Atlantik – Schwarzes Meer

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EuroVelo 6 – Atlantik-Schwarzes Meer ist eine unserer beliebtesten Routen, und es ist klar, warum: Küsten, Flüsse, Burgen, erstklassige Infrastruktur und eine relativ flache Topographie machen diese 4.450 km lange Route zu einer Traumreise für alle Radfahrenden. Die berühmten Abschnitte entlang der Loire und der Donau sind aus gutem Grund unter Radfahrenden weltweit bekannt. In Frankreich können Sie nach einer Tour durch die Weinberge die besten Weine verkosten, und in Wien werden Sie die schönsten Museen besuchen. In Serbien erleben Sie die Herzlichkeit der Menschen. Schauen Sie selbst, worum es bei all dem geht!

Aller guten Dinge sind 3

Hawaii gilt als die Wiege des Triathlon. Die Wurzeln des sportlichen „Triumphirats“ reichen aber auch beinahe 100 Jahre nach Frankreich zurück. Heute findet der sportliche Dreikampf immer mehr Anhänger – zu Recht, wie wir finden.

Fragt man Sportfans, wie der Triathlon entstanden ist, hört man meistens die Geschichte von drei US-Soldaten, die sich auf Hawaii gestritten haben, wer der Härteste unter ihnen ist. Einer davon war Läufer, einer Schwimmer und einer fuhr Rennrad. Also legten jeder eine Strecke in seiner jeweiligen Disziplin fest, die alle drei Sportler bewältigen mussten. Wer dann als Erster ins Ziel kam, durfte sich als Härtester unter den Harten betrachten und von nun an den Titel „Iron Man“ tragen.

RAD STATT TAXI

An der Geschichte ist auch was dran. Tatsächlich gab es 1978 auf Hawaii einen Streit zwischen einigen Ausdauer-Athleten im Rahmen eines Staffellaufes, an dem auch der US Navy Com – mander John Collins beteiligt war. Also schlug Collins vor, drei auf Hawaii stattfindende Rennen hintereinander auszutragen und am Ende zu messen, ob nun Radsportler, Läufer oder Schwimmer die besten Ausdauerwerte aufwiesen. Also legten die Veranstalter den Waikiki Roughwater Swim (2,4 Meilen/3,86 km), das Around Oahu Bike Race (115 Meilen/184 km) und den Honolulu-Marathon zusammen. Um den Start des Radrennens und das Ziel des Schwimmens auf einen Punkt zu legen, kürzte man die Radstrecke um 4 Kilometer – der erste Iron Man Hawaii war geboren. Am Ende nahmen 15 Ausdauer – Junkies am Wettkampf teil, 12 davon beendeten das Rennen. Es siegte der texanische Taxifahrer Gordon Haller in 11 h 46:40 h min.

HUNDERT JAHRE GESCHICHTE

Wie erwähnt gab es aber schon vorher Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer die Kombination aus den drei Sportarten absol – vieren mussten. So schreibt die französische Sportzeitung „L‘Auto“ seit 1920 regelmäßig über ein Event, das unter dem Namen „Les Trois Sports“, also die drei Sportarten, bekannt wurde. Zu den berühmtesten Teilnehmern zählte der Chefredakteur Henri Desgrange, der auch als Initiator der Tour de France gilt. Auch in den USA gab es vor dem Iron Man schon Veranstaltungen, die unter dem Namen Triathlon geführt wurden. Wie bei den Les Trois Sports standen aber kürzere Distanzen auf dem Wettkampfplan. Seit den Spielen 2000 in Sydney gehört der Triathlon sogar zur olympischen Familie, wobei 2008 mit Jan Frodeno sogar ein Deutscher ganz oben auf dem Treppchen stand.

KEINE ANGST VOR DER DREI

Wenn Sportler heute den Namen Triathlon hören, bricht bei vielen der Schweiß aus und man denkt direkt an die brütende Hitze auf Hawaii und unzählige Kilometer, die man in der einsamen und von Wind gepeitschten Ebene von Big Island unterwegs ist. Der Triathlon scheint dabei so weit weg zu sein wie eine Olympiateilnahme. Triathlon ist aber weit mehr als nur der Wettkampf auf Hawaii. In fast jeder Großstadt sowie vielen kleineren Orten gibt es Wettkämpfe, auch bei den Olympischen Spielen wird um Medaillen gekämpft. Das Schöne an dem Mehrkampf ist, dass die Distanzen nicht in Stein gemeißelt sind. Hier muss man nur aufpassen, dass man die Begriffe Triathlon und Iron Man nicht synonym verwendet, denn Iron Man ist der Name einer Serie von Veranstaltungen, deren Jahreshöhepunkt auf Hawaii ausgetragen wird. Es gibt mehrere Iron-Man-Veranstaltungen an verschiedenen Orten. Gestartet wird über die sogenannte Langdistanz, also 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den 42,195 km Marathon. Insofern ist jeder Iron Man eine Langdistanz, aber nicht jede Langdistanz ist ein Iron Man. In Deutschland gehört beispielsweise der Frankfurt Triathlon zur Iron-Man-Serie, wäh – rend der bekannteste Langdistanz-Triathlon in Roth zur DATEV Challenge Serie gehört.

TRIATHLON FÜR JEDERMANN

Wer noch nie für einen Triathlon trainiert hat, kommt wahrscheinlich nicht auf die Idee, an einer Langdistanz teilzunehmen. Dazu kann man auch niemandem raten. Für Hobbysportler gibt es auch kürzere Distanzen, wie beispielsweise die Halbdistanz, bei der 1,9 km geschwommen, 90 km geradelt und ein Halbmarathon gelaufen wird. Bei den Olympischen Spielen gibt es die olympische Distanz (1,5/40/10). Bei kleineren Veranstaltungen wird auf Sprint – oder Kurzdistanzen gestartet, mit im Normalfall nur rund 500 bis 1.000 m Schwimmen, zwischen 20 und 25 km Radfahren und 5 bis 7 km Laufen. Mit etwas Training ist so eine Distanz auch für einen mittelmäßigen Hobbysportler zu schaffen. Dann gibt es je nach Veranstalter noch Sonderformen wie die 111 km, bei der 1 km geschwommen, 100 km geradelt und 10 km gelaufen wird. Der Kreativität der Veranstalter sind hier keine Grenzen gesetzt. Schließlich besagt der Name Triathlon nur, dass man drei Disziplinen absolvieren muss und nicht, wie lang diese sein müssen.

START MIT DAMENRAD

Wer selbst mal einen Triathlon absolvieren möchte, muss auch keine Angst vor der teuren Ausrüstung haben. Bei den Jedermann-Rennen ist es keine Schande, wenn man mit seinem Trekking-Rad oder Mountainbike an den Start geht. Schließlich geht es nur darum, Triathlon – Luft zu schnuppern und nicht, um die vorderen Plätze mitzukämpfen. Insofern sieht man beim größten Jedermann-Triathlon der Welt, dem Hamburg Triathlon mit über 10.000 Teilnehmern auf den verschiedenen Distanzen, nicht nur Rennmaschinen für mehrere tausend Euro, sondern auch Damenräder oder ganz normale Stadtfahrräder. Beim Schwimmen auf den kurzen Distanzen ist ein Neoprenanzug zwar hilfreich, aber nicht notwendig. Und Laufschuhe sollte jeder von uns auch ausreichend zur Verfügung haben.

TIPPS FÜR EINSTEIGER

Wer sich einigermaßen fit fühlt und beim gelegentlichen Besuch des örtlichen Schwimmbades nicht direkt ertrinkt, kann sich im Prinzip auch zur nächsten Sprintdistanz anmelden. Wobei es schon Sinn macht, zumindest das Schwimmen im See vorher zu trainieren. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man im Schwimmbad ist, wo die Bahnen eingezeichnet sind, oder im offenen Gewässer, wo man sich nur an den anderen Schwimmern oder ein paar Bojen orientieren kann. Schnell verliert man den Überblick und muss einige Extra – Meter schwimmen. Auch der Massenstart mit zig anderen Teilnehmern, die gleichzeitig ins Wasser springen, ist nicht ohne und sollte vorher geübt werden. Außerdem ist es besser zu kraulen, als Brust zu schwimmen. Wer kraulen kann, spart Kraft und braucht nicht so viel Platz. Viele Triathleten bekom – men beim Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke Probleme, da hier die Beinmuskulatur komplett anders angesprochen wird. Hier ist es sinnvoll, den Wechsel vorher zu trainieren und nach dem Radfahren direkt ein paar Kilometer zu laufen.

EIN NEUER KICK

Auch wenn nicht aus jedem Läufer ein Triathlet wird, lohnt es sich, zumindest einmal im Leben eine Kurzdistanz zu absol – vieren. Gerade die Kombination aus drei unterschiedlichen Sportarten sorgt für Abwechslung und gibt dem Training einen zusätzlichen Kick. Und wem es keinen Spaß macht, kann jederzeit wieder nach Hause auf die Laufbahn zurückkehren.

DEUTSCHLANDS BESTE TRIATHLETEN

Fünf Deutsche konnten bisher den Iron Man auf Hawaii gewinnen und zählen zu den besten Athleten aller Zeiten. THOMAS HELLRIEGEL Der aus Bruchsal stammende Hellriegel konnte nach zwei zweiten Plätzen 1995 und 1996 im Jahr 1997 als erster Deutscher auf Hawaii triumphieren. Seinen Spitznamen „Hell on Wheels“ verdankt er seinem überragenden Talent auf dem Rad. 2001 schaffte er mit Platz 3 noch einmal den Sprung aufs Treppchen.

NORMANN STADLER Stadler ist der einzige Deutsche, der sich auf Hawaii zweimal in die Siegerliste eintragen durfte. Stadler triumphierte 2004 und 2006 und hält bis heute mit 4:18:23 h die schnellste jemals gefahrene Radzeit über die 180 km.

FARIS AL-SULTAN Die Siegesserie von Stadler wurde nur durch seinen Landsmann Faris Al-Sultan durchbrochen, der 2005 auf Hawaii gewinnen konnte. Der Münchner Al-Sultan wurde vor allem durch seine kurzen Oberteile als „Bauchfrei-Triathlet“ bekannt.

SEBASTIAN KIENLE Nach einer längeren Durststrecke holte Sebastian Kienle 2014 den nächsten Hawaii-Sieg für Deutsche Triathleten, nachdem er im Vorjahr noch Rang 3 belegt hatte. Kienle gilt als überragender Radfahrer. In der Liste der schnellsten Radzeiten belegt er die Ränge drei und sieben.

JAN FRODENO „Frodo“ gelang das Kunststück, als erster Triathlet überhaupt sowohl bei den Olympischen Spielen (2000 in Sydney) wie auch auf Hawaii ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Frodeno gewann 2015 auf Big Island. 2016 gelang ihm in Roth mit 7:35:39 Stunden ein neuer Weltrekord über die Triathlon-Langdistanz.

Von der Schwangerschaft zum Radfahren mit Kindern – Teil 4

Ich zog meine beiden Mädels in den Burley D’Lite X Trailer am Tag 1 der Ochoco Overlander. Im Alter von 4 und 1,5 Jahren werden sie jeden Tag schwerer und wiegen derzeit zusammen 68 Pfund! Es mag wahr sein, dass Sie, wenn Sie regelmäßig mit Ihren Kindern fahren, während sie wachsen, die Muskeln aufbauen werden, die erforderlich sind, um 68 Pfund plus Anhänger (30 Pfund) zu ziehen und eine Steigung von 8% oder mehr zu erreichen, aber ich habe Cross-Training gemacht und habe es nicht getan heute die Macht haben. Aber obwohl meine Mädchen und ich nicht das gesamte 70-Meilen-, 5.300-Fuß-Overlander-Abenteuer von Tag 1 abgeschlossen haben, hatten wir eine tolle Fahrt und Mama hat viele Trophäen verdient!

Wenn man Kinder hinter sich herzieht, lernt man, verschiedene Arten von Erfolgen, verschiedene Trophäen zu feiern. Es ist schwer, nicht an Erfolge und Trophäen zu denken, wenn man so hart daran arbeitet, nur ein Tempo von 10 km/h zu halten. Bei der Fahrt geht es nicht um Distanz. Es geht nicht um Geschwindigkeit. Es geht nicht darum, mit ungebundenen Radfahrern Schritt zu halten.

Das erste, was meine Crew und ich wissen mussten, war die steilste Steigung, die Mama bewältigen konnte, ohne vom Fahrrad zu fallen. Bei mir waren es an diesem Tag 8 %. Beim Hin – und Herfahren musste ich diese Zahl schnell herausfinden, damit ich keine Hügel hinunterfuhr, die zu steil wären, um wieder hinaufzuklettern. Aber eine Steigung von 8 % zu erklimmen, über 100 Meter auszuhalten und dabei etwa 100 Pfund zu ziehen – das ist eine Trophäe.

Das nächste, was wir meistern mussten, war der Kinderkomfort. Meine Mädchen sind keine Babys mehr. Sie sind aktive Teilnehmer an der Fahrt. Sie brauchen Wasser, Snacks, Spielzeug usw. Sie genießen die Landschaft und die Ruhe nicht immer so sehr wie ich, besonders wenn ich mit 4 km / h einen Hügel erklimme. Manchmal singen wir, manchmal feuern sie mich an, manchmal schreien sie nur und machen Aufhebens. Manchmal halten wir kurz an und machen ein Foto – das ist eine Trophäe.

Wenn Sie 45 Minuten lang gefahren sind und feststellen, dass Sie nur 4 Meilen gefahren sind, kann das entmutigend sein, aber dann bemerken Sie, dass Kalorien verbrannt werden – 442 Kalorien in 45 Minuten! – Das ist eine Trophäe.

Schotterradfahren! Ich kann nicht genug über Schotterradfahren sagen, besonders mit Kindern. Wir sind so glücklich, in Prineville, OR, zu leben, wo wir wunderschöne Schotterstraßen in Pik haben! Weite, offene Straßen ohne Autos. Es ist still, die Luft ist frisch. Wenn das Ziehen von 100 Pfund auf Ihrem Fahrrad nicht entspannend klingt, haben Sie den Schotter in Central Oregon noch nicht ausprobiert. Einfach hier draußen zu sein und die Kinder mitzubringen – das ist eine Trophäe.

Der Ochoco Overlander 2021 war für alle ein großer Erfolg. Es war herausfordernd, es war friedlich, es war schön, es hat Spaß gemacht. Und obwohl ich mit meinen Mädchen nicht die ganze Strecke gefahren bin, bin ich mit vielen Trophäen nach Hause gekommen, die ich hoffentlich bald wieder dort rausholen und wieder verdienen kann!

Burley D’Lite X mit 16+ Laufradsatz ; Wahoo Elemnt Bolt mit Tickr (Herzfrequenzmesser zur Berechnung des Kalorienverbrauchs)

Erfahren Sie mehr über Ochoco Overlander und Good Bike Co. über die Event-Website und auf Instagram @goodbikeco

Wie lange dauert es, 4 Meilen zu radeln

Oft stellen sich Einsteigerinnen und Anfänger die Frage, welche Distanz im Triathlon die Richtige für sie ist. Wir helfen Ihnen mit unserer Übersicht.

Möchten Sie als Läufer oder Läuferin Ihren ersten Triathlon bestreiten, stehen Sie womöglich vor vielen offenen Fragen. Über die richtige Ausrüstung, das ideale Training und nicht zuletzt die perfekte Distanz machen Sie sich Gedanken. Doch ähnlich wie beim Laufen sind die gängigen Distanzen gar nicht allzu unübersichtlich und lassen sich in fünf Kategorien einordnen.

Welche Triathlon-Distanzen gibt es?

    Super-Sprint Sprint-Distanz (auch Volksdistanz/Volkstriatlon) Olympische Distanz (auch Kurzdistanz) Mitteldistanz (z. B. Ironman 70.3) Langdistanz (z. B. Ironman)

Immer häufiger ist das Format der Super-Sprint-Distanz zu sehen. Hohes Tempo, schnelle Wechsel und eine spektakuläre Renndynamik zeichnen hier die Rennen der Profis aus. Doch gerade für Neulinge ist eine verkürzte Sprint-Distanz ein ideales Format zum Einstieg. Rund doppelt so lange wie die Sprint – oder Volksdistanz ist die Kurzdistanz, die seit 2000 im Programm der Olympischen Spiele ist und daher oftmals als Olympische Distanz bezeichnet wird. Die Teilstrecken bei Kurzdistanz-Triathlons sind klar definiert.

Sprint-Distanzen besitzen auf der Weltbühne, der World Triathlon Series (WTS), genau die halbe Streckenlänge der Olympischen Distanz, also 750 Meter beim Schwimmen. Gerade im Bereich der Freizeitsportler werden allerdings zumeist 500 Meter angeboten, was Sie etwa auch in unserem Trainingsplan finden. Somit ist hier eine starre Kategorisierung nicht möglich. Genauso sieht es beim Super-Sprint aus. Sehen Sie hier die im Folgenden angegebenen Teildistanzen als grobe Orientierung an. Eine exakte Definition existiert hier nicht.

Welche ist die anspruchsvollste Triathlon-Distanz?

Mittel – und Langdistanzen verfügen meist über einheitliche Streckenlängen. Jedoch gibt es etwa auch Unterschiede zwischen der Langdistanz-Weltmeisterschaft des internationalen Dachverbands World Triathlon und der Ironman-Weltmeisterschaft. Dem Großteil der Triathletinnen und Triathleten sind die insgesamt 113 bzw. 226 Rennkilometer der Mittel – und Langdistanz-Triathlons allerdings am geläufigsten. Daher werden Sie diese auch im folgenden Artikel sowie in unseren Trainingsplänen finden. Unter den Profi-Sportlern herrscht gerade auf der Kurzdistanz eine enorme Leistungsdichte, doch auch die längeren Distanzen werden immer umkämpfter. Für Hobby-Athleten ist sicherlich die Langdistanz die anspruchsvollste Triathlon-Distanz, da der Trainingsaufwand gerade auch für komplette Neulinge erheblich über dem kürzerer Distanzen liegt und das alleinige Finish einer Ironman-Distanz schon eine enorme sportliche Herausforderung darstellt.

Zusätzlich zu den fünf genannten Triathlon-Distanzen gibt es Staffel-Wettbewerbe, bei denen sich drei Athleten die Disziplinen aufteilen, und Team-Relays, bei dem jedes Teammitglied einen kompletten Triathlon absolviert. Bei Team-Relays sind die Einzeldistanzen zumeist entsprechend eines Super-Sprints sehr kurz. Welcher Triathlon-Wettkampf für Sie geeignet ist, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Die Super-Sprint-Distanz

Bei der kürzesten aller Triathlon-Distanzen sind die Teilnehmenden oft weniger als eine Stunde unterwegs. Geschwommen wird meist im Schwimmbad und zwar 250 bis 500 Meter. Die anschließende Radrunde ist meist zwischen 2 und 10 Kilometer lang, bevor 1,6 bis 3,5 Kilometer gelaufen werden. Die Distanzen sind für Läuferinnen und Läufer keine Herausforderung, der Super-Sprint-Triathlon eignet sich aber bestens, um den Wechsel der verschiedenen Disziplinen kennenzulernen.

    250 bis 500 Meter Schwimmen 2 bis 10 Kilometer Radfahren 1,6 bis 3,5 Kilometer Laufen

Die Sprintdistanz (Volkstriathlon)

Ein Volkstriathlon ist die klassische Einsteigerdistanz. 500 bis 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sind für moderat trainierte Sportlerinnen und Sportler gut zu schaffen. Auch diese Wettbewerbe werden meist im und um Schwimmbäder ausgetragen, sodass sich Neulinge noch nicht ins offene Gewässer wagen müssen. Je nach Tempo werden Sie zwischen anderthalb und zwei Stunden unterwegs sein.

Fünf Tipps für deinen ersten Century

Die Temperaturen steigen, die Tage werden wieder heller – vielleicht spielst du da mit dem Gedanken, deinen ersten Century zu fahren. Aber was ist ein Century eigentlich genau und wie bereitest du dich darauf vor?

Five tips for riding your first century

With the warm weather now here, and the days filled with more light, you might be entertaining the idea of riding your first century. So, what’s a century exactly and how do you prep for it?

Strassenradsportlerinnen und – sportler lieben lange Touren fast genauso sehr, wie sie es lieben, von ihnen zu erzählen. Als Radsportneuling ist man mit Touren von 2 Stunden oder mehr schon gut bedient. Da fragst du dich vielleicht, wie du jemals 100 Kilometer am Stück im Sattel schaffen kannst.

Was ist ein Century-Rennen? Ein Century ist ein Radrennen mit einer Streckendistanz von mindestens 100 Kilometern (in Ländern mit imperialem System sind es 100 Meilen, umgerechnet knapp 161 Kilometer). Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist der Century ein grosser Meilenstein, denn er zeugt von gesteigerter Fitness und Kraft und erweitert deutlich den üblichen Radius deiner Ausfahrten.

Doch wie fängst du am besten an? Wie schaffst du den Sprung von zweistündigen Rides auf vier oder mehr Stunden im Sattel? Diese einfachen Tipps erleichtern dir die Vorbereitung:

Lass dich inspirieren

Das Wichtigste zuerst. Du fährst aktuell meistens um die 50 Kilometer und willst deine Distanz jetzt verdoppeln? Da das schnell einschüchtern kann, schaust du dir am besten an, was andere so machen.

Kennst du Martijn Doolaard und sein Buch „Two Years on a Bike“? Es stimmt! Ganze zwei Jahre war er mit seinem Rad von Vancouver, Kanada, bis nach Patagonien in Südamerika unterwegs – mit zahlreichen Zwischenstopps auf seiner Strecke. Das ist verdammt viel Zeit im Sattel.

Das grösste Hindernis zwischen dir und deinem ersten Century-Radrennen ist in Wahrheit nicht deine Lunge oder deine Beine, sondern dein Kopf. Das gilt während der Vorbereitung auf das Rennen genauso wie während der Tour. Diese mentale Hürde überwindest du am einfachsten, indem du dir in deinem direkten Umfeld oder der weltweiten Radsport-Community Inspiration holst.

Schau dir andere Sportler an, wie sie ganze Kontinente durchkreuzen oder an einem einzigen Tag einen doppelten oder sogar dreifachen Century hinlegen. Das wird deine Motivation boosten, es auch zu versuchen.

Frag das Internet

Websites wie Training Peaks liefern dir wertvolle Infos, Trainingspläne, Tipps und Antworten auf deine Fragen zum Radsport und zu deiner Performance. Dort findest du auch ein superaktives Forum, in dem all deine Fragen von der Community und den Coaches beantwortet werden.

Der ultimative Century Training-Guide (kostenlos online auf Englisch verfügbar) geht auf die körperlichen und mentalen Herausforderungen ein, die du bei Langstreckenfahrten wie einem Century bewältigen musst. Indem du auf Training Peaks stöberst, fällt es dir vielleicht leichter, einen Trainingsplan für dich und deine Ziele aufzustellen – egal, ob du schneller oder fitter werden, deine Ausdauer steigern oder deine Performance bei Anstiegen und Abfahrten verbessern willst. Hier findest du alle Infos, die du brauchst, um länger und weiter zu fahren.

Fahre, fahre, fahre

Vor meiner Teilnahme am Maratona dles Dolomites habe ich mich an die Daumenregel von 5.000 Kilometer zur Vorbereitung gehalten. Oder auch: je mehr zurückgelegte Gesamtkilometer, desto leichter fallen dir längere Fahrten. (Nicht unbedingt formale Logik, aber trotzdem als Ansatz ganz praktisch.)

Wenn du schneller werden willst, fährst du am besten Intervalle. Wenn du hingegen deine Streckendistanzen steigern willst, brauchen deine Muskeln Zeit, um sich an die länger anhaltende Belastung beim Treten in die Pedale anzupassen. Ausserdem steigt dein Selbstvertrauen, je mehr Kilometer du zurücklegst, d. h. verbringe viel Zeit auf dem Rad und sammele genügend Gesamtkilometer, bevor du dich an längere Strecken heranwagst.

Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass du lernst, dich optimal auf die Bedingungen während deiner Tour vorzubereiten. Bei Strecken mit Höhenunterschied helfen dir eine Radweste, eine Radjacke, Armstulpen und ein Schlauchschal, deine Körpertemperatur bei Abfahrten zu regulieren. Dasselbe gilt für Base Layer, welche die Feuchtigkeit von deiner Haut ableiten, was besonders auf langen Strecken wichtig ist. Denk dran: Nur mit der nötigen Praxis bist du optimal vorbereitet.

Feile an deiner Ausrüstung

Bei längeren Fahrten ist es unerlässlich, dass du optimal ausgerüstet bist. Dabei gibt es mehrere Dinge zu beachten.

Als Erstes solltest du dein Rennrad perfekt auf deine Anforderungen einstellen. Frag am besten einen Experten deines Vertrauens, geh ins Fahrradgeschäft um die Ecke oder mach es selbst, wenn du dich damit auskennst. Der Sattel, die Vorbaulänge und auch, wie weit du deinen Sattel nach vorne oder hinten schiebst – das alles sind Faktoren, die dein Fahrgefühl stark beeinflussen. Etwas Zeit in die richtige Einstellung deines Rennrads zu investieren, zahlt sich also aus.

Geh als Nächstes die Berührungspunkte zwischen dir und deinem Bike an. Manche Leute fahren gern mit Handschuhen, andere nicht. Manche mögen eher steife Strassenschuhe, andere finden sie auf dem Rad unbequem. Am besten optimierst du dein Setup in der näheren Umgebung, sodass du einfach Änderungen vornehmen kannst – und nicht erst an dem Tag, an dem du deine 100 km oder mehr zurücklegen willst.

Besonders wichtig für alle Radsportlerinnen und – sportler sind perfekt sitzende Radshorts mit der richtigen Polsterung. (Profitipp: Neue Radlerhosen solltest du unbedingt erst einmal waschen. Dabei wird das Sitzpolster aktiviert und die Hose wird noch bequemer.) Fahrradhosen sollten eng an der Haut anliegen. Je besser die Passform, desto weniger wirst du sie wahrnehmen und desto besser fungieren sie wie eine nahtlose Verbindung zwischen dir und deinem Rad, egal bei welcher Streckendistanz.

Fahr in der Gruppe

Bei Touren in der Gruppe verfliegen die Kilometer deutlich schneller – das ist Tatsache und liegt mitunter daran, dass deine Durchschnittsgeschwindigkeit normalerweise höher ist. Vielleicht bist du noch nie in der Gruppe gefahren, weil es dich verunsichert und spezielle Skills erfordert. Probiere es einfach mal aus – schliesse dich einer Gruppe in deiner Nähe an oder erkundige dich im Bike-Shop deines Vertrauens, ob Gruppenrides anstehen, bei denen du mitfahren kannst. Meistens haben sie für jedes Level etwas Passendes im Angebot und freuen sich ausserdem, ihre Tipps für sicheres Fahren in der Gruppe mit dir zu teilen.

Ob in der Gruppe oder allein – solange du Spass daran hast, wirst du schon bald einen Century nach dem anderen meistern.

Radfahren

Die neue Lust am Radfahren Vor 200 Jahren wurde das Fahrrad erfunden. Derzeit erlebt es eine neue Blüte: Gezielte Radverkehrsmaßnahmen, neue Radwege und E-Bikes machen Radfahren sicherer und bequemer. So entdecken immer mehr Pfaffenhofener die Lust am Fahrrad als praktisches Verkehrsmittel für den Stadtverkehr wieder. Und auch das Umland lässt sich radeln besonders gut erfahren. Am 12. Juni 1817 fuhr Karl Drais erstmals auf einer Draisine durch Mannheim. Seine „Laufmaschine“ gilt als die Urform.

    Pfaffenhofen 27.06.17

Bereit für neue Wege

Vollgas für eine neue Mobilitätskultur und mehr Gemütlichkeit in der Innenstadt. Mobilität war schon immer ein emotionales Thema. Aber der Versuch des neuen CSU-Chefs unsere Ortsteile gegen die Kernstadt auszuspielen ist sprichwörtlich eine Sackgasse ohne Gewinner. Außerdem ist das Manöver ziemlich durchschaubar. Einen echten Grund zur Aufregung gibt es nämlich nicht. Pfaffenhofen ist eine lebendige Stadt mit lebendigen Dörfern. Kernstadt und Ortsteile stehen vor verschiedenen, aber gleich.

    Pfaffenhofen 09.06.17

Aktion Stadtradeln erfolgreich beendet

Die Aktion Stadtradeln in Pfaffenhofen ist beendet. Zwar wurden die Ergebnisse des vergangenen Jahres nicht ganz erreicht, doch können die Zahlen sich auch heuer sehen lassen: Insgesamt 262 Radlerinnen und Radler haben in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum genau 69.267 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt! Das Stadtradeln ist eine bundesweite Aktion des Klima-Bündnis e. V., die im Zeichen des Klimaschutzes steht. Mit der Aktion sollen die Bürger motiviert werden, das Auto öfter mal stehen zu.

    Pfaffenhofen 05.07.16

Endspurt beim „Stadtradeln“!

ADFC und Naturfreunde laden zu Radtouren ein Die Aktion Stadtradeln in Pfaffenhofen geht in die Zielgerade: Noch bis Freitag, 24. Juni, können alle Teilnehmer Kilometer sammeln. Außerdem laden die Naturfreunde und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) noch zu mehreren Radtouren ein, an denen alle Interessierten – auch Nicht-Stadtradler – teilnehmen können. Knapp 200 Radlerinnen und Radler haben sich in diesem Jahr fürs Stadtradeln angemeldet, und insgesamt haben sie seit dem 4. Juni.

    Pfaffenhofen 20.06.16

Aktion Stadtradeln läuft! Weitere Teilnehmer willkommen!

Die Aktion Stadtradeln ist am Samstag, 4. Juni, in Pfaffenhofen erfolgreich gestartet und viele Teilnehmer haben sich am Infostand der Stadtverwaltung vor dem Rathaus direkt angemeldet. Am kommenden Samstag, 11. Juni, besteht dort wieder die Möglichkeit sich zu informieren und zu registrieren. Man kann sich aber auch direkt im Internet anmelden auf www. stadtradeln. de/pfaffenhofen_a_d_ilm2015.html. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Pfaffenhofen informierte am Samstag über die Tages-.

    Pfaffenhofen 06.06.16

Stadtradeln startet am Samstag, 4. Juni

Der Startschuss zur diesjährigen Aktion Stadtradeln in Pfaffenhofen fällt am Samstag, 4. Juni, um 9 Uhr am Wochenmarkt auf dem Hauptplatz. Am Infostand der Stadt Pfaffenhofen vor dem Rathaus kann man sich über die Aktion informieren und auch als Teilnehmer registrieren lassen. Außerdem erfährt man am Infostand des ADFC alles Wissenswerte über geplante Fahrradtouren. Und nicht zuletzt bietet „2Rad Kratzer“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ an diesem Vormittag von 9.30 bis.

    Pfaffenhofen 30.05.16

Für eine Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur: Stadtrat beschließt Sofortmaßnahmenkonzept und „Fahrplan“

Im Zuge der Aktion „Stadtradeln“ wurde im Sommer 2015 im neuen PAF und DU-Bürgermelder das sogenannte „Radlradar“ eingerichtet, in das alle Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen zur Radinfrastruktur in Pfaffenhofen eintragen konnten. Mehr als 70 Vorschläge wurden eingereicht und ausgewertet. Ausgehend von den als „kurzfristig umsetzbar“ eingeschätzten Maßnahmen wurde ein „Sofortmaßnahmenkonzept“ erarbeitet und der Stadtrat beschloss nun in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. Februar, einstimmig.

    Pfaffenhofen 22.02.16

Stadtradeln startet am Montag – 3 Radlstars und hoffentlich viele Teilnehmer in Pfaffenhofen

Klimaschutz und Verbesserung des Radverkehrs sind die beiden großen Ziele der Aktion Stadtradeln, die in diesem Jahr in rund 300 Städten und Gemeinden in Deutschland stattfindet. Auch Pfaffenhofen ist dabei und hier fällt der Startschuss am kommenden Montag, 6.Juli. Bis zum 26. Juli können sich alle Interessierten beteiligen und jeden Kilometer, den sie mit dem Fahrrad zurücklegen, in eine Sammelliste eintragen. Das Stadtradeln will einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn die Pfaffenhofener.

Hart, härter, Triathlon

Wenn man so etwas wie die Königsklasse des Ausdauersports benennen müsste, es wäre wohl der Triathlon. Schwimmen, Radfahren, Laufen – in langen Distanzen und alles direkt nacheinander. Mehr Herausforderung geht nicht.

Anders als andere Sportarten ist die Historie des Triathlons aber eine vergleichsweise kurze. In den 1920er Jahren tauchte in Frankreich erstmals ein Mehrkampf, bestehend aus den drei Sportarten, auf. Unter dem Namen „Les Trois Sports“ fand ab 1920 jährlich ein Bewerb statt, in dem ein 3-km-Lauf, ein 12-km-Radrennen und die Überquerung des Flusses Marne absolviert werden musste.

Durchbruch erst in den 1970er Jahren

Bis zum richtigen Durchbruch sollten aber noch weitere 50 Jahre vergehen. Denn erst mit der Fitnesswelle der 1970er Jahre kam auch der Triathlon auf die sportliche Landkarte. Am 25. September 1974 veranstalteten die beiden US-Amerikaner Jack Johnstone und Don Shanahan in San Diego den ersten Bewerb, der offiziell den Namen Triathlon („Mission Bay Triathlon“) trug.

46 Teilnehmer musste 6 Meilen (ca. 10 km) Laufen, 5 Meilen (ca. 8 km) Radfahren und 500 Yards (ca. 0,5 km) Schwimmen. Vier Jahre später initiierten Navy-Offizier John Collins und seine Frau Judy den ersten Hawaii Iron Man Triathlon, der bis heute als prestigeträchtigster Bewerb gilt. Collins‘ Idee damals: Wer den 2,4 Meilen lange Rough Water Swim vor Waikiki Beach durchschwimmt, die 112 Meilen über die Ride Around Oahu radelt und den klassischen Honolulu-Marathon am schnellsten läuft, der darf sich „Iron Man“ nennen.

Ironman als ultimative Herausforderung

Mehr als 30 Jahre später haben die damals festgelegten Distanzen von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den abschließenden Lauf über 42,195 km noch immer ihre Gültigkeit. Seit 1982 wird der Ironman Hawaii unter der Bezeichnung „Ironman World Championship“ im Oktober auf der Hauptinsel Hawaii ausgetragen.

Mittlerweile haben sich im Triathlon-Sport allerdings mehrere Formate bzw. Distanzen etabliert, seit 2000 ist der Sport auch im olympischen Programm vertreten. „Im Prinzip gibt es zwei Hauptformate“, erläutert ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner. „Einmal die Olympische Distanz, mit 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Für uns im Verband ist das die wichtigste Disziplin. Dann gibt es noch die Mittel – und Langdistanz-Bewerbe, die auch touristisch sehr interessant sind und die Massen anziehen.“

„Prahle damit für den Rest deines Lebens!“

Für Hobby-Triathleten steht vor allem das Gefühl im Vordergrund, das dreiköpfige Biest besiegt und einen Triathlon gefinished zu haben. Schon Ironman Hawaii-Erfinder schrieb damals handschriftlich auf einen Zettel: „Schwimme 3,8 km, radle 180 km, laufe 42,2 km. Prahle damit für den Rest Deines Lebens!“

Das kann Herwig Grabner, selbst ehemaliger Triathlet, nur bestätigen: „Natürlich ist es schon sehr aufwändig und kräftezehrend. Gerade der Marathon am Ende ist für viele ein Thema. Aber wenn man sich das Ding gut einteilt und gut vorbereitet ist, ist das alles machbar. Es sagt zwar jeder, der einen Langdistanz-Triathlon absolviert hat, dass es extrem hart, aber auch eine der tollsten Erfahrungen in seinem Leben war. Ich kann es nur jedem empfehlen, einen Triathlon zu probieren – am besten mal einen Kurzdistanz, um mal reinzuschnuppern. Für viele ist es eine enorme Veränderung, weil man dadurch fitter und stärker wird und positiver in die Zukunft geht.“

Orientierungslauf-Sensation: Bonek legt Weltcup-Sieg nach

Nach der WM-Bronzemedaille ist vor dem ersten Weltcup-Sieg! Jannis Bonek gewann drei Wochen nach der Weltmeisterschaft in der Schweiz am Samstag in Tschechien als erster österreichischer Orientierungsläufer überhaupt einen Weltcup-Bewerb! „Ein fast perfektes Rennen“, jubelte der Wiener.

Großer Sprung Richtung Paris 2024

Bei den Sport Austria Finals powered by Holding Graz holte sich Trampolinspringer Benny Wizani Selbstvertrauen für den Weltcup, in Florida (USA) holte er jetzt sein bestes Ergebnis. Damit sammelte der 22-jährige Wiener viele Punkte für die Olympischen Spiele 2024 und sollte nächstes Jahr in Paris sein Olympia-Debüt feiern.

Bonek schafft WM-Sensation

Historischer Orientierungslauf: Jannis Bonek holt am Samstag bei den Weltmeisterschaften Flims Laax im Schweizer Kanton Graubünden Bronze über die Mitteldistanz (6,1 km/23 Kontrollpunkte). Der 9-fache Staatsmeister gewinnt damit die erste WM-Medaille bei den Herren für Österreich überhaupt!

UMWELTPREIS 2023 IN PAPENBURG: HERAUSRAGENDE UMWELTPROJEKTE WERDEN GEWÜRDIGT

Die Auslobung des Umweltpreises in Papenburg hat das erste Mal wieder im Jahr 2021 stattgefunden und ist seitdem im zweijährigen Rhythmus geplant. Es sollen herausragende und beispielhafte Umweltprojekte im Stadtgebiet eine finanziell und öffentlichkeitswirksame Würdigung erhalten.

Im Jahr 2021 ging der erste Preis an den Naturgarten Naschke, den zweiten Platz belegte das Parkprojekt „Johannispark“ des Vereins der Baumfreunde-Papenburg und als drittes durfte sich der Heimat – und Bürgerverein mit seiner erfolgreichen Wiederansiedlung des Weißstorchs auf dem Heimathof an der Waldseestraße in Aschendorf freuen.

Der Umweltpreis Papenburg ist eine bedeutende Initiative, die dazu beiträgt, das Bewusstsein für den Umweltschutz zu stärken und herausragende Umweltprojekte im Stadtgebiet hervorzuheben. Die Stadt Papenburg lädt alle Interessierten dazu ein, sich aktiv für den Umweltpreis zu bewerben und ihre innovativen Ideen und Projekte einzureichen. Ob es sich um Maßnahmen zur Energieeffizienz, Naturschutzprojekte oder nachhaltige Mobilitätskonzepte handelt – alle Projekte, die einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten, sind willkommen.

Bürgermeisterin Gattung betont die Bedeutung des Umweltpreises und erklärt: „Der Umweltpreis Papenburg würdigt das Engagement und die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger sowie der lokalen Organisationen. Wir möchten damit Anreize schaffen und diejenigen auszeichnen, die einen herausragenden Beitrag zum Umweltschutz in unserer Stadt leisten. Wir ermutigen alle, ihre Projekte einzureichen und stolz auf ihre Umweltinitiativen zu sein.“

Alle Informationen zum Umweltpreis, Richtlinien und Bewerbungsformular können hier eingesehen und heruntergeladen werden.

STADTRADELN 10.-30.06.2023

Radelt die Klimaschutzregion wieder gemeinsam für ein gutes Klima. In diesem Zeitraum können alle, die in den jeweiligen Gemeinden leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln.

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei steht der Spaß am Fahrradfahren und eine gesunde und umweltfreundliche Fortbewegung im Alltag an erster Stelle. Der sportliche Wettbewerbs-Charakter soll zusätzlich zu vielen Rad-Kilometern motivieren. Besonders Vereine, Schulen, Unternehmen und natürlich auch viele private Teams sind daher angesprochen, ein Team zu gründen und gemeinsam klimafreundliche Rad-Kilometer zu sammeln.

Gesammelt werden die eigenen geradelten Kilometer entweder durch Online-Eintragung nach dem Radeln online oder automatisch ganz direkt beim Radfahren mithilfe der STADTRADELN-App. Wo die Kilometer zurückgelegt werden, ist nicht relevant, da Klimaschutz an keiner Stadt – oder Landesgrenze endet.

Die Ergebnisse der Kommunen und Teams werden auf der Stadtradeln-Internetseite kontinuierlich veröffentlich, sodass sowohl Vergleiche zwischen den Kommunen als auch Teamvergleiche innerhalb der Kommune möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.

Olbers­dor­fer wird zum IRON­MAN in Ham­burg

Der gebür­ti­ge Olbers­dor­fer Phil­ipp Ansor­ge (O-SEE Sports e. V.) kürt sich in sagen­haf­ten 8:43:26 h in Ham­burg zum IRON­MAN. IRON­MAN? Das ver­bin­den vie­le mit dem Klas­si­ker der Lang­di­stanz-Tri­ath­lon-Wett­be­wer­be in Kona auf Hawaii. 3,86 km (2,4 Mei­len) Schwim­men, 180,2 km (112 Mei­len) Rad­fah­ren und ein Mara­thon­lauf über 42,195 km; (26,2 Mei­len) sind die magi­schen Eck­da­ten, die jedem Tri­ath­le­ten Gän­se­haut ver­ur­sacht und allen ambi­tio­nier­ten Sport­lern Respekt ein­flößt. Faris al Sul­tan, Sebas­ti­an Kien­le, Jan Fro­de­no und Patrick Lan­ge – das sind die deut­schen Aus­hän­ge­schil­der über die­se Distanz und haben Lang­stre­cken­tri­ath­lon mit ihren Erfol­gen in Hawaii popu­lär gemacht. Auch unser Ver­eins­ka­me­rad Phil­ipp hat sich von die­sem Virus infi­zie­ren las­sen. Akri­bisch und sehr dis­zi­pli­niert hat er sich über Mona­te auf die­se Her­aus­for­de­rung vor­be­rei­tet. Im nach­fol­gen­den Text beschreibt er wie er die Vor­be­rei­tungs­zeit und den Wett­kampf erlebt hat – mit allen Höhen und Tie­fen! Nun ist er der ers­te IRON­MAN des O-SEE Sports e. V. Gra­tu­la­ti­on! Sei­nen Bericht: Unbe­dingt lesen.

„So, letz­te gro­ße Trai­nings­ein­heit in den Büchern, noch­mal 5 h auf dem Rad, mög­lichst viel in Aero­po­si­ti­on, dass es im Ren­nen auch lan­ge klappt ohne Genick­schmer­zen. Etwas Ent­span­nung macht sich in mir breit. Jetzt ist es eigent­lich geschafft, da kann doch nix mehr schief­ge­hen. Vor­be­rei­tet bist du! Es ist Zeit abzu­lie­fern. Gele­sen habe ich: So ein Iron­man ist ein­fach ein etwas län­ge­rer Trainingstag…das hilft!“

Es sind jetzt 8 Mona­te ver­gan­gen, als der Trai­nings­plan die ers­te Ein­heit ein­ge­läu­tet hat. 8 Mona­te Höhen und Tie­fen, aber eigent­lich über­wie­gend Höhen. Es ist inter­es­sant, wenn man streng nach Plan trai­niert und nicht nach Lust und Lau­ne, wie sonst. Ich habe in den letz­ten Mona­ten mich noch inten­si­ver ken­nen­ge­lernt, Stär­ken und Schwä­chen ana­ly­siert und ver­sucht, mich zu ver­bes­sern. Trai­ning am Mor­gen, Mit­tag und Abend…mit und ohne Essen vor den Ein­hei­ten. Ich habe tat­säch­lich Freu­de an frei­en Trai­nings­ta­gen gefun­den, wie unge­wöhn­lich!?

Das Wett­kampf­wo­chen­en­de rückt näher. Der 29. Juli 2018 – Iron­man Ham­burg. Mit der Anmel­dung wur­de ein Feu­er ent­facht, die Span­nung steigt…dann die Hiobs­bot­schaft, Schwim­men gecan­celt! Eine Lang­di­stanz ohne Schwim­men? Eine Welt bricht bei mir zusam­men! Das kann doch jetzt nicht sein! Die hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren der letz­ten Wochen las­sen Blau­al­gen wach­sen, sodass sämt­li­che Ham­bur­ger Gewäs­ser gesperrt wer­den und das kurz vor dem gro­ßen Ren­nen. Man muss akzep­tie­ren kön­nen, sich nicht ärgern, auch wenn es schwer fällt. Irgend­wann gelingt es mir auch und die Vor­freu­de kommt spä­tes­tens zurück, als ich mei­ne Start­num­mer nahe des gigan­ti­schen Ziel­be­reichs auf dem Rat­haus­platz abho­le. Der Ver­an­stal­ter kün­digt anstel­le des Schwim­mens einen 6km Lauf an, sodass wir im Modus Run-Bike-Run star­ten. Phy­sisch wird das Ding somit nicht ein­fa­cher den­ke ich mir, da beim Schwim­men die Arme auch mal was tun dür­fen, so aber wirk­lich die Bei­ne den Job erle­di­gen müs­sen.

Die Bikes wer­den am Sams­tag, also ein Tag vor­her ein­ge­checkt. Die Start­beu­tel müs­sen gepackt und an den rich­ti­gen Platz gebracht wer­den. Die Wech­sel­zo­ne ist ca. 1 km lang, voll mit Renn­ma­schi­nen, sowas hab ich sel­ber noch nicht erle­ben dür­fen, span­nend!

Sonn­tag ist Race­day, das heißt früh auf­ste­hen. Der Wecker klin­gelt 04:00 Uhr, die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen wer­den getrof­fen. Nach einem magen­scho­nen­den Tee und ein paar Hafer­flo­cken gehts in die Stadt. Die Wech­sel­zo­ne ist voll mit Men­schen. Über­wie­gend gut gelaunt, aber man merkt die leich­te Anspan­nung bei den meis­ten. In mir macht sich wahn­sin­ni­ge Vor­freu­de breit. Über­all wer­den Bikes gecheckt, Luft auf­ge­pumpt und die letz­ten Uten­si­li­en über­prüft. Jetzt kommt rich­ti­ges Renn­fee­ling auf.

Die Pro­fis star­ten um 07:00 Uhr, bei den Age­grou­pern wird es einen Rol­ling Start geben. Das bedeu­tet, dass die Star­ter in klei­nen Grüpp­chen in ihr Ren­nen geschickt wer­den, idea­ler­wei­se sel­ber ein­ge­schätzt nach Minuten/Pace. Mei­ne bei­den Trai­nings­bud­dys und ich wis­sen nicht so rich­tig wie wir star­ten sol­len. Im Gewu­sel mit Start­lau­ne rei­hen wir uns dann aber bei 4 min/km ein. Es ist 7:33:41 Uhr und für uns drei fällt zu gleich der Start­schuss. Die ers­ten Meter sind krass, über­all Men­schen, alles abge­sperrt, jeder brüllt dich an. Wir haben die bes­ten Fans mit­ge­bracht! Da wo nor­ma­ler­wei­se Ham­burgs Auto­prolls längs fah­ren, direkt am Jung­fern­stieg, gehört die Stra­ße uns. Jetzt heißt es cle­ver han­deln, nicht über­pa­cen. Der Tag wird lang. Thi­lo und ich lau­fen wie ange­kün­digt um die 4 min/km und set­zen uns im ers­ten Lauf von Andi leicht ab. Der inter­ne Wett­kampf ist eröff­net ? Mit vol­ler Ener­gie kom­men wir zum ers­ten Wech­sel. Mei­ne Uhr stoppt bei 24:39 min.

Rein in die Wech­sel­zo­ne, nicht mehr benö­tig­te Sachen in den Wech­sel­beu­tel, neue raus. In der Auf­re­gung lau­fe ich mit Lauf­schu­hen los in Rich­tung Rad … Shit Schu­he noch an, noch­mal zurück, Schu­he rein und jetzt aber Gas. Der Rest klappt wie am Schnür­chen und schon bin ich auf der ers­ten 90 km Run­de von Zwei­en. Es ist ver­dammt geil! Es ist flach und es ist schnell. Wir sind zügig raus aus Ham­burg und flie­gen den Deich ent­lang. Anfangs ist viel Ver­kehr, dass bedeu­tet Kon­zen­tra­ti­on. Bloß nicht zu nahe an den Vor­der­mann, da ja bekannt­lich Wind­schat­ten­ver­bot herrscht. Die Kampf­rich­ter sind auf Motor­rä­dern unter­wegs und haben die Augen über­all. Eine Zeit­stra­fe will ich nicht ris­kie­ren. Ich kom­me als ers­ter von uns Drei­en mit 2:18:08 h wie­der in Ham­burg an. Ein Schnitt von über 38 km/h, das kann so wei­ter gehen. Auf der zwei­ten Run­de sind die Bei­ne schon leicht ange­schla­gen und der Wind frischt auf, sodass wir in eine Rich­tung mit Gegen­wind zu kämp­fen haben. Es gibt meh­re­re Ver­pfle­gungs­sta­tio­nen, wo es alles gibt, was das Herz begehrt. Auf­ge­reiht und mit nach Ver­pfle­gung beschrif­te­ten Wes­ten, ver­su­chen die Hel­fer einem Gels, Iso­ge­trän­ke, Was­ser, Rie­gel, Cola usw. zu rei­chen. Das klappt bei mir meist ganz gut. Ich kann mich aus­rei­chend ernäh­ren, neh­me Salt­caps, trin­ke ver­teilt auf die Distanz wie geplant mei­ne Gel­fla­sche, sodass ein Man­gel an Ernäh­rung kein Pro­blem für mich dar­stellt.

Nach 4:46:34 h komm ich dann zum T2 Wech­sel und füh­le mich groß­ar­tig.

Ich habe leich­te Angst vor dem Mara­thon, da ich nicht ein­schät­zen kann, was jetzt pas­siert. Beim Los­lau­fen wun­de­re ich mich sel­ber über die gute Pace. Die ers­ten 21 km bleibt der Schnitt zwi­schen 4-4:30 min/km. Die Fans tra­gen einen förm­lich die Stre­cke ent­lang. Unse­re mit­ge­brach­ten aller­größ­ten Fans sind auch gut an der Stre­cke ver­teilt, sodass ich sie auf den vier 10km Run­den mehr­mals sehen kann. Das ist jedes Mal ein def­ti­ger Moti­va­ti­ons­schub. In den Ver­pfle­gung­sta­tio­nen schmei­ße ich mir alles was ich krie­gen kann in den Rachen. Am Ende meist noch zwei Schwäm­me in den Anzug zum küh­len, denn es ist mit über 25 Grad Cel­si­us doch recht warm. Genau mein Wet­ter! In der drit­ten Run­de geht ein­mal der hin­te­re Ober­schen­kel zu, sodass ich das Tem­po raus­neh­men muss. Ich will ja ankom­men und mich nicht mit ein­rei­hen, zu den doch nun schon zahl­rei­chen Gehern. Jetzt fängt es lang­sam an weh­zu­tun. Eine Run­de noch! Drei Kilo­me­ter vor Schluss geht der Mus­kel erneut zu, ich blei­be wie­der ste­hen, deh­ne auf und muss auf­pas­sen, dass alles Ande­re nicht auch noch anfängt mich zu ärgern. „Bit­te lass mich jetzt nicht im Stich!“ rede ich mir gut zu. Und dann ist es soweit, wie­der über den Jung­fern­stieg Rich­tung Rat­haus­platz. Dies­mal nicht abbie­gen in die nächs­te Run­de, son­dern gera­de aus. Gän­se­haut, Gän­se­haut, Gän­se­haut! Die Emo­tio­nen über­wäl­ti­gen mich! So eine Ziel­ein­lauf habe ich noch nicht erlebt. Ich bin ganz allein auf der Ziel­ge­ra­den. Die Leu­te auf den Rän­gen machen rich­tig Stim­mung und die bei­den Mode­ra­to­ren emp­fan­gen mich mit den magi­schen Wor­ten „Phil­ipp, you are an Iron­man!“ Die Last fällt von mir ab und ich kann es kaum fas­sen. Die­sen magi­schen Moment wer­de ich nie ver­ges­sen! Ich konn­te den Mara­thon in 3:25:27 h durch­zie­hen und errei­che das Ziel nach 8:43:26 h. Zufrie­den!

Auch wenn es kein Schwim­men gab, fühlt es sich echt an! Doch eine Rech­nung habe ich jetzt natür­lich doch noch offen…to be con­tin­ued!

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