Warum Radfahren statt Autofahren

Wir sagen: Gebt doch alle mal ein bisschen mehr Acht aufeinander! Das sieht auch Ford so, die die Kampagne „Share the Road“ ins Leben gerufen haben und dazu aufrufen, als Verkehrsbeteiligte*r mehr Rücksicht an den Tag zu legen.

Ich bin wirklich mit einer guten Grundstimmung in die Woche gestartet – das Rad war aufgepumpt und ich bereit. Ich stellte mir vor, wie ich einfach an allen Autos vorbeicruisen würde und viel entspannter bei der Arbeit ankommen würde. Der erste Dämpfer lies nicht lange auf sich warten, denn der Radweg endete auf einmal. Ausweg: auf die völlig verstopfte Fahrbahn oder um die Fußgänger Slalom fahren. Ich entschied mich für zweiteres und erntete ein paar hasserfüllte Blick. Ja, kann ich ja verstehen, aber wo soll ich denn hin?!

Genau, um auf diesen Respekt im Straßenverkehr hinzuweisen, hat Ford eine eigene Kampagne ins Leben gerufen. Mit „Share The Road“ wollen sie das Miteinander auf den Straßen fördern und gleichzeitig für ein geringeres Verkehrsaufkommen und weniger Umweltbelastung sorgen.

Warum Radfahren statt Autofahren

Das Großartigste am Fahrradfahren? Nicht auf irgendwelche schwammigen Fahrpläne angewiesen zu sein – und schon gar nicht auf die bittere Parkplatz-Realität, die die Hamburger in einigen Viertel tagtäglich verzweifeln lässt.

Doch das Problem ist: Fahrradfahren erfreut sich keiner großen Beliebtheit. Nach wie vor ist das Auto das beliebteste Verkehrsmittel der Deutschen. In der Mobilitätsstudie der Versicherung HUK Coburg von Anfang Mai gaben 70 Prozent der Befragten an, dass das Auto ihre Anforderungen an Fortbewegungsmittel am besten erfülle – E-Autos mit inbegriffen. Das Fahrrad landete nur auf Platz drei mit 27 Prozent.

Der Verkehrsträgervergleich des UBA ergibt, dass durch Rad – und Fußverkehr 139 Gramm CO2-Äquivalente pro Personenkilometer eingespart werden können. Das bedeutet an einem Beispiel hochgerechnet: Wenn Berufspendler:innen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit fahren und wir von einer Strecke von jeweils fünf Kilometern ausgehen, dann spart er oder sie rund 310 Kilogramm CO2-Emissionen pro Jahr.

Jaja, ich gebe es zu. Ich bin eine dieser Umweltsünderinnen, die gerne mit dem Auto zur Arbeit kommt. Vor allem wenn es regnet, irgendwie kalt ist oder ich nicht gut geschlafen habe. Irgendeinen Grund gibt es immer, das Rad stehen zu lassen und sich in die Muckligkeit meines Autos zu begeben.

Wir haben für Sie die guten Gründe aufgelistet, mit dem Fahrrad zu fahren, anstatt das Auto zu benutzen!

5% des trajets se font à vélo en France et la voiture continue de dominer. Pourtant, le vélo à de nombreux avantages, on les a répertoriés pour vous!

https://www. quarks. de/technik/mobilitaet/darum-ist-es-so-sinnvoll-in-der-stadt-mit-dem-fahrrad-zu-fahren/

Jaja, ich gebe es zu. Ich bin eine dieser Umweltsünderinnen, die gerne mit dem Auto zur Arbeit kommt. Vor allem wenn es regnet, irgendwie kalt ist oder ich nicht gut geschlafen habe. Irgendeinen Grund gibt es immer, das Rad stehen zu lassen und sich in die Muckligkeit meines Autos zu begeben.

https://www. fona. de/de/info/koepfe-der-zukunft/fahrrad-statt-auto. php

Warum Radfahren statt Autofahren

Was kostet mich ein Fahrrad?

Ich bin wirklich mit einer guten Grundstimmung in die Woche gestartet – das Rad war aufgepumpt und ich bereit. Ich stellte mir vor, wie ich einfach an allen Autos vorbeicruisen würde und viel entspannter bei der Arbeit ankommen würde. Der erste Dämpfer lies nicht lange auf sich warten, denn der Radweg endete auf einmal. Ausweg: auf die völlig verstopfte Fahrbahn oder um die Fußgänger Slalom fahren. Ich entschied mich für zweiteres und erntete ein paar hasserfüllte Blick. Ja, kann ich ja verstehen, aber wo soll ich denn hin?!

