Wie findest Du die richtige Rucksackgröße mit passendem Volumen?

Vor dem Kauf eines neuen Rucksacks stellt man sich unweigerlich die Frage: „“ Hierfür eine pauschale Antwort zu finden, ist leider überhaupt nicht so leicht. Die richtige Rucksackgröße hängt nämlich immer vom Zweck des Rucksacks ab.

Wo für eine Tageswanderung schon ein Rucksack mit 15-25 Liter Volumen ausreicht – hier braucht man ja meist nicht mehr als eine Fleece – und Regenjacke, ein Erste-Hilfe-Set sowie Essen und Trinken für unterwegs, sollte man für mehrtägige Hüttentouren schon eher einen mittelgroßen Rucksack mit einem Volumen zwischen 25 und 45 Liter wählen. Für größere Touren muss unweigerlich ein Rucksackvolumen zwischen 65 und 110 Litern gewählt werden, hier muss ja von Zelt und Schlafsack, über eine Auswahl an passenden Kleidungsstücken bis hin zur Verpflegung alles untergebracht werden.

Um die richtige Rucksackgröße zu finden, bietet es sich an, schon im Vorfeld eine relativ ausführliche Packliste zu schreiben. So bekommt man eine gute Vorstellung davon, wie viel Gepäck in den Rucksack passen muss. Im Zweifel hilft es auch, das Gepäck zusammenzutragen – so bekommt man einen genauen Blick für das benötigte Rucksackvolumen. Allgemein gilt natürlich: Nie mehr einpacken, als nötig!

Gewicht: Wie schwer darf mein Rucksack sein?

Das Gewicht eines Rucksacks ist beim Wandern natürlich essentiell – wird der Rucksack zu schwer, meldet sich der Rücken und der Ausflug macht schnell keinen Spaß mehr. Bei eintägigen Touren muss man sich jedoch selten Sorgen um das Rucksack-Gewicht machen. Hier werden höchstens 8 Kilo empfohlen, mit dem nötigen Gepäck – nicht mehr, als nötig! – ist dies aber eine realistische Angabe. Wer für einen einzigen Tag mehr als 8 Kilo Gepäck braucht, sollte sich den Tipp mit der Packliste zu Herzen nehmen und alles streichen, was nicht zwingend notwendig ist.

Schwieriger wird es bei Mehrtagestouren. Die Faustregel lautet „maximal 25% des eigenen Körpergewichts“ – das Eigengewicht des Rucksacks muss aber beachtet und dazugerechnet werden. Gerade für mehrtägige Wanderungen mit Bekleidung, Zelt und Verpflegung ist es oft gar nicht so leicht, sich an diese 25% zu halten. Auch hier empfiehlt es sich, eine Checkliste auszuarbeiten und jedes überflüssige Gepäckstück zu Hause zu lassen.

    Volumen: bis 10 Liter Maximal empfohlenes Gewicht: 5 kg Einsatzbereich: Radtouren, Trailrunning, Stadttouren
    Volumen: 15 bis 20 Liter Maximal empfohlenes Gewicht: 7 kg Einsatzbereich: Tagestouren (Rad, Ski oder Wandern)
    Volumen: 20 bis 25 Liter Maximal empfohlenes Gewicht: 8 kg Einsatzbereich: Tagestouren in jedem Bereich
    Volumen: 25 bis 35 Liter Maximal empfohlenes Gewicht: 10 kg Einsatzbereich: Zweitagestouren in jedem Bereich
    Volumen: 35 bis 45 Liter Maximal empfohlenes Gewicht: 12 kg Einsatzbereich: Mehrtagestouren, Hochtouren, Skitour
    Volumen: 45 bis 65 Liter Maximal empfohlenes Gewicht: 18 kg Einsatzbereich: Trekkingtouren, Trekkingreisen
    Volumen: 65 Liter und mehr Maximal empfohlenes Gewicht: 25 kg Einsatzbereich: Trekkingtouren mit Selbstversorgung, Expeditionen

Rückenlänge, Hüft – und Schultergurte – den richtigen Rucksack finden und einstellen

Damit das Gepäck beim Wandern nicht zur Last wird, ist es wichtig, den Schulterbereich möglichst gut zu entlasten. Bei guten Rucksäcken sorgen ein stabilisierter Rücken, Aluminiumstreben, eine optimale Polsterung und ein fester Hüftgurt dafür, dass bis zu 80% des Gewichts über die Hüfte getragen wird und der Rücken so möglichst optimal entlastet wird. Wichtig ist hier, dass alle Tragegurte und die Lastenkontrollriemen richtig eingestellt sind, um eine gute Gewichtsverteilung zu gewährleisten. Bei der Polsterung ist darauf zu achten, dass das System belüftet ist. Bei einer fehlenden Rückenbelüftung beginnt man zu schwitzen, der Rucksack wird reiben und der Tragekomfort geht verloren. Um dies zu vermeiden, hat eine gute Polsterung einen Einsatz mit Feuchtigkeits-Transport-Eigenschaften. So kann der Rucksack problemlos eng am Rücken liegen und eine gute Balance gewährleisten, ohne dabei zu scheuern. Ein anderes Mysterium beim Rucksackkauf ist die Rückenlänge. Es gibt nämlich eine beachtliche Auswahl an verschiedenen Rückenlängen und einstellbaren Rückensystemen. Dies hat den Vorteil, dass man die optimale Passform für seinen Rücken finden kann und so einen wirklich bequemen Rucksack für kurze oder längere Touren hat. Um den Rucksack mit der richtigen Rückenlänge zu finden, ist es natürlich wichtig herauszufinden, wie die Rückenlänge gemessen wird. Man sollte zwischen zwei Punkten ansetzen: Der siebte Halswirbel – in etwa auf Höhe der Oberkante der Schulterblätter – dient als obere Begrenzung, nach unten hin wird die seitliche Oberkante der Hüftknochen genommen.

Rucksack packen – so geht’s richtig!

Habe ich alles? Die Frage stellt man sich wohl immer nach dem Packen. Hier liest Du, was Du in Deinem Rucksack haben solltest.

