Neues E-Bike kaufen oder Batterie tauschen?

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Batterien von Pedelecs sind nur begrenzt haltbar. Mittlerweile stellt sich vielen Besitzern älterer E-Bikes die Frage, wie sie mit dem schwächelnden Stromspeicher umgehen. Dabei sollten Sie einige Dinge beachten.

Die Lebenserwartung typischer E-Bike-Akkus liegt meist zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen. Grob geschätzt hält die Traktionsbatterie also 20.000 bis 40.000 Kilometer. Danach ist der Stromspeicher in der Regel aber noch nicht kaputt, sondern seine Speicherkapazität meist auf 70 Prozent oder weniger im Vergleich zum Neuzustand gesunken. Dieses Altern der Zellen ist unvermeidlich und unumkehrbar. Mittlerweile dürften einige E-Biker an diesem Punkt angelangt sein und vor der Entscheidung stehen, in ein neues Pedelec oder einen neuen Akku zu investieren.

Ersatzakku muss auf das Bike abgestimmt sein

Der Kauf einer neuen Batterie ist in jedem Fall die günstigere Variante. Ganz billig wird das aber auch nicht. Hochwertige Ersatzbatterien schlagen mit 500 Euro und aufwärts zu Buche. Wer sich für einen neuen Akku entscheidet, sollte darauf achten, dass dieser zum Motor und in die Halterung passt, also ob es sich um eine Unter-, Sattelrohr – oder Gepäckträgervariante handelt.

„Zudem sind der Name des Herstellers und die verwendete Spannung in Volt anzugeben. Die Infos befinden sich meist auf einem Aufkleber am Akku“, sagt Tom Specht, Sprecher von Haibike. Es gibt oftmals günstige Nachbauten, doch ob diese auf die anderen Antriebskomponenten optimal abgestimmt sind, ist fraglich. Garantieren können dies nur Teile des Originalherstellers.

„Ein Ersatz-Akku muss zumindest eine CE-Prüfung bestanden haben. Das ist am entsprechenden CE-Zeichen erkennbar“, so Specht.

Angesichts der kurzen Entwicklungszyklen in der E-Bike-Szene stellt sich die Frage, ob man auch in einigen Jahren noch qualitativ gute Nachrüstbatterien für sein betagtes Antriebssystem bekommt. Bei einigen Exoten könnte das ein Problem werden. Hat man hingegen ein Pedelec mit Komponenten hochwertiger Systemanbieter, kann man ziemlich sicher sein, dass sich ältere Antriebssysteme nachrüsten lassen. Hersteller wie Bosch haben auch für Antriebe der ersten Generation noch Austauschakkus auf Lager.

Stromspeicher schützen um Energieschwund vorzubeugen

Wenn die Reichweite eines Lithium-Ionen-Akkus bei kalten Temperaturen um bis zu einem Viertel sinkt, muss das noch kein Hinweis auf einen altersbedingten Kapazitätsverlust sein. Vielmehr dürfte es sich dabei um einen vorübergehenden Energieschwund handeln, da bei frostigen Temperaturen in der Batterie weniger Ionen vom Minus – zum Pluspol gelangen, was die Leistungsfähigkeit einschränkt.

Deshalb sollte man den Stromspeicher vor Fahrtantritt zum Laden ins Warme mitnehmen und erst kurz vor Fahrtbeginn in die Halterung stecken. Als Kälteschutz während der Fahrt empfiehlt sich zudem ein Neopren-Schutzcover. Das hält warm und schützt auch vor Schmutzwasser, Salz und Dreck.

Regelmäßige Fachkontrolle der Akkus wichtig

Wenn ein Akku gar keine Reaktion mehr zeigt, ist der Weg zum Fachhändler unvermeidlich. Eine Entsorgung im Hausmüll ist für das Gefahrgut Lithium-Ionen-Akku generell absolut tabu, ein Verbotsschild ist deshalb auf jedem Akku angebracht. Als E-Bike-Nutzer gibt man alte Akkus beim Händler zurück. Dieser ist laut Gesetz zur Rücknahme verpflichtet.

Dabei gilt es zu unterscheiden, ob der Akku funktionslos ist, also nicht mehr anspricht, oder ein Defekt durch einen Brand oder eine äußere Beschädigung vorliegt. „Im zweiten Fall darf der Energiespeicher auf keinen Fall mehr postalisch versandt werden“, erklärt Markus Riese vom E-Bike-Hersteller Riese & Müller.

Auch bei Stürzen oder Unfällen sollten Akkus kontrolliert werden, um Folgeschäden auszuschließen. Zum Überprüfen darf man den Akku niemals selbständig in der heimischen Werkstatt öffnen, sondern muss direkt zum Fachhändler gehen. In einer professionellen Fahrradwerkstatt weiß man, was zu tun ist.

