Wild Atlantic Way – entlang der Westküste Irlands

Wer an Irland denkt, hat sofort saftige grüne Wiesen, sanfte Hügellandschaften und endlos scheinende Schafherden vor dem geistigen Auge. Doch Irland hat viel mehr zu bieten: Wie zum Beispiel die überwältigende, unberührte und wilde Atlantikküste, die sogar als Kulisse für den letzten Star Wars-Film diente.

Fernab jeder Partymeile oder Touristentrubels fasziniert Donegal, eine Grafschaft im Nordwesten von Irland, mit Beschaulichkeit und einzigartiger Landschaft. Hier liegt der Anfang oder auch das Ende – ganz wie man beginnen möchte – des 2.500 km langen Wild Atlantic Way, der zu den längsten, ausgewiesenen Küstenstraße der Welt zählt und die gesamte Westküste Irlands entlangführt. Ausgangspunkt ist entweder Kinsale im Süden oder im Norden die Halbinsel Inishowen. Zerklüftete windgepeitschte Klippen, naturbelassene Sandstrände, jede Menge Schafherden aber auch Wale und Delphine, gemütliche Pubs, Felder im Schachbrettmuster, idyllische kleine Ortschaften, mystische Burgen sowie herzliche und überaus gastfreundliche Menschen begleiten dich auf diesem Weg, der sich mit dem Fahrrad, zu Fuß oder natürlich auch mit dem PKW bewältigen lässt.

2017 schaffte es Donegal auf die Liste der „Coolsten Plätze dieses Planeten“, die jährlich vom National Geographic Traveller ausgewählt werden. Ja, cool ist dieser Flecken Erde auf jeden Fall – und hier sind nicht die Temperaturwerte Anfang Mai gemeint! Meine Tour führt mich von Donegal Town über meist sehr schmale, aber gute Straßen bis nach Malin Head, dem nördlichsten Punkt Irlands.

Slieve League Küste

Blaue, rechteckige Schilder mit einer weißen, gezackten Welle markieren den Wild Atlantic Way und führen nach Slieve League. Die faszinierende Klippenlandschaft ist eines der spektakulärsten Naturwunder des Wild Atlantic Way. Mit rund 600 m Höhe gehören diese steil abfallenden Klippen zu den höchsten Europas. Sie sind fast dreimal so hoch wie die bekannteren Cliffs of Moher. Ein schmaler Pfad, der One Man’s Path, führt auf dem Grad der Klippen vom Bunglass Point bis nach Malinbeg. Stellenweise ist dieser Pfad gerade einmal 50 cm breit – links und rechts nur Abgrund! Also bitte Vorsicht! Man kann sich die Klippen aber natürlich auch bei einer Bootstour vom Wasser aus ansehen. Dabei stehen die Chancen gut, neben den riesigen Felswänden auch Delfine, Wale, Robben und mit viel Glück sogar Riesenhaie zu sehen. Am Weiterweg wird in Ardara Halt gemacht und die Tweed-Weberei von Eddie Doherty besucht. Mit Begeisterung sitzt der über 70ig-Jährige täglich viele Stunden an seinem Webstuhl. Wer bei Tweed an kratzige altmodische Jacken denkt, wird überrascht sein: In Donegal wird seit Jahrhunderten ein spezielles Tweed-Garn gesponnen; ein Schurwollgarn, das mit kleinen, farbigen Einschüssen durchzogen ist und sich weich und angenehm anfühlt. Traditionell orientiert sich der echte Donegal Tweed an den Farben der irischen Natur und den hier heimischen Pflanzen, wie Heidelbeeren, Fuchsien, Ginster oder Moos.

Die Klippen von Slieve League sind absolut beeindruckend und am besten von einem Boot aus zu bestaunen.

Glenveagh Nationalpark

Mit einer Größe von 16.500 km2 ist der Glenveagh-Nationalpark der größte in Irland und gilt mit seiner golden schimmernden Heide sowie den Eichen – und Birkenwäldchen als Paradies für WanderInnen und RadfahrerInnen. Diese einzigartige Landschaft hat mich sofort in den Bann gezogen. Ruhe spüren und die Farbpracht wirken lassen – der perfekte Ausgleich für den sonst meist viel zu lauten, hektischen Alltag. Eine der besten Möglichkeiten dieses Areal zu erkunden, ist eine Rundtour entlang der R251 und R254. Aber es führen noch zahlreiche weitere Wege durch die Wälder und Hochmoore zu so manchem Wasserfall. An einem See, dem Lough Beagh, liegt eine kleine, aber absolut sehenswerte Burg, dem Glenveagh Castle, die auch für ihren wunderschön angelegten Garten und ihre exotischen Pflanzen bekannt ist. Eine Besichtigung ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Malin Head

Der Küstenstraße entlang geht es weiter und nach jeder Kurve zeigt sich ein neues Highlight: Leuchttürme, Klippen mit tosenden Wellen aber auch breite Natursandstrände die Surfer anlocken. Einen kurzen Abstecher für die kreisförmige Steinfestung Grianán of Aileách, die einem Amphitheater ähnlich sieht, sollte man auf jeden Fall einplanen. An klaren Tagen gibt es von hier aus eine atemberaubende Aussicht bis nach Derry.

Malin Head liegt im äußersten Norden der Inishowen Halbinsel und markiert den nördlichsten (und windigsten) Punkt auf dem irischen Festland (die Insel Tory Island wäre noch nördlicher). Diese Küste mit ihren gewaltigen Felsen und mystischer Stimmung lockte im Jahr 2016 die Filmcrew von Star Wars für den 8. Teil „Die letzten Jedi“ an. Dreizehn Wochen dauerte es, das Filmset und das Raumschiff Millennium Falcon zu bauen. Die felsige Küste von Malin Head diente als Kulisse für den Planeten Ahch-to. Der Ort, an dem die Aufnahmen stattfanden, ist normalerweise nicht frei zugänglich. Aber es ist möglich, eine private Star Wars Tour mit Bren Whelan zu buchen, einem erfahrenen Bergführer, der auch die Filmcrew begleitet hat. Auch, wenn man kein Star Wars-Fan ist, läuft hier die Kamera heiß. Obwohl bald klar wird: die rauhe Schönheit von Malin Head lässt sich nicht auf einem Foto erfassen – nur live erleben!

Die felsige Küste von Malin Head mit ihrer besonderen Stimmung lieferte die perfekte Kulisse für den letzten „Star-Wars“-Film.

Mein Irland

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5 Reiserouten auf dem Wild Atlantic Way

Wagen Sie sich ins Nasse oder setzen Sie sich ins Auto: Wir haben ein paar fantastische Re.

5 Reiserouten auf dem Wild Atlantic Way

Schwimmen, Radeln oder Autofahren – wie Sie auch am liebsten unterwegs sind: Es gibt eine ganze Menge toller Möglichkeiten, um die Schönheit des Wild Atlantic Way zu entdecken.

    #WildAtlanticWay #Roadtrips #Landschaften
    #WildAtlanticWay #Roadtrips #Landschaften

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Mit 2.500 km, die von der Halbinsel Inishowen in der Grafschaft Donegal bis nach Kinsale in der Grafschaft Cork führen, ist der Wild Atlantic Way die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt. Sie ist in sechs Zonen unterteilt, die jede für sich einen unverwechselbaren Charakter besitzen. Ob Ihre Leidenschaft also der Natur, dem Surfen, dem Tauchen, dem Kajakfahren, Kunst und Kunsthandwerk, Musik oder gutem Essen gilt, gibt es an dieser fantastischen Küste in jedem Fall allerhand für Sie zu entdecken.

Mit dem Auto

Am flexibelsten sind Sie wahrscheinlich mit dem Auto unterwegs. Mit Ihrem eigenen Wagen oder einem Mietwagen sind Sie schnell auf den Landstraßen, um verborgene Juwelen zu entdecken. (Doch denken Sie daran, dass wir in Irland links fahren.) Sie kommen an vielen Kleinstädten und Dörfern vorbei und können die Menschen vor Ort kennenlernen – ein kleiner Plausch ist an jedem Halt vorprogrammiert! Sie können Ihr Tempo ganz selbst bestimmen: Bewundern Sie das wechselhafte Lichtspiel am Himmel, bestaunen Sie die Polarlichter, besuchen Sie ein Künstleratelier, verweilen Sie zum Mittagessen oder legen Sie einen Zwischenstopp für einen kleinen Spaziergang ein, wann und wo Sie wollen.

Zu Fuß

Alle, die am liebsten zu Fuß losziehen, finden bei uns jede Menge Strecken für jede Schwierigkeitsstufe und eine ganze Reihe unterschiedlicher Touren. Wanderer mit Ausdauer können unsere Langstrecken unsicher machen, und unsere gut ausgeschilderten Rundgänge sind für Tagesausflüge ideal. Die Boden – und Geländebeschaffenheit wechselt hier häufig: Auf einer mehrstündigen Wanderung könnten Sie gut und gerne Strände, Moorlandschaften, Klippen und Schluchten durchstreifen. Sie können Ihre Reise mit Karten für selbstgeführte Touren und zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten unterwegs selbst organisieren oder eine Tour mit einem Reiseführer unternehmen, der sich für Sie um Transferfahrten und Unterkünfte kümmert, damit Sie sich ganz dem Erlebnis selbst widmen können. Wanderfestivals sind ebenfalls eine fantastische Möglichkeit, die Insel und neue Menschen kennenzulernen. Auf gemeinsamer Wanderung werden aus Fremden hier schnell Freunde.

Wie lang ist der Wild Atlantic Way mit dem Fahrrad

� Reisen, Sprachen, Leben in aller Welt � Europa und die Welt �

Beitr�ge: 10
Registriert seit: 21.11.2021

Vielleicht ist ja jemand hier, der auch Fahrradreisen liebt? Wir sind 2020 als Begleiterscheinung von Corona auf den Geschmack gekommen und haben die letzten drei Jahre unseren Urlaub mit dem Fahrrad gemacht. Anfangs waren es nur ein paar Tage, dieses Jahr waren es dann knapp zwei Wochen und 1300 km (von der Schweiz nach Rügen) und nächstes Jahr würden wir uns gerne an den Wild Atlantic Way in Irland wagen.

Unsere Zeit reicht leider nicht aus, um von der Haustür loszuradeln. Daher würde ich mich freuen, wenn es hier ein paar erfahrene Radreisende gäbe für einen Erfahrungsaustausch. Gerne mit Irlanderfahrung, aber gerne auch andere, die weiter weg unterwegs waren. Wir würden gerne unsere eigenen Räder mitnehmen (nachdem ich jetzt so ein tolles Gravel Bike habe, welches optimal auf mich eingestellt ist ?), haben da aber weniger Erfahrung was die Mitnahme angeht.

Beitr�ge: 2090
Registriert seit: 16.11.2021

Daisy, hast du das wechselhafte Wetter in Irland berücksichtigt? Obwohl du bei einer Tour von der Schweiz nach Rügen (sensationell!) sicher auch Erfahrungen mit schlechtem Wetter gemacht hast.

Beitr�ge: 10
Registriert seit: 21.11.2021

Ich war schon ein paar mal in Irland und habe schon einen Reitkurs dort gemacht – eine Woche lang jeden Vormittag im Nieselregen auf dem Platz ?, daher schreckt mich das Wetter nicht so ab. Was mich vor allem interessieren würde, wären so Fragen, wie man am besten mit dem Fahrrad auf die Insel kommt, wie lang man die Tagesstrecken planen sollte (wir hatten dieses Jahr so 100 km pro Tag, aber je nach Höhenprofil oder Gegenwind kann das auch zu viel sein) oder die Frage nach den Unterkünften, ob es sinnvoll ist, alles im Vorhinein zu buchen oder ob man auch mal spontan ein B&B findet etc.

