Thorsten brönner – fotograf & reiseautor

Nordirland bietet auf engstem Raum spektakuläre Küsten, weite Berglandschaften und einsame Sträßchen. Doch wie ist dort das Wetter? Gibt es Radrouten? Ich bin auf die Grüne Insel geflogen, habe die Packtaschen ans Rad gehängt und eine Woche umhergezogen. Das Wetter ist wechselhaft. Aber scheint die Sonne, kommt man sich vor wie in einem fernen Land. Man hat tausende Kilometer Radrouten beschildert. Sie erschließen alle sechs Counties. Nordirland mit dem Rad, gerne wieder!

August 2016 – Mit dem Fahrrad befahrende Strecke = 675 Kilometer

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Istrien mit dem Trekkingrad

Sonnenradeln im Schlemmerparadies

Drei Länder teilen sich die Halbinsel von Istrien. Wer hier Fahrrad fährt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Traumhafte Buchten, malerische Städtchen und im Hinterland viel Natur. Gewürzt wird das alles mit der mediterranen Küche und erlesenen Weinen. Der Bahnradweg Parenzana führt einen hin.

Veranstalter: FUNActive Tours, Bahnhofstraße 3, I-39034 Toblach, Tel. +39/04 74 77 12 10, www. italybike. info Info: Tourismusverband Istrien, Tel. +385/52 45 27 97, www. istra. hr/de/home

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Neues Buch – Flussradwege abseits des Trubels in Deutschland

Flussradwege sind eine der entspanntesten Arten des Radwanderns: Fast immer geht es flach dahin, stets gibt es viel zu sehen. Wenn dazu wenig Trubel herrscht, ist das Reiseglück perfekt! In diesem Buch verrät Thorsten Brönner die beschaulichsten Touren in Deutschland – vom Aller-Radweg über den Fünf-Flüsse-Radweg bis zum Havelradweg – mit Streckenführung, Highlights und Tipps. Steigen Sie mit uns in die Pedale und Genießen!

Die schönsten Genießertouren an Deutschlands Flüssen 168 Seiten, Format 22,7 x 27,4 cm, Hardcover, 29,99 Euro, ISBN-13: 978-3-7654-5719-7

1 – Deutsche Fährstraße-Oste-Radweg

3 – Kunstwegen – Vechtetalroute

20 – Vom Main zur Rhön

23 – Radweg liebliches Taubertal

24 – Nagoldtalradweg und Enztal-Radweg

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Fahrt über den San-Bernardino-Pass

Die Ausgabe 3-2016 des RADtouren Magazins ist im Handel. Das Coverbild entstand bei unserer Fahrt über den San-Bernardino-Pass. Im Heft könnt Ihr zudem meine Artikel Eder-Radweg und Radweg »Vom Main zur Rhön« lesen. www. radtouren-magazin. com

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Österreich per Rad erleben

Idyllische Gewässer, Berge wie auf einer Postkarte, dazu weite Hügel: Österreich aus dem Fahrradsattel zu erleben ist ein Traum. Doch wohin? Entspannt einen Flusslauf entlangrollen? Seen erkunden? Oder in den Alpen Höhenmeter sammeln? All dies ist zwischen Vorarlberg und dem Burgenland mit dem Fahrrad möglich! Thorsten Brönner hat alle Bundesländer bereist und präsentiert in seinem Buch die Vielfalt Österreichs. Abwechslungsreiche Fotos, Karten und 20 detaillierte Streckenbeschreibungen laden zu spannenden Entdeckungsfahrten ein.

In der Mitte Europas liegt ein Land, das wie geschaffen ist zum Radfahren: Österreich! Mein Buch »Österreichs schönste Radfernwege« erscheint bei Styria regional und stellt die Vielfalt der Alpenrepublik vor: Berge, Seen, Flüsse und herzhaftes Essen.

20 Touren, ISBN: 978-3-7012-0211-9, Seiten: 224, Format: 17,0 x 24,0 cm, € 22,90

Http://www. thorstenbroenner. de/categories/radwege/essays/

Co. Clare Irland

Thorsten brönner – fotograf & reiseautor

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Rundwanderwege und Radtouren im County Clare

Thorsten brönner – fotograf & reiseautor

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Achtung: Wir übernehmen keine Garantie hinsichtlich der Genauigkeit und Sicherheit der veröffentlichten Tracks und Wegpunkte („Standorte“). Zum Wandern empfehlen wir zusätzliche lokale Karten zu nutzen und geeignete Ausrüstung und Bekleidung zu verwenden. Achten Sie insbesondere auf Länge der Trails, wie auch deren Höhenprofil. Besondere Vorsicht bei Ausflüge mit Kindern! Nicht alle dieser Wege sind für diese geeignet.

Https://www. clareireland. net/entdecken/active/tracks. htm

Gibt es in Irland Radwege

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Dublin (dpa/tmn) – Zäh windet sich der morgendliche Stadtverkehr entlang der Liffey. Der Fluss teilt Dublin in Nord und Süd. Die Kinder auf dem Rücksitz überlegen, wie viele der 130 Kilometer Radweg entlang des Royal Canal sie an einem Tag schaffen müssen.

