Radfahrer auf mallorca eine katastrophe!

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Frankieboy

Erfahrenes Mitglied

Bin gerade in Mallorca und habe mir ein Mietauto genommen und war in den Bergen unterwegs (Lluc, Valdemossa). Was sich dort an Radfahren abspielt, ist unvorstellbar. Auf den engen kurvigen Strecken kommen sie einem in Horden auf der eigenen Fahrspur mit irrer Geschwindigkeit entgegen. Talwärts wirst Du von Radfahrern mit 80 km überholt und bekommst noch den Finger gezeigt. Ich kann nur jeden raten, nicht in die Berge zu fahren!

Niehoffbt

Erfahrenes Mitglied
Guest

Nun, die Konkurrenz der strampelnden Verkehrsteilnehmer bekommt man doch überall zu spüren, sei es auf Mallorca, sei es am Gardasee, sei es in unseren deutschen Großstädten (Highlight: Radlkuriere!).

Wie immer gilt: Bei einem Unfall ist der Automobilist meist unverletzt, der Radfahrer aber verletzt oder schlimmstenfalls. genau. Es hilft nur defensives und vorausschauendes Fahren und ich genieße trotzdem die automobilen Ausflüge in mallorkinische, bayrische, österreichische, . (younameit). Berge.

DSkywalker

Erfahrenes Mitglied

No_way_codeshares

Guest

Die schlimmsten Erfahrungen mit dieser Radfahrerflut bisher in Mallorca und Südwestirland. Man kommt um die Ecke bei Gegenverkehr und auf einmal Radfahrer nebeneinander. Lebensgefährlich.
Keine Ahnung wer denen suggeriert hat, diese Ziele seien ideales Terrain für einen Radurlaub auf öffentlichen Strassen!

Paulraum

Erfahrenes Mitglied

Früher war das auch angenehmer als Radfahrer. Ich habe um 2000 rum ein paar Jahre da Trainingslager gemacht, aber eher im kleinen Rahmen und selber organisiert. Mittlerweile fährt da jeder Freizeitradler hin. Das Sozialverhalten gleicht dem beim Boarding-nur gefährlicher, da eben andere Verkehrsteilnehmer beeinflusst werden. Mittlerweile bin ich sogar als gegeisterter Radfahrer (Tria) mit dem Verhalten vieler dieser „Malle-Radler“ nicht einverstanden, vor allem weil ich auch die Seite der Autofahrer gut verstehen kann.

Bilbo

Erfahrenes Mitglied

Für mich klingt das so als ob man sich aufregt das man im Ausland Ausländer trifft.

Das Radfahrer /Autofahrer Verhältnis ist ja gerade in Deutschland ein ganz spezielles.

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied

Zum Einstieg in das Thema Rücksichtslose Radler empfehle ich mal einen Tag als Fußgänger durch Münster zu wandeln.

Bilbo

Erfahrenes Mitglied

Ich empfehle jeden mal sich durch ein Auto mal vom Rad schiessen zu lassen.

Dann sieht man auch das der Radfahrer fast immer verliert im Kampf gegen das Auto.
Was natürlich keine Rechtfertigung für Radidioten ist die sich nicht an die Regeln halten.

Paulraum

Erfahrenes Mitglied

Ich empfehle jeden mal sich durch ein Auto mal vom Rad schiessen zu lassen.

Dann sieht man auch das der Radfahrer fast immer verliert im Kampf gegen das Auto.
Was natürlich keine Rechtfertigung für Radidioten ist die sich nicht an die Regeln halten.

Hatte ich leider schon 2x sehr intensiv – wünsche ich niemanden, auch nicht als Lerneffekt. Es hilft oft, beide Verkehrsmittel ab und zu zu benutzen-dann hat man Verständnis für den jeweils anderen und reagiert besonnener und rücksichtsvoller.

Bilbo

Erfahrenes Mitglied

Hatte ich leider schon 2x sehr intensiv – wünsche ich niemanden, auch nicht als Lerneffekt. Es hilft oft, beide Verkehrsmittel ab und zu zu benutzen-dann hat man Verständnis für den jeweils anderen und reagiert besonnener und rücksichtsvoller.

Wie gesagt ich kenne beide Seiten auch. Aber so mancher Autofahrer denkt das die Strasse nur den Autos gehört. Ist aber halt auch ein deutsches Problem.
In anderen Ländern hab ich sowas noch nie erlebt. Und ich bin schonmal mit dem Rad um den Arc de Triomphe im 5 spurigen Kreisverkehr gefahren. Der einzige der mich fast umgefahren hat war ein Auto mit deutschem Kennzeichen.

Schlauberger

Erfahrenes Mitglied

Krematorium

Guest

Dann sollte sich der Radfahrer auch dementsprechend vorsichtig im Straßenverkehr verhalten. Deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen, wenn ein Radfahrer durch eigenes Fehlverhalten umkommt.

Bilbo

Erfahrenes Mitglied

Die Frage ist aber was ist hier das Fehlverhalten?

Das mit dem Abschiessen. Man fährt zu 2 auf einer normalen Landstraße hintereinander am rechten Strassenrand, dann kommt von hinten ein Auto und erwischt den hinten fahrenden Fahrradfahrer.
Und warum? Weil der Autofahrer den Fahrradfahrer viel zu dicht überholt.

