Unfallstatistik in hessen: wo ist es besonders gefährlich?

Täglich gibt es in Hessen Unfälle. Ein Blick auf die Statistik zeigt, wo Autofahrer besonders aufpassen sollten.

Frankfurt – Auf den Straßen in Hessen sind Kontrollverluste und Zusammenstöße gang und gäbe. Täglich gibt es Meldungen über Unfälle wie diesen, bei dem ein Autofahrer auf der 661 schwer verletzt wurde. Während der Fokus im Einzelfall vor allem auf der Unfallursache und den persönlichen Schäden liegt, lohnt sich auch ein übergreifender Blick auf die Unfallstatistik in Hessen. Wo ist es besonders gefährlich?

Einen Überblick gibt der Unfallatlas des Statistikportals von Bund und Ländern. Dieser bildet alle Unfälle mit Toten oder Verletzten in Deutschland ab, zu denen die Polizei hinzugerufen wurde. Straßenabschnitte mit einer Länge von etwa fünf Kilometern, an denen es zu besonders vielen Zusammenstößen kam, werden gekennzeichnet. Die aktuellsten Daten stammen aus dem Jahr 2021. Für Hessen zeigt sich dabei ein eindeutiger Trend.

Unfallstatistik in hessen: wo ist es besonders gefährlich?

Unfälle in Hessen: In welcher Stadt gibt es die meisten Gefahrenzonen?

Die meisten Unfallschwerpunkte gibt es in Innenstädten und auf Autobahnen. In Hessen liegt Frankfurt dabei deutlich auf dem ersten Platz. Besonders im Osten der Stadt gab es hier im vergangenen Jahr viele Unfälle, wobei Polizei und Rettungskräfte an gleich zwei Straßenabschnitten mindestens 57 Mal im Einsatz waren. Auch in Wiesbaden, Kassel, und Mainz gibt es mehrere Bereiche, an denen sich viele Unfälle mit Personenschaden ereigneten. Die Straßen von Offenbach, Fulda, Gießen und Darmstadt sind dabei vergleichsweise ungefährlich, wobei es hier jeweils nur einen Unfallschwerpunkt mit mindestens 28 Einsätzen gibt.

Stadt

Frankfurt

Kassel

Mainz

Wiesbaden

Offenbach

Darmstadt

Gießen

Fulda

Unfallschwerpunkte*
3
3
2
2
1
1
1
1

*Bereiche mit mindestens 28 Unfällen im Jahr 2021

Unfälle auf Autobahnen: Kaum unfallfreie Streckenabschnitte in Hessen

Auf den Autobahnen in Hessen ist es auf fast allen Streckenabschnitten im Jahr 2021 zu mindestens einem Unfall gekommen. Auch hier gibt es einige Bereiche, in denen sich die Unglücke deutlich häufen. So etwa auf der A7 bei Homberg und der A5 bei Frankfurt, wo es erst vor Kurzem zu einem tödlichen Unfall kam. Die A3 verzeichnet besonders viele Unfallschwerpunkte: Bei Hofheim, Brechen, Neu-Isenburg und Heusenstamm kam es hier regelmäßig zu Zusammenstößen.

Lesen Sie auch

Dennoch ist die Bundesautobahn 5 in Hessen weit vorne, was die Gesamtzahl der Unfälle auf Autobahnen betrifft. Dies zeigt eine Datenanalyse auf hessenschau. de. Aus dieser geht jedoch auch hervor, dass die Gesamtzahl der Unfälle auf Autobahnen, unabhängig der Unfallschwerpunkte, tatsächlich geringer ist, als etwa auf Bundes – oder Landstraßen. Es bleibt also nur festzuhalten, was eigentlich ohnehin klar sein sollte: Aufpassen im Straßenverkehr – egal wo. (vbu)

Https://www. fnp. de/hessen/unfallstatistik-in-hessen-wo-ist-es-besonders-gefaehrlich-zr-91997225.html

ZEIT ONLINE

To consent to the use of zeit. de with ads please activate javascript in your browser.

Zeit. de with ads

Visit zeit. de as usual with advertising and tracking. With your consent, we and our partners store and process cookies and other technologies on your device as well as personal data in order to improve and finance our web offering.

Please visit the Privacy Policy and the Privacy Center for further details. Your consent can be revoked at any time via the Privacy Settings link at the bottom of each page.

Zeit. de Pur – read ad-free

Use zeit. de practically ad-free and without ad tracking.

Already subscribed to Pur? Login here.

When browsing with ads:

We collect personal data and also transmit it to that help us improve and finance our digital content. Some of the information stored on your device, such as cookies (§ 25 Abs. 1 TTDSG i. V.m. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) or personal identifiers, IP addresses, as well as your individual usage behavior (Art. 6 Abs. 1 lit. a und f DSGVO), is thereby processed for the following purposes:

Storing and/or retrieving information on a device

Cookies, device identifiers, or other information can be stored or accessed on your device for the purposes presented to you.

Personalised ads and content, ad and content measurement, audience insights and product development

Ads and content can be personalised based on a profile. More data can be added to better personalise ads and content. Ad and content performance can be measured. Insights about audiences who saw the ads and content can be derived. Data can be used to build or improve user experience, systems and software.

Https://www. zeit. de/mobilitaet/2018-09/unfallatlas-unfallgefahren-stadt-information-statistisches-bundesamt

Unfallstatistiken – Verkehrsunfälle in Deutschland

Unfallstatistik in hessen: wo ist es besonders gefährlich?

Die von der Polizei aufgenommenen Verkehrsunfälle in Deutschland werden vom Statistischen Bundesamt (Destatis) zusammengefasst und aufbereitet. Zum einen werden die Unfälle im Verkehr statistisch insgesamt erfasst und in regelmäßigen Abständen festgehalten (z. B. monatlich, jährlich). Des Weiteren werden noch diverse weitere Untergliederungen und Angaben gesondert ausgewiesen, wie etwa Verunglückte und Unfalltote, Unfallursachen oder Unfallorte. Diese detaillierteren Auswertungen unterstützen die weitere Analyse der Unfallgeschehnisse und erlauben es, Trends und mögliche Problemfälle einfacher zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Außerdem wird hierüber auch eine gewisse Vergleichbarkeit mit anderen Ländern auf europäischer und weiterer internationaler Ebene hergestellt. Internationale Institutionen wie die Europäische Kommission und die Vereinten Nationen koordinieren die Aktivitäten auf internationaler Ebene und rufen auch besondere Aktionen aus wie bspw. die „Decade of Action for Road Safety 2011-2020“ (das Jahrzehnt für Verkehrssicherheit) der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Verkehrsunfälle insgesamt

Die Zahl der Unfälle in Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und erreichte in 2019 einen neuen Höchststand von rund 2,69 Millionen Verkehrsunfällen, was einer leichten Steigerung von knapp 2% im Vergleich zum Vorjahr entspricht, denn in 2018 lag die Anzahl der Verkehrsunfälle bei 2,64 Millionen. Hingegen im Jahr 2008 wurden noch deutlich weniger Verkehrsunfälle gezählt, nämlich 2,28 Millionen. Coronabedingt nahm die Zahl der Unfälle in 2020 stark ab, steigt seitdem jedoch jährlich bis 2022 wieder an. Seit Jahren beklagt die Polizei ein immer aggressiveres Fahrverhalten der Autofahrer, sowie eine strake Ablenkung durch die Smartphone-Nutzung am Steuer – zwei wesentliche Ursachen für die Unfallhäufigkeit.

Definitionen Personenschaden / Verunglückte

Glücklicherweise bleibt es beim Großteil der Verkehrsunfälle bei Sachschäden, d. h. es gibt keine Personenschäden bzw. Verunglückte. Hierbei lohnt es sich, die genauere Definition von Unfällen zu betrachten: Als Verunglückte zählen alle leicht und schwerverletzten Personen sowie getötete Verkehrsteilnehmer. Als schwerverletzt gilt, wer nach einem Unfall mehr als 24 Stunden im Krankenhaus in der stationären Behandlung verbringen muss, egal ob es nur zwei Tage oder mehrere Monate sind. In der Statistik als Getötet zählt, wer innerhalb von 30 Tagen an den Unfallfolgen verstirbt.

In den Statistiken tauchen auch unterschiedliche Auswertungen zu Unfällen mit Verunglückten und Unfällen mit Personenschaden auf. Der Unterschied liegt darin, dass ein Unfall mehrere Verunglückte haben kann. Gleichzeitig zählt solch ein Unfall nur als Ein Unfallereignis mit Personenschaden (egal wie viele Verletzte/Verunglückte es dabei gab). Daher liegt in den Statistiken die Zahl an Verunglückten i. d.R. höher als die Zahl der Unfälle mit Personenschaden.

Die Zahl der Verunglückten lag in den Jahren bis 2018 meist bei rund 400.000 Personen jährlich. Im Jahr 2020 sank die Zahl auf 330.269 Verunglückte. Bezogen auf das Jahr 2006 mit 427.000 Verunglückten ist das eine deutlicher Rückgang, jedoch auch dies bedignt durch die Corona Pandemie. Im Jahr 2022 ist die Zahl wieder auf rund 358.000 gestiegen. Auch wenn die Kurve der Verunglückten seit 2006 nach unten zeigt, so hat sich der Rückgang jedoch deutlich verlangsamt und die Zahlen stagnieren vor allem seit 2009 auf hohem Niveau.

Bei der Zahl der Unfalltoten ist ein positiver Trend festzustellen: In 2021 hat die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren erreicht und beträgt nun 2.562. Vor 13 Jahren lag die Zahl der Verkehrstoten noch bei rund 5.100. Trotz dieser Erfolge hat sich der Rückgang auch hier seit 2011 verlangsamt und ist im Jahr 2022 wieder gestiegen auf 2.782. Im Durchschnitt sterben in Deutschland leider immer noch knapp 8 Menschen im Straßenverkehr Jeden Tag!

Unfallursachen

Die Unfallursachen werden in den Statistiken in vier große Themenbereiche unterteilt.

Fehlerhaftes Fahrverhalten Allgemeine Unfallursachen Fahrzeugbezogene Ursachen Fehlverhalten der Fußgänger

Unter fehlerhaftem Fahrverhalten sind fahrerbezogene Ursachen zu verstehen, d. h. Ausgangspunkt hierbei ist immer ein Nichtbeachten bzw. mangelnde Aufmerksamkeit des Autofahrers/Fahrzeugführers. Dies kann z. B. das Fahren unter Alkoholeinfluss sein, eine zu hohe (nicht angepasste) Geschwindigkeit, zu geringer Abstand, Fehler beim Abbiegen oder Wenden, das Nichtbeachten der Vorfahrt oder sonstiges Fehlverhalten wie Fehler beim Überholen oder eine falsche Straßenbenutzung.

Zu den allgemeinen Unfallursachen gehören beispielsweise schwierige Straßenverhältnisse und Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee oder Glatteis, aber auch Hindernisse oder Tiere auf der Fahrbahn wie z. B. Wildwechsel.

Fahrzeugbezogene Ursachen sind technische Mängel am Fahrzeug, oftmals Wartungsmängel, z. B. an der Beleuchtung, den Bremsen oder an der Bereifung. Das Defizit am Fahrzeug führt dann eine gefährliche und unfallträchtige Situation herbei.

In der Kategorie „Fehlverhalten der Fußgänger“ sind alle Unfälle zusammengefasst, die auf fehlerhafte Handlungen von Verkehrsteilnehmern zurückgehen, die zu Fuße unterwegs sind. In den meisten Fällen handelt es sich um Fußgänger beim Überqueren der Fahrbahn, sei es, dass die Fahrbahn einfach betreten wird ohne auf den Verkehr zu achten, oder z. B. das Überqueren der Straße bei roter Fußgängerampel.

2021 war die Hauptunfallursache mit 88% das fehlerhafte Fahrverhalten, gefolgt von allgemeinen Unfallursachen mit 8%, in 3% lag die Ursache beim Fehlverhalten von Fußgängern und in 1% hatte es eine fahrzeugbezogene Ursache. Auch wenn die Prozentsätze leicht variieren, so liegt das Fehlverhalten der Autofahrer bereits seit mehreren Jahrzenten mit Abstand an der Spitze der Unfall-Ursachen.

Fehlverhalten der Autofahrer – Heute und vor 10 Jahren

Vergleicht man bei der Hauptunfallursache „Fehlverhalten der Fahrer“ die Daten von 2021 mit denen von 2011, so sind einige Veränderungen festzustellen. Die Ursachen „Missachtung der Vorfahrt“ und „überhöhte Geschwindigkeit“ sind rückläufig. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst erhöhter Kontrollen in diesen Bereichen. Das „sonstige Fehlverhalten“ schließt auch die Handynutzung beim Autofahren mit ein, was mit dazu führt, dass die Zahlen in diesem Bereich in den letzten Jahren gestiegen sind.

Unfälle nach Unfallort

Eine weitere wichtige Differenzierung in den Unfallstatistiken wird hinsichtlich der „Verunglückten nach Unfallort“ vorgenommen. Welche Straßen und Verkehrsbereiche sind am gefährlichsten und wo ereignen sich die meisten Unfälle?

Von den 358.000 Unfällen mit Verunglückten jedes Jahr ereignen sich rund 69% innerorts, also innerhalb der Ortsbegrenzungsschilder. Etwa 25% der Unfälle mit Verunglückten passieren auf Landstraßen oder Kreisstraßen (außerorts Ohne Autobahn) und nur ein relativ kleiner Anteil von 6% wird auf Autobahnen registriert. Auf Grund der Verkehrsdichte in den Städten scheint diese Statistik weniger überraschend. Anders sieht die Situation bei den Unfällen mit Verkehrstoten aus:

Die meisten Unfälle mit Personenschaden passierten 2021 innerorts, die meisten Verkehrstoten gab es mit 1.430 jedoch außerorts auf Kreis – und Landstraßen (ohne Autobahn) zu beklagen. Die Geschwindigkeiten sind außerorts höher, dadurch fallen Unfälle auf Landstraßen z. B. beim Abbiegen (Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr) oder durch Aufprall gegen einen Baum auf einer Allee häufig schwerer aus.

Getötete nach Ort

Innerorts starben 708 Personen, also rund halb so viele wie auf Landstraßen/Kreisstraßen. Trotz des höheren Geschwindigkeitsniveaus auf Autobahnen gehen dort die Unfälle meist glimpflicher aus. Auf Autobahnen verstarben 224 Menschen im Jahr 2021. Auf Autobahnen ist der Sicherheitsstandard u. a. durch Leitplanken und andere Maßnahmen recht hoch, so dass die Unfälle seltener tödlich enden.

Https://www. gefahrenstellen. de/service/unfallstatistiken/

In welcher Stadt gibt es die meisten Fahrradunfälle

Merkliste MEINE ARTIKEL

Wir bieten unseren registrierten Lesern den Bereich MEINE ARTIKEL an.

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später wiederzufinden und zu lesen.

Sie haben bereits ein Konto?

Unfallstatistik in hessen: wo ist es besonders gefährlich?

Köln – Weniger Unfälle, weniger Verletzte, aber auch insgesamt deutlich weniger Verkehr auf den Straßen und Autobahnen in und um Köln – so lässt sich die polizeiliche Verkehrsunfallstatistik für das vergangene Jahr zusammenfassen. Die positive Entwicklung ist vor allem den beiden coronabedingten mehrmonatigen Lockdowns 2020 geschuldet. Nur eine Ausnahme gibt es: Die Zahl der verunglückten Radfahrer ist in Köln im Vergleich zu 2019 gestiegen. Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Fünf Fahrradfahrer in Köln gestorben

Durchschnittlich fünf bis sechs Radfahrer sind im Vorjahr jeden Tag in Köln verunglückt, insgesamt 1999. Nur 2018 lag die Zahl noch höher. Fünf Radfahrer sind voriges Jahr bei Unfällen gestorben, 288 wurden schwer verletzt – auch das der zweithöchste je gemessene Wert in der Stadt. Die meisten Unfälle geschahen in der Innenstadt, in Ehrenfeld, in Lindenthal und Sülz.

Die Erklärung für die bedenkliche Entwicklung liegt auf der Hand: „Wir befinden uns immer noch am Anfang einer Verkehrswende“, sagt Polizeipräsident Uwe Jacob. Jedes Jahr wächst die Zahl der Menschen, die vom Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln aufs Fahrrad umsteigen. Die Polizei hat im Vorjahr statistisch 14 Millionen Fahrradfahrten in der Stadt ermittelt, Tendenz steigend. Folgerichtig macht die Polizei die Sicherheit von Radfahrern in der Präventionsarbeit auch 2021 zu einem „Behördenschwerpunkt“, zum dritten Mal in Folge.

Alles zum Thema ADFC

Sehr viele Radfahrer verunglückten laut Polizei bei Alleinunfällen, oft weil sie abgelenkt waren. Autofahrer verursachten 56 Prozent der verbliebenen Unfälle mit Fahrradfahrern, meistens beim Abbiegen, weil sie die Vorfahrt missachteten, weil sie unbedacht die Autotüren öffneten oder beim Be – und Entladen nicht aufpassten. In einem weiteren Drittel der Unfälle waren andere Radfahrer die Verursacher.

ADFC fordert bessere Infrastruktur für Radfahrer

Christoph Schmidt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Cub (ADFC) fordert, „dringend die Infrastruktur an den massiv steigenden Radverkehr“ in Köln anzupassen. Zwar sei in den vergangenen zwei, drei Jahren in dieser Hinsicht schon einiges geschehen, aber noch immer sind nach seiner Einschätzung 90 Prozent der Alleinunfälle von Radfahrern auf bauliche Gegebenheiten zurückzuführen, zum Beispiel auf KVB-Schienen, in denen Radfahrer hängen blieben oder auf nicht abgesenkte Bordsteine. Die großen Kreuzungen in der Stadt seien nach wie vor auf den Autoverkehr ausgelegt, Radfahrer hätten kaum Platz. Das müsse dringend geändert werden, und zwar nicht nur im Kleinen. „Da muss man dann schon auch mal den großen Sprung machen“, fordert Schmidt.

Steigende Unfallzahlen bei Pedelec – und E-Scooter-Fahrern

Vier Prozent aller Unfallopfer waren auf einem Pedelec unterwegs, noch weniger auf einem E-Scooter. Aber: Beide Fortbewegungsmittel werden laut Statistik in der Stadt immer beliebter, entsprechend steigen auch die Unfallzahlen deutlich an. Hinzu kommt: Wenn ein E-Scooter-Fahrer in einen Unfall verwickelt war, wurde er meistens auch verletzt. Die Dunkelziffer in diesem Bereich schätzt die Polizei zudem als eher hoch ein, weil viele nach einem Unfall mit einem Elektroroller wohl nicht die 110 riefen.

Autofahrer bauen weniger Unfälle

Die Verkehrsstatistik 2020 sei mit keiner anderen vergleichbar, schickt Jacob vorweg. Zwei Lockdowns hätten die Unfallentwicklung „massiv beeinflusst“. So seien die Kölner zum Beispiel deutlich seltener zu Wochenendausflügen oder Urlaubsfahrten aufgebrochen. Werner Groß, Leitender Polizeidirektor, ergänzt, die sonst üblichen „Novemberstaus“ in der Stadt und auf den Autobahnen seien im Vorjahr fast komplett ausgeblieben – ein Beleg dafür, wie wenig zeitweise auf den Straßen los war. Das spiegelt sich auch in den Unfallzahlen wider: fast 20 Prozent weniger Unfälle als 2019 registrierte die Polizei im Stadtgebiet und sogar 27 Prozent weniger auf den Autobahnen. Auch die Zahl der Verletzten und Getöteten sank deutlich. Auf den Autobahnen bleiben ein zu geringerer Abstand zum Vordermann und eine zu hohe Geschwindigkeit die Unfallursachen Nummer eins und zwei.

Ein Phänomen beschäftigt die Polizei allerdings ungebrochen: Raser und Poser, die in aufgemotzten Fahrzeugen durch die Stadt fahren und an Hotspots wie der Alfred-Schütte-Allee in Poll oder am Tanzbrunnen für Ärger sorgen. „Wer Rennen fährt, hat von uns keine Nachsicht zu erwarten“, sagt Jacob. „Wir verfolgen das weiterhin nachdrücklich. Wir werden den Tätern auch an ihre Geldbeutel gehen und Autos beschlagnahmen.“ Die „jungen Rennfahrer“ dürften diese Worte „gerne als Ansage verstehen“, sagte der Polizeipräsident.

Fünf Fußgänger gestorben

Fast 30 Prozent weniger verunglückte Fußgänger als 2019 – auch diese erfreuliche Statistik dürfte vor allem mit dem geringeren Verkehrsaufkommen in der Stadt zusammenhängen. 517 Menschen, die zu Fuß unterwegs waren, wurden verletzt, jeder fünfte war älter als 65 Jahre, ein Fünftel waren Kinder. Fünf Fußgänger kamen ums Leben. Jeden dritten Unfall haben die Fußgänger laut Polizei selbst verursacht – oft, weil sie abgelenkt waren, zum Beispiel durch ein Handy.

Https://www. ksta. de/koeln/koelner-unfallstatistik-weniger-verletzte-aber-mehr-verunglueckte-radfahrer-321427

NRW In dieser Region gibt es die meisten Unfälle (es ist nicht Lippe)

Tatsächlich stehen die Lipper im OWL-Vergleich ziemlich gut da. Spitzenreiter in Sachen Unfälle ist eine andere Region.

Friderieke Schulz
29.11.2018 | Stand 29.11.2018, 17:21 Uhr Matthias Schwarzer

Bielefeld. Der Bielefelder weiß genau: Auf dem Land können die Leute nicht Autofahren. Running-Gag ist hier vor allem der Kreis Lippe. Für das Autokennzeichen „LIP“ gibt es die kreativsten Dichtungen. Eine neue Unfall-Statistik dürfte diesen Mythos jedoch gehörig durcheinanderbringen. Denn tatsächlich steht der Kreis Lippe ziemlich gut da – während Bielefeld in Sachen Unfälle OWL-weit auf dem Spitzenplatz steht.

Https://www. nw. de/nachrichten/thema/22311510_In-dieser-Region-gibt-es-die-haeuftigsten-Unfaelle-es-ist-nicht-Lippe. html

Verkehrsunfälle in Zürich: Am gefährlichsten ist der Feierabend

Wann passieren in der Stadt Zürich die meisten Verkehrsunfälle? Wer ist zu welcher Zeit daran beteiligt? Wann sind sie am gravierendsten? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert eine Publikation von Statistik Stadt Zürich und der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich. Die Haupterkenntnisse der Studie: In den verkehrlichen Abendspitzenstunden (zwischen 16 und 19 Uhr) ereignen sich – besonders im Sommer – am meisten Unfälle, und die grösste Gefahr für die Autofahrenden sind die anderen Autofahrenden.

In der soeben erschienenen Publikation wird die zeitliche Dynamik des Unfallgeschehens unter verschiedenen Gesichtspunkten dargestellt und untersucht. Fachleute erhalten neue Anhaltspunkte für Massnahmen in den Bereichen Verkehrssicherheit und Planung.

Was auf der Hand liegt: Die grösste Gefahr für die Autofahrenden sind die anderen Autofahrenden. Je mehr Autos in Zürich unterwegs sind, desto häufiger kracht es und desto mehr Personen verunfallen dabei. Das zeigt sich an Werktagen deutlich am Morgen, wenn der Verkehr in die Stadt fliesst, und noch deutlicher am Abend, wenn er unter erhöhtem zeitlichem Druck wieder zurück will. Im sogenannten Feierabendverkehr wird die Situation durch die menschliche Komponente verschärft. Nach rund zehn aktiven und anstrengenden Stunden im Rahmen von Beruf und Freizeit zeigen alle Verkehrsteilnehmenden Ermüdungserscheinungen, die ihren Ausdruck in mangelnder Aufmerksamkeit und grösserer Empfänglichkeit für ablenkende Reize finden. Das Resultat ist eine Häufung bestimmter Unfälle (z. B. Auffahrkollisionen), die über das eigentlich zu erwartende Mass hinausgeht. Daher sollten künftige Präventionsbemühungen diesem Aspekt der abnehmenden Fahrtüchtigkeit durch Ermüdung verstärkt Rechnung tragen.

Https://www. stadt-zuerich. ch/pd/de/index/dav/medien/archiv/medienmitteilungen20091/erster_workshop_verkehrundgestaltungkreis511.html

Unfälle in Hamburg: Hier können Sie sehen, wie oft es bei Ihnen kracht

Bei mir um die Ecke kracht es immer wieder? Oder ist das doch alles nur Einbildung? Wer wissen will, ob es vor der eigenen Haustür häufig zu Unfällen kommt, oder in welchem Stadtteil es besonders viele Auto-Crashs gibt, der kann ab sofort im Verkehrsatlas nachsehen. Die interaktive Karte des Statistischen Bundesamtes listet jeden Verkehrsunfall der Stadt im vergangenen Jahr auf – ganz gleich, ob er mit einem Auto oder Fahrrad passierte, und ob es Leicht – oder Schwerverletzte oder gar Tote gab.

Die kürzlich veröffentlichte Statistik der Verkehrsunfälle zeigt außerdem, wo in der Stadt Unfallschwerpunkte sind und in welchem Monat es die meisten Unfälle gab. Wenig überraschend, ist der innerstädtische Bereich Hamburgs ein Unfall-Hotspot. In Stadtteilen wie St. Pauli, Sternschanze, Altona oder Eimsbüttel kracht es ganz besonders häufig – ganz gleich, ob mit dem Auto oder Fahrrad.

Hamburg: Hier passieren besonders viele Unfälle

Ganz vorne mit dabei sind traditionell die Stresemannstraße (54 Unfälle) und die Willy-Brandt-Straße (32 Unfälle). Die 15 tödlichen Unfälle im vergangenen Jahr sind auf das ganze Stadtgebiet verteilt. Unfälle mit dem Rad nahmen immer weiter ab, je mehr es in die Hamburger Randgebiete geht.

Interaktive Karte: Alle Verkehrsunfälle in Hamburg

Die deutschlandweit bekannte Waitzstraße, auf der immer wieder vor allem Senioren mit ihren Autos in Schaufenstern der Einkaufsstraße landen, schneidet im Atlas überraschend gut ab. Allerdings sind auf der Karte auch keine Unfälle markiert, die nur zu Sachschaden führten. So sind in der Waitzstraße nur drei Unfälle verzeichnet – mit Leichtverletzten.

Besonders unsicher ist es auf Hamburgs Straßen in den Sommermonaten. 2020 war es der August, in dem es die meisten Unfälle mit Verletzten gab (784). Im März waren es hingegen „nur“ 373 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Allerdings sind die Zahlen für 2020 natürlich unter dem Einfluss der Corona-Pandemie zu betrachten. Gerade im Sommer, als die Corona-Zahlen niedrig waren, dürfte mehr auf den Straßen los gewesen sein.

Das könnte Sie auch interessieren: Wieder mehr Radfahrer in Hamburg verunglückt

Bereits Anfang des Jahres hatte die hiesige Polizei erste Zahlen zum Corona-Unfalljahr 2020 veröffentlicht, die einen deutlichen Rückgang der Verkehrsunfälle zeigten. Demnach kam es mit insgesamt 58.136 Unfällen zu rund 10.000 weniger als sonst (minus 15,6 Prozent). „Die Covid-19-Pandemie hat sich insoweit sehr spürbar niedergeschlagen, allerdings positiv“, sagte Innensenator Andy Grote (SPD) damals. Insgesamt ging der Verkehr 2020 in Hamburg um rund elf Prozent zurück. Den einzigen Anstieg bei Unfällen verzeichneten die Radfahrer, die bei 3668 Unfällen beteiligt waren (plus 3,6 Prozent) – dies dürfte dem Fahrradboom in der Pandemie geschuldet sein.

Https://www. mopo. de/hamburg/unfaelle-in-hamburg-hier-koennen-sie-sehen-wie-oft-es-bei-ihnen-kracht/

Tödliche Unfälle: Die meisten Verkehrstoten gibt es auf Landstraßen

Unfallstatistik in hessen: wo ist es besonders gefährlich?

Gefährliche Landstraßen: Insgesamt 469.800 Verkehrsunfälle hat die Polizei im vergangenen Jahr erfasst. Weit über die Hälfte aller tödlichen Unfälle in Deutschland ereigneten sich 2020 auf Landstraßen.

Landstraßen: 1592 Tote und 22.842 Schwerverletzte im Jahr 2020

Auf Autobahnen deutlich weniger tödliche Unfälle als auf Landstraßen

Bei etwa jedem siebten Unfall auf deutschen Landstraßen kamen Menschen zu Schaden: 1592 Menschen starben nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes. Innerhalb von Ortschaften betrug der Anteil der tödlich verunglückten Menschen bei Verkehrsunfällen knapp 30, auf Autobahnen sogar nur 12 Prozent.

Weniger tödliche Verkehrsunfälle auf Autobahnen

Obwohl das Unfallgeschehen im vergangenen Jahr zurückgegangen ist, blieb der Anteil (59 Prozent) der auf Landstraßen Getöteten fast unverändert gegenüber 58 Prozent im Jahr 2019. Unfälle auf Landstraßen enden besonders häufig tödlich. Auf durchschnittlich 295 Unfälle kam laut Statistischem Bundesamt ein Verkehrstoter. Darüber hinaus wurden auf Landstraßen 22.842 Menschen schwer und 67.395 Menschen leicht verletzt.

Deutlich sicherer sind Autobahnen: Bei durchschnittlich 410 Unfällen muss ein Verkehrstoter beklagt werden; in Ortschaften stirbt statistisch gesehen ein Mensch bei 2031 Unfällen.

Landstraßen: So können sie sicherer werden

Der ADAC setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Landstraßen sicherer werden. Das Risiko, dort tödlich zu verunglücken, wird beispielsweise durch Bäume am Straßenrand und fehlende Fahrbahnmarkierungen erhöht. Aber auch das Überholen mit Gegenverkehr stellt eine Gefahr dar. Damit das Überholen ungefährlicher wird, müssen Landstraßen verstärkt dreispurig mit Überholstreifen ausgebaut werden.

Https://www. adac. de/news/verkehrstote-landstrasse/

Wo es die meisten Unfälle gibt

Jedes Jahr sammelt die Polizei in einer Statistik, wie oft es in der Stadt kracht. Ein Tool der Landesstatistiker stellt das jetzt auf der Karte dar.

Unfallstatistik in hessen: wo ist es besonders gefährlich?

In Mönchengladbach sind im letzten Jahr sieben Menschen nach Verkehrsunfällen gestorben. Das zeigen Zahlen der Polizei und auch der aktuelle Unfallatlas der Landesstatistiker. Der Atlas erfasst nicht nur, welche Unfälle in der Stadt passieren, sondern auch wo. Tödliche Unfälle gab es im vergangenen Jahr über das ganze Stadtgebiet verteilt, meistens aber Abseits der Hauptverkehrsstraßen. Der Atlas zeigt neben den individuellen Unfällen aber auch, wo sich Unfälle besonders häufen. Dabei kann auch nach Art der Verkehrsmittel sortiert werden. Für Mönchenlgadbach zeigt sich, dass Autofahrer die meisten Unfälle auf den vielbefahrenen Routen zwischen Rheydt und Mönchengladbach haben. Hier geraten sie besonders häufig auch an Fußgänger und Radfahrer, die den größten Teil ihrer Unfälle auf den beiden Routen haben. Der Atlas steht allen im internet zu Verfügung und kann kostenlos genutzt werden. Den Unfallatlas findet ihr hier.

Weitere Meldungen

Urteil im Untreue-Prozess am Amtsgericht erwartet

Mönchengladbach Untreue: Im Prozess gegen einen früheren katholischen Pfarrer aus Hückelhoven soll heute am Mönchengladbacher Amtsgericht das Urteil verkündet werden.

Unfallstatistik in hessen: wo ist es besonders gefährlich?

Brand in Kempener Chemieunternehmen gelöscht

Mönchengladbach Nach dem Brand in einem Kempener Chemieunternehmen gab die Viersener Feuerwehr gestern Abend Entwarnung.

Unfallstatistik in hessen: wo ist es besonders gefährlich?

Hockey-Herren verpassen versöhnlichen Abschluss

Mönchengladbach Die Hockey-EM in Mönchengladbach ist vorbei. Am ausverkauften Finaltag im Hockeypark haben die deutschen Hockey-Herren gestern allerdings einen versöhnlichen Abschluss verpasst.

Https://www. radio901.de/artikel/wo-es-die-meisten-unfaelle-gibt-1707028.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert