Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

CH: Haltung auf dem Fahrrad – stundenlanges Radfahren belastet den Körper sehr

Handgelenk gerade
Das Handgelenk trägt während dem Fahren einen Teil des Gewichtes deines Körpers. Eine funktionell richtige Haltung beim Stützen auf dem Lenker ist für das Handgelenk dabei entscheidend. Die Hand ist dabei die Verlängerung des Unterarmes, so dass der Mittelfinger in einer Linie mit dem Unterarm liegt. Der Handrücken ist leicht angehoben. Diese Griffposition ist leider nicht überall am Lenker möglich. Beim Griff an den Oberlenker ist die richtige Handposition einfach umsetzbar; Beim Bremsgriff ist dies schon etwas schwieriger. Das Handgelenk kann hier durch das Abknicken in Richtung Kleinfinger schnell überlastet werden. Wer aerodynamisch unterwegs sein will, greift an den Unterlenker. Doch auch hier müssen die Hände gut positioniert werden. Der Wechsel der Handposition am Lenker hilft dir auch deine Handgelenke weniger zu belasten.

Ellbogen gebeugt
Deine Ellbogen sind immer leicht gebeugt. Auch wenn dies mehr Energie braucht, zahlt es sich aus. Mit der Streckhaltung im Ellbogen kommen über kurz oder lang zu viele Schläge im Ellbogengelenk an, so dass das Gelenk Schaden nehmen könnte. Du kannst das leichte Beugen gerne auch direkt im Vierfüssler oder der Liegestützposition üben.

Schultern runter
Deine Schultergehören weg von deinen Ohren, so dass deine Nackenmuskulatur entspannt bleiben kann. Rolle deine Schultern nach hinten unten. Je länger die Ausfahrt, desto mehr Spannung entsteht im Schulter-Nacken-Bereich. Baue das «Locker-lassen» der Schultern auf dem Rad bei jeder Möglichkeit ein. Übe dies auch wieder direkt in der Vierfüssler – und Liegestützposition.

Nacken lang
Der Nacken sollte so lang und gestreckt wie nur möglich sein. Das bedeutet, dass du dein Kinn Richtung Brustbein leicht einrollst und den Hinterkopf in die Höhe ziehst. Auf dem Rad musst du aber auch nach vorne schauen. Durch das Nachvorneschauen entsteht ein Knick im Nacken, welcher schnell schmerzhaft sein kann. Hier braucht es einen Kompromiss zwischen guter Haltung und Sicht nach vorne. Wenn es möglich und gefahrenfrei ist, schau immer wieder nach unten und zieh dabei deinen Nacken in die Länge. So entsteht in der Muskulatur und den Nackengelenken eine Entspannung.

Brustwirbelsäule gestreckt
Deine Brustwirbelsäule kann leider mit der Zeit immer mehr in eine gebeugte Haltung fallen, so dass auch dein Nacken wieder mehr Stress bekommt. Je gerader deine Brustwirbelsäule, desto einfacher die Haltung für den Nacken. Hebe dein Brustbein so gut wie möglich nach vorne oben an. Durch diese Bewegung verhinderst du den Knick im Nacken. Auch wenn diese Bewegung dich schnell ermüdet, korrigiere immer wieder in die angestrebte Haltung.

Wechsel einbauen
Während deiner Ausfahrt ist es wichtig, die Haltung auf dem Rad immer wieder zu ändern. Je länger du eine Position beibehältst, desto grösser der Stress auf deine Strukturen. Dies führt schnell zu Schmerzen. Mit jeder Veränderung der Position gönnst du deiner Muskulatur und deinen Gelenken eine kleine Verschnaufpause. Mit jedem Wechsel der Griffposition entlastest du auch für kurze Zeit deine Handgelenke, Ellbogen und Schultern. Falls der Wechsel der Position nicht zur erhofften Erleichterung führt, sind Ausgleichsübungen neben dem Rad fahren ein Muss. Auch wer aerodynamisch perfekt unterwegs sein will und diese Position nur selten verlassen kann, muss dem Körper zwingend eine zweite Trainingseinheit Beweglichkeit mit auf den Weg geben. Mehr Details zum Ausgleichstraining für deine Haltung auf dem Rad erfährst du in meinem nächsten Beitrag.

Text: Roman Koch (April 2023)

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Autor

Studiengangsleiter „GuK“ IMC FH Krems, Institutsleiter Institut „Pflegewissenschaft“, Diplomierter Gesundheits – und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

Https://pflege-professionell. at/ch-haltung-auf-dem-fahrrad-stundenlanges-radfahren-belastet-den-koerper-sehr

So stellen Sie ein Fahrrad richtig ein

Das Anpassen bzw. Anpassen ist Teil der Fahrradwartung.

Ganz gleich, ob Sie auf der Straße oder im Gelände unterwegs sind: Radfahren ist am effizientesten, wenn Ihr Fahrrad richtig eingestellt ist und sich Ihrem Körper anpasst. Während Sie sich als Radfahrer weiterentwickeln, können sich solche Anpassungen ändern und erfordern eine Feinabstimmung.

Um Ihnen dabei zu helfen, die ideale Position und den perfekten Sitz zu finden, haben wir diesen Leitfaden zusammengestellt – vorausgesetzt, Sie haben bereits ein Fahrrad.

Passen Sie Ihr Fahrrad für eine optimale Position an

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Die richtige Passform des Fahrrads stellt sicher, dass Sie so lange und hart fahren können, wie Sie möchten, und dabei die ganze Zeit über Komfort haben. Dies ist besonders wichtig für neue Fahrer, aber noch wichtiger für Radfahrer aller Niveaus.

Die richtige Position kann variieren und von verschiedenen Faktoren abhängen. Dazu gehören Alter, Fahrstil und körperliche Eigenschaften. Aber alles in allem können Sie Ihr Fahrrad individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit schnellen Do-it-yourself-Anpassungen, die Sie auf den richtigen Weg bringen:

Holen Sie sich die richtige Größe oder stimmen Sie sie ab

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Keine Anpassung kann ein Fahrrad reparieren, das zu klein oder zu groß für Sie ist. Stellen Sie also zunächst sicher, dass Ihr aktuelles Zweirad oder das Zweirad, das Sie kaufen möchten, die richtige Größe für Sie hat. Fahrradgeschäfte wie Bobbin Bikes können Ihnen dabei helfen, die richtige Größe zu finden.

Wählen Sie bei einem herkömmlichen Fahrradrahmen ein Modell mit einem Abstand von 2,5 bis 5 cm zwischen dem Rohr und Ihrem Schritt. Bei Fahrrädern mit schrägem Oberrohr wird ein Freiraum von mindestens 5 cm empfohlen.

Sie möchten auch die Länge berücksichtigen; Nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen mit einem längeren oder kürzeren Vorbau vor. Beispielsweise ist Ihr Fahrrad zu lang oder zu kurz für Ihren Oberkörper.

Richten Sie Ihren Fahrradsitz aus

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Ein ebener Sitz bietet eine hervorragende Unterstützung für Ihr gesamtes Körpergewicht. Im Gegenzug ist die Treteffizienz zu Ihren Gunsten und das Bewegen auf dem Sitz (bei Bedarf) ist viel einfacher.

Stellen Sie das Fahrrad zunächst auf eine ebene Fläche und prüfen Sie, ob der Sitz gerade ist. Eine gute Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, eine Wasserwaage auf den Fahrradsitz zu legen . Alternativ können Sie einen Maßstab verwenden und dessen Kante mit einer horizontalen Sichtlinie, z. B. einer Fensterbank, vergleichen.

Stellen Sie beim Einstellen sicher, dass der Sitzwinkel auf den Schienen über der Sattelstütze zentriert ist. Top-Tipp: Wenn sich der Sitz nach dem Lösen der Schrauben nicht bewegt, stecken die Teile wahrscheinlich fest. Klopfen Sie mit dem Handballen auf den Sitz, um sie zu befreien.

Nehmen Sie die Sitzhöhe in Angriff

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Ein zu niedriger oder zu hoher Sitz kann mehr als nur Unbehagen verursachen. Was noch schlimmer ist: Dies kann später zu schweren Verletzungen führen. Passen Sie also die Sitzhöhe an, um eine kontinuierliche, reibungslose Fahrt zu gewährleisten!