Ich will hier auch kein Fehlverhalten von Radfahrern schön reden, denn das gibt es zu oft. Aber gerade §1 der StVO ist da recht klar.

Der Stärkere hat Rücksicht auf den schwächeren zu nehmen und das ist in diesem Fall der Radfahrer.
Nur in Deutschland gibt es vermehrt Autofahrer die sich berufen fühlen Radfahrer zu erziehen.

Xcirrusx

Erfahrenes Mitglied

Als Hamburger brauch man sich nur die Strecken morgens entlang der B5 oder Höhe Meridien anschauen. Da herrscht allerdings auch entsprechende Aggression unter den Radfahrern. Mrs. Cirrus ist lebensmüde genug zu gegebenen Wetterverhältnissen und Anwesenheit in HH mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Die Tatsache das sie an einer roten Ampel auch anhält, sorgt sehr oft für diverse Verbalausdrücke und Gestikulierungen (ähnlichen dem was Herrn Varouvakis unterstellt wird) der anderen Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern. Speziell Rotlichtverstösse werden meiner Meinung nach nicht hart genug bestraft, sonst wäre dort höheres Abschreckungspotential. Es scheint sich aber grundsätzlich um ein deutsches Problem zu handeln das Verkehrsteilnehmer sich gerne mit vermeintlicher Stärke im Verkehr brüsten, vermutlich vorher unterdrücktes Brunftverhalten.

Fueldrop

Erfahrenes Mitglied

Dann sollte sich der Radfahrer auch dementsprechend vorsichtig im Straßenverkehr verhalten. Deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen, wenn ein Radfahrer durch eigenes Fehlverhalten umkommt.

Nomen est omen?
Es ist wie überall auf der Welt: Versucht in Frieden miteinander zu leben, toleriert einander und seid rücksichtsvoll. Fast immer bin ich allerdings in den beschriebenen Situationen der Autofahrer und muss mich wundern, wie aggressiv manche Radfahrer reagieren, wenn auch nur ein Nanofünkchen an picosekündlicher Unachtsamkeit aufblinkt. Da wird wüst beschimpft, mit gefühlt stählerner Faust aufs Blechdach getrommelt oder gedroht und genötigt. Liebe Radfahrer: ich bin auch nur ein Mensch und im Großstadtdschungel und möchte Euch nichts Böses – aber manchmal sind da einfach zuviele unmotorisierte Leute um einen herum und selbst Schritt-Tempo kann noch als zu schnell empfunden werden. Ich fahre nicht umher, um Euch zu ärgern oder zu provozieren, sondern weil ich ein Ziel habe. Vielleicht seid Ihr auch mal nicht auf dem Sattel, sondern im Auto und regt Euch über die Zweiräder auf.
Im Übrigen: klar gibt es rücksichtslose KFZler

Https://www. vielfliegertreff. de/forum/threads/radfahrer-auf-mallorca-eine-katastrophe.81170/

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Das müssen Sie zum Fahrrad-Helm wissen

Deutschland erlebt durch Corona einen Fahrrad-Boom. Der Drahtesel wurde von vielen Menschen als infektionsfreie Fortbewegungsalternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln entdeckt. 2020 stieg der Fahrrad-Absatz (in Stück) laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) in Deutschland um rund 17 Prozent an, auf mehr als fünf Millionen verkaufte Räder. Bei den E-Bikes betrug das Plus sogar über 43 Prozent. Die neue Lust am Rad trug mit Rückenwind sogar einen ostdeutschen Online-Fahrradhändler als ersten in Deutschland im Juni erfolgreich an die Börse.

Die Boom-Kehrseite: Radfahrer, Fußgänger und Autos sind als mobile Gemeinschaft im Straßenverkehr keine guten Freunde. Vielerorts müssen sie sich wenig Platz teilen. Das birgt Konflikte und Unfallgefahren. Radfahrende verfügen weder über die schützende Knautschzone einer Autokarosserie noch über die schützende Hülle der Schutzkleidung, wie sie Motorradfahrende tragen. Und sie sind erheblich schneller als Fußgänger unterwegs. Stürzen sie, können Knochenbrüche, Schürf – und Kopfverletzungen die Folge sein.

Radelnde Helm-Muffel

Das Tragen eines Fahrradhelmes ist deshalb wichtig. Hier gilt: Jeder Helm ist schon mal besser als keiner. Ein qualitativ hochwertiger Helm der richtig sitzt, ist optimal. Aber jeder zweite Radfahrer trägt nie einen Helm wie die folgende Grafik von Statista zeigt.

Radfahrer auf mallorca eine katastrophe!

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Warum Radfahrende keinen Helm aufsetzen

    44 Prozent finden einen Helm unbequem 37 Prozent fühlen sich auch ohne Helm sicher 30 Prozent schwitzen mit Helm zu sehr am Kopf 25 Prozent gaben an, der Helm sei zu sperrig zu transportieren 23 Prozent finden Helme zu unästhetisch 20 Prozent hatten Angst um ihre Frisur

Kein Althaus-Effekt

Dem Fahrrad-Helm ist noch nicht der Siegeszug gelungen, den der Ski-Helm vor über zehn Jahren angetreten hat. Wenn auch aus tragischer Ursache. Im Januar 2009 kollidierte der damalige thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus auf der Skipiste heftig mit einer Skifahrerin. Althaus erlitt schwere Kopfverletzungen, überlebte aber dank Helm. Die Slowakin starb auf dem Weg ins Krankenhaus. In diesem Jahr gab es in Deutschland fast keinen Ski-Helm mehr zu kaufen. Der sprunghafte Anstieg des Verkaufs wird auch „Althaus-Effekt“ genannt. Fortan dominierten auf den Pisten nicht die Bommelmützen, sondern die behelmte Kopfbedeckung. Das Tragen wurde zur Normalität, obwohl ihn vorher vermutlich aus den gleichen oben genannten Gründen viele Skifahrende ablehnten. Und siehe da, der Ski-Helm ist beileibe nicht das unbequeme Monster, für das man ihn bis dato hielt. Und selbst zerknautschte Frisuren sind, als Alternative zum zerknautschten Kopf, zur unerheblichen Marginalie geworden.

Warum Fahrradhelme Leben retten

Zahlreiche Studien belegen eindeutig, ein Fahrrad-Helm schützt bei einem Unfall den Kopf. Der Kopfschutz absorbiert bis zu zwei Drittel der Energie, die bei einem Aufprall ohne Helm direkt auf den Kopf einwirken würde, so das Bundesverkehrsministerium. Deshalb kommt es bei Helmträgern seltener zu schweren Kopfverletzungen wie Schädelbrüchen oder Hirnblutungen.

Und eine weitere Schutzfunktion hilft Leben retten. Viele moderne Fahrradhelme sind mit Reflektoren ausgestattet. Diese können dafür sorgen, dass Radfahrende im Dunkeln von Autofahrenden besser gesehen werden. Alles, was Radler bei schlechten Sichtverhältnissen sichtbarer macht, ist übrigens auch aus der Autofahrerperspektive eine nervliche Wohltat.

Fahrrad-Helme müssen selbstverständlich werden

In Deutschland besteht keine Helmpflicht für Radfahrende. Demzufolge drohen auch keine Bußgelder, wenn man ohne Helm unterwegs ist. Obwohl die Diskussion immer wieder mal kontrovers aufflammt, geht der Gesetzgeber hier von der individuellen und angemessenen Entscheidungsfähigkeit seiner Bürger aus. Er überlässt ihnen selbst mit einer grundsätzlichen Empfehlung für den Helm die Wahl.

Kleine Randnotiz

Manchmal ist der Gesetzgeber mit der Entscheidungsfähigkeit seiner Bürger unzufrieden und hilft nach. Ältere Semester erinnern sich sicher noch an die Diskussionen um die Einführung der Gurtpflicht im Auto. Neben diversen Ängsten wie nach einem Unfall im Auto gefangen zu sein oder vom Gurt verletzt zu werden, sorgten sich Gurtmuffel auch ernsthaft um plattgedrückte Busen und zerknitterte Hemden und Blusen. Es half alles nichts. Ab 01. Januar 1976 hieß es „Erst gurten, dann spurten“. Allerdings wurde der Missachtung dieser Regel erst ab 1984 mit einem Bußgeld Nachdruck verliehen. Und heute? Redet kein Mensch mehr drüber, aber der Gurt rettete und rettet viele Menschenleben.

Eltern achten bei ihren Kindern übrigens sehr darauf, dass sie nur mit Schutz aufs Fahrrad steigen. Die meisten Grundschulkinder (76 Prozent im Alter zwischen sechs und zehn Jahren) tragen laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) beim Radfahren einen Helm. Bei den Jugendlichen, den 11- bis 16-Jährigen, sinkt die Helmtragequote auf 34 Prozent. Tragen auch Eltern selbstverständlich einen Helm, wirkt ihre Vorbildfunktion auch auf ihre Teenagerkinder und junge Erwachsene.

Auch Senioren gelten als besonders gefährdet. Insbesondere mit der verstärkten Nutzung von E-Bikes in dieser Altersgruppe werden höhere Geschwindigkeiten erreicht, die schwerer zu kontrollieren sind. Im höheren Alter lassen meist Reaktionsgeschwindigkeit und Beweglichkeit etwas nach. Eine Statistik des Statistischen Bundesamtes von 2019 belegt, dass Menschen ab 65 Jahren am häufigsten tödliche Radunfälle erleiden – unabhängig, ob sie mit normalen Fahrrädern oder mit E-Bikes unterwegs sind. Insgesamt verzeichnete 2019 das Statistische Bundesamt 87253 Fahrradunfälle mit Personenschaden, zum Teil mit schlimmen Folgen.

Sollten Sie im Urlaub im Ausland mit dem Rad unterwegs sein, informieren Sie sich vorab ob im jeweiligen Land eine Helmpflicht besteht. In Europa ist das zum Beispiel in Spanien, Finnland oder Malta der Fall. In manchen Ländern zum Beispiel Österreich, Tschechien, Kroatien, Schweden besteht für Kinder eine grundsätzliche Helmpflicht.

Worauf man beim Fahrrad-Helm-Kauf achten sollte

Wer auf der Suche nach einem guten Fahrrad-Helm ist, sollte sich in Fachgeschäften beraten lassen. Fachverkäufer*innen können auch Tipps geben, wie man den Helm richtig aufsetzt. Die Stiftung Warentest bietet weitere Orientierungshilfe. 2021 befand sie rund jeden 2. Helm im Test für gut. Für rund 40 Euro gibt es Fahrradhelme mit gutem Schutz und auch der Testsieger ist für unter 100 Euro zu haben.

Im Prinzip gilt es auf drei Merkmale zu achten:

    ein guter Unfallschutz (Sicherheit geht vor Optik) ein guter Sitz (essenziell für einen guten Schutz und den Tragekomfort) das Alter des Helmes

Experten*innen empfehlen, unterschiedliche Modelle anzuprobieren. Die Leichtgewichte gibt es mittlerweile in verschiedensten Designs, Mustern und Farben, sodass für jeden Kopf, Stil und Geschmack der Passende zu finden ist. Dabei geht Sicherheit immer vor Mode. Das schickste Modell nützt nichts, wenn es nicht zur Kopfform und zum Alter passt. Eine Beleuchtung und eine Belüftung machen ebenfalls Sinn.

Fahrrad-Helme altern

Das Material der Helme altert jedoch und damit sinkt die Schutzwirkung. Nach rund drei bis fünf Jahren muss ein neuer Helm her. Vorbildliche Hersteller drucken eine Art Ablaufdatum auf den Helm. Andere vermerken zumindest das Herstellungsdatum. Wichtig: Egal ob im Fachhandel oder beim Online-Kauf: Ältere Helme sollte man meiden. Unabhängig vom Ablaufdatum sollten Helme auch nach einem Sturz ausgetauscht werden.

Fazit:

Ein guter Fahrrad-Helm schützt den Kopf von Jung und Alt. Damit Sie auch finanziell auf der sicheren Seite fahren, legen wir Ihnen eine private Unfallversicherung ans Herz und, falls durch Sie Dritte zu Schaden kommen, eine private Haftpflichtversicherung.

Https://www. sv-sachsen. de/content/service/blog/fahrradhelm/

Nur nicht schüchtern: Radfahrer sollen auch das Zentrum bevölkern

Radfahrer auf mallorca eine katastrophe!

Hans Werner Steiger, Friedrich und Heike Hattendorf (v. l.) nutzen die Innenstadt als Radfahrer für Erledigungen. Die Beschilderung bietet an einigen Stellen allerdings einige Fallstricke, die bei nicht ortskundigen Radlern für Verwirrung sorgen kann. © Hornemann

Werdohl – Sie ist möglich, die friedliche Koexistenz zwischen Radfahrern und Fußgängern in der Werdohler Innenstadt. Darauf möchte die Werdohler Ortsgruppe des ADFC gerne aufmerksam machen, die allerdings noch ein paar Unklarheiten sieht in der Beschilderung für den legalen Innenstadt-Zutritt. In der Tat gibt es zwölf Eintrittspunkte, an denen nicht überall klargestellt ist, das Radler reindürfen.

„Ich hab natürlich schon im Rathaus Bescheid gesagt“, berichtet Friedrich Hattendorf lachend. Werdohls ADFC-Ortsgruppenvorsitzender ist mit seinem Anliegen auf offene Ohren gestoßen: Die von Werdohls glühendem Fahrrad-Lobbyisten angesprochenen Punkte werden auf eine weitere ergänzende Beschilderung überprüft. „Es gibt Punkte, an denen ganz klar ist, wo wir Radfahrer reindürfen. Aus Richtung Lidl kommend in die Freiheitstraße und zur Bahnhofstraße. Von der Sparkasse aus in Richtung nördliche Freiheitstraße. Vom Eggenpfad in die Freiheitstraße. In der Neustadtstraße. Und am Brünninghausplatz. Da aber nur an der Nordost-Ecke zur Freiheitstraße, nicht an der Südost-Seite.“

Lobende Erwähnungen richten sie in Richtung Edeka Tank, wo sich mittlerweile eine Reihe guter Fahrradständer im Parkhaus befindet. „Das sind keine Speichenkiller, sondern vorbildliche Stellplätze!“ Beim Bummel durch die Innenstadt fällt auf, dass vorm örtlichen Drogeriemarkt ein Rad mit Bügelschloss befestigt ist – neben dem angebotenen Fahrradständer des Unternehmens. „Es ist verständlich. Die engen Metallbügel machen die Reifen recht schnell kaputt. Grade dünne Fahrradfelgen verbiegen sich leicht darin. Wer so was aufstellt, meint es generell gut, aber tut wertigen Rädern keinen Gefallen damit“, erklärt Hans Werner Steiger, der als einer der wenigen Radnutzer noch ein mit reiner Muskelkraft angetriebenes „Bio-Fahrrad“ fährt.

Tatsächlich sind die Pedelec-Nutzer heutzutage in der deutlichen Mehrheit, weshalb immer mehr Menschen das Rad wieder für sich entdeckt haben. „Die Topographie des Sauerlands hat Leute in unserer Region lange vom Radfahren abgehalten. Jetzt trauen sich mehr Bürger an die Berge und auch an unwegsames Gelände. Das begrüßen wir natürlich!“, berichtet Friedrich Hattendorf, der am Freitag wieder zum ADFC-Radlertreff einlädt.

Die Radwege werden entsprechend voller, die Innenstadt dagegen wird immer weniger frequentiert. Auch deshalb sehen weder ADFC noch Ordnungsamt ein größeres Konfliktpotenzial in der Koexistenz von Radlern und Fußgängern: Beide Gruppen können sich problemlos ausweichen.

Hattendorf würde trotzdem dafür plädieren, das Rad an Markttagen lieber zu schieben und bei besonders fußgängerstarken Veranstaltungen wie dem Stadtfest ganz darauf zu verzichten. „Gegenseitige Rücksichtnahme ist das Wichtigste. Unruhestifter kann keiner gebrauchen!“

Https://www. come-on. de/lennetal/werdohl/kommt-rein-und-fahrt-vorsichtig-92179040.html

Dürfen Radfahrer mit zwei Brüsten fahren

„Fahrradhauptstadt“, das ist ein Titel, den zuletzt viele deutsche Metropolen und Gemeinden für sich in Anspruch genommen haben. Radfahren liegt gerade im Trend, es ist schick, aufs Auto zu verzichten und auf Alternativen auszuweichen. Also brüsten sich viele Städte damit, besonders viel für Radfahrer zu tun. Breitere Radwege, Fahrradschnellstraßen, abgetrennte Spuren von den Autofahrern. Die Realität sieht meist anders aus. Auf die Versprechen folgt nicht viel. Das bestätigt eine Umfrage des Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der in unregelmäßigen Abständen seit 1988 Radler darüber befragt, wie wohl sie sich auf deutschen Straßen fühlen, wo sie noch Nachbesserungsbedarf sehen und wo es sich am besten radeln lässt.

170 000 Radler nahmen an dem „Fahrradklima-Index“ teil, bewerteten insgesamt 683 Städte, unterteilt nach Größe und vergaben Schulnoten von eins bis sechs. Gewinner in der Kategorie über 500 000 Einwohner ist diesmal Bremen mit einem Durchschnitt von 3,5, gefolgt von Hannover (3,8) und Leipzig (3,9). Eine Überraschung gab es bei den Städten mit 200 000 bis 500 000 Einwohnern, wo Karlsruhe (3,2) die Fahrradhochburg Münster (3,3) abhängen konnte. In den weiteren vier Klassen lagen Göttingen, Bocholt, Baunatal und Reken vorne. Auffällig ist, dass die Durchschnittsnoten umso besser sind, je kleiner die Städte sind. Die beste Note (2,0) erhielt die Gemeinde Reken im Münsterland mit etwa 15 000 Einwohnern.

Diese Städte holten am meisten auf

Berlin (4,3 / -0,07), Wiesbaden (4,4 / -0,20), Offenbach (3,6 / -0,14) , Konstanz (3,1 / -0,29), Emmendingen (3,5 / -0,45) und Oschatz (4,0 / -0,36) holten in ihrer Größenklasse im Vergleich zur letzten Umfrage vor drei Jahren am meisten auf. Dies ist allerdings eine zwiespältige Ehre. So erklärt Rebecca Peters vom ADFC: „An Berlin sehen wir, dass es von den Radfahrenden schon als positiv bewertet wird, wenn die Stadt sich auf den Weg macht, bessere Bedingungen für den Radverkehr zu schaffen.“ Wiesbaden zum Beispiel rangiert zugleich an letzter Stelle der Umfrage, wenn es um Städte zwischen 200 000 und 500 000 Menschen geht.

Auffällig ist auch: Eine grundsätzliche Verbesserung empfanden nur die wenigsten Befragten – das Gegenteil ist der Fall. Lag das allgemeine Fahrradklima 2014 noch bei einem Durchschnitt von 3,7 und 2016 bei 3,8, sind es mittlerweile nur noch 3,9, also gerade einmal „ausreichend“. Besonders besorgniserregend ist, dass sich Radfahrer immer unsicherer fühlen. 2016 lag die Durchschnittsnote in der Befragung noch bei 3,9, im letzten Jahr nur noch bei 4,2. Rebecca Peters vom ADFC sagt dazu: „Es ist ein Trauerspiel. Der Spaß am Radfahren nimmt kontinuierlich ab.“

Schlechte Infrastruktur führt zu schlechten Ergebnissen

Der Verein führt das auf die mangelhafte Infrastruktur zurück. Die Ergebnisse des Fahrradklima-Index geben ihm recht. Am meisten stören die Befragten der lasche Umgang mit Falschparkern (Note: 4,5), die schlechte Führung an Baustellen (4,5), ungünstige Ampelschaltungen (4,4) und zu schmale Radwege (4,4). 81 Prozent gaben an, dass es ihnen besonders wichtig sei, vom Autoverkehr getrennt zu sein.

Einen Lichtblick gibt es aber: Wettringen, 30 Kilometer nordwestlich von Münster, ist laut den 170 000 Teilnehmern des Fahrradklima-Index die familienfreundlichste Fahrradstadt. Hier sind die Bewohner der Ansicht, dass Kinder ohne Bedenken alleine Rad fahren können und die Wege breit genug sind für Lastenräder und Anhänger. Ein Beispiel, von dem so manch größere Stadt in der Liste noch etwas lernen kann.

Https://www. sueddeutsche. de/auto/fahrradklima-index-umfrage-adfc-1.4401790

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Https://www. rigbyandpeller. com/de-de/blog/sport/welcher-sport-bh-passt-zu-mir

StVO-Verkehrsregeln: So schnell ist der Führerschein bei Verstößen weg – die Bußgelder

Seit dem 28. April 2020 gilt die geänderte StVO-Novelle. Neben erhöhtem Bußgeldern sind Autofahrer bei Verkehrsverstößen auch schnell ihren Führerschein los.

    Seit dem 28. April 2020 gelten die Regelungen der StVO-Novelle. Autofahrer müssen bei Vergehen mit höheren Bußgeldern rechnen. Auch Fahrverbote werden nun schneller erteilt, als zuvor.

Am 28. April 2020 ist der neue StVO-Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Die Verkehrsregeln wurden in einigen Aspekten angepasst, unter anderem sollen Fahrradfahrer dadurch besser geschützt werden. Neu ausgelegt wurden auch die Strafen, die Autofahrer* bei Verkehrsverstößen zahlen müssen. Die Bußgelder wurden zum einen erhöht, zum anderen wird der Führerschein bei Vergehen nun wesentlich schneller entzogen, als das bisher der Fall war.

Neue StVO-Regelungen: Ab 21 km/h ist der Führerschein weg

Geschwindigkeitsüberschreitungen werden seither bei einem geringeren Tempo mit einem Fahrverbot geahndet als zuvor. Innerorts führten mit dem PKW bislang 31 km/h zu viel auf dem Tacho zu einem Führerscheinentzug. Diese Marke wurde nun herabgesetzt. Es gelten laut StVO-Bußgeldkatalog folgende Strafen:

Innerorts für PKW ohne Anhänger:

Verstoß Fahrverbot Punkte in Flensburg Bußgeld
Bis 10 km/h zu schnell Keins Keine 30 Euro
Ab 11 km/h zu schnell Keins Keine 50 Euro
Ab 16 km/h zu schnell Keins Keine 70 Euro
Ab 21 km/h zu schnell Ein Monat Ein Punkt 80 Euro
Ab 26 km/h zu schnell Ein Monat Ein Punkt 100 Euro
Ab 31 km/h zu schnell Ein Monat Zwei Punkte 160 Euro
Ab 41 km/h zu schnell Ein Monat Zwei Punkte 200 Euro
Ab 51 km/h zu schnell Zwei Monate Zwei Punkte 280 Euro
Ab 61 km/h zu schnell Drei Monate Zwei Punkte 480 Euro
Über 70 km/h zu schnell Drei Monate Zwei Punkte 680 Euro

Außerorts für PKW ohne Anhänger:

Verstoß Fahrverbot Punkte in Flensburg Bußgeld
Bis 10 km/h zu schnell Keins Keine 20 Euro
Ab 11 km/h zu schnell Keins Keine 40 Euro
Ab 16 km/h zu schnell Keins Keine 60 Euro
Ab 21 km/h zu schnell Keins Ein Punkt 70 Euro
Ab 26 km/h zu schnell Ein Monat Ein Punkt 80 Euro
Ab 31 km/h zu schnell Ein Monat Zwei Punkte 120 Euro
Ab 41 km/h zu schnell Ein Monat Zwei Punkte 160 Euro
Ab 51 km/h zu schnell Ein Monat Zwei Punkte 240 Euro
Ab 61 km/h zu schnell Zwei Monate Zwei Punkte 440 Euro
Über 70 km/h zu schnell Drei Monate Zwei Punkte 600 Euro

Lesen Sie auch

Strengere Regelungen bei Rettungsgassen

Doch nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen droht ein Fahrverbot, auch andere Vergehen werden damit geahndet. Die StVO-Novelle hat strengere Regelungen für das Bilden von Rettungsgassen festgelegt. Wer hierbei Einsatzwägen nicht ausreichend Platzverschafft und ihre Durchfahrt behindert, der muss ebenfalls mit Einem Monat Fahrverbot rechnen sowie mit zwei Punkten in Flensburg und 240 Euro Bußgeld. Eine Rettungsgasse selbst zu nutzen wird mit der selben Strafe geahndet – hierbei drohen aber mindestens 200 Euro an Bußgeld. ök* (tz. de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital Redaktionsnetzwerkes)

Https://www. tz. de/auto/stvo-verkehrsregeln-2020-fuehrerschei-verstoesse-bussgeld-bussgelder-auto-autofahrer-tempo-zu-schnell-verkehrsrecht-zr-13744122.html

Fahrradklimatest 2022: Wieder nur „befriedigend“ für Fahrradstadt Freiburg

Radfahrer auf mallorca eine katastrophe!

STAND 24.4.2023 , 15:00 Uhr AUTOR/IN Wera Engelhardt

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Freiburg gilt als eine der Fahrradstädte überhaupt. Doch eine Umfrage des ADFC zeigt: In Sachen Sicherheit und Baustellenführung ist in Freiburg weiterhin noch viel Luft nach oben.

Die Stadt Freiburg könnte noch deutlich fahrradfreundlicher werden – das jedenfalls ist das Ergebnis einer Untersuchung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

Freiburg schnitt im sogenannten Fahrradklimatest 2022 mit der Note 3,1 ab. Damit verbesserte sich die Stadt zwar leicht von 3,4 vor zwei Jahren und landete nach Münster (NRW) und Karlsruhe im deutschlandweiten Vergleich auf Rang 3 in ihrer Größenklasse. Trotzdem gebe es noch Luft nach oben, sagte Frank Borsch vom ADFC Freiburg.

Mehr als 1.000 Menschen in Freiburg nahmen an Umfrage teil

„Die größten Kritikpunkte waren Fahrraddiebstahl und die mangelnde Fahrradmitnahme im öffentlichen Verkehr. Neu hinzugekommen dieses Jahr ist die schlechte Führung für Radfahrer an Baustellen.“

Der Fahrradklimatest untersucht alle zwei Jahre die Zufriedenheit der Menschen mit den Bedingungen fürs Fahrradfahren in ihrer Stadt. Per Fragebogen können die Teilnehmenden zum Beispiel beurteilen, wie gut die Fahrradwege ausgebaut sind und ob sie sich auf dem Rad sicher fühlen. In Freiburg beteiligten sich nach Angaben von ADFC-Sprecher Borsch rund 1.100 Menschen an der Umfrage. 2022 fand sie in dieser Form zum zehnten Mal statt.

Lob für Fahrradkultur und Erreichbarkeit der Innenstadt

Traditionell wechsle sich Freiburg mit Karlsruhe und Münster auf den vorderen drei Rängen ab, erläuterte Borsch weiter. Die Stadt liege bei der Bewertung in der Kategorie der Städte zwischen 200.000 und 500.000 Einwohnern stets zwischen den Noten 3,4 und 3,1. Zum Vergleich: Waldkirch (Landkreis Emmendingen) bekam dieses Mal die Note 3,5. Die Stadt Emmendingen schnitt mit 3,6 ab und Bad Krozingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit 3,7. Deutschlandweit bewerteten Radfahrerinnen und Radfahrer die Radtauglichkeit ihrer Stadt mit der Schulnote „ausreichend“.

Laut ADFC könnte man den Fahrradfahrern das Leben in Freiburg noch leichter machen. SWR Malcolm Bijker

Positiv bewertet wurde dem Fahrradklimatest zufolge die ausgeprägte Fahrradkultur in Freiburg. „Das zeigt, dass Freiburg eine Fahrradstadt ist“, sagte Borsch. Die Erreichbarkeit der Innenstadt sei mit einer 1,9 bewertet worden. „Auch sehr spannend: Bei der Frage, ob sich in letzter Zeit viel getan hat für’s Fahrrad, gab es eine 2,6, also auch deutlich besser als der Durchschnitt.“

Https://www. swr. de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/fahrradklimatest-freiburg-2022-100.html

Radlerhatz in Wien

Radfahrer auf mallorca eine katastrophe!

Ich gestehe: Ich bin parteiisch. Ich bin Radfahrer. Und ich mag Applaus. Das ist gefährlich: Die seit etwa zwei Jahren in Wien gelebte Praxis polizeilicher Rad-Kontrollen würde es nämlich einfach machen, durch Polizei-Bashing Applaus einzuheimsen.

Schließlich bejubelt die Exekutive selbst gern Bike-Planquadrate, bei denen hunderte Mandate und Anzeigen verhängt wurden. Medial wird breit berichtet – und pauschaliert: „Die Radfahrer“ – alle – ignorieren laut Boulevard die StVO. Sie werden als größte Gefahr im Verkehr wahrgenommen. Ungeachtet aller Fakten, Unfall – oder Verletzungsstatistiken.

Längst weiß wer Rad fährt, dass an bestimmten Punkten in Wien gern die Polizei „lauert“. Mit Vorliebe an Orten, mit unklar geordneten aber selten unsicheren Verhältnissen. Als Beispiel sei hier die Rad-Querung der Wiedner Hauptstraße bei der TU genannt: Jahrelang zeigte hier eine Ampel einen Radfahrer und einen Fußgänger – galt also für beide. Dann wurde das Glas gegen ein „Ampelmännchen“ (zwei Personen, kein Rad) getauscht. Es gibt auch eine Stopptafel. De jure war nun das Queren für Radfahrer jederzeit – nach Anhalten, ohne Querverkehr – erlaubt. De facto hielt man bei rot.

Vor zwei Wochen hagelte es hier Anzeigen. Gestraft wurde, wer bei grün ohne anzuhalten fuhr: „Missachtung der Stopptafel“. Aber auch, wer bei rot (ohne Querverkehr) stehen blieb: „Halteverbot im Kreuzungsbereich“. Rechtens. Aber sinnvoll?

Solche Schikanen an höflich gesagt unklar geregelten Ecken gibt es täglich. Die Liste der „Mautstellen“ ist lang und bekannt. Manche Stellen sind dem Auge des Gesetzes noch nicht aufgefallen. Oder hält sie die Exekutive für jenen Tag in Reserve, an dem der letzte Radler geschnallt hat, auf wen Polizisten auf der Uraniabrücke warten?

Auf alle Fälle gilt: „Böse Polizei.“ Dieses Narrativ lässt sich sogar verpoltisieren. Denn 2017 übernahm Michael Takács die Verkehrsabteilung der Wiener Polizei. Takács ist in der ÖVP Niederösterreich ein Name. Der Großenzersdorfer Gemeinderat, hieß es 2019 auf der Facebookseite der örtlichen VP, „spielt als Büroleiter Stellvertreter bei Staatssekretärin Karoline Edtstadler im Innenministerium eine wesentliche Rolle. Sein politisches Handwerk lernte er als Kabinettsreferent bei Johanna Mikl-Leitner und bei Wolfgang Sobotka im Innenministerium“. Schon 2017 sprach er mit dem ÖAMTC-Magazin „Autotouring“ über Radfahrer: „Wir müssen Radfahrer bei Delikten abmahnen und sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen. Wir brauchen mehr Planquadrate.“

Zu schön: Ein schwarzer Niederösterreicher im (dann) blauen Innenministerium, der im roten Wien grüner Klientel Saures gab. Ein Narrativ, das mitunter sogar bei Kontrollen gestützt wird: Man habe, heißt es mitunter bedauernd, „einen Auftrag“.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn „der Auftrag“ lautet, die Einhaltung der StVO zu überwachen. Nicht ihren Sinn. Und die Kontrollorte sind keine von der Exekutive gebastelten Fallen. Es sind Plätze, an denen über Jahrzehnte aufgestaute Unzulänglichkeit, Halbherzigkeit und Inkompetenz, vor allem aber die Autogläubigkeit von Verkehrsplanung und – politik, zutage treten: Es gibt mehr Radfahrer. Wiens Rad-Infrastruktur war schon vor dem Lockdown überlastet. Und die Klimadebatte zwingt Städte, Mobilität neu zu denken.

Doch dieses „neu denken“ ist nicht Aufgabe der Polizei. Sie exekutiert, was gilt – und das ist die StVO. Die stammt aus eine Epoche, in der nur das Auto zählte. Straßen und Verkehrsflächen wurden (und werden) in ihrem Geist errichtet: Es wäre Aufgabe der Politik, Verkehrswirklichkeit und – rahmenbedingungen in die Gegenwart zu holen. Dazu muss man nur eines: Wollen. Manchmal wäre es sogar einfach: Auf der Wiedner Hauptstraße etwa sollte es genügen, die alte Glasscheibe statt der „Ampelmännchen“ einzusetzen.

Allerdings könnte die Polizei schon auch wollen. Wenn es um unklare Situationen und oft „übersehene“ Regeln im Autoverkehr geht, setzt sie hin und wieder Schwerpunkte unter dem Motto „Ermahnen statt Strafen“. Weil Regeln eher eingehalten werden, wenn sie nachvollziehbar, klar und transparent sind.

Ich wünsche mir und Ihnen solche Rad-Planquadrate in Wien – und einen guten Start in die Woche.

Radfahrer auf mallorca eine katastrophe!

Ihr Tom Rottenberg

Ganz Was Anderes

Während Sie diese Zeilen lesen, feilt und recherchiert mein Kollege Lukas Matzinger an einer großen und fundierten Geschichte über die Kundgebungen und Ausschreitungen in Favoriten zum Ende der vergangenen Woche. Natürlich geht es da auch um die „Grauen Wölfe“ – und ihren Gruß.

Dass der in Österreich auch politisch interessierten Zeitgenossinnen und – genossen nicht zwingend bekannt ist, demonstrierte mir vor ein paar Monaten ein faschistoidem Gedankengut wahrlich fern stehender AHS-Lehrer (Deutsch & Geschichte): Als es bei einem Abendessen im Zuge einer Diskussion ein wenig lauter wurde, zeigte er plötzlich den Graue-Wölfe-Gruß – und war zuerst verdutzt und dann betroffen, als entgeistertes Schweigen eintrat und ihn alle anstarrten. „Was habt ihr denn? Das ist der Schweigefuchs! Wenn es in der Klasse oder im Konferenzzimmer zu laut wird, zeigt man den bei uns: Das versteht jeder – und zwar ohne, dass man lauter als die anderen werden muss. Das machen wir seit ewig so.“

Eigentlich eine schöne Idee. Und wirklich schade drum: Der „Schweigefuchs“ hat die Schule noch an jenem Abend verlassen.

Was Kommt

Wir bleiben beim Thema „Graue Wölfe“ in Favoriten. Was bisher geschah: In Wien wurden linke Demonstranten und Kurden von jugendlichen Banden türkischstämmiger Rechtsextremer attackiert. Über die Hintergründe und wie es zu den Zusammenstößen kommen konnte: Menschenrechtsaktivistin Berivan Aslan, Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger, und eben angesprochener Falter-Redakteur Lukas Matzinger sprechen bei uns im Podcast Falter Radio über die aktuelle Lage. Die Folge ist noch nicht online – sie kommt im Laufe des Tages, wir recherchieren noch. Aber dann: falter. at/radio und in Ihrer Podcast-App, Sie kennen mittlerweile den Drill.

Was Wir Sonst Noch Machen

Ein wichtiger Teil des Falter ist ja das Stadtleben. Und ein wichtiger Teil dieses Stadtlebens ist die Berichterstattung über Restaurants und Gastronomie. Unseren Online-Auftritt haben wir in der vergangenen Woche neu gestaltet – auf falter. at/lokalfuehrer finden Sie eine neu gestaltete Übersichtsseite, die aktuellsten Rezensionen und aufwändig recherchierte Bestenlisten. Eine Auswahl von guten Italienern, Franzosen, Vietnamesen oder empfohlenen barrierefreien Restaurants und Gaststätten der Stadt.

Und: Auch in Print ist unser Lokalführer „Wien, wie es isst“ ist für seine Recherche und seine Qualität bekannt. Hier können Sie ihn bestellen.

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