Veloverleihsystem und velodienste

In der Stadt Luzern wird das Veloverleihsystem durch die nextbike GmbH angeboten. Mit rund 300 Stationen und 1200 Velos – rund 500 davon in der Stadt Luzern – deckt nextbike einen grossen Teil der Zentralschweiz ab. Ausleihen bis zu 30 Minuten sind für die Bevölkerung der Stadt Luzern kostenlos.

Aktuelles

Neu sind auch E-Bikes mit einer Unterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde im Angebot.

Das Veloverleihsystem nextbike, das in der Stadt und in der Region Luzern in Betrieb ist, ist sehr beliebt. Die Nutzungszahlen sind seit 2011 kontinuierlich gestiegen. Aktuell werden pro Jahr über 200’000 Ausleihen getätigt. Mit rund 300 Stationen und 1200 Velos – rund 500 davon in der Stadt Luzern – deckt nextbike einen grossen Teil der Zentralschweiz ab.

Gratisnutzung für Bevölkerung und Mitarbeitende der Stadt Luzern

Das Veloverleihsystem kann von 2023-2027 von den Einwohnerinnen und Einwohnern weiterhin gratis genutzt werden. Die Gratisausleihe betrifft die ersten 30 Minuten pro Ausleihe für das herkömmliche Velo und kann beliebig oft pro Tag wiederholt werden. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung können weiter von einer Gratisnutzung profitieren Die Einwohnerinnen und Einwohner können die Gratisnutzung über eine Partnerverküpfung in der nextbikebyTIER App aktivieren. Das Handbuch. welches auch im Downloadbereich auffindbar ist zeigt auf, wie es geht. Bereits registrierte Nutzerinnen und Nutzer, die bis anhin von der Gratisnutzung profitiert haben, müssen sich aktuell nicht neu registrieren. Ihnen wird die Gratisnutzung und die angepassten Tarife automatisch hinterlegt.

Weitere Informationen bezüglich der Nutzung und der Tarife sind in der nextbikebyTIER-App oder auf www. nextbike. ch zu finden.

Aus Gründen der Gleichbehandlung und der fairen Wettbewerbsverhältnisse schrieb die Stadt Luzern per Januar 2023 das Veloverleihsystem inklusive dem Betrieb sowie die Velodienste neu aus. Das Veloverleihsystem wird während den Jahren 2023 bis 2027 (mit Option auf Verlängerung um weitere fünf Jahre) durch die nextbike GmbH angeboten. Die Caritas Luzern leistet weiter die Velodienste der Stadt Luzern (Veloordnungsdienst und Betrieb mit Velostation am Bahnhof Luzern) mit derselben Vertragsdauer wie die nextbike GmbH. Weiter übernimmt sie den Betrieb des Veloverleihsystems.

Seit 2023 werden auch E-Bikes mit einer Unterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde angeboten. Die Stadt verspricht sich davon, dass dadurch das Verleihsystem noch mehr genutzt wird. Denn mit den E-Bikes können Höhenunterschiede, wie sie in Luzern typisch sind, und längere Distanzen problemlos zurückgelegt werden. Somit fördern die E-Bikes im Angebot des Verleihsystems das Umsteigen vom Auto aufs Velo. Um die Aussenquartiere und Hanglagen besser ans System anzubinden, sind neben den 76 bereits bestehenden Standorten 13 weitere vorgesehen.

E-Bikes, aber keine E-Scooter

E-Scooter wird die Stadt hingegen nicht in das Angebot aufnehmen. Sie animieren in erster Linie Fussgängerinnen und Fussgänger zum Umstieg und tragen somit nicht zur Erreichung der städtischen Mobilitätsziele bei. Die Stadt Luzern verzichtet grundsätzlich auch auf Angebote mit «Free-Floating»-Betrieb, bei denen Velos nicht nur an den bezeichneten Standorten abgegeben werden können. Ein solcher Betrieb bringt in der engen Luzerner Innenstadt und dem geringeren Nachfragepotential in den Aussenquartieren keine Vorteile. Die Erfahrung aus anderen Städten zeigt zudem, dass solche Systeme gerade wegen des Wildabstellens mit einem negativen Image zu kämpfen haben.

Projektziel

Die Stadt Luzern möchte ein flächendeckendes und niederschwellig zugängliches Veloverleihsystem anbieten, das den öffentlichen Verkehr ergänzt und das Mobilitätsangebot für die Wohn – und Arbeitsbevölkerung sowie Touristinnen und Touristen erweitert. Es soll ausserdem die Freiheiten bei der Verkehrsmittelwahl erhöhen. Dadurch trägt das Veloverleihsystem zur Steigerung des Anteils des Veloverkehrs am Gesamtverkehr und zur Erreichung der verkehrs – und umweltpolitischen Ziele bei.

Die Finanzierung der Velodienste und des Veloverleihsystems wurde vom Grossen Stadtrat am 30. Juni 2022 beschlossen.

Https://www. stadtluzern. ch/projekte/zentraleprojekte/32630

Nextbike im Test: Mit dem Fahrrad unterwegs in Großstädten

Wer in manchen Großstädten ein Fahrrad hat, wird es nicht lange behalten. Zumindest in Dresden ist die Diebstahl-Quote sehr hoch. Deswegen habe ich es vermieden, mein Fahrrad mit hier her zu nehmen. Fahrrad fahren wollte ich trotzdem. Viele stellen sind hier einfach schneller mit dem Fahrrad zu erreichen. Vor kurzem sind mir einige Räder aufgefallen, die ich vorwiegend in Großstädten gefunden habe. Die einen waren von der Deutschen Bahn und liefen unter dem Namen „Call a Bike“, die anderen laufen zumindest in Dresden unter dem Label „SZ-Bike„, sind jedoch auf die Firma Nextbike zurück zu führen. Ich habe im internet etwas recherchiert, wie viel der Dienst kostet und habe beschlossen: Ich probiere den Spaß einfach mal aus. Das Resultat meines Testes lest ihr jetzt hier.

Anmeldung über Partner bringt einige Vorteile mit sich

Die Anmeldung geht eigentlich spielend einfach von der Hand. Entweder registriert man sich per App, der Website von nextbike oder eines Partners. Dabei müssen e-mail adresse, Telefon-/Handynummer und ein Passwort angegeben werden. Außerdem muss für die Freischaltung des Kontos eine Zahlungsmöglichkeit angegeben werden. Möglich ist es hier entweder einen Betrag von 9 Euro auf das Konto von Nextbike zu überweisen oder einfach eine Kreditkarten-Nummer anzugeben. Letztere Möglichkeit führt dazu, dass die 9 Euro anschließend direkt von eurer Kreditkarte abgebucht werden. Ist das passiert, kann der Dienst genutzt werden. Auf Wunsch kann auch noch eine Kundenkarte für zwei Euro bestellt werden, mit der die Freischaltung am Fahrrad einfacher ist. Jetzt eine Empfehlung: Sollte es in eurer Stadt bei Nextbike einen Partner geben registriert euch über ihn. Dann könnt ihr nämlich sparen. Nextbike hat im Wesentlichen zwei Tarife. Einmal könnt ihr den Tarif „Radcard“ bestellen, bei dem die ersten 30 Minuten frei sind und im Anschluss nur 50 Cent pro halber Stunde bezahlt werden müssen. Diese kostet 48 Euro im Jahr und ist damit nicht übermäßig teuer. Der Normaltarif, bei dem keine feste Monatsgebühr bezahlt werden muss, ermöglicht euch das Ausleihen von Fahrrädern zum preis von 1 Euro pro halber Stunde. Für Vielfahrer lohnt sich damit definitiv die Radcard wesentlich mehr. Übrigens sind die Beiträge bei 9 Euro am Tag gedeckelt, sodass für diesen Preis auch mal längere Touren unternommen werden können. Jetzt zum Vorteil eines Partnerangebotes: Damit spart ihr euch den monatlichen Beitrag für die Radcard. In Dresden sind die Sächsische Zeitung unter der Marke SZ-Bike und der Verkehrsbetrieb DVB die Partner. Das spart immerhin 4 Euro pro Monat (bei SZ-Bike 3 Euro pro Monat) oder ermöglicht euch die günstigere nutzung. Ich selbst nutze Nextbike mit Hilfe eines Abonnements der Sächsischen Zeitung weitgehend kostenlos.