Am Startort Maynooth beruhigt Áine Mangan die Mädchen. Sie leitet das Touristenbüro Into Kildare. „Man kann eine Teilstrecke radeln, auch zwischen den Städtchen einsteigen oder den Greenway jederzeit wieder verlassen“, erklärt sie auf der Terrasse des „Glenroyal Hotels“.

Wer möchte, kann an einem oder mehreren Tagen bis zu vier Grafschaften durchqueren. Und bis nach Longford radeln und auf diese Weise Irlands historischen Osten erkunden. Dort trifft der auch für Wanderer zugängliche Greenway auf den Fluss Shannon.

Der Royal Canal Greenway ist der neueste von sechs Greenways in der Republik Irland. Erst vor wenigen Wochen wurde er eröffnet. Die Route ist außerdem eine der flachsten: Auf den ersten 60 Kilometern steigt der Weg in westlicher Richtung nicht mehr als 60 Meter an. Ob sich das wirklich entspannt fahren lässt, gilt es herauszufinden.

Greenways müssen bestimmte Kriterien erfüllen

Hätte man auch direkt in Dublin starten können? Schwierig, aber an der Radweganbindung an die Hauptstadt wird gearbeitet. So empfiehlt sich eine Nacht vor Ort in Maynooth im „Glenroyal“.

Damit ein Radweg als Greenway ausgezeichnet wird, muss er bestimmte Standards erfüllen, über die Radtouristen sich freuen können: Unter anderem benötigen die Wege eine bestimmte Breite und richtige Beschilderung. Und es darf keine „Kissing Gates“ geben. Das sind Weidegatter mit Schwenktoren, die das Vieh zurückhalten.

Vorsicht vor der irischen Sonne

Obwohl es für irische Verhältnisse sehr warm ist, hat der Wind ein bisschen zugenommen. Angenehm an diesem Morgen. Nur wenige Meter sind es bis zum Startpunkt des Greenways – und bis zum Royal Canal Bike Hire, dem Radverleih von Dave Butterly. „Ihr braucht Räder, Helme. „, sagt der Ire. Da windet sich das große Kind. Helme? Wie uncool. Aber Sicherheit geht auch auf der Grünen Insel vor.

„. und Sonnencreme“, fährt Butterly fort. Tatsächlich? „Ja, bei der leichten, aber existenten Brise und dem Fahrtwind bemerkt man beim Radeln nicht, wie schnell man sich Nacken, Schultern, die Knie oder Waden verbrennt“, sagt der Verleiher. Er wird es wissen.

Blumenpracht und viele Tiere

Bis Enfield sind es knapp 20 Kilometer, die längste Etappe des Greenways. Dort soll gepicknickt werden. Die Motivation ist groß, die Sonne scheint. Sattgrüne Wiesen ziehen vorbei, am Kanal und auf dem Wasser gelbe Seerosen und lilafarbene Ufergräser. Dazu Libellen, Schmetterlinge, Stare, Schwalben, Pferde, Kühe und Schafe.

„Guck mal, was für wunderschöne Blumen“, ruft das kleinere Kind. Sie meint die zahllosen weißen Blüten der Echten Zaunwinde, die den leichten Anstieg zu einer der 46 historischen Schleusen märchenhaft begleiten. Daneben steht ein weiß getünchtes Cottage mit Strohdach und rot angestrichener Tür. Irland wie im Bilderbuch.

Eine heikle Rettungsaktion

Die Iren wissen zu schätzen, was sie an ihrer Natur haben. Und sie wollen zeigen, was sie zu bieten hat. „In Enfield“, hatte Dave Butterly geraten, „müsst ihr unbedingt in den kleinen Park auf der rechten Seite des Kanals, auch wenn der Greenway euch ab dort auf die linke Seite führen möchte.“ Jetzt ist klar, warum: Eine Wiese bietet Platz zum Spielen, im Wasser liegen ein paar altmodische Hausboote und ein zauberhafter Feen-Park lädt zum Erholen und Entdecken ein.

Die Kinder sind stolz, die bisherige Strecke geschafft zu haben. Und werden jetzt übermütig: Der Fußball einer anderen Familie landet im Wasser. Oh no! Kurze Aufregung, dann ein Plan: Der Rettungsring am Geländer soll als Angel dienen, auch wenn es eigentlich verboten ist, ihn ohne Not aus der Halterung zu nehmen. Die Aktion gelingt.

Wo das Vieh einst harte Arbeit leistete

Zeit für eine Geschichtsstunde mitten in der Natur. Früher wurden die Wege entlang des Royal Canals zum Treideln benutzt: Pferde und Kühe zogen Frachtkähne von Dublin zum Shannon und zurück. Heute wird hier niemand gezogen, es wird brav selbst gestrampelt. Und die Kühe und Kälber, die auf der anderen Seite das Wasser aus dem Kanal schlürfen, scheinen erleichtert, dass sie nichts und niemanden ziehen müssen.

Können ein paar Kilometer auf Mountainbikes und Tourenrädern da so schlimm sein? „Von mir aus hatten die Kühe es früher schwerer als wir. Ich kann trotzdem nicht mehr“, klagt eines der Kinder. An einer der nächsten Schleusen heißt es: Kehrtwende und zurück nach Enfield.

Am Pub direkt neben dem Greenway lassen sich die Räder zurückgegeben. Der Bahnhof liegt direkt gegenüber. Mit dem Zug geht es wieder nach Maynooth. Allein dieser Teil des Royal Canal Greenways hat Spaß gemacht. Die anderen Teile gibt es beim nächsten Mal.

Https://www. sueddeutsche. de/leben/tourismus-unterwegs-auf-einem-irischen-greenway-dpa. urn-newsml-dpa-com-20090101-210729-99-603729

The Greenway

Thorsten brönner – fotograf & reiseautor

The Greenway ist ein Radweg auf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke. Diese Art von Radwegen gibt es in Irland sehr selten. Früher gingen die Fahrradtouren einfach über die Landstraßen. Aber mit dem heutigen Verkehr und den immer noch engen Straßen würde es mir keinen Spaß machen.

Eigentlich schreibe ich ja nur über Radwege in Deutschland, aber wie es der Zufall so will. Wir waren in Irland im Urlaub und dieser Radweg ist für eine Fahrradtour echt zu empfehlen.

The Greenway ist wie gesagt eine alte Eisenbahnstrecke, welche Ende des 19. Jahrhunderts eingeweiht wurde. Allerdings wurde sie bereits 1937 wieder stillgelegt.

Wir haben nur einen kleinen Teil der Strecke gemacht. Ist sehr gut für Kinder geeignet. Bis zum Pub und dort sehr gutes Essen, schöner Tagesausflug, kaum Anstiege und nur auf eigenen Strecken.

Die Iren haben sich auch sehr gut auf die neue Attraktion eingestellt. Es gibt in jedem größeren Ort die Möglichkeit Fahhräder auszuleihen.

Https://www. schoene-radwege. de/the-greenway/

Abenteuer Havel-Radweg

Thorsten brönner – fotograf & reiseautor

Der Havel-Radweg ist eine der bekanntesten und beliebtesten Radwege in Deutschland. Er erstreckt sich über eine Länge von rund 400 Kilometern von der Quelle der Havel in Mecklenburg-Vorpommern bis zur Mündung in die Elbe bei Havelberg.

Der Radweg führt entlang der malerischen Havel und durchquert dabei verschiedene Landschaften wie Wälder, Seen und Flussauen. Unterwegs gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights zu entdecken, darunter historische Städte wie Brandenburg an der Havel und Potsdam mit seinen berühmten Schlössern und Gärten.

Der Havel-Radweg ist gut ausgeschildert und bietet eine gute Infrastruktur mit zahlreichen Rastplätzen, Cafés, Restaurants und Unterkünften entlang der Strecke. Der Radweg ist sowohl für erfahrene Radfahrer als auch für Familien mit Kindern geeignet, da er größtenteils flach verläuft und keine größeren Steigungen aufweist.

Der Havel-Radweg ist auch ein Teil des europäischen Fernradwegs EuroVelo 2, der von Irland bis nach Russland führt. Jedes Jahr zieht der Havel-Radweg tausende von Radfahrern an, die die Schönheit der Region entlang des Flusses erleben möchten.

Auf sechs Etappen führt der Havel-Radweg entlang der Quellregion Ankershagen durch die idyllische Mecklenburgische Seenplatte, das glitzernde Ruppiner Seenland, das lebendige Berlin-Spandau, die UNESCO-Welterbestadt Potsdam, das geschichtsträchtige Havelland und die Altmark bis zur Zielregion Prignitz. Sie radeln durch Wälder, die sanft im Wind rauschen, und passieren bezaubernde Schlösser, die Sie mit neuer Energie erfüllen werden. Zudem können Sie regionale Köstlichkeiten und die warme Gastfreundschaft der vier Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt genießen.

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Https://havelsee. de/verzeichnis/havel-radweg/

Weser-Radweg

Was haben der Seehafen in Bremerhaven, Strandbäder in Cuxhaven, die Rattenfänger-Stadt Hameln mit ihren zahlreichen romantischen Fachwerkhäusern sowie Minden mit seinen Zeugnissen der Weserrenaissance gemeinsam? Sie alle sind Orte am Weser-Radweg, der Radler vom Zusammenfluss von Fulda und Werra bei Hann. Münden entlang der Weser bis Bremerhaven und dann weiter nach Cuxhaven führt. Und sie alle machen deutlich, was Radler auf dem Weser-Radweg erwarten dürfen: Märchenhaftes, Romantisches und nicht zuletzt das weite Meer.

Hier erfahren Sie Wissenswertes rund um den Weser-Radweg

Sie radeln und wir kümmern uns um alles Weitere – von den Hotelbuchungen bis zum Gepäcktransport.

Hier ein paar Fakten: Der Weser-Radweg

    Länge: ca. 520 km Höhenmeter: ↑ 1164 m ↓ 1287 m

      Der Weserradweg hat kaum Steigungen und verläuft größenteils direkt am Wasser.

    Der Klassiker auf dem Weser-Radweg

    Weser-Radweg | Klassiker

    Weite ist eins der Themen, denen man immer wieder auf dem Weserradweg begegnet, spätestens sobald man aus dem schönen Weserbergland in die ebenso schönen, aber völlig andersartigen nördlicheren Regionen wie die Mittelweser und die Wesermarsch wechselt. Hier reicht der Blick ganz weit in die relativ flache Landschaft, weil sich ihm nur wenig in den Weg stellt. Marsch, Geest und Moor prägen die Regionen.

    Es ist so, als gewöhne sich das Land langsam ans Meer, je näher es der Küste kommt. Es übernimmt das Versprechen der Freiheit, der Grenzenlosigkeit, das das Meer dem Menschen seit Tausenden von Jahren gibt. Und so ist eine Reise auf dem Weser-Radweg auch eine gute Option, um den Alltag abzuschütteln und alltägliche Zwänge gegen die Freiheit zu tauschen. So etwas sollte man sich ab und an gönnen.

    Erleben Sie einen herrlichen Radurlaub an der Weser. Rückenwind Reisen hat mehrere reizvolle Radreisen auf dem Weser-Radweg im Angebot. Vielleicht ist ja eine schöne Tour für Sie dabei?

    Fachwerk, Hanse, Weltkulturerbe, Märchen – unberührte Natur, sanfte Hügel, Geest und Marsch – der Weser-Radweg ist an kultureller und landschaftlicher Vielfalt kaum zu übertreffen. Auf dem Weser-Radweg haben Sie die Möglichkeit einen Fluss von der „Quelle“ bis zur Mündung im wahrsten Sinne des Wortes zu „erfahren“.

    Mit dem Fahrrad lässt sich diese wunderschöne Landschaft mit seinen gut ausgebauten Radwegen am besten erkunden. Seit 2017 organisiere ich Ihren Radurlaub entlang der Weser bei Rückenwind Reisen. Mit viel Engagement und Herz sorge ich dafür, dass Sie Ihren Radurlaub unbeschwert genießen können. Es sind die vielen Kleinigkeiten, die Ihren Urlaub mit uns besonders machen: eine perfekte Vorbereitung der Reise, beste Radkarten für Sie, persönliche Begrüßung durch unseren Reiseleiter in Ihrem Hotel in Hannoversch Münden, auf Wunsch ein top gewartetes Leihrad, pünktlicher und sorgfältiger Transport Ihres Reisegepäcks, professioneller und freundlicher Rücktransfer zum Ausgangspunkt, und, nicht zuletzt, die Hotels – Ihrer Gastgeber. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Auswahl der Hotels, viele davon inhabergeführt. Ich stehe in persönlichen Kontakt zu den Hotels und Pensionen und besuche diese in regelmäßigen Abständen für Sie, damit wir eine gleichbleibend hohe Qualität der Unterkünfte gewährleisten können. Alles in allem werden Sie spüren, dass unser langjähriges und hochmotiviertes Team im Hintergrund immer für Sie da ist, um Ihnen einen unvergesslichen Radurlaub zu bereiten.

    Weser-Radweg: ein paar Zahlen und Fakten

    Der Weser-Radweg zieht sich etwa 500 Kilometer lang durch Deutschland: vom Weserbergland bis zur Nordseeküste. Neben dem Mittelgebirge gehören die Mittelweser, Bremen, Wesermarsch, Bremerhaven und Cuxland zu den Regionen, durch die der Weserradweg führt. Größte Stadt am Weser-Radweg ist Bremen mit über 500.000 Einwohnern. Die Radreiseanalyse 2019 und 2020 setzt den Weserradweg auf Platz 1 der meistbefahrenen deutschen Radfernwege.

    Streckencharakteristik Weser-Radweg

    Von ihrer Entstehung in Hann. Münden, wo die Weser aus Werra und Fulda hervorgeht, bis zur Mündung in die Nordsee bei Bremerhaven führt der Weser-Radweg bis nach Cuxhaven. Die Länge des Weser-Radweges beträgt ca. 515 Kilometer. Die Radroute entlang der Weser verläuft meist auf gut ausgebauten Radwegen, ruhigen Wirtschaftswegen und teilweise Landstraßen. Unbefestigte Abschnitte gibt es nur ab und zu und auch nie für längere Etappen. Steigungen bleiben Ihnen – außer von Abstechern durch das Weserbergland – fat vollkommen erspart.

    Beschilderung

    Der Weser-Radweg ist durchgehend mit einer eigenen Beschilderung ausgestattet. Diese werden ständig überarbeitet bzw. überprüft und ggf. erneuert.

    Weser-Radweg für Familien

    Der Weser-Radweg ist auch für Familien sehr gut geeignet, denn die Tour verläuft, mit ein paar Ausnahmen, immer auf ruhigen Landstraßen oder auf gut ausgebauten Radwegen. Ferner sind wir in Hann. Münden mit unserem Stationsleiter und Gepäckfahrer sowie auch in Bremen sehr gut vertreten – sollt es Schwierigkeiten geben sind für gerne für unsere jungen Gäste da. Ferner können Sie die Strecken auch mit dem Zug oder Schiff überbrücken. Aber gerade für Familien ist der Weser-Radweg sehr schön. Er bietet auch den kleinen Gästen sehr viel Ausflugsmöglichkeiten und ist teilweise sehr märchenhaft. Es erwarten Sie der Lügenbaron von Münchhausen oder auch der Rattenfänger von Hameln.

    Hannoversch Münden

    Der Uferstein in Hann. Münden ist Startpunkt der Weser. Hier entsteht aus dem Zusammenfluss der Werra und Fulda die Weser. „Wo Werra sich und Fulda küssen, Sie ihre Namen büssen müssen. Und hier entsteht durch diesen Kuss Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss“. Hann. Münden der 31. Juli 1899. Wer empfehlen Ihnen die Fahrt zum Weserstein schon am Anreisetag, da Ihr Starthotel in der Regel direkt am Weser-Radweg etwas weiter unten gelegen ist. Die Dreiflüssestadt Hann. Münden beeindruckt mit prachtvollen Gassen und imposanten Fachwerkgebäuden. Die Altstadt lädt zum Verweilen und Flanieren ein. Die zwischen 1155 und 1183 gegründete Stadt gelangte damals schnell zu Wohlstand und Reichtum. Der besondere Reichtum an Fachwerkformen und – stilen führt Sie schnell in diese Zeit zurück. Bummeln Sie durch die Gassen und entdecken Sie die Fachwerkbauten mit ihren Erkern, Inschriften, historischen Türen und Portalen.

    Unser Video über den Weser-Radweg

    Die schönsten Städte des Nordens

    Backsteingotik, Weserrenaissance, Fachwerk und Reetdächer: Das sind nur einige der architektonischen Besonderheiten, auf die man trifft, wenn man auf dem Weser-Radweg einige der nördlicheren Städte in Deutschland durchfährt. Neben Architektur begeistern aber auch technische Meisterleistungen, Kunst und andere Zeugnisse von Kultur in den Städten am Weserradweg. Vier dieser Städte möchten wir hier etwas ausführlicher vorstellen:

    Minden

    Die Stadt Minden gehört zur Region Ostwestfalen-Lippe. Besonders reizvoll präsentiert sich ihre Altstadt rund um den über 1.000 Jahre alten Dom St. Gorgonius. In vielen Altstadt-Gassen fällt es nicht sonderlich schwer, sich in frühere Zeiten zurückzuversetzen. In der Stadt findet man Bauwerke aus historischen Stilepochen wie Romanik, Gotik, Weserrenaissance, Klassizismus und Historismus. Ein architektonisch prägendes Element ist das Fachwerk vieler Häuser, weshalb manche Minden auch als Fachwerkstadt bezeichnen. Die Fachwerkhäuser tragen nicht wenig dazu bei, dass sich Minden bisweilen sehr romantisch und märchenhaft präsentiert.

    Der Dom ist Wahrzeichen Mindens, aber keineswegs das einzige sehenswerte Sakralbauwerk in der Stadt. Einen Besuch wert sind auch die St. Simeoniskirche sowie die Kirche des Klosters St. Mauritius. Reizvolle Profanbauten sind die Alte Münze sowie das Haus am Windloch, das als eins der kleinsten Gebäude in der Stadt gilt. Ein technisches Meisterwerk ist das Wasserstraßenkreuz, an dem der Mittellandkanal über die Weser geführt wird.

    Bremen

    Die Bremer Stadtmusikanten und der Roland sind wahrscheinlich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bremens. Der Roland gehört zudem mit dem Bremer Rathaus, das als eins der bedeutendsten gotischen Bauwerke Europas gilt, zum UNESCO Weltkulturerbe. Rathaus und Roland stehen am beziehungsweise auf dem Bremer Marktplatz, den wiederum viele als einen der schönsten von Europa bezeichnen. Vielleicht macht man sich ja selbst vor Ort ein Bild davon, ob das stimmen könnte? Rund um den Marktplatz stehen imposante Bauwerke wie der St. Petri-Dom, der „Schütting“ als Haus der Handelskammer sowie viele Kaufmannshäuser im Stil der Weserrenaissance.

    Orte wie die Böttchergasse und die Schnoor sind weitere Gründe für einen Aufenthalt in Bremen. So präsentiert sich die Böttcherstraße mit attraktiver Backstein-Architektur und die Schnoor als mittelalterliches Gängeviertel in Bremens Altstadt. Zum Ausgehen bietet sich die Bremer Schlachte an der Weser an, weil man hier zahlreiche Restaurants und Bars findet.

    Wenngleich Bremerhaven heute den bedeutenderen Hafen besitzt, ist auch Bremen eine unter anderem von maritimer Wirtschaft geprägte Stadt. Hafenanlagen und Museen wie das Hafenmuseum Speicher XI, das Schulschiff Deutschland sowie der Museumshafen Vegesack machen deutlich, dass Seefahrt für Bremen eine große Rolle gespielt hat und noch immer spielt. Ein weiteres bedeutendes Bremer Museum ist das Überseemuseum, ein Völkerkundemuseum von europäischem Rang.

    Https://www. rueckenwind. de/de/radwege/weserradweg

    Gibt es in Irland Radwege

    Einfach bergisch radeln

    Unterwegs auf stillgelegten Bahntrassen

    Im Bergischen ganz entspannt Radfahren? Ja, das geht! Gut ausgebaute und nahezu steigungsfreie Radwege auf ehemaligen Bahntrassen machen es möglich: Das Netz der Panorama-Radwege ist rund 220 Kilometer lang. Es verbindet Bergisches Land, südliches Ruhrgebiet und Sauerland und schließt an die beliebten Flussradwege an Rhein, Ruhr und Sieg an. Rund 150 Kilometer führen über ehemalige Schienenwege, auf Verbindungswegen sind nur wenige anstrengendere Passagen zu überwinden.

    Alte Bahntrassen – perfekte Radwege

    Mit dem „Bergischen Panoramaradweg“ und dem „Panoramaradweg Balkantrasse“ führen zwei attraktive Routen auf ehemaligen Bahntrassen durch das Bergische. Panorama-Radwege auf ehemaligen Bahntrassen eignen sich bestens, um die hügelige Landschaft zu erkunden, denn Radfahren ist hier ohne große Anstrengungen möglich. Brücken, Tunnel, alte Bahnhöfe – an vielen Stellen spüren Sie, dass Sie auf den Spuren alter Eisenbahnlinien unterwegs sind. Denn Ende 19. Jahrhunderts wurden auch im Bergischen Schienenwege gebaut, um Produktionsstätten mit Rohstoffen zu versorgen und die fertigen Waren abzutransportieren. Und damit die schweren Eisenbahnwaggons fahren konnten, wurden steigungsarme Strecken gebaut, mit unzähligen Tunneln, Brücken und Viadukten. Sie prägen noch heute das Landschaftsbild – und machen das Radfahren zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Panorama-Radwege bieten atemberaubende Weitblicke in die Natur, ländliches Idyll und städtisches Leben – nur wenige Pedaltritte voneinander entfernt.

      Bergischer Panorama-Radweg: 131 km von Hattingen nach Olpe Bergischer Panorama-Radweg, Etappe Agger-Dörspe: 15 km von Bergneustadt nach Gummersbach Panorama-Radweg Balkantrasse: 51 km von Wuppertal-Oberbarmen nach Leverkusen Panorama-Radweg niederbergbahn: 44 km von Essen-Kettwig nach Haan (im Kreis Mettmann)

    Längere Strecken lassen sich ohne Weiteres zurücklegen, indem Sie für Teile Ihrer Tour die Regionalbahn oder den Bergischen FahrradBus nutzen.

    Https://www. dasbergische. de/aktiv-entspannen/radfahren/panorama-radwege

    Auf dem Drahtesel durch die Grüne Insel

    Dublin zur Hauptverkehrszeit: Ein weißer Lieferwagen wechselt ohne Vorwarnung die Spur und drängt einen Radfahrer zur Seite. Der Radler kann dem Auto gerade noch einen Fußtritt verpassen, bevor er entnervt absteigt und den Drahtesel schiebt. Radfahren ist zwar die schnellste Fortbewegungsart im Dubliner Berufsverkehr, aber ein Vergnügen ist es nicht. Radwege sind eine Seltenheit, und so müssen die RadfahrerInnen ständig auf der Hut vor den Blechkisten sein — und vor FußgängerInnen, die bei roter Ampel über die Straße sprinten. Bei den für ihre Freundlichkeit berühmten DublinerInnen geht ein erstaunlicher Wandel vor, sobald sie sich hinter das Steuer setzen: Rücksichtnahme und defensives Fahren werden schlagartig zu Fremdworten. Laut Statistik gibt es in Irland im Vergleich zur Zahl der Autos die meisten tödlichen Unfälle der Welt.

    Wer sich dennoch mit dem Rad ins Verkehrsgewühl der Innenstadt wagt, muß ein gutes Schloß mitnehmen. Der Handel mit geklauten Rädern floriert in Dublin mindestens ebensogut wie in anderen Großstädten. Besser ist es allemal, das Rad bei „Square Wheel Cycleworks“ in der Temple Bar gegen eine geringe Gebühr abzustellen. Bei dieser Fahrradkooperative kann man auch Fahrräder reparieren oder generalüberholen lassen. Unter derselben Adresse ist „Cyclefolk“ zu erreichen. Diese Organisation vertritt die Interessen der RadfahrerInnen und gibt einen Infobrief heraus. Die Temple Bar mit ihren Hugenottenhäusern und engen Gassen aus dem vergangenen Jahrhundert ist eines der interessantesten Viertel der irischen Hauptstadt. Früher war hier das Geschäftszentrum Dublins. Bis vor kurzem bestanden Pläne, das Gelände in einen großen Busbahnhof umzubauen. Da jedoch seit Anfang der 80er Jahre unzählige kleine Läden und Cafés aus dem Boden geschossen sind, wurde dieser Plan aufgegeben, nicht zuletzt deshalb, weil die städtische Busgesellschaft tief in den roten Zahlen steckt.

    Irland ist schon lange nicht mehr das billige Urlaubsland, das es noch vor fünfzehn Jahren war. Die hohe Inflationsrate hat dafür gesorgt, daß die Preise längst westeuropäisches Niveau erreicht — und teilweise überschritten — haben. Das Guinness, das schwarze Nationalgebräu, schmeckt zwar in Irland besser als auf dem europäischen Festland, da es den Transport nicht gut verträgt, billiger ist es jedoch nicht. Dennoch muß ein Irlandurlaub kein Vermögen kosten. „Wildes“ Zelten ist in ländlichen Gegenden fast immer möglich, allerdings sollte man vorher um Erlaubnis fragen. Wegen des unberechenbaren Wetters ist es empfehlenswert, einige Übernachtungen in Jugendherbergen einzuplanen — zum Trocknen. Es regnet oft in Irland, aber (fast) nie sehr lange. In seinem Irischen Tagebuch schrieb Heinrich Böll dazu: „Man kann diesen Regen schlechtes Wetter nennen, aber er ist es nicht. Er ist einfach Wetter, und Wetter ist Unwetter.“

    Im Landesinnern gibt es nur wenige Jugendherbergen, in den touristischen Küstengegenden sind sie dagegen recht verbreitet. Die Übernachtung kostet etwa zehn Mark.

    Nicht viel teurer sind die „bed and breakfasts“. Außer der Übernachtung ist das berüchtigte englische Frühstück mit Speck, Eiern, Würstchen und gebratenem Brot inbegriffen, das mindestens bis zum Nachmittag wie ein Klotz im Magen liegt. Irland ist ohnehin nicht für kulinarische Genüsse bekannt, doch die gröbsten Schrecken hat die irische Küche inzwischen verloren. Der in dickem Teig fritierte Fisch mit fettigen Pommes frites ist zwar noch immer vorherrschend, aber mittlerweile gibt es erträgliche Alternativen. Viele Kneipen bieten mittags preiswerte Mahlzeiten an.

    Fahrradenthusiasten behaupten, daß Irland ein Radlerparadies sei: Die Nebenstraßen sind gewunden und unübersichtlich — ein Alptraum für Autofahrer. An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell. Doch ohne ein tourentaugliches Rad mit zehn Gängen wird man sich auch im Radlerparadies totstrampeln. Die Entscheidung, ob man das eigene Rad mitnehmen oder in Irland eines mieten soll, hängt von der Länge der Reise ab. Wer mindestens vierzehn Tage bleiben will, sollte das eigene Rad einpacken. Dazu müssen auch Ersatzteile mitgenommen werden — Schläuche, Reifen (der irische Straßenbelag ist rauh), Schraubenschlüssel und vor allem Schrauben, da in Irland oft nur Schrauben mit Zollgewinde erhältlich sind. Die meisten Fluggesellschaften befördern Räder in der Regel problemlos als normales Reisegepäck (bis 20 Kilo) oder bei manchen Charterflügen für einen Aufpreis von 50 Mark. Die Anreise mit dem Auto und der Fähre ist bei vollbesetztem Wagen sicher die billigste, aber auch anstrengendste Möglichkeit. Die umweltfreundlichere und bequemere Variante mit Bahn und Schiff ist leider nicht zu empfehlen: Sie ist zu teuer und erfordert genaueste Recherchen, in welchen Zügen Räder mitgenommen werden können.

    Wer es gemächlicher angehen lassen und nicht wochenlang im Sattel sitzen will, fährt billiger, sich in Irland ein Rad zu mieten. Für etwa zehn Mark am Tag kann man in fast allen Orten Räder leihen. Allerdings handelt es sich dabei meist um wahre Stahlrosse mit höchstens fünf Gängen. Mittlere Steigungen können da schon zu unüberwindlichen Hindernissen werden. Die besseren Räder sind selten und sollten vorher gebucht werden. Ratsam ist es allemal, den gesäßfreundlichen eigenen Sattel in den Koffer zu packen.

    Auch das beste Rad fährt nicht von alleine. Zur Streckenplanung gehört eine realistische Einschätzung der Kondition. Viel Training ist nötig, um die Gipfel der Mourne Mountains an der inneririschen Grenze zwischen Dublin und Belfast zu erklimmen. Auf dem Weg dorthin kann man sich im Boyne-Tal schon mal warmfahren. Dort wimmelt es geradezu von historischen Stätten. Die bekannteste ist Newgrange, ein 4.500 Jahre altes Kuppelgrab — tausend Jahre älter als die Pyramiden. Nebenan liegt das Schlachtfeld, auf dem Wilhelm von Oranien und James II. am 12. Juli vor genau 300 Jahren die Schlacht um die englische Thronfolge ausgetragen haben. Die Schlacht endete mit dem Sieg des protestantischen Wilhelm. Nordirlands Protestanten feiern das Ereignis noch immer, als sei es erst gestern geschehen.

    Ganz im Norden liegt der „Giant’s Causeway“, ein Naturphänomen aus Basaltsäulen, das vor 60 Millionen Jahren entstanden ist, als Lavamassen durch die Erdkruste brachen und erstarrten. Zwar hat die Zahl der NordirlandtouristInnen 1989 zum ersten Mal seit Ausbruch der „troubles“ — wie der Krieg hier verharmlosend genannt wird — die Millionengrenze überschritten, doch vom Massentourismus ist das Land noch weit entfernt. So ist selbst die landschaftlich schöne Küstenstraße der Grafschaft Antrim — sie führt von Belfast zum „Giant’s Causeway“ — mit ihren vielen Stichtälern auch für RadfahrerInnen gut befahrbar.

    Die Grafschaften im südlichen Teil des Landesinnern bestehen vorwiegend aus weiten Ebenen und harmloseren Hügelketten — ideal für AmateurradlerInnen. Obwohl die Landschaft durchaus ihre Reize hat, stößt man hier kaum auf TouristInnen. Die tummeln sich alle an der abwechslungsreicheren Westküste. Von der Grafschaft Kerry im Süden, wo dank des Golfstroms Palmen wachsen, bis zur eher kargen Landschaft Donegals im Norden ändert sich die Szenerie ständig.

    Fans irischer Musik werden jedoch nicht weiter als bis zur Grafschaft Clare kommen: Auch der kleinste Ort veranstaltet hier im Sommer ein Musikfestival mit verlängerten Kneipenöffnungszeiten. Darüber hinaus bietet der „Burren“ Interessantes für Höhlenforscher. Diese Karstlandschaft ist wie ein Karnickelfeld von Höhlen durchzogen, von denen die meisten noch unerforscht sind. Das steinige Land ist zwar ein Ärgernis für Bauern, weist aber dennoch eine erstaunlich vielfältige Vegetation auf: Von Alpenpflanzen bis zu mediterranen Gewächsen ist hier alles zu finden. Für RadlerInnen gibt es im Burren eine Spezialherberge: Rolfs Cottage. Der Besitzer, Rolf Fendler, war Spitzenkandidat der Alternativen Liste in Berlin-Spandau, bevor er vor fünf Jahren nach Irland auswanderte. Die Übernachtung kostet bei ihm vier Pfund (zehn Mark). Rolf hat zwei natürliche Feinde: Schnecken, die über sein Gemüse herfallen, und Füchse, die beharrlich seine Entenzucht dezimieren. Wer jetzt schon Schwielen am Hintern hat, kann hier den Rest des Urlaubs mit Rolfs umfangreicher Spielesammlung verbringen.

    Https://taz. de/Auf-dem-Drahtesel-durch-die-Gruene-Insel/!1751121/

    Ein Schluck für die Engel

    Thorsten brönner – fotograf & reiseautor

    Nordirland überrascht mit einem engmaschigen Radwegenetz

    Thorsten brönner – fotograf & reiseautor

    Ein Mural genanntes Wandgemälde in Derry/Londonderry. Fotos: jw

    Nordirland ist ein Paradies für Radfahrer. Über 1.000 Meilen ausgeschilderte Radwege des britischen National Cycle Network durchziehen die landschaftlich, kulturell und geschichtlich interessante Region. In den nordirischen Counties radelt man durch grandiose Landschaften mit steilen Klippen, karibisch blauem Meer und grünen Hügeln mit weißen Schäfchen-Punkten.

    Norman Trotter vom Radreiseanbieter „Iron Donkey“ stattet uns mit Trekking-Rädern aus und wir radeln auf der Antrim Coast Road, dem Radweg 93. Hier windet sich die Straße die tief eingeschnittenen Glens (Täler) of Antrim entlang. Rechts liegt die See, links schroffe Täler, wispernde Palmen säumen den Wegesrand. Die Route ist wie alle britischen Radwege blau-weiß-rot ausgeschildert, und wir folgen ihr fast immer die Küste entlang ab Larne.

    Regenwasser – Whiskeywasser
    „Dort drüben liegt Schottland!“ Eine Touristin weist am Garron Point nach Nordosten hin. Mull of Kintyre ist ein Mythos, der nächstgelegene Teil Schottlands. An der schwankenden Seilbrücke, die vom Festland zu Carrick Island führt, singt eine Lady gar voller Verzückung Paul McCartneys Song zum Thema.

    Steile Anstiege und rasante Abfahrten – da ist einiges an Kraft nötig, und so mancher Sprühregen verdirbt die Aussicht. Der Wind bläst, und am weit geschwungenen Sandstrand von Ballycastle vertreibt er die Wolken: kein Regen bis Bushmills! Durch die Bushmills Distillery führt Sam, ein Nordire in Warnweste mit blondem Kurzhaarschnitt. Sam erklärt, die Reifung eines Bourbon dauere drei bis sechs Jahre. In dieser Zeit verdunste ein Teil der Flüssigkeit aus den Fässern. „Das“, grinst Sam, „wird in Irland Angel’s Share genannt, ein Schluck für die Engel.“

    „Londonderry sagen die nordirischen Protestanten, Derry die Katholiken“, erklärt Reiseleiter Norman. Touristen werden von beiden mit offenen Armen empfangen. „You are now entering free Derry“ bedeutet ein Monument an der Bogside. Hier kämpften einst Derrys Katholiken gegen die britische Armee.

    In der Idylle der Sperrin Mountains Hinter Derry folgen die verwunschenen Sperrin Mountains. Eine wilde und urige Landschaft: Enge Sträßchen sind von Holunderbüschen und mannshohen Farnen gesäumt. Moore, Heide, Flüsse und Seen säumen die Route. Der Radweg führt mitten hinein in die Idylle.

    Zurück in Belfast geht’s auf eine „Belfast City Bike Tour“. Downtown ist Belfast heutzutage „in“. So mancher Brite, heißt es, fliegt fürs Wochenende hin, um sich zu amüsieren.

    Oben in der Falls Road wohnen die Katholiken, in der Shankill Road die Protestanten. Hier fanden ab 1969 Auseinandersetzungen zwischen den Lagern statt. Auf Abstand gehalten werden sie heute noch durch meterhohe Peace Lines genannte Mauern. Wandbilder, Murals, bringen politische Inhalte zum Ausdruck. Inzwischen gibt es jedoch auch viele Wandgemälde aus neuerer Zeit, die den Frieden zum Thema haben.

    Das stärkste Bild aber ist kein Gemälde, sondern ein lebendes: Mitten auf einem Plateau sitzt ein Mädchen im Schneidersitz auf dem Asphalt: helles Top, eine Schleife im Haar. Dahinter ein Wandbild mit einem angreifenden Mann. Sie spielt Flöte, eine liebliche Melodie. Sie lächelt.

    Https://www. touristik-aktuell. de/reise-reportagen/europa/news/datum/2015/03/06/ein-schluck-fuer-die-engel/

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