Verkehrswende Was tut der Bund für mehr Radwege?

Der Ausbau der Fahrradinfrastruktur ist ein Ziel im Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Bis 2030 soll es ein lückenloses Radnetz geben, alle Ziele sollen bequem und sicher erreicht werden können. Was hält der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) von den Plänen und wie bewertet er die aktuellen Bemühungen des Bundes?

Laut einem Bericht der Bundesregierung halten bereits 55 Prozent der Deutschen das Fahrrad „für ein unverzichtbares Verkehrsmittel“. Bildrechte: dpa

2030 sollen alle Ziele „komfortabel und sicher“ mit dem Fahrrad erreichbar sein

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist unter anderem verankert, dass der Ausbau des Fahrradverkehrs ein Baustein zum Erreichen der Klimaziele im Verkehr ist und dass der Bund den Ausbau finanziell fördern will. Verkehrsminister Wissing betonte im August letzten Jahres erneut: „Deutschland soll Fahrradland werden“.

Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums vom Mai 2023 nutzen 80 Prozent der Deutschen das Rad, ob für den Weg zur Arbeit oder Ausbildung, für die Freizeit oder den Urlaub. „55 Prozent halten es für ein unverzichtbares Verkehrsmittel“, heißt es weiter. Das ist nicht nur gut für das Klima, sondern auch für die Gesundheit. Doch es ist noch Luft nach oben.

„Bund, Länder und Kommunen zusammen haben im Nationalen Radverkehrsplan, also der Strategie für den Ausbau des Fahrradlandes beschrieben, dass wir 2030 komfortabel und sicher alle Ziele mit dem Fahrrad erreichen können“, erklärt Angela Kohls vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Nach Angaben des Bundesamtes für Logistik und Mobilität stünde dafür für den Zeitraum 2020 bis 2023 „eine Fördersumme für den Radverkehr von rund elf Euro je Person und Jahr in Deutschland zur Verfügung“. Dieser Betrag solle bis 2030 auf 30 Euro je Person und Jahr ansteigen. „Über alle drei Ebenen hinweg betrachtet, wären das unter Berücksichtung der Baukostensteigerungen 2,5 Milliarden Euro im Jahr“, so Kohls vom ADFC.

„Bau und Erhalt von Radwegen an Bundesstraßen in der Baulast des Bundes werden nicht gefördert, sondern zu 100 % vom Bund finanziert“, erklärt das Bundesverkehrsministerium für Digitales und Verkehr.

Kritik: Deutschland von gesetzten Zielen im Nationalen Radverkehrsplan „Lichtjahre entfernt“

Laut 2021 beschlossenen Nationalem Radverkehrsplan 3.0 sollen sich unter anderem „die mit dem Rad gefahrenen Kilometer bis 2030 verdoppeln“ (Vergleichswert 2017). Dazu soll die Radverkehrsinfrastruktur ausgebaut werden, um den Umstieg vom Auto attraktiver zu machen.

Was sagt der ADFC zum Ist-Stand? „Nicht einmal 50 Kilometer Radschnellwege gibt es, gebraucht werden nach unserer Schätzung mindestens 2.000. Es fehlen zehntausende Kilometer Alltagsradwege in den Kommunen und rund 1,5 Millionen Fahrradabstellplätze an Bahnhöfen“, erklärte ADFC-Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider im Februar dieses Jahres. Von den gesetzten Zielen im Radverkehrsplan sei Deutschland „Lichtjahre“ entfernt.

ADFC sieht neben Bund auch Länder und Kommunen zu gleichen Teilen in der Pflicht

Der Bund hat seine Mittel für den Radverkehr in diesem Jahr reduziert. Wurden im vergangenen Jahr noch 750 Millionen Euro dafür investiert, sind es in diesem Jahr rund 200 Millionen weniger, wie Verkehrsexpertin Kohls auf MDR-Anfrage bilanziert: „Wir haben 560 Millionen Euro im aktuellen Haushalt vom Bund. Wir haben auch bei Ländern und Kommunen deutlich weniger. Wir als ADFC sagen, eigentlich müsste es da so eine Drittelung geben, dass sich die Lasten verteilen“. Die Erreichung der Klimaziele sei „nicht originär Bundesaufgabe“, sondern sollte zu gleichen Anteilen von Ländern und Kommunen getragen werden.

Mehr Gelder, Personal und Pläne nötig

2022 habe der Straßenbauetat des Bundes acht Milliarden Euro betragen, darauf entfielen damit nicht ganz zehn Prozent auf den Radwegausbau, sagte Kohls vom ADFC im Mai 2023 im Interview mit der MDR-Umschau. 2023 würde sich der Etat auf 8,4 Milliarden Euro belaufen. Der Anteil für den Radwegausbau fällt mit 560 Millionen allerdings wesentlich geringer aus als im Jahr zuvor. Doch auch beim Abrufen der Bundesmittel und der Bereitstellung von Fachpersonal für Radverkehrswege in den Kommunen, die die Fördergelder beantragen und verplanen können, sieht Angela Kohls Handlungsbedarf. Zudem müsse größer gedacht werden. „Der Bund hat jetzt 110 Millionen Euro für Fahrradparken an Bahnhöfen bereitgestellt. Es gibt aber einen Bedarf von ungefähr 1.000 solcher Fahrradparkhäuser an den aufkommensstärksten Bahnhöfen in Deutschland. Dann reden wir über mindestens drei Milliarden Euro, die gebraucht werden – ohne Baukostensteigerungen, ohne Flächenerwerb, ohne Bewirtschaftungskosten“, illustriert sie ein Beispiel. Nötig sei künftig übrigens auch eine Modernisierung des Straßenverkehrsrechts, „damit die Kommunen Flächen schnell umwidmen können“ und mehr Platz für Radwege zur Verfügung steht.

FAZ: Auto vs. Rad – die Kosten der Gesellschaft

Auto versus Fahrrad. Keine Ideologie, sondern Kostenvergleich. Die Studienlage bleibt stabil und wird in Zukunft aufgrund der Klimagesetze entscheidender – für Unternehmen. 2 Studien.

Ja, der Fahrradmarkt boomt. Die Autorin führt die Zahlen vom Zweirad-Industrie-Verband rund fünf Millionen Fahrräder an, den Absatzanstieg um rund 17 Prozent und beim Umsatz 61 Prozent. Dass Radeln schon bei Themen der Gesundheit und Klima überlegen ist, wissen wir. Aber die Autorin will die Forschung vorstellen, in denen es um die Kosten geht.

Das Bundesumweltamt hat im März 2021 auf Grundlage von Daten von 2017 (vor Corona) berechnet, wie viel wir als Gesellschaft für das Autofahren eigentilch bezahlen.

Was steht im Fokus des Vergleichs

Kosten der Umweltfolgen des Autofahrens auf Gesundheit (auch Lärm mit Stress oder Tinnitus). Kosten der Emissionen, die auch zu Gebäude – und Materialschäden, Ernteausfällen und Biodiversitätsverlusten führen. Und wir lernen ja gerade, dass wir in Deutschland bei Hitzetoten führen und die Infrastruktur an das klimatisch geänderte Wetter anzupassen ist. Kosten von Produktion über Wartung bis zur Entsorgung des Autos – inkl. Kraftstoff und Strom sowie deren Herstellung Straßen, Plätze, auf denen sie parken können sowie Beschilderung.

Was ja nur einige wenige Effekte sind, da Infrastrukturen von Tankstellen, Waschstrasse, Werkstätten und Autohändler und ähnliches Kosten für alle produzieren. Auch die Wasserbilanzen etc. fehlen wohl, die ja auch bei leichten E-Autos und schweren Hybriden von Karosse bis Batterie beeindruckend hoch sind. Aber das kommt sicherlich im Update dieser Studien.

Vergleich: Radkilometer ist 16fach günstiger als Auto.

Denn rechnet mal alles zusammen, dann zahlt die Gesellschaft pro gefahrenem Autokilometer laut der Berechnung des Umweltbundesamtes Summe von 5,66 Cent.

Für einen Fahrradkilometer seien es lediglich 0,36 Cent. Dieser Betrag resultiert hauptsächlich aus der Herstellung des Rades, was auch nicht ganz fair zu sein scheint, denn Infrastrukturen gibt es auch hier.

Lobby & NGOs: Mehr Fahrradförderung

Fahrradfreundlichere Städte sind nicht seit Corona eine Forderung von den etwas versplitterten Verbänden der Radbranche selbst. Aber selbst Verbände für Wohnen und Stadtentwicklungen, immobilienentwickler und Unternehmen selbst wollen dies, denn es spart ihnen auch bald ordentlich Berichtswesen und CO2-Preise.

Ein Leasing – und Dienstleistungs-Verband, grösster Profiteur des deutschen Steuerrechts mit Dienstrad-Leasing, beruft sich auf Studie von Stefan Gössling, Professor für Tourismus und Humanökologie an der Lund Universität in Schweden.

In seinem Ansatz aus dem Jahr 2018 werden ebenfalls Umweltkosten kalkuliert, aber zusätzlich noch Gesundheitseffekte durch Fahrzeugnutzung und Unfall-Ausgaben, also auch Menschenlebensbewertung. Der FAZ hat er am Telefon berichtet, dass „Ökonomen da auf knapp zwei Millionen Euro gekommen [seien], die sich hauptsächlich durch Versicherungs – und Lohnkosten zusammensetzen“ [. ] „Man muss hierbei jedoch beachten, dass emotionale Werte und Sekundärfaktoren wie Trauer oder Kosten für mögliche Psychotherapien nach Unfalltraumata ausgeklammert sind. Daher ist der Wert eher unter – als überschätzt“, so Gössling.

Positive Gesundheitseffekte entlasten Versicherungen

So kommt die von der Lobby genutzte Untersuchung dazu, dass ein Kilometer mit dem Fahrrad der Gesellschaft sogar Geld einbringe, wo man vermutlich selbst im Schwäbischen – also in Stuttgart und Zuffenhausen hellhörig werden könnte: rund 30 Cent.

    Kostensenkung durch positiven Gesundheitseffekte Kostensenkung durch Entlastung der Versicherungen Kostensenkung durch Reduktion von Arbeitsunfähigkeiten. Kosten durch Erhöhung der Lebenserwartung (kostet die Gesellschaft wiederum Geld. Kosten durch Infrastruktur für Radfahrer und durch Unfälle. Weitere Faktoren, die einbezogen wurden, die das Umweltbundesamt nicht enthielt:
    Negative Auswirkungen auf Boden – und Wasserqualität, staatliche Subventionen, Unfallkosten sowie Abgaben und Steuern.

Ergebnis: Radeln bringt Gesellschaft 30 Cent. Auto kostet 27 Cent.

Die Gesellschaft zahle für jeden Autokilometer nun 27 Cent. Da derzeit 19 Prozent der Deutschen kein Auto besitzen (Tendenz in Städten steigend), zahlt jeder Fünfte die Kosten für Autofahrer mit. Der Wissenschaftler fordert einen klaren Wandel: Die Zahl der Autos müsse drastisch reduziert werden. Im ÖPNV könne man das Rad nutzen.

ADAC: Zukunft der Mobilität fährt autonomund Auto wird wieder billiger

Andres Hölzel vom ADAC wird von FAZ zu Studien befragt: die Kosten lassen sich durch technische Fortschritte reduzieren – „beispielsweise durch erneuerbare Energien, eine verbesserte Abgastechnik, leisere Reifen oder den Einsatz von Asphalt, der Lärm reduziert“. Dazu sei Förderung alternativer Kraftstoffe notwendig und – Achtung – E-Mobilität und autonomes Fahren „können“ weitere Möglichkeiten sein. Da stimmte dann sogar der von der Fahrradlobby eingestimmte Wissenschaftler Gössling zu: Eine autonome Fahrzeugflotte wäre die mögliche Mobilitätszukunft.

Zukunft ist nicht autonom, aber selbstbewegt.

Aber ggf. ist dies doch noch einige Jahrzehnte und Strafrechtsnovellen hin – wenn es denn je in gemischten Verkehren in Städten käme und es läge ggf. näher die Stadtenwticklung und die Radförderung in den Blick zu nehmen, denn laut Umweltbundesamt sind in deutschen Großstädten immerhin 40 bis 50 Prozent der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer, was manche Menschen im Urlaub gern wandern, wenn nur die Luft nicht so schlecht wäre. Wer diese Kurz-Strecke mit dem Fahrrad zurücklege, spare rund 300 Kilogramm Emissionen im Jahr.

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So hoch fallen Bußgelder für Radler aus

Wie hoch ist die Promillegrenze auf dem Fahrrad? Was kostet es, das Handy als Radler in die Hand zu nehmen? Wir haben die wichtigsten Bußgelder für Fahrradfahrer.

Promillegrenze auf dem Fahrrad?

Zu betrunken fürs Autofahren – und dann lieber das Radl nehmen? Besser nicht, denn auch beim Fahrradfahren gibt es eine Promille-Grenze: Nach der aktuellen Rechtsprechung wird ab 1,6 Promille der Führerschein eingezogen und es wird eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Es gibt eine Geldstrafe und zwei Punkte in Flensburg. Wer die MPU nicht schafft, ist seinen Führerschein los. Wer mit 1,6 Promille Rad fährt, begeht eine Straftat, so der ADAC, und muss mit einer Geldstrafe von rund 30 Tagessätzen rechnen, so der Automobilclub weiter. Wer als Radler betrunken in einen Unfall verwickelt wird, muss aber schon ab 0,3 Promille mit einer Anzeige rechnen und kann vor Gericht landen. Im Zweifelsfall also lieber einmal öfter ein Taxi nehmen.

Muss ich einen Radlweg unbedingt benutzen, wenn es einen gibt?

Nicht zwangsläufig. Verpflichtend ist die Nutzung eines Radwegs nur dann, wenn das die entsprechende blaue Beschilderung vorschreibt. Dafür muss die Straße allerdings in der Regel eine „besondere Gefahrenlage“ aufweisen, wie etwa schmale Fahrspuren. Rechtlich schwierig wird es, wenn der Fahrradweg durch Mülltonnen oder parkende Autos teilweise versperrt ist, mit Schlaglöchern durchsetzt ist, Glasscherben herumliegen oder wenn er im Winter verschneit oder vereist ist: Nach Ansicht vieler Juristen erlischt in solchen Fällen die Nutzungspflicht und der Radfahrer darf die Fahrbahn für Autos benutzen.

Doch das sollte kein Fahrradfahrer als Freibrief dafür nehmen, bei jedem Hindernis schnell mal auf die Straße auszuweichen: Kommt es dort zu einem Unfall, prüfen die Gerichte in der Regel jeden Einzelfall und entscheiden entsprechend. Die Bußgelder für das Nicht-Benutzen von Fahrrad-Wegen variieren zwischen 20 Euro und 35 Euro – je nachdem, ob man „nur“ auf der Straße erwischt wird, oder andere Verkehrsteilnehmer behindert bzw. einen Unfall verursacht.

Die gleichen Bußgelder gelten übrigens auch für „Geister-Radler, die auf einem Fahrradweg in der verkehrten Richtung unterwegs sind. Denn für Radfahrer gilt auch das Rechtsfahrgebot.

Darf ich auf dem Fußgängerweg Fahrrad fahren?

Gehweg und Fußgängerzonen sind in der Regel tabu für Radler – auch wenn sie noch so langsam und vorsichtig fahren. Es sei denn, es ist explizit durch eine entsprechende Beschilderung erlaubt. Auch hier hängt die Höhe des Bußgelds von der Schwere des Vergehens ab – und von der Beschilderung: Fürs reine Fahren auf dem nicht für Radfahrer freigegebenen, ausgewiesenen Fußgängerweg (mit Verkehrsschild 239) oder in der Fußgängerzone (Verkehrsschild 241) sind 25 Euro fällig; wer andere behindert, gefährdet oder sogar eine Sachbeschädigung bzw. einen Unfall verursacht, kann mit bis zu 40 Euro belangt werden.

Generell auf einem normalen Gehweg (der keine Beschilderung trägt) als Radfahrer zu fahren, das kann sehr teuer werden: Es kostet 55 Euro, bei einem Unfall sogar 100 Euro.

Eine weitere Einschränkung gilt: Wer ein Kind begleitet, das jünger als 10 Jahre ist, darf selbst auf dem Gehweg fahren. Das gilt nur für eine einzige Begleitperson. Allerdings muss der oder die Begleitung mindestens 16 Jahre alt sein. Und generell müssen Kinder bis zum Alter von 8 Jahren auf dem Gehweg fahren.

Fahrrad und Handy?

Dass Handytelefonate beim Autofahren nur mit Freisprechanalage erlaubt sind, wissen mittlerweile die meisten. Was vielen nicht bewusst ist: Das Gleiche gilt auch fürs Radeln. Auch da ist Telefonieren nur mit Freisprechanlage (Bluetooth-Headset, Kabelverbindung mit Stöpsel im Ohr etc.) erlaubt. Verstöße können mit 55 Euro Bußgeld belegt werden.

Dürfen Fahrradfahrer nebeneinander fahren?

Ja. Dazu der ADFC: „Das Nebeneinanderfahren von Radfahrenden ist ausdrücklich erlaubt! Mit der Novelle der StVO 2020 ist die Regelung klar formuliert: Sofern anderer Verkehr nicht behindert wird, darf man auf dem Rad generell zu zweit nebeneinander fahren.“

Ist Musik hören auf dem Fahrrad erlaubt?

Kopfhörer auf, die Lieblingsmusik an – und schon radelt es sich gleich doppelt so gut. Kein Problem, solange man dabei noch problemlos mitbekommt, was auf der Straße um einen herum los ist. „Grundsätzlich ist der Verkehrsteilnehmer lediglich dafür verantwortlich, dass das Gehör nicht durch Geräusche beeinträchtigt wird“, sagt Petra Husemann-Roew, Landesgeschäftsführerin des ADFC Bayern ().

Ist die Musik aber so laut, dass man Warnrufe anderer Verkehrsteilnehmer nicht mehr mitbekommt, das Hupen oder sogar die Sirene eines Rettungswagens überhört, wird es kritisch: Die Polizei kann ein Bußgeld von bis 15 Euro verhängen. Gravierendere Folgen kann es bei einem Unfall geben: Hier riskiert man als Radler mögliche Schmerzensgeld – oder Schadenersatzansprüche, wenn man zu laut Musik gehört hat. „Man wird die Lautstärke nicht im Nachhinein feststellen können“, sagt Petra Husemann-Roew. „Aber ein Autofahrer könnte argumentieren, dass der Radfahrer sein Hupen nicht gehört habe.“

Bußgeldrechner Regeln fürs Radfahren

Es ist unkomplizierter, bietet frische Luft und Bewegung – das Fahrrad erfreut sich großer Beliebtheit. Was viele oft vergessen: Für Radfahrer*innen gelten die gleichen Regeln wie für andere Verkehrsteilnehmer*innen. Werden diese nicht eingehalten, drohen Bußgeld, Punkte oder sogar Fahrverbot. Mit dem Bußgeldrechner können Sie die spezifischen Sanktionen für einzelne Verstöße herausfinden.

Verkehrsregeln missachten wird teuer

Wie alle anderen Verkehrsteilnehmer*innen auch müssen sich Radfahrer*innen an die Verkehrsordnung halten – sonst wird es nicht nur gefährlich, sondern auch teuer. Bei Verstößen drohen zum Teil hohe Sanktionen. Diese hat der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik (VFBV) in einem aktuellen Bußgeldkatalog zusammengefasst. Wer beispielsweise eine rote Ampel ignoriert, kann mit einer Geldstrafe von 60 bis 120 Euro rechnen – je nachdem ob die Aktion eine Behinderung, Gefährdung oder einen Unfall nach sich zieht. Wer beim Telefonieren auf dem Rad erwischt wird, kann 10 Euro zur Telefonrechnung addieren. Und freihändiges Fahren wird mit 5 Euro geahndet.

Verkehrssichere Fahrzeuge

Nicht nur Fahrer*in sondern auch das Gefährt sollte gewisse Standards erfüllen. Wer ohne Klingel, funktionierende Bremse oder Fahrradlampe unterwegs ist, kann mit Bußgeldern zwischen 10 und 35 Euro rechnen. Auch wer Kinder ohne entsprechende Sicherheitsvorrichtung auf dem Rad befördert, wird zur Kasse gebeten. Den Drahtesel ab und zu mal durchzuchecken lohnt sich also.

Bußgeldrechner

Um herauszufinden, was Ihr Verstoß Sie kostet und mit welchen Sanktionen Sie rechnen müssen, nutzen Sie den kostenlosen Bußgeldrechner:

Dienstrad-Leasing Rechner

Dieser Leasing-Rechner gibt Ihnen ein sehr gutes Gefühl dafür, was Ihnen Ihr Traumrad monatlich im Fahrrad-Leasing kosten wird. Dafür brauchen Sie lediglich den Preis Ihres Traumfahrrads und Ihr aktuelles Gehalt. Mit den erweiterten Einstellungen können Sie Ihre Ersparnis weiter verfeinern.

Mit unserem Rechner berechnen Sie schnell und einfach Ihre Leasing-Kosten. Egal, ob E-Bike oder Lastenfahrrad, der Leasingrechner zeigt Ihnen, von welchen Preisvorteilen Sie mit BusinessBike profitieren!

BusinessBike Leasing-Details

Alle Vorteile auf einen Blick: In unserer Übersicht finden Sie alle Details zum Dienstrad-Leasing mit BusinessBike zum Nachlesen.

Wie viel kostet das Fahrrad Leasing?

Die Kosten hängen von der Höhe des Bruttolohns und dem Wert des Bikes ab. Arbeitnehmende können dank Fahrradleasing bis zu 40 % gegenüber dem Direktkauf sparen. Versicherung und Service sind auch schon in den Leasingraten enthalten. Wenn der Mitarbeitende das Dienstrad als Gehaltsplus erhält, ist es für ihn komplett kostenfrei. Wenn das Bike per Gehaltsumwandlung bezahlt wird, gehen die Leasingraten monatlich über die Gehaltsabrechnung des Mitarbeitenden ab.

Was sind die Vorteile von Fahrradleasing?

Fahrradleasing über den Arbeitgebenden bietet Mitarbeitenden neben Kostenvorteilen auch nachhaltige Mobilität für berufliche und private Strecken. Die Nutzung des Bikes kann sich positiv auf die eigene Gesundheit auswirken und schont außerdem die Umwelt. Für Unternehmen besonders wichtig: Fahrradleasing ist eines der attraktivsten Benefits für Mitarbeitende und kann helfen, neue Mitarbeitende zu finden und an das Unternehmen zu binden.

Welche Fahrradmarken und – modelle können geleaset werden?

Egal ob E-Bike, Mountainbike oder Lastenrad – jedes Fahrradmodell kann Ihr BusinessBike werden! Wählen Sie das Bike aus, das am besten zu Ihnen passt. Auch die Marke des Fahrrades kann frei gewählt werden.

Können mehrere Bikes von einem Mitarbeitenden geleast werden?

Grundsätzlich ja. Wie viele Bikes pro Mitarbeitendem geleast werden können, legt der Arbeitgebende in den Dienstradbedingungen fest. Auch ein Preisrahmen kann festgelegt werden, der je Bike nicht überschritten werden darf.

Haben Sie ein besonderes Anliegen?

Uns ist es wichtig, alle Ihre Fragen zu beantworten. Falls Sie im Helpdesk nicht fündig geworden sind, nutzen Sie gerne eine unserer Kontaktmöglichkeiten.

Radfahren und Mountainbiken auf der Königsetappe zum Großglockner

Eine Fahrt mit dem Rad auf der Großglockner Hochalpenstraße ist für viele Zweiradfans die ultimative Herausforderung. Die 48 Straßenkilometer bieten alles, was das Radfahrerherz begehrt: genussvolle Aufstiege mit einer wahrhaft wunderschöne Umgebung in frischer Bergluft. Apropos Bergluft: Nützen Sie für Ihre Fahrradtour zum Glockner am besten die Tagesrandzeiten, um dem Autoverkehr auf der beliebten Ausflugsstraße zu entgehen. Tipp: Die Großglockner Hochalpenstraße führt Sie hinauf ins Hochgebirge. Wetterumstürze und Schnee im Sommer sind keine Seltenheit. Beachten Sie dies bei der Wahl Ihrer Kleidung und tragen Sie eine Sicherheitsausrüstung mit Helm. Jetzt wünschen wir Ihnen eine gute, angenehme Fahrt!

Handy auf dem Fahrrad benutzt: Welche Konsequenzen drohen?

Bußgeld: Auf dem Fahrrad mit dem Handy zu hantieren, kostet 55 Euro.

VerstoßBußgeld in Euro
Beim Fahrradfahren das Handy oder ein anderes elektronisches Gerät, das zur Kommunikation, Organisation, Unterhaltung, Navigation oder Information dient, benutzt 55

Mit dem Handy auf dem Fahrrad zu hantieren, ist eine Ordnungswidrigkeit

Auf dem Fahrrad ein Handy benutzt: Eine Strafe fällt hierfür nicht an, wohl aber eine Geldbuße.

Zieht keine Strafe im rechtlichen Sinne nach sich, aus dem einfachen Grund, dass es sich hierbei handelt. Es stellt aber gemäß § 23 Abs. 1a der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) dar. Laut dem bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog zieht diese für den Radfahrer ein Bußgeld von nach sich, wenn er erwischt wird. oder gar ein Fahrverbot drohen nicht.

Aber liegt diese Ordnungswidrigkeit vor? Der betreffende § 23 Abs. 1a StVO definiert sehr genau. Demnach ist es verboten, ein Handy auf dem Fahrrad zu benutzen, wenn

    das Fahrzeug dabei geführt wird, der Fahrradfahrer also gerade mit seinem Rad fährt, und das Mobiltelefon Mit der Hand aufgenommen oder gehalten wird.
    der Kommunikation, der Information, der Organisation, der Unterhaltung oder der Navigation

Handy am Fahrrad: Keine „Strafe“ beim Schieben oder mit Halterung

Liegt also nur dann vor, wenn der Radler tatsächlich in die Pedale tritt und dabei das Mobiltelefon in der Hand hält. Demzufolge ist durchaus erlaubt, das Handy auf dem Fahrrad zu benutzen.

Mit einer Halterung am Lenker dürfen Sie das Handy auf dem Fahrrad nutzen.

Die erste Möglichkeit besteht darin, das Gerät erst dann in die Hand zu nehmen, wenn Sie. Selbst wenn Sie dabei noch im Sattel sitzen und z. B. an einer roten Ampel warten: Solange Sie sich befinden, dürfen Sie das Handy in der Hand halten.

Auch wenn Sie I, ist das Hantieren mit dem Mobiltelefon erlaubt, denn dies wird nicht unter „ein Fahrzeug führen“ verstanden. Rechtlich gesehen gelten Sie in diesem Moment, nicht als Fahrradfahrer.

Die dritte Möglichkeit ist die an Ihrem Lenker, sodass Sie das Gerät während der Fahrt nicht in die Hand nehmen müssen. Sie dürfen das Handy in diesem Fall nutzen und sogar hin und wieder kurz auf den Bildschirm blicken, sofern es die Straßen-, Verkehrs – und Sichtverhältnisse erlauben.

Es ist also erlaubt, während des Fahrens z. B. oder in einer zu schauen, wann Sie abbiegen müssen, denn so etwas benötigt in der Regel nicht mehr als. Eine eingehende Nachricht in voller Fahrt zu lesen, ist hingegen nicht gestattet.

FAQ: Handy auf dem Fahrrad nutzen

Wenn das Telefon dabei in der Hand gehalten oder aufgenommen wird und dies während der Fahrt geschieht.

Hierfür können 55 Euro anfallen. Punkte in Flensburg oder Fahrverbote gibt es nicht.

Bei Stillstand oder wenn Sie Ihr Rad schieben. Während der Fahrt dürfen Sie es außerdem mittels Sprachsteuerung und Vorlesefunktion benutzen, wenn das Gerät dafür bspw. in einer Handyhalterung am Lenker steckt.

Weitere Ratgeber

Der Personentransport auf dem Fahrrad ist nur zulässig, wenn das Fahrer auch dafür ausgelegt ist.…

Welche Bußgelder können Fahrrad – und Rollerfahrer bei Verkehrsverstößen drohen? Bußgeldkatalog für Radfahrer: Die häufigsten Verkehrsverstöße…

Führerschein auf Probe: Ein A-Verstoß ist keine Bagatelle. Bußgeldkatalog: Beispiele für A-Verstöße in der Probezeit…

Die Nutzung vom Handy am Steuer kann Bußgelder und Punkte bedeuten. Bußgeldkatolog: Handy am Steuer…

Radfahren in Graz

Graz ist Fahrradhauptstadt Österreichs. Viele Grazerinnen und Grazer haben in den letzten Jahren ihre Liebe zum Fahrrad, dem schnellsten, gesündesten und umweltfreundlichsten Fortbewegungsmittel in der Stadt entdeckt. Mit dem Umstieg auf das lärmfreie Zweirad haben sich unser Lebensgefühl und unser Mobilitätsverhalten verändert, gleichzeitig sind aber unsere Ansprüche an den öffentlichen Raum und seine Nutzung gestiegen. Moderne Verkehrspolitik hat die Aufgabe, die öffentlichen Räume neu zu verteilen und umweltfreundlicher Mobilität den Platz zu geben, den sie braucht. Mit der Errichtung von Wohnstraßen, Begegnungszonen, Tempo-30-Zonen und eigenen Fahrradstraßen können wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt des Stadtlebens stellen, Radfahren und Zufußgehen fördern und die Verkehrssicherheit erhöhen.

Uns ist aber auch wichtig, jenen Menschen Lust auf das Fahrrad zu machen, die noch keine Gelegenheit hatten, sich von den Vorzügen des trendigen Stadtflitzers zu überzeugen. Radfahrtrainings für Jung und Alt, Fahrradreparaturkurse, Beratungen zu Licht und Technik, Förderung von Lastenrädern oder das beliebte CityRadeln sind nur einige Highlights aus einem breiten Angebot für alle Radbegeisterten und jene, die es noch werden wollen.

Es gibt viele Gründe, .

    Radfahren ist gesund
    Immer mehr Studien kommen zum selben Ergebnis: Radfahren ist gesund. Eine halbe Stunde täglich radeln reicht aus, um das von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Bewegungspensum zu absolvieren. Radfahren ist kommunikativ
    Beim Radfahren Menschen zu treffen und „Hallo“ zu sagen, ist mit dem Fahrrad immer möglich. So wird das Fahrrad zum Kommunikationsvehikel in einer lebenswerten Stadt. Radfahren ist kostengünstig
    Das Fahrrad ist ein kostengünstiges Fortbewegungsmittel, braucht wenig Platz und entlastet dadurch Straßen. Auch der Radwegebau ist – verglichen mit dem Straßenbau – günstiger. Radfahren ist im Stadtverkehr die Nummer 1
    Bei Vergleichsfahrten, die in Graz zwischen Fahrrad, E-Bike, Straßenbahn und Auto durchgeführt wurden, ist das Fahrrad das schnellste innerstädtische Verkehrsmittel. Radfahren macht Spaß
    Die Freude am Radfahren ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Grazer:innen Rad fahren.

Das Radverkehrsnetz beträgt rund 150km Kilometer (Stand: 05/2022) und besteht aus Radwegen, gemischten Geh-/Radwegen (GRW), Radfahrstreifen, Mehrzweckstreifen und beschilderten Radrouten. 800 Kilometer der Grazer Straßen sind außerdem Tempo-30-Straßen, welche zum Radfahren gut geeignet sind.

Radkarte Graz

In der Radkarte finden Sie das zusammenhängende Radverkehrsnetz der Stadt Graz dargestellt. Die Radkarte gibt es online oder als pdf zum Download.

    Verbund Linie ServiceCenter, Jakoministraße 1, 8010 Graz bei Graz-Tourismus, Herrengasse 16, 8010 Graz in der Fahrradstation am Grazer Hauptbahnhof in der Abteilung für Verkehrsplanung, Europaplatz 20, 8020 Graz in allen Servicestellen der Stadt Graz

GPS-Tracks und Höhenprofile

Für die 13 Grazer Hauptradrouten stehen Höhenprofile und GPS – Tracks zum Download bereit. Diese können direkt aus der Tabelle auf Ihr Smartphone oder Ihr Outdoor-GPS-Gerät übertragen werden.

Radoffensive

Im Herbst 2019 haben sich die Landeshauptstadt Graz und das Land Steiermark auf die größte Radverkehrsoffensive geeinigt, die jemals in Österreich in Angriff genommen wurde. Mit der Radoffensive 2030 machen wir Graz fahrradfreundlicher.

Radfahren auf Föhr

Elf urige Inseldörfer und eine Inselstadt warten auf der grünen Insel Föhr darauf, mit dem Rad oder E-Bike entdeckt zu werden. Über 200 Kilometer ausgewiesene Radwege sowie fünf Themenrouten laden zur Entdeckungsreise quer über die Insel ein.

Beschränkungen des Rad – und Fußverkehrs auf den Deichwegen

Im Norden und Osten der Insel kommt es seit März 2023 zu Einschränkungen für Radfahrer und Fußgänger. Bitte beachten Sie die Sperrungen und nutzen Sie die vorgegebenen Umleitungen.

Mit Klick auf das Kreuz im unteren rechten Bildrand erscheint das Bild in der kompletten Größe. Alternativ können Sie es hier herunterladen.

    abgeschlossene Deichtore und Abzäunungen dürfen NICHT übertreten werden! durchfahrene Tore sind immer wieder zu schließen!

Die Baustellen werden voraussichtlich bis zum 31.08.2023 geräumt sein und die Wege auf beiden Seiten des Deichs dann wieder durchgängig befahrbar sein (Stand 21.08.2023).

Fahrräder leihen

Wer sein eigenes Fahrrad nicht mitnehmen möchte, kann sich bequem vor Ort eins an den Verleihstationen ausleihen, die für jeden Anspruch das richtige Rad haben: vom Mountainbike oder Tandem bis hin zum Hollandrad, Trekkingrad oder Trailergespann für Elternteil und Kind. Wer es ganz entspannt haben möchte, leiht sich ein E-Bike und trotzt so ganz leicht jeder Böe.

In der Liste und auf der Karte werden je Seite maximal zehn Treffer angezeigt. Für eine Gesamtübersicht klicken Sie bitte auf „zur großen Karte“.

    Wo Sie sich aktuell befinden Wie weit das Ziel entfernt ist
    Wo Sie sich aktuell befinden Wie weit das Ziel entfernt ist
Fahrradverleih Paula Hansen

Fahrradverleih Paula Hansen seit 1970 auf der Insel Föhr. Moderne Fahrräder zu günstigen und fairen Preisen. Kostenloser Hol – und Bringservice.

Fahrradverleih Nordseewind in Wrixum

Beim Fahrradverleih Nordseewind in Wrixum bekommen Sie Fahrräder für Groß und Klein.

Baerenzung Fahrradverleih & Verkauf

Der Fahrradverleih Baerenzung in Wrixum bietet eine große Auswahl an Fahrrädern, Bring – und Holservice und einen Pannendienst.

Fahrradverleih Nordseewind in Nieblum

Beim Fahrradverleih Nordseewind in Nieblum finden Sie Fahrräder für Groß und Klein, E-Bikes sowie Zubehör. Für Gruppen werden Sondertarife angeboten.

Fahrradverleih Schultz

Fahrradverleih Schultz in Wyk auf Föhr bietet Fahrräder in vielen Variationen und Größen sowie verschiedene Spezialräder.

Fahrradverleih Seefahrer

Beim Fahrradverleih Seefahrer findet sich garantiert für jeden der passende fahrbare Untersatz!

Fahrradverleih Lindemann

Der Fahrradverleih Lindemann in Utersum bietet Ihnen die passenden Fahrräder für einen schönen, erholsamen Urlaub.

Fahrradverleih Welluuper

Der Fahradverleih Welluuper in Nieblum bietet alles rund ums Rad und durchgehende Öffnungszeiten, kostenlosen Lieferservice sowie schnellen Pannenservice.

Fahrradverleih Fehr

Der Fahrradverleih Fehr in Wyk auf Föhr bietet Ihnen ein großes Sortiment an Fahrrädern unter anderem auch von Gazelle.

Fahrradverleih Föhrrad

Der Fahrradverleih Föhrrad am Wyker Südstrand bietet Ihnen eine große Auswahl von Fahrrädern.

Fahrradverleih Rückenwind

Fahrradverleih Rückenwind in Wyk auf Föhr bietet verschiedene moderne Fahrräder und E–Bikes sowie Bring-, Hol – und Reparaturservice.

Fahrradverleih Deichgraf

Der Fahrradverleih Deichgraf bietet in Hafennähe unter anderem Räder, E-Bikes, Tandems und Tretmobile.

Die schönsten Radtouren auf Föhr!

Auf fünf gut ausgeschilderten Fahrrad-Routen führen wir Sie zu den schönsten Plätzen der Insel. Wer lieber auf eigene Faust die Insel erkunden möchte – jedoch angesichts der vielen Wege glaubt, den Überblick zu verlieren – kann auf das bequeme Fahrrad-GPS zurückgreifen. Die Rad – und Wanderkarte der Insel können Sie in allen Tourist-Informationen auf Föhr käuflich erwerben.

Schlemmerpartie

Lust auf Genuss? Vom zweiten Frühstück bis zum Picknick, auf dieser Tour ist für jeden Geschmack etwas dabei. Vielfältig, so wie die Insel selbst.

Stempeltour »green onerwai«

Entdecken Sie bei einer freien Tour über die Insel Föhrer Betriebe, die sich der Maxime „Heute nicht auf Kosten von morgen, hier nicht auf Kosten von anderswo“ verpflichtet haben.

Eilun Tour

Gehen Sie auf große Entdeckungsreise quer durch die Friesische Karibik. Die ausgedehnte Eilun Tour ist die längste Radtour auf der Insel Föhr. Bei dieser interessanten Erkundungstour erfahren Sie.

Kunstweg

Die Tour für Kunst – und Kulturliebhaber! Die 21 Kilometer lange Radtour vom Südosten in den Nordwesten der Insel verbindet kulturelle Highlights mit einem großen Kunstmuseum von internationalem.

Föhrer Zeitzeugen

Wer waren die ersten Föhrer? Beherrschten einst Wikinger die Insel? Welche königlichen Hoheiten verbrachten Ihren Urlaub auf Föhr? Auf dieser Radtour kommen nicht nur Hobbyarchäologen auf ihre.

Klaar Kiming

Lassen Sie Ihren Blick schweifen und die Seele mal so richtig baumeln! Viele Ausblicks – und Beobachtungspunkte auf der Radtour Klaar Kiming laden zum Verweilen, Staunen und Erholen ein.

Radservicestationen

Zu wenig Luft im Reifen, der Sattel zu niedrig und am Pedal eine lockere Schraube? Auf Föhr finden Sie zahlreiche Radservicestationen für die Erste Hilfe bei Fahrradproblemen.

Bei Problemen mit Leihfahrrädern wenden Sie sich bitte zunächst immer an Ihren Fahrradverleih!

Ausgezeichnetes Raderlebnis

Radfahren gehört auf der Insel Föhr zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Schließlich lädt das grüne, flache Land förmlich dazu ein, auf zwei Rädern erkundet zu werden. Vorbei an urigen Friesenhäusern und alten Windmühlen genießen Sie den Blick auf die wunderschöne Marschlandschaft oder radeln in der Godelniederung und beobachten bei einer Pause die vielen Brut – und Rastvögel.

Strandpromenade & Fußgängerzone

An allen Aufgängen zur Strandpromenade sind die Verkehrszeichen 254 – Verbot für Radfahrer – und 239 – Sonderweg für Fußgänger – angebracht. All diese Maßnahmen halten einige Gäste und Insulaner leider immer noch nicht davon ab, auf der Strandpromenade Fahrrad zu fahren. Oder in der Wyker Fußgängerzone außerhalb der erlaubten Zeiten. Zudem kommt auch noch die Problematik einer Änderung in der Straßenverkehrsordnung hinzu. Einer begleitenden Person ab 16 Jahren ist es nunmehr ausdrücklich erlaubt, das Rad fahrende Kind bis zum 10. Lebensjahr mit dem Rad auf dem Fußweg zu begleiten. Nach der Straßenverkehrsordnung gilt neben der Fußgängerzone auch die Strandpromenade als Fußweg, so dass hier wohl zukünftig damit zu rechnen ist, auch auf der Promenade Rad fahrende Kinder mit einem Elternteil bzw. einer begleitenden Person anzutreffen. Dennoch haben Fußgänger auf einem Fußweg ausdrücklich Vorrang – Radfahrer müssen auf diese Rücksicht nehmen. Sofern es die Personalsituation zulässt, führt die für den fließenden Verkehr (also auch Radfahrer) zuständige Föhrer Polizeistation verstärkt Kontrollen durch.

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