Erfreuliche änderung der straßenverkehrsordnung: eltern dürfen auf dem gehweg radeln!

Fahrradfahren im Straßenverkehr ist vor allem für kleinere Kinder eine sehr gefährliche Angelegenheit, da sie noch nicht in der Lage sind, Gefahren zu überblicken und richtig einzuschätzen. Bisher galt, dass Kinder bis zum Alter von 8 Jahren auf dem Gehweg radeln durften, die begleitenden Eltern aber auf der Straße nebenher fahren mussten. Dabei konnten sie zwangsläufig ihr Kind nicht lückenlos beobachten, denn oft war die Sicht durch zwischen Gehweg und Straße parkende Autos oder durch Büsche versperrt. Begleitpersonen konnten deshalb gefährliche Situationen nicht rechtzeitig erkennen.

Dies hat der Gesetzgeber nun geändert: Seit dem 14. Dezember 2016 darf ein Elternteil oder eine andere Begleitperson über 16 Jahren ein unter 8 Jahre altes Kind legal mit dem Fahrrad auf dem Gehweg begleiten. Dennoch gilt: Fußgänger haben Vorrang! Außerdem müssen Begleitpersonen, wenn sie mit ihren Kindern auf dem Gehweg eine Straße überqueren wollen, zuerst absteigen und die Fahrräder dann gemeinsam über die Straße schieben. Die Gesetzesnovelle hat das Ziel, Familien dazu zu bewegen, dass sie möglichst das Auto für kurze Hol-und-Bring-Wege und andere kleine Strecken nicht mehr benutzen. Zum Schutz vor Kopfverletzungen sollten Kinder bei jeder Fahrradfahrt einen Helm tragen. Auch wenn dies bisher in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, raten wir dringend dazu, dies zu beachten.

Bei allen Fragen zum Verkehrsrecht ist Rechtsanwältin Milanka Radic Ihre Ansprechpartnerin. Vereinbaren Sie gerne einen Termin in der Kanzlei Lamprecht in Speyer!

Https://www. lamprecht-rechtsanwaelte. de/aktuell/erfreuliche-anderung-der-strassenverkehrsordnung-eltern-durfen-auf-dem-gehweg-radeln/

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Gesetzesänderung: Eltern radeln auf dem Gehweg

*** Bitte beachten Sie: Dieser Artikel ist zwei Jahre alt oder älter. Wir haben ihn nicht gelöscht, weil Inhalte wie Tipps, Hintergründe und Technisches noch immer gültig sind. Ansprechpartner, Produkte und Preise können sich aber zwischenzeitlich geändert haben. Für ein Update rufen Sie uns bitte an! ***

Eltern dürfen künftig ihre Kinder beim Radfahren auf dem Gehweg begleiten. Diese Änderung der Straßenverkehrsordnung tritt ab sofort in Kraft und soll Familien dazu bewegen, öfters auf das Rad zu steigen. Doch die Gesetzesänderung allein schafft nicht mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr, wie der pressedienst-fahrrad zeigt.

Wir haben unser Bildarchiv aktualisiert. Dabei wurden ältere Bilder entfernt – darunter das hier verlinkte. Melden Sie sich einfach für passende Motive zum Artikel: 0551–9003377‑0.

[pd‑f/tg] Ab 14. Dezember 2016 können radfahrende Eltern ihre Aufsichtspflicht im Straßenverkehr legal erfüllen. Eine entsprechende Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt, dass eine Begleitperson ab 16 Jahren ein Kind bis zum achten Lebensjahr radfahrend auf dem Gehweg begleiten darf. Zudem dürfen Kinder unter acht Jahren ab sofort auch auf „baulich angelegten Radwegen“ fahren. Davon sind jedoch Radfahr – und Schutzstreifen ausgeschlossen. Bislang galt die Regelung, dass Eltern via Gesetz auf dem Radweg oder der Straße fahren, während der Nachwuchs bis zum achten Lebensjahr den Gehweg nutzen musste. Die Novelle soll mehr Eltern dazu bringen, alltägliche Wege mit den Kindern per Rad zu absolvieren.

