Radfahren/schwimmen lernen

Ist es zuviel in einer Saison radfahren UND schwimmen zu lernen. Oder sollten wir es mal mit radfahren probieren und schwimmen erst nächsten Sommer?

Muss dazu sagen, ich habe überlegt ob ich sie in einen Schwimmkurs stecke, bin aber dann doch wieder nicht so angetan davon und überlegen ob wir ihr es selbst beibringen.

(Stand der Dinge: sie fährt gerne mit Laufrad und beim Schwimmen hält sie sich mit einer Schwimmscheibe pro Arm mit Anstrengung über Wasser).

Kommentare

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Radfahren haben sie meist sofort herausen – ein wenig im Gras üben – da tut das hinfallen nicht so weh! Unbedingt mit Helm und dann einfach hinten einhalten und mal loslassen – unsere hat das innerhalb kurzer Zeit herausen gehabt!

Schwimmen kann meine leider noch nicht – was wohl auch ein wenig mein/unser Versäumnis ist! Ich würde sie ja auch gerne in einen Schwimmkurs stecken – die sind aber immer Nachmittags, wo ich ja arbeite – vielelicht in den Ferien, wenn ich Urlaub habe!

Ich denke mal, es ist kein Problem, dass sie beide Dinge innerhalb eines Jahres lernen – nur eben nicht zur gleichen Zeit! (also nicht am Vormittag radfahren üben und am Nachmittag dann schwimmen)

Schwimmen in einer Gruppe lernen ist vielleicht leichter – obwohl da auch nicht alle Kinder gleich sind! Am besten mal ausprobieren! Aber aus Erfahrung würde ich sagen, dass die meisten Kinder mit 5 oder 6 schwimmen lernen – und es dann auch können – denn viele vergessen es einfach wieder übers Jahr 😕 – obwohl sie es dann bald wieder herausen haben!!

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Ah, das hilft mir schon mal sehr.

Ich glaube wir werden mal ganz gemütlich dieses jahr mit radfahren beginnen. schwimmen kann sie später dann noch immer machen (vielleicht kann ich mich dann doch noch zu einem kurs aufraffen 😳 ).

Mit radfahren wäre mir eh schon sehr viel geholfen, weil dann könnte sie das jahr darauf schon komplett alleine fahren und das kleinkind kommt dann in den fahrradsitz.

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Ich war mit meiner Tochter in einem Babyschwimmkurs – danach hatte sie große Angst vorm Wasser (wahrscheinlich, weil sie dort tauchen musste). Schwimmkurs haben wir dann mit 5 Jahren im Sommer begonnen (1 Woche jeden Tag ca. 1 Stunde oder waren´s gar 2 Wochen :dontknow: ) – die Lehrerin meinte, das bringt am meisten an Fortschritt für die Kinder – auch wenn es anstrengend ist und manchmal sicher einiger Motivation der Eltern bedarf.
Sie sind mit Flossen, Schwimmbrett oder Nudel geschwommen (auch mit Taucherbrille, wenn die Kinder wollten – so wie meine ). Am letzten Tag gab es ein Wettschwimmen mit Siegerehrung und netten Preisen für Kinder, am Ende jeder Schwimmstunde gab es „Haifischfutter“ (Gummibärli). Richtig schwimmen konnte sie nach dem Kurs nicht, aber die Angst vorm Wasser war weg, auch nicht nach 2 weiteren Kursen während des Jahres, aber zum Schluß hat sie nur mehr Flossen gebraucht (sie hatte ohne Flossen ein kleines Problem, dass sie dann beim Schwimmen aufs Atmen vergessen hat). Jetzt mit 7 schwimmt sie ohne Hilfen und ohne Kurs – aber gebracht hat er schon was. Ich würde mir nur jetzt keinen Streß machen und ihr Zeit lassen (es gab aber auch im Kurs Kinder, die schon mit 4 Jahren das „Seepferdchen“ gemacht haben – das sind immerhin 25 m in einem durchschwimmen – aber die waren die Ausnahme). In der Schule gehen sie sowieso erst in der 3.Klasse schwimmen.
Radfahren lernen geht wirklich schnell, ich finde es total lieb, wenn die Kinder meinen, man hält sie noch hinten und läuft mit, dabei fahren sie schon ganz alleine. Da sind sie ja dann zu Recht ganz stolz auf sich.

Wir gehen mit Ronja zum Babyschwimmen, seit sie fünf Monate alt ist und jetzt, mit etwas mehr als zwei Jahren kann sie schon kleine Strecken unter Wasser schwimmen, selbstständig aus dem Becken klettern (das ging recht flott) und freut sich sogar aufs untertauchen (das hat lang gedauert 😉 ) Was ich sehr toll finde, ist, dass sie keine Schwimmflügel braucht, wir verwenden einen so genannten Schwimmfisch (ähnlich einem Brett) oder die Schwimmnudel. So hat sie ihre Arme frei und lernt, die Balance zu halten. Über den Schwimmfisch hat sie sich total gefreut, weil sie gemerkt hat, dass sie sich dann im Wasser frei bewegen kann – Freiheit!

Ich glaube, dass sie relativ früh ohne Hilfe schwimmen wird, mir ist es aber am Wichtigsten, dass sie sich wohl fühlt und keine Angst (wohl aber Respekt) vor dem Wasser hat.

Radfahren wird natürlich noch ein Zeiterl dauern, jetzt im Winter war sie viel mit dem Laufrad unterwegs (hat sie sich trotz des Schnees nicht ausreden lassen) und sie entwickelt gerade ein gutes Gleichgewichtsgefühl. Mein quasi „Stiefsohn“ hat durch das Laufrad sehr früh radfahren gelernt, da er das Gleichgewicht schon halten konnte, hat er keine Stützräder gebraucht und konnte somit mit drei Jahren schon radfahren. Wobei man dazusagen muss, dass er als Kleinkind sehr groß und kräftig war und mit allem relativ früh dran (jetzt ist er immer noch groß und kräftig, aber der Bewegungsdrang ist leider ein bisschen verlorengegangen )

Jedenfalls. Ich glaub, Radfahren und Schwimmen lernen schließen sich gegenseitig nicht aus, solange man entspannt ist und es den Kindern auf freudvolle Art und Weise vermittelt!