Viele Stationen und bis zu vier Fahrräder

Die Nextbike Fahrräder findet ihr an vielen Stellen in Großstädten. Zum einen gibt es feste Nextbike Stationen, die sich an wichtigen Fluktuationspunkten der Stadt finden, zum anderen stellen die Nutzer teilweise auch die Räder in der Nähe einer großen Kreuzung in der sogenannten Flexzone, das heißt einer flexiblen Nutzungszone, ab. Fast überall in einer großen Innenstadt findet ihr in der Nähe ein solches Fahrrad. Das nächste könnt ihr euch in der App anzeigen lassen. Die Freischaltung ist je nach Methode denkbar einfach. Entweder ihr ruft die Hotline an und müsst dann die Fahrradnummer angeben, die hinten aufgedruckt ist oder ihr scant mit dem smartphone einfach den QR-Code. Eine manuelle Eingabe in der App ist auch möglich. Anschließend bekommt ihr per Hotline entweder die Nummer des Schlosses angesagt oder in der App steht die jeweilige Freischaltnummer des Schlosses. Die Fahrräder sind in einem guten Zustand. Manchmal schleift die Kette etwas, aber sonst kann man damit schon gut fahren. Sie haben drei Gänge und einen tiefen Einstieg. Die Räder haben einen Fahrradkorb, was für Einkäufe sehr praktisch ist. Was ich nicht gefunden habe ist, wie man die Beleuchtung einschaltet. Als ich das Fahrrad dann geparkt hatte war allerdings das Standlicht an. An sich fahren sich die Räder sehr angenehm und durch den Gelsattel lassen sich auch längere Strecken gut zurücklegen. Übrigens können bis zu vier Fahrräder gleichzeitig ausgeliehen werden. Das heißt wenn ihr mal Freunde mitnehmen wollt ist das kein Problem. Die Abmeldung des Fahrrades ist auch kein Problem. Dazu muss lediglich in der App das Fahrrad gewählt und der Standort festgelegt werden, an dem das Fahrrad geparkt wurde. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass die Bedingungen für den Standort erfüllt werden, da es sonst zusätzliche Gebühren kostet. Auch solltet ihr das Fahrrad wirklich sicher abschließen, denn bei Diebstahl oder Schäden haftet ihr. Auch ein Defekt am Fahrrad sollte noch vor Fahrtantritt gemeldet werden, da es sonst keine Erstattung für Gebühren gibt. In der Regel sollte jedoch alles gut laufen.

Fazit: Für Berufspendler sehr gut, für die Freizeit eher naja

Nextbike gefällt mir. Allerdings halte ich das Modell nicht unumfänglich für gut. Der Radcard-Tarif eignet sich für Nutzer, deren Arbeitsstelle 30 Minuten im Umkreis liegt und die sich etwas besser sportlich betätigen wollen. Das war bei mir der Fall. Für die Freizeit würde ich den Dienst denke ich nur in einem Urlaubsort in Anspruch nehmen, wenn keine Alternative zur Verfügung steht. Denn 9 Euro für einen Tagesausflug finde ich dann doch etwas viel. Aber in der Stadt ist die Möglichkeit Fahrräder bei Nextbike zu leihen besonders deswegen optimal, weil Fahrräder hier schneller Diebesgut werden und man so eine günstige Alternative zum Neukauf eines gestohlenen Fahrrads hat. Zudem gefällt, dass bis zu vier Fahrräder gleichzeitig ausgeliehen werden können. Sehr schön ist auch, dass Apps für alle wichtigen mobilen Betriebssystem zur Verfügung stehen. Darunter auch Windows Phone.

3 Gedanken zu „Nextbike im Test: Mit dem Fahrrad unterwegs in Großstädten“

Wie kommst Du auf 48 Euro für die RadCard? Bei mir kostet die 3 Euro im Monat – also 36 Euro pro Jahr.

Https://bitpage. de/nextbike-im-test-mit-dem-fahrrad-unterwegs-in-grossstaedten/

Wie feststellen, ob Fahrradbeleuchtung funktioniert?

Ich fahre jetzt immer mit den Leihrädern von nextbike. Dann wollte ich mal das Licht einschalten, fand jedoch keinen Schalter. Einer der Passanten, die ich fragte, meinte, es könne sich um eine automatische Lichtanlage handeln, die immer eingeschaltet bleibt.

Wir machten den Test. Ich fuhr eine kleine Runde, und er schaute, und sagte dann, alles okay, das Licht brennt vorne und auch hinten.

Nun kann ich mich aber nicht automatisch darauf verlassen, dass das Licht bei jedem Rad funktioniert. In der Dunkelheit ist der Lichtschein ja während der Fahrt leicht zu erkennen, bei eher schwachen Lichtverhältnissen am frühen Abend allerdings nicht, und so muss ich ständig Passanten belästigen.

