Irland Rundreise selber planen

Auf dieser Seite habe ich meine Erfahrungen mit der zusammengefasst. Ich hoffe, dass Du hier einige Tipps erhältst, um die zu erkunden und es Dir anschließend leichter fällt, Deine festzulegen. Eins vorweg: Nach meiner Tour durch das Land der Kobolde kann ich nur sagen, dass es sich definitiv lohnt, die Irland Rundreise selber zu planen und all die schönen Orte unabhängig von einem Reiseveranstalter zu entdecken. Dazu sei aber gesagt, dass wir jemanden dabei hatten, der bereits ein halbes Jahr in Irland gelebt hat und schon einiges mit den Einheimischen in Irland unternehmen durfte. Die gesammelten Erfahrungen möchte ich gerne vorstellen.

Wie plane ich eine Irland Rundreise?

Natürlich richtet sich die Reiseplanung zu allererst nach den Gegebenheiten. Nichtsdestotrotz lässt sich ein grober Fahrplan für die Organisation einer Irland Rundreise zusammenstellen, wobei es folgende Fragen zu klären gilt.

Freilaufendes Schaf auf dem Ring of Kerry Burgruine in County Kerry zwischen Torc Waterfall und Ladies View

Ist Irland das richtige Reiseziel für Dich?

Eines wird schnell klar, wenn man das erste Mal eine Rundreise auf der Grünen Insel unternimmt – . Faszinierende hügelige Landschaften inmitten grüner Wiesen und Täler sprechen vor Allem und an. (Unter Fahrradfahrern sehr beliebt: Ring of Kerry Radtour). Für gibt es viele besondere Highlights aus Steilküsten, Felsformationen, mittelalterliche Burgen uvm. Zudem gibt es viele Schauplätze der Geschichte, die sehr ansprechend für sind. Das unnachamliche Nachtleben der Iren begeistert alle, welche sich über unzähligen Pubs mit irischer Livemusik und ausgelassener Stimmung erfreuen dürfen. Auch kommen auf ihre Kosten, denn Irland ist berühmt für seine Whiskey-Brennereien und Brauereien. Durch die fühlt sich wirklich jeder Reisende wohl. Du siehst, Irland ist ein ausgeprochen vielfältiges und facettenreiches Land, welches jeden Menschen irgendwann in seinen Bann zieht und zu einem macht.

Was gibt es in Irland zu sehen und zu erleben?

Verstreut über die ganze Insel von Irland findest Du und interessante Orte, die es sich anzusehen lohnen und Dich begeistern werden. Besonders hilfreich für den der verschiedenen Sehenswürdigkeiten war für mich die Karte auf irish-net. de. Darauf erkennt man schnell, dass es bei einer einzigen Irland Rundreise unmöglich ist, sich alles anzugucken. Aber das muss man auch gar nicht. Viel wichtiger ist es, vorab eine ungefähre Route zusammenzustellen auf der die von einem selbst und ggf. aller Reiseteilnehmer markiert werden.

Wie viel Zeit sollte man für eine Irland Rundreise einplanen?

Bei den Vorbereitungen auf die erste Rundreise durch Irland stellt sich die Frage, welche Reisedauer man als Irland Neuling ungefähr einplanen sollte. Nach meiner Erfahrung empfiehlt es sich bei einer Tour von Cork, entlang an der Westküste bis hin nach Dublin einzuplanen. Mit diesem Zeitraum ist es zumindest möglich eine Irland Rundreise ohne Zeitdruck zu unternehmen und dennoch unglaublich viel zu sehen. Möchtest Du auch Nordirland mit dem Giant’s Causeway und Belfast erkunden oder zusätzlich den Osten Irland’s entdecken, beträgt eine. Wenn Du also weniger als 2 Wochen Zeit hast, konzentriere Dich lieber auf einen bestimmten Bereich von Irland und versuche nicht alle Sehenswürdigkeiten in kürzester Zeit abzuklappern. Man möchte die Zeit in Irland schließlich genießen und sich nicht abhetzen.

Welche Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Irland?