• Sollen mit dem Fahrrad Lasten transportiert werden, wie Einkäufe oder Kinder?
• Oder soll es ein sportliches Rad sein, (ein Rennrad, ein MTB o. ä.), um möglichst schnell dynamisch sein zu können?

Wer lange nicht mehr Rad gefahren ist oder vielleicht gar keins mehr besitzt, sollte erstmal ein paar Proberunden auf einem geliehenen Rad drehen, um wieder ein Gefühl für das Radfahren zu bekommen. Verlernen kann man es nicht, aber manchmal ist die Koordination etwas eingerostet. Mit etwas Übung ist jeder wieder schnell dabei.

Mein Fazit: ich werde definitiv wieder mehr Rad fahren. Denn so bleibt mir die lästige Parkplatzssuche erspart und ich erreiche mein Ziel zum Teil schneller, als mit meinem Auto. Bevor ich damit starte, werde ich mir allerdings einen Helm besorgen. Und in Zukunft nicht nur im Auto den Schulterblick machen, sondern auch im Sattel!

Die Kosten für ein Fahrrad beginnen bei einigen 100 Euro, wobei es nach oben kaum Grenzen gibt. Eine günstige Alternative ist ein gebrauchtes Fahrrad. Das kannst du beispielsweise auf dem Flohmarkt oder auf diversen Second-Hand-Plattformen online kaufen. Nach der Anschaffung fallen – anders als beim Auto – auch kaum weitere Kosten an. Denn du musst weder tanken noch Strafzettel oder Parkgebühren zahlen.

Der Einkauf oder der Transport der Kinder zur Kita: manche Wege sind mit dem normalen Fahrrad mühsam. Lastenräder, mit oder ohne Motor, können dieses Problem lösen. Becker hat untersucht, wie sich ein Verleihsystem für diese Fahrräder auf die Nutzung von Autos auswirkt: „Da wir nicht jeden Tag Lasten transportieren, ist ein Verleihsystem ideal.“ Besonders vielversprechend ist für sie, dass knapp die Hälfte aller Studieneilnehmer Autofahrten durch das Lastenfahrrad ersetzt haben. Würden mehr Leute ein Lastenrad nutzen, bräuchte man in den Innenstädten also sehr viel weniger Autos. Becker selbst nutzt das Lastenrad im Alltag auch gerne, gesteht aber lachend, dass ihr Freund ein eigenes Cargobike besitzt und damit am liebsten selbst unterwegs ist.

Der Verkehrsträgervergleich des UBA ergibt, dass durch Rad – und Fußverkehr 139 Gramm CO2-Äquivalente pro Personenkilometer eingespart werden können. Das bedeutet an einem Beispiel hochgerechnet: Wenn Berufspendler:innen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit fahren und wir von einer Strecke von jeweils fünf Kilometern ausgehen, dann spart er oder sie rund 310 Kilogramm CO2-Emissionen pro Jahr.

Das Brot finden, einkaufen, zur Arbeit gehen. Es gibt so viele (sehr) kurze Strecken, die man mit dem Fahrrad zurücklegen kann. Dennoch ist das Auto nach wie vor das meistgenutzte Verkehrsmittel in Frankreich.

Eine erste echte Herausforderung, durfte ich kurz vor Ankunft an der Redaktion mal aus einer anderen Perspektive wahrnehmen: wenn Auto – und Radfahrer sich die Straße teilen, dann ist zwangsläufig erstmal deutlich weniger Platz da – klaro. Dass der Autofahrer bei einer Kollision eher nicht den Kürzeren zieht, ist sowieso klar. Was es als Autofahrer – gerade in Eimsbüttel, der Schanze und auch in Altona bedeutet, auch auf die zweirädrigen Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen, hatte ich irgendwie verdrängt. Schwierige Kiste – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch wenn jeder aufpasst, dann kriegen wir das auch gewuppt.

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Warum Radfahren statt Autofahren

Zur Arbeit fährt Sophia Becker mit dem Fahrrad an die Technische Universität Berlin. Dort erforscht sie am Fachgebiet Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden, wie klimafreundliche Mobilität in Deutschland gestaltet werden kann.

Vor 16 Jahren schrieb sich Sophia Becker in Münster für Psychologie ein. Das Ziel war Psychotherapeutin zu werden. Sich mit menschlichen Problemen auseinanderzusetzen und Lösungen dafür zu suchen macht ihr Spaß. Nur als Beruf konnte sie es sich am Ende ihres Studiums nicht mehr vorstellen. Über die Initiative „Psychologie im Umweltschutz“ kam sie auf die Idee, sich auf Umweltthemen zu spezialisieren: „Seither bin ich Feuer und Flamme.“ Von 2017 bis 2019 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im ENavi-Projekt. Sie untersuchte, wie politische Maßnahmen und individuelle Verhaltensänderungen ineinandergreifen müssen, um die Verkehrswende in Bewegung zu bringen. Becker ist sich sicher: Auto-Städte müssen lebenswerter werden. Sie brauchen eine bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer, Fußgänger und die öffentlichen Verkehrsmittel. In Berlin erlebt sie täglich, was ihre Forschung bewirken könnte – denn ein eigenes Auto hatte sie noch nie. Seit 2020 ist sie Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden an der Technischen Universität Berlin. In ihrer Forschungsarbeit geht es darum, die Verkehrswende als sozio-technischen Transformationsprozess zu analysieren und zu unterstützen. Sozio-technisch bedeutet, dass es um menschliches Verhalten, Akteure, und Maßnahmen geht, aber auch um neue Infrastrukturen und Technologien für eine zukunftsfähige Mobilität. „Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten für einen klimafreundlichen Umbau des Verkehrssystems, aber oft dauert es sehr lange, bis sie tatsächlich genutzt werden. Das ist eine Frage, die mich sehr interessiert: Warum dauert Veränderung so lange und ist oft so schwer zu erreichen? Wie kann man das beschleunigen?“ so Becker.

Das richtige Fahrrad, Kleidung und Zubehör

Aber das Radfahren schützt nicht nur die Umwelt. Es ist auf Kurzstrecken im Stadtverkehr auch schneller als das Auto. Das zeigen Untersuchungen des UBA.
Nicht zu vergessen: der gesundheitliche Aspekt. Das UBA weist darauf hin, dass man mit regelmäßigem Radfahren Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen könne. Denn durchs Radfahren steigt das Herzvolumen, die Blutgefäße werden elastischer. Und die Durchblutung des Gehirns wird gefördert.
Und an alle, die abnehmen wollen: Wer ordentlich in die Pedale tritt und etwa 20 Stundenkilometer erreicht, der verbrennt etwa 500 Kalorien in der Stunde.

Diese Woche also: Fünf Tage mit dem Rad zu Arbeit, am Wochenende das Auto ebenfalls stehen lassen. Vorab dachte ich mir bei der Challenge: wird bestimmt voll anstrengend, dafür hab ich aber keinen Stau. Hinterher dachte ich: ich brauche wirklich dringend einen Helm, eine Airbagjacke und ein helleres Licht.

Prof. Dr. Sophia Becker ist Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden an der Technischen Universität Berlin und Leiterin der interdisziplinären Nachwuchsgruppe EXPERI – „Die Verkehrswende als sozial-ökologisches Realexperiment“ an der TU Berlin und am Research Institute for Sustainability (RIFS) © Christian Kielmann

Damit ihr euch zukünftig noch sicherer auf den Straßen fühlt, bietet Ford ein Fahrsicherheitstraining an. Die Trainings von „Vorfahrt für deine Zukunft“ sind übrigens kostenlos!

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Um diesen gegenseitigen Respekt zu fördern, hat Ford das Virtual Reality Erlebnis „Wheel Swap“ entwickelt, bei dem sich Autofahrer und Fahrradfahrer gleichermaßen in die Rolle des anderen hineinversetzen können. Nach einer umfangreichen Studie mit 1200 Probanden gaben 91 Prozent der Teilnehmer an, ihre Gewohnheiten auf der Straße überdenken zu wollen – gut 60 Prozent haben es dann laut eigener Aussage wirklich getan. Wir gehören ab sofort zu den 60 Prozent!

• Zeit sparen – Nicht nur, wer es eilig hat, ist mit dem Fahrrad als Transportmittel gut bedient. Fahrradfahrer können viel Zeit sparen. In manchen Städten gibt es eigene Ampelschaltungen für Radfahrer. Am Stau können sie meist direkt rechts vorbeifahren. Die Parkplatzsuche ist kein Problem mehr, denn das Fahrrad kann fast überall angeschlossen werden.

Prof. Dr. Sophia Becker ist Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden an der Technischen Universität Berlin und Leiterin der interdisziplinären Nachwuchsgruppe EXPERI – „Die Verkehrswende als sozial-ökologisches Realexperiment“ an der TU Berlin und am Research Institute for Sustainability (RIFS) © Christian Kielmann

• Fit und schlank – Nur durchs Radfahren bekommt niemand einen Traumkörper, trotzdem hilft Radfahren mehr als Joggen. Beim Radfahren werden mehr Kalorien verbrannt. Die Ausdauer wird verbessert und die Bewegung an der frischen Luft stärkt den Kreislauf – kurz: Radeln fördert die Gesundheit. Die WHO hat herausgefunden, dass Radfahrer jährlich bis zu 2.000 Euro an Arztkosten durch ihren Sport einsparen. Viele können sich so auch das teure Fitnessstudio sparen und machen trotzdem regelmäßig Sport.

Warum Radfahren statt Autofahren

81 % der Radfahrer*innen wünschen sich separate Wege zum Autoverkehr. Nicht verwunderlich, denn die Teilnahme am normalen Straßenverkehr kann durchaus gefährlich werden.

https://www. fona. de/de/info/koepfe-der-zukunft/fahrrad-statt-auto. php

Nicht nur der Umwelt zuliebe nutzen immer mehr Menschen ihr Fahrrad statt des Autos. Wir erklären Ihnen, welche Vorteile diese Entscheidung haben kann und geben Tipps, mit denen der Umstieg garantiert gelingt.

Warum Radfahren statt Autofahren

Damit du sicher ans Ziel kommst, solltest du unbedingt ein paar Dinge beachten.

Tipps für einen gelungenen Umstieg

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Warum Radfahren statt Autofahren

Vor 16 Jahren schrieb sich Sophia Becker in Münster für Psychologie ein. Das Ziel war Psychotherapeutin zu werden. Sich mit menschlichen Problemen auseinanderzusetzen und Lösungen dafür zu suchen macht ihr Spaß. Nur als Beruf konnte sie es sich am Ende ihres Studiums nicht mehr vorstellen. Über die Initiative „Psychologie im Umweltschutz“ kam sie auf die Idee, sich auf Umweltthemen zu spezialisieren: „Seither bin ich Feuer und Flamme.“ Von 2017 bis 2019 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im ENavi-Projekt. Sie untersuchte, wie politische Maßnahmen und individuelle Verhaltensänderungen ineinandergreifen müssen, um die Verkehrswende in Bewegung zu bringen. Becker ist sich sicher: Auto-Städte müssen lebenswerter werden. Sie brauchen eine bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer, Fußgänger und die öffentlichen Verkehrsmittel. In Berlin erlebt sie täglich, was ihre Forschung bewirken könnte – denn ein eigenes Auto hatte sie noch nie. Seit 2020 ist sie Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden an der Technischen Universität Berlin. In ihrer Forschungsarbeit geht es darum, die Verkehrswende als sozio-technischen Transformationsprozess zu analysieren und zu unterstützen. Sozio-technisch bedeutet, dass es um menschliches Verhalten, Akteure, und Maßnahmen geht, aber auch um neue Infrastrukturen und Technologien für eine zukunftsfähige Mobilität. „Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten für einen klimafreundlichen Umbau des Verkehrssystems, aber oft dauert es sehr lange, bis sie tatsächlich genutzt werden. Das ist eine Frage, die mich sehr interessiert: Warum dauert Veränderung so lange und ist oft so schwer zu erreichen? Wie kann man das beschleunigen?“ so Becker.

https://hamburg. mitvergnuegen. com/2018/radfahren-vs-autofahren-warum-wir-alle-aufeinander-aufpassen-sollten

Darum ist es so sinnvoll, in der Stadt mit dem Fahrrad zu fahren

Warum Radfahren statt Autofahren

Es zeigte sich: Für tägliche Fahrten kommt das Fahrrad nur selten zum Einsatz. In den meisten untersuchten Ländern lag der Anteil der täglichen Fahrradnutzung bei weniger als 5 Prozent. Es gab jedoch zwei Ausnahmen: Dänemark und die Niederlande. Das Forscherteam ermittelte, dass Däninnen und Dänen rund 1,6 Kilometer pro Tag radeln. Die Niederländerinnen und Niederländern sind sogar noch aktiver. Sie legen täglich rund 2,6 Kilometer auf dem Fahrrad zurück.

„Bei der Energiewende ist Deutschland Vorreiter. Bei der Verkehrswende leider nicht“, sagt Becker. Das Land stecke in einer Identitätskrise: Es definiert sich über seine Ingenieurskunst, die eng mit der Automobilindustrie verknüpft ist. Auf der anderen Seite leidet das Klima unter den vielen Abgasen, die Luftqualität in den Städten wird immer schlechter und das Vertrauen in die Automobilindustrie hat durch den Diesel-Skandal gelitten. Ihr Opa, mit dem sie gerne darüber streitet, sagt dann immer: „Die Automobilindustrie hat uns groß gemacht und uns wirtschaftlichen Erfolg gebracht!“ In Stuttgart hat sie in Umwelt – und Techniksoziologie promoviert, dort hat sie diese Einstellung besonders gespürt. Trotz grünem Ministerpräsidenten und grünem Oberbürgermeister ist Stuttgarts Leitbild von der Automobilindustrie geprägt. Das Auto ist ein wichtiges Statussymbol der Deutschen, nicht nur in Stuttgart. „Dabei profitiert jeder davon, wenn er mit Rad statt dem Auto zur Arbeit fährt“, meint die 36-Jährige. Nicht nur, weil es besser für das Klima sei, sondern auch für die Gesundheit. „Radfahren baut Stress ab.“ Man könne verstopfte Straßen umfahren, weniger Geld koste es auch. „Für welches Verkehrsmittel wir uns entscheiden, hängt von unserem sozialen Umfeld ab“, erklärt die Psychologin. Wenn alle Kolleginnen und Kollegen mit einem großen Auto zur Arbeit kommen, dann wird es schwieriger sich selbst fürs Fahrrad zu entscheiden. Es müssten Anreize geschaffen werden, damit Menschen aus ihren Gewohnheiten ausbrechen und nicht mehr automatisch das Auto benutzen. So können Firmen beispielsweise Dienstfahrräder statt Dienstwagen unterstützen oder Kampagnen wie „Stadtradeln“ jeden Einzelnen bei seinem Ehrgeiz packen und zum Fahrrad fahren motivieren, schlägt Becker vor.

Beachten vor dem Umstieg

https://vcoe. at/service/fragen-und-antworten/radfahren-nuetzt-mensch-und-umwelt

„Bei der Energiewende ist Deutschland Vorreiter. Bei der Verkehrswende leider nicht“, sagt Becker. Das Land stecke in einer Identitätskrise: Es definiert sich über seine Ingenieurskunst, die eng mit der Automobilindustrie verknüpft ist. Auf der anderen Seite leidet das Klima unter den vielen Abgasen, die Luftqualität in den Städten wird immer schlechter und das Vertrauen in die Automobilindustrie hat durch den Diesel-Skandal gelitten. Ihr Opa, mit dem sie gerne darüber streitet, sagt dann immer: „Die Automobilindustrie hat uns groß gemacht und uns wirtschaftlichen Erfolg gebracht!“ In Stuttgart hat sie in Umwelt – und Techniksoziologie promoviert, dort hat sie diese Einstellung besonders gespürt. Trotz grünem Ministerpräsidenten und grünem Oberbürgermeister ist Stuttgarts Leitbild von der Automobilindustrie geprägt. Das Auto ist ein wichtiges Statussymbol der Deutschen, nicht nur in Stuttgart. „Dabei profitiert jeder davon, wenn er mit Rad statt dem Auto zur Arbeit fährt“, meint die 36-Jährige. Nicht nur, weil es besser für das Klima sei, sondern auch für die Gesundheit. „Radfahren baut Stress ab.“ Man könne verstopfte Straßen umfahren, weniger Geld koste es auch. „Für welches Verkehrsmittel wir uns entscheiden, hängt von unserem sozialen Umfeld ab“, erklärt die Psychologin. Wenn alle Kolleginnen und Kollegen mit einem großen Auto zur Arbeit kommen, dann wird es schwieriger sich selbst fürs Fahrrad zu entscheiden. Es müssten Anreize geschaffen werden, damit Menschen aus ihren Gewohnheiten ausbrechen und nicht mehr automatisch das Auto benutzen. So können Firmen beispielsweise Dienstfahrräder statt Dienstwagen unterstützen oder Kampagnen wie „Stadtradeln“ jeden Einzelnen bei seinem Ehrgeiz packen und zum Fahrrad fahren motivieren, schlägt Becker vor.

Radfahren kann mehr als nur das Klima schützen. Durch Förderung von Bewegung, die Vermeidung von Feinstaub – und Abgas-Emissionen sowie von Lärmbelastung und die Freihaltung von Grünflächen, wirkt sich Radfahren positiv auf die Gesundheit der Menschen aus. Wöchentlich bis zu zwei Stunden länger bewegungsaktiv sind Menschen, die mit dem Fahrrad anstatt mit dem Pkw zur Arbeit pendeln. Das Risiko vorzeitiger Sterblichkeit sinkt für Radfahrende im Vergleich zu Nicht-Radfahrenden um 30 Prozent. Das bringt auch volkswirtschaftlichen Nutzen. Alleine das Mehr an Bewegung durch regelmäßige Fahrradnutzung, führt zu einer Senkung der Gesundheitskosten um bis zu 1.300 Euro pro Person und Jahr. Hinzu kommen vermiedene Gesundheitskosten durch geringere Abgas – und Lärmbelastung, eine im Vergleich zur Auto-Infrastruktur kostengünstige Fahrrad-Infrastruktur, positive Beschäftigungseffekte im Fahrradsektor und Einnahmen durch verstärkten Fahrrad-Tourismus, die vor allem den ländlichen Raum stärken. Die wirtschaftlichen Kosten, die durch die menschgemachte Erderwärmung entstehen, liegen in Österreich schon heute bei zirka 2,3 Milliarden Euro pro Jahr und müssen von der Bevölkerung getragen werden. Viele Konsequenzen, die sich aus der Nutzung fossiler Brenn – und Treibstoffe ergeben, sind zudem weder abschätz – noch monetär bewertbar, etwa der Verlust der Artenvielfalt.

• Orte und Natur entdecken – Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist flexibel. Außerdem können Abkürzungen genommen werden, die für Autofahrer versperrt sind. So entdecken Radfahrer neue Orte und vorher unbekannte Geschäfte neu. Schon hinter der nächsten Ecke kann ein unbekannter Ort zum Verweilen und Erkunden einladen.

Ich muss mir nach einer Woche allerdings auch an die eigene Nase fassen. Ich habe Autos die Vorfahrt genommen und bin „nur noch schnell“ über die Straße gefahren, ohne dass ich wirklich darüber nachgedacht habe, dass Fußgänger oder Autos aus der Seitenstraße kommen könnten. Damit habe ich nicht nur mich in Gefahr gebracht, sondern auch andere. Gerade weil ich selber Auto fahre weiß ich doch eigentlich, wie ätzend es ist, wenn Radfahrer*innen nicht auch Rücksicht nehmen. Das Gesetz des Schwächeren sollte genauso wenig gelten wie das Gesetz des Stärkeren.

Prof. Dr. Sophia Becker ist Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden an der Technischen Universität Berlin und Leiterin der interdisziplinären Nachwuchsgruppe EXPERI – „Die Verkehrswende als sozial-ökologisches Realexperiment“ an der TU Berlin und am Research Institute for Sustainability (RIFS) © Christian Kielmann

Ok, das Herausmanövrieren aus der Lücke hat sich nur insofern schwierig gestaltet, dass ich komplett aus der Übung bin. Einlenken, Rückwärtsgang, Einlenken, Vorwärtsgang, laut fluchen, und so weiter. Das geht bestimmt geschmeidiger.

https://www. rnd. de/mobilitaet/fahrrad-statt-auto-studie-zeigt-wie-viel-co-das-einspart-KOUJ2YNQAVBOLODIW6E5TTQF5I. html

Solche Ereignisse reihten sich aneinander, um eine Baustelle zu passieren musste ich zwangsläufig auf die Straße und wurde beinahe weggehupt. Mehrfach sind Fußgänger ohne zu schauen auf den Radweg gelaufen und ich konnte gerade noch so bremsen. Autofahrer*innen öffneten einfach ihre Tür, wenn sie neben der Radspur parkten. Angstschweiß olé!

Warum Radfahren statt Autofahren

Damit die Verkehrswende gelingt, müssen alle Akteure ins Boot geholt werden. Deswegen sind auch an der Forschungsgruppe EXPERI, die Becker leitet, Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen beteiligt. Nicht nur Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbände, sondern auch die Zivilgesellschaft ist in die Forschungsarbeiten des EXPERI-Teams eingebunden. „Die Zivilgesellschaft hat viele Veränderungsprozesse für besseren Radverkehr wirkungsvoll angestoßen, wie zum Beispiel das Berliner Mobilitätsgesetz“. Mit diesen Veränderungsprozessen beschäftigen wir uns auch in der Forschung und produzieren dabei Ergebnisse, die eine hohe Relevanz für Politik und Gesellschaft haben.

• Spaßfaktor – Radfahren ist geselliger, als man denkt. Schließlich kann jederzeit gebremst werden, um ein Gespräch mit einem guten Bekannten zu führen. Radfahrer sind entspannter als Autofahrer. Hier gibt es keine Drängler, Raser oder Staus, über die man sich aufregen müsste. Somit schont Radfahren auch die Nerven. Familien können gemeinsam mehr Zeit verbringen, wenn sie gemeinsam zur Schule oder Kita radeln.
Verkehrsregeln beachten

https://vcoe. at/service/fragen-und-antworten/radfahren-nuetzt-mensch-und-umwelt

https://praxistipps. focus. de/fahrrad-statt-auto-das-sind-die-vorteile_135020

Gerade am Jahresanfang steht der Wunsch nach mehr Gesundheit und Fitness ganz oben auf der Liste der Vorsätze. Viele wollen mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren. Warum also nicht mal das Auto gegen das Fahrrad tauschen? Hier finden Sie gute Argumente zum Umstieg auf das Fahrrad im Alltag.

Darum ist es so sinnvoll, in der Stadt mit dem Fahrrad zu fahren

5% des trajets se font à vélo en France et la voiture continue de dominer. Pourtant, le vélo à de nombreux avantages, on les a répertoriés pour vous!

Fahrradfahren wird immer beliebter. Seit 2005 ist der Fahrradbestand in Deutschland um 9 Mio. Zweiräder gestiegen. Ein Trend, der viele positive Aspekte mit sich bringt. Denn Radfahren schont im Vergleich zum Autofahren nicht nur die Umwelt, sondern ist zudem auch gesund und kann das Risiko, früh zu sterben, senken. Das hat auch eine aktuelle Studie herausgefunden: Die Wahrscheinlichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, ist bei Radfahrer*innen um 24 % geringer als bei Autofahrer*innen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Neben dem verminderten Krankheitsrisiko wird durch die Bewegung auch Stress abgebaut. Fährst du mit dem Fahrrad zur Arbeit, startest du also gleich entspannter und fitter in den Tag.

Fahrrad statt Auto – diese Wahl ist gut für das Weltklima. Schon wenn jeder und jede knapp zwei Kilometer pro Tag radelt, kann das den CO₂-Ausstoß um mehrere Millionen Tonnen reduzieren, wie Forschende herausgefunden haben. Und noch einen weiteren Vorteil bietet der Drahtesel.

Tägliches Radfahren kann dabei helfen, den weltweiten CO₂-Ausstoß massiv zu senken. Zu diesem Ergebnis ist eine internationale Studie gekommen, die vergangene Woche im Fachmagazin „Communications Earth and Environment“ erschienen ist. Für ihre Untersuchung hatten die Forschenden Daten zum Besitz, zur Produktion und zur Nutzung von Fahrrädern in 60 Ländern zwischen 1962 und 2015 zusammengetragen.

Noch mehr könnten die Emissionen nach niederländischem Vorbild sinken. 2,6 Kilometer Radweg pro Tag und Person würde rund 686 Millionen Tonnen CO₂-Einsparungen pro Jahr bedeuten. Das wären in etwa 86 Prozent der nationalen Kohlenstoffemissionen in Deutschland im Jahr 2015.

Um diesen gegenseitigen Respekt zu fördern, hat Ford das Virtual Reality Erlebnis „Wheel Swap“ entwickelt, bei dem sich Autofahrer und Fahrradfahrer gleichermaßen in die Rolle des anderen hineinversetzen können. Nach einer umfangreichen Studie mit 1200 Probanden gaben 91 Prozent der Teilnehmer an, ihre Gewohnheiten auf der Straße überdenken zu wollen – gut 60 Prozent haben es dann laut eigener Aussage wirklich getan. Wir gehören ab sofort zu den 60 Prozent!

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