Kann ich irgendwie selber erkennen, ob das Licht brennt, an irgendeinem Geräusch oder sonst etwas?

Https://www. gutefrage. net/frage/wie-feststellen-ob-fahrradbeleuchtung-funktioniert

So haben wir getestet

Im Test: Sechs Anbieter, deren Mietfahr­räder spontan angemietet werden können – an Stationen oder frei in einem Geschäfts­gebiet. Geprüft wurde in den Städten Berlin, Frank­furt am Main und München. Die Prüfungen fanden von September bis November 2018 statt. Die Preise und Angebots­merkmale erfragten wir bei den Anbietern im Februar und März 2019.

Unter­suchungen: Fünf geschulte Teste­rinnen und Tester meldeten sich bei den Bikesharing-Anbietern an und mieteten pro Anbieter je ein Rad in zwei Städten (Mobike nur in Berlin). Pro Anbieter kamen so zehn Testfälle zusammen. Die Teste­rinnen und Tester unterschieden sich in Größe, Gewicht, Alter und Fahr­radaf­finität. Sie fuhren im Praxis­test auf fest­gelegten Test­stre­cken. Ihre Erfahrungen dokumentierten sie per stan­dardisiertem Protokoll­bogen und Foto. Für die tech­nische Radprüfung liehen wir uns zufäl­lig die drei unserem Prüfort am nächsten stehenden Räder jedes Anbieters aus und ließen sie von zwei Experten begut­achten.

Test­fahrten: 60 %

Das Suchen und Finden der Räder sollte einfach und zuver­lässig möglich, der Stand­ort in der App genau angegeben sein. Beim Optischen Radzustand begut­achteten unsere Tester unter anderem Sauber­keit und Zustand von Sattel, Licht, Bremsen, Rädern. Sie bewerteten – ebenfalls anhand einer Check­liste – das Entsperren und Abschließen der Leihräder sowie deren Fahr­eigenschaften und Komfort auf definierten Test­stre­cken. Beim Bezahlen beur­teilten wir unter anderem, ob sich die Bezahlung selbst­erklärend abwi­ckeln lässt. Um die Praxis­tauglich­keit des Verleih­systems der Leihräder zu prüfen, hatten die Teste­rinnen und Tester jeweils eine Sonder­aufgabe: Sie sollten etwa mit einem schweren Tages­ruck­sack unterwegs sein, die Ausleihe kurz unter­brechen oder sich an der Hotline beim Entsperren des Rads helfen lassen. Für die Test­fahrten verwendeten die Teste­rinnen und Tester die iOS-Version der Apps.

Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich.

Tech­nische Radprüfung: 20 %

Der Fokus der tech­nischen Prüfung lag auf der Sicherheit der Fahr­räder. Wir prüften die Bremsen in Anlehnung an die DIN EN ISO 4210–4:2015-01 auf einer trockenen Prüf­strecke und ließen sie zusätzlich von zwei Experten subjektiv begut­achten. Bei den Pedelecs von Limebike prüften wir, ob die Mindest­anforderungen an die elektrotech­nische Sicherheit einge­halten wurden. Das Licht aller Fahr­räder musste funk­tionieren und der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen. Zudem prüften wir, ob das zulässige

Gesamt­gewicht und die zulässige Zuladung auf den Rädern gekenn­zeichnet, die Pedalbodenfreiheit der Fahr­räder und der Abstand des Pedals zum Vorderrad groß genug waren. Bei der Verarbeitung und Zustand der Leihräder über­prüften wir den Allgemein­zustand der Räder sowie den Luft­druck und Schäden unter anderem an Lenker, Reifen und Pedalen.

Nutzerfreundlich­keit der App: 15 %/Nutzerfreundlich­keit der Website: 5 %

Die Qualität von Apps (Android und iOS) und Website prüften zwei Experten für Dienst­leistungs­tests. Der Anmelde­prozess über die Apps der Anbieter zum Beispiel sollte verständlich und einfach sein, Leih – und Anmelde­kosten sollten voll­ständig genannt werden und die Apps über­sicht­lich gestaltet sein. Die Anbieter-Websites sollten unter anderem über alle Kosten informieren und Kontakt­daten für Rück­fragen oder Beschwerden zur Verfügung stellen. Falls der Anbieter allgemeine Geschäfts­bedingungen hat, sollten Nutzer sie einfach finden können.

Daten­sende­verhalten der App: 0 %

Um das Daten­sende­verhalten der Apps (Android und iOS) zu ermitteln, schalteten wir einen Rechner zwischen App und Servern im Internet, lasen den Daten­verkehr aus, analysierten ihn und entschlüsselten ihn, falls notwendig. Sendete eine App Daten, die für ihre Funk­tion nicht notwendig sind (etwa eindeutige Geräte-ID oder Mobil­funkanbieter), bewerteten wir dies mit kritisch – wurden persönliche Daten unver­schlüsselt gesendet (zum Beispiel die Telefon­nummer), lautete unser Urteil sehr kritisch.

Defizite im Klein­gedruckten: 0 %

Eine juristische Gutachterin prüfte, ob die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) und Daten­schutz­bestimmungen unzu­lässige Klauseln, die Kunden benach­teiligen, oder verbraucherunfreundliche Rege­lungen enthalten.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: War die Sicherheit mangelhaft, konnten das Urteil Tech­nische Radprüfung und das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. Lautete das Urteil für Fahr­eigenschaften und Komfort ausreichend, wurde das Urteil Test­fahrten um eine halbe Note abge­wertet.

Https://www. test. de/Test-Bikesharing-Anbieter-Zwei-sind-gut-vier-mangelhaft-5460567-5460570/

VRNnextbike in Ludwigshafen

Die Stadt Ludwigshafen hat gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und dem Betreiber nextbike im April 2021 das Fahrradvermietsystem VRNnextbike deutlich erweitert.

Veloverleihsystem und velodienste

Aufgrund der Beschlüsse im Bau – und Grundstücksauschuss der Stadt Ludwigshafen wurden sowohl die Laufzeit der bisherigen vertraglichen Vereinbarungen verlängert als auch das System deutlich ausgebaut und weitere Stadtteile berücksichtigt. In Rheingönheim, Mundenheim, Friesenheim, Oggersheim und Gartenstadt wurden 26 neue Vermietstationen mit insgesamt zusätzlichen 130 Rädern eingerichtet. Die einzelnen Standorte wurden im Detail hinsichtlich Flächenverfügbarkeit, Situation vor Ort und der Ortspolitik abgestimmt.

Die neuen Stationen sind nicht wie bisher mit Vermietterminals, sondern als sogenannte Rent-by-App-Stationen mit SmartSigns ausgestattet. Dies ist möglich, da der Systemzugang nahezu ausschließlich über die nextbike-App erfolgt und so die Terminals beim Vermietvorgang nicht mehr benötigt werden. Die neuen mit GPS und elektronischen Rahmenschlössern ausgestatteten Fahrräder (Smartbikes) können weiterhin nur an den Stationen innerhalb der markierten Abstellbereiche ausgeliehen und abgestellt werden.

Https://www. ludwigshafen. de/nachhaltig/verkehr/radfahren/vrnnextbike

Neue Leihräder fahren komfortabler

Veloverleihsystem und velodienste

Sie stehen in der Altstadt oder auf der Königsallee. Nebeneinander aufgereiht warten die vielen Leihräder auf einen Nutzer. Mit ihnen kommt man flexibel durch die Stadt. Wer spontan losfahren will oder kein Fahrrad zur Verfügung hat, kann in Düsseldorf zwischen zwei großen Anbietern auswählen — die WZ hat beide getestet.

Da sind zum einen die blauen Räder von Nextbike, die es schon seit 2008 in der Stadt gibt. Seit Oktober 2017 bietet auch der Autohersteller Ford in Kooperation mit Call a Bike der Deutschen Bahn eine eigene Flotte an. Diese Fordpass-Bikes tragen ebenfalls die Farbe blau. Die neuen Sieben—Gang Räder lassen sich gut fahren. Mit Nabendynamo bestückt gleiten sie auch mit Licht ruhig durch die Straßen. Sie machen außerdem einen stabilen Eindruck. Schäden oder Verschleißerscheinungen scheinen sie in den drei Monaten kaum davongetragen zu haben.

Einigen Rädern von Nextbike sieht man das Alter hingegen bereits an — etwa an einem verbeulten Korb. Bei zwei der getesteten Rädern funktionierte das Licht nicht. Nach einer Fahrt können Schäden in der App gemeldet werden. Laut Nextbike fahren täglich Mitarbeiter raus, die ebenfalls nach Schäden suchen und diese beheben. Die Fahrräder sind mit ihren drei Gängen nicht so komfortabel wie die der Konkurrenz. Beide Anbieter bieten die Möglichkeit, kleines Gepäck zu verstauen.

Die Suche nach Rädern und die Ausleihe beider Anbieter funktioniert am einfachsten über eine App. Hierbei zeigt eine Karte die Stationen und die dort stehenden Räder an. Fordpass nutzt das einfachere Leihsystem, der Prozess geht schneller und ist intuitiver.

An der Station tippt man die Fahrrad-Nummer in die App ein. Dadurch erhält man einen Code, der in den Computer am Lenker eingegeben werden kann. Am Rad befindet sich ein kleiner roter Knopf, drückt man ihn, kann es losgehen. Demgegenüber kommt das System der Konkurrenz etwas altbacken herüber. Mit dem Code muss ein schon leicht abgenutztes Kettenschloss geöffnet werden. Gerade wenn es nass ist, sind die Rädchen des Schlosses nur mühselig zu bedienen.

Auch die Abgabe dauert länger. Befestigt man nach der Fahrt die Kette der Nextbike-Räder, muss zudem der Standort über die App bestätigt werden. Das geht bei Fordpass schneller und das Handy kann dabei in der Tasche bleiben: An der Station angekommen, verschließt man das eingebaute Schloß per Knopfdruck. Anschließend kann am Lenkrad-Computer ausgewählt werden, dass das Fahrrad zurückgegeben werden soll.

Nextbike ist im Basis-Tarif günstiger als Fordpass: ein Euro kostet eine halbe Stunde Fahrt. Für den Tag müssen maximal neun Euro gezahlt werden. Im Standard-Tarif von Fordpass bezahlen Benutzer für 30 Minuten ebenfalls ein Euro. Ein ganzer Tag kostet 15 Euro, hinzu komm eine jährliche Gebühr von drei Euro.

Bei beiden Anbietern können Jahrestarife gebucht werden, durch die die erste halbe Stunde frei ist. Mit 48 Euro pro Jahr ist Nextbike da gegenüber Fordpass um einen Euro günstiger. Durch die Kooperation mit der Bahn erhalten Senioren, Studenten und Bahncard-Inhaber eine Ermäßigung.

Die Abgabe ist bei beiden Anbietern ausschließlich über die eingetragenen Orte möglich. 500 Räder und 100 Stationen stehen bei Nextbike zur Verfügung. Eine ist etwa in Kaiserswerth, eine am Flughafen. So weit in den Norden reichen die Fordpass-Stationen nicht. Dafür erstreckt sich ihr Gebiet im Süden etwas weiter, nämlich bis zum Botanischen Garten. Und: Fordpass hat mit 1200 Rädern mehr als doppelt so viele Drahtesel im Angebot.

Https://www. wz. de/nrw/duesseldorf/neue-leihraeder-fahren-komfortabler_aid-25398333

Erste halbe Stunde bei Berlins Nextbike-Leihrädern wird gratis

Veloverleihsystem und velodienste

Um die Berlinerinnen und Berliner (sowie Gäste der Stadt) möglichst mobil zu halten, stellt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die ersten 30 Minuten Ausleihzeit für Berlins Nextbike-Leihräder vorübergehend kostenfrei.
Die Regelung gilt von Dienstag, den 17.03.2020, bis vorerst zum 19.04.2020 (Ende der Osterferien). „Wir wollen den Menschen möglichst viele Optionen bieten, gesund mobil zu bleiben“, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther.

Damit stellt Berlin zusätzliche öffentlich finanzierte Alternativen zum ÖPNV oder zum Auto zur Verfügung, insbesondere auch um Ansteckungsgefahren durch eine größere Verteilung der Mobilität zu reduzieren. Die Nutzerinnen und Nutzer sind zugleich aufgerufen, beim Gebrauch der Räder die empfohlenen Hygieneregeln einzuhalten.

Nutzerinnen und Nutzer können die Nextbike-Räder ab Dienstag einmalig oder auch mehrfach am Tag für eine kostenlose halbe Stunde ausleihen – einfach per App. Die Nutzenden werden dafür allerdings gebeten, die Räder möglichst an den Stationen abzustellen, um sie besser verfügbar zu halten. Flexibles Abstellen außerhalb einer Nextbike-Station wird ansonsten, wie bisher, mit 50 Cent berechnet, um den höheren Betriebsaufwand zu finanzieren.

Https://www. berlin. de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.907436.php

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