Pride II: Das schnellste Straßenrennrad der Welt

Schnell, schneller, am schnellsten: SIMPLON Pride II: Entdecke die gesamte Geschichte hinter dem aktuell schnellsten Rennrad der Welt!

Die Geschichte vom schnellsten Straßenrennrad der Welt

„Wir wollen das schnellste Straßenrennrad der Welt entwickeln!“ So lautete das klare Ziel, das sich SIMPLON vor gut zwei Jahren auf die Fahnen schrieb. Ein zu hoch gestecktes Ziel? Ganz und gar nicht!

Denn das Ergebnis überzeugt: In der Entwicklung des Pride II haben die Experten den optimalen Kompromiss zwischen Aerodynamik und Gewicht des Rennrads gefunden, um das Maximum an Watt einzusparen. Auch wichtig dabei: Alle Regeln der neuen UCI-Richtlinie werden erfüllt.

Die Details über den spannenden Weg vom Designprozess bis zum fertigen Spitzen-Renner erfährst du jetzt!

Wie alles begann …

Der erste Schritt in der Herstellung eines Bikes ist das Design. Bereits in diesem ersten Stadium der Entwicklung des Pride II spielten die Vorgaben des Radsport-Weltverbandes UCI eine wichtige Rolle. Darin werden nämlich Limitierungen in der Gestaltung der Rohrdimensionen definiert, was sich wiederum auf die Aerodynamik des Bikes auswirkt.

CFD-Simulationen: zeitsparende Vorarbeit in der virtuellen Umgebung

Schon zu Beginn holten sich die Experten von SIMPLON die Unterstützung der Aerodynamik-Spezialisten von Swiss Side. Der Schweizer Aerodynamik-Dienstleister und Laufradhersteller übernahm die Durchführung der. Dabei handelt es sich um numerische Strömungssimulationen, auch Computational Fluid Dynamics (CFD) genannt.

Dreidimensionale Skizzen der Rohrkonzepte, der Gabeln des Cockpits oder der Sattelstütze wurden in mehreren Entwicklungsschritten in einem virtuellen Windkanal getestet. Immer im Fokus: das. Klarer Vorteil von CFD-Simulationen: Sie sparen Entwicklungszeit und Kosten.

Auf der Grundlage der CFD-Ergebnisse wird das Design der Bauteile Schritt für Schritt an das aerodynamische Optimum herangeführt. Dazu waren zahlreich Iterationsschritte notwendig. Zusätzlich zur Aerodynamik musste der Rahmen natürlich auch hinsichtlich Steifigkeit, Gewicht, Ergonomie und Kabelführung optimiert werden.

Ab in den Windkanal: Auf virtuell folgt real

Vom virtuellen Windkanal geht’s in den realen. Dort wird nicht nur Wind von vorne simuliert, sondern auch Seitenwind: Unter dessen Einwirkung entsteht aufgrund der speziellen Form des Rohres beim Pride II der sogenannte. Das bedeutet, dass die seitlich anströmende Luft wie bei einem Segel in die speziell designten Rohrprofile greift und dadurch zum Vortrieb beiträgt. Ergo: Der Gesamtwiderstand sinkt deutlich.

Vom geringen Luftwiderstand profitieren nicht nur Profis jenseits eines Tempos von 40 Kilometern pro Stunde, sondern auch Freizeitsportler mit geringeren Geschwindigkeiten. Besonders der Segeleffekt kommt den Hobbybikern dabei zugute. Der seitliche Wind ist nämlich bei geringeren Geschwindigkeiten deutlich effektiver, da die anströmende Luft stärker und länger wirksam ist.

Im realen Windkanal erhielt das Entwicklerteam von SIMPLON die erste Bestätigung für die präzise Vorarbeit in der fiktiven Testumgebung: Die Berechnungen wurden nicht nur bestätigt, sondern sogar etwas übertroffen. Bei einer Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde ergab sich ein Leistungsbedarf von 55,30 Watt.

Das ist der beste Wert, der jemals bei einem Straßenrennrad, das den UCI-Richtlinien entsprach, gemessen wurde!

