Was man nach dem Radfahren nicht tun sollte

Ein sauberes Rad sieht nicht nur besser aus, es fährt auch besser und verschleißt nicht so schnell. Deshalb zunächst das Fahrrad von Staub und Straßenschmutz befreien. Das geht am besten mit einem einfachen Lappen und Wasser mit etwas Spülmittel. Hochdruckreiniger sind nicht geeignet, denn der Druck kann das notwendige Fett aus Lagern spülen oder Schmutz hineindrücken. Ist alles sauber, sollte der Fahrradrahmen auf feine Risse und Verformungen untersucht werden, die im Zweifelsfall ein Fachmann überprüfen muss.

Was man nach dem Radfahren nicht tun sollte

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Neben der Beleuchtung ist auch eine Klingel gesetzlich vorgeschrieben. Sie sollte so am Lenker montiert sein, dass man sie mit dem Daumen gut erreicht, ohne die Hand vom Griff zu nehmen.

Mit dem LED-Frontlicht eines Markenherstellers sollte man in der Stadt ausreichend gut sehen können. Anders ist es auf gänzlich unbeleuchteten Wegen – dann empfehlen sich Scheinwerfer, die sich in unterschiedlichen Stufen dimmen lassen. Sportliche Fahrer können zu einem zusätzlichen Helmscheinwerfer mit hoher Leuchtkraft greifen.

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Erwachsene dürfen Kinder auf dem Gehsteig begleiten
Jein! Wenn die Erwachsenen auch mit einem Rad unterwegs sind, dann müssen sie runter vom Gehsteig. Zudem müssen sie darauf achten, dass die Fahrkünste ihrer Kinder andere Verkehrsteilnehmer weder gefährden noch behindern.

Sommerzeit heißt auch Gewitterzeit – ein kräftiges Gewitter ist schnell da. Nicht alle wissen jedoch, wie sie sich in solch einer Situation verhalten sollen. So ungefährlich wie im Auto sind Blitze auf dem Fahrrad jedenfalls nicht. Radfahrer*innen sollten daher besonders vorsichtig sein.

https://www. stern. de/auto/service/radfahren-im-winter-radeln-bei-eis-und-schnee–kein-spass-fuer-jedermann-7141324.html

Elektrofahrräder liegen im Trend. Was unterscheidet die vielen Modelle? Was sollten Einsteiger beachten? mehr

Mit einer gut geschmierten Kette fährt das Rad besser. Kette und die Ritzel mit einem trockenen Lappen weitgehend von Fett und Schmutz befreien und danach gut ölen. Dafür eignet sich spezielles Fahrradöl, aber auch günstiges Motoröl fürs Auto tut seinen Dienst. Dabei darauf achten, dass kein Öl auf den Boden tropft. Überschüssiges Öl mit einem Lappen von der Kette wischen. Wenn sie viel Rost angesetzt hat, muss sie ausgewechselt werden. Hängt die Kette durch, das Hinterrad lösen und die Kette nachspannen.

Erwachsene dürfen Kinder auf dem Gehsteig begleiten
Jein! Wenn die Erwachsenen auch mit einem Rad unterwegs sind, dann müssen sie runter vom Gehsteig. Zudem müssen sie darauf achten, dass die Fahrkünste ihrer Kinder andere Verkehrsteilnehmer weder gefährden noch behindern.

Zudem gibt es bei Freizeit – und Hobbyradlern im Unterschied zum Joggen größere Leerlaufzeiten, sagt Völker. „Man weiß aus Studien, dass man 30 bis 40 Prozent der Zeit nichts tut. Ich pedaliere dann also nicht.“ Man unterbricht das Treten in die Pedale beispielsweise, wenn man auf eine Kurve zufährt oder vor einer Ampel bremst.

So erkennst du, wie weit das Gewitter entfernt ist.

