Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Welches Fahrrad ist das richtige für mich?

Zugegeben, das Fahrrad im Keller ist schon etwas in die Jahre gekommen und es müsste einiges gemacht werden. Wer sich in diesem Fall für eine Neuanschaffung entscheidet, sollte sich vor dem Kauf die richtigen Fragen stellen. Dabei hilft Ihnen Wolfgang Stallmann, Experte vom Allgemeinen Fahrrad-Club (AFC).

SWR1: Wie finde ich das für mich passende Fahrrad?

Stallmann: Zunächst einmal stellen Sie sich die Frage – was möchte ich denn eigentlich mit dem Fahrrad machen? Liegt mein Schwerpunkt auf größeren Radtouren und Radreisen? Oder will ich mich nur im Nahbereich bewegen? Bin ich sportlich ambitioniert und soll es mit dem Rad auch Geländefahrten geben oder sogar Downhill-Fahrten? Oder möchte ich Rennrad wie die Profis fahren? Das wäre die erste Frage, die ich klären muss. Das beliebteste Rad ist ein Tourenrad, auch Trekkingrad genannt. Das erfüllt schon die meisten Anforderungen, hat eine Naben – oder Kettenschaltung. Die Rahmenform ist meistens für den Herren ein Diamantrahmen und für die Damen ein Trapezrahmen.

SWR1: Was unterscheidet ein Trekkingrad zum Beispiel von einem klassischen Hollandrad?

Stallmann: Das Hollandrad hat mehr diese gediegene Form mit einem tiefen Einstieg. Das spezielle ist, dass am Hinterrad ein Rock – oder Mantel-Schutz angebracht ist und die Kette in einem geschlossenen Kettenkasten läuft. Die Lenkstange ist für eine aufrechte Sitzposition, hat eine Blickrichtung nach allen Seiten und fährt gemütlich.

SWR1: E-Bikes verkaufen sich wie verrückt. Wann macht so ein E-Bike überhaupt Sinn?

Stallmann: Der Kauf eines E-Bikes ist keine Frage des Alters, sondern eher die Frage: Möchte ich größere Touren machen und noch fahren können, wenn ich etwas müde geworden bin. Dann ist ein Pedelec die richtige Lösung. Wobei das Pedelec ein Fahrrad ist, das heißt, ich soll mir auch bewusst sein, dass ich Fahrrad fahre, aber im Fall des Falles eine motorische Antriebsunterstützung habe. Wenn ich also in einer bergigen Gegend wohne, habe ich natürlich eine große Hilfe die Bergfahrten zu schaffen.

SWR1: Fahrräder bekommt man im Baumarkt schon für 100 bis 200. Euro. Wieviel muss ich für ein gutes Fahrrad ausgeben?

Stellmann: Das macht wenig Sinn. An einem solchen Baumarkt-Rad wird man wenig Spaß haben. Man muss für ein ordentliches Fahrrad, das auch technisch gut ausgestattet ist, 500 bis 700 Euro einkalkulieren.

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Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Tipps vom ADFC So gelingt die Vorbereitung für Ihre Fahrradreise

Die Lust aufs Radfahren ist groß. Wie man sich richtig auf eine Fahrradreise vorbereitet, weiß Christian Tänzler vom ADCF.

Https://www. swr. de/swr1/rp/kauftipps-fahrrad-100.html

Werdet ihr nach 10 km Fahrradfahren auch immer so müde?

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Ja, das kommt vor. 10 km ist so ungefähr der Weg von der Arbeit zurück nach Hause. Wenn man morgens um 4 aufgestanden ist, auf dem Weg zur Arbeit ein paar Extraschleifn gefahren ist, 12h Dienst gemacht hat und anschließend die 10 km direkten Weg heim fährt, ist man anschließend durchaus müde.

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Wenn die Strecke nicht gerade besonders anstrengend ist (z. B. weil es steil bergauf geht oder starker Gegenwind herrscht), dann bin ich nach 10 km eigentlich erst auf den Geschmack gekommen.

Oft nehme ich mir vor, eine Stunde lang Rad zu fahren (bei meiner Kondition schaffe ich da meistens zwischen 12 und 15 km), aber wenn ich dann wieder zu Hause ankomme, dann habe ich des Öfteren keine Lust, die Tour schon zu beenden und drehe dann noch eine Runde in die andere Richtung.

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Mein Fahrrad bewegt sich höchstens mal ein paar cm, wenn ich mich im Keller dran vorbei quetsche. Würde ich damit fahren, wären 10km schon in Ordnung, je nachdem wie eilig ich es habe. Ich kann es aber nicht genau sagen, hab vielleicht vor nem halben Jahr zuletzt drauf gesessen.

Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Wenn du öfters trainierst, dann legt sich das. Es ist nur eine Konditionssache. Spaß aund Ausdauer weiterhin.

Https://www. gutefrage. net/frage/werdet-ihr-nach-10-km-fahrradfahren-auch-immer-so-muede

Radfahren vor Arbeit ( anstrengend?)

Hallo da ich wieder auf einem Abnehm Trip bin möchte ich jetzt gerne Vormittags 1h Fahrrad fahren und dann Mittags Arbeiten gehen. Ich bin 187cm großund wiege derzeit 97 KG) Ich bin sportlich gesehen jetzt kein totaler versager. Kann ich das tun oder wirkt sich das Negativ auf die Arbeit aus? Ich meine werde ich dann zu müde sein oder ist das rad fahren nicht so anstrengend? Ich fahre im Normalen Tempo nicht so langsam und nicht so schnell

8 Antworten

Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Also erstmal Gratulation, dass Du Dir Gedanken darum machst, wie Du Dich gesund erhalten kannst, aber gleichzeitig Deine Arbeit nicht aus den Augen verlierst 🙂

Da Du schon etwas sportlich bist und schreibst, dass Du nicht zu schnell und nicht zu langsam fahren wirst, kann ich mir eigentlich nur positive Auswirkungen auf Deinen Körper und Deine Arbeitskraft vorstellen.

Wenn Du nicht oder nur auf kurzen Strecken aus der Puste kommst (ein wenig davon ist durchaus förderlich), dann wirst Du an der Arbeit nicht erschöpft, sondern eher erfrischt, wach und aufmerksam sein. Zumindest nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnung (spätestens).

Und 97kg bei 1.87 ist jetzt nicht soo tragisch, finde ich. Da Du die Sache ja im Blick hast, sehe ich da positiv in die Zukunft. Wenn Du noch ein wenig darauf achtest, dass Du die verbrannten Kalorien nicht zusätzlich wieder aufnimmst, sondern lieber einen Apfel oder eine Banane oder so isst, wenn Du zusätzlichen Hunger verspürst, wirst Du sicher auch bald auf der Waage einen Erfolg verbuchen können – denke dann daran, dabeizubleiben. Noch optimaler wäre natürlich, Du würdest noch einen größeren Teil Deiner Ernährung auf gesund und sattmachend umstellen.

Viel Freude am radfahren und arbeiten mit wachem Geist und beim abnehmen! Franek 🙂

Https://www. gutefrage. net/frage/radfahren-vor-arbeit–anstrengend

Christoph Strasser: Gegen die Müdigkeit

Kaum jemand fährt länger schneller Rad als Christoph Strasser. Sechsmal hat der Österreicher das härteste Ultra-Radrennen der Welt gewonnen. Was ihn beim Streakbiking herausfordert, wie er damit umgeht – ein Gastbeitrag.

Einmal quer durch Amerika. Bei Tag und bei Nacht. Und dann ist da das Ziel. Ein erhabener Moment, diese Ziellinie zu überfahren, vor allem, wenn man das als erste*r Fahrer*in schafft. Das muss ein unglaubliches Glück sein, denken die meisten.

Doch ich muss enttäuschen. Diese augenscheinliche Freude ist oft nicht mehr als eine Fata Morgana. In mir sieht es ganz anders aus. Ich bin enttäuscht, weil das Abenteuer vorbei ist. Und ich bin gereizt, weil ich nur fünf Stunden geschlafen habe. Nicht in der letzten Nacht, sondern in den vergangenen acht bis neun Tagen des Rennens. Mein Lächeln für die Fans und die Fotografen zwinge ich mir ab.

Die finalen 20 Kilometer sind beim Race-Across-America (RAAM) die härtesten, zumindest mental. Der „reguläre” Zielstrich ist da schon überfahren. Für die letzten “Zwanzig” ins offizielle Ziel bekommen alle Fahrer*innen die gleiche Zeit zugesprochen. Ob du 30 Minuten brauchst oder zwei Stunden – vollkommen egal, am Ende ist es für jeden die gleiche Zeit. 40 Minuten. Nicht mehr, nicht weniger.

Noch viel schlimmer: Es geht für die Zieleinfahrt in die Großstadt. Der Verkehr und besonders die roten Ampeln strapazieren die Nerven. Es rollt nicht mehr.

Race Across America

Knapp 5.000 Kilometer in einer Woche. Das Race Across America gilt als eine der härtesten Prüfungen für Ultra-Radfahrer*innen. Gefahren wird von der West – an die Ostküste. Und zwar am Stück. Heißt: Es gibt keine klassischen Etappen. Die Fahrer*innen entscheiden, wie viele Stunden und Kilometer sie pro Tag fahren möchten.

Das offizielle Ziel, also dort, wo die Endzeit der Fahrer*innen gemessen wird, liegt in der Regel 20 Kilometer vor dem tatsächlichen Zielstrich. Der Großstadtverkehr ist für überhastige Fahrradfahrer*innen gefährlich. Außerdem verzerren Ampelphasen und andere Behinderungen stark die Fahrzeit.

Wahre Glücksmomente während des Rennens

Die wahren Glücksmomente erlebe ich nicht auf der Zielgeraden. Ich spüre sie vielmehr während des Rennens, bei unfassbar schönen Sonnenauf – oder – untergängen. Und in den Momenten, wenn ich gemeinsam mit meinem Team, die immer wiederkehrenden Tiefs überwinde und zurück in ein körperliches und mentales Hoch finde. In den Tagen nach der Zieleinfahrt kann ich die bestandene Herausforderung dagegen nicht richtig genießen.

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Die Stadt als willkommene Abwechslung nach der Einöde der Prärie? Mitnichten. In der City erhöhen der Verkehr und die Ampeln das Stresslevel der Extrem-Radfahrer*innen. ©Lupi Spuma

Radwechsel schonen den Rücken

Körperlich überstehe ich die Strapazen mittlerweile ganz gut. Dadurch, dass ich mich bis zu zehn Monate und über 1.000 Trainingsstunden auf dem Fahrrad auf ein solches Event vorbereite, sind meine Muskeln trainiert. Auch meine Haut am Hintern ist sehr widerstandsfest, sie wird durch die vielen Stunden im Sattel robust und zäh. Fast wie Leder. Und da ich bei Rennen wie dem RAAM das Fahrrad so oft wechseln darf, wie ich möchte, ist die Belastung für Knie, Gesäß und Lendenbereich nicht so intensiv. Jeder Wechsel von Straßen – auf Zeitfahrrad verändert die Sitzhaltung – und das ist gut für die Muskulatur.

Während mein Gesäß und der Rücken die Strapazen gut überstehen, sind meine Finger das größere Problem. Nach der ganzen Zeit, in der ich den Lenker umfasse, sind sie starr und taub geworden. Und diese Taubheit bekommt man nur schwer gelöst. Manchmal bleibt das Gefühl noch zwei Monate nach dem Rennen bestehen.

Meine Ernährung: 12.000 Kalorien – pro Tag

Die physischen Schmerzen sind also nicht das größte Problem. Schon schwieriger ist das Thema Ernährung. Während des Rennens ernähre ich mich mit Flüssignahrung. Mein normaler Tagesbedarf liegt bei mindestens 12.000 Kalorien. Ohne die Zufuhr von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen kann ich diese Energie nicht in Watt umwandeln.

Und wenn man fast acht Tage durchgehend auf dem Rad sitzen muss, muss ich sehr darauf achten, dass mein Magen das, was ich zu mir nehme, auch verträgt. Auch deshalb gehe ich sehr vorsichtig mit den erlaubten Schmerzmedikamenten um. Sie haben immer Nebenwirkungen, können auf den Magen schlagen. Ich nehme keine entzündungshemmenden Gele oder Schmerztabletten prophylaktisch, sondern nur dann, wenn ich sie wirklich brauche. Und das meist erst am allerletzten Tag des Rennens.

Den Verzicht auf Schmerzmittel empfehle ich auch allen Hobbysportler*innen. Der Schmerz ist ein Signal des Körpers, das wahrgenommen werden will. Um keine größeren Probleme zu bekommen, sollte man ihn nicht ignorieren. Normalerweise komme ich mit einer einzigen Schmerztablette durch das komplette RAAM.