Befestigen Sie dazu Ihr Fahrrad im Trainer oder stellen Sie es in die Tür. Halten Sie sich am Türpfosten fest und stellen Sie sicher, dass Ihr Helfer dahinter steht.

Positionieren Sie die Kurbelarme so, dass sie parallel zum Sitzrohr sind. Setzen Sie sich dann mit der Ferse ( Fußposition ) auf dem Pedal auf den Sitz. Wenn Sie das Pedal nicht erreichen können, senken Sie den Sitz ab, bis Sie es erreichen. Wenn Ihr Bein nun am Knie gebeugt ist, heben Sie den Sitz an, bis er gerade ist.

Wenn es sich insgesamt zu niedrig oder zu hoch anfühlt, verstellen Sie den Sitz nach oben oder unten, aber nur ein wenig, um die Einstellung zu verfeinern. Und wenn Sie die richtige Position gefunden haben, wickeln Sie Isolierband um den Pfosten. Auf diese Weise müssen Sie den Anpassungsprozess in Zukunft nicht noch einmal durchlaufen.

Stellen Sie die Schuhplattenposition ein

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Besonders beim Fahren mit Radschuhen ist die richtige Position der Schuhplatten von entscheidender Bedeutung. Setzen Sie die Schuhplatte auf die Schuhe, bringen Sie alle Schrauben an und ziehen Sie sie dann handfest an.

Dazu konzentrieren Sie sich auf zwei Anpassungen: die Winkel – und Längspositionierung. Ersteres ist einfacher, während letzteres einige sorgfältige Versuche erfordert.

Richten Sie für den Winkel die Spitze der Schuhplatte mit einem kleinen Lineal an der Spitze der Zehenbox aus. Idealerweise befinden sich Ihre ruhenden Füße in einer natürlichen Position auf den Pedalen.

Stellen Sie bei der Vorwärts-Rückwärts-Position sicher, dass sich die Schuhplatte über dem Pedal befindet, ohne noch einzurasten. Beim Treten sollten Ihre Fußballen über der Mitte des Pedals ruhen.

Sobald die perfekte Platzierung der Stollen festgelegt ist, zeichnen Sie die Linien um sie herum nach. Auf diese Weise können Sie eine abgenutzte Schuhplatte ersetzen und eine lose neu positionieren. Hinweis : Es wird empfohlen, die Schuhplattenschrauben vor der Montage leicht einzufetten (bei Rennrädern oder Mountainbikes ).

Passen Sie die Lenkerposition an

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Setzen Sie sich auf Ihr Fahrrad und greifen Sie nach dem Lenker. Sie sollten nicht nach vorne gebeugt, sondern leicht nach vorne geneigt sein.

Wenn Sie während der Fahrt das Bedürfnis verspüren, auf dem Sitz weiter zu rutschen, ist Ihr Vorbau wahrscheinlich zu lang Oder umgekehrt. Diese Position kann auch zu Nacken-, Schulter-, Rücken – und Handschmerzen führen.

Wenn Sie im Sattel sitzen, Sollten Sie die Gipfel und Bremshauben eines Rennrads erreichen können . Oder die Griffe, wenn Sie ein Mountainbike fahren. Stellen Sie sicher, dass auch Ihre Ellbogen nicht blockiert sind. Stattdessen sollten sie leicht gebogen sein.

Denken Sie daran, dass die richtige Reichweite zum Lenker der Schlüssel zu längeren und komfortableren Fahrten ist.

Andere Dinge, die Sie beachten sollten

Wie bereits erwähnt, Sollten Sie zunächst Sicherstellen, dass Sie die Richtige Rahmengröße haben. Glücklicherweise haben die meisten Fahrradhersteller Größentabellen auf ihren Websites. Nutzen Sie diese Verfügbarkeit beim Online-Einkauf.

Bei der Auswahl eines Sattels gibt es unterschiedliche Breiten, um den unterschiedlichen Fahrern gerecht zu werden. Sie können den Fahrradladenbesitzer bitten, Ihnen bei der Suche nach der richtigen Größe zu helfen. Einige bieten sogar Testsättel an, damit Sie während einer Fahrt sehen können, ob ein bestimmtes Modell für Sie geeignet ist.

Um die Lenkergröße zu ändern, überprüfen Sie zunächst die Breite. Idealerweise sollte es für eine optimale Kontrolle etwa die gleiche Breite wie Ihre Schultern haben. Denken Sie auch an die Formen; Es gibt flache, fallende und gebogene Designs.

Auch Ihr Körper braucht Zeit, um sich an Positionsänderungen anzupassen, insbesondere wenn sich die Passform stark verändert hat. Experten empfehlen, die Lautstärke und Intensität des Radfahrens für ein paar Wochen zu reduzieren. Dies gibt Ihrem Körper genügend Zeit, sich anzupassen.

Lassen Sie sich gerne von einem erfahrenen Fahrradmonteur beraten . Sie haben viel Erfahrung darin, Ihnen dabei zu helfen, eine bequeme Position zu finden. Und wenn Sie diese Dinge erst einmal geklärt haben, werden Sie jeden Tag mehr Freude am Fahren haben!

Aufrunden

Radfahren sollte nicht unangenehm sein. Wenn Sie es also tun, ist es an der Zeit, einige Änderungen vorzunehmen. Wenn Sie Ihr Fahrrad anpassen oder anpassen, stellen Sie sicher, dass es richtig zu Ihnen passt. Es sorgt außerdem für ein gutes Handling unter allen Umständen und produktivere Fahrten.

Wenn Sie über die Anschaffung eines neuen Fahrrads nachdenken, haben wir einen voll ausgestatteten Laden, von Kinderfahrrädern bis hin zu Erwachsenenfahrrädern. Für Upgrades werden Sie auch unser Sortiment an Fahrradzubehör lieben.

Https://bobbinbikes. com/de-de/blogs/blog/adjusting-a-bike-guide

Trai­nings­pro­gramm für Fahr­rad und Pede­lec

Die Teilnahme am Straßenverkehr stellt hohe Anforderungen an alle kognitiven Funktionen und das Radfahren nochmals besondere. Ältere Menschen tragen im Straßenverkehr daher ein besonderes Risiko.

Zwar sind sie weniger häufig in Unfälle verwickelt, erleiden aber schwerere Unfallfolgen.

Mit zunehmendem Alter verändern sich nicht nur Wahrnehmung und Motorik, sondern auch einige mentale Funktionen, wie z. B. das Gedächtnis, die Kontrolle über Aufmerksamkeit und Handlungen und die gleichzeitige Ausführung mehrerer Tätigkeiten. Diese Funktionen sind für die Bewältigung des Alltages unerlässlich und ihre Einschränkung im Alter kann dazu führen, dass unfallträchtige Situationen entstehen.

Viele verschiedene Faktoren beeinflussen, wie stark und wie schnell kognitive Funktionen im Alter nachlassen (z. B. Lebensstil, Bildung, Ernährung und Arbeitssituation). Einige dieser Faktoren können auch noch im Alter positiv beeinflusst werden. Insbesondere die körperliche und die geistige Aktivität kann bei Senioren erhöht werden wie Studien der UDV gezeigt haben.

Radfahren ist dabei eine sehr gute Möglichkeit, seinen Körper auf verschiedene Art zu trainieren und sich fit zu halten. Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit werden genauso trainiert wie kognitive Fähigkeiten. Radfahren hilft, die Funktionalität des Körpers sowie zahlreiche Kompetenzen aufrecht zu erhalten und zu schulen. Von einem solchen Training profitiert man in jedem Alter und es kann auch in jedem Alter damit begonnen werden. Darüber hinaus ist das Radfahren eine sehr gute Möglichkeit, mit seinen Mitmenschen soziale Kontakte zu pflegen und die individuelle Selbständigkeit und Mobilität möglichst lange zu erhalten oder zu verbessern.

Das Programm „Fit mit dem Fahrrad“

Um den älteren Radfahrern Unterstützung anbieten zu können, hat die UDV das sportwissenschaftliche Institut der Universität Erlangen-Nürnberg mit der Entwicklung eines Trainingsprogramms beauftragt. Das Pilotprojekt wurde gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Brandenburg umgesetzt. „Fit mit dem Fahrrad“ wird auch im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg unterstützt.

