Wie viele km am Tag schafft ein 9jähriger?

Huhu, wir planen, mit unserem dann 9jährigen Sohn eine mehrtägige Radtour zu unternehmen.

Was schätzt ihr (oder gibt’s Erfahrungen?) wie viele km schafft ein 9jähriger (ebene Strecke, z. B. Rheinradweg)? Und wie viele Tage hintereinander?

Ich kenne einen 9jährigen der schafft 60km und spielt danach noch Fussball und einen der schafft 6 km und verlangt danach nach einem Sauerstoffzelt. Also: Zwischen 6 und 60 km.

Habt ihr ihn mal gefragt, wieviel er sich zutraut? Will er ueberhaupt mehrere Stunden am Tag auf dem Bock sitzen? Ist er insgesamt eher sportlich veranlagt?

Fragen ueber Fragen, ohne deren Beantwortung die Frage im Titel wohl eher nicht zu beantworten sein wird.

Persoenlich haett ich mit 9 keine Lust auf eine Mehrtagestour gehabt. Und das, obwohl ich sehr gerne Rad gefahren bin.

Ich hätte in diesem Alter vielleicht 5 km geschafft und wir sind als Kinder sehr häufig Rad gefahren.

Das kommt auf das Kind an, wie viel Übung es hat und wie viel Lust.

Also manchmal denke ich mir schon, dass Du ein alteingesessener Dauertroll hier bist.

Das gibt’s doch gar nicht, was Du alles hier schreibst – machst Du irgendeine Kolumne in der Süddeutschen?

Ich bin mit 6 ungefähr 5km in der Stunde GEWANDERT (und das weiß ich sehr detailliert wegen eines Urlaubes zu dieser Zeit, bei dem wir alle 2 Tage vom Hotel 6km bis zur Klinik meines Vaters gegangen sind ; und dafür benötigten wir etwas über eine Stunde.)

Mit 9 habe ich locker große Strecken per Rad hinbekommen – ob das dann jeden Tag hintereinander geklappt hätte, weiß ich nicht. Aber 5km war ja schon mein Schulweg hin und zurück.

Wir fahren mit den Jungs im Sommer fast jede Woche zum Abenteuerspielplatz im nächsten Ort – das sind 7km (ein Weg) und sie brechen nicht zusammen.

Manchmal glaube ich wirklich, Du bist entweder ein Dauerfake oder lebst im Paralleluniversum.

So sehe ich das auch. mit 9 bin ich regelmäßig mit meinem Vater zu unserem Ferienhäuschen geradelt und das waren immerhin 38 KM. Ok, danach war ich definitiv erstmal müde, aber diese Strecke bin ich, mit ein, zwei Pausen gerne gefahren.

Dir ist schon klar, dass es absolut absurd ist, diese Frage hier zu stellen?

Wir kennen doch alle Deinen Sohn nicht und wissen nicht, wie er „drauf“ ist.

Manche Kinder haben super Spaß beim Radfahren, sind trainiert und halten auch richtig lang lang durch. Andere sind eher der „Stubenhockertyp“ und hassen Radfahren.

Ihr müsst doch selber wissen, was Ihr bisher bereits per Rad unternommen habt und wie er so etwas wegsteckt.

Mein Sohn ist 8,5 Jahre alt und absolut faul, fährt aber in kurzen Pausen locker 20 km in 1,5 Std. sprich, den würde ich auch gut 50km am Tag zutrauen aber er muß doch hin und wieder gut motiviert werden.

Kommt auf das Kind an. Das Kind meiner Freundin schafft 45 am Tag. Mein Sohn ist 6 und fährt locker 10 Km

Meine 6jährige schafft mit spass etwa 5km am stück. das geht auch 2x am tag, aber ich wette, dass sie spätestens nach drei tagen die nase voll hätte.

Erst einmal eine tagestour. dann mal eine wochenendtour. und danach langsam aufbauen, wenn das kind noch lust hat.

Ich schließe mich den anderen an, ich glaube das ist sehr individuell.

Ich denke, ihr werdet nicht einfach so auf eine Radwandertour starten, sondern generell viel Fahrradfahren, so dass Ihr alle recht gut im Training seid. Oder? Wenn ja, müsstest Du Deinen Sohn ja am besten einschätzen können. Wenn nicht würde ich persönlich nicht von jetzt auf gleich eine Mehrtagestour unternehmen.

Aus meiner eigenen Kindheit und der meiner Schwester weiß ich, dass es nicht nur Trainings – sondern auch Lustsache ist. Wenn man Spaß an der Sache hat schafft man gleich eine viel längere Strecke. Das kann sich dann am nächsten Tag auch durch Muskelkater bemerkbar machen.

Mein Vater hat mit uns damals eine Radtour gemacht. Einmal mit meinen beiden älteren Schwester (8+10 Jahre alt zu der Zeit), später mit mir (12 Jahre alt). Jeweils eine Woche durch die Lüneburger Heide, also nicht unbedingt immer gerade Strecken.

Mit meinen Schwestern ist er etwa 40-60 Km gefahren, aber auch ein, zwei Mal 2 Nächte auf einem Campingplatz geblieben. Mit mir lag der Rekord bei 100 Km an einem Tag, leider nur 3 Tage gefahren, im Folgejahr waren es dann 50-108 Km am Tag (6 Tage geradelt und pro Campingplatz 1 Nacht).

Er hat es vorher etwas getestet und ist immer kleine Touren gefahren, um zu sehen, wie weit sie gehen können, wie belastbar sie sind, gerade weil auch Gepäck auf dem Fahrrad lastet.

Mein Großer z. B. schafft mit seinen 5 Jahren aktuell 12 Km am Stück (Dauer ca. 2 Stunden). Im Freundeskreis hatte ich dafür auch ein paar, die nach 20 Km an einem Tag genug für die ganzen Sommerferien hatten.

Ich denke man kann das nicht allgemein sagen, aber ich würde einfach mal ein paar Strecken raussuchen, mit weniger starten und zusehend steigern. Nicht vergessen, wenn er es nicht gewohnt ist, dass der Hintern nach 1, 2, 3 Tagen ordentlich weh tun könnte.

Wie viele Kilometer kann man pro Tag radeln

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HalloIch möchte dieses Jahr meine erste Radtour mit Gepäck am Rad unternehmen. Wieviele Kilometer kann mann am Tag einplanen. Ich habe schon einige Touren mit Rennrädern gemacht und Etappen über 200 km sind kein Problem, aber mit Gepäck komme ich ja lange nicht so weit.

Also das ist ganz unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab:Der Topographie (Höhenunterschiede), von der Beladung, vor allem wie schwer und wie aerodynamisch, von deinem Fahrrad (MTB oder Renntieflieger?), und in Küstennähe massiv vom Gegenwind. Die maximale Tagesleistung ist ausserdem immer genau die, die der Schwächste in der Gruppe am jeweiligen Tag schafft und das ist Tagesformabhängig.

Ich würde sagen, daß im Schnitt ca 500 – 800 km in der Woche bequem zu fahren sind, incl Ruhetage für Stadtbesichtigung oder Strand.

Ich glaube das war der falsche Hinweis – in dem ging es um die maximalen km innerhalb von 24h.

Es gab aber mal eine weitere Umfrage nach den durschnittlichen Tageskilometern auf Reisen. Ich hbe aber jetzt keine Lust zum suchen – mein Bett ruft!

Der Thorsten war doch eher sportlich eingestellt. Also die genannten max. Tageskilometer können doch für ihn gut als Durchschnittsangabe gelten.

PS: Durchschnittskilometer hängen halt auch noch davon ab, ob man nur radeln oder auch noch Blümchen pflücken oder besichtigen will.

Also je nach Wind, Wetter und sonstigen Gegebenheiten fahr ich so zwischen 70 und 150 km/Tag.

Zwischen 80 und 250 km je nach Strecke und Geläuf. Aber Thorsten, ich habe so langsam den Verdacht, daß du lediglich deine Homepage ins Gerede bringen willst und eigentlich keine Radreisetips suchst. Ich finde es nämlich ziemlich unwahrscheinlich, daß jemand, der wie du, schon wirklich lange Etappen gefahren sein will, nicht wissen soll, wie man mit geringem Gepäck auf lange Touren geht. Wenn du trotzdem noch Fragen hast:Beteilige dich am Wettbewerb Rennrad vs: Liegerad von Thory etc. und mir am 27. 04. 03. ( der Schampus sollte ja locker der deine werden).Es gibt sicher Leute, die dir persönich gerne Auskunft geben. Und / Oder : vom 24.07. bis 03. 08. 2003 fahre ich vom Bodensee Richtung Wallis und zurück. Ca. 1000 KM und ca. 12000 bis 15000 HM in 8 Radeltagen ist das Programm. Wenn du Interesse hast, melde dich.

Neben den von Jörg geschilderten, zum Radeln an sich zählenden Faktoren gibt es noch weitere. Ein in meinen Augen wichtiges sind Abfahrtszeit morgens und Ankunftzeit abends. In kleinen Hotels, Gasthöfen, Pensionen, . – falls Du denn in solchen übernachtest – gibt es Frühstück fast immer erst ab 7:30 Uhr oder 8 Uhr, ich komme dann meist so um 9 Uhr auf die Piste. Mit der abendlichen Quartiersuche beginne ich spätetens 17.30 . 18 Uhr, es hat sich bewährt. Die Chance leicht was zu finden ist noch gross, man ist nicht so unter Druck ein Zimmer nehmen zu müssen und hat auch noch was von Abend. Macht unter’m Strich knapp 9 Std pro Tag.. Pausen etc. abgezogen habe ich dann abends 5:30 . 6 Std. reine Fahrzeit hinter mir, was mir persönlich langt. So komme ich auf 100km täglich im SchnittGrussUli

Danke für die Antworten. Ja ich suche Tipps weil ich noch keine Ahnung habe wie weit ich komme. Ich schätze mal so 150km bis 200km(genau weiß ich das halt nicht deswegen habe ich den Beitrag geschrieben) .Ich stehe immer früh auf will lange fahren so ca. 10std. am tag und trainere sehr viel dafür. Wichtig auf der Reise ist mir auch das Fotografieren. Ich werde ca. vier Wochen alleine unterwegs sein da kann mann woll nicht von geringem Gepäck Reden oder? Bei dem Wettbewerb kann ich nicht mit machen weil ich da noch in Norwegen bin. Ich habe mich dieses Jahr eh bei keinem Rad-Marathon angemeldet. Ich will lieber Foto-Radreisen machen und was von der Welt sehen. Thorsten

Hallo. Was ist an einem Fahrrad mit Gepaeck aerodynamisch?500-800 km:Heisst das ein Rennen unter erschwerten Bedingungen oder Reisen?

Wer 10 Stunden am Tag faehrt und dafuer trainiert sieht genauso viel von der Welt wie ein blindes Huhn, naemlich nix oder max den Zustand der Strassen.

Wer 10 Stunden am Tag faehrt und dafuer trainiert sieht genauso viel von der Welt wie ein blindes Huhn, naemlich nix oder max den Zustand der Strassen.

Blödsinn. Der Weg ist das Ziel! Ich fahre mit dem Rad um mit dem Rad zu fahren ( toller Satz wah?). Für mich liegt der Genuß beim Betrachten der Landschaft während des Fahrens. Und wenn jemand 10 Stunden Kondition hat dann soll er auch 10 Stunden Genuß haben dürfen. Wenn du alleine unterwegs bist, kannst du dein Gepäck eh‘ nie unbeaufsichtigt lassen, also was soll man sonst machen außer fahren, fahren, fahren. GrussGünter

Ein Liegerad mit Gepäck ist durchaus aerodynamischer als ein 28″er mit 4 Taschen.

Auch das scheint, hast du falsch verstanden. Joerg meinte das als Wochenschnitt. Wenn du das durch 6 rechnest kriegst du 83-133km pro Tag und hast trotzdem einen Ruhetag. Durchaus eine realistische Angabe. Ich rechne im Normalfall eher etwas konservativ mit etwa 500km. Wenns dann mehr sind ist gut und wenn es weniger sind ist es auch nicht sehr schlimm. Kommt halt auch noch drauf an, wieviele Höhenmeter du zurücklegst. Mein „Rekord“ mit schwerem Gepäck war mal 1453km in einer Woche. Es herschten jedoch aussergewöhnliche Bedingungen und ist von mir kaum noch zu wiederholen.

Irgendwie hören sich deine Beiträge an wie „Da fährt einer anders als ich, also ist das Mist“.Lass doch jeden fahren, wie er will. So wie ich Thorsten einschätze, kann er 800 km in der Woche problemsos schaffen und sieht immer noch sehr viel von der Landschaft, das macht man nämlich während dem Fahren!! Wenn ich auf meiner letzten Skandinavientour nur 800 km in einer Woche gefahren wäre, hätte ich noch zwei Ruhetage (pro Woche) untergebracht. Was ich aber nicht gemacht hab, aber trotzdem habe ich viel gesehen (finde ich) und vor allem das Fahren genossen, was für mich die Hauptsache ist. Und über 20 Fotos pro Tag gemacht, was ja auch Zeit kostet. Und ich denke, ich bin bei weitem nicht so fit wie Thorsten. Deinem Profil entnehme ich, dass du noch nie in Skandinavien gefahren bist, also kannst du die Verhältnisse (Straßen, Landschaft, „Kulturdichte“) gar nicht beurteilen. Schreib also nicht einfach irgendwas, nur damit von dir auch was dabei ist.

Liebe Leute, diese Diskussion ist doch so überflüssig wie ein Kropf. Wen interssiert schon wirklich, wieviel A oder B am Tag im Schnitt zureglegen?`Das einzige was wirklich von Interesse ist, ist meine Fähigkeit oder Bereitschaft an km, die zurücklegen möchte, um eine Art Planung einer Reise zu machen. Selbst wenn Thorsten 280 km fährt wird er am Ende lockerer von Rad steigen und vielleicht mehr aufgenommen haben, als manch einer derjenigen, die ihre 50 km am Tag als Evangelium predigen. Um einen guten Eindruck zu bekommen, kann man auch mal die Profile der User durchgehen, da steht einiges zu diesem Thema. Dass 50 km auf Asphalt in Deutschlnad ungefähr gar nicht mit 50 km in Griechenland, oder in den Bergen, oder auf einer Piste, auf einem 26″ Rad, mit viel Gepäck, in einer Gruppe oder einfach gar nicht zu vergleichen sind ist doch die Kernaussage aller dieser leidigen Diskussionen hier. Und: ob diese Angaben dann auch noch stimmen (150 km/Tag, bo ehhh), das zu prüfen, bleibt zudem jedem selbst überlassen.

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