Stellt der Fachhändler einen internen Fehler fest, geht der Akku zurück an den Hersteller und muss ersetzt werden. Eine Unfallersatzleistung, wie zum Beispiel bei Rahmen, gibt es für E-Bike-Akkus bislang nicht. Allerdings kann sich der Radfahrer mit einer Vollkaskoversicherung auch gegen diese (eher seltenen) Schäden absichern.

Wiederaufbereitung schont Ressourcen

Die meisten der über den Fachhandel zurückgegebenen Akkus werden anschließend wieder aufgearbeitet. Das übernimmt in Deutschland zum Beispiel die „Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien“, kurz GRS. Viele E-Bike-Hersteller und deren Fachhandelspartner sind bei der Stiftung registriert. Von jedem verkauften E-Bike fließt ein Betrag an die GRS zur Entsorgung und Wiederaufwertung der Akkus.

Die Stiftung übernimmt zusätzlich die Abholung der alten Energiespeicher beim Händler. „Da viele der Rohstoffe in den Akkus äußerst selten sind, ist eine Wiederaufbereitung aus ökologischen und ökonomischen Gründen absolut sinnvoll und schont Ressourcen. Deshalb tut man viel Gutes, wenn man funktionslose Akkus sofort zurückgibt“, verdeutlicht Volker Dohrmann von Stevens Bikes.

Wann sollte man den Akku des E-Bikes wechseln?

Die Beliebtheit und die steigende Nachfrage nach ergeben sich aus der Praktikabilität und der Innovation, die sie bieten. Das herkömmliche Fahrrad ist nämlich nur auf die körperliche Aktivität des Fahrers angewiesen, die es in Bewegung setzt. Das hingegen kann sowohl durch das Drehen der Pedale als auch durch die Kraft des Motors, der aus der Batterie stammt, betrieben werden. Aber was passiert, wenn die Batterie ausgetauscht werden muss? Genau wie bei allen anderen Gegenständen und Fahrzeugen, die von einer Batterie angetrieben werden, kommt auch beim E-Bike der Zeitpunkt, an dem die Batterie ausgetauscht werden muss.

Es gibt verschiedene Arten von Batterien, die in E-Bikes verwendet werden. Am häufigsten werden Nickel-Cadmium, Lithium-Ionen-Polymer, versiegelte Bleisäure – und Nickel-Metallhydrid-Akkus verwendet. Nach einer gewissen Zeit muss der Akku ausgetauscht werden, damit das E-Bike wieder bei bestem Licht und mit viel Spaß auf der Straße fahren kann.

Die hängt von der Art der Nutzung ab. Wenn der Akku nicht mehr verlässlich ist, sollte er durch einen neuen ersetzt werden. Der Wechsel des Akkus ermöglicht es dem Fahrer, das E-Bike weiterzunutzen, und zwar mit der größtmöglichen Leistung und mit minimalen Problemen. Wann ist also der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel des E-Bike-Akkus?

Es ist wichtig zu wissen, dass die Lebensdauer einer normalen E-Bike-Batterie zwischen 3 und 5 Jahren liegt. Diese Lebensdauer kann auch davon abhängen, wie die Batterie gepflegt wird. Die Batterie hält länger, wenn sie oder das Fahrrad selbst an einem trockenen Ort ohne große Temperaturschwankungen lagert. Im Laufe der Zeit werden Sie feststellen, dass Ihre Batterie weniger leistungsfähig wird. Mit der Zeit sollte der ausgetauscht werden.

Ein weiterer Grund für einen Batteriewechsel sind physische Schäden. Die Beschädigung kann durch verschiedene Straßenunebenheiten und Vibrationen während langer Fahrten und Reisen entstehen. Solche Erschütterungen können die Batterie von ihrem ursprünglichen Platz verdrängen. Dies führt zu einer Verkürzung der Kabel oder zu Schäden am Batteriegehäuse. Außerdem kann es dazu kommen, dass die Pole mit einer leitenden Oberfläche in Kontakt kommen, was zu Überhitzung und vielleicht sogar zu einem Brand führen kann. In solchen Fällen von mechanischen Schäden sollte die Batterie sofort ausgetauscht werden.

Wenn sich die Batterie nicht auflädt, ist dies ein weiterer Hinweis darauf, dass die Batterie ausgetauscht werden muss. Wenn die Batterie nicht geladen wird, funktioniert das Fahrrad nicht mehr. Außerdem können auch andere elektrische Geräte am Fahrrad nicht mehr funktionieren, wie z. B. das Licht. Wenn die Batterie nicht lädt, ist sie mit Sicherheit leer. Bevor Sie eine neue Batterie kaufen, sollten Sie einen Fachmann bitten, sich die leere Batterie und das Problem mit dem Laden anzusehen. Wenn die Batterie kaputt ist, besteht die einzige Lösung darin, sie zu ersetzen und eine neue Batterie zu kaufen.

Die verringerte Reichweite ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass sich die Lebensdauer der Batterie dem Ende zuneigt. Einige Batterietypen haben eine begrenzte Lebensdauer. Sie müssen ersetzt werden, sobald Sie feststellen, dass sie nicht mehr die ursprüngliche Reichweite bieten. Die neue Batterie bietet die ursprüngliche Reichweite, was längere Fahrten ermöglicht.

Das Aussehen der geschwollenen Batterie ist auf unvollständige chemische Reaktionen zurückzuführen. Solche Reaktionen führen zur Bildung von Gas. Wenn das passiert, füllt sich das Gas in der Batterie und lässt sie geschwollen aussehen. Sie kann auch anschwellen, wenn die inneren Schichten die Chemikalien und Komponenten nicht richtig trennen. Das Fahrradfahren mit einer Batterie in einem solchen Zustand kann zu schweren Schäden führen.

Die Batterie kann aus verschiedenen Gründen heiß werden oder sich erhitzen. Eine Ursache ist ein externer Kurzschluss. Wenn die Batterie in der Nähe anderer metallischer Gegenstände gelagert wird, können diese Gegenstände als Brücke zwischen dem Plus – und dem Minuspol der Batterie wirken. Außerdem können sie durch einen inneren Schock anschwellen. So etwas kann bei einem plötzlichen Sturz passieren.

Der enthält Schwefelsäure. Diese Säure setzt Wasserstoffgas frei. Wenn sich das Gas mit anderen Elementen vermischt, führt es zu Korrosion an den Batteriepolen. Über – und Unterladung sind weitere Faktoren, die zur Korrosion des Akkus führen können. Es wird empfohlen, den Rost der Batterie mit einer Zahnbürste und Backpulver zu entfernen. Wenn das nicht funktioniert, muss die Batterie ausgetauscht werden.

Die Batterie kann aufgrund von Gefrieren, Überladung oder internem Kurzschluss einen schlechten Geruch erzeugen. Der Geruch wird oft als Geruch nach faulen Eiern beschrieben. Er tritt bei Batterien auf, die eine Mischung aus Schwefelsäure und Wasser enthalten. Wenn der Akku nicht richtig gepflegt wird, kann die Schwefelsäure andere Teile des E-Bikes beschädigen und in einigen Fällen sogar Rauch erzeugen.

Immer wenn einige dieser Dinge passieren oder Sie feststellen, dass sich Ihr E-Bike anders verhält, bedeutet das, dass der Akku möglicherweise defekt ist. Wenn Sie Ihr E-Bike seit mehr als 3 Jahren mit demselben Akku betreiben, ist es definitiv an der Zeit, den Akku zu wechseln. Wenn Sie mit dem beschädigten Akku weiterfahren, schadet das dem Fahrrad nur noch mehr und Sie könnten eine unangenehme Fahrt erleben.

Wenn Sie austauschen, ist es wichtig, dass es sich um denselben Typ handelt. Verschiedene E-Bikes verwenden unterschiedliche Batterietypen. Wenn Sie einen anderen Typ als den Originalakku wählen, kann es sein, dass das E-Bike nicht so funktioniert, wie es sollte, und dadurch eine Fehlfunktion verursacht. Das Modell und der Typ des Akkus sind auf dem Akku selbst angegeben, daher sollten Sie sich für denselben Typ entscheiden. Nur so können Sie die volle Funktionsfähigkeit Ihres E-Bikes wiederherstellen und es für zukünftige Fahrten fit machen. Wenn Sie sich entschließen, die Batterie selbst zu wechseln, sollten Sie sicherstellen, dass Sie über das entsprechende Werkzeug und die nötige verfügen. Wenn nicht, überlassen Sie es einem Fachmann.

So laden Sie Ihren E-Bike Akku richtig

Die äußeren Umstände sind für das Laden wichtig. Idealerweise liegt die Raumtemperatur zwischen 10 und 20 Grad Celsius, bei trockenem Raumklima. Der Akku sollte nicht direktem Sonnenlicht preisgegeben sein.

Achten Sie auch darauf, dass der Akku nicht über längere Zeit Feuchtigkeit oder Regen ausgesetzt ist.

Den Akku können Sie immer dann aufladen, wenn er teilweise entladen ist. Der optimale Ladezustand wird häufig mit 20 bis 80 Prozent angegeben. Das bedeutet also, dass Sie eine sollten und dafür lieber öfter laden, um im genannten Rahmen zu bleiben. Sie müssen den Akku zwar nicht nach jeder Fahrt laden, können damit aber einer kompletten Entladung vorbeugen. Es kommt natürlich darauf an, wie lange die Fahrt war und wie hoch ihr Akkustand noch ist. Bei vielen Netzteilen lässt sich der aktuelle Ladestand über eine LED-Anzeige auf dem Display ablesen. Besonders schädlich für den Akku ist eine Tiefenentladung über einen längeren Zeitraum, etwa im Winter.

Noch ein Tipp: Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie während des gesamten Ladevorgangs neben dem Gerät sitzen müssen. Vielmehr sollten Sie beim Laden in der Nähe des Akkus sein und den Vorgang ab und zu checken. Wenn Sie den Akku über Nacht laden wollen, gilt natürlich grundsätzlich dasselbe. Am besten ist es, den vollständig geladenen Akku so schnell wie möglich vom Strom zu nehmen. Damit schonen Sie die Ladeelektronik. Es wäre auch ratsam, den Vorgang im Blick zu behalten, um beispielsweise bei einem Fehler reagieren zu können und den Hersteller zu kontaktieren.

Falls Sie den Akku doch über Nacht laden wollen, sollten Sie ihn auf eine feuerfeste Unterlage stellen und brennbares Material in der Nähe entfernen. Sicher ist sicher. Einige E-Bike-Fahrer behelfen sich mit einer Zeitschaltuhr, um die Ladung auf ein paar wenige Stunden zu begrenzen.

So erhöhen Sie die Lebensdauer Ihres Akkus

Ein Lithium-Ionen-Akku hält gut und gerne zwischen 500 bis 1000 und teilweise sogar über 1000 Ladezyklen ohne Weiteres aus, bevor die Leistung merklich nachlässt. Das bedeutet: Selbst wenn Sie täglich laden, wird die Kapazität erst nach über zwei Jahren merklich sinken. Laut Herstellern schadet dem Akku das Unterbrechen des Ladezyklus nicht, Sie können den Ladevorgang also zum Beispiel bei 80 Prozent unterbrechen, wenn Sie wollen.

Schützen Sie Ihren Akku vor praller Sonne, vor allen, wenn Sie ihn nicht mit Fahrwind kühlen können, also beispielsweise beim Abstellen im Sommer. Suchen Sie bei Pausen einen schattigen Platz oder nehmen Sie den Akku mit. Auch im Winter hilft es Ihrem Akku, wenn Sie ihn richtig lagern, um die Lebensdauer zu erhöhen.

Verwenden Sie immer nur das Original-Netzteil. Sollte dies kaputtgehen, holen Sie sich beim Hersteller Ersatz oder kaufen nur Markenware. Nur so können Sie sichergehen, dass Ihr Akku ordnungsgemäß und schonend geladen wird. Zumal Sie gegebenfalls Ihre Garantie riskieren.

Überladen kann man einen Akku zwar, das passiert aber normalerweise nur mit alten, defekten oder billigen Akkus von schlechter Qualität. Die Ladeelektronik moderner Geräte verhindert die Überladung des Akkus, also müssen Sie sich darüber normalerweise genauso wenig Gedanken machen wie über Überhitzung oder Kurzschluss Ihres E-Bike-Akkus.

(imago images / Joerg Boethling) Den E-Bike Akku richtig laden kann die Lebensdauer deutlich erhöhen.

Bessere Reichweite schont den Akku

Je besser die Reichweite, desto seltener müssen Sie den Akku laden und desto länger ist seine Lebensdauer. Achten Sie auf einen angemessenen Reifendruck. Wenn Sie mehr wiegen, sollten Sie auf ein entsprechend stabiles E-Bike achten, damit die Bauteile weniger verschleißen. Wenn Ihr Rad nicht rundläuft, dann muss es auch mehr arbeiten.

Je leichter Sie sind und je weniger Gepäck Sie mitführen, desto weniger muss Ihr Motor arbeiten und desto weiter kommen Sie. oder schalten Sie den Motor ganz ab. Das spart zusätzlich Energie. Sofern vorhanden, stellen Sie die Rekuperation auf die höchste Stufe, um möglichst viel Energie beim Bergabfahren zurückzugewinnen.

Die Ladedauer Ihres E-Bike-Akkus hängt natürlich von Ladestand, Hersteller, Modell und Ladegerät ab und variiert daher extrem. Von 2 bis 11 Stunden ist hier alles dabei. Als grobe Orientierung kann man jedoch davon ausgehen, dass das vollständige Aufladen eines großen Akkus etwa 6 bis 8 Stunden dauert. Ein kleinerer Akku mit entsprechend weniger Reichweite braucht circa 3 bis 5 Stunden, um wieder vollständig zu erstarken.

Auch. Bei einem Akku mit einer Leistung pro Stunde von 500 Wattstunden (Wh) braucht man für eine Ladung im Durchschnitt 0,5 Kilowattstunden Strom. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde entstehen Kosten von um die 15 Cent pro Ladung. Berechnen Sie die Kosten für Ihren Akku einfach selbst und schon wissen Sie, wie viel Sie eine Ladung Ihres E-Bikes genau kostet.

Defekter E-Bike-Akku: Reparieren oder neu kaufen?

Lässt sich Ihr E-Bike-Akku nicht mehr aufladen, prüfen Sie zunächst, ob das ist – gerade wenn der Akku noch relativ neu ist. Am besten bringen Sie den Akku in den nächsten Fahrradshop, wo die Chancen gut stehen, dass dieser ein passendes Netzteil hat. Sollte es nicht am Netzteil liegen, heißt es handeln. Grundsätzlich sind Kunden verpflichtet, alte Akkus bei einem Fachhändler zurückzugeben. Doch zunächst sollte man es mit einer Reparatur versuchen.

Bei der Reparatur bzw. Auffrischung des Akkus erfolgt häufig lediglich der bzw. Zellpaketen des E-Bike-Akkus. Alle anderen Bestandteile des Fahrrad-Akkus wie die Elektronik und die Verkabelung sowie das Gehäuse bleiben erhalten. Ist nur eine Zelle defekt, wird diese ausgetauscht und alle anderen Zellen verbleiben unangetastet im Akku.

Das Auffrischen des Lithium-Ionen-Akkus in der Praxis erfordert nicht nur Fachwissen. Sie benötigen auch die passende Diagnose – und Programmierungssoftware. Sie müssen wissen, welche Zellen in Ihrem Akku enthalten sind und wie diese richtig platziert werden. Und natürlich darf während der Reparatur auch das Gehäuse des Akkus nicht beschädigt werden. Kurzum: Eine Akku-Reparatur sollte man Fachleuten überlassen. Dafür gibt es Werkstätten, die darauf spezialisiert sind.

Wann sollte ich meinen Fahrrad Akku austauschen?

Der Akku ist ein wichtiger Bestandteil eines Elektrofahrrads. Es gibt die Energie an den Motor, der Ihre Tretbewegung unterstützt. Wenn Sie die Batterie eines Elektrofahrrads richtig pflegen, hält sie 5 bis 8 Jahre. Aber es bleibt ein Teil, das Alterung und Verschleiß unterliegt und daher manchmal ersetzt werden muss. Aber woher wissen Sie, wann die Batterie des Elektrofahrrads ausgetauscht werden muss?

Eine Fahrradbatterie hat eine durchschnittliche Lebensdauer von fünf Jahren (bei normalem Gebrauch). Durch die richtige Pflege Ihres Akkus können Sie die Lebensdauer des Fahrradakkus verlängern. Haben Sie schon seit einigen Jahren Freude an Ihrer Fahrradbatterie? Dann kann es sein, dass es jetzt ersetzt werden muss. Das Erkennen eines veralteten Akkus kann manchmal etwas schwierig sein, daher erklären wir Ihnen genau, wann es Zeit für Sie ist, einen neuen Akku zu kaufen.

Fahrrad Akku austauschen?

Die Reichweite der Batterie gibt an, wie viele Kilometer Sie mithilfe der Pedalunterstützung fahren können. Wenn sich dieser Bereich drastisch verschlechtert, ist dies ein deutliches Signal dafür, dass der Akku Ihres E-Bikes ausgetauscht werden muss. In solch einem Fall ist es nämlich so, dass der Fahrrad Akku wahrscheinlich weiterhin ordnungsgemäß aufgeladen wird, jedoch nicht mehr genügend Strom liefert, um die Kilometerzahl zu erreichen, für die er gemäß seiner Reichweite ausgelegt ist. Auch wenn die Ladung Ihres Akkus ungewöhnlich lange dauert, ist eine Fahrrad Akku Reparatur oder ein kompletter Ersatz des Akkus nötig. Es ist zwar generell normal, dass das Aufladen eines älteren Akkus länger dauert. Sie werden jedoch bemerken, wenn die Aufladung ungewöhnlich viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ein weiteres Indiz dafür, dass es wahrscheinlich Zeit für eine neue Batterie ist, ist, wenn der Akku nicht mehr vollständig aufgeladen wird. Der Ladevorgang endet dann beispielsweise bei 90 %. Natürlich können Sie das E-Bike dann noch weiterhin verwenden, aber dies ist ein Hinweis darauf, dass Sie die Batterie relativ bald ersetzen müssen. Es kann auch Fälle geben, in denen sich der Akku überhaupt nicht mehr auflädt. Manchmal ist doch ein Sturz oder eine Kollision dafür verantwortlich, dass der Akku beschädigt wurde und dann entsprechend repariert oder ausgetauscht werden muss. Wenn eine Batterie beschädigt ist, kann dies sogar eine Brandgefahr darstellen. Gehen Sie in diesem Fall kein Risiko ein und tauschen Sie die Batterie aus.

Fahrrad Akku ersetzen

Eine neue Batterie für Ihr E-Bike kann teuer sein, aber es ist eine Investition, die sich lohnt und häufig sogar notwendig ist, wenn Sie Ihr E-Bike weiterhin benutzen wollen. Heutzutage gibt es auch kompatible Marken von Akkus, die etwas billiger sind, als die originalen. Solche Ersatzakkus sind genau für diesen Zweck ausgelegt. In einigen Fällen reicht aber auch eine Fahrrad Akku Reparatur aus. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie am besten einen Experten, bevor Sie in einen neuen Akku investieren.

Sie möchten weiterhin den Luxus genießen, den Ihr E-Bike bietet? Für das ordnungsgemäße Funktionieren Ihres E-Bikes benötigen Sie eine zuverlässige Batterie. Wir führen eine große Auswahl verschiedener Akkus sowie passende Ladegeräte der gängigsten Akku – und Fahrradmarken.

E-BIKE AKKU WECHSELN – WORAUF ES BEIM AKKU-WECHSEL AM E-BIKE ANKOMMT

Keine Kraft für den Motor, keine Reichweite – ohne Akku geht beim E-Bike nichts. Es ist daher mehr als nur problematisch, wenn der E-Bike Akku irgendwann nicht mehr richtig funktioniert. Doch was tun, wenn der Energiespender sein Lebensende erreicht hat? In diesem Beitrag erklären wir dir, worauf es beim Austausch des Akkus beim E-Bike ankommt.

E-BIKE AKKUS UND IHRE LEBENSDAUER

Handy, Laptop oder eben E-Bike – irgendwann verlieren alle Akkus an Leistung. Der Grund dafür ist simpel: Je öfter ein Akku geladen und genutzt wird, desto geringer wird seine Kapazität – der Akku altert. Pro Jahr spricht man von ungefähr zehn Prozent, die durch das Laden und die generelle Nutzung verloren gehen. Anfangs mag dir das kaum auffallen, doch wenn du regelmässig mit deinem E-Bike unterwegs bist, wirst du eines Tages feststellen, dass der Akku nicht mehr so lange hält wie früher.

Es kommt daher nicht von ungefähr, dass die Hersteller von E-Bikes und E-Bike Antrieben nach einer gewissen Zeitspanne den Wechsel der Batterie empfehlen. Bei FIT E-Bike raten wir beispielsweise nach vier bis fünf Jahren zu einem Akkutausch. Andere Firmen geben die Lebensdauer in Ladezyklen an. Ein guter Richtwert sind hier 500 bis 1.000 Ladezyklen. Lässt die Akku-Leistung einmal nach, ist das meist nicht schlimm, denn auf ein paar Kilometer mehr oder weniger Reichweite kommt es nur in den seltensten Fällen an. Wenn du allerdings bemerkst, dass der Akku sehr schnell leer wird und du nur noch ein paar Kilometer mit dem Bike fahren kannst, solltest du dir überlegen, deinen E-Bike Akku zu ersetzen und einen neuen Akku zu kaufen.

IST DER E-BIKE AKKU WIRKLICH KAPUTT?

Hast du das Gefühl, dass dein E-Bike Akku sein Lebensende erreicht hat, empfehlen wir zuallererst den Gang zum Fachhandel. Denn in einer professionellen Fahrradwerkstatt kann mit entsprechenden Analysetools (zum Beispiel mit dem FIT Werkstattwagen und dem FIT Akkutester) festgestellt werden, ob die Batterie wirklich defekt ist und nicht etwa nur tiefentladen.

Ist der Akku nur tiefentladen, kann ihn die Händlerin respektive der Händler meist schnell wieder zum Laufen bringen. Ist der Akku tatsächlich defekt, muss er getauscht werden. Dies empfehlen wir auch bei Akkus, die bereits einen wesentlichen Teil ihrer ursprünglichen Kapazität verloren haben. Denn nur mit einem fitten Akku wirst du das volle E-Bike Erlebnis erfahren können.

EINEN NEUEN E-BIKE AKKU KAUFEN

Muss der Akku an deinem Elektrofahrrad getauscht werden, solltest du dir zuerst einmal einen neuen Akku kaufen. Dieser Schritt ist bereits sehr wichtig, denn hier musst du unbedingt den richtigen Akku wählen, schliesslich ist nicht jeder E-Bike Akku mit deinem E-Bike kompatibel. Hinzu kommt, dass der Markt aufgrund der Beliebtheit von Pedelecs inzwischen mit Billiganbietern überschwemmt ist, die qualitativ minderwertige Akkus verkaufen.

Wir empfehlen daher, die Kompatibilität des neuen Akkus unbedingt mit der nächsten Fachwerkstatt oder dem jeweiligen Radhersteller abzuklären. Die einfachste Variante ist dabei sicherlich, den vorhandenen Akku mit dem gleichen Modell zu ersetzen. Viele Firmen führen aus diesem Grund auch ältere Akkus für ältere E-Bike-Modelle in ihrem Service-Sortiment.

WIE VIEL KOSTET EIN NEUER E-BIKE AKKU?

Eine Frage, die beim Kauf eines neuen E-Bike Akkus sehr oft aufkommt, ist die nach dem Preis. In der Tat kann der Akku-Tausch nämlich – abhängig vom Modell – sehr kostspielig werden. Im Sortiment von FIT E-Bike führen wir beispielsweise Ersatzbatterien im Wert von ca. 750 bis 1.500 Euro – je nach Typ. Das klingt teuer, aber was auf den ersten Blick sehr preisintensiv erscheint, ist in jedem Fall günstiger, als sich ein neues Elektrovelo zu kaufen. Auch ist ein Akkutausch wesentlich nachhaltiger, denn so nutzt du dein bisheriges E-Bike wesentlich länger.

KANN ICH MEINEN E-BIKE AKKU SELBST REPARIEREN?

Die Bastlerinnen und Bastler unter uns fragen sich in diesem Zusammenhang sicherlich, ob es nicht möglich ist, einen defekten E-Bike Akku selbst zu reparieren. Hiervon raten wir klar ab. Denn eigene, unsachgemässe Reparaturen bergen ein hohes Risiko für einen Akku-Brand. Ausserdem würdest du so jegliche Gewährleistungsansprüche verlieren. Auch Verbände wie beispielsweise der deutsche ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V.) oder der europäische Fahrradverband CONEBI (Confederation of the European Bicycle Industry) raten aus diesen Gründen klar von einer Reparatur von E-Bike Akkus ab.

WIE WECHSELT MAN EINEN E-BIKE AKKU?

Der empfehlenswerte Schritt ist daher der Akkutausch. Wie dieser funktioniert, hängt dabei zum einen von der Konstruktion und zum anderen vom jeweiligen Hersteller ab. Prinzipiell unterscheidet man zwischen Akkus, die vollintegriert sind und Akkus, die teilintegriert sind. Teilintegrierte Akkus lassen sich sehr einfach wechseln – ein Vorgang, der auch daheim durchgeführt werden kann. Zuerst öffnest du dazu den Akku mit dem Schlüssel und nimmst den alten Akku heraus. Im Anschluss kannst du den neuen Akku einsetzen und abschliessen – fertig ist der Akkutausch.

Beim vollintegrierten Akku sieht die Sache schon schwieriger aus. Hier gibt es keine Öffnung, über die du den Akku einfach rausnehmen kannst. Stattdessen müssen der Motor und die Verkabelung abgebaut bzw. herausgezogen werden, um Akkus rausnehmen und wechseln zu können. Dies sollte nicht privat gemacht werden, sondern nur beim Fachhandel. Die FIT Partner im stationären Fachhandel übernehmen den Tausch der Batterie gerne für dich. Praktisch: Die Händlerinnen respektive Händler kümmern sich auch direkt um die.

E-BIKE AKKU WECHSELN – FAZIT

E-Bikes sind praktisch und bringen uns überallhin – allerdings gibt es auch das eine oder andere Verschleissteil mehr als am klassischen Fahrrad. Eines davon ist der Akku, der irgendwann einmal leer sein wird und nicht mehr geladen werden kann. Wenn dies der Fall ist, musst du dir Gedanken über einen neuen Akku machen. Hier gibt es allerdings sehr viele Lösungen und auch der Akkutausch ist technisch kein Problem. Vielen weiteren E-Bike Kilometern steht also nichts im Weg.

Du fragst dich, ob ein vollintegrierter Akku oder ein extern verbautes Modell besser performt? Im folgenden Blogbeitrag stellen wir die Modelle einander gegenüber und erläutern die Vor – und Nachteile:

Ratgeber für den Batterie-Tausch

E-Bikes sind robust und dank moderner Technologie narrensicher. Doch beim Akku-Tausch ist Vorsicht geboten. Denn Billiganbieter werfen minderwertige Akkus auf den Markt. BIKE BILD verrät, worauf Sie beim Kauf und Tausch achten müssen.

Irgendwann kommt bei E-Bikes der Zeitpunkt – dann will der Akku einfach nicht mehr. Das kann am ganz normalen Alterungsprozess liegen, immerhin sind die handlichen Energiebündel für 400 bis 1.000 Ladezyklen gefertigt. Und die sind schlicht irgendwann mal abgelaufen. Was gern vergessen wird: Auch ein Sturz kann dafür sorgen, dass der Akku die weiße Fahne schwenkt – und sich gar nicht mehr oder nicht mehr vollständig aufladen lässt. Und dann?

Die erste Frage lautet: Muss der Akku ausgetauscht werden oder lässt sich der Energiespeicher auch aufarbeiten? Zunächst muss geprüft werden, ob der Akku wirklich defekt ist und nicht etwa nur tiefentladen. Diesen Check kann der lokale Radhändler mit seinen Analysetools vornehmen. Ist der Akku tiefentladen, lässt er sich rasch wieder auf die Beine bringen. In anderen Fällen muss der Akku tatsächlich getauscht oder repariert werden – etwa wenn der Akku nur noch über rund zwei Drittel seiner ursprünglichen Ladekapazität verfügt.

Ein hochwertiger Akku kann über 600 Euro kosten

Früher oder später müssen Sie den Akku austauschen, dazu wird einfach eine neue Batterie bestellt. Achtung: Sie sollten unbedingt den passenden Akku finden. Die stetig steigende Beliebtheit von E-Bikes hat zu einer wachsenden Zahl von Anbietern (darunter auch Billiganbieter, die minderwertige Akkus verkaufen) geführt. Wichtig: Klären Sie die Kompatibilität des Akkus unbedingt mit dem Hersteller oder Fachhändler ab. Fast immer finden sich die entsprechenden Informationen auf einem Aufkleber am Akku. Beim Kauf eines neuen Akkus haben Sie die Wahl: Greifen Sie zum gleichen Akku; auch wenn der schon etwas in die Jahre gekommen sein sollte – die meisten Hersteller haben auch ältere Modelle vorrätig. Das ist allerdings nicht immer ganz billig. Ein hochwertiger Akku wie der Bosch Power Pack 500 Performance Akku (500 Wh) kann über 600 Euro kosten.

E-Bike-Akku: Vorsicht vor Billiganbietern

Günstiger als die Originale sind Universal-Akkus, wie sie zunehmend angeboten werden. Allerdings muss der E-Biker genau wissen, was er will. Immerhin bilden Akku und Motor eine sensible Einheit, bei der beide Komponenten perfekt passen müssen. Und kein Radfahrer hat etwas davon, wenn es wegen einer schlechten Kombination zu Schäden am Motor kommt. „Defekte oder überalterte Akkus sind ein Thema, das Sie mit einem Fachhändler klären müssen. Er sollte Ihnen einen Original-Akku mit Garantie verkaufen und den alten entsorgen“, sagt Mario Sillack von Klever Mobility Europe. „Andere Bezugsquellen sind extrem riskant, da der Inhalt (Zellen) nicht bekannt ist und gern auch mal brennt.“

Austauschen kann den Akku übrigens jeder, auch die Privatperson. Voraussetzung ist ein wenig technisches Geschick: Kabel abklemmen, alten Akku gegen den neuen austauschen und wieder verkabeln. Wem das zu viel Arbeit ist oder wer unsicher ist, sollte immer den Fachmann aufsuchen. Der muss übrigens auch die alte Batterie abnehmen.

Unsere 3 Top-Tipps, um die Akku-Lebensdauer zu verlängern

Das schnelle Laden zwischendurch schadet nicht. Denn ein halber Ladezyklus bleibt für das Batteriemanagementsystem (BMS) eben nur ein halber Ladezyklus, und zehrt entsprechend wenig an der gesamten Lebensdauer des Akkus.

Im Winter sollten Sie den Akku nicht zu kalt lagern – das mag die Technik nicht. Lieber die wertvolle Batterie abbauen und in die Wohnung bringen. Im Sommer gilt bei Hitze das gleiche.

Das sagt Hersteller Bosch über seine Akkus

Egal, ob PowerTube, Rahmen – oder Gepäckträgerakku: Alle Bosch Akkus überzeugen durch ein einfaches Handling. Wenige Handgriffe genügen, um einen Bosch Akku auszubauen. Der Akku lässt sich somit abseits des E-Bikes laden, lagern und ganz leicht austauschen. Einfach das Schloss, das als Befestigung dient, öffnen und den Bosch-Akku aus der Halterung nehmen.

Wenn die Leistung des Akkus nachlässt, raten wir E-Bikern, einen Fachhändler aufzusuchen. Dieser kann mithilfe des „Capacity Testers“ die Anzahl der Ladezyklen sowie den Energieinhalt auslesen und feststellen, ob der Akku technisch in Ordnung ist. Die E-Bike-Akkus von Bosch lassen sich über den Händler beziehen. Der Fachhandel kümmert sich zudem um eine umweltgerechte und kostenlose Entsorgung eines „verbrauchten“ oder defekten Akkus.

Dank standardisierter Schnittstellen können Akkus der Produktlinien ab Modelljahr 2014 einfach auf – oder nachgerüstet werden. E-Biker können damit beispielsweise von einem PowerPack 300 auf einen PowerPack 500 umsteigen oder sich einen Ersatz-Akku zulegen. Beim Kauf sollte man nur darauf achten, den Akku in der für das eigene E-Bike passenden Ausführung (PowerTube, Rahmen – oder Gepäckträgerakku) zu kaufen.

Für die Antriebssysteme vor dem Modelljahr 2014 sind aktuell noch Ersatzakkus verfügbar. Bosch strebt grundsätzlich eine Ersatzteilverfügbarkeit von mindestens sechs Jahren an, nachdem die Produkte zuletzt an den E-Bike-Hersteller geliefert wurden.

„Verbrauchte“ Akkus müssen komplett entsorgt werden. Bosch rät dringend davon ab, lediglich die Zellen auffrischen zu lassen. Lithium-Ionen-Akkus sind komplexe, fein abgestimmte Systeme mit einem hohen Energieinhalt. Die Sicherheit und optimale Zusammenarbeit mit dem Batterie-Management-System kann in diesem Fall nicht mehr gewährleistet werden. Darüber hinaus erlischt durch eine Öffnung oder Veränderung der Akkus jeglicher Garantie – und Gewährleistungsanspruch.

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