Egal ob von Garmisch zum Gardasee oder doch eine völlig neue Route. Ein Alpencross ist immer ein grandioses und individuelles Erlebnis. Es muss ja nicht direkt ein Alpencross sein, aber eine Wochenendtour mit den Kumpels/Mädels oder alleine ist wohl für jeden Biker die perfekte Möglichkeit um den Stress aus der Woche abzubauen. Eine kleine Tour mit gleichgesinnten zu einer angemieteten Hütte mit kalten Bier lässt jedes MTB-Herz höher schlagen. Am weitesten verbreitet ist aber wohl Die ausgedehnte Feierabendrunde oder einen Tag unterwegs zu sein auf dem Bike. Zwar kann man auf der ganz kurzen Runde auch mal ohne Rucksack fahren, wer jedoch einige Zeit unterwegs ist, sollte auf den nützlichen Helfer nicht verzichten.

Du sollst Deine Freizeit voll auskosten und da möchte man nicht darüber nachdenken, ob man wirklich alles eingepackt hat. Und wenn bei einer Panne mitten im Wald auffällt: „Mist, ich habe den Schlauch vergessen!“, dann macht die Feierabendrunde nicht besonders viel Spaß. In diesem Bericht, versuchen wir Dir das Kopfzerbrechen zu ersparen und zeigen, was Du alles einpacken solltest für:

Wie viel Liter Gepäck kann man aufs Fahrrad packen

Reisen mit dem Fahrrad: Kann mit dem richtigen Gepäck eine Wonne sein

Hinterradtaschen, Gepäckträgertaschen, Packtaschen – es kursieren auch bei den Herstellern verschiedene Begriffe für die Fahrradtaschen, die sich (meist als Paar eingesetzt) beidseitig am Gepäckträger befestigen lassen. Solche Taschen gibt es für unterschiedliche Einsatzszenarien, in verschiedenen Größen und aus unterschiedlichen Materialien gefertigt.

Getestet haben wir sieben Taschen, von denen sechs einen Rollverschluss haben: Sie werden durch mehrmaliges Einrollen des oberen Randes und anschließender Fixierung mit einer oder mehreren Schnallen geschlossen. So ein Rollverschluss ist zwar im Handling etwas komplizierter als ein einfacher Deckel, dafür schützt er in der Regel besser gegen Spritzwasser, das während der Fahrt im Regen gern von allen Seiten kommt. Auch sorgt er für eine gewisse Flexibilität: Bei einer nur halb gefüllten Tasche wickelt man einfach ein oder zwei Runden mehr, bei Überbeladung eine Runde weniger als üblich.

Die Taschen in unserem Test haben ein Volumen zwischen 18 und 26 Litern und tragen etwa 9 bis 12,5 Kilogramm. Bei zwei Taschen reichen die rund 40 Liter und etwa 20 Kilogramm für kürzere Reisen genauso aus wie für größere Einkäufe. Einige unserer Testtaschen gibt es auch in etwas kleinerer Version für einen Frontgepäckträger, sodass man mit insgesamt vier Taschen unterwegs sein kann. Auch lassen sich einige Hinterradtaschen mit einer zusätzlichen, oben aufliegenden Einzeltasche kombinieren, um so das Volumen nach oben erweitern zu können.

Alle getesteten Taschen werden an einer Strebe eines Gepäckträgers mit zwei Klemmen befestigt, unten verhindert ein kleiner Arm, dass die Tasche in Kurven vom Gepäckträger weg schwenkt. Unsere Testtaschen eignen sich alle für Standard-Gepäckträger. Probleme kann es in der Regel nur mit unterschiedlich dicken Gepäckträgerstreben geben. Adapter für verschieden starke Streben liegen einigen Taschen bei.

Durch Verschieben der Klemmen respektive des stabilisierenden Arms kann jede Tasche an die meisten Gepäckträger so angepasst werden, dass sie während der Fahrt nicht nach vorn oder hinten wandert. Wichtig dabei ist, dass die Tasche so weit hinten positioniert wird, dass man beim Fahren nicht mit der Ferse die Tasche berühren kann. Einmal angepasst, lassen sich die Taschen allesamt mit einer Hand ansetzen und abnehmen.

Einige Taschen haben kleine Fächer innen oder außen. Will man den Inhalt sortieren oder besser schützen, so kann man zusätzliche Inlays kaufen. Ortlieb und Vaude bieten so etwas passend für einige ihre Taschen an. Sie eignen sich je nach Modell eher für die Radreise oder für das Büropendeln. Wer dagegen seine Fotoausrüstung schonend transportieren will, muss auf Dritthersteller wie König Photobags

Zurückgreifen: Die Schwaben produzieren passgenau Kamera-Inlays für Ortliebs Back-Roller-Taschen. Sie passen allerdings auch gut in die getesteten Aqua Backs von Vaude und in die Scape von Brooks.

Sie können problemlos mit nur einer Tasche fahren. Die rund 10 Kilogramm an einer Seite gleicht man auf dem Rad gut aus. Um sich bei der Anstrengung nicht einseitig zu belasten, sollte bei längeren Touren dann aber die Seite gelegentlich gewechselt werden. Beim Kauf ist es oft günstiger, Taschen paarweise zu erwerben, statt sie nacheinander einzeln zu kaufen.

Ortlieb Back Roller Free

Die Back Roller sind der Packtaschen-Klassiker schlechthin: Ortlieb gilt als Erfinder des Rollverschlusses und brachte die Back Roller erstmals vor rund 35 Jahren auf den Markt. Wir haben die aktuelle Version »Free« getestet, die PVC-frei ist, aber ebenso haltbar und wasserdicht wie das Original sein soll. Auch die Free-Version wird wie alle Ortlieb-Taschen in Deutschland gefertigt.

Die Halterung für die Taschen hat Ortlieb über die Jahre hinweg immer wieder aktualisiert. Quick Lock 2.1 heißt das aktuelle System für Standardgepäckträger. Es schnappt zu, wenn man die Tasche einsetzt und löst sich über das Ziehen an einem kleinen Trageband. Anders als früher ist es (mit etwas Mühe) ohne Werkzeug an den eigenen Gepäckträger anpassbar. Ortlieb liefert zudem für verschiedene Rohrdurchmesser Reduzierstücke mit. Sollte das Rad (so etwas gibt es gelegentlich bei E-Bikes) 18- oder gar 20-mm-Rohre am Gepäckträger haben, lassen sich die Haken aufpreispflichtig austauschen.

