Schutzhelmpflicht für radfahrende kinder bis 12 jahre

Da die Zahl der verletzten Kinder im Radverkehr seit 2005 gestiegen ist, wurde auf Inititive des Bundesministeriums eine Helmpflicht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr festgelegt.

Da die Zahl der verletzten Kinder im Radverkehr seit 2005 von 3.000 auf 4.000 gestiegen ist, wurde auf Inititive des Bundesministeriums eine Helmpflicht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr festgelegt.

Konkret gilt die Radhelmpflicht für Kinder bis 12, wenn sie

    selbst Rad fahren auf einem Fahrrad mitgeführt werden (zum Beispiel im Kindersitz) in einem Fahrradanhänger mitgeführt werden.

Strafen bei Fahren ohne Helm sind in der Novelle nicht vorgesehen. „Der Gesetzgeber setzt in einem ersten Schritt auf starke Bewusstseinsbildung, indem wir klar machen, dass er will, dass Kinder nur geschützt mit dem Fahrrad unterwegs sind,“ so die Ministerin.

Zusätzlich brachte die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) eine grundsätzliche Verpflichtung für alle Verkehrsteilnehmerinnen und – teilnehmer, vor allem Schwächere zu schützen. Dieses „Rücksichtnahmegebot“ legt fest: „Die Benützung von Straßen erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme.“

Https://www. bmk. gv. at/themen/verkehr/strasse/verkehrssicherheit/unfallpraevention/kindersicherheit/kinderhelmpflicht. html

Fahrradhelm-Pflicht: In diesen Ländern gilt sie

Viele Radfahrer sind sich nicht sicher, ob es hierzulande eine Fahrradhelm-Pflicht gibt oder nicht. In diesem Praxistipp klären wir auf – sowohl über die Situation in Deutschland als auch in anderen Ländern.

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Fahrradhelm-Pflicht: Situation in Deutschland

Die deutschen Fahrradfahrer spalten sich in zwei Fraktionen. Die eine radelt nicht ohne einen Helm auf dem Kopf. Die andere verzichtet auf die Kopfbedeckung und bewegt sich lieber „oben ohne“ fort.

Https://praxistipps. focus. de/fahrradhelm-pflicht-in-diesen-laendern-gilt-sie_123200

Kommt Helmpflicht für Radler? Debatte heizt Gemüter auf

Schutzhelmpflicht für radfahrende kinder bis 12 jahre

Die Helmpflicht für Fahrradfahrer wird gerade wieder heiß diskutiert. Was spricht für, was gegen eine Pflicht?

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Fahrradfahren bald nur noch mit Helm?

Die steigende Anzahl von Unfällen mit Fahrrädern und E-Bikes, einschließlich tödlicher Unfälle, hat eine Debatte über eine mögliche Helmpflicht für Radfahrer erneut entfacht. Die Union schlägt eine allgemeine Helmpflicht vor, während andere Parteien verstärkte Kontrollen und eine Helmpflicht für bestimmte Gruppen fordern. Allerdings sind Ärzte skeptisch gegenüber dieser Idee.

Die Diskussion über die Helmpflicht für Radfahrer wurde aufgrund der alarmierenden Unfallstatistiken in den letzten Jahren immer wieder aufgegriffen. Thomas Bareiß, ein Politiker aus der Union, hat nun eine generelle Helmpflicht ins Gespräch gebracht. Er betonte, dass die steigende Nutzung von Fahrrädern zu einem rapiden Anstieg der Unfälle führe. Die Einführung einer Helmpflicht könnte den bestmöglichen Schutz bieten und somit bei allen Radfahrern Pflicht sein. Die Förderung des Radverkehrs als integraler Bestandteil des täglichen Mobilitätsverhaltens mache eine Helmpflicht zum Schutz der Radfahrer notwendig, so Bareiß.

Https://www. chip. de/news/Kommt-Helmpflicht-fuer-Radler-Debatte-heizt-Gemueter-auf_184917361.html

Gibt es eine Helmpflicht für E-Bikes?

Mit dem Kauf eines E-Bikes, oder gar dem Erwerb der schnelleren Variante, des sogenannten S-Pedelecs, stellen sich eine Menge Fragen, mit denen man sich auch beim normalen Fahrradkauf auseinandersetzen muss. Besonders wichtig ist für E-Bike-Fahrer die Sicherheit. Denn nicht nur die zuverlässige Technik des Pedelecs ist entscheidend bei der Teilnahme am Straßenverkehr, sondern auch der richtige Schutz vor Stürzen und Unfällen: der Fahrradhelm. Obwohl in Deutschland generell keine Helmpflicht für Pedelec-Fahrer besteht, sollten sich Fahrer trotzdem immer für einen Fahrradhelm entscheiden, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten.

Ähnlich wie bei E-Bike-Modellen, gibt es auch bei Fahrradhelmen die unterschiedlichsten Varianten, die Fahrradfahrer nach verschiedenen Kriterien, wie Design, täglichem Bedarf und – natürlich – Schutz der Kopf-/Nackenregion auswählen können. Beim Kauf des richtigen Fahrradhelms sollte man deswegen gewissenhaft vorgehen und einige Eigenschaften beachten, um auf seinem Pedelec sorglos am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Auch wenn in Deutschland keine Helmpflicht für Radfahrer besteht, sollte man mit einem Fahrradhelm auf Nummer sicher gehen. Besonders wichtig ist hierbei, dass alle Fahrradhelme, die im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden dürfen, das sogenannte CE-Siegel (DIN-Norm) und das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) tragen. Fahrradhelme, die über diese Kennzeichnungen verfügen, kannst du ruhigen Gewissens erwerben, denn sie entsprechen den neusten Sicherheitsstandards.

Besteht für S-Pedelecs eine Helmpflicht?

Obwohl in Deutschland generell für E-Bikes keine Helmpflicht herrscht, bilden schnelleren E-Bikes, die sogenannten S-Pedelecs, eine Ausnahme. S-Pedelecs sind Fahrräder mit leistungsstärkerem Motor. Sie können eine Geschwindigkeit von bis zu 45 Stundenkilometern erreichen. Daher werden diese E-Bikes als Kleinkrafträder geführt. Um sie fahren zu dürfen, müssen E-Bike-Fahrer einen Führerschein der Klasse AM besitzen. Die Fahrräder müssen außerdem über ein Versicherungskennzeichen verfügen und es besteht Helmpflicht. Darin unterscheidet sich das S-Pedelec vom normalen E-Bike. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit der S-Pedelecs ist ein Fahrradhelm also nicht nur dringend zu empfehlen, sondern auch Pflicht. Wer sich im Straßenverkehr nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld von mindestens 15 Euro rechnen.

Wer sein S-Pedelec nur auf privaten Straßen fahren will, kann dies rechtlich ohne Helm tun, sollte sich aber der hohen Sicherheitsrisiken bewusst sein. Viele S-Pedelec-Hersteller bieten bereits spezielle S-Pedelec-Helme an, die Motorradhelmen ähnlich sind. Aber auch Fahrradhelm-Hersteller wie Uvex oder Abus haben eine Vielzahl an E-Bike-Helmmodellen im Angebot, die sich vor allem im Design unterscheiden.

Wie finde ich den richtigen Fahrradhelm für mich?

Es gibt so einiges, was man beim Kauf eines Fahrradhelms beachten muss, das Gleiche gilt für E-Bike-Helme. Neben der optimalen Größe wünschen sich die Fahrer, vor allem beim täglichen Gebrauch eines Fahrradhelms nicht nur praktische Vorteile, wie den Schutz des Kopfes und des Nackens, sondern auch ein ansprechendes und zeitloses Design. Je nach den eigenen Bedürfnissen im Straßenverkehr kann man so für sich den perfekten Fahrradhelm für das eigene Rad oder Pedelec finden.

Nicht nur Erwachsene bewegen sich täglich auf viel befahrenen Straßen durch den Verkehr, auch Kinder und Heranwachsende sind jeden Tag unterwegs. Gerade für Kinder in der Entwicklung ist es wichtig, den optimalen Fahrradhelm zu finden. Hier ist die Passform sehr wichtig, um einen umfassenden Schutz vor Stürzen und Unfällen zu gewährleisten.

Für besonders aktive Fahrer von E-Bikes bieten sich Helme an, die im Radsportbereich beliebt sind. Vor allem Mountainbiker legen Wert darauf, dass ihre Fahrradhelme gut belüftet und aus leichtem Material gefertigt sind und dabei trotzdem genügend Sicherheit bieten. Gerade im bergigen oder unwegsamem Gelände kannst du stürzen, der richtige Fahrradhelm bietet dann, beispielsweise durch eine verstärkte Außenschale, meist optimalen Schutz.

Pedelecs kommen aber auch im Stadtverkehr vermehrt zum Einsatz, hier sind die Bedürfnisse an einen Fahrradhelm nicht ganz so speziell wie im Gelände. Sogenannte City – oder Trekking-Helme bieten Schutz bei der Fahrt durch Großstädte und sind in vielen ansprechenden Farben und Designs erhältlich. Besonders alltagstauglich werden die City-Helme durch eine zusätzliche Beleuchtung, die den E-Bike-Fahrer für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar macht.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fahrradhelms besonders achten?

Egal ob für normale Fahrräder oder für E-Bikes: Ein Fahrradhelm kann Menschenleben retten. Den richtigen Helm für den alltäglichen Gebrauch zu finden, ist jedoch nicht ganz so leicht, da die Auswahl riesig ist. Viele unterschiedliche Modelle bieten Vor – und Nachteile, die es beim Kauf zu beachten gilt.

Wer Fahrräder, aber auch Pedelecs oder S-Pedelecs täglich nutzt, sollte beim Kauf eines Helms vor allem auf bestimmte Faktoren achten. Besonders wichtig ist eine Ideale Belüftung des Helms. Damit der Fahrer nicht schon nach kurzer Zeit auf einer Radtour oder im Stadtverkehr schwitzt und das Tragegefühl angenehm bleibt, brauchen Fahrradhelme für die tägliche Nutzung ein effektives Belüftungssystem. Laut Stiftung Warentest gilt als weiteres, wichtiges Kaufkriterium eines Fahrradhelmes auch, dass das Sichtfeld durch das Tragen des Helms nicht eingeschränkt wird. Das ist besonders im Stadtverkehr und auf vielbefahrenen Straßen notwendig, um Unfälle zu vermeiden.

Sollte es doch einmal zu einem Unfall oder einem Sturz mit dem Fahrrad oder dem Pedelec kommen, ist bei einem guten Fahrradhelm entscheidend, dass eine Optimale Aufpralldämmung des Helms gegeben ist. Zur Sicherheit des Helms gehört auch, dass die Befestigung durch Riemen oder ein Gurtsystem stabil und gleichzeitig flexibel ist. Wer beim Kauf eines Fahrradhelms diese vier Punkte im Auge behält, kann nicht viel falsch machen.

Wie finde ich die richtige Größe für meinen E-Bike-Helm?

Wer mit dem Fahrrad oder dem Pedelec fahren will, sollte, bevor er auf das Rad steigt, sicherstellen, dass das gewählte Helmmodell die richtige Größe und somit eine optimale Passform hat. Sie entscheidet über die Sicherheit des Helms. Hierfür wird der Kopfumfang genau abgemessen. Bei einer umfassenden Kaufberatung sollte auf die Vermessung viel Wert gelegt werden. Hat man die perfekte Größe einmal gefunden, können alle anderen Einstellung des Modells daran angepasst werden. Viele E-Bike-Helmmodelle verfügen zusätzlich zu den Riemen unter dem Kinn auch über ein Einstellrad im Nackenbereich, über das die Passform noch präziser kontrolliert werden kann.

Welcher ist der richtige Helm für mein E-Bike?

Allgemein gelten beim Thema Helm die gleichen Merkmale für das E-Bike, das S-Pedelec und das Fahrrad. Trotzdem sollte man als E-Bike – oder S-Pedelec-Fahrer beachten, dass beim Fahren mit dem Bike viel höhere Kräfte wirken können als bei normalen Radfahrern. Auch wenn man keinen Pkw-Führerschein benötigt, um ein S-Pedelec zu fahren, braucht man ein Versicherungskennzeichen und es gilt hier absolute Helmpflicht.

Ein spezieller S-Pedelec-Helm zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Polsterung im Gegensatz zu einem Helm für ein normales Pedelec, ähnlich wie bei einem Motorradhelm, robuster und strapazierfähiger ist.

Viele Hersteller von Pedelecs bieten auch unterschiedlichste Modelle von E-Bike-Helmen an, um sicherzustellen, dass die Verkehrssicherheit stets gewährleistet ist. Egal ob in der City oder auf dem Land: Traditionsunternehmen, wie Abus und Uvex stellen für alle Bedürfnisse E-Bike-Helme her, die Sicherheit im Straßenverkehr bieten. Auch die Stiftung Warentest stellt regelmäßig E-Bike-Helme auf die Probe, um die besten Helme zu finden, die gleichzeitig alle Normen erfüllen.

Https://www. bikes. de/magazin/service/verkehr/ebike-helmpflicht

Helmpflicht in Deutschland? Das Ergebnis der Umfrage

Schutzhelmpflicht für radfahrende kinder bis 12 jahre

Fast zwei Drittel aller Befragten stimmen dafür

Brauchen wir in Deutschland ein Gesetz, das uns im Straßenverkehr zum Tragen eines Helms verpflichtet oder reicht der gesunde Menschenverstand? Das wollten wir von euch wissen und haben eine Umfrage gestartet.

Das Ergebnis: Fast zwei Drittel aller Befragten stimmten für die Helmpflicht.

    326 Personen haben an der Umfrage teilgenommen. 71 Prozent der Befragten sind für die Helmpflicht. 27 Prozent stimmten dagegen.

64 Prozent der Teilnehmer fordern Helmpflicht für alle.

Fahrradhelme schützen vor Kopfverletzungen, gern getragen werden sie aber nicht. Damit es gar nicht erst zu Diskussionen kommt, sind Radfahrer in Ländern wie Finnland oder Malta deshalb verpflichtet, einen Helm zu tragen. Und hierzulande? Sollte solch eine Helmpflicht auch in Deutschland eingeführt werden?

In der Umfrage der KNAPPSCHAFT sprachen sich insgesamt 71 Prozent der Teilnehmer für eine Helmpflicht aus. 64 Prozent wünschen sich eine Helmpflicht für alle, sieben Prozent stimmten für eine Helmpflicht ausschließlich für Kinder. 27 Prozent sind der Meinung, jeder solle selbst entscheiden, ob er einen Helm trage oder nicht. Zwei Prozent fordern darüber hinaus mehr Aufklärung über Rechte und Pflichten aller Verkehrsteilnehmer. Pro Helmpflicht Contra Helmpflicht

Schädelhirntrauma ist häufigste Verletzung.

Prof. Dr. Rüdiger Smektala vom Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum begrüßt das Ergebnis.
Ein Mann, der weiß, wovon er spricht. Denn als Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie wird er regelmäßig mit den Folgen eines Sturzes ohne Helm konfrontiert. Pro Jahr behandeln der Unfallchirurg und seine Kollegen im Knappschaftskrankenhaus Bochum mehr als 100 Personen mit schweren Kopf – und Hirnverletzungen nach einem Verkehrsunfall. 50 Prozent davon sind Motorrad-, die andere Hälfte Fahrradfahrer.

„Das Schädelhirntrauma ist dabei die häufigste Verletzung“, erklärt der Experte. „Das liegt vor allem daran, dass nur die wenigsten einen Helm tragen. Gäbe es eine Helmpflicht, wäre die Zahl der Verletzten sicher deutlich geringer.“

Ja zum Helm, nein zur Pflicht.

Dass ein Helm wichtig ist, da sind sich die meisten Befragten der KNAPPSCHAFTS-Umfrage einig. Doch nicht alle sind der Meinung, dass der Helm zur Pflicht werden sollte, wie der Kommentar eines Teilnehmers zeigt:

„Prinzipiell, um größeren Schäden vorzubeugen, sollte man aus eigener Überzeugung immer einen Helm tragen, zumindest sofern schon die äußeren Umstände dafür sprechen. Weiterhin möchte ich jedoch ganz ungezwungen ein Rad auch ohne Helm benutzen können. Vom Empfinden her ist es schon ein Unterschied einen Helm zu tragen oder eben sich ohne Helm etwas freier/ungezwungener zu fühlen. Nicht auch noch das Fahrradfahren soll einem vorgeschrieben werden.“

Also „ja“ zum Helm, „nein“ zur Helmpflicht? Diese Lösung bevorzugen vor allem Fahrradverbände wie der ADFC. Sie befürchten nämlich, dass nach der Einführung einer Helmpflicht weniger Menschen auf das Rad steigen würden.
„Das halte ich aber für sehr unwahrscheinlich“, entgegnet Prof. Dr. Smektala. „Wer Radfahren will, fährt Rad. Helm hin oder her. Und außerdem: Welches Argument kann schon wichtiger sein als das eigene Leben?“

Was sagen die anderen Teilnehmer der Umfrage dazu?

Hier ein paar Eindrücke:

„Mein Radhelm hat mir das Leben gerettet.“

„Ein guter Fahrradhelm, der richtig sitzt, kann vor schweren Kopfverletzungen schützen!! Daher ist es für mich ganz klar, dass es eine Verpflichtung für alle Radfahrer (nicht nur für Kinder) geben sollte, einen entsprechend Fahrradhelm zu tragen.“

„Jeder sollte selbst entscheiden ob ich einen Helm trage oder nicht, Vorschriften haben wir schon genug. Wir sind mittlerweile unmündige Bürger geworden.“

„Was für eine Frage! Wer keinen Helm trägt, trägt die Folgen. Der Helm sollte ein Kleidungsstück sein, wie so viele andere. Das ist ebenso wie die Frage: „tragen wir Handschuhe ja oder nein?“

„Welches Argument kann schon wichtiger sein als das eigene Leben?“

Https://magazin. knappschaft. de/helmpflicht-in-deutschland-das-ergebnis-der-umfrage/

Fahrradhelme: Welche Regeln gelten für Kinder?

Schutzhelmpflicht für radfahrende kinder bis 12 jahre

Auch für Kinder und Jugendliche gibt es in Deutschland keine Helmpflicht. © Quelle: Rodriguez/corbisimages. com

Wer im kinder­reichen Bezirk Berlin-Prenzlauer Berg lebt, sieht es jeden Tag: Kinder tragen beim Radfahren einen Schutzhelm auf dem Kopf. Aktuell liegt die Helmquote bei Kindern bis zehn Jahren bei 75 Prozent. Dennoch stellt sich auch bei Kindern manchmal die Frage der Mitschuld bei einem Unfall. Die Rechtslage erklärt die Deutsche Anwalt­auskunft.

Der ehemalige Bundes­ver­kehrs­mi­nister Alexander Dobrindt war begeistert, als er die neuen Zahlen zur Helmquote in Deutschland vorstellte: „Das sind erfreuliche Zahlen, denn Helme können Leben retten. Trotzdem dürfen wir nicht nachlassen, für das Helmtragen zu werben.“ Den Zahlen des Ministeriums nach greifen immer mehr Fahrer zum Helm, bevor sie aufs Rad steigen. Bei Erwachsenen sind die Zuwächse allerdings gering. Anders ist das bei Kindern bis zehn Jahre. Bei ihnen ist die Helmquote stark gestiegen. Rund 75 Prozent aller sechs bis zehn Jahre alten Radler tragen inzwischen einen Helm, wenn sie unterwegs sind – ein Anstieg gegenüber 2012 und 2011, als nur 66 und 56 Prozent behelmt fuhren.

In Deutschland existiert keine allgemeine Helmpflicht – anders als etwa in Finnland oder in Australien. Allerdings sind diese beiden Länder interna­tional eher die Ausnahme. Wenn es in Ländern überhaupt eine Helmpflicht gilt, dann gilt diese nur für Kinder und Jugendliche.

Haften Kinder bei einem Unfall?

Obwohl es in der Bundes­re­publik keine gesetzliche Pflicht zum Helm gibt, existiert eine „Quasi-Helmpflicht“ zumindest für Kinder, denn Helme sind bei ihnen inzwischen üblich. Bei der Frage einer Mitschuld bei einer Kopfver­letzung ohne Helm gilt der Grundsatz: Bis zum zehnten Lebensjahr haften Kinder nicht. Also hängt die Frage, ob Kinder mithaften müssen, entscheidend vom Alter ab.

Aber auch bei zehn und elf Jahre alten Kindern sind Gerichte zurück­haltend, wenn es darum geht, sie mithaften zu lassen. So haben in der Vergan­genheit verschiedene Gerichte gegen eine Mitschuld bei Unfällen entschieden, zum Beispiel das Oberlan­des­gericht Düsseldorf im Jahr 2006 (AZ: I-1 U 9/06).

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Https://anwaltauskunft. de/magazin/mobilitaet/verkehr/fahrradhelme-welche-regeln-gelten-fuer-kinder

Fahrradhelmpflicht in Deutschland– Pro und Contra

Schutzhelmpflicht für radfahrende kinder bis 12 jahre

Wer beim Radfahren im öffentlichen Straßenverkehr keinen Fahrradhelm trägt, riskiert im Fall eines Verkehrsunfalls schwerwiegende Kopfverletzungen. Trotz konstant hoher Unfallzahlen mit Radfahrern und jährlich mehr als 400 Toten gibt es bis heute keine gesetzliche Helmpflicht. Das gilt nicht nur für herkömmliche Drahtesel, sondern auch für die mittlerweile beliebten E-Bikes. Auch für die nahe Zukunft zeichnet sich keine Änderung der Gesetzeslage ab. Grund dafür ist die Diskussion, ob der möglicherweise höhere Schutz des Radfahrers vor Schädelverletzungen einen Eingriff in seine Entscheidungsfreiheit einen Sturzhelm zu tragen, rechtfertigt. Ein guter Fahrradhelm kann vor Verlertzungen schützen. Wenn Sie noch auf der Suche nach einem Fahrradhelm sind, dann schauen Sie in unseren Fahrradhelm Test.

Generelle Helmpflicht: Mehr Schaden als Nutzen?

Erfahrungen aus anderen Ländern mit genereller Helmpflicht zeigen, dass die Zahl der Radfahrer seit Einführung der Vorschrift zurückgegangen ist. Einigen Radfahrern sind die Helme entweder zu teuer oder zu unmodisch, oder sie wollen sich einfach nicht bevormunden lassen. Der Rückgang der Radfahrer führt gleichzeitig dazu, dass sich die Gesundheit der Menschen, die vor der Helmpflicht mit dem Rad unterwegs waren und nun auf das Auto oder den ÖPNV zurückgreifen, verschlechtert. Gleiches gilt für die Umwelt, die infolge der Helmpflicht stärker belastet wird. Das lässt sich sogar in Zahlen fassen: Studien haben gezeigt, dass die Kosten, die durch Radfahrer verursacht werden, die den Drahtesel wegen der Helmpflicht lieber stehen lassen, erheblich höher sind, als die Einsparungen, die eine generelle Helmpflicht mit sich bringen würde.

Fahrradhelmpflicht in anderen Ländern

Schutzhelmpflicht für radfahrende kinder bis 12 jahre

Bei unseren Nachbarn aus Österreich wurde 2011 eine Helmpflicht für Kinder unter 12 Jahren eingeführt. Konsequenzen hat das Nichttragen eines Helms allerdings nicht. Im Falle eines Unfalls drohen volljährigen Begleitern weder Strafen noch eine Teilschuld. In der Schweiz besteht – wie in Deutschland – keine Helmpflicht. Eine generelle Pflicht zum Tragen eines Fahrradhelms für Kinder wie auch Erwachsene gibt es derzeit nur in Australien, Finnland, Malta, Neuseeland, Spanien (außerhalb geschlossener Ortschaften), Südafrika und in einigen US-Bundesstaaten. Ausnahmen gibt es zum Beispiel in Spanien bei hohen Außentemperaturen oder bei langen Steigungen. In diesen Fällen darf der Helm zuhause bleiben. Mit Bußgeldern müssen Sie als Radfahrer in Neuseeland, Schweden und Spanien rechnen. Sie liegen zwischen 30 und 90 Euro.

Fahrradhelmpflicht Pro & Contra auf einen Blick:

    Pro: Durch eine generelle Helmpflicht könnte etwa jeder zweite Radfahrer, der bei einem Unfall schwere Kopfverletzungen erleidet, gerettet werden. Unbestritten ist, dass der Helm vor Verletzungen schützen oder sie zumindest abmildern kann. Pro: Der Fahrradhelm macht den Radfahrer im Straßenverkehr sichtbarer. Viele Helme reflektieren Licht und sorgen besonders im Dunkeln für eine gute Sichtbarkeit. Pro: Moderne Fahrradhelme sehen nicht nur modisch aus, sondern sind auch sehr leicht und über das Internet bestellt auch gar nicht mehr so teuer wie früher. Viele Argumente wie z. B. das klobige Aussehen sollten daher nicht mehr vom Tragen eines Helms abhalten. Contra: Die Einführung einer Fahrradhelmpflicht könnte zu einem Rückgang der Radfahrer führen. So ist es auch in Australien geschehen, nachdem die generelle Helmpflicht eingeführt wurde. Die Folge: Die Gesundheit der Bevölkerung verschlechtert sich und die Umwelt wird mehr belastet. Contra: Mit einer Helmpflicht könnte das Sicherheitsgefühl Radfahrer verleiten, im Straßenverkehr mehr Risiken einzugehen, was zu mehr Unfällen führen könnte. Contra: Die Kontrolle der Helmpflicht wäre von Behörden kaum zu leisten. Zudem könnten drohende Bußgelder dazu führen, dass die Popularität des Radfahrens weiter zurückgeht und auch Touristen aus dem Ausland fernbleibeN.

Ob Sie sich einen Fahrradhelm kaufen bleibt natürlich Ihre Entscheidung. Sicher ist jedoch eines: Ein Fahrradhelm kann im Falle eines Sturzes Schlimmeres verhindern. Gerade Kinder sollten daher einen Fahrradhelm tragen. Alle Fahrradhelm Testsieger für Kinder finden Sie daher in unserem Kinderfahrradhelm Test.

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Fahrradhelme sind in Deutschland Pflicht

E-Bikes sind schnell – und schnell ist auch ein Unfall passiert. Der geht bei E-Bikes häufiger tödlich aus als bei Fahrrädern ohne Hilfsmotor. Gelten deshalb für Elektroräder andere Regeln in Sachen Helmpflicht? So viel vorab: Die Antwort darauf ist abhängig von der Art des Fahrrads.

Schutzhelmpflicht für radfahrende kinder bis 12 jahre

    Mehr tödliche Unfälle auf E-Bikes

Mal eben auf dem E-Bike zum Bäcker flitzen? Für die kurze Strecke braucht man ja wohl nicht extra den Helm aufsetzen. Oder „oben ohne“ zur Bahn, weil man sich nicht ums Verstauen des Kopfschutzes kümmern möchte. Klar, mit Helm ist immer besser, aber rechtlich ist das alles kein Problem – oder doch? E-Bikes sind ja Motorisierte Fahrzeuge – gelten da womöglich andere Regeln in Sachen Helmpflicht? Gibt es sogar eine Pflicht zum Tragen eines Helms auf dem E-Bike?

Mehr tödliche Unfälle auf E-Bikes

Gründe für eine Helmpflicht auf E-Bikes gäbe es allemal: Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Pedelec-Unfälle in Deutschland in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Im Jahr 2021 meldete die Polizei 17.285 Pedelec-Unfälle, 2014 waren es noch 2.245. Zum Vergleich: Bei nichtmotorisierten Fahrrädern ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden im gleichen Zeitraum von knapp 76.000 auf 68.000 gesunken.

Okay, der Hauptgrund für diese Entwicklung ist die Wachsende Beliebtheit von E-Bikes. Aber: Unfälle mit Pedelecs gehen häufiger tödlich aus als solche mit Fahrrädern ohne Motor. Bezogen auf 1.000 Pedelec-Unfälle kamen 2021 7,6 Fahrer ums Leben, bei einem nichtmotorisierten Fahrrad waren es 3,5 Getötete. Auch wenn hier oft das höhere Durchschnittsalter der Fahrerinnen und Fahrer ein Grund ist, schürt das immer wieder die Diskussion um eine Helmpflicht.

Helmpflicht: Unterschiede Pedelec, S-Pedelec und E-Bike

Eine allgemeine Helmpflicht für Fahrradfahrer gibt es in Deutschland nicht. Aber nicht alle E-Bikes gelten als herkömmliches Fahrrad. Und so gibt es am Ende je nach E-Bike-Typ Unterschiedliche Regeln.

Https://www. bike-x. de/e-bike/zubehoer/ist-ein-fahrradhelm-beim-e-bike-pflicht/

Fahrradhelme sind in Deutschland Pflicht

Schutzhelmpflicht für radfahrende kinder bis 12 jahre

Eine gesetzliche Helmpflicht für Fahrradfahrer besteht in Deutschland nicht.

Ein Helm kann Radfahrende vor schweren Verletzungen schützen. Es gibt aber keine Pflicht, einen Kopfschutz zu tragen. Doch eine Mehrheit wäre dafür, wie eine Umfrage zeigt – eine Gruppe ganz besonders.

Berlin. Fast drei Viertel (71 Prozent) der deutschen Bevölkerung steht einer Helmpflicht auf dem normalen Fahrrad insgesamt positiv gegenüber. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Tüv-Verbands (VdTÜV).

Dabei sprechen sich 44 Prozent „voll und ganz dafür“ aus und etwas mehr als ein Viertel ist „eher dafür“ (27 Prozent). Rund jeder Zehnte (11 Prozent) ist „voll und ganz dagegen“, während 17 Prozent „eher dagegen“ sind.

85 Prozent wollen Helmpflicht für Elektrofahrräder

Geht es um Elektrofahrräder fällt die Zustimmung für eine Helmpflicht mit insgesamt 85 Prozent noch größer aus. Mit 62 Prozent ist mehr als die Hälfte „voll und ganz dafür“ und fast ein Viertel ist „eher dafür“ (23 Prozent). Eher dagegen ist fast jeder Zehnte (9 Prozent), jeder Zwanzigste (5 Prozent) ist das voll und ganz.

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In der Altersgruppe der über 60-Jährigen ist der Zuspruch („voll und ganz/eher dafür“) in Bezug auf die normalen Fahrräder mit 80 Prozent besonders groß. Beim Radeln mit E-Fahrrädern liegt er sogar bei 88 Prozent. Bei den Jüngeren dagegen fällt der Zuspruch geringer aus. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind beim normalen Fahrrad 57 Prozent dafür und beim Elektrofahrrad 81 Prozent.

Knapp zwei Fünftel tragen nie Helm

Der Zuspruch unter den Radfahrern ist etwas geringer. Etwa zwei von drei (65 Prozent) sprechen sich für eine Helmpflicht aus. Rund ein Drittel (35 Prozent) lehnt sie fürs normale Fahrrad aber ab („eher/voll und ganz dagegen“). Beim Elektrofahrrad befürworten sie 83 Prozent und nur 16 Prozent sind dagegen.

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