Fahrradmitnahme

Die Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln ist kostenpflichtig und ist aus Platz – und Sicherheitsgründen nur in begrenztem Ausmaß möglich. Vorrang hat in jedem Fall der Personentransport. Bei hohem Fahrgastaufkommen kann das Bordpersonal das Zusteigen mit Fahrrad verwehren.

Die Tageskarte für die Fahrradmitnahme ist bei den Fahrscheinautomaten und bei den südtirolmobil-Verkaufsstellen erhältlich. Sie kann am Tag der ersten Entwertung unbegrenzt genutzt werden und ist bei Antritt jeder Fahrt zu entwerten.

Mit Südtirol Pass, Euregio Family Pass, Südtirol Pass abo+ mit aktivierter Zahlungsfunktion sowie Südtirol Pass 65+ mit aktivierter Zahlungsfunktion kann der Tagestarif für die Fahrradmitnahme abgebucht werden. Der Entwertungsvorgang für die Fahrradmitnahme ist bei Antritt jeder Fahrt durchzuführen, je Tag wird nur der Betrag von 3,50 Euro abgebucht.

Diese Tarife gelten ausschließlich auf den südtirolmobil-Verkehrsmitteln innerhalb Südtirols bzw. auf den Regionalzügen bis Trient. Für weiter reichende Zugfahrten Richtung Süden gibt es eigene interregionale Rad-Tickets von Trenitalia. Für Fahrten Richtung Nordtirol / Osttirol sind bei ÖBB / VVT separate Tickets für die betreffende Teilstrecke (z. B. Brenner – Innsbruck oder Innichen – Lienz) zu lösen. Eigene Fahrscheine und Tarife gelten auch bei den Seilbahnen nach Kohlern, Vöran, Mölten und Meransen.

    Kinderfahrrad (unter 20 Zoll); Faltfahrrad (zusammengeklappt) und Einrad (im Bus ggf. im Gepäckraum oder alternativ in einer Tasche verstaut); Radanhänger: wird im Zug kostenlos und vom Fahrrad abgehängt befördert; Hand-bike / Liegerad: wird im Zug kostenlos befördert, im Bus nur falls Platz im Gepäckraum vorhanden ist.

Zusammengeklappt werden sie grundsätzlich kostenlos als Handgepäck befördert. Ausnahme: Im Zug werden auch nicht zusammengeklappte Roller und E-Roller befördert, zum Tarif für die Fahrradmitnahme.

: Die Mitnahme von Fahrrädern ist möglich, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. In den Regionalzügen können ca. 16 – 20 Fahrräder in den dafür vorgesehenen Abteilen transportiert werden, es ist keine Platzreservierung möglich. Ein großer Andrang von Fahrrädern auf Bahnsteigen und Zügen ist nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen problematisch. Bei Überlastung kann die Fahrradmitnahme daher vom Bahnpersonal untersagt werden, es besteht keine Garantie, dass alle Fahrgäste – auch mit gültigem Fahrschein – mit ihrem Rad zusteigen können. Aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens in den Sommermonaten gibt es entlang der Bahnlinie Meran – Mals einen separaten Fahrrad-Shuttledienst (Vormerkung möglich unter Tel.: 0473 201 500).

: Die Mitnahme von Fahrrädern ist möglich, da in den meisten Bussen kein Stauraum vorhanden ist. Auf manchen Linien hin zu beliebten Ausflugszielen sind einige Busse mit Fahrradträgern ausgerüstet, die Platz für 5 – 6 Fahrräder bieten. In den Fahrplänen sind die entsprechenden mit einem „A“ gekennzeichnet. Die bei denen Fahrräder in den Bus aufgeladen werden können, sind mit einem Rad-Symbol gekennzeichnet. Die Beförderung von E-Bikes ist nicht möglich.

    Linie 273 Mals – Martina (01.05. – 05.11.23) Linie 245 Meran – Lana – Ulten (26.03. – 05.11.23) Linie 184 Weissenstein – Karerpass / Jochgrimm – Bozen (03.06. – 15.10.23) Linie 321 Brixen – St. Andrä – Plose (03.04. – 05.10.2023) Linie 445 Toblach – Cortina (17.06. – 05.11.2023)

Für die Fahrradmitnahme in der Seilbahn Ritten und in der Standseilbahn Mendel gelten die südtirolmobil-Tarifbestimmungen (Tageskarte 7 Euro oder mit Südtirol Pass 3,50 Euro), bei den Seilbahnen nach Kohlern, Mölten, Vöran und Meransen gibt es dafür eigene Fahrscheine.

Um kombinierte Ausflüge mit Bahn und Bike zu ermöglichen, gibt es entlang der Vinschger Bahntrasse während der Tourismussaison für die Fahrräder (auch E-Bikes) einen separaten Transportdienst per Lkw.

Der Bahnabschnitt Meran – Töll bleibt bis Oktober 2023 gesperrt. Ab dem 5. Juni bis voraussichtlich Jahresende fährt die Vinschger Bahn nur an Werktagen von Montag bis Freitag sowie am 12., 13., 15., 19. und 20. August, jeweils nur tagsüber. An den übrigen Samstagen, Sonn – und Feiertagen und in den späteren Abendstunden ist die gesamte Bahnlinie wegen Bauarbeiten zur Elektrifizierung gesperrt. Busse (Linie B250) leisten den Ersatzdienst.

Für die Beförderung von Fahrrädern entlang der Vinschger Bahntrasse steht bis zum 29.10.2023 ein eigener Transporter für max. 30 Räder zur Verfügung.

