Niederländische Coffeeshops

Ein Coffeeshop ist nicht mit dem Ort zu verwechseln, an dem Milchkaffee, Cappuccino und Co angeboten werden: In den Niederlanden ist ein „Coffeeshop“ ein Laden, in dem man Marihuana und Haschisch erwerben kann. Natürlich verkaufen manche Coffeeshops auch Kaffee, klar! Doch hier liegt nicht der Schwerpunkt. Auch wenn die Niederländer eine entspannte Haltung gegenüber Coffeeshops und weichen Drogen haben, müssen die Betreiber strenge gesetzliche Vorschriften erfüllen. Bevor du einen Coffeeshop besuchst, solltest du ein paar Dinge wissen.

    Erfahre alles über die niederländische Drogenpolitik Dos & Don’ts im Coffeeshop Achte auf regionale Vorschriften

Ein fortschrittlicher Umgang

Die fortschrittliche Einstellung der Niederländer in Bezug auf Cannabis ist allgemein bekannt. In speziellen Cannabis-Cafés, die auch „Coffeeshops“ genannt werden, kann man kleine Mengen an Marihuana kaufen und vor Ort konsumieren. Die niederländische Drogenpolitik verfolgt das Ziel, den Drogenkonsum kontrollierbar und transparent zu machen, was wiederum zur Entkriminalisierung beitragen soll.

Niederländische Gesetzgeber sind bekannt für ihren pragmatischen Umgang mit dem Thema. Viele Menschen sehen in der Coffeeshop-Politik eine Möglichkeit, die Ressourcen der Polizei zu schonen, damit diese effizienter gegen harte Drogen und schwere Verbrechen vorgehen kann.

Drogen in den Niederlanden: Was ist erlaubt?

Obwohl Drogen – einschließlich Cannabis – laut des niederländischen Opiumgesetzes illegal sind, sorgt die sogenannte Toleranzpolitik dafür, dass dieser Beschluss nicht durchgesetzt wird, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden. Kunden von Coffeeshops müssen mindestens 18 Jahre alt sein, es gilt eine Höchstmenge von fünf Gramm pro Person pro Tag, Coffeeshops dürfen keinen Alkohol verkaufen, sie müssen eine gültige Lizenz besitzen und dürfen nicht mehr als 500 Gramm Cannabis auf Vorrat haben. Den einzelnen Städten steht es frei, den Verkauf von weichen Drogen durch zusätzliche Maßnahmen zu beschränken. In Amsterdam ist die Anzahl der Coffeeshops aufgrund politischer Beschlüsse in den letzten Jahren zurückgegangen. Gut zu wissen: Coffeeshops verkaufen lediglich Cannabisprodukte, während Smartshops auch psychedelische Trüffel verkaufen dürfen (nur keine harten Drogenpilze – die sind verboten).

Du fragst dich, wo der Name „Coffeeshop“ herkommt? Der Name ist Anfang der 70er Jahre durch den mehr oder weniger geheimen Drogenhandel in Cafés und Kneipen entstanden. Der Coffeeshop Mellow Yellow in Amsterdam (geschlossen seit 2017) war der erste Coffeeshop, der 1972 eine offizielle Verkaufserlaubnis von der Stadt erhielt.

Coffeeshops: Regeln für Touristen

Seit 2013 gibt es weitere Maßnahmen, die die Nutzung von Coffeeshops auf die Einwohner der Niederlande beschränken sollen. An manchen Orten müssen Kunden einen niederländischen Wohnsitz nachweisen können. Für den Besuch in einem Coffeeshop gelten bestimmte Regeln. Du darfst maximal fünf Gramm Marihuana oder Haschisch pro Tag kaufen, du kannst keinen Alkohol erwerben und du musst dein Alter mit einem Ausweis belegen können. Die meisten Coffeeshops verkaufen jedoch alkoholfreie Getränke. Seit 2008 ist es in der niederländischen Gastronomie verboten, Tabak zu rauchen. Demnach darf auch in Coffeeshops keine Mischung aus Tabak und Cannabis konsumiert werden. Du bist für deine eigene Sicherheit verantwortlich: Kaufe ausschließlich bei vertrauenswürdigen Coffeeshops ein (nicht bei Straßenhändlern). Außerdem solltest du unter Drogeneinfluss keine Fahrzeuge bedienen.

Promille sind in Holland hinterm Steuer ungern gesehen

Auch als haben die Niederland in Sachen Landschaft und Kultur einiges zu bieten. Neben der bieten auch die Städte des Landes. Wer in Holland oder den anderen Landesteilen Urlaub macht, der kommt oft am regionalen Essen und landestypischen Getränken nicht vorbei. Sind Sie allerdings mit dem unterwegs, sollten Sie die nicht außer Acht lassen.

Der folgende Ratgeber betrachtet, die Niederlande hinterm Steuer dulden und bei Verstößen zu rechnen ist. Des Weiteren erfahren Sie, zu beachten sind und ob die Promillegrenze der Niederlande auf dem Fahrrad eine Rolle spielt.

FAQ: Promillegrenze der Niederlande

Nein. Auch in den Niederlanden schreiben die Verkehrsregeln eine Promillegrenze von 0,5 vor. Diese gilt nicht nur für einheimische Verkehrsteilnehmer, sondern auch für ausländische Fahrer. Darüber hinaus ist sie sowohl im Auto und LKW als auch auf dem Motorrad und auf dem Fahrrad zu beachten.

Ja. Fahranfänger müssen in den ersten fünf Jahren nach dem Erhalt des Führerscheins eine Promillegrenze von 0,2 beachten. Auch diese gilt für Einheimische und Urlauber gleichermaßen.

Verstoßen Sie in den Niederlanden gegen gültige Promillegrenzen, müssen Sie mit Bußgeldern rechnen. Die Tabelle zeigt hier, wie hoch diese ausfallen können. Darüber hinaus sind auch Fahrverbote oder Freiheitsstrafen möglich.

Bußgeldkatalog: Verstöße gegen die Promillegrenze der Niederlande

Die gültige Promillegrenze der Niederlande, müssen sie mit Sanktionen rechnen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den in den Niederlanden

Promillegrenze in Holland: Die Niederlande haben rechtliche Vorgaben

Die Niederlande sind nicht gerade für ihre alkoholischen Spezialitäten bekannt, dennoch hat sich das auch außerhalb der Landesgrenzen einen Namen gemacht. wären hier zu nennen, aber auch r ist nicht unbekannt. Auch in den Niederlanden ist das Bier zum Abendessen oder bei einer Party nicht selten. Doch nur weil sie sich im Urlaub befinden, sollten Verkehrsteilnehmer – und zu diesen gehört unter anderem. Die Niederlande unterscheiden sich hier nicht vom Rest von Europa und haben diesbezüglich einige Vorschriften erlassen. Allerdings sind die Promillegrenzen in Europa nicht einheitlich geregelt.

, also auch in Holland, sind Promille immer dann ein Thema, wenn Autofahrer getrunken haben und sich hinters Steuer setzen wollen. Grundsätzlich gilt für Verkehrsteilnehmer in den Niederlanden. Selbstverständlich gelten diese Vorgaben und sind sowohl auf dem Motorrad als auch im PKW und im LKW einzuhalten. Das bedeutet also, dass sich deutsche Urlauber hier nicht umgewöhnen müssen

Wie in Deutschland ziehen der Niederlande Sanktionen nach sich. So. Wie hoch letztendlich das Bußgeld ausfällt, ist. Bei größeren Verstößen oder einem vorsätzlichen Verhalten sind neben einem Fahrverbot auch. Bei Werten legt grundsätzlich fest. In diesem Fall handelt es sich dann nicht mehr um ein Bußgeld, sondern um eine.

Ein der Promillegrenze der Niederlande wird ebenfalls angeordnet. Dies kann bereits ab Werten von 1,1 Promille erfolgen und ist in der Regel auch sehr wahrscheinlich. in den Niederlanden dann nicht gefahren werden darf, ist auch hier und liegt im Ermessen des Gerichts. In der Regel müssen Betroffene. Im schlimmsten Fall kann ein Fahrverbot allerdings auch andauern. Ein solches ist jedoch nur in den Niederlanden gültig und nicht nach Deutschland übertragbar.

Promillegrenze: Die Niederlande haben Vorschriften für Fahranfänger

Ähnlich wie in Deutschland in den Niederlanden beachten. Die Promillegrenze ist eine von diesen. Allerdings gibt es hier einen entscheidenden Unterschied zu Deutschland. Denn anders als bei uns, gilt diese spezielle Promillegrenze der Niederlande nach dem Führerscheinerwerb. Haben Fahrer den Führerschein erworben, alt waren, sind es sogar.

Die für Fahranfänger gültige Promillegrenze der Niederlande ist damit höher angesetzt als in Deutschland. Zusammenhang ist, dass auch diese Grenze ist. Haben Sie als Fahranfänger den Führerschein, gelten diese Vorschriften auch für Sie. Diese Promillegrenze der Niederlande ist auch dann zu beachten, wenn Sie unterwegs und sind.

Verstöße gegen die Promillegrenze für Fahranfänger werden mit. Je nach gemessenen Promillewerten steigen die Sanktionen an und können auch für Anfänger zu einem führen. Fahranfänger sollten, wie alle Verkehrsteilnehmer, die Vorschriften zum Alkohol hinterm Steuer also nicht ignorieren.

Alkohol auf dem Fahrrad ist keine gute Idee

In Bezug auf die Promillegrenze in einem Aspekt, als Deutschland dies tut. Denn bei unseren Nachbarn ist die Grenze zu beachten. Das bedeutet, dass Radler die müssen wie Auto – oder Motorradfahrer.

Setzen sich auf den Drahtesel, ist mit einem zu rechnen. Ob ein Fahrverbot bei besonders groben Verstößen ebenfalls zu erwarten ist, hängt. In der Regel entscheiden auch in einem solchen Fall darüber.

, dass Bußgelder, die aufgrund eines Verstoßes gegen die Promillegrenze der Niederlande verhängt wurden, sind. Der EU-Rahmenbeschluss zur Vollstreckung von Geldsanktionen ermöglicht. Bei Bußgeldern (inklusive aller Gebühren) kann das Bundesamt für Justiz (BfJ) diese einfordern. Urlauber sollten also einen Bußgeldbescheid aus dem Ausland. Aber auch kleinere, nicht gezahlte Summen können in den Niederlanden durchaus zu Schwierigkeiten führen. Kommt es bei einer zu einer Kontrolle, kann die werden, bis die offenen Beträge beglichen sind.

Verkehrsregeln der Niederlande: Mit dem Auto im Land der Windmühlen

Halten sich deutsche Autofahrer in den Niederlanden nicht an die gelten Verkehrsregeln, müssen sie mit Sanktionen rechnen.

Beträgt ein Bußgeld mindestens 70 Euro, kann dies in Deutschland vollstreckt werden.

Haben Sie Einwände gegen den Bußgeldbescheid, können Sie gegen diesen Einspruch einlegen.

Autofahren: Die Niederlande haben folgende Vorgaben

Die Deutschen verbinden die vor allem mit und einer erbitterten. Wer allerdings herausfinden möchte, wie viel und so manch einem flachen Witz steckt, dem empfiehlt sich ein bei unseren Nachbarn. Möchten Sie das Land abseits der großen Städte erkunden, eignet sich dafür eine.

Um dabei mögliche Bußgelder zu vermeiden, sollten Sie sich im Vorfeld mit den beschäftigen und unter anderem in Erfahrung bringen: Welche Vorgaben zur für die Niederlande gelten, ab welchem Grenzwert der Tatbestand vorliegt und ob Sie einen aus Holland begleichen müssen.

Im alltäglichen Sprachgebrauch werden die Bezeichnungen häufig verwendet. Diese übernehmen wir der Einfachheit halber für den nachfolgenden.

Grundlegende Verkehrsregeln der Niederlande

Geschwindigkeit in Holland: Wer nicht geblitzt werden will, sollte die Vorgaben beachten.

Bevor Sie sich aufmachen, sollten Sie sich insbesondere über die informieren. So liegt das Tempolimit für die Niederlande bei. gilt für den Verkehr in der Niederlande in der Regel.

Wer besonders möchte, nutzt in der Regel die Autobahn. Für die Niederlande schreibt der dort seit dem 16. März 2020 eine Höchstgeschwindigkeit von vor. Das wurde zur Reduzierung von Stickoxiden beschlossen. Das Tempolimit gilt zur Anwendung kommen. Nachts sind 120 bzw. 130 km/h erlaubt.

Kommt es während Ihres Aufenthalts zu einem, muss laut den Verkehrsregeln der Niederlande die nur verständigt werden, wenn wurden oder ein entstanden ist.

Die der Niederlande liegt regulär bei. Ein reduzierter Grenzwert für den Tatbestand „Alkohol am Steuer“ gilt allerdings für, die den Führerschein besitzen. Dieser liegt gemäß den Verkehrsregeln der Niederlande bei.

Bußgelder & Strafzettel der Niederlande: Das sollten Sie wissen!

Wann droht ein Bußgeld? Wer in Holland gegen die Verkehrsregeln verstößt, bekommt teure Post.

Hat ein Blitzer Sie bei einer in der Niederlande erwischt oder haben Sie gegen andere Verkehrsregeln der Niederlande verstoßen, folgt in der Regel ein Bußgeldbescheid aus dem Ausland. Das Schreiben kommt meist vom – dem zentralen Justizinkassobüro des Ministeriums für Justiz und Sicherheit in den Niederlanden.

Ein solchen und das darin geforderte Bußgeld der Niederlande sollten Sie grundsätzlich, denn durch den (RBGeld) können entsprechende Forderungen durchgesetzt werden.

Damit eine solche Vollstreckung allerdings möglich ist und Ihnen drohen, muss die Geldsanktion die erreichen. Darüber hinaus ist es ratsam, den Forderungen aus dem Bescheid, denn gemäß den Verkehrsregeln der Niederlande, wenn Sie dieses nicht innerhalb der angegebenen bezahlen.

Möchten Sie gegen den Bußgeldbescheid, kann es sinnvoll sein, sich an einen zu wenden, der sich mit den Verkehrsregeln in Holland und den restlichen Niederlanden auskennt. Er kann auch eine geben.

Alkohol auf dem Fahrrad : Auch im Urlaub tabu

Alkoholisiert aufs Fahrrad zu steigen sollte man auch im Urlaub tunlichst vermeiden. Im Extremfall drohen in manchen Ländern sogar Haftstrafen. Anderswo wird es deutlich lockerer gesehen.

Der wohlverdiente Sommerurlaub: Abends mit dem Rad in die Bar und am Strand, in den Bergen oder in der Stadt das ein oder andere alkoholische Getränk zu sich nehmen – klingt doch gut. Was man danach allerdings vermeiden sollte? Mit dem Fahrrad wieder nach Hause zu fahren. Denn nicht nur in Deutschland gibt es eine Obergrenze für Radfahrer (1,6 Promille), auch die meisten europäischen Länder haben eine solche Regel – und die Strafen sind meist deutlich schärfer als bei uns.

In den klassischen Fahrrad-Ländern Belgien und Niederlande liegt die Grenze bei 0,5 Promille. Wird man mit mehr Alkohol im Blut auf dem Rad erwischt, droht ein Bußgeld von mindestens 140 Euro. Weiter südlich – in Italien, Portugal und Spanien – liegt das Limit ebenfalls bei 0,5 Promille. Doch während man in Portugal mit 125 Euro davon kommt, werden in Spanien schon 500 und in Italien sogar 550 Euro fällig, sollte man die 0,5 Promille überschreiten.

Weiter östlich werden die Obergrenzen noch schärfer. In der Slowakei und in Tschechien gilt eine harte 0,0-Promille-Grenze, deren Überschreitung mit 150 beziehungsweise 380 Euro geahndet wird. Ist man in Polen mit mehr als 0,2 Promille Alkohol im Blut auf dem Fahrrad unterwegs, droht sogar eine Haftstrafe.

Doch es gibt auch Länder, die es mit betrunkenen Radfahrern nicht so eng sehen. Sowohl in Großbritannien und Irland als auch in den Skandinavischen Ländern gibt es keine Promille-Grenze. Wer in Irland allerdings auffällig viele Schlangenlinien fährt, muss 2.000 Euro Strafe zahlen. In Großbritannien werden 2.900 Euro fällig. Und sollte es ein Skandinavier mal zu bunt treiben, wird seine Strafe gleich nach dem persönlichen Einkommen errechnet.

Promillegrenzen für Radfahrer im Ausland

In vielen Urlaubsländern gelten andere Promillegrenzen als in Deutschland. Das gilt nicht nur für Auto-, sondern auch für Radler. Während hierzulande ein Fahrradfahrer erst ab 1,6 Promille als fahruntauglich gilt, liegen die Toleranzgrenzen im Ausland häufig deutlich niedriger. Wer nicht zum Teil erhebliche Bußgelder risikieren will, sollte sich deshalb vor der Fahrt über die geltenden Regeln informieren, rät der ADAC.

So sei in den meisten Urlaubsländern wie Italien, Frankreich, Kroatien, der Schweiz oder den Niederlanden am Lenker 0,5 Promille erlaubt. Österreich hat laut ADAC mit 0,8 Promille die höchste Toleranzschwelle. Wer mit mehr Alkohol im Blut erwischt wird, muss dort mit Geldstrafen ab 800 Euro rechnen. In Tschechien hingegen liege die Grenze bei 0,0 Promille, sagen die Gelben Engel – Urlauber sollten das Rad nach Alkoholgenuss daher stehen lassen. Wer sich nicht daran hält, werde mit einem Bußgeld ab 390 Euro belangt.

Promillegrenzen im Ausland für Autofahrer

Besondere Vorsicht empfiehlt der Autoklub in Ländern, in denen es keine Promillegrenze gibt. Dies sei unter anderem in Skandinavien, Großbritannien und Irland der Fall. Hier gelte die Regel: Rad fahren verboten, wenn man alkoholbedingt nicht mehr in der Lage ist, sicher zu fahren. Bei einer Kontrolle oder auffälligem Fahrverhalten können laut ADAC Bußgelder bis zu 2000 Euro (Irland) verhängt werden.

Promillegrenze Fahrrad

Die Promillegrenze am Fahrrad gilt ab 0,3 Promille und wird als relative Fahruntauglichkeit bezeichnet. Auch hierbei können bereits bei auffälligem Verhalten, Strafen drohen. Die 2. Promillegrenze liegt bei 1,6 Promille und wird als absolute Fahruntauglichkeit bezeichnet. Hierbei drohen folgende Strafen.

Promillegrenze Probezeit beim Fahrrad

Generell gilt die Alkoholgrenze von 0,0 für Fahranfänger beim Fahrradfahren. Deshalb gibt es ebenfalls keine spezielle Promillegrenze für unter 21-Jährige, egal ob diese einen Führerschein besitzen oder nicht.

Fahrradpromillegrenze im Ausland

In Deutschland gelten die oben bereits genannten Promillegrenzen. In den anderen Ländern in Europa ist die Promillegrenze wesentlich strenger, denn dabei wird eine Promillegrenze von 0,5 Promille angesetzt. In Tschechien gilt zudem ein komplettes Alkoholverbot für Radfahrer.

Konsequenzen

Grundsätzlich solltest du die Promillegrenze von 0,3 Promille nicht überschreiten, da es unter Umständen zu verkehrsrechtlichen Konsequenzen kommen kann, falls du bestimmte Merkmale aufweist. Zu diesen Merkmalen zählt: Hin – und Herschwanken, Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder sogar ein Unfall. Sollte bei einer Verkehrskontrolle mindestens ein Wert von 0,3 Promille festgestellt werden, so könnte zu einer Strafanzeige kommen. In der Regel bekommst du eine Geldstrafe und zwei Punkte. Solltest du einen hohen Alkoholpegel haben (unter 1,6 Promille), du kannst dich jedoch problemlos über die Straße bewegen, so gibt es im Normalfall keine Konsequenzen.

Anders sieht es hierbei bei Radfahrern aus, die mindestens 1,6 Promille im Blut haben. Wenn du von der Polizei kontrolliert wirst, so wird eine Strafanzeige gegen dich gestellt, außerdem erhältst du 3 Punkte in Flensburg und musst zusätzlich eine Geldstrafe bezahlen. Die Höhe der Strafe ist meist ein Nettomonatsgehalt. Meist wirst du auch aufgefordert an einer MPU teilzunehmen und diese innerhalb einer bestimmten Zeit, erfolgreich zu absolvieren. Ansonsten kann deine Fahrerlaubnis entzogen werden.

Autofahren in Holland

Das Autofahren in Holland wird zu einem angenehmen und entspannten Erlebnis, denn das Königreich besitzt ein modern ausgebautes Straßennetz mit klarer Beschilderung. Außerdem ist unser Nachbarland relativ klein, sodass ihr mit dem Leihwagen innerhalb kurzer Zeit bequem zu euren Zielen kommt. Damit euer Roadtrip durch Holland auf den Straßen jederzeit gesittet abläuft, haben wir von der SIXT Autovermietung wichtige und hilfreiche Tipps zusammengefasst.

Allgemein ist das Autofahren in Holland entspannt und ruhig. Es gelten erfreulicherweise ähnliche Regeln wie in Deutschland, sodass ihr euch für die Reise durch das Nachbarland nicht sonderlich anpassen müsst. In den Niederlanden herrscht Rechtsverkehr und es besteht eine Anschnallpflicht für jeden Insassen. Kinder unter 13, die kleiner als 135 Zentimeter sind, müssen mit einem Kindersitz vorlieb nehmen. Außerdem ist es verpflichtend, ein Warndreieck und einen Verbandskasten im Fahrzeug zu haben.

Tempolimit und Parken in Holland

Gerade in Sachen Geschwindigkeit ist die Polizei in Holland auf Zack. Es gibt im Land zahlreiche Blitzer und auch sonst werden regelmäßig Kontrollen durchgeführt. Doch wenn ihr euch an die vorgegebenen Vorschriften und Tempolimits haltet, habt ihr keine Sanktionen und Bußgelder zu befürchten. Das Tempolimit liegt bei:

    innerorts: 50 km/h außerorts: 80 km/h Autostraßen: 100 km/h Autobahnen: 130 km/h Achtung: Aus Klimaschutzgründen tagsüber zwischen 6:00 und 19:00 Uhr nur noch maximal 100 km/h auf den Autobahnen in Holland gefahren werden.

Auch beim Parken gibt es klare Richtlinien. Zunächst sei erwähnt, dass die Parkplatzsituation angenehm und gut ist. Die meisten Parkplätze – insbesondere in Großstädten – sind allerdings kostenpflichtig. In blau markierten Zonen braucht ihr etwa eine Parkscheibe, um kein Knöllchen wegen Falschparkens zu bekommen. Gelb markierte Fahrbahnränder zeigen euch an, dass hier ein Parkverbot besteht. Erwähnenswert ist zudem, dass das Übernachten auf Parkplätzen nicht gestattet ist.

    Die Alkoholgrenze liegt in Holland bei 0,5 Promille. Der Wert bei Fahranfängern darf in den ersten fünf Jahren bei einem Alkoholtest nicht mehr als 0,2 Promille anzeigen. Das Telefonieren am Steuer ist nur mit einer Freisprechanlage erlaubt. Schulbusse dürfen an Haltestellen nicht überholt werden, solange die Warnblinkanlage und die gelb-roten Warnleuchten eingeschaltet sind. Tanken ist in der Regel teurer als in Deutschland. Deshalb solltet ihr möglichst weit weg von Autobahnen und Autostraßen tanken. Rund um Amsterdam sind häufig viele Radfahrer unterwegs. Ein vorsichtiges und aufmerksames Fahren ist hier ratsam. 80 Meter vor und nach Bahnübergängen besteht ein Überholverbot. Straßenbahnen haben Vorfahrt. Auch Busse, die von Haltestellen losfahren, genießen das Vorfahrtsrecht. Anders als in Deutschland gibt es an niederländischen Ampeln keine Gelbphase. Bußgelder sind in der Regel vor Ort zu begleichen. Im Fall einer Panne wählt ihr die 112.

Wo in Holland eine Mautgebühr anfällt

Noch eine Gemeinsamkeit zwischen Deutschland und den Niederlanden: Es gibt generell keine Maut. Dementsprechend könnt ihr auf Autobahnen gebührenfrei fahren und die Zeit mit unserem Leihauto genießen. Zwei Ausnahmen gibt es aber doch. Sowohl die Fahrt durch den Westerscheldetunnel bei Ellewoutsdijk und Terneuzen als auch die Fahrt durch den Kiltunnel bei Dordrecht sind mit Mautgebühren verbunden.

Ob eine Städtereise nach Amsterdam, ein Ausflug nach Rotterdam oder eine Rundfahrt zu den historisch bedeutenden Städten Delft und Den Haag – in Holland gibt es für euch Vieles zu sehen. Die Verkehrsstandards ermöglichen euch dabei ruhige und komfortable Fahrten, ohne große Umstellung und lange Eingewöhnungszeit. Deshalb macht es vom ersten Moment an Spaß und Freude, im benachbarten Land der Tulpen und des Käses auf eine individuelle Entdeckungsreise zu gehen.

Was Urlauber in den Niederlanden auf keinen Fall tun sollten

Die Niederlande sind ein beliebtes Urlaubsland. Für Touristen lauern aber einige Stolperfallen. Was man zu Verkehr, Sprache und Drogen wissen sollte.

Dortmund – Niederländer gelten gemeinhin als weltoffen, freundlich und lebenslustig. Einige Verhaltensweisen können im NRW-Nachbarland jedoch für Unmut sorgen. Damit die Stimmung im Urlaub nicht kippt, sollten Besucher einige Stolperfallen kennen und meiden.

Tabus in den Niederlanden: Als Fußgänger auf dem Radweg laufen

In den Niederlanden kann es nicht nur schlecht für die Gesundheit sein, auf einem der zahlreichen Radwege zu spazieren. Es gilt auch als respektlos. Denn das Fahrradfahren gilt nicht nur als soziales Event und nationales Identifikationssymbol. Gleichzeitig ist es Ausdruck wichtiger Tugenden der Niederländer, wie Unabhängigkeit, Bescheidenheit und Stabilität.

Die Niederländer haben bereits in den 1890er-Jahren begonnen, eigene Fahrradwege in ihren Städten zu bauen – damit Radfahrer neben Kutschen und Fußgängern schneller vorankommen. Das Fahrrad gilt in den Niederlanden bis heute als nahezu gleichwertig zum Auto und wird fast genauso häufig für kurze Fahrten genutzt.

Daher kommt es auch heute noch schlecht an, wenn man den Radfahrern ihren Platz streitig macht und auf dem Radweg geht. Auch beim Bezahlen in den Niederlanden gelten eigene Regeln für Urlauber.

Tabus in den Niederlanden: Alle Niederländer als Holländer bezeichnen

Viele Niederländer sind Holländer – die meisten der knapp 18 Millionen Bürger kommen jedoch aus einer der zehn anderen Provinzen. Alle Niederländer als Holländer zu bezeichnen, kann also ebenfalls als respektlos gewertet werden.

Die Niederlande bestehen aus zwölf Provinzen, nur zwei davon zählen zu Holland. Dazu zählen beliebte Urlaubsregionen rund um Amsterdam (Noord-Holland) und Den Haag (Zuid-Holland). Wenn überhaupt, kann man die Menschen dort am ehesten als „Holländer“ ansprechen.

Tabus in den Niederlanden: Überall Alkohol und Drogen konsumieren

Die Niederlande haben sich in den vergangenen Jahrzehnten den Ruf eingehandelt, besonders liberal im Umgang mit Drogen zu sein. Grund waren unter anderem die häufig auch von Urlaubern aus NRW angesteuerten „Coffee-Shops“. Doch die Drogen-Politik in den Niederlanden hat sich zuletzt dramatisch geändert.

    Regeln für Alkohol und Drogen in den Niederlanden: Unter 18 Jahren: kein Verkauf von Alkohol, kein Zutritt zu „Coffe-Shops“. Unter 23 Jahren: Alkohol kann nur mit Ausweis gekauft werden. Schnaps: Gibt es nur in speziellen Shops („Slijterij“). Alkohol trinken: Auf vielen öffentlichen Plätzen verboten. Konsum von Marihuana im Freien: Etwa in Amsterdam teilweise verboten. Quelle: Nach-Holland. de

Harte Drogen wie Heroin oder Kokain sind auch in den Niederlanden generell verboten, berichtet das Portal. Daher sollten sich Urlauber vor allem in beliebten Hotspots wie Amsterdam angemessen verhalten und nicht unnötig über die Stränge schlagen (alle News aus den Niederlanden auf RUHR24 lesen).

Die Drogen-Politik in den Niederlanden ist nicht mehr so liberal, wie früher. © Ramon van Flymen/Imago

Viele Jugendliche in den Niederlanden waren zuletzt auf Lachgas als Party-Droge umgestiegen. Nach schweren Unfällen hat die Regierung auch hier umgehend reagiert und harte Regeln für den Verkauf aufgestellt.

Tabus in den Niederlanden: Jeden erstmal auf Deutsch ansprechen

Viele Niederländer sprechen Deutsch. Das bedeutet aber nicht, dass man das als Urlauber voraussetzen sollte. Wer davon ausgeht, dass man alle Einheimischen einfach auf Deutsch begrüßen und befragen kann, der erntet mitunter komische Blicke.

Besser ist es, einige wichtige Wörter für den Niederlande-Urlaub zu lernen. Wer sich mit „Goedendag“ („Guten Tag“; sprich: „chuden dach“) vorstellt und dann fragt, ob der Gegenüber Deutsch oder Englisch spricht, sammelt bei den Niederländern ein paar Pluspunkte. Zur Verabschiedung kommt anschließend auch ein „Doei!“ („Tschüss!“; sprich: „dui“) meist gut an.

Wer diese Verhaltensweisen vermeidet und den Niederländern freundlich gegenübertritt, der wird in der Regel ebenfalls respektvoll behandelt und kann einen angenehmen Urlaub im Nachbarland verbringen.

Wie viel Alkohol darf man in den Niederlanden beim Radfahren trinken

Nicht nur Autofahrer müssen verantwortungsvoll handeln. Auch ein Fahrradfahrer ist ein regulärer Verkehrsteilnehmer und ist somit in der Pflicht, sich umsichtig zu verhalten.

Das Wichtigste zuerst: Die Blutalkoholkonzentration für einen Fahrradfahrer darf in Deutschland 1,6 Promille nicht überschreiten. Ab diesem Grenzwert verliert ein Fahrradfahrer je nach Ergebnis der dann zu absolvierenden MPU eventuell auch seinen Führerschein. Fährt jemand mit mehr als 1,6 Promille Fahrrad, macht er sich strafbar und kann angeklagt werden. Freiheitsstrafen von einem bis zu fünf Jahren sind möglich. Wichtig: Auch unterhalb des Grenzwertes von 1,6 Promille darf das Fahrrad nicht auffällig gefahren werden, anderenfalls verstößt man gegen das Gesetz.

Wie viel Alkohol darf ich trinken, ohne mit zu viel Promille auf das Fahrrad zu steigen? Ein Wert von weniger als 0,3 Promille auf dem Fahrrad gilt rechtlich als unbedenklich. Es ist unmöglich, den Promillewert selbst einzuschätzen. Auch bekannte Formeln oder Promillerechner im Internet geben keine verlässliche Zahl aus. Zu unterschiedlich sind wir Menschen in unserer Physiologie, als dass eine allgemeingültige Formel Auskunft darüber geben könnte, mit wie viel Promille noch Fahrrad gefahren werden kann. Gehen Sie lieber zu Fuß, nehmen öffentliche Verkehrsmittel oder lassen sich von Taxi oder Bekannten fahren.

Das deutsche Bundesamt für Statistik hat für 2013 folgende Zahlen veröffentlicht: Von insgesamt rund 14.000 Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss entfallen 24 Prozent auf Fahrräder. Das bedeutet im Klartext: Jeder vierte unter Alkohol verunfallte Verkehrsteilnehmer war ein Fahrradfahrer. Die Zahl der Fahrradfahrer, die unter Alkoholeinfluss an Unfällen beteiligt waren, ist seit dem Jahr 2000 leicht gesunken, jedoch noch immer überdurchschnittlich hoch: Von allen Verkehrsunfällen mit Personenschaden lag der Anteil der Fahrradfahrer lediglich bei 14 Prozent. Nach der Forderung von Experten soll die Promillegrenze für Fahrradfahrer von 1,6 auf 1,1 Promille gesenkt werden.

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