Wie viel Watt sollte ein E-Bike haben?

Ein E-Bike ist ein sehr komfortables Fahrzeug, mit dem Sie schnell ans Ziel kommen, Ihr Familienbudget schonen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Bei der Entscheidung für ein geeignetes Modell sollte besonderes Augenmerk auf dessen Leistung gelegt werden. Die Auswahl sollte auf der Grundlage der Zwecke getroffen werden, für die das Fahrzeug bestimmt ist.

Für das aktive tägliche Fahren lohnt es sich, leistungsstärkere Modelle zu wählen. Bei gelegentlicher Nutzung des Transportmittels können Sie auf vereinfachte Fahrräder achten. Und wie viel Watt ein E-Bike haben sollte, erfährst du hier https://www. cyklaer. de/e-gravel-streetwear. Hier ist eine universelle Option, die sich zur Lösung verschiedenster Aufgaben eignet.

Motorleistung

Die Motorleistung wird in Watt gemessen. Bei der Auswahl eines bestimmten Modells ist es wichtig zu wissen, wie viel Watt ein E-Bike haben soll. Alle Fahrzeuge dieser Kategorie werden konventionell in drei Typen unterteilt.

    niedrige Leistung mittlere Leistung höhere Leistung

Die sparsamsten Modelle haben eine Anzeige von 200-300 Watt. Ein solcher Transport ist für den täglichen Gebrauch geeignet, aber Sie sollten nicht mit zu hoher Produktivität und sehr schnellen Bewegungen rechnen. Für eine einfache Fortbewegung in der Stadt reicht dies völlig aus.

Wie stark muss ein E-Bike Elektromotor sein, um schnell zu fahren? Um das volle Potenzial eines solchen Fahrzeugs voll auszuschöpfen, ermöglichen Modelle mit einer Motorleistung von mehr als 800 Watt. Mit diesen Fahrrädern können Sie Geschwindigkeiten von über 80 km / h erreichen und geben Ihnen einen echten Antrieb von der Fahrt.

Auch der Standort des Motors spielt eine Rolle. Modelle mit Frontantrieb zeichnen sich durch ein einfacheres Design und eine einfache Transportsteuerung aus. Aber diese Modelle haben in der Regel weniger Leistung. Der Hinterradantrieb sorgt für hervorragende Traktion. Diese Fahrräder sind viel besser für schnelle Bewegungen geeignet und haben oft mehr Kraft.

Was bedeutet Newtonmeter für ein E-Bike?

Sehr oft fragen sich Käufer, was Nm für ein E-Bike bedeutet. Diese Metrik steht für Drehmoment und beschreibt die Antriebskraft des Motors (wie viel der Motor das Drehmoment aufrechterhält). Wenn das Rad die Straße berührt, wird das Drehmoment zur Zugkraft und ermöglicht die Bewegung des Fahrzeugs. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Drehmoment und Motorleistung. Je mehr Watt ein E-Bike-Motor hat, desto höher ist das Drehmoment.

Batteriekapazität

Egal wie viel PS E-Bike-Hut, wie lange es hält, hängt von der Kapazität des Akkus ab. This Zahl WIRd in Wattstunden (Wh) angegeben und gibt Auskunft darüber, wieviel Leistung dem Motor zur Verfügung steht. Je mehr Wattstunden ein Akku hat, desto schwerer ist er. Daher muss der Motor auch ein höheres Gesamtgewicht bewegen, was sich auch negativ auf die Re reisen.

Ergebnis

Um das optimale Modell eines E-Bikes zu finden, müssen Sie also auf folgende Parameter achten:

    Motorleistung Motor Drehmoment Batteriekapazität

Alle diese Indikatoren sind stark voneinander abhängig und bestimmen die Reichweite, die mit einer einzigen Akkuladung erreicht werden kann. Dies ist wichtig, wenn das Fahrzeug für lange Strecken verwendet wird. Wenn Sie ein Fahrrad für kurzfristige Städtereisen benötigen, können Sie zwischen Modellen mit niedriger oder mittlerer Leistung wählen.

Über Autor

Der Blog für Beauty, Schönheitsoperationen & Schönheitsbehandlungen. Erfahren Sie mehr über Schönheit und Gesundheit auf unserem Portal!

    Home Start here Infos Informationen über Elektrofahrräder

      Typenübersicht Welche Typen gibt es?

        Pedelecs S-Pedelecs E-Bikes Sonstige
        Berge meistern Gesund bleiben Kosten sparen Sicher radfahren Kein Schwitzen Umwelt schützen Klima schützen Schneller am Ziel Spaß haben Mobil bleiben
        Antriebsarten

          Vorderradmotor Mittelmotor

            Bosch Brose Impulse Panasonic Shimano STEPS Yamaha
            Centurion Conway Optimized Giant Haibike HP Velotechnik Do it easily!

              HP Downloads Konfigurator
              Vollfederung Ohne Vollfederung Optimized E-Cargo Kataloge
              Contec Fahrradteile
              Beratung Probefahrten Fahrradwerkstatt Online Werkstatt-Termin vereinbaren
              Für Arbeitgeber Für Arbeitnehmer Businessbike Bikeleasing-Service Jobrad Lease-a-bike Leasingvergleich Für Selbständige Finanzierung

            Wieviel Leistung brauche ich?

            Als Daumenregel kann ein Radfahrer einige Hundert Watt kurzzeitig liefern und 100 Watt über eine längere Zeit. Spitzensportler z. B. Radprofis bei der Tour de France können an einem Alpaufstieg ca. 450 Watt Leistung eine Stunde lang liefern.

            Pedelecs, die laut Gesetz als Fahrräder eingestuft sind und damit in Deutschland versicherungsfrei sind, dürfen eine Nenndauerleistung (Dauerleistung) von 250 Watt nicht überschreiten. Sie können kurzzeitig noch etwas mehr Leistung liefern – also vielleicht 300 Watt.

            Ein brauchbarer Antrieb sollte ebenso wie ein Radfahrer 100 Watt über eine längere Zeit liefern mit einer Spitzenleistung von 250 – 450 Watt.

            Wie viel Watt sollte ein guter E-Bike-Motor haben

            Der Markt für E-Bikes boomt. Modelle gibt es ohne Ende. Wie soll man da ein geeignetes Modell finden? Mit unseren E-Bike Tipps kommen Sie Ihrem Traumrad ein Stück näher.

            E-Bike Tipps zu Bremsen: Felgenbremsen oder Scheibenbremsen?

            Grundsätzlich sind Scheibenbremsen eine sicherere Wahl. Modelle von Shimano, Magura oder Tektro sind gut. Auch hydraulische Felgenbremsen (z. B. von Magura) bieten ebenso gute Verzögerung und ein sicheres Bremsen. Wenn Sie an Ihrem alten Rad eine Rücktrittbremse hatten, sollte Ihr neues E-Bike auch eine haben.