    Start am Bahnhof Meran um 9:16, 10:16, 15:16, 16:16

: nur am Bahnhof Meran (Bussteig Z), 30 bis spätestens 5 Minuten vor Abfahrt. nach Wahl bei den Bahnhöfen Naturns, Latsch, Schlanders, Spondinig oder Mals.

    Start am Bahnhof Meran (Bussteig Z): 9:16, 10:16, 15:16, 16:16 Start am Bahnhof Mals: 11:16, 12:16, 17:16, 18:16

Am Bahnhof Meran, bei der Bushaltestelle Naturns Rathaus sowie bei den Bahnhöfen Latsch, Schlanders, Spondinig und Mals

Vormerkung erforderlich, mind. 24 h vorher: +39 0473 201500 (8:00 – 18:00 Uhr) oder info@suedtirol-rad. com

Die Tickets und die Preise für den Transportdienst entsprechen jenen für die Radmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln: um 7 Euro oder zum Tagestarif von 3,50 Euro. Beides funktioniert auch mittels Mobile Ticketing über die südtirolmobil App.

Die Tickets für den Fahrrad-Transportdienst sind direkt dort oder bei den Ticketschaltern erhältlich.

Für kombinierte Ausflüge mit dem Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln und um eine Überfüllung auf den Zügen zu vermeiden, gibt es eine Zusammenarbeit mit privaten Radverleihstellen mit insgesamt rund zwei Dutzend Stützpunkten an vielen Bahnhöfen in Südtirol. Das Kombi-Ticket bikemobil Card ermöglicht in der warmen Jahreshälfte die kombinierte Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Südtirol sowie die eintägige Nutzung eines Leihfahrrads. Der Radtransport auf öffentlichen Verkehrsmitteln ist dabei nicht vorgesehen, denn die ausgeliehenen Fahrräder können an einem beliebigen Stützpunkt wieder abgegeben werden.

Fahrrad versenden

Günstiger Versand von Fahrrädern als Beiladung deutschlandweit. Der Versand darf unverpackt erfolgen.

Der Fahrrad-Transport ist bundesweit ab 79 EUR möglich. Eine Lieferung frei Verwendungsstelle in eine Etage oder Stockwerk ist gegen ein Aufpreis ebenfalls möglich.

Geeignet auch für ein Lastenfahrrad, E-Bike (Elektorfahrrad), Fahrräder mit Hilfsmotor oder Dreirad. Peleton, Rennrad oder Mountainbike

Fragen Sie hier unverbindlich und kostenlos den Transport an. Sie erhalten innerhalb weniger Minuten ein Angebot und die Kosten für den Versand mitgeteilt.

Fahrrad versenden – Finden Sie in wenigen Minuten den besten Transportservice

Alles, was Sie tun müssen, ist das Fahrrad ordnungsgemäß zu verpacken und über unseren Versandrechner das beste Angebot herauszusuchen – den Rest übernehmen wir.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie das geht und mit welchen Tricks, Sie so günstig wie möglich davonkommen!

Hier geht’s direkt zum kostenlosen Versandrechner, um das passende Angebot für Ihren Fahrradversand herauszusuchen.

Der Preis, um ein Fahrrad versenden zu können, hängt von folgenden Faktoren ab:

    Größe Gewicht Zustellungsort (Fahrradversand international oder national) Anbieter Versandart

Letzter Punkt bezieht sich darauf, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, Ihr Fahrrad zu verschicken. Sollten Sie es als Ganzes versenden wollen, wird es höchstwahrscheinlich auf ein Versand mit Spedition hinauslaufen, was höchstwahrscheinlich teurer, jedoch am komfortabelsten für Sie ist.

Auf der anderen Seite können Sie Ihr Fahrrad auch in mehrere Teile zerlegen, sodass es in den Rahmen eines normalen Paketversandes passt.

Um Ihnen ein Beispiel für den Fahrradversand zu geben, nehmen wir ein Modell mit folgenden Maßen:

Bei einem Versand innerhalb Deutschland werden von der Firma Emons 82,42 € berechnet, während bei einem Versand von Deutschland nach Italien ein Preis von 434,80 € mit Emons anfällt. In beiden Fällen muss das Fahrrad als Sperrgut gewertet werden, weil es im Komplettzustand versandt wird.

Der Preis für die Abholung ist inklusive und die Kosten für eine Zusatzversicherung richten sich nach dem Warenwert.

Eine Alternative bestünde darin, das Fahrrad weitestgehend zu zerlegen. In diesem Fall wäre ein Standard-Paketversand (evtl. mit mehreren Paketen) durchaus möglich, was den Preis sogar noch senken könnte. Logischerweise kommt es darauf an, was Sie für ein Fahrrad Sie besitzen und ob eine Zerlegung überhaupt realisierbar ist.

Bei der Verpackung Ihres Fahrrads sollten Sie besonders behutsam vorgehen. Wichtig ist daher in erster Linie, dass Sie einen geeigneten Flach-Karton nutzen oder gar zu einem speziellen Fahrradkarton greifen.

Letzteres ist besonders gut geeignet, da genug Platz für alle Teile des Fahrrads vorhanden ist und die Hülle aus robuster Wellpappe besteht.

Und das war es auch schon! Jetzt brauchen Sie nur noch bis zum festgelegten Zeitpunkt warten, bis der Abholdienst bei Ihnen vorbeikommt.

