Sind Reiseräder gut für Hügel

Radfahren in der Schwangerschaft: Eine Hebamme berichtet

Als die Wehen bei meinem dritten Kind losgingen, war ich gerade im Freibad. Mit dem Fahrrad natürlich. Ich saß auf einer Bank und beobachtete die anderen im Becken. Ich freute mich: es war ein Tag über den errechneten Geburtstermin, das Kind war groß genug, es durfte kommen. Ich bin dann noch eine Weile sitzen geblieben, habe weitere Wehen abgewartet, dann unsere Siebensachen zusammengepackt und bin mit den Kindern nach Hause gefahren. Auch auf dem Fahrrad bekam ich hin und wieder eine Wehe, noch nicht allzu stark – gut auszuhalten. Ich fühlte mich super, und fit genug für die Geburt.

Während der ganzen Schwangerschaft bin ich Fahrrad gefahren, was meiner Fitness, aber auch meinen Beinen mit den Venenproblemen und meinem Kreislauf ausgesprochen gut getan hat.

Als Hebamme freue ich mich immer wieder, wenn schwangere Frauen mit dem Fahrrad zu mir zur Vorsorge oder in die Geburtsvorbereitung kommen. Meistens sind es Frauen, die weniger unter Schwangerschaftsbeschwerden leiden und häufig auch leichter gebären. Gesunde Schwangere, die aus Sorge um ihr Kind, oder vielleicht auch, weil sie in falschen Ratgebern gelesen haben, dass sie sich 9 Monate lang schonen und keine Anstrengungen auf sich nehmen sollen, haben es oft schwer unter der Geburt. Ihr Körper ist keine Anstrengung mehr gewohnt. Geburt ist Arbeit, und wenn der Körper vor einer Schwangerschaft lang nicht mehr gearbeitet hat, ist er schnell erschöpft.

Es sollte in der Schwangerschaft natürlich nicht darum gehen, Höchstleistungen zu erreichen oder für ein Rennen zu trainieren – am Berg kann frau auch mal absteigen und schieben, aber eine gemäßigte körperliche Anstrengung tut jeder gesunden Schwangeren gut.

Ich empfehle Schwangeren mit Kreislaufproblemen, Rad zu fahren (vorausgesetzt, sie sind auch vor der Schwangerschaft schon Fahrrad gefahren). Sie bewegen sich an der frischen Luft, durch die Bewegung der Beine werden die Venen aktiviert und Stauungen wird vorgebeugt. Das ist besonders für Frauen, die zu Varizen (Krampfadern) neigen, wichtig: Beim Treten ziehen sich die Muskeln zusammen und pumpen das Blut zum Herzen. Das Gefühl der »schweren Beine« lässt nach, weil die Venen entlastet sind.

Die Bewegung hat außerdem positive Auswirkungen auf die Cholesterinwerte – auch der Blutzuckerspiegel wird gesenkt und die Gefahr einer Schwangerschaftsdiabetes somit reduziert. Es kommt seltener zu Wassereinlagerungen und Wadenkrämpfen.

Für die Gelenke, die durch das zunehmende Körpergewicht mehr leisten müssen, ist Fahrradfahren (schwimmen auch) die ideale Bewegungsart.

»Ich habe mich beim Fahrradfahren immer so leicht gefühlt – ich bin sogar die paar Meter zum Bäcker mit dem Rad gefahren«, erzählte mir kürzlich eine Frau im Wochenbett, die in der Schwangerschaft fast 20 Kilo zugenommen hatte. Auch das ist ein Vorteil des Radfahrens gegenüber dem Gehen oder sich ins Auto quetschen. Viele Schwangere beginnen schon ab der 25. Schwangerschaftswoche mit dem im Volksmund »Entenwatschelgang« genannten Gehen: Der Bauch wird rausgestreckt und der Rücken dabei extrem belastet. Die Frauen laufen im Hohlkreuz, was bei vielen zu starken Rückenproblemen führt. Beim Radfahren kann das nicht passieren.

Für manche Frauen mit zunehmend größer werdendem Bauch ist es eventuell wichtig den Sattel und den Lenker etwas zu verändern, sodass sie eine aufrechtere Körperhaltung einnehmen können und die Blutzirkulation im Beckenbereich optimal funktioniert. Die Erfahrung zeigt aber, dass Frauen gut spüren, wenn’s irgendwo klemmt, und dass sie ihr Fahrrad dann passend einstellen.

Eine andere »meiner« Schwangeren berichtete, dass sie sich krank gefühlt hätte, wenn sie mit Beginn der Schwangerschaft nicht mehr hätte Fahrrad fahren können. Für sie gehört das Fahrradfahren zum Alltag, und nicht mehr zu fahren hieße, dass etwas nicht stimmt, nicht in Ordnung ist. Und dass Schwangerschaft keine Krankheit ist, ist hoffentlich allen bewusst …

Immer wieder werde ich von Schwangeren gefragt, ob die Stöße beim Fahrradfahren auf holperigen Straßen nicht gefährlich für ihr Baby sind. Ich denke, nein: wenn die Schwangere gesund ist und keine Frühgeburtsbestrebungen (vorzeitige Wehen) hat, kann man davon ausgehen, dass das Baby im Fruchtwasser gut geschützt ist, und ein paar Meter Kopfsteinpflaster oder ein unebener Waldweg nichts ausmachen. Aber wer fährt schon gerne länger Fahrrad auf Kopfsteinpflaster? Auch ich, im nichtschwangeren Zustand, schiebe da unter Umständen mein Fahrrad lieber mal ein Stück oder meide solche Strecken überhaupt.

Fazit

Ich finde, dass fahrradfahrende Schwangere häufig etwas Positives ausstrahlen: ein gutes Körperbewusstsein, eine positive Einstellung zu ihrer Schwangerschaft und eine Zuversicht, dass »schon alles gut gehen wird«. Die Zeit der »guten Hoffnung« steht ihnen sozusagen ins Gesicht geschrieben.

Zur Autorin

Sind Reiseräder gut für Hügel

Andrea Hadwiger, Jahrgang 1965 wohnt in Tübingen und arbeitet dort seit 1994 als freiberufliche Hebamme und Babymassage-Kursleiterin.

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Https://fahrradzukunft. de/10/schwangerschaft-radfahren-hebammenbericht

Ankündigung

Für ein Reiserad würde ich nicht zu schmale Reifen nehmen: Glatter Asphalt ist in manchen Ländern Mangelware. Sobald man in Küstengegenden kommt, gibt’s dann Sand, zusätzlich zu Schotterpisten, deren Bezeichnung „Radfernweg“ ist. Schieben macht da auch keine Freude.