Unser Sohn hat mit 2 1/2 Jahren sein erstes Fahrrad ( mit Stützen) bekommen – mit 4 Jahren ist er frei gefahren. Er war von Anfang an ein begeisteter Radlfahrer, der Roller war nur zwischendurch interessant.
Beim Schwimmen ( Babyschwimmkurs) war uns von Anfang an wichtig das er keine Angst vorm Wasser hat. So haben wir uns spielerisch, z. B. beim Baden, gegenseitig Wasser über den Kopf geschüttet. Nach dem ersten Schwimmkurs ( mit 4 Jahren) war er soweit, dass er kurze Strecken ohne Flügerl – Schwimmschlange schwimmen konnte. Im darauffolgenden Kurs hat er´s dann endgültig geschafft.
Jetzt schwimmt, taucht und hüpft er ins Wasser ohne Angst aber mit Vorsicht!(Unsere Regel: Er darf ohne Aufsicht nicht ins Wasser und daran hält er sich eisern!)

Ich schließe mich Piro an, auch ich glaube das Schwimmen und Radfahren lernen gleichzeitig möglich ist – nur es muß es dem Kind Spaß und Freude machen.

Also meine beiden Jungs waren auch beide mehrere Babyschwimmkurse (bei verschiedenen Schwimmschulen) und hatten beide danach Angst mit dem Kopf unter Wasser zu gehen, obwohl ich mit beiden auch privat viel im Schwimmbad war.
Mit dem Großen hab ich dann mit 6 einen Schwimmkurs gemacht und der Schwimmlehrer hat ihm dann mit Mühe das Tauchen (mit Schwimmbrille) beigebracht, er hält sich aber immer noch die Nase zu und Schwimmen kann er jetzt mit 7 auch noch nicht besonders gut. Aber ohne Gruppe wäre bei ihm gar nichts gegangen.
Mein Kleiner ist gerade 5 gesorden und den hab ich jetzt für April für einen Schwimmkurs angemeldet wo aber angeblich nur 3 Kinder in der Gruppe sind. Da gehen sie 3 Wochen lang jeweils zweimal pro Woche 1 1/2 Stunden schwimmen. Ich hoffe daß er sich danach halbwegs über Wasser halten kann, da er viel mutiger als der Große ist und mittlerweile sogar teilweise ohne Brille taucht.

Radfahren können beide schon lange. Ich habe beide keine Stützen gegeben, der Große (motorisch generell langsamer als der Kleine) hat ca. mit 3 1/2 Laufrad fahren können und mit 5 normales Rad. Der Kleine konnte schon mit 2 1/2 Laufrad fahren und mit knapp 4 schon „Tretrad“. Ich glaube, wenn deine Tochter schon Laufrad fährt, geht es sicher schnell mit dem normalen Rad. Ich bin bei meinen halt längere Zeit hinterher gelaufen und habe sie gehalten. Es geht dabei ja nur um das trauen, Gleichgewichthalten können sie ja danke dem Laufrad schon. Das Treten müssen sie natürlich auch erst begreifen.

Fürs Schwimmenlernen ist deine Tochter mit 4 1/2 meiner Meinung nach noch etwas klein (hat mir mal eine Schwimmlehrerin erklärt, daß sie erst ab 5 das mit den Bewegungen so richtig begreifen), aber grundsätzlich schleißen sich schwimmen und radfahren sicher nicht aus.

Ich war letztens wieder mal beim Babyschwimmen dabei und die Zwergerl (Ronja war im Oktober 2) üben jetzt schon die Schwimmbewegungen (während dieser Übungen tragen sie meist einen Schwimmgürtel mit zwei Schaumstoffteilen drauf, die sorgen dafür, dass sie nicht ganz untergehen, aber um gut über Wasser zu bleiben, zahlt es sich aus, Schwimmbewegungen zu machen) – bei Kindern unter drei Jahren ist es allerdings so, dass die Nackenmuskulatur noch nicht stark genug ist und sie daher unter Wasser schwimmen und zum Luftholen auftauchen. Ganz kurze Strecken gehen schon super, Ronja köpfelt auch schon wie ein Profi ins Wasser und taucht selbstständig auf. Ich war ganz begeistert, was die Kleinen schon alles können. Der einzige Grund, warum Ronja beim Schwimmen so viel Wasser sauft, ist weil sie so viel mit Lachen beschäftigt ist. Sieht sehr lustig aus.

Jedenfalls glaub ich, dass es zu jeder Sportart verschiedene Lehrmeinungen gibt – wenn du dein Kind beobachtest, sagt dir dein Gefühl, ob sie schon so weit ist, die Sportart zu lernen!

Https://forum. kindaktuell. at/discussion/1193/radfahren-schwimmen-lernen

Mit Geduld und Gleichgewicht: So lernen Kinder Fahrradfahren

Sicher durch den Stadtverkehr: Hat das Kind Selbstvertrauen gewonnen, spricht nichts gegen erste kurze Touren auf dem Gehweg. Laut StVO darf eine mindestens 16 Jahre alte Begleitperson den Nachwuchs auf dem Gehweg begleiten. (Quelle: Gregor Bresser/pd-f. de./dpa)

Berlin (dpa/tmn) – Mit dem Fahrradfahren ist es wie mit dem Schwimmen. Gelernt ist gelernt, auch wenn man für Jahre nicht im Sattel war, man kann es noch. Aber wie lernen Kinder es?

Ein festes Alter, in dem Kinder Radfahren lernen sollten, gibt es nicht. „Der richtige Zeitpunkt hängt von der individuellen Entwicklung des Kindes ab“, sagt Heiner Sothmann von der Deutschen Verkehrswacht (DVW). Wichtig ist, ob Körperbeherrschung und Reaktionsfähigkeit schon stimmen.

In der Regel könnten Eltern davon ausgehen, dass der Nachwuchs ab rund zwei oder drei Jahren das notwendige Balancieren erlernen kann – und ab diesem Zeitpunkt dem Kind ein Laufrad anbieten. „Sobald das Kind längere Passagen mit den Füßen auf dem Trittbrett rollt, kann man über den Umstieg auf ein kleines Kinderfahrrad nachdenken“, sagt Sothmann.

Motivationsarbeit ist dabei oft nicht notwendig: Wenn die Eltern selbst Fahrrad fahren oder andere Kinder mit dem Laufrad umherrollen, komme der Wunsch beim eigenen Nachwuchs ganz von allein, sagt Thomas Geisler vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).

Nach Einschätzung von Christopher Spering lernen Kinder das Gleichgewichthalten immer früher. Hintergrund sei der allgemeine Trend zum Laufrad in den vergangenen Jahren, so der Experte der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Damit sind Kinder auch früher auf dem Fahrrad.