Das Material der 20-Liter-Taschen wirkt sehr robust, ist aber leicht formbar – daher lässt sich der Verschluss leicht rollen. Ortlieb setzt auf einen Spanngurt oben und das Abspannen an den Seiten über den Schultergurt. Dieser wird dazu vorn an der Tasche eingehakt und gespannt. Eine Lösung, die sich auch in der Praxis bewährt. Der einzige Nachteil: Der Schultergurt bekommt bei Regen das Spritzwasser der überholenden Autos ab und wird schmutzig. Die Schnallen für den Rollverschluss lassen sich aber auch ineinander schließen, wenn auf den Tragegurt verzichtet werden soll.

Im Inneren der 20-Liter-Tasche gibt es eine fest eingenähte Innentasche mit zwei flachen Fächern (eines mit Reißverschluss). Da passt ein kleines Notebook oder ein Tablet rein. Als Zubehör gibt es von Ortlieb aber auch ein »Commuter-Inlay«, das unter anderem den Elektroniktransport besser dämpft. Ohne weitere Inlays wiegt die Tasche 925 Gramm und liegt damit im Mittelfeld.

Das Material wirkt sehr stabil. Ortlieb gibt fünf Jahre Garantie und repariert auch noch ältere Taschen. Die Handhabung ist unkompliziert.

Für alle, die ein langlebiges, unkompliziertes Produkt ohne »Schnickschnack« wollen. Und natürlich für alle, die gern auf längere Reisen gehen – egal bei welchem Wetter.

Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

Bikepacking-Taschen vs. Touring-Taschen

Bikepacking-Setup oder klassische Touring-Taschen? Was können sie, was sind Vor – was Nachteile? Jörg Spaniol hat sich dem Thema gewidmet und beide Möglichkeiten für den Gepäcktransport auf Radtouren verglichen. Natürlich kommen dabei auch Menschen zu Wort, die ihr ganz persönliches Setup beschreiben.

Was braucht der Mensch, um auf Radtour glücklich zu sein? Klar: Landschaft, Wetter, Sicherheit, ein gutes Rad und einen guten Plan. Doch darüber hinaus wissen Routiniers, dass weniger Ballast zu mehr Spaß führt. Sechs bis acht Kilo Nutzlast reichen hierzulande im Sommer, wenn man nicht gerade Campingausrüstung dabeihat. Dann ist alles an Bord, inklusive Regenzeug und einer Garnitur Zivilkleidung für abends. Das Gepäckvolumen liegt irgendwo zwischen 25 und 45 Liter – eigentlich kompakt genug für einen Rucksack, doch der nervt auf Dauer.

Aber wären nicht die immer zahlreicheren Bikepacking-Taschen eine Alterna­tive zum fest montierten Gepäckträger und klassischen Packtaschen? Ist das eher ein Trend für Instagram-Knipser oder auch eine Überlegung für Traditionalisten? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben zuerst beim Taschenhersteller Ortlieb gefragt, der beide Varianten bedient. Auch Peter Wöstmann, Sprecher der Marke, sieht durchaus Stilfragen am Werk: „Über den Trend zu ‚Microadventures‘, also kurzen Trips von zu Hause aus, sind auch Leute von der klassischen Radreise in dieses optisch eher sportive Segment gewechselt. Auch das Gravelbike als neue, erfolgreiche Radgattung hat zur Ver­breitung dieser Taschen beigetragen. Bikepacking-Taschen sind zunehmend an Gravelbikes oder Rennrädern zu finden, die in der Woche auf dem Arbeitsweg rollen und am Wochenende Sport – oder Reiseräder werden.“ Und an diese Räder passt technisch oder optisch bisweilen kein Gepäckträger.”

Leicht oder praktisch?

Doch das Trendgepäck hat auch technische Vorteile. Wir haben virtuell aus dem Ortlieb-Sortiment zwei Taschensets für ein Packvolumen von 45 Litern zusammengestellt und die Gewichte auf­addiert. Die klassische Packtaschen­variante aus zwei 20-Liter-Backrollern, einer Lenkertasche mit Adapter und einem hochwertigen Gepäckträger addierte sich auf das stolze Leergewicht von 3,2 Kilo. Im Vergleichs-Setup mit direkt ans Rad geschnallten Bikepacking-Taschen braucht man mehr Produkte für dasselbe Volumen: Eine 16-Liter-Sattel­tasche (vulgo „Arschrakete“), eine Lenkerrolle, eine vollformatige Rahmen­tasche sowie zwei kleine „Forkpacks“ für die Gabel à vier Liter. Unterm Strich sind das nur 1,9 Kilo Leergewicht – teuer, aber für sportliche Fahrer überzeugend leichter.

Das Bikepacking erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Reisen mit dem Rad eröffnen eine vollkommen neue Perspektive.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wenn er sie mit dem Fahrrad tut, hat er noch mehr zu sehen. Oft hastet der Mensch selbst auf Reisen von einem Ort zum anderen. Die Feinheiten der Natur bleiben so oft unbemerkt und ungesehen. Lässt er sich aber auf eine Fahrradreise ein, erfährt der Reisende die Schönheiten der Umgebung aus einer wunderbaren Perspektive. Sofern er nicht zu sehr auf Radcomputer und das Stundenmittel schaut.

Im Windschatten des jüngsten Booms, ausgelöst durch die Elektroräder und befeuert von der Pandemie, haben viele Menschen das Rad wiederentdeckt und auch das Spektrum der Möglichkeiten erkannt. Das reicht vom Sportgerät und Statussymbol über das tägliche Fortbewegungsmittel bis hin zum Reisegefährt. Bei den nicht motorisierten Velos haben sich die Gravelbikes oder Crosser etabliert und an Beliebtheit gewonnen. Als Nachkommen der klassischen Querfeldeinräder sind sie auf vielen Terrains einsetzbar und eignen sich hervorragend für das Reisen oder das Commuten (Pendeln). „Diese Räder sind vielseitig einsetzbar und funktionieren auf der Straße und Waldwegen gleichermaßen“, sagt Fachmann Hannes Fuchs von „Rad Fuchs“. Als Hybrid zwischen Rennrad und Trekkingbike „deckt es viele Bereiche ab. Durch die breiteren Reifen sind sie komfortabler als klassische Rennräder, rollen aber auch auf Asphalt sehr gut und sind gut übersetzt für Anstiege in den Bergen. Daher haben sie in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen“. Carbonrahmen haben sich auch bei den Crossrädern durchgesetzt, wodurch auch hier ein geringes Gewicht erzielt werden kann. Einige Hersteller haben bereits begonnen, auch Gravelbikes mit Elektromotoren auszurüsten.

Doch neben der Wahl des richtigen Rads beschäftigt eine Frage Pendler und Reisende gleichermaßen: Wohin mit dem (vielen) Zeug? Und damit aus dem Rad kein unhandlicher Draht – und Pack­esel wird, ist die Wahl der Taschen essenziell. „Auf Taschen muss man sich nicht nur bei mehrtägigen Tripps verlassen können: Sie müssen absolut wasserdicht und zweckmäßig sein“, sagt Taschenexperte Christoph Werner, Geschäftsführer von „Breineder Gibiser“ in Graz. Das Angebot an Taschen ist breit gefächert. Namensgebend ist der Ort der Befestigung: Lenker-, Rahmen – und Satteltaschen benötigen keine zusätzlichen Gepäckträger, sind aber vom Volumen her limitiert. Für einen Trip übers Wochenende reichen diese aus. „Bei Satteltaschen oder Seatpacks sollten es aber nicht mehr als elf Liter Volumen sein“, sagt Werner, „wenn es mehr wird, wird es vom Fahrgefühl her unangenehm. Da kann eine zusätzliche Rahmentasche mit 4 bis 6 Litern helfen.“

Prinzipiell gilt beim Packen allerdings: Weniger ist mehr. Manch einem reicht sogar ein kleines Täschchen für Handy und Kreditkarte. Wer die aber nicht (ver)glühen lassen will, muss eben packen. Die Erfahrung zeigt, dass tendenziell zu viel aufgeladen wird. Meist reichen eine (warme) Garnitur zum Wechseln, Regenzeug, Hygieneartikel und ein leichtes Outfit für den Abend samt Schuhen. Nicht vergessen werden sollten – je nach handwerklichem Geschick – ein Werkzeug (Multitool), Ersatzmaterial (Schlauch, Kettenschloss) und eine kleine Pumpe. Notfalls kann da wieder das kleine Täschchen mit Mobiltelefon und Karte hilfreich sein. Übrigens: Zusatzmotorisierte sollten, falls Adapter zum Laden benötigt werden, diese auf keinen Fall zu Hause liegen lassen. Wer dem Alltag vollkommen entfliehen will und in der Natur übernachtet, wird allerdings noch ein paar Kilogramm mehr auf das Rad packen: Zelt, Isomatte, Schlafsack, Gaskocher samt Geschirr sind auch in den Premium-Varianten wahre Stauraumfresser und spätestens hier empfehlen sich Gepäckträger. Die können relativ problemlos selbst auf Rennräder unkompliziert montiert werden und auch Scheibenbremsen und Steckachsen stellen da kein Problem dar.

Der große Bikepacking-Guide: Tipps, Tricks und Packliste

Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn eine entsprechende Zustimmung erteilt wurde. Bitte lesen Sie die Details und akzeptieren Sie den Service, um die Bewertungsfunktion zu aktivieren.

Gravelbikes sind die perfekten Fahrräder für Bikepacking und Radreisen. Doch damit die Tour auch wirklich Spaß macht, muss das Bike auch richtig bepackt sein. Wir geben 5 Tipps, die beim Bikepacking nicht nur eure Nerven, sondern auch euren Rücken schonen. Und mit unserer Packliste vergesst ihr garantiert nichts.

Tipp 1: So wenig wie möglich, so viel wie nötig

So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Das ist das Credo beim Bikepacking. Stell dir immer die Frage: Was kann ich zur Not weglassen? Welches Equipment spart Platz und Gewicht?

Die Frage: „Was muss mit?“, hängt entscheidend von der Länge des Trips ab. Zwar macht es auf dem Rad mehr Spaß, ohne Zelt, Kochequipment und den kompletten Proviant durch die Natur zu fahren. Die Flexibilität bei der Wahl der Route und ihrer Länge schränkt dies allerdings auch merklich ein. Helfen kann ein Minizelt, bei dem das Rad gleichzeitig Zeltgestänge wird, wie der „ Bikecamper “ von Topeak. Das spart nicht nur bis zu 1,5 Kilogramm Gepäck, sondern ist zugleich effektiver Diebstahlschutz für das eigene Rad bei Nacht.

Tipp 2: Gewicht gleichmäßig verteilen

Die Platzierung des Gepäcks am Rad wirkt sich direkt auf die Fahrqualität aus. Viele Gravelbikes verfügen zum Beispiel über Ösen oder Gewinde für einen Heckträger. Kleinere und rundum am Bike verteilte Taschen erhalten aber die fürs Gelände wichtige Gewichtsverteilung und entlasten den Rahmen.

Tipp 3: Viele Taschen, viele Vorteile

Hersteller wie der ISPO Award Preisträger Ortlieb bieten zudem kompakte Taschen für Sattel, Rahmen, Lenker und Gabel mit erstaunlich geringem Packmaß.

Bei Gravelbikes kommt es hin und wieder zu Tragepassagen, das Radgewicht ruht dann auf einem durchgehend weichen Polster. Wichtig ist hier: alles Schwere tief in die Tasche drücken. So vermeiden sie starke Pendel – und Wippbewegungen.

Tipp 4: Trinkblase statt Flaschen am Rahmen

Die Trinkflasche am Rahmen ist ein Klassiker. Dabei gibt es viel bessere Lösungen: Zum einen verhindern die Flaschen am Rahmen, dass das Rad leicht geschultert werden kann, zum anderen bedarf es im Gelände spezieller Flaschen mit geschützten Trinkventilen. Besser als Flaschen am Rahmen sind beim Bikepacking kleine Trinkrucksäcke oder „Hydration Vests“, wie sie Trailrunner tragen.

Eine 1,5-Liter Trinkblase samt Schlauch auf dem Rücken, zwei Softflasks und eine Fülle von kleinen und leicht erreichbaren Taschen rund um den Oberkörper halten Getränke, Riegel, Werkzeug oder Elektronik körpernah. Sie werden weniger durchgeschüttelt, können im Winter schwer einfrieren und sind immer gut erreichbar. Weiterer Pluspunkt: die Biketaschen können im „freien Feld“ geschlossen bleiben. Der Inhalt bleibt trocken und sauber.

Ob Start-up oder etablierte Brand – im ISPO Collaborators Club nutzt du die geballte Expertise der Konsumenten. Diese Beispiele zeigen, wie Business Members bereits von den Insights und Tests des Collaborators Club profitiert haben.

Tipp 5: Schwere Rucksäcke vermeiden

So verlockend es ist, das schwerste Gepäck einfach im Rucksack auf dem Rücken zu verstauen, so unpraktisch ist es doch auf langen Radreisen. Denn schwerere Rucksäcke verändern die Haltung auf dem Rad derart, dass schnell muskuläre Probleme auftreten, selbst wenn der Rucksack sich gut anfühlt.

Zudem können schwere Rucksäcke die Beweglichkeit einschränken. Für schnelle Abschnitte verhindern sie außerdem die Aerodynamik, da sie eine stark gebeugte Position unmöglich machen. Und: Der Rücken bekommt bei der Fahrt mit Rucksack kaum eine Belüftung ab.

Die wichtigsten Grundregeln beim Bikepacking

Die eine Methode, das Gravelbike zu beladen, gibt es nicht. Einige Basisregeln verhindern allerdings böse Überraschungen unterwegs:

    Oberste Regel: Sitzposition und Tretbewegung dürfen nicht für das Gepäck verändert werden. Ist etwas im Weg, muss es dem Fahrer weichen. An Lenker und Gabel maximal etwa ein Drittel des Gepäck befestigen, um die Steuerung nicht zu beeinträchtigen. Möglichst tief beladen, um den Schwerpunkt fahrdynamisch zu halten. Vor jedem Start kurz auf festen Sitz kontrollieren. Hat man etwa einer Tasche etwas entnommen, kann diese labiler sein und in Speichen, Bremsen oder Kurbellauf hineinragen. Je schwerer ein Gegenstand ist, desto näher sollte er Richtung Radmittelpunkt befestigt werden. Sogar innerhalb einer Tasche ist es wichtig, massive Gegenstände zum Zentrum hin zu packen. Auf die Breite achten. Gravelrouten können durch enge Fels – oder Gestrüpp-Passagen führen, breiter als der Lenker sollten die Taschen nicht sein. Achtung bei Lenkertaschen am Gravelbike: Ist die Tasche zu breit oder nicht fest verzurrt, können die Fingerkuppen gequetscht oder die Bremshebel blockiert werden.

Packliste: Was muss, was nicht?

Je variabler einzelne Gegenstände sind, desto weniger muss mit. Arm – und Beinling plus Regenjacke mit abnehmbaren Ärmeln machen aus einem Trikotsatz ein universelles Dress.

    Bekleidung für alle wahrscheinlichen Bedingungen Werkzeug und Reparaturmaterial, besonders für Reifen und Kette kleines Verbandszeug und bei langen Touren Gesäßcreme sowie Sonnenschutz kompakte Toilettenartikel wie ein Mikrofaserhandtuch (Not)beleuchtung und oder reflektierende Kleidung, falls der Zeitplan mal aus den Fugen gerät Geldbeutel, am besten wasserdicht oder im Zipbeutel mit Ausweis, Notfallkontakt, Geldkarte, Bargeld je nach Region und Münzen z. B. für Automaten oder die (Selbst)-Waschstraße Zur Bikewartung reicht eine alte Zahnbürste und sogenanntes Trockenschmiermittel (sammelt weniger Sand auf als Öl) Bei mehrtägigen Touren darf ein Bikepacking Zelt nicht fehlen Achtung: Gravelbikes besitzen oft „ tubeless “ Reifen, die besondere Pumpen erfordern! Hilfreich ist auch ein Adapter von Sclaverand – auf Autoventil, um an Tankstellen nachfüllen zu können.
    Multitool mit Bikewerkzeugen Kabelbinder / Tape Powerbank inkl. Kabel Lange Handschuhe als Schutz gegen Gestrüpp und bei Bodenkontakt Sonnenbrille mit Wechselscheiben 2 – 4 leichte Zurrgurte Fahrradschloss (je nach Unterbringung) Wasserlösliche Minaraldrinks, falls es unterwegs „nur“ Wasser gibt Notfallriegel oder Gels gegen Hungeräste Eine Karte mit grober eingezeichneter Route, falls die elektrische Navigation versagt Eine Trillerpfeife für Notfälle an abgelegenen Orten

ZEIT ONLINE

To consent to the use of zeit. de with ads please activate javascript in your browser.

Zeit. de with ads

Visit zeit. de as usual with advertising and tracking. With your consent, we and our partners store and process cookies and other technologies on your device as well as personal data in order to improve and finance our web offering.

Please visit the Privacy Policy and the Privacy Center for further details. Your consent can be revoked at any time via the Privacy Settings link at the bottom of each page.

When browsing with ads:

We collect personal data and also transmit it to that help us improve and finance our digital content. Some of the information stored on your device, such as cookies (§ 25 Abs. 1 TTDSG i. V.m. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) or personal identifiers, IP addresses, as well as your individual usage behavior (Art. 6 Abs. 1 lit. a und f DSGVO), is thereby processed for the following purposes:

Cookies, device identifiers, or other information can be stored or accessed on your device for the purposes presented to you.

Personalised ads and content, ad and content measurement, audience insights and product development

Ads and content can be personalised based on a profile. More data can be added to better personalise ads and content. Ad and content performance can be measured. Insights about audiences who saw the ads and content can be derived. Data can be used to build or improve user experience, systems and software.

Bikepacking – Outdoorabenteuer 2.0 und voll im Trend

Packt es dich auch manchmal und du denkst dir „nichts wir raus aus dem Alltag“? Einfach mal die Freiheit genießen und schauen wo es dich hin verschlägt? Und das am besten mit dem Bike? Dieser Sehnsucht nach einer Radreise folgen in den letzten Jahren mehr und mehr Abenteurer. Sei es nur für ein paar Tage, für mehrere Wochen oder sogar die Weltreise über viele Monate. Auch die Reiseziele werden immer kreativer, sodass ein herkömmliches Trekkingrad für die gewählten Routen oft nicht mehr ausreichend geeignet ist. Da ist es nicht wenig verwunderlich, dass die Fahrradbranche diesen Trend aufgenommen hat und für die individuellen Bike-Reisenden kreativ geworden ist. Das Ergebnis sind perfekte Taschen-Lösungen – eine Abwandlung der traditionellen Radreise-Ausstattung…

Trend-Thema Bikepacking

Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um das Bepacken des Bikes, also um. Allerdings auf konventionelle Art und Weise, denn beim Bikepacking arbeitet man eigentlich Gepäckträger, Packtaschen und Lowrider (Fahrradtaschen welche sich links und rechts am vorderen Laufrad befinden). An vielen Bikes ist deren Anbringung nämlich auch gar nicht möglich, fährt man zum Beispiel ein Full-Suspension-Bike. Dazu kommt noch, dass sich sperrige Packtaschen und deren Gewichtsverteilung sehr auf das Fahrverhalten des Bikes auswirken, besonders unter anspruchsvolleren Bedingungen und im Gelände. Hier gibt es Neues! Jawohl, ordentlich Gepäck transportieren auch OHNE Trekkingrad, Gepäckträger und Co., das geht und es sorgt für einen neuen Trend! …Der bereits viele Anhänger findet, nicht nur unter typischen „Trekking-Radlern“!

Gibt es da einen Unterschied? Radreise-Ausstattung vs. Bikepacking…

Die übliche Ausstattung eines „Radreisenden“ sind Zwei Taschen am Vorderrad (Lowrider/Träger) und zwei Taschen am Hinterrad dank Träger, eine dicke Gepäckrolle oben drüber gehört ebenso dazu. Die Krönung hat, wer noch am Lenker Gepäck platziert, mit einer Tasche oder Rolle. Ein typischer Radreise-Esel auf 2 Rädern, mit seinen. Keine Frage, dass das ein Rad träge macht und den Reisenden langsam. Um eine Radreise anzutreten muss man schon aus einem gewissen Holz geschnitzt sein und das Rad muss mit entsprechenden Trägerelementen aufwarten.

Bikepacking-Taschen sind anders:

Die Lösung dieses Transportproblems sind spezielle Taschen, die direkt am Bike befestigt werden und nicht am Gepäckträger o. Ä. und, durch Klett, Klipp oder ähnliches. Ein großer Vorteil der Bikepacking-Taschen ist auf jeden Fall die Tatsache, dass man diese im Prinzip auch montieren kann, vom Rennrad bis hin zum Fatbike. Somit sind Handling, Stabilität und Beweglichkeit weniger eingeschränkt. Auf Gepäckträger wird bewusst gerne verzichtet, um die sportliche Ausrichtung des Rades zu behalten. Glaubt man einem Test, welcher auf cyclingabout. com veröffentlicht wurde, hat ein Testfahrer seine Reisegeschwindigkeit auf der Radrennbahn getestet. Mit Ortlieb Taschenkombi an Front – und Heckträger kam er auf 28 km/h im Durchschnitt, mit seiner Bikepacking-Ausstattung hingegen auf 30 km/h im Durchschnitt (auch zu lesen in der Zeitschrift Trekkingbike 01/2017). Die Positionierung des Gepäcks (also somit auch des Gewichtes) ist nicht nur was das Handling des Bikes angeht, sondern auch in Bezug auf die Reisegeschwindigkeit vorteilhaft gegenüber ausladenden Packtaschen.

„Bikepacking, ein Outdoorabenteuer das da anfängt, wo Radwandern aufhört: am Ende asphaltierter Wege!“, so umschreibt es kurz und treffend die Firma Ortlieb. Dies erkannte auch ein Mann namens Eric Parsons aus Anchorage Alaska. Für seine Outdooraktivitäten auf dem Bike suchte er genau solche Taschen. Da es damals am Markt keinen Anbieter dafür gab, stellte er sie selbst her und gründete im Jahr 2007 die Firma Epic Designs die später in Revelate Designs umbenannt wurde. Seitdem produziert die kleine Firma aus Alaska sehr erfolgreich hochwertige Ausrüstung für passionierte Touren – und Abenteuer-Radfahrer. Revelate ist inzwischen der Hersteller mit dem vielfältigsten Angebot an Speziallösungen und baut unter anderem auch Taschen für die Firmen Salsa und Surly. Inzwischen haben weitere Hersteller das Thema Bikepacking aufgegriffen, unter anderem Blackburn mit der Outpost-Taschenserie oder Specialized mit der Burra Burra Serie. Seit 2016 bietet auch der deutsche Hersteller Ortlieb eine Bikepacking Taschenkollektion an. Natürlich in gewohnter und bekannter Ortlieb-Qualität – Made in Germany. Die Taschen sind leicht, extrem robust und in. Sie sind nahtfrei, hochfrequenzverschweißt. Seit neuestem ist auch die Firma Topeak mit den Modellen FrontLoader, MidLoader und BackLoader auf dem Markt. Ortlieb liefert euch umfassende Infos zum Thema Bikepacking, auf www. bike-packing. com erfahrt ihr mehr.

Tasche am Lenker

. So nennt man eine Lenkerrolle mit einem Volumen bis zu 15 Liter. Kurz auch H-B-P. Sie sind in der Regel komprimierbar, geeignet um Bekleidung oder sogar einen Schlafsack aufzunehmen. Ortlieb bietet für die Lenkertasche noch eine kleine, echt praktische Ergänzungstasche an. Diese lässt sich an die Lenkertasche anklippen und bietet somit Stauraum für schnellen Zugriff wie das Smartphone, Snacks und Co. Sie sitzt vorne an der Lenkertasche oder kann auch einzeln abgenommen und anderweitig verwendet werden.

Tasche am Rahmen

. Ein Frame-Pack kann unterschiedliche Formen und Größen haben, je nach Rahmen. Es bietet Volumen bis zu 8 Liter. Zu den Frame-Packs gehören ebenfalls verschiedene Oberrohrtaschen, oft auch als „Fuel-Tank“ bezeichnet (erinnert ja auch irgendwie optisch sehr an die Platzierung des Benzin-Tanks am Motorrad).

Tasche am Sattel

Geräumige Satteltasche mit bis zu 16,5 Liter Volumen, auch komprimierbar. Praktisch ist, die Unterseite der Tasche fungiert gleichzeitig als Schmutzfänger.

Alles in allem – wahre Transportwunder

Wie lange soll deine angestrebte Tour werden? Dein Bike kann einiges schleppen! Nimmt man alle Kategorien zusammen, ergibt sich ein! Dieser „Stauraum“ reicht allemal für einen ausgedehnten Tagesausflug, einen Overnighter (also mal kurz 2 Tage Auszeit mit einer Outdoor-Übernachtung) oder sogar ein mehrtägiges Bike-Abenteuer. Gegebenenfalls hat man ja auch noch einen Rucksack dabei, somit kommt nochmal etwas Stauraum dazu. Hat man den Rahmen mit Gepäck voll, werden Trinkflaschen einfach an die Gabelscheiden ausgelagert, mit passenden Halterungen. Und und und… Es gibt viele Möglichkeiten! Bikepacking kann dir neue Welten eröffnen, lerne dich und dein Bike von einer anderen Seite kennen. Entdeckt gemeinsam neue Gebiete – ob nah oder fern. Outdoorübernachtungen und Leben auf minimalistischem Fuß, mit dem Nötigsten im Gepäck, der Natur ein Stückchen näher kommen. Die neuen Bikepacking-Möglichkeiten bieten jedem Radfahrer spontan die Möglichkeit sein Rad zu bepacken, wie gesagt, ohne vorhandenen Gepäckträger oder ahnliches. Selbstverständlich muss bzw. kann man Bikepacking vom Radwandern nicht 100% abgrenzen, . Jeder darf so reisen wie er möchte und dazu nutzen, was sein Rad hergibt oder bereit ist zu tragen. Aber eines steht ohne Frage fest: In dem heute durchaus hektischen Alltag, den wir alle erleben und kennen, kann man nachvollziehen, warum dieses Thema gerade Trend ist, oder?

Wir haben euch ein paar Räder mit Taschen bepackt, ob Gravelbike oder Fatbike, Bikepacking ist für jeden Abenteurer etwas:

Reisen mit Gepäck im FlixBus / FlixTrain

Neben der Deutschen Bahn gibt es noch regionale und internationale Bahnunternehmen, mit denen man in Deutschland reisen kann auf. Dazu gehört das noch junge Bahnunternehmen FlixTrain. Zudem sind neben der Bahn und Flugzeugen Reisen mit dem Bus ein beliebtes und vor allem günstiges sowie umweltfreundliches Reisemittel. Flixbus verfügt in Deutschland und Europa über ein umfangreiches Reiseangebot in zahlreiche Städte und Länder. Reiseziele sind neben Deutschland auch Österreich, Niederlande, Italien, Dänemark, Frankreich, Kroatien, Tschechien und vieles mehr. Eine komfortable und äußerst günstige Alternative zum ist der. Mit dem FlixTrain lässt es sich bequem durch ganz Deutschland reisen (z. B. gibt es Zugverbindungen zwischen Berlin und Stuttgart sowie Hamburg und Köln).

WIEVIEL GEPÄCK DARF ICH IM FLIXTRAIN MITNEHMEN?

    1 Handgepäckstück (keine Größenangabe) 1 Reisegepäckstück (keine Größenangabe)

Diese Gepäckanzahl ist kostenfrei. Die Mitnahme von zusätzlichen Gepäckstücken kostet 2€ pro Gepäckstück.

INFORMATIONEN ZUR MITNAHME VON GEPÄCK IM ZUG

Zulässige Gepäckstücke im Zug sind Reisegepäckstücke, welche die Sicherheit und Ordnung des Betriebs oder andere Fahrgäste nicht gefährdet. Das Gepäck sollte nicht sperrig sein und eigenständig ein-, aus – und umgeladen werden können.

GRÖSSENBESCHRÄNKUNG FÜR GEPÄCK BEI BAHNREISEN

Es gibt keine genauen Bestimmungen zu den Gepäckmaßen. Allerdings sollte das eigene Reisegepäck so geartet sein, dass es eigenhändig ein – und ausgeladen werden kann.

KINDERWAGEN AUF BAHNREISEN

Kinderwagen, die nicht zusammengeklappt sind, dürfen in den gekennzeichneten Zügen mit Mehrzweckabteilen transportiert werden – gegebenenfalls ist eine Stellplatzreservierung notwendig. In Zügen, die kein Mehrzweckabteil besitzen, können nur Kinderwagen in zusammengeklapptem Zustand mitgenommen werden. Diese dürfen andere Mitreisende nicht beeinträchtigen.

ROLLSTÜHLE, GEHHILFEN IM ZUG

Die Beförderung eines faltbaren Rollstuhls sowie Gehhilfen ist kostenfrei. Rollstühle müssen frühestens 14 Tage und spätestens 36 Stunden vor Reiseantritt beim Kundenservice von FlixTrain angemeldet werden, damit geprüft werden kann, ob der Platz für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste vorhanden ist. Ein Rollstuhl muss folgende Anforderungen erfüllen: Maße – 60 x 120 cm und Gewicht – max. 350 kg.

FAHRRADMITNAHME

In allen Zügen stehen reservierungspflichtige Fahrradstellplätze zur Verfügung. Der Preis einer Fahrradkarte liegt bei 9 € für Fahrräder in Standartgröße (max. 25 kg). Eine Fahrradmitnahme sollte allerdings frühzeitig gebucht werden, da die Kapazität im FlixTrain begrenzt ist. Jeder Reisende darf nur ein Fahrrad mitnehmen.

SONDERGEPÄCK, SPEERGEPÄCK IM ZUG

Für Sperrgepäck gibt es keine genauen Angaben. Um herauszufinden, ob Sperrgepäck im FlixTrain transportiert werden kann, sollte man sich rechtzeitig an den Kundenservice wenden. Unabhängig von Länge und Fahrpreis kostet Sondergepäck 9€, dazu zählt folgendes: zweirädige, einsitzige Fahrräder, E-Bikes, Fahrradanhänger (zusammenklappbar), tragbare Musikinstrumente, Skier, Snowboards, Surfbretter etc.

GEPÄCK VERSTAUEN IM FLIXTRAIN

Zur Unterbringung von Gepäck im Zug stehen in jedem Wagen Gepäckablagen sowie der Platz über und unter dem Sitz zur Verfügung.

WIE ERLEICHTERE ICH KINDERN DIE FAHRT

Kinder sind gelangweilt, wenn sie stundenlang im Auto verbringen müssen. Sie fangen an zu quengeln, werden unruhig und die Frage „Wann sind wir endlich da?” erfolgt im Minutentakt. Die Ungeduld und Unruhe der Kinder beginnt an unseren Nerven zu zehren. Wir werden gereizt und denken uns innerlich „Na super, der Urlaub fängt ja gut an!”

Das A und O ist eine gute Planung. Um die Anreise so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten wir gemeinsam mit den Kindern abstimmen, was mit in die Tasche gepackt werden darf. Für lange Autofahrten sind Hörspiele, Musik oder ein Tablet mit Lieblingsfilmen hilfreich, um die Fahrzeit zu verkürzen. Klassische Alternativen wären Kinderbücher, magnetische Spielsets, Kartenspiele oder ein paar Snacks.

WIEVIEL GEPÄCK DARF ICH IM FLIXBUS MITNEHMEN?

Selbstverständlich bietet jeder FlixBus genügend Platz für Dein Gepäck. Allgemein beinhaltet Dein Ticket die kostenlose Mitnahme von:

    1 Handgepäckstück (max. 42 x 30 x 18 cm / max. 7kg) 1 Reisegepäckstück (max. 80 x 50 x 30 cm / geringfügig abweichende Maße bei max. Umfang aller Seiten von 160 cm zulässig / max. 20kg)

Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass Dein Handgepäck in den Gepäckfächern über Deinem Sitzplatz verstaut werden kann, damit die Fluchtwege nicht versperrt werden. Bitte kennzeichne Dein Reisegepäck mit Name und Anschrift, um sicherzugehen, dass es zu keiner Verwechslung kommt. Bei der Verladung Deiner Gepäckstücke in den Gepäckraum helfen Dir dann gerne unsere freundlichen Fahrer.

ZUSATZGEPÄCK

Kinderwagen, Rollstühle und Gehilfen können in einigen Bussen transportiert werden und sind kostenlos. Rollstühle und Gehhilfen müssen spätestens 36 Stunden vor Abfahrt telefonisch angemeldet werden. Bitte beachte, dass diese aus Sicherheitsgründen nur mitgenommen werden können, wenn sie faltbar und ohne elektrischen Antrieb sind. Kinderwagen gelten als Sondergepäck und müssen dagegen frühestens 48 Stunden vor Abfahrt telefonisch angemeldet werden.

FAHRRADMITNAHME

Auf vielen Bussen von FlixBus kannst Du auch Dein Fahrrad (in Standardgröße ohne Aufbauten, max. 25kg) gegen eine Gebühr von 9€ mitnehmen. Die Beförderung erfolgt auf Fahrradträgern. In Ausnahmefällen ist die Beförderung nur in dafür geeigneten Taschen im Kofferraum möglich (bspw. Klapprad). In diesem Fall ist das Fahrrad vor Fahrtantritt telefonisch beim Kundenservice anzumelden (siehe Regelungen zum Sondergepäck). E-Räder und Pedelecs, Tandems und Trikes werden auf Fahrradträgern nicht befördert

MUSIKINSTRUMENTE

Musikinstrumente, die die Handgepäcksmaße (42x 30x 18 cm, max. 7kg) nicht überschreiten, können statt des Handgepäcks kostenlos mit in den Fahrgastraum mitgenommen werden. Du kannst jedoch entweder nur Dein Handgepäckstück oder Dein Musikinstrument in den Fahrgastraum mitnehmen. Musikinstrumente, die größer als die Handgepäckmaße (42x 30x 18 cm, max. 7kg) sind, zählen zum Sondergepäck und müssen in geeigneter Verpackung (Instrumentenkoffer) im Kofferraum befördert werden. Wir empfehlen dabei die Beförderung in einem Hartschalenkoffer. In diesem Fall kostet die Beförderung 9€ und muss nach Deiner Buchung, aber frühestens 48 Stunden vor Abfahrt des Busses, telefonisch bei unserem Kundenservice angemeldet und bestätigt werden. Musikinstrumente und deren Koffer, die größer sind als 135 x 48 x 35 cm, sind von der Beförderung ausgeschlossen (z. B. Kontrabässe).

SONDERGEPÄCK, SPEERGEPÄCK IM BUS

Für ein Gepäckstück, das größer als das Reisegepäck ist, musst Du eine Gebühr von 9€ zahlen. Das Gepäckstück darf einen Gesamtumfang (Höhe in cm + Breite in cm + Tiefe in cm) von 240cm sowie ein Gewicht von 30kg nicht überschreiten. Des Weiteren muss Sondergepäck entweder (sofern für die Fahrt möglich) während der Buchung angegeben oder nach der Buchung, dann jedoch frühestens 48 Stunden vor Abfahrt des Busses, telefonisch bei unserem Kundenservice angemeldet werden. Pro Fahrgast kann nur ein Sondergepäckstück mitgenommen werden, ein Anspruch darauf besteht nicht. Als Sondergepäck gelten bspw. Skier und Musikinstrumente (der Transport im Hartschalenkoffer wird empfohlen). Für Fahrräder und orthopädische Hilfsmittel gelten Sonderregelungen. Einige Gegenstände sind von der Beförderung ausgeschlossen.

GEPÄCK VERSTAUEN IM FLIXBUS

Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass Dein Handgepäck in den Gepäckfächern über Deinem Sitzplatz verstaut werden kann, damit die Fluchtwege nicht versperrt werden. Bitte kennzeichne Dein Reisegepäck mit Name und Anschrift, um sicherzugehen, dass es zu keiner Verwechslung kommt. Bei der Verladung Deiner Gepäckstücke in den Gepäckraum helfen Dir dann gerne unsere freundlichen Fahrer.

GEPÄCK VERGESSEN

Bitte melde Dein vermisstes Gepäckstück bei unserem Fundbüro. Wir helfen Dir dann so schnell wie möglich weiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert