Ist ein reiserad schwer

19. September 2022 · Das Patria Argos und das Diamant Villiger. Also Rohloff oder Pinion. Oder was ganz anderes? Wir suchen aus und steigen auf.

„Ich will ein Rad für die ganz große Reise.“ Wer mit diesem Satz das Fahrradfachgeschäft betritt, lässt in den Augen des Händlers Eurozeichen aufflackern. Der Kunde plant eine echte Anschaffung.

Dann werden mit großer Sicherheit als Frage zwei gute deutsche Markennamen fallen: Rohloff oder Pinion? Weder gegen die 14-Gang-Schaltnabe Speedhub aus Fuldatal noch gegen eins der – wie gern kolportiert wird: von ehemaligen Porsche-Ingenieuren ertüftelten – Tretlagergetriebe mit bis zu 18 Gängen aus Denkendorf bei Stuttgart lässt sich technisch Entscheidendes einwenden. Beide sind keine Leichtgewichte, ein Pinion-Getriebe erfordert zudem zwingend einen speziellen Rahmen, und eine Rohloff-Nabe kann musikalische Ohren mit ihren schabenden Geräuschen in den mittleren Gängen an einen minderbegabten Cello-Novizen erinnern. Aber in den Punkten Übersetzungsumfang bei gleichmäßigem Gangsprung, Zuverlässigkeit und Wartungsarmut lässt sich nichts Besseres auftreiben. Also ganz nach Gusto, Pinion oder Rohloff, wenn’s gut werden soll mit dem Reiserad. Dass wir nicht selbstverständlich alle Rohloff oder Pinion fahren, hat einen trivialen Grund: Beide Lösungen sind teuer.

Wer wie viele Radreisenden für sein schwer bepacktes Rad eine Nabenschaltung vorzieht, sieht jedoch als Alternative wenig. Es gäbe da neuerdings noch die Kindernay XIV mit 14 Gängen, die sich mit wenig Aufwand in verschiedene Laufräder wechseln lässt. Aber die ist mit einem Preis von fast 1450 Euro noch kostspieliger als eine Rohloff-Nabe. Bedeutend günstiger ist dagegen die Shimano Alfine 11. Die hat aber erstens nur elf Übersetzungsstufen und einen insgesamt geringeren Übersetzungsumfang von 409 statt der 526 Prozent einer Rohloff. Und die Alfine 11 wird mit viel Beharrlichkeit schlecht geredet.

Stadt, Land, Fluss: Ob Tagestour oder auf einer mehrere tausend Kilometer langen Rundreise – Deutschland lässt sich entlang von Flüssen und Küsten bis über seine Grenzen hinaus erradeln. Die hier gezeigten Routen sind nur ein Bruchteil der Möglichkeiten. Illustration: Carlo Stanga

Kurz zusammengefasst: Eigentlich sei die Alfine 11 nur eine, noch dazu am falschen Ende der Übersetzungsskala aufgebohrte Alfine 8. Ja, vom zweiten bis zum elften Gang habe sie zwar angenehm gleichmäßige Gangsprünge zwischen 13 und 14 Prozent. Aber zwischen erstem und zweitem Gang klafften um die 29 Prozent. Verglichen mit der Alfine 8 sei der Übersetzungsbereich vor allem in Richtung der dickeren Gänge erweitert worden. Während eine Rohloff Speedhub eine geringste Entfaltung (für 28 Zoll berechnet die kürzeste zurückgelegte Strecke je Kurbelumdrehung) von 1,67 Meter schaffe, betrage die Entfaltung der Alfine 11 im ersten Gang 2,10 Meter (Alfine 8: 2,35 Meter). Summarisch: Der Alfine 11 fehle die rechte Bergtüchtigkeit, um sich auf Gepäcktouren langsam, aber unaufhaltsam zum Gipfel hochzukurbeln.

Nun wurden in den Vergangenheit mit einer Alfine 8 recht gute Erfahrungen gemacht. Sie funktionierte nicht nur auf kurzen bis mittleren Touren ohne jegliche Beanstandung. Als sie nach mehreren Jahren und etlichen Aufenthalten an der See endlich einer gründlichen Inspektion unterzogen wurde, bot auch ihr Innenleben keinerlei Anlass zur Sorge. Die Alfine 8 war munter durch die Holsteinische Schweiz gekraxelt, und auch das neue Reiserad sollte nicht über die Alpen oder zum Hindukusch hinauf gequält werden. Die Wahl fiel also auf Alfine 11. Und nicht der geringste Punkt war, dass sich mit ihr ein Budget von 4000 Euro einhalten ließ, ohne sonst irgendwo am neuen Reiserad zu sparen.

ES sollte wieder ein Patria werden, diesmal das Modell Argos. Als Heinz Helfgen anfangs der Fünfzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts zu seiner damals sensationellen Tour „Ich radle um die Welt“ aufbrach, fuhr er ein Patria WKC, wohl keine schlechte Empfehlung.

Liebend gern hätte der Kauf beim nächsten, kaum siebzig Pedalminuten weit entfernten Stützpunkthändler von Patria abgewickelt werden können. Aber schon beim allerersten Telefonkontakt tönte es von dort nach der Melodie „Wir wissen wohl ein bisschen besser als Sie, was Sie wirklich brauchen“. Also sollte wie schon einmal erfolgreich geschehen Ulrich Peter im 180 Kilometer entfernten Göttingen das Rad anmessen. Die Reise lohnte sich, obwohl auf den Internetseiten von Patria im Vorhinein der bis ins letzte Detail gehende Konfigurator genutzt wurde, um die gewünschte Ausstattung zusammenzustellen.

