Alles über die Tour de France in 5 Minuten

Das größte Radrennen der Welt wird in Frankreich als ein nationales Denkmal angesehen und ist fast so beliebt wie der Eiffelturm und die 360 Käsesorten! Jedes Jahr im Juli durchquert die Tour de France die schönsten Landschaften des Hexagons. Hier die wichtigsten Infos im Überblick.

Die „große Schleife“

Schon seit über einem Jahrhundert gibt es die Tour de France und sie hat sich zusehends neue Landschaften erobert. Alljährlich bewältigen mit fast während der ersten drei Wochen im Juli. befahren die schönsten Straßen Frankreichs in und. Mehr als ein Drittel der französischen Departements wird durchkreuzt, wobei sich der Routenverlauf jedes Jahr ändert.

Emanuel Buchmann Trainingsplan – So trainiert Radprofi Buchmann

Radprofi Emanuel Buchmann erlebt bei der 73. Vuelta seine Premiere als Team-Kapitän. TOUR hat er in der Vorbereitungszeit Einblick in seinen Trainingsplan gegeben.

Emanuel Buchmann sieht gerne, was er getan hat. Wenn er sich wieder einmal an seinem Hausberg, dem Pfänder bei Bregenz, die Zehn-Prozent-Rampen hinaufschraubt, dann genießt er das vielleicht nicht immer. Aber: „Man sieht, was man gemacht hat. Und man hat dort eine schöne Aussicht“, sagt der Radprofi vom Team Bora-Hansgrohe. Sein Blick geht dann weit hinunter auf die Wasserfläche des Bodensees – und jeder erarbeitete Höhenmeter lässt die Boote auf dem Wasser kleiner werden. Es ist ein erhebendes Gefühl – vor allem, wenn das Klettern von Jahr zu Jahr noch besser geht; so wie bei dem 25-jährigen Oberschwaben. Ein Leben als Radfahrer ohne Berge? Für Buchmann unvorstellbar. „Berge sind extrem wichtig für mich. Ich könnte mir nicht vorstellen, im Flachland zu trainieren. Da wäre der Spaß weg“, sagt er.

Buchmann zählt bereits zum erweiterten Kreis der weltbesten Kletterer, seit er im Vorjahr beim Critérium du Dauphiné den siebten Gesamtrang belegte und Chris Froome, Richie Porte, Alberto Contador & Co. am Berg abhängen konnte. Und er will noch besser werden. Bergfahrer leben vom großen Talent – sie müssen aber auch viel arbeiten. Gemeinsam mit seinem Trainer Dan Lorang hat Buchmann am nächsten großen Ziel gearbeitet: „Bei einer Grand Tour ganz vorne mitfahren“, sagt Buchmann. Die dreiwöchige Spanien-Rundfahrt (25. August bis 16. September) ist in dieser Saison sein großes Ziel. Und nach der Vuelta folgt im September in Innsbruck die Straßen-Weltmeisterschaft, die mit ihrem bergigen Terrain gute Chancen für Kletterer bietet.

Doch wie schafft man es, mit den Besten am Berg mitzuhalten? „Man muss leicht sein und hohe Wattzahlen treten“, sagt Buchmann trocken. Klingt einfach. Natürlich kann das 61,5-Kilo-Leichtgewicht Buchmann nicht die Wattzahlen treten wie der hünenhafte Sprinter Marcel Kittel, der Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin oder der Klassikerspezialist John Degenkolb, die alle mindestens 15 Kilogramm mehr auf die Waage bringen. Aber während die drei beim Bergauffahren von der Hangabtriebskraft unwillkürlich ins Tal gezogen werden, kann Kletterziege Buchmann sein Potenzial ausspielen, sobald es länger und steil genug bergauf geht – bei sieben, acht Prozent Durchschnittssteigung trennt sich im Profi-Peloton die Spreu vom Weizen.

Aber auch hohe Leistung bringt nichts – wenn man damit zu viel Gewicht transportieren muss. 6,2 bis 6,5 Watt pro Kilogramm müsse man leisten können, um der Weltspitze um Froome, Quintana und Nibali Paroli bieten zu können, so schätzt Lorang. „Ein Kilogramm mehr oder weniger kann darüber entscheiden, ob man vorne mitfährt oder nicht“, erläutert er. Aber selbst ein Fliegengewicht wie er muss am Schlussanstieg also 380 bis 400 Watt im Durchschnitt treten können. Doch Wattzahlen sind ein Erfolgsgeheimnis, Buchmann will nichts verraten.

Genau genommen ist ausdauernd schnelles Bergfahren ähnlich wie ein Einzelzeitfahren: Man muss dauerhaft eine möglichst hohe Leistung treten können – nur eben bergauf und in bequemerer Sitzposition, weil die Aerodynamik eine viel geringere Rolle spielt. Für einen Hobbyradsportler genügt es, weitgehend rund um die anaerobe Schwelle (also in etwa der Leistung auf dem Level der FTP) zu trainieren. 15- bis 20-minütige Intervalle, kraftorientiert, also mit niedriger Trittfrequenz von weniger als 60 Umdrehungen pro Minute (beispielsweise das klassische K3-Training aus der Sportwissenschaft der DDR) sind einer der Schlüssel zum Erfolg – und da unterscheidet sich das Training des Bergfahrers Buchmann in der Vorbereitungsphase gar nicht so sehr von dem des Zeitfahrspezialisten Tony Martin. Dazu kommt natürlich ausdauerndes Höhenmetersammeln: So war der Bora-Kletterer im Trainingslager auf Gran Canaria, wo er an vielen Trainingstagen 150 Kilometer und mehr als 3.000 Höhenmeter absolvierte.

Doch Buchmann reicht es nicht mehr, nur Mitfahrer zu sein. Die Rennen werden in den Bergen selten über gleichmäßiges Tempo entschieden. Wer um den Sieg mitfahren will, muss hohe Leistungsspitzen setzen können – am Ende einer Fünf-Stunden-Etappe und nach einer halben Stunde Bergfahrt am Limit. „Emanuel hat eine niedrige Laktatbildungsrate. Das ist eine Schwäche, wenn es darauf ankommt, aus einer kleinen Gruppe eine Etappe zu gewinnen oder entscheidende Sekunden herauszufahren“, erklärt Lorang. Sprinter und Klassikerspezialisten bringen ihre Top-Leistung tief im roten Bereich – also bei Bildung von extrem viel Laktat. Dauerleister wie Buchmann ziehen ihre Stärke daraus, dass sie kaum Laktat produzieren.

Ein Hauptaugenmerk von Buchmanns Training im Jahr 2018 deshalb: Rhythmuswechsel, kurze Belastungsspitzen – damit sich sein Körper auch an diese Beanspruchung gewöhnt und er künftig nicht mehr abreißen lassen muss, wenn Froome seine hochfrequenten Stakkato-Attacken startet oder Vincenzo Nibali explosiv aus dem Sattel geht. Wir stellen beispielhaft einen Plan vor, mit dem sich Buchmann in der drittletzten Woche vor einer Drei-Wochen-Rundfahrt den Feinschliff holt. So absolviert Deutschlands bester Kletterspezialist an Tag 2 des Plans kein klassisches K3-Training (Kraftausdauer am Berg). Wie fast alle intensiven Einheiten der Beispiel-Woche sind sie wettkampfnah angelegt: Buchmann wechselt während der Belastungsphase mehrfach die Trittfrequenz. Die Trainingstage 1, 5 und 6 sind Rennsimulation mit Tempowechseln im hohen Intensitätsbereich – wie im Finale einer Bergetappe. Ausdauer, Kraft, ökonomische Trittfrequenz, anaerobe Kapazität für Leistungsspitzen und Gewicht – das sind die wichtigsten Komponenten, an denen ein Bergfahrer arbeiten muss. Dazu kommt Höhentraining, damit der Körper zusätzlich rote Blutkörperchen bildet und sich damit die Ausdauerleistung verbessert. Nicht weniger als vier Höhentrainingslager will Buchmann in dieser Saison bestreiten – sein Körper reagiert gut auf diesen Reiz.

Dazu absolviert der 25-Jährige – wie an Tag 7 in unserem Trainingsplan – einmal pro Woche ein Fettstoffwechseltraining: sehr lange Fahrten von rund sechs Stunden mit sehr niedriger Intensität, bei der die Kohlenhydratspeicher geschont werden (die der Kletterer für die entscheidenden Anstiege braucht) und der Körper den Großteil der Energie aus Fetten holt, die dem Körper fast unbegrenzt zur Verfügung stehen. „Das ist für einen Klassementfahrer extrem wichtig“, betont Lorang. Weil Klettern auf Weltklasse-Niveau ein feiner Balanceakt zwischen hoher Leistungsfähigkeit und niedrigem Gewicht ist, muss Buchmann besonders auf seine Ernährung achten. „Das ist sehr, sehr wichtig“, sagt er – da trifft es sich gut, dass seine Lebensgefährtin Ernährungsberaterin ist. Der Plan: ausgewogen, gute Fette, Proteine – viele Kohlenhydrate nur dann, wenn die Intensitäten im Training entsprechend sind. „An Pasta sehe ich nichts Schlechtes, wenn man intensiv trainiert“, betont der Sportler, der aber auch gezielt Phasen einstreut, an denen er sich kohlenhydratarm ernährt. Wenn Gewicht und Leistung bei ihm exakt aufeinander abgestimmt sind – dann ist sein Körper bereit für Höhenflüge.

Seit 2015 1,81 Meter 61,5 kg ca. 390 Watt (geschätzt) 32.000 bis 33.000 km 64–70 (Anfang Februar bis Anfang Oktober)

: Starke Kletterer brauchen hohe Dauerleistung im Verhältnis zum Gewicht.6,2 bis 6,5 Watt pro Kilogramm Körpergewicht an der anaeroben Schwelle (FTP) gelten als Richtwert für die Weltklasse der Bergfahrer. Grundlagenausdauer (GA1) Grundlagenausdauer (GA2) Entwicklungsbereich (EB) Sprintintervalle (SB)

Wie viele km Tour de France pro Tag?

Die Tour de France besteht aus 21 Etappen, die jeweils unterschiedlich lang sind. Die Strecke der Tour de France beträgt insgesamt 3.470 km.

Wie viel verdient ein Radprofi?

Es kommt darauf an, ob es sich um einen männlichen oder weiblichen Radprofi handelt. Im Durchschnitt verdient ein männlicher Radprofi etwa 1,3 Millionen Euro pro Jahr, während eine weibliche Radprofi etwa 500.000 Euro verdient.

Was verdient ein Fahrer bei der Tour de France?

Die Preisgelder der Tour de France sind seit ihrer Gründung 1903 gestiegen. Heute werden jährlich etwa 2,2 Millionen Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Die Hälfte davon geht an die Teams, die andere Hälfte an die Fahrer. Die 20 bestplatzierten Fahrer jedes Teams erhalten jeweils einen Anteil am Preisgeld des Teams. Die bestplatzierten Fahrer der Gesamtwertung erhalten zusätzlich noch Prämien. So bekommt der Gesamtsieger 200.000 Euro, der Zweitplatzierte 150.000 Euro und der Dritte 110.000 Euro.

Wie viel kostet die Tour de France?

Die Tour de France ist ein Radrennen, das jedes Jahr im Juli in Frankreich stattfindet. Die Teilnahme an der Tour de France ist kostenlos.

Wie schnell fahren Rennradfahrer bei der Tour de France?

Rennradfahrer fahren bei der Tour de France durchschnittlich etwa 25 bis 30 Kilometer pro Stunde. In den Bergen können sie aufgrund der steilen Anstiege jedoch nur etwa 10 bis 15 Kilometer pro Stunde fahren.

Wie viele Tote gab es bei der Tour de France?

Im Laufe der Geschichte der Tour de France gab es immer wieder Todesfälle. Die erste bekannte Person, die bei der Tour ums Leben kam, war der Fahrer Adolphe Hatot. Er kollidierte im Jahr 1910 mit einem Auto und starb noch an der Unfallstelle. Es ist nicht genau bekannt, wie viele Menschen insgesamt bei der Tour de France ums Leben gekommen sind. Experten gehen jedoch davon aus, dass es sich um mehrere hundert handelt.

Wie lang ist die längste Etappe bei der Tour de France?

Es gibt keine feste Länge für die längste Etappe bei der Tour de France, da die Strecke jedes Jahr neu bestimmt wird. Die längste jemals ausgetragene Etappe betrug 341 Kilometer und fand 1909 statt.

Welcher Sport ist am besten bezahlt?

Der bestbezahlte Sport ist Spielen in der National Football League (NFL). Die Spieler in der NFL erhalten durchschnittlich 2 Millionen US-Dollar pro Jahr. Die Spieler in der Major League Baseball (MLB) erhalten durchschnittlich 1,25 Millionen US-Dollar pro Jahr. Die Spieler in der National Basketball Association (NBA) erhalten durchschnittlich 7,5 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Was essen Radfahrer bei der Tour de France?

Radfahrer in der Tour de France nehmen normalerweise kleine Snacks wie Riegel oder Gels zu sich, die schnell Energie liefern. Während der Etappen machen sie an den Verpflegungsstationen halt, um Getränke und etwas Festes zu essen wie beispielsweise ein Sandwich.

Watt Pro Kg Männer Tabelle?

Leistungswunder Radprofi Was braucht ein Fahrer, bis er Tour-Niveau hat? – Talent allein genügt nicht. Radprofis müssen mit Disziplin, Willen und hartem Training täglich an ihre Grenzen gehen. Publiziert: 22.07.2014 um 11:30 Uhr | Aktualisiert: 28.09.2018 um 20:31 Uhr Radprofis sind viel leistungsfähiger als «Normalbürger».

Von Hans-Peter Hildbrand aus Carcassonne Was unterscheidet einen Radprofi von einem Bürolisten? Nichts – beide sitzen bei der Arbeit. Diesen schlechten Spruch hören die Fahrer hier an der Tour nicht gerne. Sicher, der Bürostuhl ist gemütlicher. Auf einem harten und schmalen Rennsattel pedalt keiner eine Viertelstunde, wenn er es nicht trainiert hat.

Übermenschlich erscheinen die Leistungen der Radprofis während der Tour mit 3664 Kilometern. Vor allem für untrainierte Normalsterbliche, die auf dem Velo kaum einen Bahn-Übergang schaffen. Wie schaffts einer zur Tour? In jedem Rennfahrer stecken Talent und jahrelanges, hartes Training.

Es beginnt schon im Kopf. Anders als der Bürolist kann ein Radprofi fahren, bis die Seele jubelt. Schuld daran sind Hormone und Botenstoffe im Körper. Durch die gleichmässige körperliche Belastung werden diese Glücksstoffe freigesetzt – Happy-Hormone, Endorphine, wie auch das Wachstumshormon Somatropin.

Beide steigern die Leistungsfähigkeit und verströmen Glücksgefühle. Reto Hollenstein (27) vom Schweizer IAM-Team trainiert zwischen 800 und 1000 Stunden im Jahr und hat 80 bis 100 Renntage. Pro Jahr pedalt er rund 35 000 Kilometer. Zum Vergleich: Durchschnittlich fährt ein Automobilist gerade mal 13 000 Kilometer im Jahr.

Das Herz eines durchtrainieren Profis wiegt mit 500 Gramm 200 Gramm mehr als das eines Büroangestellten. Pro Herzschlag pumpt es 150 Milliliter Blut durch die Arterien, fast doppelt so viel wie ein normales Herz. Profis können eine Stunde lang eine Dauerleistung von 400 bis 450 Watt erbringen, Normalos 170 Watt.

«Es ist der schönste Sport», sagt Fabian Cancellara (33). «Aber wohl auch der härteste. Er verlangt das ganze Jahr Konsequenz. Wir Radprofis müssen auf viel verzichten – Hunger ist unser ständiger Begleiter.» Kaum zu glauben, wenn ein Radprofi pro Jahr rund 460 Kilo Teigwaren verschlingt, 2000 Liter trinkt und theoratisch umgerechnet 122 000 Milky Ways isst – bei 4000 Kalorien pro Tag (2000 für Otto Normalverbraucher).

    Und doch hat der Radprofi nur einen Körperfettanteil von etwa 6 Prozent, ein Normalbürger hat zwischen 15 und 20 Prozent Fettanteil. Canellara: «Wenn ich nicht aufpasse, habe ich im Winter schnell fünf Kilos mehr auf den Rippen. Die abzutrainieren, davor graut mir schon, nur wenn ich daran denke.» Also hungert Cancellara auch im Winter.

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Wie steigere ich meine FTP?

Progressive Zeitfahrteinheiten – Wie geht diese Trainingseinheit? Aufwärmen – 20 Minuten in Bereich zwei.3 x 12 Minuten – beginne mit 94 % deines FTPs und steigere dich um 2 % alle zwei Minuten. Nach sechs Minuten fährst du auf 100 % und in den letzten zwei Minuten mit 104 % deines FTPs.

Deine Durchschnittsleistung sollte zwischen 99 und 100 % deines FTPs liegen. Zehn Minuten Erholung (in Bereich eins) zwischen jedem Satz. Abkühlen – 15-20 Minuten in Bereich eins. Warum du diese Trainingseinheit machen solltest Dies ist eine der Übungen, die dir allgemein helfen, deinen FTP Wert effektiv zu steigern.

Der Schlüssel hierbei ist, nicht sofort Vollgas zu geben, sondern sich langsam aufzubauen, um am Ende über die 100-Prozent-Marke zu gehen. Es gibt einen Spruch beim Zeitfahren: „Suche nicht den Schmerz, er wird schon zu dir kommen » – und diese Einheit wird dir dessen Bedeutung eintrichtern. Sir Bradley Wiggins wurde 2014 Zeitfahrweltmeister bevor er seinen Fokus auf den Bahnsradport legte (Foto: Sirotti) Bei diesem Training ist es äußerst wichtig, dass deine Energiezonen korrekt sind. Wenn sie zu hoch sind, wirst du das Training nicht schaffen und wenn sie zu niedrig sind, bringen dir die Übungen vergleichsweise wenig. Vergiss nicht deinen FTP-Wert regelmäßig zu testen.

Wie viel Watt tritt ein Radprofi im Sprint?

Sprint-Star: 1900 Watt und lackierte Fußnägel! So tickt Tour-Rakete Kittel Köln/Nuits-Saint-George – Wenn er in die Pedale tritt, macht es bumm! Marcel Kittel (29, Arnstadt, Team Quick Step) ist DER Sprinter bei der aktuell laufenden Tour de France. Auf der 7.

    Etappe hat er am Freitag seinen dritten Tagessieggeholt. Mit zwölf Etappensiegen bei der Tour hat er (47) eingeholt. Doch wer ist der große Blonde mit dem schnellen Tritt eigentlich? EXPRESS stellt ihn vor. Seine Jugend Mutter Elke (54) war Hochspringerin, Vater Matthias (57) selbst Radsportler – logisch, dass auch Marcel in einen Thüringer Sportverein ging.

„Bis zum 13. Lebensjahr war ich Leichtathlet bei der SG Motor Arnstadt. » Dann fand er seine Liebe zum Radsport – in einem Urlaub in den Alpen wollte er unbedingt ein Rennrad haben. „Noch auf dem Heimweg aus Tirol organisierte mein Vater via Telefon ein Rennrad für mich.

    An die erste Runde kann ich mich noch gut erinnern, nach den kaum mehr als 30 Kilometern bei Gluthitze war ich völlig fertig, aber stolz und glücklich. Ich war infiziert », verrät Kittel. Sein Bruder Marcel (21) fuhr auch lange Radrennen bei Turbine Erfurt. Seine Power Mit 1,88 Metern und 85 Kilogramm zählt Kittel zu den kraftvollen Fahrern.

Seine besondere Qualität: Er kann sich quälen.2005 und 2006 wurde er Junioren-Weltmeister im Zeitfahren. Wenig später entdeckten seine Betreuer seine unfassbare Sprintqualität, als er für einen Kollegen anfahren sollte, doch keiner ihm folgen konnte. Mittlerweile gehört Kittel zu den Fahrern die am kraftvollsten in die Pedale treten können.

Im Sprint drückt er kurzzeitig eine Leistung von 1900 Watt, bringt so das Rennrad auf eine Geschwindigkeit von über 70 km/h. Zum Vergleich: Bei einer Flachetappe treten die Fahrer im Schnitt 250 Watt und fahren 43 km/h. Ittel kann über zehn Sekunden für beieindruckende Wattzahlen sorgen. Er ist besser als alle anderen im Feld », so ARD-Experte Paul Voss.

Am Wochenende stehen zwei schwere Etappen im Jura-Gebirge an. Voss sagt: „Er wird dass packen, denn seine Form ist überragend. Schonen kann man sich da aber nicht, denn es wird gnadenlos. Für Kittel geht es darum in der Karenzzeit ins Ziel zu kommen. » Seine Liebe Seit fast drei Jahren ist Kittel Frauenschwarm mit der niederländischen Volleyballspielerin Tess von Piekartz (24) zusammen.

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Dabei können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Sie hört ihm zu, sie gibt ihm Kraft. „Man muss immer positiv bleiben », sagt sie. Tess sorgt für den nötigen Spaß in der Beziehung. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass sie ihm die Fußnägel mit ihrem neuen Nagellack bepinselt.

Wie viel PS hat ein Mensch auf dem Fahrrad?

Wie viel PS hat ein Mensch auf dem Fahrrad? – Die meisten Menschen rechnen heute noch in PS, in Pferdestärken. Ein PS entspricht rund 736 Watt. Tour-de-France-Profis bringen es auf bis zu 400 Watt, sportliche Radfahrer auf bis zu 200 Watt. Ohne zu ermüden, kann ein Mensch über eine lange Zeit mit 75 Watt in die Pedale treten – das sind gut 0,1 PS.

Festive 500: Jetzt die ersten Kilometer einfahren!

Unser RDH Firestarter wird am 24. Dezember zum OBST&GEMÜSE FESTIVE 500 FIRESTARTER. Damit fahren wir die ersten Kilometer ein für die Herausforderung Festive 500 auf Strava. Vor über einem Jahrzehnt hat Graeme Raeburn, ein Rapha-Designer, das Festive 500 ins Leben gerufen. Er wollte das Leben und die Trainingsbelastung einer*s Radprofi*s über die Feiertage erleben. Seither sind viele Tausende begeisterte Radfahrer*innen seinem Beispiel gefolgt.

Die Herausforderung besteht eigentlich aus zwei Teilen: Vordergründig geht es darum, jeweils zwischen dem 24. und dem 31. Dezember 500 Kilometer zu fahren. Schön aufgeteilt auf acht Tage sind das jeden Tag 62,5 Kilometer. Das ist mit ein bisschen Training nicht so schwierig, wenn das Wetter einigermassen mitmacht und die Ausrüstung stimmt. Ausserdem solltest Du nicht zu viele Höhenmeter und wenn möglich keine steilen Rampen in Deine Touren packen. Denn die kosten richtig Energie und verlängern die Erholungszeit. Die grössere Herausforderung ist aber für viele sowieso, dieses Programm rund um Festlichkeiten sowie Familien – und Verwandtenbesuche unterzubringen. Da ist gute Planung eine wichtige Voraussetzung. Und viel Verständnis der Angehörigen hilft ebenfalls.

Früher Start

Einen Teil der Planung nehmen wir Dir hiermit ab. Für einen soliden Auftakt und eine gute Basis beginnen wir mit einer Tour über 126 Kilometer. Damit hast Du bereits ein Viertel der Herausforderung gemeistert und kannst den Rest vielleicht ein wenig entspannter angehen. Und da es Leute gibt, die am 24. Dezember noch arbeiten, starten wir bereits um 4 Uhr morgens – von wegen Verständnis Deines Umfelds. So sollten wir voraussichtlich spätestens zwischen 9 und 10 Uhr zurück sein. Wer dann noch Zeit hat, darf es sich in unserer Sauna bequem machen und wieder aufwärmen.

Für den OBST&GEMÜSE FESTIVE 500 FIRESTARTER kannst Du Dich auf unserer Strava-Seite einschreiben. Es gibt zwar kein Limit bei der Teilnehmendenzahl, gibt uns aber einen Hinweis, mit wie vielen Fahrer*innen wir rechnen dürfen. Damit Du weisst, was Dich ausser Kälte, Kilometer und frühes Aufstehen auch noch erwartet, siehst Du hier schon einmal die Route.

Radsport : Tour de Suisse wird trotz Unfall fortgesetzt

Trotz des tödlichen Unfalls von Radprofi Gino Mäder wird die Tour de Suisse fortgesetzt. Mehrere Teams sind aber aus dem Rennen ausgestiegen.

Das Gedenken an Gino Mäder bei der Tour de Suisse fährt immer mit.

Die Tour de Suisse ist trotz des Todes des Schweizer Radprofis Gino Mäder am Samstag fortgesetzt worden – allerdings ohne drei komplette Teams und 17 Fahrer aus weiteren Mannschaften. Nur noch 113 Pedaleure machten sich am Samstagmittag nach einer Schweigeminute auf das vorletzte Teilstück zwischen Tübach und Weinfelden über 183,5 km. Der Tagessieg ging an Weltmeister Remco Evenepoel.

Mäder war auf der 5. Etappe am Donnerstag bei einer Abfahrt in eine Schlucht gestürzt und später im Krankenhaus gestorben. Die 6. Etappe am Freitag war zu einer „Gedenkfahrt“ für Mäder über 20 Kilometer umfunktioniert worden.

Mäders Familie an Entscheidung beteiligt

Die Organisatoren nahmen kurzfristig Änderungen vor, um die Sicherheit der emotional schwer getroffenen Fahrer zu erhöhen. Zwar blieben Etappenlänge und – profil mit vier Bergwertungen unangetastet, doch die Zeit für die Gesamtwertung wird bereits 25 Kilometer vor dem Ziel genommen. Auch gab es am Samstag keine Bonussekunden bei den Zwischensprints und im Ziel.

„Nach einem emotionalen Tag und einer sehr berührenden Fahrt in Gedenken an Gino Mäder ist mit der Familie von Gino Mäder entschieden worden, dass die Tour de Suisse fortgesetzt wird“, teilte Renndirektor Olivier Senn mit.

Mäders Mannschaft Bahrain Victorious ging nicht mehr an den Start. „Unser gesamtes Team ist durch den tragischen Unfall am Boden zerstört“, teilte die Profi-Mannschaft mit. Am Samstagmorgen zogen auch das Schweizer Team Tudor und die Equipe Intermarche nach sowie einzelne Fahrer anderer Teams, darunter die drei Schweizer Marc Hirschi, Stefan Küng und Michael Schär.

Die 86. Tour de Suisse endet am Sonntag nach einem Einzelzeitfahren in Abtwil. In Führung liegt weiter Mattias Skjelmose (Trek-Segafredo). Der Däne geht mit acht Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall (AG2R Citroen Team) in die finalen 25,7 Kilometer.

Wegmann: „Eine Katastrophe“

Der ehemalige Radprofi Fabian Wegmann hat die Organisatoren der Tour de Suisse nach dem tödlichen Sturz in Schutz genommen. „Man kann als Veranstalter so eine lange Strecke nicht komplett absichern und jeden Pass mit Fangzäunen absichern, dass ein Fahrer nicht von der Straße abkommen kann. Das ist zeitlich und finanziell nicht machbar“, so Wegmann.

Der 42-Jährige unterstützt als Sportchef die Planungen für die Strecken der Deutschland Tour. Wegmann sei „fix und fertig“ gewesen, als er die traurige Nachricht bekommen hatte. „Es ist eine Katastrophe.“

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