Beitr�ge: 4362
Registriert seit: 16.11.2021

Ich kenne Irland nicht mit dem Rad, mache aber sonst viel Radurlaub (Osteuropa, da komme ich mit dem Zug hin). Für spezielle Fragen ist wahrscheinlich ein spezielles Forum (zusätzlich) eine gute Idee. Also entweder eines zu Irland, oder eines zu Radreisen.

Mal ganz allgemein: welche Art von Unterkünften steuert ihr an? Bucht ihr euch Zimmer oder habt ihr ein Zelt mit dabei? Das bedingt ja durchaus die Zeit, die man unterwegs hat. Ich(!) würde, wenn ich es vermeiden kann, nie länger vorbuchen. Das ist aber so ein persönliches Ding. Ich bleibe gern, wenn es mir gefällt und ich bin gern weg, wenn ich weg will.

Geht ihr essen, kocht ihr unterwegs, wo kann man einkaufen? Sind für mich Fragen, die die Länge der Tagesetappen bedingen.

100km am Tag sind so ein Ding. ich finde Höhenmeter (wie du ja auch schon anmerkst) viel wichtiger. Hast du da Zahlen für eure Tour von der Schweiz nach Rügen? Das wäre so mein erster Orientierungspunkt. Mein erster Eindruck von der Strecke: der Wild Atlantic Way ist ein wildes Auf und Ab. Das geht, vor allem mit Gepäck, gut in die Beine.

Gibt’s gutes (Karten-)Material online? Ist für mich auch maßgeblich, wenn es um die Streckenlänge geht. Besser vorgeplant ist unterwegs weniger Arbeit. Da schließt sich an: seid ihr im Pannenfall technisch fit genug, um das Material wieder fahrtauglich zu machen oder braucht ihr auch bei kleineren Zwischenfällen schnell Hilfe? Das kann eventuell ordentlich Zeit kosten.

Beitr�ge: 2090
Registriert seit: 16.11.2021

Ich bin kein Radreisender, aber ich kenne den Wild Atlantic Way in Teilabschnitten sehr gut nach sechs Urlauben dort. KM abspulen macht dort keinen Sinn, der Wild Atlantic Way ist zwar stellenweise wunderbar, manchmal aber auch nur eine Landstraße, weit weg von den wirklichen Schönheiten, den irischen Küsten. Dann muss man runter und auf abenteuerlichen Single Track Routen zum Strand oder zum verwitterten Castle um dort zwischen Schafen, Leuchtturm und Meer die Stimmung einzufangen.

An welche Jahreszeit hast du denn gedacht? Im irischen Hochsommer (wenn man das so nennen kann) ist durchaus reger Verkehr zwischen den touristischen Hotspots. Auch die besseren Landstraßen (dort wo man keine Angst um seine Außenspiegel haben muss) sind teilweise klein und schmal, die Sicht reicht nur bis zur Hecke an der nächsten Ecke. Ich mache mir da weniger Sorge wegen der irischen Autofahrer, sondern wegen der Touristen, die mit dem Abschätzen beim Linksverkehr so ihre Probleme haben. Es wäre durchaus sinnvoll, den Rand der Ferienhauptreisezeit zu wählen. Es gibt Jahreszeiten und Orte, die bei allen Irlandreisen auf dem Tourplan stehen. Da fahren dann auf dem Wild Atlantic Way die Reisebusse im Minutentakt. Mit dem Auto fährt man dann einfach in die Single Track Straßen ab, wo die Busse nicht rauf dürfen, allerdings kommst du dann kilometertechnisch kaum voran. Damit erledigt sich dann auch die Frage nach dem Vorbuchen der Übernachtung. Sofern du keine Hauptsaison wählst, ist es sinnvoller im Laufe des Tages zu entscheiden wo man rastet. Traumhaft schöne B+Bs liegen überall auf dem Weg.

Ich ziehe bei allen Reisen immer Google Maps zu rate. In Irland sind sehr viele Straßen mit Google View erfasst worden. Du könntest via Street View mal einige Abschnitte vom Wild Atlantic Way abfahren, damit du einen Eindruck gewinnst. Die wahren Schönheiten von Irland sind oft abseits der großen bekannten Straße.

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Und gleich vorweg: Ja, es lohnt sich, du solltest nach Irland kommen, unbedingt! Wir haben während unserer Reise ein landschaftlich vielfältiges Land kennengelernt, voll von kleinen Sträßchen mit traumhafter Aussicht, in deren Umgebung permanent geographische Abwechslung stattzufindet. Es fällt beim Rennradfahren in Irland schwer, nicht andauernd für ein Foto stehenzubleiben, denn ein schöner Aussichtspunkt scheint hier geradezu den nächsten zu jagen.

Die Anreise erfolgt beispielsweise – wie in unserem Fall – mit Irish Ferries vom französischen Cherbourg über Nacht nach Dublin. Erhöhte Aufmerksamkeit ist beim anschließenden Verlassen der Fähre geboten, denn ab sofort herrscht Linksverkehr!

Nach Irland reisten wir mit dem Hymer Grand Canyon S CrossOver, einem offroadtauglichen Wohnmobil mit Allradantrieb und einer Solaranlage, die genug Strom für bis zu zehn Tage Autarkie liefert. Das Fahrzeug bietet zwei Personen komfortablen Platz und lässt sich auch von unbefestigten Straßen nicht aufhalten.

Unser Einstiegspunkt in den Wild Atlantic Way markierte die zweieinhalb Autostunden von Dublin entfernte Stadt Sligo. Von dort führte uns der Weg entlang der Küste in den Süden der Insel. Unterwegs bieten zahlreiche Campingplätze am Meer fantastische Möglichkeiten, die Beine auszuruhen. Unser Tipp: Nicht zu detailliert vorplanen und gewisse Zeitpuffer lassen, denn an manchen Orten bleibt man gerne mal eine Nacht länger.

Ein größeres, zusammenhängendes Radwegenetz existiert in Irland (noch) nicht. Die Straßen sind teils schmal, unübersichtlich wegen der hohen Böschungen und löchrig, aber wer ein wenig sucht, kann zahlreiche Touren finden, die das Rennradfahren in Irland zum Genuss machen.

Drei sehr zu empfehlende Touren schlagen wir dir weiter unten vor – inklusive Beschreibung und Kartenmaterial auf Komoot.

Entlang des Wild Atlantic Way an der Westküste Irlands finden sich zahlreiche landschaftliche Perlen. Der markante Tafelberg Ben Bulben, die Insel Achill oder die Steilkippen von Moher sind nur drei der vielen Highlights, die dem Reisenden in Irland unterwegs begegnen und für unvergessliche Momente sorgen.

Das irische Wetter ist wegen der exponierten Atlantiklage auch im Sommer wechselhaft und unberechenbar, eine gute Zwiebelstrategie ist hier Pflicht und Regenschauern sollte mit Gelassenheit entgegengesehen werden, sorgen sie doch für dramatische Wolkenstimmungen und somit für noch mehr Fotogelegenheiten.

Unser Bike fand seinen sicheren Reiseplatz auf einem EasyFold-XT-Fahrradträger von Thule. Bis zu drei Fahrräder finden auf dem auf der Anhängerkupplung fixierten Träger Platz.

Steigungen können in Irland knackig werden, sind aber nie besonders lang. In größeren Städten entlang des Wild Atlantic Way lassen sich Fahrradgeschäfte finden, auf dem Land sieht es aber eher mau aus, deshalb raten wir dazu, immer einen kleinen Vorrat an Ersatzschläuchen und ähnlichem Verschleißmaterial dabei zu haben.

Wer allerdings beim Rennradfahren in Irland einmal wirklich mit einer Panne am Straßenrand feststeckt, dürfte auf Hilfe nicht lange warten müssen. Auf unserer Reise lernten wir die Iren als unfassbar nette, kontaktfreudige und aufrichtig hilfsbereite Menschen kennen, die keine Mühe scheuen würden, einem gestrandetem Reisenden zu helfen.

Wenn eines in unserer Erinnerung an Irland noch schöner ist, als die opulente Landschaft, dann mit Sicherheit die liebenswerte Freundlichkeit der Menschen dort.

Wie lang ist der Wild Atlantic Way mit dem Fahrrad

Die Grafschaften Galway & Mayo, Irlands romantischer Westen, das ist eine wildzerklüftete Bergküste von Galway bis hinauf in die Grafschaft Mayo. Dazwischen kilometerlange Sandstrände und steil abfallende Klippen, eine atemberaubende Kulisse für Ihren Fahrradurlaub.

Da keine größeren Steigungen zu bewältigen sind, ist diese Tour auch für weniger geübte Radler empfehlenswert.

1. Tag (Samstag): Galway

Treffen mit der Gruppe um 18.00 Uhr an einem zentralen Ort in Galway. Besprechung der Touretappen und Transfer nach Clonbur.

2. Tag (Sonntag): Clonbur – Westport ca. 60 km

Die Tagesetappe führt Sie auf ruhigen Nebenstraßen vorbei am Lough Mask nach Westport.

3. Tag (Montag): Westport – Clew Bay – Leenane ca. 52 km

Durch tolle Küstenlandschaft entlang der Clew Bay geht die Fahrt. Unterwegs passieren Sie Croagh Patrick, den heiligen Berg Irlands. Fahrt durch das stille Delphi Tal zum Etappenziel Leenane.

4. Tag (Dienstag): Connemara ca. 58 km

Heide, Moor und große Torffelder säumen Ihren Weg. Entlang der Küste nach Clifden und Cleggan. Etappenziel ist Clifden.

5. Tag (Mittwoch): Clifden

Tag zur freien Verfügung in Clifden. Kleine Nebenstraßen führen in das einsame Hinterland der Connemara.

6. Tag (Donnerstag): Clifden – Aran Islands ca. 58 km

Auf Ihrem weiteren Weg durch die Connemara passieren Sie das sogenannte „Gaeltacht Gebiet“. Hier werden die irische Sprache und alte Traditionen noch heute gepflegt. Am Nachmittag nehmen Sie die Fähre von Rossaveal auf die Aran Islands.

7. Tag (Freitag): Aran Inseln – Galway ca. 35 km

Den Tag können Sie damit verbringen, die einzigartige Landschaft der Insel mit ihrem Reichtum an altertümlichen Steinforts und klösterlichen Stätten zu erforschen. Am späten Nachmittag kommen Sie zurück zum Festland und fahren mit dem Bus nach Galway. Treffpunkt zum gemeinsamen Abendessen und einer letzten Übernachtung in der Stadt.

    Clonbur – Fairhillhouse Hotel Westport – Cillcoman Lodge, Rosmo House, Waterside B&B Leenane – Leenane Hotel Clifden – Foyle’s Hotel Aran Insel – Aran Island Hotel Galway – Rock Lodge, Dormer’s B&B
    7 Übernachtungen in ausgesuchten Familienhotels und kleinen Pensionen. Aufgrund der isolierten Lage einiger Quartiere ist die Anzahl an Einzelzimmern begrenzt alle Zimmer mit Dusche/WC
    7 x irisches Frühstück 1 x Abendessen Fahrradmiete (TREK T30 Fahrrad mit 21 Gängen, Gepäckträger, Packtasche) englischsprachiger Gruppenleiter im Begleitfahrzeug ab 8 Personen Fähre Aran Inseln Kartenmaterial und Ausrüstung Gepäcktransport Sicherungsschein
    Anreise Mittagessen Abendessen bis auf 1 x Eintritte

Hinweise

    Mindestteilnehmerzahl 8 Personen Reisedauer 8 Tage / 7 Nächte Start / Endpunkt Galway

Tour beginnt mit einem Treffen der Gruppe am Ankunftstag an einem vorher bestimmten Ort in der Nähe der öffentlichen Bahn – und Busstationen. Der Ort wird Ihnen mit den Reiseunterlagen mitgeteilt. Die Einteilung der Gruppe richtet sich nach dem Leistungsvermögen. Es folgt eine Besprechung der Tagesetappen und der Einteilung der Teilnehmer auf die Quartiere für die erste Nacht. erst bei einer Gruppengröße ab 8 Personen begleitet ein Gruppenleiter die Gruppe im Begleitfahrzeug

Die Shannon Region

Berühmt sind die Cliffs of Moher, eine Steilküste, die sich bis zu 210 m aus dem Atlantik erhebt.

Der Burren im Nordwesten des County Clare ist eine ganz eigentümliche Region, die ihresgleichen in Europa sucht. Hübsche kleine Küstenorte laden zum Verweilen ein, in den Pubs können Liebhaber des irischen Folks den Sessions beiwohnen. Hier weiterlesen

Radfahren

Das Inishowen Gateway 3-Sterne-Hotel Buncrana ist das erste Hotel in Donegal, das sich auf Fahrradreisen spezialisiert hat. Mit kilometerlangen ruhigen, kurvenreichen Landstraßen mit herausfordernden Anstiegen und steilen Abfahrten ist Inishowen ein Paradies für Radsportbegeisterte. Am Ausgangspunkt des Wild Atlantic Way bietet Inishowen eine unvergleichliche wilde und wunderbare Küstenlandschaft. Wir freuen uns, mit einem ehemaligen Radprofi vor Ort zusammenzuarbeiten, der eine Reihe abgestufter Radrouten erstellt hat, um ein unvergessliches Raderlebnis zu gewährleisten. Das Programm ist für Einzelpersonen oder Gruppen verfügbar und bietet eine der härtesten Herausforderungen im irischen Radsport, ‚Mamore Gap‘.

Fahrradpakete

    Ausgezeichnete 3-Sterne-Unterkunft mit gesundem Frühstück Fitnessraum, 20 m Pool, Sauna, Dampfbad, Zimmer und Whirlpool Sichere Fahrradaufbewahrung Fahrradreinigungsbereich Speziell ausgewählte abgestufte Routen mit Karte Maßgeschneiderte Menüs High Energy zum Mitnehmen
    Routenberatung durch Radprofi Orientierungsgespräch für Gruppen Massage nach dem Rennen Flughafentransfer Fahrradverleih

2 Übernachtungen mit Frühstück, Abendessen an einem Abend in unserem Restaurant Peninsula sowie Mittagessen zum Mitnehmen. Bitte senden Sie eine E-Mail an sales@inishowengateway. com, um einen Preis für ein Fahrradpaket zu erhalten.

    – Tour von Inishowen 100 im Rückwärtslink inklusive Karte und Erläuterung für die Tour – Die 80 km lange Route umfasst Karte und Höhe – 100 km Rollstrecke, perfekt für ein Ausdauer – oder Tempo-Training

Inishowen 100

Es mag nach einem Formel-1-Rennen klingen, aber der Name ergibt sich aus der ungefähren Entfernung in Meilen von der ausgeschilderten Straße, die offiziell in Newtoncunningham auf der Inishowen-Halbinsel startet. Sie werden sicherlich keine Geschwindigkeitsrekorde brechen wollen, während Sie die vielen historischen Juwelen von Inishowen, Irlands größter Halbinsel, genießen.

Tour of the Lakes kehrt zum Nordpol zurück

Nach einer Pause von 3 Jahren kehrt die Tour of the Lakes 2014 als Open Race nach Inishowen zurück. Das Rennen wurde erstmals im Jahr 2008 ausgetragen, als der Belfaster Peter Hawkins das Rennen gewann. Es wurde auch als nationale B-Meisterschaft 2009 ausgetragen, die der lokale Fahrer Mark Buchanan gewann. 2010 wurde das Rennen im Rahmen der National League ausgetragen und dabei das 5. Leg von Adam Armstrong gewonnen. Sean Lacey nahm auch am 3. Platz und am Titel des Gesamtsiegers der National League im Jahr 2010 teil. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Tour of the Lakes 2014 als Ulster Road Race Championship mit Senioren, Junioren, Damen und Herren ausgetragen wird Supervet Gold-, Silber – und Bronzemedaillen.

Blaue Route (schwierig)

Von Moville nach Greencastle Port, Shroove, Upper Greencastle und dann weiter über Cooks Hill, Kinnagoe Bay, Ballymagaraghy, Tremone, Culdaff, Portaleen, Ballysalagh, Bree, Malin Head und südlich entlang der Küste nach Malin Town. Die letzte Etappe führt durch Carndonagh, Ballyliffin, Clonmany und über Mamore Gap, bevor Sie nach 157 km Buncrana erreichen.

Gelbe Route (Mittel)

Von Moville bis Lecamy, Gleneely und Culdaff, Carndonagh, Ballyliffin, Clonmany, Drumfries und Buncrana. Es sind 100 km, aber die Pause in Culdaff wird viel Schmerz nehmen.

Grüne Route (einfach)

Am Quigleys Point biegen Sie links ab in Richtung Carndonagh. Die Fahrt durch Ballyliffin, Clonmany, Drumfries nach Buncrana hat eine Strecke von 75 km zurückgelegt.

Advertorial: Der Wild Atlantic Way – eine irische Traumroute

Atemberaubende Ausblicke und grandiose Landschaften entlang der längsten ausgeschilderten Küstenstraße der Welt lassen die Herzen höherschlagen.

Wer auf steil aufragende Klippen und weite Buchten, einsame Strände und lebhafte Ortschaften steht, wird den Wild Atlantic Way in Irland lieben. Auf 2.500 Kilometern entlang der Westküste der grünen Insel bietet die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt zwischen der windgepeitschten Landzunge Malin Head in der Grafschaft Donegal im Norden bis zur Hafenstadt Kinsale in der Grafschaft Cork im Süden alles, was die Herzen höherschlagen lässt. Irlands Westen verspricht überwältigende Naturschönheit und idyllische Ruhe. Von dieser Landschaft mit ihren Steinmauern, reetgedeckten Cottages, stimmungsvollen Bergen und idyllischen Stränden ließen sich schon Träumer, Entdecker, Dichter und Maler gleichermaßen inspirieren.

Wer will, kann den Wild Atlantic Way von Anfang bis Ende in einer Tour abfahren; genauso gut können Sie sich aber auch die schönsten Abschnitte herauspicken. Wunderbar ausgeschildert ist er mit dem markanten Wellenzeichen, sodass man seine Route leicht im Auge behalten kann. Die größte Aufmerksamkeit wird häufig den Hauptsehenswürdigkeiten wie den Cliffs of Moher geschenkt. Wir stellen Ihnen hier aber auch weniger bekannte Sehenswürdigkeiten vor, die nicht weniger spektakulär sind.

Schon der Fußweg hinauf zum Glenevin Valley in der Grafschaft Donegal lohnt sich. Doch warten Sie, bis Sie den Wasserfall gesehen haben! Die Strecke ist nicht schwierig und gut ausgeschildert. Dabei überqueren Sie den Bach zu Fuß oder über Trittsteine und arbeiten sich langsam zu diesem moosbedeckten Landschaftswunder nach oben. Der Wasserfall stürzt über schwarze Felsen schäumend neun Meter tief in ein Becken. Es ist diese Gischt, der das Becken seinen Namen verdankt: „pol-an-eas“ bedeutet „Gärbecken“. Und ganz nebenbei kann man zur richtigen Jahreszeit dort auch die Polarlichter sehen. Wenn das mal kein guter Tipp ist?

Im Schatten des gewaltigen Ben Bulben in Sligo liegt die Atlantic Sheepdogs Farm. Dort leben einige der wohl intelligentesten Hirtenhunde der Welt. Die Familie Feeney hat sich 1977 ihren ersten Welpen ins Haus geholt und wurde seitdem mehrfach ausgezeichnet. Besucher dürfen den Collies beim Eintreiben der Schafe zusehen, wie es bereits seit Jahrhunderten Tradition ist, und erfahren viel über die unterschiedlichen Schafrassen. Die eigentliche Freude liegt jedoch darin, das harmonische Verständnis zwischen Hund und Schaf in dieser natürlichen Landschaft mitzuerleben.

Das idyllische Uggool Valley („Ei des Adlers“) war bis zum Bau einer Straße über dem Berg Mweelrea in den 1980ern von der Außenwelt abgeschnitten. Bis dahin musste die Familie Bourke entweder über den Berg wandern oder einen tückischen Strand mit Treibsand und Brandungsrückströmungen überqueren. Nach einer Terminvereinbarung wird Ihnen die Familie gerne alles zeigen: Sie können das verlassene Famine Village besuchen, die heimischen Wälder durchstreifen und Delfinen beim Herumtollen im Killary Harbour zusehen.

Das quirlige Städtchen Clifden in Connemara ist ein lohnendes Ziel, aber Sie verpassen etwas, wenn Sie sich nicht auch auf die Sky Road begeben würden. Diese 20 Kilometer lange Rundstrecke verzaubert schon bei einer Spritztour mit dem Auto. Doch zu Fuß oder mit dem Fahrrad wird ihre Schönheit erst so richtig auf Sie wirken. Der Blick auf die Clifden Bay und die Inseln Inishturk und Turbot bis hin zur Gebirgskette Twelve Peaks ist schlichtweg atemberaubend..

Die traumhaft schöne Grafschaft Kerry ist nachts ebenso wundersam wie bei Tage. Im Kerry International Dark-Sky Reserve zeigt und erklärt Ihnen ein Sternführer die Geheimnisse der Milchstraße. Dieses Lichtschutzgebiet erlangte als erstes der Nordhalbkugel den Goldstatus. In der Bewertung hielt man fest: „Der Nachthimmel zieht das irische Volk seit Jahrtausenden in seinen Bann.“

Das Örtchen Dunquin auf der Halbinsel Dingle ist das westlichste Dorf Irlands. Nehmen Sie den verschlungenen Pfad zum Dunquin Pier, wo die dortige Fähre zu den Blasket Islands einst Menschen, Fracht und Schafe hin – und her beförderte. Die letzten Bewohner verließen die Insel Weihnachten 1953. Auch heute noch können Sie bei entsprechendem Wetter mit der Fähre übersetzen.

1910 kauften Annan Bryce und seine Frau Violet Garnish Island (auch Ilnacullin genannt, um es von Garnish Island in Kerry zu unterscheiden), um dort einen Garten anzulegen. Dank des milden Mikroklimas im Westen gedeihen hier Pflanzen, die so weit nördlich kaum Überlebenschancen hätten. Rhododendren, Azaleen und Rosen blühen hier im Schutz strategisch gepflanzter Waldflächen. Der Martello Tower, der griechische Tempel und das italienische Teehaus bereichern das Bild durch ihre Struktur und ihr thematisches Konzept. Die Fähre verkehrt ab Glengarriff Harbour und legt unterwegs mehrmals Zwischenstopps ein.

Wild Atlantic Way für Aktive und Genießer

Zur Erkundung des Wild Atlantic Way eignet sich der Mietwagen bestens – und entlang der 2.500 Kilometer bieten sich zahllose Gelegenheiten, selbst aktiv zu werden. Beim Radfahren laden die Greenways zur Erkundung abseits der gängigen Straßen ein, grandiose Ausblicke garantieren abgelegene Straßen wie die Sky Road in Connemara. Wanderer kommen in Irland nahezu überall auf ihre Kosten, eine Tour durch einen der fünf Nationalparks entlang des Wild Atlantic Way gehört sicher zu den Highlights. Ein irischer Klassiker ist das Golfen, mit Blick auf den Atlantik wird eine Runde zu einem unvergesslichen Erlebnis. Und auch am und auf dem Wasser hat Irland einiges zu bieten: Vom Tauchen über Surfen bis hin zu Felsklettern vor der Küste ist für jeden etwas dabei. Und wer träumt nicht davon, sich den eigenen Lachs selbst frisch aus dem Fluss zu angeln?

Wer aktiv ist, hat Hunger. Nach einem aufregenden Tag am Wild Atlantic Way wartet zu einem guten Abschluss ein gutes Essen – erstellt aus den hervorragenden Produkten der direkten Umgebung. Die Auswahl ist groß, ob klassisches Pub Food mit einem Bier und Musik oder in der Spitzengastronomie mit den feinsten Kreationen – überall präsentiert sich die grüne Insel herrlich und geschmackvoll.

Am Wasser sind Meeresfrüchte natürlich angesagt, ein Seafood Chowder am Kamin in einem windgepeitschten Pub ist ein Hochgenuss. Lachs, Austern oder auch Algen gibt es in unzähligen Variationen und für jeden Geschmack anders zubereitet. Abgerundet wird die kulinarische Reise zum Atlantik mit einem typisch irischen Bier oder Whiskey. Die Auswahl ist so groß, dass man hier allein einen Urlaub bräuchte.

In zwei Stunden am Wild Atlantic Way

Wussten Sie, dass Sie in nur zwei Stunden in Irland sein können? Die meisten Flüge gehen von Deutschland aus nach Dublin, aber viele Direktflüge bringen Sie auch direkt zum Wild Atlantic Way und zwar nach Cork im Süden, Kerry im Südwesten und Knock im Nordwesten. Von Deutschland aus können Sie ab Frankfurt International direkt in den Süden Irlands nach Cork oder von Frankfurt Hahn nach Kerry im Südwesten fliegen. Von Köln gibt es Direktflüge nach Ireland West Airport Knock im County Mayo.

Wer lieber etwas auf die Ohren haben möchte, sollte in unseren Podcast „Irisch gut! Stories und Tipps von der grünen Insel“ zum Wild Atlantic Way anhören!

Wie lang ist der Wild Atlantic Way mit dem Fahrrad

Herzlich Willkommen zu meinem Reisebericht ‚Sommer in Irland mit Auto & Bike‘ – ich freue mich, dass Ihr zu mir gefunden habt.

Ende Juni wurde es mir langsam zu heiss in Deutschland und ich machte mich für acht Wochen mit meinem Renault Clio und dem Bulls E-Bike auf den Weg zum Übersommern nach Irland. Nach zwei Zwischenübernachtungen in Frankreich nahm ich ab Cherbourg die Fähre über Nacht nach Rosslare in Irland.

Ich bereiste in der Zeit überwiegend den Süden und Westen der grünen Insel und liess mir pro Unterkunft zwischen vier und sechs Nächte Zeit. Der nördlichste Punkt, den ich erreichte, war Connemara.

Wie immer wurde die Reise und die Unterkünfte von mir individuell gebucht und der Reisebericht zur besseren Lesbarkeit und freundlichen Ladezeiten in Kapitel unterteilt. Ich wünsche viel Spass beim Lesen und Betrachten der Fotos.

Meine Reise führte über Fontainebleau mit der Fähre ab Cherbourg nach Irland. Mein erstes Highlight war der Besuch von Saltee Island im County Wexford, wo ich viele der putzigen Papageitaucher und eine grosse Kolonie von Basstölpeln bewundern durfte.

In Lismore im County Waterford war das märchenhafte Lismore Castle mein Hauptmotiv. Ausserdem besuchte ich das Unikat Dromana Gate, machte den Copper Coast Drive, Flusswanderungen durch Wald und am Munster Blackwater sowie Touren mit dem Bike.

In sieben Tagen erkundete ich Ballycotton mit dem Leuchtturm und die Stadt Cobh in East Cork sowie Rosscarbery in West Cork. Dort besuchte ich den Drombeg Steinkreis, die Timoleague Abbey und die schroffe Steilküste von Galley Head bis Long Strand.

Auf der Mizen Halbinsel entdeckte ich vier Tage lang die schroffen Steilklippen von Three Castles Head, das Keilgrab Altar Wedge Tomb, machte einen Bootsausflug nach Cape Clear Island und besuchte die Mizen Head Signal Station.

Rund um Kenmare besuchte ich den Bonane Heritage Park mit einem Steinkreis und Ringfort und machte eine Tour mit dem Bike auf die Passhöhe vom Priest’s Leap. Das Highlight war der Uragh North Stone Circle in traumhafter Landschaft.

Am Ring of Kerry erkundete ich Valentia Island mit herrlichen Ausblicken vom Geokaun Mountain und dem tollen Tetrapod Trackway. Auf einem Bootsausflug bewunderte ich eine Basstölpelkolonie und das Kloster Skellig Michael.

Im Killarney Nationalpark fotografierte ich das malerische Ross Castle und machte mit dem Bike die Tour über den Ladie’s View zum Gap of Dunloe. Ich besuchte die ikonische Muckross Abbey, den Torc Wasserfall sowie die O’Sullivan’s Cascades.

Drei Tage war ich in Ballybunion bei wechselhaftem Wetter. Dort machte ich den Ballybunion Cliff Walk an der Nun’s Cove mit dem schönen Felsbogen und dem Castle Green. Fotozeiten an den schroffen Klippen des Meenogahane Pier und eine Velotour rundeten die Zeit ab.

Die Kilkee Cliffs mit der grossartigen Steilküste der Loop Head Peninsula waren vier Tage mein fotografisches Paradies. Ich entdeckte spektakuläre Klippen, Felsnadeln und Felsen – tore auf meinen Wanderungen und E-Bike Touren.

Doolin als Tor zu den spektakulären Cliffs of Moher war mein Ziel für sechs Tage. Auf Wanderungen und E-Bike Touren entdeckte ich die Steilküste und machte zwei Tagesausflüge auf die Aran Islands Inis Oírr und Inis Mor.

Fünf Tage verbrachte ich im Connemara Nationalpark im County Galway. Ich machte eine Wanderung auf den Diamond Hill mit spektakulärer Aussicht auf Küste und Berge, besuchte den karibisch anmutenden Glassilaun Beach, die Twelve Pines und den Aasleagh Fall.

Die Dingle Peninsula war mein letztes Ziel in Irland. Ich machte eine Tour mit dem E-Bike auf den Connor Pass, fuhr den Slea Head Loop und bewunderte die Küste am Dunquin Pier. Ein Besuch in einer Falknerei rundete die Zeit ab.

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Zwischen Himmel und Wasser

Der Wild Atlantic Way liefert Reisenden viele gute Gründe, weniger Strecke zu machen als geplant. Unser Autor hat dort, an Irlands zerklüfteter Küste, sein Herz für die Grüne Insel entdeckt.

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Wie lang ist der Wild Atlantic Way mit dem Fahrrad

Fahrr�der, die �ber einen Elektromotor verf�gen, sind mittlerweile auf beinahe jedem Radweg anzutreffen. Jeder gew�hnliche Fahrradhersteller hat die elektrisch angetriebenen Fahrr�der in das Sortiment aufgenommen, sodass die Auswahl an E-Bikes mittlerweile vielseitig ist.

Im Urlaub erweisen sich die Elektrofahrr�der als besonders praktisch: Mit einem Pedelec (Pedal Electric Cycle) lassen sich die Tagesetappen in �berschaubare Abschnitte aufteilen. In bestimmten landschaftlichen Regionen wie den Voralpen, in Tirol oder im Harz und Schwarzwald hat sich vielerorts ein E-Bike-Tourismus entwickelt.

Reisen auf Deutschlands Radfernwegen

Viele Radwanderwege, die sich an den nat�rlichen Flussverl�ufen orientieren, ziehen sich durch Deutschland. Zu den beliebten steigungsarmen Touren z�hlen die Radfernwege entlang der Donau, Mosel sowie an der Weser.

Mit der Wahl des passenden Elektrorads ist es m�glich, trotz einer ausgedehnten Mittagspause das vorgenommene Tagesziel der jeweiligen Etappe zu erreichen. Dies bezieht sich nicht nur auf die gut zug�nglichen Radfernwege, sondern ebenso auf abgelegene oder hohe Pfade.

E-Bikes im Urlaub: Mieten vs. Kaufen

Touristen, die kr�ftig in die Pedale treten, reisen gerne allein oder in Kleingruppen. F�r die optimale Vorbereitung wenden sie sich an die touristischen Verb�nde oder an spezifische Reiseveranstalter, die sich mit E-Bike-Reisen auskennen.

Vor dem Reiseantritt stehen Urlauber au�erdem vor der Wahl, ob sie das E-Bike vor Ort bei einem regionalen Anbieter mieten oder sich ein eigenes E-Bike zulegen. Die Mietkosten betragen z. Z. w�chentlich zwischen 140 bis 200 Euro. Sie fallen somit deutlich teurer aus als die Mietkosten f�r ein normales Fahrrad.

So sind die Fahrrad-Experten von „Das Radhaus“ �berzeugt: Wer gern und viel f�hrt, sollte �ber den Kauf eines eigenen E-Bikes nachdenken. Eine lohnenswerte und langfristige Anschaffung stellt z. B. ein Cube E-Bike dar. Die Modelle des Herstellers �berzeugen mit fest integrierten Akkus, einer internen Zugf�hrung sowie den versenkbaren Sattelst�tzen. Ob sportliches Mountainbike-, Touren – oder Lastenrad – die Auswahl von Cube ist facettenreich, sodass f�r jeden Bedarf das passende E-Bike vorhanden ist. Und dieser Bedarf in Richtung „eigenes E-Bike“ steigt im deutschsprachigen Raum stetig an: Im Jahr 2017 kauften die Deutschen 19% mehr motorisierte Fahrr�der als im Vorjahr ein. Die Verkaufszahl wuchs auf 720.000 E-Bikes an.

Auf der Reise mit dem Akku zurechtkommen

Eine Schw�che der motorisierten Akkus liegt in ihrer geringen Reichweite. Die in den Modellen verbauten Akkus reichen meistens f�r 60 bis 90 Kilometer lange Touren. Diese Angaben verstehen sich lediglich als grobe Richtwerte. Denn die Leistung der Akkus wird ma�geblich von dem befahrbaren Untergrund sowie der Fahrgeschwindigkeit des E-Bikers bestimmt.

Reifen, die schwach aufgepumpt sind, verk�rzen die urspr�ngliche Reichweite. Im Nachtlager l�sst sich die schwache Batterie am Ladeger�t auftanken. Allerdings nimmt die Leistungsf�higkeit der Lithium-Ionentechnik nach einigen Hundert Aufladungen deutlich ab. Es ist ratsam, die Akkus nicht g�nzlich leerzufahren, sondern bei einem Akkustand von 20% aufzuladen. Dies h�ngt mit der Leistung zusammen: Der integrierte Akku h�lt l�nger durch, wenn sein Stand zwischen einem Wert von 20% bis 80% liegt.

Biker, welche diese Hinweise ignorieren, nutzen den Akku bereits nach kurzer Zeit massiv ab. Reparaturen sind die Folge, die mehrere Hundert Euro kosten und nicht g�nzlich risikofrei sind. Der Zweirad-Industrie-Verband warnt in einer aktuellen Pressemitteilung vor einigen Reparaturangeboten. Laut den Angaben des Verbands laufen E-Biker Gefahr, anstelle der original verbauten Zellen manipulierte Einzelzellen zu erhalten. Diese greifen in erheblichem Ma�e in die Funktionalit�t des E-Bikes ein. Stattdessen r�t der Verband, die besch�digten Teile an den Hersteller zur�ckzuschicken, der diese pr�ft und recycelt oder fach – und sachgerecht entsorgt.

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