Das Programm „Fit mit dem Fahrrad“ wurde speziell für Radfahrer entwickelt, die regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs sind. Es ist aber auch für Wiedereinsteiger geeignet. Ziel ist, die Freude am Radfahren möglichst lang aufrecht zu erhalten und das mit größtmöglicher Sicherheit. Denn ob für die kurze Fahrt zum Bäcker, die geplante Radtour mit der Familie oder die sportliche Herausforderung, das Fahrrad kann eine attraktive Alternative zu anderen Verkehrsmitteln sein. Wer sich mehrmals in der Woche auf das Fahrrad schwingt, fördert die eigene körperliche und geistige Fitness und Gesundheit.

Das Programm „Fit mit dem Fahrrad“ besteht aus ausgewählten Übungen mit dem Fahrrad, bei denen Koordination, Gleichgewicht, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit sowie Konzentration der Radfahrer gesteigert werden. Die Teilnehmer trainieren unter der Anleitung von geschulten Moderatoren.

Die Moderatoren werden von den jeweiligen Landesverkehrswachten ausgebildet. Sie werden mit theoretischem Wissen über physiologische Alternsprozesse, Neuerungen der Straßenverkehrsordnung sowie Handlungs – und Effektwissen in Bezug auf Trainingseffekte und – methoden ausgestattet. Abgerundet wird diese Moderatorenausbildung mit pädagogischen Hilfestellungen.

Für die Teilnehmer am Programm „Fit mit dem Fahrrad“ wurde ein spezielles Übungsheft entwickelt. Darin finden sich Übungen und Anleitungen, die die Teilnehmer in die Lage versetzen sollen, das Gelernte zu festigen und selbständig in der Praxis umzusetzen.

Kontakt und Information

Informationen zum Training „Fit mit dem Fahrrad“ erhalten Sie bei der Deutschen Verkehrswacht.

Https://www. udv. de/udv/themen/trainingsprogramm-fuer-fahrrad-und-pedelec-81036

So stärkst du deinem Kind den Rücken

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Beim Radfahren geht’s Kindern um Spiel und Spaß. Dabei ist Fahrradfahren auch richtig gesund und ein tolles Ganzkörpertraining. Ganz beiläufig und spielerisch trainieren Kinder ihre Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und nicht zuletzt ihren Rücken.

Was verträgt der Kinderrücken?

Vorweg noch ein paar Fakten zur Wirbelsäule: Dieses knöcherne Rückgrat hält dein Kind aufrecht und stützt seinen gesamten Körper. Dabei ist die Wirbelsäule aber kein starres, sondern ein bewegliches Gebilde, das aus vielen einzelnen Wirbelkörpern und flexiblen Bandscheiben besteht. Zahlreiche Bänder und mehr als 140 Muskeln sorgen dafür, dass die Wirbelsäule in Form gehalten wird. Und diese Muskulatur sollte schon früh gestärkt werden, damit sie stets gut mit Sauerstoff versorgt i, gespannt bleibt und nicht in Schieflage gerät.

Der kindliche Rücken befindet sich in ständigem Wachstum: Die Muskulatur und Knochen sind im Kinder – und Jugendalter noch nicht vollständig entwickelt. Wegen der geringen Kalkablagerungen ist der kindliche Knochenbau zwar noch elastischer, aber dafür auch Weniger druck – und biegefest. Aus diesem Grund ist der Stützapparat (Knochen, Gelenke, Bänder, Bandscheiben) deutlich Weniger belastbar als bei uns Erwachsenen. Dennoch bedeutet das nicht, dass du dein Kind in Watte packen musst – im Gegenteil! Die Kräftigung des Halte – und Bewegungsapparates ist extrem wichtig, um Rückenschmerzen im Kindesalter vorzubeugen. Durch einen aktiven Alltag und regelmäßige körperliche Betätigung im Kindesalter, kannst die Entwicklung, speziell den Knochen – und Muskelaufbau, deines Kindes optimal unterstützen.

Welche Ursachen haben Rückenschmerzen bei Kindern?

Kleinkinder sind bewegungshungrig und lassen keine Gelegenheit aus, um herumzutollen und zu toben. Mit dem Eintritt in die Schule verändern sich nicht nur die Interessen der Kinder, sondern häufig auch das Bewegungsverhalten. Statt draußen zu spielen und die Welt zu entdecken, bestimmen nun immer mehr sitzende Tätigkeiten den Tagesablauf: am Vormittag in der Schule, am Nachmittag bei den Hausaufgaben. Außerdem werden in diesem Alter Tablet und Co zunehmend spannender. Diese Phase, in der Kinder vom aktiven „Spielkind“ zum „Sitzkind“ werden, wird als Phase des Gestaltwandels bezeichnet und findet vom 6./7. bis zum 12./13. Lebensjahr statt.

Doch warum ist stundenlanges Sitzen so ungesund für den Rücken?
Beim Sitzen wird Wirbelsäule meist sehr Einseitig belastet. Die Untrainierte Haltemuskulatur (Nacken-, Rücken-, Bauch – und Gesäßmuskulatur) Schrumpft und kann ihre stabilisierende Aufgabe nicht mehr erfüllen. Das Risiko für Verletzungen, Fehlhaltungen und Rückenschmerzen wächst.
Umso wichtiger ist es, das viele Sitzen durch Ausreichend Bewegung In der Freizeit zu kompensieren, damit das System Wirbelsäule lange, idealerweise ein Leben lang, leistungsfähig bleibt. Die aktuelle Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet, dass Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren täglich mindestens 60 Minuten eine mäßig bis anstrengende Aktivität ausüben sollten, um die Muskeln, Beweglichkeit und Knochen zu stärken. Das ist eigentlich nichts Neues, dennoch belegen zahlreiche Untersuchungen, dass sich Kinder heute immer weniger bewegen. Nach möglichen Ursachen muss nicht lange gesucht werden:

    Die zunehmende Digitalisierung führt zu mehr Bildschirm-Zeit, also extra Sitzzeit. Durch den Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel werden bereits kurze Alltagsstrecken bequem im Sitzen zurückgelegt. Während früher eine viertel Stunde Fußweg zur Schule oder ein paar Kilometer mit dem Rad zum Sportverein selbstverständlich in den Alltag integriert wurden, ersetzen heute immer öfters Elterntaxi das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren. Mehr zum Thema Sicherer Schulweg mit dem Rad erfährst du hier.

Kann Radfahren Abhilfe schaffen?

Soviel vorweg: Ja, Radfahren kann einen gesunden Kinderrücken fördern und frühen Haltungsschäden vorbeugen. Dabei solltest du allerdings ein paar grundlegende Dinge beachten:

    Die wichtigste Voraussetzung, damit sich dein Kind wohl auf dem Rad fühlt, ist ein Kindgerechtes Fahrrad. Neben Größe und Gewicht solltest du auf möglichst viele ergonomische Komponenten achten. Welche Anforderungen ein Kinderrad genau erfüllen sollte, kannst du im Detail hier nachlesen.
    Sorge dafür, dass dein Kind eine Natürliche Haltung einnehmen kann. Optimal für den Rücken ist ein leicht nach vorne geneigter Oberkörper, um die im Wachstum befindliche Wirbelsäule optimal zu entlasten. In dieser Position können auch Stöße und Schläge auf holprigem Untergrund gut abgefedert werden – also ein Schonprogramm für die Bandscheiben.
    Die Haltung ist definitiv falsch, wenn die Arme durchgestreckt sind oder das Becken nach hinten kippt und euer Kind in einen Rundrücken fällt. Damit dein Kind eine gesunde Sitzposition einnehmen kann, solltest du das Fahrrad perfekt an dein Kind anpassen. Wie dabei am besten vorgehst, siehst du in diesem Video.
    Die Dosis macht das Gift. Ein aktiver Alltag bedeutet nicht, dass dein Kind jeden Tag einen neuen Gipfel stürmen und Streckenrekorde aufstellen muss. Einseitige Belastung oder übertriebener Leistungssport können langfristig genauso schädlich für die Heranwachsenden sein wie stundenlanges Sitzen. Das Wichtigste ist, dass dein Kind Spaß beim Radfahren hat. Also wähle stets eine Strecke aus, die zum Alter und Fahrkönnen deines Kindes passt und es nicht überfordert.


„Was benutzt wird, entwickelt sich. Was ungenutzt bleibt, verkümmert.“
– das schrieb schon Hippokrates von Kós. In diesem Sinne empfehlen sich für im Wachstum befindliche Kinder moderate sportliche Aktivitäten, bei denen Möglichst viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht werden. Genau das ist beim Radfahren der Fall:

    Alle Großen Muskelgruppen des Körpers (Rücken-, Brust – und Bauchmuskulatur sowie Gesäß – und Beinmuskulatur) werden trainiert. Auch wenn es nicht so aussieht, arbeitet die Rumpfmuskulatur ständig aktiv mit, um den Oberkörper zu stabilisieren.
    Selbst die Kleinen Muskelgruppen, beispielsweise die Stützmuskeln um die einzelnen Wirbel herum, werden Gezielt angesprochen. Denn die asymmetrische, also diagonale, Tretbewegung dehnt und kontrahiert diese kleinen Muskeln. Übrigens, ist es nicht möglich, diese Muskeln bewusst zu aktivieren; sie können eben nur durch Bewegung trainiert werden. Voraussetzung dafür ist, wie oben beschrieben, eine leicht nach vorne geneigte Haltung.
    Die Zyklischen, also immer wiederkehrenden, Beinbewegungen können zudem bei bereits vorhandenen Rückenleiden helfen.

Achja, Dehnen nicht vergessen! Da sich die kindliche Muskulatur noch im Wachstum befindet, ist es wichtig, die Muskeln nach dem Radspaß ein wenig zu dehnen. So beugt ihr einseitig verkürzten Muskeln vor.

Die digitale Konkurrenz ist groß und macht es uns Eltern oft schwer, unsere Kinder für Bewegung an der frischen Luft zu begeistern. Hier sind ein paar kleine Motivationstricks:

    Unternehmt einen Radausflug mit anderen Familien. Denn Gemeinsam mit den Freund*innen macht Bewegung im Freien am allermeisten Spaß. verbessern nicht nur die Fahrtechnik, sondern machen auch Spaß und festigen das Selbstvertrauen und Sicherheit. Ideal ist auch ein Radverein. Dort wird dein Kind unter sachkundiger Anleitung und gemeinsam mit anderen Kids ganz spielerisch zum Trainieren motiviert und der Sport wird schnell zur Routine. Ein Radverein hat jedoch noch viel mehr Vorteile, wie du Hier nachlesen kannst.

Du willst Abenteuer und Insider-Tipps?

Hier findest du jede Menge Ideen und Inspirationen, die das Radfahren noch schöner machen!

Https://woom. com/de_AT/gesundheit/rueckentraining-radfahren

Fahrradfahren statt Laufen

Fahrradfahren ist eine ideale Ergänzung zum Joggen – und eine gute Laufalternative. Warum das so ist und was Ein – und Umsteiger dabei beachten müssen.

Draußen ist es zu warm zum Laufen? Die Gelenke schmerzen beim Joggen und im Knie knirscht es? Vielleicht wollen Sie auch einfach ein bisschen Abwechslung in Ihr Sportprogramm bringen? So oder so: Wer auf der Suche nach einer guten Alternative oder Ergänzung zum Joggen ist, sollte es mal mit Fahrradfahren probieren. Denn auch mit dem Rad kann man seine Ausdauer trainieren und die Pfunde purzeln lassen. Doch Vorsicht: Vor allem Ungeübte müssen den Körper – inklusive Sitzfleisch – erst an die neue Belastung gewöhnen. Hier ein paar Tipps und Tricks, damit der Ein – oder Umstieg problemlos gelingt.

Fahrradfahren als vielseitiges Training

Fahrradfahren bietet für alle etwas: Egal, ob Sie Ihr Rad nutzen, um von A nach B zu fahren, hin und wieder kleine Ausflüge machen oder ganz gezielt trainieren. Auch die Gesundheit profitiert.

Wenn Sie in die Pedale treten, wird der Körper stärker durchblutet und das Herz schlägt im wahrsten Sinne des Wortes schneller. Die Pumpleistung verbessert sich langfristig, während der Blutdruck sinkt. Anders ausgedrückt: Regelmäßiges Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System und fördert die Kondition.

Gleichzeitig beansprucht Fahrradfahren viele Muskeln des Körpers. Besonders die Bein – und Gesäßmuskeln werden trainiert, aber auch Arme, Schultern und die untere Rückenmuskulatur – sofern man nicht zu sehr nach vorn geneigt im Sattel sitzt.

Außerdem bringt die Bewegung an der frischen Luft das Immunsystem auf Trab und der Körper schüttet nach einer gewissen Zeit Endorphine aus – wie bei anderen Ausdauersportarten auch. Das bedeutet: Fahrradfahren macht glücklich und zufrieden und hilft beim Stressabbau. Dafür sorgt nicht zuletzt auch die rhythmische beziehungsweise zyklische Bewegung sowie die Tatsache, dass man meist im Grünen unterwegs ist.

So trainieren Sie richtig

Anfänger fahren am besten die ersten vier Wochen zweimal wöchentlich 45 Minuten, Fortgeschrittene mindestens dreimal die Woche 60 Minuten. Ideal für Einsteiger ist eine Trittfrequenz von 70 bis 90 Pedalumdrehungen pro Minute in einem leichteren Gang. Für Fortgeschrittene gilt: Wer sich noch gut unterhalten kann, ist nicht genug beansprucht. Wer dagegen hechelt, ist zu schnell unterwegs. Übrigens: Bei einem Tempo von 20 Stundenkilometern verbrennen Radfahrer rund 700 Kalorien in der Stunde. Zum Vergleich: Bei einem Tempo von 12 Stundenkilometern schmelzen beim Laufen in einer Stunde etwa 750 Kalorien dahin.

Fahrradfahren schont die Gelenke

Beim Joggen muss der Körper etwa das Zwei – bis Dreifache des eigenen Gewichts abfedern. Das geht unter Umständen auf die Gelenke – besonders wenn diese schon vorbelastet sind. Anders sieht das beim Fahrradfahren aus. Hier lastet ein Großteil des Körpergewichts auf dem Sattel.

Wer orthopädische Schwierigkeiten wie Knie – oder Hüftprobleme oder angegriffene Bänder hat, tritt daher besser in die Pedale. Gleiches gilt für Menschen, die länger keinen Sport gemacht haben oder Übergewicht haben. Selbst wer unter Gelenkschmerzen oder Arthrose leidet, kann meist bedenkenlos Fahrrad fahren. Denn dank der Tretbewegung produziert der Körper mehr Gelenkflüssigkeit. Sie hilft dabei, dass die Gelenke besser gleiten.

Wichtig: Passen Sie den Gang entsprechend an und schalten Sie lieber etwas runter, um Überlastungen zu vermeiden. Achten Sie zudem darauf, dass die Knie beim Fahren nicht zu stark angewinkelt werden.

Vorsicht, Sitzbeschwerden!

Wer sich nach längerer Zeit zum ersten Mal wieder auf den Sattel schwingt, hat nach einigen Kilometern oft schon Sitzbeschwerden. Haut, Sitzknochen und Damm reagieren gereizt auf die ungewohnte Belastung. Wer frühzeitig gegensteuert, vermeidet, dass sich die Probleme beim Fahhradfahren ausweiten und es zu wundgeriebenen Stellen kommt.

    Spezielle Schutzsalben fürs Gesäß aus Ihrer Apotheke können vorbeugen und Beschwerden lindern, indem sie einen atmungsaktiven Schutzfilm auf der Haut bilden. Sie enthalten wenig Wasser, einen Schutzkomplex, der die Hautbarriere stärkt, und zum Teil antiseptische und durchblutungsfördernde ätherische Öle. Ist der Po bereits wund, ist eine spezielle Desinfizierende und heilende Wundcreme gefragt. Denn in Kombination mit Schweiß oder Dreck können Keime durch die kleinen entstandenen Hautrisse gelangen und die lädierte Hautpartie kann sich entzünden. Wer das ignoriert, riskiert schlimmstenfalls einen eitrigen Abszess. Leiden Sie nach einer ausgiebigen Fahrradtour unter Muskelverzerrungen oder Überlastungen an den Handgelenken, können Schmerzgele helfen – beispielsweise mit den Wirkstoffen Diclofenac, Ibuprofen oder Ketoprofen. Auch pflanzliche oder homöopathische Salben mit Beinwell und Arnica wirken schmerzlindernd. Magnesium ist für die Muskelfunktion notwendig. In einer Dosierung von ca. 350 Milligramm beugt es Verspannungen vor beziehungsweise lindert sie. Fragen Sie einfach bei uns in Ihrer Apotheke nach. Wir beraten Sie gern dazu.

Fahrrad richtig einstellen

Um Schmerzen am Gesäß oder Gelenkbeschwerden zu vermeiden, ist es wichtig, das Fahrrad richtig einzustellen. Auf diese Punkte sollten Sie achten, um gesund und entspannt ans Ziel zu kommen:

Es gibt Fahrradsättel in unterschiedlichen Breiten, Formen und aus verschiedenen Materialien. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welcher zu Ihnen und Ihren Ansprüchen passt.

Sitzen Sie richtig auf dem Sattel, sollte Ihre Ferse mit ausgestrecktem Bein das untere Pedal erreichen. Wenn Sie sich mit dem Fußballen auf das obere Pedal stellen, sollte das Knie etwa einen 90-Grad-Winkel haben.

Prüfen Sie, ob der Sattel waagrecht ist. So rutschen Sie weder nach vorn noch nach hinten – eine häufige Ursache für Druckbeschwerden am Gesäß, Steiß oder Intimbereich.

Wer den Rücken entlasten will, sitzt eher aufrecht, dennoch mit leicht nach vorn geneigtem Oberkörper. Die Wirbelsäule sollte ihre natürliche S-Form beibehalten. Der Lenker darf also nicht zu hoch eingestellt sein. Handrücken und Unterarm sollten eine Linie bilden.

Tipp: Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bietet viele Hinweise zum Einstellen des Fahrrads.

Gute Beratung

Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und Ihr Fahrrad dort einstellen. Das Personal hat einen geschulten Blick und kann Ihnen schnell sagen, was Sie tun müssen, um bequem und ergonomisch richtig im Sattel zu sitzen. Denn: Die Sitzposition hängt auch von der Fahrweise, dem jeweiligen Rad und den persönlichen Vorlieben ab. Verändern Sie eine Komponente, müssen auch andere gegebenenfalls angepasst werden.

Schützen Sie sich

Ein passendes Fahrrad ist die halbe Miete, um gesund ans Ziel zu kommen. Doch auch Sie müssen sich schützen. Dazu gehören:

    Helm Reflektoren und zugelassene Beleuchtung helle, fluoreszierende Kleidung kleines Werkzeugset (ggf. Luftpumpe)

Ob bei kleinen Spritztouren oder auf dem Weg zur Arbeit: Auch ein Erste-Hilfe-Set darf nicht fehlen. Kompakte Modelle mit Pflastern, Verbandzeug, Desinfektionsspray, Kälte-Sofortkompressen und vielem mehr erhalten Sie bei uns in Ihrer Apotheke. Das Set können Sie beliebig erweitern – abhängig davon, wo und wie lange sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Bei mehrtägigen Touren kann beispielsweise eine kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Schmerzmitteln, Mitteln gegen Durchfall, Sonnenschutz und Insektenschutz sowie Desinfektionstüchern sinnvoll sein

Tipp: Wer länger mit dem Fahrrad unterwegs sein will, findet auf der Packliste des ADFC Tipps, was noch ins Gepäck gehört.

Fahrradfahren: Sonnenschutz ist Pflicht

Cremen Sie sich großzügig mit Sonnenschutz ein, wenn Sie an sonnigen Tagen mit dem Rad unterwegs sind. Benutzen Sie am besten eine schweißresistente Creme mit extraleichter Textur. Tragen Sie diese etwa eine halbe Stunde vor der Tour auf. Achten Sie dabei auch auf Hände und Ohren. Und wenn Sie viel schwitzen oder zum Schwimmen radeln, nachcremen nicht vergessen.

Https://goetz-apotheke. de/leben/fahrradfahren-statt-laufen/

10 Gründe warum Fahrradfahren gesund ist

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) reichen 20 Minuten pro Tag bereits aus, um positive Effekte zu erzielen. Also nutz doch mal Weg zur Arbeit oder dreh abends noch eine gemütliche Runde! Deine Gesundheit wird es dir danken.

Wir haben für dich zehn Gründe, warum sich Fahrradfahren für Kopf und Körper lohnt. So viel sei gesagt: Umsatteln lohnt sich! Auch aufs E-Bike.

1. Fahrradfahren baut Stress ab und stärkt dein Selbstbewusstsein

Nach einer kurzen Tour fühlst du dich Ausgeglichener und weniger gestresst. Grund dafür sind nach dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) besonders die zyklischen und gleichmäßigen Bewegungsabläufe auf dem Bike.

Sie haben laut Experten eine besonders entspannende Wirkung, da sie sogenannte Stressoren abbauen. Und auch nach Feierabend mal eben schnell an einem Ampelstau vorbei pedalieren zu können, ist ziemlich entspannend, oder?

Ein weiterer schöner Nebeneffekt des Radelns: Wer es regelmäßig tut, verbessert seine Fitness und kann immer wieder kleine Sporterfolge feiern – und das macht selbstbewusster.

2. Biken macht glücklich und kann Depressionen vorbeugen

Radfahren kann dir nicht nur dabei helfen, Stress abzubauen. Es kann dich sogar Glücklicher machen und Depressionen entgegenwirken. In einer Studie des Universitätsklinikums Tübingen aus dem Jahr 2010 wurden die Blutwerte von Probanden mit einer wiederkehrenden Depression untersucht und mit denen von gesunden Probanden verglichen.

Die Werte der erkrankten Probanden normalisierten sich bereits nach einer 30-minütigen Fahrt wieder. Der Grund: Durch die rhythmischen Bewegungen schüttet der Körper die Glückshormone Adrenalin und Endorphin frei.

3. Regelmäßige Bewegung hält dich gesund und fit

Die World Health Organization (WHO) empfiehlt mindestens 150 Minuten wöchentliche Bewegung im Alltag. In einer regulären Arbeitswoche ist dieses Ziel bereits mit einer halben Stunde täglicher Aktivität erreicht.

Ein guter Grund, um den Weg zur Arbeit zum Beispiel mit dem Velo auf sich zu nehmen und das Auto stehen zu lassen. Laut einer Studie des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln kannst du deine Herzfunktion bereits durch tägliche 30 Minuten im Sattel stärken. Darüber hinaus reduziere regelmäßige Bewegung das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um circa 50 Prozent.

4. Radfahren stärkt das Immunsystem

Obwohl viele Radfahrer bei Wind und Wetter unterwegs sind, sind sie nur selten krank. Das liegt daran, dass die körperliche Belastung und die Erholung an der frischen Luft das Immunsystem stärken. Dadurch kann der Körper Krankheitserreger und Fremdstoffe besser abwehren.

In einer gemeinsamen Studie der University of Birmingham und des King’s College London aus dem Jahr 2017 ließen sich bei älteren Personen, die regelmäßig mit dem Bike unterwegs sind, ähnlich viele T-Zellen wie bei Jugendlichen feststellen.

Dein Immunsystem bildet diese Immunzellen in der Thymusdrüse. Umso weniger Bewegung, desto eher schrumpft das Organ mit dem Alter. Wer sich hingegen oft auf den Sattel schwingt, sichert die Produktion der Abwehrkräfte.

5. Radfahren macht schlank

Ab aufs Bike, weg mit den überschüssigen Pfunden! Für Hobbyradler empfehlen sich Längere Strecken mit geringer Intensität, um abzunehmen. Da du dann in der Fettverbrennungszone radelst, kannst du auf diese Weise kannst du besonders viele Kalorien verbrennen.

Intervalltraining, also der Wechsel aus intensiven und Erholungsphasen, ist besonders für erfahrene Biker geeignet. Ein Pulsmesser kann dir dabei helfen, die richtige Frequenz zum Abnehmen zu finden.

6. Radfahren ist gelenkschonend

Radfahren Schont die Gelenke. Das liegt daran, dass du dein eigenes Körpergewicht nicht tragen musst, wie es zum Beispiel beim Joggen der Fall ist. Je geringer die Belastung für die Gelenke, desto geringer die Gefahr, strukturelle Beschwerden und Muskel-, Knorpel – und Sehnenerkrankungen zu entwickeln.

Die zyklischen Bewegungen beim Radfahren versorgen die Gelenke außerdem mit Nährstoffen, die über die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel gelangen. Sie tragen dazu bei, den Stoffwechsel anzuregen und Abbauprodukte zu entsorgen. So eignet sich Radfahren auch, um eine Arthrose zu behandeln oder der Erkrankung vorzubeugen.

7. Fahrradfahren stärkt den Rücken

Körperlich anspruchsvolle Arbeit, falsches Heben oder langes Sitzen bei Bürotätigkeiten belasten den Rücken und können zu unangenehmen Schmerzen führen. Fahrradfahren hilft dir dabei, deine Rückenmuskulatur zu stärken und Verspannungen zu lösen.

Du solltest beim Radeln lediglich auf die richtige Körperhaltung achten. Radsportexperten empfehlen eine leicht nach vorn gebeugte Haltung, um den Körperschwerpunkt möglichst über den Pedalen zu halten.

8. Biken verbessert die Koordination und Ausdauer

Beim Fahren mit dem Rad gilt es, verschiedene Aufgaben zur selben Zeit zu meistern: auf den Verkehr achten, in die Pedale treten, lenken, bremsen, schalten, klingeln. Das verbessert die Koordination, die Ausdauer und die Balance.

Insbesondere Kinder können beim Fahrradfahren wichtige Motorische Fähigkeiten erlernen und ihre Koordination und ihr Gleichgewicht verbessern. Außerdem trägt Radfahren (nicht nur bei Kindern) zu einer gesunden Ausdauer bei.

9. Fahrradfahren macht schlau

Radfahrer trainiert nicht nur Körper, sondern auch Geist. In einer Studie aus dem Jahr 2019 hat man die Kognitive Fähigkeit, Aufmerksamkeit und optische Wahrnehmung von Senioren verglichen. Das Ergebnis: Die Teilnehmer, die dreimal pro Woche trainierten, schnitten bei den Exekutivfunktionen besser ab als die Kontrollgruppe. Es fällt ihnen leichter, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen, planvoll zu handeln oder Perspektiven zu wechseln.

Woran liegt das? Die regelmäßige Bewegung kurbelt die Hirndurchblutung an. Dadurch können sich die Nervenzellen besser verzweigen. Das wiederum führt dazu, dass das Gehirn insgesamt leistungsfähiger wird.

10. Radfahren lässt dich besser schlafen

Regemäßiges Training verbessert die Schlafqualität du sorgt für erholsamere Leicht – und Tiefschlafphasen. Damit das gelingt, sollte die Zeitspanne zwischen Sport und Schlaf möglichst groß sein: Bei aufregenden Aktivitäten schüttet dein Körper die wachmachenden Hormone Cortisol und Adrenalin aus.

Damit du gut schlafen kannst, solltest du Intensive Trainingseinheiten daher möglichst in die Morgenstunden verlegen. Dennoch spricht nichts dagegen, abends noch eine gemütliche Runde zu drehen.

Mit Motor gesund: Auch E-Bike-Fahrer bewegen sich mehr

Auch E-Biker profitieren von den gesundheitlichen Vorteilen: Die Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessert sich bereits mit drei 40-minütigen Touren pro Woche.

Was das Abnehmen, die Leistung und die allgemeine Gesundheit betrifft, können untrainierte oder übergewichtige E-Biker ebenso bemerkenswerte Erfolge verzeichnen wie Fahrradfahrer. Hinzu kommt, dass das E-Bike die Motivation für sportliche Betätigung steigern kann, da E-Biker schneller unterwegs sind und Höhenmeter leichter absolvieren können.

Fazit

Es gibt viele Gründe, das Auto in der Garage stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusatteln. Das Beste: Radfahren lässt sich einfach in den Alltag integrieren. Geringer Zeitaufwand, großer Erfolg. Wer mit dem Bike zur Arbeit, zu Freunden oder mal zum Supermarkt fährt, bleibt ohne extra Trainingseinheit fit.

Https://www. bikes. de/magazin/bike-life/fitness-training/10-gruende-warum-fahrradfahren-gesund-ist

Warum fahren Fahrräder so stabil?

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Je schneller ein Fahrrad rollt, desto schwerer ist es zum Kippen zu bringen. Im Stand wird es, mit nur zwei Auflagepunkten und hohem Schwerpunkt, sofort umfallen – in Bewegung hingegen helfen sein Aufbau und physikalische Effekte, das Rad zu stabilisieren. Zum dynamischen Gleichgewicht braucht es ab einem bestimmten Tempo kaum die Balancierfähigkeit des Fahrers – er sollte es bloß nicht durch falsche Bewegungen stören.

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Auch ohne Fahrerin: Ab 21 km/h läuft es von allein

Am Anfang muss Papa noch festhalten oder Stützräder müssen das langsame Rollen stabilisieren. Jedes Kippen wird von außen gestoppt, Papa drückt wieder in die Gegenrichtung. Erfahrene Radler richten ihr Gefährt von selbst immer wieder auf, indem sie kurz gegenlenken. Damit leiten sie eine kleine Kurve ein und die Zentrifugalkraft unterstützt den balancierenden Körper dabei, das Rad wieder aufzurichten. Langsames Fahren ist also ein ständiges leichtes Kippen, Gegenlenken und Wiederaufrichten – je nach Können zeigt sich das in einer mehr oder weniger starken Schlangenlinie. Hat ein Fahrrad jedoch erst einmal eine Geschwindigkeit von rund 6 Metern pro Sekunde (oder 21 km/h) erreicht, so hält es sich beinah von alleine aufrecht. Gute Räder laufen quasi eigenständig geradeaus. Sie lassen sich sogar freihändig steuern, allein durch Körperbewegungen kann man die Fahrtrichtung ändern. Doch was macht ein Fahrrad in Bewegung so stabil?

Verantwortlich sind Kreiselkräfte der rotierenden Reifen, die dem Kippen entgegen lenken. Der so genannte gyroskopische Effekt sorgt dafür, dass die Radachse, die bei Störungen ausgelenkt wird, möglichst immer wieder in die Ausgangslage zurückwandert. Diese physikalischen Grundlagen sind lange bekannt, und schon 1899 stellte der Engländer Francis Whipple für das Fahrrad eine Sammlung von Gleichungen aus der Festkörperdynamik auf.

Das rollende Rad war damit grundlegend beschrieben. Allerdings beeinflussen auch Form und Geometrie des Rahmens die Laufstabilität – Laufräder und Hochräder aus dem 19. Jahrhundert und heutige Liegeräder etwa sind weniger stabil als das klassische „Normalrad“ der letzten 150 Jahre. Forscher haben über die Jahrzehnte diverse, sich teils sogar widersprechende Formeln und Modelle aufgestellt. Doch für Fahrradhersteller war es bis heute eine Sache von Erfahrung und Ausprobieren, wenn sie neue stabile Rahmendesigns produzieren wollten. Erst seit 2007 vereint ein neues mathematisches Modell aus den Niederlanden alle ausschlaggebenden Parameter und lässt im Computer exakt simulieren, wie sich Fahrräder mit unterschiedlichsten Rahmen bei verschiedenen Geschwindigkeiten verhalten.

Geometrie

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Das gleiche in grün: Fahrräder sehen immer ungefähr gleich aus

Ein Fahrrad ist laut Whipple sehr simpel aufgebaut. Vier steife Einzelteile, alle seitensymmetrisch, sind beweglich miteinander verbunden: Ein achsensymmetrischer Reifen ist starr, doch um seine Rotationsachse drehbar, im Rahmengestell befestigt, der zweite ebenso starr, aber drehbar in der Vordergabel. Gabel und Rahmen wiederum sind durch ein Drehlager beweglich zusammengefügt.

Die Geometrie des Rahmens und die Verteilung der Masse können variieren – tun es aber kaum, weil der typische Aufbau gut funktioniert. Fahrradproduzenten halten sich meist an drei erprobte Parameter: den Abstand zwischen beiden Radachsen (Radstand), die typische Gesamtform des Rahmens und den Winkel, mit dem die Gabel von dort nach unten zeigt (bestimmt den Nachlauf). Weniger Einfluss auf die Fahrbarkeit haben Punkte wie Raddurchmesser, Sitzposition oder Vorderradabsenkung. Die heute übliche Geometrie beruht auf Erfahrungswerten und ist etwa denen der früheren Hochräder überlegen, bei denen der Schwerpunkt durch das große Hauptrad viel zu weit oben saß und das Kippen noch begünstigte. Liegeräder sind ebenfalls weniger stabil, haben aber durch ihre anderen Vorteile ihre Nische gefunden.

Kreiselphysik und dynamisches Gleichgewicht

Bei ausreichend hohem Tempo lassen sich die rotierenden Reifen auch als Kreisel betrachten. Wichtig ist vor allem das Vorderrad, weil es von der Hauptebene des Rades ausscheren kann und feinste Richtungsänderungen vorgibt. Das Hinterrad ist per Achse im Rahmen fixiert und wirkt vor allem unterstützend.

Beide Räder stellen je einen symmetrischen Kreisel dar, in dem Rotationsachse und Drehimpulsachse mit der Symmetrieachse der Figur zusammenfallen. Neigt sich dieser Kreisel zur Seite, so wirkt ein Drehmoment senkrecht zum Drehimpuls. Eine Drehimpulsänderung ist die Folge, so dass der Kreisel – um den Drehimpuls zu erhalten – eine Präzessionsbewegung ausführt. Für das Vorderrad bedeutet das: Der starr mit ihm verbundene Gabel – und Lenker-Aufbau dreht sich in die Richtung, in die sich das Vorderrad neigt, der Lenkausschlag stabilisiert das Rad wieder. Das Hinterrad führt keine Präzessionsbewegung aus, verstärkt aber die Kreiselwirkung und unterstützt so das Vorderrad.

Im Idealfall auf glatter Strecke sollte ein Rad mit hohem Tempo ganz von allein die Spur halten können, bevor es wieder zu langsam wird, die aufrichtenden Kreiselkräfte nicht mehr ausreichen und es ins Taumeln gerät. In der Realität jedoch treten auch bei schnellem Fahren Störungen auf, etwa durch Unebenheiten der Straße. Der freihändig fahrende Radritter kann korrigierend eingreifen, indem er seinen Körperschwerpunkt verlagert und damit das Rad leicht zur Seite neigt. Damit löst er eine Drehimpulsänderung und einen Lenkausschlag aus

Wird das Tempo allerdings allzu hoch, so kann das Vorderrad kaum mehr seitlich ausdrehen, es ist wie das Hinterrad quasi im Rahmen fixiert. Richtungsänderungen finden dann vor allem über Schwerpunktsverlagerung und daraus folgende Kurvenfahrt statt.

Berechenbarkeit

Wer die Parameter der Rahmengeometrie verändert, beeinflusst, wie groß der Effekt der Kreiselkräfte und wie leicht oder schwer ein Fahrrad zu steuern ist. Forscher der Universiteit Delft haben nun ein Modell entwickelt, in das 25 Design-Parameter eingegangen sind, die die Fahreigenschaften eines Rades beeinflussen. Daraus ergibt sich ein Computermodell, das das Verhalten existierender Fahrräder bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten gut wiedergibt.

Hersteller können mithilfe der Simulation ganz neue Rahmengeometrien ausprobieren, ohne Zeit und Material verschwenden zu müssen. Individuell angepasste und für den eigenen Körper und Bedürfnisse optimierte Fahrräder werden damit möglich.

Https://www. weltderphysik. de/thema/hinter-den-dingen/stabilitaet-von-fahrraedern/

Warum unsere Gelenke Radfahren lieben

Verschleiß, Entzündungen, Rheuma – die Gründe für Gelenkschmerzen sind vielfältig. Was hilft, ist Radfahren. Solange wir die wichtigsten Dinge rund um das Fahrrad beachten.

Der Wind in unseren Haaren, Wiesen und Wälder, die an uns vorüberziehen, unsere Gedanken, die zur Ruhe kommen … Den ersten Effekt des Radfahrens spüren wir schon nach wenigen Minuten: Es macht uns glücklich! Tübinger Psychologen fanden heraus, dass Fahrradfahren im Körper wie ein Antidepressivum wirken kann. Aber das „Medikament Fahrrad“ tut noch viel mehr für uns – vor allem für unsere Gelenke.

Schont die Gelenke, beugt Schmerzen vor

Wer in der richtigen Sitzposition radelt, kräftigt so fast die gesamte Skelettmuskulatur, die Bewegung verbessert zudem die Nährstoffversorgung der Knorpel und stärkt die Stütz – und Haltemuskulatur um unsere Gelenke. So können sogar Verspannungen abgebaut werden, das Voranschreiten einer Arthrose lässt sich verringern und Schmerzen können deutlich gemildert werden. Aber wie sieht die richtige Sitzposition für gesunde Gelenke und schmerzfreien Sport aus? Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club empfiehlt dazu vor allem für längere Radtouren, den Abstand zwischen Lenker und Sattel so einzustellen, dass die natürliche S-Form der Wirbelsäule beibehalten wird und kein „Buckel“ entsteht. Die schönsten und abwechslungsreichsten Radtouren in Ihrer Region und viele weitere nützliche Informationen zu Radwanderwegen finden Sie übrigens auf der Website outdooractive. com.

Worauf wir außerdem achten sollten, um Schmerzen vorzubeugen:

Sattel: Die Sitzhöhe auf dem Rad ist optimal, wenn das Bein beim Treten nie ganz durchgestreckt wird. Im Stand sollte der Boden maximal mit den Zehenspitzen berührt werden können. Bei einem zu hoch eingestellten Sattel kippt das Becken während dem Treten abwechselnd zur Seite, was die Lendenwirbelsäule beansprucht, eine zu niedrige Einstellung belastet die Kniegelenke.

Pedale: Eine Anti-Rutsch-Beschichtung hilft dabei, den Fuß auf der Pedale in Position zu halten: Nur der Ballen sollte aufliegen, so wird die Kraft besser umgesetzt und die Knie weniger belastet.

Lenker: Für den Rücken ist es wichtig, dass der Lenker nicht zu hoch und zu nahe zum Körper eingestellt ist. Damit die großen Handnerven nicht gereizt, der Ellenbogen nicht überlastet wird, sollte das Handgelenk beim Umfassen des Lenkers nicht abgeknickt werden. Die Lenkerform spielt so gut wie keine Rolle, aber: Für längere Fahrten empfehlen Experten sogenannte Hörnchen, die einen handgelenkschonenden Griff ermöglichen. Zu beachten ist auch, dass die Breite des Lenkers der Schulterbreite entspricht.

Korb: Wer seinen Fahrradkorb vorne und nicht hinten auf den Gepäckträger anbringt, sollte berücksichtigen, dass schon minimales Gewicht die Lenkung deutlich erschweren kann. Tipp: Beim Kauf auf wetterbeständiges Material achten.

Reifen: Der richtige Druck erleichtert nicht nur das Treten und schont die Gelenke, sondern erhöht auch die Lebensdauer von Schlauch und Mantel. Für den richtigen Druck sind Gewicht des Fahrers und die Reifenbreite entscheidend: z. B. bei 75 kg und 35 mm sind das dann 4,5 bar. Die genauen Werte erfahren Sie im Fachhandel.

Die richtige Haltung: Der Abstand zwischen Sattel und Lenker sollte so sein, dass die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützt wird. Rückenschonend ist eine Oberkörperneigung von 15-20 Grad beim Hollandrad bzw. etwa 50-60 Grad beim Citybike.

Ebenfalls wichtig für eine hohe Fahrsicherheit:

Licht: Seit einiger Zeit sind auch batteriebetriebene Scheinwerfer und Rücklichter erlaubt, ein Dynamo ist nicht mehr Pflicht. Übrigens: Am Prüfzeichen erkennt man, ob die Lichter tatsächlich für den Straßenverkehr zugelassen sind: Eine Wellenlinie, gefolgt vom Großbuchstaben K und einer Nummer.

Reflektoren: Ein weißer Rückstrahler vorne und ein roter hinten sowie gelbe Reflektoren an den Pedalen sind Pflicht. Für die Reifen gilt: Entweder ein direkt aufgedruckter Reflexstreifen oder Reflektoren in den Speichen.

Die Angaben gelten für Herren – und Damenräder sowie für E-Bikes und Pedelecs.

Kräftige Muskeln, starke Gelenke

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Schon nach zehn Minuten im Fahrradsattel zeigen sich positive Effekte der Bewegung auf den gesamten Muskelapparat

Die fürs Treten zuständige Beinmuskulatur, die den Körper stabilisierende Rumpfmuskulatur an Bauch und Rücken, die Schulter-Arm-Muskulatur, die den Körper am Lenker abstützt sowie Hüft – und Gesäßmuskel werden gleichzeitig gefordert und gefördert. Und eine gut stützende Muskulatur ist der beste Schutz vor den Symptomen von Arthrose, Arthritis, Rheuma und anderen Erkrankungen der Gelenke.

Bei schmerzenden Gelenken ist der Radweg der ideale Trainingsparcour. Denn durch die Trittbewegungen wird die körpereigene Produktion der sogenannten Gelenkflüssigkeit angeregt. Diese wirkt wie ein „Schmiermittel“ für die Knorpel und sorgt für eine reibungslose und schmerzfreie Bewegung des Gelenks. Ein weiterer Vorteil: Da der Knorpel keine eigene Blutversorgung hat, trocknet er durch Bewegungsmangel regelrecht aus und wird porös. Beim Radeln hingegen wird die Nährstoff – und Sauerstoffversorgung des Knorpels erhöht, das verbessert seine Elastizität und beugt Gelenkverschleiß vor.

Und wenn die Gelenkschmerzen schon da sind?

Dann können homöopathische Arzneien sehr gut unterstützen. Welche Mittel bei Gelenkschmerzen helfen? Rhus toxicodendron D6 DHU® kann als homöopathisches Medikament bei Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates z. B. rheumatische Gelenkbeschwerden wie Arthrose, Arthritis und zur Behandlung von Gelenkschmerzen eingesetzt werden. Der Wirkstoff wird aus frischen Trieben des Strauches des Sumachgewächs gewonnen. DHU Rhus comp. Gel eignet sich bei rheumatischen Gelenkschmerzen zum gezielten Auftragen am Schmerzpunkt. Das Gel mit der 3-fach Wirkstoff-Kombination zieht schnell und rückstandslos ein, ist gut verträglich und eignet sich zur Langzeittherapie (in Absprache mit dem Arzt). Grundsätzlich gilt: Zahlreiche weitere homöopathische Arzneien werden zur Behandlung von Gelenkschmerzen eingesetzt.

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Bei rheumatischen Schmerzen in Knochen, Knochenhaut und Gelenken, Sehnen und Muskeln

    bei akuten und chronischen Schmerzen bei Beschwerden in Rücken, Muskeln und Gelenken praktisch für unterwegs sowohl als alleinige Medikation oder als Ergänzung zu schulmedizinischen Medikamenten. Wechselwirkungen sind nicht bekannt. zur langfristigen Einnahme, nach Absprache mit dem Arzt

Das zugelassene homöopathische Arzneimittel ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Rhus toxicodendron D6 DHU

Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören: Rheumatische Schmerzen in Knochen, Knochenhaut und Gelenken, Sehnen und Muskeln.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Enthält Lactose und Weizenstärke. Packungsbeilage beachten!

Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

    Lindert spürbar rheumatische Schmerzen kleiner und großer Gelenke Bei akuten und chronischen Schmerzen Wirkt, wo der Schmerz sitzt Zieht schnell und rückstandslos ein Langzeittherapie in Absprache mit dem Arzt

DHU Rhus comp. Gel

Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Rheumatische Schmerzen in den Gelenken.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Enthält 15 Vol.-% Alkohol. Packungsbeilage beachten!

Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Bei einer akuten Verletzung ist natürlich wichtig, zunächst die Notversorgung nach der PECH-Regel (Pause-Eis-Compression-Hochlegen) anzuwenden. Im Anschluss an die Erstversorgung der Schmerzen kann eine Behandlung durch den Arzt erforderlich sein. Er wird das betroffene Gelenk gegebenenfalls durch eine Schiene ruhigstellen und Medikamente verabreichen, die einer Entzündung und den Gelenkschmerzen entgegenwirken. Doch nach einer gewissen Schonzeit, sollte das Gelenk wieder aktiviert werden. Sonst besteht das Risiko, dass sich das Gelenk versteift, weil sich Muskeln und Sehnen verkürzen können und sich die Gelenkkapsel zurückbildet.

Das müssen Sie bei Verstauchungen und Prellungen außerdem beachten

Https://www. dhu. de/ratgeber/warum-unsere-gelenke-radfahren-lieben

Ergonomisch Rad fahren

Radfahren kann Ihren Körperbau verändern

Das Hinterteil schmerzt, der Nacken ist steif, Hände oder Füße werden taub. Viele Radfahrer kennen diese Beschwerden, die mit der richtigen ergonomischen Einstellung jedoch behoben werden können. Nachfolgend das Gespräch mit dem Experten für Sportergonomie Dr. Kim Alexander Tofaute.

Herr Dr. Tofaute, warum ist Radfahren eigentlich so gesund?

Generell ist Radfahren natürlich gut für unser Herz-Kreislauf-System, aber auch unser gesamter Bewegungsapparat mit seinen Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenken wird auf besonders schonende Art und Weise belastet. Allerdings nur, wenn das Bike richtig auf den Fahrer eingestellt ist.

Was sind die häufigsten Beschwerden, die bei falsch eingestellten Fahrrädern auftreten können?

Laut einer Studie, die wir mit 1.000 Befragten durchgeführt haben, leiden rund 65 Prozent aller Radfahrer an Sitzbeschwerden. Andere haben einen steifen Nacken, Schmerzen im Knie, oder Hände und Füße werden taub.

Woher kommen diese Beschwerden und welche Folgen können sie haben?

Der Mensch ist evolutionär eigentlich nicht auf das Fahrrad eingestellt. Außerdem existiert mittlerweile eine extreme Vielzahl an unterschiedlichen Fahrrädern. Dieses breite Angebot ist toll, aber erschwert es eben, das Fahrrad individuell auf den Einzelnen einzustellen. Zumal jeder Mensch körperlich unterschiedlich gebaut ist. Die Folgen sind die erwähnten Beschwerden.

Was kann man gegen die Beschwerden unternehmen?

Generell sollten Mensch und Fahrrad eine Einheit bilden. Dafür muss man die perfekte Sitzposition finden, die sich aus Sattel, Griffen und Pedalen im richtigen Winkel und Längenmaß zusammensetzt. Diese Position ist allerdings individuell unterschiedlich und hängt von Faktoren wie Körperbau, Gewicht, Alter, Fitness oder Leistungsorientierung ab. Am besten ist es daher, sich beim Fachhändler beraten und ausmessen zu lassen.

Was bringt so eine Vermessung?

Besonders die Kontaktpunkte zwischen Fahrer und Bike bieten Verbesserungspotenzial. Stellt man fest, dass Sattel oder Griffe Probleme bereiten, sollten diese unbedingt ausgetauscht werden. Beim Sattel ist neben der richtigen Sattelbreite auch die passende Ergonomie wichtig. Radfahrer mit Sitzbeschwerden sollten zudem auf eine hochwertige Qualität und einen Entlastungskanal achten. Bei Problemen mit den Handgelenken oder tauben Fingern empfehlen sich ergonomische Flügelgriffe von führenden Herstellern.

Wo kann man sich sonst noch kompetent informieren?

Generell findet man viele nützliche Tipps und Informationen über Fahrradergonomie in Fachpresse und Internet. Wer sich jedoch allgemein verständlich und anschaulich informieren will, den möchte ich gerne dazu einladen, uns auf unserem neuen Videokanal auf YouTube zu besuchen. Unter dem Motto „So einfach geht das – Ergonomie auf dem Fahrrad“ zeige ich alle zwei Wochen gemeinsam mit Experten, wie Sitzprobleme, Nackenverspannungen, eingeschlafene Hände, kribbelnde Finger oder schmerzende Füße vermieden werden können.

Https://www. gesunder-koerper. info/fitness/ergonomisch-rad-fahren/

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