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Die Kommunikation mit seinen Begleiter*innen ist für Ultra-Radfahrer Christoph Strasser besonders wichtig. Sie macht wacher als Koffein. ©Lupi Spuma

Der Magen wird kleiner

Trotz der vielen Kalorien, die ich mir zuführe, ist das Hungergefühl in den ersten Tagen, in denen ich auf Flüssignahrung umsteige, immer lästig. Doch ich kann mich gut darauf vorbereiten, dass es während des RAAMs keine feste Nahrung gibt. Etwa drei Tage vor dem Rennen starte ich mit dem Verzicht auf normale Lebensmittel. In dieser Zeit meldet sich der Magen, er murrt und knurrt. Hat er sich an die flüssigen Kalorien gewöhnt, beruhigt er sich – und das sollte schon vor dem Start geschehen.

Ein Highlight eines jeden Rennens ist die erste Mahlzeit danach. Die Tage zuvor gab es nur süßliche Getränke, sie schmecken nach Vanille oder Schokolade. Zur Belohnung darf es also herzhaft sein. Ich esse nach dem Rennen meistens Steak und Salat. Doch nach so einem Rennen ist der Appetit viel größer als der Hunger. Mein Magen ist kleiner geworden, nach ein paar Stücken bin ich satt. Das große Essen beginnt erst einige Tage nach der Zieleinfahrt.

Durchhalten mit Powernaps

Bleibt die härteste Gegnerin: die Müdigkeit. Sie kann lebensbedrohlich sein, dann nämlich, wenn ich bei voller Fahrt einschlafe. In einer Abfahrt zum Beispiel.

Anders als beim Hunger ist die Vorbereitung hier schwieriger. Es gibt keine adäquate Möglichkeit, Schlafentzug zu trainieren. Es gibt nur Möglichkeiten, besser damit umzugehen.

Was mir besonders hilft sind kurze, intensive Powernaps. Zwanzig Minuten, nicht mehr. Diese kurzen Schlafzeiten geben mir das Durchhaltevermögen für den ganzen Renntag, also gut 23 Stunden. Auch Koffein ist ein probates Mittel. Vor einem langen Rennen setze ich mich zwei Monate auf Koffeinentzug. Ich trinke keinen Kaffee mehr und keine Cola. Durch den Verzicht entfaltet das Koffein während der Belastung wieder seine volle Wirkung.

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Acht Tage am Stück fast 24 Stunden auf dem Rad. Immer mit dabei: Strassers Team, das sich an der Strecke und im Begleitfahrzeug abwechselt. ©Lupi Spuma

Kommunikation ist alles

Nicht nur die Menge der Koffeinzunahme ist wichtig, sondern auch das Timing. Während eines Anstiegs, in dem ich körperlich sehr viel Kraft investiere, bin ich voller Adrenalin. Ich bin wach, körperlich und mental. Problematisch ist die Abfahrt, wenn die Anstrengung schlagartig nachlässt, die Muskeln sich entspannen. Deshalb konsumiere ich Koffein unmittelbar vor den Abfahrten, genau dann, wenn es mein Körper wirklich braucht.

Das beste Mittel gegen die Müdigkeit ist Kommunikation. Nichts muntert mich mehr auf als ein guter Witz, den mir meine Begleiter*innen erzählen. Auch kurze Gespräche helfen enorm. Die Betreuer*innen, die mich seit Jahren unterstützen, wissen ganz genau, wann sie mit mir wie sprechen müssen. Wann ich welche Art der Kommunikation brauche, egal ob im direkten Gespräch oder über Funk. Kommunikation ist nicht ersetzbar.

Manchmal spielen mir meine Begleiter*innen über Lautsprecher auch nur Musik vor. Ich mag Coldplay und die Foo Fighters, auch andere Musik, je nach Stimmungslage. Sie pusht mich. Manchmal wiegt sie mich in eine Trance. Ich höre die Musik und sehe nur noch die Straße vor mir. Das Treten in die Pedale fällt gar nicht mehr schwer.

Die RAAM-Playlist von Christoph Strasser

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Müdigkeit beim Autofahren – Das müssen Sie beachten

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Müdigkeit am Steuer verringert die Reaktionsfähigkeit.

Viele Fahrer kennen das Problem: Müdigkeit am Steuer. Die Augen werden schwer und die Aufmerksamkeit lässt nach. Tatsächlich wird die Gefahr, die davon für den Fahrer selbst und andere Verkehrsteilnehmer ausgeht, oft unterschätzt.

Müdigkeit verringert sowohl die Konzentrations – als auch die Reaktionsfähigkeit. Trotzdem neigen müde Fahrer dazu, sich selbst zu überschätzen. Die Auswirkungen von Müdigkeit lassen sich daher mit der Wirkung von Alkohol vergleichen.

Bereits nach siebzehn Stunden Schlaflosigkeit ist das Fahrverhalten so beeinträchtigt wie mit 0,5 Promille Alkohol im Blut.

Eine mögliche Folge von Müdigkeit ist der sogenannte Sekundenschlaf. Sekundenschlaf ist der Begriff für ein plötzliches ungewolltes Einschlafen, das nur wenige Sekunden dauert. Insbesonders müde Lkw-Fahrer sind der Gefahr des Sekundenschlafs ausgesetzt, da sie berufsbedingt lange Strecken fahren müssen. Wer jedoch einen Lkw müde fährt, stellt, wortwörtlich, ein großes Verkehrsrisiko dar.

FAQ: Trotz Müdigkeit Auto fahren

Wer aufgrund von Müdigkeit eigentlich nicht mehr in der Lage war, ein Auto sicher zu führen und einen Unfall verursacht, erfüllt unter Umständen den Tatbestand „Gefährdung im Straßenverkehr” § 315c StGB. Eine Geld – oder Freiheitsstrafe kommt infrage.

Vermeiden Sie z. B. schweres Essen vor der Fahrt. Eine Liste hilfreicher Tipps erhalten Sie, wenn Sie hier klicken.

Eher nicht, da Koffein nur eine kurzfristige Wirkung hat und auch nicht gegen Sekundenschlaf hilft.

Woran erkennen Sie, dass Sie zu müde zum Autofahren sind?

Der Körper gibt durch deutliche Signale zu erkennen, dass er Schlaf benötigt. Einige Anzeichen sind:

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Anzeichen für Müdigkeit beim Autofahren sind Warnsignale des Körpers.

    Mangelnde Konzentrationsfähigkeit (z. B. abschweifende Gedanken) Brennende Augen Unscharfes Sehen Frösteln Gähnen Kopfschmerzen Verspannter Nacken Schreckhaftigkeit

Eine plötzliche Müdigkeit beim Autofahren gibt es also eigentlich nicht. Müdigkeit macht sich bemerkbar. Davon ist der Fahrstil betroffen, so dass Autofahrer auch daran erkennen können, dass sie zu müde sind. Anzeichen beim Fahrtstil sind unter anderem:

    Geschwindigkeit ist unregelmäßig Fahren von Schlangenlinien bzw. Probleme, in der Fahrspur zu bleiben Gedächtnislücken Übersehen von Verkehrszeichen

Es gibt bestimmte Zeitfenster, in denen der Mensch aufgrund seines Biorhythmuses sehr anfällig für Müdigkeit ist. Diese können als biologische Tiefpunkte bezeichnet werden. Der erste Tiefpunkt liegt in der zweiten Hälfte der Nacht, Zwischen zwei und fünf Uhr morgens, der zweite nachmittags gegen 14 Uhr. Daher häufen sich zu diesen Zeiten auch die Unfälle, die durch Müdigkeit ausgelöst werden.

Einschlafen am Steuer: Welche Strafe ist zu erwarten?

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Das Einschlafen am Steuer kann zu schweren Unfällen führen.

Müdigkeit beim Autofahren ist eine der häufigsten Ursachen für Unfälle. Denn Müdigkeit führt oft zum Einschlafen beim Autofahren. Schätzungsweise 2000 Unfälle pro Jahr, bei denen Personen zu Schaden kommen, werden durch das Einschlafen des Fahrers verursacht. Auf deutschen Autobahnen zählt jeder vierte Tödliche Unfall mit Pkw dazu. An jedem sechsten Unfall mit schwerwiegenden Folgen war ein Lkw-Fahrer schuld.

Diese Unfälle haben in der Regel schlimmere Auswirkungen als solche, die durch kurzzeitige Unaufmerksamkeit ausgelöst werden. Der Grund dafür ist, dass schlafende Fahrer gar nicht mehr reagieren, d. h. mit dem Auto nicht mehr Bremsen oder Ausweichen.

Daher sieht das Verkehrsstrafrecht in so einem Fall auch schwere Strafen vor. Wer am Steuer eingeschlafen ist und einen Unfall verursacht, muss laut Strafgesetzbuch § 315 c mit einer Geldstrafe oder Fünf Jahren Gefängnis rechnen. Hinzu kommt in jedem Fall der Fahrerlaubnisentzug.

Was hilft gegen Müdigkeit beim Autofahren?

Vor der Fahrt sollte sich jeder fragen: Wie kann ich Wach bleiben beim Autofahren?

    Fahrten immer ausgeschlafen beginnen Regelmäßig Pausen machen (auf jeden Fall eine Pause alle zwei Stunden) Kein Alkohol Kein schweres Essen In der Zeit zwischen zwei und fünf Uhr nachts nicht fahren Nie länger als zehn Stunden fahren (auch mit Pausen nicht)

Es ist häufig von Vorteil, einen Beifahrer im Auto zu haben. Dieser kann darauf achten, dass der Fahrer nicht einschläft und ihn beim Fahren abwechseln. Dadurch ist der Fahrer auch in der Lage, regelmäßig einen Kurzschlaf zu machen. Eine solche Regelung ist gut, denn sie kann eine wichtige Antwort auf die Frage sein: Was wirkt auf langen Fahrten der Ermüdung entgegen?

Was hilft eher nicht?

Oft verlassen sich Fahrer auf Hilfsmittel, die jedoch tatsächlich nicht den gewünschten Effekt haben. Viele, die müde beim Autofahren werden, trinken Kaffee, weil sie glauben, dadurch wach zu bleiben. Aber Kaffee wirkt nur Kurzfristig, für etwa Zwei bis drei Stunden. Danach kommt die Müdigkeit zurück. Koffein verhindert auch nicht immer den Sekundenschlaf.

Ebenfalls beliebte Methoden im Kampf gegen die Müdigkeit beim Autofahren sind Laute Musik und Geöffnete Autofenster. Auch dieser Effekt hält nur sehr kurz an und vertreibt die Müdigkeit nicht.

Https://www. bussgeldkatalog. org/muedigkeit-autofahren/

Müde nach dem Sport: Ursachen und Lösungen

Sie gehen früh morgens Sport machen und sind nach dem Sport so müde, dass Sie eigentlich direkt wieder ins Bett möchten. Wir erklären Ihnen, woran das liegt und wie Sie das Müdigkeitsproblem lösen können.

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Müde nach dem Sport durch fehlende Energie

Sport soll Energie freisetzen und wach machen. Oft ist jedoch das Gegenteil der Fall und Sie fühlen sich nach dem Sport müde und erschöpft. Damit sind Sie nicht allein.

    Bei jedem Workout verbrauchen Sie vermehrt Energie und somit Kalorien. Insbesondere bei Sport am Morgen auf leeren Magen greift Ihr Körper dafür auf Ihre Reserven zurück. Dies beansprucht den Körper stark und führt oft zu Müdigkeit. Generell zu geringe Kalorienzufuhr kann ein Grund für andauernde Müdigkeit sein. Sie können sich auch ganz ungewollt im Kaloriendefizit befinden. Wenn Sie vermuten, dass ein Kaloriendefizit Ihr Problem sein könnte, sollten Sie für ungefähr eine Woche Ihr Aktivitätslevel sowie Ihre Nahrungszufuhr tracken beispielsweise mit einer App wie Cronometer oder MyFitnessPal. So können Sie sehen, ob Sie genügend essen und bei Bedarf Ihre Kalorienzufuhr steigern, um die Müdigkeit zu bekämpfen. Hilfreich ist es auch, kurz vor Ihrem Workout einen kohlenhydratreichen Snack oder ein Pre-Workout zu sich zu nehmen. So kann Ihr Körper während dem Sport auf die Kalorien aus der Nahrung zugreifen, statt Ihre Reserven aufzubrauchen. Zuletzt unterstützen Sie Ihren Körper optimal, wenn Sie ihm nach einer Trainingseinheit ausreichend Nahrung zuführen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie ausreichend Proteine, gesunde Fette und komplexe Kohlenhydrate zu sich nehmen.

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Wenn Sie nach dem Sport häufig müde sind kann gesunde Ernährung neue Energie geben. imago images / Shotshop

Müdigkeit nach zu langen Trainings

Die Einstellung „mehr ist immer besser“, ist beim Trainieren nicht unbedingt für jeden die Richtige.

    Müdigkeit kann von falschen Trainings zeugen. Falsch kann in diesem Zusammenhang bedeuten, dass Ihre Workouts zu lang oder zu heftig sind. Diese laugen Ihren Körper unnötig aus und bringen nur selten tatsächliche Vorteile. Viel wahrscheinlicher ist, dass Sie durch eine zu hohe Intensität der Trainings oder zu lange Dauer das Risiko erhöhen, sich zu verletzen. Optimale Dauer für ein Workout sind in der Regel circa 60-80 aktive Minuten, die auch ein Aufwärmen und Abkühlen enthalten. Gerade für Anfänger kann dies aber bereits zu viel sein. Wenn Sie also nach dem Sport sehr müde sind, versuchen Sie die Dauer oder Intensität Ihres Workouts zu verringern. Keine Sorge, Sie werden dennoch Fortschritte machen und Muskeln aufbauen.

Müdigkeit durch Dehydrierung

Auch wenn die Relevanz oft unterschätzt wird, ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenso essenziell wie die Nahrungszufuhr.

    Wenn Sie Ihren Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgen, treten schnell Nebenwirkungen auf. Dazu gehören nicht nur Müdigkeit, sondern auch Körperschwäche im Fitnessstudio, Kopfschmerzen und Übelkeit. Insbesondere bei Sport am Morgen ist Ihr Körper oft noch von der Nacht dehydriert. Wenn Sie zu wenig trinken, performen Sie nicht nur schlechter im Fitnessstudio, Sie verspüren auch mehr Müdigkeit. Achten Sie also in jedem Fall darauf, mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken. An Trainingstagen sollten Sie zusätzlich einen Liter trinken. So beugen Sie Dehydration und Müdigkeit vor.

Schlaf und Sport

Ausreichend Schlaf ist wichtig. Bei regelmäßigen Sporteinheiten ist er jedoch besonders erforderlich.

    Auch wenn Sport letztlich gesund für Sie ist, bedeutet es große Anstrengung für Ihren Körper. Aus diesem Grund ist es unumgänglich, dass Sie genügend Schlafen. In dieser Zeit regeneriert sich Ihr Körper nach der Anstrengung des letzten Workouts und bereitet sich auf die nächste Einheit vor. Achten Sie daher darauf, jede Nacht mindestens sieben Stunden zu schlafen. Dies ist besonders wichtig in der Nacht vor einem Workout. Auch wenn es zu simpel erscheint: Wenn Sie nach dem Sport müde sind, kann es schlicht und einfach daran liegen, dass Sie nicht ausreichend Schlaf kriegen.

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

In der Regel ist Müdigkeit nach dem Sport normal und die Reaktion auf leicht lösbare Probleme.

Https://praxistipps. focus. de/muede-nach-dem-sport-ursachen-und-loesungen_113817

Erkältung und Sport: Wie lange sollte ich pausieren?

Kann ich Sport machen, wenn ich erkältet bin? Diese Frage haben sich sicher viele Aktive schon gestellt. Egal ob man auf ein bestimmtes Ziel, wie zum Beispiel einen Wettkampf, trainiert oder sich regelmäßig für ein gutes Körpergefühl und bessere Laune bewegt – Unterbrechungen beim Training, weil man sich wegen eines Infekts nicht gesund fühlt, bremsen einen aus. Schwäche ich meinen Körper durch die Belastung oder kann Sport vielleicht sogar helfen, die Erkältung zu bekämpfen, indem ich sie zum Beispiel ausschwitze? Wann ist Sport bei Erkältung noch vertretbar und ab wann kann das Training für Ihre Gesundheit gefährlich werden? Wir haben die wichtigsten Infos für Sie zusammengefasst.

Sport trotz Erkältung: Symptome und Gefahren

Die typischen Symptome einer Erkältung sind Husten, Halskratzen und Schnupfen, die sich meist ganz allmählich entwickeln. In der Regel verschwinden die Symptome nach ein bis zwei Wochen ganz von allein. Im Gegensatz dazu tritt ein Durch Viren ausgelöster grippaler Infekt abrupt auf. Die typischen Symptome einer Grippe sind Schüttelfrost, Fieber sowie Muskel – und Gliederschmerzen.

Da die Symptome einer Erkältung wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen meist milder sind und der körperliche Zustand im Vergleich zu einer Grippe nicht so geschwächt erscheint, denken viele Menschen, dass Sport treiben bei einer leichten Erkältung schon nicht so schlimm oder gesundheitsschädigend sein könne – doch der Schein trügt.

Um die Viren während eines Infekts zu bekämpfen, benötigt das Immunsystem viel Energie. Deswegen fühlen wir uns bei Erkältungen oft schlapp und müde. Wenn Sie trotz Erkältungssymptomen weiterhin Sport treiben, beanspruchen Sie das eigene Immunsystem in hohem Maße. Durch eine zu hohe Belastung beim Sport hat dieses irgendwann Keine Reserven mehr für die Virusabwehr zur Krankheitsbekämpfung übrig. Dadurch kann der Krankheitsverlauf bei einer Erkältung sich nicht nur erschweren und verlängern, sondern auch zu ernsten Folgeerkrankungen führen.

Sport bei Erkältung birgt große Gefahren für die Gesundheit. Durch die geschwächte Immunabwehr kann sich die Erkältung verstärken und zum Beispiel Bronchien und Nasennebenhöhlen in Mitleidenschaft ziehen. Zudem können sich Viren oder Bakterien durch die geringe Gegenwehr des Immunsystems weiter im Körper ausbreiten und zum Beispiel zu einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) führen.

Eine Herzmuskelentzündung bleibt oftmals lange unerkannt, bis es zu einer Herzschwäche kommt. Im schlimmsten Fall kann ein entzündeter Herzmuskel infolge einer durch Sport verschleppten Erkältung sogar lebensbedrohend sein. Eine Herzmuskelentzündung können Sie an folgenden Symptomen erkennen: Atemnot, Brustenge, vermehrtes Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmacht sowie Wassereinlagerungen in den Beinen.

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Wann ist moderate Bewegung erlaubt?

Hören Sie auf Ihr Körpergefühl und achten Sie auf die Symptome. Wenn nur die Nase läuft und Sie sich gesund fühlen, und zwar ohne Medikamente, spricht nichts gegen ein moderates Training mit geringer körperlicher Belastung. Hier bietet sich zum Beispiel Nordic Walking oder entspanntes Fahrradfahren an der frischen Luft an. Falls Sie sich trotz fehlender Symptome unwohl fühlen, sollten Sie sich lieber schonen und körperliche Anstrengung vermeiden. Auch bei Halsschmerzen und Husten sollten Sie das Training einstellen. Bei Fieber ist Sport absolut tabu – und zwar in jeglicher Form.

Kann man durch Sport eine Erkältung ausschwitzen?

Das „Ausschwitzen“ einer Erkältung ist ein weitverbreiteter Mythos. Bei Fiebersymptomen können die Viren nicht einfach aus dem Körper geschwitzt und abtransportiert werden. Jedoch regt die Bettwärme den Kreislauf an und führt zu einer besseren Durchblutung der Schleimhäute, sodass das Immunsystem die Erkältung besser bekämpfen kann. Die erhöhte Temperatur führt zu einer vermehrten Antikörper-Produktion, die die Genesung begünstigt. Doch zu viel Wärme, wie sie etwa durch Sport entsteht, belastet den Körper nur zusätzlich, was wiederum den Genesungsprozess erschwert. Daher sind auch Saunagänge bei Fieber absolut tabu.

Wie lange sollte man nach einer Erkältung mit dem Sport warten?

Tipps und Ratschläge für den Wiedereinstieg

    Generell gilt: Je stärker der Infekt, desto länger sollte die Pause sein, bevor es mit dem Trainieren weitergeht.
    Wichtig ist, dass Sie Keine Erkältungssymptome mehr aufweisen und Auf Ihren Körper hören. Fühlen Sie sich energielos und schlapp oder haben Sie noch einen erhöhten Ruhepuls, sollten Sie unbedingt noch mit Sport und intensivem Training warten. Tipp: Bei einem grippalen Infekt mit Fieber (ab 38 Grad Celsius) ist eine Pause von etwa zwei Wochen zu empfehlen, bevor Sie wieder mit dem Sporttreiben beginnen. Falls Sie unsicher sind, ob Sie das Training wieder aufnehmen können, fragen Sie dazu vorab Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

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Quellenangaben

Literatur und weiterführende Informationen

    Annika Röcker; Spektrum. de: Medizin (Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH) (Abruf 12.11.2021): Darf ich mit einer Erkältung Sport machen? Dr. med. Nicolai Schineis – Kardiologie und Innere Medizin – Bayreuth (Abruf 27.10.2021): Sport trotz schwerer Erkältung? Michael Schmidt; Apotheken Umschau (Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG) (Abruf 26.10.2021): Wie gefährlich ist Sport bei Infekten? Sina Horsthemke; Apotheken Umschau (Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG) (Abruf 27.10.2021): Herzmuskelentzündung erkennen und behandeln Sport-Gesundheitspark Berlin e. V. | Zentrum für Sportmedizin (Abruf 12.11.2021): Ist Sportausübung bei einem Infekt noch ratsam oder nicht? Thomas G. Weidner, Thomas L. Sevier; Journal of Athletic Training 1996 Apr-Jun; 31(2): 154–159.; National Center for Biotechnology Information (NCBI), U. S. National Library of Medicine (Abruf 12.11.2021): Sport, Exercise, and the Common Cold Allison L. Fisher und Elizabeta Nemeth – The American Journal of Clinical Nutrition, Volume 106, Issue suppl_6, 2017, pp. 1567S–1574S.; National Library of Medicine (NIH) (Abruf 16.09.2021): Iron homeostasis during pregnancy

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Https://www. barmer. de/gesundheit-verstehen/sport/bewegung-und-fitness/sport-bei-erkaeltung-1071676

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Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Herr Waldthaler, über 450 000 Kilometer im Sattel. Da stellt sich einem natürlich vor allem eine Frage: Wie geht es Ihrem Hinterteil?

Tilmann Waldthaler: Ach, so ein Hintern gewöhnt sich relativ schnell an einen Sattel. Nach den ersten 5000 Kilometern hat sich alles angepasst und eingerenkt. Mein erster Sattel lebt heute noch, und mein Hintern auch.

Sie fahren aber nicht noch den gleichen Sattel wie 1977?

Waldthaler: Ich hatte für die verschiedenen Reisen natürlich verschiedene Räder, nehme den Sattel aber inzwischen immer von einem Rad auf das nächste mit. Den ersten Sattel benutze ich aber natürlich nicht mehr. Schließlich haben sich auch in der Sattelkonstruktion viele Dinge zum Besseren verändert.

Gibt es eigentlich noch Länder oder Gegenden in der Welt, die sie nicht kennen, die sie aber noch reizen würden?

Waldthaler: Sicher gibt es die. Aber es ist nicht meine Priorität, immer Neues zu erradeln. Es ist ja nun mal auch so, dass die Technik der Räder zwar besser, das Radfahren selbst aber problematischer geworden ist.

Waldthaler: Die Bevölkerungsdichte hat sich im Vergleich zu der Zeit meiner ersten Radreisen verdoppelt, dadurch herrscht heutzutage viel mehr Verkehr auf den Straßen. Auch sonst ist es gefährlicher geworden, von Angriffen und Überfällen bis hin zu Bürgerkriegen. Es würde mich schon reizen, durch die ehemaligen Sowjetstaaten wie Usbekistan und Tadschik-istan zu radeln, oder durch Afghanistan und Pakistan. Aber das birgt nun mal ein gewisses Risiko, und das muss nicht sein.

Haben Sie nach all den Reisen ein Lieblingsland?

Waldthaler: Eigentlich mag ich vor allem die menschenleeren Gebiete, wie Wüsten und Gebirge. Aber auch Indien mit seinen Menschenmassen liebe ich, da gehe ich immer wieder gerne hin. Da macht man an einem Tag so viele Erfahrungen wie sonst kaum irgendwo. Auch die Menschen mit ihrer Spiritualität und ihrer Einstellung zum Leben faszinieren mich dort sehr. In meinem zweiten Lieblingsland wohne ich: Australien.

Ein ziemlicher Kontrast, oder?

Waldthaler: Ja, aber das macht es eben aus. In Australien bin ich im Gegensatz zu Indien – aber auch zu Europa – komplett alleine, wenn ich es sein möchte. Da kann ich tagelang radeln und treffe vielleicht drei Leute, wenn ich es darauf anlege. In dieser Einsamkeit kann man hervorragend nachdenken über das Leben, meine Bücher, meine geplanten Vorträge, einfach über alles. In Europa geht das nicht, da muss man immer aufmerksam sein und die Umgebung im Blick haben.

Sie starten ja bald wieder zu einer Australien-Tour.

Waldthaler: Richtig. 17 000 Kilometer rund um den Kontinent. Aber nicht, um Australien noch näher, sondern um mich in dem Alter, in dem ich ja nun bin, besser kennenzulernen. Es gibt Phasen im Leben, auf die ich Vorbereitungszeit brauche. Also radel ich durch Australien, um zu überlegen, wie es weitergeht, wenn ich irgendwann nicht mehr radfahren kann.

Das ist aber keine Abschiedstour, oder?

Waldthaler: Ich bin jetzt bereits seit zehn Jahren dabei, meine Abschiedstour zu fahren, aber das klappt irgendwie nicht. Das ist ein bisschen wie bei den Rolling Stones, die machen ja auch eine Abschiedstour nach der anderen und stehen trotzdem immer wieder auf der Bühne. Sie machen ihre Musik und ich mache eben Kilometer, wir können es einfach nicht lassen. Irgendwann werde ich aber mein Rad endgültig abstellen, und ich hoffe sehr, dass das nicht dann sein wird, wenn ich aus welchen Gründen auch immer aufhören muss, sondern dann, wenn ich aufhören will.

Wie sieht denn das Ihre Frau?

Waldthaler: Ich habe eine Frau, die sehr lieb und sehr gut zu mir war und ist, weil sie mich immer wieder hat ziehen lassen, wenn ich auf Tour gehen wollte. Aber irgendwann wird sie mit ihrer Arbeit in Australien als Krankenschwester aufhören, und dann wird sie ein bisschen mehr von mir haben wollen und ich auch von ihr.

Wie wird man eigentlich zu einem Reiseradler, der sein ganzes Leben mehr oder weniger dem Reisen widmet?

Waldthaler: Dafür gibt es verschiedene Faktoren. Erstens habe ich nie die Nestwärme einer Familie erfahren. Mein Vater hat die Familie verlassen und meine Mutter ist früh gestorben. Ich lebte dann bei meiner größeren Schwester, aber sie und ihre Familie waren heilfroh, als ich ins Ausland gezogen bin, um dort als Koch und als Konditor zu arbeiten. Der Aufbruch zu immer wieder neuen Reisen fiel mir deshalb nie schwer, ich hatte keine Bindungen. Der zweite Faktor war der, dass ich 1974 in Australien einen belgischen Reiseradler getroffen habe, der mich sehr fasziniert hat. Ich war so begeistert von seinen Geschichten über das Reisen per Rad, dass ich drei Jahre später auch zu einer vierjährigen Radreise gestartet bin.

Zu der dann noch viele weitere dazukamen.

Waldthaler: Wenn man etwas gerne macht, dann macht man es eben immer wieder. Ich habe schnell bemerkt, dass ich durch das Radfahren eine Verbindung zwischen meiner Flucht nach vorne, weg von dem, was ich kannte, und meinen Berufen eingehen konnte. Ich war überall der radelnde Konditor und Koch und habe als solcher immer sehr schnell und überall eine Arbeitsstelle gefunden.

Heute arbeiten Sie aber nicht mehr in diesen Berufen.

Waldthaler: Plätzchen backen ist die eine Sache, aber als Publizist läuft es auch ganz gut. Vorträge halten, Bücher schreiben, fotografieren und für Sponsoren unterwegs sein, das ist schon eine tolle Verbindung zum Reiseradeln.

Und hat es nie einen Punkt gegeben, an dem Sie in Versuchung waren, sesshaft zu werden?

Waldthaler: Nein. Ich wollte nicht wieder zurück in den Trott des »normalen« Alltags. Ich bin lieber alleine in der Wüste unterwegs, als mir irgendwelche Bedürfnisse einreden zu lassen, die ich gar nicht habe. Haus, Auto, Versicherungen für alles Mögliche, das brauche ich alles nicht. Und dieses Wissen gibt mir ein großes Stück Freiheit, nämlich die, immer sofort dahin zu gehen, wo ich gerade hinmöchte.

Sehen Sie sich eigentlich als Extremradler?

Waldthaler: Das ist eine Definitionssache. Dass ich mir die Freiheit erlaube, mit meinem wenigen Besitz, den ich habe – Fahrrad, Klamotten und so weiter –, um die Welt zu radeln, ist für manche extrem. Wenn es um den sportlichen Aspekt geht, mit dem Rad so schnell wie möglich von A nach B zu gelangen, bin ich bestimmt nicht extrem. Ich lasse mir Zeit. Wenn ich müde bin, gerade keine Lust habe zu radeln oder es mir irgendwo gut gefällt, bleibe ich ein paar Tage an einem Ort. Natürlich will ich meinen Schnitt machen, ich will ja weiterkommen, aber der bewegt sich so zwischen 90 und 130 Kilometern am Tag, und das ist nicht extrem.

Sie sind in Südtirol, Österreich und der Schweiz aufgewachsen, reisen um die Welt und haben eine Wohnadresse in Australien. Haben Sie eigentlich so etwas wie Heimatgefühle?

Waldthaler: Ich bin globalisiert und fühle mich da zuhause, wo ich akzeptiert werde, wo ich meine Ruhe habe, wo ich esse, wo ich arbeiten und wo ich schlafen kann. An welchem Ort auf der Welt das ist, ist mir eigentlich egal.

Ihre Multivisionsshow, die sie übermorgen in Lahr zeigen werden, heißt ja »Resümee eines Radnomaden«. Was ist denn Ihr Resümee?

Waldthaler: Dass man, wenn man mit seinem Leben unzufrieden ist, es ändern soll. Man sollte das, womit man sein Leben gestaltet, mit Liebe und Wärme machen. So freut man sich jeden Morgen auf den bevorstehenden Tag. Ich mache nichts, was mir keine Freude macht und zu dem ich mich zwingen muss. Man muss das Leben genießen, und dazu muss man sich selbst genießen können.

Hintergrund:

Tilmann Waldthaler wurde am 24. März 1942 in München geboren. Er unternahm ab seinem 35. Lebensjahr zwölf mehrjährige und unzählige »kleinere« Reisen mit dem Fahrrad, legte auf diesen mehr als 450 000 Kilometer zurück und besuchte weit über 130 Länder der Erde.
In seiner Jugend erlernte er die Berufe Konditor und Koch, in denen er in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt arbeitete, auch bereits vor seiner ersten Radreise, die ihn von 1977 bis 1981 von der Südspitze Neuseelands bis nach Spitzbergen in Norwegen führte.
Waldthaler hält sich für seine Vortragsreisen sowie die Arbeit mit Sponsoren und Verlagen (er hat mehrere Bücher über seine Reisen geschrieben) häufig in Europa auf, wohnt aber mit seiner deutschen Frau Renate ansonsten seit zehn Jahren in Australien. Getroffen haben sich die beiden 1981 mitten in der nordafrikanischen Sahara, beide mit dem Fahrrad unterwegs.
Waldthaler besitzt die italienische und die australische Staatsbürgerschaft.

Https://m. bo. de/nachrichten/nachrichten-regional/seit-37-jahren-im-sattel

Vorstellung: simple-bikepacking – der Radreiseblog

Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Hi, ich bin Dennis, 39 Jahre und der Mensch hinter simple-bikepacking. de. Die Begeisterung für das Fahrradfahren begleitet mich schon seit meiner frühen Jugend. Das Interesse für das Radreisen und speziell für das Bikepacking, kam zwar etwas später, ist aber seither ein fester Bestandteil meines Alltags geworden. Auf simple-bikepacking. de möchte ich speziell Bikepacking Einsteiger und unerfahrene Radfahrer ansprechen. Meine persönlichen Outdoor-Abenteuer spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Reisedokumentationen und Tourenberichte sucht man auf simple-bikepacking. de daher vergebens. Ich möchte meinen Lesern mit einfachen und verständlichen Informationen den Start in ihr persönliches Bikepacking-Abenteuer erleichtern, ohne unverständlichen Tech-Talk oder Fachchinesisch.

Wie ist die Idee zu dem Blog entstanden?

Bei der Vorbereitung auf meinen ersten kurzen Fahrradurlaub war ich selber auf der Suche nach Informationen. Wo übernachte ich am besten, welche Ausrüstung benötige ich, wie packe ich die ganzen Sachen in die Fahrradtaschen und welches Werkzeug sollte ich mitführen? Bei der Online-Recherche bin ich auf viele interessante Blogs und Magazine gestoßen und konnte dort auch einige Informationen gewinnen. Was mir jedoch gefehlt hat, war eine einfache Schritt für Schritt Anleitung, wie ich mich auf eine Radreise vorbereiten kann. Kurzerhand habe ich mich Ende 2019 dazu entschlossen, selbst eine solche Seite ins Leben zu rufen. Das war die Geburtsstunde von simple-bikepacking. de

Was begeistert dich am meisten an dem Zweirad?

Fahrradfahren, speziell wenn ich es alleine tue, vermittelt mir das Gefühl von Freiheit und Naturverbundenheit. Auf langen Touren kann es sogar eine Art Meditation sein. Die Gedanken können ungestört kreisen, während die Natur an einem vorbeizieht. Beim Bikepacking sorgt der minimalistische Ansatz zudem noch dafür, dass man sich auf das wesentliche beschränkt und man so ein Outdoor Abenteuer erleben kann, dass einen für kurze Zeit den hektischen Alltag vergessen lässt. Weitere Aspekte, die mich begeistern, sind Technik und Ausrüstung. Ich liebe funktionales Equipment und probiere gerne verschiedene Sachen aus. Dabei muss es nicht immer die teuerste Markenausrüstung sein.

Was muss bei dir auf jeder Tour auf jeden Fall mit im Gepäck sein.

Ausreichend Verpflegung. Es ist mir schon mehrmals passiert, dass ich nicht genug gegessen habe. Dieser Mangel macht sich bei mir sehr schnell bemerkbar. Ich werde schlapp, bin müde und bekomme schlechte Laune. Für den „Notfall“ habe ich daher immer diverse Riegel, Gels oder Süßigkeiten in meinen Taschen gebunkert. Es gibt noch viele weitere wichtige Gadgets und Ausrüstungsgegenständen, die nicht fehlen dürfen. Ich könnte darüber alleine schon mehrere Seiten füllen. Um an alles zu denken, habe ich mir eine Packliste erstellt. Diese verhindert leider nicht, dass ich von Zeit zu Zeit trotzdem etwas vergesse 🙂

Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Wann fallen dir die meisten Ideen für einen neuen Artikel ein?

Ich informiere mich sehr viel über die Themen, die ich auf simple-bikepacking. de behandele. Fast täglich lese ich Blogartikel, Fachzeitschriften oder schaue mir Youtube-Videos an. So bleibe ich auf dem neuesten Stand und hole mir Inspiration. Die Ideen für einen neuen Artikel fallen mir dann tatsächlich fast immer beim Joggen ein. Als Ausgleich zum Radfahren jogge ich gerne und regelmäßig. Auf diese Weise sind mir schon viele Ideen gekommen.

Gibt es Blogthemen bei denen dir das Schreiben schwerer fällt?

Selten. Ich versuche es so zu handhaben, dass ich nur über Themen schreibe, die mich auch selber interessieren. Bisher funktioniert das ganz gut und mir ist der „Stoff“ zum Schreiben noch nicht ausgegangen. Ich merke aber immer wieder, dass mir Beiträge über Equipment und Zubehör am meisten Spaß machen.

Wenn du dir irgendeinen Ort zum Leben aussuchen könntest, würdest du einen anderen Ort wählen als dein aktueller Standort?

Sicherlich träume ich ab und zu davon, woanders zu leben. – Wer tut das nicht? Aber getreu dem Motto: Home is where the Dom is, bleibe ich Köln treu und kann mir derzeit keinen besseren Ort zum Leben vorstellen.

Was machst du, wenn du nicht gerade auf dem Fahrrad sitzt oder darüber schreibst?

Ich bin stolzer Papa, Ehemann und arbeite Vollzeit als Projektmanager in einem international tätigen Unternehmen. Zeit mit meiner Familie zu verbringen hat eine hohe Priorität für mich. Eine große Rolle spielt dabei mein 5-jähriger Sohn. Er hat ebenfalls große Freude daran, in der Natur zu sein und liebt das Fahrradfahren (woher er das wohl hat?).

Wie sehr hat Corona deinen Alltag verändert?

Corona hat mein Leben sehr stark verändert. Und das zum Großteil positiv. Mir und meiner Familie geht es gut, ich habe keine finanziellen Einbußen und bedingt durch Homeoffice und wegfallende Dienstreisen viel mehr Zeit. Ich weiß, in was für einer privilegierten Lage ich bin und dass es vielen anderen nicht so gut geht. Sich das immer wieder bewusst zu machen und dankbar dafür zu sein, habe ich in letzter Zeit erst so richtig gelernt.

Sollte ich Rad fahren wenn ich müde bin

Was denken andere über dich, was gar nicht stimmt?

Wahrscheinlich, dass ich als Betreiber eines Bikepacking-Blogs permanent auf dem Fahrrad sitze und atemberaubende Fahrrad-Abenteuer wie am Fließband erlebe. So gerne ich das auch tun würde, als Familienvater und Vollzeit arbeitender Projektmanager, ist das leider nicht möglich. Es gibt daher auch Zeiten (besonders im Winter), in denen ich nur selten auf dem Rad sitze. Ich versuche so viel Zeit wie möglich in der Natur und auf dem Fahrrad zu verbringen. Das kann aber auch eine Wanderung im Umland oder eine Fahrradtour mit meinem Sohn zur nächstgelegenen Eisdiele sein.

Https://www. fahrrad. de/info/simple-bikepacking/

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