Können E-Bikes Radwege benutzen

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RADWEG MIT DEM E-BIKE BENUTZEN – WAS IST ERLAUBT?

Vom täglichen Weg in die Arbeit bis zur lockeren Fahrt ins nächste Café – als umweltfreundliche Alternative zum Auto ist das E-Bike inzwischen längst im Fahrradalltag angekommen. Doch gerade bei der Nutzung von E-Bikes im Strassenverkehr gibt es immer wieder Unsicherheiten. Einer der häufigsten Streitpunkte: Darf ich mit meinem E-Bike auf dem Radweg fahren? Oder ist das verboten? In diesem Artikel werden wir dir die Antwort auf diese Frage geben und die gesetzlichen Vorschriften für E-Bikes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Stand März 2023, beleuchten.

MIT DEM E-BIKE AUF DEM RADWEG IN DER SCHWEIZ

E-Bikes dürfen in der Schweiz nicht nur auf dem Radweg fahren – sie müssen es sogar. Das Schweizer Strassenverkehrsgesetz bestimmt nämlich, dass Fahrradwege und Fahrradstreifen nicht nur den Radfahrerinnen und Radfahrern vorbehalten sind, sondern sie diese auch benutzen müssen. Die Nutzung von Radwegen ist demnach sowohl für langsame E-Bikes (ohne gelbes Nummernschild) als auch für schnelle E-Bikes (mit gelbem Nummernschild) obligatorisch. Wie auch in allen anderen Verkehrssituationen gilt dabei, dass andere Verkehrsteilnehmende unter keinen Umständen gefährdet werden dürfen. Insbesondere die Fahrerinnen und Fahrer von S-Pedelecs sollten ihre Geschwindigkeit dementsprechend an den Verkehr und die Begebenheiten des jeweiligen Radwegs anpassen.

Übrigens: Seit Dezember 2021 gibt es in der Schweiz neue Strassengesetze für E-Bikes. Gemäss der Verordnung des Bundesamts für Strassen ASTRA müssen seitdem sowohl die schnellen E-Bikes (mit einer Tretunterstützung bis 45 km/h), als auch die klassischen E-Bikes (mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h) mit einem Tagfahrlicht ausgestattet sein. Das betrifft demnach auch die Ausstattung deines E-Bikes auf dem Radweg. Siehe mehr dazu im Blogbeitrag Tagfahrlicht-Pflicht für E-Bikes: Schweizer Gesetzesänderung.

Können E-Bikes Radwege benutzen

Können E-Bikes Radwege benutzen

MIT DEM E-BIKE AUF DEM RADWEG IN DEUTSCHLAND

In Deutschland werden E-Bikes in drei Klassen unterteilt: Die erste Gruppe sind die klassischen Pedelecs mit einer Unterstützung von bis zu maximal 250 Watt während des Tretens und einer Unterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde. Die zweite Gruppe sind schnelle Pedelecs mit einer Unterstützung bis 45 km/h, wobei diese in der Bundesrepublik als Kleinkrafträder gelten. Die dritte Gruppe sind E-Bike oder Elektromofas, die sich auch ohne Treten in die Pedale nur per Drehgriff fahren lassen.

Auf dem Radweg dürfen dabei nur Pedelecs bis 25 km/h fahren. Das gilt auch, wenn der Radweg mit dem Zusatzschild «Mofas frei» oder «E-Bikes frei» gekennzeichnet ist. Sogenannte S-Pedelecs, die Geschwindigkeiten von bis zu 45 Kilometer pro Stunde erreichen können und als Kleinkrafträder gelten, dürfen in Deutschland nicht auf Radwegen fahren.

Übrigens: Fahrräder und Pedelecs müssen in Deutschland nur dann auf dem Radweg fahren, wenn er auch wirklich benutzbar ist und ein blaues Radweg-Schild dazu verpflichtet. Ist ein Radweg unbenutzbar – etwa, weil er vereist ist oder Fahrzeuge darauf parken – besteht eine Ausnahme von der Radwegebenutzungspflicht.

MIT DEM E-BIKE AUF DEM RADWEG IN ÖSTERREICH

In Österreich regelt die Fahrradverordnung die Vorschriften rund um das Fahren mit dem E-Bike. Diese besagt: Ist ein Radweg vorhanden, muss dieser auch benutzt werden. Allerdings müssen Pedelec-Fahrer auf Radwegen immer auch die Geschwindigkeit der anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer berücksichtigen und dürfen diese nicht gefährden. Die Ausnahme sind E-Bikes, die mehrspurig und bis 80 Zentimeter breit sind oder einen Anhänger bis zu 80 Zentimetern Breite ziehen: Sie dürfen auch auf der Strasse fahren.

S-Pedelecs werden in Österreich als Mopeds eingestuft und dürfen ausdrücklich nicht auf Radwegen fahren. Für sie benötigst du eine Betriebserlaubnis, ein Versicherungskennzeichen sowie einen Führerschein der Klasse AM oder B.

ZUSAMMENFASSUNG – DARF ICH MIT DEM E-BIKE AUF DEM RADWEG FAHREN?

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Nutzung von E-Bikes auf Radwegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich gesetzlich geregelt ist. Es ist demnach wichtig, dass du dich genau informierst, welche Vorschriften in deinem Land gelten. Besondere Vorsicht ist bei S-Pedelecs geboten, die in Deutschland und Österreich in den meisten Fällen Fahrradwege nicht benutzen dürfen. In jedem Fall gilt: Du solltest immer auf andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer achten, um Unfälle zu vermeiden.

Https://fit-ebike. com/ueber-uns/blog/radweg-mit-dem-e-bike-benutzen/

Rechtliche Bestimmungen

Können E-Bikes Radwege benutzen

E-Bike, Pedelec, S-Pedelec, Elektrofahrrad – lauter unterschiedliche Begriffe für ein und dieselbe Sache oder steckt hinter jeder Bezeichnung auch was Anderes? Eigentlich meinen e-Bike und Pedelec nicht ein und dasselbe und trotzdem wird der Begriff e-Bike häufig auch dafür verwendet, wenn von einem Pedelec die Rede ist. Verwirrend? Wir bringen Licht ins Dunkle.

März 2017 – Änderungen StVZO

Der Deutsche Bundesrat hat am Freitag, den 10. März 2017, die 52. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften verabschiedet.

    Darunter fällt die Erweiterung der StVZO: Pedelecs sind nun offiziell Fahrrädern ohne e-Bike Antrieb gleichgestellt. Weitere Änderungen betreffen die Vorschriften zur Fahrradbeleuchtung. Zukünftig ist es erlaubt, dass Fahrradscheinwerfer und Rückleuchten mit zusätzlichen Funktionen wie Tagfahrlicht, Fernlicht und Bremslicht ausgestattet sind. Außerdem sind auch Fahrtrichtungsanzeiger an mehrspurigen Fahrrädern (z. B. Lastenräder/Lasten e-Bikes) erlaubt, bei denen das Handzeichen des Fahrers ganz oder teilweise verdeckt ist.

Pedelec und rechtliche Bestimmungen

Pedelec steht für Pedal Electric Cycle und bezeichnet ein Fahrrad, das Mit Muskelkraft und einem unterstützenden Elektromotor betrieben wird. Der Motor schaltet sich allerdings nur zu, wenn die Pedale getreten werden. Die Unterstützung des Motors darf maximal bei 250 Watt liegen und die Geschwindigkeit muss auf 25 km/h begrenzt sein. Diese Bedingungen haben rechtliche Hintergründe: Nur unter diesen Voraussetzungen ist ein Pedelec Einem Fahrrad gleichgestellt und ist beispielsweise nicht extra versicherungspflichtig. Ein private Haftpflichtversicherung, die jeder haben sollte, deckt i. d.R. auch Fremdschäden, die man als Pedelec Fahrer anderen zufügt.

Die Anfahrhilfe darf zudem auf maximal 6 km/h beschleunigen. Es besteht Keine Helmpflicht. Wie bei einem Fahrradfahrer gilt auch für den Fahrer eines Pedelecs, dass er den Radweg benutzen muss, wenn er benutzt werden kann und ein blaues Radweg-Schild dazu verpflichtet. An einem Pedelec können ohne Probleme Anhänger angebracht werden, um Kinder zu transportieren. In geeigneten Kindersitzen dürfen Kinder bis zu sieben Jahren mitgenommen werden.

Die wichtigsten Fakten zum Pedelec nochmal zusammengefasst

    ein Mindestalter für die Nutzung gibt es nicht einen Führerschein braucht es nicht laut §1 Absatz 3 StVG gilt ein Pedelec verkehrsrechtlich als Fahrrad keine Helmpflicht – ein Helm muss nicht getragen werden (ist jedoch empfohlen) es bedarf keiner separaten Versicherung (Haftpflicht ist jedoch empfohlen) es dürfen alle Radwege genutzt werden Kinderanhänger sind erlaubt, wie beim Fahrrad auch Kindersitze sind gestattet, solange Kind nicht älter als sieben Jahre ist eine Anfahr – und Schiebehilfe bis 6 km/h ist auch erlaubt, das wurde im Bundesgesetzblatt vom 20.06.2013 auch nochmal klargestellt Neu: Dynamo ist laut StVZO §67 nicht mehr nötig – Licht darf durch Akku gespiesen werden eine Zulassung ist nicht nötig, jedoch benötigen alle in der EU verkauften Pedelecs ein EU-Konformitätserklärung inkl. CE Kennzeichnung – darauf sollte man achten bzw. den e-Bike Händler fragen

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S-Pedelec und rechtliche Bestimmungen

S-Pedelecs bieten ebenfalls eine Tretunterstützung, mit dem Unterschied, dass sie ihre Motorunterstützung nicht schon bei 25 km/h abschalten, sondern erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Ohne Tretunterstützung, also per Gashebel, sind 20 km/h erlaubt. Der Motor darf maximal über eine Nenndauerleistung bis zu 4.000 Watt, höchstens eine vierfache Unterstützung der Fahrerleistung (Tretkraftunterstützung von max. 400 %) haben. S-Pedelecs sind ebenfalls, wie E-Bikes, rechtlich keine Fahrräder, sondern Kleinkrafträder. Das Mindestalter des Fahrers beträgt 16 Jahre.

Fahrer müssen ein Versicherungskennzeichen anbringen und brauchen einen Führerschein der Klasse AM. Ein normaler Auto-Führerschein deckt übrigens auch die Klasse AM ab. Die benötigte Haftpflichtversicherung für das S-Pedelec kostet um die 35-50 € im Jahr. Für ein paar Euro mehr bekommt man eine Diebstahl – und Teilkaskoversicherung direkt mit dazu. So landet man dann in Summe bei ca. 70-100 € pro Jahr.

Zudem besteht seit 2013 eine Helmpflicht . Nach heutiger Auffassung reicht ein normaler Fahrradhelm. Wer ein S-Pedelec ohne Helm fährt und in einen Unfall verwickelt wird, muss sich eine Teilschuld anrechnen lassen – auch dann, wenn er eigentlich keine Schuld daran trägt. Das entschied das Landgericht Bonn (AZ: 18 O 388/12).

Mit einem S-Pedelec dürfen Keine Radwege und keine Einbahnstraßen befahren werden. Sogenannte Fahrradstraßen dürfen mit “S-Klasse-Pedelecs” jedoch befahren werden, sofern sie für Kraftfahrzeuge allgemein oder für Krafträder freigegeben sind. Eine Freigabe für Mofas reicht nicht aus. Es dürfen zudem Keine Anhänger am Rad befestigt werden, Kindersitze hingegen schon .

Alkohol ist bei einem Speed Pedelec übrigens wie bei Auto fast tabu. Erlaubt sind 0,5 Promille.

Https://emotion-technologies. de/e-bike-infos/haeufige-fragen/rechtliches/

Fahrradweg oder Straße? Hier muss ein E-Bike fahren

Können E-Bikes Radwege benutzen

Mit einem E-Bike sind Sie schnell unterwegs – ob auf dem Fahrradweg oder der Straße. Wo Sie aber rechtlich gesehen mit einem E-Bike fahren müssen, erklären wir auf dieser Seite.

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E-Bike: Auf der Straße oder auf dem Fahrradweg?

Ob Fahrradweg oder Straße – das können Sie erst beantworten, wenn Sie den Unterschied zwischen den verschiedenen E-Bikes kennen:

Https://praxistipps. focus. de/fahrradweg-oder-strasse-hier-muss-ein-e-bike-fahren_60008

Streitfall Speed-Pedelec

Können E-Bikes Radwege benutzen

In einem ist sich die Fachwelt einig: S-Pedelecs sind perfekte Pendlerräder. Besonders Autofahrer verführen sie zum Umsteigen. Das Problem: Laut Gesetzgeber dürfen sie nur auf der Straße fahren. Das würden Experten und Nutzer gern ändern.

„BIST DU LEBENSMÜDE?“, brüllt der Autofahrer rechts neben mir. „Der Radweg ist da drüben“, schiebt er noch durchs geöffnete Fenster hinterher. Dann hupt ihn der silberfarbene Audi hinter ihm aus dem Weg. Eigentlich würde ich viel lieber auf dem parallel verlaufenden Radweg fahren als hier, drei Spuren weiter links. Aber das ist verboten. Schließlich sitze ich auf einem S-Pedelec, einem schnellen Elektrorad, das rein rechtlich als Kleinkraftrad gilt und 45 km/h schafft. Deshalb muss es wie ein Auto auf der Straße fahren. Radwege und auch Radstreifen auf der Straße sind tabu. Und das, obwohl die angegebene Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h wenig aussagt. Laut Experten sind 30 bis 35 km/h die Reisegeschwindigkeit, mit der die S-Biker in der Regel unterwegs sind.

Kaum jemand kennt S-Pedelecs

Ich schaffe die 45 km/h nur, wenn ich auf höchster Unterstützungsstufe permanent kräftig in die Pedale trete. Das geht gut, passt aber im Alltagsverkehr nicht zu jeder Verkehrssituation. Vor allem nicht jetzt, während ich zwischen Lastwagen und Grüne-Welle-Jägern drei Fahrspuren von rechts nach links wechseln will, um abzubiegen. Die 35 km/h, die ich fahre, finden meine Mitstreiter hier im Hamburger Zentrum eindeutig zu langsam. Meine Handzeichen zum Fahrbahnwechseln quittieren sie mit fassungslosem Kopfschütteln. Verständlich. Sie denken, ich fahre Fahrrad. Das kleine Nummernschild am Heck ist leicht zu übersehen, und S-Pedelecs kennt kaum jemand – abgesehen von Verkehrsplanern und Branchenkennern. Sie hoffen, dass diese Räder zukünftig ihren Beitrag zur Verkehrswende leisten und Langstreckenpendler zum Umsteigen vom Auto auf den Elektroflitzer bewegen.

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Fehl am Platz oder genau richtig? Noch kennen nur wenige Autofahrer die schnellen Elektroflitzer. Mitten im Alltagsverkehr sind sie PKWs mancherorts im Weg.

Zurzeit bremst die Gesetzeslage die Entwicklung aus. Paradox: Ein S-Pedelec sieht aus wie ein Fahrrad, fährt sich wie ein Fahrrad, darf aber nicht wie ein Fahrrad genutzt werden. Insbesondere das ausschließliche Fahren auf der Straße macht sie unattraktiv. Deshalb beobachten Experten zurzeit sehr genau, was im Ruhrgebiet passiert. Dort entsteht der erste Radschnellweg (RS1) Deutschlands. Einmal fertig, reicht er von Hamm bis nach Duisburg, ist 101 Kilometer lang, vier Meter breit An den Rahmenbedingungen für den RS1 werden sich die Planer weiterer Radschnellwege orientieren. Doch die Haltung der NRW-Landesregierung ist deutlich: keine S-Pedelecs auf Radschnellwegen. Peter London, Radverkehrsexperte im nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium, sagte vor einiger Zeit: „Alles, was einen Führerschein benötigt, ist kein Fahrrad und gehört auch nicht auf den Radschnellweg.“ Der Verkehrsplaner Detlev Gündel unterstützt ihn.

Und Gündels Wort hat Gewicht. Er entwickelt mit Kollegen in der Forschungsgesellschaft für Straßen – und Verkehrswesen die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA). Nach diesem Regelwerk werden hierzulande Radanlagen gebaut. Der Infrastrukturexperte sieht verschiedene Probleme. Entscheidend für ihn ist die Geschwindigkeitsdifferenz. Wenn ein Radfahrer bei 18 km/h von einem schnellen Pedelec mit 45 km/h überholt wird, sei der Schreckmoment viel größer als bei Tempo 25, sagt er. Bei Tempo 25 regelt ein herkömmliches Elektrorad ab.

S-Pedelecs brauchen mehr Platz

Studien zeigen jedoch, dass alle drei Fahrergruppen im Alltag bedeutend langsamer unterwegs sind, als Gündel annimmt. Er weiß das. Aber allein die Möglichkeit der S-Pedelecs, das Tempo fahren zu können, ist für ihn ein K.-o.-Kriterium. Für 45 km/h Spitzengeschwindigkeit ist Gündel der vier Meter breite RS1 deutlich zu schmal. „Für S-Pedelecs müssen die Rad – schnellwege fünf Meter breit sein“, sagt er. Dass ich auf dem schnellen Bike mehr Platz brauche, spüre ich im Alltag. Das liegt an meiner Reisegeschwindigkeit von etwa 35 km/h, aber auch am Rückspiegel. Der ist fürs S-Pedelec Vorschrift und verbreitert den Lenker um etwa 15 Zentimeter. Für mich ist die Konsequenz: Ich passe meine Geschwindigkeit an. Gibt der Platz es her, überhole ich Radfahrer mit etwa 1,5 Meter Abstand. Geht das nicht, senke ich mein Tempo. Doch diese angepasste Fahrweise trauen Kritiker den S-Pedelec-Fahrern nicht zu. Uwe Petry, ebenfalls Verkehrsplaner und Gündels Kollege im ERA-Ausschuss, spricht von „Entmündigung des Radfahrers“.

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Wald – und Wiesenwege sowie breite unbefestigte Forststraßen sind für S-Pedelecs tabu. Denn sie gelten als Kleinkrafträder.

Petry will S-Pedelecs auf Radschnellwegen zulassen. „Selbst wenn ein Radfahrer 45 km/h fahren kann, ist er im Alltagsverkehr bedeutend langsamer unterwegs“, sagt er. „Er passt seine Geschwindigkeit den Gegebenheiten an, wie es der Porsche-Fahrer im verkehrsberuhigten Bereich auch tut.“ Bei solchen Aussagen geht Burkhard Stork, Bundesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), an die Decke. „Kein Verkehrsteilnehmer hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung!“, stellt er klar.

„Ich finde S-Pedelecs super“, sagt er, „aber nicht auf der innerstädtischen Infrastruktur und auch nicht auf Radschnellwegen.“ Das Ziel des ADFC sei es, dass selbst Kinder mit Puky-Rädern dort fahren können. Und das vertrage sich nicht mit großen Geschwindigkeitsdifferenzen. Diese strikte Haltung des Fahrradclubs erstaunt viele Branchenkenner. Denn die wenigen Untersuchungen der Unfallforscher der Versicherer (UDV) sehen S-Pedelecs zurzeit nicht als Sicherheitsrisiko. Selbst Siegfried Brockmann, Leiter der UDV, sagt: „Auf bis zu vier Meter breiten Wegen ist ausreichend Platz, damit schnelle Fahrer langsamere Fahrer sicher überholen können.

Mofa, Fahrrad, Elektrorad: Das sind die Regeln

Tempolimit auf Radwegen

Der Zweirad Industrie Verband (ZIV) sieht das ähnlich: „Wir sehen die S-Pedelecs nicht auf allen Radwegen, vor allem nicht innerstädtisch“, sagt Siegfried Neuberger, ZIV-Geschäftsführer. „Aber auf Radwegen, die außerorts entlang der Bundesstraßen verlaufen, müssen sie fahren können. Auf Bundesstraßen will kein Radfahrer und S-Pedelec-Fahrer unterwegs sein.“ Gerade die Verbindungsstrecken entlang der Bundesstraßen und auf Einfallstraßen sind für Pendler interessant. Beobachtungen in den Niederlanden zeigen: S-Pedelecs können den Autoverkehr entlasten.

Laut Nick Hielckert von der Dutch Cycling Embassy, dem niederländischen Pendant des ADFC, sind S-Pedelec-Fahrer in erster Linie Alltagspendler. Sie sind zwischen 30 und 55 Jahre alt, wohnen am Stadtrand und pendeln zehn bis 40 Kilometer ins Zentrum oder in die Nachbarstadt. Damit entlasten sie den Autoverkehr. Diese Erfahrung bestätigen Händler aus Deutschland. Thorsten Cornils, Geschäftsführer von M1 Sporttechnik im bayrischen Weyarn, verkauft seit fünf Jahren S-Pedelecs. Er sagt: „Die Käufer nutzen sie fürs Pendeln und als Autoersatz.“ Für 20 bis 40 Kilometer lange Strecken. Allerdings berichten ihm Kunden, dass sie ihr Nummernschild abschrauben, um verbotenerweise auf dem Radweg zu fahren

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Der kleine Unterschied: Dieses eBike sieht aus wie ein Fahrrad, ist aber keins. Es trägt Versicherungskennzeichen und muss auf die Straße.

Die Niederlanden als Vorbild?

In den Niederlanden ist das nicht nötig. Dort gelten S-Pedelecs zwar seit Jahresbeginn ebenfalls als Kleinkraftrad, aber es existieren Alternativen. Innerorts müssen sie auf der Fahrbahn fahren, sagt Hielckert. Häufig gibt es in den Städten aber auch separat geführte Fahrrad – und Mopedwege. Auf denen dürfen die Elektroflitzer mit 30 km/h fahren. Außerhalb der Stadtgrenzen sind sie mit angepasster Geschwindigkeit entweder auf den Radwegen unterwegs, oder sie fahren ebenfalls auf den Fahrrad – und Mopedstrecken. Dort gilt für sie ein Tempolimit von 40 km/h. Die Schweiz macht es den Fahrern noch leichter. Die Eidgenossen dürfen mit ihren Bikes alles machen, was mit einem normalen Rad möglich ist. „Dort funktioniert die gemeinsame Radwegenutzung“, sagt Franz Tepe von der Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft.

Und fragt: „Warum sollte das in Deutschland anders sein?“ Aber das Bundesverkehrsministerium bremst die Städte und Kommunen derzeit aus. Der Ministeriumssprecher erklärt zwar, dass die Straßenverkehrsbehörden der Länder geeignete Radwege mit dem entsprechenden Zusatz – zeichen auch für S-Pedelecs öffnen können. Aber seine Aussage hat einen Haken: Es existiert kein Zusatzzeichen für S-Pedelecs. Wer einen Radschnellweg für S-Pedelecs mit dem entsprechenden Zusatzzeichen öffnet, gibt ihn damit auch für Mokicks, Mopeds oder Roller mit Verbrennungsmotor frei. Deshalb fordern viele Planer einen Praxistest. In einem Modellversuch sollen S-Pedelecs auf Radschnellwegen fahren können, mit lokalen Lösungen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen. Verkehrsplaner Petry sagt es deutlich: „Wenn das S-Pedelec eine Verkehrsalternative werden soll, muss man diese Punkte jetzt ausprobieren.“

Https://www. autobild. de/artikel/streitfall-speed-pedelec-21169819.html

Können E-Bikes Radwege benutzen

Alle Pedelecs bis 25 km/h, mit und ohne Anfahrhilfe, werden wie normale Fahrräder behandelt und gehören daher auf den Radweg. Außerdem sind sie von der privaten Haftpflichtversicherung erfasst.

Da E-Bikes zu den Leichtmofas zählen, müssen sie auf der Straße fahren und dürfen innerhalb der Stadt nur Radwege mit der Kennzeichnung „Mofas frei“ benutzen. Außerhalb der Stadt dürfen auch mit E-Bikes alle Radwege befahren werden, sofern sie nicht ausdrücklich Mofas verbieten. Auf Waldwegen darf grundsätzlich nicht mit E-Bikes gefahren werden.

Außerdem gilt für alle Pedelecs: Es besteht keine Helmpflicht! Aus Sicherheitsgründen wird jedoch empfohlen, einen Fahrradhelm zu tragen. Ausnahme bilden die sPedelecs: hier besteht Helmpflicht und es dürfen keine Fahrradwege benutzt werden.

Da E-Bikes (Geschwindigkeit bis 45 km/h) zu den Kleinkrafträdern zählen, besteht dem Bundesverkehrsministerium zufolge Helmtragepflicht. Entscheidend hierfür ist die Eintragung der Höchstgeschwindigkeit in der Betriebserlaubnis. Und: Wer E-Bike fährt, muss mindestens eine Mofaprüfbescheinigung (Klasse M) besitzen.

Fahrradnutzern und Pedelec-Fahrern ist eine höhere Promillegrenze erlaubt, während E-Bike-Piloten den strengeren Grenzwerten für Kraftfahrzeugfahrer unterliegen. Auch der Transport von Kindern in Anhängern ist ausschließlich für Fahrräder und somit auch für Pedelecs erlaubt. An E-Bikes ist dies verboten. In geeigneten Kindersitzen dürfen Kinder bis zu sieben Jahren auf allen Zweirädern mitgenommen werden.

Https://www. emobilserver. de/service_tools/faq/wo-und-wie-darf-ich-mit-meinem-elektrofahrrad-fahren. html

An diese Gesetze müssen sich e-Bike Fahrer halten

Können E-Bikes Radwege benutzen

Wenn man vom Fahrrad auf das e-Bike umsteigen möchte, muss man sich nicht nur an den Rückenwind gewöhnen, sondern auch sein Verhalten im Straßenverkehr überdenken. Denn mit dem Elektromotor wird vieles anders. Oder vielleicht auch nicht? Nur eines ist gewiss, dass vieles ungewiss ist. Hinzu kommt, dass es sich manchmal um e-Bikes, manchmal um Pedelecs und dann wiederum um S-Pedelecs handelt, obwohl die Elektrofahrräder doch alle „einfach nur“ Fahrräder mit einem Motor sind. Wir wollen Dir die Straßenverkehrsordnung für Elektrofahrräder näherbringen und leiten Dich durch den Gesetzesdschungel.

Inhaltsverzeichnis

1. Der Unterschied zwischen e-Bikes, Pedelecs und S-Pedelecs

Pedelec

Ein Pedelec („Pedal Electric Cycle“) ist ein Elektrofahrrad, welches den Fahrer nur dann elektrisch unterstützt, wenn er selbst in die Pedale tritt. Es fühlt sich in etwa so an, als wären die Beinmuskeln über Nacht enorm gewachsen und man könnte bergauf im höchsten Gang fahren. Die Höchstgeschwindigkeit, bis zu der einen der Elektromotor unterstützt, beträgt in Deutschland 25 km/h. Alles, was darüber hinaus geht, kann nur noch mit eigener Muskelkraft erreicht werden. Seit 2017 ist das Pedelec dem Fahrrad gesetzlich gleichgestellt, was bedeutet, dass man auf Radwegen fahren darf, keine Helmpflicht besteht und auch kein Führerschein nötig ist. Fast überall (auch bei uns auf ebike. de) wird ein Pedelec jedoch als E-Bike bezeichnet, da dieser Begriffe einfach für viele geläufiger ist und man sofort eine Ahnung hat, worum es geht.

Die wichtigsten Fakten zum Pedelec nochmal zusammengefasst:

    ein Mindestalter für die Nutzung gibt es nicht einen Führerschein braucht es nicht laut §1 Absatz 3 StVG gilt ein Pedelec verkehrsrechtlich als Fahrrad keine Helmpflicht – ein Helm muss nicht getragen werden (ist jedoch empfohlen) es bedarf keiner separaten Versicherung (Haftpflicht ist jedoch empfohlen) es dürfen alle Radwege genutzt werden Kinderanhänger sind erlaubt, wie beim Fahrrad auch Kindersitze sind gestattet, solange Kind nicht älter als sieben Jahre ist eine Anfahr – und Schiebehilfe bis 6 km/h ist auch erlaubt, das wurde im Bundesgesetzblatt vom 20.06.2013 auch nochmal klargestellt Neu: Dynamo ist laut StVZO §67 nicht mehr nötig – Licht darf durch Akku gespiesen werden eine Zulassung ist nicht nötig, jedoch benötigen alle in der EU verkauften Pedelecs ein EU-Konformitätserklärung inkl. CE Kennzeichnung – darauf sollte man achten bzw. den e-Bike Händlerfragen

S-Pedelec

Das S-Pedelec, oder auch Speed-Pedelec, unterstützt den Fahrer im Gegensatz zu einem Pedelec bis zu 45 km/h. Jedoch ist es damit nicht getan. Durch die höhere Geschwindigkeit, die fast problemlos mit der elektrischen Unterstützung erreicht werden kann, gilt das S-Pedelec gesetzlich nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad. Hierfür wird ein Führerschein benötigt (Klasse AM), sowie ein Kennzeichen und ein Helm. Ebenso sind Seitenspiegel an das S-Pedelec anzubringen. Das Fahren auf dem Radweg ist dem S-Pedelec innerorts sowie außerorts untersagt. Das Benutzen von Fahrradstraßen ist nur dann erlaubt, wenn die Beschilderung Kleinkrafträdern die Fahrt erlaubt.

E-Bike

E-Bike bis 20 km/h und max. 500 Watt: Es fällt in die Kategorie Leichtmofa, erfordert ein Mindestalter von 15 Jahren, eine Mofaprüfbescheinigung und ein Versicherungskennzeichen. Der Motor hat maximal 500 Watt. Es besteht keine Helmpflicht. Radwege dürfen innerorts nur genutzt werden, wenn diese mit „e-Bike frei“ gekennzeichnet sind. Außerorts dürfen e-Bikes dieser Kategorie Radwege nutzen. Einbahnstraßen dürfen nicht in entgegengesetzte Richtung genutzt werden. Kinderanhänger sind nicht erlaubt. Kindersitze für Kinder bis sieben Jahre sind erlaubt.

2.) Der Mythos Helmpflicht

Die Helmpflicht ist auch heute noch ein kontrovers diskutiertes Thema in Deutschland. Viele Unfälle von Radfahrern hätten nur zu kleinen Verletzungen geführt, wenn der Fahrer einen Helm getragen hätte.

Dennoch gibt es für das Fahrrad keine Helmpflicht per Gesetz, wodurch es in der Hand jedes Einzelnen liegt, sich für oder gegen einen Helm zu entscheiden. Für das Pedelec gilt dies genauso, jedoch gibt es eine Helmpflicht für S-Pedelecs (StVO, § 21a, Absatz 2).

Können E-Bikes Radwege benutzen

3.) Mit dem e-Bike auf den Radweg?

Radwege gehören per se den Fahrradfahrern. Doch auch Pedelecs bis 25 km/h dürfen diese benutzen, da diese als Fahrrad gelten. Bei Pedelecs gibt es im Bezug auf die Nutzung von Radwegen also überhaupt keine Einschränkungen, wohingegen Fahrer von S-Pedelecs aufpassen müssen! Diese dürfen nur die Straße nutzen. Radwege sind tabu.

4.) Besondere Vorschriften bei der e-Bike Beleuchtung

Die Beleuchtung ist an jedem Fahrrad, Pedelec und S-Pedelec Pflicht. Diese werden bei Elektrofahrrädern in der Regel über den Akku gespeist. Bei S-Pedelecs gilt zusätzlich die Besonderheit, dass die Beleuchtung kontinuierlich in Betrieb sein muss, wie bei jedem einspurigen Kraftfahrzeug. Zusätzliche Komponenten, wie Fernlicht und Bremslicht sind ebenfalls erlaubt. Auch Richtungsanzeiger sind unter bestimmten Bedingungen erlaubt, nämlich dann, wenn das Handzeichen durch die Bauform des Pedelecs nur eingeschränkt sichtbar ist (z. B. bei breiten Lasten e-Bikes). Ausführliche Infos über die e-Bike Beleuchtung kannst Du bei uns nachlesen.

5.) Dürfen Kinder e-Bike fahren?

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Kinder dürfen per Gesetz in jeder Altersklasse mit einem Pedelec fahren, da diese auch rechtlicher Sicht wie Fahrräder gehandhabt werden. Jedoch wird im Allgemeinen empfohlen, Kinder erst ab einem Alter von ca. 14 Jahren auf ein Pedelec zu setzen, da sie ungefähr ab diesem Alter über die nötigen kognitiven Fähigkeiten verfügen. Deshalb gilt auch im Verleih oft diese Altersgrenze. Ein S-Pedelec darf mit einem Führerschein der Klasse AM gefahren werden, welcher ab einem Alter von 16 Jahren erworben werden kann.

6.) Der richtige Anhänger für das e-Bike

Fahrradanhänger für Lasten sind sowohl für Pedelecs als auch für S-Pedelecs grundsätzlich erlaubt. Bei S-Pedelecs müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen der Beleuchtung erfüllt sein und auch die Kupplung am S-Pedelec muss den speziellen Kriterien entsprechen. Kinderanhänger, also solche Modelle, mit denen Kinder transportiert werden, sind nur an Pedelecs, nicht aber an S-Pedelecs erlaubt.

7.) Telefonieren beim e-Bike Fahren

In der StVO steht in § 23 sinngemäß, dass Kopfhörer erlaubt sind, solange sie die Wahrnehmung der Umgebungsgeräusche nicht beeinträchtigen. Wer jedoch sein Handy zum Telefonieren nutzt, es in der Hand hält oder an sein Ohr klemmt, muss mit einem Bußgeld 55 € rechnen. Fahrer von S-Pedelecs müssen sogar 100 € zahlen und bekommen dafür einen Punkt. Wie die aktuelle Entwicklung jedoch zeigt, ist das vernetzte e-Bike nicht mehr weit entfernt. Schon heute lässt sich das Smartphone per Bosch Nyon Display oder COBI am Lenker sicher steuern.

8.) Alkohol am Steuer

Selbst als Autofahrer weiß man oft nicht genau, ab welchem Blutalkoholwert man sich strafbar macht. Für Pedelecs gilt, wie für Fahrräder, dass man ab 1,6 Promille Alkohol im Blut fahruntauglich ist und mit einem Bußgeld belangt wird. S-Pedelecs treffen jedoch die selben Regeln wie Autofahrer. Ab 0,5 Promille gilt die Fahrt als Ordnungswidrigkeit und ab 1,1 Promille als Straftat. Wird man in einen Unfall verwickelt, wird es auch schon ab 0,3 Promille eng für den Fahrer. Wir empfehlen daher, die Finger weg vom Alkohol zu lassen, wenn es im Anschluss noch in irgendeiner Weise ans Steuer gehen soll.

Https://ebike. de/news/an-diese-gesetze-muessen-sich-e-bike-fahrer-halten/

E-Bike, Lastenrad und S-Pedelec: Müssen Fahrer wirklich den Radweg benutzen?

Können E-Bikes Radwege benutzen

Ist es Pflicht, den Radweg zu benutzen? Gibt es Unterschiede zwischen Radlern und Besitzern eines E-Bikes? Müssen selbst die breiten Lasten-E-Bikes auf den schmalen Radweg? Und wie sieht es mit S-Pedelecs aus, die bis zu 45 km/h fahren können? Im Video sehen Sie, wie es sich mit der Radwegpflicht für normale Fahrradfahrer verhält.

Radweg oder Straße: In manchen Fällen können E-Biker und Radler sich entscheiden, welche der beiden Spuren Sie als sicherer oder effizienter erachten. Das widerspricht der Annahme vieler Verkehrsteilnehmer, dass Radfahrer einen Radweg benutzen müssen, sobald einer vorhanden ist. Tatsächlich ist das nur in bestimmten Situationen der Fall.

Die rechtliche Grundlage für die Radweg-Pflicht bildet § 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dort heißt es:

„Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ angezeigt ist. Wer mit dem Rad fährt, darf ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf man mit Mofas Radwege benutzen.“

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Der deutschlandweite Absatz von E-Bikes hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Bei solch einer großen Auswahl fragt man sich: Welche Angebote sind im Jahr 2023 überhaupt noch attraktiv? EFAHRER. com stellt Ihnen neun.

Bei den Zeichen 237, 240 oder 241 handelt es sich um die typischen, blauen Verkehrsschilder, auf denen ein Radfahrer beziehungsweise Radfahrer und Fußgänger abgebildet sind. Auch bei einer Bodenmarkierung statt eines Verkehrsschildes besteht eine Nutzungspflicht. Nur wenn die Nutzung des beschilderten Radwegs durch parkende Autos, bauliche Maßnahmen oder andere triftige Gründe nicht möglich ist, darf der Radverkehr auch auf die Straße ausweichen.

Das Gleiche gilt für E-Bikes bis 25 km/h Höchstgeschwindigkeit sowie für (E-)Lastenräder – sie gelten rechtlich als Fahrräder und unterliegen in Fällen, in denen ein Radweg beschildert ist, ebenfalls einer Benutzungspflicht. Wichtig ist bei elektrisch unterstützten Zweirädern die maximale Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h, mit der sie rechtlich noch als Fahrräder gelten.

Ausnahmen von der Benutzungspflicht gibt es für Kinder unter acht Jahren sowie für Gruppen von Fahrradfahrern mit mehr als 15 Mitgliedern. Kinder unter acht Jahren Müssen auf dem Gehweg fahren. Wenn allerdings ein Radweg vorhanden ist, der baulich von der Fahrbahn abgetrennt ist, Dürfen Kinder unter acht Jahren diesen benutzen. Gruppen von mehr als 15 Fahrradfahrern Dürfen auf der Straße fahren.

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Die große Ausnahme: S-Pedelecs bis 45 km/h

Die etwas unbekannteren S-Pedelecs sind stärker motorisierte E-Bikes, die bis zu 45 Stundenkilometer schnell fahren können – wenn auch nur mit kräftiger Unterstützung durch Treten. Rechtlich zählen diese Zweiräder jedoch weder zu den Fahrrädern, noch zu den Leichtmofas.

Das bedeutet: S-Pedelecs mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit dürfen unter keinen Umständen die Radwege benutzen. Verkehrsschilder, die sich auf Fahrräder beziehen, schließen S-Pedelecs nicht mit ein, wenn keine entsprechende Ausnahme am Verkehrsschild beigefügt wurde. So darf ein S-Pedelec-Fahrer beispielweise auch keine Einbahnstraße mitbenutzen, die in entgegengesetzter Fahrtrichtung für Fahrräder freigegeben ist.

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E-Bikes: Eine umweltfreundliche Alternative zum Pkw | Umweltbundesamt

E-Bikes: Eine umweltfreundliche Alternative zum Pkw

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Zum Vergrößern anklicken Mit E-Bikes lassen sich Kinder und Lasten umweltfreundlicher transportieren als mit dem Auto.
Quelle: Andrey Popov / Adobe Stock

Immer mehr Menschen sind mit E-Bikes unterwegs. Für alle, die längere Strecken fahren, aktiv mobil bleiben oder Lasten oder Kinder transportieren wollen, sind sie sehr attraktiv. Im Vergleich zum Auto sind E-Bikes günstiger und zugleich ökologischer, gesünder, häufig schneller und sparen Platz in der Stadt.

Inhaltsverzeichnis

Welche Arten von E-Bikes gibt es?

Ist man mit E-Bikes umweltfreundlich unterwegs?

Wie umweltfreundlich sind E-Bikes im Vergleich zum Pkw?

Wie schneiden E-Bikes im Vergleich zu normalen Fahrrädern ab?

Welche Umweltbelastungen entstehen durch die Produktion der Akkus?

Wie können Nutzer*innen nachhaltig mit Lithium-Ionen-Akkus umgehen?

Gibt es einen „Blauen Engel“ für E-Bikes?

Welche Arten von E-Bikes gibt es?

Während im allgemeinen Sprachgebrauch häufig von „E-Bikes“ als Überbegriff für alle Fahrräder mit (unterstützendem) Elektroantrieb die Rede ist, wird in der Fachsprache in „Pedelecs“, „S-Pedelecs“ und die eigentlichen „E-Bikes“ unterschieden.

In Deutschland werden momentan vor allem Pedelecs genutzt. Beim Pedelec dient der Elektromotor nur als Unterstützung der Muskelkraft und es muss getreten werden. Diese Elektrofährräder fahren bis zu 25 km/h schnell. Man benötigt dafür keine Betriebserlaubnis und keinen Führerschein. Sie dürfen außerdem, wie normale Fahrräder, auf dem Radweg fahren.

Mit dem S-Pedelec kann man maximal 45 km/h fahren. Der Motor funktioniert nur mit Tretunterstützung, eine Typengenehmigung (bzw. Betriebserlaubnis) und Versicherung ist aber erforderlich. Für S-Pedelecs braucht man einen Führerschein der Klasse AM und einen geeigneten Schutzhelm. S-Pedelecs dürfen Radwege nicht befahren.

Das eigentliche E-Bike funktioniert auch ohne Muskelkraft. Rein elektrisch fahren, ohne zu treten, ist daher möglich. Für ein solches Rad gelten die gleichen Vorgaben wie für S-Pedelecs.

In diesem Artikel wird „E-Bike“ als allgemeiner Überbegriff verwendet.

Ist man mit E-Bikes umweltfreundlich unterwegs?

E-Bikes können die Möglichkeiten erweitern, Fahrrad zu fahren statt den Pkw zu nutzen (siehe UBA-Verbrauchertipp Elektroräder). Dies gilt zum Beispiel für längere Strecken, die aus Zeitgründen nicht mehr mit dem Fahrrad gefahren werden. Auch Pendelnde mit einem Arbeitsweg von mehr als 5-10 Kilometer nutzen immer öfter E-Bikes.

Ein weiterer Vorteil ist, dass E-Bikes für Menschen attraktiv sind, für die mit dem Fahrrad zu fahren aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr möglich oder angenehm ist. Mit einem E-Lastenrad können auch schwerere Lasten oder Kinder umweltfreundlich transportiert werden. Für den Lastentransport sind sie damit auch für Gewerbetreibende, zum Beispiel Handwerker*innen, eine gute Alternative zum Pkw. Durch den Anreiz weiterhin Fahrrad zu fahren, sind E-Bikes eine wichtige Ergänzung des Umweltverbunds, vor allem, wenn sie Pkw-Fahrten ersetzen. Unsere Umwelttipps für den Kauf eines E-Bikes und Pedelecs finden Sie hier.

Wie umweltfreundlich sind E-Bikes im Vergleich zum Pkw?

Im Vergleich zum Auto sind E-Bikes günstiger, ökologischer, gesünder, häufig schneller und definitiv platzsparender.

Die Produktion eines durchschnittlichen Pedelec-Akkus verursacht einen Ausstoß an Treibhausgasen, der einer ⁠Klimawirkung⁠ von etwa 27,5 bis 37,5 Kilogramm CO2 entspricht (so genannte CO2-Äquivalente). Vergleicht man diese 27,5 bis 37,5 Kilogramm CO2-Äquivalente in einer vereinfachten Gegenüberstellung mit den Treibhausgasemissionen aus den eingesparten Pkw-Kilometern, sind bereits nach durchschnittlich 150 bis 300 E-Bike-Kilometern die Treibhausgasemissionen der Akku-Herstellung beglichen.

Eine weitere rechnerische Gegenüberüberstellung zeigt auf, dass ein übliches Pedelec 15 Gramm, ein Pkw hingegen 194 Gramm CO2-Äquivalente je ⁠Personenkilometer⁠ erzeugt – siehe S. 16 und 38 der UBA-Broschüre „Umweltfreundlich mobil!“). Vereinfacht gesagt, ist das Pedelec also mehr als 12-mal klimafreundlicher als das Auto. Dies gilt für alle Lebenswegabschnitte, also die Nutzung des Verkehrsmittels sowie die Bereitstellung des Fahrzeugs, der Infrastruktur und der Energie unter Berücksichtigung des aktuellen deutschen Strommixes.

Für eine noch bessere Klimabilanz sollte der E-Bike-Akku mit Strom aus erneuerbaren Quellen geladen werden.

Wie schneiden E-Bikes im Vergleich zu normalen Fahrrädern ab?

Steigt man vom Standard-Fahrrad auf ein E-Bike um, dann hat dies keinen Umweltnutzen – denn allein die Herstellung des erforderlichen Akkus, also die Aufwände für die Rohstoffgewinnung, Herstellungsprozesse sowie Transport und Logistik, verursachen zusätzliche CO2-Emissionen. Es kommt also darauf an, dass man mit dem E-Bike Fahrten mit anderen motorisierten Verkehrsmitteln ersetzt.

Welche Umweltbelastungen entstehen durch die Produktion der Akkus?

Umweltbelastungen bei E-Bikes resultieren vor allem durch die Produktion der Akkus, bei denen es sich größtenteils um Lithium-Ionen-Akkus handelt. Aufgrund hoher Energiedichten sind sie mit dem Blick auf möglichst lange Reichweiten den sonstigen Akkusystemen überlegen. Akkus dieser Art enthalten unter anderem Kobalt, Nickel, Eisen, Kupfer, Aluminium und Lithium, deren Abbau häufig mit Belastungen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt einhergeht. Der Abbau von Lithium verbraucht große Mengen Wasser und der Kobaltbergbau geht unter anderem mit der Kontamination des Grund – und Oberflächenwassers mit Chemikalien und Schwermetallen einher. Mit ihm sind auch soziale und Menschrechtsprobleme verbunden. In unserer FAQ-Sammlung finden Sie weiterführende Informationen zu den Umweltauswirkungen der Akku-Produktion.

Aufgrund der hohen Umweltrelevanz der Akkuherstellung ist die Lebensdauer der Akkus für die ⁠Klima⁠- und Umweltwirkungen des E-Bikes ein entscheidender Parameter: Eine lange Lebensdauer des E-Bikes und seines Akkus verringert die Umweltauswirkungen pro gefahrenem Kilometer. Wird das Ende der Nutzungsphase erreicht, kann die Lebensdauer der Akkus möglicherweise durch eine weitere Nutzung in stationären Energiespeicher-Anwendungen nochmals verlängert werden (Second Life-Konzepte). Am Ende der Lebensdauer müssen alle Akkus dem Recycling zugeführt werden – beispielsweise über Sammelstellen im Fahrradhandel. Mit der Rückgewinnung dieser Stoffe kann die umweltbelastende Primärgewinnung vieler Rohstoffe reduziert werden.

Wie können Nutzer*innen nachhaltig mit Lithium-Ionen-Akkus umgehen?

In unserem Verbrauchertipp „E-Bike und Pedelec“ zeigen wir Ihnen, wie Sie die vorzeitige Alterung Ihres Lithium-Ionen-Akkus wirksam verringern können.

Weiterführende Informationen, beispielsweise das richtige Verhalten im Brandfall, allgemeine Sicherheitshinweise beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus sowie aktuelle Batteriemarktdaten und – entwicklungen finden Sie hier:

Gibt es einen „Blauen Engel“ für E-Bikes?

Derzeit existieren Vergabekriterien für Elektrofahrräder mit Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Bislang konnte leider kein Produkt mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet werden. Hersteller, die ihre Produkte auszeichnen lassen wollen, finden die Vergabekriterien auf den Seiten des „Blauen Engel“. Mit dem Blauen Engel ausgezeichnete Elektrofahrräder sind besonders umweltfreundlich und langlebig, aber auch sicher. Es werden hierbei Anforderungen an Akkus und Ladegeräte gestellt, die bisher gesetzlich noch nicht geregelt sind. Dabei geht es vor allem um die Qualität und Lebensdauer der Akkus sowie die Verfügbarkeit von Ersatzakkus.

Https://www. umweltbundesamt. de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/e-bikes-eine-umweltfreundliche-alternative-pkw

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