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    Dabei seit: 12.05.2012 Beiträge: 1260
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AW: Sportliches Reiserad gesucht

In der aktuellen TOUR war übrigens ein Test – 28er Reifen hatten den geringsten Rollwiderstand im Vergleich mit 23ern und 25ern, daher: keine Angst vor (etwas) breiteren Reifen.

Mir ist bei dem Anforderungskatalog spontan das Specialized AWOL Deluxe in den Sinn gekommen. Kommt aber ab Werk mit Rennlenker – kann man aber ja ändern, so man wirklich will. Scheibenbremsen (Avid BB7, also schon ordentlich), Gepäckträger und Lowrider inklusive, Stahlrahmen, 42er Reifen, 1300 Euro.

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    Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 4685
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Der Gepäckträger des Specialized wäre mir „ein bißchen wenig“. Ich nehme zwar sicherlich nicht mehr als 25 kg mit. Aber auf langen Touren finde ich etwas Reserve gut. Wenn etwas unterwegs bröselte, war es meist der Gepäckträger.

Bei Betrachtung des vorgeschlagenen Rades fällt mir auf, dass die Schaltung auch Thema sein sollte. Dessen Übersetzung ist recht sportlich. Ich würde mich damit nicht mit 25 kg Gepäck plus Frontroller in die Berge trauen. Das hängt natürlich an dem, was der Lenker so mitbringt. Aber es muss halt bedacht werden.

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Der Gepäckträger des Specialized wäre mir „ein bißchen wenig“. Ich nehme zwar sicherlich nicht mehr als 25 kg mit. Aber auf langen Touren finde ich etwas Reserve gut. Wenn etwas unterwegs bröselte, war es meist der Gepäckträger.

Bei Betrachtung des vorgeschlagenen Rades fällt mir auf, dass die Schaltung auch Thema sein sollte. Dessen Übersetzung ist recht sportlich. Ich würde mich damit nicht mit 25 kg Gepäck plus Frontroller in die Berge trauen. Das hängt natürlich an dem, was der Lenker so mitbringt. Aber es muss halt bedacht werden.

Mehr Bedenken hab ich wegen der Sora-Schaltung. Ist nicht unbedingt das Highlight. Lt. anderen Foren billigst zusammengeschustert.

Deore evtl. ne LX sollte es schon sein, wenn länger Spaß dran gehabt werden soll. XT ist nicht notwendig. Auf Naben und die Schalthebel achten. Schaltwerk wird oft nur als Blender verwandt.

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    Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 4685
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Das ist natürlich grundsolide und bestens geeignet. Dafür äußerst preisgünstig.

Nur „sportlich“ passt wohl nicht so. Weshalb ich immer noch drauf warte, was genau das eigentlich heißen soll.

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    Dabei seit: 10.11.2003 Beiträge: 4951
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An diesem Thread sieht man die verschiedenen Vorlieben.
Auch durch die verschiedenen Rahmengeometrien.
Ich würde z B. niemals auf die idee kommen, mit so einem Bike auf lange Road Tour gehen zu wollen, wie oben vorgeschlagen wurde.
Http://www. canyon. com/mountainbikes/bike. html? b=3208
Lange Streckbank mit kurzem Hinterbau.

Ja das T 700 passt schon besser für solche Touren.
Aber „sportlich“?
Sportlich ist es dann, wenn man sein Gefährt auf 30 kmh bringt oder mehr

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    Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 4685
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Ja, das macht Spaß. Ich versuche immer, die Radarfalle in der Tempo-30-Zone um die Ecke zum Blitzen zu bringen. Das geht aber auch mit dem 18 kg-Rad. Das würde vermutlich keiner als sportlich bezeichnen, auch wenn es „Randonneur“ heißt.

Wenn das das Ziel ist, würde ich aber von Federgabel und breiten Reifen abraten.

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    Dabei seit: 12.07.2008 Beiträge: 42207
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„Bergsport“ gibt’s ja auch noch

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AW: Sportliches Reiserad gesucht

Denke mal, die TO sollte sich etwas von „sportlich“ verabschieden. Im Grunde ist ein Trekkingpanzer gefragt. Eignet sich eben für alle Eventualitäten. Soo viel schwerer als ein Crossrad ist das nun auch wieder nicht. Und schleppt alles weg.

Ihr altes MTB dürfte so um die 18 kg wiegen. Das T 500 hat 5 kg weniger wohl hauptsächlich durch die Tatsache, das eine Starrgabel verwendet wird. Wird eine der geforderten Eigenschaften sein.

35er bzw. 37er Reifen reichen für fast alle Strecken. Für Skandinavien allemal.
Gute Reifen sollten es aber schon sein. Also Conti oder Schwalbe. Je nach Vorlieben.

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    Dabei seit: 18.05.2008 Beiträge: 1041
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Für ein Reiserad würde ich nicht zu schmale Reifen nehmen: Glatter Asphalt ist in manchen Ländern Mangelware. Sobald man in Küstengegenden kommt, gibt’s dann Sand, zusätzlich zu Schotterpisten, deren Bezeichnung „Radfernweg“ ist. Schieben macht da auch keine Freude.

Genau. ich kann mich noch gut an die ersten 20km auf saugrobem tarmac in mittelschweden erinnern. da konnteste ne ordentlichen männerdaumen zwischen den steinen versenken. trotz 4.5bar vorne und 5bar hinten hatte ich das gefühl zu kleben. da geht schon mal das ein oder andere süssgebäck für verlustleistung drauf. ansonsten bin ich mit den 55mm-schlappen überall durchgekommen und auf normaler strasse nicht weniger schnell als jemand mit

Und zusätzlich wird der unterschied 26/28 irgendwann auch irrelevant – der effektive aussendurchmesser/radumfang ist annähernd gleich.

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    Dabei seit: 18.05.2008 Beiträge: 1041
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– Auf Federung kann man verzichten, dass löst man über großvolumige Reifen. Ich bevorzuge immer die größtmögliche Laufradgröße, das macht das Fahrverhalten stabil und sorgt für Traktion.

Zusätzlich müsste man auch erstmal die rechnung aufmachen, was ein rad mit eienr guten federgabel ggü einem mit guter starrgabel mehr kosten müsste. da investiere ich lieber in ne prima starrgabel mit durchgelöteten trägerösen 100€ als für 150€ ne baumarktfederung zu bekommen.

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    Dabei seit: 29.06.2006 Beiträge: 21
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Ich hab mir nur das Cube angeschaut und finde es für die Ansprüche der TE eine sehr gute Ausgangsbasis. Das Cube SL Pro wiegt in der Ausgangskonfiguration weniger als 9,5 kg. Das ist in der Tat ein ganz anderes Radfahren als mit einem 18 kg MTB. Als Option bietet sich für vorne eine 3-fach Kurbel an – das ist vom Mehrgewicht her überschaubar und bietet Sicherheitsreserven für Steigungen.
Ganz entscheidend ist IMHO die Frage wie viel Gepäck die TE transportieren will. Hier hat sich die TE noch nicht geäußert.
Meine persönliche Meinung zu dem Thema: Ich würde niemals auf die Idee kommen mit mehr als 10 – 12 kg Gepäck (ohne Wasser) zu fahren. Das würde mir einfach keinen Spaß machen. Ich behaupte aber nicht dass meine Art der Radreise die allein selig machende ist.

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    Dabei seit: 21.03.2012 Beiträge: 68
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Ganz entscheidend ist IMHO die Frage wie viel Gepäck die TE transportieren will. Hier hat sich die TE noch nicht geäußert.
Meine persönliche Meinung zu dem Thema: Ich würde niemals auf die Idee kommen mit mehr als 10 – 12 kg Gepäck (ohne Wasser) zu fahren. Das würde mir einfach keinen Spaß machen. Ich behaupte aber nicht dass meine Art der Radreise die allein selig machende ist.

Ich will natürlich schon so leicht wie möglich unterwegs sein. Das kommt natürlich auch noch auf die Ausrüstung an, die ich zum Teil noch anschaffen muss. Beim Wandern (1 Woche ohne Zelt und co.) kam ich letztes Jahr auf um die 8 kg. Bei der Radtour würde dann noch Zelt, Schlafsack, Isomatte hinzukommen. Plus das was die Radtaschen mehr wiegen als ein Rucksack. Plus evtl. noch ein extra paar Schuhe, wenn man mit Radschuhen/Klickpedalen fährt. Aber angestrebt sind auf keinen Fall mehr als 20 kg.

So wie es aussieht, spielt das Wetter wohl dieses Wochenende nicht mit, sodass die Probefahrten beim Händler voraussichtlich ins Wasser fallen.

Https://www. outdoorseiten. net/vb5/forum/outdooraktivit%C3%A4ten/fahrradtouren/79210-sportliches-reiserad-gesucht/page2

Wie viele Höhenmeter schafft man als Anfänger*in auf dem Fahrrad?

Gerade wenn man mit dem Radfahren in größerem Stil etwa beginnt, fragt man sich, Wie viele Höhenmeter man schaffen kann. Denn nicht nur die reine Anzahl der Kilometer zählt für die Intensität einer Radtour. Doch was sind eigentlich Höhenmeter? Hier ein kleiner Versuch einer Definition des Begriffs „Höhenmeter“:

Höhenmeter meint schlicht den Unterschied zwischen zwei Punkten in der Höhe. Fürs Radfahren ist das wichtig, weil es ja energetisch vollkommen unterschiedlich ist, ob man auf der Ebene, bergauf oder bergab fährt. Wenn der Ulmer Münster ca. 161 Meter hoch ist, würde man 161 Höhenmeter absolvieren, wenn man ihn senkrecht mit dem Rad hochfährt. Das geht natürlich nicht. Von daher spielt beim Radfahren bei der Berechnung der Höhenmeter auch die Steigung noch eine Rolle.

„Wie viel“ ist natürlich Immer relativ. Je nachdem, ob man beim Bergauf-Fahren ein paar harte Rampen drin hat oder nicht, kann der Anstieg leichter oder schwieriger sein. Doch die Höhenmeter-Angabe ist ein ganz guter Richtwert, um zu checken, ob etwas für einen machbar ist.

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Bergauffahrt bei Oy-Mittelberg (Bayern).

Wenn man noch nicht allzu trainiert ist, startet man am besten eher in der Ebene. Das ist aber oft leichter getan als gesagt. In bergigen Regionen, z. B. in Süddeutschland oder der Alpenregion hat man oft nicht die Voraussetzungen ohne Hügel zu fahren.

Beispiel: Der Kandel im Südschwarzwald: Das wären ca. 900 Höhenmeter auf 12 Kilometern.

Demgegenüber kann man im Norden und an der Küste oft keine Berge hinaufeilen. Ich will hier ein paar Vorschläge geben, wie viel Höhenmeter man denn auf welchem Niveau schaffen kann (sklavisch würde ich mich nicht daran halten, dient nur als grobe Orientierung):

Https://www. radtouren-checker. de/fahrrad-fragen/hoehenmeter-fahrrad-anfaenger-in/

Vulkanradweg im Vogelsberg

Der Vulkanradweg ist gleichermaßen eine Freude für Radwanderer und Rennradfahrer: Optimale Weggestaltung, hervorragende, gut sichtbare Ausschilderung, vielfältige Natur und die gut asphaltierte Fahrbahndecke tragen maßgeblich dazu bei. Weitflächige Ebenen, sanfte Hügel, bizarre Basalt-Kuppen, sanft geschwungene Hügel, Wiesen, Feldern und Wälder prägen das Landschaftsbild.

Details

    Blatt 16 Rhein/Main/Nordhessen Vogelsberg / Wetterau

Besondere Merkmale

    Genießertour mit leichten bzw. moderaten Anforderungen Sportlich ambitionierte Tour Rennrad-Tour Flussradweg Eltern-Kind-Tour Faszinierende Landschafts-/Naturimpressionen Thementour

Bundesland / Region

Hessen, Naturpark Hoher Vogelsberg – der erloschene Vulkan ist der Namensgeber dieser naturnahen Radtour. Buchenwälder, kleine Flüsschen und Seen prägen die Umgebung. Die höchste Erhebung des Vogelsberg ist der Hoherodskopf (764 m über NN.) Die Strecke führt von Altenstadt aus über Gedern, Hartmannshain und Herbstein nach Lauterbach. Die Route verbindet so Wetterau, Vogelsberg und die Region Lauterbach/Schlitz. Die Vulkan-Radroute führt weitgehend auf der ehemaligen Bahntrasse der Vogelsbergbahn durch das Niddertal.

Höhenprofil/Schwierigkeitsgrad

Die kaum spürbare Steigung der ehemaligen Bahnstrecke führt zu den Hochflächen des Naturparks Hoher Vogelsberg. Von dort geht es überwiegend sanft bergab bis in die Wetterau. Die Steigungen betragen maximal 3 Prozent. Höchster Punkt des Vulkan-Radweg ist Hartmannshain auf etwa 580 m über NN.

Sehenswürdigkeiten

Romantische Flair der Provinzstadt Lauterbach (historische Altstadt, Stadtpalais, Burg, Kirche, Hohhaus-Museum). Schloß Eisenbach. Herbstein (Altstadt mit begehbarer Stadtmauer, Fastnachts-, Puppen-, STATT-Museum, Kurpark). In Gedern (Schloss, Museum, Badesee). Merkenfritz („Märchenland“ Erlebniswelt für Kinder), Hirzenhain ( Kunstguss-Museum). Lißberg (Burganlage und Musikinstrumentemuseum), Ortenberg (historischer Ortskern, malerische Gassen und Schloß). Glauberg (archäologischer Rundgang, Infohaus mit rekonstruiert. Fürstengrabhügel).

Sonstiges

Gastronomie

Der Vogelberg ist touristisch gut erschlossen und bietet fast überalle gute bis anspruchsvolle Gastromie mit regionalen Besonderheiten.

Kartenmaterial

Empfehlenswert ist die ADFC-Radtourenkarte (1:150.000) „Rhein/Main/Nordhessen“ und die ADFC-Regionalkarte (1:75.000) „Vogelsberg“.

Kartenmaterial (Onlineshop)

    Blatt 16 Rhein/Main/Nordhessen Vogelsberg / Wetterau

Reiseberichte, Literatur usw.

Ausführlich Informationen zu den einzelnen Streckenverläufen, zu den Sehenswürdigkeiten und zu Einkehr – und Übernachtungsmöglichkeiten bietet der wetterfeste „bikeline Radatlas Wetterau-Vogelsberg: Rosen-Radweg, Vulkanradweg, Kelten-Routen und Kinzigtal-Radweg“

Reiseberichte, Literatur usw. (Amazon)

Ausschilderung

Anschluss-, Erweiterungsoptionen

Hessischer R2 in Lauterbach. Hessischer Radfernweg R7 ebenfalls in Lauterbach. Vogelsberger Südbahnradweg in Hartmannshain. Hoherodskopf-Steig in Hartmannshain (mit Anschluss an Hessischer Radfernweg R4 und Niddaradweg). Deutscher Limesradweg in Altenstadt.

Anreise

Entlang der Vulkanradroute gibt es spezielle Parkplätze. Von Mai bis zum Oktober fahren die Linienbusse des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) mit Fahrradanhängern auf die Höhen des Vogelsbergs. Zentral fahren die Busse zum Hoherodskopf von Schlitz, Lauterbach (Bahnanschluss), Mücke (Bahnanschluss), Laubach, Nidda (Bahnanschluss), Stockheim (Bahnanschluss) und Altenstadt (Bahnanschluss).

Tourist-Infos

Der vulkanradweg führt durch den vogelsberg. der vulkan-radweg hat natur-liebhabern und sportlich ambitionierten viel zu bieten. die vulkan-radroute führt auf einem eigenständigen radweg autofrei durch den vogelsberg. der vulkan-fahrradweg ist auch fürs rennrad geeignet. fahrradweg durch den vogelsber radwandern vogelsberg an der nidder durch beschauliche landschaften. radfahren vogelsberg, niddertal, vulkanradroute, vulkan-radweg.

Hinweis: Diese Tourenbeschreibung wurde von der rad-reise-service. de – Redaktion verfasst. Alle Rechte an Text und Bildern liegen beim Portalbetreiber.

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Https://www. rad-reise-service. de/radtouren1/tour/vulkanradweg-im-vogelsberg. html

Bocksberg

Der Bocksberg ist toll! Vor allem die Wege hoch sind schön. Leider liegen im Moment zu viele Äste oder Bäume quer, um die Fahrt hinauf zu genießen.

Die höchste Erhebung in der Umgebung von Ahrensburg ist der 63,3 Meter hohe Bocksberg am Bredenbeker Teich. Mehrere Pfade führen dorthin – alles eher MTB – Strecken, aber auch mit einem „normalen“ Fahrrad zu bewältigen, wenn man es mag. Schöne Ausblicke hat man von hier leider nicht, weil ringsherum alles zugewachsen ist, aber als höchster Hügel hier in der Gegend ist er dennoch ein lohnendes Ziel. Dazu fällt mir dieser bekannte Spruch ein: Warum fährt man auf einen Berg? Weil er da ist.? Der „Gipfel“ ist als solcher fast nicht zu erkennen, aber er ist durch einen Stein mit einem Kreuz markiert und dadurch zu bestimmen.

Auch mit meinem Reiserad war der Blocksberg gut zu erklimmen.

21. September 2019

Romantik in der Stadt

2. September 2018

Strecke durchs Moor und am Teich.

Das Bäume auf den Strecken hoch zum Boxberg liegen wahr ein Fehler der Stadt Ahrensburg so hat es mir auf alle Fälle der Förster erklärt.

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Https://www. komoot. de/highlight/142404

Buchbare Angebote

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Unsere Tour ist eine Kombination aus gastronomischen, lehrreichen und radfahrenden Aktivitäten in einem der besten Rotweingebiete Rumäniens. Die Standardroute ist für die Region Dealu Mare organisiert, wir können die Tour jedoch in jeder Weinregion individuell anpassen, auch entlang EuroVelo6. – Kurze Radroute durch die Weinberge – Eine Übernachtung in der Gegend – Geführte Weingutbesichtigungen und Weinproben – Professionelle Unterstützung, Anleitung und Hilfe – Fahrradverleih auf Anfrage

Radurlaub von Marseille nach Barcelona

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Eine Radreise von Marseille nach Barcelona, ​​die die wilde Schönheit der Camargue, mittelalterliche Dörfer, den Canal du Midi, Weinberge, griechische und römische Überreste und die einladenden Strände Kataloniens erkundet. Wir reisen auch mit Bahn und Bus und radeln die interessantesten Abschnitte zwischen den historischen Hafenstädten.

Fahrradtour von Triest nach Pula – Selbstgeführt

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Diese maßgeschneiderte, selbst geführte Radtour von Triest nach Pula führt Sie von Italien über Slowenien nach Kroatien, um die Halbinsel Istrien zu erkunden. Radeln Sie zu hübschen Städten und entlang der wunderschönen Küste und tauchen Sie ein in die Kultur und Geschichte dieser unberührten Gegend.

Bodensee-Radtour und Rheinfall

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Der Bodensee, an der Grenze von 3 Ländern: Deutschland, Schweiz und Österreich, ist ein Paradies für Fahrradfahrer! Kurz nach der Rheinquelle finden Sie den Bodensee auf dem gut Radweg „EuroVelo 15“. Entdecken Sie nicht nur die Seeufer, sondern auch ein Hinterland: die historische Stadt Konstanz, die Blumeninsel Mainau, die Insel Reichenau. Alles zwischen Weinbergen und außergewöhnlichem Alpenpanorama. Strände, Thermalbäder, Freizeitparks und Zoos sorgen für Ihre Erholung nach der Anstrengung

Die Nordküste der Bretagne und Le Mont-Saint-Michel

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Entdecken Sie die Nordküste der Bretagne und fahren Sie durch jodierte Landschaften und mythische Städte wie Mont-Saint-Michel und Saint-Malo. Eine über einen Teil der Vélomaritime fahrende traumhafte Radtour, die vielfältige maritime und ländliche Landschaften bietet. Ab der Bucht von Mont-Saint-Michel besuchen Sie die bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten der Bretagne mit dem Fahrrad: die Rosa-Granit-Küste, Cap Fréhel und viele andere Wunder entlang der Küste des Ärmelkanals. Grand Angle

Die Juwelen der Ostsee: die Inseln Rügen und Usedom

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Die Inseln der Ostsee sind wahre Wunder, wo die Süße des Lebens der Schönheit der Landschaft entspricht. Die Insel Rügen hingegen ist eine wirkliche Quintessenz der deutschen Romantik… Hier gibt es nur in sanftes Licht getauchte Wälder, endlose Spaziergänge entlang weißer Sandstrände, smaragdgrüne Lagunen, die man von der Spitze der majestätischen Kreidefelsen aus bewundern kann, deren Weiß im Kontrast zu den Rotbuchenwäldern steht und zum Blau vom Meer, aber auch zu Usedom, Sonneninsel.

Die bayerische Donau von Donauworth nach Passau

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Von Donauwörth nach Passau entlang eines der schönsten Flüsse Europas auf einer wunderschönen und interessanten Route. Lassen Sie sich durch herrliche Orte treiben und entdecken Sie Stätten mit einem bemerkenswerten historischen Reichtum. Wenn die Donau den deutschen Wald verlässt, bahnt sie sich mal kräftig mal in Mäandern und Umwegen ihren Weg durch die Kalksteinfelsen der Schwäbischen Alb. An ihren Ufern kann man feudale Schlösser und bezaubernde mittelalterliche Städte bewundern. Grand Angle

Die Donau von Passau nach Wien in Hotels

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Die Ufer der Donau zeugen von der romantischen Seele Österreichs und seiner Geschichte. Sie ist auch eine der reichsten Weinregionen des Landes, zusammen mit der romantischen Region Wachau. Zur Freude der Radfahrer wurde ein „Donau-Radweg“ angelegt, der uns durch Dörfer und Landschaften entlang des Flusses führt, vorbei an Schlössern und Städten. Wir folgen ihm von Passau nach Wien, über die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Drei wunderschönen Städte. Grand Angle

Die Loire Radtour, von Blois nach Angers

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Von Blois nach Angers radeln Sie durch das Loire-Tal von Schloss zu Schloss, von einem mittelalterlichen Ort zum anderen, bis ins sanfte Hügelland um Angers, der alten Hauptstadt des Anjou. Die Schlösser von Blois, Chambord, Aboise, Chenonceau, sowie die Abtei von Fontevraut, ein Schmuckstück romanischer Baukunst, reihen sich entlang des geschichtsträchtigen Stromes aneinander. Im Herzen des Unesco-Weltkulturerbes Loire-Tal lernen Sie auch die Provinz Touraine von allen Seiten kennen.

EuroVelo 7 von Berlin nach Kopenhagen

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Beginnen Sie Ihre Reise mit Berlin, der emblematischen Hauptstadt, und dem Herzen Mecklenburgs, wo sich Kanäle, Flüsse, Teiche und riesige Seen wie die Müritz, der größte See Deutschlands, miteinander verflechten. Dann geht es weiter nach Dänemark mit der Insel Mön, und den weißen Sandstränden, die Sie ins Herz von Kopenhagen führen. Entdecken Sie die Kultur Nordeuropas: von Preußen bis zu den Hansestädten entdecken Sie ein großartiges architektonisches, künstlerisches und literarisches Erbe.

EuroVelo 12 von Amsterdam nach Brügge

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Eine großartige Reise, die Sie durch Holland und Belgien führt, vorbei an sehr schönen Dörfern entlang der Kanäle. In 8 Tagen entdecken Sie emblematische Orte, beginnend mit Amsterdam, dann weiter in Richtung Süden: Gouda, Dordrecht, Wilemstad, Zierikzee, Middleburg, Vlissingen, Sluis, Damme. Ihr Ziel: Brügge, die „Perle Flanderns“, wo das mittelalterliche Zentrum der Stadt auf Sie wartet! Die Route ist auch in umgekehrter Richtung von Brügge nach Amsterdam möglich. Grand Angle

EuroVelo 1 von Porto nach Lissabon

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Eine mythische Strecke, zwischen zwei zauberhaften Städten. Sie fangen ihre Reise in Porto an, eine lebendige Stadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Entlang der Atlantikküste, durch endlose Strände, bunten Fischerdörfer und Pinienwälder, führt die Reise bis zu Lissabon, die Hauptstadt und ihre 7 Hügel. Genießen Sie die Stimmung der Stadt, ihre kostbare Küche, ihre Authentizität. Eine Reise zwischen Natur, Kultur und Tradition. Grand Angle

Rhone-Route Oberwald – Genf

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Auf dieser Tour radeln Sie von der Quelle der Rhone bis an den Genfersee in die Weltstadt Genf. Vorbei an den mächtigsten Gipfel der Alpen in die Weinterassen des UNESCO Welterbes Lavaux am Genfersee. Im Preis enthalten sind 7 Übernachtungen mit Frühstück, tägliche Gepäcktransfers und perfekt ausgearbeitetes Routenmaterial sowie eine 7/7 Service-Hotline. Eurotrek AG, Lerzenstrasse 21, 8953 Dietikon Foto: David Carlier

Rhein-Route Andermatt – Rorschach

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Erleben Sie den Rhein von seiner Quelle bis hin zum grössten See Deutschlands. Nach einem Abstecher nach Illanz rollen Sie an Chur vorbei. Flussabwärts geht es hinein in das Rheintal und entlang der Ufer des Bodensees bis nach Schaffhausen mit dem Rheinfall. Leistungen: 5 x Übernachtung und Frühstück im Gasthof; Kartenmaterial, Gepäcktransport & Service-Hotline. Buchungskontakt: Eurotrek AG, Dörflistrasse 30, 8057 Zürich. Foto: Christof Sonderegger

Unterstützte Radtour auf Irlands Toll Wild Atlantic Way #MIZMAL

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Irlands Westküste ist reich an beeindruckenden Landschaften, faszinierenden Charakteren und mitreißender Musik. Das Radfahren wird Sie mit reichen Erinnerungen und einem Durst nach mehr verlassen! Der Wild Atlantic Way lässt sich am besten vom Sattel aus erkunden: Die Erhabenheit der Berge von Cork und Kerry. Die Wärme einer Nacht in einem Pub in Galway. Die mondähnliche Landschaft des Burren. Der bergige Connemara-Nationalpark. Riesige Seen der Inishowen-Halbinsel. Mit einem spektakulären Finish auf dem felsigen Vorgebirge von Malin Head.

Https://de. eurovelo. com/bookable-offers

Sind Reiseräder gut für Hügel

Vier Mann wollen einmal quer durch Österreich. Die Voraussetzungen sind nicht gerade optimal, aber letztlich zählt der Spirit. Und das Beinschmalz.

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    Reisebericht „Trans-Schnitzel“ – von Innsbruck nach Wien

Reisebericht „Trans-Schnitzel“ – von Innsbruck nach Wien

März in Innsbruck. Lockdown. Zwischen Desinfektionsmittelknappheit und Sorge um die Zukunft der Menschheit kurble ich auf dem Hometrainer meine Meter, Trittfrequenz 90, einen Song mit Stromgitarre im Ohr. Das ist okay, aber die Saisonvorbereitung hatte ich mir trotzdem anders vorgestellt. Dann ruft Konstantin an. »Ich pack‘s nicht mehr!«, jault er. Er hat gerade seine Masterarbeit abgegeben und will jetzt eigentlich nur eins: Radfahren im sonnigen Süden, mit Meer und allem. Das will ich auch, aber die Grenzen sind dicht. »Dann eben Urlaub dahoam«, improvisiere ich. »Mission Schnitzel. Wir suchen das beste Schnitzel im Schnitzelland.« Und damit am Schluss, wenn schon nicht das Meer, so doch wenigstens ein Gewässer kommt, legen wir den Neusiedlersee als Ziel fest – ganz am gegenüberliegenden, dem östlichen Ende Österreichs. Wir jagen die Idee durch den Routenplaner. Heraus kommt ein mehrtägiges Gravel-Bikepacking-Abenteuer, fünf Tage, gut 12.000 Höhenmeter auf 800 Kilometern. Einmal quer durch die Kitzbüheler Alpen, über den Großglockner nach Kärnten und von dort auf direktem Weg durch die Nockberge und Graz nach Osten.

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Fünf Wochen später in der Innsbrucker Altstadt. Vier Mann, vier Bikes, schwerbeladen mit Schlafsack, Isomatte und minimalistischer Campingküche. Ein Traum! Abgesehen vom Wetterbericht, demzufolge wir lieber eine Arche zimmern sollten als Höhenmeter spulen. Aber man kann ja nicht auf jede Kleinigkeit Rücksicht nehmen. Neben Konsti und mir grinsen noch Max und Lukas aus ihren Regenjacken. Lukas fährt seit seiner Jugend Rennrad und ist Rennlenker und schmale Reifen gewohnt. Mit Bikepacking hat er aber auch keine Erfahrung. Max dagegen fühlt sich eher zwischen Wänden aus Fels und Eis zu Hause. Obwohl er von Gravel nicht die geringste Ahnung hat, war er sofort bereit, unsere Chaostruppe als Fotograf zu begleiten.

Sind Reiseräder gut für Hügel

Auf dem Inntalweg verlassen wir die Stadt zügig in Richtung Osten und scheinen die Regenwolken fürs Erste vor uns herzutreiben. Während Lukas Max noch erklärt, warum MTB-Flatpedals und Kletter-Zustiegsschuhe auf dem Gravelbike eher unüblich sind, biegen wir nach 30 Kilometern in einen Feldweg.

Herzlich willkommen im Tiroler Amazonasbecken

Der Weg wird schmaler und schmaler. Schließlich quert er als Fußspur einen vom Regen glitschigen Steilhang. Kein Zweifel, wir haben uns verfahren. Aber jetzt umdrehen? Unter uns dröhnt der sonst so friedlich dahinfließende Inn. Eindrücke wie im Amazonasbecken, aber wir nehmen die Hürde mit Bravour. Keiner stürzt, keiner sitzt auf dem Hosenboden, niemand nimmt ein ungewolltes Bad. Nur mit dem Schnitzel kommen wir nicht weiter. In Hopfgarten, etwa auf halber Strecke unserer ersten Etappe, hat gerade nur ein Grieche geöffnet. Schnitzel: Fehlanzeige. Aber es gibt Pizza. »Wie groß ist denn so eine kleine Pizza?«, fragt Lukas die Chefin des Hauses ein wenig misstrauisch. Denn zu kleine Pizzen braucht gerade wirklich niemand.

Mit vollem Magen geht es eine nicht anders als unmenschlich zu titulierende Schotterrampe weiter zur Filzenscharte in Richtung Pinzgau. Hier kämpft jeder für sich allein. Ich falle zurück, erst etwa 200 Höhenmeter später schließe ich wieder zur Gruppe auf. Die Jungs stehen vor einem Berggasthof und unterhalten sich freundlich mit angetrunkenen Einheimischen. »Wo wollt’s denn hin mit dem ganzen Graffl?«, fragt der Wortführer in Ur-Tirolerisch und deutet auf unsere Packtaschen. »Richtung Wien!« – »Ihr spinnt’s! Da fahr i ja netmal mit’m Auto hin!«

Sind Reiseräder gut für Hügel

Im endlosen Nieselregen schlängeln wir uns weiter die Forststraße hinauf zur Scharte. Die Beine brennen. Es ist schön. Also der Schmerz, nicht das Wetter. Außer unseren Atemzügen und dem monotonen Abrollen der Reifen kein Laut. Weit und breit kein Mensch. Wie viele Wanderer verirren sich wohl an sonnigeren Tagen an diesen Übergang zwischen Tirol und Salzburg? Nur einer Herde Grauvieh begegnen wir – sie lässt den Regen gleichgültig auf sich niederprasseln. Machen wir jetzt auch so. »Da geht’s rauf!« Lukas deutet auf einen schmalen Wanderweg, heute eher ein reißender Fluss. »Echt nicht weit, eigentlich nur 300 Meter.« Wir schieben. Lukas stolpert auf den Plastiksohlen seiner Rennradschuhe hilflos voraus, Konsti hinterher. Max schaut mich grinsend an und zeigt auf seine Zustiegsschuhe. 1:0 für ihn.

Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt

Auf Isomatte und nassen Wald hat danach keiner mehr richtig Lust – Bikepacking-Romantik hin oder her. Wir hauen noch 40 Kilometer durchs Pinzgau weg und suchen Zuflucht in einer spontan gebuchten Unterkunft. Eine gute Idee, denn am nächsten Tag wird es noch schlimmer: Völlig durchweicht und abgekämpft kommen wir am Millstätter See an. Auch die Etappe über den Großglockner versinkt im heftigen Regen. Sie sollte mit dem höchsten Pass eigentlich das Highlight der Tour werden, doch Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt machen sie eher zu einem Albtraum.

Erst, als wir über schmale Straßen vorbei an den Nockbergen und durch das Gurktal immer tiefer ins Herz Österreichs kurbeln, zeigt sich ab und an die Sonne. Landstraßen mit wenig Verkehr, schöne Gravelabschnitte und der ein oder andere Trail machen Laune. Am späten Nachmittag erreichen wir das Klippitztörl und rufen, weil schon wieder Regen aufzieht, beim nächstgelegenen Gasthof an. »Irgendwo übernachten? Heute? Bei uns in der Gegend? Das wird ganz sicher nichts.« Und mit dem Schnitzel, so wie es aussieht, auch nicht. Also weiterfahren. Im Niemandsland zwischen Steiermark und Kärnten sieht es nach Niedergang aus – überall verlassene Häuser, eingeworfene Fenster. In die Dämmerung hinein treten wir immer weiter Richtung Packer Höhe, 50 Kilometer vor Graz. Dann, in völliger Dunkelheit, schieben wir die Räder durch das Unterholz in ein Waldstück. Am Rande einer Lichtung ist der Boden eben und halbwegs trocken. Home for tonight.

Sind Reiseräder gut für Hügel

Anderntags sieht man in der Gemeinde mit dem schönen Namen Edelschrott um 11 Uhr morgens vier ausgehungerte Bikepacker inmitten ihrer Räder vor einer Bäckerei auf dem Boden sitzen. Im Zweiminutentakt springt einer auf, geht hinein und kommt mit Brezeln, Apfelstrudel oder Nussschnecken beladen wieder heraus. Von der gegenüberliegenden Seite des Dorfplatzes aus beobachtet uns kopfschüttelnd eine Gruppe älterer Damen. Ein älterer Herr möchte uns auf ein Bier einladen. Wir lehnen dankend ab. »Macht das mit den schweren Taschen überhaupt noch Spaß?«, will er wissen. Gute Frage. Aber es wird jetzt entspannter. Die östlichen Ausläufer der Alpen präsentieren sich uns als gemäßigtere Waldberge und Hügel.

Der letzte richtige Pass ist mit 1200 Höhenmetern der Feistritzsattel, doch der Radweg auf der Trasse der ehemaligen Feistritztalbahn verdient das Prädikat »Premium-Gravel« und windet sich in angenehm gleichmäßiger Steigung bergauf. Die Abfahrt spuckt uns im Flachland vor den Toren Wiens aus. Nach fünf Tagen im Regen will keiner mehr im Neusiedler See baden. Neues Ziel: Schloss Belvedere im Herzen Wiens und strategisch nah an Wiens Hauptbahnhof. Wir erreichen das Schloss »just in time«, um uns vor der Rückreise mit dem Zug noch kurz auf unseren Bildungsauftrag zu konzentrieren: Erst mal ein Schnitzel. Es ist vielleicht nicht das beste Schnitzel Österreichs. Aber uns schmeckt es verdammt gut. Und man braucht ja auch einen Grund, um noch einmal loszufahren. Weniger Regen wäre bei der nächsten Mission der Zitronenschnitz auf der Panade.

Https://www. outdoor-magazin. com/wanderwege/reise-special-deutschland-mit-dem-rad-quer-durch-oesterreich/

Schlagwort: Reiserad

Sind Reiseräder gut für Hügel

Die Son­nen­blu­men hal­ten mit Mühe ihre schwer gewor­de­nen Köp­fe, die Ölkür­bis­se leuch­ten oran­ge zwi­schen abge­ern­te­ten Getrei­de­fel­dern, die Feu­er­wehr­fest­sai­son geht dem Ende zu und beim Bil­la wur­den die­se Woche die ers­ten Leb­ku­chen gesich­tet. Die Zei­chen sind unver­kenn­bar: es herbstelt im Wein­vier­tel. Immer­hin herbstelt es heu­te nicht mehr bei 35 Grad wie in den letz­ten Tagen, also…

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Tag 10: Prze­myśl – Wien

Man kann mit dem Pan­ora­ma­wa­gen der SBB von Prze­myśl nach Wien fah­ren. Pan­ora­ma gibts da aller­dings kei­nes, es sind mehr oder min­der brett­le­be­ne 9 Stun­den im Zug und wenn dann das Pan­ora­ma kommt, sind wir schon aus­ge­stie­gen und die, die ein­ge­stie­gen sind, fah­ren in der Dun­kel­heit über den Sem­me­ring. Im Juni stel­le ich mir das…

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Tag 9: Rzes­zów – Przemyśl

Ein heis­ser Tag beginnt mit einem Früh­stück in einem von der Son­ne gut geheiz­ten Restaurant/Frühstücksraum. Schon da beschlei­chen uns ers­te Ver­dachts­mo­men­te: das wird heu­te was geben! Das war dann auch sinn­ge­mäss der Inhalt der RCB War­nung, die wir beim Weg­fah­ren aufs Han­dy bekom­men haben. Die in Rzes­zów ein­ge­logg­ten Mobil­te­le­fo­ne wur­den recht deut­lich dar­auf hin­ge­wie­sesn, dass…

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Tag 8: Tarnów – Rzeszów

Die Gegend, in der wir uns der­zeit befin­den, ist offen­bar kei­ne Haupt­de­sti­na­ti­on für Rad­rei­sen­de. Wir haben seit der Duna­jec-Schlucht nur einen ein­zi­gen Rad­fah­ren­den mit Bike­pack­ing-Aus­rüs­tung gese­hen, klas­si­sche Rad­wan­dern­de über­haupt nicht. Wenn man aber von ein paar weni­gen Kilo­me­tern auf stär­ker befah­re­nen Stras­sen mit reich­lich LKW-Ver­kehr absieht, denen man lei­der kaum aus­kommt, ist die­ser Teil Polens…

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Tag 7: Nowy Sącz – Tarnów

Nur noch zwei klei­ne Hügel tren­nen uns von der wei­ten Ebe­ne, die Polen ja auch ist, dazwi­schen ein Stau­see des Duna­jec, der bei Wassersportler*innen aus­ge­spro­chen beliebt zu sein scheint, sogar Segel­boo­te kann man hier sehen. Ansons­ten ist die Rou­te eher unspek­ta­ku­lär, wenn man von ein paar Kilo­me­tern auf der Haups­tras­se nach Kra­kau absieht und von…

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Tag 6: Kež­ma­rok – Nowy Sącz

Ein wei­te­res Mal geht es auf fast 1000 m hin­auf, was aber. nach mehr klingt als es ist, schliess­lich star­ten wir ja schon auf über 600 m Höhe. Es gibt auch nur zwei nen­nens­wer­te Stei­gun­gen und dann wird man mit einer lan­gen Abfahrt belohnt und lan­det beim Čer­vený Klá­š­tor, dem “Roten Klos­ter”, das im 14.…

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Tag 5: Lip­tovs­ký Mikuláš – Kežmarok

“Das war ja hier alles mal deutsch’, sagt ein älte­rer Herr am Nach­bar­tisch beim Früh­stück zu sei­nem noch ein wenig älte­ren Rei­se­ge­fähr­ten. In uns regt sich Wider­spruch, aber eine poli­ti­sche Dis­kus­si­on wol­len wir uns vor dem Kaf­fee dann doch nicht antun. Die sprach­li­che, reli­giö­se, poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Rea­li­tät der mul­ti­kul­tu­rel­len und viel­spra­chi­gen Lip­tau und Zips…

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Tag 4: Ban­s­ká Bystri­ca – Vlkolínec – Lip­tovs­ký Mikuláš

Wären wir heu­te in die ande­re Rich­tung gefah­ren, wir hät­ten wohl umkeh­ren müs­sen. Der Grund dafür wären meh­re­re Kilo­me­ter Stau gewe­sen, die sich auf der Nord­sei­te der Nie­de­ren Tatra den Berg hin­auf geschleppt haben. Wir haben von die­sem Stau auch ein wenig mit­be­kom­men, weil er ja nicht umsonst ent­stan­den ist. Nein, gar­nicht umsonst, son­dern ver­mut­lich…

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Tag 3: Levice – Ban­s­ká Bystrica

Es war zwar der Hron, der das Fluss­tal, in dem wir heu­te lang­sam berg­auf fah­ren, geschaf­fen hat, aber an man­chen Stel­len ist der Fluss neben Eisen­bahn, Auto­bahn und der alten Land­stras­se nur noch Gast in sei­nem eige­nen Haus. Für uns Rad­fah­ren­de ist das aber güns­tig, denn die Land­stras­se gehört heu­te fast uns allein, soll hei­sen…

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Tag 2: Trna­va – Levice

Kennt ihr Levice? Wir bis ges­tern auch nicht, als wir ein Quar­tier für heu­te Nacht gesucht haben. Ein Zim­mer haben wir gefun­den und zwar in einem Jugenstil­ho­tel am Haupt­platz der Stadt. Das Gebäu­de wur­de 1907 schon als Hotel errich­tet und von einer jüdi­schen Fami­lie geführt, die fast zur Gän­ze in der Sho­ah ermor­det wur­de. Nur…

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Tag 1: Wien – Trnava

Über die March führt bei Angern kei­ne Brü­cke, son­dern nur eine Fäh­re, aber das war nicht immer so. Es gab bis 1711 eine, sagt ein Text im Schau­fens­ter der lez­ten Grenz­sta­ti­on, aber wor­an die zugrun­de gegan­gen ist, steht nicht dort. Die letz­te Brü­cke hat den Zwei­ten Welt­krieg nicht über­lebt, danach war dann kein Bedarf mehr,…

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Wien – Neu­siedl am See – Bad Deutsch-Alten­burg – Wien

Man­che sagen, dass es kein schlech­tes Wet­ter gibt, nur schlech­te Aus­rüs­tung. Wir hin­ge­gen beken­nen uns zum Schön­wet­ter­fah­ren, zum Rücken­wind­se­geln und zum Warm­du­schen nach der Fahrt. Geplant war eigent­lich ein Aus­flug ent­lang des Neu­sied­ler­sees nach Sopron, aber nach­dem man den See nur kurz im Regen­grau erken­nen konn­te, haben wir uns dazu ent­schie­den umzu­keh­ren und wenn wir…

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Sind Reiseräder gut für Hügel

Sind Reiseräder gut für Hügel

immer mit Rückenwind

Sind Reiseräder gut für Hügel

CITY BIKES

Ein Tourenrad, auch Citybike, ist ein Fahrrad, das auf universelle Verwendbarkeit im Alltag ausgelegt und möglichst bequem ist. Ein Tourenrad ist nicht zu verwechseln mit einem Reiserad, das auf die speziellen Anforderungen des Reisens abgestimmt ist. Reiseräder sind zudem Spezialanfertigungen und haben kaum etwas mit Tourenrädern gemeinsam. Der Begriff Tourenrad rührt historisch daher, dass diese Räder „für jede Tour“ gedacht, also Allzweckräder waren und sind. Die Bezeichnung City Bike ist erst seit einigen Jahren gebräuchlich. Die Sitzposition auf Tourenrädern ist aufrecht.

TREKKING BIKES

Ein Trekkingrad (auch Trekkingbike oder ATB, engl. All Terrain Bike) ist ein Fahrrad mit Vollausstattung und in der Regel 28-Zoll-Bereifung, die für Straßen und leichtes Gelände (Schotter, Waldwege) ausgelegt ist.

Ein Trekkingrad ist sowohl komfortabel als auch praktisch. Es eignet sich für Straßen, Wald – und Feldwege. Im Normalfall ist ein Trekkingrad mit einer Lichtanlage, Schutzblechen und Gepäckträger ausgestattet und ist somit der ideale Begleiter im Alltag.

Https://maxtron-bikes. de/

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