Erfreuliche änderung der straßenverkehrsordnung: eltern dürfen auf dem gehweg radeln!Elterntaxis gefährden die Gesundheit

Für Kinder ist es äußerst wichtig, dass sie sich bereits in frühen Jahren ausreichend bewegen. Rund 60 Minuten als tägliches Minimum schlagen Gesundheitsexperten vor. Dadurch sollen Krankheiten und Beschwerden im Kinder‑, Jugendlichen – und Erwachsenenalter vorgebeugt werden. „Die positiven Auswirkungen, die Radfahren bereits in jungen Jahren erzielen kann, sind immens. Dabei ist es nicht nur gesundheitsförderlich, sondern hilft auch bei der Weiterentwicklung“, erklärt Guido Meitler vom Kinderfahrzeughersteller Puky. Das gerne von den sogenannten Helikopter-Eltern praktizierte Elterntaxi bis vor die Eingangstür von Kita oder Schule ist deshalb kontraproduktiv. „Kinder mit dem Auto zur Grundschule zu bringen, sollte die Ausnahme sein“, schreibt sogar der Automobilclub ACE in seinem Schulweg-Ratgeber.

Neues Gesetz ist familienfreundlich

Durch die StVO-Novelle hat die Begleitperson den Nachwuchs stetig im Blick. Den Radfahrneulingen und den Eltern wird ein subjektives Sicherheitsgefühl vermittelt, was zu mehr Fahrradfahren anregen soll. „Die neuen Regeln sind familienfreundlich und sorgen für mehr Verkehrssicherheit“, bekräftigt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Bislang wurde durch parkende Autos oder Grünflächen der Sichtkontakt zwischen Eltern und Kindern stark eingeschränkt, was zu Unsicherheit auf beiden Seiten führte. Die neue Gehweg-Regelung verdeutlicht ein verkehrspolitisches Dilemma: Kaum eine deutsche Stadt hat eine familienfreundliche Fahrradinfrastruktur, die ein gewünschtes gemeinsames Radfahren von Kindern und Eltern auf denselben Wegen ermöglicht. Auch jetzt sehen sich Familien mit zwei Erwachsenen oder älteren Kindern damit konfrontiert, dass sie weiterhin räumlich getrennt fahren müssen, da nur eine Begleitperson auf dem Gehweg erlaubt ist.

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Erfreuliche änderung der straßenverkehrsordnung: eltern dürfen auf dem gehweg radeln!

Kinder sind im Alltagsverkehr gerade auf baulich von der Straße getrennten Rad – und Gehwegen einem hohen Risiko ausgesetzt. Oft werden sie durch parkende Autos verdeckt und darum nicht von Autofahrern wahrgenommen. Gerade beim Abbiegen kann dies zu Unfällen führen. „Wir raten deshalb unbedingt dazu, dass Kinderräder und Kinderanhänger mit einer zusätzlichen Fahne ausgestattet werden, die für mehr Sicherheit sorgt“, sagt Anne Schmidt vom Kinderanhängerspezialisten Croozer. Durch reflektierende Bekleidung und Accessoires wird die Sichtbarkeit gerade in der dunklen Jahreszeit zusätzlich gesteigert. „Unser Reflektorband ist auch für Kinder ein passender Begleiter, der die Sicherheit erhöht. Gesehen zu werden ist für Kinder ein wichtiger Punkt im Straßenverkehr“, ergänzt Joachim Leffler vom Accessoire-Label Fahrer Berlin.

Für zusätzliche Sicherheit sollten Kinder bei jeder Fahrt einen Helm tragen – auch wenn dieser gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. „Kinder gehören im Straßenverkehr zu den Risikogruppen. Der Schutz des Kopfes muss dabei oberste Priorität haben“, so Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus.

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Aber auch die radfahrenden Eltern sind gefordert und müssen durch die neue Gehweg-Regelung andere Verkehrsteilnehmer respektieren, um Konflikte zu vermeiden. „Fußgänger haben auf dem Gehweg absoluten Vorrang“, heißt es dazu in einer Mail des Bundesverkehrsministeriums an den pressedienst-fahrrad. Zu beachten ist ebenfalls, dass Kinder und ihre Begleitperson bei Fahrten auf dem Gehweg zum Überqueren einer Fahrbahn absteigen und schieben müssen, wie Roland Huhn, Rechtsexperte des Allgemeinen Fahrrad-Clubs Deutschland (ADFC), bestätigt. Generell gebe es in Deutschland noch einiges an Verbesserungspotenzial, um Familien das Fahren auf einem flächendeckenden, sicheren Radverkehrsnetz in hoher Qualität zu ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise eine wachsende Anzahl an Fahrradstraßen ohne Durchgangsverkehr und der Ausbau von Radschnellwegen.

Https://www. pd-f. de/2016/12/13/gesetzesaenderung-eltern-auf-den-gehweg/

Eltern dürfen auf dem Gehweg radeln

Zum Frühlingsbeginn steigen viele Familien auf ihren Alltagswegen wieder vom Auto aufs Rad um. Die aktuelle StVO-Änderung erlaubt es Eltern nun, mit ihren Kindern auf dem Gehweg zu fahren. Umgekehrt dürfen Kinder unter acht Jahren nun auch Radwege benutzen.

Bislang galt die Regelung, dass Kinder bis zu ihrem achten Lebensjahr zwingend den Gehweg nutzen mussten, während Aufsichtspersonen davon ausgeschlossen waren. So entstand eine Diskrepanz zur Aufsichtspflicht, da Eltern in gefährlichen Situationen nicht schnell eingreifen konnten, ohne gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) zu verstoßen. Seit dem 14. Dezember 2016 können radelnde Eltern ihre Aufsichtspflicht im Straßenverkehr legal erfüllen.

Die kürzlich beschlossene StVO-Novelle besagt, dass eine mindestens 16 Jahre alte Begleitperson ein Kind bis zum achten Lebensjahr mit dem Rad auf dem Gehweg begleiten darf. „Wir, als AGFK-Kommune, begrüßen diese neue Regelung, denn sie ist nicht nur familienfreundlich, sondern sie sorgt auch für mehr Verkehrssicherheit“, betont Michael Groß. Bislang wurde zum Beispiel durch parkende Autos oder Grünflächen der Sichtkontakt zwischen Eltern und Kindern stark eingeschränkt, was zu Unsicherheit auf beiden Seiten führte.

Eine weitere wichtige Änderung erlaubt Kindern unter acht Jahren ab sofort auch die Nutzung von Radwegen. So entfällt die Gehweg-Benutzungspflicht, wenn ein von der Fahrbahn baulich abgetrennter Radweg vorhanden ist. Hier können Begleitperson und Kind gemeinsam und sicher Fahrrad fahren. Auf der Straße markierte Radfahr – oder Schutzstreifen dürfen Kinder weiterhin nicht benutzen.

Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Sicherheit und Regeln im Straßenverkehr bietet die Entspannt mobil-Flyerserie: https://www. agfk-bw. de/projekte/entspannt-mobil/

Die AGFK-BW e. V.
Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von zurzeit 62 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln – für eine neue Radkultur in Baden-Württemberg. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die nachhaltige Mobilitätserziehung von Kindern und Jugendlichen.

Https://www. landkreis-heilbronn. de/eltern-duerfen-auf-dem-gehweg-radeln.18783.htm

Gehweg frei für Eltern

Eltern dürfen von nun an ihre Kinder beim Radfahren auf dem Gehweg begleiten. Diese Änderung der Straßenverkehrsordnung tritt ab sofort in Kraft und soll Familien dazu bewegen, mehr Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Familienfreundliche Änderung der Straßenverkehrsordnung

Seit dem 14. Dezember 2016 können radfahrende Eltern ihre Aufsichtspflicht im Straßenverkehr legal erfüllen. Eine entsprechende Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt, dass eine Begleitperson ab 16 Jahren ein Kind bis zum achten Lebensjahr radfahrend auf dem Gehweg begleiten darf. Zudem dürfen Kinder unter acht Jahren ab sofort auch auf „baulich angelegten Radwegen“ fahren. Davon sind jedoch Radfahr – und Schutzstreifen ausgeschlossen. Bislang galt die Regelung, dass Eltern via Gesetz auf dem Radweg oder der Straße fahren, während der Nachwuchs bis zum achten Lebensjahr den Gehweg nutzen musste. Die Novelle soll mehr Eltern dazu bringen, alltägliche Wege mit den Kindern per Rad zu absolvieren.

Elterntaxis gefährden die Gesundheit

Für Kinder ist es äußerst wichtig, dass sie sich bereits in frühen Jahren ausreichend bewegen. Rund 60 Minuten als tägliches Minimum schlagen Gesundheitsexperten vor. Dadurch soll Krankheiten und Beschwerden im Kinder-, Jugendlichen – und Erwachsenenalter vorgebeugt werden. Das gerne von den sogenannten Helikopter-Eltern praktizierte Elterntaxi bis vor die Eingangstür von Kita oder Schule ist deshalb kontraproduktiv. „Kinder mit dem Auto zur Grundschule zu bringen, sollte die Ausnahme sein“, schreibt sogar der Automobilclub ACE in seinem Schulweg-Ratgeber.

Der Sichtkontakt ist gewährleistet

Durch die StVO-Novelle hat die Begleitperson den Nachwuchs stetig im Blick. Den Radfahrneulingen und den Eltern wird ein subjektives Sicherheitsgefühl vermittelt, was zu mehr Fahrradfahren anregen soll. „Die neuen Regeln sind familienfreundlich und sorgen für mehr Verkehrssicherheit“, bekräftigt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Bislang wurde durch parkende Autos oder Grünflächen der Sichtkontakt zwischen Eltern und Kindern stark eingeschränkt, was zu Unsicherheit auf beiden Seiten führte. Die neue Gehweg-Regelung verdeutlicht ein verkehrspolitisches Dilemma: Kaum eine deutsche Stadt hat eine familienfreundliche Fahrradinfrastruktur, die ein gewünschtes gemeinsames Radfahren von Kindern und Eltern auf denselben Wegen ermöglicht. Auch jetzt sehen sich Familien mit zwei Erwachsenen oder älteren Kindern damit konfrontiert, dass sie weiterhin räumlich getrennt fahren müssen, da nur eine Begleitperson auf dem Gehweg erlaubt ist.

Foto: www. pd-f. de / gregor bresser

Eltern sind ebenfalls in der Pflicht

Auch die radfahrenden Eltern sind gefordert und müssen durch die neue Gehweg-Regelung andere Verkehrsteilnehmer respektieren, um Konflikte zu vermeiden: Fußgänger haben auf dem Gehweg absoluten Vorrang. Zu beachten ist ebenfalls, dass Kinder und ihre Begleitperson bei Fahrten auf dem Gehweg zum Überqueren einer Fahrbahn absteigen und schieben müssen.

Erfreuliche änderung der straßenverkehrsordnung: eltern dürfen auf dem gehweg radeln!

„Elterntaxi“-Kampagnenmotiv der Polizei Frankfurt am Main

Dieser Artikel ist die gekürzte Fassung der Pressemitteilung des pressedienst-fahrrad. de (pd-f) vom 13. Dezember 2016.

Https://www. radfahren-ffm. de/418-0-Gehweg-frei-fuer-Eltern. html

Eltern dürfen jetzt mit Kindern auf dem Gehweg radeln

Eltern dürfen jetzt gemeinsam mit ihren Kindern auf dem Gehweg radfahren. So darf eine Aufsichtsperson ein Kind bis zum vollendeten achten Lebensjahr auch radelnd auf dem Gehweg begleiten. Bislang durfte sie dies nicht. Darauf weist der Pressedienst Fahrrad (pd-f) hin.

Diese Änderung der Straßenverkehrsordnung tritt ab sofort in Kraft. Jetzt „können radfahrende Eltern ihre Aufsichtspflicht im Straßenverkehr legal erfüllen“, lobt der pd-f.

Bisher konnten Eltern ihr Kind kaum im Blick behalten

Bislang mussten Begleitpersonen auf der Straße oder dem Radweg fahren, während das Kind auf dem Bürgersteig radeln musste – oftmals war das schwierig umzusetzen, denn das Kind geriet durch parkende Autos oder Grünstreifen schnell aus dem Blick. Mit der neuen Regelung möchte der Gesetzgeber unterstützen, dass Kinder seltener im Eltern-Taxi kutschiert werden und sich mehr bewegen.

Generell gilt: Bis zum achten Geburtstag müssen radfahrende Kinder den Gehweg benutzen, bis zum Ende des zehnten Lebensjahres dürfen sie auf ihn ausweichen. Neu ist nun: Kinder unter acht Jahren dürfen auch auf Radwegen fahren, wenn diese baulich von der Fahrbahn getrennt sind. Für Radfahr – und Schutzstreifen auf der Straße gilt das daher nicht.

Nur ein Erwachsener darf mit auf dem Bürgersteig radeln

Auf dem Gehweg erlaubt ist ledigleich eine erwachsene Begleitperson ab 16 Jahren. Alle weiteren Mitfahrenden, die älter als zehn Jahre sind, müssen auf der Straße bleiben.

Beim Radeln auf dem Gehweg ist aber besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen. Sie dürfen nicht behindert oder gefährdet werden. Wenn nötig, müssten die Radler dazu ihr Tempo an das der Fußgänger anpassen. Bevor Eltern und Kinder über eine Fahrbahn wollen, müssen sie absteigen und schieben.

Https://www. t-online. de/leben/familie/id_79820262/eltern-duerfen-jetzt-mit-kindern-auf-dem-gehweg-radeln. html

Fahrrad parken: Wo dürfen Sie Ihren Drahtesel abstellen?

Ja, grundsätzlich dürfen Sie sowohl auf Gehwegen als auch in Fußgängerzonen Ihr Fahrrad abstellen. Denn das Parken von Fahrrädern zählt zum sogenannten Gemeingebrauch an öffentlichen Straßen. Beachten Sie allerdings, dass Sie weder Fußgänger noch Rollstuhlfahrer behindern, wenn Sie Ihr Fahrrad auf dem Gehweg parken. Stellen Sie es deshalb möglichst an den Rand des Gehwegs, z. B. an eine Hauswand oder eine Laterne.

Ja, entgegen einer weit verbreiteten Meinung sind öffentliche Parkplätze nicht ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten, sondern dürfen auch von anderen Fahrzeugen wie z. B. Fahrrädern in Anspruch genommen werden. Ebenso dürfen Sie Ihr Fahrrad am rechten Fahrbahnrand abstellen. Beachten Sie jedoch, dass alle Fahrzeugführer verpflichtet sind, platzsparend zu parken. Blockieren Sie mit Ihrem einzelnen Fahrrad einen Pkw-Parkplatz, kann dies deshalb vorschriftswidrig sein und Ihnen 10 Euro Verwarnungsgeld einbringen.

Muss ich ein Schild wie „Hier kein Fahrrad abstellen” oder „Parken von Fahrrädern verboten” beachten?

Auf öffentlichen Verkehrsflächen kann für Fahrräder kein Parkverbot ausgesprochen werden, auch nicht wenn das Schild von der Kommune selbst aufgestellt wird. Handelt es sich allerdings um ein privates Schild, das Ihnen z. B. verbietet, Ihr Rad an ein Schaufenster zu lehnen oder an einen Gartenzaun anzuschließen, dürfen Sie dieses nicht ignorieren. Hier kann das Abstellen des Fahrrads nämlich als Besitzstörung gelten, welche dem Eigentümer der Sache unter Umständen das Recht einräumt, das Fahrrad zwangsweise zu entfernen.

Fahrrad sicher und rechtskonform abstellen

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Wo dürfen Sie Ihr Fahrrad abstellen?

Nicht nur für Autofahrer kann sich Die Parkplatzsuche in der Stadt schwierig gestalten. Auch Fahrradfahrer müssen mitunter gut überlegen, wo sie ihr Gefährt abstellen. Schließlich bedarf es dafür nicht nur einer ausreichend großen Fläche, sondern es sollte nach Möglichkeit auch Ein festes Objekt vorhanden sein, an dem das Fahrrad angeschlossen werden kann.

Beliebte Abstellplätze sind deshalb zum Beispiel Bäume, Straßenlaternen und Zäune. Aber ist es wirklich erlaubt, das Fahrrad hier zu parken oder gibt es Einschränkungen?

Tatsächlich dürfen Fahrräder Auf Gehwegen, Plätzen und in Fußgängerzonen abgestellt werden, sofern es sich dabei Um öffentlichen Verkehrsraum handelt. Selbst wenn eine Kommune ein offizielles Schild aufstellt, laut dem das Fahrradparken auf einem Gehweg verboten ist, hat dieses Keine Gültigkeit, denn es fehlt hier an einer Rechtsgrundlage. Die Bundesgesetze und – verordnungen sehen schlichtweg keine Möglichkeit vor, Ein Parkverbot für Fahrräder auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen zu erlassen. Dies wurde 2004 auch Vom Bundesverfassungsgericht bestätigt (Urteil vom 29.01.2004 – BVerwG 3 C 29.03).

Wollen Sie Ihr Fahrrad auf dem Gehweg oder in einer Fußgängerzone parken, sollten Sie Ein paar Dinge beachten:

    Ihr Fahrrad darf Keine Fußgänger oder Rollstuhlfahrer behindern. Sie müssen Ihr Fahrrad Platzsparend abstellen. Hauseingänge, Ein – und Ausfahrten sowie Feuerwehrzufahrten sind freizuhalten. Verbietet Ihnen Ein privates Schild, Ihr Fahrrad an ein Schaufenster zu lehnen oder einen Zaun anzuschließen, haben Sie dieses zu befolgen. Denn auch wenn der Gehweg eine öffentliche Verkehrsfläche darstellt, dürfen sich Besitzer angrenzender Sachen (z. B. Läden, Grundstücke) Gegen Besitzstörungen wehren. Sie dürfen Ihr Fahrrad Nur vorübergehend parken. Stellen Sie ein kaputtes Rad ab, das offensichtlich nicht mehr fahrbereit ist, zählt das nicht mehr zum Gemeingebrauch und ist verboten.

Fahrrad auf der Straße oder auf Parkplätzen abstellen: Erlaubt oder nicht?

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Es ist nicht verboten, das Fahrrad auf dem Gehweg zu parken.

Eher selten ist der Anblick von Fahrrädern, die Am Fahrbahnrand oder auf Parkplätzen geparkt sind. Dabei ist das Tatsächlich erlaubt! Denn auch wenn so mancher Autofahrer etwas anderes behaupten mag: Öffentliche Parkplätze sind Nicht ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten. Wenn Sie also auf dem Gehweg keinen geeigneten Platz für Ihr Fahrrad finden, dürfen Sie es auch Auf der Straße am rechten Fahrbahnrand abstellen – oder eben auf einem gekennzeichneten Parkplatz.

Beachten Sie hierbei jedoch, dass Sie auch als Fahrradfahrer verpflichtet sind, Möglichst platzsparend zu parken. Blockieren Sie mit einem einzelnen Fahrrad einen kompletten Pkw-Parkplatz, kann dies deshalb vorschriftswidrig sein, weil auf die Weise einfach Zu viel ungenutzte Parkfläche übrig bleibt. Anders sieht das aus, wenn Sie Mehrere Fahrräder auf der Parkfläche parken, sodass kein Platz verschwendet wird.

Hinweis: Stellen Sie Ihr Fahrrad Über Nacht am Fahrbahnrand ab, sollten Sie darauf achten, dass es Durchgehend von einer Straßenlaterne beleuchtet wird. Ist das nicht der Fall, müssen Sie selbst Für eine Lichtquelle sorgen, denn unbeleuchtet darf kein Fahrzeug auf der Straße geparkt werden.

Https://www. bussgeldkatalog. org/fahrrad-parken/

Gehweg, Radweg, Straße?

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Alter und Fortbewegungsmittel bestimmen, wo sich Kinder im Straßenverkehr einordnen müssen. Der ADAC fasst die wichtigsten Regelungen zusammen.

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Kinder bis zum achten Lebensjahr müssen mit ihren Fahrrädern den Gehweg benutzen. Die Fahrbahn ist für sie verboten. Auf einem Fahrradweg, der baulich getrennt von der Fahrbahn ist, dürfen sie aber auch radeln. Außerdem dürfen Aufsichtspersonen Kinder mit Fahrrädern auf Gehwegen begleiten.

Zwischen acht und zehn: Kinder haben die Wahl

Kinder zwischen acht und zehn Jahren haben die Wahl: Bei einem benutzungspflichtigen Radweg können sie zwischen Radweg und Gehweg wählen. Ist der Radweg nicht benutzungspflichtig, dürfen sie Geh-, Radweg oder Fahrbahn benutzen.

Ab zehn: Der Gehweg ist tabu

Haben Kinder das zehnte Lebensjahr vollendet, hängt es von der Situation ab: Gibt es neben der Fahrbahn einen nicht benutzungspflichten Radweg, können sie wählen. Ist der Radweg neben der Fahrbahn benutzungspflichtig, muss er befahren werden. Auf dem Gehweg dürfen sie – wie auch Erwachsene – nicht fahren.

Neues Zusatzzeichen für Inline-Skater

Inline-Skater müssen den Gehweg benutzen – es sei denn, Radwege sind mit dem neuen Zusatzzeichen für Inline-Skater ausgezeichnet. Fahrer mit Skate – und Longboards sowie Laufrädern werden laut ADAC wie Fußgänger behandelt. Das gilt auch für Heranwachsende. Das heißt, Kinder müssen den Gehweg in Schrittgeschwindigkeit benutzen. Hoverboards hingegen dürfen ausschließlich auf einem abgeschlossenen Privatgelände gefahren werden. Im Straßenverkehr haben sie nichts zu suchen, egal wie alt man ist.

Https://www. fahrschule-online. de/nachrichten/gehweg-radweg-strasse-2603252

Dürfen Radfahrer auf dem Gehweg fahren? Regeln fürs Radeln

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Fußgängerzone: In Fußgängerzonen müssen Radfahrer in der Regel absteigen, es sei denn, das Radfahren wird durch ein Zusatzschild erlaubt.

    Veröffentlicht am: 8. September 2020 Veröffentlicht von: Oliver Kastner

Das Fahrrad zählt unbestreitbar zu den Gewinnern der Corona-Krise. Viele Menschen sind wieder neu aufs Fahrrad gestiegen – umso wichtiger, dass Radfahrer wie Autofahrer sich darüber klar sind, für wen welche Regeln gelten. Die Unfallexperten von DEKRA gehen auf die wichtigsten Punkte rund ums Radfahren ein und sagen, worauf Sie achten müssen.

Dürfen Radfahrer auf dem Gehweg fahren?

Fahrräder gelten laut Straßenverkehrsordnung als Fahrzeuge und gehören somit auf die Straße. Es gibt aber Ausnahmen: Kinder bis acht Jahre müssen auf dem Gehweg fahren, für Kinder bis zehn Jahre ist es erlaubt. Auch eine Aufsichtsperson darf den Gehweg mit benutzen, sie muss jedoch auf Fußgänger besondere Rücksicht nehmen. Verstöße können mit Bußgeld geahndet werden.

Was gilt in der Fußgängerzone?

Vom Grundsatz her gilt in Fußgängerzonen das Gleiche wie auf dem Gehweg. Viele Fußgängerbereiche sind jedoch durch das Zusatzschild „Radfahrer frei“ freigegeben. „Das heißt aber nicht, dass sich Radfahrer den Weg freiklingeln und beliebig schnell fahren dürfen“, sagt DEKRA Unfallforscher Luigi Ancona. „Hier ist höchstens Schritttempo, also 4 bis 7 km/h, erlaubt, wenn nötig, heißt es warten.“ Für belebte Fußgängerzonen empfiehlt es sich ohnehin, das Rad zu schieben: „Sonst gefährdet man Fußgänger und sich selbst.“

Müssen Radfahrer den Radweg benutzen?

Radfahrer müssen einen Radweg immer dann nutzen, wenn er mit dem runden Radweg-Zeichen gekennzeichnet ist; es zeigt ein weißes Fahrrad auf blauem Grund. Fehlt es, kann der Radfahrer zwischen Fahrbahn und Radweg wählen.

Manchmal befindet sich der Radweg auf der linken Fahrbahnseite. Nur wenn ein Radweg in Gegenrichtung mit dem Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ gekennzeichnet ist, darf man ihn auch auf der linken Fahrbahnseite befahren.

Gelten Tempolimits auch für Radfahrer?

Nicht nur Kraftfahrer können Bußgelder und Punkte wegen überhöhter Geschwindigkeit kassieren, sondern auch Radfahrer müssen sich an Regeln halten. Für sie gelten die ausgeschilderten Tempolimits ebenso, zum Beispiel Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigten Bereichen. „Radfahrer sollten immer nur so schnell fahren, dass sie weder sich selbst noch andere gefährden“, betont der Unfallforscher.

„Vor allem gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Personen ist eine Gefährdung auszuschließen, das heißt: Tempo anpassen und bremsbereit sein.“ Wichtig ist weiter, die Geschwindigkeit an die Straßen-, die Wetterbedingungen und die eigenen Fähigkeiten anzupassen.

Dürfen Radfahrer nebeneinander fahren?

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Nebeneinander: Seit Inkrafttreten der geänderten Straßenverkehrsordnung im April 2020 dürfen Radfahrer zu zweit nebeneinander fahren, solange keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert werden.

Seit April 2020 ist die neue Fassung der Straßenverkehrsordnung in Kraft. Sie erlaubt grundsätzlich, dass zwei Radler nebeneinander fahren. Voraussetzung ist, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden, dass also zum Beispiel immer noch genug Platz zum Überholen ist. Im Verbund von 16 Radfahrern und mehr ist, wie schon bisher, das Nebeneinanderfahren ohnehin erlaubt.

Ist Telefonieren auf dem Fahrrad erlaubt?

Für das Telefonieren gelten für Radfahrer die gleichen Regeln wie für Autofahrer: Das Handy am Ohr während der Fahrt ist tabu. Bei Verstößen werden 55 Euro Bußgeld fällig, beim Autofahren sind es 100 Euro und ein Punkt. „Mit Headset telefonieren ist zwar nicht untersagt, mit Kopfhörern im Straßenverkehr unterwegs zu sein, ist aber höchst gefährlich. Gerade beim Fahrradfahren ist der Hörsinn eine ganz wichtige Hilfe, um Fahrzeuge rechtzeitig wahrzunehmen, die sich von hinten oder seitlich nähern“, so Ancona.

Darf man auf dem Fahrrad Musik hören?

„Auch das Musikhören mit Kopfhörern ist beim Radfahren äußerst fahrlässig und ein permanentes Unfallrisiko“, warnt der Forscher von DEKRA. Grundsätzlich untersagt ist es trotz der Gefahren nicht völlig, die Musik darf aber nicht so laut sein, dass der Radler die Geräusche seiner Umgebung nicht mitbekommt.

Ebenso ist Musik aus einem Lautsprecher in Deutschland nicht grundsätzlich verboten. Wer aber beispielweise ein Martinshorn überhört oder eine Gefährdung darstellt, kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Auch wenn’s erlaubt ist: Fahr nie rechts vorbei!

„Auch wenn es schnell gehen soll – schlängeln Sie sich an Lkw und großen Nutzfahrzeugen, die vor einer Ampel halten, nie mit dem Fahrrad rechts vorbei und warten Sie nicht rechts von diesen Fahrzeugen“, warnt Ancona. Beim Losfahren ist die Gefahr groß, von einem rechtsabbiegenden Lkw übersehen und erfasst zu werden.“ Bei solchen Unfällen sterben in Deutschland jedes Jahr 30 bis 40 Radfahrer.

„Hierzulande ist es Radfahrern – leider – erlaubt, wartende Fahrzeuge vorsichtig rechts zu überholen. Die Praxis zeigt jedoch: Dieser Bereich kann zur Todeszone werden, da der Radfahrer im rechten seitlichen Bereich nur schwer wahrzunehmen ist.“

Der Abbiegeassistent für Lkw, der bei diesen Szenarien helfen könnte, ist in der EU für neue Lkw-Fahrzeugtypen erst ab 2022 und für alle neu zugelassenen Lkw erst ab 2024 verpflichtend. Ancona: „Beherzigen Sie den Appell: Fahr niemals rechts vorbei!“

Darf man alkoholisiert aufs Fahrrad steigen?

Radfahren und Alkohol vertragen sich nicht. Mit einer Alkoholfahrt können Radler sogar ihren Autoführerschein in Gefahr bringen. Schon ab 0,3 Promille Alkohol im Blut droht bei auffälliger Fahrweise oder Unfall eine Strafanzeige. Von 1,6 Promille an gilt ein Radfahrer als absolut fahruntüchtig (Autofahrer: 1,1 Promille) und muss mit drastischen Konsequenzen rechnen: Strafbefehl, drei Punkte im Fahreignungsregister, Bußgeld in Höhe eines Monatsgehalts sowie Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).

Neue Regeln für Autofahrer

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Überholen: Autofahrer müssen beim Überholen innerorts mindestens 1,50 Meter, außerorts 2 Meter seitlichen Abstand zu Radfahrern einhalten.

Auch für Autofahrer ist es wichtig, die seit Ende April 2020 geltenden neuen Regeln zum Schutz der Radfahrer zu kennen. So müssen Kraftfahrzeuge beim Überholen von Radfahrern innerorts mindestens 1,50 Meter und außerorts 2 Meter seitlichen Abstand einhalten. Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen beim Rechtsabbiegen innerorts nur Schrittgeschwindigkeit fahren, um Rechtsabbiegerunfälle zu vermeiden. Auf Straßen mit Radweg wurde das Parkverbot vor Einmündungen und Kreuzungen auf acht Meter ausgeweitet.

Was gilt auf Schutzstreifen und Radfahrstreifen?

Auf Schutzstreifen für den Radverkehr, zu erkennen an einer gestrichelten weißen Linie, besteht seit Ende April 2020 ein generelles Halteverbot. Bisher schon galt, dass Kraftfahrzeuge diesen Streifen nur „bei Bedarf“ überfahren dürfen, etwa, um vor Hindernissen oder Baustellen auszuweichen. Radfahrstreifen sind mit einer durchgehenden Linie von der Fahrbahn getrennt und dürfen von Kraftfahrzeugen weder zum Ausweichen noch zum Halten genutzt werden. Auf beiden Streifen ist beim Rechtsabbiegen der Vorrang geradeaus fahrender Radfahrer zu beachten.

Https://wob24.net/duerfen-radfahrer-auf-dem-gehweg-fahren-regeln-fuers-radeln/

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