Das Rad sollte in einer Größe gewählt werden, dass Kinder es beherrschen können – nicht umgekehrt. Dazu gehört nicht nur die sichere Fahrt, sondern auch, dass der Nachwuchs sicher wieder stoppen kann und bei langsamem Tempo nicht einfach umfällt.

Der Experte empfiehlt eine Kombination aus Fuß – und Handbremse: Die Rücktrittbremse entspreche wegen der entgegengesetzten Pedalbewegung der Intuition. Mit dem Hebel am Lenker können Kinder die bei Erwachsenenrädern gängige Art der Bremse schon mal kennenlernen.

Experten raten grundsätzlich von Stützrädern ab. Geisler hält sie sogar für kontraproduktiv: Das Radfahren könne wieder verlernt werden, weil sich Kinder auf die Stützfunktion verlassen. Womöglich müsse das Kind das Balancieren erneut erlernen.

„Stützräder wiegen das Kind in falscher Sicherheit“, erläutert Spering. Gleiches gelte für Schutzkleidung wie Protektoren an Knie oder Ellenbogen.“ Kinder brauchen die Chance wahrnehmen zu können, dass man sich verletzen kann – kleinere Schürfverletzung haben da gar nicht einen so negativen Lerneffekt.“ Sie müssten lernen, sich bei Stürzen richtig abzufangen.

Gesetzlich nicht vorgeschrieben, wird er von den meisten Fahrradexperten aber empfohlen. Diese Empfehlung spricht Spering gerade für den immer früheren Radlernachwuchs aus, der einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt sei, wenn es zum Unfall kommt.

„Weil das Gehirn mit dem Alter wieder schrumpft, hat das kindliche Gehirn im Vergleich viel mehr Masse als das eines Erwachsenen“, sagt er. Deshalb habe das Gehirn von Kindern unter der harten Schädeldecke weniger Platz zu schwellen. Bei gleicher Aufprallenergie komme es beim Nachwuchs schneller zu Gehirnerschütterungen. „Der Helm beim Kind in der Lernphase ist deshalb ist ein absolutes Muss“, sagt Spering. Idealerweise schütze er auch die Schläfen.

Https://www. t-online. de/auto/technik/id_85591538/mit-geduld-und-gleichgewicht-so-lernen-kinder-fahrradfahren. html

Schnell & einfach Fahrradfahren lernen

Wenn Kinder Fahrradfahren lernen sollen, dann ist dies ein holpriges Unterfangen. Es gibt viele Fehlschläge bis die ersten Fortschritte ersichtlich sind. Eltern sollten Ihre Kinder ermutigen und geduldig sein. Denn es handelt sich hierbei um einen wichtigen Schritt. Beim Fahrradfahren lernt Ihr Kind eine bessere Koordination zwischen Händen, Beinen und seinen Augen. Auch schaffst es ein Stück weit mehr Selbstbewusstsein, wenn es weiß: „Ich kann Fahrrad fahren!“

Radfahren/schwimmen lernen

Wir wollen Ihnen zum Radfahren lernen einige Tipps und Tricks mit an die Hand geben. Wichtig ist, dass Sie sich viel Zeit nehmen. Ihr Kind wird nicht gleich morgen Fahrradfahren lernen. Aber wenn es einmal den Dreh raus hat, bringt es ihm jede Menge Spaß und ein Gefühl von Freiheit ein.

Fahrradfahren lernen – Ab welchem Alter?

Das perfekte Alter gibt es nicht. Manche Kinder lernen das Fahrrad schon mit um die drei Jahre beherrschen. Andere verschieben den Einstieg bis zum Anfang der Grundschule oder noch länger hinaus. Grundsätzlich sollte Ihr Kind Bereitschaft zum Fahrradfahren lernen zeigen. Sie als Eltern sollten keinen Zwang ausüben, sondern die Möglichkeit der schnellen Fortbewegung immer wieder anbieten.

Auch kann es sein, dass Ihr Kind nach seinem ersten Sturz vom Fahrrad nicht mehr will. Selbstvertrauen und Mut, wiegen bei Kindern sehr unterschiedlich. Behalten Sie deshalb bitte die Fassung. Irgendwann ist der richtige Zeitpunkt gekommen und Sie können gemeinsam mit Ihrem Kind Fahrradfahren lernen.

Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass in der Regeln Ab 3 Jahren dem Kind auf einem Kinderfahrrad das Radfahren beigebracht werden kann. Davor eignet sich Laufrad oder Tretroller um den Gleichgewichtssinn zu trainieren.

Radfahren/schwimmen lernen

Fahrradfahren lernen mit Kindern: Tipps & Tricks

Nachfolgend möchten wir Ihnen drei Tipps zum Radfahren lernen mit an die Hand geben. Führen Sie Ihr Kind schrittweise an dieses Erlebnis heran. Seien Sie dabei niemals sparsam mit einem „Gut gemacht!“ oder „Weiter so!“. Ihr Kind wird es zu schätzen wissen:

Bereits im Baby-Alter auf dem Weg zum Kleinkind, können Sie den ersten Versuch unternehmen. Nutzen Sie dazu ein geeignetes Laufrad. Ihr Nachwuchs kann seine Füße jederzeit abstellen und somit als Sicherheit nutzen. Trotzdem bekommt es ein Gefühl für das Gleichgewicht und die notwendige Koordination. Üben Sie auf ebenem Untergrund, abseits des Straßenverkehrs. Wichtig: Vergessen Sie bitte nicht den Kinderhelm! Bestimmt haben Sie das Fahrradfahren mit Stützrädern gelernt. Auch heute stellt es noch die gängigste Methode dar. Durch die zwei extra Räder, kann Ihr Kind erst einmal das Lenken und umsichtige Fahren lernen. Später montieren Sie die Stützräder ab, damit auch das Gleichgewicht hinzu kommt. Soll Ihr Kind Fahrradfahren lernen ohne Stützräder, so können Sie eine Stange verwenden. Entweder besitzt das Kinderfahrrad eine entsprechende Vorrichtung oder Sie bringen diese zusätzlich an. Suchen Sie dazu nach einer „Schubstange“ oder „Fahrradfahren Lernhilfe“. Sie wird für gewöhnlich unter dem Sitz angebracht, sodass Mama und Papa noch Einfluss nehmen können. Beginnen Sie so früh wie möglich mit dem Fahrradfahren lernen. Es muss nicht erst das Zweirad sein. Schon mit Rutschauto, Roller & Co, startet Ihr Kind in die Welt der Mobilität. Mittlerweile wird von Stützrädern immer öfter abgeraten. Auch der ADFC meint, dass das Fahrradfahren ohne Stützräder besser geeignet sei. Weil Kinder dann keiner falschen Wahrnehmung erliegen. Schließlich gilt das Gleichgewicht halten als größte Herausforderung. Schaffen Sie eine sichere Umgebung. Erstens durch einen ebenen und befestigten Untergrund. Zweitens durch die Abwesenheit von Hindernissen. Stehende und fahrende Autos, sowie andere Gegenstände, sollten weiträumig gemieden werden. Je ungestörter Ihr Kind fahren kann, desto schneller wird es das Radfahren erlernen. Anschubsen statt schieben. Der größte und wichtigste Aspekt besteht beim Antritt. Erst danach wird das Gleichgewicht gefordert. Wenn Sie diese erste Hürde durch ein leichtes Anschubsen nehmen, kann sich Ihr Kind sofort aufs Fahren konzentrieren. Oftmals fehlt nämlich noch die wesentliche Koordination, um vom Antreten ins Ausbalancieren zu wechseln. Stürze sind nicht immer vermeidbar und sogar sinnvoll. Natürlich wollen Mama und Papa jede Verletzung verhindern. Doch bei niedriger Geschwindigkeit und Fallhöhe, kann Ihrem Kind nicht viel geschehen. Jedoch lernt es richtig zu fallen, wenn Sie es ihm zeigen. Die Füße auf den Boden setzen. Schnell die Hände weg vom Lenker und diese ggf. zum Abstützen verwenden. Stürze gehören dazu und sollten nicht dramatisiert werden. Ihr Kind wird dadurch ebenso psychologisch etwas dazu lernen. Jedes Kind lernt Fahrradfahren anders. Seine Persönlichkeit und körperlichen Voraussetzungen sind individuell. Folglich lohnt sich weder ein Vergleich mit anderen Kindern, noch ein Drängen zum Fahrradfahren lernen. Seien Sie als Eltern stets auf alles gefasst, bleiben Sie ruhig und ermutigen Sie Ihren Nachwuchs. Nur zu gern träumt ein Kind und lenkt seinen Blick auf andere Dinge. Manchen Kindern liegt das Fahrradfahren wahrlich im Blut, andere haben an dieser Lernaufgabe ganz schön zu knabbern. Nehmen Sie Ihr Kind auf dem Fahrrad mit. Ein letzter gut gemeinter Tipp zum Fahrradfahren lernen, denn selbst als Beifahrer erfährt Ihr Kind schon einiges. Auf dem Kinderfahrradsitz oder in einem Fahrradanhänger, kann es sich an die Geschwindigkeit und Augenkoordination gewöhnen. Wenn es dann später selbst Fahrrad fahren soll, wird ihm das helfen.

Achtung: Kinder besitzen eine andere Wahrnehmung

Wenn Sie Ihrem Kind das Fahrradfahren lehren, respektieren Sie dabei bitte ein paar essentielle Punkte:

    Kinder besitzen einen kleineren Blickwinkel wie Erwachsene. Sie können Geräuschquellen nicht so gut einer Richtung zuordnen. Entfernungen sind für Kinder schwerer einzuschätzen. Ihr Gleichgewichtssinn muss sich noch entwickeln. Dasselbe gilt für die Koordination von „rechts“ und „links“. Ihr Körperschwerpunkt liegt relativ hoch.

Video zum Fahrradfahren lernen

Genug der vielen Worte, hier haben wir ein Videos zum Fahrradfahren lernen gefunden, das absolut sehenswert sind:

Radfahren/schwimmen lernen

Kind will nicht Fahrrad fahren lernen – Was tun?

Bitte drängen Sie Ihr Kind niemals zum Fahrrad fahren lernen. Saß es noch nie auf dem Zweirad oder ist es vor kurzem damit gestürzt? Es gehört schon eine ganze Menge Mut und Selbstbewusstsein dazu, sich auf den Sattel zu setzen. Damit verlässt Ihr Nachwuchs seine gewohnte Umgebung. Plötzlich steht es nicht mehr fest auf dem Boden.

Zeigen Sie sich als Eltern immer geduldig. Manchmal ist ein Kind auch feinmotorisch noch nicht so weit, um das Fahrrad fahren zu lernen. Geben Sie ihm dann mehr Zeit.

Radfahren/schwimmen lernen

Radfahrschulen für Erwachsene und Senioren

Viele Senioren und Erwachsene können nicht Fahrradfahren. Es gibt für diese Zielgruppe eigene Radfahrschulen in denen das Radfahren gelehrt wird. Meist laufen diese Veranstaltungen in Kleingruppen ab und die Erwachsenen lernen zunächst auf Tretrollern den Gleichgewichtssinn zu entwickeln. Es ist nie zu spät Fahrrad fahren zu lernen. Mehr Infos dazu:

Https://www. eltern-aktuell. de/schnell-einfach-fahrradfahren-lernen/

Kind lernt spät Fahrradfahren

Hallo zusammen, unser Sohn ist hochsensible und sehr ängstlich. Er hat jetzt mit Jahren langsam erst Intresse das Fahrrad fahren zu lernen, davor blockte er ab. Wir hatten auch Laufrad, aber wehrte sich, also haben wir es gelassen. Wie habt ihr eurem Kind das Fahrradfahren beigebracht, der kein Laufrad gefahren ist, auch motorisch entwicklungsverzögert. Ich habe gelesen, nur am Rücken festhalten und nicht am Fahrrad. Aber wie soll das funktionieren, wenn er das treten der Pedale noch nicht kann und das Gleichgewicht mit Fahrrad, lenken usw noch nicht kann? Wir haben das Wuum Fahrrad. Bergab ist einfacher mit treten der Pedale üben oder? Wie waren eure Schritte. Habt ihr jeden Tag geübt und wie lange?

Vielleicht hilft euch das.

Ich glaube das passt nicht ans Wuum Fahrrad

Ans Woom 3 passt es wohl, steht in den Fragen.

Aus meiner Sicht sollte er erst lernen die Balance zu halten. Ich würde versuchen das er das Fahrrad am Anfang wie ein Laufrad nutzt. Wenn er die Balance halten kann, könnt ihr anfangen mit dem treten der Pedale. Ganz wichtig ist aber auch das er das Lenken und das Bremsen lernt.

Versucht ihn zu motivieren, zwingt ihn aber nicht zum Rad fahren nur weil andere Kinder es in dem Alter können.

Du schreibst das er motorisch entwicklungsverzögert ist. Ist er denn aus deiner Sicht motorisch in der Lage Rad zu fahren?

Hast du ein Tipp, wie er das treten lernen kann?

Wir hatten Laufrad für die Balance und Kettcar und Trettrecker, um das Treten zu lernen. So lernte unser Sohn auch, dass das Rückwärtstreten bremst.
Unser Sohn war zwar deutlich jünger und somit kleiner und leichter, aber wir haben ihm einfach eine Daunenweste angezogen und daran festgehalten. Wenn er also nicht zu groß und schwer ist, wäre das vielleicht noch eine Möglichkeit. Man hat richtig was zum Festhalten, aber das Fahrrad muss er selbst „bedienen“

Vorab: Eine einzelne Fähigkeit wie beispielsweise das Fahrradfahren kann nach Remo Largo bei GESUND ENTWICKELTEN Kindern eine Spanne von 8 !! Jahren betragen. Meint: Das eine Kind fährt mit 2 1/2 frei Fahrrad und der Letzte lernt es mit 11 Jahren.

Zum Radfahren benötigt dein Kind zwei Fähigkeiten: Gleichgewicht und Pedalen treten.

Gleichgewicht übt man auf einem Laufrad (in eurem Alter einfach die Pedale des Fahrrades für ein paar Wochen abmontieren und das spätere Fahrrad als Laufrad nutzen) oder einem Roller.

Treten üben könnt ihr mit einem Trampeltrecker oder einem Kettcar.

Wenn euer Sohn beide Fähigkeiten beherrscht, dann könnt ihr die Pedale wieder ans Fahrrad schrauben und das Radfahren üben. Wir hatten so eine Weste mit einem Griff im Nacken, da haben wir bei den ersten Versuchen unserer Kinder zugepackt.

Alles Gute,
Gruß
Fox

Was für eine Weste?

Das war so eine reflektierende Warnweste mit ganz vielen Klett-Verschlüssen und einem Griff im Nacken. Wir haben sie damals auf der Infalino in Hannover gekauft. Leider ist sie schon seit Jahren wieder weg, weil meine Damen früh Rad gefahren sind. Ich weiß also auch nicht, ob ein Siebenjähriger da noch reinpassen würde, aber mit einem Gurt um die Brust (Papas Gürtel??) wird man da sicher auch weiter kommen.

Alles Gute,
Gruß
Fox

Huhu, ich bin von 3 bis fast 6 nur Dreirad gefahren und habe mich geweigert Fahrrad zu fahren. Dann hatte das Dreirad einen Platten und es wurde nicht repariert. Dann bin ich Fahrrad gefahren. ??‍♀️

Hi,
Mein Jüngster war 10 Jahre alt, als er endlich Fahrrad fuhr.

Er ist aber super Roller gefahren. Er setzte sich aufs Rad drauf, trat in die Pedale und fuhr los. Bei uns auf der Straße, 1, 5 Autos breit. Er drehte sogar einwandfrei, ohne mit den Füßen abzusetzen.

Der Große, war 5,5 Jahre alt. Er fuhr begeistert, Bobby Car, Laufrad, Dreirad, Roller, Traktor, aber kein Fahrrad.

Wir machten am Rad, die Pedalen ab, damit er weiterhin „Laufrad“ fahren kann.

Und dann, kam er aus dem Kiga, und die Lina, so alt wie er, 2 Köpfe kleiner, 10 Kilo leichter, hat wohl zu ihm gesagt, das nur Babys kein Fahrrad fahren können.

Wir bauten die Pedalen dran, und er fuhr los, trat in die Pedalen, drehte auf der Straße, bremste mit dem Rücktritt. als hätte er nie was anderes gemacht.

Ich würde an eurer Stelle, an einem Sonntag auf einen Schulhof oder leeren Discounter Parkplatz gehen, und dort üben. Hand in den Rücken und loslaufen. Und ihn „anfeuern“ mit „treten – treten – treten“.

Falls er keinerlei Gleichgewicht hat, würde ich die Pedalen abbauen, und nochmal „Laufrad“ fahren üben, oder nochmal einen Roller holen, damit er üben kann, das Gleichgewicht zu halten.

Https://www. urbia. de/forum/45-leben-mit-handicaps/5705452-kind-lernt-spaet-fahrradfahren

In welchem Alter ist es zu spät, Radfahren zu lernen

Radfahren/schwimmen lernen

Sommerzeit heißt Radlzeit. Doch was tun, wenn man in der Kindheit nie die Chance hatte das Fahrradfahren zu lernen? Es ist gar nicht so einfach das Radln noch im Erwachsenenalter zu lernen. Doch lieber spät als nie!

Ab dem 20.07 beginnt der neue CampusAsyl Fahrrad-Kurs für Frauen, die noch nicht Fahrradfahren können. Für diesen Kurs treffen wir uns 6 Wochen lang je dienstags und donnerstags von 17:00 – 19:00. Die Kurseinheiten finden in der Prinz-Leopold-Kaserne statt, wo sich ca. 10 Teilnehmerinnen begleitet von ca. 10 Trainerinnen dem Fahrradfahren vertraut machen.

Denn gemeinsam geht das alles natürlich viel einfacher. Um aber erst einmal gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, möchten wir nicht nur Trainingseinheiten, sondern auch einen Ort der Bewegung und des Austausches bieten. Basierend auf dem bikebridge-Konzept lernen wir uns durch zahlreiche Kennenlernspiele besser kennen. Auf diese folgen dann unterschiedliche Koordinations – und Balance-Übungen, um so die passende Schwierigkeitsstufe für jeden Sportlichkeitstyp anzubieten. Hierdurch wird dann jede Teilnehmerin in ihrem eigenen Tempo auf Fahrübungen auf dem Laufrad und später auf dem Fahrrad vorbereitet. Am Ende wollen wir dann alle das sichere Fahrradfahren beherrschen und den Kurs mit einer kleinen gemeinsamen Radtour abschließen.

Wir sind schon gespannt Euch alle kennenlernen zu dürfen und suchen auch weiterhin nach Engagierten ehrenamtlichen Trainerinnen, die Lust haben, den Frauen mit Spiel uns Spaß die Freude am Fahrradfahren zu vermitteln. Auch freuen wir uns nach wie vor über Gespendete Fahrradhelme und Räder.

Wenn du ehrenamtlich als Trainerin dabei sein möchtest, ein Fahrrad oder einen Helm abzugeben hast oder dich selbst oder jemand anders für den Fahrradkurs anmelden willst, dann schreibe eine kurze E-Mail an fahrradkurs@campus-asyl. de.

Newsletter-Anmeldung

Unser Newsletter enthält Informationen zu unseren Projekten, Aktivitäten und unserem Verein. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf und zur Protokollierung erhältst du in unserer Datenschutzerklärung.

Https://campus-asyl. de/neuer-fahrradkurs-fuer-frauen/

„So spät wie möglich Radfahren lernen“

Ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem am 3. Mai ein fünfjähriger Radfahrer in Arzberg (Bayern) von einem Auto überrollt und schwerst verletzt wurde, haben Polizei und Verkehrswacht zum Anlass genommen, sich mit Tipps und Sicherheitshinweisen für Radler an die Öffentlichkeit zu wenden. In die Diskussion schaltete sich auch Günter Fuchs ein, der Vizepräsident der Landesverkehrswacht Bayern. Er sagte: „Kinder sollten so spät wie möglich mit dem Fahrradfahren beginnen, denn anfangs ist das Rad für die Kleinen in erster Linie ein Spielzeug und kein Verkehrsmittel.“

Meines Erachtens ist das ein Signal in die falsche Richtung. Kinder sollten im Gegenteil so früh wie möglich mit dem Mobilitätstraining beginnen, am besten bereits mit dem Laufrad. Erst wenn Gleichgewichtssinn sowie die motorischen und feinmotorischen Fähigkeiten entwickelt sind, kann ein Kind auf dem Fahrrad seine Aufmerksamkeit dem Geschehen um sich widmen, vorher ist das Kind völlig darauf fokussiert, nicht vom Rad zu fallen.
Frankenpost: So spät wie möglich das Radfahren lernen

3 thoughts on “ „So spät wie möglich Radfahren lernen“ ”

Der Link funktioniert leider nicht, aber ich habe den Artikel von Hand gefunden. Seltsame These hat der Mann da. Was heißt „so spät wie möglich“ denn bitte? Vielleicht ist das ganze nur unglücklich formuliert, und er meint eher das, was du auch geschrieben hast: möglichst frühes Mobilitätstraining („Spielzeug“), aber eben nicht im normalen Straßenverkehr, der ja tatsächlich selbst für unsereins manchmal überfordernd ist.

Von Statistik versteht der gute Mann übrigens auch nicht viel: „Erfreulichere Fakten hat er im Bereich Kinder zu vermelden: ‚Bei den Zehn – bis Zwölfjährigen haben wir einen 134-prozentigen Rückgang an Unfällen.’“ Nicht schlecht, da muss es jetzt in Franken wohl Anti-Unfälle geben…

Https://rad-spannerei. de/2008/05/21/so-spaet-wie-moeglich-radfahren-lernen/

Fahrrad Wien

Mit dem Fahrrad in Wien unterwegs? Hier finden Sie die beste Route.

Sie haben ein Anliegen zum Radverkehr? Schreiben Sie uns.

Die Mobilitätsagentur ist neugierig auf Ihre Ideen, vernetzt Menschen und hilft Ihnen bei Anliegen zum Fuß – und Radverkehr weiter. Besuchen Sie die Mobilitätsagentur und treffen Sie Wiens Radverkehrsbeauftragten Martin Blum zum Gespräch. Jeden 1. und 3. Freitag im Monat, zwischen 14:00 und 16:00 Uhr.

Leih dir einfach ein Transportfahrrad in deiner Nähe aus!

Jeder mit dem Rad gefahrene Meter zählt. Jetzt bei „Wien radelt“ anmelden, radfahren und täglich gewinnen.

Radfahren/schwimmen lernen

    Startseite Blog Frauen in Fahrt: Es ist nie zu spät, Radfahren zu lernen

Frauen in Fahrt: Es ist nie zu spät, Radfahren zu lernen

„Es ist so schön, den Fahrtwind in den Haaren zu spüren“, Sufra lebt seit einiger Zeit in Österreich und erfüllt sich nun einen Traum. Sie lernt Radfahren. Im Iran, wo sie aufgewachsen ist, dürfen Frauen nicht Radfahren. Als Erwachsene ist es allerdings gar nicht so einfach, Radfahren zu lernen. Radfahrkurse begleiten die Fahr-Anfängerinnen von den ersten Versuchen bis zum ersten richtigen Fahrradausflug.

„Im Rahmen des Kurses lernen wir auch, wie wir uns im Straßenverkehr bewegen sollen. Bei einer Ausfahrt sind wir vom Übungsplatz im 3. Bezirk in den Prater gefahren. Seit 20 Jahren war es mein Wunsch, in der Hauptallee zu radeln. Dass es dabei stark geregnet hat, war mir egal“, erzählte uns auch Fatima, die erst als Erwachsene Radfahren gelernt hat und sich so eionen Kindheitstraum erfüllte. Auch Österreicherinnen sind unter den Kursteilnehmerinnen.

„Neulich hatte ich eine österreichische Dame im Kurs, deren Mutter damals zu ängstlich war, um ihr das Radfahren beizubringen. Die kam in unseren Kurs und hat uns erzählt: Jetzt erfülle ich mir diesen Traum im Nachhinein“, erzählt Radlehrerin Daniela im Interview.

Radfahren/schwimmen lernen

ÖAMTC Fahrradkurs © ÖAMTC/Bauer

Die Erfahrung zeigt, dass unter professioneller Begleitung schnell überraschende Fortschritte erzielt werden. Die Frauen sind in ihrer Mobilität unabhängiger. Das Radfahrenkönnen erlaubt neue Möglichkeiten, sich in der Stadt zu bewegen und wird als Alternative zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto gesehen. Zudem ist Radfahren gesund und macht Spaß. Die Kurse sind ein wichtiger Beitrag zur Integration und stärken das Selbstbewusstsein der teilnehmenden Frauen.

Radfahren/schwimmen lernen

Im Jahr 2021 fand in Kooperation mit der Diakonie ein Frauen-Radkurs in der Zinnergasse statt. Beim FahrSicherRad-Kurs, finanziert von der Mobilitätsagentur lernten Frauen aus aller Welt Radfahren. Auf dem Foto: Mitarbeiter*innen des Diakonie Flüchtlingsdienst, Radfahrtrainerinnen von FahrSicherRad, Radverkehrsbeauftragter Martin Blum und die Frauen, die den Radkurs gemacht haben. (c)Christian Fürthner

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten übermittelt werden. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Radfahren lernen?!

Sie haben Interesse an einem Radfahrkurs teilzunehmen?

Die Radfahrschule FahrSicherRad bietet Radfahrkurse für Menschen aller Altersgruppen an. Informationen zu FrauenRadKursen finden Sie hier: FrauenInFahrt

Termine & Anmeldung zu den Radkursen für Frauen beim ÖAMTC finden Sie hier: ÖAMTC Fahrradkurse für Frauen aus der ganzen Welt
Bei Interesse werden vom ÖAMTC auch Fahrradkurse für Männer organisiert.

Seit neun Jahren bietet die Mobilitätsagentur in Kooperation mit FahrSicherRad und dem ÖAMTC Radfahrkurse für Frauen an. Mehr als 500 Anfängerinnen haben dadurch das Radfahren erlernt.

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Https://www. fahrradwien. at/2021/10/12/frauen-in-fahrt-es-ist-nie-zu-spaet-radfahren-zu-lernen/

Frauen in Fahrt

Radfahren/schwimmen lernen

Unter dem Motto „Frauen in Fahrt“ veranstaltet die Radlobby seit 2012 Radkurse für neue Wienerinnen, die Radfahren lernen wollen. Durchgeführt werden die Kurse vom FahrSicherRad-Team des Vereins IGF – Die Radvokaten

Aufgeschobene Kindheitsträume

Kulturelle Regeln oder der mangelnde Zugang zu einem Rad haben es Frauen aus manchen Herkunftsländern verunmöglicht, selbst Radfahren zu lernen oder es als erwachsene Frauen weiter betreiben zu können. Diese kulturellen Regeln werden im neuen Lebensumfeld verändert. Als Erwachsene ist es allerdings gar nicht so einfach, Radfahren zu lernen. Manche Frauen erzählten, dass sie bereits selbst Rad – Aufstiegs-Versuche gestartet haben – jedoch ohne Erfolg.

Durch das Projekt „Frauen in Fahrt“ ist jetzt möglich, was manche schon immer lernen wollten: Radfahren! Die Kurse der Radlobby wurden mit dem Integrationspreis Sport 2012 des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und den VCÖ-Mobilitätspreis 2015 in der Kategorie „Gesellschaftlicher Wandel und Mobilität“ ausgezeichnet!

Erfahrungsbericht einer Radkurs-Teilnehmerin:

„Ich wurde über den Fahrradkurs vom Nachbarschaftszentrum informiert. Als Kind wollte ich Rad fahren, aber ich hatte keine Möglichkeit dazu in der Türkei. Am ersten Tag hatte ich viel Angst und ich dachte dass es zu spät war im Alter von 49 erstmals ein Fahrrad zu fahren. Ich habe den Kurs fortgesetzt weil die Trainerinnen sehr nett und hilfsbereit sind und die Fahrräder nicht so hoch und groß sind. Jede Woche habe ich etwas geschafft von dem ich dachte, ich könnte das nie tun. Ich lernte geradeaus fahren, rechts abbiegen und auch auf dem Fahrradweg um den Praterstern Bahnhof herum zu fahren. Jetzt fühle mich stolz und zuversichtlich. Ich denke, kein Alter ist zu spät um etwas Neues zu beginnen! Vielen Dank an meine Trainerinnen, die mich immer ermutigen und mir helfen.“

Radkurssaison 2019

Auch 2019 bieten wir im Auftrag der Mobilitätsagentur Wien mindestens einen Radkurs für Anfängerinnen und einen für Anfängerinnen mit Grundkenntnissen an. Die Teilnahme ist für alle Frauen offen und kostenlos! Anfragen bitte per Email an: info@fahrsicherrad. at

Https://www. radlobby. at/wien/frauen-in-fahrt

Rauf aufs Rad! Teil 2: Wie Kinder das Radfahren lernen können

Ein gutes – dabei optimalerweise auch schönes – Fahrrad zu besitzen ist die „halbe Miete“ für viel Vorfreude darauf, auf eben diesem baldestmöglichst durch die Landschaft flitzen zu können.
Das Radfahren zu erlernen, kleine Rückschläge dabei zu verkraften, dann nach den ersten unsicheren Versuchen aber von Mal zu Mal fester im Sattel zu sitzen, ist das Andere.

Jetzt im Frühling, wo es bei lauen Temperaturen im Freien gut auszuhalten ist, die Straßen gute Bedingungen bieten und keine dicke Kleidung die Bewegungsfreiheit mehr einschränkt, ist die ideale Jahreszeit, um die ersten Versuche zu wagen.
Damit der Sommer mitsamt der ersten kleinen Radtouren – dann hoffentlich – bald kommen kann!

Nach Teil 1 („Dies und das rund um den Kauf, die Sicherheit und die Pflege des Kinderrads“) der kleinen Artikelserie zum Thema „Fahrrad“, gibt es heute Dies und Das und einige elterliche Erfahrungen zu „Mein Kind lernt Radfahren!“

Wann das erste Mal aufs erste Rad?
Kleine, ja praktisch winzige Spielfahrräder sind schon für die Allerkleinsten erhältlich. Tatsächlich sind Kinder aber erst viel später in der Lage, die komplexen Aufgaben – Schauen, Treten, Bremsen, auf Unvorhersehbares reagieren und Ausweichen – zur selben Zeit zu bewältigen, die das Fahrradfahren eben so mit sich bringt.

Viele Kinder beginnen nichtsdestotrotz bereits mit drei Jahren mit dem Radfahren und stellen sich sehr geschickt dabei an, ein Muss ist das aber ganz sicher nicht!

Feste Regeln in Bezug aufs Alter gibt es nicht und als Eltern sollte man sich nicht beirren oder unter Zugzwang setzen lassen durch andere Kinder, die schon längst auf ihrem Zweirad unterwegs sind!
Wie in fast allen Lebensbereichen gilt auch auch in puncto Fahrradfahren: Kinder sind unvergleichlich!
Wenn das eigene Kind erst mit vier oder fünf Jahren die ersten Versuche starten möchte, ist das völlig in Ordnung! Und wenn es dabei merkt, dass ihm dabei noch nicht wohl ist, sollte das Fahrrad erst mal wieder für einige Wochen oder Monate uninteressant sein dürfen!

Zu spät zum Radfahrenlernen ist es nie, früher oder später wird das Interesse daran garantiert wieder erwachen und sich der Erfolg mit fortgeschrittenem Alter, längeren Beinen und größeren motorischen Fähigkeiten dafür umso schneller einstellen.

Ein schöner, ausführlicher Artikel dazu im Internet: „Der richtige Zeitpunkt“ auf der Webseite Rad-Reise-Service. de

Oft klappt´s wie von selbst: Vom Laufrad aufs Fahrrad
Auch, wenn sie sich (längst) noch nicht sicher im Straßenverkehr bewegen können, haben Kinder in der Regel schon viel Freude am Herumdüsen auf zwei Rädern. Ideal, um dieser gerecht zu werden: Das Laufrad.
Und wer es nicht eilig hat mit dem Radfahren, der lässt sein Kind auf dem Laufrad fahren, bis dieses ihm fast zu klein geworden ist.

Laufräder sind zudem ungemein praktisch: Wo das ältere Geschwisterkind sonst gelangweilt neben dem Kinderwagen her traben müsste, kann es statt dessen schnell und wendig neben Mama und Geschwisterchen auf dem Bürgersteig umher flitzen.
Handlich und leicht lässt es sich wunderbar in den Urlaub oder generell im Auto mitnehmen und daheim oder am Kindergarten benötigt es so gut wie keinen „Park-Platz“.

Erfolgt später dann der Umstieg aufs erste Fahrrad, kann das Kind reich von seinen Laufraderfahrungen profitieren!
Der Gleichgewichtssinn ist bereits gut geschult, der Respekt vor höheren Geschwindigkeiten überwunden und die Angst vor kleinen Stürzen in der Regel gering.
Versierte Laufradfahrer(innen) kennen all dies schließlich schon!

Und so kommt es nicht selten vor, dass ein Kind binnen kürzester Zeit vom flotten Laufradfahrer zum ebenso flinken Fahrradfahrer geworden ist, dem das Gleichgewichthalten auch in Kurven spielend leicht gelingt.

Das Einzige, das schwer fallen kann und geübt werden muss: Das kontinuierliche Treten auf dem Fahrrad, das anfangs vielleicht als lästiges Übel betrachtet wird.
Wer auf dem Laufrad nur alle paar Meter mal „Gasgeben“ musste, für den ist das stets Trampeln natürlich anfangs ungewohnt, zumal es bedeutet, auf den regelmäßigen, Sicherheit gebenden Bodenkontakt verzichten zu müssen.
Da andere Bewegungsabläufe aber bereits durchs Laufradfahren verinnerlicht sind, fällt diese „Kleinigkeit“ oft leicht.

Stützräder? Lieber nicht!
Auch, wenn Generationen von Kindern das Radfahren mit Stützrädern gelernt haben (damals gab es schließlich noch keine Laufräder): Wenn möglich, sollte es ohne versucht werden.

Schnell hat das Kind mit Stützrädern zwar das Erfolgserlebnis, auf dem Rad voran zu kommen, der tatsächliche Lernerfolg ist aber eher gering.
Das Wichtigste am Radfahren ist es schließlich, ein sicheres Gefühl für das Halten des Gleichgewichts zu entwickeln – auf gerader Strecke genauso wie in Kurven. Und das gelingt nur eifriges Üben, Üben, Üben bei „freier Fahrt“.

Bei den ersten Versuchen – Augen, Füße, Hände… alles will auf einmal koordiniert sein und das ist in der Tat nicht einfach! – ist es besser, wenn Mama oder Papa statt der Stützräder Halt geben und das Maß der Hilfestellung dabei individuell dem Fortschritt des Kindes anpassen.
Ganz von allein und oft schneller als gedacht verinnerlicht das Kind dabei den Prozess, dem drohenden Kippen zu einer Seite automatisch entgegen zu wirken.

Stützräder erschweren hingegen nicht nur dieses Erlernen des Gleichgewichthaltens, sie können auch zu Stürzen führen, wenn das Kind auf unebener Strecke fährt oder der Bordsteinkante so nah kommt, dass das Rad einseitig auf die Straße rutscht.

Ein Artikel dazu und über Alternativen auf der Internetseite des ADFC NRW (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen): „Ein Fahrrad unterm Weihnachtsbaum – aber bitte ohne Stützräder“

Die ersten Versuche – wie beginnt man am besten?
Vor dem Kinder oder hinter ihm laufen? Anschieben oder Anschubsen? Und was gilt es sonst noch alles zu beachten?

Neun gute Tipps gibt es beim ADFC Baden-Württemberg e. V. unter dem Link „So lernen Kinder richtig Radfahren“

Dazu noch einige Tipps und Tricks aus dem eigenen elterlichen Erfahrungsschatz:

Wichtig für die ersten Fahrversuche ist ein geeigneter, ebener Untergrund.
Auf Rasen Fahrrad zu fahren ist ebenso mühsam wie auf Kieswegen oder schlammigen „Buckelpisten“ zwischen Feldern.
Besser sind da schon asphaltierte gepflasterte Flächen ohne Kanten, Baumwurzeln und andere Unebenheiten.
Ideal sind befestigte Wege, auf denen es sich etwas „weicher“ fällt, zum Beispiel auf den Grasstreifen am Rand.

Optimalerweise ist die „Teststrecke“ frei von Gefälle.
Bergauf das Anfahren zu üben, lässt schnell die Lust aufs Fahrrad schwinden.
Bergab zu fahren ist hingegen nicht ungefährlich, wenn das sichere Beherrschen der Bremsen noch nicht verinnerlicht ist.

Natürlich sollten keine Hindernisse, Mauern, Zäune etc. am Wegesrand sein, an denen sich das Kind im Fall eines Sturzes verletzten kann. Und idealerweise ist die Fläche so einsam gelegen, dass keinen Fußgängern oder gar anderen Radfahrern ausgewichen werden muss.

Sind die ersten Versuche geschafft, geht es an die „Feinheiten“
Wo es möglich ist, haben Kinder oft viel Spaß daran, einem aufgemalten Kreidestrich zu folgen oder innerhalb zweier Linien zu fahren, die nach und nach enger zueinander gezeichnet werden.
Noch mehr Spaß macht es sicher, wenn das Kind nicht alleine fährt. Mehrere Kinder zusammen können auf ihren „Kreidestraßen“ gleich noch lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, einander auszuweichen und haben bestimmt Freude daran, in bunten Farben ganze Städte aufs Straßenpflaster zu zaubern.

Für ihre Sicherheit die kleinen Radler niemals ohne passenden und perfekt sitzenden Fahrradhelm herum fahren lassen!

Https://www. abc-kinder. de/rauf-aufs-rad-teil-2-wie-kinder-das-radfahren-lernen-konnen/

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