Sind 10 km Radfahren genug

Sicherheit fängt bei dir an

Täglich kommt es auf den Straßen und Trails dieser Welt zu gefährlichen und manchmal auch tödlichen Situationen und Unfällen für Biker. Die Gründe dafür sind vielseitig. Deshalb entwickelt sich die Industrie sicherheitstechnisch laufend weiter und bringt neue Technologien wie Tocsen oder MIPS auf den Markt, die das Thema Sicherheit auf eine neue Stufe heben. Eine wesentliche Rolle spielt dabei aber auch der Radfahrer selbst.

Gegenüber einem Auto ist der Biker immer der erste Verlierer, wenn es zu einer gefährlichen Situation kommt. Dem Radfahrer fällt somit unweigerlich die Aufgabe zu, mitzudenken und in die Rolle des Autofahrers zu schlüpfen. Denn Autofahrer verhalten sich nicht immer regelkonform – ein klassisches Beispiel ist der vorgeschriebene 1,5 Meter Abstand beim Überholen, der gerne vernachlässigt wird. Stress, Ungeduld und Unterschätzung der Situation seitens der Autofahrer gefährden den Radfahrer zudem. Es gibt also genug Gründe, maximal abgesichert in den Straßenverkehr einzutauchen.

Drei Tipps für sicheres Radfahren

1. Rad & Fahrtechnik beherrschen

Obwohl viele meinen, Radfahren – eine der motorisch am wenigsten anspruchsvollen Sportarten – schaut doch so einfach aus, ist Vorsicht geboten. Denn es gibt einige Dinge, die man in Sachen Fahrtechnik beachten sollte, um das Bike jederzeit unter Kontrolle zu haben. Egal ob Rennrad, E-Bike oder Mountainbike, jedes Rad fühlt sich anders an. Bei der optimalen Einstellung des Rades, was Größe, Gewicht und Lenkradius angeht, helfen dir gerne unsere SPORT-Bike-Profis mit ihrer Expertise.

Übungen wie der Schulterblick, der Griff zur Trinkflasche (also einhändiges Fahren) oder die Zielbremsung sorgen dafür, dass man das Rad stets gut im Griff hat und das Gleichgewicht hält. Und auch das Ein – und Ausklicken bei Klickpedalen sollte vorab geübt werden, um für den Straßenverkehr oder das Gelände gewappnet zu sein.

Https://www. sport2000rent. com/bikeverleih/blog/sicherheit-beim-radfahren

Sind 10 km Radfahren genug

Ach ja, der Weg zur Arbeit. Manchmal ist er lang und schwer, vor allem früh am Morgen.

Wenn man dann noch einem stressigen Verkehrsmittel wie einer überfüllten U-Bahn, einem verspäteten Bus oder einem Stau im Auto ausgesetzt ist, wird der Arbeitsweg schnell zu einer echten Tortur.

In der Tat zeigen Forscher der Universität Bristol in einer Studie über den Zusammenhang zwischen Pendelzeiten zur Arbeit und dem Wohlbefinden, dass:

“die Arbeitszufriedenheit verbessert werden kann, wenn die Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, die Zeit, vom Pendeln zu reduzieren, von zu Hause aus zu arbeiten, und/oder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gehen”

(Chatterjee, K., Clark, B., Martin, A. & Davis, A. (2017). The Commuting and Wellbeing Study: Understanding the Impact of Commuting on People’s Lives. UWE Bristol)

1. Günstig

Es wird Ihnen nicht entgangen sein, dass sich der Arbeitsweg mit dem Fahrrad günstiger gestaltet als mit anderen Verkehrsmittel.

Wenn Sie ein Qualitätsfahrrad kaufen möchten, sollten Sie es als eine Investition betrachten, die sich über mehrere Jahre auszahlt. Zögern Sie nicht, die Kosten für ein gutes Fahrrad nebst Zubehör ins Verhältnis zu den Gesamtkosten für ein Auto (Kauf, Parken, Versicherung, Kraftstoff usw.) oder zum Preis eines ÖPNV-Abos zu setzen. Die Ersparnisse können sich sehen lassen!

2. Umweltfreundlich

Unser Planet wird immer wärmer, und mit der Entwicklung des Dieselverbotes in Berlin müssen wir neue und umweltfreundlichere Verkehrsmittel finden.

Die Auswirkungen des Radverkehrs auf die Umwelt sind klar: Durch die Reduktion der Treibhausgasemissionen und die Verbesserung der Luftqualität ist der Radverkehr eine konkrete Lösung für eine nachhaltige Entwicklung!

Zudem reduziert das Radfahren die Lärmbelastung und schafft ruhigere Verkehrsflächen.

3. Schnell

Radfahren ist die schnellste Art der Bewegung in der Stadt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Autos in der Stadt beträgt 15,2 km/Stunde. Auf kurzen und mittellangen innerstädtischen Strecken ist das Fahrrad daher so schnell wie ein Auto und garantiert einen effizienten Tür zu Tür-Transport ohne zeitraubende Parkplatzsuche.

Dank der Entwicklung von breiteren, zweispurigen Radwegen kann man streckenweise sogar schneller mit dem Fahrrad fahren, als mit dem Auto.

Ganz zu schweigen davon, dass ein Radfahrer seine Zeit und seine Fahrt voll im Griff hat: Seine Fahrzeit kann bei jedem Wetter, ob im Stau oder nicht, genau berechnet werden.

Und man kann es sich sogar leisten, 10 Minuten zu spät aufzubrechen: dann muss man einfach kräftiger in die Pedale treten und kommt trotzdem pünktlich!

4. Einfaches parken

Kein Suchen nach einem Parkplatz für Ihr Auto oder gar einem Sitzplatz in einer überfüllten S-Bahn: in Berlin gibt es genügend Abstellplätze für Fahrräder. Mit einem guten Schloss lässt sich Ihr Fahrrad fast überall einfach befestigen.

Das gute Schloss ist jedoch wichtig! Fahrraddiebstähle sind in Berlin keine Seltenheit und es ist notwendig, sich vor ihnen zu schützen (für weitere Informationen zu diesem Thema siehe Artikel: Welche Fahrradschloss-Arten gibt es?).

5. Gesund für Körper…

Radfahren ist vor allem Sport! Eine tägliche Hin – und Rückfahrt zur und von der Arbeit ist eine gute Möglichkeit, sich zu bewegen ohne hierfür extra Zeit einplanen zu müssen.

Radfahren ist ein ganzheitlicher Sport; es fordert und stärkt:

    das Herz die Muskeln (Beine, Gesäß, Arme, Rücken, Bauchmuskeln usw.) die Atemkapazität

Hierdurch beugt es Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, zu deren Hauptursachen gerade der Mangel an körperlicher Bewegung zählt. Viele Ärzte raten zur regelmäßigen Nutzung des Fahrrads und es gibt nur wenige Kontraindikationen, da Sie in Ihr eigenes Tempo und somit die Belastung bestimmen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 30 Minuten Bewegung pro Tag, um die Gesundheit zu verbessern und fit zu bleiben.

Mit einer 15 bis 20-minütigen Radfahrt ins Büro haben Sie den Soll bereits erfüllt!

6. … und Geist!

Zahlreiche Studien belegen den Nutzen von körperlicher Bewegung für die psychische Gesundheit.

Darüber hinaus reduziert die Geselligkeit unter den Radfahrern den Stress und entwickelt soziale Beziehungen.

Die Studie der Universität Bristol zeigt, dass Radfahrer sich selbst für gesünder halten als Nutzer von Autos, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fußgängern.

Im Allgemeinen würden Sie sagen, dass Ihre Gesundheit (ausgezeichnet bis schlecht) ist?

Quelle : Chatterjee, K., Clark, B., Martin, A. & Davis, A. (2017). The Commuting and Wellbeing Study: Understanding the Impact of Commuting on People’s Lives. UWE Bristol

7. Verbessert die Arbeitsleistungen

Vorbei sind die Zeiten langweiliger klassischer Bürojobs, in denen der berühmte “U-Bahn, Arbeit, Schlaf”-Zyklus herrschte. Immer mehr Start-ups entwickeln Sportveranstaltungen, um die Kreativität und Produktivität der Mitarbeiter zu steigern.

Wenn Man nicht das Glück hat, eine Tischtennispartie im Büro spielen zu können, hat Radfahren den gleichen Effekt. Radfahrer berichten deswegen dass sie bei der Arbeit konzentrierter, entspannter und produktiver sind.

Kurz gesagt, wenn du mit dem Fahrrad zur Arbeit fährst, bist du schon in der Zukunft.

8. Fahrrad = Freiheit

Ob es ein U-Bahn-Störung, ein Transportstreik oder ein Stau ist, kannst Du jederzeit Dein Fahrrad mitnehmen.

Allgemeiner geht der Begriff “Freiheit” oft mit dem Fahrrad einher: Er kann von jedem genutzt werden. Schon in jungen Jahren ist es ein Weg, schneller zu sein; für Teenager ist es der Beginn der Unabhängigkeit.

Man braucht weder einen Führerschein noch ein großes Budget, um es zu fahren, und auch aus diesem Grund entwickeln immer mehr Vereine “Fahrradschule”, um Menschen wieder in den Sattel zu bringen, die ihr Selbstvertrauen wiedergewinnen müssen, um unabhängiger zu sein und wieder ins Leben zu kommen!

9. Naturverbunden

Auf dem Fahrrad ist der Radfahrer voll mit der Natur verbunden, im Gegensatz zum Autofahrer, der dank Klimaanlage oder Heizung eine konstante Temperatur in seinem Fahrgastraum genießt.

Im Gegenteil, auf dem Fahrrad erleben Sie den Übergang von einer Jahreszeit zur nächsten: Sie kleiden sich je nach Wetter: auf den Genuss von leichten Kleidern im Sommer folgt das Cocooning-Gefühl, wenn Sie mitten im Winter gut in Ihre dicken Jacke gehüllt sind.

Mit dem Fahrrad, wie auch zu Fuß, sind wir aufmerksamer: wir bemerken die Blumen, die in die Blumenbeete wachsen, wir atmen die Düfte des Frühlings ein, wir hören die Vögel…

Radfahren ist eine Philosophie mit ein wenig Poesie…

10. Eine Zeit für sich selbst

Letztendlich, Radfahren ist vor allem sich Zeit für sich nehmen, meditieren und den gegenwärtigen Augenblick genießen.

Radfahren ist die Möglichkeit, Zeit zum Nachdenken zu haben, sich zu konzentrieren, zu entspannen. Radfahren hilft, einen Schritt zurückzutreten. Ein echter Regenerationsfaktor, indem es dir erlaubt, zweimal täglich eine echte Pause vom Alltag zu machen. Eine echte Wellness-Dose!

Https://monsieurvelo. com/10-gruende-mit-dem-fahrrad-zur-arbeit-zu-fahren/

10 Rennradrouten ab Paris – Radfahren in der Île-de-France

Als begeisterte*r Radfahrer*in in Paris wird man der Radwege in der Stadt und der üblichen Strecken schnell überdrüssig. Es ist zwar schön, zwischen weltberühmten Sehenswürdigkeiten zu radeln, aber man sehnt sich doch schnell nach frischerer Luft.

Und das ist kein Problem! Im Großraum Paris gibt es unzählige Strecken zum genussvollen Rennradfahren. Von Routen inmitten von Wäldern bis hin zu Wegen durch die malerischen Dörfer der Île-de-France hast du rund um Paris genug zu tun, um dich mehrere Saisons zu beschäftigen.

Umgeben von vier Naturparks gibt es rund um Paris viel Natur, in der du dir eine grüne Auszeit nehmen kannst. Wenn du gerne schnell zum Radfahren kommen möchtest, kann die Fahrt mit dem Zug zu einem weiter entfernten Startpunkt allerdings leider zu einem Hindernis werden. Diese Collection ist die Lösung dafür: Sie stellt dir zehn außergewöhnliche Routen vor, die direkt in Paris starten. Die Strecken decken in Bezug auf Landschaft, Schwierigkeitsgrad und Dauer eine große Vielfalt ab. Einige erfordern eine sehr gute Kondition und sind über 100 Kilometer lang. Andere sind kürzere Ausflüge, um eine schnelle Runde zu drehen. Gemeinsam ist ihnen, dass du direkt in Paris losfahren kannst.

Das einzige, was du brauchst, ist dein Fahrrad und bequeme Kleidung. Proviant ist nicht nötig. Du kommst immer wieder an Lebensmittelgeschäften vorbei, wo du dich unterwegs versorgen kannst.

Wage es also, die Hauptstadt zu verlassen, denn am anderen Ende des Weges warten einige wunderschöne Orte auf dich. Die Routen lassen sich auch gut an deinen Geschmack, deine Zeit und deinen Fitnessstand anpassen.

Achte darauf, dass du sicher unterwegs bist, gute Lichter und eventuell auch eine reflektierende Weste dabei hast. Das wichtigste ist aber, dass du deine Ausflüge aus der Großstadt in vollen Zügen genießt!

Https://www. komoot. de/collection/1553884/10-rennradrouten-ab-paris-radfahren-in-der-ile-de-france

VG Berlin im Eilverfahren : Tempo 10 für Rad­fahrer

Sind 10 km Radfahren genug

In der Bergmannstraße in Berlin kam es vermehrt zu Fahrradunfällen. Dass nun eine Geschwindigkeitsbegrenzung von zehn Stundenkilometern für Radfahrer gilt, findet das VG Berlin daher erst einmal okay.

Für Fahrradfahrerinnen und – fahrer gilt in der Bergmannstraße in Berlin-Kreuzberg weiterhin Tempo 10. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin (VG) im Wege einstweiligen Rechtsschutzes entschieden (Beschl. v. 18.07.2022, Az. VG 11 L 280/22).

Beschwert hatte sich ein Mann, der mit dem Fahrrad auf seinem Weg zur Arbeit jeden Tag durch die Bergmannstraße fährt. Dort hatte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg im Juli 2021 die Einrichtung einer Einbahnstraße sowie einer Fahrradstraße mit einer Höchstgeschwindigkeit von zehn Stundenkilometern angeordnet. Aus Sicht des Radfahrers gibt es keine Gefährdungslage, die das Tempolimit rechtfertigt. Außerdem halte sich sowieso kein Radfahrer daran.

Mit diesen Argumenten konnte der Radfahrer das Gericht allerdings nicht überzeugen. Die Beschränkung auf eine Geschwindigkeit von zehn Kilometer pro Stunde bestehe aus Sicherheitsgründen zu Recht, hieß es. Das VG verwies darauf, dass es in der bekanntesten Straße im Bergmannkiez und darum herum zwischen 2018 und 2020 insgesamt 14 Fahrradunfälle mit zwölf Leicht – und zwei Schwerverletzten gegeben habe. Die Situation sei geprägt von einer „besonders hohen Dichte an Fußgängern, Rad – und Autofahrern“.

Es ist auch aus Sicht des Gerichts zwar in der Tat schwer, auf einem Fahrrad, das meistens keinen Tacho habe, die Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern einzuhalten. Dass dies unmöglich sei, habe der klagende Berliner aber nicht ausreichend glaubhaft gemacht.

Über die Frage nach der Rechtmäßigkeit der Einrichtung der Fahrradstraße als solche hatte das Gericht im Eilverfahren nicht zu entscheiden. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

Https://www. lto. de/recht/nachrichten/n/vg-berlin-vg11l28022-fahrrad-fahrradstrasse-bergmannstrasse-tempo-10-geschwindigkeitsbegrenzung-verkehr-gefahr-strassenverkehr/

Sind 10 km Radfahren genug

Belgien/Alleur: Einführung in das Fahrradfahren für gesundheits – und umweltbewusste Erwachsene

Veröffentlicht am 10/04/2022 | La rédaction

Mit dem Fahrrad im Alltag, im Urlaub, auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule unterwegs zu sein, ist gut für die Gesundheit und für unseren Planeten. Allerdings muss man auch wissen, wie man Fahrrad fährt.

Entgegen der landläufigen Meinung ist dies nicht bei allen Menschen der Fall. Die Gründe dafür sind vielfältig: schlechte Erinnerungen an einen Sturz, fehlende Mittel für ein Fahrrad, Menschen aus Ländern, in denen man nicht an das Radfahren gewöhnt ist, oder Einwohner von Städten, in denen kaum gefahren wird.

Heute möchten einige Erwachsene das Radfahren lernen. Seit 10 Jahren bietet die Fahrradschule von Mobiel21 e. V. in Löwen kostenlose praktische Kurse an. Das Ziel ist es, diese Kurse überall in der Nähe der Antragsteller auszuweiten.

An diesem Samstag haben Hannelore Depypere und ihre Lehrerkollegen auf dem Parkplatz eines großen Sportgeschäfts in Alleur die Fahrräder ausgefahren, um einige Kandidaten zu schulen.

Jean hat das eine oder andere Mal das Fahrrad ausprobiert, aber er kann das Gleichgewicht nicht halten: „Was mich motiviert, ist ein bisschen, um mit meinem Mann, der gerne fährt, oder mit meinem Patenkind Ausflüge machen zu können. Hier geht es besser. Anscheinend ist mein Fahrrad nicht hoch genug. Hier, mit diesem Fahrrad und dem breiteren Lenker, funktioniert es“.Auch Dorothée hat schon einmal auf einem Fahrrad gesessen, aber nach einem Sturz vor 15 Jahren wollte sie nicht mehr weiterfahren: „Ich möchte mein Fahrrad täglich für den Weg zur Arbeit nutzen können. Ich wohne weniger als 10 km von der Arbeit entfernt und fahre momentan mit dem Auto zur Arbeit. Mit dem Fahrrad wäre es besser für die Umwelt und bei schönem Wetter ist es angenehm“. Svetlana macht es ganz langsam. Als Kind ist sie zweimal auf ein Fahrrad gestiegen: „Seitdem hatte ich nicht mehr die Gelegenheit dazu, ich hatte kein Fahrrad und mit dem Alter habe ich etwas mehr Angst, zu stürzen oder mir etwas zu brechen. Ich bin motiviert, weil es Spaß macht und ich so mit meinem Mann im Urlaub mit dem Fahrrad fahren kann“.

Nach ein paar Minuten für die einen und etwas länger für die anderen hatten alle ihr Fahrrad unter Kontrolle. „Das Schwierigste ist, das Gleichgewicht zu erlangen“, erklärt die Trainerin Hannelore Pypere, „also ist es wie bei den Kindern, man lernt, ohne die Pedale zu berühren, man stellt den Sitz tief genug ein und bewegt sich mit den Füßen vorwärts. Wenn sich die Person so wohl fühlt, hebt sie die Füße an und hat das Gefühl zu fliegen. Das ist der beste Zeitpunkt. Danach lernt man die Pedale und dann all die Dinge, die man wissen muss, um im Verkehr zu fahren.“

Der Verein empfiehlt etwa 15 Stunden Theorieunterricht, Praxis auf einem gesicherten Gelände und dann im Verkehr. Allein in Louvai wurden in den letzten 10 Jahren durchschnittlich 120 Radfahrer pro Jahr ausgebildet.

Https://www. jumelages-partenariats. com/de/actualites. php? n=15424

Radfahren in der Altstadt

Das Radfahren ist in nahezu allen Fußgängerbereichen der Altstadt zugelassen. Ausgenommen ist nur der Bereich rund um die Wurstkuchl.

Außerdem sind fast alle Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet. Ausnahmen sind dabei die Bereiche, die entweder keine Ausweichmöglichkeiten bieten (z. B. Unter den Schwibbögen) oder wegen der Straßenführung zu gefährlich sind (u. a. Marschallstraße).

Damit die Altstadt von durchfahrenden Radlern entlastet wird und eine sichere Wegeverbindung zwischen dem Stadtwesten und Stadtosten entsteht, ist auch das Radeln im Alleengürtel erlaubt.

Regeln für Radfahrer in Regensburg

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Verkehrsregelungen

Einbahnstraßen

In vielen Einbahnstraßen ist das Radfahren auch in Gegenrichtung erlaubt. Diese Einbahnstraßen sind mit den Zusatzschildern „Radfahrer frei“ und „Radfahrer im Gegenverkehr“ beschildert.

Fahren Sie bitte nur in der Gegenrichtung, wenn das ausdrücklich erlaubt ist!

Wohnverkehrsstraßen

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Wohnverkehrsstraßen sind eine spezielle Regensburger „Erfindung“. Diese Verkehrsregelung ermöglicht es, den unerwünschten Fremdverkehr herauszuhalten und gleichzeitig die Straße für alle die zu öffnen, die ein berechtigtes Interesse haben, hier hineinzufahren. Zudem wird bei dieser Lösung das Radfahren erlaubt. Dabei gilt es folgende Regelungen zu beachten:

Radfahren ist erlaubt, die Fahrgeschwindigkeit ist den Verhältnissen anzupassen.

Gegebenenfalls müssen Radler auch mal anhalten oder in besonders beengten Situationen absteigen und schieben.

Beim Überqueren der Straße sollten Fußgänger darauf achten, ob Radfahrer von hinten kommen.

In Wohnverkehrsstraßen dürfen nur bestimmte Personengruppen mit dem Kfz fahren (Hinweisschild beachten)!

Fußgänger und Radfahrer haben Vorrang vor dem Kfz-Verkehr – Schritt fahren!

Fußgängerzonen

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Fußgängerzonen sind grundsätzlich den Fußgängern vorbehalten. Seit dem 1. April 2015 ist auch das Radfahren erlaubt und durch „Für Radfahrer frei“ Schilder gekennzeichnet. Für den motorisierten Verkehr gibt es nur wenige Ausnahmen, z. B. für den Lieferverkehr, die Altstadtbuslinie oder Pkw, die zu privaten Stellplätzen fahren dürfen.

Grundsätzlich gilt beim Fahren in den Fußgängerzonen Schrittgeschwindigkeit, also etwa 10 km/h. Außerdem sind Vorsicht und Rücksicht oberstes Gebot. Für Radfahrer heißt das unter anderem:

    Wenn es so eng zugeht, dass mit dem Rad kaum ein Durchkommen ist: absteigen und schieben. Abstand halten, gerade beim Vorbeifahren an Fußgängern als dem schwächsten Glied in der Kette. Jederzeit bremsbereit sein!

Ortsstraßen

Mit Ortsstraßen werden alle anderen Straßen bezeichnet, die nicht den oben genannten Regelungen unterliegen. Hier dürfen Radfahrer natürlich radeln. Dennoch gilt es auch hier einige Regelungen – auch und gerade zur eigenen Sicherheit – zu beachten:

Bushaltestellen

    An Bushaltestellen haben ein – oder aussteigende Fahrgäste Vorrang. Radfahrer dürfen bei haltenden Bussen nur mit Schrittgeschwindigkeit und mit einem solchen Abstand vorbeifahren, dass eine Gefährdung und Behinderung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Wenn nötig, muss der Radfahrer an einer Haltestelle warten.

Radwegebenutzungspflicht

    Überall dort, wo blaue Radwegeschilder angebracht sind, müssen Radfahrer diese Wege benutzen und dürfen nur dann auf der Straße radeln, wenn die Benutzung des Radwegs objektiv nicht möglich oder unzumutbar ist (z. B. im Winter, wenn der Radweg mit Schnee überdeckt ist) Dort wo keine blauen Schilder an Radwegen montiert sind, dürfen Radfahrer zwischen dem Radweg und der Straße frei wählen. Diese nicht-benutzungspflichtigen Radwege sind oft in Tempo-30-Zonen zu finden.

Fahrtrichtung / „Geisterradler“

    Das Radfahren ist grundsätzlich nur auf dem in Fahrtrichtung gesehen rechten Radweg erlaubt. Nur wenn es die Beschilderung ausdrücklich erlaubt, darf in Ausnahmefällen auch der linke Radweg benutzt werden. Die Radwege sind in der Regel für den Begegnungsfall nicht breit genug. Auch rechnen Autofahrer oft nicht mit Radfahrern aus der falschen Richtung. Daher ist das Unfallrisiko beim Radeln auf der falschen Seite um das Siebenfache höher. Zum Eigenschutz aber auch zum Schutz vor Verletzungen anderer, nutzen Sie bitte den Radweg nur in der vorgeschriebenen Richtung, auch wenn damit manchmal Umwege verbunden sind.

Arbeitsgruppe Radverkehr

Seit Anfang 2005 gibt es eine Arbeitsgruppe Radverkehr, die sich aus Mitgliedern der Stadtratsfraktionen, der Stadtverwaltung und der Polizei zusammensetzt. Parteiübergreifend setzt sich die AG für Verbesserungen im Radverkehr ein und bringt sie auf den Weg. Im Dialog mit Interessensverbänden und Fachleuten ringt die AG Radverkehr um optimale Lösungen für Radfahrerinnen und Radfahrer. Ein Ergebnis: Das Radfahren in und durch die Altstadt wurde erleichtert. Dennoch kann noch manches verbessert werden.

Https://www. regensburg. de/leben/verkehr-u-mobilitaet/fahrrad/radfahren-in-der-altstadt

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