Was man nach dem Radfahren nicht tun sollte

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Beim Thema „Radfahren im Winter“ ist Training vom moderaten Fahrradpendeln zu trennen! Foto © Emilie Farris / Unsplash

Hier ist ein Radweg gekennzeichnet, auf dem man nicht Rad fahren soll. Damit ordnet Zeichen 241 mit diesem Zusatzzeichen keine Benutzungspflicht des Radwegs an.

Hier ist ein Radweg gekennzeichnet, auf dem man nicht Rad fahren soll. Damit ordnet Zeichen 240 mit diesem Zusatzzeichen keine Benutzungspflicht des Radwegs an.

Nässe, Schmutz und Salz setzen dem Rad zu. Es muss deshalb häufiger gereinigt werden. Kette und Schaltung müssen regelmäßig gefettet werden. Wichtig ist, dass das Rad nachts im Warmen steht, damit der Schlamm des Vortages nicht über Nacht festfriert.

Wir decken 10 häufige Irrtümer auf:

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, sollte ein Rad mit Spikes-Reifen – Kosten etwa 80 Euro – ausrüsten. Spaß macht das aber auch nur, wenn man einen Weg jenseits der Straße findet. Am Fluss entlang, durch Parks oder über Feldwege kann das winterliche Fahren ein Genuss sein. Wer sich aber bei spiegelglatter Fahrbahn im Berufsverkehr auf die Straße und unter die Autos begibt, ist einfach leichtsinnig.

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, sollte ein Rad mit Spikes-Reifen – Kosten etwa 80 Euro – ausrüsten. Spaß macht das aber auch nur, wenn man einen Weg jenseits der Straße findet. Am Fluss entlang, durch Parks oder über Feldwege kann das winterliche Fahren ein Genuss sein. Wer sich aber bei spiegelglatter Fahrbahn im Berufsverkehr auf die Straße und unter die Autos begibt, ist einfach leichtsinnig.

Auch mit passendem Licht und besten Reifen kann man an manchen Faktoren nichts ändern. Sobald Schnee liegt, muss man sich durch die Schneedecke wühlen. Das kostet Kraft und Nerven, weil die eigentliche Fahrbahn unter dem Schnee nicht sichtbar ist. Friert die Schneedecke an, wird das Fahren nicht leichter, weil sich der Schnee in eine harte Waschbrettpiste verwandelt hat – eisglatt und unberechenbar. Die Kommunen räumen Radwege fast nie. Im Gegenteil: Sie schieben gern den Schnee von der Straße auf den Radweg. Ein Ausweichen auf die Autofahrbahn ist aus Sicherheitsgründen aber nicht zu empfehlen, da bei Schnee oft nur schmale Fahrgassen zur Verfügung stehen und Konflikte mit Autos programmiert sind.

Fahrradfahren ist gesund und lässt sich gut in den Alltag einbauen. Wer als Freizeitradler regelmäßig für eine gewisse Zeit im Sattel sitzt, hat sein sportliches Soll schon fast erfüllt. Damit weder Hintern noch Nacken schmerzen, sollte man ein paar Tipps beachten.

Kinder dürfen immer auf dem Gehsteig radeln
Falsch! Diese Regelung gilt nur dann, wenn es sich um ein Kinderfahrrad handelt, das höchstens 5 km/h erreicht und einen äußeren Felgendurchmesser von maximal 300 mm hat. Unter diesen Bedingungen zählt das Rad als Spielzeug.

Nutzt man ein Stecklicht, darf man auf keinen Fall eine billige Lampe in Form einer Taschenlampe benutzen. Das Frontlicht muss einen speziellen Lichtkegel bilden, der nicht blendet, weit vorausleuchtet und auch den Bereich unmittelbar vor den Rädern abdeckt. Der runde Lichtkegel einer Taschenlampe macht das nicht. Um besser gesehen zu werden, kann man Kleidung oder Taschen mit Reflektionsfolie benutzen. Man kann aber auch weitere Rot-Leuchten an Rucksack, Helm oder Kleidung befestigen.

Norddeutschland per Fahrrad entdecken – das ist spannend und erholsam. Hunderte Radwege führen durch die überwiegend flache Landschaft. Eine Auswahl. mehr

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Zudem gibt es bei Freizeit – und Hobbyradlern im Unterschied zum Joggen größere Leerlaufzeiten, sagt Völker. „Man weiß aus Studien, dass man 30 bis 40 Prozent der Zeit nichts tut. Ich pedaliere dann also nicht.“ Man unterbricht das Treten in die Pedale beispielsweise, wenn man auf eine Kurve zufährt oder vor einer Ampel bremst.

https://www. zeit. de/auto/2010-01/auto-fahrrad-winter-2

Radler*innen, die von einem Gewitter während der Radtour überrascht werden, sollten sofort absteigen und sich vom Fahrrad reichlich Abstand halten. Dies ist wichtig, da ein einschlagender Blitz in das Fahrrad sich über das Erdreich weiterverbreitet und Kinder wie Erwachsene immer noch treffen kann. Daher immer mindestens 10 Meter oder besser mehr Abstand vom Rad halten.

Erkältungen und Grippe nicht unterschätzen. Lieber eine Radfahrpause einlegen! Foto © Toa Heftiba / Unsplash

Meide bitte auch metallene Leitungen wie Überlandleitungen, frei stehende Türme oder hohe Masten, überall steckt Metall drin, das sich bei Gewitter als ein gefährlicher Leiter erweisen könnte.

Fahrrad-Inspektion selber machen und Rad richtig pflegen

https://www. derstandard. at/story/2000136381170/radau-am-radweg-die-zehn-nervigsten-begegnungen-auf-dem-fahrradstreifen

„Wer für die Wettkampfsaison trainiert schwingt sich (…) auf die „Rolle“. Das ist um ein vielfaches klimafreundlicher als ein Flug nach Mallorca.“ Dr. Piero Lercher, Sportarzt

Die Aufforderung „Radfahrer absteigen“ selbst stellt schon ein Rätsel. Sie richtet sich an Radfahrer. Ein Radfahrer, der ihr nachgekommen ist, ist aber gar kein Radfahrer mehr, sondern ein Fußgänger, der noch ein Fahrzeug nämlich ein Fahrrad mitführt. An ihn ist die Aufforderung nicht gerichtet. Er kann also wieder auf das Fahrrad, das er dabei hat, steigen und davonfahren? Oder ist er dann doch wieder Adressat des Schildes, dessen Wortlaut er bereits nachgekommen ist? Wann und wo darf denn der „Fußgänger aufsteigen“? Ein Pendant des Zeichens, das eine derartige Anordnung trifft, gibt es nicht. Muss also der Radfahrer auf ewig abgestiegen bleiben? Soll er ein Stück schieben? Wie weit ist dieses Stück?

Und wenn man nicht trainiert, sondern einfach ein paar Kilometer mit dem Rad zur Arbeit oder mit den Kindern zur Kita fahren möchte?
Dr. Piero Lercher: Bei extremer Kälte ist moderates Radfahren einem intensiven Radfahrtempo vorzuziehen. Ansonsten gilt: Richtig atmen, intelligent kleiden! Bewegung an der frischen Luft tut dem Körper gut.

Der Radweg ist ein geschütztes Biotop, auf dem Radlerinnen und Radler in Ruhe ihrer Mobilität frönen und in der Stadt erstaunlich schnell von A nach B kommen. Das ist die Idealvorstellung – die mit der Realität leider nicht viel zu tun hat. Sogar der Radfahrer selbst ist eines der zehn ärgsten Ärgernisse auf dem Radweg.

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Mythos Immunsystem, bitte klären Sie auf: Radfahren ist gesund. Aber: Stärkt oder schwächt Radfahren im Winter das Immunsystem?
Dr. Piero Lercher: Es kommt einfach immer auf die Dosis an! Während allzu intensives Radfahren – egal ob im Sommer oder Winter – das Immunsystem sogar schwächt, hat moderates Radfahren im Grundlagenausdauerbereich positive Auswirkungen auf das Immunsystem. Das zeigt sich in einer Verbesserung der Abwehrzellenfunktion und in einem Anstieg des Immunglobulinspiegels.

Wenn eine Radtour ansteht, dann ist es ratsam, einen Blick in die Wetterkarte zu werfen oder die lokalen Wetternachrichten aus der Region im TV oder Radio zu verfolgen, um nicht von einem gefährlichen Unwetter auf dem Rad überrascht zu werden.

Worauf sollte man aus gesundheitlichen Aspekten beim Radfahren im Winter besonders achten?
Dr. Piero Lercher: Es kommt auf die richtige Atemtechnik an: Bei extremer Kälte also durch die Nase ein – und durch den Mund ausatmen. Wenn man stark verschwitzt ist, sollte man sich nicht längere Zeit in einer kalten Umgebung aufhalten. Ab etwa minus 10 bis minus 12 Grad Celsius, spätestens bei 15 Grad unter Null, kann körperliche Aktivität, vor allem bei nicht kälteerprobten Menschen, ungesund werden. Wer für die Wettkampfsaison trainiert schwingt sich bei solchen Temperaturen besser in der warmen Stube auf Ergometer oder „Rolle“. Das ist um ein vielfaches klimafreundlicher als ein Flug nach Mallorca.

Radfahren stärkt nicht nur das Herzkreislaufsystem, sondern auch Teile der Muskulatur. Foto: dpa

​Mit dem eigenen Handy zu telefonieren, ist in Ordnung. Anders sieht es aber aus, wenn zu Hause über eine Kabelverbindung telefoniert wird, dann besser keine Anrufe tätigen oder entgegen nehmen.

Nach diesen Arbeiten ist es Zeit für eine Probefahrt. Dabei zeigt sich, ob die Schaltung noch gut funktioniert und sich die Gänge präzise einlegen lassen. Hakt es bei einer Nabenschaltung, können auch Laien meist mit Stellschrauben am Schalthebel für Abhilfe sorgen. Eine Kettenschaltung mit vielen Gängen korrekt einzustellen, erfordert dagegen einige Übung. In Internet finden sich dazu zahlreiche Anleitungen. Im Zweifel lieber einen Fachmann fragen und beauftragen.

Wenn eine Radtour ansteht, dann ist es ratsam, einen Blick in die Wetterkarte zu werfen oder die lokalen Wetternachrichten aus der Region im TV oder Radio zu verfolgen, um nicht von einem gefährlichen Unwetter auf dem Rad überrascht zu werden.

Nässe, Laub, Schnee und Eis setzen einem Zweirad viel stärker zu als einem Auto mit vier Reifen. Neben den Problemen beim Bremsen, kommt die erhöhte Sturzgefahr hinzu. Abrupte Manöver enden schnell auf dem Asphalt. Grundsätzlich bieten breite Reifen wie bei einem Mountainbike mehr Stabilität und Seitenhalt als schmale Rennreifen. Vielfahrer sollten die Anschaffung von Winterreifen mit einem speziellem Profil und einer entsprechender Gummimischung erwägen.

Einen Basis-Check bieten zwar auch Fahrradwerkstätten zu Preisen um 50 Euro an, die Wartezeiten sind aber im Frühjahr und Sommer häufig lang. Viele kleinere Reparaturen können Laien mit dem entsprechenden Werkzeug selbst durchführen. Bei größeren Schäden sollte man sich bei der Werkstatt zunächst einen Kostenvoranschlag erstellen lassen.

Rechtsirrtümer rund ums Fahrradfahren

Was man nach dem Radfahren nicht tun sollte

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Sind die Reifen platt, muss nicht immer ein Loch schuld sein. Nach mehreren Wochen verlieren Schläuche stets etwas Luft. Zunächst also die Reifen aufpumpen. Der optimale Luftdruck beträgt bei normalen Straßenfahrrädern 3,5 bis 4 Bar, der Höchstwert steht meist auf der Seite des Reifens. Mit einem gut aufgepumpten Reifen rollt das Rad spürbar leichter und Pannenschutzreifen erhalten dadurch ihre Schutzfunktion. Ist das Profil deutlich abgefahren oder weist der Reifen poröse Stellen auf, sollte man ihn ersetzen.

Erkältungen und Grippe nicht unterschätzen. Lieber eine Radfahrpause einlegen! Foto © Toa Heftiba / Unsplash

Beim Radfahren ist das Telefonieren verboten
Falsch! Jedoch darf man nur mit Fernsprecheinrichtung telefonieren. Mailen, Simsen und Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung sind verboten.

Fahrräder können entgegen landläufiger Meinung sehr wohl vom Blitz getroffen werden und unterscheiden sich in diesem Punkt fundamental von einem Auto, bei dem der sogenannte „Faradaysche Käfig“ einen wirksamen Schutz im freien Gelände gegen Blitz und Gewitter bietet. Sich dieser tödlichen Gefahr auszusetzen will keiner und so sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen in Erwägung gezogen werden.

Was man nach dem Radfahren nicht tun sollte

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Wie sieht es mit der Vitamin D-Versorgung im Winter aus? Kann ich mir Vitamin D „erradeln“?
Dr. Piero Lercher: Radfahren bei Sonnenlicht ist eine gut geeignete Präventionsmaßnahme und wirkt bei leichten Mangelerscheinungen. Einen leichten Mangel kompensiert man ebenso mit ausgewogener Ernährung – Fisch, Ei und Pilz stehen dann auf dem Speiseplan. Ein mittlerer bis schwerer Mangel ist ausschließlich durch ein Vitamin D Präparat auszugleichen. Die Dosierung muss ärztlich verordnet werden. Bei Vitamin D gibt es nämlich die Möglichkeit einer gesundheitsgefährdenden Überdosierung. Der definitive Vitamin D Status lässt sich durch eine Blutuntersuchung feststellen.

Kinder dürfen immer auf dem Gehsteig radeln
Falsch! Diese Regelung gilt nur dann, wenn es sich um ein Kinderfahrrad handelt, das höchstens 5 km/h erreicht und einen äußeren Felgendurchmesser von maximal 300 mm hat. Unter diesen Bedingungen zählt das Rad als Spielzeug.

Was man nach dem Radfahren nicht tun sollte

Was man nach dem Radfahren nicht tun sollte

Auch mit passendem Licht und besten Reifen kann man an manchen Faktoren nichts ändern. Sobald Schnee liegt, muss man sich durch die Schneedecke wühlen. Das kostet Kraft und Nerven, weil die eigentliche Fahrbahn unter dem Schnee nicht sichtbar ist. Friert die Schneedecke an, wird das Fahren nicht leichter, weil sich der Schnee in eine harte Waschbrettpiste verwandelt hat – eisglatt und unberechenbar. Die Kommunen räumen Radwege fast nie. Im Gegenteil: Sie schieben gern den Schnee von der Straße auf den Radweg. Ein Ausweichen auf die Autofahrbahn ist aus Sicherheitsgründen aber nicht zu empfehlen, da bei Schnee oft nur schmale Fahrgassen zur Verfügung stehen und Konflikte mit Autos programmiert sind.

Beim Radfahren ist das Telefonieren verboten
Falsch! Jedoch darf man nur mit Fernsprecheinrichtung telefonieren. Mailen, Simsen und Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung sind verboten.

Fahren Sie mit dem Rad auf der Fahrbahn, so vorhanden. Das ist die sicherste und schnellste zulässige Variante. Wenn Sie stattdessen absteigen und schieben wollen, sollten Sie dies auf dem gleichen Weg tun, sofern er offensichtlich breit genug ist, um Schieben zu können ohne andere damit zu behindern. Sonst wählen Sie zum Schieben eine nahegelegene Fahrbahn, sofern diese vorhanden ist. Dann können Sie aber auch gleich auf der Fahrbahn mit dem Rad fahren, denn ein benutzungspflichtiger Radweg, der ihnen das verbieten könnte, ist nicht vorhanden.

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Achtet der Radler noch auf seine Haltung, kann er nicht mehr viel falsch machen. Die Hand sollte so auf dem Lenker aufliegen, dass sie mit dem Unterarm eine gerade Linie bildet. Das verhindert schmerzende Handgelenke, empfehlen die Experten. Die Ellbogen sollten leicht gebeugt sein, um Stöße beim Fahren besser abfangen zu können.

Auf Radwegen und Radfahrstreifen darf ich fahren, wie ich will
Falsch! Sie müssen Richtungspfeile, die die Fahrtrichtung bestimmen, berücksichtigen. Abgesehen von Einbahnen darf ein Radfahrstreifen nur in jene Richtung benutzt werden, die auch für den angrenzenden Fahrstreifen gilt.

Über Dr. Piero Lercher
Dr. Piero Lercher ist Sportarzt, Präventiv-, Arbeits – und Umweltmediziner. Seit 2004 ist er Lehrbeauftragter an der Medizinischen Universität Wien, zudem ist er Organisatorischer Leiter des Universitätslehrganges „Master of Public Health-Vienna“. Dr. Lercher ist u. a. Mitglied des Ärzteteams im Anshen Zentrum (www. anshen. at) in Wien. Lercher zeigt großes Engagement für die Propagierung eines gesunden Lebensstils. Radfahren und Skifahren sind für ihn die idealen, generationsverbindenden Familiensportarten. Radfahren ist eine gesunde Alternative zur Arbeitswegbewältigung und Sport.

Bremsen überprüfen

Das Zusatzzeichen 1012-32 soll häufig andeuten, dass eine Behörde nicht möchte, dass Radfahrer hier fahren. Möglicherweise wird damit versucht, die Amtshaftung nach einem Unfall an einer besonderen Gefahrstelle, die die Behörde erkannt, aber nicht beseitigt hat, auf die dort fahrenden Radfahrer abzuwälzen. Denn die Behörde kann in solch einem Fall darauf verweisen, dass sie ja angeordnet hätte, dass Radfahrer dort absteigen sollen. Dieser Vorhalt könnte Ihnen nach einem Unfall an einer durch Zusatzzeichen 1012-32 gekennzeichneten Stelle gemacht werden und auch Ihren Schuldanteil als Radfahrer bestimmen.

Das Zusatzzeichen 1012-32 soll häufig andeuten, dass eine Behörde nicht möchte, dass Radfahrer hier fahren. Möglicherweise wird damit versucht, die Amtshaftung nach einem Unfall an einer besonderen Gefahrstelle, die die Behörde erkannt, aber nicht beseitigt hat, auf die dort fahrenden Radfahrer abzuwälzen. Denn die Behörde kann in solch einem Fall darauf verweisen, dass sie ja angeordnet hätte, dass Radfahrer dort absteigen sollen. Dieser Vorhalt könnte Ihnen nach einem Unfall an einer durch Zusatzzeichen 1012-32 gekennzeichneten Stelle gemacht werden und auch Ihren Schuldanteil als Radfahrer bestimmen.

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Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.

Langfinger lieben Fahrräder: Hunderttausende werden jährlich geklaut. Wie lassen sich Diebe abschrecken? Ein gutes Schloss ist hilfreich. Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten. mehr

Sind die Reifen platt, muss nicht immer ein Loch schuld sein. Nach mehreren Wochen verlieren Schläuche stets etwas Luft. Zunächst also die Reifen aufpumpen. Der optimale Luftdruck beträgt bei normalen Straßenfahrrädern 3,5 bis 4 Bar, der Höchstwert steht meist auf der Seite des Reifens. Mit einem gut aufgepumpten Reifen rollt das Rad spürbar leichter und Pannenschutzreifen erhalten dadurch ihre Schutzfunktion. Ist das Profil deutlich abgefahren oder weist der Reifen poröse Stellen auf, sollte man ihn ersetzen.

Gut eingestellte Bremsen sind ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit. Zunächst prüfen, ob die Beläge auf den sogenannten Bremsschuhen noch ausreichend dick sind. Wenn keine Querrillen mehr zu erkennen sind, austauschen. Bei Scheibenbremsen sollten die Beläge nicht weniger als einen Millimeter dick sein. Die Bremsen müssen sich leicht betätigen lassen und wieder öffnen, ohne an der Felge beziehungsweise Bremsscheibe zu schleifen. Bremsgriffe und – züge vorsichtig ölen. Achtung: Es darf kein Öl auf Beläge oder Felgen kommen. An Stellschrauben am Griff lassen sich Bremsen etwas nachstellen.

Offenes Wasser wie z. Baggerseen und Flüsse bitte bei Gewitter unbedingt meiden.

Die einfache Faustregel lautet, die Sekunden bis zum Donner zählen und dann durch 3 teilen. (Der Schall legt pro Sekunde ca. 333 Meter zurück – einfach zu merken!)

LED-Scheinwerfer, Funktionskleidung und Spike-Reifen machen es möglich, auch bei Schnee und Eis zu radeln. Gefährlich bleibt es trotzdem. Die wichtigsten Tipps für Winterfahrer.

Ein sauberes Rad sieht nicht nur besser aus, es fährt auch besser und verschleißt nicht so schnell. Deshalb zunächst das Fahrrad von Staub und Straßenschmutz befreien. Das geht am besten mit einem einfachen Lappen und Wasser mit etwas Spülmittel. Hochdruckreiniger sind nicht geeignet, denn der Druck kann das notwendige Fett aus Lagern spülen oder Schmutz hineindrücken. Ist alles sauber, sollte der Fahrradrahmen auf feine Risse und Verformungen untersucht werden, die im Zweifelsfall ein Fachmann überprüfen muss.

Nutzt man ein Stecklicht, darf man auf keinen Fall eine billige Lampe in Form einer Taschenlampe benutzen. Das Frontlicht muss einen speziellen Lichtkegel bilden, der nicht blendet, weit vorausleuchtet und auch den Bereich unmittelbar vor den Rädern abdeckt. Der runde Lichtkegel einer Taschenlampe macht das nicht. Um besser gesehen zu werden, kann man Kleidung oder Taschen mit Reflektionsfolie benutzen. Man kann aber auch weitere Rot-Leuchten an Rucksack, Helm oder Kleidung befestigen.

Seit 2017 leitet Karen das Urban Independence Magazin. Die leidenschaftliche Pedalistin hat bereits einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt. Heute verbindet sie entweder Faltrad plus Kinderanhänger oder Kompakt-Cargobike mit der Bahn in Berlin und Brandenburg – meist mit ihrer Tochter auf Tour. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt aber stets pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich zurück.

Regelmäßiges Radfahren mindert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirkt gesundheitsfördernd auf Atemwege und Gelenke. Aber was tun Radfahrende im Winter bei Minustemperaturen? Was können sie von Langläufern und Schitourengeherinnen lernen? Bike Citizens sprachen mit Sportarzt und Gesundheitsexperten Dr. Piero Lercher.

Langfinger lieben Fahrräder: Hunderttausende werden jährlich geklaut. Wie lassen sich Diebe abschrecken? Ein gutes Schloss ist hilfreich. Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten. mehr

Wir decken 10 häufige Irrtümer auf:

Einen Basis-Check bieten zwar auch Fahrradwerkstätten zu Preisen um 50 Euro an, die Wartezeiten sind aber im Frühjahr und Sommer häufig lang. Viele kleinere Reparaturen können Laien mit dem entsprechenden Werkzeug selbst durchführen. Bei größeren Schäden sollte man sich bei der Werkstatt zunächst einen Kostenvoranschlag erstellen lassen.

Achtet der Radler noch auf seine Haltung, kann er nicht mehr viel falsch machen. Die Hand sollte so auf dem Lenker aufliegen, dass sie mit dem Unterarm eine gerade Linie bildet. Das verhindert schmerzende Handgelenke, empfehlen die Experten. Die Ellbogen sollten leicht gebeugt sein, um Stöße beim Fahren besser abfangen zu können.

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