rot hervorgehobene Radwege sind deutschlandweit unverändert überall anzutreffen.

Sind Radwege immer rot

Die grüne Farbe setzt sich deutlich vom übrigen Straßenbelag ab [Quelle: Jim. henderson via Wikicommons, https://creativecommons. org/publicdomain/zero/1.0/deed. de]

Was bringen bunte Radwege? Erfahrungen aus Wien und Berlin

Die Städte begründen ihre Erwartung an die Sicherheitswirkung farbiger Radwege vor allem mit dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Radfahrer sowie mit der stärkeren Kontrastwirkung auf Autofahrer. Belastbare Daten gibt es bisher nur wenige. Die Stadt Wien hat an drei Standorten untersucht, ob eine Markierung die Zahl der riskanten Situationen senken kann und damit die Sicherheit erhöht. Tatsächlich ergab sich eine deutliche Reduzierung der Verkehrskonflikte. Auf einem 40 Meter langen Abschnitt am Burgring stellte die Untersuchung fest:

    Die Zahl der Konflikte sank im Vorher-Nachher-Vergleich von 112 in 12 Stunden auf 36 und damit um 70 Prozent Vor der Maßnahme nutzten in 12 Stunden 448 Fußgänger den Radweg. Den markierten Radweg betraten noch 321 Fußgänger – eine Reduzierung um 37 Prozent Vor der farblichen Hervorhebung fuhren 94 Radfahrer nicht auf dem Radweg. Mit farbiger Markierung waren es 86. Das ist ein Rückgang um 16 Prozent.

An den übrigen Standorten weichen die Ergebnisse ab, die farbige Hervorhebung des Radwegs brachte jedoch überall einen Rückgang potenziell gefährlicher Situationen und Verhaltensweisen. Die Stadt Wien attestiert der Maßnahme daher eine „gute Wirksamkeit“.

Die Stadt Berlin führt zu ihren bunten Radwegen eine Begleituntersuchung durch, die noch bis 2023 andauert. Im Frühjahr 2021 hat die deutsche Hauptstadt erste Ergebnisse vorgelegt und darin insgesamt 14 Strecken untersucht. Demnach ging das Blockieren von Radwegen durch parkende oder haltende Autos um knapp 40 Prozent zurück, die Zahl der Radfahrer, die auf Gehwegen fahren, sank auf den untersuchten Abschnitten von 13 auf 7 Prozent. In einer Befragung gaben 73 Prozent der Radfahrer an, sich auf den neuen Radwegen sicher oder sehr sicher zu fühlen. 77 Prozent finden die Einfärbung gut oder sehr gut.

Sind Radwege immer rot

Der Beitrag zur Verkehrssicherheit kommt gut an. Knapp 80 Prozent finden die Einfärbung gut, oder sehr gut [Quelle: Fridolin freudenfett via wikicommons, https://creativecommons. org/licenses/by-sa/4.0/deed. en]

Farbe wirkt – bauliche Trennung ist besser. Oder?

Dabei unterscheidet die Berliner Untersuchung zwischen eingefärbten sowie baulich von der Fahrbahn getrennten Radwegen und lediglich farblich hervorgehobenen oder baulich abgetrennten Radwegen. Die Trennung erfolgt etwa durch Baken, Poller oder Pflanzkübel. Allerdings liegen hier noch keine konsolidierten Ergebnisse vor. Die Forscher beobachteten vor allem, wenig überraschend, dass auf baulich getrennten Fahrradstreifen kaum noch parkende oder haltende Kraftfahrzeuge den Radweg blockieren. Dennoch stellt die Untersuchung „keine relevante Änderung“ bei der mittleren Geschwindigkeit mit dem Fahrrad fest.

Auch der Überholabstand, den überholende Pkw halten, habe sich mit im Schnitt 1,8 Metern nicht geändert. Allerdings sei die Zahl der kritischen Konflikte binnen acht Stunden von sieben auf vier gesunken. Insgesamt scheint die Sicherheitswirkung der farblichen Abgrenzung durch bauliche Trennung nicht erheblich zu steigen. Allerdings sinkt die Zahl der Konflikte noch einmal spürbar, weil die Radspur seltener blockiert wird. Für konkretere Aussagen verweist die zuständige Senatsstelle auf den Abschlussbericht, der für 2023 erwartet wird.

Kreuzungen sind Unfallschwerpunkt

Bestätigen sich die Zwischenergebnisse, ist das eine wichtige Erkenntnis. Baulich abgegrenzte Radwege sind umstritten, auch wenn sie laut einer ADAC-Umfrage das beste subjektive Sicherheitsgefühl schaffen. Denn gleichzeitig bilden sie Barrieren, die auch von Einsatzfahrzeugen oft nicht überwunden werden können. Dann steht der Rettungswagen im Stau, wenn nur eine Pkw-Fahrspur verbleibt. Oder die Feuerwehr kann nicht mehr nah genug zum Löschen an ein Wohnhaus heranfahren. Die bauliche Trennung der Fahrbahn vom Radweg ist also nicht an allen Stellen ohne weiteres möglich, eine genaue Prüfung Pflicht.

Hinzu kommt: Etwa zwei Drittel aller Unfälle mit Radfahrer-Beteiligung ereignen sich an Kreuzungen. Dort lässt sich eine bauliche Trennung vom Autoverkehr ohnehin oft nicht bewerkstelligen. Wo sie nicht möglich ist, zeigt eine farbliche Trennung ein deutliches Sicherheitsplus, sowohl objektiv als auch subjektiv. Letzteres ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich mehr Menschen den Stadtverkehr mit dem Fahrrad zutrauen – und damit umweltfreundlicher und gesünder ans Ziel kommen.

Sind Radwege immer rot

Gefahrenstellen sind rot markiert [Quelle: Hungchaka via wikicommommons, https://creativecommons. org/licenses/by-sa/4.0/deed. en]

Https://mobility-talk. com/das-bringen-bunte-radwege/

Für mehr Sicherheit: Radwege werden rot

Sind Radwege immer rot

Immer mehr Radfahrer, immer mehr gefährliche Querungen, immer mehr Unfälle: Deshalb hatte Gunda Krauss, Radbeauftragte im Bezirksausschuss, gefordert, die Situation am Herkomerplatz bei der Einmündung an der Denninger Straße per rotem Belag zu entschärfen. Wenn man nämlich mit dem Rad von der Montgelasstraße kommend in Richtung Effnerplatz unterwegs ist und die Abbiegung zur Denninger Straße queren will, würden manche Autofahrer übersehen, dass Radfahrer geradeaus weiterfahren.

Kaum beantragt, reagierte das Kreisverwaltungsreferat (KVR): „Wir befürworten den Vorschlag, haben die Roteinfärbung bereits angeordnet. Bis zur Umsetzung bitte wir um etwas Geduld.“ Den weiteren Wunsch, auch die Spur für die Abbieger in die Denninger Straße zu markieren, verwarf die Behörde

Auch einen Bürgerantrag, „den Radweg von Ost nach West Über die Kreuzung Daglfinger – / Kunihohstraße mit roter Farbe hervorheben“, hatten die Stadtteilvertreter gebilligt. Tassilo Strobl (CSU) hatte bei der Beratung im Kommunalparlament angeführt, dass es sich an besagter Stelle um einen Schulweg handelt und in Folge dessen die Notwendigkeit besteht. Dieses Argument hatte die Lokalpolitiker überzeugt. Und auch das KVR: „Die Radfurt wird rot eingefärbt, um dadurch besser auf Radfahrer aufmerksam zu machen.“ Bis zur Umsetzung der Maßnahme wird ebenfalls „um etwas Geduld“ gebeten.

Der Radweg am Herkomerplatz über die Denninger Straße wird rot eingefärbt. Den Antrag des Bezirksausschusses unterstützt das Kreisverwaltungsreferat.. Foto / Bearbeitung: hgb

Https://www. unser-bogenhausen. de/2019/08/fuer-mehr-sicherheit-radwege-werden-rot/

Stadt Fürstenfeldbruck lässt Radwege rot einfärben

Sind Radwege immer rot

Bruck radelt rot. Immer, wenn Straßen neu gebaut oder ausgebessert werden, sollen Schutz – und Radfahrstreifen sowie Radwege farbig gestaltet werden. Ein erster Test wird in der Ganghoferstraße gemacht.

Fürstenfeldbruck – Es gab sie schon einmal, die bunten Radstreifen. Bei einem Freinachtscherz wurden einmal am Marktplatz blaue Radwege markiert. Nun wird der Scherz bald Wirklichkeit. Denn der Verkehrsausschuss hat entschieden, künftig die Fahrradverkehrswege mit rotem Epoxidharz zu versehen.

Die bunten Radstreifen sind noch ein Wunsch von Ex-OB Klaus Pleil (BBV). Alexa Zierl, Florian Weber (Die Partei & Frei) und Karl Danke (BBV) hatten einen entsprechenden Antrag gestellt. Zierl sprach von einer „selbsterklärenden Straße“. Jeder wisse, Rot gehöre den Radfahrern. Als Beispiel nannte sie die Kommunen Erlangen und Münster. Auch in Holland sind farbige Radwege üblich.

Die Mehrheit der Politiker war sich einig, etwas für die Drahtesel-Fans tun zu wollen. „Der Radverkehr und die Akzeptanz des Radl als innerstädtisches Verkehrsmittel wird an Bedeutung gewinnen“, sagte Vize-Bürgermeister und Sitzungsleiter Christian Götz (BBV). Danke sprach von einem klaren Signal für den Radverkehr.

Einige Stadträte wollten nur die Schutzstreifen und Fahrradstreifen farbig gestalten. „Ich mache doch nicht alle Radwege rot“, rief Gabriele Fröhlich (SPD) entsetzt. Doch die Antragsteller setzten sich mit 8:6 Stimmen durch. Bei der Farbfrage wählte die Mehrheit rot. Im Gespräch war auch grün gewesen. Die Streifen werden durchgängig rot gestaltet, nicht nur im Kreuzungsbereich. Bundes – und Staatsstraßen werden nicht farbig, kündigte Ordnungsamtsleiterin Birgit Thron an. Das habe das Staatliche Bauamt Freising angeordnet.

Die Antragsteller hatten auch gefordert, die Fußgängerüberwege in einer anderen Farbe zu gestalten. Hier fällte der Ausschuss noch keine Entscheidung. Darüber wird noch einmal beraten.

Https://www. merkur. de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/stadt-fuerstenfeldbruck-laesst-radwege-rot-einfaerben-9773159.html

Leserbrief: Radwege rot hervorheben

Ich bin in Ingolstadt mit dem Lkw, dem Pkw und mit dem Rad unterwegs. Somit kann ich aus drei Perspektiven auf die Probleme dieser ansonsten schönen Stadt schauen. Es gibt ja einige Stellen, wo die Radwege rot hervorgehoben sind.

Das ist eine prima Sache, doch man kann es noch verbessern, indem man Radwege immer dann rot färbt, wenn sie für beide Richtungen freigegeben sind, somit können sich die Auto – und Lkw-Fahrer beim Abbiegen besser darauf einstellen, dass an dieser Stelle Radfahrer von beiden Seiten kommen können. Gerade jetzt, da immer mehr E-Bikes unterwegs sind, wäre das eine super Sache, denn die Dinger sind ja relativ flott unterwegs. Ich denke, damit könnten sich einige Abbiegeunfälle verhindern lassen.

Https://www. donaukurier. de/archiv/leserbrief-radwege-rot-hervorheben-3386934

Radwege in Warnfarbe: Bezirke versagen bei der Umsetzung

Radwege, die vor Kreuzungen zwischen der Geradeausspur und den Rechtsabbiegern verlaufen, sind nicht nur unbeliebt, sondern auch äußerst gefährlich. Vor anderthalb Jahren passierte auf einer solchen Fahrradweiche sogar ein tödlicher Unfall. Schon seit 2020 steht fest, dass es keine neuen sogenannten Radwege in Mittellage (RiM) mehr in Hamburg geben wird, alle bestehenden sollen knallrot eingefärbt werden. Drei Jahre später ist die bezirkliche Bilanz allerdings mehr als ernüchternd. Warum dauert das so lange?

Zehn Jahre lang waren RiM eine beliebte Lösung im Hamburger Straßenverkehr, um Fahrräder und Autos voneinander zu trennen. Eine der ersten Stellen war am Gorch-Forck-Wall/Sievekingplatz in der Neustadt – inzwischen gibt es über die ganze Stadt verteilt eine dreistellige Anzahl.

Kritiker bemängeln Fahrradweichen in Hamburg

Kritiker bemängeln allerdings schon lange das Risiko schwerer Verkehrsunfälle und ein schlechtes individuelles Sicherheitsgefühl, wenn man als Radfahrer zwischen zwei Autos fahren muss. Hoch kochte diese Diskussion, als im Oktober 2021 ein 47-jähriger Fahrradfahrer auf einer solchen Fahrradweiche auf der Habichtstraße in Barmbek-Nord von einem nach rechts abbiegenden Lkw-Fahrer überrollt wurde. Er starb noch an der Unfallstelle.

Fahrradweichen gehören in der Hansestadt zwar bislang nicht zu den klassischen Unfallschwerpunkten – trotzdem traf die Verkehrsbehörde bereits 2020 mit „Radentscheid Hamburg“ eine Vereinbarung: Künftig würden bei neuen Projekten keine Radstreifen in Mittellage mehr geplant. Das Problem sind die bereits bestehenden: Sie alle sollen zur besseren Signalwirkung rot eingefärbt werden.

Fahrradweichen wie hier in der Jungiusstraße am Dammtor sollen laut dem Senat nicht mehr. gebaut werden. Patrick Sun

Sind Radwege immer rot

Fahrradweichen wie hier auf der Jungiusstraße am Dammtor sollen laut Senat nicht mehr gebaut werden.

Drei Jahre nach dieser Vereinbarung hat die MOPO in den Bezirken nachgefragt, wie weit der Prozess inzwischen fortgeschritten ist. Die Antwort ist ernüchternd: Nur in Harburg sind aktuell alle RiM rot eingefärbt – allerdings gibt es dort auch nur einen einzigen, am Knotenpunkt Hannoversche Straße/Neuländer Straße.

In Hamburg müssen noch viele Fahrradweichen rot gefärbt werden

Alleine in Altona fehlt die rote Farbe insgesamt noch bei zehn Fahrradweichen an insgesamt sieben Kreuzungen, darunter am Alsenplatz/Langenfelder Straße, an der Bahrenfelder Chausse/August-Kirchstraße und an der Stresemannstraße/Ruhrstraße.

In Hamburg-Mitte stehen noch zwei Radwege auf der Liste: An der Caffamacherreihe/Valentinskamp und Reclamstraße/Öjendorfer Weg. Auf einem guten Weg sind immerhin Wandsbek und Bergedorf mit jeweils einem fehlenden Radweg an der Lesserstraße/Holzmühlenstraße sowie der Ludwig-Rosenberg-Ring/Alte Holstenstraße.

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In Hamburg-Nord sollen die Radwege an den beiden letzten fehlenden Knotenpunkten auf der Fuhlsbütteler Straße/Lauensteinstraße/Alte Wöhr/Langenfort sowie an der Hebebrandstraße/Rübenkamp „zeitnah“ rot gefärbt werden, und auch Eimsbüttel will noch 2023 zwei Fahrradweichen an der Grindelallee/Beim Schlump und an der Kieler Straße/Sportplatzring rot anpinseln.

Warum dauert das Einfärben der Radwege so lange?

Warum aber dauert das so lange? „Der höchste Bedarf, um die Sicherheit durch Rot-Markierung zu erhöhen, besteht an größeren Knotenpunkten“, erklärt Hamburg-Mitte Sprecherin Josefina Kordys. Dort gebe es dann aber einen viel höheren Aufwand zur Baustellen-Absicherung und Koordinierung. „Vor der Umsetzung muss eine genaue Abstimmung mit den Straßenverkehrsbehörden der Polizei erfolgen, was zeitaufwendig ist.“

Um die Auswirkungen auf den Verkehr zu minimieren, beschränke sich die Rot-Einfärbung zudem nicht selten auf Sonntage und Ferien – an diesen Tagen seien wiederum die Kapazitäten der Baufirmen begrenzt. Verantwortlich für die Umsetzung sind sowohl die Bezirke als auch der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer.

Am Dammtordamm gibt es sie zum Beispiel schon, nun sollen noch weitere in Hamburg entstehen: Protected Bike Lanes, die Fahrräder physisch vom Autoverkehr trennen. (Archivbild) Florian Quandt

Sind Radwege immer rot

Auf dem Dammtordamm gibt es sie schon, nun sollen weitere in Hamburg entstehen: Protected Bike Lanes, die Fahrräder physisch vom Autoverkehr trennen. (Archivbild)

Wann genau alle Fahrradweichen in Hamburg rot leuchten werden, ist noch unklar. Für künftige Radprojekte hat sich die Verkehrsbehörde übrigens das Ziel gesetzt, da, wo es möglich ist, Autos und Fahrräder nicht nur per Farbe sondern auch räumlich voneinander zu trennen: Zum Beispiel mithilfe einer Protected Bike Lane wie am Dammtordamm oder einer geschützten Kreuzung.

Https://www. mopo. de/hamburg/radwege-in-warnfarbe-bezirke-versagen-bei-der-umsetzung/

Sind Radwege immer rot

Sind Radwege immer rot

Aufs rote Pflaster oder auf die Straße? An der Seiler – und der Schachtstraße sind noch rote Radweg-Markierungen aus früheren Zeiten angebracht. Offiziell gültig sind diese aber nicht mehr.

Bedeutet ein rotes Pflaster automatisch einen Radweg? Die Antwort ist ein klares Nein.

Stadthagen. Nicht immer ist die Verkehrsführung in Stadthagen für Fahrradfahrer leicht zu durchschauen. Neue Gesetze und Vorgaben haben über die Jahre hinweg so manchem einstigem Radweg den Garaus gemacht, weil dessen Maße oder andere Voraussetzungen nicht mehr den Richtlinien entsprechen. Was bleibt, ist das rote Gehwegpflaster, das bei den Verkehrsteilnehmern – Fußgängern, Auto – und Radfahrern – nicht selten für Verwirrung sorgt. Ein paar grundlegende Regeln helfen beim Durchblick durch den „Radwege-Dschungel“.

Grundsätzlich gilt: Eine rote Wegemarkierung besagt für sich genommen erst einmal gar nichts. Ausschlaggebend ist allein eine entsprechende Beschilderung. Wenn ein Gehsteig, auch wenn er noch so rot ist, am Anfang und Ende der Markierung kein Schild mit dem Symbol „Radweg“ (weißes Fahrrad auf blauem Grund) oder „Gemischter Rad – und Fußweg“ (zwei Fußgänger über oder neben einem Fahrrad abgebildet) steht, ist er für Radfahrer auch nicht mehr vorgeschrieben oder gar vorgesehen.

Warum aber sind die Wege dann überhaupt so markiert worden? „Manche davon stammen noch aus den siebziger Jahren“, erklärt Gerd Hegemann, Bauamtsleiter der Stadt Stadthagen. Seitdem haben sich viele Gesetze und Voraussetzungen geändert: Radwege müssen beispielsweise eine bestimmte Mindestbreite aufweisen, und in Dreißiger-Zonen darf es ohnehin keine Radwege geben. Wo die einst angelegten Wege mit den neuen Richtlinien „kollodieren“, sind sie auch nicht mehr gültig. Aus Gründen des Aufwands und der Kosten wurde aber nicht jeder Gehsteig deswegen gleich aufgerissen, um die rote Pflasterung zu entfernen. So finden sich – quer über die Stadt verteilt – noch immer diverse solcher alten „Phantom-Radwege“ (siehe Info-Kasten).

Wo ein Radweg allerdings gültig ist, ist seine Benutzung auch verpflichtend. Wer sich nicht daran hält, für den kann es unter Umständen teuer werden (siehe Info-Kasten).
Übrigens: Eine rote Markierung ist für die Ausweisung eines Radwegs weder ausschlaggebend, noch zwingend nötig. So gibt es auch viele „einfarbige“ gemischte Gehsteige. Sind auf dem Schild die Fußgänger neben dem Fahrrad abgebildet, sind die Wege der beiden klar voneinander abgetrennt. Stehen die Symbole jedoch untereinander, müssen sich die Verkehrsteilnehmer den kompletten Weg teilen, wobei die Fahrradfahrer dann zu einer besonderen Rücksichtnahme verpflichtet sind.

Ein Blick in den Bußgeldkatalog

Als Radfahrer den „falschen Weg“ einzuschlagen, kann mitunter teuer werden. Im Bußgeldkatalog für Radfahrer ist genau aufgeführt, für welches Vergehen welche Strafe droht. Ein Auszug:
Einen beschilderten Radweg nicht benutzen: 20 Euro
Auf einem nicht freigegebenen Gehweg fahren: 15 Euro
Auf einem freigegebenen Gehweg schneller als mit Schrittgeschwindigkeit fahren: 15 Euro
Die Angaben beziehen sich auf das reine Fehlverhalten. Wer andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder gar verletzt, muss auch mit einem höheren Bußgeld rechnen. Allerdings muss nicht jeder Radler, wenn er von der Polizei erwischt wird, sofort den Geldbeutel zücken. Wenn bei dem Vergehen keine unmittelbare Gefahr für andere besteht, belässt es die Polizei für gewöhnlich erst einmal bei einer Ermahnung, heißt es von der Polizeidienststelle in Stadthagen. Und gerade wenn die Situation – wie bei den ehemaligen Radwegen – für die Verkehrsteilnehmer entsprechend unübersichtlich ist, werde eher mal ein Auge zugedrückt.

Ungültig

Die Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) von Stadthagen hat die „nicht benutzungspflichtigen“ – also inzwischen ungültigen – Radwege der Stadt einmal aufgelistet:
• Körsestraße (etwa 400 Meter nach Kreuzung Triftstraße)
• Seilerstraße (Kreuzung Enzer Straße bis Kreuzung St. Annen)
• Schachtstraße (knapp hinter Kreuzung Jahnstraße bis Kreuzung Oberntorstraße)
• Habichhorster Straße in Teilen (Vorgaben nicht für beide Straßenseiten identisch)
• Ostring
• Jahnstraße (Kreuzung Westphalstraße bis Kreuzung Enzer Straße)
• Enzer Straße in Teilen (Vorgaben nicht für beide Straßenseiten identisch)
• Hüttenstraße
• Bahnhofstraße (Kreuzung Breslauer Straße bis Kreuzung Marktstraße)
• Bahnunterführung an der Nordsehler Straße
• Breslauer Straße
• Nordring
• Teichstraße (von Kreuzung Herminenstraße bis zur Hülse)
• Probsthäger Straße kle

Https://www. sn-online. de/lokales/schaumburg/stadthagen/ein-rotes-pflaster-macht-noch-keinen-radweg-XV4GDNQXH27A6YPDI23CQM7KSE. html

Sichere Infrastruktur

Sind Radwege immer rot

„Mikromobilität boomt! Das Fahrrad wird zunehmend zu einem Verkehrsmittel für die alltäglichen Wege. Eine Herausforderung ist allerdings immer noch die Frage der optimalen Sicherheit – speziell bei direkt an die Fahrbahn angrenzenden Radstreifen. Deutlich sichtbare Markierungen und farbliche Trennungen sind eine Möglichkeit, das Risiko zu minimieren.“

Jonas Orschel, Product Management & Sales, SWARCO Road Marking Systems

Fahr mit uns

Sicherheit durch Sichtbarkeit

Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad für ihre täglichen Wege. Mit der wachsenden Zahl an Radfahrern steigt jedoch auch das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Verdeutlicht wird das durch eine Studie des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC. Im Gegensatz zu Autofahrern haben Radfahrer keine schützende Kabine um sich. Farbige Radwege sind eine Möglichkeit, das Risiko zu minimieren. Sie signalisieren sowohl Autofahrern als auch Fußgängern, dass dieser Bereich Radfahrern vorbehalten ist. Das schützt vor Kollisionen und schweren Unfällen.

Das umfassende Portfolio von SWARCO Road Marking Systems bietet verschiedene Lösungen für flächige Markierungen und visuelle Gestaltung. Während Radwege in grüner Farbe eine natürliche Wirkung haben, signalisieren rot eingefärbte Bereiche mögliche Gefahrenstellen. Piktogramme aus vorgefertigter Thermoplastik liegen direkt im Sichtfeld der Radfahrer und sind daher nicht zu übersehen.

Sind Radwege immer rot

Sind Radwege immer rot

Sind Radwege immer rot

Die richtige Lösung wählen

Bei der Auswahl des Markierungssystems müssen Lage, Verkehrsstärke, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit berücksichtigt werden. Im urbanen Straßenverkehr empfiehlt sich der Einsatz von Kalt – und Thermoplastiken. Sie vereinen Nachhaltigkeit und Sicherheit auch bei rutschigen Bedingungen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Griffigkeit und der damit verbundenen Rutschfestigkeit von Radwegen. Die Griffigkeit wird, je nach Markierungsmaterial, durch Einmischen grober Griffigkeitsmittel bereits im Produktionsprozess oder duch das Nachstreuen von Griffigkeitsmitteln wie Quarzsand, Farbsand oder Glasgranulat erreicht.

Die Vorteile von Radwegmarkierungen

Sicherheit für Radfahrer

Ein geschützter Radweg auf der Straße verringert das Verletzungsrisiko pro Fahrradfahrt um 28 Prozent.

Wo Fahrspuren und Wege fehlen, sorgen sich die Radfahrer mehr um ihre persönliche Sicherheit.

Sind Radwege immer rot

Sind Radwege immer rot

Sicherheit für Fußgänger

Auf einem Gehweg fahrend, versuchen Radfahrer einen geschützten Radweg zu nutzen, der nicht vorhanden ist. Wenn ein geschützter Radweg angelegt wird, sinkt die Zahl der Radfahrer auf dem Gehweg sofort um 56 Prozent.

Geschützte Radwege bieten auch eine zusätzliche Sicherheit für Fußgänger, die versuchen, die Straße zu überqueren.

Weniger Stress beim Fahren

Geschützte Radwege kommen allen Verkehrsteilnehmern zugute – Radfahrern, Fußgängern und sogar Autofahrern. Umfragen unter erwachsenen Nicht-Radfahrern zeigen, dass 79 Prozent der Befragten lieber auf einer Straße mit einem geschützten Radweg fahren als auf einer Straße ohne Radwegmarkierungen (68 Prozent).

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