Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

Auf Gehwegen und in Fußgängerzonen ist Rad fahren in aller Regel nicht gestattet. Hier droht ein Bußgeld ab zehn Euro. Eine Ausnahme sehen die Verkehrsregeln fürs Fahrrad jedoch vor: Kinder bis acht Jahre müssen aus Sicherheitsgründen auf dem Gehweg radeln, Kinder bis zehn Jahre dürfen es.

Kein Schwein, kein Schaf – aber einen Hund dürfen Fahrradfahrer an der Leine mitführen. Auch den Radweg müssen die Pedaltreter nicht zwingend nutzen. Lesen Sie hier die größten Irrtümer rund ums Rad:

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

Ausführliche Infos darüber, was mit dem Fahrrad erlaubt ist und was nicht, gibt der Bußgeldkatalog.

Radwege mit Benutzungsrecht können in Fahrtrichtung links freigegeben werden. Dann hängt „Radfahrer frei“ dort allein. Bei einer Benutzungspflicht des in Fahrtrichtung rechts gelegenen Radweges gibt es schon aus Gründen der Logik eine solche Freigabe nicht.

Linke Radwege sind gefährlich!

Grundsätzlich sollen Radfahrer auf der Straße fahren. Fahrradzeichen, die auf den Asphalt gemalt sind, haben zwar keine rechtliche Relevanz, dennoch rät der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) zum Radeln auf der Straße. „Viele fühlen sich auf Radwegen sicherer, aber die Unfallzahlen sprechen eine andere Sprache“, zitiert die „Welt“ dazu ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn. Statistiken zeigen demnach, dass Radfahrer auf der Straße am besten von Autofahrern gesehen werden.

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

https://www. adfc-diepholz. de/linke-radwege-sind-gefaehrlich/

Das stimmt so nicht. Zwar ist es meist sicherer, hintereinander zu fahren. Radfahrer dürfen aber durchaus nebeneinander fahren. Sie müssen lediglich darauf achten, dass sie die anderen Verkehrsteilnehmer nicht behindern. Grundsätzlich erlaubt ist Nebeneinanderfahren in Fahrradstraßen und auf der Straße, vorausgesetzt, die Radfahrenden sind in einer Gruppe von mindestens 16 Personen unterwegs.

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

Irrtum, Geisterfahrer sind gefährlich und riskieren ein Bußgeld von 15 Euro! Wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer gilt für Radfahrer das Rechtsfahrgebot. Einen Radweg auf der linken Seite dürfen sie nur benutzen, wenn das durch ein Schild angeordnet ist. Sonst müssen sie rechts auf der Fahrbahn fahren, wenn es dort keinen Radweg gibt. Der Gehweg ist keine Alternative. Auf den Gehweg gehören nur Kinder bis zum Alter von zehn Jahren. Erwachsene dürfen dort nur radeln, wenn er durch ein Schild für Fußgänger und Radler gemeinsam freigegeben ist. Auf gemeinsamen Wegen müssen Radfahrer auf Fußgänger Rücksicht nehmen und – wenn nötig – Schrittgeschwindigkeit fahren.

Kein Schwein, kein Schaf – aber einen Hund dürfen Fahrradfahrer an der Leine mitführen. Auch den Radweg müssen die Pedaltreter nicht zwingend nutzen. Lesen Sie hier die größten Irrtümer rund ums Rad:

Radfahrer dürfen keine Hunde an der Leine führen, müssen den Radweg benutzen und dürfen nicht nebeneinander fahren: Das sind nur drei von zehn häufigen Irrtümern rund ums Fahrradfahren, mit denen wir hier in diesem Überblick aufräumen.

Falsch. Für Radfahrer gilt das Rechtsfahrgebot, wie eben für alle anderen Verkehrsteilnehmer auch. Benutzen sie den Radweg auf der falschen Seite, gelten sie als Geisterfahrer, sind gefährlich und riskieren ein Bußgeld von 15 Euro. Einen Radweg auf der linken Seite dürfen Radfahrer nur befahren, wenn dies ein Schild anordnet. Ist das nicht der Fall, müssen sie auf der rechten Fahrbahnseite der Straße fahren, wenn es auf dieser Seite keinen Radweg gibt. Der Gehweg ist Tabu. Hier gehören nur Kinder bis zum Alter von zehn Jahren hin, es sei denn, der Weg ist durch ein Schild für Fußgänger sowie Radler freigegeben.

Falsch. Für Radfahrer gilt das Rechtsfahrgebot, wie eben für alle anderen Verkehrsteilnehmer auch. Benutzen sie den Radweg auf der falschen Seite, gelten sie als Geisterfahrer, sind gefährlich und riskieren ein Bußgeld von 15 Euro. Einen Radweg auf der linken Seite dürfen Radfahrer nur befahren, wenn dies ein Schild anordnet. Ist das nicht der Fall, müssen sie auf der rechten Fahrbahnseite der Straße fahren, wenn es auf dieser Seite keinen Radweg gibt. Der Gehweg ist Tabu. Hier gehören nur Kinder bis zum Alter von zehn Jahren hin, es sei denn, der Weg ist durch ein Schild für Fußgänger sowie Radler freigegeben.

https://www. stern. de/auto/service/radler-auf-der-falschen-seite—trotzdem-ist-der-autofahrer-der-dumme-7691288.html

Stimmt nicht: Radfahrer dürfen beim Fahrradfahren Stöpsel in beiden Ohren haben und Musik hören. Sie müssen nur gewährleisten, dass sie den Straßenverkehr ausreichend wahrnehmen. Die Musik darf nicht so laut sein, dass sie Warnsignale überhören. Diese Regeln gelten für Radfahrer und für Autofahrer. Auch Autos dürfen nicht als rollende Diskotheken durch die Gegend fahren.

Angesichts des neuen Urteils sollten Radfahrer nicht frohlocken. Juristisch ist es wenig überraschend, dass erneut festgestellt wurde, dass Radler auch auf der falschen Seite Vorfahrt genießen. Das ist bei Autos, die auf einer Vorfahrtstraße überholen, und dann auch auf der linken Spur unterwegs sind, nicht anders.

Ein weiterer Nachteil macht sich in der Dunkelheit bemerkbar: Radfahrer auf der linken Stra�enseite fahren direkt neben dem entgegenkommenden Kfz-Verkehr und werden dadurch geblendet.

musst Du auch noch damit rechnen, Teilschuld zu bekommen: Wenn Du verbotenerweise links gefahren bist, dann hast Du sowieso Teilschuld; aber selbst wenn Du erlaubt oder gezwungenermaßen links gefahren bist, wird Dir der Richter vorhalten, dass Du hättest wissen müssen, dass „linke“ Radwege gefährlich sind. Deshalb dürftest Du wegen der vorgeschriebenen Sorgfalt und Vorsicht gem. §1 StVO nur ganz langsam und allzeit bremsbereit an die Kreuzung heranfahren. Und wenn Du es nicht getan hast, wirst Du bei einem Unfall eben Teilschuld bekommen und auf Kosten sitzenbleiben. So ist das.

(4) [. ]Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ angezeigt ist. Wer mit dem Rad fährt, darf ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. [. ]

Irrtum! Den Radweg müssen sie nur benutzen, wenn er ausdrücklich durch eins der drei blauen Radwegschilder gekennzeichnet ist. Auf den Asphalt gemalte Zeichen haben keine rechtliche Bezeichnung. Auch wenn Autofahrer immer wieder Radfahrer kritisieren, die nicht auf dem Radweg fahren, sollten Radler – sofern nicht anders ausgeschildert – zu ihrer eigenen Sicherheit lieber auf der Straße fahren. Dort können die Autofahrer sie viel besser sehen. Radwegeschilder markieren drei Sorten von Wegen: Solche nur für Radler, gemeinsame Wege für Radler und Fußgänger und solche, auf denen Rad – und Fußgängerstreifen getrennt zu benutzen sind. Radler müssen aber auch einen ausgeschilderten Radweg nur benutzen, wenn dieser befahrbar ist. Ist er etwa durch Scherben verschmutzt oder durch Mülltonnen oder parkende Autos versperrt, dürfen sie auf die Straße ausweichen. Lastenräder und Räder mit Anhängern, die zu breit für den Radweg sind, dürfen immer auf die Straße.

Falsch. Für Radfahrer gilt das Rechtsfahrgebot, wie eben für alle anderen Verkehrsteilnehmer auch. Benutzen sie den Radweg auf der falschen Seite, gelten sie als Geisterfahrer, sind gefährlich und riskieren ein Bußgeld von 15 Euro. Einen Radweg auf der linken Seite dürfen Radfahrer nur befahren, wenn dies ein Schild anordnet. Ist das nicht der Fall, müssen sie auf der rechten Fahrbahnseite der Straße fahren, wenn es auf dieser Seite keinen Radweg gibt. Der Gehweg ist Tabu. Hier gehören nur Kinder bis zum Alter von zehn Jahren hin, es sei denn, der Weg ist durch ein Schild für Fußgänger sowie Radler freigegeben.

Das stimmt so nicht. Zwar ist es meist sicherer, hintereinander zu fahren. Radfahrer dürfen aber durchaus nebeneinander fahren. Sie müssen lediglich darauf achten, dass sie die anderen Verkehrsteilnehmer nicht behindern. Grundsätzlich erlaubt ist Nebeneinanderfahren in Fahrradstraßen und auf der Straße, vorausgesetzt, die Radfahrenden sind in einer Gruppe von mindestens 16 Personen unterwegs.

Darüber hinaus gilt auch das Rechtsfahrgebot. Entsprechend müssen Sie stets den rechten Radweg benutzen. Nur in Ausnahmefällen sind Radwege auf der linken Seite zulässig . Dies erkennen Sie daran, dass der Radweg mit dem Schild „Radverkehr frei “ markiert wurde. An einem Zweirichtungsradweg ist dagegen das Zusatzschild „Radfahrer im Gegenverkehr“ angebracht.

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

Nein. Radfahrer müssen sich immer am allgemeinen Lichtsignal, also der Ampel für Autos, orientieren – außer eben, wenn eine eigene Fahrradampel oder im Licht der Fußgängerampel ein Radsymbol vorhanden ist. Einen Spezialfall aber gibt es: Wenn ein Radweg ohne jegliche Trennung an einem Gehweg entlang läuft und die Fußgängerampel ohne Radsymbol leuchtet, muss sich der Radler nach der Fußgängerampel richten. Diese Regelung gilt allerdings nur bis 31. Dezember 2016.

Laut Polizei stimmt das grundsätzlich. Es gibt dennoch drei Ausnahmen: in einer Fahrradstraße, also einer Straße, auf der die Radfahrer vor Autos und anderen Verkehrsteilnehmern Vorrang haben; als „geschlossener Verband“ von mehr als 15 Radfahrern; und wenn das Nebeneinanderfahren den Straßenverkehr nicht behindert.

Radwanderwege und Fahrradtourismus

(4) [. ]Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ angezeigt ist. Wer mit dem Rad fährt, darf ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. [. ]

Das blaue, runde Schild mit dem weißen Fahrrad (Zeichen 237) gibt dabei an, dass es eine Benutzungspflicht gibt. Darüber hinaus gibt es getrennte Geh – und Radwege. Markiert wird diese Form von Fahrradweg durch ein Schild, welches blau und rund ist. Es wird durch eine vertikale Linie in der Mitte geteilt. Auf einer Seite ist ein Fahrrad und auf der anderen sind Fußgänger dargestellt.

Auf dem Gehweg haben Radfahrer nichts verloren. Genauso verboten ist es, in die falsche Richtung zu fahren wie auf dem Foto die Radlerin mit ihrem Kinderanhänger. Ist der Radweg blockiert, müssen Radler auf die Straße. © Marcus Schlaf

Diese Ansicht hält sich ebenso hartnäckig, wie sie falsch ist. Auch ein neues Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az. 9 U 173/16 OLG Hamm) räumt mal wieder mit dem Irrtum auf. Auch in diesem Fall habe der beklagte Autofahrer, so der Senat, den Unfall in erheblichem Umfang verschuldet. Gegenüber der Klägerin auf dem Fahrrad sei er wartepflichtig gewesen.

Der Radweg ist in Deutsch in verschiedenen Formen und Ausprägungen zu finden. Je nachdem wie er angelegt wurde, müssen Radfahrer bestimmte Verhaltensweisen beachten.

Eine weitere Variante sind gemeinsame Fuß-und Radwege . Fahrradfahrer müssen hierbei besonders darauf achten, dass sie die Fußgänger nicht behindern oder gefährden. Das Schild für den Radweg gleicht grundsätzlich dem des getrennten Geh-und Fahrradwegs, allerdings ist der Mittelstrich nicht vertikal , sondern horizontal .

Diese Ansicht hält sich ebenso hartnäckig, wie sie falsch ist. Auch ein neues Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az. 9 U 173/16 OLG Hamm) räumt mal wieder mit dem Irrtum auf. Auch in diesem Fall habe der beklagte Autofahrer, so der Senat, den Unfall in erheblichem Umfang verschuldet. Gegenüber der Klägerin auf dem Fahrrad sei er wartepflichtig gewesen.

Radwege helfen dabei den Verkehr zu organisieren . Sie dürfen in der Regel nur von Radfahrern benutzt werden. Der Fahrradweg ist meist Teil einer größeren Radverkehrsanlage, welche auch mit eigenständigen Fahrradampeln ausgerüstet sein kann. Es handelt sich aber stets um speziell markierte bzw. baulich hergestellte Streifen, welche eine Art Schutzraum für Fahrradfahrer bilden und einen fließenden Radfahrverkehr ermöglichen.

Auf welcher Straßenseite Radfahrer sich im Straßenverkehr bewegen, ist keinesfalls egal – auch wenn dies vielen Radlern nicht bewusst ist. Genau wie für Autos und für andere Fahrzeuge gilt für Radfahrer das Rechtsfahrgebot. Wer trotzdem auf der linken Seite fährt, zahlt bei einer Kontrolle zwischen 15 und 20 Euro Strafe und trägt bei einem Unfall eine Teilschuld.

Irrtum. § 28 StVO sagt: „Von Fahrrädern aus dürfen nur Hunde geführt werden.“ Damit steht fest: Radfahrer dürfen keine Katzen, Pferde oder Hamster an der Leine durch die Gegend führen. Hunde sind erlaubt. Allerdings sollte die Leine nicht ums Handgelenk gewickelt oder am Lenkrad befestigt, sondern in der Hand halten werden. Allenfalls könnte es gefährlich werden, falls der Hund plötzlich losrennt.

Das ist falsch. Radfahrer dürfen beim Fahrradfahren sehr wohl Kopfhörer tragen und ihre Lieblingsmusik hören. Sie müssen lediglich sicherstellen, dass sie den Straßenverkehr ausreichend wahrnehmen. Die Musik darf also nicht so laut sein, dass sie Warnsignale wie Straßenbahnklingeln oder Martinshörner überhören. Gleiches gilt für Autofahrer. Auch sie dürfen nicht mit wummernden Lautsprechern durch die Gegend düsen. Laut § 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen Fahrzeugfahrer unter anderem dafür sorgen, dass ihr „Gehör nicht durch (…) Geräte“ beeinträchtigt wird.

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

Irrtum 4: Gibt es rechts keinen Radweg, dürfen Radler auf den linken

(4) [. ]Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ angezeigt ist. Wer mit dem Rad fährt, darf ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. [. ]

Manchem Radfahrer dürfte diese Situation bekannt vorkommen: Trotz Radweg fährt er auf der Straße und wird von wütenden Autofahrern angehupt und durch das Fenster beschimpft: „Benutz‘ gefälligst den Radlweg!“ Aber muss der Radler das überhaupt? Und muss er einen Helm tragen? Gilt der Zebrastreifen auch für Drahtesel?

Irrtum. Der Satz stimmt nur für Rennräder unter elf Kilo Gewicht. Für alle anderen Räder schreibt die Straßenverkehrsordnung eine funktionierende „Lichtmaschine“ am Rad vor. Das heißt: Ein Dynamo ist Vorschrift, batteriebetriebene Anstecklichter sind allenfalls zusätzlich erlaubt. Da die Polizei meistens froh ist, wenn Radfahrer überhaupt mit Licht unterwegs sind, verhängen die Beamten selten ein Bußgeld, wenn das Licht nicht vom Dynamo kommt. In Berlin soll es dazu sogar eine informelle Dienstanweisung geben.

Darüber hinaus gilt auch das Rechtsfahrgebot. Entsprechend müssen Sie stets den rechten Radweg benutzen. Nur in Ausnahmefällen sind Radwege auf der linken Seite zulässig . Dies erkennen Sie daran, dass der Radweg mit dem Schild „Radverkehr frei “ markiert wurde. An einem Zweirichtungsradweg ist dagegen das Zusatzschild „Radfahrer im Gegenverkehr“ angebracht.

Ausführliche Infos darüber, was mit dem Fahrrad erlaubt ist und was nicht, gibt der Bußgeldkatalog.

Radwege helfen dabei den Verkehr zu organisieren . Sie dürfen in der Regel nur von Radfahrern benutzt werden. Der Fahrradweg ist meist Teil einer größeren Radverkehrsanlage, welche auch mit eigenständigen Fahrradampeln ausgerüstet sein kann. Es handelt sich aber stets um speziell markierte bzw. baulich hergestellte Streifen, welche eine Art Schutzraum für Fahrradfahrer bilden und einen fließenden Radfahrverkehr ermöglichen.

Die Verwaltung, hier die Straßenverkehrsbehörde darf innerorts im Prinzip keinen linken Radweg freigeben. Jedoch sind Kriterien für eine Freigabe linker Radwege in der Verwaltungsvorschrift festgelegt. Auszug aus der VwV-StVO zu § 2 Abs. 4 S. 2:

Dieser Irrtum hält sich hartnäckig. Schließlich mindern manche Richter die Schadenersatzansprüche von Radfahrern, wenn die Kopfverletzung des Radlers durch das Tragen eines Helmes weniger schlimm ausgefallen wäre. Dennoch sagt das Gesetz ganz klar: In Deutschland müssen nur Fahrer von Krafträdern – also Mofa-, Moped – und Motorradfahrer – einen Schutzhelm tragen, Radfahrer nicht. Auch Fahrer von E-Bikes oder Pedelecs müssen keinen Helm tragen. Nur für die schnellen S-Pedelecs mit einer Motorunterstützung von bis zu 45 km/h besteht die Pflicht, einen typgeprüften Kraftrad-Helm zu tragen.

Jein. Der Arm muss nicht dauerhaft gestreckt sein, der Radfahrer sollte aber sicher sein, dass die anderen Verkehrsteilnehmer sein Zeichen gesehen haben. „Außerdem gilt die ‚doppelte Rückschaupflicht'“, sagt Schröder: „Umschauen vor dem Einordnen und noch einmal vor dem Abbiegen.“

Die Zeitschrift Finanztest klärt in ihrer aktuellen Ausgabe neun populäre Irrtümer rund ums Radfahren auf:

Autofahrer sind gut beraten, zu verstehen, dass die grundlegenden Spielregeln im Verkehr auch für Radfahrer und Radspuren gelten. In diesem Fall, dass die Vorfahrt der bevorrechtigten Straße eben auch auf dem Radweg gilt. In der Praxis sollte man als Autofahrer immer damit rechnen, dass Radfahrer links fahren könnten. Und häufig dürfen sie das sogar: An vielen Stellen sind Radwege und kombinierte Fuß – und Radwege für den Radverkehr in beide Richtungen freigegeben. Wirklich gewarnt werden die Autofahrer nicht. Die kleinen Hinweisschilder sind aus dem Auto kaum wahrzunehmen, zumal viele Strecken nicht konsequent ausgeschildert werden.

Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010), auf welche die Verwaltungsvorschrift verweist, behandelt das Thema Zweirichtungsradwege in Kapitel 3.5 und weist eingangs auf das erhöhte Unfallrisiko hin. Die ERA 2010 fordern eine Mindestbreite von 2,5 m bzw. bei einseitiger Führung 3 m.

Das stimmt so nicht, denn nur, wer mit mehr als 1,6 Promille Rad fährt, muss um seinen Lappen fürchten. Die Polizei darf den Führerschein nicht einkassieren, sondern kann nur eine medizinische psychologische Untersuchung (MPU) anordnen, umgangssprachlich Idiotentest genannt. Erst wenn der Radler diesen Test verweigert oder durchfällt, verliert er seinen Führerschein.

Stimmt nicht: Radfahrer dürfen beim Fahrradfahren Stöpsel in beiden Ohren haben und Musik hören. Sie müssen nur gewährleisten, dass sie den Straßenverkehr ausreichend wahrnehmen. Die Musik darf nicht so laut sein, dass sie Warnsignale überhören. Diese Regeln gelten für Radfahrer und für Autofahrer. Auch Autos dürfen nicht als rollende Diskotheken durch die Gegend fahren.

Auch bei einer verbotenen Geschwindigkeitsübertretung verliert ein Auto auf einer Vorfahrtstraße nicht die Vorfahrt an sich. Die Teilschuld von einem Drittel sollte jedem Radfahrer zu denken geben. Wenn von dem Unfall körperliche Schäden zurückbleiben, der Radfahrer danach erwerbsunfähig oder gar gelähmt sein sollte, werden seine Ansprüche um ein Drittel gekürzt. Durch diese Minderung kann zum Unglück ganz schnell das Elend kommen.

(1) Fahrzeuge müssen die Fahrbahnen benutzen, von zwei Fahrbahnen die rechte. Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn.
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Stimmt nicht: Radfahrer dürfen beim Fahrradfahren Stöpsel in beiden Ohren haben und Musik hören. Sie müssen nur gewährleisten, dass sie den Straßenverkehr ausreichend wahrnehmen. Die Musik darf nicht so laut sein, dass sie Warnsignale überhören. Diese Regeln gelten für Radfahrer und für Autofahrer. Auch Autos dürfen nicht als rollende Diskotheken durch die Gegend fahren.

Zweirichtungsradwege bieten damit einerseits den Vorteil, dass die Stra�enseite nicht gewechselt werden muss, wenn z. B. viele Gesch�fte auf nur einer Stra�enseite angesiedelt sind. Andererseits ergeben sich aber einige Nachteile aus der Tatsache, dass man sich in einer Fahrtrichtung auf der vermeintlich ‚falschen‘, weil linken Stra�enseite befindet.

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Noch stärker hat das Oberlandesgericht Saarbrücken (Az. 4 U 406/12) im Jahr 2014 die Schuld einer Autofahrerin gewichtet. Sie hatte die Vorfahrt der Radspur missachtet, auf der sich ein Radfahrer näherte. Hier lautete der Vorwurf: Die Frau sei abgebogen, obwohl sie den Radfahrer schon lange gesehen haben musste. Obwohl auf der falschen Radwegseite unterwegs, hatte der Radfahrer ihr gegenüber Vorfahrt. Bei dem Unfall starb der Radfahrer. Wegen des mutwilligen Es-Darauf-Ankommen-Lassens wurde der Autofahrerin 100 Prozent der Schuld zugesprochen.

Also: fahre lieber auf der Fahrbahn, insbesondere in Tempo-30-Zonen, denn dort besteht nun wirklich keine Veranlassung, auf dem Hochbord herumzugurken.

Beispiele aus der Region:

Auch bei einer verbotenen Geschwindigkeitsübertretung verliert ein Auto auf einer Vorfahrtstraße nicht die Vorfahrt an sich. Die Teilschuld von einem Drittel sollte jedem Radfahrer zu denken geben. Wenn von dem Unfall körperliche Schäden zurückbleiben, der Radfahrer danach erwerbsunfähig oder gar gelähmt sein sollte, werden seine Ansprüche um ein Drittel gekürzt. Durch diese Minderung kann zum Unglück ganz schnell das Elend kommen.

Urteil zu Geister-Bikern Radler auf der falschen Seite – trotzdem ist der Autofahrer vor Gericht der Dumme


Ortsgruppe Rendsburg

Irrtum. § 28 StVO sagt: „Von Fahrrädern aus dürfen nur Hunde geführt werden.“ Damit steht fest: Radfahrer dürfen keine Katzen, Pferde oder Hamster an der Leine durch die Gegend führen. Hunde sind erlaubt. Allerdings sollte die Leine nicht ums Handgelenk gewickelt oder am Lenkrad befestigt, sondern in der Hand halten werden. Allenfalls könnte es gefährlich werden, falls der Hund plötzlich losrennt.

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

Ein Problem sind natürlich noch alle Straßen mit „Gehweg — Radfahren erlaubt“, die im Landkreis Diepholz oftmals in Fahrtrichtung links freigegeben sind. Sogar innerorts in Tempo 30-Zonen. Wenn’s da kracht, dürfte der Radfahrer aus Rechtssicht immer ziemlich alt aussehen. Denn zumindest fahren 99,9% aller Radfahrer auf diesen Wegen VIEL zu schnell: zulässig ist Schrittgeschwindigkeit, Anlage 2 Nr. 18 zu § 41 Abs. 1 StVO

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

ADFC, Kreisverband F�rstenfeldbruck
Gesch�ftsstelle ADFC
Sch�ngeisinger Stra�e 22
F�rstenfeldbruck
Telefon: 08141 / 53 54 18
E-Mail: kontakt@adfc-ffb. de
www. adfc-ffb. de

https://www. bussgeldkatalog. de/radwege/

ADFC, Kreisverband F�rstenfeldbruck
Gesch�ftsstelle ADFC
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https://www. sueddeutsche. de/muenchen/mythen-im-strassenverkehr-was-radler-wirklich-duerfen-1.2042265

Das ist falsch. Das gleiche Recht auf dem Streifen hat der Radfahrer nur, wenn er absteigt und sein Gefährt schiebt. In diesem Fall hat er auch Vorrang vor Autos. Falls der Radler nicht schiebt, haben die Autos Vorfahrt.

b. Die Autofahrer wiederum neigen dazu, sich im wesentlichen auf das Geschehen auf der Fahrbahn zu konzentrieren — was im Seitenraum passiert, wird weniger beachtet. Also werden schon rechts fahrende Radfahrer auf Radwegen weniger beachtet als die auf der Fahrbahn fahrenden. Wer jedoch in ‚falscher‘ Richtung fährt, der wird häufig übersehen, denn er kommt aus einer unerwarteten Richtung. Dementsprechend häufig kracht es an Kreuzungen und Einmündungen sowie Grundstücksausfahrten mit diesen „Falschfahrern“.

Angesichts des neuen Urteils sollten Radfahrer nicht frohlocken. Juristisch ist es wenig überraschend, dass erneut festgestellt wurde, dass Radler auch auf der falschen Seite Vorfahrt genießen. Das ist bei Autos, die auf einer Vorfahrtstraße überholen, und dann auch auf der linken Spur unterwegs sind, nicht anders.

Warum fahren Radfahrer auf der linken Seite

Verliert ein Radfahrer die Vorfahrt, wenn er auf der falschen Seite unterwegs ist? Nein, ein Autofahrer muss warten. Allerdings sollten sich Geisterfahrer auf dem Bike nicht zu sicher fühlen.

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