Studie Gestohlene Fahrräder bleiben oft in der nahen Umgebung

In Leipzig werden pro Einwohner die meisten Fahrräder geklaut. Niederländische Forscher zeigen in einem Experiment nun: Diebe bringen die Räder meist nicht weit weg. Stattdessen werden sie oft Second-Hand verkauft.

Fahrraddiebstahl ist ein großes Problem, vor allem in den Metropolen. In Deutschland führte etwa Leipzig die Rangliste der Städte mit den meisten geklauten Rädern mit 1.375 je 100.000 Einwohner im Jahr 2021 an. In Amsterdam haben nun Forschende eine Studie durchgeführt, bei der der Weg von insgesamt 100 Second-Hand-Fahrrädern von Juni bis November 2021 per Tracker verfolgt wurde.

Während dieser Zeit wurden 70 der Zweiräder gestohlen – ein Wert, der deutlich über dem offiziellen Schnitt in Amsterdam liegt. Dies könnte daran liegen, dass die Drahtesel auf öffentlichen Plätzen deponiert wurden, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie geklaut werden. Interessanterweise verblieben 68 der gestohlenen Räder im Raum Amsterdam. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sie in Second-Hand-Geschäften weiterverkauft wurden. Zwölf Fahrräder wurden offenbar auf dem Schwarzmarkt veräußert.

Die Forschenden schließen aus den Ergebnissen, dass Räder nach ihrem Diebstahl häufig in der Nähe bleiben – bei Städten der Größe Amsterdams oder Leipzig aber meistens von ihren Besitzern nicht wiederentdeckt werden. Für die Polizei, die nicht in die Studie eingebunden war, könnte das bedeuten, dass sie ihre Ermittlungsarbeit bei Fahrraddiebstählen verändern sollte.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das die Polizei ein geklautes Fahrrad wiederfindet?

Die Fahndung nach solchem Diebensgut erfolgt i. d.R. stichpunktartig. Soll heißen, dass es (zumindest bei uns) recht regelmäßig Kontrollen gibt. Hierbei wird die Rahmennummer erfasst und auf Einträge geprüft. Mit unter kann das bei gewöhnlichen Kontrollen erfolgen (fehlendes Licht, auffällige Fahrweise etc) oder aber an Checkpoints, wo die Schnittlauchgang über mehrere Stunden hinweg Rahmennummern von Vorbeifahrenden checkt.

Das, gemessen an der Anzahl der Fahrräder die in Deutschland unterwegs sind, ergibt eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit das Bike ausfindig zu machen. Ab und an gibt es mal Zugriffe oder Einsätze bei denen, bei denen Garagen geöffnet werden, die bis an den Rand gefüllt sind mit geklauten Fahrrädern, allerdings ist das ebenfalls recht selten.

Da die Polizei nicht geziehlt nach einem bestimmten RAd fahndet, findet sie es nur über die RAhmennummer bei einer sonstigen FAhrradkontrolle. Da ich in meinen bisher über 50 JAhren Fahrradleben noch nie kontrolliert wurde, ist die Wahrscheinlichkeit wohl gereing. Es sei denn, jeder andere wird dauernd angehalten, und nur ich sehe so heiligmässig aus.

Hängt davon ab warum es geklaut wurde. Wenn es zum Verkaufen gestohlen wurde ziemlich kleine Chance, wenn es gestohlen wurde, weil der Dieb schnell irgendwo hin musste schon eher, aber auch nicht mehr als 50%. Hattest du das Rad denn abgeschlossen?

Sogar eine gute simson stand da..wollte er nich. aber danke für die antwort:)

Wenn die Rahmennummer bei der Polizei registriert ist bestehr immerhin eine gewisse wenn auch recht kleine Chance, bei unregistrierten Fahrrädern ist die Wahrscheinlichkeit gleich null.

Es kommt sicher auch darauf an wo, die Wahrscheinlichkeit geht aber gegen 0, da die Polizei nur durch Zufall gestohlene Fahrräder wiederfindet und nicht gezielt nach ihnen fahndet.

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Jetzt stelle ich mir trotzdem die Frage, warum unter dem Tretlager das beschädigt ist wo eine eingestantzte Nummer vorhanden sein sollte. Siehe BILDER UNTEN. Muss ich jetzt davon ausgehen dass es ein geklautes Fahrrad

Bild 1 Der Aufkleber wo mein Finger ist, ist vollständig enthalten und alles ist lesbar.

Das hier ist unter dem Tretlager wo die Beschädigung zu sehen ist. Und dort ist eigentlich eine eingestanzte Nummer.

#Fahrradklaukarte: 11 Fakten zum Fahrraddiebstahl

Dass in Hamburg Fahrräder entwendet werden, ist leider keine Seltenheit. Doch wie gut stehen eigentlich die Chancen, sein Fahrrad wieder zu bekommen? Und wo werden die meisten Fahrräder geklaut? Wir haben 11 interessante Fakten zum Thema „Fahrraddiebstahl“ zusammengetragen.

In Eimsbüttel nutzen viele das Fahrrad, um zur Arbeit, zum Sport oder zum Einkaufen zu fahren. Aber für viele ist das eigene Rad mehr als nur ein Transportmittel. Beim Thema „Fahrradliebling“ werden die Eimsbütteler oft emotional, vor allem wenn es ihnen entwendet wird.

Jetzt im Sommer werden die meisten Räder entwendet, erklärt Rene Schönhardt von der Polizei Hamburg. Das liege wohl daran, dass derzeit auch mehr Fahrradfahrer unterwegs sind. Zum Thema Fahrraddiebstahl haben wir 11 interessante Zahlen zusammengetragen. Die Zahlen beziehen sich alle auf das letzte Jahr.

1. Geklaute Fahrräder am Tag

14.506 Fahrraddiebstähle verzeichnete die Polizei in Hamburg für das Jahr 2017, das entspricht rund 40 entwendeten Fahrrädern pro Tag. Deutschlandweit waren es in etwa 300.000, das sind 822 Räder pro Tag.

2. Bezirk Eimsbüttel an zweiter Stelle

Mit 2.722 Fällen steht der Bezirk Eimsbüttel an zweiter Stelle der häufigsten Fahrraddiebstähle. Nur Hamburg Nord kann diese Anzahl noch toppen und verzeichnet mehr als 3.400 Entwendungen. Mit Abstand am wenigsten waren Fahrraddiebe in Harburg und Bergedorf unterwegs.

#Fahrradklaukarte: Trag dein gestohlenes Fahrrad ein

Wer kennt nicht diese plötzliche Wut, wenn das eigene Fahrrad nicht mehr an seinem abgestellten Platz steht. Und die Chance, dass das geliebte Fahrrad wieder auftaucht, kaum vorhanden ist. Um das Thema Fahrraddiebstahl nun mal etwas näher zu beleuchten und neue Wege der Recherche zu gehen, hoffen wir auf eure Mithilfe.

3. Eimsbüttel ist Diebstahlhochburg

Die Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Fahrrad gestohlen wird, ist dagegen im Stadtteil Eimsbüttel am Höchsten. Im Jahr 2017 registrierte die Polizei dort 968 Fahrraddiebstähle. Danach folgen Winterhude (601), Barmbek-Nord (544), St. Pauli (531) und Altona-Altstadt (509).

4. Gelöste Fälle in Eimsbüttel

Von den Fällen geklauter Fahrräder in Eimsbüttel wurden 27 aufgelöst. Mit nur 2,8 Prozent Aufklärungsrate ist die Wahrscheinlichkeit sein Rad wiederzubekommen demnach ziemlich gering. Hamburgweit lag die Quote letztes Jahr bei 3,3 Prozent. Diese Zahl liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,1 Prozent.

5. Stadtteile ohne Diebstähle

Es gibt aber auch Stadtteile in Hamburg, in denen vergangenes Jahr nicht ein einziges Fahrrad gestohlen wurde: Reitbrook Tatenberg, Spadenland, Francop, Altenwerder, Rönneburg, Waltershof. Und von der schönen Insel Neuwerk, die zum Bezirk Mitte gehört, wurde auch kein Fahrrad gestohlen.

Mit Bezirksamtsleiter Kay Gätgens auf Fahrradtour

Bei einer „Pedelec“-Fahrradtour zeigen Bezirksamts­leiter Kay Gätgens und Thorsten Rösch vom Amt für Management des öffentlichen Raumes, wo im Bezirk neue Fahrradwege entstanden und welche Maßnahmen noch geplant sind.

6. Versicherungsschaden

Laut des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. entstand im Jahr 2017 ein Schaden von etwa 90 Millionen Euro durch den Diebstahl von Fahrrädern. Die durchschnittliche Entschädigung der Versicherungen liegt bei rund 600 Euro, sagt die Polizei Hamburg. Von der Schadenssumme könnte man somit 150.000 Fahrräder kaufen.

7. Wo wird geklaut: Dorf oder Stadt?

Prozentual werden in Kleinstädten (bis 20.000 Einwohner) am wenigsten Fahrräder gestohlen, in Städten ab 500.000 Einwohner am meisten – nämlich rund 16 Prozent zu 32 Prozent. Das verwundert erst einmal nicht weiter. Die Regel, umso größer die Stadt desto mehr Diebstähle, geht allerdings nicht auf. In Städten mit bis zu 100.000 Einwohnern werden mehr Fahrräder geklaut als in Städten zwischen 100.000 und 500.000 Einwohner. Hier stehen rund 30 Prozent knapp 22 Prozent gegenüber.

8. Nord-, Süd-, Ost – oder Westdeutschland?

In ostdeutschen Bundesländern werden im Verhältnis zu der Einwohnerzahl die meisten Fahrräder geklaut. Dazu gehören: Sachsen-Anhalt, Brandburg, Sachsen, Berlin. Positiv fällt jedoch Thüringen auf, das mit die geringste Fahrraddiebstahlraten in Deutschland hat – zusammen mit dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Generell wird in Norddeutschland mehr geklaut als in Süddeutschland.

Bis zu 100 Fahrräder gestohlen: Seriendieb verhaftet

Am Sonntagmorgen hat die Polizei einen 35-jährigen Mann verhaftet, der im Verdacht steht bis zu 100 Fahrräder gestohlen und über das Internet verkauft zu haben. Besonders aktiv war der Täter in Eimsbüttel.

9. Leipzig ist Diebstahlhauptstadt

Es verwundert kaum, dass in Deutschland Berlin die meisten Diebstähle hat, insgesamt 30.000 Räder wurden dort im letzten Jahr entwendet. Gefolgt auf die Hauptstadt kommen Hamburg und Leipzig. Bei den Diebstählen pro Einwohnerzahl sieht es allerdings ganz anders aus. Bei dieser Statistik führen Leipzig, Halle an der Saale und Münster. Hamburg liegt an 16. Stelle.

10. Männerdomäne

Von 23.000 aufgeklärten Fällen in Deutschland (eine verwunderliche gerade Zahl) wurden 21.224 Diebstähle von Männern verübt. Das sind 92,3 Prozent.

11. Rentner sind am bravsten

Und zu guter Letzt das Alter der Diebe. Wenn einem das Fahrrad geklaut wird, ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass es entweder ein Erwachsener zwischen 25 und 60 Jahren (knapp 47 Prozent) oder ein Jugendlicher (21,5 Prozent) war. Zudem ist Chance größer, dass das Fahrrad eher von einem Kind (6,3 Prozent) geklaut wurde als von einem Senior (1,7 Prozent).

Fahrrad gestohlen: Das sollten Sie beachten

Ist Ihr Fahrrad erst einmal gestohlen, verabschieden Sie sich lieber auch gleich mental von ihm. Die Chancen, dass der Diebstahl aufgeklärt wird, sind sehr gering und somit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Rad wiederbekommen. Dennoch gibt es ein paar Maßnahmen, die Sie ergreifen können, wenn Ihnen Ihr Fahrrad gestohlen wird.

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Fahrrad gestohlen: Erste Maßnahmen

Zwar können Sie nicht mehr viel machen, nachdem Ihr Fahrrad gestohlen wurde, aber die folgenden Maßnahmen bieten wenigstens eine kleine Chance, das geliebte Rad zurückzubekommen.

    Ist Ihr Fahrrad versichert, sollten Sie sich zuallererst an die Polizei wenden. Ihre Versicherung nimmt die Schadensmeldung nämlich nur entgegen, wenn Sie Anzeige erstattet haben. Nehmen Sie für die Anzeige die Rahmennummer und Codierung mit. Eine Quittung oder Ähnliches, um zu belegen, dass es sich um Ihr Rad handelt, kann nicht schaden. Andernfalls nehmen Sie zumindest ein Foto des gestohlenen Rads mit. Optimal ist es natürlich, wenn Sie vorab einen Fahrradpass erstellt haben, den Sie bei der Polizei vorlegen können. Nachdem Sie bei der Polizei Anzeige erstattet haben, wenden Sie sich an Ihre Versicherung. Zusätzlich können Sie auch selbst noch Suchanzeigen aufgeben, beispielsweise bei kostenfreien Anzeigeplattformen wie Ebay. Außerdem können Sie auch schauen, ob vielleicht jemand versucht, Ihr Fahrrad zu verkaufen. Überdies gibt es spezielle Internetseiten, auf denen Sie die Daten Ihres gestohlenen Fahrrads eingeben können. Allerdings sollten Sie sich nicht allzu viele Hoffnungen machen, dass Sie Ihr Rad wiederbekommen werden.

Schadensmeldung an die Versicherung

Je nach Vertrag ist das Fahrrad in der Hausratsversicherung mitversichert. Aufgrund der zahlreichen Fahrraddiebstähle schließen allerdings viele Versicherer das Fahrrad mittlerweile explizit von der Hausratversicherung aus.

    Stattdessen werden spezielle Fahrradversicherungen angeboten, die sich allerdings meistens nur für entsprechend teure Fahrräder lohnen. Diese Fahrradversicherungen sind in der Regel jedoch nicht ganz preiswert, daher sollten Sie sich sorgfältig alle Klauseln des Vertrags durchlesen. Im besten Fall sollten Sie ihr Fahrrad nicht unbeaufsichtigt stehen lassen, da selbst teure Fahrradschlösser für professionelle Diebe kaum ein Hindernis darstellen. Trotzdem ist ein gutes Fahrradschloss wichtig, damit die Versicherung im Schadensfall zahlt. Der sicherste Schutz gegen Diebstahl ist jedoch, Ihr Rad soweit irgendwie möglich in geschlossenen Räumen aufzubewahren.

Surftipp: Der große Fahrradschlosstest

Oft reicht schon ein einfaches Fahrradschloss, um etwaige Diebe abzuschrecken. Je besser das Schloss, um so besser natürlich der Schutz.

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Diebstahlsicheres Fahrrad: Der Rahmen als Fahrradschloss

Auch wenn selbst gute Fahrradschlösser gegen Profis kaum eine Chance haben, schrecken Sie zumindest Gelegenheitsdiebe ab. Im nächsten Praxistipp finden Sie die besten Fahrradschlösser im Sicherheits-Test.

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E-Bike-Diebstahl – Wo Fahrraddiebe häufig zuschlagen

Immer mehr Fahrräder haben einen Elektromotor. Das ist auch für Langfinger reizvoll. Die Diebstahl-Statistik zeigt, in welchen Städten E-Bikes besonders oft gestohlen werden.

Die Anzahl von E-Bikes steigt auch in Deutschland kontinuierlich. | Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Es ist ähnlich wie bei den Autos: E-Bikes erlebten in den vergangenen Jahren einen deutlichen Zuwachs. Seit 2014 hat sich die Zahl der hierzulande produzierten E-Bikes insgesamt nahezu versechsfacht. Die Branchenverbände ZIV und VDZ erklären zudem, dass die deutsche Fahrradbranche auch 2022 ein neuerliches Rekordjahr erlebte. Während die Produktion von Drahteseln ohne E-Motor bei 900.000 Stück ungefähr gleich blieb, wurde die E-Bike-Fertigung um 20 Prozent auf 1,72 Millionen Modelle ausgeweitet. Schon bald dürften elektrifizierte Fahrräder somit die Mehrheit auf unseren Straßen stellen. Weil strombetriebene Fahrräder in der Regel auch einen höheren Preis haben, üben sie zudem auch auf Diebe eine starke Anziehung aus.

E-Bike-Diebstahl: Hunderttausende Vorfälle pro Jahr

Wie gefährdet Zweiräder – die ihren Ursprung dem Vernehmen nach in Karlsruhe haben – in Deutschland sind, verdeutlichen Statistiken. Polizeiliche Auswertungen über Diebstähle der vergangenen Jahre zeigen, dass sich die Zahl geklauter Pedelecs, E-Bikes oder auch normaler Fahrräder im Jahr 2022 auf knapp 265.600 beläuft. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Jahr zuvor um 13,7 Prozent. Wie hoch die Dunkelziffer liegt, ist nicht genau bekannt, man geht allerdings von einem zwei – bis dreimal höheren Wert aus.

Eine Auswertung der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigt zudem, dass auch die Schadenssummen für gestohlene Fahrräder immer höher werden – was mitunter an den kostspieligeren E-Bikes liegt. Demnach erreichte die durchschnittliche Entschädigung der Versicherer pro Fahrrad im Jahr 2021 einen absoluten Höchststand von 860 Euro. Die Entwicklung zeigt die vergleichbare Zahl des Jahres 2014: Da zahlten die Versicherer für ein gestohlenes Fahrrad durchschnittlich noch etwa 440 Euro.

Welche Fahrräder werden am häufigsten gestohlen?

Erkenntnisse zeigen, dass es gerade der organisierte Fahrraddiebstahl gezielt auf hochwertige Fahrräder abgesehen hat, um diese weiterverkaufen zu können. Demnach habe die Zahl der Diebstähle bis zu einem Schadenwert von 500 Euro um etwa ein Prozent zugelegt. Ganz anders sieht die Entwicklung bei teureren Rädern wie E-Bikes aus: Bei Fahrrädern mit einem Wert zwischen 500 und 2500 Euro seien die Vorfälle um 17 Prozent gestiegen. In der Klasse darüber (2500 bis 5000 Euro) gab es sogar einen Anstieg von satten 54 Prozent. Noch drastischer fällt die Diebstahl-Statistik von E-Bikes und weiteren Drahteseln mit einem Wert zwischen 5000 bis 25.000 Euro aus: Hier gibt es laut der Statistik des Bundeskriminalamtes eine Zuwachsrate von 57 Prozent. Das belegt die These, dass besonders teure und hochwertige Bikes gefährdet sind.

E-Bike geklaut: In Berlin ist das Risiko offenbar am höchsten

Wo ist die Gefahr, dass ein E-Bike (oder Pedelec) geklaut wird, am höchsten? Die Statistiken der vergangenen Jahre lassen kaum Zweifel an den „Hotspots“, an denen besonders häufig geklaut wird. Regionale Aufteilungen für das Jahr 2022 sind noch nicht verfügbar, Auswertungen des Jahres 2021 zeigen, dass es beim regionalen Risiko offenbar auf zwei Faktoren ankommt: Einwohner-Zahl und Fahrrad-Dichte. Wichtig ist bei den Zahlen darauf hinzuweisen, dass es sich um ein „Corona-Jahr“ handelte. So darf angenommen werden, dass Menschen deutlich weniger mit dem Rad zum Beispiel in die Arbeit fuhren und es somit länger unbeaufsichtigt ließen.

Was die Gesamtzahl der Diebstähle betrifft, waren laut folgende Städte/Metropolen an der Spitze:

    Berlin: 25.438 Hamburg: 14.297 Leipzig: 8213 Köln: 6538 München: 5315 Frankfurt am Main: 5251 Bremen: 4732 Münster: 4183 Hannover: 4123 Dresden: 3407

E-Bike-Diebstähle: Die meisten Vorfälle je 100.000 Einwohner

Darüber hinaus sind auch jene Städte und Regionen betroffen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit besonders attraktiv für Fahrräder sind – und damit eine große Auswahl an E-Bikes bieten. Im Folgenden die polizeiliche Statistik von Städten, wo Fahrräder mit oder ohne E-Motor auf 100.000 Einwohner am häufigsten geklaut wurden:

    Leipzig: 1375 Münster: 1322 Potsdam: 1269 Halle an der Saale: 1021 Göttingen: 1015 Aachen: 919 Krefeld: 849 Bremen: 835 Cottbus: 793 Hannover: 772

E-Bike vor Diebstahl sicher? So ist die Lage in Baden-Württemberg

Das InnenministeriumBaden-Württemberg hat derweil die Zahlen über Fahrraddiebstähle des vergangenen Jahres ausgewertet. Daraus geht hervor, dass die gemeldeten Fälle gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen haben. Das Plus betrage 36 Prozent gegenüber 2021. Jedoch ist die Entwicklung im Hinblick auf die Einschränkungen der Corona-Pandemie zurückhaltend zu betrachten. In dem Bundesland ist Freiburg jene Stadt mit den meisten geklauten Rädern und E-Bikes, pro 100.000 Einwohner (849). Dahinter folgen Mannheim (563 Anzeigen) sowie Karlsruhe (560). Laut Ministerium falle bei dem Vergleich jedoch auch die unterschiedliche Fahrrad-Infrastruktur der Städte ins Gewicht.

Wichtig ist die Erkenntnis, dass bei einem geklauten E-Bike die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder auftaucht nur äußerst gering ist. Aufgrunddessen ist ein Diebstahlschutz in Form eines hochwertigen Schlosses oder aber einer Versicherung ratsam, um zumindest finanziell eine Entschädigung zu erhalten.

Fahrraddiebstahl verhindern: So gibst du Dieben keine Chance

Durch Fahrraddiebstähle entsteht jährlich ein Gesamtschaden von mehreren Millionen Euro. Hinzu kommt der individuelle Frust bei Fahrradfahrern, wenn das Rad geklaut wurde. Ein Fahrraddiebstahl lässt sich aber verhindern. Wir zeigen, wie du dein Rad vor Dieben schützt und was zu tun ist, wenn dein Bike trotzdem verloren geht.

So viele Fahrräder werden täglich geklaut

Zunächst nennen wir die unangenehme Wahrheit: Fahrraddiebstähle lassen sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen niemals völlig ausschließen. In Deutschland stehlen Diebe jährlich. Die Aufklärungsquote der Polizei ist jedoch gering und liegt bei unter zehn Prozent, sodass viele Räder nicht den Weg zurück zu ihren Eigentümern finden. Der Gesamtschaden geht deswegen in die Millionen.

Besonders hoch ist die Zahl der. In Berlin wird beispielsweise aller 19 Minuten ein Zweirad gestohlen. 2017 waren es laut polizeilicher Kriminalstatistik in ganz Deutschland, die in die Hände von Dieben gelangten. Hochgerechnet auf ein Jahr gingen demnach mehrere 100.000 Räder verloren. In der Hauptstadt erstatteten betroffene Bürger im Verhältnis zur gesamten Bevölkerung am häufigsten Anzeige wegen eines Fahrraddiebstahls. Dahinter belegen Städte wie Hamburg und Bremen sowie das Bundesland Sachsen-Anhalt die nächsten Plätze der Rangliste.

Die werden im Saarland und in Rheinland-Pfalz begangen. Allgemein existieren im lokalen Vergleich große Unterschiede bei der Zahl der Fahrraddiebstähle. 1.756 gestohlene Räder pro 100.000 Einwohner wurden 2017 in Leipzig gemeldet, etwas weniger waren es in Münster mit 1.432 geklauten Bikes pro 100.000 Einwohner.

Im Verhältnis dazu fallen die Zahlen in Remscheid (51) und Solingen (77) vergleichsweise niedrig aus. Auch die schwankt stark. In Leipzig beträgt sie 5,7 Prozent, während die Polizei in Hagen etwa ein Fünftel der Fahrraddiebstähle aufklärt. Es handelt sich bei den Zahlen jedoch lediglich um die Fälle, die auch zur Anzeige kommen. Die Dunkelziffer ist mutmaßlich wesentlich höher.

Fahrraddiebstahl verhindern durch präventiven Schutz

Ein Sprichwort lautet: . Oft steckt in solchen Aussagen viel Wahrheit. Das gilt auch für Fahrradbesitzer, die es Dieben häufig einfach machen, ein Fahrrad zu stehlen. Deshalb kannst du mit einfachen Maßnahmen unterbinden, dass dein Bike einem Fahrraddieb zum Opfer fällt.

Rad mit dem Fahrradpass registrieren

Wer ein Rad besitzt, kann mit einer App die Eigenschaften des eigenen Fahrrads dokumentieren. Die App ist wie ein, in den du Modell und Rahmennummer einträgst. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, bei der Polizei oder beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club dein zu lassen. Ein Foto ist ebenfalls nützlich, wenn du nach einem Fahrraddiebstahl einen Suchaufruf startest und das Bild verteilst. Insbesondere auffällige Details sind bei der Beschreibung sehr hilfreich.

Fahrrad anschließen, nicht nur abschließen

Wenn du dein Bike mit einem Fahrradschloss nicht nur abschließt, sondern, kann es niemand wegtragen. Viele Diebe nutzen Werkzeug, um ein Schloss aufzuhebeln. Das vereitelst du, wenn du das anbringst.

Stelle dein Bike an einem viel besuchten Ort ab

Abgelegene und wenig besuchte Orte laden Diebe ein, ungestört ein fremdes Fahrrad zu stehlen. Noch besser als sind wie Fahrradkeller oder die eigene Wohnung mit einer eigenen aufbewahren kannst.

Verwende hochwertige Fahrradschlösser

Beim hast du die Wahl zwischen einem Faltschloss, Bügelschloss oder Kettenschloss. In jedem Fall solltest du ein für dein Rad verwenden. Als ein guter Richtwert gilt ein Betrag von, den du in ein sicheres Fahrradschloss investierst. Für noch mehr Sicherheit bietet sich ein an, dass idealerweise noch über einen anderen Schließmechanismus verfügt. lassen sich nur per App öffnen und schließen oder lösen einen Alarm aus, der Diebe aufschreckt und Passanten aufmerksam macht.

GPS-Sender im Fahrrad

Mit einem lässt sich der Standort deines Bikes jederzeit auf einer Karte ermitteln. Damit zeichnest du nicht nur beim Fahrradfahren die Streckenführung auf, sondern lokalisierst dein Fahrrad, wenn es gestohlen wurde. GPS-Tracker können an Zubehör wie Fahrradlampen verbaut oder fest am Rahmen verschraubt werden. Dann kann sie ein Dieb nicht einfach entfernen.

Versicherung für dein Rad abschließen

Normalerweise greift die, wenn dein Bike aus den eigenen vier Wänden oder aus dem Fahrradkeller gestohlen wird. Nicht in allen Fällen zahlt deine Versicherung jedoch nach einem Diebstahl den Schaden. Aus diesem Grund ist eine nützlich, um den Schutz deines Fahrrads zusätzlich zu erweitern. Besonders bei sehr lohnt sich eine eigene Versicherung. Du bist damit nicht nur gegen einen einfachen Diebstahl auf der Straße versichert, sondern auch bei Fahrradunfällen und Vandalismus.

Fahrraddiebstahl melden: So gehst du richtig vor

Selbst wenn du alle Tipps beherzigst, um einen Diebstahl zu verhindern, ist es nicht ausgeschlossen, dass es trotzdem passiert. Wenn du geworden bist, musst du einige Schritte einleiten, damit dein Versicherungsanspruch bestehen bleibt.

Melde den Diebstahl zuerst bei der Polizei. Innerhalb von kontaktierst du die Polizei. Das ist wichtig, denn nur mit einer Anzeige erstattet dir später die Versicherung den entstandenen Schaden. Die nach einem Fahrraddiebstahl erfolgt telefonisch, persönlich in einem Polizeirevier oder online. Wenn du das gestohlene Fahrrad meldest, halte folgende wichtige Informationen bereit:

    Fahrradmarke Modell Rahmengröße Rahmennummer besondere Merkmale

Im zweiten Schritt prüfst du den und machst ihn bei deiner Versicherung geltend. Informiere dich vorher, ob dein Versicherungsschutz einen entstandenen Schaden abdeckt. In den Leistungen der Versicherung ist meist sehr genau beschrieben, wann ein Versicherungsfall vorliegt. Vergleiche diese Informationen mit den tatsächlichen Umständen des Diebstahls und beantrage anschließend schriftlich bei deiner Versicherung eine. Lege diesem Antrag die polizeiliche Anzeige und das bei.

Leider ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass ein wird. Taucht ein Rad nach zwei bis drei Wochen nicht mehr auf, greift abhängig von den Umständen der Versicherungsschutz. In suchen Fahrradbesitzer häufig nach ihren gestohlenen Rädern. Diese Option steht auch dir offen, denn nicht selten verschwinden Zweiräder, weil nur mal jemand schnell von A nach B fahren wollte.

Außerdem kannst du oder einschlägige durchforsten. Diebe verfolgen häufig das Ziel, ihre Beute schnell zu verkaufen, weil sie mit dem Bike selbst nicht viel anfangen können. Fahrraddiebstähle sind übrigens auch und werden nach dem Strafgesetzbuch (StGB) zum Teil als eingestuft. Dieben drohen demnach Geldstrafen oder Haftstrafen bis zu fünf Jahren.

Der Schmerz nach dem Fahrradklau : Ohne Rad steht alles still

Wird einem das Fahrrad geklaut, bringt das selbst manch Erwachsenen zum Weinen. Warum ist das so? Erkundung eines großen Verlustes.

Das Rad ist weg – und damit auch das Vertrauen, dass es gerecht zugeht in dieser Welt Foto: Jens Kalaene/dpa

HAMBURG | „Die Welt kriegt einen Riss“, sagt mir ein Kollege. „Ich bin ein großer, nicht mehr so junger Mann und ich habe geweint“. Er weinte, weil ihm das geschah, was jedes Jahr 145.000 Mal einem Menschen geschieht und er verlor weder einen Freund noch einen Hund. Er verlor sein Fahrrad. Warum ist der Verlust eines Fahrrads etwas, das erwachsene Menschen weinen oder Selbstjustiz-Phantasien entwickeln lässt?

Wer sich mit dem Thema Fahrraddiebstahl befasst, hört ungefragt viele Erfahrungsberichte, so ungefragt, dass klar ist: hier möchte jemand noch einmal in die Welt rufen, welches Unrecht ihm und ihr widerfahren ist – und dieses Unrecht ist vollständig unabhängig vom materiellen Wert des Fahrrads. „Ich war 4,5 Jahre alt“, schreibt ein anderer Kollege. „Es war für mich der erste Moment, in dem ich gemerkt habe, wie böse die Welt doch eigentlich ist“. Es geht hier nicht um die Summe von Gepäckträger, Rahmen und Klingel, es geht um nichts weniger als den Verlust des Urvertrauens.

Interessant dabei ist, dass der Verlust auch hochaltrig so heftig trifft, als sei man wieder viereinhalb und das Pucky-Rad die einzige Möglichkeit, sich autark in die Welt zu wagen. Das Rad ist näher am Pferd als am Auto, so scheint es, und wem es gestohlen wird, der fühlt sich existentiell beraubt. Kein Wunder, dass der Raddiebstahl Thema in Romanen und Biographien ist; er hat eine Fallhöhe, die kein verschleppter SUV zustande bringt und nicht mal der chronisch bedrohte VW-Bus.

„Ich konnte es nicht glauben“, das ist das, was man leitmotivisch von denen hört, deren Fahrrad gestohlen wurde. Aber warum nicht, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass es geschieht, niederschmetternd groß ist? Weil es das ist, was nicht passieren darf, weil das Opfer sich gleichermaßen verletzlich und schützenswert fühlt. Die Radfahrerin, der Radfahrer braucht das Rad, er führt ein Leben, das darauf eingerichtet ist, Büro, Kita, Apotheke und Kneipe damit erreichen zu können. So wie ihr Körper Teil des Rades wird, wird das Radfahren Teil ihres Alltags. Ohne Rad steht alles still. Sie könnten den Bus nehmen, ein Leihrad, aber der Bus braucht zu lange und das Leihrad hat keinen Kindersitz.

Die narzisstische Kränkung

Die Radfahrerin ohne Rad ist wie ein Cowboy ohne Pferd, das erklärt ihren Zorn, aber es erklärt noch nicht die Empörung und den Unglauben. So fassungslos kann nur sein, wem ein Unrecht geschieht, das grundsätzlich falsch ist, weil es dem Falschen widerfährt. Die Rad­fah­re­r:in­nen fühlen sich ohnehin bereits als Opfer, sie sind das schwächste Glied in einem Verkehrsgeschehen, dem sie sich jeden Tag aufs Neue aussetzen. Sie übersehen dabei, dass die Fuß­gän­ge­r:in­nen noch schwächer sind, aber irgendwo in ihrem Hinterkopf wissen sie es doch und deshalb mischt sich noch eine narzisstische Kränkung in den Schmerz: Der Radklau degradiert sie zu Fußgänger:innen.

Das radelnde Kind kann nicht fassen, dass man ihm den Weg in die Welt nimmt, der radelnde Erwachsene kann nicht fassen, dass man sein verletzliches Bemühen um klimafreundliche Mobilität nicht würdigt. In einer besseren Welt würden nur Autos gestohlen, aber wir, deren Welt schon einen Riss hat, werden sie wohl nicht mehr erleben.

Ihr E-Bike wurde gestohlen: Das sind die nächsten Schritte

Einmal kurz nicht aufgepasst, nur schnell für fünf Minuten ins Geschäft – und schon ist es passiert. Das nagelneue E-Bike ist verschwunden. Besonders die teuren Modelle im vierstelligen Preissegment sind begehrt und werden gern gestohlen. Wurde Ihnen Ihr Bike entwendet, bewahren Sie zunächst einen kühlen Kopf. Es gibt durchaus eine Chance, Ihr Fahrrad wohlbehalten zurückzubekommen.

Zunächst müssen Sie den Diebstahl bei der nächsten Polizeidienststelle melden. Das ist wichtig für die Versicherung und macht den Verlust offiziell. Sammeln Sie zuvor so viele Informationen wie möglich über Ihr Fahrrad. Fotos und die Rahmennummer erhöhen die Chance, Ihr Bike zu identifizieren. Außerdem ist der Kaufbeleg als Beweis wichtig, um Sie als Eigentümer zu verifizieren.

Auch wenn die Polizei informiert ist, sind die Chancen für die Ordnungshüter allein nicht sonderlich hoch. Deshalb sollten Sie sich selbst parallel auf die Suche begeben. Es ist hilfreich, auf sozialen Netzwerken wie Facebook den Verlust Ihres Fahrrads zu posten. Laden Sie ein Foto hoch und geben Sie Zeit und Ort des Diebstahls an. Diese Anzeigen werden gerne geteilt und erhöhen die Chancen, Ihr E-Bike wiederzufinden.

Viele gestohlene Fahrräder werden schnell weiterverkauft, um Spuren zu verwischen. Beliebte Börsen sind eBay Kleinanzeigen oder der Facebook Marketplace. Halten Sie in der Zeit nach dem Diebstahl die Augen offen: Vielleicht wird Ihr Fahrrad zum Verkauf inseriert. Auch Flohmärkte oder Pfandhäuser werden zum Verkauf gestohlener Ware benutzt. Falls Sie Ihr Fahrrad angeboten sehen, informieren Sie die Polizei.

((Bild: Pixabay/slikviditet)) Der Diebstahl eines E-Bikes oder Pedelecs – so handeln Sie richtig, wenn das Elektrofahrrad geklaut wurde

Wie schütze ich mein E-Bike vor Diebstahl?

Der wirksamste Diebstahlschutz für jedes Fahrrad ist ein hochwertiges Schloss. Besonders stabile Modelle schrecken Diebe häufig ab. Außerdem braucht es viel Zeit, ein gutes Fahrradschloss zu knacken – das Risiko für den Dieb erwischt zu werden, steigt also deutlich. Bekannte Hersteller bieten ihre Schlösser in verschiedenen Sicherheitsstufen und Ausführungen an. Falls Sie viel in städtischen Bereichen unterwegs sind, empfiehlt sich ein besonders stabiles Modell.

Auch ein GPS-Tracker kann helfen, Ihr Fahrrad auf Abwegen zu orten. Die kleinsten Modelle können unauffällig am Bike befestigt werden und zeigen über eine Smartphone-App die Position an. Im Premium-Segment sind Tracker oft bereits inbegriffen, aber Sie können Ihr Fahrrad problemlos mit einem Ortungsgerät nachrüsten. Modelle gibt es ab 120 Euro zu kaufen; je nach Ausführung kommen noch monatliche Gebühren für die SIM-Karte dazu.

Präventiv ist es auf jeden Fall empfehlenswert, Ihr Fahrrad möglichst bald nach dem Kauf zu registrieren. Möglich ist das beispielsweise auf Seiten wie radklau. org. Auch bei der Polizei ist es möglich, Ihr Bike kostenlos registrieren und codieren zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit, Ihr Fahrrad nach einem Diebstahl wiederzusehen, erhöht sich dadurch deutlich.

Kann ich mein E-Bike gegen Diebstahl versichern?

Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, ist eine Versicherung für Ihr E-Bike ratsam. Wählen können Sie aus drei verschiedenen Varianten:

Wird Ihr Bike aus dem Keller oder der Garage gestohlen, greift die Hausratsversicherung automatisch. Ansonsten ist es ratsam, eine zusätzliche „Fahrradklausel“ in der Police vermerken zu lassen. So ist Ihr E-Bike auch versichert, wenn es ordnungsgemäß abgesperrt im öffentlichen Raum gestohlen wird. Sollte Ihr E-Bike abhanden kommen, wird Ihnen der derzeitige Marktwert des Fahrrads erstattet.

Besitzen Sie ein S-Pedelec, welches Sie bis 45 km/h unterstützt, sind Sie mit Haftpflicht – und Kaskoversicherung geschützt.

Sie ist besonders bei hochpreisigen Modellen ratsam und bietet einen umfassenden Schutz bei Diebstahl, Vandalismus, Unfällen und Kurzschlüssen. Der Vorteil: Viele Versicherer verzichten im Schadensfall auf eine Selbstbeteiligung des Besitzers.

Eine nützliche Ergänzung zur E-Bike-Versicherung. Hier sind Leistungen wie Pannenhilfe, Rücktransport und ein Ersatzfahrrad enthalten. Besonders bei Touren ins Ausland kann ein Schutzbrief nützlich sein.

E-Bike werden immer teurer und ein Verlust oder ein Schaden schmerzt. E-Bike-Versicherungen können davor zwar nicht schützen, aber den finanziellen Schaden auf ein Minimum begrenzen. In unserem großen Vergleichstest haben wir 54 Tarife miteinander verglichen und es zeigte sich schnell, dass das auch nicht mehr als ein paar Euro im Monat kostet.

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