Fahrräder sind äußerst sensibel und gerade beim Transport über weite Strecken ist das Risiko groß, dass es zumindest zu Kratzern oder Beulen kommt. Daher empfehlen wir Ihnen eindringlich, immer einen Karton bzw. einen Fahrradkarton zu verwenden.

Ein spezieller Fahrradkarton ist die beste Lösung, um Ihr Fahrrad sicher und unbeschadet zu versenden. Diese finden Sie in Baumärkten, Fahrradfachhandel, Sportgeschäften oder in diversen Online Versandhandel. Die Kosten liegen zwischen 20 und 40 €.

Alternativ können Sie auch einfache “Kartons für flache Produkte” kaufen. Diese sind sehr viel günstiger, müssen aber umso besser von innen mit Schaumstoff, Styropor oder Zeitungspapier gepolstert werden, da sie nicht ganz so robust sind.

Selbstverständlich können Sie Ihr Fahrrad auch zu einem Hotel vorausschicken, um sich die Reise zu Ihrem Urlaubsort gemütlicher zu machen.

In diesem Falle ist es wichtig, dass Sie der Rezeption vom Hotel über die Fahrradankunft in Kenntnis setzen. Tragen Sie anschließend die Hoteladresse als Wunschzielort ein und lassen Sie das Fahrrad von einem der Transportanbieter bei Ihnen abholen.

Sobald Ihr Fahrrad verpackt ist, brauchen Sie nur noch einen Versandanbieter. Der Weg dahin könnte nicht einfacher sein, denn mit unserem Versandrechner braucht es nur wenige Klicks.

Öffnen Sie hier den Versandrechner und geben Sie die Maße, sowie das Gewicht des Fahrrads ein. Wählen Sie dazu die Versandoption “Fahrrad” aus und sehen Sie, wie Ihnen alle vorhandenen Speditionspartner angezeigt werden.

Sie haben nun die Wahl: Wählen Sie das Angebot, das Ihnen am besten gefällt.

Der wohl wichtigste Servicepunkt beim Fahrradversand mit SimpleLogistik ist die Abholung bei Ihnen zuhause. Dazu brauchen Sie im Bestellprozess mit unserem Versandrechner nur die Abholoption anklicken und die gewünschte Uhrzeit und den gewünschten Abholort angeben.

Manche Speditionen bieten an, eine sichere und ordnungsgemäße Verpackung für Sie durchzuführen. Hier können wir aber keine genauen Angaben machen. Im Zweifelsfall lohnt sich eine Nachfrage beim jeweiligen Unternehmen.

Der E-Bike Versand gestaltet sich im Grunde genauso wie der normale Fahrradversand. Wichtig ist, dass Sie auch das E-Bike in einem flachen Karton bzw. in einem speziellen Fahrradkarton verpacken (Siehe Verpackungsanleitung weiter oben).

As es auf jeden Fall braucht, ist ein flacher Karton bzw. ein spezieller Fahrradkarton (sofern Sie das Fahrrad nicht zerlegen können/wollen). Nachdem Sie die Verpackung vorgenommen haben, finden Sie über unseren kostenlosen Versandrechner das günstigste Angebot, um Ihr Fahrrad an den Wunschort verschicken zu lassen.

So viel kostet die Rad-Mitnahme im Fluggepäck

Wer sein Fahrrad im Flugzeug mitnehmen möchte, sollte zuvor die Transportkosten und die Bedingungen der Fluggesellschaften vergleichen. Die günstigste Radverpackung ist ein passender Fahrradkarton.

Wer mit dem Rad die Welt entdecken möchte, aber nicht in Deutschland starten kann, weil er nicht Monate lang Zeit hat für seine Reise, ist darauf angewiesen, Fahrrad und Gepäck im Flugzeug zu transportieren. Im Prinzip kein größeres Problem, wenn man diverse Details beachtet und genügend Reisebudget aufbringt. Noch vor rund 20 Jahren konnte man bei manchen Airlines mit dem Fahrrad unangemeldet zum Check-in kommen. Das Sportgepäck wurde oft kostenlos mitgenommen. Diese lockeren Zeiten sind endgültig vorbei. Die Bestimmungen für Mitnahme und Verpackung unterscheiden sich von Airline zu Airline. Die Transportpreise erreichen vor allem bei Fernflügen mit Liniengesellschaften mittlerweile Dimensionen, dass sich viele Fernradler schon überlegen, eventuell vor Ort ein Fahrrad zu kaufen oder zu leihen. E-Bikes und Pedelecs werden aus Sicherheitsgründen von den meisten Airlines gar nicht transportiert.

Praktisch alle Fluggesellschaften verlangen die vorherige Anmeldung eines Fahrrades, am besten gleich bei der Buchung oder spätestens zwei bis drei Tage vor Abflug – entweder online, per Telefon oder im Reisebüro. Dabei lässt sich auch klären, ob auf dem Flug überhaupt Fahr­räder mitgenommen werden. Auf bestimmten Strecken, vor allem wo kleine Flugzeuge eingesetzt werden, sind keine Räder im Gepäck zugelassen. Wichtig ist auch zu wissen, ob bei einem Umsteigen die Fluggesellschaft gewechselt wird und dadurch eventuell andere Bestimmungen gelten. Wenn Fahrräder erst beim Check-in angemeldet werden, kann von der Airline der Transport abgelehnt werden, oder es wird zumindest eine erhöhte Gebühr verlangt. Bei der Fahrradanmeldung sollte man sich auch gleich über Transportkosten, Verpackungsvorschriften, Höchstgewicht und Gepäckmaße informieren. Bei den meisten Fluggesellschaften gilt das Fahrrad als Sport – oder Sondergepäck, das gegen eine fixe Gebühr mitfliegt. Bei manchen Airlines wird das Gewicht des Fahrrades mit dem Freigepäck verrechnet. Wenn das Gewicht des Fahrrades und der Ausrüstung (Kleidung, Werkzeug, Packtaschen etc.) das Freigepäck übersteigt, muss Übergepäck bezahlt werden. Schweres Fahrradgepäck kann deshalb auf einem Fernflug pro Strecke schon mal über 400 Euro kosten. Ein genauer Vergleich der Beförderungsbedingungen und – kosten kann viel Geld sparen.

Bis auf wenige Fluggesellschaften, wie Lufthansa, verlangen alle eine Verpackung im Fahrradkoffer, Fahrradkarton oder in der Fahrradtasche. Außerdem: Lenker quer stellen (90 Grad), Luft aus dem Reifen lassen (50%), Pedale abschrauben, lose Teile wie Pumpe, Satteltasche, Radcomputer etc. abnehmen. Verpackungstipps siehe Kasten!

Immer rechtzeitig am Flughafen sein, da das Fahrrad nach Anbringen des Gepäckabschnittes noch zum Sperrgepäckschalter (Bulky Luggage) gebracht werden muss, und der liegt oft am anderen Ende der Abflughalle. Für manche Flüge wird auch ein Vorabend-Check-in angeboten.

Fahrrad versenden: Was kostet das?

Wer sein Fahrrad versenden möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Doch nicht jede eignet sich für die eigenen Zwecke. Ein Überblick zum Fahrradversand.

Wer sein Fahrrad versenden möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Paket-Versand, Deutsche Bahn oder Spedition. | Bild: Moritz Frankenberg, dpa

Wenn das Fahrrad vorgeschickt wird, ist die Reise zum Urlaubsort stressfreier und auch, wenn man sein Rad verkauft, möchte man es vielleicht versenden. Die Möglichkeiten sind verschieden, die Kosten oft individuell. Hier gibt es eine Übersicht über Möglichkeiten, sein Fahrrad zu versenden – und wie teuer sie sind.

Fahrrad versenden: Das sind die Kosten bei Paketdiensten

Versanddienstleister bieten speziellen Fahrradversand oder das Verschicken von Sperrgut an. Auf beiden Wegen kommt das Rad von einem Ort zum anderen.

    UPS gibt an, auch Fahrräder zu versenden. Die Kosten könne man nicht pauschal angeben. Sie seien abhängig von Größe und Gewicht sowie von Abgabe – und Zielort der Sendung. Ist das Fahrrad demontiert, kann es zum Beispiel in kleineren Paketen verschickt werden – die Versandkosten sind dann niedriger als wenn es zusammengebaut verschickt werden soll. Bei DHL können Fahrräder grundsätzlich als Sperrgut versendet werden. Das Unternehmen schreibt: „Es erfolgt keine Sendungsannahme bei […] nicht vollständig bzw. unverpackten oder nicht sicher verpackten Sendungen.“ Das Rad muss also in einer geeigneten Verpackung zum Versand gegeben werden. Dazu zählen auch Kartons. DPD bietet den Fahrradversand über seine Tochterfirma iloxx an. So können Fahrräder im Vollkarton versandt werden. Dazu ist laut DPD meist lediglich die Demontage der Reifen nötig. Die Kosten für den Versand eines Zweirads innerhalb von Deutschland und Österreich betragen etwa 160 Euro. Der Versand in andere Länder erfolgt auf Anfrage. Hermes bietet zwar nicht an, das Fahrrad als Sperrgut zu versenden, abgebaut und in Kartonage eingepackt kann es aber als Paket verschickt werden. Je nach Maß fallen unterschiedliche Versandkosten an.

Die nennt zudem den Gepäckversand. Dieser versendet wohl Sperrgepäck auf Anfrage. Bei Lieferung von Haus zu Haus beginnen die Preise bei 39,90 Euro plus 39,90 Euro Sperrgutzuschlag.

Fahrrad versenden mit der Deutschen Bahn: Mit diesen Kosten sollte man rechnen

Für Reisende, die ihren Urlaubsort mit der erreichen wollen, bietet das Unternehmen an, Gepäck vorzuschicken. In Kooperation mit dem Paketdienstleister können so auch Fahrräder verschickt werden. Sie gehören zur Kategorie „Sondergepäck“:

    Für Fahrräder ohne Elektromotor werden dafür 49,90 Euro pro Fahrrad und Richtung berechnet. Die Abholung erfolgt Zuhause, versendet wird an eine Wunschadresse. Das Angebot kann online gebucht werden und gilt nur für Bahnreisende. Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass die Fahrkarte bei der Fahrradabholung in Einzelfällen kontrolliert wird.
    Fahrräder dürfen maximal 31,5 Kilogramm wiegen und höchstens 200 cm lang sein. Pedelecs und E-Bikes sind vom Transport ausgeschlossen, ebenso Tandems, Liegefahrräder und Dreiräder. Auf die Inseln Spiekeroog und Helgoland ist der Fahrradversand nicht möglich.
    Bereits beim Ticketkauf kann eine spezielle Verpackung aus Karton mitbestellt werden. Der Bote, der das Fahrrad abholt, bringt diese dann mit. Für die, die ihr Fahrrad selbst verpacken möchten: Es muss weiterhin lenk – und rollbar sein. wie Fahrradkörbe müssen entfernt werden.

