Wie viele Kilometer hält ein Fahrradakku?

Die Leistung einer Batterie wird in Watt pro Stunde angegeben. Es gibt viele verschiedene Batterien mit unterschiedlichen Wattleistungen. Wenn Sie eine Batterie mit 400 Watt haben, können Sie eine Stunde lang 400 Watt oder 2 Stunden lang 200 Watt liefern. Wie weit man damit kommt, hängt von anderen Faktoren ab.

Akku-Reichweite Elektrofahrrad

Mit 100 Watt können Sie etwa 12 bis 14 Kilometer fahren. Das geht aus einem Test von Testkees (Fietsersbond) hervor. Bei diesem Test wurde die Reichweite von Elektrofahrrädern gemessen. Vierzehn Elektrofahrräder wurden getestet, indem die Batterien auf einem bestimmten Parcours völlig leer gefahren wurden. Auf dieser Strecke durften die Tester mit 25 Stundenkilometern bei mäßiger Anstrengung fahren. Die Außentemperatur betrug 7 Grad, es herrschte Windstärke 4, und die Strecke führte über ein Viadukt. Das Ergebnis ist, dass man im. Natürlich käme man noch weiter, wenn man das Fahrrad weniger benutzen würde, dann wären es etwa 20 km pro 100 Watt.

Nicht nur der Akku bestimmt die Entfernung

Da Sie nun wissen, dass Sie durchschnittlich 12 bis 14 km pro 100 Watt erreichen, können Sie die Reichweite Ihres E-Bike-Akkus berechnen. Ein E-Bike mit einem 200-Watt-Akku kommt also mit starker Motorunterstützung etwa 25 km weit. Benutzen Sie den unterstützenden Motor weniger? Dann erreichen Sie 40 km.

Auch die gewählte Unterstützungseinstellung hat einen Einfluss darauf, wie viele km der Akku eines E-Bikes hält. Je höher die Tretunterstützung ist, desto kürzer ist die Lebensdauer des Akkus. Dies ist ein wichtiger Faktor, den Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie eine lange Fahrradtour planen.

Wie viele km hält ein Pedelec-Akku? Das hängt vor allem von der Batterie ab. Aber natürlich hängt die Reichweite auch von anderen Faktoren ab. Wie viel Wind gibt es? Wie ist das Wetter? Wie hoch ist die Temperatur? Sind die Reifen richtig aufgepumpt? Berücksichtigen Sie auch, wie viel Eigenleistung Sie beim Radfahren aufbringen. Vor allem in den Wintermonaten kann die Reichweite deutlich geringer sein. Erstens verträgt eine Batterie Kälte nicht gut. Zum anderen sind die Witterungsbedingungen oft rauer, was bedeutet, dass Sie dem Fahrrad mehr Unterstützung abverlangen.

Wenn Sie Ihre Fahrradbatterie richtig warten, können Sie sicherstellen, dass die Reichweite der Batterie möglichst lange erhalten bleibt. Lesen Sie hier unsere Blogs mit praktischen Tipps zur Wartung Ihrer Fahrradbatterie.

Wie viele Kilometer schafft man in einer Stunde mit dem Rad?

Es gibt darauf eine und eine auf diese Frage. Es gibt nämlich einen Profi-Weltrekord im Stunden-Radeln. Den kann ein Normalsterblicher aber gar nicht so einfach erreichen.

Der Stunden-Weltrekord

Den aktuellen Stundenweltrekord hält der Belgier, der am 16. April 2019 im Velodromo Bicentenario in Mexiko schaffte! Er stellte damit den Weltrekord von ein und verbesserte ihn gar um einen halben Kilometer.

Solche Rekorte schafft man nur auf der Bahn auf einem speziell konzipierten Rad. Man muss hochkonzentriert sein und am besten einfach ein Radprofi! Das ist also, was so ist.

Den ersten offiziellen Stundenweltrekord stellte übrigens mit 35,32 km/h der spätere Gründer der Tour de France, , auf.

Wie viel kann man in einer Stunde mit dem City/Trekking-Rad so schaffen?

Ein ganz normaler Fahrradnutzer, der ein City/Trekking-Rad fährt ist in den meisten Fällen schon froh, wenn er über schafft. Schon 25 km/h wären eine Leistung. 30 km/h schafft man dann fast nur, wenn es bergab geht.

Das ist auch die Kilometerzahl, die ich als Standart-Fahrradnutzer, die nicht allzu trainiert ist anpeilen würde.

Mit einem Rennrad kann man locker 30 km/h in einer Stunde schaffen.

Wie viel kann man mit dem Rennrad in einer Stunde schaffen?

Mit dem Rennrad geht das schon. Hier sind auch als ungeübter auf flacher, asphaltierter Strecke. Ein schneller und geübter Fahrer geht auch, aber das wird auf einer Stunde schon schwer.

Einfacher wird des dann, wenn man fährt und sich abwechselnd. So kann eine größere Gruppe, die im Team fährt, schon auch auf die 40 km/h oder schneller kommen. Fürs Windschatten-Fahren muss man aber.

Wie viel Stunden Fahrrad fahren am Tag sind für so eine Tour realstisch?

Ich plane derzeit eine relativ lange Fahrrad Tour (von NRW bis ans Mittelmeer). Ich möchte einfach mal was anderes sehen und eine außergewöhnliche Erfahrung machen. Zugleich soll es möglichst ökonomisch sein, weshalb ich den überwiegenden Teil mit dem Fahrrad zurücklegen möchte.

Bei meinen Planungen stelle ich mir jedoch die Frage wie viel Stunden am Tag realistisch sind, zu mal ich ja jeden Tag unterwegs bin. Ich mache zwar schon regelmäßig Sport und fahre gerne Fahrrad, bin aber auch kein Hochleistungssportler.

Meine Frage ist daher wie viel Stunden ich im Schnitt pro Tag einplanen kann. Wären so 6-8 Stunden pro Tag realistisch? Oder sollte ich eher weniger ansetzen? Zwischendurch gedenke ich auch mal einen Tag Pause zu machen oder eine Strecke mit dem Zug zu fahren. Insgesamt plane ich einen Gesamtzeitraum von ca. einen Monat ein.

4 Antworten

Wenn du bislang nur ein „gerne mal Rad gefahren“-Radfahrer bist, würde ich mit max. 100KM pro Tag rechnen, eher darunter. Hierfür kann man ca. 4h einplanen, was natürlich auch vom Weg (Strasse/Radweg) abhängt. Ich würde auf so einer langen Strecke versuchen, die tägliche Belastung anfangs gering zu halten. Wenn es gut läuft, kannst du später zulegen.

Weiter kommt es auf deine Kondition (Energiebereitstellung, Kreislauf und Beine) und die ungewohnte Belastung durch die eingenommene Position an: Sattel, Hände am Lenker und Füße am Pedal. Dir wird nach dem 1. Tag wahrscheinlich extrem das Sitzfleisch schmerzen, so dass du dich am 2. Tag fragst, wieso du das überhaupt angefangen hast. Also musst du vorher auf dem späteren Sattel trainieren. Ich empfehle einen Rennradsattel, den man mit gepolsterter Hose (und nix darunter) fährt. Daran gewöhnst du dich auf ausgiebigen Probeausfahrten vorher.

Dann ist die Sitzhaltung wichtig: je weiter du dich vorlehnst, umso schneller kannst du fahren, allerdings nimmt die Last auf die Hände zu. Googel mal „eingeschlafene Hände“ bei Radlern. Also bei vorgelegter Sitzposition gepolsterte Handschuhe verwenden. Aufrecht sitzen belastet die Bandscheiben stark (Hollandrad ist daher für längere Strecken „ungesund“), so dass du es am besten mit einer mittleren Vorneigung versuchst. Auch vorher ausprobieren.

Fährst du mit Clickies, also mit am Pedal einrastbaren Schuhen, dann solltest du dich daran auch vorher gewöhnen. Zum einen zum Üben des Aussteigens und zum anderen, um eine entspannte Fusshaltung darin zu haben. Viele verkrampfen anfänglich die Fuss – und Wadenmuskulatur und bekommen dadurch Schmerzen. Clickies haben bei sachgemäßer Verwendung mehrere Vorteile.

Wie weit kann man in einer Stunde radeln

Ein Stündchen Rad fahren, gut, wenn auch nicht jedermanns Sache bei dieser Hitze. Sechs Stunden? Puhhh. Aber 24 Stunden, einen ganzen Tag und eine Nacht lang?

D er Freiherr Drais von Sauerbronn hatte seine Laufmaschine noch nicht richtig zu Ende erfunden, da erhob sich schon die Frage: Wie schnell kann ein Mensch mit dem Ding werden, aus dem sich dann das Fahrrad entwickeln sollte? Bald war klar: Jeden Wanderer lässt es hinter sich, sogar manchen Reiter. Radler gegen Rennpferd waren Ende des 19. Jahrhunderts beliebte Wettbewerbe, das Auto war noch nicht so richtig in Sicht.

Und wie lange überhaupt, wie weit kann ein Mensch Rad fahren, in einer Stunde, in sechs, in einem halben Tag, in 24 Stunden? Gar nicht so einfach zu beantworten, kommt ganz darauf an: Mann oder Frau? Was für ein Fahrrad? Ein Bahnrennrad mit dem Segen des Radsportdachverbands UCI? Oder soll es ein Rekord werden nach den Regeln des HPV, des deutschen Ablegers der World Human Powered Vehicle Association?

Da kommt dann nicht bloß der Lenker einer Zeitfahrmaschine zur Anwendung, sondern das technisch Machbare eines Muskelkraftfahrzeugs mit einer aerodynamisch geformten Karosserie aus Karbon und Nylon. Stehender oder fliegender Start, zwei oder drei Räder?

„Man muss ein bisschen bekloppt sein“

Aus den vielen verschiedenen Rekordmöglichkeiten ragen zwei heraus: Das eine ist der Stundenweltrekord. Den ersten stellte der spätere Erfinder der Tour de France, Henri Desgrange, vor 125 Jahren auf – am 11. Mai 1893: 35,325 Kilometer auf der Bahn. Das ist eine Distanz, die heute so mancher Hobbyradsportler in 60 Minuten auf der Straße schafft, allerdings mit einem völlig anderen Fahrzeug als seinerzeit Desgrange.

Eine Stunde Rad fahren, das können wir uns alle vorstellen. Der andere besonders prominente Rekord sind die 24 Stunden: Einen ganzen Tag (und durch eine lange Nacht) Rad fahren, das kann kaum jemand richtig begreifen, das lässt einen bloß schaudern. Gibt es auf dem Fahrrad überhaupt etwas noch Langweiligeres als das? Runde um Runde, Stunde um Stunde angestrengt bis zur Volllast die Beine mit den Füßen fest auf den Pedalen kreisen zu lassen, aber dennoch nirgendwo anzukommen?