Zur Planung einer Irland Rundreise gehört bei Individualreisenden auch die Auswahl der Unterkunftsart. Deinen Wünschen, Bedürfnissen und Budgetvorstellungen entsprechend kannst Du in Irland zwischen vier Übernachtungsmöglichkeiten wählen:

Campingplätze Hostel Bed & Breakfast Hotel

Wer besonders durch Irland reisen möchte, entscheidet sich meistens für ein. Je nach Saison, Personenzahl und Nähe zum Stadtzentrum bewegen sich die Übernachtungskosten. Ausgestattet sind die Hostels oftmals mit größeren Schlafsälen und geteilten Badezimmern. Für Privatzimmer bezahlt man gewöhnlich etwas mehr. Vor allem bei Backpacker und Jugendlichen ist diese günstige Übernachtungsmöglichkeit sehr beliebt. In der nächsten Preisstufe liegen die familiengeführten Unterkünfte mit (Doppelzimmerbelegung umgerechnet, inkl. Frühstück). B&B macht in Irland besonders viel Spaß, weil Du hierbei die der Iren kennenlernst. Du erhälst vom Gastgeber für Deine weitere Irland Route, für Ausflugsziele in der Umgebung und für empfehlenswerte Restaurants oder Pubs in der Nähe. Also, unbedingt mal ausprobieren. Für bezahlst Du (inkl. Frühstück). Der Übergang von B&B zu den Hotels in Irland ist oftmals sehr fließend, da auch hier jede Unterkunft ihren persönlichen Charme hat und die Angestellten nach unserer Erfahrung sehr zuvorkommend und hilfsbereit sind.

Wie legt man seine persönliche Lieblingsroute fest?

In den meisten Fällen überlegt man sich zunächst einmal, welche Orte man in Irland grob sehen möchte. Anschließend geht es dann über den zeitlichen Rahmen und der einhergehenden Budgetplanung zu der präziseren Festlegung der Reiseroute mit der Buchung der Flüge und des Mietwagens sowie der Wahl der Unterkünfte.

    Sehenswürdigkeiten auswählen
    – Was willst Du in Irland unbedingt sehen und erleben?
    – Welche Orte möchtest Du besuchen?
    – Was möchtest Du in den ausgewählten Orten unternehmen?
    Zeitlichen Rahmen festlegen
    – Wie viel Zeit möchtest Du Dir für jeden Ort nehmen?
    – Wie lange dauern die einzelnen Ausflüge und Unternehmungen?
    – Welche Fahrtzeit wäre pro Tag ok?
    Budget bestimmen
    – Preis für Flüge in dem ausgewähltem Zeitraum suchen
    – Kosten für den Mietwagen kalkulieren
    – Ungefähre Übernachtungskosten der Unterkunftsart errechnen
    – Ausflugskosten, Eintrittskarten grob überschlagen
    – Sonstige Ausgaben pro Tag hochrechnen
    Reiseroute festlegen
    – Sehenswerte Orte markieren
    – Zentrale Unterkünfte auf der Reiseroute bestimmen
    Buchen, buchen, buchen
    – Flüge (bei Bedarf Gabelflüge) buchen
    – Mietwagen buchen
    – Unterkünfte entweder gleich buchen und ggf. kostenlos stornieren oder ganz flexibel reisen und erst vor Ort nach einer Unterkunft suchen – kostet meistens mehr Zeit

Natürlich kann es auch sein, dass der zeitliche Rahmen oder das Budget feststeht und die Reiseplanung darauf aufbauen muss.

Zeit, Freiheit, draußen sein – im Sabbatical entdeckt man das Leben neu. Eine Radtour durch Schottland, Irland und Frankreich.

Was das Schönste an dieser Reise war? Das Gefühl, unendlich viel Zeit zu haben.

Ich hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt, nach drei Jahrzehnten im Beruf ein paar Monate lang auszusteigen. Den Alltag hinter mir zu lassen, durchzuatmen, zu mir zu finden. Ausgiebig zu reisen, so wie ich es früher gemacht hatte, ungeplant, jeder Tag ein neues Abenteuer. Ich fahre mit Begeisterung Fahrrad – so stellte sich nie die Frage, wie ich reisen würde. Doch wohin? Einmal quer durch Nordamerika, vom Atlantik zum Pazifik, das war mein Traum. Aber dann entschied ich mich für Europa. Für kleinräumige Landschaften, die Geborgenheit der Städte und Dörfer, das Lebensgefühl der Alten Welt.

Ich hatte eine grobe Vorstellung von meiner Route: mit der Fähre von Amsterdam nach Nordengland, in die schottischen Highlands und auf die Äußeren Hebriden, nach Irland und von dort mit der Fähre in die Bretagne, vielleicht bis zum Mittelmeer und dann zurück nach Deutschland. Alles Weitere sollte sich unterwegs ergeben, so spontan wie möglich. Wie würde es sein, ein Vierteljahr allein zu reisen? Die tägliche Anstrengung zu ertragen. Mal im Hotel, in der Regel aber im Zelt und in einfachen Unterkünften abzusteigen? Würde ich noch tolerant genug sein, im Hostel das Zimmer mit anderen Menschen zu teilen?

Zwei Wochen nach meiner Abreise erreiche ich Mitte Juni die Hebriden-Insel Berneray, auf Gälisch: halb so groß wie Spiekeroog, brettflach, rund 130 Einwohner, ein Laden, eine Kirche. Eine Stiftung betreibt am Strand in zwei alten Landarbeiterhäuschen eine einfache Herberge, weiß gekalkt mit Grasdach. Es gibt drei Schlafräume mit bis zu acht Betten und eine schummrige Küche mit langen Bänken. Dort sitzen an diesem Abend sechs Radfahrer aus Mittelengland und Peter, ein in Australien lebender Kanadier, 70 Jahre alt und auf Weltreise. Wir tauschen Erfahrungen aus, plaudern und lachen bis in die Nacht, dann teilen wir uns alle das Zimmer. Es kommt wie befürchtet: Einer – ist es der Arzt aus Oxford? – hält die anderen mit lautem Schnarchen wach. Aber rasch weicht mein erster Ärger einer tiefen Zufriedenheit. Immerhin habe ich diese Weltenbummler kennengelernt. Versöhnt schlafe ich ein und steige am nächsten Morgen gut gelaunt wieder aufs Rad. Der Wind hat aufgefrischt, weht mit Stärke 5 bis 6 von Süden. Das ist meine Richtung.

Ich gehöre zu den Menschen, die der Alltag auch im Urlaub noch lange im Griff behält. So dauert es rund drei Wochen, bis ich spüre, wie frei ich jetzt bin. Die Sonne scheint, als ich wieder auf dem schottischen Festland unterwegs bin, auf einer schmalen Straße im Westen von Kintyre, einer Halbinsel zwischen Glasgow und Nordirland. Frühsommer, rechts leuchten hellgrün die Hänge und knallgelb der Ginster, gegenüber glitzert das Wasser des Kilbrannan Sound, hinter dem die Insel Arran aufragt. Die Kleinstadt Carradale, mein Etappenziel, ist nicht mehr fern, als ich plötzlich, wie von Zauberhand, eine große Leichtigkeit empfinde wie schon lange nicht mehr. Ich fühle mich, als würde ich schweben. Fliege die Steigungen hinauf, sause jubelnd bergab. Termine, Besprechungen, Ärger – alles weit weg. Und: Ich habe noch neun Wochen vor mir, um die schönsten Landschaften Westeuropas zu erkunden.

Etwa Connemara, eine der einsamen Gegenden Irlands ganz im Westen der Insel. Es ist, als hätte ich sie ganz für mich. Ich treffe kaum andere Reisende, und Einheimische gibt es ohnehin nur wenige. Auf der Karte sind Straßen mit sehenswertem Ausblick grün markiert – und das sind hier fast alle. Ich biege in ein wildes Tal ein. Schroffe Hänge zu beiden Seiten, Gras und Moor, hin und wieder ein See und über allem ein tieftrauriger Himmel. Kein einziger Sonnenstrahl. Stunde um Stunde fahre ich, nichts ändert sich. Ich kann mich nicht sattsehen an der Kargheit.

Ich lasse mir Zeit, während ich über die Grüne Insel fahre, auf einer Schlangenlinie von Nordosten nach Süden. Ich lerne Ennis, die Hauptstadt irischer Musik, kennen. Die windgepeitschte Atlantikküste. Die Stadt Cork, in deren Hafen Cobh ein Denkmal an die „Titanic“ erinnert, die hier im April 1912 zu ihrer ersten und letzten Fahrt aufbrach. Dann nehme ich die Fähre nach Roscoff im Nordwesten Frankreichs, der dritten Etappe meiner Reise.

Hier beginnt die Velodyssée, ein Radfernweg, der über 1200 Kilometer durch die Bretagne, die französische Westküste hinunter bis an die spanische Grenze führt, mal auf eigenen Trassen, mal auf Nebenstraßen, immer wieder an Wasserwegen entlang. Etwa auf dem Treidelpfad des Canal de Nantes à Brest, der über fast 400 Kilometer durch Frankreichs Nordwesten verläuft. Weitab vom Autoverkehr rolle ich entlang der schon unter Napoleon geplanten Wasserstraße, halte immer mal wieder an einer der mehr als 200 Schleusen oder trinke Café au Lait in einem alten Städtchen, dessen Kirchturm mich schon von Weitem anlockte. Die Velodyssée ist Teil eines immer enger werdenden Netzes von Fernwegen, das ich auf dieser Reise oft nutze. Überall weisen Schilder darauf hin, dass sich dort die Europäische Union engagiert, den Radtourismus zu fördern.

In Saint­-Nazaire besichtige ich den klotzigen, 300 Meter lan­gen U­-Boot­-Bunker der Nazis und lese auf Tafeln, welches Leid die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg brachten. Dann fahre ich weiter entlang der französischen Westküste, wo inzwischen die Hochsaison begonnen hat. Durch würzig duftende Pinienwälder, Dünen, weite Marschen. Freie Unterkünfte sind rar, aber mit meinem kleinen Zelt finde ich immer Platz auf einem der von Städten und Gemeinden betriebenen Campingplätze – rechtzeitig, um die Sonne im Atlantik versinken zu sehen.

Einige Tage später lege ich nahe der Gironde­-Mündung nordwestlich von Bordeaux eine Pause ein und ziehe in einen 50 Jahre alten lindgrünen Wohnwagen, den Caroline und Hervé für Gäste in ihren großen Garten gestellt haben. Am Abend sitzen wir in der lauen Luft, essen Miesmuscheln und trinken Rotwein aus der Region. Der Sohn ist gerade zu Besuch, er arbeitet als Ingenieur in Brüssel, und eine Haushaltshilfe ist für einige Monate aus Portugal hierher gezogen. Wir diskutieren über Europa, die Wirtschaft, die Krisen, und ich erzähle von meiner Jugend in den Siebzigerjahren, als es nicht selbstverständlich war, als Deutscher von europäischen Nachbarn so freundlich aufgenommen zu werden. Der Sohn mag es kaum glauben: So war es mal?

In Südfrankreich beginnt die Hitze des Sommers. Das Radfahren wird immer anstrengender, ich halte mich lieber nach Norden, entlang der Rhône, dann der Loire und Saône. Voller Lust auf jeden neuen Tag. Und mit dem Gefühl, dass diese Reise mich auch nach ihrem Ende noch lange begleiten wird: mehr als 6000 Kilometer mit unendlich viel Zeit.

Eine irre Tour – mit einem Rad durch die Republik Irland

In diesen acht Tagen habe ich jeden Abend eine neue Unterkunft im Norden der Westküste der irischen Insel angefahren, die ich vorab gebucht hatte. Den Start bildete das kleine Dorf Blacksod in der Grafschaft Mayo in der Provinz Connaught. Das schöne an dieser Art des Reisens war die Unbekanntheit des Sportgeräts Einrad. Sie führte dazu, dass mich extrem viele Einheimische ansprachen und ich auch stets ein Gesprächsthema hatte, wenn ich selbst Personen ansprechen wollte. Das ist natürlich sehr hilfreich, wenn man alleine reist und dadurch niemanden hat, mit dem man sprechen kann.

Die Republik Irland bietet als Urlaubsland Alleinreisenden den großen Vorteil, dass es vergleichsweise einfach ist, fremde Leute zu treffen, da selbst kleinste Dörfer oft einen Pub haben. Diesen habe ich dann auch an den meisten Abenden aufgesucht und bin dabei ganz unterschiedlich mit Leuten in Kontakt gekommen. An einem Abend hatte ich bereits im Hostel andere Reisende kennengelernt und mich anschließend mit ihnen im Pub getroffen. An einigen anderen Abenden habe ich aktiv fremde Personen angesprochen, wobei es dann oft schwierig war, längere Gespräche zu führen. Einmal wurde ich von einer größeren Gruppe von Leuten in meinem Alter in ein Gespräch verwickelt und verbrachte mit ihnen den gesamten Abend. Häufig habe ich aber auch einfach der schönen Live-Musik gelauscht, gerade dann wenn Irish Folk, die klassische irische Volksmusik, die ich bereits vor der Reise kannte und schön fand, gespielt wurde.

Daneben genoss ich natürlich die wunderschöne Landschaft der Republik Irland, die ich bei dieser Reise zum ersten Mal sah; ich war zuvor noch nie in diesem Land. Die Ansichten waren dabei sehr abwechslungsreich. Es gab einige Sandstrände, viele Steilküsten mit eindrucksvollen Klippen, hügelige Moore in der braunen Farbe von Torf, einige felsige Berge und Weiden. Am letzten Tag auf dem Einrad habe ich die berühmten Felsklippen Slieve Leagues in der Grafschaft Donegal in der Provinz Ulster gesehen. Dafür habe ich an einer eindrucksvollen Bootstour teilgenommen, bei dem man diese Klippen vom Atlantik aus aus der Froschperspektive betrachten konnte. Ich hatte sogar die Möglichkeit, im Ozean vor diesen Klippen zu schwimmen.

Das Wetter auf meiner Reise war sehr ungewöhnlich für das Land – fast durchgängig Sonnenschein und über 25 Grad Celsius. Vielleicht war das angenehmer als das übliche irische Regenwetter, aber eigentlich hatte ich mein Reiseziel unter anderem deshalb ausgewählt, weil ich warme Temperaturen grundsätzlich eher unangenehm finde. Den gesamten Tag in der Sonne Sport zu treiben macht es dann natürlich auch nicht wirklich einfacher. Auf der irischen Insel gibt es nahezu keine Wälder. Aber auch das sorgte natürlich nicht dafür, dass ich die Reise nennenswert weniger genossen hätte.

40 Kilometer am Stück Einrad zufahren, gestaltete sich gegen Ende der Reise zunehmend schwieriger. Anfangs war es noch eher einfach. Am Ende des Tages war ich aber immer stolz, es geschafft zu haben.

Alles in allem war diese Reise eine sehr große Bereicherung für mich, die ich sehr genossen habe. Ich habe zahlreiche tolle neue Erfahrungen gesammelt und viele nette Menschen kennengelernt.

Fotografin, Bloggerin und Sportenthusiastin

Wie sieht der perfekte Tag für Amélie Tauziède aus? Er beginnt früh. Kurz nach Sonnenaufgang joggt sie durch die Nachbarschaft, dann schwingt sie sich auf ihr Fahrrad und radelt zum Frühstück in die Stadt.

Natürlich hat sie ihre Kamera und ihren Laptop dabei, damit sie immer ein Foto machen kann, wenn ihr die Inspiration kommt. Egal, ob es sich um das perfekte Outfit einer Freundin, das Frühstück in einem lokalen Café oder die Sehenswürdigkeiten und die Kultur in Bordeaux handelt – Amélie liebt es, Content über ihre Stadt und ihren Lebensstil zu erstellen.

Bei warmem Wetter beendet sie den Tag mit ihrem Hund Oslo und ihrem Freund Nico beim Paddeln, bevor sie sich auf den Weg nach Hause macht, um etwas Leckeres zum Abendessen zu zaubern. Wenn du Glück hast, bekommst du vielleicht sogar das Rezept. Dazu musst du ihr einfach auf Instagram folgen.

Wir haben uns mit Amélie getroffen, um ein bisschen mehr über sie zu erfahren, z. B. wie sie zum Radfahren gekommen ist und warum sie seit kurzem elektrisch fährt.

Ich bin durch Zufall Content Creator geworden. Es kam zu mir. Was mir an meiner Arbeit am besten gefällt, ist die Verbindung, die ich dadurch zu meiner Community aufbauen kann. Die Beziehungen, die ich aufgebaut habe, sind sehr wertvoll für mich.

Ich wurde in der Gironde in Talence geboren und bin auf dem Land aufgewachsen. Ich lebe in Bordeaux, seit ich 14 Jahre alt bin. Bordeaux ist natürlich für seinen Wein bekannt, aber es ist auch voller Geschichte und umgeben von Wäldern, dem Fluss Garonne und dem Atlantik. Ich liebe es, in dieser Stadt zu leben, weil es so einfach ist, sich fortzubewegen. Du kannst alles mit dem Fahrrad machen!

Mein Vater war ein Hobby-Radfahrer, als er noch jünger war. Ich habe mit dem Rennradfahren angefangen, weil wir es gemeinsam tun konnten. Das hat zu einigen erstaunlichen Erfahrungen geführt, von der Erkundung meiner Region über eine 7-tägige und 364 km lange Radtour durch Irland bis hin zu Triathlons! Mein Freund fährt auch Rennrad und Mountainbike und wir lieben es, gemeinsam etwas zu unternehmen.

Ich bin vor ein paar Jahren in Innsbruck, Österreich, zum ersten Mal mit einem E-Bike gefahren. Das war eine tolle Erfahrung! Ein Elektrofahrrad ist toll für meinen Wohnort Bordeaux. Obwohl ich fit bin und regelmäßig auf der Straße fahre, wohne ich in den Hügeln, was das tägliche Pendeln und die Besorgungen schwierig macht. Mit dem Allure E+ kann ich mich schneller und leichter fortbewegen. Ein E-Bike zu fahren spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie!

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