Ist es in großbritannien legal, zu zweit hintereinander zu fahren

Bundesgesetzblatt-Archiv der von 1949 bis 2022 erschienenen Ausgaben

In den Jahren 1949 bis 2022 erfolgte die rechtswirksame Verkündung von Rechtsnormen in den gedruckten Bundesgesetzblättern.
Das hier vorgehaltene frei zugängliche Archiv beinhaltet die bis zu diesem Zeitpunkt erschienenen Gesetzblätter so,
Wie sie veröffentlicht wurden.
Ab 1.1.2023 wurde die Verkündung im Internet unter www. recht. bund. de eingeführt.

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Was bedeutet „90 Tage Aufenthalt in 180 Tagen“?

Damit Sie selbständig überprüfen können, ob Ihre Reisepläne dieser Regelung entsprechen, ist unten eine Tabelle für die Berechnung der Aufenthaltsdauern veröffentlicht.

Diese Tabelle ist kein offizielles Dokument, sondern nur ein Hilfsmittel zur Veranschaulichung und wird ohne Gewähr zur Verfügung gestellt.

Bitte tragen Sie in diese Tabelle zunächst alle Aufenthalte in den Schengen-Staaten im letzten halben Jahr ein.

Wenn Sie die Daten Ihrer nächsten geplanten Reise eintragen, wird Ihnen gezeigt, ob diese geplante Reise zulässig ist oder nicht.

Alternativ können Sie unter den Eingabefeldern für Reisen im grauen Feld die Dauer Ihres gewünschten nächsten Reise eintragen und sehen rechts, ab welchem Datum Sie für die gewünschte Dauer einreisen dürfen.

Weitere Informationen

Aufenthaltsrechner zum Herunterladen

Wie ist diese Regelung zu verstehen?

Nehmen wir an, ein Ausländer hat ein Jahresvisum für die Schengener Staaten, gültig vom 01.01. bis 31.12.

Am 18.10. befindet er sich in den Schengener Staaten.

Zur Bewertung der Legalität seines Aufenthalts An diesem Tag wird der Zeitraum vom 22.04. bis 18.10. betrachtet. Das ist genau der Zeitraum von 180 Kalendertagen, der am 18. Oktober endet.

Nun werden alle Tage in diesem Zeitraum gezählt, an denen sich der Ausländer in den Schengener Staaten aufgehalten hat, ein – oder ausgereist ist.

Ist die Anzahl solcher Tage nicht größer als 90, dann ist sein Aufenthalt an diesem Tag, am 18. Oktober, legal.

Wenn der Ausländer nicht ausreist, dann wird am folgenden Tag erneut die Legalität seines Aufenthalts bewertet.

Aber der Zeitraum ist dabei ein anderer, nämlich vom 23.04. bis 19.10. — wiederum 180 Tage; aber Anfangs – und Enddatum dieses Zeitraums sind um einen Tag verschoben.

Diese Bewertung wird für jeden Tag durchgeführt, an dem sich der Ausländer in den Schengener Staaten aufhält.

Beispiel

Für Verwandtenbesuche trifft oft folgende Vereinfachung zu:

Wenn zwei aufeinanderfolgende Aufenthalte in den Schengen-Staaten zusammengerechnet mehr als 90 Tage dauern, dann müssen zwischen diesen Aufenthalten 90 Kalendertage außerhalb der Schengen-Staaten verbracht werden.

Hinweise

„Ohne Erlaubnis zum Daueraufenthalt“ bedeutet, dass längere Aufenthalte nur dann zulässig sind, wenn eine solche Erlaubnis vorliegt.

Es ist unwichtig, mit wie vielen Visa und mit wie vielen Pässen sich eine Person in den Schengen-Staaten aufhält – mehr als 90 Tage (nach der obigen Regel) sind nicht erlaubt.

Https://germania. diplo. de/ru-de/vertretungen/gk-stpe/90tage/1498944

Ist es in Großbritannien legal, zu zweit hintereinander zu fahren

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Charta der Grundrechte der Europäischen Union

Artikel 50 – Recht, wegen derselben Straftat nicht zweimal strafrechtlich verfolgt oder bestraft zu werden

Niemand darf wegen einer Straftat, derentwegen er bereits in der Union nach dem Gesetz rechtskräftig verurteilt oder freigesprochen worden ist, in einem Strafverfahren erneut verfolgt oder bestraft werden.

Artikel 4 des Protokolls Nr. 7 zur EMRK lautet wie folgt:

`1. Niemand darf wegen einer Straftat, wegen der er bereits nach dem Gesetz und dem Strafverfahrensrecht eines Staates rechtskräftig verurteilt oder freigesprochen worden ist, in einem Strafverfahren desselben Staates erneut verfolgt oder bestraft werden.

2. Absatz 1 schließt die Wiederaufnahme des Verfahrens nach dem Gesetz und dem Strafverfahrensrecht des betreffenden Staates nicht aus, falls neue oder neu bekannt gewordene Tatsachen vorliegen oder das vorausgegangene Verfahren schwere, den Ausgang des Verfahrens berührende Mängel aufweist.

3. Von diesem Artikel darf nicht nach Artikel 15 der Konvention abgewichen werden.`

Die Regel `ne bis in idem` wird im Unionsrecht angewandt (siehe in der umfangreichen Rechtsprechung Urteil vom 5. Mai 1966, Rechtssachen 18/65 und 35/65, Gutmann gegen Kommission, Slg. 1966, 150, und in jüngerer Zeit Urteil des Gerichts erster Instanz vom 20. April 1999, verbundene Rechtssachen T-305/94 und andere, Limburgse Vinyl Maatschappij NV gegen Kommission, Slg. 1999, II-931). Es ist darauf hinzuweisen, dass die Regel des Verbots der Doppelbestrafung sich auf gleichartige Sanktionen, in diesem Fall durch ein Strafgericht verhängte Strafen, bezieht.

Nach Artikel 50 findet die Regel `ne bis in idem` nicht nur innerhalb der Gerichtsbarkeit eines Staates, sondern auch zwischen den Gerichtsbarkeiten mehrerer Mitgliedstaaten Anwendung. Dies entspricht dem Rechtsbesitzstand der Union; siehe die Artikel 54 bis 58 des Schengener Durchführungsübereinkommens und Urteil des Gerichtshofes vom 11. Februar 2003, Rechtssache C-187/01 Gözütok (Slg. 2003, I-1345), Artikel 7 des Übereinkommens über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften sowie Artikel 10 des Übereinkommens über die Bekämpfung der Bestechung. Die klar eingegrenzten Ausnahmen, in denen die Mitgliedstaaten nach diesen Übereinkommen von der Regel `ne bis in idem` abweichen können, sind von der horizontalen Klausel des Artikels 52 Absatz 1 über die Einschränkungen abgedeckt. Was die in Artikel 4 des Protokolls Nr. 7 bezeichneten Fälle betrifft, nämlich die Anwendung des Grundsatzes in ein und demselben Mitgliedstaat, so hat das garantierte Recht dieselbe Bedeutung und dieselbe Tragweite wie das entsprechende Recht der EMRK.

Die Erläuterungen wurden ursprünglich unter der Verantwortung des Präsidiums des Konvents, der die Charta der Grundrechte der Europäischen Union ausgearbeitet hat, formuliert. Sie wurden unter der Verantwortung des Präsidiums des Europäischen Konvents aufgrund der von diesem Konvent vorgenommenen Anpassungen des Wortlauts der Charta (insbesondere der Artikel 51 und 52) und der Fortentwicklung des Unionsrechts aktualisiert. Diese Erläuterungen haben als solche keinen rechtlichen Status, stellen jedoch eine nützliche Interpretationshilfe dar, die dazu dient, die Bestimmungen der Charta zu verdeutlichen.

Http://fra. europa. eu/de/eu-charter/article/50-recht-wegen-derselben-straftat-nicht-zweimal-strafrechtlich-verfolgt-oder

Ist es in Großbritannien legal, zu zweit hintereinander zu fahren

Bisher waren Führerscheinentzug und Bußgelder in 3-stelliger Höhe möglich. Nun drohen für Wheelies & Co. bis zu 10.000 Euro Strafe und Fahrzeugbeschlagnahmung. Und bei schwerwiegenden Geschwindigkeitsübertretungen sogar Enteignung.

Ist es in großbritannien legal, zu zweit hintereinander zu fahren

    Fehlzündungen, Donuts und Burnouts verboten

Aus dem österreichischen Bundesgesetzblatt vom 13. Mai 2022 geht hervor, dass die Regierung künftig härter gegen „Wheelies, Stoppies und andere Fahrmanöver“ vorgehen kann: 10.000 Euro Strafe und drei Tage Beschlagnahmung des Fahrzeugs können laut dem neuen § 102 Abs. 3c die Folge sein. Das Gesetz ist Teil einer Novelle zum Kraftfahrzeuggesetz des Landes.

Fehlzündungen, Donuts und Burnouts verboten

Die Novelle verbietet auch Fehlzündungen, Donuts, Burnouts oder auch das Blockieren der Räder, z. B., um schwarze Streifen auf dem Asphalt zu ziehen. Im Fokus der aktuellsten Änderungen steht die Autotuning-Szene, anwendbar sind die neuen gesetzlichen Regelungen aber auch auf Motorradfahrer.

Ist es in großbritannien legal, zu zweit hintereinander zu fahren

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Im Wheelie an der Polizei vorbei

Absolut unverhältnismäßig? Übertrieben? Mag sein. Doch der neuen Regelung ging wohl ein in den österreichischen Medien sehr präsentes Beispiel voraus, das beispielhaft zu den Verschärfungen beigetragen haben könnte: Im Mai 2020 überholte ein Motorradfahrer ein anderes Fahrzeug – und zwar im Wheelie. Was der Motorradfahrer scheinbar nicht wusste: das Fahrzeug, welches er überholte, war ein Zivilfahrzeug der Polizei. Damit nicht genug. Der Mann war innerhalb des Ortsgebiets mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs (100 km/h statt erlaubten 60 km/h) und überfuhr einrädrig auch noch eine durchgezogene Linie und einen Zebrastreifen. Die Beamten nahmen dem Motorradfahrer den Führerschein ab.

Ist es in großbritannien legal, zu zweit hintereinander zu fahren

Damit aber immer noch nicht genug. Gegen 12 Monate Führerscheinentzug und Nachschulungsmaßnahmen legte der Wheelie-Fahrer Revision beim Verwaltungsgerichtshof (VwGH) ein. Und der wies die Revision zurück. Unter anderem mit der Begründung, dass das Verhalten des Fahrers „an sich geeignet sei, besonders gefährliche Verhältnisse (…) herbeizuführen, und welches zwingend zur Entziehung der Lenkberechtigung (…) führe.“ Der VwGH bezog sich unter anderem auf einen Beschluss vom September 2018 (Ra 2017/02/0201). Wonach „die volle Beherrschbarkeit eines Motorrads nur dann gewährleistet ist, wenn beide Räder Kontakt zur Fahrbahn aufweisen, und dass der solcherart vom Gesetzgeber definierten Eigenart des Motorrads das absichtliche Fahren nur auf dem Hinterrad widerspreche. Die bloße Möglichkeit, das Vorderrad während der Fahrt von der Fahrbahn abzuheben, reiche nicht aus, diese Fahrweise gemäß dem KFG 1967 als der Eigenart des Kraftfahrzeugs entsprechend anzusehen.“ Außerdem handelte es sich bei diesem Verstoß bereits um den zweiten innerhalb 15 Monate. Wegen eines entsprechenden Vorfalls wurde dem Fahrer der Führerschein schonmal für neun Monate entzogen.

Https://www. motorradonline. de/ratgeber/wheelies-oesterreich-bussgeld-beschlagnahmung-enteignung/

Wahl in Großbritannien
New Labour war gestern

Labour-Chef Ed Miliband will neuer Premierminister werden und bisher liegt er mit seiner Partei bei den Wahlumfragen mit der regierenden Konservativen Kopf an Kopf. Ob es zum Sieg bei der Parlamentswahl in einem Monat reicht, ist jedoch fraglich, denn Miliband will ausgerechnet die Labour-Ideen über Bord werfen, mit denen Tony Blair einst die Partei modernisierte.

Von Stephanie Pieper | 07.04.2015

Europa ist nicht nur Brüssel, aber auch. „Europa heute“ verbindet die europapolitische Berichterstattung mit dem Anspruch, einzuordnen und den europäischen Alltag in Reportagen zu illustrieren. Die Beiträge kommen aus den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und aus all jenen Ländern, die zwar nicht zur EU, aber zu Europa gehören.

Ist es in großbritannien legal, zu zweit hintereinander zu fahren

Der 1. Mai 1997 ist eingegangen in die Geschichte der Labour Party: Nach 18 mühsamen Jahren in der Opposition erringt die Partei einen grandiosen Wahlsieg – und Tony Blair wird Premierminister:

Old Labour war: sozialistisch angehaucht, engst mit den Gewerkschaften verbandelt, innerparteilich zerstritten. Bis Blair 1994 den Vorsitz übernimmt – und der Partei eine Radikalkur verordnet: New Labour ist pro Marktliberalismus und pro Wirtschaft, pro Wohlstand und pro Law an Order. Dieser Mut zum Wandel, zu schwierigen Entscheidungen wird belohnt – mit der Rückkehr an die Macht.

Geschlossenheit und Disziplin: Das sind die Maximen der Spin-Doktoren, die die Marke New Labour lange Zeit professionell verkaufen. Doch dann: der Wechsel zu Gordon Brown, der Niedergang, die verlorene Wahl 2010:

„New Labour did fantastic things for the country. Never let anyone take that away. But what counts is next Labour.“
Mit diesen Worten bewirbt sich Ex-Außenminister David Miliband 2010 um den Parteivorsitz: Niemand soll uns das Erreichte wegnehmen, aber jetzt müssen wir nach vorn schauen. Doch die Labour-Basis entscheidet sich für den Neuanfang, für seinen jüngeren Bruder Ed Miliband, der weiter links steht.

Eine neue Generation am Ruder, weg mit den alten Etiketten: Miliband junior trägt den Spitznamen „Red Ed“, weil er sich abwendet vom umstrittenen Blair-Kurs – was Andrew Rawnsley, Chef-Kommentator der Wochenzeitung „Observer“, teilweise nachvollziehen kann:

„Es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich vom Vermächtnis von New Labour zu distanzieren – weil manches extrem unpopulär war, etwa der Irak-Krieg oder die liberale Haltung zur Zuwanderung. Aber er ging schließlich so weit, zu urteilen, dass die gesamte Ära ein Fehler war.“

Weil Tony Blair als Berater Millionen scheffelt und durch die Welt jettet, meiden Labour-Kandidaten im Wahlkampf heute die Nähe zum Ex-Premier. Den Kurswechsel begründet Miliband nicht zuletzt mit dem jüngsten Finanzcrash: Er ist für die strenge Regulierung der Finanzmärkte, für die stärkere Besteuerung der Reichen, für mehr sozialen Wohnungsbau:

„Es ist richtig, dass wir New Labour hinter uns lassen. Weil New Labour geschwiegen hat über die gesellschaftliche Verantwortung derer, die ganz oben sind. Und weil New Labour sich nicht getraut hat, die Mächtigen zur Rechenschaft zu ziehen.“
Immerhin ist es Miliband gelungen, die Labour Party auch nach der Ära Blair zusammenzuhalten. Aber ein neues griffiges Label für seine Politik hat er bislang nicht gefunden; er versucht es seit einer Weile mit „One Nation Labour“, was aber nicht so richtig zündet – und auch Politik-Beobachter Rawnsley nicht überzeugt:

„Ich meine, es ist ein strategischer Fehler, pauschal das gesamte Erbe von New Labour zu verleugnen. Denn es gibt nach wie vor viele Wähler, die den Ideen von New Labour nahestehen: eine starke Wirtschaft, eine fairere Gesellschaft und funktionierende öffentliche Einrichtungen.“

Es könnte sich noch als verhängnisvoll erweisen, dass Miliband die Errungenschaften von New Labour über Bord wirft: die Modernisierung der Partei, ihre Attraktivität für eine aufstrebende Mittelklasse, ihr Fokus auf Chancengleichheit. Gleich drei Wahlen hintereinander hat New-Labour-Erfinder Tony Blair gewonnen. Das muss ihm Ed Miliband erst einmal nachmachen.

Https://www. deutschlandfunk. de/wahl-in-grossbritannien-new-labour-war-gestern-100.html

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Https://www. linguee. de/deutsch-englisch/uebersetzung/hintereinander+ohne+pause. html

Brauchen wir schärfere Waffengesetze?

Heinlein: Laden, zielen und abdrücken. Robert Steinhäuser konnte mit Waffen umgehen. Der 19jährige Schüler war Mitglied in einem Erfurter Schützenverein. Dort konnte er trainieren und ganz legal in den Besitz von Pistolen und Gewehren kommen. Mit diesen Waffen ermordete er 13 Lehrer, zwei Mitschüler und einen Polizisten, und dann richtete er sich selbst. Der Amoklauf von Erfurt hat die Forderung nach schärferen Waffengesetzen laut werden lassen. Am Telefon begrüße ich dazu jetzt den bayrischen Innenminister, Günther Beckstein. Herr Beckstein, vor sechs Jahren das Massaker im schottischen Dunblane. Die britische zog daraufhin die Konsequenz; der Privatbesitz von Handfeuerwaffen ist seither grundsätzlich verboten. Sind Sie für ein solches Gesetz in Deutschland?

Beckstein: Ein absolutes Verbot ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll. Das bedeutet, wir können nicht realistischerweise den Jägern, auch nicht den Sportschützen oder den Gebirgsschützen die Waffen wegnehmen, zumal man dazu sagen muss: wir brauchen in erheblichem Umfang Waffen, die im dienstlichen Bereich sind, wie bei Polizei und Sicherheitsdiensten. Das eigentliche zentrale Problem in der Kriminalität sind natürlich die illegalen Waffen. Über 90 Prozent der Straftaten, die mit Waffen begangen werden, werden mit illegalen Waffen begangen. Deswegen glaube ich nicht, dass es richtig wäre, ein absolutes privates Waffenverbot auf den Weg zu bringen.

Heinlein: Dennoch: Der Amokläufer von Erfurt hatte seine Waffen ganz legal, und Jäger bzw. Gebirgsschützen benützen ja Gewehre. Es geht um das Verbot von Handfeuerwaffen, von Pistolen und Revolvern; das wurde in Großbritannien nach dem Massaker von Schottland generell verboten. Warum kann man dies nicht in Deutschland machen?

Beckstein: Ich halte es nicht für realistisch, dass wir das machen, und ich glaube nicht, dass wir damit wirklich die Probleme lösen würden, sondern ich glaube, dass wir damit die überwältigende Zahl der legalen Waffenbesitzer heute unter einen Generalverdacht stellen würden, und trotzdem die Probleme bleiben würden. Wenn jemand wirklich etwas anstellen will, dann hat er die Möglichkeit, an Waffen zu kommen. Nochmals: Über 90 Prozent der Straftaten, die heute mit Waffen begangen werden, werden von illegalen Waffenbesitzern gemacht. Damit will ich in keiner Weise das vermindern, was an Katastrophe, an Explosion der Gewalt in Erfurt gemacht worden ist. Aber ich will auch darauf hinweisen, dass man in einem Sportschützenverein nicht etwa lernt, wie man auf Menschen zielt, um sie töten zu können. Das ist nicht im Sportschützenverein gelernt worden. Wenn meine Informationen stimmen, dann war das Gegenstand der Computerspiele, die der junge Mann bei sich Zuhause hatte, wo es Programme gegeben hat, wie man am Computer simuliert, wie kann man so zielen, dass man Menschen sofort tödlich trifft.

Heinlein: Kann es denn dabei bleiben, dass jeder Sportschütze ab 18 Jahre bis zu drei halbautomatische Gewehre benutzen und bei sich Zuhause lagern darf?

Beckstein: Ich meine, da muss man in der Tat schon noch Dinge überprüfen. Man muss überprüfen, ob großkalibrige Waffen, noch dazu wenn sie halbautomatisch sind, d. h. wenn sie mehrere Schüsse hintereinander abfeuern können, in Besitz von jungen Leuten sind, bei denen wir im Strafrecht sagen, dass diese jungen Menschen noch nicht ausgereift sind. Da wird man sicherlich noch überprüfen müssen, ob man nicht Altergrenzen festlegt, ob man nicht beispielsweise im Verein gebietet, die Waffen selber zu haben und nicht an den jungen Menschen abgibt, damit sie sie nach Hause nehmen können.

Heinlein: Können Sie diese Altersgrenze genauer definieren? 21 Jahre oder vielleicht höher?

Beckstein: Ich denke, zwischen 21 und 25 Jahren, denn im Strafrecht gilt jemand bis 25 Jahre als Heranwachsender. Man könnte auch daran denken, beim jungen Menschen dann zu sagen, es muss eine psychologische Prüfung gemacht worden, wie es beispielsweise in Österreich gemacht wird. Ich habe schon den Österreichischen Kollegen darum gebeten, mir seine Erfahrungen zu schildern, aber da muss man selber noch nachdenken, ob man nach Erfurt so weitermachen kann wie bisher, erscheint mir auch zweifelhaft. Es muss überprüft werden, ob man nicht Maßnahmen durchführt, die wirklich sicher sind. Man muss sich auch überlegen, dass natürlich gerade jüngere Menschen bei Polizei, bei den Wachdiensten gerade die Nachtschichten durchzuführen haben, denn in aller Regel sind ältere, nur sehr viel schwerer Menschen dazu zu kriegen, um diese schwierigen Aufgaben im staatlichen Dienst durchzuführen.

Heinlein: Ist denn ein Gesetz denkbar, das untersagt, dass Mitglieder eines Schützenvereines ihre Waffen mit nach Hause nehmen und dort aufbewahren?

Beckstein: Wir haben überlegt, ob man nicht generell sagt: die Waffen müssen bei den Schützenvereinen aufbewahrt werden. Wir haben das deswegen abgelehnt – und ich sage ganz bewusst wir, weil es ein breiter Konsens zwischen nahezu allen politischen Parteien war -, weil dann die Sportschützenvereine erhebliche Zahlen von Waffen lagern müssten, und insbesondere Kriminelle sofort wüssten, wo sie sich an Waffen setzen können, wenn man nicht einen ungeheueren Aufwand betreiben würde, um diese Vereinsheime, wo dann die Waffen lagern würden, abzusichern. Das bedeutet, dass man zwar eine Gefahr reduzieren, aber eine andere Gefahr erheblich erhöhen würde, und da ist in der Abwägung dann gesagt worden: Man kann die Waffen mit nach Hause nehmen, weil ja jeder Sportschütze das Bedürfnis und die Zuverlässigkeit geprüft bekommt. Und bei der Frage beispielsweise der pump-gun erscheint es mir schon eine Überprüfung wert, wie konnte die pump-gun in den Besitz eines solchen jungen Mannes kommen? Bei uns in Bayern würde ein Bedürfnis für eine pump-gun nicht gesehen werden.

Heinlein: Noch ein Punkt des am Freitag revidierten Waffengesetzes wird kritisiert: In Vereinen dürfen Kinder danach ab 14 Jahren mit scharfer Munition schießen. Die Grünen wollen dies nun ändern. Sie auch?

Beckstein: Wir haben diese Frage sorgfältig überprüft, und ich meine, dass es richtig ist, dass man diese Altersgrenze mit 14 Jahren setzt, und zwar deswegen, weil hier nur mit sorgfältiger pädagogischer Beratung geschossen werden darf. Das bedeutet, man braucht eine erfahrene, zuverlässige, pädagogisch geschulte Person, die besser erkennen kann, war sind diese jungen Leute für Menschen, die im Schützenverein sind. Und nur derjenige, der dann auch wirklich als zuverlässig angesehen wird, der nicht etwa irgendwelche Dummheiten macht, der auch als reif erscheint, wird dann unter entsprechender Aufsicht da herangeführt. Das erscheint mir richtiger, als wenn Kinder und Jugendliche irgendwo in Graubereichen die Waffen verwenden.

Heinlein: Aber ist dann das Schießen mit scharfer Munition mit 14 Jahren nicht mindestens genau so schlimm wie das Schießen mit der Maus oder an einer Playstation, am Computer?

Beckstein: Der Unterschied liegt darin, dass man am Computer oder an der Playstation auf Menschen schießt, während man anders auf eine Schießscheibe mit Ringen zielt. Und es ist natürlich bei der Frage Hemmschwelle, ob man eine Waffe gegen einen Menschen einsetzt, etwas völlig Anderes, ob man zwar virtuell auf einen Menschen zielt und überlegt, wie kann man ihn an den Stellen treffen, wo ein Schuss tödlich ist, oder ob man auf eine Schießscheibe zielt, wo man an der Präzision und Disziplin gemessen wird. Ich bin überzeugt, dass die Frage nicht einfach die Frage eines technisches Gebrauches von Waffen eines Sportschützen ist, sondern die zentrale Problematik heißt Hemmschwelle. Das eigentliche Problem ist, dass man Gewalt gegen einen anderen Menschen anwendet, und nicht der technische Gebrauch einer Waffe.

Https://www. deutschlandfunk. de/brauchen-wir-schaerfere-waffengesetze-100.html

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