Das Maßnehmen auf dem Velochecker genannten verstellbaren Messbock dauerte einen Nachmittag. Dabei stellte sich wieder heraus, wie sinnvoll diese umständlich wirkende Prozedur ist. Ausgehend von einer dem gewählten Rahmen entsprechenden Grundeinstellung wird probiert, Maße werden peu à peu verändert, dann wird weiter probiert. Der Kunde soll spüren, ob er so oder so angenehmer sitzt und kurbelt, und der Fachmann schaut, wie stark das Knie sich dabei anwinkelt und das Bein sich strecken muss. Die drei Berührungspunkte zwischen Mensch und Fahrrad, Pedale, Sattel und Handgriffe werden individuell positioniert, lassen sich aber auch schon mal real fühlen. Der daheim am Bildschirm entstandene Wunsch nach einem verlängerten Oberrohr erwies sich als überflüssig. Aber es zeigte sich auf dem Fahrrad ohne Räder, dass die kleinste Serienrahmenhöhe noch zu hoch war. Wegen der Überstandshöhe – passt das Oberrohr des Rahmens unter den Schritt? – riet Ulrich Peter zu einer freien Maßanfertigung, die mit 224 Euro zusätzlich zu Buche schlug.

Pünktlich wie verabredet lieferte Patria zum Endpreis von rund 3700 Euro ein recht kleines in Wunschfarbe, einem zu Zimtbraun-Metallic tendierenden Orange lackiertes 27,5-Zoll-Rad mit durchgängig schwarzen Komponenten. Keine Frage, es passte so genau wie ein Maßhemd. Es war ganz nach Wunsch mit Deore-XT-Komponenten ausgestattet und makellos verarbeitet. Wenn in die Rahmenösen nicht nur mit dem Akkudreher Schrauben geknallt worden sind, sondern auch eine Unterlegscheibe über das gefettete Gewinde gezogen wurde, weiß man: Dies Rad ist mit Hingabe montiert worden. Fahrfertig wog es 17,78 Kilogramm, was sich mit Luftpumpe, Werkzeugtäschchen, Schloss und anderem Kleinkram zu 20,3 Kilogramm summierte. Trotz der werbenden Versicherung „Leichter Edeltourer“ und der Verwendung von Rohren der Serie Columbus Zona für den Hauptrahmen geht bei Patria Stabilität vor Leichtbau. Belastbar ist das Argos bis zu einem Gesamtgewicht von 180 Kilogramm.

Für die Nabenschaltung am Reiserad sprechen nicht nur Wartungsarmut und Robustheit unter schlechten Bedingungen. Auch die Möglichkeit, jederzeit im Stand schalten zu können, hat auf einem schwer beladenen Rad ihre Vorteile. Beispiel Anfahren am Berg. Man kurbelt sich im kleinsten Gang hinauf, muss halten und will weiterfahren. Mit einer Kettenschaltung muss erst recht umständlich im Schieben die Kette auf ein etwas größeres Ritzel umgelegt werden. Denn beim Anfahren im kleinsten Gang macht das Rad nur einen kurzen Satz, man hat gar nicht die Zeit, den zweiten Fuß aufs Pedal zu bringen, und schon wieder steht man. Kein Problem mit der Nabenschaltung. Man legt einfach einen etwas größeren Gang ein; bei der Alfine 11 geschieht das Schalten mit zwei Tastern.

Dreißig Gänge und mehr sind zu haben und natürlich auch zwölf, elf oder zehn Schaltstufen. 1×1 und 1×12, also ein Kettenblatt vorn und hinten ein gigantisches Ritzelpaket, das so groß ist, dass sich die Bremsscheibe mühelos dahinter verstecken kann, sind zum Beispiel bei Mountainbikern und in der Bikepackingszene beliebt. Just zu der Zeit, als die ersten Überlegungen zu dem Rad von Patria angestellt wurden, tauchte ein Reiserad mit 1×11-Antrieb im Programm der Traditionsmarke Diamant aus Hartmannsdorf auf.

Https://m. faz. net/aktuell/technik-motor/technik/welches-fahrrad-das-richtige-fuer-das-radwandern-ist-18318824.html

Ist ein Reiserad schwer

[ . ] Ich behaupte mal, dass jeder jeden Rahmen zum flattern bringt, wenn das Gepäck schlecht verteilt ist. [ . ]

Das ist klar. Mein Beitrag bezog sich darauf, dass das mit dem Flattern bei einem leichteren Rahmen (d. h. in der Regel weniger stabil, Ausnahme siehe unten) auf jeden Fall nicht weniger, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit schlimmer wird. D. h., wenn sie schon ihren Velotraum-Panzer bei schnellen Abfahrten zum Flattern bringt, wird das ein leichterer, weniger stabiler Rahmen sicherlich schon bei geringeren Geschwindigkeiten tun. Meine Skepsis kommt auch daher, dass Stahlrahmen ja immer „grazil“ und „elegant“ aussehen müssen. Wenn Du aber einfach nur Material wegnimmst, die Rohrdurchmesser aber nicht erhöhst, dann hast Du mit Sicherheit ganz schnell das geschilderte Problem.

Ich, knapp über 90 Kilo, bekomme mein VSF-Randonneur (56er Rahmen) auch bei ca. 20 Kilo Gepäckzuladung nicht zum flattern. (Zumindest nicht bis 70 km/h)
Es gibt so viele Einflüsse, die ein Rad zum flattern bringen können. Da sind die „grazilen“ Rohre nur eine Möglichkeit.
(Als es einmal etwas flatterte, lag das am leicht zu lockeren Steueropflager. Aber das ließ sich ja schnell beheben.)

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„Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem Dreirad unbeschwert überall hinkommt“
Enrique Peñalosa

Dass das Velotraum (oder ein anderes Rad) bei schnelleren Geschwindigkeiten mal etwas flattert bei schlechter Gepäckverteilungkann ich verstehen und ist auch nicht soo tragisch. Aber könnt ihr auf guter Strasse kurze Zeit freihändig fahren? Ich kanns nicht mit diesem, aber mit jedem anderen geht das.
Mein Reiserad wurde mal mit etwa 80km/h durch die Luft geschleudert. Kann das daher kommen obwohl der Rahmen kontrolliert und vermessen wurde? Bei diesem Unfall wurde auch die Gabel verbogen und das Vorderrad hatte ein nicht mehr zentrierbares 8

Kann ein Stahlrahmen wie das Papalagi einige tausend km auf Schotterpiste mit 80kg Gewicht dran und drauf der Belastung Standhalten oder muss ich dabei mit einem Rahmenbruch rechnen und doch mein Velotraum nehmen?
Sabine

Keine Ahnung. Mach ich nie. Habe mich in Jugendtagen mal ganz übel geschmissen, als ich die Hände kramend in den Rucksackseitentaschen hatte und ein kleiner Stein das Vorderrad etwas versetzte. Seitdem bleibt eine Hand immer am Lenker.
Wenn ich mir was überziehen oder einen Reißverschluß einfädeln will, dann halte ich einfach mal kurz an.

Mein Reiserad wurde mal mit etwa 80km/h durch die Luft geschleudert. Kann das daher kommen obwohl der Rahmen kontrolliert und vermessen wurde? Bei diesem Unfall wurde auch die Gabel verbogen und das Vorderrad hatte ein nicht mehr zentrierbares 8

Kann natürlich. Aber wer sollte das aus der Ferne beurteilen können?
Wobei ich so einem mißhandelten Fahrrad ohnehin nicht übermäßig trauen würde.

Kann ein Stahlrahmen wie das Papalagi einige tausend km auf Schotterpiste mit 80kg Gewicht dran und drauf der Belastung Standhalten oder muss ich dabei mit einem Rahmenbruch rechnen und doch mein Velotraum nehmen?
Sabine

Mir fiele im Moment kein Fahrradrahmen ein, bei dem ich einen Rahmenbruch zu 100% ausschließen könnte.

Wobei mir bei deinem Gewicht auch kein Fahrrad einfiele, das überhaupt grundsätzlich problematisch sein sollte.
Ich gurke mit mit meinem Gewicht mit Rennradrahmen über alles, was sich noch irgendwie mit Rennradbereifung fahren läßt. Und das geht auch.

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„Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem Dreirad unbeschwert überall hinkommt“
Enrique Peñalosa

. mein Reiserad wurde mal mit etwa 80km/h durch die Luft geschleudert.[. ]Bei diesem Unfall wurde auch die Gabel verbogen und das Vorderrad hatte ein nicht mehr zentrierbares 8

Einem Rahmen, der einer mechanischen Belastung mit den von Dir beschriebenen Folgen unterzogen wurde, würde ich nicht mehr sonderlich trauen. Hast Du den mal speziell auf Haarrisse – vornehmlich im Steuerrohrbereich – untersucht?

Mit Fahrrädern? So mit selber treten? Wo ist denn da der Sinn? (Heinz Erhardt im Film “Immer diese Radler”)

Falls die Frage sich nicht nur auf das Velotraum bezog: Ja mit Einschränkungen.

– Geschwindigkeit mind. 20 km/h, eher schneller
– kein böiger Wind
– keine Taschen am Lowrider
– möglichst auch keine Lenkertasche

Ich fahre so einen leichten Sthalrahmen, aktuell mit 12 kg mit allem dran aufgebaut.

Mit anderen Reifen und ein bißchen robusteren Felgen hätte ich da bei Schotterpisten keine Bedenken.

Mein Gewicht liegt bei 60 und maximal 20 kg Ladung.

Wenn ich die Ladung richtig verteile flattert da nichts auch bei schnellen Abfahrten nicht.

Also: Ich, 50kg; Gepäck 15-20kg; Essen und Wasser, 10kg = max 80kg. Kann ich mit diesem Gewicht auf einem Papalagi mountainbiken gehen ohne dass es gleich beim ersten grösseren Stein auseinanderfliegt? Das Rad ist zwar aus Stahl, aber eben dünne Rohre.

Gerade diese Kombination würde ich nicht eingehen, denn wenn du so wenig Eigengewicht hast und dafür sehr viel Gepäck, dann ist die Flatterneigung sehr groß.

Das kann ich im Gesamtzusammenhang nicht nachvollziehen. Wenn das Gewicht nicht so wichtig ist, dann nimm einfach das Velotraum. Wenn du wirklich Gewicht am Rahmen sparen willst, dann Alu.

Https://rad-forum. de/topics/819628

Die besten Bikes fürs Rad-Abenteuer

Ist ein reiserad schwer

Die schönste Möglichkeit, die Welt zu erkunden, bieten Reiseräder. Robust und tragfähig, kann man mit ihnen bewährte Wanderwege, aber auch unbekannte Pfade erkunden. Wir haben 8 Reiseräder für Sie getestet.

Reiseräder müssen große Lasten tragen, Tausende Kilometer ohne Ausfälle absolvieren und mit den unterschiedlichsten Anforderungen auf Straßen und auf Schotterwegen, in Städten und in Gebirgen zurechtkommen. Eine robuste Konstruktion und Zuverlässigkeit zeichnen Reiseräder ebenso aus wie Komfort und Verkehrstauglichkeit. Egal ob Kontinentalüberquerung oder drei Tage Radfernweg in Deutschland – für jedes Vorhaben gibt es das passende Rad.

Unter dem Begriff Reiserad wird Käufern ein breites Sortiment geboten, das unser Test widerspiegeln soll: Spezialisten wie Velotraum, Poison, Tout Terrain und Maxx haben hochwertige Individuallösungen im Angebot, bei ihnen kann man sich sein Traumrad für die Weltreise selbst aufbauen.

8 Reiseräder im Test – Übersicht

Ist ein reiserad schwer

Ist ein reiserad schwer

Ist ein reiserad schwer

Große Hersteller punkten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis

Große, breit aufgestellte Hersteller wie Specialized, Böttcher oder VSF bieten mehr oder weniger individuelle Reiseräder an, die mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Rose wiederum stellt mit dem Cross Randonneur ein Rad, das technisch nah am Rennrad ist und somit wenig wiegt.

Um das Testfeld überschaubar zu halten, haben wir einen Preisbereich von 1.000 bis 2.500 Euro festgesetzt. Einige Hersteller von Individualaufbauten konnten uns nur ein etwas hochwertiger aufgebautes Rad, zum Beispiel mit teurerer Bereifung, zur Verfügung stellen. In diesen Fällen haben wir einen Basispreis angegeben. Die Testräder müssen über eine Lichtanlage mit Nabendynamo, Gepäckträger und einen geraden Lenker verfügen. Wir haben uns auf Modelle mit Kettenschaltung beschränkt, zudem sollte sich an der Gabel ein Vorderrad-Gepäckträger (Lowrider) befestigen lassen können.

Ist ein reiserad schwer

Auf Reiserädern können Sie Bekleidung und sogar Campingausrüstung transportieren. So kann man auch spontan am Lieblingsstrand verweilen.

Reinrassige Reiseräder unterscheiden sich nicht nur durch ihre vielen Gepäckaufnahme-Möglichkeiten von anderen Radtypen. Viele Hersteller setzen auf die etwas kleineren 26-Zoll-Laufräder oder bieten diese zumindest als Option an. Der kleinere Radumfang verspricht mehr Stabilität und Haltbarkeit. Außerdem ist die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bei 26ern in anderen Ländern besser, und Radler haben dort auch eine große Auswahl bei der Bereifung.

Das Rahmenmaterial der Wahl ist in der Regel Stahl, es erlaubt eine maximale Zuladung (Fahrer plus Gepäck) von ungefähr 150 Kilogramm bei den meisten Rädern. Aluminium ist leichter und kann bei kürzeren und sportlicheren Touren eine gute Wahl sein.

Egal ob Stahl oder Alu, wichtig ist, dass Radler auch mit viel Gepäck jeden Berg schaffen. Deswegen sollte das Reiserad über ausreichend Gänge im niedrigen Bereich verfügen. Die meisten der getesteten Räder bringen die dafür notwendige Bandbreite in der Gangschaltung mit, einige kommen sogar mit einer richtigen Bergübersetzung.

8 Reiseräder im Test – Wertungen im Detail

Obwohl es das schwerste Rad im Test ist, unterm Strich liefert Böttcher ein rundum gelungenes Reiserad ab. Schön ist, dass man im Web-Shop eine überschaubare, aber sinnvolle Komponenten-Auswahl hat.

Crossrad, Gravelbike oder Randonneur? Das Rose ist mit allen Typen verwandt. Leider ohne Lowrider und Ständer. Ein leichtes, sportliches Rad für Tagestourer oder Pendler, die es eilig haben.

Laut Maxx ist die 28-Zoll-Variante des Crossmaxx der hauseigene Bestseller im Trekkingbereich. Zu Recht? Mit 26 Zoll hätte es vielleicht zum Testsieg gereicht. Doch auch so ist es ganz weit vorn.

Der letzte Platz täuscht etwas: Das Sirrus empfehlen wir jedem, der eine kürzere (Fluss-)Tour plant und nicht allzu viel Gepäck mitnehmen möchte. Auch als Alltags-Trekkingrad voll einsetzbar.

Es muss nicht immer ein Individualaufbau sein: Das TX-400 ist durchdacht und hat für ein Reiserad keine echten Schwächen. Leider nur Felgenbremsen. Bei der Lackierung hätten wir uns Alternativen gewünscht.

Ein Reiserad, das man guten Gewissens empfehlen kann: Fahrverhalten, Gepäckaufnahme und Austattung – alles ist auf höchstem Niveau. Leider ist es schwer und kann nur wenig zuladen. Nahe am Testsieg.

Ist ein reiserad schwer

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Ist ein reiserad schwer

So hat BIKE BILD die Reiseräder getestet

Alle von uns getesteten Reiseräder befinden sich auf einem guten Niveau. Wichtig bei Reiserädern ist eine verkehrssichere Ausstattung, also Beleuchtung und zuverlässige Bremsen. Scheibenbremsen haben wir etwas höher gewertet. Ein Augenmerk richteten wir auf die Bergübersetzung des Schaltwerks, denn auch schwer beladen muss man steile Anstiege bewältigen können. Die effektive Übersetzung hängt dabei nicht nur vom Antrieb, sondern auch vom Radumfang ab. Kernkompetenz jedes Reiserads ist, wie viel Gepäck transportiert werden kann. Dafür entscheidend sind die Aufnahmemöglichkeiten und die Belastbarkeit der Gepäckträger. Wichtig ist zudem, wie hoch das maximal zulässige Gesamtgewicht ist. Die Belastung verteilt sich auf Laufräder, Rahmen, Pedale und Lenkerbereich.

Hier zählt der vom Hersteller angegebene Wert. Apropos Gewicht: Wer viel transportieren möchte, braucht einen schweren Stahlrahmen, die Räder aus leichteren Werkstoffen ließen deutlich weniger Gepäck zu. In die Bewertung mit eingeflossen ist auch der Punkt Fahrspaß. Alle Räder haben wir mit Gepäcktaschen und ohne Ladung gefahren, auf der Straße und auf Schotterwegen. In den Fahrspaß fließen die Beschleunigung, das Lenkverhalten und Stabilität mit ein. In puncto Design haben wir das uns vorliegende Muster bewertet. In diese Beurteilung fließen nicht nur Farbe und Form ein. Auch Funktion und Aufbau, wie die Zugverlegung und das Zusammenspiel der Komponenten. Zu beachten in Sachen Design ist, viele Reiserad-Spezialisten lackieren das Rad in Wunschfarbe, bei einigen sind sogar individuelle Applikationen möglich.

Https://www. autobild. de/artikel/reiseraeder-im-vergleichstest-21373653.html

Ein Traum – Meine Top 5 Reiseräder

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So, es wird mal wieder Zeit für etwas mehr Fahrrad hier im Blog. Diesmal soll es um meine Top 5 Reiseräder gehen.

Ja, ich habe bereits ein exzellentes Rad, aber es gibt trotzdem auch noch andere Räder, die mein Herz höher schlagen lassen. Räder, die einfach schön sind und mich vom Design her beeindrucken.

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Seit Februar 2015 mein neues Reiserad: das Norwid Gotland

Konkret sind es fünf Reiseräder, mit denen ich immer wieder liebäugle und die mich einfach begeistern:

Preislich und von der Ausstattung her reden wir hier natürlich über die Champions-League. Da gibt es eigentlich nur noch Unterschiede durch persönlichen Geschmack, aber alle meine Traum-Räder lassen sich von der Ausstattung her noch reichlich variieren und personalisieren.

ToutTerrain Silkroad (GT&Xplore)

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ToutTerrain Silkroad – Mit freundlicher Genehmigung von ToutTerrain

Das Silkroad ist einfach nur schön. Der geschweisste Gepäckträger gibt dem Rad etwas Vollkommenes. Am Rahmen finde ich gut, dass er nicht zu dünn, aber auch nicht zu wuchtig ist. Genau richtig halt. Das Silkroad gibt es auch als Reise-Randonneur in der GT Version. Ich bin zwar kein Fan von Rennradlenkern an Reiserädern, aber es sieht schon sehr schick aus.

Natürlich kann man das Rad noch im Konfigurator nach seinen Wünschen gestalten. Er gehört aus meiner Sicht zu den derzeit besten im Markt. Ob Rohloff oder XT, ganz wie man mag. Ich bin noch nicht ganz von hydraulischen Bremsen überzeugt, besonders nicht von Scheibenbremsen. Obwohl das schon ganz cool aussieht, noch scheint mir die Gefahr, dass man dies unterwegs nur schlecht reparieren kann, zu hoch. Gut finde ich den fest am Rahmen fixierten Gepäckträger und die insgesamt hohe Traglast des Rades von bis zu 160 kg.

Mit dem Silkroad Xplore hat ToutTerrain zudem das aus meiner Sicht derzeit beste Reise-Rad mit Pinion Getriebe am Start.

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ToutTerrain Silkroad Xplore – Mit freundlicher Genehmigung von ToutTerrain

Ehrlicherweise bin ich so wirklich richtig auf ToutTerrain durch „The Plug“ aufmerksam geworden. Ich kannte die Marke zwar schon eher, aber so richtig auf der Agenda hatte ich sie nicht. Aber es hat mich begeistert, dass jemand aus dem Thema Strom unterwegs auch noch gutes Design gemacht hat. Und es hat auch ein bisschen gedauert, bis ich ToutTerrain nicht mehr in Frankreich verortet habe, sondern in Freiburg ?

Velotraum cross crmo (EX)

Das Velotraum cross crmo ist eine Erscheinung für sich. Ein tolles Rad! Mir gefällt die eher klassische Rahmenform, die eher schlicht und unaufdringlich daher kommt. Natürlich aus Stahl, aber laut Velotraum nahezu unverwüstlich.

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Velotraum cross crmo VK-3 – Mit freundlicher Genehmigung von Velotraum

Velotraum bietet das cross crmo auch mit verschiedenen Ausstattungen an. Mir persönlich gefallen das VK-3 und das cross crmo EX/VK-10 sehr gut. Das VK-3 kommt zwar „nur“ mit einer Shimano LX Ausstattung daher, die Naben sind XT, aber man kann natürlich auch hier alles selbst bestimmen und verändern. Das VK-10 ist aus meiner Sicht eines der attraktivsten Reiseräder mit Rohloff Nabe.

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Velotraum cross crmo EX VK-10 – Mit freundlicher Genehmigung von Velotraum

Ich bin auf Velotraum vor einigen Jahren durch das Radreise-Forum aufmerksam geworden. Und als ich mich damals für den Santos Rahmen entschieden habe, war auch Velotraum in der engeren Rahmenwahl. Warum es nicht geklappt hat, weiß ich heute nicht mehr. Ich bin angetan vom Velotraum Konzept und dessen Ausrichtung auf 26 Zoll und Individualisierung.

Dafür gibt es auch hier einen guten Konfigurator, der aber das finale Rad leider nicht wie bei ToutTerrain anzeigt, sondern sich nur an Händler richtet.

Norwid Spitzbergen

Hallo Nachbar! Norwid liegt nur einen Wurf von meinem Wohnort entfernt bei Elmshorn und ist eine echte Manufaktur. Da geht man hin, wird vermessen und dann kann man theoretisch live beim Rahmen – und Radbau zu schauen.

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Norwid Spitzbergen – Mit freundlicher Genehmigung von Norwid

Mein Rad bei Norwid ist das Spitzbergen (im Übrigen finde ich die Namensgebung bei Norwid mit am schönsten). Es ist auf eine beeindruckende Art und Weise schlicht und klar. Es wird aus Columbus Stahl gebaut, was nicht nur extrem dauerhaft klingt, sondern auch ist. Besonders in der Variante mit Rohloff und Magura sieht es sehr gut aus.

Individualisierung wird hier am konsequentesten umgesetzt: von den Materialien über Ausstattung bis zur Rahmengeometrie richtet sich alles nach dem Käufer.

Und dass die Räder was leisten, haben nicht zuletzt die beiden Hamburger von Cycle-the-World mit ihrer Weltumradelung gezeigt.

Giant Expedition

Das Expedition ist ein echter Klassiker! Als ich vor mehr als 20 Jahren anfing, Radtouren zu machen, gab es bereits schon dieses Rad. Mein erstes Rad war ein ZEG Pegasus mit SIS-Schaltung. Das ging 1991 auf der Radtour durch Europa kaputt und so kaufte ich mir mein erstes Giant: ein gelb-pinkes Stonebreaker. Damals DAS Mountainbike schlechthin, neben Specialized Rockhopper. In Holland traf ich dann einen Reiseradler, der ebenfalls ein Giant hatte: das Expedition. Ich war einfach nur begeistert. Noch heute schaue ich immer wieder, was sich da bei Giant rund um dieses Rad tut.

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Giant Expedition LT XT – Mit freundlicher Genehmigung von Giant

Mittlerweile gibt es das Expedition als AT (Federgabel), LT R14 (Rohloff) und LT XT Version. Der Alu-Rahmen wirkt sehr solide und etwas futuristisch, mit dem elegant nach unten gezogenen „Hinterteil“. Fast wie ein Schäferhund ?

Das Giant hat einen beweglichen Vorbau. Wäre nicht meine Wahl, sieht aber nicht schlecht aus. Ebenso finde ich den Gepäckträger des Expedition interessant, offenbar exklusiv von Tubus gefertigt. Was die sonstige Ausstattung angeht, egal ob mit XT oder Rohloff, macht Giant beim Expedition keine Kompromisse. Man kann zwar kaum was individualisieren, aber dafür bekommt man einen Reisepanzer, der viel Spaß bringen dürfte.

Koga Wordtraveller

Der Worldtraveller ist neben dem Giant ebenfalls ein Klassiker, wenn nicht gar DER Klassiker bei den Reiserädern (als es noch Koga Myata war). Die erste Generation der Reiseradler vertraute meist auf Koga, wenn es um das große Abenteuer ging. Ebenso wie man damals Karrimore Radtaschen hatte, bevor mit Ortlieb ein neues Zeitalter anbrach.

Ich wollte damals immer ein Worldtraveller, und Koga hat im Laufe der Zeit eine ganze Menge am alten Modell getan. Es gibt das WT als 29 Zoll Variante und man kann im Koga Signature Program sein WT personalisieren: von der Radgröße (26-29) bis hin zum Rahmenaufdruck. Ganz stylish ist die Variante mit roter Rohloff und rotem SON.

Ist ein reiserad schwer

Das Worldtraveller im Konfigurator des Signature Programms

Mit 18 kg gehört es zu den schwereren Rädern. Was die Ausstattung angeht, gehört das Koga mit zu den am meisten anpassbaren Rädern. Wie das Giant hat das Koga einen Alu-Rahmen. Bemerkenswert, dass die Klassiker auf Alu setzen, hingegen die anderen auf Crmo fokussieren.

Und, welches der hier aufgezählten gefällt Euch am besten? Habt ihr andere Traum-Reiseräder?

Und wer noch nicht genug von traumhaften Reiserädern hat, dem empfehle ich:

Meine Top-Reiseräder Teil 2 mit dem Rennstahl 650B, dem Specialized Awol Deluxe, dem Herkelmann Amerigo, dem Patria Terra und den TX-400/800/1000er Modellen der VSF Fahrradmanufaktur.

Meine Top-Reiseräder Teil 3 mit dem Herkelmann „Tilmann“, Ridgeback „Expedition“, Soma „Saga“, Salsa „Vaya Travel“, Rotor „Komet“, KTM „life lontano“, Thorn „Nomad MK2“.

Https://www. biketour-global. de/2013/08/11/ein-traum-meine-top-5-reiserader/

Velomobil fürs Reiserad fahren

Ich hab hier schon mal viel durch gewühlt und gesucht. Leider ist zum Thema Reiseradfahren mit Velomobil nicht so viel hier drin. Ich bin immer mit Zelt oder Anhänger unterwegs. Jetzt suche ich Velomobile die dafür geeignet sind. Leider wird kaum von den Herstellern die Kofferraum Größe angegeben. Das Ziel ist ohne Anhänger (meistens zumindest) mit dem Velomobil mit Zelt länger unterwegs zu sein.

Hier was ich gerne hätte:

Kofferraum genug. Ich nutze 4 Taschen mit zusammen 110l auf dem Liegerad
Gute Aerodynamik damit ich schon mal weiter fahren kann wie mit dem Trike
Guter Wetterschutz auch bei starkem Regen
Kann auch schwerer sein dann kommt ein Motor rein und Schnellladegerät beim Mittagessen ans Akku
Ev. Anhängerkupplung montierbar
Neu oder gebraucht ist mir egal da ich gut mit Harz umgehen kann und Metallbau auch kein Fremdwort ist

Also es soll schon eine Verbesserung zum Liegerad/Trike sein das ich beides habe und normal mit Wohnanhänger oder Solaranhänger fahre. Sprich ein richtig großes Auto ähnliches Velomobil ist mir deshalb nicht so richtig recht. Ich weiß das es schwer ist Sportlichkeit mit Reiseradtauglichkeit zu verbinden.

Wo kann ich da Suchen?

Schöne Grüße Jürgen

Bitte? Schau dich nur mal in der Reiserubrik des Forums um, da finden sich verschiedene Reisen per VM.

Fan-dan

Langhals

Wo findet man die denn?

Keepsmiling

Das sehe ich im Falle meines Velomobils nicht so.
Bei meinem Reise-Up erhöht sich der Luftwiderstand durch vier Packtaschen so sehr, daß ich damit das Gefühl bekomme mit einem aufgespannten Regenschirm zu fahren. Auf höheres Tempo beschleunigen ist bei Wind zwecklos (das mag natürlich bei einem unverkleideten Liegerad anders sein). Bei VM macht es diesbezüglich überhaupt keinen Unterschied, da die aerodynamische Hülle ja alles Gepäck umschließt.
Das höhere Gewicht hat am Berg natürlich bei allen muskelkraftbetriebenen Fahrzeugen den gleichen Effekt. Beim VM kann man aber regelmäßig (passende Verkehrsbedingungen vorausgesetzt) den Schwung aus einer vorherigen Abfahrt ein Stück weit am nächsten Anstieg mitnehmen. Dazu muß man natürlich erst einmal richtig Tempo in der Abfahrt aufnehmen können. Mit einem herkömmlichen Reiserad ist das, insbesondere aus vorgenanntem Grund, sinnfrei bis unmöglich. Im VM geht das fast wie von alleine, mit viel Gepäck erst recht. Kleinere Wellen kann man so leicht nehmen, ohne die Steigung der Welle nennenswert in Form von Anstrengung wahrzunehmen.
Entscheidend beim Velomobil ist die Bereitschaft, seine Radreise auf Straßen zu bestreiten. Gelände oder Feldwege sind nur notfalls erträglich aber machen, meines Erachtens, mit dem Velomobil keinen Spaß. Dafür ist es auch nicht gebaut.
Es gibt noch unzähliges zu sagen. Aber ich wollte bloß im Kern aussagen, daß ich das Velomobil für weit reisetauglicher erachte, als alle meine anderen Räder. Das gilt in jedem Fall, wenn ich große Strecken in kürzestmöglicher Zeit zurücklegen will bzw. große Tagesetappen fahren will. Ein anderes Rad würde ich bloß noch nehmen wollen, wenn ich unbedingt durch Feld, Wald und über Wiesen reisen wollte.
Gepäck geht auch jede Menge in mein eher sportorientiertes (und dennoch alltagstaugliches) Velomobil DF rein, man muß bloß das Gepäck sinnig stückeln. Einfach wenige große Taschen reinwerfen ist nicht (brauche ich aber auch so nicht).

Schneller66

Ja die Reiserubrik finde ich auch nicht. Selbst wo ich hier jetzt gesucht habe.

20 Zoll ist mir sehr recht hinten. da hab ich schon mal einen Anhaltspunkt. Und das ein DF genug Gepäck aufnehmen kann hört sich ja schon mal sehr interessant an. Ich lasse mir den Winter Zeit das genau zu checken. im Frühjahr Sommer sollte dann was hier im Hof stehen.

Https://www. velomobilforum. de/forum/index. php? threads/velomobil-fuers-reiserad-fahren.49619/

Stimmen unserer Kunden

Ihr Lob und Kritik teilen Sie uns bitte Hier mit und geben Sie bitte dabei an, ob Sie einer Veröffentlichung an dieser Stelle zustimmen.

Das perfekte Reiserad

N achdem ich als Mountainbike-Tourer mein auf Tagestouren beschränktes Aktionsradius ausgereizt hatte, fasste ich Anfang 2015 den Entschluss, es mit mehrtätigen Touren zu versuchen. Das Projekt „Ostsee-Umrundung“ war damit geboren und der Starttermin auf Anfang Mai 2017 gesetzt.

Dafür benötigte ich aber ein Reiserad.

Nach intensiver Recherche im Internet stand fest, dass das von mir gewünschte Reiserad noch nicht erfunden war bzw. bei hohem finanziellen Einsatz nur mit einigen Abstriche zu bekommen war.

Fahrrad Meinhold hatte sich seit dem Zuzug unserer Familie nach Garbsen Ende der Neunzigerjahre immer als ein zuverlässiger Partner bei allen Fragen rund ums Fahrrad erwiesen. Ende Oktober 2015 stellte ich Tim Helke mein Projekt und die wichtigsten Eckdaten meines Wunsch-Fahrrads vor:

    Stabiler Rahmen Pinion-Getriebe (P1.18) Riemenantrieb Komfortbereifung für Asphalt/Schotter Verstärkte Bremsen Nabendynamo, LED-Licht USB-Ladeanschluss mindestens 2 Flaschenhalter Gepäckträger, Lowrider

Als Liefertermin gab ich Anfang Mail 2016 an. Damit hätte ich bis zu einem Jahr Zeit um das Reiserad zu testen und eventuelle Anpassungen vorzunehmen. Zu dieser Zeit war das Pinion-Getriebe der absolute Exot und passende Fahrradrahmen wurden nur von wenigen Herstellern (vorwiegend Fahrradmanufakturen) angeboten. Es folgte ein reger Austausch von Ideen und Vorschlägen. Anfang Februar 2016 wurde ein Pinion-Rahmen des Herstellers VELOTRAUM bestellt und Anfang April 2016 als Liefertermin avisiert. Es blieben noch zwei Monate um die letzten Details zu klären.

Ende April 2016 wurde schließlich das Traumrad mit den folgenden Spezifikationen planmäßig fertiggestellt:

    Rahmen: VELOTRAUM VT1300 Cross 7005 Pinion P18 in Größe 9/L (RAL 9005 tiefschwarz glänzend) Gabel: VELOTRAUM Alu/Disc (schwarz) Laufräder: RODI Blackrock 21-559 Felgen, SAPIM Niro Speichen (schwarz), Reifen: SCHWALBE Marathon Mondial 55-559 Schaltung: PINION P1.18 Getriebe (schwarz) Kurbel: PINION Pedale: SHIMANO XT PD-T780 SPD Riemen: GATES Carbon Drive CDX Centertrack Zahnriemen Hinterradnabe: AZONIC Novatech Outlaw 32L (rot) Hinterradnabenadapter: Single Speed Kit Bremsen: MAGURA MT-5 hydraulische Scheibenbremsen Bremsscheiben: Avid Cleansweep G2 6-L 203mm vorne / 180mm hinten)) Sattelstütze: CRANKBROTHERS Cobalt 3 (schwarz/rot) Sattel: SELLE ROYAL Scienta M>2 Vorbau: CRANKBROTHERS Cobalt 3 (schwarz/rot) Spacer: Proline Tria Spacer Lenker: BULLS RiserBar Carbon 31,8mm Griffe: ERGON GP-5 L 65, Nabendynamo: SHUTTER PRECISION PD-8 6L-Disc 32-Loch (rot) Licht vorne: BUSCH+MÜLLER Lumotec IQ2 Luxos U mit USB-Anschluss Gepäckträger: TUBUS Racktime Tour-it Shine Gepäckträger: Racktime mit integrierter Rückleuchte (schwarz) Lowrider: TUBUS Tara Ständer: Hebie Fix 40L Flaschenhalter: Bulls Custom Race (2 Stück) Schlösser: ABUS Bordo GRANIT X-Plus 6500 (2 Stück) Schutzbleche Curana C-Lite

Ist ein reiserad schwer

Ende April 2017 war es dann endlich soweit. Vor dem Start meiner ersten Radreise stattete ich dem Schöpfer meines Dreambikes einen letzten Besuch ab.

Ist ein reiserad schwer

Das Dreambike und sein Schöpfer

Die eindrucksvolle Radtour um die Ostsee machte mich süchtig. Es folgten Touren nach Frankreich, Spanien und Portugal in 2018 und nach Norwegen, Finland und Schweden in 2019. Und wäre die Coronakrise nicht dazwischen gekommen, würde ich jetzt durch Irland und Schottland radeln. An weiteren Reiseplänen mangelt es zum Glück nicht.

Mein mit ca. 40 kg Gepäck schwer beladenes Reiserad hat mich bisher nie im Stich gelassen. Es gab zwar schon kleine Pannen, diese ließen sich aber unmittelbar (Reifenpanne) oder bei einem späteren Etappenstopp lösen (Speichenbruch, Austausch von Bremsbelege und zuletzt einer undichten Bremsleitung). Dafür bin ich bisher 25.000 km damit gefahren.

Weil man nie genug Danke sagen kann … danke ich an dieser Stelle Tim Helke und seinem Team für den erstklassigen Service.

Ausführliche Informationen zu meinen bisherigen sowie weiteren geplanten Radtouren sind in meinem Reiseblog (in englischer Sprache) zu finden.

Https://www. fahrrad-meinhold. de/kundenstimmen

Ist ein Reiserad schwer

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Bavariarunde

Pfingsttour – 5 Tage im Freien Reisen in Pandemiezeiten erfordert eine gewisse Flexibilität. Wer weder maskiert im Flieger sitzen mag, noch Lust auf (Zwangs)Quarantäne oder ähnliche Restriktionen hat, der plant (im Moment) innerdeutsch. Die Wahl des Reisemittels ist […]

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Projekt mit Anhang

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7 Fahrradreiniger im Test Nach der Tour ist vor der Tour. Dies gilt für den Alltagsradler ebenso wie für den Pendler oder den aktiven Sportler. Allen gemeinsam ist die Freude am Fahrradfahren, der Spaß am Hobby oder einfach […]

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Ansichtssachen …. und ein toller Buchtipp! Jetzt mal Hand aufs Herz. Du, Sie, er, die da drüben, ja, heh …. Du auch …. wir alle haben sie: die „hätte/könnte/sollte/wollte“Gedanken. Genau. Hätt ich mich doch zum Marathon angemeldet. […]

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Bikepacking – Taschen IV

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Https://www. udokah. de/UDOKAH2018/wordpress/tag/reiserad/

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Schade, nun müssen wir wieder die Glaskugel bemühen oder im Kaffeesatz lesen um unsere Besucher zu verstehen.

Warum wir das tun müssen? Ganz einfach, Du hast uns verboten Deine Nutzung auf unserer Seite mit Google Analytics zu beobachten. Das klingt erstmal dramatisch für Dich, wissen wir. Aber sieh es doch mal so: Wir wissen doch gar nicht wer DU bist. Wir sehen nur, dass JEMAND sich unsere Seiten ansieht. Wie er/sie das tut, wie lange dieser JEMAND auf den entsprechenden Seiten verweilt usw. Wir wissen nicht wer Du bist, ob du Männlein oder Weiblein bist, wie alt, wie schwer – keine Ahnung. Ebenso geben wir diese Daten auch nicht an Google weiter. Wir haben die ja auch gar nicht! Dennoch liefert dieser JEMAND uns wertvolle Infos über unsere Seite. Wir möchten, dass Dir hier alles gefällt, dass Du dich wohlfühlst und – klar – unsere Produkte kaufst.

Wir können so also sehen wo es Probleme gibt. Wenn viele Besucher unsere Seite während des Kaufs während der Auswahl der Zahlart verlassen, dann wissen wir, dass da etwas nicht stimmt und können das verbessern. Klingt doch gut, oder? Du hast etwas davon, wir auch. Also eine Win-Win-Situation. Also lass uns Dich doch auf Deinem Weg durch unseren Onlineshop begleiten. Deal?

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