Fahrräder international versenden: Das sind die Kosten

Wer ein Fahrrad ins Ausland schicken möchte, kann das über Speditionen tun. Diese transportieren unter anderem Sperrgut, dazu gehören oft auch Fahrräder.

Zwar bieten nicht alle Speditionen auch Leistungen für Privatkunden an, doch ein Blick auf die Internetseiten verschiedener Anbieter kann sich lohnen. So findet sich ein preisgünstiges Angebot, das auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Kosten berechnen die Unternehmen häufig nach Einzelfall – je nach Zielland, Paketmaß und – gewicht. Dafür bieten viele Speditionen Versandkostenrechner auf ihren Seiten an. Andernfalls kann ein Angebot auch per Telefon oder E-Mail eingeholt werden.

Tipp: Genug Vorlaufzeit einplanen. Der Versand ins Ausland kann mehrere Tage bis wenige Wochen dauern. Und falls Tandems, Liege – und Dreiräder überhaupt transportiert werden, gelten für sie meist gesonderte Konditionen, wie die schreibt.

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Geschäftsführer: Marco Schäfer, Dr. Hamidreza Ameli, Markus MeinhövelGeschäftsleitung: CEO/ppa. Denis-Oliver Hoins, CEO/ppa. Nils LaueProkura: ppa. Elodie Lamouroux

Radmitnahme in ÖBB-Zügen

Die umweltfreundliche Kombination von Bahn und Rad erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das Rad im Zug mitzunehmen ermöglicht mehr Flexibilität am Zielort und vergrößert den Bewegungsradius. Auch viele attraktive Freizeitdestinationen können mit der Kombination aus öffentlichem Verkehr und Fahrrad optimal erreicht werden. Aus Sicht radfahrender KundInnen gibt es trotz der Nachrüstungen bei den railjets noch viel Potential, welches die Radlobby in ihrer anhand von fünf Handlungsfeldern verdeutlicht hat. Wie die Radmitnahme derzeit funktioniert und wo Sie auch spezielle Radtypen wie Liege – oder Transporträder mitnehmen können, lesen Sie hier.

Radmitnahme im Nahverkehr

– Regionalzug (R), Regional Express (REX), Cityjet Xpress (CJX) und S-Bahn (S) – Hier gilt, dass die Fahrradmitnahme ist, in Zügen mit geräumigen Mehrzweckabteilen werden auch Fahrradanhänger mitgenommen. Die ÖBB weist darauf hin, dass „aus Sicherheitsgründen aber nur eine begrenzte Anzahl an Fahrrädern und Fahrradanhängern je Zug“ mitgenommen werden kann. Genaue Zahlen finden sich dazu leider keine. „Im Zweifelsfall entscheiden unsere Mitarbeiter, ob Ihr Fahrrad und Fahrradanhänger mitgenommen werden kann oder nicht“ heißt es von Seiten der ÖBB. Bei den unterschiedlichen NutzerInnengruppen eines Mehrzweckabteils gibt es zudem gewisse Prioritätsregeln. Wenn der Platz im Mehrzweckabteil nicht für alle ausreicht, haben RollstuhlfahrerInnen Vorrang vor Fahrgästen mit Kinderwagen und vor abgestellten Fahrrädern.

Wenn beispielsweise alle drei Gruppen mitgenommen werden wollen, aber der Platz nur für eine davon ausreicht, so dürfen RollstuhlfahrerInnen einsteigen und Fahrgäste mit Kinderwagen und Fahrrädern müssen zurückbleiben. Diese Regelung gilt jedoch immer nur für den jeweiligen Einstiegsbahnhof, also die Bahnfahrerin mit Fahrrad muss den Zug nicht verlassen, wenn beim nächsten Halt ein Rollstuhlfahrer zusteigen möchte, aufgrund des Fahrrads jedoch kein Platz mehr für diesen ist.

Die Sitzplätze im Mehrzweckbereich können auch von anderen Reisenden genutzt werden, jedoch müssen diese ihren Platz wechseln, wenn RollstuhlfahrerInnen, Passagierinnen mit Kinderwagen oder mit Fahrrad sonst nicht zusteigen können. Ein Fahrrad mitzunehmen hat somit Priorität vor einem Sitzplatz. (Das gilt auch für Fahrrad-BesitzerInnen, die kein Recht auf einen Sitzplatz neben ihrem Fahrrad haben.)

Der Haken bei der Fahrradmitnahme im Nahverkehr ist, dass nicht alle Züge mit Mehrzweckabteilen ausgestattet sind. Sie können ihr Rad in Intercity – und Eurocity-Zügen mitnehmen sowie auf ausgewählten Verbindungen im ICE.

Betragen 10 Prozent des Normaltarifs, jedoch mindestens 2 Euro. Für Vorteilscard – oder ÖsterreichcardbesitzerInnen gibt es keine Ermäßigung, für sie ist auf Kurzstrecken das Radticket nicht selten teurer als die eigene Fahrkarte.

Radmitnahme im Fernverkehr

Die Fahrradmitnahme im Fernverkehr ist nicht zuletzt dank jahrelangem Radlobby-Engagement in den meisten Fernverkehrszügen möglich (außer manche Nachtzugverbindungen und ICE). Allerdings ist in Railjets, InterCitys, EuroCitys und Nightjets zusätzlich zum Radticket (10% des Normaltarfs) eine kostenpflichtige Reservierung erforderlich (3 Euro). Tandems, Liegeräder, Lastenräder oder Fahrradanhänger werden nur in speziellen Gepäcksabteilen mitgenommen (nur in bestimmten EC/IC/EN-Zügen). Im Fahrplan ist nicht ersichtlich welche Züge über ein solches Gepäcksabteil verfügen. Da auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg alle Intercitygarnituren durch railjets ersetzt worden sind, ist hier die Möglichkeit im Fernverkehr größere Radtypen zu transportieren bedauerlicherweise verloren gegangen.

Maximale Abmessungen

Verschärft werden die Bedingungen durch die von der ÖBB vorgegebenen maximalen Abmessungen und dem maximal zulässigen Gewicht von 30kg für den Transport im Nahverkehr.

    Fahrradlänge von 185 cm Fahrradhöhe von 110 cm Fahrradbreite von 60 cm Raddurchmesser von 28 Zoll (74 cm) und Reifenbreite von 4,2 cm

Anhänger

    Anhängerlänge (ohne Haltestange) von 110 cm Anhängerhöhe von 100 cm Anhängerbreite von 90 cm

Das heißt also, dass gängige Lastenräder, wie Bullitt, Bakfiets, Urban Arrow, die alle jeweils ca. 2,5 m lang sind, sowie auch kürzere Lastenräder wie das Chrsitiana Bike mit 2,08 m Länge nicht legal im Nahverkehr mitgenommen werden dürfen. Sie dürfen nur in Fernverkehrzügen mit „besonderen Gepäckabteilen für Fahrräder“ (= Gepäck-/Fahrrad-Waggon) mitgenommen werden.

In den Zügen des Fernverkehrs, die Wagen mit besonderen Gepäckabteilen für Fahrräder mitführen (i. e. einen eigenen Fahrrad-Wagon), können auch größere Fahrräder sowie Fahrradanhänger mitgenommen werden. Welche Züge des Fernverkehrs diese besonderen Wagen mitführen, erfahren Sie am ÖBB Ticketschalter und beim Kundenservice +43 (0) 5 1717. Hier erhalten Sie auch die Reservierung für Fahrradstellplätze in diesen Wagen. In allen anderen Zügen können Fahrräder, die über die oben angeführten Maße hinausgehen, nicht mitgenmommen werden – „aufgrund des begrenzten Platzes“ heißt es auf der ÖBB Seite.

Eigentlich nicht legal. In Zügen des Nahverkehrs dürfen laut Beförderungsbedingungen größere Räder wie das Bullitt nicht mitgenommen werden. In der Praxis wird es jedoch oftmals von dem MitarbeiterInnen nicht kommentiert.

Kleiner Troststein: In den neuen Railjet-Garnituren (ab 2023) sind alle Fahrrad-Stellplätze in einem Niederflurwagen und können bequem über eine Fahrradrampe erreicht werden. Hier gibts mehr Infos.

Das Rad als Gepäcksstück

Falträder können (im gefaltenen Zustand) in der Regel als normales Gepäckstück transportiert werden. Das bedeutet, dass sie kostenlos transportiert werden können, und auch nicht den Beförderungsbeschränkungen unterliegen, die bei den unterschiedlichen Verkehrsbetrieben für den Fahrradtransport gelten (i. e.: nur zu gewissen Tageszeiten, Wochentage, Reservierungspflicht u. Ä.)

Seit 2014 sind Falträder nicht mehr explizit in den allgemeinen Transportbedingungen erwähnt. Laut schriftliche Zusage der ÖBB der Radlobby gegenüber gibt es aber keine Änderung: „Es gilt diesbezüglich weiterhin folgender Grundsatz: Klapp-/ Falträder, sowie (teil)demontierte und verpackte Fahrräder werden gratis befördert! Sie müssen in den für die Beförderung von Handgepäck vorgesehenen Gepäckablagen sicher verstaut werden!“

Wiener Linien

Zusammengefaltete Falträder gelten laut Beförderungsbedingungen als Handgepäck, und können in allen Verkehrsmitteln (U-Bahn, Straßenbahn, Bus) der Wiener Linien zu jeder Uhrzeit transportiert werden. Tipp: Um Missverständnisse zu vermeiden, falten Sie das Fahrrad zusammen, bevor Sie zusteigen.

Fahrrad mit Heckträger transportieren

Für einen Heckträger benötigt das Auto eine oder eine vom Hersteller freigegebene stabile Heckklappe, an der der Träger montiert werden kann. Auf dem Kugelkopf wird der Träger, der ein Folgekennzeichen tragen muss, befestigt. Auch eine ist Pflicht, sofern die Rückleuchten verdeckt sind. Die des Trägers und die Stützlast der Anhängerkupplung dürfen dabei nicht überschritten werden – vor allem beim Transport schwerer Pedelecs ist dies leicht der Fall. Weitere Sicherheitshinweise finden sich in der Bedienungsanleitung des Autos.

Das Rad zunächst mit dem Rahmen an der Trägerstange fixieren, danach die Reifen mit Schlaufen festzurren. Schließlich das Fahrrad zusätzlich mit Spanngurten sichern und Anbauteile wie Luftpumpe, Akku oder Transportkörbe entfernen. Wichtig: Die Räder dürfen seitlich jeweils höchstens 40 Zentimeter über die Schlussleuchte hinausragen, darf das mit Rädern beladene Auto sein.

Beim Fahren lautet die Devise: Fuß vom Gas. Nicht nur der Luftwiderstand erhöht sich beim Fahrradtransport, auch das Kurven – und Bremsverhalten des Wagens wird schlechter. Die ADAC Experten raten daher, schnell zu fahren, und keine Abdeckplanen zu verwenden. Auch empfiehlt es sich, nach ein paar Kilometern kurz zu stoppen, um zu kontrollieren, ob das Rad noch fest sitzt.

Fahrrad mit Dachträger transportieren

Das gilt auch bei der Mitnahme eines Fahrrades auf dem Autodach. Voraussetzung hierfür ist eine oder ein vom Autohersteller empfohlenes. Rad und Träger dürfen dabei die nicht überschreiten. Auch hier muss der Fahrradrahmen am Träger festgeschraubt werden, bevor man die Räder festschnallt. Eine Decke schützt das Dach während der Montage vor Kratzern. Nicht vergessen: Der Fahrer sieht das Rad nicht, was vor allem in Tiefgaragen zum Problem werden kann.

Vor dem Kauf sollte jedes Trägersystem ausprobiert werden. Ein Heckträger ist prinzipiell leichter zu montieren und zu beladen als ein Dachträger.

Bevor Sie in Unterführungen, (Tief-)Garagen, und Parkplätzen mit Sperrbalken einfahren, immer an die Ladung denken. Am besten einen Warnhinweis im eigenen Sichtbereich anbringen.

Regeln im Ausland

Wer seine Fahrräder mit in den Urlaub nimmt, muss im Ausland einige Besonderheiten beachten. , die nach hinten über die im Kfz-Schein eingetragene Gesamtlänge des Fahrzeugs hinausragt, muss. Die Bestimmungen sind in Europa länderspezifisch geregelt und unterscheiden sich oftmals stark. Generell sollten sich Reisende deshalb vorab über die länderspezifischen Besonderheiten ihres Urlaubslandes informieren.

Achtung: Auch bei (zum Beispiel bei Wohnmobilen mit Fahrradgepäckträger) ist der Mieter selbst verantwortlich für die richtige Kennzeichnung des Heckträgers. Deshalb gilt auch hier: Immer vor Antritt der Reise prüfen, welche Kennzeichnung im jeweiligen Urlaubsland vorgeschrieben ist und ob zum Beispiel eine entsprechende Warntafel im Mietfahrzeug vorhanden ist.

Kennzeichnung mit Warntafeln

In einigen Ländern, wie zum Beispiel Spanien, Portugal und Italien, ist überstehende Ladung mit einer zu kennzeichnen. Dieses unterscheidet sich aber je nach Land in der Art und auch Beschaffenheit.

Auch der nach hinten unterscheidet sich je nach Reiseland. Das bedeutet zum Beispiel für Urlauber in Italien und in Spanien, dass eine Warntafel auch dann angebracht werden muss, wenn der Fahrradheckträger in eingeklapptem Zustand ohne Fahrräder transportiert wird.

Wer überstehende Ladung nicht entsprechend kennzeichnet, muss mit einer rechnen. Diese kann bei Verstößen gegen die Ladungs – und Kennzeichnungsvorschriften je nach Art des Verstoßes unterschiedlich hoch ausfallen. In Italien beispielsweise werden Verstöße mit Bußgelder von 41 bis 1697 Euro geahndet.

Natürlich gelten die Regeln nicht nur für das Land, in das Sie reisen, sondern auch für die Wer zum Beispiel in Kroatien seine Ferien verbringt und über Italien einreist, muss die Regeln für die Kennzeichnung von Fahrradträgern auch in diesem Land beachten!

Fahrradmitnahme

Generell ist die Fahrradmitnahme in den Verkehrsmitteln erlaubt. Dabei ist jedes mitgenommene Fahrrad beförderungsentgeltpflichtig.

Generell gilt:

Innerhalb des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) ist für die Mitnahme eines Fahrrades ein Fahrausweis für das Fahrrad der zutreffenden Tarifstufe zu lösen.

    Jedes mitgenommene Fahrrad ist beförderungsentgeltpflichtig. Auch teilweise demontierte Räder benötigen einen Fahrausweis. Fahren mehrere Personen gemeinsam mit einem VBB-Fahrausweis, ist jedes weitere mitgenommene Fahrrad beförderungsentgeltpflichtig. Fahrradkarten gelten nur in Verbindung mit einem gültigen VBB-Fahrausweis sowie in Verbindung mit einem Schwerbehindertenausweis mit Beiblatt und gültiger Wertmarke.
    dazu gehören: Monatskarten für Ausbildende/Schüler und die Schülertickets Berlin können in den Tarifbereichen Berlin, Frankfurt/Oder und Potsdam unentgeltlich ein Fahrrad mitnehmen, wenn die Beförderungsbedingungen die Mitnahme zulassen.
Tickets Berlin AB Berlin BC Berlin ABC VBB-Gesamt
Kurzstrecke 1,50 € 1,50 € 1,50 € 1,50€
Einzelfahrt 2,20 € 2,50 € 2,80 € 3,80 €
24-Stunden-Karte 5,30 € 5,70 € 5,90 € 6,00 €
Monatskarte 12,00 € 15,00 € 25,00 €

Allgemeine Regelungen zur Fahrradmitnahme

Generell ist die Fahrradmitnahme bei der S-Bahn Berlin GmbH, der DB Regio AG, der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG), der NEB Betriebsgesellschaft mbH (NEB), der Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG), der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) und in den U – und Straßenbahnen der BVG erlaubt.

Bei U – und Straßenbahnen ist der Einstieg mit Fahrrädern nur an den besonders gekennzeichneten Türen zulässig – sofern hierfür ausreichend Platz vorhanden ist. Andernfalls ist ein Folgezug mit ausreichendem Platz abzuwarten. Grundsätzlich gilt: Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen und schwerbehinderte Menschen im Krankenfahrstuhl haben Vorrang.

Auch bei einigen Busunternehmen im VBB ist eine Fahrradmitnahme möglich. Hier können allerdings Platzgründe dazu führen, dass eine Mitnahme vom Fahrpersonal abgelehnt wird.

Fahrräder mit mehr als zwei Rädern, Fahrräder zum Lastentransport und Anhänger sowie motorisierte Fortbewegungsmittel. Hiervon ausgenommen sind E-Tretroller mit einer Nenndauerleistung von unter 500 Watt sowie Fahrräder mit Elektro-Hilfsmotor. Die eingebauten Akkus dürfen allerdings während der Beförderung weder entnommen, geladen noch anderweitig (z. B. als Powerbank) genutzt werden, es sei denn, dies ist im Verkehrsmittel explizit erlaubt.

Wegen der allgemeinen Verkehrssicherheit ist das Fahrradfahren im gesamten Bahnbereich und die Benutzung der Fahrtreppen mit Fahrrädern untersagt.

Einzelfahrausweis Fahrrad Kurzstrecke

Einzelfahrausweise Fahrrad Kurzstrecke berechtigen zur Mitnahme eines Fahrrades bei einer Fahrt bis zu drei S – oder U-Bahnstationen oder bis zu sechs Stationen mit Bus oder Straßenbahn. Der Einzelfahrausweis Fahrrad Kurzstrecke gilt für Fahrten innerhalb des Teilbereichs Berlin AB, für Fahrten zwischen dem Teilbereich B und C (Umland) und für Fahrten ausschließlich im Teilbereich C (Umland) in der S-Bahn. Mit dem Einzelfahrausweis Fahrrad Kurzstrecke können Sie auch die Fähren nutzen (Ausnahme: F10 Wannsee <> Kladow). Der Einzelfahrausweis Fahrrad Kurzstrecke gilt nicht im Eisenbahn-Regionalverkehr.

Umsteigen kann man nur innerhalb des S – und U-Bahn-Netzes. Fahrtunterbrechungen und Rückfahrten sind nicht möglich.

Einzelfahrausweis Fahrrad

Einzelfahrausweise Fahrrad berechtigen zur Mitnahme des Fahrrades für eine Fahrt mit beliebigem Umsteigen in Richtung auf das Fahrtziel über den reiseüblichen oder durch die Fahrplanlage bedingten Weg. Fahrtunterbrechungen sind im Tarifbereich Berlin 120 Minuten ab Entwertung beliebig oft gestattet.

Fahrräder können in S – und U-Bahnen, im Eisenbahn-Regionalverkehr sowie in Straßenbahnen in den gekennzeichneten Wagen mitgenommen werden, sofern es der Platz erlaubt (gegebenenfalls entscheidet darüber das Betriebspersonal).

Liegt das Fahrtziel außerhalb des Teilbereich C des Tarifbereichs Berlin, so benötigen Sie einen Einzelfahrausweis Fahrrad für das VBB-Gesamtnetz. Fahrradkarten gelten für eine einfache Fahrt am aufgedruckten Tag. Rück – und Rundfahrten sind ausgeschlossen.

Anstelle mehrerer Einzelfahrausweise der zutreffenden Tarifstufe kann auch eine Tageskarte Fahrrad gelöst werden; diese ist ggf. zu entwerten.

24-Stunden-Karte Fahrrad

24-Stunden-Karten werden für die Tarifteilbereiche AB, BC und ABC in Berlin, für die Tarifbereiche ABC in Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam sowie für das VBB-Gesamtnetz ausgegeben. Mit der 24-Stunden-Karte Fahrrad können Sie nach Entwertung beziehungsweise ab dem auf dem Ticket aufgedruckten Gültigkeitsbeginn ganze 24 Stunden lang in dem aufgedruckten Tarifbereich fahren.

Für Fahrausweise mit ausschließlich aufgedrucktem Datum gilt es bis 3:00 Uhr des Folgetags.

Fahrräder bzw. Tandems können in S – und U-Bahnen, im Eisenbahn-Regionalverkehr sowie in Straßenbahnen in den gekennzeichneten Wagen mitgenommen werden, sofern es der Platz erlaubt (gegebenenfalls entscheidet darüber das Betriebspersonal).

Monatskarte Fahrrad

Monatskarten Fahrrad werden an jedermann ausgegeben und sind übertragbar. Sie werden für die Tarifteilbereiche AB und ABC in Berlin, für die Tarifbereiche AB in Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam sowie für das VBB-Gesamtnetz ausgegeben.

Die Monatskarten Fahrrad gelten generell nur für ein Fahrrad. Monatskarten Fahrrad werden mit Gültigkeit von jedem Tag an ausgestellt. Sie gelten bis 24:00 Uhr des Tages des folgenden Monats, der in der Zahl dem ersten Geltungstag vorangeht.

Bei Karten mit Gültigkeit ab 30. oder 31. Januar endet die Geltungsdauer mit Ablauf des letzten Tages des Monats Februar. Monatskarten Fahrrad können auch für einen Kalendermonat ausgegeben werden, der auf der Karte mit Monat und Jahr bezeichnet ist.

Sie gelten vom letzten Kalendertag des vorhergehenden Monats 00:00 Uhr bis zum ersten Kalendertag des darauf folgenden Monats 24:00 Uhr. Die Monatskarten Fahrrad werden nicht als Jahres – oder Abonnementkarte ausgegeben.

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