Mischung aus E-Bike und Motorrad: Mit dem eRockit über die Autobahn

Mit Pedalkraft auf fast 100 km/h beschleunigen und die Autobahn benutzen? Mit dem eRockit ist das möglich. Das hybride Fahrzeug aus E-Bike und Motorrad geht jetzt in die zweite Auflage. Das neue eRockit One kann bereits vorbestellt werden.

Das eRockit ist ein fahrradähnliches Elektromotorrad, das sich per Pedalkraft auf 89 Stundenkilometer beschleunigt lässt. Der Hersteller spricht daher vom „schnellsten Fahrrad der Welt“. Nachdem das erste eRockit in einer limitierten Stückzahl von 100 Exemplaren produziert wurde, stellt der deutsche Hersteller aktuell das Nachfolgemodell eRockit One vor. Der Hybrid aus E-Bike und Motorrad aus der Region Berlin-Brandenburg ist bereits vorbestellbar. Die Auslieferung ist für das Frühjahr 2023 geplant. Das Nachfolgemodell eRockit One hat eine neue Batterie erhalten und verfügt über noch mehr Power, das jedenfalls verspricht der Hersteller. Auch soll es weitere neue Features für mehr Komfort und Fahrfreude geben.

ERockit One: Mischung aus E-Bike und Motorrad

Das eRockit ist ein Elektromotorrad mit einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern. Im Dauerbetrieb leistet er fünf Kilowatt, in der Spitze erreicht er 16 Kilowatt. Die Batterie in der Fahrzeugmitte fasst 6,6 Kilowattstunden bei 52 Volt – das reicht für 120 Kilometer Reichweite. Gebremst wird über eine 300er-Bremsscheibe vorn und eine 220er-Bremsscheibe hinten. Das eRockit verfügt über keinen Gashebel am Lenker, sondern beschleunigt ausschließlich per Pedalkraft. Anstrengend wird es trotzdem nicht – wie unsere Kollegen von AUTO BILD berichten:

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Nicht nur in der Stadt, sondern auch auf der Autobahn darf das „Fahrrad“ gefahren werden. Genauer gesagt handelt es sich um einen Hybrid aus E-Bike und Motorrad. Je schneller man in die Pedale tritt, desto mehr erhöht sich die Geschwindigkeit. Unglaublich: Das eRockit kann eine Höchstgeschwindigkeit von 89 Stundenkilometer erreichen.

Eta von AeroVelo: das schnellste Fahrrad der Welt

Im Jahr 2015 konnte Todd Reichert erstmals mit dem Speedbike Eta einen Weltrekord aufstellen. Dabei musste er den 2013 vom holländischen Radfahrer Sebastian Bowier gesetzten Rekord von 133,80 km/h überbieten. Dies gelang Todd Reichert am 19. September 2015. Er brannte die Bestmarke von damals 139,45 km/h in den Asphalt der State Route 305. Die Distanz der Strecke beträgt 5 Meilen und die Höhendifferenz nur etwa 1,5 Meter. Gemessen wird auf den letzten 200 Metern.

2016 setzte Todd Reichert sich erneut in sein schnellstes Fahrrad der Welt. Diesmal tritt er gegen sich selbst an. Seinen Weltrekord schlägt er um 4,72 km/h und setzt die neue Bestmarke von 144,17 km/h.

“We’re hopeful that we can achieve 145 Km/h next year!” so das Team AeroVelo im letzten Jahr nach dem ersten Weltrekord. Dieses Ziel haben sie leider nicht erreicht, aber was ist das schon, wenn nur 0,83 km/h fehlen und dennoch ein neuer Weltrekord aufgestellt werden konnte.

Die Geschichte hinter dem Weltrekord

Eta ist ein Speedbike und ist wie ein Velomobil, mit einer aerodynamischen Verkleidung ausgestattet, unter der sich ein Liegerad befindet. Die Verkleidung aus Carbon bietet etwa 100 Mal weniger Luftwiderstand als moderne Autos. Mit weniger als einem PS können deshalb Geschwindigkeiten über 140 km/h erreicht werden.

Um überhaupt von Weltrekord zu Weltrekord zu kommen, musste Eta aber erst geschaffen werden. Dafür hat Todd Reichert gemeinsam mit seinem Team in 2014 eine Finanzierungskampagne auf Kickstarter. com gestartet. Es mussten mindestens 30.000 Dollar für das Projekt gesammelt werden.

Am 09. Juli 2014 endete die Kampagne und 32.825 kanadische Dollar wurden als Unterstützung von 221 Personen geboten. 148,53 Dollar ist das durchschnittliche Gebot. Für Kampagnen auf Kickstarter ist das erstaunlich viel. Mit der gelungenen Finanzierung konnte AeroVelo nun an die Umsetzung von Eta gehen.

Anders als beim gewöhnlichen Velomobil, verschwindet der Fahrer bei Eta vollständig unter der Verkleidung. Es gibt keine Öffnung mit einem Sichtfenster und somit auch keinen Deckel – wie die Race Caps beim Velomobil. Unter der weißen Carbonschale sieht Eta wie folgt aus.

Der Fahrer hat keine freie Sicht direkt aus dem Speedbike heraus. Für die Fahrt kommen zwei sehr kleine Kameras an das Geschoss. Diese sind verbunden mit einem Display was sich im Cockpit befindet. Dadurch sieht Todd Reichert nach vorne die Strecke. Die State Route 305 ist eine solch gerade Strecke, dass Kurven etc. keine Rolle spielen.

Im folgenden Video kannst du die Entstehung von Eta anschauen und bekommst weitere Hintergrundinformationen zum damaligen geglückten Weltrekordversuch 2015.

Und hier kannst du dir das offizielle Video zum Weltrekord 2015 ansehen.

Von der Rekordfahrt 2016 steht bisher noch kein Video zur Verfügung. Sobald das AeroVelo Team hier offizielles Material anbietet, werde ich dieses natürlich noch hinzufügen.

Du möchtest wissen wie man nach einer Rekordfahrt aus Eta aussteigt? Nun, so:

Eta wiegt mit all der Technik übrigens nur ca. 25 kg. Natürlich sind Speedbikes ohne Verkleidung deutlich leichter. Und Velomobile können auch gut an dieses Gewicht herankommen. Doch wenn man bedenkt was Eta für Technik mitführt, allein die enorm großen Kettenblätter, erscheinen 25 kg in einem doch ganz anderem Licht.

Sämtliches Bildmaterial, vom schnellsten Fahrrad der Welt, in diesem Artikel stammt von offiziellen Seiten der AeroVelo Inc. (aerovelo. com) und deren YouTube Kanal.

Wie hoch ist der Preis des schnellsten Fahrrads der Welt

Mehr Dragster als Fahrrad: François Gissys Speed-Bike ist eine Höllenmaschine mit einem Raketenantrieb, der nur wenige hundert Meter durchhält.

In acht Sekunden auf 263 km/h: François Gissy ist kein Pedalritter wie jeder andere. Er steuert eine Rakete auf zwei Rädern. Sie denken, das sei verrückt? Sie sollten mal sein Motorrad sehen.

Gäbe es James Bond wirklich, er würde vor Neid erblassen. Oder Tüftler Q sofort losschicken, um auch so etwas zu basteln. Die Rede ist von einem Geschoss auf zwei Rädern. Ein Fahrrad, das mit Pedalkraft so wenig am Hut hat wie ein Speed-Boot mit einem Floß. Eine Rakete aus Metall, die innerhalb von acht Sekunden auf 263 km/h beschleunigt. Eine Wahnsinnsmaschine! Dass so etwas nicht nur im Spionage-Thriller geht, haben über eine Million Menschen auf Youtube verfolgt. Am 19. Mai startete der Franzose François Gissy mit seinem Bike der Marke Eigenbau auf einer abgesperrten Landstraße durch – vorbei an einem aufgemotzten Subaru Impreza STI, den er trotz eines Vorsprungs von 150 Metern wie einen Traktor überholte. Fehlte nur noch, dass Gissy mit seinem Raketen-Rad abgehoben wäre. Aber auch das komme vielleicht noch. Sagt er.

Wer ist bloß dieser Mann, den alle nur aus dem Internet kennen? Ein Draufgänger, der sich nichts daraus macht, im schlimmsten Fall mitsamt seines experimentellen Antriebs in die Luft zu fliegen? Ein Adrenalin-Junkie? Ein genialer Bastler? „Wahrscheinlich“, sagt Gissy, „bin ich ein bisschen von allem.“ Der Ort, in dem der 30-Jährige wohnt, wirkt alles andere als abenteuerlich. Ranspach, ein 800-Seelen-Dorf mitten im Elsass, hat außer einer Landstraße, einer Kirche und ein paar Bistros nicht viel zu bieten. Womöglich war es diese Idylle, die Gissys Sehnsucht nach Action und Geschwindigkeit weckte. Oder sein vergleichsweise normaler Beruf. Gissy arbeitet als Schulbusfahrer, wohnt noch im Elternhaus und verbringt nach eigenen Angaben jede freie Minute damit, etwas für sein außergewöhnliches Hobby zu tun.

Auf 280 km/h in 4,5 Sekunden

Der Empfang in Ranspach ist herzlich, geradezu überschwänglich. Stolz posieren Gissy und seine Eltern vor der Hayabusa Turborocket, die die Familie im Garten aufgebaut hat. Von vorne sieht das Motorrad wie ein normales Serienmodell aus. Erst am Heck wird’s exotisch: Das Hinterrad wurde durch eine kastenartige Metallkonstruktion ersetzt, an deren Ende ein Breitreifen befestigt ist. Überall Rohre, Ketten, Tanks und eine analoge Druckanzeige. „Die Turborocket ist noch viel heftiger als das Raketen-Bike“, sagt der Pilot und fängt sofort damit an, die technischen Details runterzurattern: umgebaute Suzuki-Maschine, Wasserstoffperoxid-Antrieb, Höchstgeschwindigkeit 280 km/h innerhalb von 4,5 Sekunden.

„Dieser Antrieb ist extrem gefährlich“, sagt Gissy. „Erinnerst du dich noch an das sowjetische Atom-U-Boot Kursk? Das ist in die Luft geflogen, weil eine Wasserstoffperoxid-Leitung leckte.“ Gissy kostet die Aura des Gefährlichen aus, bevor er sich auf das Turbo-Motorrad setzt. Mit seiner schlanken Statur und dem lockigen, schulterlangen Haar verkörpert er nicht das Klischee des athletischen Extremsportlers. Er wirkt er wie ein Bastler, ein verrückter Professor. „Schon seit seiner Kindheit interessiert er sich für Physik“, sagt die Mutter „Der ganze Schrank steht voller Bücher.“ Der Vater lacht: „Dieses Motorrad ist was Besonderes. Aber der Lärm ist schrecklich, als ob ein Flugzeug abhebt.“

Konstruiert der 31-Jährige die Gefährte wirklich selbst? Woher hat ein Schulbusfahrer das Wissen dazu? Gissy schmunzelt. „Ich fahre“, sagt er. „Aber das Genie ist jemand anderes.“ Er meint Arnold Neracher. Der 64-Jährige Chemiker ist das, was „Q“ bei James Bond verkörpert: der stille Schrauber im Hintergrund, ohne den das Ganze nicht möglich wäre. „Wir telefonieren sehr oft“, sagt Gissy. „Manchmal besuche ich Arnold auch in Montpellier und wir tun eine Woche nichts anderes, als an unseren Ideen zu arbeiten.“ Kennen gelernt haben sich die beiden an einer Teststrecke. „Ich habe schon als Schüler immer bei diesen verrückten Shows zugeschaut“, erzählt Gissy. Irgendwann habe er den Schöpfer der Geschosse dann einfach mal angesprochen. Seither arbeiten sie zusammen. Mit im Team ist auch der als „Jet Man“ bekannte Schweizer Yves Rossy, der Nerachers Erfindungen ebenfalls häufig testet – und mindestens genauso oft im Internet zu sehen ist.

Nur ein bisschen verrückt

Man muss verrückt sein, um diese Freizeitbeschäftigung ernsthaft zu betreiben. Zumindest ein bisschen. „Mit dem Raketen-Fahrrad und speziellen Reifen könnten wir sogar übers Wasser schweben“, schwärmt Gissy. „Das wäre wie bei Jesus, nur schneller.“ Er sagt das völlig ernst, ohne einen Anflug von Ironie. Das nächste Ziel sei schön längst gesetzt, verrät der Speed-Pilot. In weniger als vier Sekunden wolle man mit einem neuen Motorrad auf 300 km/h beschleunigen. Einzige Voraussetzung: Es müssten sich Sponsoren finden, die das Experiment bezahlen. Besonders optimistisch sieht Gissy das offenbar nicht. „Frankreich ist ein Dritte-Welt-Land, was den Motorsport angeht. Wir mussten Monate suchen, um eine Teststrecke für den letzten Versuch zu finden.“ Ewig habe er warten müssen, bevor die Behörden eine Genehmigung ausstellten.

Mehrere Tausend Euro ihres Privatvermögens haben die Schrauber bisher in den Spaß gesteckt. „Jetzt sind wir am Limit“, seufzt Gissy. „Wir bräuchten mindestens 50 000 Euro, um das Ganze ernsthaft weiterzutreiben.“ An Ideen mangelt es nicht, eher an Sponsoren. Für Gissy völlig unverständlich: „Unsere Beschleunigungsrekorde sehen Millionen von Menschen. Welche bessere Werbung kann es für ein Unternehmen geben?“ Mit viel Mühe – und privatem Geld – zogen der Selfmade-Ingenieur und sein Pilot den letzten Rekordversuch durch. Hinterher hat sich eine Firma wieder gemeldet, die sie vorher erfolglos angesprochen hatten. „Man habe schließlich nicht wissen können, ob unsere großspurigen Ankündigungen auch wirklich seriös seien.“ Ans Aufhören denkt der Tüftler jedenfalls nicht. Seit Neracher vor 20 Jahren die ersten Tests im heimischen Wohnzimmer gemacht hat, ist es schließlich immer irgendwie weitergegangen. „Wir haben Dinge gebastelt, die andere nicht für möglich gehalten haben. Dann werden wir es doch wohl schaffen, ein paar Sponsoren zu finden.“

Das schnellste „Fahrrad“ der Welt beim e4 Testival 2022 am Hockenheimring

Einmal mit rund 100km/h über die Grand Prix Strecke in Hockenheim “radeln”?! Ja, das ist möglich. Mit eROCKIT, dem besonderen Bike „Made in Germany“, das die Eigenschaften eines Fahrrades, eBikes und Elektromotorrades vereint.

Rund 9.000 Besucher kamen bei strahlendem Sonnenschein zum e4 Testival 2022 an den Hockenheimring. Hunderte Probefahrer nutzten die Gelegenheit das eROCKIT auf der berühmten Formel 1 Strecke zu testen. Die Bedienung des eROCKIT ist denkbar einfach: Der Mensch tritt in die Pedale wie bei einem Fahrrad, je nach Fahrverhalten wird seine Muskelkraft über ein 50-faches multipliziert und beglückt mit einem unbeschreiblichen, magischen Fahrerlebnis. Das eROCKIT ist ein sogenannter Human Hybrid. Es bedient sich intuitiv, Mensch und Fahrzeug sind in besonderer Interaktion. Mit diesem besonderen und hochinnovativen Elektromotorrad kommt man schneller von einem Ort zum anderen, ist emissionsfrei, sportlich, sicher und günstig unterwegs. Die Stromkosten auf 100 Kilometer betragen etwa zwei Euro, man fährt wartungsarm und Kfz-steuerfrei. Auch nutzte die Gelegenheit für eine Testfahrt.

Demnächst wird das neue Modell „eROCKIT One“ vorgestellt. Mit einem Verkaufspreis ab 12.900 Euro zählt es zu den preiswertesten in Deutschland gefertigten Elektromotorrädern. Die Auslieferung beginnt zum Frühjahr 2023.

Im weltweit boomenden Markt der Elektromobilität ist das eROCKIT ein außergewöhnliches Fahrzeug (Leichtkraftrad / L3e / 125ccm-Kategorie), das sich durch seinen innovativen Pedalantrieb von anderen Fahrzeugen grundlegend unterscheidet. Das eROCKIT bedient sich intuitiv wie ein Fahrrad, besitzt dabei jedoch die Beschleunigung eines Motorrades. Es ist gefertigt aus hochwertigen Materialien wie z. B. Carbon und Aluminium und verfügt über ein prämiertes Design. Zum Fahren benötigt man den entsprechenden Führerschein Klasse A, A1 oder A2, den alte PKW Führerschein (Klasse 3), ausgestellt vor dem 1.4.1980 oder nach der neuen Führerscheinregelung den Pkw-Führerschein Klasse B Schlüsselzahl 196.

So besonders wie das Fahrzeug ist die Beteiligungsmöglichkeit der eROCKIT AG. Die nach deutschem Recht geführte Aktiengesellschaft (Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg HRB231453 B) bietet Investoren die besondere Chance, in ein deutsches Unternehmen der eMobility zu investieren. Die eROCKIT AG hält 100 % der Anteile an der eROCKIT Systems GmbH in Hennigsdorf bei Berlin. Hier wird das einzigartige pedalgesteuerte Elektromotorrad eROCKIT gebaut. Das Team der eROCKIT Group besteht aus erstklassigen Zweirad – und Automotive-Experten und einem starken Management. Im Aufsichtsrat der eROCKIT AG sitzt Richard Gaul, der ehemalige Kommunikationschef von BMW.

Mobilität Das VeloX ist das schnellste Fahrrad der Welt

Im Stadtverkehr ist das Fahrrad die vermutlich schnellste Variante, um von A nach B zu kommen. Sobald aber längere Strecken mit höheren Geschwindigkeitslimits und weniger Verkehr und Stops gefahren werden, ist vielen das Fahrrad nicht mehr schnell genug.

Wo anders als in den Niederlanden sollte der Gegenbeweis entstehen: Ein Team der Universität Delft arbeitet dort am VeloX (vom Namen her nicht mit dem Voxel8 zu verwechseln), dem schnellsten Rad der Welt. Das Human Power Team hat mit der dritten Edition des Liegerads eine Höchstgeschwindigkeit von genau 133,78 Kilometer pro Stunde erreicht – mehr, als die Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen. Und das ohne jegliche elektronische Unterstützung.

„Wie die Formel 1 für Fahrräder“Jedes Jahr versuchen sich die Wissenschaftler und Ingenieure neu zu übertreffen. Dazu fahren sie jedes Jahr mit dem neusten Prototypen des VeloX nach Battle Mountain im US-Bundesstaat Nevada, wo die besten Liegerad-Teams auf einer acht Kilometer langen Highway-Strecke versuchen, sich gegenseitig zu übertreffen.

Verantwortlich für das Design und die Entwicklung des Highspeed-Fahrrads sind etwa ein Dutzend Studenten der Technischen Universität Delft unter Leitung von Dennis Berckmoes. Zusammen hat das Team in Detailarbeit jede einzelne Komponente des Rads designt und produziert, wie das Karbon-Chassis, die spezielle Gangschaltung und die 3D-gedruckten Kleinstteile. Auch die Fahrer sind speziell trainierte Athleten, die meisten von ihnen kommen von der Universität Amsterdam. Bald soll der VeloX V5 auf die Strecke gehen.

Das Human Power Team versucht aber nicht nur, Geschwindigkeitsrekorde zu brechen. Für viele Beteiligte geht es um mehr als das: Sie wollen Pionierarbeit leisten, um die tägliche Fahrradnutzung voranzutreiben und das Fahrrad größer zu denken als nur für kurze, innerstädtische Pendelwege.

Das schnellste Fahrrad der Welt

In die Pedale treten und auf über 100km/h beschleunigen: Mit der neuen Fahrzeuggattung „eRockit“ will der Leobner Stefan Gulas von Berlin aus die Welt erobern.

Neulich Nacht, im Berliner Westend. Stefan Gulas überholt mit seinem wundersamen Gefährt ein Mercedes-Coupé. An der Kreuzung beugt sich eine „Trophäenschnecke“ in den frühen Zwanzigern aus dem Beifahrerfenster und gerät in Ekstase: „Wahnsinn, das ist ja toll, das kenn ich aus dem Fernsehen!“ Mit einem Mal ist ihr Macker am Volant wie abgemeldet. Erst recht, als die Ampel auf Grün schaltet und der vermeintliche Radfahrer dem Luxuswagenlenker davonstrampelt wie eine Rakete.

Was ist das für ein Ding, das der Unternehmer aus Leoben in seiner Manufaktur in Marzahn produziert? Ein Fahrrad? Nein, denn es hat einen Elektromotor. Ein strombetriebenes Motorrad? Nein, denn der Fahrer muss in die Pedale treten. Ein E-Bike also? Da kommen wir der Sache näher. Doch trennen Welten der Technik und des Lebensgefühls das eRockit vom biederen „Oma-Rad“, das müden Fahrern per Akku nachhilft – meist nur bis maximal 25km/h, damit es vor dem Gesetz noch als normales Fahrrad durchgeht.

Scheinbar stark wie Superman

Wer aber ein eRockit reitet, fühlt sich stark wie Superman auf Rädern. Es verschafft die berauschende Illusion, man bewege sich aus eigener Muskelkraft so schnell fort wie ein Auto – mit 80km/h, in einer stärkeren Version ab Mai mit über 100km/h. Denn die rotierenden Pedale treiben nicht direkt das Hinterrad an, sondern wirken wie ein Gaspedal. Über Generator, Computer und Elektromotor multipliziert sich der menschliche Impuls mit fünfzig. Höhere Gänge sind schwerer zu treten, aber das ist virtuell und willkürlich wie beim Hometrainer – es verstärkt nur den beflügelnden Selbstbetrug.

Gulas, der an der Montan-Uni Bergwesen studiert hat und sich selbst „zwei linke Hände“ bescheinigt, ist kein genialer Tüftler, sondern ein visionärer Sturkopf – mit etwas Pech beim Timing. Kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase hatte der unternehmerische „Überlebenskünstler“ ein Internet-Start-up im Silicon Valley aufgezogen und so flugs eine „sechsstellige Summe“ in den Sand gesetzt. Die Idee zum eRockit kam ihm 2004, als das Thema Elektromobilität gerade eine totale Flaute erlebte. An Investoren war nicht zu denken, er konnte ja nicht einmal einen Prototyp herzeigen. Dafür hätte Gulas Ingenieure aus gut dotierten Jobs abwerben müssen – zu teuer, zu riskant. Ein Glück, dass er mit Frau und drei Kindern nach Berlin gezogen war. Hier ist vieles möglich, was sonst nirgendwo geht.

Zum Beispiel Hausbesetzer anzuheuern. Über einen Fahrradhändler kam der heute 43-Jährige in Kontakt mit der Szene. Hier fand er, was er suchte: geschickte Bastler, Zweiradmechaniker, Schlosser. Lauter genügsame, eifrige und kompetente Arbeitslose, die nur deshalb keinem Beruf nachgehen, weil sie das kapitalistische System verachten. Am Luftschloss eines Träumers bauten sie für ein Taschengeld gern mit. „Das Design hat ein Schulabbrecher entworfen. Später haben wir dafür Preise gewonnen.“ Das ging gut bis 2009, als Sat1 von der revolutionären Erfindung Wind bekam. Damit wurde es den linken Mitstreitern „zu kommerziell“ – und Gulas stand wieder allein da.

Investoren „mit Eiern“ gesucht

Aber mittlerweile war der Prototyp fertig. Sechs mittelständische Unternehmer beteiligten sich an einer GmbH, eine Investitionsbank vergab Kredite – das Projekt bekam Fundamente. Im Vorjahr begann die Produktion mit zehn Mitarbeitern. Der erste Kunde: ein „bekannter österreichischer Kabarettist“. Heuer werden in Summe 100Stück ausgeliefert, bereits mit „positivem Deckungsbeitrag“, ohne jede Förderung. Für 2015 stehen 300 Exemplare in der Planung, im Jahr darauf 600.

Alles weiter in Handarbeit, mit High-End-Zulieferteilen und erlesenen Materialien, bis zum Schutzblech aus Karbon. So viel Luxus und Lebensfreude hat ihren Preis: 12.460 Euro, in Österreich noch etwas mehr. Dennoch schätzt Gulas, der „schon als Neunjähriger“ Unternehmer werden wollte, das Potenzial seiner neuen Fahrzeuggattung in ganz anderen Dimensionen ein. Sein Kalkül: Eineinhalb Millionen Motorräder westlichen Zuschnitts werden jedes Jahr verkauft. Wenn er nur ein Zwanzigstel davon umleiten könnte, hätte er „aus dem Nichts“ einen Markt für 75.000 eRockits geschaffen – ein „Google auf zwei Rädern“.

Für solche Dimensionen sucht er freilich noch Risikokapitalgeber. Doch „Investoren, die Eier haben“, seien in Europa nicht leicht zu finden. Sogar mit zwei Milliardären, einem deutschen und einem chinesischen, war er im Gespräch. Aber der Fahrzeugmarkt, der von mächtigen Playern beherrscht wird, schreckt Financiers ab. Dabei ist seine Erfindung durch Patente gesichert, „den Motorradherstellern fehlt die Tretkompetenz“, den Fahrradproduzenten das Know-how für die ausgefeilte Elektronik. Und wenn doch irgendwann so jemand wie BMW seine „Würschtlbude“ aufkaufen will – „das wäre doch ein schöner Exit“.

DAS PRODUKT

“ ist das schnellste für den Straßenverkehr zugelassene Fahrrad der Welt. Es ein Elektromotorrad, bei dem der Tritt in die Pedale nur die Geschwindigkeit steuert. Der Fahrer braucht einen Führerschein, einen Helm– und eine dicke Brieftasche: Das neuartige Gefährt kostet zwischen 12.500 und 16.000 Euro. Sein Erfinder, der Österreicher Stefan Gulas, produziert in Berlin-Marzahn.

EICMA: eRockit: Das schnellste „Fahrrad“ der Welt beim e4 Testival 2022 am Hockenheimring!

Rund 9.000 Besucher kamen bei strahlendem Sonnenschein zum e4 Testival 2022 an den Hockenheimring. Hunderte Probefahrer nutzten die Gelegenheit das eROCKIT auf der berühmten Formel 1 Strecke zu testen. Die Bedienung des eROCKIT ist denkbar einfach: Der Mensch tritt in die Pedale wie bei einem Fahrrad, je nach Fahrverhalten wird seine Muskelkraft über ein 50-faches multipliziert und beglückt mit einem unbeschreiblichen, magischen Fahrerlebnis. Das eROCKIT ist ein sogenannter Human Hybrid. Es bedient sich intuitiv, Mensch und Fahrzeug sind in besonderer Interaktion. Mit diesem besonderen und hochinnovativen Elektromotorrad kommt man schneller von einem Ort zum anderen, ist emissionsfrei, sportlich, sicher und günstig unterwegs. Die Stromkosten auf 100 Kilometer betragen etwa zwei Euro, man fährt wartungsarm und Kfz-steuerfrei. Auch Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke nutzte die Gelegenheit für eine Testfahrt.

Demnächst wird das neue Modell „eROCKIT One“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einem Verkaufspreis ab 12.900 Euro zählt es zu den preiswertesten in Deutschland gefertigten Elektromotorrädern. Die Auslieferung beginnt zum Frühjahr 2023.

Die schnellsten Handbikes der Welt

Was Ludwig Hackinger in seiner Werkstatt in St. Georgen bei Obernberg am Inn baut, ist Gold wert. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Denn mit den handgefertigten Handbikes des passionierten Oberösterreichers haben heimische Behindertensportler insgesamt schon acht Olympiamedaillen gewonnen. Allein bei den Paralympics in Tokio 2021 waren es eine Gold-, zwei Silber – und drei Bronzemedaillen, wie Hackinger stolz aufzählt: „Damit wurden alle Erwartungen überschritten, mehr geht nicht.“

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