            Tipps zur Akku-Position

            Der Akku kann an unterschiedlichen Stellen am Rad sitzen. Räder mit Gepäckträgerakku haben bei filigraner Rahmen – und Gepäckträgerkonstruktion manchmal das Problem instabil zu werden. Das kann bei schneller Fahrt bergab oder bei einhändigem Abbiegen gefährlich werden. Also entweder ein Rad mit verstärktem Gepäckträger wählen oder gleich ein E-Bike suchen, bei dem der Akku entweder am/im Unterrohr, vor oder hinter dem Sattelrohr platziert ist.

            E-Bike Tipps zum Antrieb: Kette oder Riemen?

            Der Riemen ist fast wartungsfrei. Er braucht jedenfalls keine Schmierung. Das ist der große Vorteil. Für Ausflüge in eher flache Gegenden ist der Riemen die bessere Wahl. Hier gibt´s zwei Systeme: Gates-Riemen und Conti-Drive. Wer mit dem Rad Berge hinauf möchte, der sollte besser zur Kettenschaltung greifen. Hier ist die Übersetzung umfangreicher.

            Wie viel Wattstunden sollte der Akku besitzen?

            In der Stadt reichen, grob gesagt, 300 Wattstunden (Wh) eigentlich gut aus. Damit muss man etwa alle 3-4 Tage nachtanken. Steckdosen gibt es dafür eigentlich überall, auch im Büro.

            Für Tourenfahrten empfehlen wir 400 Wh (für überwiegend ebenes Terrain). 400 Wh Akkus sind günstiger als 500 Wh-Akkus. Wer nicht weit fährt, hat im Handel manchmal die Wahl zwischen einem 400er und einem 500er Akku.

            Fährt man öfters Touren in welligem Terrain oder dreht auch mal Runden in bergigen Regionen, empfehlen wir einen 500 Wh Akku. Wer gut mittritt und wie beim Fahrrad trotz Motorschub auch geländeangepasst schaltet, kann mit einem 500 Wh Akku bei mittlerer Unterstützung (häufig: NORMAL-Modus Unterstützung, wenig SPORT-Modus, kaum POWER) zwischen 65 – 85 km Reichweite erreichen. Leichte Fahrer können dann sogar 100 km-Distanzen erreichen. Limitierender Faktor ist hierbei weniger der Akku sondern die Gewöhnung ans Sitzen.

            Übrigens zum Thema Akkukapazitäten und Reichweiten gibt es in fast jeder Ausgabe unseres Magazins ElektroRad einen separaten Artikel. Tipps und Tricks zur Akkupflege finden Sie auch hier.

            Nachladen (im Biergarten) in einer Stunde …

            Lässt ca. 20 Kilometer Reichweitengewinn zu. Wer weitere Distanzen zurücklegen will, steckt sich einen Zweitakku in die Packtasche oder in den Rucksack. Bei Mountainbikes kann beim Alpencross bereits nach 35 km Reichweite Schluss sein. Devise hier: viel Schalten, viel Mittreten, bringt mehr Reichweite. Und Nachtanken bei jeder Gelegenheit – nur sind die im Gebirge selten.

            Wie viel wiegt ein Pedelec?

            Die Trekkingräder unserer Tests wiegen oft um die 23 Kilogramm. Stadträder sind meist noch etwas schwerer und wiegen oft über 25 Kilogramm. Wenn Sie Ihr Rad ebenerdig unterstellen können oder einen großen Aufzug im Haus haben, spielt das Gewicht vielleicht keine allzu große Rolle. Schwierig wird’s, wenn man das Rad mehrere Stufen hoch oder runter tragen muss. Hier merkt man jedes Kilo.

            E-Bike Tipps zu Schaltungen: Ketten-, Naben – oder Automatikschaltung?

            Die Schaltung richtet sich nach Ihren Vorlieben und Ihrem Einsatzbereich. Bei Fahrten in überwiegend flachen Regionen kommt man sehr gut mit einer Nabenschaltung zurecht. Das heißt nicht, dass man damit keine Berge erklimmen könnte. Es geht lediglich mit einer Kettenschaltung einfacher, denn hier kann der Fahrer während des Schaltvorgangs weiter treten und er hat mehr Gänge zur Verfügung für effizienteres Mittreten.

            Eine Automatikschaltung wählt den richtigen Gang für Sie entsprechend der eingestellten Trittfrequenz. Der Schaltvorgang passiert dann von ganz allein und der Fahrer kann sich mehr auf den Weg und die Umgebung konzentrieren.

            Setzt einen neuen Maßstab (kleiner, leichter, Freilauf, leise) bei Mittelmotoren: der Bosch Active Line – hier in stärkerer Plus Variante.

            E-Bike Tipps zu Front-, Mittel und Heckmotor

            E-Bikes gibt es im Fachhandel mit drei verschiedenen Antriebsystemen: Front-, Mittel-, und Heckmotoren.

            Der Frontmotor

            Den Frontmotor findet man eher selten am E-Bike. Er ist relativ schwach, neigt zu Schlupf und ist mit einer einfachen Sensorik ausgestattet. Da er sich relativ einfach in ein Fahrrad einbauen lässt, sind Pedelecs mit Frontmotor sehr preisgünstig. Einsteiger können sich mit Modellen mit Frontmotor anfreunden. Frontmotoren gibt es beispielsweise von Ansmann oder Tranzx.

            Der Mittelmotor

            Fortgeschrittenen empfehlen wir Mittelmotoren. Diese sitzen mittig am Rad. Dadurch ist der Schwerpunkt tief. Die Fahreigenschaften sind natürlich und ähneln dem eines normalen Rads. Die Integration eines Mittelmotor erfordert hohen Aufwand bei der Rahmenkonstruktion: das macht E-Bikes mit Mittelmotor kostenintensiv. Mittelmotoren eignen sich für fast alle Fahrradgattungen. Ihr Nachteil: Das Laufgeräusch ist hörbar, oft sind auch Vibrationen auf den Kurbelarmen zu spüren. Da der Mittelmotor an der Kette/oder am Riemen zieht und zusammen mit dem Beinschub viel Kraft übertragen wird, sind der Verschleiß von Kette und Ritzeln recht hoch.

            Der Heckmotor

            Heckmotoren sind relativ selten. Nachteil: Sie machen die Räder etwas hecklastig – aber wann trägt man das Rad schon? Der Direkttriebler entwickelt bei längeren Bergfahrten unter hoher Last erhöhte Temperaturen. Die Folge: Der Motor fährt als Selbstschutz seine Leistung sukzessiv zurück. Seine Vorteile sind umfangreich: leise/fast unhörbar, keine Vibrationen, kein Verschleiß von Ritzeln. Und er kann beim Bremsen Strom zurückgewinnen (Rekuperation). Nicht viel, aber immerhin. Wir empfehlen E-Bikes mit Heckmotoren Vielfahrern, Pendlern, Reisenden, weniger den Bergkurblern.

            E-Bike Tipps zur Probefahrt

            Wählen Sie einen Händler in Ihrer Nähe, der E-Bikes verschiedener Marken im Programm hat und Sie daher unabhängig beraten kann. Fragen Sie: Wie lange gibt der Hersteller Gewährleistung? Gibt er vielleicht sogar Garantie? Bei Markenrädern ist die Ersatzteilbeschaffung selten ein Problem. Die gesetzliche Gewährleistung und die freiwilligen Garantieanforderungen werden selbstverständlich eingehalten.

            Die Probefahrt ist gerade beim E-Bike besonders wichtig. Nehmen Sie sich hierfür Zeit. Probieren Sie verschiedene Antriebssysteme aus. Haben Sie dann ein Rad ins Auge gefasst, fragen Sie Ihren Händler doch, ob Sie das Rad einen ganzen Tag ausprobieren dürfen oder übers Wochenende ausleihen.

              Schalten Sie sich durch die verschiedenen Unterstützungsstufen. Bleiben Sie mit dem Rad stehen und fahren an, mal am Berg und mal in der Ebene. Testen Sie auch hier die verschiedenen Unterstützungsmodi. Schalten Sie den Motor aus und fah­ren Sie so ein paar Meter. Wie rollt das Rad? Ist es eher schwergängig oder rollt es auch ohne Motorunterstützung ganz gut? Fahren Sie einen Hügel hinunter und schauen Sie wie sich das Fahrrad verhält, bremsen Sie unten ruhig einmal kräftig, um die Bremsen zu testen. Verlassen Sie mit dem Rad auch mal den Asphalt und befahren Sie einen Feld – oder Waldweg. Wie fährt sich das Rad hier? Achten Sie auf die Funktion der Federgabel und die Griffigkeit der Reifen Wie lässt sich der Akku ein – bzw. ausbauen? Besitzt das Rad eine Außenladebuchse? Wie ist die Bedienung des Displays? Finden Sie schnell die Infos, die Sie suchen? Wie gut lassen sich die Tasten (auch mit Handschuhen) bedienen? Wie laut ist der Motor? Stört mich das Geräusch?

            In Deutschland gibt es auch viele Fahrradmessen, bei denen Sie die E-Räder unterschiedlicher Hersteller ausprobieren können. Auf unserer ständig aktualisierten Webseite informieren wir regelmäßig über entsprechende Messen und Test-Events.

            Im Urlaub E-Bikes testen

            Eine tolle Möglichkeit, E-Bikes auszuprobieren sind unsere ElektroRad Leserreisen – in Traumregionenen wie dem Gardasee oder die Toskana (nächster Termin im Oktober 2018). Da diese von der Redaktion begleitet werden, erhalten Sie vor Ort Fragen zur Technik, zu Marken, Komponenten und Zubehör. Und obendrein wertvolle Tipps zur Fahrtechnik.

            Charakterfrage : Welchen Motor braucht mein E-Bike?

            Wieviel “Bumms” muss der E-Bike-Motor haben, wie steil werden die Touren? Der Vergleich der wichtigsten E-Antriebe erlaubt eine bewusste Entscheidung. Wir helfen Ihnen dabei.

            Beim Autokauf fragt fast niemand, wer denn eigentlich den Motor geliefert hat. Nach gründlichem Abwägen von Leistungs – und Verbrauchsdaten kümmern wir uns schnell um andere Eckdaten. Bei Pedelecs ist dagegen klar, woher der Motor stammt: Hersteller wie Bosch, Shimano oder Brose beherrschen den Markt. Welche Eckdaten von Motor und Akku den Fahrspaß wie beeinflussen, wird selten erklärt. Doch es ist wichtig – und deshalb soll es hier passieren. Vor den Steckbriefen einzelner verbreiteter Antriebstypen gilt es, zentrale Begriffe zu klären.

            Charakteristik des E-Bike Motors

            Sie beschreibt die Art und Weise, wie der Motor auf die Tretkraft des Fahrer oder der Fahrerin reagiert. Wird die Kraft beim Anfahren ruppig oder sanft entfaltet, spricht die Unterstützung sofort an, bei welcher Kurbeldrehzahl liefert der Motor seine volle Leistung? Aufgrund der verschiedenen persönlichen Vorlieben und Fahrweisen gibt es nicht den einen, perfekten Antriebscharakter. Es ist deshalb interessant, verschiedene Motoren auf der Probefahrt direkt zu vergleichen.

            Drehmoment

            Das Drehmoment eines Motors (Angabe in Newtonmeter/Nm) entscheidet in der Praxis vor allem darüber, wie stark das Rad auf den ersten Metern beschleunigt. Bei Mountainbikes ist es relevanter als bei Touren – oder Cityrädern, da es zum Beispiel beim Überwinden von Hindernissen hilft. Die Werte liegen überwiegend zwischen 45 und 90 Nm. Die besonders drehmomentstarken Motoren können auf losem Untergrund dosierten Umgang erfordern.

            Auf losem Untergrund erfordern besonders drehmomentstarke Motoren einen dosierten Einsatz der Unterstützung.

            Kapazität des Pedelec-Akkus

            Wie groß ist der Tank? Die Akkukapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben. Ein verbreiteter Wert liegt bei 500 Wh, doch der Trend geht zu größeren Akkus (625 Wh). Ob die größere Variante immer sinnvoll ist, liegt am Einsatzbereich, der eigenen Fitness – und am Budget. Akkus sind sehr teuer. Ein Rad mit 625 anstelle von 500 Wh kann leicht 200 Euro teurer sein.

            Leistung

            Ein Pedelec hat immer die als Nennleistung angegebenen 250 Watt? Das ist ungefähr so wahr wie die Verbrauchsangaben beim Auto. Starke Motoren leisten für längere Zeit durchaus 400 bis 500 Watt. Das macht am steilen Berg sehr schnell, saugt aber auch entsprechend am Akku. Für die Höchstgeschwindigkeit ist die Leistung einigermaßen egal: bei etwa 25 Stundenkilometer hört auch ein starker Motor auf zu Schieben.

            Reichweite – wie weit komme ich mit einer Akkuladung?

            Die Angabe einer Reichweite ist sehr vom Gelände, der Unterstützungsstufe und der Eigenleistung abhängig. Während eine halbwegs fitte Radlerin auch in welligem Gelände 100 Kilometer aus einem 500Wh-Akku holt, kann ein schwerer Mann im Turbo-Modus viel schneller am Ende sein. Einen guten Vergleich liefern die MYBIKE-Tests, denn sie finden unter konstanten Voraussetzungen auf einem Prüfstand statt. Bei 500 Wattstunden liegt die Labor-Reichweite typischerweise um 70, bei 625 Wh-Akkus entsprechend bei 85 bis 90 Kilometern.

            Das war’s mit den Begrifflichkeiten. Nun geht es weiter mit dem Vergleich verschiedener E-Bike-Motoren.

            Pedelec-Motoren im Vergleich

            Obwohl alle hier aufgeführten Motoren eine Nennleistung von 250 Watt haben und ihre Unterstützung bei 25 Stundenkilometern endet, haben sie sehr unterschiedliche Charaktere. Sie reagieren unterschiedlich darauf, wie schnell der Fahrer oder die Fahrerin kurbelt und verhalten sich beim Anfahren oder am Berg so, wie es der Hersteller ihnen mitgegeben hat. MYBIKE analysiert ihren Charakter auf einem Labor-Prüfstand und während der Testfahrten.

            Sensibles Kraftpaket: Bosch Performance Line CX

            Der Bosch Performance CX ist – genau wie der Shimano Steps EP8 – ursprünglich als Mountainbikemotor entwickelt worden. Da Radler ebenso wie Autofahrer eine gewisse Übermotoriserung schätzen, verbreiten sich beide zusehends auch an Touren-Pedelecs. Mit einem Drehmoment von 85 Newtonmeter beschleunigt er sehr kraftvoll. Seine gemessene Motorleistung erreicht in der höchsten Unterstützungsstufe fast 600 Watt, also fast eine Pferdestärke. Dabei haben die Ingenieure ihm beigebracht, seine rohen Kräfte gut dosierbar abzugeben.

            Maximales Drehmoment: Shimano Steps EP8

            Die Eckdaten der stärksten Motoren von Bosch und Shimano sind auf den ersten Blick ähnlich, beide gehen mit so hohen Drehmoment zur Sache, dass bei unsensiblem Antritt der Kies spritzt. Der Shimano EP8 reagiert jedoch sehr sensibel auf die Drehzahl von Fahrerin oder Fahrer: Nur wer eine mittlere Trittfrequenz von 70 bis 85 Kurbelumdrehungen pro Minute hat, kommt in den Genuss der Maximalleistung von etwa 450 Watt. Und während der Bosch-Kollege in der höchsten Unterstützungsstufe gleich mit 400 Watt losballert, können Radler mit geringerer Tretleistung das Shimano-Modell etwas sanfter fahren. Er ist etwas lauter als der Konkurrent.

            Ein Bestseller: Bosch Active Line Plus

            Auf mittlerem Leistungsniveau und damit sehr problemlos im Fahrverhalten präsentieren sich Boschs Active Line und der etwas weniger verbreitete Drive C der deutschen Marke Brose. Beide ziehen mit etwa 50 Newtonmeter an der Kette, wenn man losfährt. Der Bosch läuft sehr leise, seine Kraft setzt beim Anfahren sanft und berechenbar ein. Beim Anhalten ist der Schub sofort weg. Die Ingenieure haben ihn so ausgelegt, dass sportliche Schnelltreter eher wenig Unterstützung bekommen. Im mittleren Drehzahlbereich leistet er über 300 Watt, was für sämtliche Alltagsfälle ausreicht.

            Für Faulpelze: Brose Drive C

            Auch der Brose-Motor ist ein angenehm leiser Antrieb und überhaupt trotz seiner bis zu 400 Watt Leistung ein sehr unaufgeregter Zeitgenosse. Das liegt an der Charakteristik: Beim Anfahren, also bei minimaler Trittfrequenz, setzt er eher verhalten ein. Das fühlt sich nach einer natürlichen Verstärkung des Pedaldrucks an. Doch wenn man einmal in Schwung ist, wird es fast egal, wie schnell man tritt oder mit wieviel Tretkraft das geschieht. Schon bei 120 Watt Eigenleistung gibt das Aggregat Alles. Ein laufruhiger Allrounder mit natürlichem Fahrgefühl für Alltag und Ausflug.

            Schlanker Städter: Bafang RM G120

            Der Bafang-Motor sitzt in der Hinterradnabe. Diese Bauweise ist im Mainstream nicht mehr besonders verbreitet, weil die hecklastige Schwerpunktlage und (bei früheren Produkten) Überhitzungsprobleme dagegen sprachen. Man kann Heckmotoren auch nicht mit einer nabenschaltung kombinieren. Trotzdem haben kleine Heckmotoren wie diser ihre Freunde. Vor allem bei leichteren, sportlicheren Pedelecs für die Stadt oder Gravel-Touren kommt die aktuelle Generation zum Einsatz. Der Bafang als ausgewählter Vertreter seiner Gattung schießt kaum mehr als die 250 Watt Nennleistung zu. Deshalb verbraucht er aber auch weniger Strom als die Kraftpakete, der Akku kann klein bleiben. Hauptkritikpunkt: Er braucht eine Vierteldrehung der Padale, um anzuspringen.

            Sportlicher Ansatz: Fazua Evation

            Die oberbayerische Firma Fazua („Fahr zu!“) baut einen zentralen Vertreter der „Minimal Assist“-Antriebe. Hier ist die Idee, einen so leichten Antrieb zu bauen, dass das Handling des Bikes möglichst dicht an einem motorlosen Fahrrad ist und der Motor nur gelegentlich hilft. Vor allem für sportliche Mountainbikes und sogar Rennräder ist er gefragt, denn der komplette Antrieb inklusive Akku wiegt nur etwas über vier Kilo, ist sehr schlank und lässt sich fast komplett entnehmen. Fährt man schneller als 25 Stundenkilometer, entkoppelt er sich vom Tret-Antrieb und bremst nicht mehr. Die 250 Watt Nennleistung erreicht auch er, doch so richtig Spaß macht er Fahrern und Fahrerinnen, die auch selbst spürbar reintreten.

            Pedelec (Pedal Electric Cycle)

            Umgangssprachlich in Deutschland auch E-Bike genannt, ist das Pedelec ein Fahrrad mit elektronischer Tretunterstützung bis 25 km/h. Die durchschnittliche Motorleistung ist auf maximal 250 W begrenzt.

            S-Pedelec

            Mit einer Unterstützungsgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und einer Dauermotorleistung von bis zu 500 W ist das S-Pedelec kennzeichen – und versicherungspflichtig. Zusätzlich benötigt man für das S-Pedelec mindestens einen Mofa-, Motorrad – oder Kfz-Führerschein.

            Akku-Kapazität (Wh)

            Die Leistung des Akkus wird in Wattstunden (Wh) gemessen. Aktuell gibt es auf dem Markt erhebliche Unterschiede, die von 250 Wh bis hin zu Doppelakkulösungen mit 1.000 Wh reichen. Als Richtlinie kann man sagen: Je mehr Wattstunden ein Akku besitzt, umso höher ist die Reichweite – aber damit steigt auch das Akkugewicht.

            Drehmoment

            Das Drehmoment, in Newtonmeter (Nm) gemessen, beschreibt die Drehkraft, mit der ein Motor den Biker beim Treten unterstützt. Je höher das Drehmoment, desto stärker ist die Unterstützung, die der Biker spürt.

            Watt (Motorleistung)

            Die durchschnittliche Motorleistung ist bei E-Mountainbikes gesetzlich auf 250 W festgesetzt. Kurzfristig erreichen alle Motoren aber eine vielfach höhere Leistung, abhängig von dem vorhandenen Motorendrehmoment (Nm) und der Trittfrequenz.

            Reichweite

            Die Reichweite hängt von unzähligen Faktoren ab, z. B. Ladezustand, Kapazität des Akkus, Motorunterstützungsstufe, Körpergewicht, Rucksackgewicht, Steigungen, Umgebungstemperatur, Trittfrequenz, Untergrund, Reifendruck, Bereifung, etc. Eine pauschale Angabe der Reichweite ist daher nicht möglich. Das Gleiche gilt für die möglichen Höhenmeter pro Akkuladung.

            Schiebehilfe

            Über eine Lenkerfernbedienung kann man die Schiebehilfe mittels Knopfdruck aktivieren. Wenn sie zugeschaltet ist, treibt der Motor das Rad auch ohne Treten mit einer Unterstützung von bis zu 6 km/h an. Das spart Kraft bei Schiebepassagen.

            Übersetzung

            Die Übersetzung ist das Verhältnis vom vorderen zum hinteren Ritzel. Um bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten mit gleicher Trittfrequenz treten zu können, muss die Übersetzung durch das Wechseln der Gänge angepasst werden.

            Bandbreite

            Mit dem Begriff „Bandbreite“ wird die Spanne vom größten zum kleinsten Gang bezeichnet. Sie liegt z. B. bei der speziellen E-Mountainbike-Schaltung SRAM EX1 mit ihren 11 bis 48 Zähnen und 8 Gängen bei 436 %. So kann man die Bandbreite selbst berechnen: 48 (größtes Ritzel) : 11 (kleinstes Ritzel) x 100 = 436 %.

            Federweg

            Mit „Federweg“ bezeichnet man den zur Verfügung stehenden Bereich zwischen der maximal aus – und eingefederten Position einer Federgabel oder eines Dämpfers. Je größer der Federweg ist, umso besser kann er große Unebenheiten auf dem Weg ausgleichen. Für angenehmen Fahrkomfort empfehlen wir bei E-Mountainbikes einen Federweg von rund 150 mm.

            Auch als Negativfederweg bekannt, bezeichnet der SAG den Bereich des Federwegs, den der Fahrer im Ruhezustand mit seinem Körpergewicht komprimiert. Der SAG ermöglicht dem Fahrwerk, Unebenheiten im Trail für mehr Traktion und Bikekontrolle auszugleichen. Im Durchschnitt liegt der SAG, je nach Federelement und Riding-Style, zwischen 20 und 30 % des gesamten Federwegs.

            Zugstufe

            Mit der Zugstufendämpfung kann man die Ausfedergeschwindigkeit der Federelemente wie Federgabel oder Dämpfer einstellen. Federn die Elemente durch eine geringe Zugstufendämpfung zu schnell aus, fährt sich das Rad auf dem Trail nervös und unkontrolliert. Mit einer zu hohen Zugstufendämpfung federn die Federelemente zu langsam. Der Federweg wird nicht mehr komplett ausgenutzt und federt immer weiter ein.

            Druckstufe

            Mit der Druckstufe regelt man die Sensibilität der Gabel und des Dämpfers. Je nach Modell kann man mit der Lowspeed-Druckstufe langsame Impulse auf das Fahrwerk regeln, z. B. beim Bremsen. Durch die Highspeed-Druckstufe kontrolliert man schnelle Schläge.

            Teleskopsattelstütze

            Die Teleskopsattelstütze ist auch als Vario-Stütze bekannt und lässt sich mit einer Fernbedienung am Lenker in der Höhe verstellen. Das ermöglicht ein leichtes Auf – sowie Absteigen vom Rad, außerdem habt ihr mit eingefahrener Stütze mehr Sicherheit bergab.

            Dann würde es uns sehr freuen, wenn auch du uns als Supporter mit einem monatlichen Beitrag unterstützt. Als E-MOUNTAINBIKE-Supporter sicherst du dem hochwertigen Bike-Journalismus eine nachhaltige Zukunft und sorgst dafür, dass der E-Mountainbike-Sport auch weiter ein kostenloses und frei zugängliches Leitmedium hat! Jetzt Supporter werden!

            Wie viel Watt sollte ein guter E-Bike-Motor haben

            Das Suchfeld funktioniert nur für Stichworte in den Überschriften von Lexikonartikeln. Für eine Volltext-Suche in der gesamten Website verwenden Sie bitte die Such-Seite.

            Fragen und Kommentare von Lesern

            Hier können Sie Fragen und Kommentare zur Veröffentlichung und Beantwortung vorschlagen. Über die Annahme wird der Autor des RP-Energie-Lexikons nach gewissen Kriterien entscheiden. Im Kern geht es darum, dass die Sache von breitem Interesse ist.

            Wegen starker Arbeitsbelastung bitten wir um Verständnis dafür, dass nicht gut passende Kommentare und Fragen nicht bearbeitet werden können, und dass die Bearbeitung oft einige Wochen benötigt.

            Wenn Ihnen hier geholfen wird, möchten Sie sich vielleicht mit einer Spende revanchieren, mit der Sie die weitere Entwicklung des Energielexikons unterstützen.

            Datenschutz: Bitte geben Sie hier keine personenbezogenen Daten ein. Wir würden solche allerdings ohnehin nicht veröffentlichen und bei uns bald löschen. Siehe auch unsere Datenschutzerklärung.

            Wenn Sie eine persönliche Rückmeldung oder eine Beratung vom Autor wünschen, schreiben Sie ihm bitte per E-Mail.

            Mit dem Abschicken geben Sie Ihre Einwilligung, Ihre Eingaben gemäß unseren Regeln hier zu veröffentlichen.

            Wenn Ihnen diese Website gefällt, teilen Sie das doch auch Ihren Freunden und Kollegen mit – z. B. über Social Media durch einen Klick hier:

            Code für Links auf anderen Webseiten

            Wenn Sie einen Link auf diesen Artikel anderswo platzieren möchten (z. B. auf Ihrer Website, Social Media, Diskussionsforen oder in der Wikipedia), finden Sie hier den benötigten Code. Solche Links können z. B. für Worterklärungen sehr nützlich sein.

            Falls Sie es für angemessen halten, einen Link in der Wikipedia zu setzen, z. B. unter „==Weblinks= margin-top:5px“> * [https://www. energie-lexikon. info/ebike. htmlArtikel über ‚Leistung‘ im RP-Energie-Lexikon]

            Laden von Elektroautos

            Hier wird das Laden von Elektroautos im Detail erklärt. Verstehen Sie z. B., warum ein Fahrzeug nur 4,6 kW aus einer 22-kW-Ladestation beziehen kann, obwohl anderswo eine Schnellladung mit 70 kW möglich ist.

            AC-Laden, DC-Laden, Schnellladung, erreichbare Ladeleistung und Reichweite, welches Gerät tut genau was, Lastmanagement, Rückspeisung, Verbindung mit eigener Solaranlage – alles wird verständlich erklärt. Ideal für alle, die die Anschaffung eines Elektroautos erwägen!

            Oh! Dein Browser ist ganz schön veraltet.

            Dein Browser ist schon mehrere Jahre alt und erfüllt nicht mehr die aktuellen Sicherheitsstandards und Funktionalitäten!

            So können Dritte etwaige Sicherheitslücken ausnutzen und Zugriff auf deine Daten erhalten. Aus diesem Grund unterstützt Fahrrad XXL sehr alte und unsichere Browser nicht.

            Safari

            Unser Kundenservice dir sehr gerne unter der Telefonnummer 069-90 74 95 30 oder per E-Mail (service@fahrrad-xxl. de) zur Verfügung.

            Impressum:

            Amtsgericht Frankfurt am Main HRA 50375USt.-ID.: DE 280442815Tel. 069-60 51 17 70E-Mail: impressum@fahrrad-xxl. de

            Vertreten durch:Fahrrad XXL Group GmbHSitz: Hugo-Junkers-Str. 3, 60386 Frankfurt am MainAmtsgericht Frankfurt am Main HRB112152USt.-ID: DE 257 337 823

            Geschäftsführer: Marco Schäfer, Dr. Hamidreza Ameli, Markus MeinhövelGeschäftsleitung: CEO/ppa. Denis-Oliver Hoins, CEO/ppa. Nils LaueProkura: ppa. Elodie Lamouroux

            Was kann ich von einem Ebike erwarten?

            Derzeit limitiert die EU die Dauereistung, die ein versicherungsfreies Elektro-Fahrrad oder Pedelec haben darf, mit 250W. Eine Anhebung auf 500W wird zur Zeit in den einschlägigen Gremien disskutiert und wird möglicherweise schon 2012 in Kraft treten.

            Es ist wichtig hier die physikalischen Grenzen zu erkennen, die einem Elektromotor in der jeweiligen Leistungsklasse gesetzt sind. Wir haben für Sie die Möglichkeit geschaffen herauszufinden, ob unsere Elektro-Fahrräder ihren speziellen Anforderungen genügen. Geben Sie einfach die geforderten Parameter ein und der Leistungsrechner kann Ihnen z. B.: Auskunft darüber geben, ob Sie ihren Arbeitsweg mit einem E-bike zurücklegen könnten oder ob der gefürchtete Hausberg seinen Schrecken verliert!

            Was muss mein Pedelec leisten?

            Zum besseren Verständnis ein wenig Physik. Ein Pedelec bzw. e-bike ist immer eine Kombination von 2 Antriebsaggregaten – dem/der Pedalierenden und dem E-Motor. Dieses Team muss 3 Arten von Widerstand beim Fahren überwinden.

          Da die Pedelec-Verordnung (DIN EN 19194) eine maximale Dauerleistung von vorschreibt, kann sich beim Fahren also maximal diese Leistung, plus der Leistung des/der Pedalierenden, auf diese 3 Punkte aufteilen.

          Welche Geschwindigkeit schafft ein Motor mit 250W in der Ebene, mit einem ’normalen upright‘ Fahrrad – Liegeräder und verkleidete Fahrräder können wegen des geringeren Luftwiderstandes erheblich mehr schaffen!

          Die Höchstgeschwindigkeit eines Fahrrades in der Ebene hängt praktisch nur vom Luftwiderstand ab. Um die in der Pedelec-Verordnung festgelegte Höchstgeschwindigkeit von 25km/h (plus Toleranz) zu erreichen, sind die 250W normalerweise ausreichend. Typisch werden zur Überwindung des Luftwiderstandes bei gegebenen Geschwindigkeiten folgende Leistungen benötigt:

          Km/h W
          5 1
          10 5
          15 25
          20 50
          25 100
          30 200
          35 300
          40 450
          45 650

          Wann wird der Lufwiderstand zur bestimmenden Grösse?

          Wie man sieht, verdoppelt sich die nötige Leistung zwischen 15km/h und 30km/h in Schritten von jeweils nur 5km/h. Für 30km/h ist bereits die 8-fache Leistung nötig wie bei 15km/h. (Dieser Zusammenhang gilt übrigens für jede Geschwindigkeitsverdoppelung: Doppelte Geschwindigkeit erfordert ).Anders ausgedrückt: bis ca 20km/h spielt der Luftwiderstand fast keine Rolle, darüber jedoch sehr rasch die dominante Rolle. Die vollen 250W eines Pedelec schaffen die Überwindung des Luftwiderstandes bis fast 30km/h, wenn man ca. 60W für die Reibung abrechnet. Dies steht in gutem Einklang mit dem vom Gesetzgeber gewollten Maximalwert von 25km/h plus einer gewissen Toleranz. Geschwindigkeiten über 30km/h hingegen sind mit 250W unerreichbar, hier ist man, da das Pedelec ja darunter schon abregeln muss, rein auf Muskelkraft angewiesen. Anmerkung: Ein S-Pedelec schliesslich braucht bei 45km/h ca. 750W Leistung (incl. Reibung). 500W davon darf der Motor beisteuern, den Rest muss der Fahrer aufbringen, was schon recht sportlich ist. Ohne Treten werden also mit 500W eher nur 40km/h erreicht werden.

          Alle direktgetriebenen Nabenmotoren haben (im Gegensatz z. B.: zu Getriebemotoren oder Mittelmotoren) haben am Berg eine technisch bedingte Einschränkung: Da sie die Schaltung des Fahrrades nicht mitbenützen können, müssen sie die ganze Kraft „direkt“ aufbringen. Da ihr bester Wirkungsgradbereich typischerweise bei ca. 15- 25km/h liegt, ergibt sich also immer das Problem, dass Sie

            entweder den Berg mit vollem Tempo „durchtauchen“ müssen (geht oft wegen begrenzter Leistung nicht) oder sie den Berg mit geringer Geschwindigkeit und entsprechend schlechtem Wirkungsgrad fahren müssen.

          Um eine Abschätzung treffen zu können, wieviel der Motor am Berg „schafft“, kann man davon ausgehen, dass ein „normalgewickelter“ 26km/h-Nenngeschwindigkeits-Motor etwa auf 13km/h zurückfallen darf, um noch in einem erträglichen Wirkungsgrad-Bereich zu bleiben. Wird er am Berg viel langsamer, besteht die Gefahr, dass er ganz „stecken bleibt“.Ein ‚Bergmotor‘ (also z. B.: 26″ Wicklung in 20″ Nabe) darf auf ca 11km/h zurückfallen, ein ‚Schnellmotor‘ (20″ Motor in 26″ Nabe) nur auf 16km/h!

          Bei Systemgewicht entsprechen die erlaubten 250W an der Welle bei 13km/h ca 6% Steigung ohne mittreten, wenn man ca 60W für die Reibung einberechnet. Für andere Werte von Geschwindigkeit, Gesamtgewicht und Steigung können Sie hier die notwendige Leistung ausrechnen lassen.

          Was bedeutet das Ergebnis?

          Wenn unter „Leistung gesamt“ mehr als 250W herauskommt, müssen Sie also die Differenz selbst dazu pedalieren, weil der Motor eben nur 250W leisten darf. Möglich für Eigenleistung sind (für einige Zeit) typisch Werte von 80W bis etwa 200W, sehr sportliche Menschen schaffen auch mehr. „Normalen“ Menschen ist es nicht möglich, über längere Zeit mehr als ca. 80W zu leisten. Wenn die Leistung des Motors plus die des Pedalierens zusammen nicht ausreicht, und die „Leistung gesamt“ zu erreichen, haben sie mit den von Ihnen eingegebenen Werten eine Anforderung an Ihr Pedelec gestellt, die es nicht erfüllen kann.

            Langsamer fahren als 20-25km/h Reibungswiderstand reduzieren: z. B.: Reifen härter aufpumpen (bringt nicht mehr als max ca. 10-20W) anderen Weg mit geringerer Steigung wählen (kann sehr viel bringen) richtiges = rechtzeitiges Schalten auf einen kleineren Gang, die ideale Trittfrequenz ist die wichtigste Möglichkeit die menschliche Leistung zu erhöhen. Sitzposition optimieren (Lenkerhöhe, Sattelhöhe und Rahmengeometrie haben auch einen großen Einfluß auf die Leistung des/der Pedalierenden Gesamtgewicht reduzieren (die Möglichkeiten hier sind meist beschränkt) Geschwindigkeit reduzieren: Bringt den Motor meist in einen schlechteren „Teillastbereich“, in dem er weniger als die 250W auf die Strasse bringt, bringt also bei einem direktgetriebenen Nabenmotor meist nichts. anderes Antriebskonzept wählen: Ein Tretlagermotor zb. kann die Schaltung des Fahrrades „mitbenützen“ und hat dadurch auch bei sehr geringen Geschwindigkeiten einen hohen Wirkungsgrad Mögliche Antriebsleistung erhöhen: Durch Verwendung eines getriebelosen Motors oder von 2 Getriebemotoren (hinten/vorne) kann die Antriebsleistung Ihres Fahrrades erhöht werden auf z. B.: 500W. So ein Fahrzeug ist allerdings kein Pedelec mehr, sondern ein S-Pedelec oder Kleinkraftrad mit geringer Leistung, welches einer TÜV-Abnahme bedarf, die allerdings bis 25km/h dem Vernehmen nach einfach und günstig zu bekommen ist. Für so ein Fahrzeug entfällt auch die Notwendigkeit des Pedelec-Sensors.

          Alles eine Frage der Reichweite

          Die vergleichbare Kapazität eines Akkus wird in Wh (Wattstunden) angegeben, sie ergibt sich aus seiner Kapazität in Ah (Amperestunden) mal seiner Nennspannung (meist 24 oder 36V). Ein 11,6Ah Akku mit 24V Nennspannung hat also eine Kapazität von 278 Wh. Analog hat ein 10Ah Akku mit 36V Nennspannung also etwa eine Kapazität von 360 Wh.

            in der Ebene 2-10Wh pro km je nach Eigenleistung am Berg 20-50Wh pro 100 Höhenmeter je nach Eigenleistung

          Mit einem 24V/11,6Ah-Akku lassen sich also in der Ebene je nachdem wie sehr Sie mittreten zwischen 28-85km zurücklegen, oder eben zwischen 550 – 1200 Höhenmeter fahren, oder eine Kombination aus den beiden. Abhängig von Gewicht, Geschwindigkeit und Mittreten können diese Werte erheblich unter – und überschritten werden, aber als erste Schätzung taugen sie ganz gut.

          Für andere Werte von Weglänge, Höhendifferenz und Akkuspannung können Sie hier die notwendige Akkukapazität in Ah ausrechnen lassen. Alle Werte sind nur als Abschätzung zu verstehen. Bei Blei-Akkus (die wir nicht anbieten) muss dabei die Kapazität wegen des sog. „Peukert-Effektes“ höher sein als als bei Lithium-Akkus. Diese Berechnung kann keine professionelle Berechnung oder Beratung ersetzen.

          Beim E Scooter Motor auf die Wattzahl achten

          Hierzulande haben die kleinsten E-Scooter Motoren gerade einmal 100 Watt. Solche Fahrzeuge reichen möglicherweise für kurze Strecken, können aber kaum Steigungen bewältigen. Die Obergrenze für die Leistung eines E Motors liegt bei 500 Watt. Hier ist die Steigfähigkeit besonders gut. Ist die Motorleistung höher, dürfen die E Scooter nur auf Privatgelände gefahren werden. Außer, es handelt sich um ein zugelassenes Fahrzeug, für das ihr aber dann einen Führerschein benötigt. Für den normalen Gebrauch in städtischen Gebieten reichen Elektroroller mit 250 Watt. Bergige Gegenden und schwere Fahrer profitieren von einem leistungsstarken Antrieb.

          500 Watt sind nicht immer 500 Watt

          Wenn wir sagen, dass eine der Motoren in Deutschland von 500 Watt erlaubt sind, dann reden wir von der. Als Dauerleistung wird die höchste Leistung bezeichnet, die ein Motor beliebig lang erbringen kann, ohne unzulässig zu heiß zu werden. Es gibt aber auch noch eine Peak-Leistung, die um einiges höher ist. Das ist die Maximalleistung, oder momentane Spitzenwattabgabe, die der E-Scooter packt. Hier muss man aufpassen, dass der Hersteller seinen E-Scooter nicht mit 500 Watt anpreist, wenn in Wahrheit nur ein 250 Watt Motor verbaut wurde, der auf eine Peak-Leistung von 500 Watt kommt.

          Reichweite abhängig von Motorleistung

          Ein E Scooter mit 150 Watt kommt im Schnitt um die 12 Kilometer weit. Hat das Modell einen 250 Watt Motor, schafft es ca. 25 Kilometer. Je höher die Wattzahl, desto höher also auch die Reichweite. Durch eine höhere Reichweite erhöht sich meist auch das Gewicht eines E Scooters. Wer also nur gerade Kurzstrecken fährt und im 10. Stock wohnt, wird mit einem leichten 150 Watt E Scooter vermutlich glücklicher. Wer schnell vorankommen will und auch mal Hügel bezwingen möchte, sollte schauen, dass der E-Scooter 500 Watt Dauerleistung packt. Je mehr PS ein E-Scooter hat, desto spaßiger wird die Fahrt nämlich.

          Wieviel Watt braucht ein e Scooter bis 20 km/h?

          Zunächste einmal der Überblick, was alles angeboten wird: Die kleinen elektrischen Tretroller sind etwas leistungsärmer ausgestattet, als große Elektroroller. In der Einsteigerklasse, d. h. sehr günstige Modelle sind nur mit einem 150 oder 250 Watt Motor ausgestattet. In der Mittelklasse fahren E Scooter zwischen 250 oder 250 Watt und in der technischen Oberklasse mit 500 Watt. Das macht sich eben auch im Preis bemerkbar.

          Wir denken, das ein E Scooter schon über 250 Watt verfügen sollte, um auch über kleinere Steigungen hinweg zu kommen. Mit 500 Watt seit Ihr natürlich bestens ausgestattet. Der sehr günstige Digger Läuft hat nur 250 Watt, aber ist mit unter 300 Euro sehr preisgünstig und auch mit 11,6 Kg sehr leicht zum klappen und tragen. Unser Tessieger, der ePowerfun Pro hat schon 440 Watt, eine größere Reichweite und kostet bereits knapp über 600 Euro. Sehr stark ausgestattet mit 500 Watt und eben auch 80 Km Reichweite ist der Egret Pro. Aber dafür bezahlt ihr stolze 1799,- Euro.

          Wieviel Watt braucht ein Elektroroller bis 45 km/h?

          Die Elektromotoren von größeren E-Rollern bis 45 km/h sind dann schön stärker motorisiert. Hier wird meist ein bürstenloser wartungsfreier Radnabenmotor, oft von Bosch verbaut. Auch hier ergibt die Wattzahl leistung und Steigfähigkeit. Günstige Einsteigermodelle sind meist nur mit Motoren um die 1500 Watt ausgestattet, wohingegen leistungsstarke und eben auch teurere Fahrzeuge über 4000 Watt haben.

          Klar, könnt Ihr mit einem 1500 Watt starken Elektroroller auch schon einen Beifahrer/in mitnehmen. Mehr geht natürlich immer. Ihr habt die Wahl. Und es ist wie gesagt auch eine Frage des Preises. Der eRetro Star light hat 2000 Watt und kostet aktuell nur 1099,- Euro. Mit dem seit Ihr mit 45 km/h schon prima unterwegs. Als Beispiel vom gleichen Unternehmen Nova Motors kostet der Sli6 max mit 4000 Watt schon stolze 3799,- Euro. Aber dafür seit Ihr hier auch mit 70 Km/h Spitzengeschwindigkeit unterwegs.

          Hagen

          Hagen & Chris sind seit einer Reise nach Kalifornien begeisterte E-Scooter Fahrer geworden – lange, bevor diese in Deutschland verfügbar wurden! Auf e-Roller. com berichten wir über eScooter, eRoller & Co, zu technischen Innovationen und Trends, Mobilitätslösungen, Sharing Anbietern sowie News aus dem neuen Straßenverkehr.

          2 Kommentare von Nutzern zu “Der Motor des E-Scooter – Worauf muss man achten?”

          Alls für eine Mogelpackung bezüglich der Wattzahlangabe bei El Scootern kann ich Mi einem Top aktuellen Test vom 29.01.2 dienen: Der neue E-Scooter der Firma Mi : Modell 3 – ist daß vorsätzliche Verbrauchertäuschung? Die ungeschminkte Wahrheit.

          Voller Vorfreude endete die erste Fahrt mit dem neuen MI Scooter nicht nur mit einer Enttäuschung, diese hinterließ aufgrund der sehr schlechten Motor-/ Fahrleistung bei gar das Gefühl, um das viele Geld betrogen worden zu sein.

          Das ausschlaggebende Kaufkreteriun für das Modell von Mi waren die angegebenen 600Watt Motorleistung. Bei 600Watt erwartet man zurecht eine gute Beschleunigung bei einem Gewicht von 89kg des Fahrers. Ein schnelles erreichen der Höchstgeschwindigkeit von 20km/H und auch eine zügige Fahrweise selbst bei leichten Anstiegen sollten bei guter Hardware (Motor, Akku….) eine Grundvoraussetzung bei diesen Leistungsdaten sein. Gerade diese Eigenschaften sind mit das ausschlaggebende Kaufkreteriun, einen Scooter mit 600Watt Motorleistung zu kaufen – und das für nicht gerade wenig Geld.

          Statt einer zügigen Beschleunigung erlebt der Fahrer, dass der Mi Model 3 Scooter eine gefühlte Ewigkeit benötigt, bis dieser die Wahnsinns Höchstgeschwindigkeit von 15km/H quälend langsam auf gerader Strecke erreicht.

          Bei den von Mi angegebenen Leistungsdaten mit 600Watt Motorleistung, darf der Käufer zu Recht Fahrspaß und Dynamik erwarten. Da ist eine zügige Fahrweise auch bei einem kleinen Anstieg etwas normales. Die Realität sieht bei der Firma Mi mit Model 3 Scooter leider ganz anders aus. Als Kunde fühle ich mich da regelrecht „auf dem Arm genommen“. Für mich ist dieser E Scooter ein Beispiel für schkechte Hardware gegen gutes Geld. Ich werde mir jedenfalls keinen E Scooter mehr von der Firma Mi mehr kaufen – Nein Danke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert