Mehr als 1000 km in 24 Stunden: Extrem-Radler stellt Weltrekord auf

Die Bedingungen waren allerdings nicht wirklich optimal: Viele Stunden musste der Extrem-Radsportler auf dem 7,6-Kilometer-Rundkurs im österreichischen Zeltweg im strömenden Regen fahren. Ohne das schlechte Wetter wäre noch mehr drin gewesen, meinte ein sehr entspannt wirkender Strasser nach der Zieldurchfahrt am Samstag.

Ein Schlüssel für den Erfolg sei das Ernährungskonzept mit Flüssignahrung gewesen. Nach Berechnungen seines Teams hat der Extremsportler 14.400 Kalorien verbraucht.

Beim Extrem-Radeln verbrauchte Christoph Strasser 14.400 Kalorien

Den Angaben zufolge hat Strasser bei der Gelegenheit außerdem zahlreiche weitere Weltbestleistungen zum Beispiel über 100 Kilometer, 200 Kilometer, über sechs und zwölf Stunden aufgestellt. Die einzigen sichtbaren Probleme hatte Strasser mit zwei Reifenpannen, als er jeweils das Rad wechseln musste.

Der Österreicher ist sechsfacher Sieger des Race Across America (RAAM). Er betreibt seit rund 15 Jahren Extremsport und hat nach eigenen Angaben bisher etwa 40 Langstrecken-Rennen bestritten.

Wie viele Kilometer kann man in 24 Stunden radeln

557 Kilometer und 6717 Höhenmeter hat unser Autor in den 24 Stunden bewältigt (Symbolbild).

24 Stunden im Sattel – am Stück, im Renntempo, ohne lange Pausen: Was für viele Menschen Horror wäre, löste bei unserem Autor gladiatorenhafte Gefühle aus.

In wesentlichen Teilen der Menschheit haust dieser Drang, sich gelegentlich ordentlich wegzuschießen. Klassischerweise greifen die Rauschbedürftigen in diesen Fällen zu Alkohol, illegalen Kräutern oder noch gefährlicheren Substanzen. Eine weitere, von vielen unterschätzte Möglichkeit der persönlichen Entgrenzung besteht darin, auf das Fahrrad zu steigen und sich in andere Zustände zu treten. Eine lange, anstrengende Radtour, am besten im Rudel, lässt sich auch als eine Art Besäufnis begreifen: Die Fahrer fügen sich etwas zu, sie verwahrlosen im Laufe der Stunden, sie verlieren die Kontrolle über ihr Mundwerk, plappern Unsinn, schwitzen, stopfen seltsames Essen in sich hinein und am Tag nach dem Rausch spüren sie Schmerzen in diversen Körperteilen.

Durch die Linse dieser Rausch-Analogie betrachtet stellt das 24-Stunden-Rennen in Kelheim an der Donau so etwas wie das Oktoberfest unter den Hobby-Radsportveranstaltungen dar. Zumal die etwa 16,5 Kilometer lange Strecke am Ende stets durch ein Bierzelt führt, in dem eine aufgepeitschte und zu weiten Teilen alkoholisierte Menschenmenge die Fahrer anfeuert, die da von Samstag, 14 Uhr, bis Sonntag, 14 Uhr, immer wieder auf dem Rennrad vorbeifährt. Allein der Abstecher ins Bierzelt versetzt einen als Hobbyfahrer in einen kleinen Rausch: Der Puls hämmert, die Pflastersteine schütteln das Rad und die schreienden Zuschauer geben einem ein gladiatorenhaftes Gefühl.

Die Schaltung begeistert, die Bremse deprimiert

Das fast 8000 Euro teure Felt AR1 wechselt die Gänge elektrisch und kabellos. Das funktioniert ganz wunderbar – im Gegensatz zu manch anderer Hightech-Ausrüstung. Von Sebastian Herrmann

Das Vorspiel zu diesem kollektiven Rennradbesäufnis beginnt bereits in den Tagen vor dem Wettkampfwochenende. Die Sportler rücken mit Material und rot-weißen Absperrbändern an, um sich eine gute Camping-Position in den Fahrerlagern zu ergattern. Manche Teams reisen quasiprofessionell in großen Bussen an und bauen ausufernde Versorgungsstationen auf, samt Kühlschränken im Zelt und eigenen Musikanlagen. Sie fahren in Teams und schicken stets nur einen Fahrer auf die Strecke, der eine oder mehrere Runden am Anschlag raushaut und dann abgelöst wird.

Die Einzelfahrer radeln hingegen die ganze Zeit, für sich sowie gegen sich, und versuchen, binnen 24 Stunden so viele Runden und Kilometer wie möglich zu sammeln. Sie können aber so lange Pausen machen, wie sie wollen. Wenn sie Ambitionen haben, fehlt ihnen dann aber die Zeit, um Kilometer zu fressen.

Verpflegung für den verstörten Magen

Ihre Verpflegungspunkte sehen oft nicht gar so profimäßig aus. In unserem Fall: zwei Campingstühle neben der Strecke und daneben ein Riesenverhau aus Trinkflaschen, Müsliriegeln, Obst, Energiegels, Flüssignahrung und Schüsseln Nudelsalat. Das Essen muss für drei Fahrer sowie 24 Stunden Ausdauersport reichen. Die größte Herausforderung besteht ohnehin darin, nach Stunden der Anstrengung überhaupt noch etwas in den verstörten Magen zu befördern. Eine Käsesemmel? Keine Chance, da hilft auch kräftig nachspülen mit diesem elenden Iso-Gesöff nicht weiter.

Das Rennen beginnt in gemütlichem Tempo, ein Böllerschuss in Sichtweite der Befreiungshalle über der Donau und die paar Hundert Teilnehmer rollen los. Der Kurs führt gleich den ersten Berg hinauf, der aus zwei Serpentinen besteht. Auf einen weiteren Anstieg folgt eine kurze Abfahrt, dann kommt der steilere der zwei Berge. Entlang dieser Passage brüllt die ganzen 24 Stunden Musik aus Boxen, eine Weile feuern Trommler die Radler an und die ganze Nacht sitzen Zuschauer an der Strecke, schreien Aufmunterungen oder trinken Bier. Nach dem Berg folgt eine rasante Abfahrt, bis dann die Strecke flach zurück nach Kelheim bis ins Bierzelt führt. Hier geht es darum, eine schnelle Gruppe zu erwischen, in der man sich in den Windschatten hängen kann und Kräfte spart.

Die Rudel der Teamfahrer kündigen sich durch diverse Geräusche an. Wenn die lahmen Einzelfahrer nebeneinander radeln, werden sie aus dem Weg gebrüllt. Aber meistens sind die Karbonlaufräder mit den hohen Aeroflanken, auf denen die meisten Teamfahrer unterwegs sind, rechtzeitig zu hören – sie geben ein aggressives, insektenschwarmhaftes Summen von sich.

In 24 Stunden über 1.000km Radfahren

Es geht ihm nur so mittelmäßig, erzählt der Ultraradfahrer Christoph Strasser am Telefon. Heute, am Tag danach, würden ihn weniger die Beine und Füße schmerzen als Oberkörper, Rücken, Nacken, Schultern. Die aerodynamische Sitzposition kann nach 24 Stunden ungemütlich werden.

Nicht weiter verwunderlich. Der Steirer Christoph Strasser ist am Freitag, 16. Juli um 17 Uhr in Zeltweg aufs Rad gestiegen und am Samstag, 17. Juli um 17 Uhr wieder runter. (Währenddessen ist er noch drei Mal kurz abgestiegen – zwei Mal, um sich etwas Wärmeres anzuziehen und einmal musste er aufgrund eines Patschens das Rad wechseln. Standzeit insgesamt keine 2 Minuten.)

In diesen 24 Stunden hat er 12 Weltrekorde aufgestellt: über 100, 200, 300, 500 und 1.000 Kilometer, ebenso über 100, 200, 300 und 500 Meilen und auch über 6h, 12h und 24h. Das sieht er mehr als Beiwerk, die sind nebenbei passiert. Was ihn interessierte war nur: Wie viel kann man in 24 Stunden schaffen?

Sein Ziel war der aktuelle Weltrekord von 914km. Den wollte Christoph Strasser brechen. Eine vierstellige Strecke konnte er sich in Österreich nicht vorstellen. Deswegen war sein Plan, in den USA im September 24 Stunden zu fahren – in einer anderen Höhenlage mit dünnerer Luft und weniger Luftwiderstand. „Dort kann man mit der gleichen Leistung schneller fahren.“ Dafür hat er sich bereits eine Autorennstrecke gemietet. Dort wollte er in 24 Stunden 1.000 km fahren. In Österreich ist das nicht machbar, war er noch überzeugt. Das wäre so, wie wenn Österreich die Fußballeuropameisterschaft gewinnen würde, erklärte Strasser vorab Freunden. „Das ist nur theoretisch möglich. Aber in der Praxis wird es nicht passieren.“

In Zeltweg wollte er den aktuellen Weltrekord von 914km brechen. Vorstellbar für ihn waren 40km/h im Schnitt, das wären dann 960km gewesen. Aber alles lief optimal und Christoph Strasser fuhr unglaubliche.

2009 fuhr Christoph Strasser erstmals beim Race Across America mit. Damals hab ich ihn auf dem härtesten und längsten Radrennen der Welt begleitet. „Wer schläft, verliert“.Mittlerweile hat er das RAAM bereits 6 Mal gewonnen.

Die Rennstrecke in den USA spart er sich jetzt. Stattdessen will er Urlaub machen. Natürlich nimmt er das Rad mit. Denn Christoph Strasser fährt nicht nur, wenns um Rekorde und Rennen geht, sondern auch im Alltag. Aus Überzeugung und mit einer ansteckenden Begeisterung und Leidenschaft. „Man muss keine 1000 Kilometer pro Tag fahren, aber die eine oder andere Strecke mit dem Rad ist das Beste für alle Beteiligten und für alle Mitmenschen.“

Wie viele Kilometer kann man in 24 Stunden radeln

Das Biketeam Zinnowitz ist bereit für ihre MV-Tour am 24. und 25. Juni. Auf ihrer 500-Kilometer-Fahrt über drei Ostsee-Inseln sammeln sie Spenden für den guten Zweck.

Das Biketeam in Zinnowitz startet am Wochenende seine große MV-Spendentour. Die Radler fahren 505 Kilometer in 24 Stunden – über die Inseln Usedom, Rügen und Ummanz. Nur wenige Pause zum Essen planen die Hobbysportler ein. Wem sie mit dieser Challenge helfen wollen und was ihnen am Radfahren Spaß macht.

Zinnowitz. „Hinterher tut einem schon echt der Hintern weh“, erinnert sich Ronny Dick an die vergangenen Megaradtouren durch MV. „Aber das ist es echt wert.“ Der Muskelkater vergehe schnell wieder, die Freude über das Erreichte bleibt.

Mehr aus Usedom

Beim 0:0 zwischen dem HSV Insel Usedom und der HSG Uni Greifswald läuft HSG-Keeper Adam Marczuk zur Höchstform auf. Die Boddenstädter können mit Punkt gut leben. Am Freitag kommt Topfavorit Wolgast in die Hansestadt.

Das kann teuer werden: Ein älterer Herr hatte am Montagnachmittag offenbar die Kontrolle über sein Auto verloren und fuhr damit auf dem Aldi-Parkplatz hin und her. Am Ende war sogar ein Reifen platt und die Seite zerkratzt.

In Karlshagen auf der Insel Usedom beschweren sich Urlauber regelmäßig über das hohe Aufkommen von Algen und Quallen an den Stränden. Vor allem im Hochsommer kann es am Strand besonders glibberig zugehen. Warum das so ist.

Die MMZ-Möbelmarkt-Filialen in Wolgast, Stralsund und Neubrandenburg bleiben künftig am Montag geschlossen. Inhaberin und Geschäftsführerin Melanie Rocksien-Riad führt mehrere Gründe für ihre Entscheidung an.

Wer zur Koserower Seebrücke geht, kommt an Björn Hadam nicht vorbei. Seit zwei Jahren ist der 56-Jährige mit seiner italienischen Ape am Seebrückenkopf Anlaufstelle für alle, die Wein, Bier, Longdrinks und edle Rumsorten lieben. Am Samstag lud der gebürtige Dresdner zum Seebrückendinner ein und erklärte der OZ während des Fünf-Gänge-Menüs, warum sein Stand „Oscars“ heißt.

666 Kilometer in 24 Stunden am Indoor-Bike für Herzkinder Österreich

Der oberösterreichische Extrem-Mountainbiker Lukas Kaufmann ist am Wochenende 3.-4.4.2021 durchgehend 24 Stunden Indoor geradelt und hat dabei über 1000 Euro an Spenden für die Herzkinder Österreich sammeln können.

Das Resümee von Lukas nach der schweißtreibenden Session am Hometrainer: „17 Liter getrunken, 24 Gels und 10 Kornspitz aus Asten gegessen – So hat mein Oster-Menü heuer ausgesehen und es hat dafür gesorgt, dass ich während den 24 Stunden immer voller Energie war! Am Samstag pünktlich um 14 Uhr startete ich meine 24 Stunden AktivKlima Hometrainer-Challenge für Herzkinder Österreich bei Installateur Altmüller und war überglücklich, dass sich sehr lange keine größeren Probleme einstellten. Durch die tolle Klimaanlage im Raum war meine Umgebungstemperatur immer ideal, ich musste nicht sehr viel schwitzen und bekam deshalb keine Sitzprobleme.

Es freut mich riesig, dass bei meiner Sport-Aktion über 1000 Euro an Spenden für HERZKINDER ÖSTERREICH gesammelt werden konnten – DANKE an alle Spender/innen.

Für Abwechslung beim leicht eintönigen Indoor-Radeln sorgte die ROUVY-App, wo einige mit mir virtuell mitgefahren sind und auch der Livestream über meine Facebook-Sportler-Seite, den insgesamt über 5000 Personen gesehen haben!!

DANKE an alle Sponsoren und Event-Partner für die tolle Unterstützung, ohne euch wäre das alles nicht möglich.. DANKE auch an die Medienpartner für die Beiträge an den Tagen davor – alle Berichte gibt`s natürlich auf meiner Homepage zum Nachlesen.. :)“

Der oberösterreichische Extrem-Mountainbiker wird am Wochenende 3.-4.4.2021 durchgehend 24 Stunden Indoor-Radfahren und dabei möglichst viele Kilometer zurücklegen mit dem Ziel, Spenden für Herzkinder Österreich zu sammeln. Mit der Trainingsapp Rouvy können interessierte Sportler mit Lukas virtuell mitfahren.

Das Sporteln für ein Kinderlächeln geht für Lukas in die nächste Runde: „Am Osterwochenende werde ich vom 3. bis 4. April bei der 24 Stunden AktivKlima Hometrainer-Challenge für Herzkinder Österreich bei Installateur Altmüller versuchen so viele Kilometer wie möglich zu radeln. Alle Firmen die pro Kilometer – mein Ziel sind 600 – einen beliebigen Betrag spenden, werden natürlich wieder auf meinen Social-Media Kanälen präsentiert!

Erstmals wird es auf meiner Facebook-Sportler-Seite auch einen 24-Stunden-Livestream geben und über ROUVY gibt es sogar die Möglichkeit, dass alle Sportler dieser Welt mit mir virtuell Indoor mitfahren können!“

Jeder geradelte Kilometer wird zur Spende für LICHT INS DUNKEL

– Die „24-Stunden-Radchallenge für LICHT INS DUNKEL“ geht seit der erstmaligen Durchführung im Jahr 2020 in den bereits dritten Durchgang. Der Startschuss fällt am 11. Oktober 2022 im CAPE 10 im zehnten Wiener Gemeindebezirk, wo auch Personen aus dem Publikum für LICHT INS DUNKEL radeln können. Nach Wettkämpfen in allen weiteren Bundesländern wird in einem zweitägigen Finale am 17./18. November aus den drei besten Bundesland-Teams ein Siegerteam gekrönt.

Unter dem Motto „9 Bundesländer, 9 Tage, 9 Teams: 24 Stunden für den guten Zweck“ engagieren sich auch dieses Jahr wieder insgesamt 54 Promis, Profi – und Heeressportler/innen für die Spendensammelaktion zugunsten von LICHT INS DUNKEL.

In jedem Bundesland starten ab 11. Oktober 2022 die Teams – angeführt von einem Teamkapitän oder von einer Teamkapitänin – in den 24-Stunden-Wettkampf um die meistgefahrenen Kilometer. Wie bei den Radchallenges in den Jahren zuvor, wird auch dieses Jahr jeder erradelte Kilometer von den jeweiligen Teampartnern in Spenden umgewandelt. Das große Finale, bei dem die drei bestplatzierten Teams im Bundesländer-Vergleich gegeneinander antreten, findet am 17. November 2022 in der PlusCity in Pasching (OÖ) statt. Tourpartner der Challenge sind wie im letzten Jahr der Werkzeughersteller Einhell und der Fachmarkt für Werkzeuge Zgonc.

Der ORF unterstützt die „24-Stunden-Radchallenge für LICHT INS DUNKEL“ wieder tatkräftig in seinen Medien. Zu sehen ist die „24-Stunden-Radchallenge“ live in ORF 2 (u. a. in „Guten Morgen Österreich“, „Aktuell nach eins“ und „Studio 2“) sowie in ORF SPORT + und der ORF-TVthek, wo die Wettbewerbe durchgehend live mitverfolgt werden können. Auch das Live-Spenden ermöglicht der ORF, via Live-Stream können über die Website lichtinsdunkel. ORF. at Geldbeträge unkompliziert überwiesen werden. Weitere Hintergrundinformationen erhalten Interessierte zudem über die Social-Media-Kanäle von LICHT INS DUNKEL, etwa auf Facebook und Instagram sowie über lichtinsdunkel. ORF. at

Pius Strobl, ORF-Hauptabteilungsleiter Corporate Social Responsibility: „Die ‚24-Stunden-Radchallenge für LICHT INS DUNKEL‘ findet bereits zum dritten Mal statt und ist von einer spontan ins Leben gerufenen Spendenaktion zu einem sportlichen Höhepunkt im LICHT INS DUNKEL-Kalender geworden. Auch im 50. Jubiläumsjahr von LICHT INS DUNKEL wollen wir den tollen Erfolg der ‚Radchallenge‘ fortsetzen und damit Familien und Kinder in Österreich unterstützen, denn jeder erradelte Kilometer wird zur Spende! Dafür möchte ich allen Teampartnern und besonders unseren Tourpartnern Einhell und Zgonc danken, die das Projekt erneut unterstützen. Ebenso Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die an zwei Standorten mitradeln, sowie allen Sportlerinnen und Sportlern, die auch dieses Jahr wieder für LICHT INS DUNKEL in die Pedale treten.“

Kurt Nekula, Präsident des Vereins LICHT INS DUNKEL: „Die ‚24-Stunden-Radchallenge für LICHT INS DUNKEL‘ ist als inklusiver Event gestaltet. Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen engagieren sich für den guten Zweck und leisten wertvolle Beiträge zum Gesamtergebnis. Gerade in Zeiten der Pandemie, der Folgen der Kriegsereignisse und der Teuerungswellen unterstützt LICHT INS DUNKEL Menschen mit großen Herausforderungen, aber nur sehr kleinen finanziellen Möglichkeiten. Deshalb bedanke ich mich bei allen, die sportlich aktiv bzw. mit Spenden dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen, chronischen Krankheiten oder in einer Notlage gezielte Hilfestellungen erhalten können.“

Vorjahressieger wurde im bundesweiten Wettbewerb das Team Niederösterreich rund um Teamkapitän Philipp Jelinek („Fit mit Philipp“). Das Team, das weiters aus der ehemaligen Skirennläuferin Michaela Dorfmeister, Andreas Hausmann („Radio NÖ“), Alexander Graf (Bahn – und Straßenradrennfahrer), Michi Knopf (Unternehmer und Ex-Rad-Profi) und Paul Ruttmann (Triathlet, zweifacher Staatsmeister) bestand, erradelte im Finale 864,3 Kilometer und sicherte sich damit den Finalsieg vor dem Team Salzburg und dem Team Wien.

Insgesamt wurden 2021 bei den Vorbewerben mehr als 7.500 Kilometer und beim Finale knapp 2.500 Kilometer gefahren. Die in den Vorentscheiden erradelte Spende von 230.000 Euro wurde von den beiden Hauptspendern Einhell und Zgonc auf 460.000 Euro verdoppelt. Zu guter Letzt legte PlusCity-Geschäftsführer Ernst Kirchmayr noch einmal 40.000 Euro drauf, sodass eine Gesamtspendensumme von 500.000 Euro für LICHT INS DUNKEL übergeben werden konnte.

Strasser jagt in Zeltweg 24-Stunden-Rad-Weltrekord

Zeltweg – Der steirische Extrem-Radsportler Christoph Strasser startet am Freitag (17.00 Uhr) seinen nächsten Rekordversuch. Auf einer 7,58-km-Strecke im Fliegerhorst Zeltweg will der sechsfache Gewinner des „Race across America“ die Straßen-Bestmarke über 24 Stunden von 914 km übertreffen. Dazu muss der 38-Jährige 121 Runden mit einem Schnitt von 38,1 km/h abspulen. Im September soll ein 1.000-km-Rekordversuch in Colorado folgen.

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24 Stunden radeln – damit Kinderaugen leuchten

Aus einer ursprünglich einmalig geplanten Weihnachtsaktion im Jahr 2019 entstand für die Jungs und Mädels der Goitzsche Front Chaos Crew e. V. etwas ganz G roßes. Wollte man Anfangs 100 Kinder und Jugendlichen aus Einrichtungen Sachsen-Anhalts einladen und sie mit einem kleinen Geschenk überraschen, traten im Nachgang an diese Weihnachtsfeier viele Mitglieder des GFCC e. V. mit der Bitte an die Organisatoren heran, das Projekt fortzusetzen. Daher beschlossen sie, es nicht bei einer einmaligen Sache zu belassen, sondern möchten die Einrichtungen auch langfristig unterstützen – ob durch Geldspenden oder diverse Einsätze.

Einer dieser Aktionen fand am 05. und 06. September statt. Goitzsche Front Manager Steven Dornbusch schwang sich, nach langer Vorbereitung, gemeinsam mit einem Unterstützer-Team von 9 Leuten, auf sein Rad, um in 24 Stunden so viele Kilometer, wie möglich zu radeln. Für jeden Kilometer zahlten ihm Sponsoren Geld, welches nun den drei Einrichtungen in Merseburg, Zeitz und Dessau-Roßlau zu Gute kommt.

24h unterwegs, 18:15:41 Stunden und 551km im Sattel, 7,5l Isogetränke, 11 Magnesiumampullen und 10 Energygels. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,3km/h und sage und schreibe knapp 5.000€ Spendengelder kamen zusammen.

Wir haben bei der lieben Dana, vom GFCC e. V. , nachgefragt, sie ist eine der drei Ansprechpartner für dieses tolle Projekt „99 Kinderaugen sollen leuchten“.

Dana: Danke für die Möglichkeit, dass wir unser Projekt wieder etwas hervorheben können. Es ist richtig, dass wir in diesem Jahr die drei Einrichtungen schon dreimal überrascht haben. Anfang des Jahres konnten wir den Einrichtungen einen Scheck von jeweils 1.333,33 Euro überreichen. Dies war die Restsumme aus den Spenden von der Weihnachtsaktion. Durch Corona konnten wir leider keine geplanten Arbeitseinsätze wahrnehmen, also haben wir den Kindern und Erziehern einfach mal Pizza und Schnitzel bestellt (grinst) , die Freude war groß. Für die Ferien haben wir jeder Einrichtung nochmal 900 EUR überwiesen, damit während den Ferienfahrten z. B. zusätzliche Ausflüge gemacht werden konnten.

Dana: Wir haben für die Weihnachtsaktion mehrere Einrichtungen angefragt, wer Lust hat an der Weihnachtsaktion teilzunehmen. Zugesagt hatten 5 Einrichtungen. Noch während bzw. kurz nach der Aktion haben sich 2 Einrichtungen dankend aus der Aktion zurückgezogen und seitdem sind Zeitz, Merseburg und Dessau unsere 3 festen Einrichtungen, mit denen wir sehr guten Kontakt pflegen.

Dana: Unter dem Motto “Ein ganz normaler Irrer” hatte Steven diese Blitzidee bereits im Juli. Da er sich sehr für das Projekt begeistert, war dies eine gute Gelegenheit beide Leidenschaften miteinander zu verbinden. Diese verrückte Idee fand direkt 9 Anhänger, welche sich bereit erklärten die Radtour komplett zu begleiten. Jeder aus dem Unterstützer-Team hatte eine Aufgabe, sei es Physiotherapie, Fahrradmonteur, Fotografie, Social Media, Kommunikation, Versorger für Steven oder Fahrer – alles hat reibungslos funktioniert.

Dana: Bei jeder Einrichtung wurden wir schon sehnsüchtig erwartet und vor allem sehr herzlich empfangen. Obwohl die Kinder wussten, dass wir nur wenige Minuten Zeit haben, wurde für uns dennoch Kuchen bzw. Bockwurst aufgetafelt. Und was soll ich sagen – natürlich sind aus ein paar Minuten schnell mal ne halbe Stunde geworden. Aber das war es wert und Steven wurde wie ein Weltmeister gefeiert – zu Recht. Die Kinder und Jugendlichen und auch die Erzieher freuen sich über diese Unterstützung.

Dana: Wir sind absolut geplättet über das Engagement und den Rückhalt jedes E inzelnen. Genau wegen diesen Chaoten, gemäß dem Motto “Es ist der Zusammenhalt, der uns stark macht”, lieben wir das Projekt. Genauso wie wir, ist natürlich auch die Band mehr als nur begeistert. Um hier Bocki mal zur Rad-Aktion und den Unterstützern zu zitieren: “ V ollsten Respekt immer noch, ich kann e s immer noch gar nicht glauben, was da passiert ist” – dem können wir uns nur anschließen.

Dana: So wirklich konnten wir Steven dazu gar nicht befragen, aber ich denke er hatte einige tolle Momente – auch wir als Unterstützer-Team haben ihn einige Male überraschen können – sei es das Anfeuern am Straßenrand durch die Band oder der wirklich große Empfang in Berlin. Viele sind hunderte von Kilometern gefahren, um ihn anzufeuern und zu empfangen. Doch ich denke, sein größtes Highlight war, sein selbst gestecktes Ziel von 500km in 24 Stunden mehr als nur erreicht zu haben. Der Empfang bei der Zieleinfahrt in Oschatz führt denke ich heute noch zu Gänsehaut – bei mir allemal.

Dana: Auch ohne sportliche Betätigung kann jederzeit gespendet werden. Wir freuen uns über jeden Cent. Für die aktuelle Sammelaktion werden wir zum Wochenende einen Kassensturz vornehmen, um unsere Übergaben an die Einrichtungen zu planen.

Dana: Hierbei gibt es 3 Möglichkeiten uns zu unterstützen: 1. Bar bei den jeweiligen Aktionen – wir rennen meist, wenn es Corona zulässt, mit Spendenröhren rum. 2. Über den Paypal – Link: https://paypal. me/pools/c/8sgOJe5FGQ 3. Per Überweisung an: Kontoinhaber: Julien Gröbe IBAN: DE38 2004 1155 0894 7319 00 BIC: COBADEHD055 Danke, an dieser Stelle nochmal jedem E inzelnen, der dieses Projekt unterstützt und die vielen Kinderaugen auch wirklich zum Leuchten bringt

24 Stunden – die FAQs

Antwort: Im Raum des Geschehens darf sich nur die Radlerin/der Radler aufhalten. Wenn sie/er fertig ist, desinfiziert sie/er das Fahrrad ( nur Lenker und Sattel) und verlässt den Raum durch die Ladentür. Der/die Nächste kommt von hinten durch den Hauseingang rein.

Antwort: Live Musik im Raum gibt’s nicht. Aber eine kleine Sound Anlage, auf der jede Radlerin/jeder Radler ihre/seine eigene Wunschmusik hören kann.

Antwort: Ganz wie du willst. Je nach Andrang kannst du 5 Minuten oder eine halbe Stunde fahren. Du fährst einfach so schnell du kannst. Es sollen ja möglichst viele Kilometer rauskommen.

Antwort: Genau weiß man das erst am Sonntag um 12 Uhr. Das macht das ganze ja spannend. Aber : letztes Jahr waren es sportliche 950 Kilometer (bei 30 ct/km waren das 285,– €). Um wesentlich mehr zu erreichen, müßten ein paar Tour de France Radler antreten, und damit rechnen wir nicht. In den letzten Jahren lag die erreichte Strecke zwischen 850 und 950 km oder anders gesagt: jeder zugesagte Cent pro Kilometer resultierte in einem Spendenbetrag zwischen 8,50 € und 9,50 €. Log dich einfach mit deinen zugesagten ct/km ein. Dann kriegst du als Bestätigung eine Mail. Nach dem Zieleinlauf kommt wieder ein Mail mit dem tatsächlichen Betrag und der/den Bankverbindung/en der begünstigten Organisation/en. Dann bitte überweisen. Die Spendenquittungen erhältst du von den Empfängern.

Antwort: Das Rennrad hat eine mittlere Rahmengröße. 1,60 m sollte man schon sein, um auf die Pedale zu kommen.

Antwort: musikalische Begleitung ist immer willkommen. Samstag Nachmittag und Abend mußt du auf deinen Auftritt evt. etwas warten. Sonntag früh um vier bist du mit dem Radler und dem Streaming-Publikum wahrscheinlich alleine.

Antwort: Ja. Es werden 3 „Spenden-Schweine“ dastehen, in die man, ungeachtet der Kilometer, reinschmeissen kann, was man will. Du stehst dann aber nicht auf der Online-Liste der ehrenwerten Spender. Das geht nur mit einer Spendenzusage über unser Spendenformular.

24 Stunden Stadtradeln

Am Freitag, dem 26.06.2020, um 18 Uhr startete unser STADTRADELN-Team zu einer besonderen Mission. Als Team wollten wir die nächsten 24 Stunden ununterbrochen im Sattel sitzen. In Stundenschichten wurde auf einem 2,5 Kilometer Rundkurs geradelt, auch in der Nacht. Und wir haben es geschafft. Insgesamt 31 Teilnehmer*innen von 6 bis 65 Jahren waren unterwegs und sind insgesamt über 1.300 Kilometer in 24 Stunden geradelt. Manche saßen dabei acht Stunden lang im Sattel. Wahnsinn! Und Herbert, der die Idee für diese Aktion hatte, übernachtete im Wohnwagen direkt an der Strecke, damit er bei seinen vielen Schichten möglichst keine Minute Schlaf verschenkt. Auf der Abschlussrunde am Samstag um 18 Uhr waren dann fast alle wieder dabei.

Uns hat das vor allem sehr viel Spaß gemacht. Und der Spaß am Radfahren ist ja eines der besten Motivationen, insgesamt mehr Rad zu fahren. Diese Aktion hat auch dazu geführt, dass uns viele wahrgenommen und angesprochen haben. So konnten wir über das Stadtradeln und die damit verbundenen Ziele Klimaschutz und Radverkehrsförderung sprechen. Auf jeden Fall war das eine tolle Werbung fürs Radfahren! Alle waren sich einig: das sollte im nächsten Jahr beim Stadtradeln unbedingt wiederholt werden. Wenn es Corona zulässt, vielleicht sogar als Aktion für alle STADTRADELN-Teilnehmer.

4 Gedanken zu „ 24 Stunden Stadtradeln “

Großartig! Tolle Idee mit dem 24 Std.- Event. 1300 Km: beeindruckend. 8 Std. im Sattel= nonstop oder 4×2 Std. oder 8×1 Std. oder noch anders? ? Dürfen wir in Lüneburg die 24-Std.-Idee „kopieren“? VG und gesunde neue Woche!

Vielen Dank, Hans-Joachim. Natürlich dürft ihr diese Idee in Lüneburg kopieren. Nein, nicht acht Stunden am Stück; einer 2x vier Stunden und ein anderer 1x eine Stunde, 1x drei Stunden und 2x zwei Stunden.

Geniale Idee! Mal schauen, vielleicht geht so etwas auch in Hamburg? VG, und weiter so. Mühle

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