Gesund abnehmen – Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren

Wie hoch ist der Kalorienverbrauch beim Radfahren? Wer fit werden und dabei abnehmen möchte, kommt neben einer gesunden Ernährung nicht um Sport herum. ist dabei eine gute Möglichkeit, um den. Denn auf dem Rad purzeln nicht nur die Kilos, sondern es macht auch noch eine Menge Spaß. Wie viele Kalorien Du auf dem Fahrrad verbrauchst und warum Radfahren ideal für eine ist, erfährst Du in unserem Artikel.

Abnehmen und fit werden mit Radfahren?

Im Gegensatz zu vielen anderen sportlichen Aktivitäten passiert das Radfahren oft nebenbei, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit. Deshalb ist Radfahren ein prima für jedermann, weil er sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Radfahren kurbelt den an. Das regt wiederum den Körper dazu an, überschüssiges Fett zu verbrennen. So sinkt auf eine äußerst die Gelenke schonende Weise dauerhaft das Gewicht.

Vor allem übergewichtige Menschen profitieren davon, dass beim Fahrradfahren der Sattel einen großen Teil des trägt. So wird der gesamte Körper weniger belastet. Auch bei älteren Menschen wirkt sich dieser Umstand positiv aus. Und wer regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, verringert ganz nebenbei das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fahrradfahren trainiert besonders die Bein – und Gesäßmuskulatur. So nimmt mit der Zeit deren zu. Da Muskeln mehr Energie verbrennen als Fett und so der steigt, wirkt sich das wiederum positiv auf den eigenen Kalorienverbrauch aus. Das hilft jedem, der dauerhaft abnehmen will. Und bitte nicht wundern, falls das Gewicht zunächst in die Höhe geht, statt zu sinken. Das liegt daran, dass Muskeln mehr wiegen als Fett.

Wie hoch ist der Kalorienverbrauch beim Radfahren?

Um den genauen zu berechnen, kommt es auf verschiedene Faktoren an. Dazu zählen neben dem eigenen Alter und Körpergewicht auch die gefahrene Geschwindigkeit. Im Schnitt verbrennt ein Mensch beim normalen Radfahren pro Stunde. Wer langsamer Rad fährt, verbraucht entsprechend weniger Kalorien als jemand, der schnell unterwegs ist.

    Geschwindigkeit bis 15 km/h: 200-300 kcal bis 18 km/h: 300-400 kcal Radfahren bis 22 km/h: 400-600 kcal bis 28 km/h: 600-800 kcal mehr als 28 km/h: 800-1000 kcal

Die richtige Herzfrequenz beim Fahrradfahren

Um auf dem wirklich Fett zu verbrennen und Kilos zu verlieren, kommt es insbesondere auf die richtige Herzfrequenz an. Die arbeitet optimal bei einer Frequenz von etwa 110 bis 140 Schlägen pro Minute beziehungsweise bei 60 bis 70% der maximalen.

Das persönlich beste lässt sich mit Hilfe der folgenden schnell berechnen: (maximale Herzfrequenz minus Alter) x 0,6 beziehungsweise 0,7

Eine Berechnung für eine Frau im Alter von 35 Jahren sieht also beispielsweise so aus: (220 – 35) x 0,6 = 111 und (220 – 35) x 0,7 = 129,5

Als maximale Herzfrequenz wird zur Vereinfachung immer die 220 angenommen. Die liegt in diesem Beispiel also bei einem Wert zwischen 111 und 129,5 Herzschlägen pro Minute.

Um, kommt es übrigens nicht darauf an, möglichst viele Kilometer in kurzer Zeit zu fahren. Das Gegenteil ist der Fall. Wer möglichst lange und kontinuierlich auf dem Rad sitzt und dabei auf die richtige Herzfrequenz achtet, erzielt den größten Effekt beim Kalorienverbrauch. Dafür eignet sich zum Beispiel ein.

Neben der richtigen Herzfrequenz steht oft auch eine zweite Frage im Raum. Wie oft ist notwendig, um wirklich abzunehmen? Hier kommen wieder individuelle Faktoren ins Spiel. Grundsätzlich gilt: Wer es schafft, mindestens oder länger Fahrrad zu fahren, kann davon ausgehen, dass sich die sportliche Aktivität auch bald auf der Waage bemerkbar macht.

Die richtige Ernährung zur Unterstützung beim Abnehmen

Neben dem Kalorienverbrauch spielt auch eine beim effektiven Abnehmen eine große Rolle. Denn es nutzt nicht viel, wenn die abgefahrenen Kalorien anschließend durch ungesunde Lebensmittel doppelt und dreifach wieder zugeführt werden.

Gesund abnehmen setzt daher voraus, seine nach und nach und vor allem. Die Umstellung wirkt auch dem bekannten Jo-Jo-Effekt entgegen. Wer durch das Radeln abnehmen möchte, sollte insgesamt zu sich nehmen, und möglichst gesunde Fette in den einbauen.

Sehr zuckerhaltige Produkte wie etwa Schokolade oder Limonade sollten nur ausnahmsweise und in geringen Mengen auf den Teller oder ins Glas kommen. Stattdessen lieber viel und generell zu sich nehmen. Für den ist zudem auf eine ausreichende Zufuhr an Eiweißen zu achten.

Was ist besser zum Abnehmen: Radfahren oder Joggen?

Beim Vergleich des Kalorienverbrauchs verschiedener Sportarten landet das Radfahren nur im Mittelfeld. Das gilt vor allem dann, wenn der Fahrstil gemütlich ausfällt. Joggen verbrennt dagegen schnell 450 kcal pro Stunde, Schwimmen etwa 400 kcal und Klettern circa 380 kcal. Ein wirklich auf dem Fahrrad wird nur bei hoher Geschwindigkeit und langen Strecken erreicht. Das ist zum Beispiel bei einer Tour mit dem der Fall.

Radeln bietet jedoch abseits der verbrauchten Kalorien viele zusätzliche Vorteile gegenüber anderen Aktivitäten. Unter anderem ist es überhaupt. Das erleichtert zum einen den Einstieg in das Training. Zum anderen ist beim Fahrradfahren die Gefahr, etwas falsch zu machen und sich Verletzungen zuzuziehen, vergleichsweise gering. Ganz nebenbei verzeichnet es weitere auf den gesamten Körper und das.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass sich Touren mit dem Rad gut in den integrieren lassen und der bei dieser Sportart dauerhaft an der frischen Luft bleibt. In der Summe betrachtet steht das Radfahren beim Kalorienverbrauch dann doch im Vergleich gar nicht so schlecht da.

Wer also und dabei fit und in Bewegung bleiben möchte, trifft mit der Entscheidung für das Radfahren aus den genannten Gründen immer eine sehr gute Wahl.

Jeden Tag Fahrrad fahren: Das passiert mit Ihrem Körper

Wenn Sie jeden Tag Fahrrad fahren, profitieren Sie auch täglich von der gesundheitsfördernden Bewegung, denn sie hält nicht nur fit, sondern sorgt auch für einen Aufbau der Muskelmasse, kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und hat noch viele weitere positive Effekte.

Die mit einem Symbol oder farbiger Unterstreichung gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Kommt darüber ein Einkauf zustande, erhalten wir eine – ohne Mehrkosten für Sie! Mehr Infos.

Jeden Tag Fahrrad fahren: Diese positiven Effekte bietet es

Fahrradfahren ist gut für die Umwelt und für den Körper. Je nach Tempo lassen sich pro Stunde zwischen 350 und 1100 Kalorien verbrennen.

    Zudem werden die Muskeln an den Beinen und im Gesäß trainiert. Und auch die Rückenmuskulatur, vor allem im Lendenbereich, wird gekräftigt, wodurch wiederum Rückenschmerzen vorgebeugt werden kann. Egal wie schnell und wie lange Sie unterwegs sind, die Fettverbrennung wird in jedem Fall angekurbelt. Schon bei einer kurzen Strecke von 10 Minuten verbrennen Sie circa 97 Kalorien. Wenn Sie schnell unterwegs sind, werden allerdings eher Kohlenhydrate verbrannt. Bei einem langsameren Fahrstil kurbeln Sie die Fettverbrennung mehr an. Radfahren hilft dabei einigen Krankheiten, wie zum Beispiel Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Durch die Bewegung erhöht sich die Herzfrequenz nämlich und dadurch fließt das Blut schneller. Auch das Immunsystem profitiert vom Fahrradfahren, indem es bei jeder Strecke gestärkt wird.

Weitere Vorteile des täglichen Radfahrens

Sie können für kurze Strecken auf das Fahrrad umsteigen und so seine Gesundheit fördern oder auch einfach eine ein – oder gar mehrtägige Radtour planen.

Radfahren vs Joggen: Was ist besser?

Wie viele Kalorien du verbrennst hängt von verschiedenen Faktoren ab wie Geschwindigkeit, Strecke, dein Gewicht und der Tret – oder Laufeffizienz. Wenn man einen durchschnittlichen Radfahrer und Jogger mit einem Gewicht von 70 kg betrachtet, dessen jeweilige Sporteinheit bei 60 Minuten liegt, würde der Kalorienverbrauch im Vergleich ungefähr so aussehen:

16-19 km/h verbrennt 422 kcal 19-21 km/h verbrennt 563 kcal 26-31 km/h verbrennt 844 kcal 8 km/h verbrennt 563 kcal 10,8 km/h verbrennt 774 kcal 17,5 km/h verbrennt 1267 kcal

Es ist klar, dass Joggen bei gleicher Intensität mehr Kalorien verbrennt. Beim Joggen werden mehr Muskeln beansprucht als beim Radfahren, denn der Jogger muss sich mit jedem Schritt stabilisieren und sein ganzes Gewicht tragen. Allerdings sollte man eines beachten: die typische Laufeinheit liegt zwischen 30 bis 90 Minuten und eine Radfahreinheit liegt in der Regel zwischen 2 bis 4 Stunden.

Es lässt sich also folgendes Fazit ziehen. Laufen verbrennt zwar mehr Kalorien pro Stunde, aber es ist einfacher, insgesamt mehr Kalorien auf dem Fahrrad zu verbrennen, sofern ihr genügend Zeit dafür habt. Einen klaren Sieger gibt es in diesem Vergleich nicht, denn es hängt von der Zeit ab, die ihr dafür aufwendet.

Wenn es um den Gewichtsverlust geht, solltet ihr immer euren gesamten Lebensstil betrachten. Essgewohnheiten haben den größten Einfluss, genauso wie eure Schlafqualität, der Grad der sitzenden Tätigkeit und auch die Art der Bewegung spielen eine Rolle. Wie wir bereits erfahren haben, verbrennt laufen zwar mehr Kalorien pro Stunde, aber es ist einfacher für eine längere Zeit Radzufahren. In dieser Kategorie gibt es also keinen eindeutigen Sieger. Laut einer kleinen Studie gibt es Hinweise darauf, dass sowohl Radfahren als auch Joggen den Appetit vermindern. Das ist hilfreich, wenn ihr versucht Heißhunger zu kontrollieren und Essgewohnheiten zu verbessern. Letztendlich helfen sowohl Laufen als auch Radfahren bei dem Versuch Gewicht zu reduzieren.

Beide Sportarten sind sehr hilfreich bei der Straffung der Muskulatur. Radfahren kann besser für den Aufbau von Beinmuskeln sein, aber keine der beiden Sportarten ist dabei besonders effektiv. Wenn ihr große Muskeln erzielen wollt, solltet ihr mit Gewichten trainieren. So könnt ihr sogar eure Lauf – und Radfahrleistung steigern.

Du kannst deinen Muskelaufbau mit dem Heben von Gewichten unterstützen. © Profimedia

Wenn du dein Herz-Kreislauf-System stärken möchtest, sind sowohl Joggen als auch Radfahren ein gutes Training. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2020 ergab, dass Laufen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert. Nachgewiesen ist auch, dass mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren eine gute Möglichkeit ist sein Herz-Kreislauf-System zu stärken und es reduziert ebenfalls das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In dieser Kategorie haben wir also ein Unentschieden.

Laut einer aktuellen Studie unterstützt Radfahren die Knochengesundheit möglicherweise nicht so sehr wie Laufen. Laufen ist eine gewichtstragende Übung, die das Skelett mechanisch belastet. Dies stimuliert die Knochenbildung und den Knochenumbau. Laufen ist also eine gute Sportart für stärkere Knochen.

Joggen ist definitiv die Sportart, die dem Körper mehr Schaden zufügt. Eine Studie, die Radfahrer und Läufer verglichen hat, die 3 Tage lang 2,5 Stunden pro Tag trainierten, ergab, dass die Läufer bis zu 404 % mehr Muskelschäden, bis zu 256 % höhere Entzündungswerte und 87 % mehr Muskelkater hatten als die Radfahrer. Für eine schnellere Erholung solltet ihr also auf das Fahrrad steigen.

Im Durchschnitt haben Läufer 11 Verletzungen pro 1000 Stunden Joggen. Am häufigsten sind Knie-, Achillessehnen – und Fußverletzungen. Das sind die typischen Verletzung bei einer Überlastung. Radfahrer haben im Vergleich nur 6 Verletzungen pro 1000 Stunden Radfahren. Abgesehen von Verletzungen durch Überlastung im Knie, Nacken, Rücken, Handgelenk und Fuß, zählen hier auch Verletzungen durch Unfälle zu. Es lässt sich also sagen, dass beim Joggen häufiger Verletzungen durch Überlastung auftreten, beim Radfahrern hingegen können ernsthaftere Verletzungen durch Unfälle auftreten.

Laufen ist für uns Menschen eine der natürlichsten Arten sich zu bewegen. Das Gefühl, mit dem eigenen Körper eine große Strecke zurückzulegen, hat etwas Besonderes. Beim Laufen könnt ihr außerdem jedes Terrain erkunden, über jedes Hindernis springen, darauf klettern oder darunter durchkriechen. Vor allem der Endorphinrausch am Ende gibt euch ein super gutes Gefühl.

Beim Radfahren hat man das Gefühl zu fliegen – egal ob man nun richtig schnell fährt oder einfach nur mit dem Wind in den Haaren dahinrollt. Mit dem Fahrrad könnt ihr außerdem ein viel größeres Gebiet erkunden als zu Fuß. Und ihr könnt viel mehr auf eurem Fahrrad transportieren, was die großartige Möglichkeit des Bikepackings oder der Fahrradtour bietet.

Es gibt für beide Sportarten gute Argumente, aber Spaß ist subjektiv. In dieser Kategorie müsst ihr euch selbst für den Gewinner entscheiden.

Das sind die Vorteil des Joggens: es verbessert die Knochengesundheit, es werden mehr Kalorien pro Stunde verbrannt und das benötigte Equipment ist günstiger. Aber auch Radfahren bringt einige Vorteile mit sich: ein geringeres Verletzungsrisiko durch Überbelastung und es fällt einem oftmals leichter mehr Kalorien pro Trainingseinheit zu verbrennen. Eins möchten wir euch abschließend noch mit auf den Weg geben. Das Wichtigste an diesem Vergleich ist, dass sich beide Sportarten viele Vorzüge teilen. Beide können zum Gewichtsverlust beitragen, sie sind gut für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems, machen euch fit und straffen die Muskulatur. Vor allem können euch beiden Sportarten sehr viel Spaß machen.

Letztendlich könnt ihr mit eurer Wahl nichts falsch machen. Entscheidet euch für die Sportart, die besser zu eurem Lebensstil passt und folgt eurem Gefühl. Aber eines wissen wir ganz sicher – We Love Cycling!

Wie lange muss man radeln, um ein Kilo Fett zu verbrennen?

27.05.2020 | Nicht jeder Rennradler war in Corona-Zeiten so fleißig im Training, wie er/ sie es sonst ist. Von den fehlenden Rennen mal ganz abgesehen. So hat sich dann vielleicht doch das eine oder andere Kilo um die Hüften angesammelt, das man nun gern schnell wieder los wäre, da sich der Wiedereinstieg in die Saison abzeichnet.

Der nicht immer nur flach dahinrollt. Aber wieviel Kalorien genau verbraucht man da eigentlich? Und wie lange muss man folglich radeln, um ein Kilo unerwünschtes Fett zu verbrennen?

Als grobe Richtlinie kann man den Energieverbrauch beim Radfahrer so berechnen: Durchschnitts-Watt x Zeit x 3,6. Wenn man also eine Stunde lang im Schnitt 100 Watt tritt, verbrennt man 360 Kilokalorien, bei 200 Watt 720 Kilokalorien etc.

Jetzt müssen wir nur noch die Gesamt-Kalorien berechnen, die wir verbrennen müssen, um ein Kilogramm Fett zu verbrennen: Ein Gramm Fett enthält etwa neun Kilokalorien Energie. Und ein Kilo menschliches Fettgewebe enthält etwa 870 Gramm Lipide, mal neun Kalorien entspricht der Energiegehalt also etwa 7800 Kilokalorien.

Sie fahren mit durchschnittlich 200 Watt. Wenn Sie die 7800 Kalorien aus einem Kilogramm Körperfett durch die 720 Kilokalorien teilen, die Sie eine Stunde lang bei 200 Watt verbrennen, benötigen Sie also 10,83 Stunden – .

Nehmen wir nun weiter an, dass Sie auf einer flachen Strecke mit 200 Watt ohne Gegenwind durchschnittlich 30 km/h schaffen. Das bedeutet, dass Sie fahren müssen, um ein Kilogramm Fett zu verbrennen. Alles klar – auf geht’s!

Diese Berechnungen gehen davon aus, dass Sie den größten Teil der 7800 Kalorien aus einer einzigen Energiequelle verbrennen, nämlich Fett. Genau das passiert eigentlich nie, denn d er Energiestoffwechsel des Körpers nutzt alle verfügbaren Ressourcen, nicht nur Fett, sondern auch Kohlehydrate.

Und die Rechnung setzt voraus, dass Sie keine zusätzliche Energie aufnehmen. Allein das „After-Ride“-Weißbier schlägt mit 250 Kilokalorien zu Buch, der Cappucino mit 200. Aber bleiben wir positiv: Man kann das Verhältnis von Fett zu Kohlenhydraten beeinflussen, die man verbrennt. Je höher die Belastung, umso mehr Kohlehydrate und umso weniger Fett wird verbrannt. Heißt im Umkehrschluß: Weniger Gas geben verbrennt mehr Fett.

Wird deshalb am besten durch relativ langsames, stetiges Training erreicht, nicht über 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz (220 minus Lebensalter; genauer: 210 minus 0,5 x Lebensalter minus 0,11 x Gewicht in kg).

Auch Nüchtern-Training erhöht die Fettverbrennung. Hier ist es jedoch noch wichtiger, nicht zu schnell zu fahren, aber lang (mindestens vier Stunden), denn wenn die Kohlenhydrate ausgehen, wird der Körper in einen katabolen Zustand versetzt und beginnt, Muskeln abzubauen.

Pro Woche nüchtern trainieren, und das Ganze langsam steigern: Mit 90 Minuten oder zwei Stunden anfangen, und zur Vorsicht noch ein Kohlehydrat-Gel mitnehmen. Wenn man sich an ein längeres Nüchtern-Training gewöhnt hat, kann der Energieverbrauch aus Fett beim Radfahren von um 20 Prozent auf bis zu 50 Prozent steigen.

Also nochmal unsere Rechnung, jetzt realistischer;-) Gehen wir mal von einem durchnittlichen Kalorienverbrauch aus Fett von 35 Prozent aus, den man mit einem Mix aus Nüchtern – und Intervall-Training erreichen kann. Dann ergeben sich folgende Zeiten auf dem Rad, um ein Kilogramm Fett effektiv und nachhaltig zu verbrennen:

Weitere Jedermann-Nachrichten

(rsn) – Eine „neue Ära der Straßenrennen“ läutete die erste Austragung des City Hill Climb in Salzburg im vergangenen Herbst laut Veranstalter Gerhard Schönbacher ein. Am 9. September startet nun

(rsn) – In den Jahren 2017 und 1988 war die Vuelta a Espana zu Gast auf Gran Canaria. Wer die damals absolvierten Etappen einmal selbst erfahren möchte: Anfang Dezember steht die 32. Ausgabe der „V

(rsn) – Zum achten Mal startet am letzten Oktober-Wochenende im Münchner Olympiapark, Schauplatz der Querfeldein-Weltmeisterschaften von 1985 und 1997, das „Super Cross“-Festival, wieder über zwei T

(rsn) – Seit 2011 hat der dreifache Vuelta-Sieger Alberto Contador sein eigenes Hobby-Rennen, seit vergangenem Jahr „Gran Fondo Alberto Contador“ genannt. Die zwölfte Ausgabe startet am 23. September

(rsn) – Seit dem Olymia-Jahr 2012 hat „Ride London“ maßgeblich zur zunehmenden Rad-Begeisterung der Briten beigetragen. Rekord-verdächtige 120.000 Starter waren 2019 beim „Prudential Ride London

Heute starten die WorldTour-Profis mit dem Prolog in St Wendel zur Deutschland-Tour – unter ihnen Adam Yates, Caleb Ewan, Pascal Ackermann, Mads Pedersen, Phil Bauhaus, Sam Bennett, Alexander Kristoff

(rsn) – Auch dieses Jahr waren die Dolomiten im Programm des Giro d´ Italia, mit der Bergankunft an den Drei Zinnen, der Königs-Etappe von Longarone aus. Wer den Profis einmal nachspüren möchte, w

(rsn) – Seit etlichen Jahren treffen sich Menschen, die Freude am stilvollen Radfahren haben, bei der Velo Classico in Mecklenburg, lange im Schloss Ludwigslust bei Schwerin, und seit vergangenem Ja

Der Niederösterreicher Philipp Kaider hat am Samstag die 15. Auflage des „Race Around Austria presented by evil eye“ gewonnen. Der amtierende 24-h-Weltmeister finishte in einer Zeit von drei Tagen 17

(rsn) – Das weltweit größte Klapprad-Bergrennen, der Kalmit-Klapprad-Cup, gastiert am 2. September in Maikammer im Pfälzerwald – und das bereits zum 32. Mal. Das Motto 2023 ist „Guten Klappetit!“ M

(rsn) – Der „Bombtrack NRW Cross-Cup powered by Schwalbe & Ryzon“ geht in die nächste, die sechste Runde – mit in dieser Saison acht Rennen in Nordrhein-Westfalen. Start der Querfeldein-Serie ist a

(rsn) – Tour de France – erledigt, Tour de Suisse – dito, Tour de Norway – ebenso. Morgen (18. 8.) beginnt die „Tour de Verkehrswende“, eine etwas andere Landesrundfahrt des Vereins „Changing Cities

Fahrradfahren ist gelenkschonender als Joggen, alltagstauglicher als Schwimmen und noch obendrein gut für die Umwelt. Bereits zehn Minuten Radfahren stärkt die Muskeln und regt das Herz-Kreislauf-System und die Durchblutung an. Und ganz nebenbei verbrennen wir auch noch Kalorien. Dazu kommt, dass Fahrradfahren entspannt, man kann damit den tagtäglichen Stau im Auto vermeiden, ist an der frischen Luft und gewinnt Zeit und Geld. Der Körper belohnt die Anstrengung mit der Ausschüttung von Endorphinen, auch Glückshormone genannt, und versetzt uns regelrecht in ein wahres Stimmungshoch. Obendrein schützt Fahrradfahren vor allem unser Herz. Beim Radeln pumpt das Herz pro Minute bis zu 1,2 Liter mehr Blut in den Körper. Dadurch sinkt der Puls während und auch noch nach der Belastung. Wie eine Studie zeigt, senkt das regelmäßige „In die Pedale treten“ das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen um bis zu 64 Prozent. Wir haben euch eine Tabelle erstellt, wie viele Kalorien verbrannt werden, wenn man 60 Minuten in einer bestimmten Geschwindigkeit unterwegs ist. Daraus könnt ihr einen ungefähren Richtwert entnehmen:

Wie hoch der eigentliche Kalorienverbrauch tatsächlich ist, hängt beim Radfahren von einigen Faktoren ab. Da ist zum einen die Intensität, denn tritt man regelmäßig und kräftig in die Pedale, ist der Verbrauch ein anderer als wenn man gemütlich dahinrollt. Ist die Strecke eher anspruchsvoller oder einfacher zu fahren? Bei starkem Gegenwind werden automatisch mehr Kalorien verbrannt als bei einer seichten Brise. Nicht außer Acht zu lassen ist auch die eigene Fitness. Wenn jemand gut in Form ist, kann dieselbe Strecke weniger anstrengend sein als für jemanden, der gerade erst mit dem Training beginnt. Außerdem sind Alter, Geschlecht und Gewicht ebenfalls Faktoren, die einen Einfluss auf den Kalorienverbrauch nehmen können. Allgemein betrachtet, können bei einer Geschwindigkeit von ca. 15-18 km/h, etwa 450 kcal verbraucht werden. Das kommt in etwa dem Wert nahe, der beim Joggen erreicht wird. Wer schneller als 24-28 km/h unterwegs ist, kann sogar mehr als 800 Kalorien verbrennen. Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass der obere Wert eher selten erreicht wird, meist nur im Wettkampf oder einem Intervalltraining. Übrigens: Die besten Ergebnisse erzielt ihr, wenn ihr langsam radelt und das länger als 45 Minuten. Konkret bedeutet das ein niedriger Gang und ein hohe Trittfrequenz. Dann wird der Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt, Knorpel, Knochen und Gelenke stimuliert und der Fettstoffwechsel angekurbelt.

Die Vorteile von Radfahren liegen auf der Hand: Es entlastet die Gelenke, man ist draußen an der frischen Luft und es eignet sich für Anfänger und Profis gleichermaßen. Sogar Bewegungsmuffel können sich in der Regel leichter fürs Fahrradfahren begeistern als beispielsweise fürs Joggen. Beim Fahrradfahren bewegt man sich in kreisenden Bewegungen, die Pedale führen die Füße, und somit die Beine, in einer Kreisbewegung. Diese Bewegung ist sehr gelenkschonend, da hier keine unnötigen Kräfte auf die Gelenke und Gelenkknorpel wirken. Damit der Knorpel in den Gelenken gesund bleibt, braucht er Nährstoffe und Mineralien und die erhält er, indem durch Bewegung Gelenkflüssigkeit in ihn geleitet wird. (Bei der Entlastung fließen unerwünschte Abbauprodukte in den Gelenkspalt – diese Vorgänge beugen Arthrose vor) Beim Fahrradfahren geschieht dies ganz ohne große Belastung, da rund 80 Prozent des Körpergewichts auf dem Sattel ruhen und der Körper das eigene Gewicht nicht tragen muss. Somit eignet sich der Sport besonders für Personen mit Übergewicht, Gelenkproblemen und jene, die sich von einer Verletzung erholen und nur bedingt Sport treiben können.

Fahrradfahren ist Sport! Und Sport verbrennt so einiges an Kalorien. Aber durch das Fahrradfahren kann man nicht nur Fett verbrennen, sondern auch Muskeln aufbauen und die Kondition verbessern. Hierbei profitieren in erster Linie natürlich die Beinmuskeln. Die Beine mögen im ersten Moment etwas schlanker werden, bauen aber auch Muskelmasse auf. Das Fett am Bein wird also nicht nur verbrannt, die Waden werden vor allem auch strammer. Wer in die Pedale tritt, stärkt nicht nur die Waden-, Schenkel – und Pomuskulatur, sondern trainiert gleichzeitig auch Rumpf, Arme, den unteren Rückenbereich und die Bauchmuskulatur. Selbst das Abstützen auf dem Lenker wirkt sich positiv auf die Figur aus, indem es dazu beiträgt, die Rippenmuskulatur zu kräftigen. Kurzum: Wer sich regelmäßig auf das Fahrrad schwingt, formt seinen ganzen Körper und verbrennt eine Menge Kalorien.

Ein intensives und langes Training mit dem Rad führt natürlich zu anderen Ergebnissen als eine kurze Fahrt im aeroben Bereich. Werfen wir zuerst einen kurzen Blick auf die unterschiedlichen Bewegungsmodi:

Unter „aerober Bewegung“ versteht man ein Training, bei dem die Atmung zwar schneller geht, man aber immer noch nicht keucht. Mit anderen Worten, wenn die Luft noch zum Reden, aber nicht mehr zum Singen reicht, handelt es sich um eine aerobe Bewegung.

    Der Muskel verbrennt Zucker. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel, Adrenalin wird ausgeschüttet und die Leber mobilisiert die Zuckerreserven, die in Form von Glycogen (ein Kohlenhydrat) gespeichert sind. Zucker und Sauerstoff werden zu Kohlendioxid (CO²) verstoffwechselt, die Lunge kommt mit dem Gasaustausch gerade noch zurecht.

Wenn die Trainingseinheit nun beschleunigt wird, entsteht im Muskel mehr Kohlendioxid als die Lunge in der gleichen Zeit wegatmen kann. Der CO² – Anteil im Blut nimmt zu. An diesem Punkt, man spricht von der „anaeroben Schwelle“, stellt der Muskel auf Laktatproduktion um.

    Der Zucker wird nicht mehr vollständig im Muskel verbrannt, dadurch entsteht auch weniger CO². Das Laktat geht in den Blutkreislauf und wird später von der Leber verstoffwechselt. Je nach Fitness dauert diese „Verschnaufpause“ mehr oder weniger lange. Je fitter man ist, desto später erreicht man die anaerobe Schwelle. Sportwissenschaftler sprechen von der „Zeit bis zur Erschöpfung“.

Kurze, intensive Kraftanstrengung bewältigt der Körper größtenteils aus der anaeroben Bewegung. Wir Menschen können diese Höchstleistung allerdings nur kurz vollbringen.

    Schon nach einigen Sekunden ist der Speicher leer, es wird Zeit Pause zu machen. Krokodile können deshalb so kräftig zubeißen, weil ihr Stoffwechsel auf anaerobe Verhältnisse ausgelegt ist. Das ist auch der Grund warum Krokodile viele Stunden des Tages lethargisch in der Sonne liegen: Sie sind damit beschäftigt, das angesammelte Laktat wieder wegzuatmen.

Wer noch fitter werden möchte, kann das Fahrradfahren zum Intervalltraining umgestalten. Das heißt:

    20 Minuten normales Radeln zum Aufwärmen, dann etwa 30 bis 60 Sekunden mit 85-100 % Herzfrequenz Vollgas geben. Danach einige Minuten bei ca. 60 % radeln, anschließend Wiederholung Vollgasphase. Am Ende etwa 20 Minuten ausradeln.

Die Herzfrequenz ist übrigens sehr wichtig, denn nur bei der richtigen Frequenz kommt der Körper in die Fettverbrennungsphase und das Abnehmen kann beginnen. Hierbei können Apps wie Strava oder Velohero behilflich sein. Wer Spaß beim Abnehmen haben möchte, der sollte trainieren, möglichst lange im Sattel sitzen zu können und nicht zu sehr auf die Kilometer zu achten. Es kommt dabei also nicht darauf an, möglichst viele Kilometer in kurzer Zeit abzufahren. Vielmehr ist ein kontinuierliches Fahrradfahren über eine längere Zeit und unter Einhaltung der optimalen Herzfrequenz zu bevorzugen. Abschließend sei noch gesagt: Der Vorteil am Fahrradfahren ist eben auch, dass es sich wunderbar in den Alltag integrieren lässt. Wer nicht die Zeit findet, regelmäßig intensives Training zu betreiben, lässt einfach öfter mal das Auto stehen und schwingt sich in den Sattel seines Fahrrads. Zum Beispiel bei kleineren Einkäufen oder auf dem Weg zur Arbeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert