Wie nachhaltig sind E-Bikes, Pedelecs und Co.?

Fast 10 Millionen E-Bikes fahren aktuell auf unseren Radwegen. Wie groß ist das Potenzial von E-Bikes für die Umwelt? Und was gilt es beim Kauf und der Nutzung zu beachten?

Wie groß ist das Potenzial von E-Bikes für die Umwelt?

Pkw und Motorräder verursachten 2021 mit 62 Prozent den größten Teil der CO2-Emissionen in Deutschland. Laut dem Verkehrsclub Deutschland können E-Bikes eine umweltfreundliche Alternative sein. Insgesamt gibt es etwa zehn Millionen E-Bikes auf den Straßen Deutschlands. Mit einer steigender Tendenz.

Unterschied zwischen Pedelec und S-Pedelec

E-Bikes unterstützen den Fahrer elektrisch beim Treten und mithilfe eines Motors, der mit einem Akku betrieben wird. Dabei gibt es zwei Arten von E-Bikes. Die, die bis zu 25 km/h unterstützen, werden Pedelec genannt. S-Pedelecs wiederum, unterstützen den Fahrer mit bis zu 45 km/h. Für die S-Pedelecs benötigt man außerdem ein Versicherungs-Kennzeichen wie bei einem Mofa.

Unterschiedliche E-Bike-Modelle

City-Tiefeinsteiger sind besonders geeignet für Stadt-Straßen. Sie sind ideal für Ebenen und kürzere Strecken. Für E-City Bikes reicht eine Akkuleistung von 250 bis 500 Watt aus. Darin ist ein sogenannter Mittelmotor verbaut. Im Vergleich zu anderen Motorpositionen fällt es hier leichter, das Gleichgewicht zu halten.

E-Bikes unterstützen den Fahrenden beim Treten. So kann man auch steile Hänge problemlos hoochfahren. Colourbox COLOURBOX51154581

Das Tracking-Rad eignet sich sowohl für die Stadt als auch für das Gelände und ist für längere Touren ausgerichtet. Dafür braucht es leistungsstarke Akkus mit bis zu 600 Watt.

E-Mountainbikes zeichnen sich durch hohe Leistungsstärke und Akkukapazitäten aus. Ausgestattet mit breiten Reifen und Federungen spielt das E-Mountainbike seine Stärken voll auf dem unebenen Gelände aus.

Wie teuer sind E-Bikes?

E-Bikes wiegen normalerweise zwischen 20 und 25 Kilogramm und sind ab etwa 2.000 Euro erhältlich.

Wichtige Hinweise für die Akkus

Bei einem durchschnittlichen 500 Watt Akku schafft ein E-Bike in der Regel zwischen 70 und 130 km. Die Reichweite hängt – abgesehen von der Akkukapazität – aber auch vom Fahrverhalten und vom Streckenprofil ab.

Integrierte Akkus lassen sich nur im Fachhandel austauschen. Besser sind daher entnehmbare Akkus. Diese können teilweise auch zu Hause geladen werden. Beim Kauf sollte dann darauf geachtet werden, dass der Hersteller Ersatz-Akkus und Ersatz-Teile anbietet. Bei namhaften Herstellern ist dies häufig der Fall.

In der Regel schafft ein Akku etwa 2.000 Ladezyklen. Je nach Pflege können Akkus daher etwa fünf Jahre halten. Viele Pedelec-Anbieter geben die Lebensdauer der Akkus mit 500 bis 1.000 Vollladezyklen an.

Um die Kapazität so lange wie möglich zu halten, sollte der Akku gut gepflegt werden. Zu hohe und zu niedrige Temperaturen sollten vermieden werden. Außerdem empfiehlt es sich, den Akku nie ganz leer zu fahren und auch nie komplett aufzuladen.

So beeinträchtigen E-Bikes die Umwelt

Der Abbau von Lithium für die Akkus von E-Bikes braucht viel Wasser. Außerdem können durch den Abbau Schadstoffe und Schwermetalle eingetragen werden, die Ökosysteme, Grundwasser und Umwelt stark belasten können.

Ein anderes Material, dass bei der Herstellung von Akkus verwendet wird, ist Cobalt. Das kommt unter anderem aus der Demokratischen Republik Kongo. Immer wieder gibt es Berichte von katastrophalen Arbeitsbedingungen vor Ort und Kinderarbeit. Darüber hinaus sind Böden und Gewässer in der Nähe der Minen verseucht. Dies gefährdet die Gesundheit der Minenarbeiter und der Anwohner.

Austauschbare Akkus sind leichter zu handhaben als E-Bike Akkus, die nicht entnehmbar sind. Außerdem kann man den Akkus einfacher lagern. Colourbox COLOURBOX47091158

Können E-Bikes nachhaltig sein?

Für das Umweltbundesamt können E-Bikes zur Mobilitätswende beitragen, wenn sie statt dem Auto genutzt werden. Schon nach etwa 300 km, die man mit dem E-Bike statt dem Auto fährt, sind die CO2-Emissionen des Akkus wieder ausgeglichen.

Am nachhaltigsten ist das E-Bike, wenn der Strom für den Akku aus erneuerbaren Energieträgern stammt. In der Klimabilanz kann das E-Bike sogar den Öffentlichen Personennahverkehr schlagen.

Förderprogramme für E-Bikes

Es gibt bereits einige Arbeitgeber, die im Rahmen von Leasing-Modellen als Job-Rad oder als Dienst-Rad E-Bikes fördern. Für S-Pedelecs kann außerdem die Pendler-Pauschale geltend gemacht werden. Einzelne Bundesländer, wie beispielsweise Baden-Württemberg bieten bereits Förderprogramme für die Anschaffung von E-Bikes und Pedelecs an.

Stiftung Warentest Welches E-Bike oder Pedelec passt zu mir?

Welche Vorteile hat das E-Bike? Was ist beim E-Bike-Kauf zu beachten? Wie sichere ich das Rad? Und was sagt Stiftung Warentest zu SUV E-Bikes? Antworten auf die Fragen gibt es hier.

Ulm Deutlich mehr Unfälle mit E-Bikes und Pedelecs

Die Zahl der Unfälle mit E-Bikes im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm hat sich in den letzten zehn Jahren vervielfacht.

So maximieren Sie die Bosch Powerpack 500 E-Bike Akku Lebensdauer

Bosch Komponenten sind in fast allen Premium E-Bikes verbaut. Vor allem die Akkus beweisen hohe Energiedichte und verlässliche Funktion. Käufer achten bewusst auf Bosch Akku wie den Powerpack 500 E-bike Akku, der lange Lebensdauer verspricht. Welche Haltbarkeit kann man erwarten?

Wie lange hält ein Bosch Powerpack 500 Akku?

Bosch Powerpack Akkus sind sogenannte Rahmenakkus, die nahe am Schwerpunkt platziert sind.

Die leicht entnehmbaren Batterien sind häufig an elektrischen Touren-, Trekking – und Citybikes verbaut, denn ihre hohe Leistung ermöglichen respektable Reichweiten selbst in bergigen Regionen.

Wie lange Sie fahren können, bestimmen äußere Faktoren, doch wie lange die ist der Bosch E-Bike Akku nutzbar?

Für den Powerpack 500 E-Bike Akku nennt Bosch eine Lebensdauer von 500 bis 600 vollen Ladezyklen, was rund 25.000 km Laufleistung entspricht.

Akku-Technologie hat dank Lithium-Ionen-Zellen den Memory-Effekt endgültig besiegt, doch pro Jahr sollten Sie mit etwa 2 % weniger Kapazität rechnen.

Die Zellen altern mehr oder weniger schnell, je nachdem wie sie gepflegt werden.

Bosch Powerpack 500 Nutzungsdauer verlängern

Die Lebensdauer eines Akkus unterliegt zahlreichen Faktoren, die sich positiv oder negativ auswirken. Durchschnittlich halten Bosch Akkus bei guter Pflege fünf Jahre.

    Kalibrieren Sie einen neuen Akku durch dreimaliges Leerfahren und Laden. Verwenden Sie nur ein Bosch Ladegerät. Achten Sie auf den richtigen Reifendruck. Zu weiche Reifen erhöhen den Rollwiderstand, der den Akku mehr Energie kostet, was zu mehr Verschleiß führt. Fahren Sie ohne Schiebehilfe los. Aus dem Stand zu starten, frisst viel Strom Schalten Sie oft und wählen möglichst den kleineren Gang. Schweres Treten in einem hohen Gang verbraucht zusätzlichen Strom Nehmen Sie auf längeren Ausfahrten das Ladegerät mit oder benutzen eine öffentliche Ladestation bei jeder Rast. Häufiges kurzes Laden zwischendurch schont die Zellen. Laden Sie den Akku zu Hause erst nach einer Weile, nachdem er im Sommer und Winter Raumtemperatur angenommen hat. Lagern Sie den Akku während der saisonalen Fahrpause bei 10 bis 20 Grad Raumtemperatur an einem trockenen Ort ein und halten den Ladestand zwischen 30 und 60 Prozent. Nutzen Sie Schutzhüllen, um den Akku vor Schmutz und Temperaturgefälle zu bewahren

Beratung Akku

Der Akku ist neben dem Motor einer der wichtigsten Bestandteile eines E-Bikes. Worauf sollten Sie bei einem Akku für ein E-Bike achten? Die Größe des Akkus bestimmt, wie weit Sie mit dem E-Bike fahren können. Darüber hinaus bestimmt die Position des Akkus maßgeblich das Design des Fahrrads. Nahezu alle Akkus in E-Bikes sind bereits abnehmbar. Dies ist praktisch, wenn Sie den Akku unterwegs oder im Urlaub aufladen möchten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der verfügbaren Akkus. Wir beraten Sie gerne, welcher Akku für Ihren Einsatzzweck am besten geeignet ist.

Nehmen Sie einen etwas größeren Akku

Akkus verlieren im Laufe der Jahre etwas an Kapazität. Nach fünf Jahren kommt man mit dem Akku nicht mehr so weit wie im Neuzustand. Um jahrelang Freude an Ihrem Fahrrad zu haben, ist es daher eine gute Idee, den Akku etwas größer zu nehmen, als Sie jetzt benötigen. Vielleicht fahren Sie dann auch mehr Langstrecken. Die zusätzlichen Kosten für einen größeren Akku sind viel geringer als die Kosten für den Austausch eines Akkus. Ein größerer Akku ist daher für viele eine gute Idee.

Position des Akku

Die Position des Akkus wirkt sich auf das Fahrverhalten des E-Bikes aus. Der Akku am oder im Rahmen ist stabiler als ein Akku auf der Rückseite des Gepäckträgers. Viele E-Bikes haben einen solchen Akku auf dem Gepäckträger, weil er in vielen Fällen gut funktioniert und günstiger erhältlich ist. Der Akku am Rahmen sorgt für eine stabilere Straßenlage, allerdings gegen einen geringen Aufpreis. Der Akku kann auch in den Rahmen integriert werden. Das sieht besonders luxuriös aus und ist vor allem in den teureren Modellen erhältlich. Ein vollständig integrierter Akku ist von Victoria und Flyer erhältlich.

De groDer größte E-Bike-Akku

Viele Marken haben ein 500-Watt-Batterie-E-Bike als großartige Option. Den größten Akku findet man bei dem von Flyer angebotenen Panasonic-System. Deze accu’s zijn beschikbaar in 630Wh en 750Wh. Dit is erg groot. . Diese Akkus sind in 630 Wh und 750 Wh erhältlich. Das ist sehr groß. Die Panasonic-Akkus sind teilintegriert, was dem sportlichen Bike gut steht. Eine Übersicht über Modelle mit großem Akku finden Sie in unserem Webshop.

Wie hole ich die maximale Reichweite aus meinem Akku heraus?

Die Reichweite hängt von der verwendeten Unterstützungsstufe ab. Wenn Sie Eco fahren, kommen Sie am weitesten. Dennoch gibt es eine Reihe von Dingen, auf die Sie achten können, um die Reichweite zu erhöhen, ohne weniger Unterstützung zu verwenden. Hoher Reifendruck erhöht die Reichweite. Pumpen Sie den Reifen regelmäßig bis knapp unter das auf der Seitenwand des Reifens angegebene Maximum auf. Häufiges Schalten hilft, Ihre Reichweite zu erhöhen. Radfahren in einem niedrigen Gang ist viel sparsamer als Radfahren in einem hohen Gang. Die Reichweite wird auch von nicht veränderbaren Bedingungen wie Temperatur (Kälte), Wind, Fahrbahn und Steigungen beeinflusst.

Was bedeutet Wattstunde?

Die Wattstundenzahl eines Akkus gibt an, wie viel Watt eine Batterie im Durchschnitt eine Stunde lang liefern kann. Ein 400-Wh-Akku liefert 400 Wh für eine Stunde oder 100 Wh für 4 Stunden. Pro 100 Wh hat das Fahrrad mit Tretunterstützung etwa 12 bis 20 km Reichweite. Die Reichweite hängt stark von der Stützposition und der Nutzung des Fahrrads ab.

Wie lange hält der Akku eines E-Bikes?

Leider hält der Akku eines E-Bikes nicht ewig. Im Durchschnitt reichen Akkus für 5 bis 7 Jahre, manchmal aber auch kürzer oder länger. Die meisten Akkus gehen nicht durch viel Gebrauch kaputt, sondern durch Alter und ein bisschen Pech oder Glück. In der Zeit, in der der Akku gut funktioniert, nimmt die Kapazität des Akkus langsam ab. Alle Hersteller gewähren zwei Jahre Garantie auf einen Akku, wir bieten an, diese beim Kauf eines neuen Fahrrads auf fünf Jahre zu erweitern. Muss der Akku ausgetauscht werden? Dann bieten wir auch die Wiederaufbereitung von Akkus an. Bei der Überholung erhalten Sie oft einen größeren Akku als das Original zu einem niedrigeren Preis und mit einer neuen Garantie.

HoWie lädt man den Akku eines E-Bikes am besten auf?

Unterschiedliche Akkusysteme müssen auf unterschiedliche Weise geladen werden. Beispielsweise gibt es Systeme, die immer geladen werden müssen, und es gibt Systeme, die sich bei längerer Nichtbenutzung abschalten. Gerne erklären wir Ihnen, wie der Akku Ihres eigenen Fahrrades am besten aufgeladen werden kann. Bei der Lieferung jedes gebrauchten und neuen Fahrrads liefern wir auch eine Erklärung für Ihren eigenen Akku. Ein paar Tipps gelten für alle Akkus: Bewahren Sie Ihren Akku an einem Ort auf, an dem es nicht gefriert. Wenn Sie den Akku leer gefahren haben, laden Sie ihn auf, bevor Sie ihn weglegen. Die meisten Akkus profitieren davon, wenn sie ein wenig mehr entladen werden, etwa 15 %. Wenn Sie den Akku längere Zeit nicht benutzen, lassen Sie sich von uns beraten, wie Sie Ihren Akku am besten lagern.

Entlehrung des Akkus

Für die meisten Akkus ist es gut, wenn sie hin und wieder entladen werden. Der Akku muss nicht vollständig leer sein, und wir empfehlen dies auch nicht, da Sie dann keine Unterstützung mehr haben. Es reicht aus, den Akku nicht bei jeder Kurzstrecke nachzuladen und hin und wieder weitgehend leer zu fahren. Es gibt ein paar Ausnahmen, und wir beraten Sie gerne zu Ihrem eigenen Fahrrad.

Eiseskälte nicht gut für einen Akku

Akkus vertragen die Kälte nicht gut. Bei Kälte über dem Gefrierpunkt hat ein Akku bereits weniger Kapazität. Es ist besser, den Akku nicht unter dem Gefrierpunkt zu laden oder zu verwenden. Bewahren Sie den Akku am besten an einem Ort auf, an dem er nicht einfriert. Dafür ist es nützlich, einen abnehmbaren Akku zu haben, der innen gelagert werden kann.

Lagerung des Akkus über einen längeren Zeitraum

Wenn Sie einen Akku für längere Zeit weglegen, ist es am besten, den Akku teilweise aufzuladen. Verschiedene Marken haben unterschiedliche Systeme für die Langzeitlagerung von Akkus entwickelt. Panasonic-Akkus wechseln in den Schlafmodus und werden wieder aktiv, wenn sie aufgeladen werden. Die meisten anderen Akkus kennen das nicht. Fahrradakkus können bedenkenlos leer gefahren werden. Laden Sie sie sofort auf, wenn Sie nach Hause kommen. Einen Fahrradakku leer zu lagern ist schlecht für den Akku.

Wie lange hält der Akku eines 500-Watt-E-Bikes

E-Bikes, auch bekannt als Pedelecs oder Elektrofahrräder, bieten ein Spektrum an Vorteilen für verschiedene Arten von Ausfahrten und FahrerInnen und zielen darauf ab, Barrieren zu überwinden, die uns davon abhalten, längere und schnellere Ausfahrten zu unternehmen. Jedes E-Bike aus der Liv-Produktpalette verfügt über einen Motor mit Tretunterstützung, der von einem in den Rahmen integrierten, wiederaufladbaren Akku betrieben wird. Eine einfache Frage, die uns immer wieder gestellt wird, ist: Wie groß ist die Reichweite meine E-Bike Akkus mit genau einer Ladung? Die nicht ganz so einfache Antwort lautet: Das ist unterschiedlich. Es gibt viele Faktoren, die sich darauf auswirken, wie lange dein Akku hält, und wenn du diese erst einmal verstanden hast, kannst du besser abschätzen, wie viele Kilometer du noch fahren kannst, bevor du wieder aufladen musst.

Aber bevor du dir ein klares Bild davon machen kannst, wie du die Reichweite deines E-Bike-Akkus maximierst, brauchst du einen kurzen Überblick über die Technologie, die dein E-Bike zum Laufen bringt. Wir haben versucht, unser technisches Fachchinesisch in einfache Begriffe zu fassen, damit es für alle verständlich ist. Lies weiter, um detaillierte Beschreibungen der einzelnen Akku – und Motormodelle zu erhalten und zu erfahren, wie sie in deinem Elektrofahrrad zusammenspielen.

Die vier Akku-Optionen von Liv

Unsere Liv Damen E-Bikes werden mit einem von drei Akkus ausgestattet, die den Motor antreiben: dem EnergyPak Smart, dem EnergyPak Smart Compact oder dem EnergyPak Side Release. Ebenfalls erhältlich ist der EnergyPak Plus, ein kleiner Zusatzakku. Alle vier Akkus lassen sich herausnehmen und können somit entweder direkt am Rad oder außerhalb des Fahrrads geladen werden, je nachdem, wo deine Steckdose ist.

Die Kapazität jedes Akkus wird in Wattstunden (Wh) gemessen – nicht zu verwechseln mit der Einheit Watt, mit der viele RadfahrerInnen ihre eigene Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Fahrt messen. Aber grundsätzlich gilt: Je höher die Wattstunden des Fahrradakkus sind, desto mehr Leistung hat dieser.

Der ist der Akku mit der höchsten Kapazität, den es bei unseren Liv Damen E-Bikes gibt. Er ist ideal für lange, intensive Fahrten, bei denen du viel Tretunterstützung benötigst oder auf losem Schotter, Schnee, Schlamm oder anderem unbefestigtem Terrain unterwegs bist. Der schlanke, stromlinienförmige Akku ist direkt in den Rahmen des Fahrrads integriert, was für eine saubere Optik und natürliches Fahrgefühl sorgt. Es gibt ihn in drei verschiedenen Wattstunden (Wh) Versionen: 625, 500 und 400 (wenn dein ausgewähltes Bike mit dem 400- oder 500-Wh EnergyPak Smart ausgestattet ist, kannst du den Akku auch upgraden). Alle drei Wh-Varianten des Akkus laden sich in weniger als drei Stunden von Null auf 80 Prozent auf.

Der ist Livs E-Rennrad-Akku mit 500 Wh, der mit seinem schlanken Profil dazu beiträgt, dass sich dein E-Bike kaum von herkömmlichen Roadbikes unterscheiden lässt. Sowohl der EnergyPak Smart als auch der EnergyPak Smart Compact haben ein Aluminiumgehäuse, um eine Überhitzung zu verhindern, was sowohl der Sicherheit als auch der Verlängerung der Akkureichweite dient.

Der kommt bei vielen Liv Pendlerinnen-E-Bikes und E-Mountainbikes für Einsteigerinnen zum Einsatz und ist so gestaltet, dass er in Modelle mit tieferem Einstieg passt. Er ist mit 500 Wh und 400 Wh erhältlich und wird seitlich in das Unterrohr eingeschoben, anstatt wie die beiden zuvor genannten Akkus von unten herausgenommen zu werden. Die Wasserdichtigkeit des EnergyPak Side Release entspricht dem IPX5 Standard, die der übrigen Liv E-Bike Akkus sogar IPX6.

Die drei E-Bike Motoren von Liv

Liv Pedelecs haben einen Motor, der sich am Tretlager befindet und dich beim Treten der Pedale unterstützt. Die drei Motorvarianten wurden in Zusammenarbeit mit Yamaha entwickelt und umfassen den SyncDrive Pro, den SyncDrive Sport und den SyncDrive Core. Alle drei Motoren sind mit mehreren Sensoren ausgestattet, die selbst die kleinste Veränderung deiner Trittfrequenz, Geschwindigkeit und deines Leistungs-Inputs erkennen. Dies ermöglicht es dem Motor, die Unterstützung, die er dir gibt, auf die natürlichste Art und Weise in deinen Pedaltritt einfließen zu lassen. Er schaltet sich sanft und allmählich ein und erhöht den Input, um sich deinem anzupassen. Liv E-Bikes sind so konzipiert, dass sie deine eigene Kraft und Fitness unterstützen und verbessern, es gibt also keinen Gashebel, den du drücken kannst, um das Rad zu bewegen. Du musst in die Pedale treten – aber wie stark du strampelst, bleibt dir überlassen.

Die Spitzenmodelle der E-Bike-Linie von Liv sind mit dem ausgestattet. Es ist der stärkste Motor mit dem schnellsten Ansprechverhalten, was bedeutet, dass er sich von allen dreien am sensibelsten anfühlt, wodurch er sich hervorragend für intensive Krafteinsätze eignet, um beispielsweise knifflige Bergaufpassagen oder steile, kraftvolle Anstiege auf einem E-Mountainbike zu bewältigen. Der hochsensible Motor schaltet sich auch dann ein, wenn du sehr leicht und schnell in die Pedale trittst (bis zu 170 U/min).

Der ist in den meisten Bikes der mittleren Preisklasse von Liv verbaut und bietet einen sportlichen, aber etwas weniger knackigen Antrieb als der Pro. Da er sparsamer mit seiner Leistung umgeht, verbraucht er tendenziell auch weniger Akku über die Zeit als der leistungsstärkere Pro.

Der ist der leichteste Motor, der in vielen Einstiegs-Modellen von Liv zum Einsatz kommt. Er bietet das sanfteste Zuschalten mit dem allmählichsten Anstieg der Unterstützung und ist damit die akkuschonendste Option der drei. Außerdem ist er unser leisester E-Bike Motor.

Pedelecs/E-Bikes: Flitzen ohne Schwitzen

Besonders in einer bergigen Stadt wie Aachen machen E-Bikes/Pedelecs, also elektrisch unterstützte Fahrräder, unglaublich viel Spaß. Es fühlt sich an, als ob die Berge gar nicht mehr da wären – ein paar Kurbelumdrehungen beschleunigen das Rad sanft aber effizient und nievelieren jede Steigung. Dabei ist die Unterstützungsstärken leicht am Lenker auszuwählen.

E-Bike oder Pedelec?

Der Begriff „E-Bike“ wird auch für Pedelecs verwendet. Streng genommen sind „E-Bikes“ allerings Räder, die keine Tretunterstützung zum Fahren benötigen. (Also eine Art „Gas-Griff“ haben.) Die aktuellen Antriebe und Akkus der Pedelec Modelle bei Velo sind ausgereift und einfach zu bedienen. Wir führen Pedelecs der Marken Riese und Müller, Cube, Gudereit, Coboc, Schindelhauser, I:SY, und Ca Go. Eine Proberunde mit unseren Modellen ist kostenlos und unverbindlich – und wenn Sie sich noch nicht ganz entscheiden können, gibt es noch unser Happy Weekend!

So funktioniert’s: Motor-Steuerung und – sensorik

Über Displaytasten am Lenker wählen Sie mehrere Motor-Untersützungsstärken. Einige Modelle haben für das Anfahren oder Schieben am Berg eine Extra-Option. Die Steuerung ist wasserdicht und wartungsfrei. Beim Losfahren und beim Fahren reagiert die Elektronik sofort auf die eingesatze Kraft und optimiert die Unterstützung. Bei verstärkter Kraft (z. B. beim Überholen oder bergauf)steigt die Unterstützung. Und zwar so sanft und angepasst, dass es kein Ruckeln gibt. Die Steuerung kann ebenso jederzeit ausgeschaltet werden. Das Rad fährt sich dann wie gewohnt und ohne Reibungsverluste.

    Lagern Sie den Akku trocken und nicht unter 5° oder über 30° Celsius. Laden Sie den Akku ca. alle zwei bis drei Monate auf max. 80% auf, um eine Tiefentladung zu vermeiden. Lagern Sie Ihren Akku nicht unter einer Restkapazität von 30%. Bei Bosch Systemen: Schalten Sie das Kompettsystem alle zwei Monate für ca. 1 Min. ein. Damit laden Sie den Akku im Boschdisplay. Beachten Sie unbedingt die Bedienungsanleitung Ihres Pedelecs/E-Bikes.
Was ist der Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs?

Zwar hat sich im Alltag für Räder mit Elektro-Unterstützung die Bezeichnung „E-Bikes“ durchgesetzt, es gibt aber Unterschiede. Bei Pedelecs unterstützt der Motor Sie nur, wenn Sie in die Pedale treten. Das heißt, Sie bestimmen selbst, wie viel Unterstützung Sie haben wollen. Dabei ist der Elektromotor auf eine Leistung von 250 Watt begrenzt und schaltet sich bei einer Geschwindigkeit von 25 Kilo­metern pro Stunde automatisch ab. Bei sogenannten S-Pedelecs wird bis zu 45km/h unterstüt­zt. Im Gegen­satz dazu fahren Sie bei E-Bikes auf Knopfdruck auch ohne Muskel­kraft – solche Modelle führen wir nicht im Velo. Je nach Modell endet die Motor­unterstüt­zung bei 20, 25 oder 45 km/h. Die Motor­leistung reicht bis zu 500 Watt.

Ist ein Pedelec/E-Bike ein Fahrrad oder ein Kraftfahrzeug?

Pedelecs (Unterstützung beim Treten bis maximal 25 km/h, Nenndauerleistung des Motors bis 250 Watt, ggf. Anfahrhilfe bis 6 km/h) gelten als Fahrrad. Hier sind Zulassung und Führerschein nicht nötig, es besteht keine Helmpflicht. Anders verhält es sich bei S-Pedelecs (Unterstüt­zung bis zu 45 km/h, Motorkapazität von max. 500 Watt) und E-Bikes (Fahrgeschwindigkeit per Drehgriff oder Schaltknopf bis zu 25 km/h, nicht im Velo erhältlich): Diese dürfen erst ab 16 Jahren gefahren werden und es besteht Helmpflicht. Außerdem ist mindestens ein Führerschein der Klasse AM nötig. (Ausnahme: Fahrer, die vor dem 01.04.1965 geboren wurden). Ebenso muss eine Haftplichtversicherung inkl. Kennzeichen vorhanden sein.

Welche Bauteile können bei Pedelecs und E-Bikes in der Velo Werkstatt ausgetauscht werden?

Bei der Änderung von Bauteilen an Pedelecs mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h ist für einige Bauteile die Freigabe der Fahrzeughersteller oder Systemanbieter nötig. Aktuell ist rechtlich noch nicht eindeutig geklärt, für welche Bauteile dies zutrifft. Aus diesem Grund haben der Verbund Service und Fahrrad (VSF) und der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) zusammen mit dem Zedler Institut einen gemeinsamen Leitfaden zum Bauteiletausch erarbeitet. Zur Beantwortung der Frage, was wir verändern und austauschen dürfen und bei welchen Bauteilen wir eine Freigabe einholen müssen, halten wir uns an diese Handlungsempfehlung. Lesen Sie hier, für welche Bauteile wir die Freigabe des Fahrzeugherstellers/Systemanbieters bei Pedelecs und bei E-Bikes benötigen.

Welche Pedelecs und E-Bikes kann ich bei Velo reparieren lassen?

Wir reparieren Pedelecs und E-Bikes mit folgenden Antriebs-Systemen: Bosch, Shimano, Panasonic, Coboc und Schindelhauer (Mahle).

Wie schwer sind Pedelecs oder E-Bikes?

Je nach Typ bringen Pedelecs zwischen 14,5 und 35 kg auf die Waage. Damit sind sie schwerer als motorlose Fahrräder. Das Mehrgewicht ist aber beim Fahren nicht zu spüren.

Wie lange reicht eine Akkuladung?

Das ist von vielen Faktoren abhängig: Neben dem Akkutyp und der gewählten Unterstützungsstärke spielen auch Länge und Steilheit der Steigungen, das Fahrergewicht sowie die Zuladung eine Rolle. Daneben nehmen auch Kapazität und Alter des Akkus und der Reifendruck Einfluss. Die Bandbreite reicht von einer 15 km-Strecke (wenn nur bergauf gefahren wird) bis zu 80 km oder mehr (Touren). Perfekt fürs Pendeln, für Langstreckentouren oder Lastenradfahrten auf weiten und steilen Wegen oder mit hohen Lasten ist das neue DualBattery-System von Bosch mit doppelter Reichweite.

Was kostet eine Aufladung?

Sie zahlen pro Aufladung nur ein paar Cent. Bei einem Akku mit einer Kapazität von 10 Ampèrestunden und einer Spannung von 36 Volt ergibt sich eine gespeicherte Energie von 360 Wattstunden, also ca. 1/3 Kilowattstunde (kWh). Bei einem kWh-Preis von 30 Cent sind dies weniger als 10 Cent.

Wie lange hält ein Akku?

Je nach Typ hält ein Akku ca. 500 bis über 1000 Ladezyklen. Unserer langjährigen Erfahrung nach sinkt bei normalem Gebrauch nach vier bis fünf Jahren die Akkuleistung merklich ab. Wer sich dann für einen neuen Akku entscheidet, kann den alten Akku weiter als Reserve-Akku benutzen.

Was passiert, wenn unterwegs der Akku leer wird?

Sollte der Akku während der Fahrt leer werden, fährt sich das Rad wie ein normales Fahrrad. Der Motor kann sowieso jederzeit auch ganz ausgeschaltet werden. Da der Akku zu jeder Zeit aufgeladen werden kann – auch wenn er noch nicht ganz leer ist, muss ein leerer Akku unterwegs nicht sein. Auch bei einer Rast von 1-2 Stunden können Sie den Akku immer wieder aufladen, vorausgesetzt Sie haben ein Ladegerät dabei.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellen Velo E-Bike / Pedelec Modelle

Kauf von E-Bikes: darauf solltest du achten

E-Bikes liegen schwer im Trend. Und das Angebot ist heute reichhaltig. Vom E-Bike als Lastenfahrrad bis zum E-Bike als Rennrad oder City-Bike – inzwischen finden sich alle unterschiedlichen Modelle von E-Bikes auch in der deutschen Anbieterlandschaft im Angebot. Es gibt auch die billigen Discounter-Modelle, allerdings raten die meisten Stimmen vom Kauf solcher E-Bikes ab. Und sagen: erst ab 1.700 € wird die Qualität eines E-Bikes vernünftig. Worauf du beim Kauf eines E-Bikes sonst noch achten sollst und wo dein Geld im Einzelnen steckt verrät dir dieser Artikel.

Antriebsarten von E-Bikes, Hersteller, Gesetzeslage – vieles hat sich in den letzten Jahren rund um die E-Bikes bereits getan. Das Kauf-Angebot ist groß, umso wichtiger ist es, dass du dir vor dem Kauf Gedanken zu deinen Erwartungen und dem Einsatzzweck deines E-Bikes machst: Möchtest du ein Mountainbike oder ein Klappfahrrad, das du in der Bahn leicht transportieren kannst. Der Fachhändler für E-Bikes kann dich am besten vor Ort zum Kauf des einen oder anderen Modells beraten. Eine eigenständige Vorab-Recherche lohnt jedoch bei so einer kostspieligen Anschaffung wie einem E-Bike. So kannst du die richtigen Fragen stellen.

Pedelec, S-Pedelec, „echte“ E-Bikes: Unterschiedliche E-Bikes in der Kurzübersicht

Im Sprachgebrauch werden E-Bikes oft alle in einen Topf geworfen, es gibt jedoch wichtige Unterschiede.

    Pedelec: 95 % aller E-Bikes sind Pedelecs – und damit Fahrräder, die FRIDAY versichert. Als Pedelec gilt dabei ein Fahrrad mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Ab 6 km/h wird dabei eigenes Treten vorausgesetzt. S-Pedelec: Diese E-Bikes gelten als Kleinkrafträder und erhalten Tretunterstützung bis 45 km/h, mit einer maximalen Leistung des Motors bis 500 Watt. Für dein S-Pedelec benötigst du eine Kfz-Versicherung nebst verbindlichem Kennzeichen. Führerschein der Klasse AM sowie Helm sind Pflicht. „echte“ E-Bikes: Ein „echtes“ E-Bike fährt auch ohne Treten – nämlich per Drehgriff. Solche E-Bikes benötigen ebenfalls Kfz-Versicherung und Kennzeichen.

Welcher Motor ist für mein E-Bike der beste?

Hinten, vorne oder in der Mitte – die Motoren für dein E-Bike können an unterschiedlichen Stellen ihren Dienst verrichten. Angefangen haben die E-Bikes mit den Frontmotoren an der Nabe des Vorderrads. Heute gelten diese sowohl eher als störanfällig sowie durch die unnötige Verlagerung des Schwerpunkts als ungünstig. Ein Heckantrieb bringt die Kraft direkt auf das Hinterrad. In der Praxis gilt die Empfehlung jedoch den Mittelmotoren. Der Grund: E-Bikes mit Mittelmotoren gelten als zuverlässig, verschleißarm und leise. Und beeinflussen das Fahrverhalten deines E-Bikes am wenigsten.

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E-Bike oder Pedelec? So funktioniert ein E-Bike: 8 Fragen zu Akku, Antrieb und Kosten

    Eurobike: Die Fahrrad-Trends 2018 Leihfahrrad statt Auto: Nicht immer verkehrstauglich

Der E-Bike-Markt wächst immer schneller. Nach aktuellen Zahlen des Zweirad-Industrie-Verbands wurden im Jahr 2017 deutschlandweit etwa 720.000 E-Bikes verkauft – ein Plus von 19 Prozent. Die Gründe für einen boomenden Markt sind klar: Es gibt in nahezu allen Fahrradkategorien Räder mit elektronischem Antrieb, ganz egal ob als E-City-Rad, E-Mountainbike oder E-Lastenrad. Doch mit der größeren Verbreitung kommen auch Fragen zu Antrieb, Akku und Funktion. Fahrradexperte Alban Manz von der Stuttgarter Agentur inMotion mar. com, weiß worauf es beim E-Bike-Kauf ankommt.

E-Bike Akkus

Die E-Bike Akkus von Bosch punkten mit ihrer effizienten und ausdauernden Energieleistung. Sie verfügen nicht nur über eine beachtliche Laufleistung, sondern auch über ein geringes Gewicht und eine lange Lebensdauer. Das ergonomische Design folgt dabei ganz dem Motto ‚Form follows Function‘ und sorgt für eine einfache Bedienbarkeit. E-Bike-Akkus von Bosch können dank ihrer Lithium-Ionen-Technologie mögliche Fehlerquellen erkennen. Durch dieses clevere Batterie-Management-System werden die Zellen ganz einfach vor Überlastung geschützt. Optimal für Tourenbiking, Langstreckenpendeln oder Lastenradeln ist die DualBattery. Denn der Mix aus zwei Bosch E-Bike Akkus ist dazu in der Lage, bis zu 1.000 Wattstunden liefern zu können.

Die Lithium-Ionen-Batterie zählt zu gängigsten und innovativsten Akkus für E-Bikes. Dank ihrer hohen Energiedichte kann sie mehr Energie bei einem relativ geringen Eigengewicht speichern. Kein Wunde also, dass die spezielle Lithium-Ionen-Technologie alle E-Bike-Akkus von Bosch zu echten PowerPacks macht. Mit einem Gewicht von rund zweieinhalb Kilogramm gehören die E-Bike Akkus von Bosch außerdem zu den Leichtgewichten in ihrer Klasse, können aber zugleich mit der höchsten Energiedichte punkten.

Die Powertube 500 von Bosch lässt sich problemlos mit den verschiedensten Produkten von Bosch kombinieren. Die schlanke 500 Wh Classic+ Batterie ermöglicht es Fahrradherstellern, die Röhrenbatterie in den elektrischen Fahrradrahmen zu integrieren, denn bislang passten die meisten Batterien nur extern. Die neue Powertube-Batterie kann sowohl horizontal wie auch vertikal montiert werden und verbindet modernes Design mit hochwertiger Bosch-Technologie – einfach ein echtes Kraftpaket.

Das Bosch Performance CX-System ist nach wie vor Marktführer in der eMTB-Kategorie. Hier gelingt die perfekte Balance von Drehmoment und Assistenz für sportlichere Mountainbike-Fahrer. Ob Tour oder Turbo: Mit einer Unterstützung von bis zu 300 % und einem Drehmoment von 80 Nm kann es der Performance CX mit jedem Gelände und den verschiedensten Bedingungen aufnehmen. Neu für 2018 ist ein eMTB-Modus, der den aktuellen Sportmodus ersetzt und je nach Terrain zwischen Tour und Turbo umschaltet. Zudem erkennt das Bosch-System, welcher Modus Sie am besten unterstützt und gibt dem Fahrer die Gelegenheit, sich beim Biking optimal auf den Trail fokussieren zu können. Der eMTB-Modus wird bei E-Bikes mit dem Performance CX-Motor verwendet.

E-Bikes und ihre Akkus

Die Beschränkung vieler Aktivitäten während der Corona-Krise hat den Absatz von E-Bikes weiter beschleunigt, sodass fast 50 % des Fahrradmarkts inzwischen auf elektrische Modelle entfällt. Vom Umstieg hält Interessenten ähnlich wie beim E-Auto immer noch häufig der Akku ab, weil Zweifel an der Lebensdauer sowie der Reichweite bestehen. Wie zuverlässig die aktuelle Technologie der Batterien ist und wie viele Kilometer mit einem E-Bike zurückgelegt werden können, schauen wir uns hier an.

Welche Akkus für E-Bikes gibt es aktuell?

Bei aktuellen E-Bikes sind in der Regel Lithium-Ionen-Akkus verbaut, deren Technologie die beste Mischung aus Reichweite, Sicherheit, Ladezeit und Gewicht bietet. Die Kapazität von Li-Ionen Batterien umfasst bis zu 750 Watt im High-End-Bereich, was einer Reichweite von bis zu 270 Kilometern entspricht. Das Prinzip der wiederaufladbaren Batterie setzt auf eine Umwandlung von chemischer zu elektrischer Energie und umgekehrt. Zum Einsatz kommen die Akkus nicht nur bei E-Bikes, sondern Li-Ionen-Zellen werden ebenfalls für E-Autos, Smartphones oder Laptops verwendet.

Eine Li-Ionen-Batterie besteht aus vielen kleineren Zellen, die zusammen die Gesamtkapazität ausmachen. In jeder Zelle sind Kathode (Pluspol), Anode (Minuspol), Separator und Elektrolyt für die Energieumwandlung erforderlich. Die Kathode aus Lithiumcobaltoxid, die Anode aus Graphit und die Trennschicht des Separators schwimmen in einer Elektrolyt-Flüssigkeit. Im Entladevorgang wandern Elektronen von der Anode zur Kathode, während sie im Ladevorgang die umgekehrte Richtung nehmen.

Für die Wiederaufladbarkeit des Akkus sind die Lithium-Ionen des Lithiumcobaltoxids der Kathode verantwortlich, die ein Ungleichgewicht durch die Bewegung der Elektronen ausgleichen. Die Li-Ionen können durch die Trennschicht von Kathode zu Anode bzw. von Anode zu Kathode wandern. Dadurch lässt sich die Batterien mit Lithium-Ionen-Technik viele Male aufladen, bevor die Kapazität abnimmt.

Welche Reichweite hat der Akku für ein E-Bike?

Wie lange die Kapazität des Akkus ausreicht, hängt von vielen Faktoren ab. Ausschlaggebend für die maximale Reichweite sind vor allem der Unterstützungsgrad und die Streckenbeschaffung. Bei 500 Wh (Wattstunden) ist für viele E-Bikes eine Reichweite von knapp 100 bis 200 Kilometern möglich. Die maximale Reichweite bezieht sich jedoch in den meisten Fällen auf die niedrigste Unterstützung auf flachen Strecken. Wie viele Kilometer mit dem Akku des E-Bikes auf welchen Routen möglich sind, lässt sich erst durch eigene Erfahrungen ermitteln.

Im Hinblick auf die maximale Reichweite sollte die Tretunterstützung auf flachen Strecken am besten nicht genutzt werden, wenn längere Etappen gefahren werden. Und bei größeren Steigungen sollten Fahrer ebenfalls in die Pedale treten, um die Anstrengungen für den Akku gering zu halten. Auch der Gang sollte an die jeweilige Streckenbeschaffenheit angepasst werden, um die Belastung für den Motor zu minimieren.

Für die gleiche Unterstützung wird die Batterie auf flachen Strecken weniger entladen als bei der Fahrt am Berg. Aus diesem Grund hängt die genaue Reichweite immer von der gewählten Route ab. Bei einem E-Mountainbike ist deshalb ein größerer Akku wichtiger als bei einem E-Bike für die Stadt.

Worauf gilt es bei der Handhabung des Akkus zu achten?

Da bei E-Bikes mit Li-Ionen-Akkus die gleichen Batterien wie bei Smartphones zum Einsatz kommen, sind die Empfehlungen für eine maximale Lebensdauer ähnlich. So ist ein Ladezustand von 20 bis 80 % ideal, weshalb die Batterie nicht jedes Mal voll entladen und anschließend wieder komplett aufgeladen werden sollte. Ein Anschließen des elektrischen Fahrrads bei 50 % Akku und ein Entfernen des Ladegeräts bei 80 bis 90 % schützt die Haltbarkeit der Batterie.

Für das Aufladen sowie die Lagerung wird von den Herstellern eine Temperatur von 20 bis 25 Grad empfohlen. Gerade im Winter kann ein Tiefenentladen bei Temperaturen unter null Grad die Lebensdauer der Li-Ionen-Batterie deutlich schädigen. Aber auch zu hohe Temperaturen sollten bei der Nutzung von Li-Ionen-Zellen vermieden werden. Bei sachgemäßem Laden waren bereits bei älteren Akkus Fahrleistungen von bis zu 50.000 Kilometern möglich, wie der ADAC in einem Test von 2015 feststellte.

Was kostet ein E-Bike mit großer Reichweite?

Durch Akku und Motor liegen die Kosten für ein E-Bike über einem vergleichbaren Fahrrad. Im Gegensatz zu den ersten Modellen auf dem Markt ist der Aufpreis für die elektrischen Varianten aber deutlich gesunken und die elektrischen Fahrräder für viele Haushalte erschwinglich. Positiv ist die Lebensdauer bei den aktuellen Motoren und Akkus einzustufen, sodass die E-Bikes für viele Jahre eingesetzt werden können. Im Gegensatz zum normalen Fahrrad zeigen sich die elektrischen Modelle deutlich flexibler, da Steigungen oder längere Fahrten einfacher bewältigt werden können.

Auch E-Bikes mit 500 Wh oder höheren Kapazitäten sind inzwischen günstiger geworden. So bietet der Fahrradshop mybikestore. de reichweitenstarke E-Bikes mit moderner Technik ab 1.899 € in verschiedenen Modellen an. Dabei können die elektrischen Fahrräder nach Rahmenhöhe, Akkukapazität, Dämpfer oder Schaltwerk passend zu den eigenen Anforderungen ausgesucht werden. In der Stadt sind andere Voraussetzungen zu beachten als bei anspruchsvollem Mountainbiking im Wald. Durch 30 Tage kostenlosen Rückversand ist bei den E-Bikes des Onlineshops ein ausgiebiger Test möglich, ob das elektrische Fahrrad die Erwartungen erfüllt und welche Reichweite der jeweilige Akku bietet.

Welche Innovationen sind bei zukünftigen Akkus zu erwarten?

Ähnlich wie bei Batterien für E-Autos gibt es auch für Akkus von elektrischen Fahrrädern stetige Forschungen, um Reichweite, Ladezeit oder Gewicht zu verbessern. Zuletzt wurde zum Beispiel eine Festkörperbatterie mit 10.000 Ladezyklen und 3 Minuten Ladedauer in den USA entwickelt. Vor allem für elektrische Fahrzeuge gedacht, könnte der Akku auch in E-Bikes zum Einsatz kommen.

Ob diese oder andere Technologien jedoch in der Praxis nach Plan funktionieren und wann sie marktreif werden, ist noch unklar. Verlassen sollte man sich auf solche Durchbrüche nicht, dennoch sind bei zukünftigen Akkus Fortschritte im Hinblick auf Lebenszeit oder Ladedauer zu erwarten. Wie das aufgeführte Beispiel zeigt, konzentrieren sich Wissenschaftler nicht nur auf die Weiterentwicklung von Li-Ionen-Zellen, sondern ziehen ebenfalls andere Konzepte in Betracht.

Lohnt es sich, auf die nächste Akku-Generation zu warten?

Anders als bei E-Autos ist die aktuelle Generation von Li-Ionen-Akkus für die meisten Fahrradfahrer bereits jetzt ausreichend. Lediglich bei langen Strecken mit hoher Steigung ist selbst bei Akkus mit mehr als 700 Wh auf die Ladung zu achten. Ansonsten lassen sich durch eine Anpassung des Unterstützungsgrads sowie des richtigen Gangs die durchschnittlichen Strecken von Radfahrern problemlos bewältigen. Zu beachten ist allerdings, dass E-Bikes nicht wie das E-Auto die ganze Fahrt über mit Motor betrieben werden sollten, sondern die Unterstützung dosiert an Steigungen oder über einzelne Etappen einzusetzen ist.

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